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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Baubericht Elektrosegler MSS Freedom



max0208
14.02.2010, 10:43
Der MSS Freedom vom Schweighofer ist ein Allroundelektrosegler mit 4 Klappen der 2,5m Klassse.
Spannweite: 2590mm
Länge: 1170mm
Gewicht: 1870g
Steuerung: Q,H,S,M,WK
Fläche: Styro Balsa

Mein Modell ist bereits fehlerfrei bespannt,Ruder anschaniert,Höhe ist als Pendelruder ausgeführt,Motor(ø32mm,L:45mm,Gewicht:123g)eingebaut.Alu-Turbospinner mit Klappluftschraube,sowie alle benötigten Kleinteile sind beigelegt.
Extra gekauft wurden nur noch 6 Servo HS85,sowie der empfohlene Regler mit 45 Ampere und 3 Ampere BEC.

http://www.der-schweighofer.at/artikel/81322/bk_mss_freedom_glider_2590_mm_artf_mit_bl-motor__turbospinner_und_klappluftschraube

Der Freedom soll als Hang-und Thermiksegler eingesetzt werden.
Gewicht Rumpf mit Motor: 390g
Fläche Links: 336g
Fläche Rechts: 342g
Winglets sind aus GFK und fertig angeklebt.
Vorspann für Servokabel sind eingezogen.

Über die kommenden Bauschritte wird demnächst berichtet!!
mfg max0208

max0208
14.02.2010, 17:02
Original Motor und Klappluftschraube wurden mit dem 45 Ampere Regler getestet.Das Zangenamperemeter zeigte 35 Ampere Strom an.
390 Watt bei 1,87kg versprechen ein angenehme Steigleistung.
mfg max0208

amigofly
14.02.2010, 20:30
Hi Max

Ein 4 Klappensegler fast im Taschenformat, auch der Preis
klingt interessant, eigentlich nur mehr Servos rein und
Du kannst die Weinebene unsicher machen, vielleicht gibts
ja auch einen kleinen Montagebericht uind Infos von Deinen
Flugerfahrungen,

Du hast es schön und den Schweighofer gleich vor der Haustür



LG nach Deutschlandsberg,

Norbert

eisi
17.02.2010, 21:45
Tach auch,

ich habe den Freedom von meinem lieben "Frauchen" zum Geburtstag geschenkt bekommen.
Servos: 6 x MPX Tiny MG; Regler Easy MEX 45 BL 45A BEC; als Akku wird ein 3000 LiPo zum Einsatz kommen.

Leider geht es Arbeitsbedingt nicht sehr zügig voran. Ich habe die Kabel in die Flächen eingezogen. Die Haube am Rand bearbeitet sowie Servoschachtabdeckungen beschnitten.

Die Flächen sind wirklich sauber bebügelt. Auch der Rumpf sieht sauber bearbeitet aus. Ich habe in meiner "Sammlung" noch den Svist von Schweighofer und hier ist der Rumpf nicht vergleichbar. Der Rumpf des Freedom ist um Welten stabiler.
Ich gehe davon aus, am Wochenende weiter zu kommen.
Bei uns ist es immer noch tiefer Winter - und ein Einfliegen ist noch in weiter Ferne.

Bin mal gespannt, wie viele sich noch outen, den Freedom zu besitzen.

Gruß
Frank

eisi
27.02.2010, 23:09
Tach auch,

alle 6 Servos sind jetzt eingebaut.
Den Austausch der Seitenruderanlenkung (Wechsel von 1,5 mm Stahldraht in Kunststoffhülle mit 1 mm Stahlseele) habe ich nicht durchgeführt. Ich habe den dicken Draht drin gelassen und am Rumpf hinten einen Ausschnitt gefräst, so dass das Ruder sauber arbeiten kann.

Die Wölbklappe ist bei Servoausschlag voll zur einen Seite auf 0 aufgestellt.

Die Servoschachtabdeckungen sind mM nach etwas zu niedrig.
Zum Einsatz kommen bei mir MPX Servos des Typs Tiny S Metall.

Die Servowege sowie der Schwerpunkt müssen noch eingestellt werden.


So long,

Frank

max0208
28.02.2010, 16:19
Nach einer Pause gehts endlich weiter. Die Servoschächte der Tragflächen wurden vorsichtig mit einem Lötkolben geöffnet und statt der mitgelieferten Balsascheiben(2mm dick), durch eine Lage Glasfaser und Harz verstärkt. Somit finden überall 13mm Servos Platz. Der beigelegte Stahldraht und das Gewebeband wurden in die Kabinenhaube eingeharzt. Das Kohlerohr, das den Flächenstab führt, wurde mit dünnflüssigem Superkleber fixiert.
mfg Max0208

eisi
28.02.2010, 17:22
Tach auch,

wirklich schön Deine Bilder.

Die Idee mit der Glasmatte im Servoschacht ist wirklich eine gute Idee. Ich habe die Balsascheiben mit Holzleim eingeklebt - auch okay - zumindest jetzt.
Die Servos habe ich in Schrumpfschlauch eingeschrumpft, die aufzuklebende Seite aufgeraut und dann mit dickflüssigem Sekundenkleber eingeklebt.
Die Gestängeabdeckungen habe ich entgegen der Anleitung nur mit Tesafilm teilweise aufgeklebt. Hat bisher bei anderem Modell auch funktioniert - warum sollte es hier nicht gehen.
Die Servokabel habe ich tatsächlich nicht nur an einen 5-poligen Stecker angelötet, nein, ich habe die MPX-Hochstromstecker benutzt. Habe die Ausschnitte im Rumpf vergrößert dto die in den Flächen und kann so die Stecker halb und halb verschwinden lassen.

Ich bin mal gespannt wie Du es mit den Gestängen löst. Ich habe wirklich angezeichnet und gebogen. Leider 0 auf 0 zu biegen habe ich nicht geschafft. Somit habe ich jetzt im Sender die Mitte verdreht. Ich denke, dass wird mit Sicherheit noch ein Thema sein, was ich ändern werde.

Die Führungshülse der Flächensteckung habe ich nicht im Rumpf eingeharzt - sicherlich erforderlich, oder?

Im Moment faucht der Sturm bei uns kräftig vor dem Haus. Die Fichten verbiegen sich. Von unserem Nachbarn sind schon Teile seiner Brandholzabdeckungen weggeflogen.

So weit für heute,

Gruß
Frank

max0208
28.02.2010, 19:00
Hi Frank
Bei welchen Gestänge ist bei Dir ein Problem aufgetreten?
mfg Max0208

eisi
02.03.2010, 21:11
Tach auch,

@max0208: Grundsätzlich bei allen Gestängen der Flächenklappen. Querruder und Wölbklappen.

Wahrscheinlich werde ich die Gestänge wieder ausbauen und gegen welche mit Gabelköpfen etc. wieder neu einbauen.

Wie wirst Du es bewerkstelligen?

CU
Frank

max0208
03.03.2010, 18:43
Hi Frank!
Sollte ich das mitgelieferte Gestänge verwenden, würde ich zuerst die Ruder und die Servos in Nulllage fixieren, die gebogene Gestänge einhängen und dann erst die Servos einkleben.Somit muss man nicht exakt die Länge der Gestänge biegen, was wahrscheinlich nicht gerade einfach ist. In deinem Fall werden Gabelköpfe mit Gewinde wohl die einfachste Lösung sein.
mfg Max0208

max0208
03.03.2010, 19:01
Nächster Bauabschnitt!
Für das Höhenruder wurde ein Gabelkopf an den 2mm Stahldraht gelötet. Der Balsaspant des Seitenruders wurde zusammengeleimt und exakt in den Rumpf eingepasst.Die Schaniere sind mit dünnflüsigem Sekundenkleber eigeklebt.
mfg Max0208

max0208
05.03.2010, 19:05
Heute wurde das Seitenruder und die Führungsrohre eingeharzt.Zusätzlich habe ich noch eine Fixierung für die Gestänge im Rumpf angebracht.
mfg Max0208

max0208
08.03.2010, 22:40
Testbericht bei
http://www.prop.at/testber/2010/freedom.pdf
mfg Max0208

Überspannung
09.03.2010, 11:54
Hallo Max,
dieses Modell gibts auch hier:http://shop.singahobby.com/?q=node/18442
Habe es im letzen Jahr gekauft und leider nur einmal geflogen. Bei mir war die Qualität des Rumpfes fragwürdig. Bei schon leicht härterer Landung platze die Farbe an einigen Stellen ab. Beim Erstflug stellte ich fest, daß der Schwerpunkt ein bischen weit hinten angegeben ist und das Modell zum unterschneiden neigte. Und damit kommen wir zum größten Schwachpunkt: der Flächenverbinder. Dieser brach dann beim Abfangen sauber in der Mitte durch und machte den Rumpf zum Geschoss, wärend die Flächen langsam vom Himmel trudelten. Insgesamt ein schönes Modell, aber verschlimmbesserungswürdig!

Holm und Leistenbruch
Karsten

max0208
09.03.2010, 19:17
BRUCHTEST FLÄCHENSTAB!
Zu meiner Sicherheit wurde sofort ein Bruchtest des Flächenstabes durchgeführt. Bei einem Durchmesser von 8mm und einer Länge von 300mm sollte der Kohlestab schon einiges aushalten. Der Flächenstab wurde in einem Abstand von 250mm unterlegt und mit einer Zugwaage in der Mitte mit 40 Kg belastet. Der Stab hat diese Belastung ohne jegliche Beschädigung überstanden. Ich gehe davon aus, dass diese Belastung im Normalfall nicht zustande kommt.
mfg Max0208

Überspannung
09.03.2010, 20:13
Hallo Max,
könnte sein, daß dies reicht und in meinem Fall der Kohlestab einfach schlecht gemacht war. An der Bruchstelle sieht man auch keine lange Fasern, sonder nur kurze, so daß ich mir vorstelle, daß dies in meinem Fall eine Fehlkonstruktion war.
Nur mal zur Belastung: 40kg entsprechen ungefähr 20g. Bei F3B Modellen werden locker 40-50g in den Kurven erreicht.
Wenn ich nochmal die Wahl hätte, würde ich Stahl nehmen.
Weiterhin viel Spaß beim Bauen
Karsten

max0208
09.03.2010, 21:21
Einen Freizeitsegler wie den Freedom mit einem Wettbewerbsmodell der Klasse F3B zu vergleichen ist wohl nicht Sinn der Sache. Aber vielleicht besorge ich mir einen 8mm Vollkohlestab und führe einen Test durch bis das Material bricht.
mfg Max0208

Überspannung
10.03.2010, 02:46
Hallo Max,
ist mir schon klar. Ich hätte aber eher erwartet, daß die Fläche bricht und nicht der Verbinder.
Einen Fehler, den ich gemacht haben könnte ist der, daß ich dem Höhenpendelruder mehr als den vorgesehenen Ausschlag für den Erstflug zugestanden habe. Durch das Unterschneiden und den enorm schnellen Aufbau an Geschwindigkeit hab ich dann sicher zu heftig abgefangen.
Hinterher stelle ich mir eben die Frage, wozu die überhaupt Kohle genommen haben und ob die an dieser Stelle so geeignet ist. Soweit mir bekannt ist, ist CFK (und in dem Wort sind zumindest Fasern ;-) ) auf Zug höher belastbar als Stahl, aber in Querrichtung eben nicht. Das konnte ich auch einmal live erleben: ein Modellkollege hatte seinem Jet ein CFK Fahrwerk verpaßt und bei der Landung brachen beide Hauptfahrwerksbeine gleichzeitig... wohl wegen der plötzlich auftretenden seitlichen Kräfte, denn warum sonst passierte das im selben Moment?
Aber vielleicht kann ja jemand anderes dazu noch etwas mehr Erfahrung beisteuern. Möchte eben nur mein Erlebtes schildern und hoffe, daß es sonst niemandem passiert.

Danke jedenfalls für den Thread und bin gespannt auf deinen weiteren Bericht und die Flugerfahrungen.
Karsten

PS: wenn jemand weiß, wo ich einen Ersatzrumpf oder ähnlichen Rumpf herbekommen kann, wäre ich dankbar für den Tipp.

eisi
20.03.2010, 15:57
Tach auch,

wollen wir mal weiter machen: Wie schaut es bei Euch mit dem Schwerpunkt. Laut Anleitung 90 mm hinter Nasenleiste. Auch wenn der Akku ganz vorne ist komme ich nur auf 100 mm. D.h. BLEI.

Wie sieht es bei Euch aus?

Gruß
Frank

max0208
01.04.2010, 19:59
Habe meinen Freedom zu früh gekauft. Ist jetzt um 30 Euro billiger !http://www.der-schweighofer.at/artikel/81322/modellsport?query=freedom
mfg Max 0208

silence211
02.04.2010, 10:04
Hallo eisi, da liegst du richtig, du brauchst ca. 70 g Blei, um den SP auf 90 mm zu legen, die übrigens richtig sind. Damit fliegt mein Modell super. Und mit dem Kohlestab oder dem BEC, soll angeblich für 6 Servos zu schwach sein, hat jedenfalls einer geschrieben, hats bis jetzt keine Probleme gegeben. Ein GfK- oder Stahlstab ist aber zweifellos immer besse als CfK. Dann noch eine Frage an alle: meinem Bausatz lag eine " Bauanleitung" ohne jede Maßangabe bei, hat von euch eine was Anderes? Grüßle vom Bodensee.

eisi
02.04.2010, 15:40
Tach auch,

@silence211 + @all: Die Tabelle mit den Werten sowie die aktuelle Bauanleitung habe ich mir aus dem Netz beim "Schweighofer" gezogen.
Wenn ein Kritikpunkt erlaub sei: die Klappenabdeckungen dürften gerne etwas größer sein, nicht nur wie beschrieben im Durchmesser größer ausschneiden, sondern auch in der Ausformung wo die Hebelchen hindurchlaufen.

Geflogen ist meiner leider noch nicht. Beim Besuch meines Freundes Karl bemerkte dieser zu Recht, dass eine Wölbklappe verzogen war. Das habe ich mit Nachbügeln wieder "repariert".

Jetzt hoffe ich auf weniger Sturm (3 - 4 Windstärken) finde ich zum Einfliegen zu viel. Das der Freedom jetzt für 30 EUR weniger angeboten wird finde ich zwar für mich persönlich Schade, aber so ist es halt, wenn man früh dabei sein will. Für alle anderen ist es sicherlich ein schöner Anreiz.
Im Text zum Freedom wird jetzt sogar auf den Schwerpunkt von 90 mm hingewiesen. (Man lernt).


So long, schöne Ostertage,

Frank

max0208
04.04.2010, 18:32
Nach einer beruflich bedingten Pause gehts endlich weiter. Es wurden alle Servos in Schrumpfschlauch verpackt, die Kabel an Hochstromstecker verlötet, Servos wurden in die Fläche eingeharzt, die Öffnungen für die Hochstromstecker in Rumpf und Fläche sorgfältig gefeilt. Die Ruderhörner für Querruder und Wölpklappen vorgerichtet. (diese werden beide an der Flächenunterseite eingeharzt).
mfg Max 0208

max0208
05.04.2010, 13:25
Heute wurden die Wölpklappen und die Querruder angelenkt.
mfg Max0208

ctreucker
11.04.2010, 21:24
Hallo Leute,

ich bin jetzt auch im Besitz eines Freedom.
Sieht auch ganz ordentlich aus, obwohl ich die Nähte am Rumpf für recht grob halte. Ich denke das ist nur Optik und nicht weiter wichtig. Zu meiner Frage.

Hat jemand eine gute Idee, wie man die Höhenleitwerke besser sichert als nur raufstecken und mit ein wenig Schaumstoff verkeilen (siehe Bauanleitung).
Ich glaube nicht das das ewig hält...

Ich hab schon überlegt ins Leitwerk ein Gewinde zu schneiden, mit Sekundi zu härten und dann die Leitwerke mit Madenschrauben zu sichern.

