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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Akkus inline verlöten (Bildbericht, lange Ladezeit)



Gerhard_Hanssmann
15.07.2002, 15:37
Hallo
In diesem Beitrag wird die Inlineverlötung eines 10- zelligen Sub - C Akkus beschrieben.Mit Hilfsmitteln, die bei jedem Modellbauer vorhanden sein sollten, läßt sich auf einfache Weise ein Akkupack inline verlöten. Die Inlinepacks sind gegenübur den z-konfektionierten Packs wegen der fehlenden Lötverbinder, weniger Lötzinn und kürzerer Kabel deutlich leichter. Beim Einsatz der Akkus mit Brushlessmotoren sollten wegen der kürzeren Kabel Inlinepacks verwendet werden.

http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/ac2cd783b912f96f0467fa58fe85f990_2.jpg
Die Akkus werden von ihren Schrumpfschläuchen befreit. Masseersparnis bei 10 Zellen ca. 10 g. Diese Vorgehensweise sei nur dem erfahrenen Modellbauer empfohlen. Es entstehen sehr leicht Kurzschlüsse! Wer nicht auf das letzte Gramm Gewichtsersparnis wert legt, entfernt die Schrumpfschläuche nicht von den Zellen. Das Verlöten geht aber einfacher, wenn die Schrumpfschläuche entfernt sind.

http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/0a12fe7595331669a979cb6a2da29de9_2.jpg
Die Pole werden mit einem Proxxonschleifer angeschliffen. Zum Verzinnen der Pole kann Lötfett verwendet werden.

http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/bff1b2630f79f825e1f8d31637c87943_2.jpg
Die Pole werden verzinnt. Lötzeit ca 1 s.
Zum Löten mindestens einen 75 W Lötkolben mit Hammerlötspitze verwenden. Bezug z.B. bei Batt-Mann. Bei zu geringer Lötkolbenleistung sind lange Erhitzungszeiten notwendig, die den Akku zerstören können.

http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/f5f86a28b47fa8f5b1344cd2a451a5d8_2.jpg
Plus- und Minuspol und Ventilöffnungen werden durch leichte Isolierscheiben (von Jamara, Battmann, S. Höllein...) vor Lötzinn geschützt. Durch wegspritzenden Lötzinn entsehen sonst eventuell Kurzschlußbrücken zwischen dem negativen Zellenbecherrand und dem nur ca 0,5 mm entfernten Pluspolblech.Außerdem verhindern die Isolierscheiben Kurzschlüsse bei Deformation der Zellen.

http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/0d1503766336bef429c2bcaa2fdc8522_2.jpg
Auf beiden Seiten des Hammerlötkolbens etwas Lötzinn aufbringen. Weniger ist besser als mehr.

http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/2d1b90b1fb2a734060af21667cd18b5f_2.jpg
Die Hammerlötspitze zwischen die zwei zu lötenden Akkus bringen und
3 s Wärme zuführen .
Nicht länger, bei 5 s können die Akkus den Hitzetod sterben.
Oberen Akku leicht anheben, Lötkolben zurückziehen, darauf achten, dass die Isolierscheibe am Platz bleibt. Diese notfalls mit Tesa sichern.

http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/b9a8ddae289ca7ae50c30e1e006f4f6e_2.jpg
Akkus zusammendrücken und 3 s halten. Das Entfernen des Lötkolbens und Zusammendrücken der Akkus muss schnell gehen. Der Lötzinn darf aber durch zu heftige Bewegung nicht wegspritzen.
Beim senkrechten Verlöten der Zellen kann sich der Lötzinn wegen der Gewichtskraft schön gleichmäßig auf den horizontalen Lötflächen verteilen. Dadurch ist die Gefahr von wegspritzendem Lötzinn verringert.
Die V-förmige Akkulöthilfe kann einfach mit Holz angefertigt werden. Sie wird mit einem kleinen Schraubstock gehalten. Dadurch wird das ganze etwas schwer und verrutscht nicht sofort auf dem Tisch.

http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/439e374b68133c3f69013acd4998c690_2.jpg
Die verlöteten Akkus gegen das Licht halten und kontrollieren ob wegspritzender Lötzinn Kurzschlussbrücken zwischen den Polen bildet. Diese Brücken notfalls mit einem Zahnstocher entfernen.

