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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Shadow vs. Sharon



Extremflight 2
18.04.2010, 00:59
Hi,

in der letzten Saison flog ich viel mit meinem Eso-Pro von Valenta. Dieser geht von mittlerem Wind bis Sturm wirklich super incl. DS (wo die Flächen doch schon bissel durchgebogen sind "g").

Nun suche ich zur Ergänzung einen echten f3j mit größerer Spannweite ~3,60m der wirklich bis zum Schluss oben bleibt, aber auch noch ein wenig vorwärts geht, wenn der Wind auffrischt.

Pflicht ist für mich ein Kreuzleitwerk.

Hab mir bisher den Sharon, Shadow und den Pike Perfekt ausgeguckt.
Der Pike Perfekt liegt neu leider über meinem Budget was ich ausgeben möchte.


Kann man sagen mit welchem Modell <Sharon> oder <Shadow> ich besser abschneide, wo sind dir Vor und-Nachteile der genannten Modelle !?!

PS. ich habe keine Wettbewerbsambitionen, fliegen ehr nebenbei Segelflug...mag jedoch leistungsfähige Flieger

greez Florian

ThomasS
19.04.2010, 11:37
Hallo,
also zunächst sind die genannten Modelle Sharon/Shadow "ähnlich", vorallem wenn Du keine Wettbewerbsambitionen hast.Warum schreibst Du aber dann oben "besser abschneiden" ??? :D

Wie auch immer, den legendären "Sharon" von HKM gibt es ja nicht mehr, zumindest nicht von dem selben Hersteller. War und ist ein Super F3J Modell, wird nur zu schwer gebaut.

Der Shadow ist etwas moderner vom Profil her und auch deutlich leichter!!
Dazu kommt noch, dass man ihn sehr günstig bekommt.
Also würde ich Dir eher zum Shadow raten.
Shadow gibts ja in V und X, was da für Dich besser ist, musst Du wissen, allgemein kann man aber sagen, dass beim Shadow der V besser geht.

grossegler
19.04.2010, 16:40
Hallo,
ich würde die Auswahl auch noch auf den Orca mit Kreuzlitwerk ausweiten. Durch die unterschiedlichen Spannweiten, bis zu knapp 4 m, und runter bis 3,3 m hast Du alle Möglichkeiten und durch die Ballastzugabe eine Anpassung auf die unterschiedlichsten Gegebenheiten.

Ich hab den und kann Dir den Vogel nur wärmstens empfehlen.
Der bleibt wirklich lange oben.

Groß

Grossegler

ThomasS
19.04.2010, 16:45
Hallo,
ich würde die Auswahl auch noch auf den Orca mit Kreuzlitwerk ausweiten. Durch die unterschiedlichen Spannweiten, bis zu knapp 4 m, und runter bis 3,3 m hast Du alle Möglichkeiten und durch die Ballastzugabe eine Anpassung auf die unterschiedlichsten Gegebenheiten.

Ich hab den und kann Dir den Vogel nur wärmstens empfehlen.
Der bleibt wirklich lange oben.

Groß

Grossegler

Schon richtig, man könnte jetzt noch 10 Flieger in die Auswahl schmeißen, dann wird das hier wie viele Thema ohne wirkliches Ergebnis ;)

Er schrieb oben ein Pike Perfect wäre NEU zu teuer, also denke ich das der Orca (NEU) ebenfalls rausfällt..

Piegsa
19.04.2010, 19:11
Hallo,

ich fliege einen Shadow und bin vom ersten Tag an begeistert von dem Modell (V- Leitwerk):):):):):):):)

Jürgen

COOLMOVE
20.04.2010, 06:28
Der Shadow ist in meinen Augen ein reiner Floater. Ist nichts für windiges Wetter weil er nicht so gut läuft. Da sind modernere F3J Konstuktionen einen ganzen Schritt weiter, wahrscheinlich aber auch teurer. Mir wäre es das allerdings wert.
Andererseits wenn man schon etwas für die windigeren Tage hat dann kann man natürlich den Shadow ins Auge nehmen.

Gruß Rainer

Carsten Zülch
20.04.2010, 07:37
Nun suche ich zur Ergänzung einen echten f3j mit größerer Spannweite ~3,60m der wirklich bis zum Schluss oben bleibt, aber auch noch ein wenig vorwärts geht, wenn der Wind auffrischt.

Pflicht ist für mich ein Kreuzleitwerk.


