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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Auswirkungen des Wetterchaos...



Biplane
29.08.2002, 12:21
MoinMoin !

Nachdem die Unwetterkatastrophen in Deutschland und Weltweit einfach nicht enden wollen, bin ich auch langsam der Meinung, das es in den nächsten Jahren wohl noch ähnliche und schlimmere Katastrophen dieser Art auf uns zukommen werden. Mittlerweile wird der Zusammenhang zwischen der menschgemachten globalen Erwährmung und den extremen Wetterverhältnissen von so gut wie allen Fachleuten bestätigt. Neben der großen Hochwasser an der Elbe sind mittlerweile auch Gebiete wie Mannheim oder Bonn betroffen, die nicht auf Grund zu hoher Pegelstände, sondern wo wegen enormer Regenfälle große Schäden angerichtet wurden.

Als verantwortlicher Familienvater (und Modellflieger) mache ich mir schon gedanken, ob unser Haus solchen Regenfällen gewachsen ist, wie groß die Schäden wären und wie ich im Vorfeld mögliche Schäden minimieren könnte.

Auch Frage ich mich wie sollen die Menschen in Deutschland, Europa, die Welt die Schäden überhaupt beheben und bezahlen können, wenn sich solche und ähnliche Katastrophen noch mehrfach wiederholen ? Die nächste Steuererhöhung kommt bestimmt. Aber auf Dauer ist auch das nicht ausreichend. Auch glaube ich nicht daran, das jetzt genügend Ausweichsflächen für die Flüsse geschaffen werden, um Schäden in dieser Höhe zukünftig zu verhindern; es werden wohl wieder wirtschaftliche Gründe dagegen sprechen.

Wie ist eure Meinung zu dazu ?

Motormike
29.08.2002, 12:25
menschgemachten globalen Erwährmung und den extremen Wetterverhältnissen Wie erklärst du dir die Umweltkatastrophen die in den letzten paar Hunderttausendjahren stattfanden?

Biplane
29.08.2002, 13:47
Ich bin kein Wetterexperte und kann auch nicht zu 100% belegen das die globale Erwärmung auf die Menschheit zurückzuführen sind. Aber die Informationen die in Fernsehen und Printmedien entnehmen kann sind doch recht glaubwürdig.

Der Mensch hat zumindest die Flußbetten begradigt und die meißten natürlichen Überlaufgebiete genommen. Dies bestreitet wohl niemand mehr. Dadurch ist der Mensch zumindest an der Schadensmaximierung des Hochwassers beteiligt.

Besorgniserregend ist auch nicht, das jetzt an der Elbe ein Hochwasser war (schon schlimm genug), sondern, das sich diese Ereignisse häufen. An den Kosten für die Schadensbeseitigung der bisherigen Schäden werden die Betroffenen, der Staat und somit die Steuerzahler lange zu knabbern haben. Die wenigsten Leute hatten eine entsprechende Versicherung. Und die wenigen Versicherungen die derzeit Hochwasserschäden versichern werden wohl die Prämien erhöhen oder erst gar keine neuen Versicherungen mehr abschließen.

Was geschieht wenn nächstes Jahr der Rhein oder ein anderer großer Fluß mit entsprechende Macht über die Ufer tritt ?

Stephan Ludwig
29.08.2002, 14:31
Tatsache ist das gemäß einem Klimaforscher (im TV gesehen) der Temperaturunterschied zwischen der letzten Eiszeit ca. 4°C beträgt. Ca. 0,7° C erwärmte sich die Atmosphäre allein in den letzten 100 Jahren.

Wenn durch die Industrialisierung der letzten 150 Jahre eine solche Erwärmung eingetreten ist, war dies ein äußerst langwieriger, schleichender Vorgang. Die Auswirkungen sind eben erst heute sehr extrem zu bemerken.

Die Wirkungen aller Gegenmaßnahmen werden also auch erst unsere Enkel oder Urenkel bemerken.

Wir werden m.E. weiterhin mit solchen extremen Wetterkatastrophen leben müssen und hoffen das wir so vernünftig werden, der weiteren Ausbeutung der Erde und des Klimas entgegenzuwirken, damit in 50, 100 oder mehr oder weniger Jahren sich das Klima wieder stabilisiert hat, auch wenn wir nichts davon haben, wir sind es unseren Kindern und Kindeskindern schuldig.