--------------------
steht sehr schön bei den Akkus.
HWE

[ 21. September 2002, 11:15: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
15.07.2002, 15:41
http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/e5e34cec65d02cdc655bcabcef22e6b5_2.jpg
Nun werden Die beiden Akkustangen durch Goldfix Kaptonband von Kontronik gegeneinander isoliert. Dieses Klebeband ist hitzebeständiger als Schrumpfschlauch und ist sehr leicht.
Bei Akkupacks, deren Isolation nur aus Kaptonband besteht, sollten die nebeneinander liegenden Akkustangen einen Abstand von 0,5 bis 1 mm haben. Hitze, mechanische Belastung und autretender Elektrolyt können dem Kaptonband so zu schaffen machen, dass an verletzten Stellen ein Kurzschluß entseht. Dies kann einfach durch eine 0,5 bis 1 mm dicke Balsaleiste zwischen den beiden Zellensträngen verhindert werden. Die Zellen haben so dann immer noch in den GFK-Akkuschächten Platz. Nach dem Austreten von Elektrolyt sollte der durchsichtige Schrumpfschlauch entfernt und die Akkus gereinigt werden.
http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/b3a5d8be4178820d6cec52c09c9ee065_2.jpg
Die Verbindung zwischen den beiden Akkustangen wird hergestellt.Das Kupferkabel ist von einem 4 mm^2 Erdungskabel. Durch Klebeband wird der Verbinder fixiert und verlötet. Lötzeit 2 s.

http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/1f37d0552585893c3a7ea9cfb547017d_2.jpg
Der Verbinder darf zwisch Plus- und Minuspol der oberen linken Zelle keinen Kurzschluß herbeiführen.
Hier den Zellenbecher gut isolieren.

http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/33dff635fe51a3c93607a298a1c237d5_2.jpg
Kabel verzinnen. Wichtig: ohne Lötfett, sonst ist Kabelfrass vorprogrammiert.

http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/59d7e2c0e6a87c1843ee8f3b49c14d25_2.jpg
Kabel an den Polen verlöten. Lötzeit 2 s.

http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/862eb75e268042a57f7ba2d1757b5526_2.jpg
Die Lötstellen werden durch ein Kohlerohr Durchmesser 6mm ( innen 4 mm) gegen Verbiegen gestützt. Dies ist ab 10 Zellen sinnvoll.Da das Kohlerohr leitend ist, müssen die Berührstellen zum Akku auch isoliert sein. Beim Kleben des Goldfixbandes darauf achten. Die Endkappen halten das Kohlerohr zusammen mit dem Schrumpfschlauch.

http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/d53d9c4bde37233c60c3c37fd029aa1a_2.jpg
Die rot-weiße Schnur dient zum Herausziehen des Akkus aus dem Akkuschacht. Nicht an den Kabeln ziehen.

http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/f11a2a0508645fb85bed5e8025d389a6_2.jpg
Akku beschriften und in durchsichtigem, leichtem Schrumpfschlauch einschrumpfen. Zuerst an den Enden einschrumpfen, dann von der Mitte nach außen einschrumpfen. Temperatur ca 250 Grad.

[ 21. September 2002, 11:29: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
15.07.2002, 15:42
http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/d421f8d6d3ea6b2462c6dd6407b04e10_2.jpg
Der fertig verlötete Akku mit Schrumpfschlauch und Kabeln.

http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/62e6c0a816b020b0b5e70f1f82b5c8da_2.jpg
Anlöten des Steckers an das Kabel. Die Lamellen des 3,5 mm^2 Steckers dürfen nicht ausgeglüht werden. Zur Wärmeabführung wird der Stecker in eine Aluplatte gesteckt, oder die Lamellen werden nur zum Löten entfernt.

http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/63f8f4cecfc43605ddff0add3cc7ad13_2.jpg
Stecker und Buchse mit Schrumpfschlauch versehen. Bei der Buchse den Schrumpfschlauch etwas überstehen lassen. Die Kabellängen sollten unterschiedlich sein, damit es nicht durch zufälliges Berühren zu einem Kurzschluss kommt. Dieses Steckersystem ist verpolsicher, aber nicht kurzschlusssicher. Für Stecker und Buchse gibt es Kunststoffkupplungen, dann ist das Steckersystem auch kurzschlusssicher.

http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/cf04788911ce28307f7c0364caa39062_2.jpg
Der fertige 10-Zeller hat eine Masse von 611 g.

Einige Massenangaben bei 10 Zellen:
10 Zellen neu, ohne Bearbeitung: 596 g
Schrumpfschlauch entfernen: - 10 g
Inlineverlötung : 3 g
Kohlerohr 6 / 4 mm: 3 g
Akku fertig: 611 g

Sollte man eine inline verlötete Akkustange aufbrechen müssen, so geht das am einfachsten durch Abkühlen in der Gefriertruhe (1/2 Std) und durch anschließendes Abbrechen über einer Tischkante.

