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Kraeuterbutter
19.10.2011, 19:55
so ein mist..
Portal hat mir mein Posting gekillt..
ARGhhh...
schreib i jetzt nimma


was mir aber noch zusätzlich einfällt:

in dem Artikel wird der BionX als einzige Sportliche Alternative bezeichnet..
so ein schmarrn

hier wird mal wieder "sportlich" mit "schnell" oder "stark" verwechselt

BionX reizt die 250Watt Regelung ziemlich aus, und zieht bis 900Watt aus dem Akku (bis 600Watt aufs Hinterrad)

und von BionX gibt es eine S-Pedelec-Variante, die bis 45km/h geht..
(Bosch liefert das nächstes Jahr nach)

aber mal davon abgesehen:
der BionX ist ein 4,..kg schwerer Klotz im Hinterrad
der neue BionX wiegt "nur" noch 3,4kg

ein Getriebenabenmotor aus china hingegen wiegt 1,7kg - 2,9kg

beim schnellen bergabfahren hat man mit BionX ein Problem... (Reku)
wenn ich mal mit 80km/h wo runterfetzen will, würd ich sicher keinen BionX dafür nehmen (wahrscheinlich killt man so den Regler)
mit Getriebenabenmotor kein Problem

Robustheit im Gelände: beim Getriebenabenmotor haben wir einen kleineren Motor, der über ein Getriebe von der Nabe quasi "entkoppelt" ist...
der Luftspalt zwischen Magnet und Spule bleibt unbekümmert, auch wenn die Speichen mal einseitig an der Nabe ziehen weil man nach einem Sprung schräg aufgekommen ist

beim BionX hat man einen grösseren Durchmesser (= mehr Stress für die Nabe)
in der Nabe sitzen die Magnete (drehen somit immer mit, auch wenn Motor steht, haben höhere Masse weil mehr und sitzen weiter von Radachse entfernt --> mehr Kreiseleffekt)
hart rangenommen im Gelände ist es also wahrscheinlicher, dass mal der Luftspalt zu klein wird und Magnet an Spule schleift
bei nem Getriebenabenmotor hingegen ist die Gefahr praktisch null

dann eben das Gewicht:
3,4 - 5,6kg (Green Mover - ähnlich BionX, mit Reku, Regler im Motor,...) im Hinterrad
damit sind Bunnyhops schon sehr schwierig, oder das Versetzen des Hinterrades auf einem engen Trail
auch schlagen Wurzeln durch den schweren Motor voll durch

schaut man mal auf die KTM Seite oder auf Riese und Müller: BionX-Räder wiegen in der Regel zwischen 20 und 24kg


für mich das sportlichste Rad, das ich jemals gefahren bin: ein Gruber-Assist Cannondale
komischerweise ist das der schwächste Antrieb am Markt (nur 100Watt vs. 600Watt des BionX)

aber dieses Rad mit seinen 14kg liess sich bergauf, bergab, auf dem Trail einfach göttlich bewegen
da spürte man nix vom Antriebsgewicht (der dazu auch noch im Sattelrohr und somit schwerpunktmässig perfekt montiert ist)
mit entsprechender Kohle sind mit dem Gruber aber auch Räder mit unter 12kg möglich

also bionX und "einzige sportliche Alternative" ... naja
nur für diejenigen, die sportlich mit "Watt-Output" gleichsetzen

Bosch ist sicher auch sportlicher zu bewegen... Gewicht des Motor an der Kurbel, Akku kleiner und leichter
mitbenutzung der Schaltung was am Berg weitere Vorteile bringt

aber vor allem: die Laufräder bleiben leicht, der Schwerpunkt des Rades sehr zentral
ist er an einem Fully verbaut, profitiert der Antrieb voll von der Dämpfung (beim BionX hingegen kriegt der MOtor weiterhin alle Schläge ab)

also bitte liebe Leut: verwechselt "Antriebspower" nicht mit sportlicher Fahrweise oder Fahrgefühl

Mix22
20.10.2011, 09:21
Das Thema hier heisst aber schon Elektrofahrzeuge????

Nun wird ja den ach sooo armen deutschen Herstellern (Gewinne auf Rekordniveau!!!!????)
auf die Füsse geholfen:

mit 500 Mio :die deutschen Politiker haben es ja ,sie müssen ja für Ihre Ausgaben nicht haften.

Wer soll eigentlich einen Opel Ampera für 42000 EUR kaufen
wenn man 500 km fahren will braucht die Kiste durchschnitlich 5 L Benzin /100km
Toller Gedanke :elektrisch und dann baut man einen Benziner ein,um die Batterie zu laden????!!!!

das erreicht locker ein BMW Audi und Co Diesel und die kosten 30 % weniger (unter 5l /100 km)

Martin Stein
20.10.2011, 10:00
Das Thema hier heisst aber schon Elektrofahrzeuge????

Ääh, ja. Also zum Beispiel FAHRräder.

Kraeuterbutter
20.10.2011, 14:57
Wer soll eigentlich einen Opel Ampera für 42000 EUR kaufen
wenn man 500 km fahren will braucht die Kiste durchschnitlich 5 L Benzin /100km
Toller Gedanke :elektrisch und dann baut man einen Benziner ein,um die Batterie zu laden????!!!!

das erreicht locker ein BMW Audi und Co Diesel und die kosten 30 % weniger (unter 5l /100 km)

gut.. das mit dem Preis - wird in Zukunft hoffentlich günstiger werden
im Moment ist die Mobilität (mittels Benzin) halt noch zu günstig... drum wird mit 2,5Tonnen SUV Brötchen kaufen gefahren..
das wird sich wohl irgendwann ändern..

aber wegen der 500km
solltest dich nicht so empören, ich glaub du hast das Prinzip und das Anwendungsgebiet das hinter dem Ampera (und ähnlichen Fahrzeugen mit Range-Extendern) steckt nicht verstanden

ZUM GLÜCK gibt es nur wenige Leute die ständig 500km am Stück fahren müssen
die paar Hansel sollen sich dann halt nen sparsamen Diesel etc. zulegen

Grossteil der Leute fährt aber täglich nur viel kürzere Strecken z.b. 20km zur Arbeit und 20km wieder heim
sowas kann dann rein elektrisch gefahren werden

über Nacht wird dann das Auto an der Steckdose wieder aufgeladen... idealerweise mit "Ökostrom" (der Anteil wird in Zukunft hoffentlich weiter steigen)

so gesehen kann das Auto unter Umständen Wochen oder Monate ohne einen Tropfen Benzin bewegt werden...
und wenn dann mal der Besuch bei Verwandten ansteht, die Fahrt ans Meer usw. usf. hat man trotzdem das passende Auto (die mangelnde Reichweite ist ja ansonsten das Killerargument gegen Elektroautos)

also: Opel Ampera und Fahrzeuge ähnlichen Prinzips sind vielleicht nicht für jeden, nicht ideal für Autobahnpolizisten die täglich hunderte km abspulen müssen
aber für viele viele Leute würde so ein Auto schon passen, 50-70km rein elektrisch pro Tag reicht den meisten Leuten

Ost
20.10.2011, 15:12
Ich denke das System "Ampera",
also reines E-Auto mit Reichweitenverlängerung per Generator,
wird für so lange die Zukunft sein,
bis man Batterien bauen kann die eine Reichweite von 500km ermöglichen,
schnell wieder aufladbar sind (oder einfach an der "Tanke" gewechselt werden)
und auch finanzierbar sind.
Und das steht in den Sternen;-)

Bis dahin müssen 80km reine E-Reichweite reichen und das genügt den allermeisten Usern/Tag.
Und wenns dann mal weiter weg geht dann hilft der Generator.

Diejenigen, die täglich weiter fahren müssen werden weiterhin zum Diesel greifen,
sollten dafür aber nicht gerade bestraft werden- da muß man sich was einfallen lassen um die Dieselpreise zu kompensieren.

Dieselpreis seit gestern bis jetzt :
von 1.42 auf 1.35 und jetzt 1.45.
Innerhalb 24 Stunden und das ist noch die billigste Tanke bei uns;)

Bislang ist der Ampera konkurenzlos- und somit teuer.
Das wird sich in den nächsten 10 Jahren ändern, schließlich entfallen bei einem NUR-Generator ja viele viele Teile die ein Ottomotor heute "braucht" um sparsam zu sein.
Ob der Rangeextender allerdings ein Schüttelhuber sein muß weiß ich nicht.
Da gibt es vielleicht noch Potential.

Oliver

Kraeuterbutter
20.10.2011, 15:53
naja.. so ein Range-Extender ist vielleicht für unter 100kg realisiert..

nen Akku der 500km Reichweite erlaubt (und da muss dann geladen werden, was dauert -> Range-Extenger-Auto ist an jeder Tanke wovon es in ganz Europa bereits ein dichtes Netz gibt wieder für weitere 500km aufgetankt)
wiegt halt wohl doch deutlich mehr (siehe Tesla-Roadster: 450kg Akkugewicht)

Martin Stein
21.10.2011, 11:55
Warum regt sich eigentlich keiner darüber auf, dass wir mit den Elektroautos von einer Rohstoffkrise in die nächste schlittern?
Klar, angeblich gibt es genug Lithiumcarbonat, allerdings sind diese Vorräte in der Hand weniger Staaten. Und diese Staaten werden sich die einmalige wirtschaftliche Chance nicht entgehen lassen. Oder wurde irgendwann beobachtet, dass die OPEC Öl verschenkt?

Ein paar Fakten gibt es hier. (http://www.auto-motor-und-sport.de/eco/elektroantrieb-neue-materialien-machen-karriere-955966.html)

Eine Parallele: Vor einigen Jahren waren diese Pellet- und Hackschnitzelheizungen scheinbar die Rettung. „Der Rohstoffpreis ist von Gas und Öl unabhängig!“ konnte man da lesen.
Klar, aber die Pellethersteller sind nicht blöd, sondern echte Industrieunternehmen.

Preisvergleich für eine Tonne:

März 2006 194,13 Euro
März 2011 242,56 Euro

Das sind gerade mal eben fette 25 Prozent!

Ron Dep
21.10.2011, 12:07
Martin, du musst ja die "Energielieferanten" nicht prinzipiell als Feinde sehen.

Ich finde es gut, wenn neben Öl, Gas und Pellets nun auch eine weitere Konkurrenz entsteht. Das verschlimmert das Problem ja nicht, sondern entschärft es (wenn auch nur sehr geringfügig).

Martin Stein
21.10.2011, 12:22
Sorry, Ron, aber ich verstehe dein Posting nicht. Wer spricht von Feinden? Ich habe den Energielieferanten (= denen die über den Rohstoff primär verfügen) einfach ihre unternehmerische Freiheit zugestanden.

Kraeuterbutter
21.10.2011, 13:34
Warum regt sich eigentlich keiner darüber auf, dass wir mit den Elektroautos von einer Rohstoffkrise in die nächste schlittern?
Klar, angeblich gibt es genug Lithiumcarbonat, allerdings sind diese Vorräte in der Hand weniger Staaten.
also wies mit "Seltener Erde" ausschaut... hmm

aber wegen Lithium:
der Anteil von metallischem Lithium an einem 1kwh-Akku beträgt laut wiki ca. 80-100g (bei Fepo4 etwas weniger)

die kosten für 1kg Lithium-Carbonat (Vorstufe fürs benötigte Lithium) liegt wo bei 4-7US/kg

bei dem niedrigen Preis rentieren sich andere Lithiumvorkommen halt weniger
steigt der Preis, werden auch andere Vorkommen (wieder) interessanter

für die Gewinnung des Lithiums aus Meerwasser (praktisch unerschöpfliche Mengen wären da vorhanden) wurden mal ein Preis von ~20US$/kg genannt

20US$ ist teuer im Vergleich zu den 4-7US$ die derzeit gezahlt werden...

aber sieh mal hier: http://www.zsw-bw.de/fileadmin/ZSW_files/Infoportal/Informationsmaterial/docs/Risikoanalyse%20Lithium_05_08_2010.pdf

Lithium macht vielleicht gerademal 1% der Kosten bei einem Akkupack aus...

