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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Baubericht HK4020 am Reisenauer Getriebe



MalteS
12.04.2010, 23:36
Hallo,

ich dachte ich mache einen kleinen Baubericht. Frei nach dem Motto lustvoll scheitern :-)

Zu den Rahmendaten. Antrieb soll in eine 2m Funtana. Zielvorstellung n_s Gesamt so 180u/V. Mit Reisenauer Super-Chief 6:1 macht das ein Ziel n_s für den Motor von 1100u/V. Als Wicklung ist 5x1,25 YY angedacht. Vieleicht mache ich auch 1.32mm wenn ich hier nur genug Stimmen dafür bekomme.
Hoffe das kommt ungefähr vom n_s hin. Wickeln beginnt morgen.


Was bisher geschah:

Motor kam ohne GFK Isoscheiben. Das wurde mir aber schon am Telefon angekündigt. Die Bilder zeigen das Wickelfertige Ergebniss von vor einer Viertelstunde. Man beachte das Improvisierte Fotostudio ;-)
Zwischenbilder habe ich nicht gemacht.

Schritt 1:
Stator nochmal mit Sekunde kleben (dünnflüssig). Habe ich kein Bild von, sollte aber klar sein.

Schritt 2:
Anpassen Stator auf Statorträger. Das ist lästig. Stator und Träger hat bei den drei Scorpionkits die ich bisher gebaut habe noch nie gepasst. Da ich keine Drehbank habe muss dazu die Standbohrmaschiene her.
In den Statorträger hab ich ein Aluröhrchen geklemmt

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Und das Röhrchen in die Standbohrmaschiene geklemmt und etwas abgeschliffen.
Leider musste der Stator in der Mitte auch etwas kleiner werden. Das ging mit nem passendem Edding auf den Schmirgelpapier geklebt wurde. (Den Stator habe ich auf dem Träger in der Standbohrmaschiene gehabt)

444089

Nachdem das passte wurde mit einem 1.5mm Bohrer das Loch im Statorträger und Stator erweitert. Weil 1.5mm noch nicht für das Gewindeschneiden reicht bin ich auch nochmal mit dem kleinen Fräser aus dem Bild über den Stator gegangen. Insbesondere der Bereich wo das Lager sitzt musste weiter ausgenommen werden, sonst war der Schneider nicht lang genug.

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Dann konnte man die 2mm Madenschraube einsetzen. Die Schraube gibts beim Conrad. Den passenden Imbus nur beim Werkzeuggeschäft :-)

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Dann habe ich die 0.6mm GFK Platten aufgeklebt (UHU endfest, würde aber jetzt Sekunde empfehlen) und mit viel Mühe aufgefräst/gefeilt. Anleitung dazu bei Ralph auf der HP.
Habs das erste Mal gemacht und weiß jetzt: Was ne ferf***te Sche***sarbeit.

444090


Dann konnte ich den Motor zusammenbauen

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Hmm, hätt das Ding vieleicht nochmal Putzen sollen...
Naja. Soweit einstweilen von dieser Front.

Gute Nacht

gast_15994
13.04.2010, 07:02
seku hält da besser und der ganz dünnflüssige "schiesst" regelrecht unter die platten.

auf der seite mit den rausstehenden noppen muss man diese zuerst wegfeilen.

wenn das gfk gut geklebt ist, gehts eigentlich recht schnell, wenn die feile scharf ist.

das mit dem gewindeschneider habe ich anders gelöst:
ich habe dem gewindebohrer in der drehe mit dem dremel einen längeren dünneren schaft verpasst.
aber das braucht man ja eh nur, wenn man die befestigung lösbar gestalten will, ansonsten reichen 5-7mm 1,5er stahldraht als verdrehsicherung und das aufkleben des statorpaketes wie ursprünglich vorgesehen.

ich hoffe, das täuscht ein bissel auf dem bild, dass das paket so weit ausgenommen ist.
das sieht schon nach ner engstelle für den magnetfluss aus.
beim 40er war der innenring eh ein bissel schmal ausgefallen - beim neueren 42er ist das viel besser geworden.

bin schon gespannt, wie's weitergeht..... :)

MalteS
13.04.2010, 07:38
Moin Ralph,

das Packet ist schon ausgenommen an der Stelle. Anders komme ich aber weder mit dem Gewindeschneider noch mit meinen Imbusschraubendreher an die Schraube ran. Andererseits sitzt ja in dem Bereich auch das Lager das einen Teil des Flusses aufnehmen können sollte.

