PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Computer ABC / Lektion 1 / ganz deutsch



Gernot Steenblock
11.07.2002, 09:45
Mutterbrett und Riesenbiss:
Beginnen wir vielleicht mit den einfachen Dingen, die wir sehen, anfassen und damit auch noch begreifen können! Alle Bausteine eines Schätzers werden als Hartware bezeichnet. Es ist sehr wichtig, bei der Auswahl der Hartware sorgsam zu sein, denn nur auf guter Hartware kann die Weichware richtig schnell laufen. Bei der Hartware ist das Mutterbrett von besonderer Bedeutung. Das Mutterbrett soll unter anderem mit einem Schnitzsatz von Intel ausgerüstet sein. Die gleiche Firma sollte auch die ZVE (Zentrale Voranschreitungs-Einheit) geliefert haben.
Damit wir uns bei der Arbeit richtig wohl fühlen, sollten wir einen 17-Daumenlang-Vorzeiger und ein ordentliches Schlüsselbrett dazulegen. Damit auch anspruchsvolle Weichware eine gute Vorführung zeigt, müssen mindestens 32 Riesenbiss Erinnerung eingebaut sein. Natürlich gehört neben dem 3,5-Daumenlang-Schlappscheibentreiber auch eine Dichtscheiben-Lese-Nur-Erinnerung zur Grundausrüstung.
Eine Hartscheibe mit vier Gigantischbiss dürfte für die nächsten zwei bis drei Jahre ausreichend Erinnerungsplatz für Weichware und Daten bieten. Wenn wir unseren PS (Persönlichen Schätzer) auch zum Spielen benutzen wollen, sollten wir uns neben der Maus auch noch einen Freudenstock und ein gutes Schallbrett anschaffen.

Winzigweich und Kraftpunkt:
So, damit sind nun die optimalen Grundlagen für Einbau und Betrieb der Weichware geschaffen! Damit die Weichware auf unserer Hartware überhaupt laufen kann, braucht es ein Betriebssystem. Es empfiehlt sich heute, ein solches mit einem grafischen Benutzer-Zwischengesicht zu installieren.
Besonders verbreitet sind die Systeme Winzigweich-Fenster 3.1 und das neuere Fenster 95 des gleichen Herstellers (Gerüchten zufolge soll übrigens noch in diesem Jahr das brandneue Fenster 98 mit integriertem Zwischennetz-Erforscher erscheinen - letzteres ist ärgerlich für Leute, die lieber mit dem Netzschaft-Schiffsführer wellenreiten wollen).
Winzigweich-Systeme haben die Eigenart, öfter mal einen Krach zu verursachen. Dann müssen sie neu gestiefelt werden. Schläger verzichten auf ein grafisches Zwischengesicht und bevorzugen ein altes, Befehlslinien-Ausdeuter-orientiertes Vielfachbeaufgabungs-Betriebssystem namens Einheitlix, weil sie behaupten, sie wüssten schon, was sie tun.
Einheitlix hat den Vorteil, dass es auf verschiedenen Schätzern mit unterschiedlichen ZVEs läuft. Auch auf älteren Geräten hat es eine gute Vorführung. Einheitlix ist furchtbar umständlich zu bedienen, aber der Schläger kann damit alles machen, was er will. Zum Beispiel ganz schnell den Schätzer kaputt.
Für Leute, die mit ihrem Schätzer anspruchsvolle Aufgaben erledigen wollen, gibt es unter Fenster 95 das berühmte Büro fachmännisch 95. Dieses Erzeugnis besteht aus den neuesten Ausgaben der Weichwaren Wort, Übertreff, Kraftpunkt und Zugriff. Damit stehen dem Benutzer alle wichtigen Funktionen wie Wortveredelung, Ausbreitblatt, Präsentationsgrafik und Datenstützpunkt-Behandlung zur Verfügung.
Viel billiger ist das Sternen-Büro von der Hamburger Firma Sternen-Abteilung, das es auch für Einheitlix gibt. Sehr beliebt sind auch der Sumpfblüten-Organisierer und Schichtkäse-Ausdrück, das für Tischplatten-Veröffentlichung gebraucht wird.

Aufsteller und Einsetzer:
Wer selbst gerne Anwendungen entwickelt, kann dies unter Fenster beispielsweise mit dem modernen Sichtbar Grundlegend tun. Natürlich gibt es vor dem Gebrauch auch gewisse Hindernisse zu überwinden. Die Weichware muß zuerst via Aufsteller oder Einsetzer auf der Hartscheibe eingerichtet werden. Das kann sehr viel Zeit brauchen, wenn sie ursprünglich auf Schlappscheiben geliefert wurde. Das Einrichten ab Dichtscheibe ist sehr viel angenehmer und schneller. Leider stellen aber auch hier die Aufsteller oft Fragen, die von vielen umständlichen Begriffen nur so wimmeln.

Aber die wollen wir uns ein andermal vornehmen.

Gerald Lehr
11.07.2002, 10:05
Es hört sich deutsch an ....

:D :D

Biplane
11.07.2002, 10:36
endlich kapier ich mal warum ich nicht kapiere was ich hier seit jahren mit hartware und weichware mache. vielleicht sollten wir das Dr. Watson-Team mal fragen warum beim streicheln über den apparatus mit den einhundertundzwei pressnippeln immer eine blauer nebelwand auf dem 17-daumenlang-vorzeiger erscheint und darauf verwiesen wird den erzeuger der weichware zu komunizieren um dann eine retounierung auf den hartwarenmacher zugespielt zu werden, welcher der vor 3 monaten gekundeten hartware veralterung anzulasten um neue monetäre Deals handeln zu vollbringen.

:eek: :rolleyes: :cool:

Gernot Steenblock
11.07.2002, 13:08
@ Norbert
warst Du der Anrufer bei der Hotein mit folgendem Satz: "Seltsam! Erst stützt Windows ab, und nach dem Tritt funktioniert nix mehr!" :D

Biplane
11.07.2002, 13:52
Nein, mein Computer ist erst abgestürzt, nachdem ich ihn getreten hab... aus dem zehnten Stock.

Zitate und mehr... :

Computers in the future may weigh no more than 1.5 tons.
(Popular Mechanics, forecasting the relentless march of science, 1949)

Denken ist Arbeit, Arbeit ist Energie und Energie soll man sparen.

Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral.
(John James Osborne (1929 - 1994), englischer Dramatiker und Bühnenautor (stark geprägt von Bertolt Brecht)

Computer können alle nur denkbaren Aufgaben lösen, ausgenommen die Dinge in dieser Welt, die nun einmal nicht aufgehen.
(J. Margary)

Computers make very fast, very accurate mistakes.

Für uns ist Linux die größte Bedrohung; bei Unix sind wir Angreifer, bei Linux der, der attackiert wird
(Steve Ballmer, Präsident von Microsoft)

Wenn der Schieber des Rolleingabegeraets nicht auf die GUT-Knospe versetzt werden kann, ist moglicherweise die Unterbrechungszeile falsch gebruckt.

Mit Computern irrt man viel genauer.
(Gabriel Laub (1928 - 1998), deutsch-polnischer Satiriker und Publizist)

Kompatibilitäts-Error:
Dieser Rechner ist nicht zum C64 kompatibel.