1kWh kostet was um 500 Euro rum

selbst die kosten für die Gewinnung von Lithium aus Meerwasser sind da verschwindend

also ausgehendes Lithium wird wohl in Zukunft kein Grund sein, dass Elektroautos/Hypride nicht gebaut werden können







Eine Parallele: Vor einigen Jahren waren diese Pellet- und Hackschnitzelheizungen scheinbar die Rettung. „Der Rohstoffpreis ist von Gas und Öl unabhängig!“ konnte man da lesen.
Klar, aber die Pellethersteller sind nicht blöd, sondern echte Industrieunternehmen.

Preisvergleich für eine Tonne:

März 2006 194,13 Euro
März 2011 242,56 Euro

Das sind gerade mal eben fette 25 Prozent!


naja... aber in Summe scheint sie ja immernoch nicht schlecht dazustehen:


im Vergleich z.b. zur Ölheizung
(wir heizen seit fast 30 Jahren günstig mit Wärmepumpe - empfehlenswert)

Andreas Maier
31.10.2011, 09:10
Auch hier mal was interessantes:



http://auto.pege.org/2008/brennstoffzelle.htm


Gruß
Andreas

Kraeuterbutter
16.11.2011, 10:09
hier, vor vielen Seiten haben mal die 2 Profis hier im Forum bezüglich Elektroautos (Motorenentwicklung wenn ich mich recht erinnere)

beide gemeint: Nabenmotor im Auto --> is nix

hier ein Bericht, der das Gegenteil meint..
http://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?12992-Renaissance-des-Radnabenantriebs

hat sich da wirklich was getan bezüglich Radnabenmotoren? oder doch eher nix?

Helmut Franz
20.11.2011, 13:34
Hi!
Nochmal zum Opel Ampera.
Der kostet in der "alten Welt" glatt 10.000 € mehr als in der "neuen Welt". Hab ich heute bei uns im WE-Teil der Zeitung gelesen. Leider hab ich da keinen Link.
Warum hab ich manchmal das Gefühl das wir vera... werden sollen und werden. :-(

Trotzdem schönen Restsonntag!

Carlos1
20.11.2011, 19:30
Ich frage mich, warum man Autos elektrisch betreiben will, solange es Hausheizungen gibt, die Diesel verfeuern, Entschuldigung, Heizöl.

Ron Dep
20.11.2011, 20:32
Die Hausheizungen gehen lautlos, Dieselautos hingegen hört man sogar im Stehen bis in den 24.Stock hinauf, manche noch weiter.

Agent Smith
20.11.2011, 21:49
Hi!
Nochmal zum Opel Ampera.
Der kostet in der "alten Welt" glatt 10.000 € mehr als in der "neuen Welt". Hab ich heute bei uns im WE-Teil der Zeitung gelesen. Leider hab ich da keinen Link.
Warum hab ich manchmal das Gefühl das wir vera... werden sollen und werden. :-(

Trotzdem schönen Restsonntag!

Chevrolet Volt > in den USA Listenpreis 40280 USD abzüglich der 7500 USD "Steuerbonus" die es in den US von A gibt. Das 2012er Modell soll 1000 USD günstiger sein als das 2011er.

Opel Ampera Listenpreis ab 42.900,00 EUR in Deutschland.

Aktuell: 1 € = 1,3633 US$ > Es gibt zwar minimale Unterschiede in der Ausstattung, aber dein Gefühl geht wohl nicht ganz in die falsche Richtung.

Der "Knaller" ist allerdings das GM in Deutschland parallel zum Opel Ampera auch noch den Volt anbietet (41950 EUR).... Da kommen sicher auch Gefühle auf in Richtung GM. ;)

Stein Elektronik
21.11.2011, 06:37
Bislang ist der Ampera konkurenzlos- und somit teuer.

Oliver

Hi !

Die meisten brauchen gar keinen Ampera sondern nur ein Auto um zur Arbeit zu kommen. Dafür reicht das hier vollkommen aus.
http://www.renault-ze.com/de-de/modelle-z.e./twizy-urban/vorstellung-652.html

Kostet in der 80 KM/h Version unter 8000 EUR und intelligenterweise kann man die Batterie für 50 EUR /Monat leasen.
Ist ein moderner Kabinenroller und die Reichweite ist für die meisten Wegstrecken zur Arbeit allemal ausreichend..

Ok, kein Breitreifen, Fuchsschwanz, Doppelauspuff und auch kein Head Up Display aber es ist sicher, es ist leise und es fährt !

Gruss
Hans-Willi

hänschen
21.11.2011, 07:31
schön und gut, aber Reichweiteangaben darf man suchen...

Stein Elektronik
21.11.2011, 07:35
Naja,

Stadverkehr (= worst case) 100 KM/h und dann machen wir mal nen großzügigen Abzug für die Winterzeit (Spannungslage der Batterie, Heizung und Licht), dann kommen wir immer noch locker auf 60-70 KM. Reicht bei vielen immer noch für Hin- und Rückfahrt und viele Unternehmen bieten den Besitzern von E-Mobilen schon Steckdosen zum Aufladen. Wenn man dann den Heimweg antritt, ist der Akku voll.

Preis stimmt, Konzept stimmt - also geht doch. Allemal sinnvoller als 3 Tonnen SUVs mit Hybridantrieb als Öko Alibi.

Gruss
Hans-Willi

Carlos1
21.11.2011, 07:54
Die Hausheizungen gehen lautlos, Dieselautos hingegen hört man sogar im Stehen bis in den 24.Stock hinauf, manche noch weiter.

Ach so, und ich dachte immer, es ginge um den Energieverbrauch.

Wo wohnst du, in Manhatten? Enorme Leistung des Gehörs, im 24. Stock einzelne Autos rauszuhören.

Allerdings, die Ölheizung vom Nachbarn kann ich auch hören (Gebläsebrenner).

MarkusN
21.11.2011, 08:27
Trotzdem ist eine Verbrennung bei weitem besser dazu geeignet, Wärmeenergie zu verwerten, als mechanische Energie zu erzeugen. Letzteres macht Strom schon sehr viel effizienter. Muss dazu allerdings erstmal erzeugt werden. Wenn das wieder ein thermischer Prozess ist, ists Jacke wie Hose.

Letztlich sind die Wärmekraftmaschinen im Auto nur deshalb so beliebt, weil es damit am einfachsten ist, Energie mit sich herumzutragen. Unter allen anderen Aspekten sieht die Technik alt aus.

KD-Modelltechnik
21.11.2011, 09:01
Hi !

Die meisten brauchen gar keinen Ampera sondern nur ein Auto um zur Arbeit zu kommen. Dafür reicht das hier vollkommen aus.
http://www.renault-ze.com/de-de/modelle-z.e./twizy-urban/vorstellung-652.html

Kostet in der 80 KM/h Version unter 8000 EUR und intelligenterweise kann man die Batterie für 50 EUR /Monat leasen.
Ist ein moderner Kabinenroller und die Reichweite ist für die meisten Wegstrecken zur Arbeit allemal ausreichend..

Ok, kein Breitreifen, Fuchsschwanz, Doppelauspuff und auch kein Head Up Display aber es ist sicher, es ist leise und es fährt !

Gruss
Hans-Willi

Volle Zustimmung! :)
Man muss sich halt mal von alten Konventionen loslösen und sich klar werden was man eigentlich braucht und was nicht.
Ich hab das vor einem Jahr gemacht und für die kurzen Wege bis etwa 30km bin ich nunmehr fast ausschließlich damit unterwegs:
http://www.smiles-world.de/aktion-cityel
Gibts gebraucht für wenig Geld und ist bestes Experimentalfahrzeug für Akkus aller Art ;)

Gruß Dieter

Carlos1
21.11.2011, 10:12
Man muss sich halt mal von alten Konventionen loslösen und sich klar werden was man eigentlich braucht und was nicht.
Ich hab das vor einem Jahr gemacht und für die kurzen Wege bis etwa 30km bin ich nunmehr fast ausschließlich damit unterwegs:
Gruß Dieter

Das läuft aber darauf hinaus, dass man mehrere Autos hat. Ist ökologisch auch nicht das Gelbe vom Ei.

Und wenn ich auf der Rückfahrt von der Arbeit meinen Wocheneinkauf machen will, habe ich mit so einem Winzauto auch schon wieder Probleme. Im Sommer fahre ich auch von der Arbeit gern direkt zum Modellfliegen, da muss ich dann auch das "große" Auto nehmen.

KD-Modelltechnik
21.11.2011, 10:25
Das läuft aber darauf hinaus dass man mehrere Autos hat.
Klaro ;)


Ist ökologisch auch nicht das Gelbe vom Ei.
Warum? Mein Trafic braucht keinen Tropfen Diesel wenn er zuhause steht ;)


Und wenn ich auf der Rückfahrt von der Arbeit meinen Wocheneinkauf machen will, habe ich mit so einem Winzauto auch schon wieder Probleme.
Hm, ich fahr jeden Tag aufm Heimweg vom geschäft an 5 Läden vorbei und hab kein problem nen Wocheneinkauf zu splitten.


Im Sommer fahre ich auch von der Arbeit gern direkt zum Modellfliegen, da muss ich dann auch das "große" Auto nehmen.
Ein MPX Xeno passt auch ins City-EL und naja, es wir dimmer tausend Gründe geben die GEGEN ein solch kleines Mobil sprechen.

Ich sehs halt recht nüchtern: ich brauch keine Penisverlängerung und komm billigst von A nach B ohne nass zu werden und ohne zu frieren. In der Stadt spar ich mir lästige Parkplatzsuche und bin "flexibler" bei der Wegeswahl und letztlich schneller dort wo ich ankommen möchte.
Klar ist auch dass man "gefestigt" sein muss wenn man sich mit solch nem Gefährt blicken lässt, allerdings haben sich auch schon sehr viele äusserst nette Gespräche mit interessiertem Passanten ergeben.

Gruß Dieter

Stein Elektronik
21.11.2011, 10:33
Hallo Carlos1,

dass man mit dem Renault oder mit dem City EL als einziges Fahrzeug bei einer Großamilie nicht hinkommt ist schon klar.
Aber mit ein wenig intelligentem Einkaufsverhalten kann man schon viele Sachen mit so einem Teil hin kommen.

Modellflugtechnisch ist aber auch ein Twizzy oder Cit El kein Problem. Bei uns in der Gegend wurde schon ein City El mit Leichtanhänger gesehen.

Aber ich denke mal, dass der Hauptanwendungszweck dieser E-Mobile ein ganz anderer ist. Nämlich jemanden sicher und preisgünstig z.B. zur Arbeit zu bringen. Es macht keinen Sinn 80 KG Mensch mit 2,5 Tonnen Auto von A nach B zu bringen - wer nur zur Arbeit will, der braucht kein großes Auto und der braucht auch keinen Riesenkofferaum.

Gruss
Hans-Willi

KD-Modelltechnik
21.11.2011, 10:49
Es macht keinen Sinn 80 KG Mensch mit 2,5 Tonnen Auto von A nach B zu bringen - wer nur zur Arbeit will, der braucht kein großes Auto und der braucht auch keinen Riesenkofferaum.