Hat da schon jemand ne gute Lösung?

Danke.

Matthias R
11.04.2010, 22:31
Hallo,

hat mal jemand mit geübtem Blick auf die Wurzelrippe geguckt und kann einen Tipp abgeben was das für ein Profil ist bzw. sein könnte?

Überspannung
12.04.2010, 01:08
Hallo ctreucker,
einfach den hintern Draht auf einer Seite etwas biegen, so daß er mit Widerstand in die Hülse geschoben werden muss. Auf der anderen Seite ins Höhenleitwerk einkleben.

Gruß
Karsten

Bienenjäger
12.04.2010, 16:49
Hallo Jungs,

mein Freedom Glider (was für ein blöder Name!) sollte morgen eintreffen - juchhuuuu !!

Gibt´s eigentlich irgendwo ein aussagekräfiges Video dieses Fliegers im Einsatz ?? Habe bisher noch nichts gefunden ...

Gruß Rico

max0208
12.04.2010, 20:01
Heute wurden die Abdeckungen der Servos angebracht und der Regler montiert. Fehlt nur noch der Empfänger und die Programmierung der Fernsteuerung.
Der Schwerpunkt wurde mit einem Kokam 3200-3s bei 90mm geprüft, wobei noch 70 Gramm Blei im Rumpf zugegeben werden mußten. Sobald es Familie und Beruf zulassen wird der Erstflug bei entsprechendem Wetter durchgeführt.
Wünsche allen zukünftigen Freedom-Besitzern noch viel Freude beim Bauen und Fliegen.
mfg Max0208

max0208
13.04.2010, 19:15
Habe heute das Tragflächenprofil durch eine Suchmaschiene laufen lassen .
mfg Max 0208

Gusto
13.04.2010, 19:59
Hallo max0208,
wie kann ich Dein screenshot interpretieren? Heißt das, dass es nicht eindeutig ist, um welches Profil es sich handelt?

max0208
13.04.2010, 20:14
Ich habe die Tragfläche fotografiert und durch das Programm vergleichen lassen. Das Ergebnis sieht man im Screenshot !! Dieser zeigt nur die Übereinstimmung in % an . Leider habe ich kein 100%iges Ergebnis erhalten. Soviel ich in Erfahrung gebracht habe, lassen die möglichen Profile eine schnellere gangart des Fliegers zu .
mfg Max 0208

Gusto
13.04.2010, 21:30
Danke für Deine Mühe. Ich finde es erstaunlich, dass ein Hersteller KEINE Angaben zum verwendeten Profil macht. Das verwendete Profil ist doch ein wichtiges Charakteristikum für das Modell.

Bienenjäger
15.04.2010, 09:52
Meine Freedom Glider ist inzwischen auch eingetroffen.
Nun stutze ich beim Zusammenbau des HR über ein deutlich nach hinten abgewinkeltes rechtes HR. Offenbar ist die führende Bohrung für den 3mm Verbinderstahl schief ausgeführt.
Habt Ihr eine Idee für die Beseitigung des Problems ?? Ich will nun nicht unbedingt den Stahl biegen, da dann des betreffende HR mit Sicherheit nicht rund läuft ...

Help plz.

Gruß Rico

max0208
15.04.2010, 17:37
Am einfachsten wäre es den gebogenen Rundstahl ins schief gebohrte Hohenruder einharzen, und dann Stahl in die richtige Lage bringen. ( Achtung das Ruder nicht beschädigen) Dannach kann es auch kein "ecken " geben. Wenn der Rundstahl "winkelig" aus der schief gebohrten Fläche steht hast du das Problem sicher beseitigt.
mfg Max0208

Bienenjäger
16.04.2010, 21:01
Hab das HR-Problem wie folgt gelöst:
1. Versuch - 3mm Rundstahl gebogen und knacks durchgebrochen!!
2. Versuch - 3mm Rundstahl ersetzt durch 2,5mm Rundstahl und mit 4mm Schrumpfschlauch "dicker" und rutschfest (!) gemacht. Der dünnere Rundstahl ließ sich nun problemlos etwas biegen und das HR liegt jetzt auch auf der rechten Seite bündig an. Der auf den Stahl gezogene Schrumpfschlauch hält das HR jetzt auch absolut sicher in Position.

Übrigens war heute Maidenflight bei herrlichem Sonnenuntergang :D
Bis auf den etwas schmalbrüstigen Motor bin ich sehr zufrieden mit dem Flugbild des FREEDOM GLIDER. Mit einem 3200er Kokam paßte der Schwerpunkt bei 9cm sehr exakt - OHNE Blei in der Nase !!
Morgen werde ich den FREEDOM mit größerer Latte und kraftvollerem Hacker-Getriebemotor pimpen. Dann sollte auch ein kleinerer Lipo genügen.

Vielleicht bekomme ich auch ein erstes Video hin ...

Gruß Rico

max0208
17.04.2010, 12:38
FMT- Test:
http://www.vth.de/zeitschriften/fmt/ausgabe-1005/fmt-1005-018.html
mfg Max0208

max0208
17.04.2010, 20:28
Heute wurde der Empfänger eingebaut, 70g Blei eingeklebt, und der Akku (3200 mA 3s) positioniert.Nach einer längeren programmierschlacht mit meiner FF9 habe ich gleich alle Flugfasen (Thermik-Normal-Speed), sowie Mischer Ouer-Seite und Butterfly eingestellt. Wenn es das Wetter zuläßt ist morgen Erstflug.Fluggewicht 1910 Gramm.

mfg Max 0208

eisi
18.04.2010, 08:01
Tach auch,

und Guten Morgen zusammen. Ich habe gestern meinen Erstflug mit dem, der, die, das FREEDOM gehabt. Es war so gut wie Windstill - allerdings was thermisch auch nichts los.

Zuallererst: Der Erstflug war relativ erfolgreich. Relativ - mit der Steigleistung bin ich nicht so sehr zufrieden (so wie es von Bienenjäger auch schon berichtet wurde). Was ich allerdings kritisiere: mein Regler - der empfohlene von Schweighofer - bringt leider nicht genügend Power auf die Servos, bzw. steigt aus. dto. das Anlaufverhalten des Motors. Auf gut Deutsch (Sch....). Der Motor läuft ruckelig an, wenn überhaupt - also sehr unsicher. Ich werde mich gleich mal an die Parameter und die Programmierung ran geben. Viel schlimmer finde ich, das er sehr heiß wird. Ich fliege mit 3S1P. Servos 6 x TinyMetall. Beim nächsten Flug wird die BlackBox von SM wieder mitfliegen und die Amphers sowohl vom Empfänger wie vom Regler aufzeichnen.
In Butterflystellung zieht er hoch, obwohl Tiefe zugemischt ist - den Wert habe ich erhöht und muss ein weiteres Mal testen.

Leider hat sich der Junge bei der Landung "gekreiselt". Ich habe jetzt einen zusätzlichen Sporn hinten am Heck eingeharzt und leider auch zwei Splitterstellen im Rumpf per "Flickerltechnik" wieder verstärkt aufgebaut.

wenn die Family mitspielt werde ich heute Nachmittag noch einmal losziehen.

Schönen Sonntag,

Frank

Bienenjäger
19.04.2010, 11:34
Hallo Jungs,

bevor ich den Originalmotor (ohne Kennung) gegen einen Hacker B40-11L mit 4,4:1 Getriebe tausche, habe ich ein wenig mit diversen Klapplatten experimentiert.
Fazit : Die mitgelieferte 12"x6" reicht im Grunde genommen für´s gemütliche Cruisen völlig aus. Maximal geht meines Erachtens auch noch eine 15"x10" auf den unbek. BL-Motor.
Hier bekommt der FREEDOM schon nahezu Hotlinerqualitäten, quittiert zu hohen Speed aber mit mächtigen Flügelflattern.
Nun gut, in der letzten FMT werden ja auch ehrer seine excellenten Gleiteigenschaften hervorgehoben (die ich durchaus bestätigen kann) als seine Speedqualitäten.
Wenn in der FMT der testende Autor vom "...Heizen und Turnen auf engem Raum im Kraftflug..."spricht, dann habe ich bei der Styro/Balsakonstruktion so meine Bedenken, was die Festigkeit der TF betrifft!
Vielleicht bin ich in diesem Punkt etwas verwöhnt durch meine Excel Comp.3 von Simprop, die deutlich steifer und problemloser heizt und turnt.

Heute fliege ich mit einer 13"x 8" Klapplatte am Originalmotor, der jetzt geringfügig wärmer wird, die FREEDOM für meinen Geschmack aber nicht ganz so langweilig erscheinen läßt.

ÜBRIGENS !! Bei einer völlig normalen Landung und Kontakt mit einem weichen(!) Maulwurfshügel ist der CFK-Holm gebrochen !! Dieser scheint von echt minderer Qualität zu sein. Also VORSICHT ist geboten !!
Ich habe jetzt 30 cm Stahl verbaut. Das Mehrgewicht ist bei der üppigen Spannweite nicht spürbar.

Viel Spaß mit Euren GLIDERN

eisi
19.04.2010, 20:25
Tach auch,

@Bienenjäger: verwendest Du auch den empfohlenen Regler? Wie sieht es mit der Temperatur des Reglers bei Dir aus? Und das Ansprechverhalten? Hast Du kein Ruckeln?

Wie sieht es bei den anderen Usern aus?


Gruß
Frank

Bienenjäger
20.04.2010, 07:40
@ eisi: ich verwende einen 60A Chinaregler, der noch auf Halde lag - funzt ohne Probleme.

Gruß Rico

Bienenjäger
20.04.2010, 14:31
Verdammt, die sehr dünne Oracoverfolie scheint nicht viel auszuhalten.
Nachdem diverse harte Grashalme beim Landen die Unterseite meiner TF perforiert haben, schützt nun Tesa Extra Power das schicke Outfit :D

Gruß Rico

eisi
20.04.2010, 21:00
Tach auch,

den Kohleholm werde ich gegen 8 mm Federstahl austauschen - Safty first - oder auch - sicher ist sicher.

CU
Frank

Überspannung
20.04.2010, 23:52
Hallo Frank,

kannst du, wenn du den Kohleholm ausgetauscht hast, damit einen Bruchtest machen?
Ich nehme an, du hast meine Bedenken gelesen. Einige Dinge scheinen sich ja auch nun bei den Kolegen zu bestätigen.

Gruss
Karsten

eisi
21.04.2010, 08:22
Tach auch,

@Karsten: Das siehst Du genau richtig. Den Bruchtest habe ich gemacht - bisher ist der Kohlestab noch hart, ich möchte aber am Wochenende keinen Schiffbruch erleiden. Ich habe mich schon über den Regler geärgert. Dieser ist auf dem Weg zurück zu Fa. Schweighofer. Leider konnte ich aus den Beiträgen der Kollegen noch keinen Leidensgefährten erkennen. Wie schon gesagt. Zuerst nahm der Regler "Gas" nur ruckelig oder gar nicht an, der Regler wurde beim Anschluss von den 6 erforderlichen Servos recht warm. Zum guten Schluss zeigt er noch nicht mal das Erkennungssignal über den Motor. Also kein Piepen, keine Möglichkeit die Einstellung zu ändern. Da ich nicht auf China waren will, habe ich mich dazu entschlossen, den MPX Regler MULTIcont BL-55 S-BEC einzusetzen. Mit diesem Regler arbeitet der Motor sofort ohne Probleme - so wie es sein soll.
Ist schon Sch... wenn man zum Platz zurück kommt. Noch nicht mit Butterfly vertraut ist. Zuviel "gebremst" hat und durchstarten will oder muss, bzw. mit Schleppgas hereinkommen will und der Motor einfach nicht startet, bzw. auf einmal meint er könnte auch rückwärts laufen (total bescheuert). Zum Trost, er lief dann noch an - auch richtig herum - beim nächsten Landeanflug war ich dann zu schnell, somit hat bei der Landung der Freedom eine unfreiwillige Piroette gedreht, dabei gab es dann die beschriebenen Lackabplatzer, da es das Heck etwas anknickte.

Okay, so long,

schönen Tag,

Frank

Überspannung
21.04.2010, 11:37
Hallo Frank,
ich hab ja den Flieger nicht beim Schweighofer gekauft; daher habe ich auch eine andere Regler/Motor Kombination, mit der ich keine Probleme beim Erstflug hatte. Was ich moniere ist die Rumpfqualität und der Kohlestab: wie gesagt, auch ich hatte gleich Lackabplatzer und dann eben den Bruch des Kohlestabes. Der Rumpf war durch den Einschlag dann nicht mehr zu gebrauchen. Beim Ausbau der Teile konnte ich dann sehen, daß der Rumpf ziemlich spröde war und sich das GFK leicht auseinanderreißen ließ.

Jetzt habe ich Schweighofer schon 2 mal angeschrieben, ob ein Ersatzrumpf zu bekommen sei, aber - wegen Reichtum - bis heute keine Antwort bekommen. Ich denke der Flieger ist sein Geld (zumindest der Europreis) nicht wert.

Hoffe nur, daß alle anderen nicht so eine Erfahrung machen.

Gruß
Karsten

max0208
25.04.2010, 20:37
Erstflug Freedom!!
Heute wurde der Erstflug meines Freedom's erfolgreich absolviert, es gab keine Probleme mit dem Regler, die Servos setzten auch nicht aus, der Kohlestab blieb ganz. Der Flieger blieb trotz bockigem Wind leicht kontrollierbar, zeigte Thermik gut an und ist auch der schnelleren Gangart nicht abgeneigt (damit ist nicht der Speed eines Hotliners gemeint). Beim Erstflug blieb der Freedom ca 45 Minuten in der Luft mit 2000 mA Stromverbrauch.
mfg Max 0208

silence211
17.05.2010, 18:02
Hallo Leute, in der aktuellen Modell ist ein Test des Modells drin! Der erscheint mir ehrlich, der Tester schreibt nix vom rumheizen und so, attestiert dem Modell auch, dass es ein guter Allrounder sei, mit ganz klarer Auslegung Richtung dynamisches Thermikfliegen. Grüßle vom Bodensee.

Engelbert Hanisch
17.05.2010, 23:53
Habe jetzt auch meinen Freedom bekommen, der aber bis zur Fertigstellung noch einige Wochen warten muss.
Die Bauanleitung mit ihren teilweise schlechten Bildern habe ich dreimal durchgelesen, aber nichts über den Schwerpunkt und Ruderausschläge gefunden:confused:
Die 90 mm für den Schwerpunkt stehen ja hier im Thread. Aber wie sieht es mit den Ruderausschlägen aus?

max0208
18.05.2010, 20:28
Ruderausschläge und Bauanleitung mit guten Bildern.
mfg Max 0208
http://www.der-schweighofer.at/public/files/27821.pdf
http://www.der-schweighofer.at/public/files/27685.pdf

Engelbert Hanisch
19.05.2010, 00:46
Danke, Max

eisi
23.05.2010, 14:44
Tach auch,

@Engelbert: dann sind wir ja zu zweit im MFM mit dem Freedom. Wärst Du heute morgen am Platz gewesen, hättest Du den Kampf sehen können.

Zu Beginn des Morgens hatten wir Wind um die 5 - 7 km/h. Als ich dann so weit war - das Aufbauen des Freedom geht ja wirklich schnell, hatte der Wind mächtig zugelegt. Wir waren dann schon bei 15 - 25 km/h. Ich habe mich trotzdem dazu entschieden den Jungen hinaus zu schmeißen.
Und was soll ich sagen - es war schön. Ich muss mich zwar noch an ihn gewöhnen, aber es war schön.

