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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Akkus startbereit halten bzw verbessern



waldopepper
29.10.2002, 17:04
Hallo Interessierte,

ich möchte meine Akkus zB schon am Vorabend startbereit halten, wenn der Wetterbericht Gutes verspricht, um nicht dann 1/3 der Kapazität (weil 14 Tage schlechtes Wetter war) erst bei Ankunft am Platz nachladen zu müssen. Außerdem verspreche ich mir von einer solchen Dauerladeeinrichtung, daß die Akkus gleichmäßig voll werden. Die, die zuviel haben, emittieren in Wärme, die noch Ladung brauchen, nehmen sich welche.
Ich würde einfach mehrere solche einfache Schaltungen an eine Gleichspannungsquelle anhängen und den Strom so einstellen, daß der übliche Ladungsverlust etwas mehr als ausgeglichen wird.
Also für ein Pack mit 3000Panas - da rechnet man mit 1% / Tag also muß ich mit 300mA/24= 25mA laden. Da können die Akkus immer dranbleiben.
Eine zweite Schalterstellung gibt dann zB am Vorabend mehr Strom.
Hat schon jemand Erfahrung mit solch einer Einrichtung ?
Z.B.:
http://www.e-online.de/public/schaerer/bilder/ureg3p_6.gif

mfg

VOBO
29.10.2002, 19:04
Hallo Waldopepper!

Im Prinzip mache ich ähnliches schon seit ewigen Zeiten.
Am Vorabend werden meine Accus mit I/10 ca. 14St. geladen. Dadurch werden alle Zellen weitestgehend angeglichen.

Am Flugplatz wird dann nur schnellgeladen (7A).

Aber: Zellen die langsam geladen werden, haben dann beim nachfolgenden Flug nicht ihre Maximalkapazität, die kommt dann erst nach der ersten Schnelladung am Platz.
Meine Erfahrung mit RC1700: Über Nacht langsam geladen, Flugzeit ca. 3,5Minuten.
Schnell geladen mit 7A, Flugzeit ca. 5Minuten.

Ulrich Horn
30.10.2002, 01:55
Moin,

Wenn ich waldopepper richtig verstehe, möchte er seine Akkus auf diese Weise dauerbehandeln.

Solche Schaltungen gibt es zuhauf; sie stecken in allen möglichen kleinen Ladegeräten, Ladeschalen etc. Das Ergebnis ist bekannt: nach 2 Jahren ist der Akku hin.

Dabei ist grundsätzlich nichts dagegen einzuwenden.. es muss nur sichergestellt sein, dass der Akku gelegentlich (Größenordnung: alle 3 Monate) komplett entladen wird.

Nebenbei bemerkt: 25 mA reichen nicht, um der Selbstentladung einer 3000er NiMH vorzubeugen. Der Wirkungsgrad (eingeladene/entladene Kapazität) wird mit abnehmendem Ladestrom immer schlechter, d.h. bei 25 mA entlädt sich besagte Zelle trotzdem. Dann lieber 250 mA mit 1/10 gepulst, aber dann müsste man der Schaltung noch einen Timer hinzufügen ;)

Grüße, Ulrich Horn