Eben genau das ist der Punkt, der so manches Limousinenelektrovehikel ad absurdum führt. Renault macht genau das was Sinn macht ...leicht und zweckmäßig!
die Gleichung ist ganz einfach (wie beim Flugmodell auch): Geringere Gesamtmasse benötigt weniger Energie, somit kleinerer Akku, kleinere Antriebskomponenten ...und plötzlich wird Elektromobilität bezahlbar und macht ökologisch Sinn! (im Gegensatz zu Ampera und Co)

Gruß Dieter

Peter Stöhr
21.11.2011, 11:07
Hi,

Eben genau das ist der Punkt, der so manches Limousinenelektrovehikel ad absurdum führt. Renault macht genau das was Sinn macht ...leicht und zweckmäßig!
die Gleichung ist ganz einfach (wie beim Flugmodell auch): Geringere Gesamtmasse benötigt weniger Energie, somit kleinerer Akku, kleinere Antriebskomponenten ...und plötzlich wird Elektromobilität bezahlbar und macht ökologisch Sinn! (im Gegensatz zu Ampera und Co)

Gruß Dieter

ein Kumpel von mir hatte vor Jahren in München ein Cityel, dass Ding war richtig cool und, da es eine einigermaßen geschlossene Karosserie hat, auch wintertauglich.
Ob man im Renault da auch soviel Spaß hat. Naja die fehlenden Türen erinnern mich ziemlich an den BMW C1 ;), bei leichtem Regen war das Ding ja noch okay aber wehe man musste an der Ampel stehen bleiben oder es war Winter (soviele lange Unterhosen konnte man garnicht anziehen). Aber wer weiß, vielleicht gibts für Weicheier beim Renault ja Türen als Sonderzubehör.

An die klaten Hofer Winter denkend
Peter

Stein Elektronik
21.11.2011, 11:13
Nee,

das täuscht, der hat Türen, das sieht man auf anderen Bildern. Scheinen aus Plexiglas zu sein.

http://www.renault-ze.com/fichiers/fckeditor/Images/galerie/34.jpg

Den C1 von BMW hatte ich auch und der wäre optimal gewesen, wenn jemand die Nummer zuende gedacht hätte.
Geschlossener Aufbau, 3 Räder und tiefer liegend - schon hätte man einen modernen Kabinenroller gehabt.

So hat es keiner gemocht, nicht die Motorradfahrer und die Autofahrer auch nicht.

Gruss
Hans-Willi

KD-Modelltechnik
21.11.2011, 11:15
Hi,


ein Kumpel von mir hatte vor Jahren in München ein Cityel, dass Ding war richtig cool und, da es eine einigermaßen geschlossene Karosserie hat, auch wintertauglich.
Ob man im Renault da auch soviel Spaß hat. Naja die fehlenden Türen erinnern mich ziemlich an den BMW C1 ;), bei leichtem Regen war das Ding ja noch okay aber wehe man musste an der Ampel stehen bleiben oder es war Winter (soviele lange Unterhosen konnte man garnicht anziehen). Aber wer weiß, vielleicht gibts für Weicheier beim Renault ja Türen als Sonderzubehör.

An die klaten Hofer Winter denkend
Peter

Ja Peter, da hast allerdings recht ...kein ganz "schlüssiges" Konzept seitens Renault ;) Aber ich denke dass Renault ne "Hof-Edition" auf den Markt loslassen wird ;)

MarkusN
21.11.2011, 11:22
Den C1 von BMW hatte ich auch und der wäre optimal gewesen, wenn jemand die Nummer zuende gedacht hätte.
Geschlossener Aufbau, 3 Räder und tiefer liegend - schon hätte man einen modernen Kabinenroller gehabt.Einspruch. Damit gibst Du einen schönen Teil der Vorteile eines Rollers in der Stadt (Beweglichkeit im dichten Verkehr) aus der Hand. Spass bei leerer Strasse macht so ein Ding mangels Kurvenlage auch nicht besonders.

Kraeuterbutter
21.11.2011, 11:24
eine Steigerung zum CityEL wäre dann halt noch das Velomobil..

weil: wozu ein 210kg CityEl für 45km/h um eine 80kg Person zu transportieren, wenn das auch mit 40kg Velomobil geht (auch 45km/h Version) ;)

http://www.newjoerg.de/media/.gallery/main22.jpg

Stromverbrauch von einem Velomobil ist nochmal um Faktor 4 geringer, jeh nach Zutreten sogar noch weniger
(250Watt Motor + 100Watt eigenleistung reicht jeh nach Velomobil bereits für mehr als 45km/h in der Ebene)
2 ausgelutschte 10s Modellbaulipos reichen da schon für den Weg zur Arbeit ;)


jedes Fahrzeug hat natürlich vor und Nachteile...
in den VW-Golf paßt die Großfamilie nicht rein
in das CityEl keine 2 Leute
in ein Velomobil keine Getränkekiste

dafür kann man mit Velomobil auch sport machen, was beim CityEl wiederum nicht geht
usw. usf.

einkäufe: Anhänger oder halt kleinweise einkaufen

Spaß mit Velomobil: http://www.youtube.com/watch?v=nIFpMrQ3CgQ
(die am Video sind allerdings beide motorlos)

Fahrzeuge wie Velomobil oder CityEl und dergleichen hätten auf jedenfall bei vielen Leuten das Potential ERst-Fahrzeug zu werden (ich sag bewußt nicht zweit-Fahrzeug, weil wenn man ehrlich ist: 90% der Fahrten sitzt man alleine im Auto, 90% der Fahrten sind keine 100km lang - ergo würde ein PKW zum Zweitfahrzeug degradiert werden, das nur verwendet wird, wenns unbedingt sein muss)

leider leider - die Preise dieser Geräte (Velomobile) sind sehr hoch.. halt alles Handarbeit

Peter Stöhr
21.11.2011, 11:24
Also wenn dass Ding wirklich richtige Türen hätte, auf den Bildern sieht es so aus, als wäre da nur "unten rum" Plexiglas, aber kann sich ja mal überraschen lassen.

Bin schon gespannt
Peter

Kraeuterbutter
21.11.2011, 11:33
hier noch ein Video: Arbeitsweg mit Velomobil:

www.youtube.com/watch?v=owsyAGvbZuY&hd=1

bei MInute 5:15 am Video sieht man z.b. einen Vorteil: einfacher WEchsel von Strasse auf Radweg - was halt gerade besser geeignet ist

und wenn man so auf der STrasse schaut: innerstadts kann der sehr gut mit dem Verkehr mitschwimmen, dabei hat er noch nichtmal einen Elektroantrieb eingebaut
ich schätze das eigentlich 30% der Autos die in der STadt rumfahren mit gutem Willen den Arbeitsweg auch mit einem Velomobil (mit E-Unterstützung) zurücklegen könnten

Stein Elektronik
21.11.2011, 11:36
Naja,

da sind ja alles noch Prototypen. Mein Renault Händler meinte, dass die für den Sommer oben ohne Scheiben gefahren werden können und wenn der Herbst/Winter kommt, werden die oberen Teile der Türen einfach wieder eingesetzt.

Genaues weiß man erst, wenn der 2012 auf den Markt kommt. Ich verspüre hier aber einen durchaus deutlichen "haben wollen" Reiz. Das Ding befördert 2 Personen und ich fahre zu 80% im Stadtverkehr - wie viele andere auch......

2 Fahrzeuge benötigen die meisten sowieso und dann kann man mit so einem Gefährt als Zweitwagen schon enorm sparen und die Umwelt entlasten. Und viele werden damit auch als alleiniges Fahrzeug zurecht kommen.


Gruss
Hans-Willi

Kraeuterbutter
21.11.2011, 11:43
Das Ding befördert 2 Personen und ich fahre zu 80% im Stadtverkehr - wie viele andere auch......

2 Fahrzeuge benötigen die meisten sowieso und dann kann man mit so einem Gefährt als Zweitwagen schon enorm sparen

und du bist in die Falle gegangen...
wieviel % deiner Fahrten sind nochmal Stadtverkehr ?

also das Zweit-Fahrzeug sollte der große PKW sein... ;)

mit diesem "als Zweit-Fahrzeug" wird die Elektromobilität oder die Mobilität mit sparsamen FAhrzeugen oft abgewertet finde ich

ich hab einen Nachbarn, der hat sich einen Renault Twingo gekauft, mit dem er ständig rumfährt
und dann hat er noch einen großen Renault Espace ("für den Urlaub") den er recht selten bewegt

trotzdem bezeichnet er den Twingo als "Zweit-Fahrzeug"

Stein Elektronik
21.11.2011, 11:49
Naja,

sagen wir mal, so, es gibt 2 Fahrzeuge und in meinem Fall wäre dann der Twizzy das Hauptfahrzeug, zumindest von der Nutzung her.
Beim Transport von gröberen Sachen oder für weite Strecken muß dann halt mein Firmenlaster (ein Renault Kangoo Diesel) herhalten.

Aber da sehe ich kein Problem drin.

Gruss
Hans-Willi

Kraeuterbutter
21.11.2011, 11:56
naja.. bin gespannt ob es gelingen wird in den nächsten Jahren solche Konzepte "sexxy" genug zu machen, dass sie auch gekauft werden

die Gigantomanie bei den Autos für 10km Arbeitsweg ist ja wirklich schlimm (oft sinds ja sogar nur 2-3km)

und bei den Velomobilen: vielleicht baut ja irgendwann mal ein Chinese sowas und es wird erschwinglicher
die Teile sind derzeit
a) sehr teuer (wenn mans mit Auto vergleicht und wieviel Geld man spart wenn mans als Pendelfahrzeug benutzt relativiert es sich aber)
b) man kriegt sie nirgends

ich interessiere mich für solche Fahrzeuge, und trotzdem hab ich noch nie wo ein GEschäft gesehen, erst 3 STück live und weiß nur durch Internet was darüber
die Dinger müssen mal in den GEschäften stehen, Radladen, Intersport und co und im Bereich um 2000Euro liegen
dann könnt das was werden

so ists halt nur was für "Freaks" - genauso wie der CityEl :(

Stein Elektronik
21.11.2011, 11:56
Nachtrag...

den Espace nur für den Urlaub ist im Falle Deines Nachbarn natürlich total sinnfrei.
Der generierte Wertverlust beim Fahrzeug und die Fixkosten würden da eher die Anmietung eines Fahrzeuges für solche Fälle ratsam erscheinen lassen.

Selbst wenn der sich mehrere Mal pro Jahr ein Fahrzeug für diverse Fahrten anmietet, liegt der noch weit unter den kosten für den eigenen Espace.

Gruss
Hans-Willi

Stein Elektronik
21.11.2011, 12:04
so ists halt nur was für "Freaks" - genauso wie der CityEl :(

Solange Breitreifen, Sportauspuff, technischer Schnickschnack als Spitze der automobilen Evolution in Deutschland angesehen werden, wird sich da auch nichts dran ändern. Leider ist es, wie so oft, nur über die Kosten in den Griff zu bekommen. Innovation im automobilen Bereich ist in Deutschland leider nur über die Spritpreise zu erreichen. Spätestens, wenn der Liter Sprit 4 EUR kostet und glaubt mir, das wird in mittelfristiger Zukunft so sein, reift auch im deutschen Verbraucher die Erkenntnis, dass es besser ist, in Energietechnik statt in Motorleistung, Alufelgen und Fahrassistenten zu investieren.