Wie wichtig die Isolierscheiben sind, ist an einem älteren Akku zu erkennen. Der Akku war mit Originalschrumpfschlauch inline verlötet, jedoch ohne Isolierplättchen.
http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/df5b6992118f45331e87533815f2d7a5_2.jpg

Beim linken und beim mittleren Akku haben sich zwischen dem Pluspol und dem Minuspol (Becher) durch wegspritzenden Lötsinn Schlußbrücken gebildet. Eine Sichtkontrolle ist wegen des Schrumpfschlauches nicht möglich. Diese Zellen werden mit der Zeit die schwächsten eines Packs und werden bald defekt. Die rechte Zelle hat keine Schlußbrücke.
Die Isolierplättchen lassen sich am besten auf den Akku legen und mit Tesa fixieren, wenn dieser vom Schrumpfschlauch erleichtert worden ist. So hat man auch eine Sichtkontrolle zur Lötstelle.
Die Isolierplättchen gibts bei Jamara 24 Stück, 1,20 Euro. Battmann führt sie auch. Bei S. Höllein kosten 100 Stück 4,00 E.
http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/b5319da91f112a4cce0fa42fab341cb7_2.jpg

http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/f94bb488f786186a853313c30b21ecc9_2.jpg

Die beiden Akkustränge werden durch einen 0,8 mm Balsastreifen auf Distanz gehalten.

[ 21. September 2002, 11:11: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
15.07.2002, 15:43
Nach dem Löten wird der Akku mit 250 mA voll geladen. Hierbei werden deutlich mehr als 2400mAh eingeladen. Nach der Vollerkennung wird der Akku mit 100 mA einige Stunden weiter geladen. Dadurch haben alle Zellen zum Schluss denselben Ladezustand. Für volle Akkus ist dieses Laden unschädlich. Sie werden nur geringfügig warm.
Danach wird der Akku mit 250 mA entladen. Dieses Laden und Entladen mit 250 mA kann man ein paarmal wiederholen.
Nach dem letzten Entladen wird der Akku mit dem Schnellladegerät noch ca. 2 mal ge- und entladen.
Nach ca. 5 Flugeinsätzen bringt der Akku seine volle Leistung.
Zu oft sollte man den Akku mit dem Ladegerät nicht entladen. Beim Messen der Einzelzellenspannung wird man bei fast entladenem Akku feststellen, dass die schwächsten Zellen schon völlig entladen sind und zum Teil schon umpolen, während andere noch 0,9 V Spannung anzeigen und das Ladegerät noch weiter entläd. Aus diesem Grund verwende ich nicht gerne bedenkenlos den Modus "Formieren" beim Ladegerät.

[ 17. Juli 2002, 19:57: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Harri
15.07.2002, 17:04
Hallo,

warum lötest Du die Zellen "vertikal"?
Ich mache das "horizontal". Eine Zelle klemme ich dabei mit einer Schraubzwinge fest und schiebe dann die andere auf die festgeklemmte.

Die Idee mit dem Kohlestab finde ich nicht schlecht. Ich hatte bis jetzt bei 10-Zellern immer beidseitig eine Raupe Heisskleber gelegt, was sicher nicht so gut wie Deine Kohlestabmethode ist.

Jetzt verzichte ich aber vollständig auf Schrumpfschlauch, Endkappen, Heisskleberraupen und Kabel.
Zum Einsatz kommt ausschliesslich Kontronik-Band, Kupferbleche zum Verbinden der Stangen, Isolierplättchen und Stecker und Buchse (Lötzinn natürlich auch :D ).
Stecker und Buchse löte ich direkt auf die Zellen - dann sind die auch kurzschlusssicher. ;)

[ 15. Juli 2002, 18:28: Beitrag editiert von: Harri ]

Jürgen N.
15.07.2002, 18:56
Ich dachte, dies sei ein Forum, wo Fragen beantwortet und diskutiert werden!?
XX Megabytes und Minuten an Ladezeit um schlusssendlich kalten Kaffee zu sehen,
ist kaum der Sinn von RC-Network.
Sehe ich das falsch?
Gruss Jürgen