Aber eins sollten wir auch nicht vergessen, auch wenn die Industrie Mitverursacher ist, verteufeln wir Sie nicht, denn erst wenn das letzte Atomkraftwerk abgeschaltet, die letze Ölquelle versiegt und das letzte Auto verschrottet wurde, werden wir feststellen, das man nachts im Fahrradladen kein Bier kaufen kann.

IchWeisNix
29.08.2002, 14:44
Katastrophen in der Art, wie wir sie hier erleben, sind in anderen Teilen der Welt bereits seit Jahrzehnten die Regel.
Die Auswirkungen der Begradigungen sind wohl unbestritten, dies liese sich aber auch wieder lösen.
Die Schäden vieler Häuser, die eh' in gefärdetem Gebiet gebaut wurden, liesen sich auch reduzieren: man verzichtet eben auf den schönen Ausblick von der Terasse auf die Elbe (andere Flüsse) und baut in weniger gefärdeten Gebieten. (Dito in den Lawinengebieten im Winter).

btw aus Interesse: Ist hier einer von der Mosel? Was bekommt ihr denn jedes Jahr vom Vater Staat, bzw. durch Spenden ersetzt? Oder gibt's da solche Unterstützung bei euch nicht?

Der Mensch muss halt lernen, mit seinen selbstgemachten Katastrophen zu leben, wenn er die Ursachen nicht beseitigen will.

Biplane
29.08.2002, 15:46
Original erstellt von IchWeisNix:
Der Mensch muss halt lernen, mit seinen selbstgemachten Katastrophen zu leben, wenn er die Ursachen nicht beseitigen will.Wenn man nicht betroffen ist, hat man gut reden. Ich glaube die Betroffenen sehen das nicht ganz so locker. Was würdest du denn machen, wenn du nach Hause kommst und dein Keller komplett unter Wasser steht und alle dein Fliegerzeugs und vieles mehr vor sich dahinmodert ?

toobo
29.08.2002, 15:56
moin,
schlimm finde ich, daß so manche Politiker aus solchen Katastrophen nicht lernen wollen oder können. Das fängt bei Mr. Bush an, und hört bei der bayerischen Landesregierung noch lange nicht auf.
Als die Flut an der Elbe auf dem Höhepunkt war, gab der bayerische Verkehrsminister in der ARD ein Interview, in dem er vor dem Hintergrund der Katastrophe, an den Begradigungsplänen der Donau festhielt. Natürlich zu gunsten der Schiffbarkeit und der Wirtschaft. Über soviel Ignoranz kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Fröhlich nach dem Motto "nach uns die Sinflut".

[ 29. August 2002, 15:57: Beitrag editiert von: toobo ]

IchWeisNix
29.08.2002, 15:59
Mach mal langsam, Biplane!

Wie kommst Du eigentlich dazu, so eine Behauptung hier reinzustellen, ohne jegliches Hintergrundwissen?
Ich komm' aus der Nähe von Mannheim, wir mussten dieses Jahr breits dreimal auspumpen!
:(

Helmut Franz
30.08.2002, 13:17
Hi!

Wer hat noch mal behauptet "..der Mensch kann das Wetter nicht beinflussen.." :D
Spaß beiseite!

Die Schäden an der Elbe und Mulde sind z.T. auch auf krasse Fehlentscheidungen, bzw. keine Entscheidungen, zurück zu führen.
Überlauf der Talsperren plus schläfrigkeit einiger Behörden etc.

Ob es Boten einer Klimaänderung (vom Menschen ausgelöst) ist kann ich nicht sagen, wer kann das schon?
Den "Experten" trau ich so eh nicht!
Man sollte schon abwägen, wer was sagt und wer hinter ihm steht (falls bekannt!) sooo unabhängig ist fast keiner!
Und den Medien trauen?
Die handeln nach dem Motto" Bad news, are good news"

Ich wohne auch in einem Hochwassergebiet, direkt hinterm Damm! Letztes Hochwasser`65, bis Fensterbankhöhe. Es wurde aber seit dem auch einiges getan, neue (alte)Fluträume geöffnet bzw. wieder hergestellt, Engpässe beseitigt, Begradigungen zurück genommen, Dämme erhöht etc.
Ob es bei einer solchen "Jahrhundert-Flut" ausreichen würde weiß ich nicht.
Das Haus ist aber alt und hat, welche Vorraussicht, keinen Keller.
Im Erdgeschoß nur Fliesenbelag, wenn es mal wieder kommt,".. alle Türen auf und durchlaufen lassen .." Zitat Schwiegervater.

