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Reinhart Thalheim
16.04.2010, 22:05
Samstag 17.04.2010

12:10 - 13:00 n-tv Singapurs Damm der Superlative
Singapur ist umgeben von Wasser - und dennoch verfügt der Insel- und Stadtstaat über praktisch keine eigenen Trinkwasser-Ressourcen. Im Kampf um eine verlässliche Trinkwasserversorgung hat Singapur einen revolutionären Damm entwickelt, der gleichzeitig vor Fluten schützen, enorme Mengen an Trinkwasser gewinnen und eine Entspannungsoase für die Bevölkerung werden soll. Singapur erschafft damit nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern nimmt gleichzeitig eine weltweite Vorreiterrolle in der Gewinnung von Trinkwasser ein. Ökologische Technologie von Morgen - wir stellen sie Ihnen in dieser Reportage vor.

12:45 - 13:30 NDR Lebensträume Iwan D. Herstatt - genialer Geldmacher

13:05 - 14:00 N24 Invasion der Quallen
Diese kleine, nur etwa zwei Zentimeter große Qualle kann bis zu 75 Zentimeter lange Tentakel ausbilden. Ihr Stich kann selbst für den Menschen tödlich enden!

23:30 - 00:00 N24 Der Container-Kaiser
Die "Vela" zählt zu den größten Schiffen der Welt. Der Super-Carrier pendelt zwischen Europa und Asien und kann 11.000 Container befördern. Kein Frachter unter deutscher Flagge schafft mehr. Alles an diesem brandneuen Boliden ist gigantisch: Mit mehr als 300 Metern Länge kann die "Vela" nur die größten Häfen der Welt anlaufen - wenn die Gezeiten genügend Wasser unter den Kiel spülen. N24-Reporter Mick Locher hat die "Vela" von Southampton nach Hamburg begleitet ...

Sonntag 18.04.2010

17:05 - 18:00 N24 Explosion auf dem Flugdeck

22:05 - 23:00 N24 Kamikaze für den Kaiser

23:05 - 00:00 N24 Pearl Harbor

Montag 19.04.2010

2:40 - 03:25 BR Die Eroberung der Alpen Wasserkraft

6:30 - 07:15 Phoenix Das Empire schlägt zu
"Mission X" ermittelt, wie es den Engländern im Jahre 1588 durch technologische und strategische Errungenschaften gelingen konnte, die weit überlegene spanische Armada vernichtend zu schlagen, wobei einiges auf den wohl ersten Fall von Industriespionage hindeutet: Astrologen und Wahrsager hatten für das Jahr 1588 Chaos und Krieg prophezeit. Als der Sommer kommt, laufen 130 Schiffe der spanischen Armada auf die Küste Englands zu. Ziel der Spanier ist dem verhassten Feind den Todesstoß zu verpassen.

14:15 - 14:30 WDR Wellen, Wind und Watt - Deutschlands erster Offshore-Windpark

22:05 - 23:00 N24 Absturz im Feindesland

Dienstag 20.04.2010

15:00 - 15:30 hr Bahnpassion zwischen Parkbahn, Bahnpark & Panama

20:15 - 21:00 ZDF Das Weltreich der Deutschen Abenteuer Südsee
1889. Die Südsee - Palmen, Strände, schöne Menschen. Ein Inselparadies, mitten im Pazifik. Hier, am anderen Ende der Welt, erwirbt das Deutsche Reich buchstäblich seinen "Platz an der Sonne". Anders als in Afrika, treten die Kolonialherren in den beiden Schutzgebieten Deutsch-Samoa und Deutsch-Neuguinea als sanfte Herrscher auf. Unter den Gouverneuren Wilhelm Solf und Albert Hahl sind die Beziehungen zu den einheimischen Stämmen gut. Insbesondere in Samoa scheint die Utopie unter Palmen Wirklichkeit zu werden: Plantagen werden angelegt, Straßen und Schulen gebaut, die Kultur der Eingeborenen wird respektiert. Mittelpunkt der kleinen Kolonialgesellschaft der Südsee ist das Anwesen der erfolgreichen Geschäftsfrau Emma Forsayth in Deutsch-Neuguinea, die in der ganzen Kolonie als "Queen Emma" bekannt ist. Ihre Villa ist regelmäßig Schauplatz von rauschenden Festen. Für viele Auswanderer aber entpuppt sich die Südsee nicht als Paradies, sondern als grüne Hölle auf Erden. Im dampfenden Dschungel Neuguineas herrschen unerträgliche Hitze, Malaria - und Kannibalen. Der deutsche Missionar Pater Rascher hat sich vorgenommen, auf Neuguinea die Kannibalen vom Stamme der Baining zu bekehren, die wie Steinzeitmenschen im Nordosten der Insel leben: Als er einen seiner Diener zu sehr maßregelt, wird er grausam ermordet - und mit ihm alle Brüder und Schwestern seiner Missionsstation. Auch für den jungen Aussteiger und praktizierenden Nudisten August Engelhardt aus Nürnberg endet der Traum vom freien Leben unter Kokospalmen tödlich. Der Erste Weltkrieg beendet jäh das deutsche Kolonialabenteuer in der Südsee. Aber die Deutschen haben ihre Spuren hinterlassen. Noch heute haben Tausende von Samoanern deutsche Nachnamen und sind stolz auf ihre Herkunft. Sogar angeblich typische deutsche Tugenden werden gepflegt: "Jeden Samstag Nachmittag wird die Straße gefegt", berichtet ein Deutscher auf Samoa.