IchWeisNix
15.07.2002, 19:04
Hallo Jürgen,

ich finde solche Beiträge eigentlich interessant und möchte hier auch mal ein Lob an Gerhard aussprechen :)
Allerdings habe ich DSL und Flatrate - somit ist mir auch hier keine besondere Ladezeit aufgefallen. Ich verstehe allerdings die, die nicht mit DSL und Flat hier reinschauen, wenn Sie sich über solche Beiträge mit Bild - wenn Sie ihnen denn nichts gebracht haben - aufregen.
Es wäre aber schade, wenn es solche Beiträge nicht geben würde, denn das macht für mich auch das besondere an diesem Forum aus - nicht nur Fragen und Antworten, sondern auch lehrreiche und sinnvolle Beiträge. Vielleicht sollte man sich in Zukunft überlegen, ob Beiträge mit Bildanhang ähnlich wie in ezonemag.com als solche gekennzeichnet sind. Dann kann ja jeder für sich selbst entscheiden, ob er sie öffnen möchte.
Allerdings muss ich auch sagen: wenn mir ein Beitrag zu lange laden würde, und ich würde unten im Browser sehen, dass es sich um irgendwelche Gif oder Jpg-Files handelt, kann ich ja immer noch auf Abbrechen klicken und den Beitrag nicht mehr öffnen.

flyingmanu
15.07.2002, 20:33
Hi
Die Isolierplättchen zwischen den Zellen kann man sich aber auch sparen.

ciao
Manu

Gerhard_Hanssmann
15.07.2002, 21:01
@Harri
Beim vertikalen Löten der Akkustange verteilt sich der Lötzinn wegen der Gewichtskraft schön gleichmäßig auf der horizontalen Polfläche.Darin sehe ich einen geringen Vorteil.
Stecker und Buchse an die Pole zu löten, ist gewichtssparend und dasher optimal. Bei mir ist das leider für meine vielen Modelle nicht kompatibel genug.

@Manuel
Die Isolierplättchen verhindern, dass der Lötzinn Kurzschlußbrücken schlägt und die Ventile verschließt. "Bei normal eingeschrumpften Akkus sind die Plättchen nicht notwendig. Da hast Du recht." Falsch
Wie wichtig diese Isolierplättchen sind, hab ich erst jetzt erkannt vgl. oben 15.7.02; 15:42 die letzten 2 Bilder.

@Jürgen
Ich hab die Threadüberschrift abgeändert.Sorry

[ 17. August 2002, 07:32: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Harri
15.07.2002, 22:09
Manu,

Isolierplättchen sind sehr wichtig, da die Kurzschlüsse verhindern (bei mechanischer Einwirkung oder durch Zinnspritzer).

Warum auch keine verwenden? Sind die etwa zu schwer? :D

Ralf Schneider
15.07.2002, 22:10
@Jürgen

zum Diskutieren braucht man erstmal ein Thema, und wenn das wie hier so schön mit Bildern ins Netz gestellt werden, ist das doch wunderbar. Beim Lesen UND Betrachten entstehen Fragen, die gestellt und beantwortet werden. Und das ist ein Diskusionsforum. ;) , denn wir wollen alle schlauer werden.

Gut, Modembesitzer kriegen graue Haare, aber Fotos sind sehr wichtig, jedenfalls für mich.

@ gerhard,

super, ja die Frage mit dem senkrecht wollte ich auch schon stellen. hat sich ja erledigt, und wenn ich ehrlich bin, hat mich das Herabhängen des Lötzinntropfens nach wegzug des Kolbens immer gestört, weil da die Spritzer vorprogrammiert waren. Senkrecht, da liegt der tropfen oder hängt zentral. hatte ich auch selber drauf kommen können.

bie
16.07.2002, 11:01
Danke Gerhard,

auch wenn ich schon ab und an inline verlötet habe - so professionell wird es dann bei mir erst beim nächsten Mal. Die Details sind wichtig, z.B. Schrumpfschlauch zuerst an den Enden erhitzen - das hilft mir doch gleich, es besser zu machen.

Andy

[ 16. Juli 2002, 11:02: Beitrag editiert von: bie ]

Walker
16.07.2002, 11:24
Hi,

auch wenn das Modem raucht: Bilder sagen mehr als 1000 Worte. http://www.rc-network.de/cgi-bin/beitraege/icons/icon14.gif

Danke für die (Bild-) Beiträge (Steckt ja auch Arbeit dahinter)

Hilft bestimmt vielen Neueinsteigern (und auch Fortgeschrittenen) weiter und die nehmn auch eventuelle Ladezeiten gerne in Kauf.
(Wem es nicht passt, kanns ja abbrechen.....)

Tschau
Walker

[ 16. Juli 2002, 11:25: Beitrag editiert von: Walker ]

Gast_443
16.07.2002, 13:19
GUTER BETRAG zum Inlinelöten.