Gruss
Hans-Willi

KD-Modelltechnik
21.11.2011, 12:47
Solange Breitreifen, Sportauspuff, technischer Schnickschnack als Spitze der automobilen Evolution in Deutschland angesehen werden, wird sich da auch nichts dran ändern. Leider ist es, wie so oft, nur über die Kosten in den Griff zu bekommen. Innovation im automobilen Bereich ist in Deutschland leider nur über die Spritpreise zu erreichen. Spätestens, wenn der Liter Sprit 4 EUR kostet und glaubt mir, das wird in mittelfristiger Zukunft so sein, reift auch im deutschen Verbraucher die Erkenntnis, dass es besser ist, in Energietechnik statt in Motorleistung, Alufelgen und Fahrassistenten zu investieren.



Gruss
Hans-Willi

Das Problem was ich halt kommen sehe ist, dass es dann sicher irgendwann mal sowas wie ne "Mobilitätssteuer" geben wird ...das Auto darf dann nur an der roten Steckdose angestöpselt werden, Haushaltsstrom kommt dann aus der Gelben ;)
Mobilität wird IMMER einen gewissen Preis haben und wenn der Liter Sprit dann 4Euro kostet, kost halt die Kilowattstunde Strom nimmer 21Cent sonder 1,21€ ;)
Dei Selbsterzeuger mit Panel aufm Dach düfen dann Sonnensteuer zahlen ...das könnt man noch beliebig weiterspinnen.

Was meint ihr warum unsere Energieoligopolisten urplötzlich die elektrische Mobiltät "entdeckt" haben?!

Gruß Dieter

Carlos1
21.11.2011, 12:51
Ich wäre ja auch interessiert und guten Willens, mit so einem "Leicht-Fahrzeug" zur Arbeit zu fahren und sonstige kürzere Fahrten zu machen. Aber es gehört doch schon einiger Mut dazu, mit sowas zwischen den LKWs, SUVs und sonstigen dicken Karren und z.T. Idioten am Steuer auf den gleichen Straßen rumzufahren.

MarkusN
21.11.2011, 12:53
Bingo! Und nachher heisst es, die kleinen Flitzer seien gefährlich, obwohl Ihre Insassen von den Hausfrauenpanzern totgefahren werden.

Stein Elektronik
21.11.2011, 12:54
Jepp Dieter,

das ist klar. Laß mal alle in Deutschland aufhören zu rauchen, dann ist der Staat wahrscheinlich pleite.
Laß mal alle zu Fuß gehen, dann ist er auch pleite.

Elektrofahrzeuge machen besonders Sinn, wenn man sie aus eigenen Panels auf dem Dach speisen kann. Aber Ok, dann kommt wahrscheinlich bald die Steuer auf selbsterzeugten Strom. Das Problem, dass unsere jeweils aktuelle Regierung die Kohle für Schwachsinn verfeuert, kann selbst der "Bund der Steuerzahler" nicht ändern.

Ändert aber nichts an der Tatsache, dass der Sprit mal ungeachtet der Steuersituation in die Höhe schnellen wird. Die Chinesen werden den Markt leer kaufen wie die Heuschrecken, denn deren Wirtschaftsboom benötigt Rohstoffe. Und wenns nicht die Chinesen sind, dann halt die Inder oder sonst ein Land, wo die Wirtschaft boomt. Nachfrage steigt, Angebot fällt

Die Preise werden definitiv steigen, auch wenn die Mineralölsteuer die nächsten Jahre stabil bleiben würde.

Gruss
Hans-Willi

Stein Elektronik
21.11.2011, 12:59
Bingo! Und nachher heisst es, die kleinen Flitzer seien gefährlich, obwohl Ihre Insassen von den Hausfrauenpanzern totgefahren werden.

Naja,

das Problem hast Du heute auch schon - leg Dich mal als Fahrer eines Kompaktfahrzeugs mit einem X5, Q7 oder Porsche Cayenne an - da hast Du eigentlich schon verloren. Wenn man die nicht zwingt, die Fahrzeuge so zu konstruieren, dass auch andere Verkehrsteilnehmer bei einem Unfall eine Chance haben, ist das in der Tat witzlos.

Gruss
Hans-Willi

KD-Modelltechnik
21.11.2011, 12:59
Klaro Hans-Willi,

meine Szenarien sind bewusst ein bisserl überspitzt ;) Aber man muss heutzutage wirklich in jede Richtung denken ...erst recht wenn man (viel) Kohle investiert. Langfristig braucht man heutzutage eh nimmer planen.

Gruß Dieter

KD-Modelltechnik
21.11.2011, 13:03
Ich wäre ja auch interessiert und guten Willens, mit so einem "Leicht-Fahrzeug" zur Arbeit zu fahren und sonstige kürzere Fahrten zu machen. Aber es gehört doch schon einiger Mut dazu, mit sowas zwischen den LKWs, SUVs und sonstigen dicken Karren und z.T. Idioten am Steuer auf den gleichen Straßen rumzufahren.

Ja, in der Tat ...man muss immer bei der Sache sein. Ich bin das aber vom Motorradfahren sowiso schon gewohnt ;) Die brenzligen Erlebnisse von denen andere City-EL-Fahrer berichten kann ich nicht immer nachvollziehen ...wie schon gesagt, Motorradfahren erzieht zur weiten Voraussicht.
Aber diesbezüglich ists durchauis erwähnenswert dass so ein Einsitzer mindestens 70 Sachen laufen muss, sonst hat man ständig drängelnde LKW´s im Rücken ...und des ist wahrlich beunruhigender als Frau Müller die grad so übers Lenkrad ihres SUV´s schauen kann ;)

Kraeuterbutter
21.11.2011, 13:20
ich lese auch immer wieder, wie schlimm es als FAhrradfahrer ist hier in Wien mit dem Rad zu fahren (von RAdfahrern die vielleicht auf 500km im Jahr kommen)

ich bin neben dem Studium als Fahrradbote hier in Wien unterwegs (ca 30.000km die letzten 3 Jahre) und kann dies nicht nachvollziehen
wenn man ein klein wenig das Hirn einschaltet

dafür sieht man oft Radler die einfach blind rumfahren
wird zwar auf uns Boten geschimpft, wenn wir wo bei rot über die Ampel fahren ohne irgendjemanden zu behindern
aber die selben Radler fahren bei Grün ohne zu schauen über eine Radüberquerung obwohl es offensichtlich ist, dass der Autofahrer der abbiegen wird einen nicht gesehen hat

Velomobil: vielleicht nicht die gescheiteste Variante auf sehr stark befahrenen Strassen..
aber es muss ja nicht jeder mit sowas rumfahren, gibt genug Leute und Anwendungen wo eben kein Schwerlastverkehr dazwischen kommt


ich bin 1 Sommer lang mit meinem Elektrofahrrad 60km gependelt (30km hin, 30km zurück 600hm dazwischen)
hochgerechnet auf 40.000km würde mich eine Erdumrundung gerademal was um 31Euro Strom kosten (Lade und Netzteilwirkungsgrad schon mit eingerechnet)

das ist ungefähr die Menge Strom, die so mancher Netzwerkrouter im 24h-Betrieb in 1-2 Jahren verbraucht (!)
damit kann ich 1mal um die Erde Rumfahren

MarkusN
21.11.2011, 13:21
Wenn man die nicht zwingt, die Fahrzeuge so zu konstruieren, dass auch andere Verkehrsteilnehmer bei einem Unfall eine Chance haben, ist das in der Tat witzlos.Da kannst Du nicht viel konstruieren. Die Chancenungleichheit kommt schon direkt aus dem Massenunterschied. Der Schwerere schiebt / katapultiert den Leichteren einfach weg.

Carlos1
21.11.2011, 14:35
Aber diesbezüglich ists durchauis erwähnenswert dass so ein Einsitzer mindestens 70 Sachen laufen muss, sonst hat man ständig drängelnde LKW´s im Rücken

Ich plädiere da eher für 90 Sachen!

Ich habe ein 125er Motorrad, das fährt etwa 100, daher kenne ich auch das "Unwohlsein" zwischen den "Dicken".

Man müsste Spuren reservieren für E-Autos, vielleicht auch mal einen schmalen Streifen von einer Grünanlage opfern (denn die machen ja kein Abgas und wenig Geräusche). Wenn man so vielleicht sogar schneller zum Ziel kommt, als die Dicken, die durch den Stau müssen, wäre das ein guter Anreiz.

KD-Modelltechnik
21.11.2011, 16:55
Ich plädiere da eher für 90 Sachen!
Ich habe ein 125er Motorrad, das fährt etwa 100, daher kenne ich auch das "Unwohlsein" zwischen den "Dicken".
Ich hab ja glücklicherweise nicht weit ins Geschäft und beim Einbiegen auf die Bundesstraße hab ich mittlerweile nen Blick dafür entwickelt hinter welchem LKW ich mich am besten einreihe um einfach im Verkehr mitschwimmen zu können. Aber stimmt schon, 90km/h wären fein!


Man müsste Spuren reservieren für E-Autos, vielleicht auch mal einen schmalen Streifen von einer Grünanlage opfern (denn die machen ja kein Abgas und wenig Geräusche). Wenn man so vielleicht sogar schneller zum Ziel kommt, als die Dicken, die durch den Stau müssen, wäre das ein guter Anreiz.

Interessanter Ansatz! Im Großstadtbereich wär vielleicht die freie Nutzung der Busspur ne feine Sache. In und um Hof allerdings indiskutabel ...da ist weder Platz noch ausreichend Geld vorhanden ;) ...INNERSTÄDTISCH hab ich auch mit´m City-EL keine Probleme. Im Gegenteil ...so mancher GTI-Fahrer is sichtlich über die Spurtstärke meine EL´s verwundert ;)

Gruß Dieter

hänschen
21.11.2011, 17:27
- Gehweg 1,50 m
- Radweg 1,50 m
- Landwirtschaftsweg 2,50 m
- Elektroweg 2,50 m
- Strasse für konv. Fahrzeuge: 2,50 m
Fahrbahnbreite ausserorts je Hälfte:10,50 m...;), dazwischen noch etwas Grün...

Ron Dep
21.11.2011, 20:54
dann kann man mit so einem Gefährt als Zweitwagen schon enorm sparen
Also ich bin auch Elektrofahrzeug-Fan und Besitzer, aber den Spargedanken muss man sich abschminken. Schon ein simples Elektrofahrrad hat Akkukosten pro Kilometer in der Höhe von den Spritkosten eines dicken Diesel-PKWs. Ein ganz gewöhnlicher BionX-Akkumulator kostet beispielsweise so viel Geld wie man in einem Jahr Sprit verfährt (900 Euro).

KD-Modelltechnik
21.11.2011, 21:15
Naja, die Akkukosten musst du halt auf die damit möglichen Kilometer rechnen ...oder tauschst du jedes Jahr deinen Akku?

Die (praxisgerechte) nüchterne Rechnung bei meinem City-EL Akku ergibt auf die Gesamtlebensdauer etwa 0,015€/pro Kilometer an Akkukosten.

Gruß Dieter

Ron Dep
21.11.2011, 21:28
etwa 0,015€/pro Kilometer
Im Ernst? Das ist ein überaus guter Wert.
Beim 900Euro-Elektrofahrrad-Akku wäre man nach 9 bis 18.000 Kilometern in 3 Jahren auf 5 bis 10 Cents pro Kilometer. Das entspricht, wie gesagt, den Spritkosten eines guten Autos.