Mittwoch 21.04.2010

3:45 - 04:30 Phoenix Deutsche in Amerika Little Germanies
Am 15. Juni 1904 gellen Schreie über den East River. Die Schreie von Ertrinkenden. Die "General Slocum", ein Ausflugsdampfer, war auf dem Weg nach Long Island. An Bord waren hauptsächlich Familien aus New Yorks Deutschenviertel "Little Germany". Über 1000 Deutsche finden an diesem Frühsommertag den Tod. Die Katastrophe markiert das Ende von "Kleindeutschland" - die deutsche Gemeinde in der Lower Eastside von New York wird sich davon nie mehr erholen.

21:00 - 21:45 Phoenix Honeckers Jahrhundertbau Die DDR-Erdgastraße

22:05 - 23:00 N24 Die Firma
Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR war neben dem Staatsschutz für Auslandsaufklärung und Spionageabwehr, Personen- und Objektschutz sowie Grenz- und Passkontrollen zuständig. Doch vieles, was die "Stasi" verfolgte, fällt unter die Menschenrechte: Meinungsfreiheit, Demonstrationsrecht, Freizügigkeit. "Die Firma" zeigt die Allgegenwart der Staatssicherheit - vom Ministerium in Berlin über Bunker und Abhöranlagen bis hin zur geheimen Hinrichtungsstätte der DDR.

23:35 - 00:20 mdr Der Anfang vom Ende Die letzten Kommunalwahlen in der DDR
Wahlen in der DDR waren immer absurde Ereignisse. Das Wahlergebnis stand schon vorher fest: fast 100 Prozent Zustimmung für die "Kandidaten der Nationalen Front". Die DDR-Bürger sprachen abschätzig vom "Zettelfalten". Dass die Ergebnisse manipuliert waren, ahnte man, bewiesen werden konnte es allerdings nie. Im Frühjahr 1989 kommt alles anders. Oppositionsgruppen planen die flächendeckende Kontrolle der Stimmauszählungen. Sie haben kein geringeres Ziel, als die SED des Wahlbetrugs zu überführen. Eine mutige und logistisch schwierige Aktion.

23:40 - 00:25 hr Hugo Junkers - Der Ikarus von Dessau

Donnerstag 22.04.2010

1:30 - 02:15 Phoenix Der Jahrhundertkrieg
Der U-Boot-Krieg begann mit einem Überraschungscoup: Im Oktober 1939 drang Kapitänleutnant Günther Prien mit seinem U-Boot in den britischen Flottenstützpunkt Scapa Flow ein und versenkte das Schlachtschiff "Royal Oak". Mit Hilfe von Zeitzeugenaussagen und historischem Filmmaterial rekonstruiert diese Folge den Seekrieg im Atlantik.

2:15 - 03:00 Phoenix Der Jahrhundertkrieg Das eiserne Grab
Der Film zeichnet die Schicksale der U-Boot-Soldaten nach. Er schildert den schmalen Grat zwischen militärischer Pflichterfüllung und fanatischem Wahn. Zu Wort kommen zahlreiche U-Boot-Veteranen. Exklusiv berichtet die Dokumentation auch über mehrere geheime U-Boot-Operationen in den letzten Kriegsmonaten.

3:00 - 03:45 Phoenix Der Jahrhundertkrieg Luftschlacht um England
In dieser Folge kommen als Zeitzeugen die Beteiligten und Überlebenden beider Seiten zu Wort: Deutsche Bomberpiloten und Jagdflieger ebenso wie ihre ehemaligen britischen Kontrahenten. Sie erinnern sich an einen erbitterten Luftkrieg, der Tausende von Todesopfern forderte.

