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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Multilocksystem einbauen?



Andi77
23.02.2010, 15:39
Hallo !!

Mal ne frage wie baut ihr das system genau ein ...was ich nicht verstehe da bekomme ich 2 ringe die kein einrastsystem drinnen haben oder gehören die vieleicht über die stifte ....blöd gesagt ....sorry wenn ich mich falsch ausdruck am besten erklärt ihr mir mal wie ihr das so macht.

Harzt man einfach den ring in den rumpf und den stift in die fläche ich mein nur den stift?

Danke für eure hilfe !!

Sniping-Jack
23.02.2010, 16:43
Der eine Ring mit der Umlaufnut wird im Rumpf von innen, zusammen mit der "Buchse" eingeharzt. Damit das ordentlich klappt und nicht alles zukleistert, sollten noch ein Hilfs-Teil dabei sein. Es hat einen Sechskant und eine Bohrung. Das passt exakt von aussen über die Buchse und reicht bis in den Rumpf, wo der andere Aluring sitzt. Wenn du dann alles ordentlich verharzt hast und alles hart ist, kannst du das Hilfsteil durch den Sechskant leicht wieder entfernen. Vorheriges behandeln mit Trennmittel erleichtert das natürlich.

Eigentlich sollte jetzt alles klar sein. Oder doch noch fragen? :)

KaiK
23.02.2010, 16:43
also ich harze normalerweise nur die Stifte in die Flächen ein. Ich weis nicht, was Du mit "Ringe" meinst, aber wenn Du damit die Hülsen meinst, in welche genau die Stifte reinpassen, dann benötigst Du diese Hülsen nur, wenn Du eine Bohrung mit einem größeren Durchmesser in deiner Fläche hast (glaube irgendwie um die 12 mm)
Ich hoffe, ich konnte helfen!

Gruß Kai

Sniping-Jack
23.02.2010, 16:54
Man kann es sicher auch ohne die Ringe bewerkstelligen. Sie helfen ja nur,
dass um den Lock ein definierter Freiraum bleibt, damit der Schnapper sich
öffnen kann, um den Druckknopf aufzunehmen. Und er ist wohl auch hilfreich,
wenn man es nachträglich an eher dünne Wandungen anbringt.

Hier mag ein jeder von Modell zu Modell und nach eignem Gusto entscheiden,
wie er es umsetzt. Am Ende ist doch alles erlaubt, wenn es nur funktioniert. :)

412857

Andi77
24.02.2010, 15:14
Danke leute jetzt is mir alles Klar !!...:) Danke für eure ausführlichw hilfe.

Gruß Andi

ejuergen
24.02.2010, 15:22
Wenn Du die Dinger in ein Alurohr reinpresst (das funktioniert sehr gut) hast du wenn Du das Rohr dann in den Rumpf reinharzt auch noch zusaetzlich einen Druckstab, der Beschaedigungen am Rumpf durch die Flaechen verhindert.
Gruss
Juergen

MGS
24.02.2010, 15:39
Wenn Du die Dinger in ein Alurohr reinpresst ...
Genau so ist es. Schau mal in diesen Thread (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=141034&highlight=multilock) rein, da gibt es ein paar Bilder und ein paar weitere Anmerkungen zu diesem Thema...

MfG Martin

DirkL
24.02.2010, 16:20
Servus Leute,

ich will auch mal meinen Senf dazu geben ;)

Wenn ich die Teile einbaue gehe ich wie folgt vor:
In den Rumpf an der Einbauposition wird ein kleines Loch, etwa 2mm gebohrt.
Dann wird die Fläche aufgeschoben und mit einem Stift die Stelle
des Loches auf die Wurzelrippe der Fläche übertragen.
Nun die Fläche abziehen und ein passendes Loch für den Stift bohhren.
Ich kuck da immer das noch etwas Luft ist und sich der Stift leicht in
das Loch einführen lässt.
In den Rumpf bohre ich ein Loch, welches genau so Groß ist wie das
Teil was dort rein soll. Anschließend klebe ich das Loch von außen mit
einem Stück Klebeband ab. Das weiße Kunststoffteil wird angerauht und
von innen auf das Klebeband aufgedückt. Somit liegt es bündig zum Rumpf
Nun das ganze mit Harz verkleben. Den Rumpf sollte man natürlich vorher
innen auch angerauht haben!
Wenn das Teil getrocknet ist raste ich den Stift, der in die Fläche kommt
in dem Teil im Rumpf ein. Klebeband nicht entfernen! Verhindert das
Verkleben der beidne Teile!
Nun, um die korrekte Possition zu überprüfen, die Fläche aufstecken.
Falls da was nicht passt, hat man noch Möglichkeiten zur Korrektur.
Dann das Loch in der Wurzelrippe mit etwas, sagen wir mit der richtigen
Menge ;), Harz füllen und die Fläche an den Rumpf stecken.
Das ganze nun ordentlich mit Klebeband am Rumpf fixieren und trocknen
lassen.
Somit hat man einen schönen und bündigen Einbau ...