Was habe ich in der Zwischenzeit gemacht: beim Erstflug ist mir leider bei der Landung ein Missgeschick passiert (wie schzon beschrieben) Rumpf an zwei Stellen beschädigt. Das ist mir dann ein weiteres Mal in Österreich "Tannenalm" auch passiert. Ich habe dann den großen Teil des Rumpfes abgeschliffen und den Rumpf in Längsrichtung mit Kohleroovingsverstärkt. Nach der dem Aufdoppeln und doppeltem Schleifen - damit man es nicht sehen kann - Endlackieren und neu den Schwerpunkt auswiegen (bin bei 90 mm geblieben) habe ich dann heute den erneuten Erstflug gewagt und gewonnen. Das Landen war nicht so wirklich einfach - da ich entgegen gestern mit meinem EGE mit Schleppgas - ohne selbiges landen wollte. Zwei Anflüge, Wölbklappen heraus und runter. Erfolgreich. Danach war ich happy und zufrieden.
Tja, soweit zu meiner Erfahrung von heute.

Achso, anzeigen der Thermik - ja wunderbar. Enges kreisen, besser nicht oder darauf gefasst sein, dass er durchfällt. Ich kann mich nur wiederholen: es hat Spaß gemacht.

Schönen Pfingstsonntag noch.

Gruß
Frank

silence211
27.05.2010, 14:45
Hallo zusammen. Habt ihr mal beim Originalantrieb mit einem 3s Strom gemessen? Lese grad das Verbandsblatt des DMFV, da ist ein "Test" dieses Modells drin, grins!!! Da stehen vielleicht Sachen drin. Noch mehr grins. Aber der dort angegebene Standstrom von 38,9 Ampere ist die Krönung. Also bei mir sinds ( alles Originalteile) 29 Ampere. Grüßle vom Bodensee.

eisi
27.05.2010, 17:26
Tach auch,

leider kann ich mich den 29 Amphere NICHT anschließen. Ich habe auf jeden Fall mehr als 35 A. Habe eine Ampherezange dazwischen gehabt. Diese Steigt bei 35A aus. Und ich war drüber. Ich habe mein Unilog noch nicht dazwischen geschoben - kommt aber noch - da ich z.Z. mal wieder auf Geschäftsreise bin. Ich kann mir die 37,9A aber gut vorstellen.

Letzten Sonntag braucht ich wirklich nur Halbgas und der Freedom ging GUT hoch. Bei Vollgas hatte ich eher den Eindruck, die Latte könne größer sein um den Schub nutzen zu können.

CU aus der sonnigen Oberpfalz und ich hab' nichts zum Fliegen mit genommen, weil Regen gemeldet war.....(soviel zum Wetter).

Frank

djdj111
09.07.2010, 19:22
Hallo,

ich habe noch eine kurze Frage zu den Ruderausschlägen.
Bei den Wölbklappen kann ich mechanisch ger keinen Ausschlag nach oben erreichen ? Was bedeuten die Werte in der Anleitung: Ausschläge Wölbklappen Speed: 6/4.
Wann werden diese Werte angescheuert. Werden die Wölbklappen mit den Querrudern mitgesteuert ?

Vielleicht habt ihr einen Tipp für mich.
Vielen Dank
Armin

max0208
10.07.2010, 07:45
Hallo,
Ausschläge Wölbklappen Speed: 6/4 sind nicht möglich, da sich die Wölpklappen leider nur nach unten verwölpen lassen. Man kann die Klappen mit den Querruder nach unten mitmischen, ist aber meines Erachtens nicht nötig.
Achtung bei Butterflystellung, bei dieser muss mehr als 3mm Höhe dazugemischt werden.
Hatte leider erst gestern meinen ersten richtigen ausgedehnten Thermikflug mit dem Freedom, da es vorher das Wetter oder die Zeit nicht zuließen.
Fazit: Ruhiges und angenehmes Gleiten in der Thermik sind seine Stärken, großräumiges und enges Kreisen problemlos machbar. Auf allzuschnelles Höhe abbauen reagiert er etwas mit Flügelflattern. Leicher Kunstflug ist problemlos machbar.
mfg Max 0208

Engelbert Hanisch
07.08.2010, 23:40
Hallo

Ich habe in meinem Freedom den original Antriebssatz mit dem Regler Easy MEX BL 45A, dazu vier Flächenservos Hitec HS 55, für Höhe und Seite die Model Craft RS-B55 und als Akku einen 3/3200 20C SAEHAN. Der Schwerpunkt liegt mit dieser Ausstattung (gehört noch ein Vario dazu) bei 87 mm.

Bei den Einstellarbeiten für die Servos, bei denen ich die komplette Mimik angeschlossen hatte, wurde der Regler recht recht warm. Zudem spielten manchmal die Servos verrückt und der Motor lief an. Latte hatte ich noch nicht drauf.
Was kann das sein?

Außerdem kann ich eines der Klappenservos nicht dazu bewegen, den vollen Weg zu fahren, den es mit dem Servotester aber macht. Ich habe die MPX 3030.

eisi
24.08.2010, 22:01
Tach auch,

@Engelbert: Das der Regler warm wird im Servobetrieb hatte ich auch festgestellt.
Ich habe dann einen anderen Regler - dieses Mal ein MPX Regler eingebaut - und alles war okay.
Ganz interessant finde ich z.Z. die Regler von www.Parkflieger.eu - ein ROCKAMP 60 A mit 5 A BEC und das ganze für knappe 50 EUR. Schöne "alte Naive".

Lass und Dein Modell mal auf dem Platz anschauen.

Gruß
Frank

mathias.97
19.11.2010, 06:53
Guten Tag ,

ich fliege seit 2 Jahren mit einem Wild Hawk E-Segler und seit 1 Jahr mit Shockflyer !
Ich beherrsche beide Flieger schon sehr gut !
Nun möchte ich mir den MSS Freedom Glider 2590 mm kaufen !
Was sagt ihr zum Freedom Glider ??

Kann man den E-Segler mit der Spektrum DX6i fliegen ??


lg.mathias

Andreas Maier
19.11.2010, 16:18
Hallo Mathias,

du solltest einen Link angeben, oder ein Bild posten, denn nicht jeder User ist willens
dieses Modell zu suchen um dir dann die passende Antwort zu geben.

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=1627172#post1627172

http://www.der-schweighofer.at/artikel/81322/bk_mss_freedom_glider_2590_mm_artf_mit_bl-motor__turbospinner_und_klappluftschraube


- habe deine Frage mit dem älteren Bericht verknüpft. ;) -

Gruß
Andreas

mathias.97
19.11.2010, 18:02
Hallo ,

das ist der Wild Hawk :
http://shop.lindinger.at/product_info.php?products_id=61503&osCsid=eca0b685d91b01b8896a1cd20a8e6c88


Danke...

lg.mathias

Überspannung
21.12.2010, 09:43
Hallo,

wie berichtet hat meine freedom die Flügel beim erstflug angelegt. Jetzt habe ich einen Rumpf gefunden, der eventuell passt. Mein Winterprojekt wird es also werden mit diesem Rumpf das Modell wieder aufzubauen. Leider enthält die Baubeschreibung aber keine Angaben bzw Maße.
Könnt ihr mir bitte mal die Abstände vom Mittelpunkt Flächenstahl (Flächenverbindungskohle) bis zum Drehpunkt des Pendelruders (Stahl für Pendelruder) mitteilen? Was auch noch gut wäre, wäre die EWD und wie die Fläche in Relation zum Höhenruder stehen (um wie vile höher ist das Pendelruder als die Fläche).
Das würde reichen um zu sehen ob ich das Modell wieder fit kriegen kann, da ich Flächen und Höhenruder ja noch habe.

Danke und Frohe Weihnachten

bully-billy
07.02.2011, 11:35
Hallo zusammen,

ich wollte mal den Fred wieder hoch holen und über meine bisherigen Erfahrungen berichten.

Ich bin mit dem Freedom sehr zufrieden, geht gut in der Thermik, geht gut auf Strecke und ist auch ohne Wölbklappen extrem langsam zu fliegen. In Kombination mit der eingebauten Elektrothermik ist das Fliegen völlig entspannt und immer gemütlich. Durchzug hat er nicht wirklich, aber man kann nicht alles haben. Auch die schon bemängelte Motorleistung kann ich nicht nachvollziehen, der Freedom ist kein Hotliner. Der eingebaute Motor ist vollkommen ausreichend und ich habe die Latte nie länger als 10s an und bin auf Höhe zum Thermik suchen.

Soweit so gut....................es kam was kommen musste :rolleyes: !

Gestern beim "letzten Flug" kurz vor dem einpacken. Bis dahin alles top und bei mageren Verhältnissen trotzdem gut oben geblieben. Dann ein letztes mal, ohne Motor (ich probiere es grundsätzlich immer ohne, wenn ein Chance besteht), hinter einer Baumreihe in eine Walze rein, nichts geht mehr, Motor einschalten schon zu spät, Absturz, es kracht und ich sehe von weitem schon einen schönen Deltasegler da liegen. Warum sind wir nach einem schönen Nachmittag nicht einfach gleich heim?

Trotz des saftigen Einschlags folgende Schäden:

- Rumpf leicht angeknackst in der MItte zwischen Flächen und Leitwerk, Struktur beim "über´s Knie biege Test" aber immer noch stabil und ist ok.
- Seitenleitwerksbowdenzug rausgerissen/metallsehle verbogen
- Kohlestab zweimal direkt am Rumpf gebrochen (daher die nette Deltaform)
- Verdrehsicherung beide rausgerissen
- Flächen verschrammt und WK an der Ecke gestaucht.

Fazit:

Der Rumpf ist stabil und hält einiges aus. Auch der Kohleverbinder als "Sollbruchstelle" hat sicher größere Schäden verhindert. Was aber eine definitive Schwachstelle ist, ist die Verdrehsicherung. Ganz hinten am Übergang in die WK eingeklebt muß die reißen. Vielleicht haben auch diese größere Schäden verhindert aber ich würde die nie so exponiert am baulichen Flächenende einkleben.

Bei der Reparatur kommt die Verdrehsicherung weiter vor (ist auch einfacher, als die Bruchstücke zusammen zu puzzeln) und anstatt des Flächensicherungsgummis ein SnapLock, der bringt dann auch nochmal Stabilität.

Grundsätzlich bin ich gerade auch jetzt nach dem Sturz sehr zufrieden ! Auch die Tatsache, daß es Ersatzteile (Rumpf, Flächen, Leitwerk, Haube) einzeln gibt, ist bei ARF nicht selbstverständlich. Für thermikorientierte gemütliche Fliegerei mit gelegentlichem Looping und Rückenflugeinlagen absolut ok.

Soweit zur Lage, jetzt muß ich basteln.........;)

Viele Grüße
Marcus

Überspannung
07.02.2011, 12:16
Hallo Marcus,

... Auch die Tatsache, daß es Ersatzteile (Rumpf, Flächen, Leitwerk, Haube) einzeln gibt, ist bei ARF nicht selbstverständlich....

Kannst du mir sagen wo ich einen Ersatzrumpf herbekommen? Hatte schon öfter an Lindinger geschrieben aber nie Antwort bekommen. Wie berichtet war mir der Holm im Flug gebrochen. Auch bei mir ist an einer Fläche der Verdrehstift verbogen, hat allerdings die inneren Klappen nicht beschädigt, da ich auch eine MPX Flächensicherung eingebaut hatte.


Gruß
Karsten

bully-billy
07.02.2011, 12:49
Hallo Karsten,

der Freedom ist von Schweighofer und nicht von Lindinger. Geh mal beim Schweighofer auf die Homepage und gib in der Suchmaske dort einfach Freedom ein. Da sind die Teile dann alle aufgeführt. Beim Modell selber leider nicht (ungeschickt gemacht). http://www.der-schweighofer.at/smecsearch?query=freedom&cluster=&x=32&y=7

Gruß Marcus

Überspannung
07.02.2011, 15:05
Super Marcus,

jetzt kann ich auch ans Reparieren denken.

bully-billy
12.09.2011, 09:24
Hallo zusammen,

nach einigen "Erfahrungen" wollte ich nochmals ein Update bzgl des Flächenverbinders geben.

Leider ist auch mir in letzter Zeit 3x der Verbinder gebrochen. Zum Glück immer bei der Landung wobei es da eigentlich keinen wirklichen Grund gab (wird langsam zum Running Gag). Ich kam schon auch mal ruppig auf den Boden aber das ist halt manchmal so und mein Cappuccino macht da keine Mucken. Vielleicht bin ich´s auch nicht mehr gewöhnt.
Auf alle Fälle werde ich mir jetzt auch einen Stahlverbinder oder ein Kohlerohr mit eingeklebtem Stahlstab besorgen, bevor dann doch mal in der Luft was passiert.

Hatte vor dieser Serie nur einmal bei einem richtigen Kracher das Problem und war froh, da durch die Sollbruchstelle nichts wirklich schlimmes passiert ist. Bis zu dem Kracher null Problem, seither aber siehe oben "Running Gag" :rolleyes:

Bis jetzt aber immer noch alles heil, hoffe das bleibt auch so ;)

Painless Potter
11.11.2011, 01:56
Hallo Leute !

Bin derzeit auf der Suche nach einem E-Segler .
Meine Vorgaben : kein Schaum , 2...3m Spannweite , Schmerzgrenze liegt etwa bei € 600,- für den kompletten Flieger ,
möglichst gutmütiger Allrounder ...

... so bin ich auf den Freedom Glider vom Schweighofer gestoßen , der doch recht gut in mein Suchraster
zu passen scheint . Während der letzten Nächte habe ich ausgiebig zum Flieger recherchiert und auch
alles an Dokumente und Filmchen gesichtet und abgespeichert was ich nur finden konnte .


Dennoch sind da für mich noch einige Unklarheiten geblieben , daher hoffe ich hier auf eure Hilfe ... :

- In Zusammenhang mit dem Freedom Glider liest man von einer Neigung zum Unterschneiden .
Wie kann ich mir das Unterschneiden bildlich / praktisch vorstellen ? Wann / wie tritt es bei dem Flieger auf ?
Ist es euch auch schon passiert ?

- Der Freedom Glider fliegt lieber langsam heist es , und Gleitwinkel soll gut sein ...
Wie schnell fliegt sie maximal in ihrem "Wohlfühlbereich" ? Ab wann wird es kritisch ?
Kann man mit ihr auch mal gefahrlos , z.B. per Sturzflug , schnell Höhe abbauen ?

- Wie Kunstflugtauglich ist sie ?
Looping ? Rollen ? Gerissene Figuren ? ...

- Wie gut ist ihre Erkennbarkeit vor verschiedene Hintergründe / bei verschiedene Lichtverhältnisse ?
Ich bin nicht mehr ganz so jung , und irgendwie werden die Augen immer schlechter ...

- Kennt jemand von euch den Hersteller ? , bzw. ob es den Freedom Glider noch unter einem anderen Namen gibt ?
So könnte ich evtl. meine Recherchen auf englischsprachige Seiten ausweiten ...

- Bin ich schon reif für so einen Flieger ? (Euere Einschätzung)
Ich fliege seit knapp über 2 Jahre die verschiedensten Modelle , überwiegend Schaum und elektrisch mit maximal ~1kg Startgewicht .
Schwerster Flieger ist meine Calmato mit ca. 2,5kg . Auch fliege ich meist eher nah und tief , und geschwindigkeitsmäßig bewege ich
die Flieger öffter auch mal kontrolliert an deren unterem Limit (-schon leicht instabil / kurz vorm Abreißen) .
Gerne fliege ich auch bei den verschiedensten Windverhältnissen , und auch mal die eine oder andere Kunstflugfigur übe ich gerne .
Ich flog bislang ausschließlich auf unserem Vereinsplatz , dessen gepflegter Rasen wohl mit ein Grund ist das ich bisher nur
allerkleinste Schäden zu beklagen hatte . Ich übe viel mit dem Simulator , und fliege nur wenn wir uns (der Flieger und ich) beide gut fühlen ...

Zuerst wollte ich mir eine Cularis zulegen , aber ich will doch mal etwas weg kommen vom Schaumfliegerimage ...
Die Vitesse vom Staufenbiel finde ich auch nicht schlecht , aber derzeit steht es bei mir gefühlsmäßig so ca. 70:30 für den Freedom Glider .
Ein kleinerer E-Segler der auch mal etwas schneller kann ist auch noch geplant für´s nächste Frühjahr geplant (evtl. einen Cheetah vom Staufenbiel) .