KD-Modelltechnik
22.11.2011, 06:30
Im Ernst? Das ist ein überaus guter Wert.
Beim 900Euro-Elektrofahrrad-Akku wäre man nach 9 bis 18.000 Kilometern in 3 Jahren auf 5 bis 10 Cents pro Kilometer. Das entspricht, wie gesagt, den Spritkosten eines guten Autos.

Ja, das war/ist eine praxisgerechte Rechnung!
Aber nunja, mit deinem 900Euro-Fahrradakku hast du vermutlich das Parade-Negativ-Beispiel aufgegriffen. Das geht weitaus günstiger!

Gruß Dieter

Carlos1
22.11.2011, 08:43
Naja, die Akkukosten musst du halt auf die damit möglichen Kilometer rechnen ...oder tauschst du jedes Jahr deinen Akku?

Die (praxisgerechte) nüchterne Rechnung bei meinem City-EL Akku ergibt auf die Gesamtlebensdauer etwa 0,015€/pro Kilometer an Akkukosten.

Gruß Dieter

Die Rechnung würde mich mal interessieren. Kannst du die Basisdaten mal nennen?

Ron Dep
22.11.2011, 09:18
Aber nunja, mit deinem 900Euro-Fahrradakku hast du vermutlich das Parade-Negativ-Beispiel aufgegriffen.
Es ist ziemlich der meistverkauftetste Akku unter den manchmal etwas naiven Pedelec-Käufern. Da herrscht bei den Lithium-Akkus noch Nepp wie bei uns vor 5 Jahren. :)

KD-Modelltechnik
22.11.2011, 10:55
Die Rechnung würde mich mal interessieren. Kannst du die Basisdaten mal nennen?

Mein eingesetzter Headway-Akku reicht für MINDESTENS 60km ...je nach Fahrweise auch mehr.
Ich setze für die Lebensdauerberechnung 50km pro Zyklus an. Bei 2000 Zyklen sind das 100000km, bei 1500Euro Akkukosten komm ich eben auf die 0,015€ pro 80%-Zyklus. Ich weiß, 2000 Zyklen sind theoretischer Natur, in der Praxis wird sich zeigen wie lang er durchhält ...bin da aber guter Dinge :)

Bei der Rechnung darf ich aber auch nicht verschweigen dass ich meine Eigenleistung zum Akkukonfektionieren und Gehäuse fräsen NICHT eingerechnet habe. Das ganze basiert auf meinen reinen Akkukosten.

Gruß Dieter

KD-Modelltechnik
22.11.2011, 10:57
Es ist ziemlich der meistverkauftetste Akku unter den manchmal etwas naiven Pedelec-Käufern. Da herrscht bei den Lithium-Akkus noch Nepp wie bei uns vor 5 Jahren. :)

hm, naja, ne Plug-and-drive-Lösung ist halt immer etwas teurer als ein Modellbauakku mit Goldstecker ;) Jeder wie er möchte ...und/oder nicht kann ;)

Ron Dep
22.11.2011, 12:10
Bei 2000 Zyklen sind das 100000km
Der Akku hält nie im Leben 10 Jahre lang!

KD-Modelltechnik
22.11.2011, 13:58
Wer sagt denn denn dass ich für 100Tkm 10 Jahre brauche? ;)

Selbst wenn ...halte ich es durchaus für möglich dass der Akku auch in 10 Jahren noch funktioniert. Schließlich liegt das Lastprofil quasi im Idealfenster (Entladung im Schnitt mit 1C - kurz 3C / Ladung mit 0,3C) ...meine ersten Kokams funktionieren schließlich auch noch (etwa auch schon 7 Jahre alt).

Es macht natürlich keinen Sinn nen Akku für 10 Jahre Gebrauchsdauer zu dimensionieren. Es gibt Leute, die ihr City-EL mit Akkus für Reichweiten über 130km bis 200km ausrüsten, aber Sinn macht das auch nur wenn man diese Reichweite tatsächlich (regelmäßig) braucht. Asonsten schleppt man wieder mehr Akkumasse als nötig mit sich rum, und braucht für diese Mehrmasse zusätzliche Energie ...und letztlich stehen eben auch überhöhte Akkukosten die sich sehr negativ auf die Gesamtbilanz auswirken.

Gruß Dieter

Ron Dep
22.11.2011, 15:25
Schließlich liegt das Lastprofil quasi im Idealfenster
Das nützt aber nichts, da der Akku ja mehr durch die Zeit als durch Last altert.

KD-Modelltechnik
22.11.2011, 15:34
Das nützt aber nichts, da der Akku ja mehr durch die Zeit als durch Last altert.

ähm, ich erinnere daran dass mein City-EL im täglichen Einsatz ist.
Ich würde vorschlagen dass wir die Alterungsdiskussion so in zwei/drei Jahren mal wieder auffrischen ;)

Carlos1
24.11.2011, 12:09
Also wenn wir hier im Modellbaubereich zufrieden sind, wenn unsere Lipos ein paar hundert Ladezyklen mitmachen, kann ich mir nicht vorstellen, solche Akkus im Elektrofahrzeug 10 Jahre lang und/oder für 100 000 km benutzen zu können. Mit Daten, die z.B. für mich gelten würden bzw. die ich für realistisch halte, käme da sicherlich ein Mehrfaches an Akkukosten pro km raus.

Andere Frage: könnte man sich aus Akkus aus den bekannten preisgünstigen Modellbauquellen Akkupacks für E-Fahrräder oder kleine E-Autos konfektionieren, die natürlich mit den Reglern harmonieren müssen?

KD-Modelltechnik
24.11.2011, 12:24
Du darfst nicht vergessen dass Modellflugakkus gänzlich andere Nutzungscharakteristik "ertragen" müssen und desswegen herstellerseitig auch mit gänzlich anderer Zielgebung entwickelt und produziert werden.
Im E-Mobilbereich ticken die Uhren ein wenig anders ...Dauerlast liegt bei mir gerade mal bei (durchschnittlich) 1C, geladen wird mit 0,3C.

Aber klaro, die Akkukosten pro Kilometer fallen je nach Anwendung höchst unterschiedlich aus ...die Maxime lautet kurz und bündig: soviel wie nötig, so wenig wie möglich! Ich denke auch bei den "großen" E-Fahrzeugen wäre es sinnvoll unterschiedliche Akkugrößen (vielleicht sogar modular) anzubieten.

Klaro kannste dein E-Bike oder E-Auto auch mit Modellbaulipos betreiben ...ist eben alles eine Frage der Haltbarkeit, der Eigensicherheit, der Kosten und des Aufwands für das Konfektionieren zum entsprechend hochkapazitiven Akkupacks.

Gruß Dieter

Ron Dep
24.11.2011, 12:42
Klaro kannste dein E-Bike oder E-Auto auch mit Modellbaulipos betreiben
Du kannst sogar ein Elektrofahrrad mit Abfall-LiPos aus Ebay oder gratis von Freunden betreiben, da im Elektrofahrrad selbst recht altersschwache Akkus noch gut gehen, weil der Strombedarf ja so gering ist und deshalb der Innenwiderstand nicht so relevant ist wie bei Modellflugzeugen.

Carlos1
24.11.2011, 15:14
Okay, die geringere Belastung erklärt, dass man mit mehr Lebensdauer rechnen kann.

Aber ich gehe davon aus, dass in der Steuerelektronik z.B. auch eine Rückladefunktion beim Bergabfahren und Bremsen enthalten ist. Also mehr Funktionen, als einfach nur den Motor anzusteuern. Ich könnte mir vorstellen, dass das auf bestimmte Akkus eingestellt ist bzw. sein muss und nicht richtig funktioniert, wenn ich irgendwelche Akkus, die ich günstig kriegen kann oder gerade haben, da anschließe.

Gibt es denn E-Fahrräder auf dem Markt, die für "Fremdakkus" eingerichtet sind? Ich vermute mal nicht, allein deshalb nicht, weil die Hersteller mit der Lieferung von Ersatzakkus gern noch Geld verdienen wollen, weil die Akkus überraschenderweise doch nicht so lange gehalten haben, wie erhofft bzw. versprochen.

Ron Dep
24.11.2011, 16:07
Gibt es denn E-Fahrräder auf dem Markt, die für "Fremdakkus" eingerichtet sind?
Fertig-Pedelecs gibt es solche nicht. Aber Nachrüstbausätze!
Mit Rückladefunktion würde ich nichts kaufen, das gibt es ohnedies nur bei wenigen Fertigrädern. Funktioniert nicht so toll.

KD-Modelltechnik
25.11.2011, 08:47
Jep, Rekuperation macht nur Sinn wenn man tagtäglich ellenlange Berge runterrollen muss. Fürs EL hätt ich mirs zwar schon dann und wann gewünscht, aber wenn man den Schwung einfach mitnimmt hat man mehr gewonnen ...wer bremst verliert ;)

Carlos1
25.11.2011, 09:12
...wer bremst verliert ;)

Das war früher der Wahlspruch der Dieselfahrer! Vor den Turbodieseln usw.

Vielleicht gibt es ja in 30 Jahren bei den Elektroantrieben auch so einen Fortschritt.

Julian Holtz
25.11.2011, 20:07
Andere Frage: könnte man sich aus Akkus aus den bekannten preisgünstigen Modellbauquellen Akkupacks für E-Fahrräder oder kleine E-Autos konfektionieren, die natürlich mit den Reglern harmonieren müssen?

Strom ist Strom, da merkt der Regler nicht, wo der herkommt.

Ich plane gerade derartiges, einen 16s10p Akku aus alten A123 Zellen.
Ich habe ja mal eine mit 2000 1C Vollzyklen belastet, die hatte danach <5% Kapazitätsverlust. Rechnet man mit 200 Arbeitstagen im Jahr, hält das ganze 10 Jahre, und 20 Jahre, wenn man mit 10% Kapazitätsverlust leben kann. Wird tatsächlich wohl weniger sein, da man nicht immer Vollzyklen fährt.

Die Technologie für Akkus, die ein Fahrzeugleben lang gut halten, ist bereits da. Nur ein bisschen teuer noch.

KD-Modelltechnik
25.11.2011, 22:45
Ich plane gerade derartiges, einen 16s10p Akku aus alten A123 Zellen.

16S10P? Sicher nicht fürs Fahrrad, oder?! Was für n Projekt wird das?


Ich habe ja mal eine mit 2000 1C Vollzyklen belastet, die hatte danach <5% Kapazitätsverlust. Rechnet man mit 200 Arbeitstagen im Jahr, hält das ganze 10 Jahre, und 20 Jahre, wenn man mit 10% Kapazitätsverlust leben kann. Wird tatsächlich wohl weniger sein, da man nicht immer Vollzyklen fährt.

Interessanter Praxistest :)

...ich bin sowiso kein Freund davon von nem "defekten" Akku zu sprechen wenn die Kapazität 20% Einbruch erfahren hat. Bei meiner Konfiguration und dem Nutzungsprofil könnt ich auch noch mit 50% Kapazitätseinbruch gut leben.

Wie du schon sagst, die Technologie kann man bereits kaufen ...sogar verhältnissmäßig erschwinglich wenn man das Fahrzeuggewicht in sinnigen Grenzen hält.

Julian Holtz
26.11.2011, 18:45
Doch, wird ein Fahrrad. :cool:

Ich schätze mal, dass da so 1,5Kw rauskommen maximal. Muss ja auch größere Anhänger mit Bierkisten bewältigen können zum 1.Mai.
Kommt ein NineContinents Motor rein.

Momentan habe ich nen 16s Akku mit 16Ah im Schubanhänger mit nem kleinen Crystalyte, das ist auch schon recht ordentlich.
Aber immer mit Anhänger fahren zu müssen ist nervig hin und wieder, deswegen baue ich jetzt einen MTB Enduro Rahmen um mit verlängertem Hinterbau, dass da der Akku hinpasst.