Einige Häuselebauer auf der anderen Seite vom Fluß
haben im Neubaugebiet Häuser mit Kellern errichtet und wundern sich das Wasser drin steht, trotz toller Abdichtung!

Ulrich Horn
02.09.2002, 03:31
Hallo!

ich mag zu Biplanes Frage insofern Stellung nehmen, als dass ich als 'Wissenschaftler' dieses im Bekanntenkreis sowieso immer tun muss. Und es sind dieselben Fragen, die die verantwortlichen Familienväter umtreiben.

Zunächst: Nein, es gibt keine Anzeichen für eine Häufung von Katastrophen. Wer das glaubt, möge bitte erklären, warum es in sehr vielen Fällen örtlicher Pegelstände hiess: 'Die höchste Flut seit... 18hundertungrad'. Erst, wenn es heisst: 'Die überhaupt höchste Flut', gibt das einen Sinn. Spezielle Dammbrüche möge man dabei bitte aussen vor lassen.

Die Berichterstattung ist heute natürlich anders als früher. Wenn nun Sender angesichts überschwemmter Kulturgüter in Dresden Klimaexperten interviewen, welche Fraktion der Experten kommt denn dann zu Wort? Oder anders gefragt: In den vielen Jahren ohne Überschwemmung, wurde da die andere Fraktion gehört? Hat das irgend jemanden interessiert?

Natürlich hat sich die Durchschnittstemperatur in Europa in den letzen 100 Jahren erhöht. Das ist, selbst in diesem Mass, in den letzten 10000 Jahren schon öfter passiert. Wenn man das GRIP (Groenland Ice Project) zugrundelegt, befinden wir uns in einer ausgesprochen ruhigen Periode, d.h. sie war schon weit höher und niedriger.
Wer glaubt wirklich, dass die großen Täler, in denen wir wohnen, von dem kleinen, unscheinbaren Bach in der Mitte geformt wurden?

Im Moment kann ich weder die Schuld auf die Zivilisation als solches noch auf die sich verschließenden Amis schieben. Es ist eher die Dimension, dass man aufhören sollte, Flüsse zu begradigen und in Schwemmland Neubaugebiete zu errichten.

Das ist, bitte, meine subjektive Meinung. Der verantwortliche Familienvater sollte immer aufmerksam seine Umgebung beobachten und sich nie auf 'es ist noch nie was passiert' verlassen.

Grüße, Ulrich Horn

toobo
02.09.2002, 11:14
Lieber Ulrich,
Dein Statement hört sich für mich (etwas überzogen) so an: "Alles halb so wild, weitermachen!"

Leider habe ich nicht Deinen wissenschaflichen Background, aber die Anzeichen sprechen doch für sich,auch wenn´s nur Indizien sind. Nach dem Energieerhaltungssatz MUSS unser Umgang mit fossilen Brennstoffen irgendwann Auswirkungen auf das Klima haben, wenn auch sehr zeitversetzt.
GRIP sagt zwar, daß es vor langer Zeit auch schon Klimaschwankungen gab, aber sagt GRIP auch etwas über die Ursachen und die Folgen dieser Schwankungen? Waren diese Folgen vielleicht gigantische Sturzbäche, die unsere Täler formten? Das möchte ich nicht erleben! Vielleicht waren es hohe CO2-Konzentrationen aufgrund vermehrter Vulkanaktivitäten? OK, daran können wir nichts ändern, aber an unserem Umgang mit der Welt könnten wir schon etwas ändern, und sollten es auch!

Ich finde, es muß nicht immer alles 100%ig bewiesen werden um Maßnahmen zu ergreifen, dafür ist auch gerade die Materie "Klima" viel zu komplex.
Ich unterstelle einfach mal, daß die Wissenschaft heute noch nicht dazu in der Lage ist alle Zusamenhänge zu begreifen, und sollte sie es irgendwann einmal sein, wars vielleicht zu spät.

Das ist meine subjektive Meinung zu dem Thema.

[ 02. September 2002, 11:16: Beitrag editiert von: toobo ]

Michi
02.09.2002, 14:26
Huhu Ulrich (und, natürlich auch die anderen),

Alle Welt spricht von VERHEERENDEN Katastophen..., von Globaler Erwärmung, und.. und .. und.