Muß nu in die Heia !

Vorab schon mal ein großes Danke für alle hilfreichen Antworten ...
... und ganz liebe Grüße ,

Michael

bully-billy
11.11.2011, 19:15
Hallo Michael,

das sind ein Haufen fragen, aber ich werd´s mal versuchen.................;)

Das Thema Unterschneiden habe ich so noch nie "Erflogen". In den Berichten die Du angesprochen hast ist davon die Rede bei schnellem Flug und mehr Wind. Viel Wind mag er auf alle Fälle nicht, dafür ist er aber auch zu leicht. Das Höhenruder wird dann recht kitzlig.

Der Gleitwinkel ist gut, beim Landen geht immer noch ein Kreis und nochmals...... langsam geht aber auch super, mein Cappuccino wäre schon lang abgeschmiert. Der Freedom lässt sich saueng in Miniblasen um die Kurve prügeln. Das sieht nicht gut aus, geht aber manchmal nicht anderst. Die Wölbklappenfunktion ist eigentlich auch nur zum Bremsen gut. Verwölben ist zwar merkbar, aber noch langsamer in der Thermik kreisen geht eigentlich nicht.
Schneller fliegen geht grundsätzlich schon, Ablasser oder einfach mal krachen lassen geht aber definitv nicht! Dafür ist er aber als 2,6m Elektrosegler mit 1800g und dem Preis absolut ok.
Ich würde nach heutigem Stand gleich einen Stahlverbinder oder Kohlerohr mit eingeklebtem Stahl als Flächenverbinder vorsehen. Ich habe auch Multilocks verbaut, dann ist das nicht so ein Gefummel mit dem Gummi (funzt aber auch).

Kunstflug geht natürlich Looping, Rolle mit viel Geduld (die Wölbklappen schlagen bauartbedingt nicht nach oben aus, leider) aber alles schön weich geflogen und nicht übertreiben.
Der Freedom ist ein Thermiksegler!

Die Erkennbarkeit im Blockstreifendesign ist super!

Du bist definitv reif für den Flieger !!!!!!
Schaum und EPP hat seine Berechtigung und es gibt Plätze an denen ein konventioneller Segler bei der ersten Landung kaputt wäre.
Nichts desto trotz hat ein "richtiger" Segler ein ganz anderes Flugverhalten. Das ist wie 3-Gangrad und Rennrad. Was man bei soviel Schaum auch immer vergisst, die "konventionellen" Flieger stecken mehr weg als man denkt. Der Cularis ist definitiv kein Vergleich, VERGISS ES, nimm einen Freedom !!! Du wirst sehen, Dein Erstflug bringt Dir ein echtes Aha-Erlebnis...:)

Wenn Du auch mit was gebrauchtem Leben kannst würde ich Dir für Dein Budget von 600€ auch einen GFK-Segler an´s Herz legen.
Die sind noch universeller einsetzbar und stecken wesentlich mehr weg. So als Stichworte: Cappuccino, Alex, o.ä.
Kunstflug und Ablasser sind dann auch kein Problem mehr. Der Mehrpreis lohnt sich!

Soweit meine Versuche und Erklärungen.

Painless Potter
14.11.2011, 01:02
Hallo Marcus !

- vielen herzlichen Dank dafür , das du dir die Zeit genommen hast mir so ausführlich zu antworten !

Ich habe mir nach dem lesen deiner Zeilen nochmals alle abgeschpeicherten Filmchen und Berichte zum Flieger angeschaut ,
und denke das ich nun eine recht klare Vorstellund davon bekommen habe , was mich mit dem Freedom Glider erwarten würde .

Ist irgendwie schon mein Ding , auch wenn ich dann immer noch ein windtaugliches Modell dabei haben müßte , so
für alle Fälle . Aber etwas kleineres in Richtung Soft-Hotliner habe ich ja dann eh noch vorgesehen ...

Das mit dem Voll-GFK-Modell ist auch eine (gute) Überlegung , weil wenn ich die Freedom + kleineren Segler / Hotliner
durchrechne , da komme ich satt auf über 1000 Euronen für meinen Nicht-Schaummodell-Seglerstart im Frühjahr .
- Vor allem weil ich für die Flieger wirklich nichts in der Schublade liegen habe , und angefangen mit M-Link-Empfängern
über taugliche Servos usw. ... alles neu kaufen muß .

Werde mich daher erst mal ausgiebig umhören / einlesen ob das mit dem Voll-GFK-Segler evtl. nicht doch was für mich wäre ...

... auch weil ich mit der Shopanmeldung (seit dem vergangenen Dienstag) beim Schweighofer arge Probleme habe .
Aber das ist evtl. ein Thema für einen eigenen Thread ... jedenfalls bin ich momentan eher zurückhaltend mit
einer Bestellung dort .
Scheinbar habe ich (oder die) ein Problem mit Mails zw. denen und mir ... muß da mal (nochmals) nachhaken / nachschauen ...
... weil ohne eine funktionierende Kommunikation ist das für beide Seiten nix für Geschäfte machen .

Ich hoffe aber ich kriege das mit dem Shop noch hin , weil mir der Freedom doch arg sympathisch geworden ist .
- und ich mir das mit dem Voll-GFK-Teil auch ein Jahr später noch gut für mich vorstellen könnte .
So als fortgeschrittener Anfänger ist da auch noch so eine Hemmschwelle "zu große Schritte" zu machen ,
zumal ich jedes meiner neuen Modelle selber einfliegen + einstellen muß ... (kaum einer im Verein fliegt Mode 2)

Sorry dafür das ich dir erst so spät antworte , aber habe derzeit ziemlich die Seuche einschließlich arges Hirnsausen ...
... und da war das Wochenende nicht ganz so prickeln für mich ...

Nochmals dir ein ganz großes DANKESCHÖN ... ! ! !

Ganz liebe Grüße ,
Michael

P.S.:
Hat denn keiner eine Ahnung wer der eigentliche Hersteller vom
MSS Freedom Glider vom Schweighofer ist , -evtl. mit Link ???

Überspannung
14.11.2011, 22:14
P.S.:
Hat denn keiner eine Ahnung wer der eigentliche Hersteller vom
MSS Freedom Glider vom Schweighofer ist , -evtl. mit Link ???[/QUOTE]

Hallo Michael...#14!!!:rolleyes:

wernerhetzel
15.11.2011, 11:32
Nachfragen bei Schweighofer wegen des Herstellers , aber wem interisiert das schon ?
Importe vom Hersteller sind sicher teuer !!!
mfg
werner

Painless Potter
15.11.2011, 14:01
Hallo Karsten ,
danke für deinen Hinweis ... !

- Weil wer sich zum Flieger (wie ich) vorab informieren will , der findet unter MSS Freedom Glider zwar einiges
an guten Informationen im Netz ...
... aber wenn man dann noch weis das der Flieger auch Mace Glider heißt und von OK Models ist und unter dem
Label Pilot vertrieben wird , dann hat man schon einiges mehr an Suchergebnissen .

Hallo Werner ,
Herstellerseiten haben oftmals einen Downloadbereich . Meine Hoffnung war da eine Bauanleitung runterladen
zu können , bzw einfach zusätzliche Infos zu bekommen . Leider gibt´s in deren DL-Sektor keine Anleitungen ,
-ich habe aber dort eine Mailanfrage gemacht ob die mir nicht eine PDF-Anleitung zukommen lassen könnten .

So , werde mich hier frühestens wieder melden wenn der Flieger leibhaftig bei mir in der Werkstatt steht , bzw. wenn ich
evtl. an eine PDF-Anleitung gekommen bin (die ich dann gerne teile) .

Danke für eure große Unterstützung !

Ganz liebe Grüße ,
Michael

amigofly
21.11.2011, 11:02
Hallo Freunde

Eigentlich hatte ich mir aufgrund meiner zukünftigen Hangarplanungn , wo es in Richtung Edelsegler gehen sollte
einen Kaufstopp auferlegt,

Das Schicksal wolllte es jedoch anders .... und ich hatte das Glück daß eines der Lose die ich bei unserem Clubabend
gekauft hatte mir die FREEDOM bescherte,

An dieser Stelle auch noch ein herzliches Dankeschön in meinem aber auch im Namen des UMFC Stocking
an Mario GF der Fa Schweighofer für die tolle Unterstützung .

Der Bausatz oder besser gesagt Montagekasten präsentiert sich in feiner Qualität und einem hohen Vorfertigungsgrad.
Bis auf Servos , Regler und Akkus ist alles dabei um das Modell in kurzer Zeit fertig zu stellen.

Berichte und Videos die ich bisher dazu im Netz finden konnte bestätigen auch mein Gefühl das ich nach Durchsicht
der einzelnen Teile hatte.
als Allrounder konzipiert zeigen auch die Videos ein ausgewogenes, angenehmes und stressfreies Flugverhalten.
Freedom dürfte sich nicht nur in der Ebene, sondern auch am Hang bei leichten Verhältnissen wohl fühlen,
....so etwas wie ein "immerdabei Modell" mit kompakten Kofferraumfreundlichen Maßen.

Heute werden ein paar Servos abgegriffen, die Flächenanschlüsse werden zentral mit dfen MPX - Steckern realisiert
statt den Gummis werden die bewährten Flächenlocks verbaut. ( meine persönliche Vorgabe :) )

Freu mich schon drauf..... vielleicht gibt es ja bald den Erstflug......



LG


Norbert

bully-billy
21.11.2011, 12:04
die Flächenanschlüsse werden zentral mit dfen MPX - Steckern realisiert
statt den Gummis werden die bewährten Flächenlocks verbaut.

Glückwunsch zum Gewinn !!!

Das mit den Anschlüssen ist eine gute Idee und hätte ich auch machen sollen. Ich war damals einfach zu faul und habe die MPX Stecker lose hängen lassen.
Mittlerweile fluche ich jedes mal beim anstecken über die Fummelei. Leider sind die Öffnungen im Rumpf schon so groß, daß es nachträglich nicht so schnell zu machen ist.

Lieber gleich richtig................:rolleyes:

amigofly
21.11.2011, 17:44
Glückwunsch zum Gewinn !!!

Das mit den Anschlüssen ist eine gute Idee und hätte ich auch machen sollen. Ich war damals einfach zu faul und habe die MPX Stecker lose hängen lassen.
Mittlerweile fluche ich jedes mal beim anstecken über die Fummelei. Leider sind die Öffnungen im Rumpf schon so groß, daß es nachträglich nicht so schnell zu machen ist.

Lieber gleich richtig................:rolleyes:


Ist zwar mit etwas Mehraufwand verbunden,, bei meinen bisherhigen zentralen ( fixierten ) Steckverbindungen
hatte ich bisher keine Probleme und ich fliege meine Segler nicht unbeding im Schongang .

Wichtig ist natürkich auch das etwas ungeliebte ( unbedingt ) saubere Löten , aber auch da hat man dann ewig
und nch länger Ruhe.

LG

Norbert

amigofly
21.11.2011, 22:13
Hallo Freunde

Es lässt mir keine Ruhe, ein paar Kleinigkeiten sind mir beim Vorstudium der Montageanleitung aufgefallen,
bei der EWD hab ich das Gefühl, daß diese Angabe doch etwas eigenartig ist, durch gewisse Toleranzen kann
da die EWD doch etwas variieren, mir wäre eine Angabe dieses Wertes zusätzlich in Grad doch etwas lieber.

Hat es vielleicht schon jemand nachgemessen ? Wär fein wenn jemand von Euch einen brauchbaren Wert liefern
könnte.

zwar zeigen die Videos die ich bisher gesehen hab recht gute Steigleistungen..... aber
beim Antrieb überlege ich mir den Motor gegen einen AXI auszutauschen, der nach einem Service wie neu
in der Schublade liegt, dieser hat bis zur Um- bzw Aufrüstung meiner Streamtec dort sehr gute Dienste an 3 S
geleistet hat,ist etwas scherer als das Original da ja nur begenzt Platz für den Lipo ist , würde
ich mir einige Gramm Blei in der Nase ersparen......
Kann nix dafür ich steh mal auf etwas rasantere Aufstiege, stellt sich nur die Frage , ob die Gefahr
des Unterschneidens in gewissen Situationen besteht....


LG

Norbert

bully-billy
22.11.2011, 10:42
....bei der EWD hab ich das Gefühl, daß diese Angabe doch etwas eigenartig ist, durch gewisse Toleranzen kann
da die EWD doch etwas variieren, mir wäre eine Angabe dieses Wertes zusätzlich in Grad doch etwas lieber......

Hallo Norbert,

die EWD ist in der Anleitung seltsam erklärt aber beim Pendelleitwerk ja auch kein Problem.
Ich habe meinen am Tisch aufgebaut, vermessen und mit Hilfe einer Exceltabelle auf ca.1-1,5° eingestellt. http://www.rc-network.de/magazin/trickkiste/trick05/trick05.html
Wenn Du den Schwerpunkt korrekt einstellst ist alles andere im Flug einstellbar (Abfangbogen). Wieviel EWD ich jetzt tatsächlich habe, kann ich Dir gar nicht exakt sagen. Habe meinen auf diese Weise eingestellt und getrimmt, fertig.

JRR
22.11.2011, 11:15
Hallo,

Seit geraumer Zeit lese ich alles, was ich kriegen kann über den Freedom Glider. Ich möchte ihn mir gerne nächstes Frühjahr zulegen. Falls er dann noch erhältlich ist.

Ich habe da mal eine Frage:confused:: Immer wieder ist die Rede von Unterschneiden, was bedeutet das und wie äußert sich das?

Ich hab bislang fast 2 Jahre den Cularis geflogen, also auch gewisse Erfahrung mit der Größe und auch mit 4-Klappen/Flugphasen.

Danke

Grüße

Jochen

bully-billy
22.11.2011, 14:14
.... schau mal hier: http://wiki.rc-network.de/index.php/Unterschneiden

Habe ich aber so noch nicht erlebt! Die "Unterschneidtematik" ist mal in einem Test (glaube FMT?) angesprochen worden und taucht daher immer wieder auf.....:rolleyes:
Bei mehr Wind, was der Freedom nicht so mag, sollte das Höhenruder eben feinfühlig bewegt werden. Tiefe kommt da sehr "spontan". Wenn man´s weiß kein Problem.
Damals hatte ich leider weder Cappuccino noch Zorro dabei, der Freedom war da einfach fehl am Platz.

amigofly
12.01.2012, 00:02
Werte Freedom Gemeinde

Nun ist es so weit , nachdem in der Kleinteilekiste gestöbert und fehlendes
bei Mario ( Schweighofer ) besorgt wurde,
alle zur ´Fertistellung benötigten Kleinteile vorhanden sind ,die Montageanleitung
durchstudiert ist, kann mit der Fertigstellung begonnen werden.

Die Folie ist kaum nachzuföhnen und auch die restliche Qualität läst
für ein Modell dieser Preisklasse keine Wünsche offen.
Dennoch werd ich einige Kleinigleiten abändern , so wird sowohl
das Pendelruder als auch die Tragflächen mit den MPX Multilocks fixiert,
sowie die Tagflächen mit zusätzlichen Torrsionsstiften ( vorne ) versehen
die Streckung wurde bereits durch Silberstahl ersetzt, ( meine Eitelkeit )
ich erwarte mir, dass dadurch die Tragflächen etwas besser gegen Torrsion
gesichert sind´und ich gkaube, daß ich auf die Solbruchstelle ( CFK Stab )
verzichten kann, weil ich nicht vor habe, diesen schönen Segler zu "erden" :D

Die Servoschächte sind bereits mit Glas und Harz nach akter Schule verstärkt worden.
Im Fudus fanden sich noch einige HS 125 nebst Servorahmen, die von einem
anderen Projekt stammen, für welches andere Servos ( 3150 ) zum einsatz kamen.
Es ist zwar etwas mehr Arbeit, aber die Wölbklappen werden wie vorgesehen
von oben angelenkt

Entgegen der Beschreibung im Testbericht werden die hinteresn SChlitze des Pendelruders ( HR )
nicht nach unten sondern nach oben etwas erweitert, damit bei richtiger Ruderstellung der Vollauschschlag
nach oben erreicht werden.kann, hier kann es aber bei der Fertigung diverse Toleranzen geben .
Auf diesen Punkt sollte unbedingt vor dem Einsetzen des Seitenruders geachtet werden

Als Regler wird ein verwaister 50 A Regler von Pichler seine Arbeit verrichten.
Die Akkugröße steht noch nicht fest, diese wird später bei der Ermittlung des
CG festgelegt, ich nehm lieber etwas mehr Energie als Bleiballast mit.