Wer die Bilder nicht sehen möchte oder es gar löten kann braucht den Beitrag ja NICHT zu lesen.

Jeder Browser kann ausserdem die Bilder abschalten....JÜRGEN....

So sehe ich das.

Gast_443
16.07.2002, 13:20
GUTER BETRAG zum Inlinelöten.

Wer die Bilder nicht sehen möchte oder es gar löten kann braucht den Beitrag ja NICHT zu lesen.

Jeder Browser kann ausserdem die Bilder abschalten....JÜRGEN....

So sehe ich das.

Gast_443
16.07.2002, 13:21
GUTER BETRAG zum Inlinelöten.

Wer die Bilder nicht sehen möchte oder es gar löten kann braucht den Beitrag ja NICHT zu lesen.

Jeder Browser kann ausserdem die Bilder abschalten....JÜRGEN....

So sehe ich das.

Gerd Giese
16.07.2002, 13:45
??? knapp 1.000.000 Byte Ballast ???

Ja und Nein!
Ich finde den Beitrag von Gerhard klasse und
lobenswert! Es wird die Inlineverlötung sehr
anschaulich dargestellt! Der Trick mit
dem "senkrecht-Löten" leutet ein! :)

> Nur die Darbietung gilt es zu Überdenken! <

Diese Bilderorgien, von denen man unfreiwillig bombadiert werd, schrecken ab!
Es wäre mehr als fair, wenn nur die Links zu den
Bildern hier ständen!
Denkbar wären von mir aus Minibilder zum "Anfüttern",
die durch einen klick vergrößert angesehen werden können.

Die beste Alternative ist jedoch den eigenen
Webspace, der ja vorhanden ist, zu nutzen!
Bilder kommentieren und einen kurzen Link
mit Erklärung hierein stellen - fertig!

... aber, so ist er halt - der Gerhard!!! ;)

[ 16. Juli 2002, 14:02: Beitrag editiert von: gegie ]

Michi
16.07.2002, 15:37
Hö?

Hab kein' kalten Kaffee gesehen. :p

Danke Gerhard. TollerBeitrag.

[ 16. Juli 2002, 15:37: Beitrag editiert von: Michi ]

Niko Gelius-Dietrich
16.07.2002, 17:41
Hallo Leute,

wer lesen kann ist klar im Vorteil !!!
Schon in der Threadüberschrift steht BILDBERICHT LANGE LADEZEIT. Wer dann noch den Thread anklickt und über Ladezeiten meckert ist selber schuld.

Herzlichen Dank für diesen ausführlichen Beitrag, soeben habe ich mir na´ch dieser Anleitung nen 12er Akku zusammengelötet.

Wenn unser Magazin soweit ist, bzw. unser Willes die Seiten programmiert hat, dann wäre der Beitrag doch etwas fürs Magazin. Sofern der Autor nichts dagegen hat und sich später dann noch die Mühe machen will, den Beitrag als Magazinbeitrag umzuschreiben. Ich denke, daß hier viele Fragen beantwortet werden, die sich schon viele gestellt haben. So kann man sehen, daß Inline Löten kein Hexenwerk ist und mit einfachen Mitteln zustande gebracht werden kann.

Gerhard_Hanssmann
17.07.2002, 11:21
Hallo Niko
Diesen Beitrag, der als Word Datei vorliegt, stelle ich gerne dem RCN - Magazin zur Veröffentlichung zur Verfügung. Anregungen für Verbesserungen oder Ergänzungen sind erwünscht.
Es freut mich, dass dieser Beitrag für einige nützlich ist.

[ 17. Juli 2002, 11:22: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Tobi D.
17.07.2002, 12:41
Hallo Gerhard,

auch vonmir geht der Daumen eindeutig nach oben. Für diejenigen die bisher nur wenig Erfahrung mit dem Inline-Löten von Akkus haben ist dein Beitrag, gerade durch die hervorragenden Bilder besonders lehrreich. Durch die jetzt eindeutige Überschrift sind jetzt auch diejenigen "gewarnt", die keinen DSL Zugang haben (Das es soetwas überhaupt noch gibt :D :confused: :D ), aber auch früher mit 56k Modem wäre mir ein solcher Beitrag die längere Wartezeit wert gewesen.