3:45 - 04:30 Phoenix Der Jahrhundertkrieg Luftkampf über Deutschland
Dieser Teil schildert anhand von neu entdeckten Dokumenten und Zeitzeugenaussagen die wahren Motive der Strategen des britischen Bomber Command und der US Air Force. Deutsche Jagdflieger erinnern sich an ihren Kampf gegen einen übermächtigen Gegner.

4:30 - 05:15 Phoenix Der Jahrhundertkrieg Der Feuersturm
Der Film schildert die Endphase des Luftkriegs aus den Perspektiven unterschiedlicher Beteiligter. Überlebende des Infernos kommen ebenso zu Wort wie alliierte Bomberpiloten und Jagdflieger.

15:45 - 16:30 3sat Der Fluch der sieben Meere Piraten verunsichern die Welt

20:15 - 21:00 Phoenix Hitlers Stellvertreter Der Aufstieg des Rudolf Heß

21:05 - 22:00 n-tv Chinas Superhafen

Freitag 23.04.2010

5:10 - 05:50 Phoenix S. O. S. im Polarmeer
Im Januar 1997 macht ein spektakuläres Seefahrerschicksal weltweite Schlagzeilen. Während einer Nonstop-Regatta um die Welt kentert der Einhandsegler Bullimore im Südpazifik. Eine Woche hofft der Engländer in hoffnungsloser Lage unter dem Bootsrumpf auf wundersame Rettung. Die SOS-Signale des Schiffbrüchigen setzen einen dramatischen Wettlauf von Flugzeugen und Kriegsschiffen in Gang, der in der Seefahrtsgeschichte einmalig ist. Der Film zeigt packende Originalaufnahmen von den Rettungsaktionen.

20:15 - 21:00 Phoenix Emma Maersk - Superlative mit Tiefgang

20:15 - 21:00 hr Zauberberge - Die Wildnis der Hohen Tatra

21:00 - 21:45 Phoenix Becrux - Vorsicht - Lebende Tiere!

21:45 - 22:30 Phoenix Hochsee-Helden Segeljagd um die Welt
"Gelitten haben wir, kaum geschlafen und gekämpft bis zur letzten Minute, aber wir haben unseren Traum verwirklicht!" Knapp neun Monate und etwa 48.000 Kilometer peitschen Boris Herrmann und Felix Oehme - beide 27 Jahre alt - ihre kleine Rennyacht über die Ozeane. Ihr Ziel: ein Sieg bei einer der härtesten Segelregatten um den Globus.

Samstag 24.04.2010

12:45 - 13:30 NDR Alfons Müller-Wipperfürth - Hosenschneider und Lebemann
Er war der Fließband-Schneider der Nachkriegsjahre und einer der erfolgreichsten Manager des Massengeschmacks. Alfons Müller-Wipperfürth "AMW" produzierte Männermode in strapazierfähiger Qualität und verkaufte sie zu Schleuderpreisen. Hosen, Anzüge, Mäntel. Er war der "billige Jakob" der Massenproduzenten. Direkt nach Kriegsende produzierte er mit sieben Näherinnen und drei Nähmaschinen aus alten Wehrmachtsdecken und Uniformstoffen Mäntel und Hosen. Sofort nach der Währungsreform 1948 hatte er 400 Arbeiterinnen unter Vertrag. Die Menschen brauchten Arbeit und preiswerte Bekleidung. Der Laden wuchs. Müller ließ dort produzieren, wo es genügend billige Arbeitskräfte gab. Sein Spartick machte ihn berühmt und berüchtigt. Anfang der 1970er-Jahre war der Hosen-Tycoon Herr über 18 Fabriken in sechs Ländern. Er hatte 220 eigene Läden in Deutschland, 8.000 Mitarbeiter weltweit, machte einen Jahresumsatz von einer halben Milliarde Mark, und die Gewinne sprudelten nur so. 1959 verlegte er den Konzernsitz aus steuerlichen Gründen in die Schweiz. Die deutschen Steuerbehörden jagten ihn. 1964, auf dem Weg vom schweizerischen Lugano in sein Werk im belgischen Pepinster, stürzte er mit dem eigenhändig gesteuerten Firmenflugzeug über der Eifel ab. Drei Menschen sterben, Alfons Müller-Wipperfürth wird im Kreiskrankenhaus von Mayen verhaftet. Er zahlt und geht zurück in die Schweiz. Doch seine ganz große Zeit ist vorbei. Die Deutschen verschmähen zunehmend seine fantasielose Massenware. Der Name Müller-Wipperfürth wird zur Hypothek. Die Banken machen Druck und binnen fünf Jahren zerfällt sein Textilimperium. Alfons Müller-Wipperfürth zieht sich nach Österreich zurück und stirbt dort 1986.

Gruß Reinhart