Eigentlich sollten nun keine gröberen Probleme mehr auftreten und ich hoff,
dass die Freedom, bald ( viel ) Luft unter die Tragflächen bekommen wird.

LG

AMIGO ( Norbert )

amigofly
23.01.2012, 01:49
Hallo Freunde



Die Freedom ist nun bis auf die Abschlussarbeiten, so gut wie fertig.
Die Fertigstellung ging in kleinen Schritten ohne größere Probleme
über die Bühne, bin aber bei ein paar Stellen etwas von der Beschreibung
abgewichen und hab eigene Lösungen realisiert,
Die Freedom kann aber auch ( bis auf die Gabelköpfe ) mit den mitgeleiferten
Klein- und Zubehörteilen aufgebaut werden, sie ist aber kein Modell, das man
Morgens kauft und Nachmittags fliegen geht, man sollte also schon etwas
mehr Zeit einplanen, besonders dann wenn man noch eigene Lösungen
einfließen lassen und nicht das ganze Modell mit CA zusammenpappen will,
so halten dann auch diverse Verbuíndungen und Klebestellen wesentlich besser
und man hat auch beim Fliegen ein wesentlich besseres Gefühl.
Wenn jemand schon mal ein höherwertiges Modell gebaut hat weiß wovon ich spreche

In den nächsten Tagen ist ohnehin nicht an Fliegen zu denken, so wid alles noch mal
genau überprüft der Sender fertig programmiert
Für die die Zumischung der WK 6/4 gibt es auch eine Lösung, die ich Euch
verrate, nachdem die Freedom das erste mal geflogen und die Einstellungen
erprobt sind.

einige Bilder gibts auch noch die kommen dann wenn ich sie entsprechend
nachgearbeitet und konvertiert hab.

Optisch ist es ein sehr schönes Modell und kann den Erstflug kaum erwarten.


LG

AMIGO ( Norbert )

Puko
23.01.2012, 12:21
Hallo Freedom-Gemeinde

Ich bin ebenfalls Besitzer des schönen Modells und habs grad auf dem Tisch für den Zusammenbau. Allerdings zeigen sich bereits erste Probleme, und zwar:

Das Höhenruder lässt sich m.E. nicht korrekt verstellen. Es schlägt zwar tief aus, kommt aber bei Höhe nicht über die Horizontale heraus! Entweder liegt die Bohrung im Seitenleitwerk für den Umlenkhebel/Leitwerksverbinder zu hoch, oder der gebogene Schlitz für den Leitwerksmitnehmer zu tief!? Frage, muss da etwa nachbearbeitet werden? Ich habe hier bisher nichts entsprechendes lesen können.
Das Bild unter #12 zeigt die korrekte Position der Oeffnungen. Bei meinem Modell liegt der gebogene Schlitz oben bloss ca. 1mm höher als die Bohrung.

@Norbert: Freue mich, dich hier wieder zu treffen! Vor zwei Jahren unterhielten wir uns beim Thema AS. :cool:
Diesen habe erst kürzlich fertiggestellt, weil ich erst mit dem Helifliegen begonnen habe:). Der AS wartet jetzt auf den Erstflug, nachdem ich mit dessen kleinen Bruder erfolgreich erste Geh-, nein Flugversuche hinter mich gebracht habe. Mit dem Bauen bin ich halt gerne ein - zwei Phasen voraus;):D

Gruss Puko (Andreas)

amigofly
23.01.2012, 13:12
Hallo Andreas

Beim HLW mus nachgearbeitet werden, ich hab dazu eine
Diamant SChlüsselfeile genommen und die beiden Seiten vorsichtig angepasst.
vorher wurde die Neutralstellung lt Beschreibung markiert und dann in Kleinarbeit
die Schlitze nach und nach auf das erforderliche Maß aufgefeilt..

Für die Zentrierung des Hebels erfolgt mit zwei M 4 Beilagscheiben,
das kann man aber in den von Schweighofer angeführten Bau und Testberichten
entnehmen, weiters solle für die Anlenkung ein Gabelkopf verwendet werden.
Die an beiden Enden aufgerauhte Messinghülse, kann dann mit einem Tropfen Epoxy
angeheftet werden.


LG

Norbert

Puko
23.01.2012, 14:48
Für die Zentrierung des Hebels erfolgt mit zwei M 4 Beilagscheiben,
das kann man aber in den von Schweighofer angeführten Bau und Testberichten
entnehmen, weiters solle für die Anlenkung ein Gabelkopf verwendet werden.
Die an beiden Enden aufgerauhte Messinghülse, kann dann mit einem Tropfen Epoxy
angeheftet werden.


Hallo Norbert

Danke für deine Tips. In der Anleitung sehe ich allerdings nichts von M4 Beilagscheiben - ich hab die Gummitüllen (wie in der Anleitung erwähnt) genommen und mit etwas Silikonfett eingerieben. Aber die Scheiben wären in der Tat die bessere Lösung gewesen.
Das Messingröhrchen musste nicht weiter verklebt werden, da es nur mit viel Kraft in den Umlenkhebel zu bringen war und jetzt dort unverrückbar klemmt.

Wichtig wäre noch der Hinweis, dass die Führungsröhrchen vor der Montage des Umlenkhebels eingeharzt werden müssen. Ist so schon ein Gefummel!

LG Andreas

Puko
23.01.2012, 15:10
Hallo Norbert

Hast du nun die Multilocks verbaut und sind die gut? Die 125 er hast du überall oder bloss für Quer eingebaut? Das mit dem Laminat finde ich eine gute Lösung.

LG Andreas

Puko
23.01.2012, 17:14
Könnte mir bitte jemand beschreiben, wie er die beiden Führungsröhrchen hinten am Spant der Seitenflosse eingeklebt hat. Das ist weit hinten, sehr eng und ich habe Bedenken, dass der Kleber ins Röhrchen läuft.:confused: Man möge mir verzeihen - es ist halt schon eine Weile her, dass ich solche Arbeiten ausführte.

LG Andreas

Puko
23.01.2012, 23:25
..........erfolgt mit zwei M 4 Beilagscheiben,
das kann man aber in den von Schweighofer angeführten Bau und Testberichten
entnehmen, ..........

Naja, wenn ich das nochmals genau lese............................:rolleyes: Doch die dummen Scheibchen fallen immer den Rumpf runter:confused:

Die Führungsröhrchen habe ich hinten mit eintropfendem Sekundenkleber fixiert - ich hoffe das hält genug.

LG Andreas

amigofly
24.01.2012, 00:57
Hallo Andreas

Alles kein Problem, hab ein wenig über alles gebrütet, ich sitze oft recht lange
vor der Baustelle und denke über Lösungen nach, das kann oft länger dauern als
der Arbeitsschritt sebst :)

Die M4 Beilagscheiben, können mit einem Alleskleber ( oder dergleichen ) am Umlenkhebel
angeheftet werden, gerade so, daß sie beim Einbau halten. funzt prima.

Bowdenzüge und Gestänge hab ich etwas abgeändert, hier verwende ich
die 3 mm Führungen, dazu hab ich das mittige und das Rechte Loch von hinten gesehen,
vorsichtig mit einer runden Nadelfeile erweitert ( Bohren ist da etwas schwer :) )
als erstes wurde jenes für das HR bzw Pendelleitwerk verlegt, an einem Ende
wurde 2 - 3 mm vor dem Rohrende eine 3mm Beilagscheibe mittels CA angeheftet,
dieses sollte nicht zu weit hinter dem Spant raustehen, da sons für den Vollausschlag zu wenig
Platz sein könnte. ( leider gibts kein Bild davon ) als nächsten Schritt wird das Führungsrohr
für das SR angepasst, das kann ohne weiteres 1 - 1,5 cm hinten rausstehen, ( bitte aber nicht zu weit )
danach werden beide Rohre, provisorisch eingeschoben , vorne in der Kabine markiert und abgelängt.
Nach dem Einkleben ist es etwas komplizierter...

danach können beide Rohre mit 12 min oder 30 Min Epoxy ( mit Flocken eingedickt )
eingeklebt werden ( einwenig Anschleifen nicht vergessen.
das Rohr für das Pendelleitwerk mit einer sehr dosierten Menge Kleber ( vor der Beilagscheibe :) )
einstreichen und bis zum Anschlag reinschieben ( Rumpfnase sollte zum Boden zeigen.
anschließend kann das Rohr für das SR eingesteckt weden, dieses kann hinten
wie schon beschrieben etwas rasustehen und vorne kontrollieren , ob in der Kabine beide gleich lang sind.

Dann nehme man einen dünnen Draht ( damit kann man es schön dosieren ) und
und verklebt auch das ( vorher angeschliffene ) Rohr für das SR..... feddisch......
Ich nehm bewusst 30 Min Epoxy, weil man doch etwas Zeit hat um eventuelle
Korrekturen vorzunehmen.


Beim Enbau des Umlenkhebels für das Pendelruder hab ich ( leider ) einen
etwas schweren 2mm Stahldraht verwendet, weil ich nichts anderes im Haus hatte.
am hinteren Ende wurde dann ein M2 Gewinde geschnitten ein Gabelkopf
draufgeschraubt und verlötet ( das hält sicher ) das Loch im Hebel vorsichtig
aufgebohrt um kein Spiel zu haben, der Gabelkopf eingehängt und mittels
Schrumpfschlauch gesichert, dann kann der Umlenkhebel an seinem angedachten
Platz montiert werden und dieser wird auch sauber ( gerade ) angelenkt.

So sieht es dann in der Kabine aus, links das Pendelruder , rechts das Seitenruder,
Hier wurde deas beiliegende schwarze Rohr verwendet, in welches eine 1 mm
Stahlseele eingezogen wurde, nachdem am hinteren Ende ein Gabelkopf angelötet wurde



765732

Beide Bowdenzugrohre solten nach dem Vorbild von Max unbedingt mit einem
GFK oder Sperrholzbrettchen am Spant fixiert werden, gut zu sehen auch
die mit eingedicktem 30 Min Harz eingeklebten Flächenlocks. Das hält bei
auch der Flamingo und der Alpina sehr gut, und mit diesen Geräten fliege
ich schonungslos
Bei bei der Freedom sind diese allerdings wegen des doch recht engen Rumpfes,
mit viel Geduld un Umsicht einzubauen.
Schaut elegant aus und man braucht kein Werkzeug mit auf den Platz mitnehmen.

765733


Der Regler wird an der Seitenwand platziert, gut zu sehen der
Anti Blitz Stecker von Jeti. nicht billich , aber es hilft,
Hab wahrscheilich letztes Jahr bei 2 Modellen deshalb die gesamte
Bordelektronik incl Vario verloren ( die Servos waren noch ganz :) )

765734


man kann die beiliegenden Gestängeanschlüsse verwenden, zur Sicherung am Servohebel
wurden selbstsichernde Muttern verwendet. auf den Rumpfboden wurde ein Sperrholzbrett
auf welches auf der Unterseite unterbrochene Kiefernleisten geklebt wurden hier können
später Klettbänder durchgezogen werden, die Oberseite wurde mit einem selbstklebenden
Klettband versehen


765735

Bei der Kabinenhaube gibts ebenfalls eine eigene Lösung, Hier sollte beachtet werden,
daß der Sicherungsdraht nicht wie in der Beschreibung angeklebt wird, sodern lediglich
so wie hier in der Mitte, sonst hat man Probleme die Haube aufzuschieben.
Das Führungsrohr, wird mit ein paar Tropfen CA angeheftet und anschließend mit 30 Min Epoxy
und einem Stück Glasmatte versiegelt bzw verklebt , so entsteht auch eine schöne Vorspannung für den Draht
der anschließend in das Führungsrohr geklebt wird. ( Anschleifen nicht vergessen ! )
Hält übrigens bombig , ich glaub ich hab da mit Kanonen auf Spatzen geschossen :D

765731


LG

AMIGO ( Norbert )

amigofly
24.01.2012, 01:34
Für QR und WK hab ich jeweils die HS 125 verwendet,
bedingt durch das Metallgetriebe , haben sie für meinen Geschmack
etwas zu viel Spiel, deshalb muss man bei der Montage von Servohebeln
und Ruderhörnern besonders genau arbeiten, damit sich dieses nicht vergrößert,
dann kann man damit bei einem Segler dieser Klasse leben.
In meine Edelsegler würde ich diese Servos nicht mehr einbauen.

Die Ausschnitte bei den Servoschächten schauen etwas zerfranst aus, das ist
dadurch bedingt, weil hier die Folie nicht mit Messer oder Schere
ausgeschnitten wurde, sondern einfach mit dem Lötkolben, so ist die Folie an
dieser Stelle auch mit dem darunterliegenden Material versiegelt bzw verbunden
und macht bei einem späteren Nachföhnen oder Nachbügeln weniger Stress.

Beim QR hab ich mich für ein GFK Ruderhorn entschieden, welches
ordentlich eingeharzt wurde, mir sagen die durchgeschraubten Ruderhörner
nicht so zu.
Die Rahmen für die Servos sind hier "selbst gekauft" bei anderen Modellen
hab ich mir diese selbst geschnitzt

765737



Die WK werden wie vorgesehen oben angelenkt, hat gewisse Vorteile,
weil man hier vor allem große Ruderwege erreichen kann,
aus Platzgründen wurde beim Servohebel kein Gabelkopf verwendet, entsprechend
montiert ist diese Art auch weitestgehend Spielfrei.
Das vorbeilaufende Servokabel wird alledings noch gesondert vor eventuellen
mechanischen Beeinflussungen geschützt.

765738



Entgegen der Bauanleitung wurde etwas mehr Material entfernt, um einen etwas größeren
Ruderweg zu erreichen, es dürften bei Vollausschlag 70 bis 80 Grad sein.
wie im Bild zu sehen, wurden hier die mitgelieferten Ruderhörner verbaut.

765739


Die Servoabdeckungen sollten etwas größer ausgeschnitten werden,
ich bevorzuge hier gerade Linien , so lassen sie sich auch besser
und einfacher mit Tesafilm festkleben.

765736


Das wär vorab mal alles, was noch fehlt sind einige Bilder vom
Pendel und Seitenruder.... ( coming soon )


LG

Amigo ( Norbert )

Puko
24.01.2012, 10:55
Amigo Amigo!

Was soll man dazu sagen!? Vielen Dank für den ausgezeichneten, ausführlichen Bericht, die tollen Lösungen und die gelungenen, aufschlussreichen Bilder. Nun habe ich ja gar keine Fragen mehr!:D Du solltest künftig die Bauanleitungen für Schw........ erstellen:cool:

Die Lösung mit den Servorahmen gefällt mir auch sehr gut. Ich werde es mit den originalen versuchen, welche entsprechend modifiziert werden müssen.

Weiter oben hast du mal erwähnt, auch das die Pendelruder mit Multilock auszurüsten. Aber ich denke, das ist nicht möglich?

An dieser Stelle möchte ich auch mal Max danken, welcher diesen Thread eröffnet hat und mit viel Aufwand eine tollen Baubericht erstellt hat.

