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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Außenläufer....kratzt beim Drehen



ipfe
05.02.2010, 10:25
Hallo!

Hab´ nen Turnigy 36...Irgendwas und beim ersten Drehen mit der Hand hat er relativ stark gehakt und dazu kam ein unschönes Kratzgeräusch aus dem Inneren. Nach ein paar mal Hin-u. Herdrehen war es weg und er scheint auch tadellos zu laufen. Habe den Motor zwar nicht geöffnet aber konnte keine Auffälligkeiten beim Reinleuchten mit einer Lampe nichts entdecken.
Kann es sein dass irgendwelche Unsauberkeiten wie Späne etc. von der Herstellung bei solchen billigen Motoren öfters vorkommen ? Habe den Motor von vorne mit etwas Druckluft durchgeblasen und seitdem ist Ruhe...
Hat jemand ähnliche Erfahrungen und wenn ja, was wars bei Euch?
Merci!

Grüße,

Robert

gast_15994
05.02.2010, 10:38
ist meistens sowas.
allerdings verpieselt sich der übeltäter zumeist nur zwischen 2 magnete und lauert dort darauf, mehr schaden anrichten zu können.
mögliche folgen sind hier gezeigt:
www.powercroco.de/wartung.html

vg
ralph

ipfe
05.02.2010, 10:52
Hallo Ralph,

na das hört sich ja nicht besonders toll an.
Dann werd ich mal den Motor auseinanderbasteln (was hoffentlich nicht allzu schwer ist...) und mich auf die Suche nach dem Übeltäter machen.
Aber vielleicht ist ja alles gar nicht so schlimm und den Fremdkörper hats schon rausgeblasen.

Danke für Deine Antwort!

Robert

Sunbird
05.02.2010, 12:18
es gibt zwei Möglichkeiten die als Ursache infrage kommen.
Erstens: mechanisches Problem. Fremdkörper ind der 'Trommel'. Also abbauen und Sichtprüfung. Ggf. kleinere Rückstände (z.B. Bearbeitungsspäne) mit Tesafilm entfernen. Zweitens: 'Kurzschlussproblem'. Wenn die Anschlussstecker sich beim Durchdrehen mit der Hand berühren kommt es ebenfalls zu solchen Geräuschen. Also darauf achten dass hier kein 'Schluß' entsteht. Und schon sind die Geräusche verschwunden.
Gruß
Holger

Gast_1681
05.02.2010, 17:02
Hi,

eigentlich sollte es beim künstlichen "Schluss über die Stecker" zwar schwerer drehen, aber nicht kratzen. Kratzen kann nur, was mechanisch reibt. Also die Glocke am Stator oder ein Span im Luftspalt, oder ein Lager hat einen weg. Wenn die Lager zu stramm sitzen, weil der Sitz zu eng ist oder die Welle zu weit, rumpeln die Kugeln, und es geht schwer.

Gruß,
Kuni

Sunbird
05.02.2010, 17:19
nicht gleichzusetzen mit der 'Bremsstellung' des Motors im Betrieb. Ich hatte kürzlich das gleiche Problem......
Gruß
Holger

P.S. einen Versuch ist es allemal wert- kostet weder Geld noch Zeit!

ipfe
05.02.2010, 17:41
So, ich wieder.
Turnigy C3536 demontiert und siehe da, kleine feine Brösel zwischen den Magneten. Die hab ich mit Paketband entfernt. Ansonsten aber alles Tip-Top, Magnete sitzen fest etc.
Jetzt ist mir leider beim Auseinanderbauen die Reihenfolge der Unterlegscheiben durcheinandergekommen. Die Welle ist ja mit so einem Sicherungsring in einer Nut gesichert, und zwischen eben diesem und dem Motor sind zwei Beilagscheiben/unterlegscheiben,welche sich im Außendurchmesser unterscheiden. Kann jemand mal an seinem Turnigy nachschauen oder wer weiß aus Erfahrung, ob der Sicherungsring an der Beilagscheibe mit dem kleineren oder dem größeren Durchmesser anliegt?Mein Gefühl sagt mir Ersteres, aber wer weiß...
Danke!

Robert

Gast_1681
05.02.2010, 18:06
Hi Robert,

schau mal, ob die größere Scheibe größer im Durchmesser ist als der Lager-innenring. Wenn ja, muss erst die kleinere Scheibe an das Lager, dann die Größere. Wenn beide nicht größer sind, ist es egal.

Gruß,
Kuni

ipfe
05.02.2010, 18:17
Hallo!

Danke für Deine Hilfe!
Die größere Scheibe ist exakt gleich groß dem Lagerinnenring, also nach Deiner Aussage ists egal. Daher habe ich nun die Reihenfolge Lager-Scheibe groß-Scheibe klein-Segering gewählt.