KD-Modelltechnik
27.11.2011, 17:59
Doch, wird ein Fahrrad. :cool:

Ich schätze mal, dass da so 1,5Kw rauskommen maximal. Muss ja auch größere Anhänger mit Bierkisten bewältigen können...

Also kein Drahtesel mehr sondern eher schon ein Brauereigaul ;)

Junge junge ...1,5kw?! Ich hoff das Abtriebsrad is entsprechend eingespeicht ;)

Julian Holtz
28.11.2011, 21:33
Ja, das wird ein sehr solides Lastenrad.
Kommt ne Edelstahlfelge von ner Schwalbe rein, und wahrscheinlich 2,5mm/M3 Speichen. Zudem wird die Speichenaufnahme des Motors aus Aluminium gemacht. Beim jetzigen gibts immer Rostflächen an den Kontaktpunkten zwischen Speichen und Motorgehäuse...

Bertram Radelow
29.11.2011, 10:38
hier wurde gerade im Radio gefeiert:
IBM (und nicht etwa die pösen Kinesen) hat einen Lithium-Sauerstoff-Akku entwickelt, der Autos mit 500km Reichweite ermöglicht. Serienreif in 5 Jahren.
- fort mit den Tankstellen (jawohl, wurde ernsthaft ohne Smiley angekündigt, dass selbige bald aussterben! Wo holen wir jetzt Bier&Fluppen?)
- saubere Umwelt etc.

Also:
- in den USA kommt der Strom aus der Steckdosen
- dass die derzeit bekannten Li-Vorkommen nur für 5% aller derzeit vorhandenen Autos reichen, ist nebensächlich. (Vielleicht hat die deutsche Autoindustrie doch recht, Elektroantriebe zu ignorieren?)
- und wer auf dem Lithium hockt (Chinesen, Afghanen) ist auch egal...
_________________

Mein Mann in Shanghai (unser Sohn) berichtet, dass dort "alle" (heisst: er will auch) mit E-Rollern herumspeeden, die bei ortsüblicher gemütlicher Fahrweise 2-3 Std. Fahrzeit haben, deren Akkupacks über Nacht zuhause in der Wohnung an der Steckdose geladen werden, insgesamt so 2-3 Jahre halten, und das Vermögen von umgerechnet 250-350€ kosten. Hätt ich auch gerne... Aber nach Anpassung an StVO, TÜV etc. würden sie hier sicher 2500-3500 kosten und alle Vierteljahre zur ASU müssen ;)

Bertram

MarkusN
29.11.2011, 11:01
- dass die derzeit bekannten Li-Vorkommen nur für 5% aller derzeit vorhandenen Autos reichen, ist nebensächlich. (Vielleicht hat die deutsche Autoindustrie doch recht, Elektroantriebe zu ignorieren?)
- und wer auf dem Lithium hockt (Chinesen, Afghanen) ist auch egal...
Das gilt nur beim derzeitigen Lithiumpreis. Schon bei einer relativ moderaten Steigerung (hab etwas von nicht mal Verdoppelung im Kopf) wird es lukrativ, Lithium aus Meerwasser zu isolieren.

Das Argument mit dem Strom aus der Steckdose stimmt natürlich. Wer ein Elektromobil ohne entsprechende Investition in alternative Stromquellen kauft, kauft ein Tschermobil.

Und, ja, die Chinesen rollern elektrisch. Das sei billiger als mit Benzin, hat man mir gesagt.

udogigahertz
29.11.2011, 11:10
hier wurde gerade im Radio gefeiert:
IBM (und nicht etwa die pösen Kinesen) hat einen Lithium-Sauerstoff-Akku entwickelt, der Autos mit 500km Reichweite ermöglicht. Serienreif in 5 Jahren.

Bertram
Irgendwie kommen mir solche Berichte verdammt bekannt vor: solche und ähnliche Berichte, die den unmittelbar bevorstehenden Durchbruch des Elektroautos ankündigten, gab es scghon lange, lange vor Einführung des Internet, so ab den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts. Und immer wurde der blad bevorstehende Durchbruch als unumstößliche Meldung verbreitet ...... bloß ........ gehört hat man dann danach nie wieder was davon. Stets ging es um die Wunderbatterie, den unerschöpflichen Energiespeicher, an dessen Entwicklung man gerade intensiv arbeite ........ die bisherigen Ergebnisse gäben zu uneingeschränktem Optimismus Anlass ......... man stehe kurz vor dem Durchbruch .......... ich glaube, solche Falschmeldungen (um nichts anderes handelt es sich auch diesmal) sollen nur dem einen Zweck dienen: Entwicklungsgelder (von öffentlicher aber auch von privater Seite) locker machen, denn man will ja dabeisein, wenn die Milliarden fließen, nicht? :D


Grüße
Udo

Carlos1
29.11.2011, 15:04
"Serienreif in 5 Jahren." heißt zumindest, dass es da noch sehr viel dran zu tun gibt. Denn wenn man meint, den Joker zu haben, würde man ja alles dran setzen, die so bald wie möglich auf den Markt zu kriegen.

KD-Modelltechnik
01.12.2011, 10:27
Ob dann in 5 Jahren die Lithium-Sauerstoff(:confused:)-Wunderzellen die große "Wende" bringt?!
Schaun wir mal wie Renault´s E-Mobil-Offensive im JETZT anläuft. Ich hab manchmal so den Verdacht dass wir alle noch nicht reif für die Elektromobilität sind.

Man könnte gar schon mutmaßen dass wir auch künftig noch sehr lange "gas" geben ;)
http://www.energie-tipp.de/erneuerbare-energien/windkraft/wer-wind-saet-kann-methan-ernten.html

Gruß Dieter (der vom Strom getriebene ;))

Kraeuterbutter
01.12.2011, 10:48
- dass die derzeit bekannten Li-Vorkommen nur für 5% aller derzeit vorhandenen Autos reichen, ist nebensächlich. (Vielleicht hat die deutsche Autoindustrie doch recht, Elektroantriebe zu ignorieren?)
- und wer auf dem Lithium hockt (Chinesen, Afghanen) ist auch egal...

ja.. ist anscheinend egal...

die Extraktion von Lithium aus Meerwasser wird mit 20-30US$/kg angegeben (Wiki)
was ca. das 3-4 fache des heutigen Preises darstellt..

eine Lithium-Batterie mit 1kWh besteht laut Wiki nur aus 80-130g Lithium
==> sprich: 5kg Batterie = 80-130g Lithium

oder anders: in einer 30kWh-Elektroautobatterie sind ca. 3kg Lithium zu finden, was zum derzeitigen Preis ca. 30 Euro ausmacht, wäre es aus Meerwasser extrahiert dann um die 100Euro

in Relation zu den 10.000-15.000Euro die so ein Batteriepack als ganzes Kostes, unbedeutend



wegen dem Wunderakku...
ob das überhaupt so wünschenswert ist ?

ich sehs schon: wenn wir den Wunderakku mit 5facher Speicherkapazität heutiger Lipos hätten, gibts keinen Grund nicht weiterhin 2,5Tonnen (+500kg) = 3Tonnen schwere SUV zu bauen

Claus Eckert
08.08.2012, 17:21
Nach oben hol, weil:

Elektrofahrzeug (http://youtu.be/v8fAPhsECKQ)

:D ;)

udogigahertz
08.08.2012, 19:06
Nach oben hol, weil:

Elektrofahrzeug (http://youtu.be/v8fAPhsECKQ)

:D ;)

Bitte nicht schon wieder Tesla. Den kann doch niemand bezahlen. Jedenfalls kein Normalo.

Wie wärs denn mit diesem: http://www.youtube.com/watch?v=ZedsXvLR4as

Das Teil könnte man bezahlen, es ist lieferbar über jeden Renault-Händler und der Spassfaktor ist garantiert. Leider nur ein Rollerersatz, kein Autoersatz. Und im Winter? Eher nicht. Ach ja, und eine Garage mit Steckdose bräuchte man.


Grüße
Udo

egge
09.08.2012, 11:20
ha komm !?

Die bieten in USA bereits das Model S für "Normalos" an: http://www.youtube.com/watch?v=Px2OVJDajMQ&feature=related
Bezahlbar. Man muß ja auch mal sehen das man(n) da ein echtes mittelstreckentaugliches Auto für 5 Personen bekommt.
150km Pendeln, Kiddis abholen, Flugplatz fahren, mal einen Tagesausflug in die Berge... mehr schaffe ich mit dem Benzinauto auch nicht.
Passt also bereits mit dem kleinsten Akku zu meinem Nutzungsprofil.

Die IBM´ler können ruhig noch 50 Jahre lang ihre Luft-Akkus zur Serienreife entwickeln. Ich fahr dann solange mit bereits funktionierender E-Technik rum. :D

Schade das man da von deutschen/europäischen Herstellern immer nur soche Mißgeburten vorgesetzt bekommt. Ist das Absicht ???
Die müssten doch auch sehen was anderswo bereits geht, und sogar schon taugt.

flugzeugflieger91
06.09.2012, 22:16
ich finde dieses projekt sehr gut: http://team090.jimdo.com/

hänschen
06.09.2012, 23:25
von Renault gibts nicht nur den Roller, sondern auch den Kangoo:http://www.renault.de/renault-modellpalette/ze-elektrofahrzeuge/Kangoo-Z.E./Kangoo-Z.E./

pazzopilota
06.09.2012, 23:54
...fuhr bereits in den ´80 ern mit einen E-Panda von FIAT (! :D:rolleyes:) in sein Büro - mit schräg montierten Kollektoren am Autodach - da hammse zu Anfang auch nur blöd gegrinst die Leut´...

Andy :cool:

Maniso
07.09.2012, 00:25
Hallo,
hat sich schon jemand Gedanken gemacht, wie "später" einmal Millionen von Auto-Akkus geladen werden können, am besten natürlich nachts, bei Windstille und ohne Sonnenschein?
Was anderes:
Warum sind wir Deutschen solch ein Volk von obrichkeitshörigen Idioten, daß wir uns die Glühlampen haben verbieten lassen?
Grüße
Maniso

KD-Modelltechnik
07.09.2012, 07:20
Wie hieß es mal so schön?! "DU bist Deutschland" :D

Der Anteil am Gesamtstromverbrauch ist (auch bei Millionen von E-Fahrzeugen) immernoch sehr klein und im Zuge einer intelligenten (vernetzten) Stromerzeugung und Ladeinfrastruktur, in der E-Fahrzeuge als Puffer herhalten (können), werden E-Fahrzeuge schon bald nicht mehr wegzudenken sein.

Gruß Dieter (der visionäre)

hänschen
07.09.2012, 08:12
Hallo,
hat sich schon jemand Gedanken gemacht, wie "später" einmal Millionen von Auto-Akkus geladen werden können, am besten natürlich nachts, bei Windstille und ohne Sonnenschein? Maniso

warum nachts, wenn das Fahrzeug tagsüber am Arbeitsplatz ungenutzt rumsteht?

Julian Holtz
07.09.2012, 09:00
Nachts hat man traditionell einen Stromüberschuss, deswegen gibts manchmal ja auch Nachttarife.

Ich hab neulich auf einem Elektromobiltag hier den Elektro-Smart und den Nissan Leaf ne Runde probegefahren. Das ist wirklich vom Feinsten, man fühlt sich wie in einem Raumschiff.
Und beim Nissan sind auf nasser Straße die Reifen beim Kickdown durchgedreht. Power und Anzug hat die Kiste satt.

hänschen
07.09.2012, 09:05
Nachts hat man traditionell einen Stromüberschuss, deswegen gibts manchmal ja auch Nachttarife.