Nochmals herzlichen Dank Norbert für den grossen Aufwand - ich muss mir das alles nochmals durchlesen/-schauen - vielleicht kommen dann ja doch noch Fragen;)

LG Andreas

amigofly
24.01.2012, 11:27
Hallo Andreas


Gerne geschehen, die Beschreibung sollte ja allen dienen, Max hat ja schon eine sehr feine Beschreibung abgeliefert,
Ich habs nur mehr ein wenig ergänzt.
Die mitgelieferte Beschreibung vom Schweighofer ist gegenüber so manchen anderen eigentlich schon
fast vorbildlich, ich kenne ja auch den Geschäftsführer vom Schweighofer , Du könntest bei Mario mal
den Vorschlag einbringen.... was die Erstellung von Bauberichten betrifft. :cool: diese sollten allerdings nicht zu langatmig sein,
weil viele Leute nicht unbedingt lesen wollen, sondern eher visuell orientiert sind,
Bilder allein kann man zwar auch sprechen lassen, dennoch brauchts auch erklärende Worte, es sollte sich der Profi nicht
langweilen und auch der weniger versierte zum Ziel kommen.....

Ich hab auch keinengroßen Maschinenpark, sondern nur die notwendigsten Werkzeuge und versuche alles so einfach
wie möglich mit vorhandenem Werkzeug aufzubauen,

Dazu kommt noch daß sich gewisse Modelle auch an Ziegruppen ab dem Fortgeschrittenen richten,
bei diesen Beschreibungen wird ein gewisser Sachverstand und handwerkliche Fähikeiten in diesem Bereich vorausgesetzt.
Bei solchen Modellen wird sich ein Einsteiger auch in der Luft schwer tun.
Noch dazu sollte die Beschreibung so gestaltet sein, daß man mit den vorhandenen, mitgelieferten Komponenten
etwas zum fliegen bringt, ich hab ja bereits eigene ( und geklaute :D ) Ideen einfließen lassen, diese Teile könnten
ja im Webshop als optionales Zubehör nebst Servos , Akku und Regler feilgeboten werden :) ( nur so eine Idee )


Heute Abend stell ich noch ein paar Bilder von SR ud Pendelleitwerk rein, da kannst Du dann auch
das MPX Pendellock bewundern.

Lg

AMIGO ( Norbert )

Puko
24.01.2012, 12:12
Dazu kommt noch daß sich gewisse Modelle auch an Ziegruppen ab dem Fortgeschrittenen richten,
bei diesen Beschreibungen wird ein gewisser Sachverstand und handwerkliche Fähikeiten in diesem Bereich vorausgesetzt.
Bei solchen Modellen wird sich ein Einsteiger auch in der Luft schwer tun.

Kann ich so unterschreiben. Das ist halt mein Problem, ich überfordere mich ständig mit Dingen, denen ich nicht gewachsen bin!:o:eek::D:D:D


Heute Abend stell ich noch ein paar Bilder von SR ud Pendelleitwerk rein, da kannst Du dann auch
das MPX Pendellock bewundern.

Da bin ich mal sehr gespannt!

LG Andreas

Puko
24.01.2012, 22:34
Hallo Norbert

Habe eben eine Lösung gesehen. Aber du willst resp. hast doch nicht etwa einen zweiten "Schlitzbogen" ins Seitenleitwerk geschnitzt, oder?

LG Andreas

amigofly
25.01.2012, 00:38
Hallo Andreas

Deine Frage ist schnell beantwortet "JA" so ist es

Leider hab ich die Aufnahmen vom Umlenkhebel für das Pendelruder
ein wenig verbockt, sie sind so Grottenschlecht, daß ich sie hier nicht zeigen will.

Vom SR und von der Sicherung des HLW gibts vorab ein paar Bilder, bevor ich
mit einigen allgemeinen Aufnahmen fortfahre

Im "Arbeitsbereich des Umlenkhebels sollte das untere SR Scharnier ein wenig
nachgearbeitet werden, sonst kann es sein daß dieses später dem Umlenkhebel im Weg ist
man kann es ohne weiteres so zuschneiden, daß es etwas 1 mm übersteht, dann kann sich auch der
Umlenkhebel störungs und widerstandsfrei auf nd ab bewegen, ein späteres Nacharbeiten
nach dem Einharzen der Endleiste könnte mühsam werden


766024


Eine weitere kleine Änderung wurde bei der Anlenkung des SR vorgenommen,
hier versieht eine 3mm Augschraube ihren Dienst als Ruderhorn. in Neutralstellung
ist das kaum zu sehen.
Achja bevor ich es vergesse, HR und SR werden mit den Graupner DES 586 ( Carbonite )
angelenkt, diese stammen ebenfalls aus meinem Fundus.
Das sind recht kräftige und für das was sie leisten , Digi Servos mit einem guten
Preis - Leistungsverhältnis,

766025

Nun ist die Katze aus dem Sack.... ja ich hab vor dem Lager des
Pendelleitwerkes das Leitwerk noch einmal durchlöchert,
( ca 1 - 1,5 cm vor dem Lager des Umlenkhebels. )
hier ist natürlich auch genaues und umsichtiges Arbeiten angesagt,
die Schlitze sollten nicht größer sein als erforderlich.
Keine Angst, an Festigkeit geht da nichts verloren, die Freedom kann das verkraften :)

Vorher sollte natürlich die voraussichtliche Neutralstellung des Leitwerkes ermittelt werden.
Ich hab diese am hinteren Ende, "dezent" markiert. ( Angabe aus der Baubeschreibung )
Dann erst sollte man dran denken, die Positioon der Schlitze für die Sicherung zu ermitteln
sie sollten ja nicht zu groß werden

766026

Folgt man aufmerksam der Beschreibung für diese MPX Flächensicherung
dann sieht das Ergebnis am Endeso aus.
Will man die Haltekraft etwas erhöhen so kann man wie hier links zu sehen
ein Tape rumwickeln, ich habe hier Oracover Zierstreifen verwendet ,
weil der gut zur Farbe passt ;)

766027

Ich hoff nun ist auch diese Frage beantwortet

LG

AMIGO ( Norbert )

amigofly
25.01.2012, 02:40
Hallo Freunde, werte Feedom Gemeinde


Nun ist meine Freedom , sieht man von der Feinjustierung des Senders und
der exakten Einstellung des CG ab , so gut wie startklar.
Achja eine der Empfängerantennen wird noch ins "Freie" geführt, damit wir
sie sauber positionieren und auch des Lambda einhalten können

Irgendwie ist mein Wohnzimmer zu klein, um dieses Modell in seiner
ganzen Pracht ordentlich in Szene setzen zu können,
Bessere Bilder gibts dann wenn sie das erste mal frische Luft schnuppert

Das wird, sofern die Götter des Wetters und der Winde wohlgesonnen sind
kommendes Wochenende sein.

766036

Eigentlich hat sie sich auch Flächentaschen verdient, die ich in den
kommende Tagen fertigen werde.
Neben der CFK Steckung, wurde auch eine Stahlstreckung angefertigt.

766033

Die Schriftzüge wurden mit dem Spülitrick aufgebracht, so
kann auch sicher gestellt werden, daß sich unter den Stickern keine
Luftblasen bilden

766037

Ein Blick auf SLW und HLW

Hier sieht man, daß man fast nichts von den öffnungen für
die Sicherung des Pendelleitwerkes sieht :)

Nachdem das Modell eingeflogen ist, wird auch die EWD ermittelt


766034

Den Blick auf die Tragflächenwurzel muss ich auch noch nachreichen.
beim Einharzen der Flächensicherung sollte drauf geachtet werden,
dass die Bohung innen etwas ausgehölt ist, damit ausreichend Harz
Platz hat um diese Bereich zusätzlich etwas zu stärken
hier ist es empfehlenswert ein 12 oder 24 Stundenharz ( eingedickt )
zu verwenden, schön zu sehen , im Bereich der Verklebung das
mit Harz angesugte Holz

In der Beschreibung zwar nicht angeführt, aber die Trorrsionsstifte
( Verdrehsicherung ) sollten unbedingt angeschlifen, entfettet und mit
langsam härtendem Harz eingeklebt werden. ( Sekundenkleber ist dafür nicht geeoignet )
weiters sollte beim Verkleben drauf geachtet werden, daß dbeide Tragflächenhälften
zueinander nicht verdeht sind

( Im Hintergrund meine wieder erstandene Viper Jet )

766035

der mögliche Klappenausschlag, nachdem die Klappen unter dem Rumpf vorstehen, ist
bei der Landung Vorsicht angesagt, es empfiehlt sich die Klappen auf einen 2 Stufen Schalter,
zu legen, oder mit er Flugphase Landung diese bei abgeschaltetem Motor mit dem Gasknüppel zu steuern.
landet man mit Vollausschlag, könnte dies nachhaltige Folgen für Ruderhebel und Servo mit sich bringen.

Punktlandungen für das nächste Seglervergleichsfliegen sind so gut wie vorprogrammiert :cool:

766038


Nun Blicke ich erwartngsvoll dem Erstflug entgegen, wenn es möglich ist wird auch
ein Log mitfliegen

LG

AMIGO ( Norbert )

Puko
25.01.2012, 11:30
Hallo Norbert

Saubere Arbeit, die du da geleistet hast - Respekt. Und wie gewohnt :cool: toller Bericht, gute Ideen und Tips sowie schöne Bilder! Vielen Dank von meiner Seite - mögen noch viele davon profitieren können!
Aääeehhhmmmm, wie wärs denn, wenn du ein Buch schreiben würdest - so als "Sammelwerk der ultimativen Geheimtips"!? :rolleyes: Ich würde gar eins bstellen:cool:

So, jetzt geht es los, nein, nicht mit bauen, ich mach mit meiner Liebsten eine kleine Reise. Bis bald wieder.

LG Andreas

amigofly
25.01.2012, 12:21
Hallo Andreas

Vielen Dank, man baut halt so genau und gut es geht, Fehler passieren aber immer wieder,
je genauer man baut, desto leichter ist es später den einen oder anderen Fehler zu kaschieren.
diese ARF Baukästen sind für mich eine willkommene Angelegenheit, um nicht aus der Übung zu kommen
Meine Ambitionen gehen ja in richtung Edelsegler, da ist Präzision angesagt, das bin ich von
mir selbst gewohnt und verlange es auch vom Hersteller des Modells, so baue und veredle ich zwischendurch
das eine oder andere Modell aus dem unteren bis mittleren Preissegment, hie ist natürlich abzuwiegen,
ob sich der Einsatz von Geld und Zeit beim einen oder anderen Modell überhaupt lohnt.
Oft kann man mit wenig Aufwand aus einem solchen Teil was wirklich gutes zaubern ( hängt natürlich
auch vom hersteller ab )

Teilweise sind es eigene Ideen , Teilweise findet man solche auch hier im Forum, klaut diese und adaptiert diese
dann für sich selbst :D. Ein Buch schreiben.... Gott behüte mich.... es gibt ja schon sooo viele, ..............
..... noch mehr Bücher braucht die Welt............... :)
was ich hier erkläre, sind lediglich ein paar Kleinigkeiten , eigentlich Grundlagen.......
Wenn man ein Modell selbst aufbaut fliegt man auch ganz anders damit, es hatt dann so etwas wie eine
Seele die man ihm nach und nach während der Bauphase einhaucht...........

... dann wünsch ich Dir ( Euch ) eine angenehme und erholsame Reise ......

LG


AMIGO ( Norbert )

amigofly
29.01.2012, 13:32
Werte Freedom Gemeinde


Eigentlich war ja heute der Erstflug geplant,
Da Sichtverhältnisse und Temperaturen aber nicht würdig sind
die Freedom ihrem Element zu übergeben , hab ich mich entschlossn
für die Freedom etwas feines kuscheliges zum Überziehen in Form von
Flächentschen zu machen.



Alles hat seinen Platz

768781

Die SChutztaschen im einzelnen

768782

Eigentlich fertig eingepackt für den Flugplatz, aber auch
optimal zu lagern

768780


LG

AMIGO ( Norbert )

amigofly
07.03.2012, 23:09
Hallo Freunde


Es war entgegen meinen Erwartungen heute recht frisch,
als ich um 15 Uhr von Graz richtung Airport aufbrach,
gabs kaum Wind,
Leider war es am Airport nicht so, da wehte es doch
mit geschätzten 20 km/h in Böen etwas mehr....

Ich ließ mich nicht davon abhalten steckte die Fredom
zusammen und machte sie Startklar.
Entgegen meinen Planungen flog heute mal keine Sensorik
mit

Ready 4 Takeoff:

789177


Noch schnell ein Rudercheck und Freedom konnte seinem
Element übergeben werden.
Der Start ist stressfrei und problemlos, die mitgelieferte
Antriebseinheit lässt das MOdell zügig nach oben steigen.
( Überaschend und nicht alltäglich bei solchen Kombis )

In Sicherheitshöhe angelangt QR ein paar Zacken nachgetrimmt
setzt sich Freedom gegen den Wind eigentlich erstaunlich durch,
nachdem das HR etwas tiefer getrimmt war hörte auch
das leichte Pumpen auf, ein paar gemütliche Platzrunden geflogen
wurde mal ein tiefer Überflug zelebriert, .... das Pendelruder noch etwas tiefer
getrimmt, war beim anschließenden Kraftflug auch kein Nachdrücken
mehr notwendig und Freedom blieb sauber in der Spur. Gegen den doch recht starken
Wind konnte sich Freedom jetzt noch etwas besser durchsetzen.
Weitere Platzrunden zeigten, wenn man Freedom artgerecht laufen lässt,
kann das Modell recht flott werden ( von wegen Schleicher :D) langsam zeigte sich
das Potential das in diesem Segler steckt. die Reaktion auf die QR ist überraschend
sehr direkt, aber nicht giftig, ( Expo ist bei allen Rudern auf 20 % eingestellt )

Als nächstes wurde der Butterfly getestet... die Wirkung ist brachial und bremst das Modell
recht heftig runter, zwar schon etwas mehr Tiefe dazugemischt als in der Beschreibung
angegeben , steigt das Modell doch noch recht heftig weg.
In Sicherheitshöhe gegen den Wind fast zum Stillstand gebracht wird die Geschichte zwar
etwas weich, das Modell nimmt die Nase runter und nimmt wieder Fahrt auf.
( In Bodennähe sollte man das aber lieber sein lassen :D )

Beim Butterfly muss noch heftig nachgebessert werden

Langsam wurde es , nun wurden noch ein paar Informationsrunden und Überflüge geflogen,
um ein Gefühl für das Modell zu bekommen..... nach etwa 3 Minuten Motorlaufzeit
mahnte der Timer zur Landung. Langes Segeln war heute ohnehin nicht drin,
der etwas bockige Wind, eine Temperatur um die 4 Grad und meine etwas zu leichte
Bekleidung hielten den Genuss doch etwas in Grenzen.

Noch eine schnelle Platzrunde und zur Landung angesetzt, merkte ich nun
daß das Modell einen unerwartet guten Gleitwinkel hat ( wie schon beschrieben )
ohnehin schon recht tief kam Freedom recht zügig herein ließ ich das Modell bis ans andere Ende
der Piste genussvoll ausgleiten.

Nach dem ersten Flug... alles noch heil und ich war fürs erste zufrieden.


789178


Nach einer kurzen Aufwärmpause ... neuen Akku rein wurde
Freedom mal richtig schön hochgeschraubt, erstaunlich wie
gut sich das Modell oben hält.. Was mir aufgefallen ist,
die Wirkung des SR ist leider recht bescheiden...
erst wurde mal gemütlich gesegelt , die schon tief stehende
Sonne hüllte das Modell in einen rötlichen Schimmer ein.
Lageerkennung war auch noch recht gut,
Noch mal hochgeschraubt wurde das HR noch mal nachgetrimmt.

kurz mal Tiefe gegeben und Fahrt aufgenommen, war ich überrascht ,
wie schnell es Fahrt aufnimmt , Abfangbogen war wegen des Windes
eher Suboptimal und wird bei besseren Verhältnissen wiederholt.