Gruß
Malte

gast_15994
13.04.2010, 08:07
ja, ich weis. ohne gehts nicht, aber man sollte dort eben so viel wie nur irgend möglich stehen lassen.
mit dem lager hast du recht - solange du kein keramik oder amagnetisches edelstahllager einsetzt, wird es sicher mit tragen.

wo ich derzeit die meisten probleme sehe:
je höher man einen größeren motor in der drehzahl puscht, desto weiter nach rechts wandert eta max.

ein 4225er 4winder (1,25er) bifilar hat eine ns von nur 900, aber eta max ist für 10S schon bei 100A. bei 70A fängt der mal grade an, munter zu werden....
und die >80 bis 170A nützen bei dem getriebeantrieb wenig bis nix. das braucht man ja niemals!
die sehr flache kurve bedingt natürlich auch einen wennauch breiten, so doch relativ niedrigen peak.

ich baue aus diesem grunde gerade einen 42er 9N6P (höhere windungszahl für gleiche ns) sehe aber schon, dass ich auch da das gleiche problem bekommen werde.
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=197787



vg
ralph

MalteS
13.04.2010, 23:14
Hi Ralph,

Hm also das Etamax für den HK4020-1100 Serienscorpion liegt bei ~75A oder knapp 100A (DC, Scorpioncalc). Mein alter Powercroco hatte 25A. Ziemlcher Unterschied also, du hast da nen Punkt
Reduktion der Drehzahl und betrachtung das HK4020-910 reduziert das um rund 30% (Scoprioncalc)
Das n_s zu reduzieren ist an sich kein Problem, einen grösseren Prop bekomme ich drauf. Also gehen wir mal in Richtung 6 Winder. Bin heute abend eh nicht zum Wickeln gekommen.

Das Thema Flugzeit ist mir ziemlich egal. Thermisch wird das ganze interessant.

Jetzt fliegt man, insbesondere im Kunstflugmodell ja nicht konstant mit dieser Last. Es wäre also mal interessant ein Fluglog als XLS Sheet zu bekommen und die Verlustenergie durch Verschiebung des Optimalen Wirkungsgradpunktes zu minimieren.
Wenn hier jemand mitliest der ein Fluglog für ein 2m 3D Modell hat, ich hätte da Interesse. Matthias hatte sowas glaube ich mal für einen Plettenberg irgendwo gepostet....
Müsste man nur sehen ob man die Winkungsgradkurven mit hinreichender Genauigkeit modellieren kann.
Was das natürlich nicht berücksichten würde ist die Tatsache das volle Slots die Wärmeabfuhr erschweren.

Vieleicht ist das Paradox das der Motor auch einfach zu gross ist....

MalteS
13.04.2010, 23:23
Nicht ganz ernst gemeint:
Ich hätt hier auch noch nen S-3014, der ist mit 0.9er Draht YY gewickelt. Der Motor sollte eigentlich so 50-60A abkönnen, vieleicht sollte ich auch einfach den mit dem SuperChief verheiraten :-)
Das gäb dann einen 200g Motor mit ~1.5kw...
Der dreht irgendwas um 950 u/v

MalteS
14.04.2010, 07:45
Müsste man nur sehen ob man die Winkungsgradkurven mit hinreichender Genauigkeit modellieren kann.

Der Teillastbetrieb wirft doch eine interessante Frage auf:
Mal angenommen ich fliege in Teillat geradeaus, dann wurde doch die Spannung am Motor entsprechend durch den Steller reduziert. Spannungsreduktion verschiebt die Wirkungsgradkurve nach links.

Ich stelle mir Teilllastbetrieb gerade als Kombination von einen voll durchgeschalteten Steller (zur Erzeugung des Drehfelds) und einem vorgeschalteten DC-DC Wandler zur Drehzahlreglung vor.

Ralph deine Aussage impliziert das ich mich im Regelfall auf der Wirkungsgradkurve unter dem Punkt des maximalen Wirkungsgrades bewege. Ist das überhaupt so?

gast_15994
14.04.2010, 07:49
in teillast sind die wirkungsgrade ohnehin kleiner als bei vollen blöcken.
und eine vollblock-wirkungsgradkurve ist nicht auf teillast portierbar.
nur mit einem teststand mit drehmomentaufnahme könnte man die frage, was bei teillast los ist mit hinreichender genauigkeit beantworten.

vg
ralph

MalteS
14.04.2010, 07:53
Motor am Arbeitspunkt bei 35V Eingang (Pin = 2500W)

444533

Motor am Arbeitspunkt bei 20V Eingang (Pin = 500W)