Bei diesen Kriterien würde ich den Satori von aer-o-tec nehmen. Ich habe am Wochenende einen fliegen sehen und muss sagen, dass ich solche Flugeigenschaften noch nie gesehen habe. Er kann einerseits unglaublich langsam geflogen und unglaublich eng gekreist werden (auch in 3 m Höhe, wirklich wie ein großer HLG), andererseits "läuft" er sehr ordentlich, trotz des geringen Gewichts. Habe schon einige gute Thermiksegler gesehen, aber dieses Teil hat mich wirklich beeindruckt.

Gruß
Carsten

Thorsten D
20.04.2010, 17:24
Shadow E-Version Kreuzltw. ---- läuft bei Wind nicht gut ?:rolleyes:
mit 3 Grad Verbindern und ner leicht geänderten Ewd ( per Trimmung ) läuf der sehrwohl gut .
Ok , er ist als E - Segler schwerer , aber den reinen Segler kann man auch schön
aufbleien , sicherlich gibt es bessere F3J ler , das ist dann aber auch ne andere Preisklasse .

Ich kann den Shadow nur empfehlen :)


Gruß Thorsten

DieterK.
20.04.2010, 18:25
Und wenn Du in den Sharon-Thread, gestartet von "Asterix", schaust, dann wirst Du viele äußerst zufriedene (einschließlich mir) Sharon Piloten feststellen. Meiner wiegt elektrisch 3,5 Kilo und ich musste ihn am Sonntag mal wieder mittels "Notabstieg" aus der Thermik holen. Kurz gesagt, ein Obenbleiber der mit etwas Gewicht auch bei mittelstarkem Wind gut zu händeln ist:D.
Viel Spaß bei der Entscheidungsfindung!

Gruss
Didi

uzim
20.04.2010, 18:46
Dann werfe ich noch den Tragi 801X Cluster in die Runde. Exzellente Verarbeitung, ultimativer Floater und kann auch schnell. Kreisen in 3 Meter Höhe, wer es kann, geht auch. Ich würde ihn mir sofort wieder kaufen.

Gruss
Urs

Weyershausen
21.04.2010, 21:48
Hallo Rainer,


Der Shadow ist in meinen Augen ein reiner Floater. Ist nichts für windiges Wetter weil er nicht so gut läuft.

wenn du dich da mal nicht täuscht! Dass der Shadow bei schwachem Wind kaum zu toppen ist, ist unbestritten.

Wenn du das Jugend-Fly-Off letztes Jahr in Ludwigsfelde gesehen hättest, wärest du sicherlich erstaunt über die Allround-Fähigkeiten des Shadow. Die Teilnehmer werden sich noch an den sehr unangenehmen Wind an dem Wochenende erinnern. Trotzdem hat Tjark Schwartau den Jugendwettbewerb mit einem unballastierten(!) Shadow souverän für sich entschieden. (In der Gesamtwertung war er 12. von 74 Teilnehmern).

Ich glaube, der Shadow wird häufig unterschätzt, vielleicht gerade aufgrund des moderaten Preises.

Gruß
Gerald

Pacemaker
21.04.2010, 23:57
Hallo Gerald,
Tjark flog einen Vision. Der Shadow ist und bleibt ein Floater, der bei windigem Wetter besser zu Hause bleibt.

Ein allgemeiner Tipp: Moderne F3J-Modelle werden oft in verschiedenen Modellvarianten angeboten. Glas/ D-Box Carbon/ Rest Glas / Voll-Carbon...

Gerade Freizeitpiloten sind gut beraten eine bezahlbare Carbon-Version zu wählen, weil die Flieger wesentlich robuster sind und beim Auf- und Abbauen nicht so leicht Druckstellen bekommen.

Noch ein Gedanke zum Schluss: Sowohl HKM, als auch NAN-Models haben moderne F3J-Modelle im Programm. Die Entwicklung geht ja stetig weiter. Man kauft sich ja auch keinen Videorekorder mehr, seit es DVDs gibt...??????
Gruß Börny

Weyershausen
22.04.2010, 06:19
Hallo Börny,


Tjark flog einen Vision.

mag ja sein, aber jedenfalls nicht im Fly-Off. Dort flog er nämlich einen Shadow.

Außerdem bin ich der Ansicht, dass gerade für den Nichtwettbewerbsflieger eine Carbon-D-Box völlig ausreichend ist. Voll-CFK macht das Modell nur unnötig teuer und bringt nur Vorteile im Speedflug. (Die Resistenz gegen Transportschäden lasse ich mal beiseite.)