MfG
Tobi

<a href="http://www.modellflug-norderstedt.de/" target="_blank">
Modellfluggruppe Norderstedt</a>

[ 17. Juli 2002, 15:31: Beitrag editiert von: Tobi D. ]

IchWeisNix
17.07.2002, 15:10
Hallo Niko,

als sich Jürgen über die Ladezeit beschwerte, stand das mit der langen Ladezeit noch nicht in der Überschrift, sonst hätte ich meinen ersten Kommentar ja nicht mit dem Vorschlag versehen, das in die Überschrift mit reinzubringen ;)
Daumen nach oben und Danke an Gerhard hab' ich ja oben schon verlauten lassen :)

Gerd Giese
17.07.2002, 16:13
!!! An dieser Stelle herzlichen Dank an Gerhard !!!

Es ist toll wie spontan er zustimmte, dass ich
diese Abhandlung für meine Page verwenden darf!

Die Bilder und Texte sind so hervorragend recherchieret,
dass ich mich nicht traute diese großartig zu verändern.


Inlinelöten (http://home.t-online.de/home/gegie/Inlineloeten1.htm)

Selbstextrahierndes pdf-File (http://home.t-online.de/home/gegie/Uploads/Inlineloeten.exe)

Toll !!!

[ 17. Juli 2002, 16:35: Beitrag editiert von: gegie ]

Eckehard
17.07.2002, 18:44
hai!

Coole sache, auch mit ISDN ist es nicht zu lang....

Aber eine Anmerkung sei mir zu Landetipps erlaubt:

Accus werden "Formiert", nicht "Formatiert"!

Wäre natürlcih super, wenn man einfach per

"format <Accuname>"

und schwups wäre Accu leer, hätte alle Mißhandlungen vergessen, und man würde beim neuinstallieren mit

"Copy *.eee" (alle elektronen in den Accu laden)

ihn wieder schwupps laden....

ok, ok, bin schon weg....

;)

Grüße

Eckehard

IchWeisNix
17.07.2002, 18:52
Original erstellt von Eckehard:
hai!

Aber eine Anmerkung sei mir zu Landetipps erlaubt:

Grüße

EckehardHallo Eckehard: und Akkus werden auch geladen, und nicht gelandet :D ;) :D

....und auch weg.

Gerhard_Hanssmann
17.07.2002, 20:13
@Ich weis nix, Du bist schon ein aufmerksames Kerlchen.Du merkst kleine Änderungen im zeitlichen Ablauf und siehst andere landen, wo sie doch gar nicht landen wollten.
@Eckehard, ich war schon immer etwas legasthenisch veranlagt.Im letzten Satz ließ es sich nicht mehr verbergen.

[ 17. Juli 2002, 21:53: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

IchWeisNix
17.07.2002, 20:16
Gelle? Wer nix weis, muss aufmerksam sein! :D

Gerd Giese
18.07.2002, 06:33
@Eckehard

... ts, ts, ts, Vlügtigheitsffähler!

Danke - schon erledigt!

Ääh, isch haaabe keine Landetipps!!! :)

>Seitenaufbau:
Drum habe ich auch immer noch'ne "Fritz-ISDN" im PC um den Seitenaufbau zu testen! Er sollte dabei
nicht länger als 3s dauern - finde ich!

... und tschüss!

[ 18. Juli 2002, 08:22: Beitrag editiert von: gegie ]

MTT
18.07.2002, 16:54
Also, fuer mich als Neuling in Sachen Elektroantriebe, Akkus, etc. war der Bericht schon sehr aufschlussreich, von "kaltem Kaffee" kann da also keine Rede sein !
Und zu seinen Bildern : Ich habe schone einige Fotos auf dem Internet ueber das Inline-verloeten gesehen, aber der Bericht und die Fotos von Gerhard waren bis jetzt mit Abstand die besten !

Gruss, Michael

tebi
19.07.2002, 07:17
Da macht sich Gerhard ne Menge Arbeit um seine Erfahrungen Neulingen u.a. preiszugeben und bekommt dazu als Kommentar: "kalter Kaffe".

Jürgen, dazu kann ich nur sagen, das ist demotivierend und total stumpf!

Ich habe schon eine Menge von diesem Forum profitiert und kann nur jedem dazu raten, Tips und Anregungen hier einzustellen.

Jürgen N.
19.07.2002, 09:19
Ok,
bevor ich mich hier endgültig ausklinke:
ich erwartete (in einem Forum!) eine Frage über "Inline-Löten".
Also klickte ich einmal drauf (wohlverstanden: der Titel sagte gar nichts über "lange Ladezeiten"!)
dann ging es minutenlang..., x-mal mit einem elend langsamen Server verbunden...
nach etwa 5 Minuten brach ich ab und sah, dass das Ganze "nur" ein Bildbericht war, der mir nichts Neues brachte.
Da schrieb ich leicht verärgert meinen Kommentar....
Entschuldigung!
Wobei ich immer noch der Meinung bin (darf ich das? ;) , dass der Artikel woanders besser aufgehoben wäre.
Gruss Jürgen

Christian Volkmar
19.07.2002, 18:01
Super Beitrag,

vielleicht sollte man einen neuen Bereich mit Basteltipps einrichten??