444534

Edit: hat sich überschnitten

Reisenauer Antriebe
14.04.2010, 09:17
Morgen Malte,

Hab mal meine Daten vom Serie HK 4020-KV1100 angehängt!
Die 20 Volt Daten hat natürlich nur der DC runtergerechnet.
Nach Deiner Teillastauffassung dürfte mein F3A Trainer mit
98 Watt Eingangsleistung (siehe Standschubthread) gar nicht fliegen.:D
Das wäre dann nämlich schon Leerlaufaufnahmeleistung!
Es muß aber noch gut was rüberkommen, sonst würde ne vollsymetrische
Fläche mit 1,9m und knapp 4kg nicht obenbleiben:)

Bis was Gegenteiliges erwiesen ist, bin ich der Auffassung,
dass der Wirkungsgrad immer vom Vollgaswirkungsgrad ausgeht,
da der Vollgasstrom bei Teillast nur getaktet wird, was natürlich
Zusatzverluste aufwirft.

Gruß Andy Reisenauer

FamZim
14.04.2010, 09:32
Moin

Mecker on :
Ich gehe immer (aus Erfahrung) davon aus das ein Antrieb mit höherer Spannung betrieben, auch einen besseren Wirkungsgrad hat.
Bei doppelter Leistung kann er sich auch die doppelten Verluste erlauben und der Wirkungsgrad ist immer noch gleich.
Stehe den Kurven daher sehr skeptisch gegenüber!
Mecker out :D

Gruß Aloys.

MalteS
14.04.2010, 22:33
Vieleicht nochmal mein Gedankengang.
Im Normalflug liegt so ne Kiste bei 20-30A. Legt man die Vollgaswirkungsgradkurve zugrunde sind wir da bei 60-70% Wirkungsgrad. Das setzt dann dem Motor schon ziemlich zu. Mir gings jetzt auch nicht um ein paar Prozent sondern um das Verständniss ob ich da gleich 10% verliere.


Bis was Gegenteiliges erwiesen ist, bin ich der Auffassung,
dass der Wirkungsgrad immer vom Vollgaswirkungsgrad ausgeht,
da der Vollgasstrom bei Teillast nur getaktet wird, was natürlich
Zusatzverluste aufwirft.

Was sich jetzt mit meinen 2. Bildern auch nicht grundsätlich wiederspricht. Das es im Teillast zusätzliche Verluste gibt, leuchtet mir ein.

Das ist übrigens Stand der Dinge.

445118

Reisenauer Antriebe
14.04.2010, 23:05
Vieleicht nochmal mein Gedankengang.
Im Normalflug liegt so ne Kiste bei 20-30A. Legt man die Vollgaswirkungsgradkurve zugrunde sind wir da bei 60-70% Wirkungsgrad. Das setzt dann dem Motor schon ziemlich zu. Mir gings jetzt auch nicht um ein paar Prozent sondern um das Verständniss ob ich da gleich 10% verliere.



Was sich jetzt mit meinen 2. Bildern auch nicht grundsätlich wiederspricht. Das es im Teillast zusätzliche Verluste gibt, leuchtet mir ein.

Das ist übrigens Stand der Dinge.

445118


Hallo Malte,

dann nochmal aus meiner Sicht stark vereinfacht:
Vollgas z.B. 60 Amp. = 100%
Viertel Gas heißt nicht 15 Amp. vom Regler zum Motor,
sondern 1 Tausendstel Sek. 35Volt und 60 Amp.
dann 3 Tausendstel Sek. Pause - dann nächste Scheibe!:)
So seh ich Takten!
Nur aus dem Akku geht bei 25% auch nur im Mittel 15 Amp. raus.
Regler muß ständig Vollgasstrom in in kleine Portionen zerlegen/takten.
Oder haben wir schon Linearregler im Einsatz und wissen es bloß nicht?:D

Gruß Andy Reisenauer

MalteS
15.04.2010, 08:56
Ja schon klar, wobei die Induktivität da aber was gegen hat :-)
Durch die Motorspule wird immer Strom fliessen

gast_15994
15.04.2010, 09:02
einfach fertigbauen und testen.
alles andere ist wenig sinnreiche rumtheoretisiererei.

vg
ralph

MalteS
15.04.2010, 09:04
Im Prinzip ist das doch so:

Der Steller gibt über die PWM eine variabele 3 phasige eff. Spannung aus. Der Motor beschleunigt bis er die entsprechende gegenläufige EMK erzeugt. Das Drehfeld des Stellers folgt nur der Drehzahl des Motors.