Gruß
Gerald

COOLMOVE
22.04.2010, 07:50
Wenn ein guter Pilot mit einem Modell einen Wettbewerb gewinnt sollte man das Modell nicht zwangslaeufig ueberbewerten. Der Pilotenfaktor ist das Entscheidende. Der Shadow ist verglichen mit moderneren F3Jlern ein reiner Floater und die moderneren stehen bei schwachen Bedingungen dem Shadow in nichts nach. Woher ich das weiss? Weil ich den Shadow schon bei verschiedenen Bedingungen zeitgleich mit SSL und Aspire in der Luft erlebt habe. Da konnte ich und auch andere sehen dass die moderneren besser laufen und nicht schlechter steigen in der Thermik. Zu Zeiten des Shadow waere ich persoenlich niemals einen F3Jler geflogen. Mit den heutigen machts mir Spass. Ist aber immer eine Geschmacksfrage.
Gruß Rainer

Weyershausen
22.04.2010, 08:09
Hallo Börny,


Man kauft sich ja auch keinen Videorekorder mehr, seit es DVDs gibt...

der Vergleich ist falsch. Der Übergang von VHS zur DVD ist ein Technologiesprung, etwa vergleichbar mit dem Übergang von der beplankten Schaumtragfläche auf die Schalenbauweise.

Seit einigen Jahren hat es aber solch einen Sprung in F3J nicht mehr gegeben. Was zurzeit abläuft ist allenfalls Finetuning.

Gruß
Gerald

Hans Rupp
22.04.2010, 08:23
Hallo Florian,

deine Anfrage kommt mir etwas ungereimt vor.

- ich habe keine ettbewerbsambitionen (!)
- Startart fehlt

Viele Floater (und der Shadow ganz definitv) sind bei etwas Wind und an einer F3B-Winde überfordert, d.h. man muss dosiert starten, sonst kann einem der Flieger platzen. Ausserdem ist man nicht als letzter unten, da schon 40-50mStarthöhe gegenüber einem steifen F3Bler fehlen.

Ein steifes und dynamischeres F3J-Modell wie ein Pike Perfekt in CFK hat zwar immer noch Nachteile in der Hochstarthöhe, aber man braucht sich keinen Sorgen an der Winde machen. D.h. bei Start an einer F3B-Winde rate ich vom Floater ab, am Gummi mach es eher Sinn, wobei ich wegen dem Verwehen ohne Einholen eher flitschen würde. Und zwischen einem leichten F3Jler (2.000gr. , nicht 100% Windenfest) und einem robusteren F3Jler mit 2.300gr. liegen gerade mal 7% im minimalen Sinken, also aus 200m rd. 35 Sekunden Flugzeit in toter Luft, was wiederum rd. 13m mehr Starthöhe entspricht.

Also würde ich nach einem bezahlbaren F3J in robuster Ausführung schauen. Ob es dann eine Pike Perfekt, Xplorer , Aspire, Orca ... wird ist zweitrangig.

Hans

Weyershausen
22.04.2010, 10:58
Hallo Hans,


Viele Floater (und der Shadow ganz definitv) sind bei etwas Wind und an einer F3B-Winde überfordert, d.h. man muss dosiert starten, sonst kann einem der Flieger platzen.

ich starte meinen Shadow an einer 1,4-kW-Winde - selbstverständlich mit Tackern. Die Ausgangshöhe liegt im Mittel bei 250 m, bei Windstille etwas weniger.

A propos "bezahlbar": sagte Florian nicht am Anfang, dass aus genau diesem Grunde z. B. der Pike Perfect ausscheidet? Und einen robusten Segler besitzt er doch schon.

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass der Shadow zu meinen Lieblingsmodellen zählt? ;)

Gruß
Gerald

extremecarver
22.04.2010, 11:15
Hi Gerald!

Die 250 m erreichst Du aber sicherlich nicht mit ner F3B Normseillänge von 400m (200m bis Umlenke). Da musst Du dazu sagen, dass Du mehr Seil auf Deiner Winde hast ;)

Gruß,
Arie

Weyershausen
22.04.2010, 11:43
Hallo Arie,

musstest du das verraten? :cry:

Okay, es sind 2x250 m.

Gruß
Gerald

Hans Rupp
22.04.2010, 13:09
Hallo Gerald,

ich beziehe meine Erfahrung hauptsächlich aus den Beobachtungen am Hahnweidwettbewerb. Dort ist die Entfernung Winde Umlenkrolle 150m und da der Wettbewerb im herbst stattfindet hatten wir schon alles, Windstille + Nebelsuppe bis recht kräftiger Wind.