Gruß Christian, der auch dsl hat

IchWeisNix
19.07.2002, 20:55
Also ich finde nicht, dass ein Forum nur zum Fragenstellen sein sollte! Hinweise zu besonderen Fliegern, Bauanleitungen, Tipps und Tricks, Flugtagen, guten oder schlechten Lieferanten: all das gehört für mich zu einem Forum dazu! Und so ein super gemachter Beitrag erst recht!
Bin ich jetzt wieder ein klever Kerlchen? :D

Harri
22.07.2002, 15:34
Hallo,

ich finde nicht, dass in einem Forum zur Fred-Eröffnung nur Fragen stellen soll.
Man sollte durchaus auch Meinungen, statements, Erfahrungsberichte etc posten.

Ich finde Bilder sehr aufschlussreich. Ein Bild sagt eben mehr als tausend Worte.
Wie verständlich wäre dieser Beitrag für einen Löt-Anfänger gewesen, wenn keine Bilder eingefügt worden wären?

@ Jürgen:
Dass Bilder enthalten sind, dürfte man wohl nicht erst nach 5 Minuten Ladezeit merken.
Was wäre, wenn Du doch was Neues gelesen hättest? Hättest Du Dich dann auch über die lange Ladezeit beschwert?

Gerhard_Hanssmann
16.08.2002, 20:35
Hallo
Wie wichtig die Isolierscheiben sind, ist an einem älteren Akku zu erkennen. Der Akku war mit Originalschrumpfschlauch inline verlötet.
http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/df5b6992118f45331e87533815f2d7a5_2.jpg

Beim linken und beim mittleren Akku haben sich zwischen dem Pluspol und dem Minuspol (Becher) durch wegspritzenden Lötsinn Schlußbrücken gebildet. Eine Sichtkontrolle ist wegen des Schrumpfschlauches nicht möglich. Diese Zellen werden mit der Zeit die schwächsten eines Packs und werden bald defekt. Die rechte Zelle hat keine Schlußbrücke.
Die Isolierplättchen lassen sich am besten auf den Akku legen und mit Tesa fixieren, wenn dieser vom Schrumpfschlauch erleichtert worden ist. So hat man auch eine Sichtkontrolle zur Lötstelle.
Die Isolierplättchen gibts bei Jamara 24 Stück, 1,20 Euro. Battmann hat sie auch im Programm. Bei S. Höllein kosten 100 Stück 4,00 E.
http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/b5319da91f112a4cce0fa42fab341cb7_2.jpg

[ 21. September 2002, 11:12: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

bkramer
16.08.2002, 21:12
Hallo Gerhard !

Fixieren der Plättchen mit ein oder zwei Tropfen Sekundenkleber hat sich bei mir bewährt.

LG

Bernhard

Gerhard_Hanssmann
21.09.2002, 10:52
Hallo

Nachtrag zu Akkus inline verlöten:

Bei Akkupacks, deren Isolation nur aus Kaptonband besteht, sollten die nebeneinander liegenden Akkustangen einen Abstand von 0,5 bis 1 mm haben. Hitze, mechanische Belastung und autretende Lauge können dem Kaptonband so zu schaffen machen, dass an verletzten Stellen ein Kurzschluß entseht. Dies kann einfach durch eine 0,5 bis 1 mm dicke Balsaleiste zwischen den beiden Zellensträngen verhindert werden. Die Zellen haben so dann immer noch in den GFK-Akkuschächten Platz. Nach dem Austreten von Lauge sollte der durchsichtige Schrumpfschlauch entfernt und die Akkus gereinigt werden.

http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/f94bb488f786186a853313c30b21ecc9_2.jpg

Die beiden Akkustränge werden durch einen 0,8 mm Balsastreifen auf Distanz gehalten.

Harri
21.09.2002, 13:09
Hallo Gerhard,

hast Du schon mal erlebt, dass das Kaptonband beschädigt wurde, oder legst Du die Balsaleiste nur sicherheitshalber zwischen die Akkustangen?

(Laut Kontronik hält das Band bis zu 400°C aus.)