Freedom kann entegen meinen Erwartungen in einem gewissen Bereich auch
recht dynamisch geflogen werden. Loop mit anschließender Rolle...
kein Problem, die Rolle ist allerdinges noch etwas Fassig, daran wird noch gearbeitet,
sobald CG und EWD endgültig ermittelt sind.
In der Folge wurde Freedom recht flott durch sein Element gescheucht, kann
aber entgegen diverser Beschreibungen einerseits recht gemütlich , aber
auch recht schnell geflogen werden, eine Tendenz zum Unterschneiden
konnte ich nicht feststellen.

Nun muss noch an ein paar Schräubchen gedreht und an ein
paar Trimmungen zu Hause ein wenig nachgearbeitet werden
ebenso an den Flugphasen um am Butterfly ...

Demnächst geht noch mal zum Schweighofer , um neue
Akkus abzufassen, die jetzt verwendeten sind doch schon
etwas in die Tage gekommen.

Alles in allem war ich zufrieden, wenn auch da oder dort
ene Kleinigleit nachzutrimmen war flog Freedom wie erwartet.
Einem Einsteiger würde ich das Modell nicht empfehlen,
es sollte zumindest QR Erfahrung vorhanden sein.
Das Modell kann anfangs auch ohne WK geflogen werden
( Ich hab sie heute auch noch nicht eingesetzt )
an den QR ist das Modell überraschend agil, einfacher Kunstflug nud
zügiges Fliegen ( was mir vielmehr Spaß macht ) sind kein Problem.


LG

AMIGO ( Norbert )

s.t.e.f.a.n
21.03.2012, 21:20
Hallo,

ist der Freedom eigentlich schon lange für 199,90 EUR mit Antrieb zu haben?
Hab´ auf alle Fälle gerade "klick" gemacht.

Viele Grüße,

Stefan

amigofly
21.03.2012, 22:54
Hallo,

ist der Freedom eigentlich schon lange für 199,90 EUR mit Antrieb zu haben?
Hab´ auf alle Fälle gerade "klick" gemacht.

Viele Grüße,

Stefan


... erst seit einigen Tagen, ( 2 oder 3 wochen ? )
.. Geheimtipp....
um dieses Geld kann man die Freedom auf jeden Fall und
ohne schlechtes Gewissen abgreifen.
Eigene Ideen kann dann jeder nach eigenem Können Geschmack und
Geldbeutel einfließen lassen, kann sie aber im allgemeinen
mit den mitgelieferten Kleinteilen aufbauen, einzig die
Gabelköpfe sind durch qualitatv höherweritige zu ersetzen.

Ich bin auf jeden Fall nach den ersten Flügen zufrieden, wenngleich
ich mit dem Feintrimm bisher noch etwas nachlässig war
.. das ist aber eine andere Geschichte :D

LG

AMIGO ( Norbert )

s.t.e.f.a.n
23.03.2012, 14:26
...und das auch noch versandkostenfrei!

Vielen Dank auch für Eure Berichte, die für mich sehr hilfreich sind.
Bitte weitermachen!

Viele Grüße,

Stefan

s.t.e.f.a.n
03.04.2012, 20:01
Hallo,

bin gerade dabei mein erstes Multilock zu verbauen. Beim Rumpf bin ich fertig,
und jetzt habe ich Bammel beim Einkleben des Multilocks in den Flügel den Rumpf
aussen zu versauen.
Wachstrennmittel sagt die MPX Anleitung. Sagt mir nur leider nichts.
Irgend welche Tipp´s?

Vielen Dank,

Stefan

amigofly
03.04.2012, 23:32
Hallo,

bin gerade dabei mein erstes Multilock zu verbauen. Beim Rumpf bin ich fertig,
und jetzt habe ich Bammel beim Einkleben des Multilocks in den Flügel den Rumpf
aussen zu versauen.
Wachstrennmittel sagt die MPX Anleitung. Sagt mir nur leider nichts.
Irgend welche Tipp´s?

Vielen Dank,

Stefan

Hallo Stefan,


Es ist immer Sinnvoll, wenn man vorher mit einem kleinen Bohrer
beide Seiten anbohrt quasi Rumpf und Wurzelrippe zentriert,
dann erst hab ich die eigentlichen Löcher ausgebohrt bzw gefräst

Steck aber vorher die Tragflächen auf und kontrolliere
am besten mit einer digitalen EWD Waage ob die Flächen
zueinander nicht verdreht sind, normal sollte es aber keine Probleme
geben und ein wenig erschwert wird es weil es keine
durchgehende Wurzelrippe gibt
Ich hab das Modell umgedreht und an vordefinierten Stellen
die EWD Waage quasí als Wasserwaage verwendet.


Trennmittel kann man verwenden , muss man aber nicht,
ich hab sowohl Rumpf als auch die Wurzelrippen lediglich mit
transparentenm Packband abgeklebt,
auf Flächen Ober und Unterseite, der Tragflächen eeinen Streifen Malerkrepp rum,
damit der Rest nicht angekleckert wird, die Fläschen noch
mit Frischhaltefolie umwickelt .

die Öffnungen für Steckzeug und natürlich auch für die Looks,
dann mit einem ( vorher gesäuberten ) Lötkolben geöffnet,
( 200 bis max 250 Grad.

dann wird mit Harz gekeckert und die Flächen aufgesteckt,
eventuell überquellendes Harz grob wegwischen.

Kanapp bevor das Harz endgültig aushärtet aber schon so fest ist, daß
sich nichts mehr verscheiben kann, Flächen wieder abziehen,
und das Packband entfernen, falls sich irgendwo Harz
verirrt haben sollte hat man jetzt noch die Chance sieses vorsichtig
zu entfernen.
Anschließend, bis zum endgültigen Aushärten die Flächen
wieder zusammen stecken.

so hab ich bisher sehr Erfolgreich all meine Flächenlooks
eingebaut

Ich ich hab entweder 3 Stunden, Harz oder Uhu Plus Endfest
verwendet ( je nachdem was gerade verfügbar war .)
in jeden Fall aber etwas mit Baumwolle eingedickt, damit es später nicht spröde wird.


LG

AMIGO ( Norbert )

s.t.e.f.a.n
04.04.2012, 21:34
Hallo Norbert,

vielen Dank, hat geklappt! Hab´ heute Abend immer mal wieder klick - klick gemacht - echt prima!
Jetzt muß ich aber noch die Seitenruderanlenkung spielfreier bekommen. Gefällt mir noch nicht.

Viele Grüße in´s schöne Nachbarland,

Stefan

amigofly
04.04.2012, 22:41
Hallo Norbert,

vielen Dank, hat geklappt! Hab´ heute Abend immer mal wieder klick - klick gemacht - echt prima!
Jetzt muß ich aber noch die Seitenruderanlenkung spielfreier bekommen. Gefällt mir noch nicht.

Viele Grüße in´s schöne Nachbarland,

Stefan



Hallo Stefan, feiin wenn es funktioniert hat, das vorgesehene Horn
beim SR hab ich nicht eingebaut , hab statt dessen eine
3 mm Augenschraube eingharzt, sieht ganz gut aus,
100 % Spielfrei hab ich es aber nicht bekommen, ist aber tolerierbar,

auf jeden Fall viel Spaß und Erfolg beim weiterbauen

Achja weil wir gerade bei den Anlenkungen sind,
Heute hatte die Freedom wieder Luft unter den Flächen,
bei zweiten Flug kam mir etwas komisch vor, nach der Landung
stellte ich fest, daß sich auf einer Seite das Ruderhorn an der
Wölbklappe aufgelost hatte,
Das ist wahrscheilnich bei der ersten Landung angeknackst worden
( Klappen einen Hauch zu spät eingefahren :D )
Sie ragen durch den großen Klappenausschlag etwas über die Rumpfunterkante raus :)
Achja Butterfly funktioniert nun perfekt, die Werte poste ich
sobald sie Anlenkungen erneuert, und die Freedom noch mal nachgetrimmt wurde.

Bau nach Möglichkeit andere Anlenkungen bzw Hörner auf die
Wölbklappen.
Ich werd wahrscheinlich Augenschrauben einharzen,
.. vorher muss ich aber noch 2 andere Modelle einfliegen bzw
Feintrimmen :)

LG

AMIGO ( Norbert )

s.t.e.f.a.n
25.04.2012, 21:07
...so, heute war Erstflug und ich bin sehr zufrieden.
Die Tips hier im Thread haben mir sehr geholfen-danke!

Viele Grüße,

Stefan

Kornhans
09.06.2012, 16:52
Hallo Freedom Freunde -
habe meinen Freedom fertiggebaut und sollte nun den Regler programieren -
wer kann mir sagen wieviele Pole der Originalmotor hat?

Vielen Dank im Voraus - Gruß Hans

Rüdi-K
10.06.2012, 17:08
Mist, der ist grad nicht lieferbar......

s.t.e.f.a.n
11.06.2012, 20:03
Hallo Freedom Freunde -
habe meinen Freedom fertiggebaut und sollte nun den Regler programieren -
wer kann mir sagen wieviele Pole der Originalmotor hat?

Vielen Dank im Voraus - Gruß Hans

Potzblitz - das habe ich ja ganz vergessen!
Hast Du Lust beim Schweighofer nachzufragen?

Viele Grüße,
Stefan

Kornhans
11.06.2012, 20:09
Ja ist logisch - trotzdem Danke -

Schweighofer ist ja nur 2 km von mir entfernt

am Wochenende war da niemand

Gruß Hans

Painless Potter
24.06.2012, 19:31
Hallo Leute !

Nachdem mein Freedom Glider schon eine ganze Weile geduldig auf seine Montage gewartet hat ,
möchte ich nun doch so langsam mit dem Bauen anfangen .
Mit ein Grund für die lange Verzögerung war der Winter , weil da geht es dann deutlich
unter 5°C in meiner (Scheunen-) Werkstatt , und da ist es nicht so gut mit Epoxy kleben usw. ...
... und ein klein wenig "Schiss" vorm Bauen habe ich (als Anfänger) natürlich auch .

So , nun mal zum Flieger ...
- der ist natürlich inzwischen ausgepackt und ausgiebig von mir gecheckt worden .
Wie zu dem Flieger oft zu lesen ist , so ist bei mir auch alles unbeschädigt und sauber gebügelt .
Und auch sonst bin ich arg angetan , von dem was da alles aus dem Karton zum vorschein kam .

Beim provisorischen Zusammenstecken ... :
- war ich erst mal erschrocken wie groß der Segler doch in meiner Werkstatt erscheint , - so im
gegensatz zu meinem bisher größten Flieger , der Hype Fox (Spannweite 1,8m).
841752
- stellte ich fest , das auch bei mir der "Kurven-Schlitz" für das HL ausgiebig nach oben
nachgearbeite werden muß . - Bei Ruderstellung / EWD 1...1,5mm ist das Gestänge oben
fast schon auf Anschlag , und somit ist eigentlich keine Verstellung mehr in Richtung "höhe"
möglich .
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Aber das ist alles kein Problem .

Eher bringt mich der recht große "Schiefstand" vom HL in der "Draufsicht" ins grübeln ! Auch
das der Umlenkhebel im Rumpf so schief steht gefällt mir absolut nicht ...
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841771

Zum Vermessen / Drüberpeilen hatte ich einen einen 1 meter langen 8mm CFK-Stab in die
Flächenbohrung , und einen gleichlangen mit 4mm hinten in die Leitwerksbohrung gesteckt
und genau vermittelt .
- beim Peilen von hinten lagen beide Stäbe genau deckungsgleich -> ok
- beim beidseitigen Messen vom Ende des 8mm Stabes zur Seitenleitwerks-Hinterkante
bekam ich ich 2 gleiche Werte -> ok
- beim beidseitigen Messen von Ende 8mm-Stab zu Ende 4mm-Stab hatte ich 4cm! Differenz .
Das heist die Leitwerks-Bohrung hinten im Rumpf ist definitiv schief gebohrt . -> nicht ok !
841772

Irgendwo hatte einer geschrieben / behauptet das evtl. die Bohrung(-en) vom HL schief
gebohrt sein könnte . Das habe ich natürlich auch überprüft , und kann sagen das beide Bohrungen
mit gleichen Winkeln (natürlich gegensätzlich) gebohrt sind , und somit an einem "geraden"
Flieger absolut symetrisch sitzen sollten . -> ok

Da steh´ ich nun , - hab´ da zwar schon ziemlich alles dazu widerholt gelesen und mir
ausgiebig Gedanken zu gemacht , bin aber Flieger-Bautechnisch ziemlicher Anfänger .
Ich gehöre auch zu der Fraktion die nicht gerne an den Metallstäben rumbiegen will , zumal
dann der Umlenkhebel immernoch arg / deutlich schräg stehen würde ...

Ich habe mir dazu aber schon was überlegt ...
(Forzsetzung folgt)


Bis dann und ganz liebe Grüße ,
Michael

Painless Potter
24.06.2012, 20:51
... so Männers , nun geht es weiter .

Meine Gedanken die ich mir zu meinem Leitwerksproblem gemacht habe , bringen
mich zu dem Entschluß die schiefe 4mm Bohrung "gerade zu Bohren" .
Und zwar tät ich dazu mit einem 5er (od. 4,8...4,9mm) Bohrer das Loch "Überbohren" .
Natürlich bräuchte ich dann auch eine neue Lagerhülse mit 5mm außen und 3mm innen .

Diverse Messing-Stäbe und -Rundrohre mit verschiedenen Wandstärken habe ich mir schon
im Netz zusammengesucht , und auch Bohrer (2,8mm , 2,9mm , 4,8mm , 4,9 mm) ,
Reibahlen H7 3mm , 4mm , 5mm und diverses rundes Stangenmaterial (Federstahl , Silberstahl )
tät ich mir noch besorgen , damit ich für alles gut gerüstet bin was kommen könnte ...


Zum Bohren habe ich den Rumpf schon mal probehalber aufgebaut :
- Tischplatte waagerecht ausgerichtet .
- 8mm CFK-Stab in Maschinenschraubstock senkrecht zur Tischplatte ausgerichtet (Papier zum
Niveau-Ausgleich unterm Schraubstock) .
- 8mm Unterlagscheibe auf Rohr damit der Rumpf nicht krumm aufliegt und eine Lage Papier
zum Schutz .
- Flieger aufgesteckt

841855

Dann dachte ich , ich könnte einfach per Parallel-Anreißer die Rumpfnaht überall auf gleiche
Höhe bringen , aber nix war´s damit . Wenn der Stab senkrecht steht haut das nirgends hin , das
obere und untere Rumpfnaht an der gleichen Stelle vom Rumpf gleich liegen ...
... auch sonst habe ich erstmal viel zwischen Rumpfnaht und Tischplatte rumgemessen und
unterschiedlich unterbaut / ausgerichte ... aber irgendwie gab das alles nix .

Dann kam ich auf die Idee einfach leicht am Schwanz vom Flieger "zu wackeln" , weil
der CFK-Stab der hat ja im Rumpf ein gewisses Spiel in der Richtung .
Dabei habe ich an der Naht vom Rumpfende jeweils den höchsten und den tiefsten Punk ermittelt ,
und den Rumpf genau auf die Mitte der beiden Werte hinten unterbaut .

Natürlich müßte ich den Rumpf noch ordentlich gegen Verrutschen und so absichern , aber ich
denke mal meine Richtung stimmt .

Meinen Bohrständer von Proxxon habe ich per Stahlwelle und Digi-Wasserwaage auch
schon mal absolut senkrecht zur Tischplatte ausgerichtet ...

So Männer , was denkt ihr über mein Vorhaben / Methode zur Problemlösung ?
Ich hatte noch nie einen Flieger mit GFK-Rumpf , und habe vorm (Ver-)Bohren ein wenig
Bammel , aber ich bekäme das mit dem "Gerade-Bohren" schon irgendwie hin , mit Zeit
und Ruhe ...

... außer ihr seht irgendwas was ich nicht bedacht habe ...