Ich hab neulich auf einem Elektromobiltag hier den Elektro-Smart und den Nissan Leaf ne Runde probegefahren. Das ist wirklich vom Feinsten, man fühlt sich wie in einem Raumschiff.
Und beim Nissan sind auf nasser Straße die Reifen beim Kickdown durchgedreht. Power und Anzug hat die Kiste satt.

traditionell ist vorbei, die Sonne scheint tagsüber...;)
E-Motoren haben meist ein relativ hohes Drehmoment, wenn die Reifen durchdrehen, ist die Leistung schlecht geregelt...
"Power und Anzug" gehen auf Kosten der Dauerleistung, damit wird nur sinnlos Energie verbraten.

MGS
07.09.2012, 11:45
Warum sind wir Deutschen solch ein Volk von obrichkeitshörigen Idioten, daß wir uns die Glühlampen haben verbieten lassen?
Vielleicht weil es einige "Deutschen" gibt, die weder "obrichkeitshörig" noch "Idioten" sind, sondern soweit einsichtsfähig, dass sie nicht 95% der eingesetzten elektrischen Energie in Wärme umsetzen wollen wenn sie abends nicht im dunkeln sitzen wollen.

MfG Martin

Julian Holtz
07.09.2012, 11:56
traditionell ist vorbei, die Sonne scheint tagsüber

Da sie das aber nicht immer tut, muss stets konventionelle Energie vorgehalten werden. Zudem, was ist noch gleich der Anteil von Solarstrom? 5%? :D


E-Motoren haben meist ein relativ hohes Drehmoment, wenn die Reifen durchdrehen, ist die Leistung schlecht geregelt...
"Power und Anzug" gehen auf Kosten der Dauerleistung, damit wird nur sinnlos Energie verbraten.
Klar, wir haben ja auch auf Sportmodus gestellt. Wenn ich schon um den Block fahre, dann sicher nicht im Schneckentempo.


sondern soweit einsichtsfähig, dass sie nicht 95% der eingesetzten elektrischen Energie in Wärme umsetzen wollen wenn sie abends nicht im dunkeln sitzen wollen.

Dafür handeln wir uns einen großen Haufen Sondermüll ein, gegen den die Umweltbelastung durch den höheren Energieverbrauch der Glühbirnen Kleinkram ist.
Wir haben unseren Haushalt für einen projektierten Bedarf von ca. 5-10 Jahren mit Glühbirnen eingedeckt. Bis dahin sind dann auch die LED Leuchten bezahlbar.
Spaß machen sie aber jetzt schon:

http://www.candlepowerforums.com/vb/showthread.php?338345-480-LED-desk-lamp-modding-with-awesome-brightness

Tofo
07.09.2012, 13:01
Also ich finde der elktro Smart hat deutlich zu wenig Power!
Im aller ersten Moment merkt man das Drehmoment, aber sobald der Strom hoch geht, weil vielleicht eine klitze kleine Steigung kommt, schläft er total ein. Außerdem ist so ein Smart nichtmal ein halbes Auto. Aber ich bin gespannt was in Zukunft noch kommt. Spätestens wenn Mercedes, BMW, Audi vernünftige Elektro-Autos auf den Markt bringen, wird es interessant.

Grüße,
Thorsten

Carlos1
07.09.2012, 15:25
Da sie das aber nicht immer tut, muss stets konventionelle Energie vorgehalten werden. Zudem, was ist noch gleich der Anteil von Solarstrom? 5%? :D


Leider sehr stark schwankend, aber wenn die Sonne mal richtig scheint, doch schon beachtlich hoch. Umso mehr Probleme für die anderen Energieeinspeiser.



Dafür handeln wir uns einen großen Haufen Sondermüll ein, gegen den die Umweltbelastung durch den höheren Energieverbrauch der Glühbirnen Kleinkram ist.
Wir haben unseren Haushalt für einen projektierten Bedarf von ca. 5-10 Jahren mit Glühbirnen eingedeckt. Bis dahin sind dann auch die LED Leuchten bezahlbar.


Gibt's bei den LED's eigentlich auch eine Abfallproblematik?

Ich habe schon einige LED-Lampen gekauft für 5 € beim Discounter. Das finde ich schon bezahlbar, vor allem, wenn sie so lange halten, wie versprochen wird.

Julian Holtz
07.09.2012, 15:58
Leider sehr stark schwankend

Gerade da könnten Elektroautos sehr stark glänzen, wenn man sie per Smart Grid lädt. Ferngesteuert können so je nach Netzauslastung die Ladeströme in Echtzeit variiert werden, sozusagen als Puffer. Eine sehr gut auf die Erzeuger angepasste Netzbelastung kann so realisiert werden. Besser die Ladeströme hoch-und runterfahren als Kraftwerke.


Gibt's bei den LED's eigentlich auch eine Abfallproblematik?


Sofern sie bleifrei gelötet werden, wohl kaum. Zumindest ist kein Quecksilber drinne, und zudem halten sie länger.

Meine Schreibtischlampe aus dem Link habe ich mit den absolut billigsten LEDs gebaut, die ich finden konnte.
5m LED Streifen mit doppelter Packungsdichte (120 LEDs/m) für 15€ aus China.
Davon habe ich ein Teststück seit Anfang des Jahres (8 Monate) im Dauerbetrieb. Noch sind sie im Vergleich zu einer unbenutzen Gegenprobe nicht schwächer geworden. Das sind also ungefähr 5700h. Bei 6h Nutzung pro Tag wären das zweieinhalb Jahre. Und da ist noch lange nicht Ende. Sowas schaffen diese Billig- "Energiesparlampen" für 3€ vom Discounter, die der ahnungslose Verbraucher ja realistisch kauft, wohl kaum.

Ron Dep
07.09.2012, 17:45
Nee,
das täuscht, der Twizy hat Türen, das sieht man auf anderen Bildern. Scheinen aus Plexiglas zu sein.


Die sind aber aufpreispflichtig und nicht unbedingt Sinn der Sache.

Der Renault Twizy scheint sich zum erfolgreichsten Elektroauto aller Zeiten zu entwickeln. Überall erregt er Aufsehen, wenn er auftaucht, und man muss sich förmlich hinten anstellen, wenn man mit dem Fahrer ins Gespräch kommen will. Das habe ich noch von keinem anderen E-Fahrzeug in dem Ausmaß gesehen. Das knuffige Design spricht offenbar die Ziel-Klientel perfekt an. Da rund um meinen Arbeitsplatz die Parkplätze für "richtige" Autos nun leider gesperrt werden, hätte ich auch riesig gern so einen Twizy.

Ron Dep
07.09.2012, 17:45
das täuscht, der Twizy hat Türen, das sieht man auf anderen Bildern. Scheinen aus Plexiglas zu sein.


Die sind aber aufpreispflichtig und nicht unbedingt Sinn der Sache.

Der Renault Twizy scheint sich zum erfolgreichsten Elektroauto aller Zeiten zu entwickeln. Überall erregt er Aufsehen, wenn er auftaucht, und man muss sich förmlich hinten anstellen, wenn man mit dem Fahrer ins Gespräch kommen will. Das habe ich noch von keinem anderen E-Fahrzeug in dem Ausmaß gesehen. Das knuffige Design spricht offenbar die Ziel-Klientel perfekt an. Da rund um meinen Arbeitsplatz die Parkplätze für "richtige" Autos nun leider gesperrt werden, hätte ich auch riesig gern so einen Twizy.

udogigahertz
07.09.2012, 18:01
Gerade da könnten Elektroautos sehr stark glänzen, wenn man sie per Smart Grid lädt. Ferngesteuert können so je nach Netzauslastung die Ladeströme in Echtzeit variiert werden, sozusagen als Puffer. Eine sehr gut auf die Erzeuger angepasste Netzbelastung kann so realisiert werden. Besser die Ladeströme hoch-und runterfahren als Kraftwerke.

Die Überlegungen gehen sogar noch weiter:

Nehmen wir mal an, es gäbe bereits sehr viele rein elektrisch (per Akku) angetriebene Autos, die hängen dann alle über Nacht bzw. auch tagsüber (Pendlerfahrzeuge) an einer speziellen Steckdose, über die das E-Werk eine Fernkontrolle ausüben kann (dafür ist lediglich ein spezieller Zähler erforderlich, die Leitungen selber müssen nicht verändert werden), dann könnten diese E-Autos nicht nur zum jeweils günstigsten (billigsten) Zeitpunkt geladen werden, sondern es könnte die gesamte am Netz hängende Akkukapazität (mal hochrechnen bei meinetwegen 1 Million Autos) als Netz-Notreserve dienen.

In Verbindung mit einer intelligenten Programmierung ginge das alles: Der Anwender gibt vor, dass er beispielsweise am nächsten Tag lediglich Strom für 50 Kilometer benötigen wird (Pendlerfahrt zur Arbeit) und dass er damit um Punkt 8 Uhr losfahren will, sein Akku wird aber über Nacht von 22:00 Uhr bis 05:00 Uhr zu 100% geladen ........ ab 05:30 Uhr bis 08:00 Uhr kann dann der Stromanbieter auf diese sparsam über Nacht eingeladene Energie zur Abdeckung der Spitzenlast am morgen zugreifen ...... wenn das mit Hunderttausend Autos gleichzeitig so gemacht wird, kann man dann in Zukunft auf das Hochfahren superteurer Spitzenlastkraftwerke ganz verzichten, dadurch spart der Kraftwerksbetreiber und der E-Autofahrer könnte den Strom umsonst bekommen.

Natürlich muss man jederzeit auch Veränderungen einprogrammieren können, wenn man nun doch am nächsten Tag einen vollen Akku braucht (muss man aber vorher wissen).


Grüße
Udo

Ron Dep
07.09.2012, 19:55
So ein Ladegerät, was auch Strom aus dem E-Auto raussaugen kann, würde wohl ein Vermögen kosten.

udogigahertz
07.09.2012, 22:46
So ein Ladegerät, was auch Strom aus dem E-Auto raussaugen kann, würde wohl ein Vermögen kosten.

Wieso das? Voraussetzung dafür wäre natürlich eine darauf abgestimmte Kfz-seitige Programmierung der Elektronik im Fahrzeug, die von vorneherein auf Laden/Entladen per Ladebuchse ausgelegt ist und ein dafür ausgelegter intelligenter Stromzähler, die man zur Zeit in mehreren Haushalten testet. Ich sehe hier kein grundsätzliches Problem und ein Vermögen würde sowas auch nicht kosten.


Grüße
Udo

egge
08.09.2012, 10:23
Ist auch vorgesehen das man das Geld dann wieder zurück bekommt ? Wenn "die" nachts oder morgens Strom aus meinem Akku saugen !? ;)

Ron Dep
08.09.2012, 14:49
Wieso das?

Weil bei Autos erfahrungsgemäß jede Erfindung die ersten 10 Jahre sehr viel Geld kostet.

udogigahertz
08.09.2012, 16:59
Ist auch vorgesehen das man das Geld dann wieder zurück bekommt ? Wenn "die" nachts oder morgens Strom aus meinem Akku saugen !? ;)

Klar wird es eine Einspeiserückvergütung geben, sonst wird das doch wohl niemand machen. Allerdings wird es so sein, dass der gleiche Strom, den das E-Werk absaugt, ja vorher vom gleichen E-Werk eingeladen wurde, also ein Plus wird man nie machen können, jedoch dürfte der dann letztlich verbleibende Strom, den der Kfz-Halter nutzen kann, etwas billiger sein, als ohne diese Rückeinspeisungsmassnahmen, das muss eine "win-win-Situation" sein, also Nutzen für den Endverbraucher und Nutzen für den Stromlieferanten.