Rockys
16.04.2010, 18:36
Hier ein aktuelles Bild vom Bausatz. Den Bausatz habe ich gestern von Ringel bekommen.
Mit Anlaufscheibe und zwei Sicherungsringen.
Bausatz (http://www.hydroworld.de/galerie/showfull.php?photo=8053)
Das einfügen klappt irgendwie nicht.
Ich habe jetzt noch zwei Grundsätzliche Fragen zum Bausatz:
Wie dick sollte die "Testwicklung" zur ns bestimmung sein und womit klebt ihr das Lager im Statorpaket ein? Loctite oer Endfest?
Geplant sind erstmal 7wd DD. Ziel ns um 1450.

Christian Lucas
16.04.2010, 21:11
Hi,
richtig ist ,das immer nur kleine Stückchen Strom weitergegeben werden,aber das ist nicht so ,dass immer wieder von Null die Spannung hochsteigen muss .Die Taktfrequenz wird so hoch gewählt das die Spannung durch die Inductivität der Spule auf einem der Taktfrequenz Entsprechenden Höhe bleibt.Ab 3 kHz geht das ungefähr los je nach Motorbauart fällt die Inductivität ja unterschiedlich aus.Luftspulenmotoren brauchen deshalb höhere Frequenzen 16 - 32 kHz und Motoren mit Spulen in Nuten und Eisenkern haben höhere Inductivitäten weshalb für die die Frequenzen niedriger ausfallen kann,8 kHz zb..
Wer Erinnert sich noch an die Steller für Bürstenmotoren.Die wurden am Anfang nur mit 50 Hz getacktet und da war es so ,das die Spannung in den Spulen nicht Aufrecht erhalten werden konnte und sie fast völlig abgebaut wieder neu hochgehen muste.Dadurch waren diese Steller nur unwesentlich besser wie das Stellen mit Vorwiederständen.Erst Steller von Vantec, Carrera ,Keller und Schulze sind dann mit höheren Schaltfrequenzen aufgetaucht die dann auch gute Teillastwirkungsgrade hatten.

MalteS
18.04.2010, 22:28
So hier est es auch weitergegangen.

Der Motor ist mittlerweile fertig gewickelt. Die Prüfung mit 500V, den Generatortest und den ersten Testlauf hat er hinter sich. Momentan härtet das Harz an der Wicklung aus. Verschaltet ist der Motor in YY

450785

Die Gewebeschläuche hab ich neulich günstig in Ebay geschossen.

450786

Leider hab ich noch keine Ahnung was er jetzt dreht. Meine 1 Schraubenbefestigung im Modell war nicht ausreichend :-). Neue Löcher bohre ich aber erst für das Getreibe.
Ich glaube ich sollte voher auch erst die Lager einkleben. Da muss ich aber erst etwas 420 oder 438er Loctite besorgen. Das steht morgen auf dem Plan.

MalteS
20.04.2010, 22:45
So es ging mal etwas weiter.
Zunächst wurden die Lager mit Loctite Schraubensicherung eingeklebt. Hoffe das hält. Dann konnte das ganze montiert werden.

451694

Der Motor hat hinten eine Anlaufscheibe und vorne die mitgelieferten Sprengring und U-Scheibe. Axialspiel hab ich mal so auf 0.1mm eingestellt.

Dann konnte die Getriebemontage beginnen. Der Andy hat da wirklich ein schickes Set gemacht (und das kommt, incl. des Sortimentkastens mit allen Schrauben etc. aus der Verpackung)

451701

Den Flansch musste ich mit dem Stufenbohrer aufweiten damit der Sprengring frei laufen kann.

451695

Vom Welle kürzen, Ritzel aufkleben und Loctite abschleudern hab ich keine Bilder gemacht.
Dann konnte man das Getriebe aufschrauben

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Dann wollte ich mal wissen was das ganze wiegt

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und dann wurde das Teil ins Modell verfrachtet

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451700

Dabei zeigt sich folgendes:
Die kleinen CFK Stäbe werden durch die Eigenschwingung des Motors recht stark angeregt. Ist also ziemlich laut das ganze. Die Motor und Getriebeeinheit schwingt aber nicht besonders. Ich hab sie (ohne Last) auf einer einfachen Sperrholzplatte in der Hand gehalten.
Wie es sich im Modell unter Last verhält (das waren alles Tests im Leerlauf) muss ich noch sehen. Meinen Keller wollte ich nicht verwüsten.

MalteS
23.04.2010, 20:39
Also heute war Mess und Flugtag. Zunächst hab ich die Props draufgeschraubt die so rumlagen.

APC-E:17x10, 19x12. 20x11
PT-Models: CFK 21x14

454670

Die n_s liegt ziemlich nahe dem C50 F3A Antrieb. Den hatte ich auch dabei und hab den gleich mal mitvermessen. Da fehlt aber noch die Leerlaufmessung.