Will eigentlich mit der Aktion nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen ...
... aber erstens bin ich ein wenig pingelig , und zweitens hängt der Umlenkhebel im
Rumpf echt ziemlich krumm rum ...

Was meint ihr dazu ?


Schon mal großes DANKE für euer Hilfe
und ganz liebe Grüße ,
Michael

Wild Flieger 007
29.06.2012, 19:17
... so Männers , nun geht es weiter .

... außer ihr seht irgendwas was ich nicht bedacht habe ...

Will eigentlich mit der Aktion nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen ...
... aber erstens bin ich ein wenig pingelig , und zweitens hängt der Umlenkhebel im
Rumpf echt ziemlich krumm rum ...

Was meint ihr dazu ?

Michael

Hallo Michael,

mal eine "dumme" Frage: Kannst das nicht beim Hersteller "reklamieren" ?

Also falls nicht seh ich das auch net sooo tragisch, ich pers. würde das sogar "frei Hand" mit einer flexiblen Welle bohren od. dremel...

Aber wenn du es halt genau nimmst:
Der Bezugspunkt ist doch nacher die Fläche (li+re), also reicht das saubere ausrichten des Flächenstabes IMHO aus, dann gut unterfüttern und mit Bohrständer dran !

Ich pers. würde aber wenn der Hebel krumm sitzt den komplett ausbauen, mit GFK zulaminieren (innen) und NEU einbauen (u.zwar gerade !)..
aber dieses Problem hatte ich jetzt noch nie..daher nur rein hypothetisch

Soll nicht heißen ich hätte noch keine Hebel eingebaut !!! Nur deinen speziellen Fall eben noch nie...:D

P.S: Also ein "verbohren" ist auch net soo tragisch - da laminierst von innen etwas Gewebe drauf und gut iss - GFK ist das "beste Material" für Reparaturen / Modifikationen, glaub mir aus ü. 30 Jahren Erfahrung..

SEID DOCH BITTE NET ALLE SO PINGELIG - ein Modell das keine "Gebrauchspuren" hat ist doch für die Katz.. ich bau doch net fürs Schaufenster, oder ???

Ich war auch mal so (verdammt lang her..), da war ich (fast) nur in der Werkstatt - einmal fliegen und ab in die Werkstatt zur "Spurenbeseitigung".. seit ich das nicht mehr so "eng" sehe fliege ich vieeeeeeeel mehr und hab mehr Spaß, meine Modelle sind dafür aber meist "ugly"..was solls..

Painless Potter
03.07.2012, 00:29
Hi Wildflieger !

Lieben Dank für deine echt hilfreichen Zeilen .

mal eine "dumme" Frage: Kannst das nicht beim Hersteller "reklamieren" ?
Hatte ich noch garnicht daran gedacht , weil ...
Nachdem bei dem Modell schon so viele von nicht passenden Höhenleitwerken berichten , bin
ich eher ein wenig skeptisch das ein anderer Rumpf in der Hinsicht besser ist ...

Also falls nicht seh ich das auch net sooo tragisch, ich pers. würde das sogar "frei Hand"
mit einer flexiblen Welle bohren od. dremel...
So wie die schiefe Bohrung für den Leitwerksstab und das gefräste "Bogen-Langloch" ausgeführt
sind , so ist das ab Werk schon recht "freihand" . -Das muß ich besser machen !

Ich pers. würde aber wenn der Hebel krumm sitzt den komplett ausbauen, mit GFK
zulaminieren (innen) und NEU einbauen (u.zwar gerade !)..
Die Leitwerks-Schiefmachende-Bohrung ist auch dafür verantwortlich das der Umlenkhebel im Rumpf
schief sitzt ... Weil : durch die Bohrung geht ein Messing-(Lager-)Röhrchen (4x3mm) auf dem der Umlenkhebel
sitzt . Innen durch´s Röhrchen geht der 3mm Leitwerks-Stab aus Stahl .

Alles was durch diese (depperte) Bohrung geht oder darauf sitzt , ist gleichermaßen schief !

Daher von mir die Idee das Loch auf 4,5 od. 5mm gerade! aufzubohren , und alles drumherum wird auch gerade (hoffentlich) .
Freihand erscheint mir da zu ungenau , weil ich mir am Ende auch kein unnötiges Spiel am Höhenruder
bzw. dessen Anlenkung einhandeln möchte .

P.S: Also ein "verbohren" ist auch net soo tragisch - da laminierst von innen etwas Gewebe
drauf und gut iss - GFK ist das "beste Material" für Reparaturen / Modifikationen, glaub mir
aus ü. 30 Jahren Erfahrung..
Glaube ich dir gerne das du da ratzfatz eine Lösung für so einen Fall fändest ...
Ich jedoch bin , wie schon oben erwähnt , ein totaler Modellbau-Anfänger . Fast jeder Arbeitschritt
an dem Modell ist für mich neu , und mit der Gefahr verbunden Fehler zu machen .

Der Bereich um die Bohrung ist schon von innen verstärkt (Material mit einlaminiert) und da ist
nicht allzuviel Platz an der Stelle innen im Rumpf ... außer ich tät da ganz viel raus schleifen
zum neu "drüberlaminieren" ...
-Ich habe noch nie laminiert , und ein (gerades) neues Loch müßte ich dann auch noch durch Bohren ...
... daher denke ich , wenn ich das Laminieren an der Stelle weg lasse und das vorhandene
Loch (gerade+größer) durchbohre , so halte ich die möglichen Fehler am geringsten .

Mein Hauptproblem das ich jetzt noch habe :
Die Tischplatte gerade -, und den Stab im Schraubstock und den Bohrständer senkrecht zur Tischplatte
ausrichten ist kein Problem , und dann den Rumpf auf den Stab aufsetzen auch nicht .
Jedoch noch den Rumpf "irgendwie!?" gerade (reproduzierbar und schlüssig) auszurichten eher schon ,
weil so wie von mir erhofft per Rumpfnaht und Höhenreißer haut es wie oben schon erwähnt nicht hin ...
... da sind also schon noch ein paar Krummheiten an dem Modell , wo ich aber aufgrund des Preises
von dem Flieger gerne hinwegsehen tue , solange sie nur / eher optischer natur sind .
- Modell von vorne betrachtet : Rumpfnaht-Ebene liegt nicht rechtwinkelig zum Flächenholm
- Das Seitenleitwerk ist aber in der "Peilung" zum Flächenholm (fast) rechtwinkelig .

Ich denke mal das meine "am-Rumpfende-wackeln-und-Spiel-vom-Flächenstab-vermitteln-Methode" schon mal
eine recht gute Ausgangslage bringt , - für´s anschließende verfeinernde Messen / Ausrichten .
Da ich eh noch auf Bohrer und div. Material warte , habe ich ja noch Zeit zum darüber sinnieren .
Ach ja , noch ein Bohrfutter für bis 6mm , habe ich mir für meinen Proxxon Bohrschleifer noch bestellt ...

Wenn ich Glück / Zeit habe kann ich am Wochenende dann ENDLICH loslegen ...

SEID DOCH BITTE NET ALLE SO PINGELIG - ein Modell das keine "Gebrauchspuren" hat ist doch für die Katz..
ich bau doch net fürs Schaufenster, oder ???
Wenn das Modell mal geflogen ist , dann habe ich nichts gegen "Gebrauchsspuren" ...
Meine Flieger werden von mir schon optisch und (vor allem !) technisch gepflegt . Auch wenn mir oft
die Zeit für´s Fliegen oder für´s Bauen fehlt , so möchte ich dennoch beides gewissenhaft betreiben .
Profis bauen so ein Modell evtl. an 2 Abenden auf , weil sie wissen was sie tun . Anfänger brauchen
wohl manchmal auch nicht länger ... aber U-Tube ist voll von so Filmchen die zeigen was bei denen dann
alles schief gehen tut ...

Also sei mir bitte nicht böse , aber da nehme ich mir lieber die Zeit für ein paar Gedanken , um dann hoffentlich
mit einem guten Ergebnis belohnt zu werden . Für mich ist eben auch der Weg das Ziel .

Ich denke mal das ich mit dem Rest vom Flieger nicht so viel Probleme haben werde , weil hier im
Thread echt gute anschauliche Beiträge sind , die mir hilfreich sein werden .
- Nur mit dem Höhenleitwerk war nix (für mich) dabei ...


Nochmals vielen Dank und ganz liebe Grüße ,
Michael

bully-billy
03.07.2012, 20:19
Hallo Michael,

ich bin da auch geteilter Meinung aber vielleicht machst Du Dir da wirklich zu viele Gedanken.

Die Wandung des Rumpfes ist so gering, daß Du eigentlich keine Führung innerhalb des Materials hast. Wichtig ist nur, daß beide Bohrungen in einer Flucht stehen.
Lässt sich das nicht auf jeder Seite sauber einmessen und dann jeweils pro Seite bohren? Zur Not mit Klebeband über die alte Bohrung um das sauber anzeichnen zu können. Evt noch ein Hilfsbrettchen anheften, damit der Bohrer eine saubere Führung hat und nicht in die alte Bohrung abrutscht....

Beispiel: Rumpf stehend auf der Werkbank und mit Flächenverbinder waagerecht ausrichten und fixieren. Jetzt jeweils die Höhe der Bohrung übertragen und nochmals von der Hinterkante aus messen, anzeichnen fertig. Rumpf flach legen, fixieren und von beiden Seiten bohren/fräsen. Wenn Du mit einem Fräser umgehen kannst, spricht auch nichts dagegen anstatt zu bohren das langsam dosiert auszufräsen, wenn Du ein "eiriges" Loch brauchst um die Flucht herzustellen. Beim einpassen der Multiplexstecker als Flächenverbindung mache ich auch nichts anderes und das klappt immer.

Den Halbmond für den zweiten Leitwerksverbinder dann nach Augenmaß anzeichnen und ausfräsen (wenn der Hebel richtig eingebaut ist) Das man da etwas nachbessern muß um den Ausschlag am Höhenruder zu verbessern kommt schon öfters vor.

Den Rumpf so fluchtgerecht auszurichten, daß Du von einer Seite komplett durchbohren kannst würde ich mir nicht zutrauen...:rolleyes:

Hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt. Viel Erfolg ;) !!!

Painless Potter
04.07.2012, 01:33
Hallo und danke Marcus !

Bin beeindruckt ! - Dein Beitrag enthält ein paar echt gute Ansätze für mich .

Denke mal das ich am kommenden Wochenende erstmal ein paar deiner Vorschäge
auf der Werkbank duchsimulieren werde ...


Nur mal noch eine (kurze) Frage :
Der Umlenkhebel sitzt ja auf dem Röhrchen , und das Röhrchen sitzt im Rumpf ...
Wird da an irgendeiner Stelle sinnvollerweise was geklebt ... z.B. :
- Hebel auf Röhrchen geklebt - Röhrchen bleibt im Rumpf beweglich ?
- Röhrchen im Rumpf geklebt - Hebel bleibt auf Röhrchen beweglich ?
Weil in der Anleitung steht da nix zu . Aber wenn ich da nix klebe müßt ich ja immer
aufpassen das da (z.B. beim Transport im Auto) das Röhrchen nicht irgendwann rausfällt ...


So , nun freue ich mich (jetzt schon) auf´s kommende Wochenende ...
... melde mich dann wieder .

Ganz liebe Grüße ,
Michael

bully-billy
04.07.2012, 20:44
Hallo Michael,

der Hebel bleibt beweglich auf dem Messingröhrchen, welches rechts und links vorsichtig eingeharzt wird. Die Gummiringe helfen Dir dabei, den Hebel nicht ausversehen mit fest zu kleben und verringern das Spiel.
Tip: Lass Dir Zeit und mach erstmal eine Proberunde beim einfädeln der Hebelmechanik. Die Seitenflosse wirklich gut ausspreizen, sonst kriegst Du nachher Probleme beim Einbau. Ich hatte etwas Hektik, weil das Harz angefangen hat, abzubinden und das wegen zu wenig Spreizung ein Wahnsinnsgefummel war.

Ich habe mich an die Einbauanleitung gehalten und mit etwas Verstand klappt das dann schon, wirst sehen.

Viel Erfolg am Wochenende

nochwas...........mach Dir einen Flächenverbinder aus Rundstahl oder ein Kohlerohr mit eingeklebtem Rundstahl........

Painless Potter
04.07.2012, 23:23
Hallo Marcus !

Danke für deine Antwort auf meine "Klebefrage" .

Den Umlenkhebel samt dem Leitewerk hatte ich schon mal probehalber zusammen gesteckt gehabt , und auch mal das Gestänge angeschlossen .
Ich hatte dabei die "reibigen" Gummiringe aber durch 2+2 4mm Nylonscheiben ersetzt gehabt .
Die nötigen Kräfte am Gestänge beim Betätigen per Hand waren aber noch viel zu groß , -obwohl der Hebel in keinster Weise von
den Scheiben eingeklemmt wurde .
Ich denke das wenn alles am Leitwerk gerade ist , und ich einen stärkeren Anlenkungsdraht ordentlich verbaut habe , das sich
das dann aber noch gravierend bessert .

Das mit dem Aufspreizen vom Höhenleitwerk erschien mir aber doch zu "brutal" , statt dessen habe
ich den Hebel samt den Scheiben per Nähfaden (sanft) durch die Löcher in position gezogen . Die Hülse hatte
ich dann nachträglich von außen eingeschoben . Als Montagehilfe für´s Auffädeln der Teile auf die
Hülse verwendete ich ein stück Draht . Das ganze ging recht easy und materialschonend .

Das mit dem "Verstand" ist so eine Sache ...
Die Hülse im Rumpf festzukleben erscheint mir (nun) schlüssig(er) , und weil du das empfiehlst werde ich das also guten Gefühls einfach so machen .

Das mit dem (schwächlichen) Flächenholm hatte ich schon mehrfach gelesen ...
Heute bekam ich einen 8mm Silberstahl-Rundstab , und eine potentielle Quelle für einen 8er Federstahl-Stab ist auch schon gefunden ...
Was nicht in den Freedom Glider kommt , das verwende ich einfach irgendwann mal in einem anderen Flieger ...


Nochmals vielen Dank für die tolle Unterstützung und deine lieben Wünsche .

Bis dann ,
Michael

Überspannung
04.08.2012, 20:25
Hallo,

ich bräuchte mal eure Unterstürzung und Hilfe - wenn das Wetter die Zeit dazu zuläßt:
leider habe ich meinen Freedom Rumpf total zerstört :cry:- ist schon einige Zeit her. In der Zwischenzeit habe ich mir einen (Universal-)Ersatzrumpf bei Steinhardt besorgt und möchte nun den Freedom wieder aufbauen, da die Flächen noch ok sind.
In der Bauanleitung steht aber gar nichts technisches über das Modell:confused:, so daß ich auf eure Angaben angeweisen bin - soweit es irgdend wie messbar ist.
Ich bräuchte den Einstellwinkel der Tragfläche zur Rumpflängsachse und die Einstellwinkeldifferenz des Pendelruders zur Fläche. Das wäre schon mal eine grosse Hilfe. Falls jemand das Flügelprofil herausgefunden hat, wäre dies das Sahnehäubchen und ich könnte anhand dieser Daten versuchen die endsprechenden Markierungen am Rumpf zu setzen.

Danke und (keinen) Holm und Leistenbruch

Karsten

Daneel
28.08.2014, 22:44
Hi Leute,

könnt ihr mir sagen welchen Lipo ich am Besten verwenden soll, um möglichst kein Blei mehr zu benötigen?

Vielen lieben Dank & glg,
Michi

ovonel
24.07.2017, 14:11
Guten Tag, ich weiß der Thread ist schon etwas älter aber vielleicht kann mir ja doch einer weiterhelfen.

Ich besitze einen MSS Freedom, den ich letztes Jahr gebraucht gekauft habe.

Er ist soweit vollständig, es fehlt nur der Antrieb.

Könnt ihr mir einen Motor und Klappluftschraube für den MSS Freedom empfehlen?

Vielen Dank im voraus.
MfG
Burkhard