In diesem Sinne Gruß
Dirk

PS: Rechtschreibfehler dienen der Unterhaltung des Lesers, Reklamation
unerwünscht :D

Sniping-Jack
25.02.2010, 10:10
Jepp, so in etwa hab ich's auch gemacht. Nur den Trick mit dem kleinen Löchern am Anfang, den hatte ich nicht bedacht. Iwi hab ich es trotzdem geschafft, aber ich werde es beim nächsten mal ebenso mit den kleinen Löchern machen. :)

Ich erwähne nochmal was: Die echten MPX-Multilocks haben ein Hilfsteil dabei: ein Alu-Sechskant mit angedrehter Hülse. Die schützt das Gegenstück zum Druckknopf vor Harz und bietet eine sehr gute Möglichkeit, den Lock parallel zur Querachse auszurichten. Denn bei vielen Scale ist die Wurzelrippenanformung ausgesprochen schräg. Man kann deswegen zwar trotzdem noch einklippsen, aber je schräger, desto schwerer geht es.

PIK 20
26.02.2010, 09:27
Bei meinen MPX-Multilocks war nie ein Alu-Sechskant dabei.
Gabs das früher?
Kann man ein Bild davon reinstellen?

Oder liefert Lindinger eine Sparversion?

Heinz

Rainer Stumpf
26.02.2010, 12:27
Hallo,
das Einbauhilfsteil lag früher bei, da waren die Teile des Multilock aus der Möbelbranche. Die heutigen MPX-Teile haben eine andere Konstuktion und Vorgehensweise beim Einbau!

Hier ein Bild des Sechskants, aus einer Maschinenschraube selbst hergestellt! Eine Einbauanleitung für die alten Multilocks unter Tips auf meiner Homepage.

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Sniping-Jack
26.02.2010, 14:22
Jopp, im Prinzip genau dasselbe, nur anders dimensioniert.
Ich finde es sehr nützlich. Die neueren M-Locks kenne ich nicht.
Bin bis auf weiteres noch versorgt. Meines Wissens gibt es die
M-Locks, wie ich sie noch bekommen habe, gar nicht mehr.

Rainer Stumpf
26.02.2010, 18:32
Die alten M-Locks gibt es im Möbelbeschlaghandel weiterhin. Habe sie bei www.haefele.de als "Druckknopfverbinder" gefunden. Dort wird übrigens die Zugbelastung mit ca. 15 kp angegeben. Zum Öffnen benutze ich ein altes Klappluftschraubenblatt, das wird auf der Flügelunterseite angesetzt, dort habe ich die Flügelwurzel auf 10 mm leicht angeschrägt.

DirkL
26.02.2010, 19:16
Ui, da muss ich dann auch mal noch darauf hinweisen, dass das von mir
beschriebene Vorgehen für die NEUEN Multilocks gilt! Die alten kenn ich
nicht mal :rolleyes:
Aber so wie es scheint, sollte das auf dem gleichen Wege auch mit den
alten funktionieren ...


Gruß
Dirk

Sniping-Jack
27.02.2010, 09:19
Jopp, keine Sorge, deine Beschreibung geht auch mit den alten M-Locks.

Den Prop verwende ich übrigens nimme. Muss man immer suchen, das kleine Mistding. :D

Ich mache es so, wie auch in der Anleitung beschrieben: Segler mit Nase zu mir, Rumpfvorderteil an linker Körperseite abstützen und dann mit der flachen Hand an die Nasenleiste der äusseren Flügelhälfte titschen - schon issser draußen. Dann den Flieger nur um 180° drehen und nochmal - fäddisch. :)

Lediglich jene, deren Holm monstermäßig dick ist, die müssen immer zusehen, dass sie das Propellerblatt zur Hand haben. ;)

BaHaBa
28.11.2015, 11:07
Die alten M-Locks gibt es im Möbelbeschlaghandel weiterhin. Habe sie bei www.haefele.de als "Druckknopfverbinder" gefunden. Dort wird übrigens die Zugbelastung mit ca. 15 kp angegeben. Zum Öffnen benutze ich ein altes Klappluftschraubenblatt, das wird auf der Flügelunterseite angesetzt, dort habe ich die Flügelwurzel auf 10 mm leicht angeschrägt.


Hallo,
bei der genannten Firma kann man nur größere Mengen dieser Druckknopfverbinder bestellen.

Hat einer noch ne kleine Menge über ?

Auftrieb
28.11.2015, 11:36
hier bekommst Du sie stückweise:

http://www.fliegerlandshop.de/shop/Zubehoer/Nuetzliches-fuer-alle-Faelle-/Druckknopfverbinder-Kunststoff::3146.html

BaHaBa
06.12.2015, 10:59
danke,
falls einer noch ein Set für einen Flieger über hat, bitte melden.
(Vielleicht hat jemand mal mehrere gekauft)

Versandkosten lohnen sich bei meiner Kleinstmenge nicht..