Die 21x14 passt schon recht gut, wird aber wohl eher in Richtung 22x12 oder 22x14 gehen.

Beim Fliegen gings dann weniger glatt. Im Flug sind wohl die Kabel durchgescheuert. Kann mir immer noch nicht erklären wie die an die Glocke kommen konnten. Eben in der Werkstatt ist mir noch aufgefallen das der Stator Spiel auf dem Träger hat.
Den Stator habe ich jetzt mit Endfest geklebt. Neue Kabel sind auch dran. Der Regler hats zum Glück weggesteckt. Der Motor sieht aber jetzt aus wie Grütze.

Termisch scheint aber alles i.o. zu sein. Vor dem Kabelproblem war ich kurz gelandet Temperatur fühlen. Extrem Kalt

Keine Ahnung ob das noch einen interessiert. Aber dann hab ichs wenigstens für mich dokumentiert

Note:
Stator auf Träger mit Endfest
Lager in Stator Loctite 648
Lager in Träger Loctite 243

gast_15994
23.04.2010, 21:00
malte,

auch wenn das nicht "meine richtung" ist, lese ich natürlich mit.

vg
ralph

MalteS
24.04.2010, 08:37
Danke Ralph

noch ein Nachtrag. Die Messung habe ich mit einem reichlich müdem Akku gemacht. Geflogen bin ich mit besseren Zellen. Im Flug hab ich kurz auf die Jetibox geschaut. Steigflug 75A, Spannung wird so bei 37V gewesen sein.

Morgen oder übermorgen gehts nochmal raus.

Gruß
Malte

Reisenauer Antriebe
24.04.2010, 10:11
Danke Ralph

noch ein Nachtrag. Die Messung habe ich mit einem reichlich müdem Akku gemacht. Geflogen bin ich mit besseren Zellen. Im Flug hab ich kurz auf die Jetibox geschaut. Steigflug 75A, Spannung wird so bei 37V gewesen sein.

Morgen oder übermorgen gehts nochmal raus.
Gruß
Malte


Hallo Malte,

viel Erfolg und Spaß beim Testen!:)
Dreh ja das Getriebe fest auf den Flansch!
Weiß schon, den Scorpion kann man schlecht festhalten:D

Gruß Andy Reisenauer

MalteS
24.04.2010, 21:54
Hallo Andy,

habe ich beherzigt. Mit der Hand bekomme ich es jetzt nicht mehr runter
(Habe nen Kohlestab als Hebel durch den Statorträger verwendet)

Kann/sollte man das eigentlich noch irgendwie sichern?

Gruß
Malte

Reisenauer Antriebe
24.04.2010, 21:59
Hallo Andy,

habe ich beherzigt. Mit der Hand bekomme ich es jetzt nicht mehr runter
(Habe nen Kohlestab als Hebel durch den Statorträger verwendet)

Kann/sollte man das eigentlich noch irgendwie sichern?

Gruß
Malte


Hallo Malte,

ja, mit Loctite 222.
Mache ich aber auch nie:D


Gruß Andy Reisenauer

MalteS
24.04.2010, 22:20
Hm, ich denke morgen fliege ich mal noch so. Grundsätzlich werde ich das aber wohl machen. Die häufigen Lastwechsel im 3D Modell könnten das auf Dauer losdrehen.

Gruß
Malte

MalteS
25.04.2010, 18:07
Hi,

habe heute zwei problemlose Flüge gemacht. Temperatur des Motors liegt im Rahmen (Fingermethode :D man kann den Finger nach dem Flug drauflassen)

Jetzt wollte ich das Getriebe wieder runterschrauben. Also das war wohl zu fest. Jedenfalls bekomme ich es nicht mehr runter.

Andy ist das ein Rechts oder Linksgewinde? Ich habe im Kopf das, von vorne auf den Antrieb gesehen ich den Motor im Uhrzeigersinn drehen muss. Ist das richtig?

Gruß
Malte

Reisenauer Antriebe
25.04.2010, 18:45
Hi,

habe heute zwei problemlose Flüge gemacht. Temperatur des Motors liegt im Rahmen (Fingermethode :D man kann den Finger nach dem Flug drauflassen)

Jetzt wollte ich das Getriebe wieder runterschrauben. Also das war wohl zu fest. Jedenfalls bekomme ich es nicht mehr runter.

Andy ist das ein Rechts oder Linksgewinde? Ich habe im Kopf das, von vorne auf den Antrieb gesehen ich den Motor im Uhrzeigersinn drehen muss. Ist das richtig?

Gruß
Malte



Hallo Malte,

freut mich, dass es heute gut geklappt hat.