Und da sieht man schon recht deutlich, welche Modell sich wie stark biegen und der Shadow biegt sich mehr als ein Pike Perfekt und ist eher ein weicher Vertreter. Ist eben meistens auch eine leichte Ausführung. Die frage ich ja nicht bei jedem Hochstartteilnehmer ab.

An einer F3B-Winde muss man bei allen Floatern anfangen zu tackern, sonst gibt es Modellregen. Mit 300 bzw. 340m Seil komme ich als schlechter Hochstarter mit einem F3B-Modell etwa auf die Höhe, die Du aus 500 Seil holst. Bestätigt nur meine Aussagen, dass an der Elektrowinde der Höhengewinn durch ein steifes Modell i.d.R. größer ist, als das Sinken durch das höhere Gewicht zunimmt. Würde in F3J die Startzeit nicht von der Flugzeit abgehen, würde es die leichten Floater nicht geben.

Zum Preis:
Bezahlbar kann entweder neu und ein billigeres Modsell sein oder eben gebraucht ein teureres.
Pike Perfekt (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=1794470#post1794470) gebraucht und bezahlbar.
Ich wollte nur abraten, eine zu leichte Version zu kaufen um 100,-- oder 150,-- € zu sparen und dann wegen Unachtsamkeit / Unerfahrenheit das Modell an der Winde zu verlieren. Den Shadow gibt es ja auch in mehreren Versionen. Man könnte sicher noch mehr Modelle aufzählen Superstarlight, Xplorer....

Robustes Modell:
Der Eso ist aber eben kein F3Jler, d.h. er ist sehr schwer und lässt sich nicht so einfach kreisen wie ein F3Jler. Das Handling entscheidet viel mehr darüber, ob ich einen Bart in Bodennähe noch auskurbeln kann als ob das Modell ein Eigensinken von 0.35 oder 0.38m/s hat.

Hans

Weyershausen
22.04.2010, 19:39
Hallo Hans,

nehmen wir einmal eine mittlere Windstärke von 3 Bft an, also Bedingungen, mit denen sowohl der Shadow als auch schwerere Modelle umgehen können.

Fall 1: Super Thermik. Es ist egal, welches Modell ich einsetze, weil beide Modell gut oben bleiben.

Fall 2: Neutrale Luft. Hier könntest du mit deiner Aussage Recht haben.


Bestätigt nur meine Aussagen, dass an der Elektrowinde der Höhengewinn durch ein steifes Modell i.d.R. größer ist, als das Sinken durch das höhere Gewicht zunimmt.

Das müsste man mal prüfen, ist aber sehr aufwändig.

Fall 3: Schwierige thermische Bedingungen. Man muss kämpfen, um nicht zur Landung gezwungen zu werden. Das sind die Bedingungen, bei denen es mir mit dem Shadow leichter fällt als mit anderen Modellen, oben zu bleiben. Das ist natürlich subjektiv und hat vermutlich mit meinem eher defensiven Flugstil zu tun. Andere riskieren mehr und fliegen weit zurück ins Lee um agressiv nach Thermik zu suchen. Es kann sein, dass das mit höherer Grundgeschwindigkeit erfolgversprechender ist.

Fazit: ob man den Shadow mag oder nicht, hängt meiner Meinung nach von der persönlichen Erwartungshaltung ab. Für dich wäre er zu lahm, ich fliege ihn gern. :)

Gruß
Gerald

Hans Rupp
23.04.2010, 08:50
Fall 2: Neutrale Luft. Hier könntest du mit deiner Aussage Recht haben.


Das müsste man mal prüfen, ist aber sehr aufwändig.



Hallo Gerald,

Die Aussage muss man nicht aufwändig prüfen, sondern ist eine Erfahrung die dir jeder Teilnehmer an solchen Wettbewerben bestätigen wird. Der Einsatz eines F3J-Modells im Gegensatz zu einem F3B-Modell ist bei solchen Wettbewerben trotzdem angesagt, da mit einem guten F3Jler die Ziellandung wesentlich einfacher ist.

Und hier macht sich auch ein niedriges Gewicht positiv bemerkbar. Durch die niedrige Landegeschwindigkeit ist es einfacher den Punkt bzw. Linie zu treffen und die Gefahr des Rutschens oder Drehens ist geringer.