Ja, Ulrich, hast auf der einen Seite Recht, das gabs schon öfter. Aber, mitbekommen hats Keiner. Erst unsere schnelle Informationsgesellschaft macht den Überblick möglich. Andersherum wird viel hochgeschaukelt. Richtig, es ist schlimm, mehr als schlimm für die Betroffenen. Aber leider ist die Menschheit zwischenzeitlich etwas sehr arrogant und selbstherrlich geworden. Der Mensch kann alles, weiß alles und hat alles im Griff.

Leider ists nicht so. Zum Einen mal ganz einfach aus dem Grunde, daß kein Einzelner so lange lebt und wirkt, daß er wirklich ernsthaft etwas beeinflußt. Mutter Erde ist alt, sehr alt und die Natur, ihre Tochter, läßt sich nicht ins Handwerk fuschen. Die beiden haben den längeren Atem und regeln.

Wenn der Mensch nicht wieder lernt, daß er mit seinem "Raumschiff Erde" in Symbiose lebt und leben muß, dann wird ihn dieses System daran "erinnern".

Zum Thema globale Erwärmung, gibts viel zu sagen. Es ist einfach und schlicht richtig, daß "unser" CO²-Aufkommen, dafür sorgt, daß sich die gesammte Lufthülle langsam erwärmt. Kohlenmonoxid ist in seiner Molekularstruktur langlebig und geeignet speziell die Rückspiegelung der Wärmestrahlung unserer Sonne von der Erdoberfläche zu einem großen Teil wieder zurückzuwerfen. (Wie ein Hohlspiegel) Je dichter um so weniger Wärme verläßt unser komplexes atmosphärisches System.
Gleichzeitig spaltet dieses schwere Gas unsere Ozon-Hülle auf, die uns zum Großteil vor der gefährlichen UV- und Röntgen-Strahlung der Sonne schützt. Diese im Gegensatz zur Wärmestrahlung (infra Rot) sehr kurzwellige Strahlung beinhaltet wiederum andere Risiken. Sie zerstört in Kombination beispielsweise die photosynthetischen Bestandteile unser Pflanzenwelt. Fazit: Verödung und wiederum Erwärmung, weil wichtige Schutzmechnismen fehlen.

Nur ein kurzer Abriß, aber....

Unsere Sonne ist auch ein nicht "gleichmäßiges" System. Der Ausstoß von Energien unvorstellbaren Ausmaßes ändert sich in seiner Intensität auch innerhalb regelmäßiger Zyklen. Man weiß heute, daß es 10-, 80-, 100- und 1200-jährige Zyklen gibt.
Den zehnjährigen, sollte (zumindest die Katholiken) eigentlich jeder Kennen: "...und auf 7 fette Jahre folgten 7 magere Jahre..."
Nach Lage der Dinge und nach den Erkenntnissen der beobachtenden Wissenschaft befinden wir uns derzeitig seit gut 60 Jahren im Scheitelbereich des 1200er Zyklusses. Will heißen: Unsere Sonne erreicht gerade einen spezifischen Höhepunkt ihrer Aktivitäten.

Was ich, ohne ins Detail gehen zu wollen, damit sagen will, ist:

Es ist nicht einfach damit getan: Schafft die Autos ab, schaft den Strom ab, Lebt wieder wie die Wilden....
Das "System Erde" ist komplexer als sich alle Computer der Welt zu einem Rechner zusammengeschltet jemals ausmalen können. Und der Mensch ist ein gaaanz kleines, armseliges, kurzlebiges und unwichtiges Element im Kreislauf von "Mutter Natur"

Leider scheints so, daß "Er" das aber nie begreifen wird.

(Und somit hab ich mich ein klein wenig als sarkastischer Hobbyphilosoph geoutet - UND: Ich bin mir meiner Provokation durchaus bewußt)

Lindbaergh
03.09.2002, 01:27
moin

da auch mir der wissenschaftliche background abgeht, sage ich es mal mit den mir eigenen worten. es ist absolut vermessen zu glauben das wir nichts mit den veränderungen zu tun hätten. aber selbst wenn wir nichts damit zu tun haben, so ändert das nichts daran das es uns betrifft. und wenn einer der größten verursacher der immesionen aus allen wesentlichen vereinbarungen zur reduktion selbiger aussteigt um kurzfristig den druck von seiner wirtschaft zu nehmen (und auch ansonsten nach dem motto 'nach uns die sinnflut' handelt) darf man sich nicht wundern. warum auch immer der planet verändert sich, und wir (bzw. unsere kinder) werden damit leben müssen. bleibt nur die gewissheit das all die argumentationen um die zusammenhänge auf dem müllhaufen der geschichte landen werden, denn die natur interesiert sich nicht für argumente, sie schaft fakten.