Ist normales Rechtsgewinde.
Von vorne gesehen stimmt Motor im Uhrzeigersinn!
Oder das Getriebe gegen Uhrzeigersinn!:D
Hoffentlich gibt das keine Zeitverschiebung:)

Gruß Andy Reisenauer

MalteS
25.04.2010, 21:51
Danke Andy,

habe es wieder auseinander bekommen. Musste mir aber eine Vorrichtung aus 3mm GFK schnitzen die in den Träger greift. Selbst damit ging es nur mit Hebel.

Gruß
Malte

gast_15994
25.04.2010, 21:53
ich hab mir dazu auch einen " schlüssel" gebaut, der in die trägeraussparungen eingreift. funzt ganz gut.

vg
ralph

Reisenauer Antriebe
25.04.2010, 21:54
Danke Andy,

habe es wieder auseinander bekommen. Musste mir aber eine Vorrichtung aus 3mm GFK schnitzen die in den Träger greift. Selbst damit ging es nur mit Hebel.

Gruß
Malte


Hallo Malte,

jetzt stell Dir vor,
da wäre auch noch Loctite drauf:rolleyes:

Gruß Andy Reisenauer:)

MalteS
19.05.2010, 15:08
So, ich habe jetzt:

1) Den Drehmomentschlüssel ausgegraben und das Getriebe mit 20N angezogen.
2) Verdrehsicherung am Motordom gebaut. (wenn ich dran denke mache ich heute abend mal ein Bild)

Damit hab ich am Sonntag zwei Flüge gemacht. Scheint zu halten.

Was auffällt ist das die Kiste sehr laut ist, wohl weil die Folienflächen sich aufschwingen. Ich habe da z.Z. den Motor im Verdacht. Wenn ich dazu komme mache ich heute abend noch ein paar Tests.

gast_15994
19.05.2010, 15:21
must einfach mal gucken, ob evtl. der resonanzbereich genau auf deiner bevorzugten arbeitsdrehzahl liegt.

andererseits sind ja hugos getriebeantriebe in den hohlen vögeln auch recht laut.

vg
ralph

MalteS
19.05.2010, 17:57
Ja,
Ich wollte heute mal sehen bei welcher Drehzahl der Motor da arbeitet. Fängt nämlich schon bei wenig Regleröffnung an. Ausserdem mal checken ob vieleicht Timing einen Einfluss hat.
Wenn ich viel Muße habe baue ich das Getriebe auch nochmal ab und überprüfe das der Motor tatsächlich das Problem darstellt indem ich ihn ohne Getriebe mal am Modell laufen lasse.
Dann könnte ich auch nochmal einen S4025 davorschrauben und überprüfen das das Problem da bei der gleichen Drehzahl auch existiert. (wenn der so hoch dreht...)

Wenn ich es auf den Motor eingrenzen kann könnte ich mir vorstellen das es am Laufverhalten des 8P liegt. Dann könnte man nochmal einen 10P versuchen. Neige dann sogar zum 4015. Der 4020 scheint mir unterfordert. Am Wochenende hatte er nach dem Flug vieleicht 25°.

Mal sehn wozu ich komme. Hab bis 20:30 noch Telefonkonferenzen.

MalteS
23.05.2010, 21:16
So, hänge mal wieder hinter meinem Zeitplan.

Ordentlich vibrierts so um 13000 - 16000 u/min Motordrehzahl. Höher auch noch, hab ich aber nicht gemessen. Die Vibrationen sind deutlich spürbar.
Timing hat keinen Einfluss.
Gleicher Effekt auch ohne Getriebe
Der S-4025 bei gleicher Drehzahl (16000u/min) läuft viel ruhiger.

Meiner Meinung nach ist es der Motor bzw. wahrscheinlich eine nicht gut gewuchtete Glocke. Jetzt stellt sich die Frage wie ich da weiterkomme? Greift bei einem Bausatz die Garantie? Hat jemand noch eine Glocke von einem defektem Motor?

Nachdem mir da ja die Kabel aufgescheuert sind sieht die Glocke nicht mehr besonders gut aus. Andererseits waren die Vibrationen von Anfang an vorhanden.

Gruß
Malte

gast_15994
23.05.2010, 21:21
ruf mal bei parkflieger an.
herr ringel oder frau groth werden dir helfen können.
da du an der fertig geklebten glocke nix geändert hast, sollte die garantie da greifen.
40er teile habe ich selber keine mehr.

vg
ralph

MalteS
21.06.2010, 21:46
Ich mal wieder

Ringel Modellbau war in der Hinsicht sehr enttäuschend. Trotz genauer Beschreibung der Sachlage hat das nix außer Zeit gekostet.