Ich bin mit meinem Uralt-F3B-Masterpiece schon gegen Pike Superior, Sharon und Escape im schwachen Ablösungen am Hang rumgegurkt. Solange man nicht zu eng kreisen musste ging das immer unentschieden aus. Wenn sich ein F3Jler am Hang hält, weiß ich dass es zu 95% auch für meine F3Bler reicht.

Was mich an den F3J-Geräten beeindruckt ist, dass bei den von Dir angeführten schwierigen Bedingungen im Vergleich zu einem F3Bler fast ungestraft mit massivem Rudereinsatz rumwerfen kann. Geht bei meinen F3Bler nicht ohne mit ein paar Meter Höhenverlust abgestraft zu werden. Aber das man seinen Flugstil an das Modell anpassen muss und sollte ist bei jedem Modell so.

Hans

atlantide
23.04.2010, 22:40
Heute mit meinem Shadow (2050 g) die Thermik-Saison begonnen; beim ersten Gummihochstart sofort Anschluss und teilweilse beunruhigend hohe Steigraten, gefolgt von geflegtem Abturnen. Was ein Gaudi! :)

Wann immer es durch teilweise heftige Ablösungen böig oder windig wurde, habe ich die Fläche entwölbt und war, nach fünf Monaten Shadow-Pause, vom Durchzug überrascht. Das Profil ist dabei sowas von gutmütig, dass man fast nicht abschmieren kann. Man muss das Design nur zu verstehen versuchen: Der Entwurf steht und fällt mit dem richtigen Einsatz der Wölbklappen.

Gruß,
Ralf

F3J-Anfänger
24.04.2010, 13:38
Also mein Sharon wiegt momentan 2,15Kg

Fränki
24.04.2010, 23:19
Hallo,
also zunächst sind die genannten Modelle Sharon/Shadow "ähnlich", vorallem wenn Du keine Wettbewerbsambitionen hast.Warum schreibst Du aber dann oben "besser abschneiden" ??? :D

Wie auch immer, den legendären "Sharon" von HKM gibt es ja nicht mehr, zumindest nicht von dem selben Hersteller. War und ist ein Super F3J Modell, wird nur zu schwer gebaut.

Der Shadow ist etwas moderner vom Profil her und auch deutlich leichter!!
Dazu kommt noch, dass man ihn sehr günstig bekommt.
Also würde ich Dir eher zum Shadow raten.
Shadow gibts ja in V und X, was da für Dich besser ist, musst Du wissen, allgemein kann man aber sagen, dass beim Shadow der V besser geht.

Diese Aussage halte ich in grossen Teilen für falsch !

Der Hersteller ist weiterhin Jasa, der Besitzer allerdings mittlerweile Valenta !

Der weiterhin vertriebene 3,7m "Wettbewerbs"-Sharon ist die, ehemals auch bei HKM vertriebene Version !

Der Sharon ist ohne weiteres auf dem Gewichtsniveau eines Shadows zu bauen, die Mibo Flieger sind keine Ausgeburt an Leichtigkeit !

Die Profilkombination auf dem Sharon mit SD 7037 und RG 15 wird heute noch von vielen "halbambitionierten" Piloten - auch in Wettbewerben - erfolgreich eingesetzt.

Über Sharon oder Shadow entscheidet also letztendlich der persönliche Geschmack, mit etwas Eingewöhnung fliegen die beide gut !

Gruss Frank

Weyershausen
25.04.2010, 19:31
Hallo Frank,


Der Sharon ist ohne weiteres auf dem Gewichtsniveau eines Shadows zu bauen, ...

wird er aber de facto nun mal nicht. Mein Shadow wiegt 1980 g. Das heißt nicht, dass der Sharon Pro zu schwer wäre.

Seine Leistungsfähigkeit hat der Sharon Pro ja bereits in vielen Wettbewerben unter Beweis gestellt. Er gehört zu den F3J-Legenden. Es ist sinnlos zu glauben, man müsse das noch besonders herausstellen oder verteidigen. Ich bin sicher, dass man mit dem Modell sogar noch Weltmeister werden könnte, wenn man es drauf hat.

Aber mit den Modellflugzeugen ist es ein wenig wie mit der Mode.