gruß michael

LarS.baeter
03.09.2002, 09:47
Der Mensch ist nur eine Krankheit, die diesen blauen Planeten befallen hat und zufällig (aber auch dummerweise) sind wir zur Zeit die herschende Spezies (das glauben WIIR). Keiner ist doch in der Lage in Zeiträumen zu denken von denen hier geschrieben wird. Wenn die Welt Glück hat, dann rotten uns Mikroorganismen aus. Organismen die seit Anbeginn die Welt bevölkern.

Der einzelne Mensch mag intelligent sein, die Menscheit aber ist Dumm und hat es nicht anders verdient. Ich habe Mitgefühl mit diesem Planeten.

Natürlich bin ich vom Schicksal der Menschen sehr betroffen, es wäre falsch jemanden deswegen zu verurteilen weil er dort wohnt wo er geboren wurde. Und auch mein Keller mitten in Berlin ist nach sintflutartigen Regenfällen, wie ich Sie noch nie erlebt habe, vollgelaufen MIT meinem Bastelkram.

Lasst doch die Leute hier weitersabbeln, die behaupten das wäre alles noch voll normaaal und garnich so schlimm. Wen kümmerts, Die saufen doch im Zeifel mit ab oder krepieren an anderen Menschgemachten Katastrophen. Vielleicht nicht heute

Gruß LarS 8-

Michi
03.09.2002, 14:43
Ui LarS,

.... und ich dachte ICH wär sarkastisch ........

:rolleyes:

Teddy
03.09.2002, 15:57
Hallo LarS,

Du müsstest eine Einschränkung machen. Der weisse Mann ist der Teufel dieser Erde. Erst seit dem er "in Wallung" gekommen ist haben wir Probleme auf diesem Planeten. Keine andere Rasse ist auf die Ideen gekommen die in den letzten 500 Jahren so verzapft wurden. Und die anderen Kulturen sind meist ein paar tausend Jahre älter als die Weissen.

Gruss Teddy

Josef Poisinger
03.09.2002, 23:57
danke lars, ganz meine meinung!!!

josef

Ulrich Horn
06.09.2002, 01:16
@Tom, Michi,

Ganz richtig. Für derart komplexe Probleme gibt es weder einfache Lösungen noch einfache Ursachen oder Strategien.
Ich war eigentlich auf Biplane als den 'verantwortlichen Familienvater' eingegangen. Nun kann man unter 'Verantwortung' in diesem Zusammenhang tatsächlich zwei Dinge verstehen:

Verantwortung gegenüber der Familie: hier wäre es schlichtweg falsch, Haus und Hof zu verkaufen um in ein höher gelegenes Gebiet zu ziehen. Die Wahrscheinlichkeit für solche Katastrophen steigt sehr viel langsamer, als man im Moment vielleicht den Eindruck hat.

Verantwortung gegenüber dem Planeten ist ein ganz anderes Ding. Ich möchte gar nicht wissen, wie unsere Kinder und Enkel eines Tages ihren Nachkommen erklären werden, warum die Ressourcen unseres Planeten von ihren Vorfahren verbraucht wurden. Unsere derzeitigen Rechtfertigungen werden dann wie Hohn klingen. Wenn wir dabei gleichzeitig das Klima verhunzt und die Lebensbedingungen für unsere Nachkommen unerträglich gemacht haben, passt das in das Bild, das man eines Tages von uns haben wird.

Wer deswegen die Menschheit verteufelt, liegt falsch. Wir sind, mit allem was wir tun, Ergebnis einer Evolution, die auf diesem Planeten stattfindet. Wir wurden nicht gefragt, weder als Spezies noch als Individuum. Wenn wir es nicht schaffen, die Probleme zu lösen, die auf uns zu kommen, werden wir als Spezies wieder verschwinden. Das ist nichts besonderes, es ging vor uns schon Millionen anderer Spezies genauso.

Grüße, Ulrich Horn