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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tragflächenbau



cumulusII
13.02.2010, 17:57
Hallo zusammen,
ich habe die Absicht sowohl für eine LS3 (MPX) als auch für eine
Ka8b (Bauplan von Jürgen Steffen), die Tragflächen neu aufzubauen.
Bisher habe ich die entsprechenden Rippen nach den Musterrippen (Wurzel- und Endrippe) im Block hergestellt. Nun habe ich mir aber mit dem
Profilzeichenprogramm TraCFoil zunächst für die LS3 alle erforderlichen
Rippen zeichnen und dann ausdrucken lassen. Ich würde mir nun nach
diesem Ausdruck für jede Rippe eine Musterrippe erstellen und danach
dann aus Balsa jeweils zwei Rippen für die linke und rechte Tragflächen
fertigen. Welches Verfahren ist besser und wie bekommt man die gedruckte
Rippe vom Papier möglichst genau auf das Sperrholz (Musterrippe)?
Ich habe mal davon gehört, daß man Zeichnungen, die auf einem Kopierer
erstellt wurden, auf Holz aufbügeln kann.
Die zweite Frage wäre die Beplankung. Die Beplankungsstärke soll 1,5mm Balsa
sein. Ich würde mir jetzt aus 2mm Balsa die komplette Beplankung zusammen
leimen und dann auf 1,5mm herrunter schleifen und dann erst auf die Rippen
aufbringen.
Für einige Tipps und Hinweise wäre ich dankbar!
Viele Grüsse Klaus

Christian Volkmar
13.02.2010, 18:07
Hallo Klaus,

mach Deinen Rippen nach wie vor im Blockverfahren.
Papier kannst Du mit dem Britstift oder Uhu stic aufkleben.

ubit
13.02.2010, 18:53
Hi,

stimmt. Zeichnungen aus Kopierer oder Laserdrucker kann man, wenn genug Toner drauf ist, aufbügeln.

Bei Tragflächen die relativ nah am Rechteck sind, reicht sicher ein Rippenblock. Ansonsten kann man sehr leicht zumindest paarweise Rippen für links/rechts bauen, in dem man das Material doppelt nimmt. Z.B. mit Tapetenkleister zusammenpappen und dann mit Laub- oder Dekupiersäge aussägen. Funktioniert wunderbar und man bekomt auf jeden Fall symmetrische Rippen für die linke und rechte Seite. Das ist wichtiger als absolute Profiltreue.

Ciao, Udo

SZD 22 Mucha
14.02.2010, 11:44
Ich habe vor einiger Zeit gezeigt, wie man mit dem Bügelstift aus dem Kurzwarenhandel, die Teile vom Papier auf das Material übertragen kann.
Alle Konturen mit Hilfe von Kurvenlineal und Co und dem Bügel-Stift nachzeichnen, aufbügeln,fertig.
Alle Versuche mit dem Drucker sind bei mir gescheitert,
vielleicht gibt es ja doch Druckerprofis unter Euch,
ja dann raus mit der Sprache.
Hier der Link:
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=166182

cumulusII
14.02.2010, 18:48
Hallo zusammen,
vielen Dank für Eure Hinweise, nun werde ich mal sehen, wofür ich mich
entscheide.
Viele Grüsse Klaus