Gerhard_Hanssmann
21.09.2002, 18:15
Hallo Harald
Bei Zellen, bei denen noch kein Elektrolyt ausgetreten ist, habe ich das noch nicht erlebt. Elektrolyt greift das Kaptonband an. Ich hatte schon einen "schleichenden Kurzschluß" auf diese Art, glücklicherweise nur mit Akkuschaden. Etwas Abstand zwischen den Zellensträngen und ev.das Kaptonband doppelt, schafft Sicherheit.
Überhitzte Zellen hält das Kaptonband locker aus, aber diese Zellen sind eben kurz vor dem Abgasen. Diese Probleme treten bei Strömen ab ca 45 A, oder bei Wiesenschleichermotorfliegern mit ca 15 min Motorlaufzeit auf.

Harri
21.09.2002, 18:30
Gut dass ich das jetzt weiss, dann werde ich bei zukünftigen Packs wohl was dazwischen legen.

Gerhard_Hanssmann
30.12.2002, 15:29
Sabo2706 , da stehts drin, wie man es machen kann.

Gerhard_Hanssmann
07.03.2003, 12:01
Frühlingszeit ist Akkulötzeit.

>>Magazin<< (http://www.rc-network.de/magazin/artikel_02/art_02-0004/art_02-0004-00.html)

Dieter Wiegandt
07.03.2003, 18:56
Danke für diesen Beitrag.
Sehr informativ und prima untermalt mit den Fotos.
Ich habe nur ISDN, aber es hat nicht lange beim Laden gedauert......

Maxkoh
10.03.2003, 08:15
@ Gerhardt:
Danke für deine Mühe! War sehr aufschlußreich :)

Max

Gerd
10.03.2003, 12:26
Absolut, ein klasse Beitrag!

misi
10.03.2003, 19:12
hab auch schon vor laengerer Zeit mal ne Anleitung zum Inlineloeten geschrieben

http://misi-online.de/html/inline-loten.html

viel Spass

Micha

Gerhard_Hanssmann
16.07.2003, 07:15
nach oben

Holofernes
16.07.2003, 09:04
Was solln der Quatsch?

Nach unten damit!

Wenn des deiner Umwelt unbedingt nahebringen musst weil des für so gut hälst, dann mach doch nen Magazinartikel draus. Da isses dann immerwährend "oben"!

Gerhard_Hanssmann
16.07.2003, 10:18
Lieber Siegfried, schau mal >>hier<<. (http://www.rc-network.de/magazin/artikel_02/art_02-0004/art_02-0004-00.html)

Kannst Du vielleicht in diesem Forum auch mal etwas Positives von dir geben ?

Schreib doch Du auch mal einen Artikel, das wäre viel sinnvoller als über andere Leute zu lästern.

Holofernes
16.07.2003, 11:18
Kannst Du vielleicht in diesem Forum auch mal etwas Positives von dir geben?Aber sicher, ich propagiere doch schon, überflüssige Postings zu vermeiden. Ist sowas wie Spam-Schutz, ist das nichts Positives? :p


Schreib doch Du auch mal einen Artikel...Was ich weiß oder zu wissen glaube, wissen andere schon längst besser, wäre also sowas wie Eulen nach Athen tragen bzw. diente nur der Selbstbeweihräucherung... :D :D

In der Selbstbeschränkung liegt die wahre Größe! ;)

PS: Ach du dickes Ei, jetzt hab ich mich erst ins Magazin verirrt und Deinen Beitrag gesehen. Das macht Deine Aktion für mich aber noch unglaublicher. Du hast einen ellenlangen Beitrag im Forum, fast den gleichen Text im Magazin und holst jetzt wieder den Forumsartikel nach oben.

Da frag ich mich ernstlich, was soll denn das jetzt?

Erkundige Dich doch mal bei den Magazingewaltigen, ob sie Dir nicht einen persönlichen Hitzähler für Deine Magazinbeiträge einrichten können. Da kannst Du dann überprüfen, ob nicht eine umgehende Erinnerung an deine Beiträge dringend erforderlich ist.

[ 16. Juli 2003, 11:27: Beitrag editiert von: Holofernes ]

Christian Abeln
16.07.2003, 18:17
Nochwas zu den Isolierplättchen.
ich wickel statt der Plättchen bei meinen Zellen oben und unten immer Malerkrepp (Feinkrepp, die glatte Sorte) drumrum, lasse das ein wenig überstehen und biegen dann den Überstand in Richtung Zellenkopf und um den Becher um.
Das Isoliert auch und bleibt von ganz alleine an Ort und Stelle...
Ist mir auch wenns mal "heiss" her geht noch nicht durchgeschmolzen oder durchgescheuert :)