Ich habe mittlerweile eine anderen Motor auftreiben können von dem ich mal Testweise die Glocke verwenden werde. Beim ersten Test ohne Getriebe war das ganze etwas ruhiger. Sofern das sich bestätigt werde ich mal mit Andy sprechen was man mit der alten Glocke machen kann.
Leider muss ich jetzt erst mal wieder mein Getriebeabschraubschlüssel reparieren. Das 3mm GFK ist zu schwach für die hohen Kräfte. Motor und Getriebe zu lösen ist echt schwierig.

Gruß
Malte

Gast_1681
21.06.2010, 22:25
Nabend Malte,

ich hatte mal 2 4035er Kits, bei denen war der Glockenboden aus zu weichem Alu gefräst. Die waren nicht zum Rundlaufen zu bewegen. Richten brachte nix, da nach jedem Lauf ein neuer Schlag drin war.
Vielleicht ist das Problem bei Dir dasselbe (nicht sooo stark ausgeprägt wegen geringerer Motorlänge?).
Ich hab direkt an Scorpion geschrieben und Ersatz bekommen.

Gruß,
Kuni

MalteS
17.08.2010, 22:49
So von meiner Seite gibt es jetzt mal ein Fazit. Ich hatte vor zwei Wochen mal Gelegenheit die Funtana zu bewegen. Leider mit etwas unrühmlichem Ende, hatte aber nichts mit dem Antrieb zu tun.
Runde 15 Flüge werden es mit dem Antrieb gewesen sein. Das Dröhnen ist weg. Laufgeräusch war sehr angenehm. Leistung hat die Kiste reichlich (ca. 2.5kw). Im Flug sind wir ziemlich alle Figuren im Bereich 3D geflogen.
Der 400g Antrieb ist meiner Meinung für das 5kg Modell überdimensioniert. Der Motor ist nach dem Flug kaum Lauwarm (man kann bequem den Finger drauflassen). Ich bin der Meinung das dieses Konzept gut in einen leichten 2.1m-2.2m Flieger passt, in der Funtana ist es schon fast overkill. Da würde ein 4015 oder ein 3026 auch reichen. Das Feedback von den Kollegen war entsprechend und ich habe viele verblüffte Gesichter gesehen.

Vergleicht man den Antrieb mit gängigen (Direktantriebs-) Aussenläufern gleicher Leistung liegen diese etwa bei 600g. Das ergibt einen Gewichtsvorteil von 30-50% (beim 3026) was ich beachtlich finde. Wer also eine besonders leichte und leistungsfähige Antriebskombination sucht sollte mal über eine solche Getriebekombi nachdenken.

An dieser Stelle auch nochmal Danke an Andi und Ralph.

Gruß
Malte

MalteS
07.12.2010, 22:53
Keine Ahnung ob hier jemand reinschaut. Aber das Wetter taugt ja nix und der Simulator kommt erst noch :D

Im Prinzip war von der Kiste nur Rumpf ab Ende Kabinenhaube, HLW und rechte Fläche ganz. Ich schätze zwischen dem Zustand und Bild 1 liegen 80h. Gottseidank hab ich die Formen für die GFK Teile.

Habe jetzt nochmal 15 Flüge runter und schaue im allgemeinen nicht mehr nach dem Antrieb. Die letzen Flüge waren mit der 22x14 und rund 70A spitze

Die Aussage eines Kollegen neulich am Platz kann man ruhig mal Zitieren: "Warum ist die Kiste denn so sch**e leise?"

Noch ein Detailbild vom Dom. Man sieht die CFK Rowingverstärkungen, den Anti-Aufschwing Kasten für die Torsionsstäbe und das Stahlseil das den Motor am Modell hält wenn der Dom platzen sollte :-)
(Formel 1 lässt grüssen)

Fränki
08.12.2010, 00:09
Hallo Malte,

ja hier schaut wer rein, und das nicht nur aus Langeweile - also mach mal weiter !

Viel Spass und Erfolg

Viele Grüsse Frank

P.S.: Vielleicht kannst Du noch was zur Maschine sagen (Gewicht) und womit Du den Antrieb so vergleichen würdest.
Ich meine Dich ja in der F3A Ecke schon öfter angetroffen zu haben, sprich Du bist ja schon den C50 und die diversen AL's der Szene geflogen !?