Gruß
Gerald

Mighty_Eagle
25.04.2010, 20:44
Hallo zusammen,
ich bin doch etwas irritiert über die Aussagen, die hier zu Sharon und Shadow getroffen werden.
Da schreibt "F3J-Anfänger", sein Sharon wiegt 2.150 g. Ich bin überzeugt, dass es stimmt. Es handelt sich aber offensichtlich um ein gebrauchtes Modell aus der alten HKM-Schmiede. Die neuen Sharons sind leider alle wesentlich schwerer, aber nicht stabiler. Jasa ist aus der Herstellung vollkommen raus.
Die Shadows werden übrigens nicht von Mibo sondern von NAN hergestellt und in Deutschland bei Cumulus Modellbau vertrieben.
Der aktuell von Valenta vertriebene Sharon kann dem Shadow gewichtsmäßig das Wasser nicht reichen.
Wer die Chance hat, beide Modelle einmal zu fliegen, wird sicherlich zu der Erkenntnis kommen, dass der Sharon ein gutes Modell ist, es mittlerweile aber bessere gibt.

Gruß

Mighty Eagle

Juli.S
16.09.2010, 20:44
Also ich fliege immoment einen Sharon Pro 3.7 in der voll Kohle ausführung von Hkm, und bin sehr zufriegen damit, besonders bei viel Wind gefällt er mir...

Mfg Julian

F3J-Anfänger
20.09.2010, 20:33
Wie auch immer, den legendären "Sharon" von HKM gibt es ja nicht mehr, zumindest nicht von dem selben Hersteller. War und ist ein Super F3J Modell, wird nur zu schwer gebaut.


Hallo,

Also mein Sharon wiegt Flugfertig 2075g (HMK) de rist nicht schwer man muss ben die Technik gut einbauen. Der Sharon ist super Floater und leicht zu beherschen

MFG Davide

F3J-Anfänger
20.09.2010, 20:36
Hallo zusammen,
ich bin doch etwas irritiert über die Aussagen, die hier zu Sharon und Shadow getroffen werden.
Da schreibt "F3J-Anfänger", sein Sharon wiegt 2.150 g. Ich bin überzeugt, dass es stimmt. Es handelt sich aber offensichtlich um ein gebrauchtes Modell aus der alten HKM-Schmiede. Die neuen Sharons sind leider alle wesentlich schwerer, aber nicht stabiler. Jasa ist aus der Herstellung vollkommen raus.
Die Shadows werden übrigens nicht von Mibo sondern von NAN hergestellt und in Deutschland bei Cumulus Modellbau vertrieben.
Der aktuell von Valenta vertriebene Sharon kann dem Shadow gewichtsmäßig das Wasser nicht reichen.
Wer die Chance hat, beide Modelle einmal zu fliegen, wird sicherlich zu der Erkenntnis kommen, dass der Sharon ein gutes Modell ist, es mittlerweile aber bessere gibt.

Gruß

Mighty Eagle

Ja ich habe das servobrett umgebaut und neuere technik verwendet und und so nochmal fast 75g eingespart!

MFG Davide

PS: es ist ein hmk-Sharon von T. Lämmlein bzw. Phillip Kolb (ist der sharonder auf der HMK Homepage als bild drinne ist :D)

Mighty_Eagle
20.09.2010, 22:02
Hallo F3J - Anfänger,

wie du schon sagtest, ist dein Sharon von P. Kolb.
Glaubst du etwa, der war von der Stange?

Heute bekommt man so einen Sharon nicht mehr.

Sei froh, solch einen guten alten Sharon zu haben.

Gruß

Mighty Eagle

F3J-Anfänger
21.09.2010, 20:27
Das stimmt schon aber wenn du etwas suchst wird man auch nen guten alten HKM Sharon finden ^^ wobei wenn du nen Floater haben willst bei dem du als letzter unten bist dann schau mal hier : http://www.modellbau-thiele.de/klapperstorch.htm..ist ein schöner Flieger. Wenn du aber etwas robutes haben willst dann musst du eher richtung F3B Modell schauen -> also zum Beispiel nen Freestyler, Espada oder EUROPHIA 2k.

mfg Davide

Mighty_Eagle
22.09.2010, 21:56
Hallo Davide,

es geht hier nicht um mich. Ich suche keinen neuen Flieger, ich bin mit meinen Xplorern von Cumulus-Modellbau sehr zufrieden.

Es ging zum Beispiel um den Sharon.

Ich habe nur gesagt, dass die heutigen Sharons von Valenta gebaut werden und nicht mehr so leicht sind wie die damals von HKM.

Gruß

Mighty Eagle

p.s. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du durch Umbau den Sharon um 75 g leichter bekommen hast. P. Kolb und T. Lämmlein hatten deinen Sharon bestimmt optimal eingebaut und eingestellt.