MalteS
08.12.2010, 20:07
Hi,

das wird dann aber stark OT.

tja, was gibts zu dem Vogel zu sagen. Ist jetzt 2.5 Jahre alt und -hier zeigt Elektro seine Stärken, weil es die Zelle kaum belastet- gut unterwegs. Ich hab im Laufe der Zeit Formen für Motor, Kabinenhaube und Radschuhe gemacht. Das einzige GFK/CFK Teil das noch original ist ist das Steckungsrohr :-)

Geflogen ist die Kiste mit:
- HXT (heute Turnigy) C6364 (oder so), bei 5.5kg
Da ist mir der Regler abgebrannt, glaube mittlerweile das das am Motor lag. Bin deswegen im allgemeinen auf die Sachen nicht mehr sehr gut zu sprechen.
Die Reparatur hat mich gezwungen in den Formenbau einzusteigen da Sebart keine E-Teile für Modelle liefert die 2 Monate ausgelaufen sind.
- Dann also Hacker A60 bei 5.6kg wegen o.g. Reparaturen
Abspecken durch Domumbau, neue Motorhaube, neues FW auf ca. 5.2kg
- Zwischendrin mal mit nem Powercroco 4025 getestet, den aber im anderen Flieger gebraucht
- Den beschriebenen Antrieb eingebaut. Im gleichen Zug leichte 10s 3000er Akkus verwendet, Hochvolt BEC und Backupakku und wg. Schwerpunkt Umbau auf Seilanlenkung HLW. Damit hat sie jetzt ~4.6kg.

Macht mit dem Gewicht mehr Spass als früher :-)

Zum Thema Leistung vielleicht soviel:
Leistungsdurchsatz ist immer ein Abwärme Problem. Der Antrieb bleibt kalt, könnte also mehr Leistung durchsetzen. Ich müsste nur nen grösseren Prop draufschrauben. Aber den müsste ich kaufen und wozu wenn es doch so schon reicht?

Ich habe gerade mal zwei Bilder rausgesucht die dazu dienen können den C50 und diesen Antrieb zu vergleichen. Gelbe Messgerät -> Strom, Grau -> Spannung. Man sieht ziemlich deutliche Abweichungen zum Jeti Duplex. Absolut ist das Ergebniss nicht klar. Relativ kann man aber vergleichen.
Alles am gleichen Tag gemessen. Alle Bilder mit CFK 21x14, mittlerweile fliege ich ja die 22x14 in der Funtana.

Ich glaube als vorsichtiges Fazit würde ich sagen: C50 ist effizienter. Der Scorpion kann etwas mehr Leistung durchsetzen. Ergebnis m.E. auch so o.k. wenn man bedenkt das da ein 400g gegen 550g antreten

(Das errinnert mich btw. daran das ich alle Messwerte bis auf die Leerlaufmessung für den C50 aufgenommen habe. Wollte da mal den Drivecalc Graph sehen.)

Als F3A Antrieb gibts aber noch andere Dinge und da schlägt sich dieser Antrieb noch nicht so gut.

Fränki
09.12.2010, 00:12
Hallo Malte,

OT - nö find ich nicht !

Das Basteln und Tüfteln ist das Eine, das Fliegen das Nächste und das Aus- und Bewerten
das Notwendige.

Ist doch bei den anderen Selbstgewickelten nix Anderes !

Also was ich mitnehme :

gebastelte Lösung ist schwerer, nicht ganz so effizient, gut fliegbar und genug Dampf - auch für aktuelle Programme !?

Viele Grüsse

Frank

Fränki
09.12.2010, 00:20
Komme gerade von der Hacker Page !

Der will 545 Schleifen für das Teil, da kann die Scorpion/ Reisenauer Kombi doch ruhig ein wenig weniger effizient sein !?


Gruss
Frank

MalteS
09.12.2010, 07:30
Dein Fazit ist nicht ganz korrekt:

Die gebastelte Lösung ist leichter, kann -denke ich- mehr Leistung umsetzen, ist dabei aber weniger effizient.

Dampf für akutelle Programme ist nicht das Problem, aber das ist bei F3A nicht das einzige was zählt (Bremse)

Für den 3D Flieger ist das ganz o.k. :-)

Fränki
09.12.2010, 08:50
Morgen Malte,

ja, habe gesehen, daß ich das mit den Gewichten durcheinander geworfen habe !


Aber wieso ist die Bremse das Problem ?

Beides Getriebelösungen, beide den gleichen Prop !?

Viele Grüsse
Frank

MalteS
09.12.2010, 10:23
Lässt sich nicht dosieren.
Warum kann ich nicht sagen. Könnte der Regler sein oder der Motor.

Spaß in Richtung F3A weiterzuforschen hätte ich durchaus. Andererseits
- hab ich einen Antrieb
- der Addiction ist halt auch was anderes als die Funtana.

Mit diesen Problemen könnte man irgendwie umgehen. Kostenmässig ist mir das aber zu hoch um es alleine zu treiben.