Grüße
Udo

udogigahertz
08.09.2012, 17:04
Weil bei Autos erfahrungsgemäß jede Erfindung die ersten 10 Jahre sehr viel Geld kostet.

Das Problem sind die E-Autos an sich, die müssen erstmal auf die Straße kommen, in ausreichender Anzahl und zu bezahlbaren Preisen plus funktionierender Technik. Dann ist eine solche Rückeinspeisungsmassnahme nur noch ein Klacks, außer einer anderen Software in der Kfz-Elektronik muss da nichts geändert werden (wo Strom reinfliesst, kann er auch wieder entnommen werden, dieses Prinzip nutzen wir doch alle mit unseren Elektrofliegern, klappt doch, wo siehst Du hier die "viel Geld kostende Erfindung"?)


Grüße
Udo

Ron Dep
08.09.2012, 17:59
Es haben auch technisch besonders triviale Fensterheber oder Türschlossfernsteuerungen 20 Jahre lang sehr viel Geld gekostet, bevor sie es meist kostenlos "dazugegeben" hat. Aber klar haben solche Ideen, wie du sie anführst, ein interessantes Potential!

Carlos1
10.09.2012, 09:53
Das Problem ist sicher nicht die Technik, sondern, dass man sich vorher festlegen muss, um die ohnehin schon recht begrenzte Akkukapazität teilweise zur Verfügung stellen zu können. Das werden die wenigsten Leute mitmachen wollen!
Und wenn ich eigentlich nur zur Arbeit fahren will, aber dann fällt mir noch ein, dass ich noch etwas besorgen muss oder die alte Mutter will noch zum Arzt gebracht werden oder oder oder. Dann "steht man auf dem Schlauch" und dann lässt man nur noch "volltanken".

KD-Modelltechnik
10.09.2012, 10:21
Ich glaube das Hauptproblem liegt in den Leuten die in allem ein Problem sehen ;)

Nix für ungut ...Dieter

RWA
10.09.2012, 11:10
Moin,
Alle derzeit erhältlichen oder propagierten Lösungen funktionieren doch nur bei Leuten, die nur kurze und immer gleiche Wege zur Arbeit haben, und jeden Abend wieder zuhause an der rettenden Steckdose anlegen können.
Für alle anderen gilt doch, ZUERST muss eine funktionierende Infrastruktur vorhanden sein, dann erst kann man über elektrisch fahren nachdenken.

Als wir alle begannen Auto zu fahren, gab es das Tankstellennetz schon, das heisst, keiner kann sich realistisch vorstellen, wie es ist, wenn man vorher planen muss, wo kann ich wann mein Auto aufladen, und wie lange dauert das. Alle die heute sagen, ja dann muss man sich halt danach richten usw. sind nicht selbst betroffen, oder haben nicht zuende gedacht.

Die Leute, die mit auf Gas umgerüsteten Autos fahren, kennen das schon, und ich kenne keinen, der beruflich weit und zu unterschiedlichen Zielen fahren muss, der mit Gas fährt.

Ich habe da ein eigenes Beispiel. Ich habe ein SuperPlus-Auto, muss beruflich oft weiter fahren als mein Tank reicht, und seit es die komplett sinnlosen 100 Oktan-Kraftstoffe gibt, vermeide ich Tankstellen, die kein SuperPlus anbieten. Da aber der grösste deutsche Anbieter zur 100 Oktan Fraktion zählt, und auch die Autobahntankstellen mehrheitlich betreibt, sind für mich grosse Lücken im nutzbaren Tankstellennetz entstanden. Mein Auto hat einen vergeichsweise grossen Tank, das heisst mein Aktionsradius ist hinreichend gross, ich finde fast immer eine Tankstelle mit SuperPlus. Aber, viele neuere Autos, auch mit grossen Motoren, haben, aus Gewichts- und Packaginggründen nur noch kleine Tanks, und mit nur 60Liter im Auto wirds dann schon nervig, weil ich weite Strecken echt planen muss, und alle zwei Stunden tanken, weil da grad eine passende Tankstelle ist, kann man keinem zumuten.
Allerdings kann man jemand noch weniger zumuten, auf halber Strecke zu übernachten, weil das Aufladen nicht schneller geht, mir wird keiner zwei Reisetage zahlen, weil ich meine Akkus aufladen musste.


Nur der Vollständigkeit halber: Natürlich fährt ein SuperPlus Auto auch mit Super oder Normalbenzin, aber der Verbrauch geht dann hoch und es fehlt deutlich Leistung. 100 Oktan kann und darf die Leistung nicht wirklich verändern, denn bei einem Leistungsgewinn durch den Kraftstoff erlischt die Betriebserlaubnis, weil eben die Leistung nicht mehr der Beschreibung in der ABE entspricht.


Roland

MGS
10.09.2012, 12:29
Dafür handeln wir uns einen großen Haufen Sondermüll ein, gegen den die Umweltbelastung durch den höheren Energieverbrauch der Glühbirnen Kleinkram ist.
Ein immer wieder gerne angebrachtes Argument gegen die Energiesparlampen, dass aber bis zum Komma zum Teil stimmt und ab dem Komma eigentlich falsch ist.

Aufgrund des Quecksilbergehaltes der Energiesparlampen oder allgemein gesprochen Leuchtstoffröhren habe wir ein Entsorgungsproblem aber keinen Haufen Sondermüll - und das auch nur deshalb, weil der deutsche Michel (noch) ziemlich schlampig in der Entsorgung der Leuchtmittel ist :(
Durch vernünftiges Recycling fallen nur 1..3 % der Leuchtmittel als Sondermüll an (quecksilberhaltige Leuchtstoffpulver) Vgl. dazu Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Altlampen-Recycling) - Und ja, es wird auch am Recycling des Quecksilbers gearbeitet.

Energiesparlampen sparen nicht nur Energie ein sonder dadurch auch Quecksilberemmisionen in die Umwelt ein. ....


Weniger Quecksilber? Stromproduktion aus Kohle verringern

Wer die allgemeine Quecksilberbelastung der Umwelt reduzieren will, sollte schnellstmöglich seine Glühlampen durch Energiesparlampen ersetzen – und zu erneuerbaren Energien wechseln. Denn bei der Stromproduktion aus Kohle, die in Deutschland derzeit immerhin fast 43 Prozent der gesamten Stromerzeugung ausmacht, wird kontinuierlich Quecksilber freigesetzt. Es ist in kleinen Konzentrationen in der Kohle enthalten und wird bei der Verbrennung in die Atmosphäre entlassen. Durch den mehr als fünffach Prozent höheren Stromverbrauch einer Glühlampe wird so deutlich mehr Quecksilber freigesetzt als in einer vergleichbaren Energiesparlampe überhaupt enthalten ist.

Gesetzlich ist bereits eine stufenweise Reduzierung der erlaubten Höchstmengen an Quecksilber in Energiesparlampen auf 2,5 mg vorgesehen. Diese Regelung gilt in der EU ab dem 1. Januar 2013. Schon ab Januar 2012 dürfen sie nur noch 3,5 mg Quecksilber enthalten. Auch heute können Verbraucher beim Einkauf schon darauf achten, dass sie Lampen mit möglichst geringem Quecksilbergehalt wählen.

Weiterlesen hier (http://www.oeko.de/presse/pressemitteilungen/dok/1230.php)



Wir haben unseren Haushalt für einen projektierten Bedarf von ca. 5-10 Jahren mit Glühbirnen eingedeckt. Bis dahin sind dann auch die LED Leuchten bezahlbar.
Und ich habe keine einzige gebunkert - wozu auch?

MfG Martin

Carlos1
10.09.2012, 13:01
Ich glaube das Hauptproblem liegt in den Leuten die in allem ein Problem sehen ;)

Nix für ungut ...Dieter

Ich glaube, wenn du mal irgendwo hin willst oder musst und kannst aber nicht losfahren oder bleibst unterwegs sogar liegen, weil der Akku leer ist, siehst du da auch ein Problem. Mit leerem Tank habe ich diese Erfahrung schon mal gemacht, mit leerem Akku dürfte es noch unangenehmer sein.

KD-Modelltechnik
10.09.2012, 13:21
Ich glaube, wenn du mal irgendwo hin willst oder musst und kannst aber nicht losfahren oder bleibst unterwegs sogar liegen, weil der Akku leer ist, siehst du da auch ein Problem. Mit leerem Tank habe ich diese Erfahrung schon mal gemacht, mit leerem Akku dürfte es noch unangenehmer sein.

Nach nun über einem Jahr Elektromobilität bin ich noch keinmal liegengeblieben und musste dank Ladezeit von nur knapp über 2 Std noch auf keine Fahrt verzichten. Wobei ich eben für (sehr seltene) Langstrecke noch ein Zweitauto (kleinwagen) habe. Aber finanziell ist mein Mobilitätskonzept mehr als lohnend.
Sofern man nicht nur für die Finanzierung der eigenen Mobilität arbeiten gehen möchte, muss man halt ein wenig umdenken und evtl Abstriche machen. Aber DAS auto is halt nunmal des deutschen liebstes Kind und da kommt eben kein Argument gegen an ...mir egal, es gibt schönere Dinge für die man sein Geld ausgeben kann ;-)
Gruß Dieter

RWA
10.09.2012, 13:26
Wenn wir in Zukunft dann mit den kleinen Reichweiten der fahrenden Akkuschrauber rechnen müssen, wird die Welt abrupt kleiner, weil praktisch dann keiner mehr weiter als die halbe Reichweite in vernünftigen Zeiträumen zurücklegen kann.

Ich erinnere mich an einen Bekannten, der vor vielen Jahren mal am Auto eine kaputte Lichtmaschine hatte und auf die Schnelle kein Geld eine neue zu kaufen, für den wurden selbst einfache Dinge wie einkaufen fahren ( wir lebten in einem abgelegenen Dorf ohne Bäckerei/Metzgerei usw.) zur Herausforderung, weil er zwar von und zur Arbeit mit einer Batterie gelangte, aber zum Brot holen in eine andere Richtung fahren musste, also erst nachladen musste.
Und nein, mit dem Bus hätte er nicht fahren können, weil es keine Anbindung zum ÖPNV gab ( und dort bis heute nicht gibt, weil unrentabel )

Soviel zur Praxis mit begrenztem Aktionsradius....

Ach ja, und mir braucht keiner mit den unrealistischen Reichweiten der Elektroautos zu kommen, ich habe vergangene Woche an einem Tesla selbst erlebt wie weit man nur kommt wenn man es mal eilig hat, von den unterirdischen Fahreigenschaften mal ganz abgesehen.

Und 500km mit Gepäck in einem vollverkleideten Elektrodreirad, ohne jeden Komfort, über Landstrassen, weil ich damit nicht möglicherweise nicht auf die Autobahn darf, zur Arbeit schleichen, ist maximal ein Abenteuer zum später am Stammtisch erzählen.

Roland

RWA
10.09.2012, 14:06
Sofern man nicht nur für die Finanzierung der eigenen Mobilität arbeiten gehen möchte, muss man halt ein wenig umdenken und evtl Abstriche machen. Aber DAS auto is halt nunmal des deutschen liebstes Kind und da kommt eben kein Argument gegen an ...mir egal, es gibt schönere Dinge für die man sein Geld ausgeben kann ;-)
Gruß Dieter


Hey Dieter, was hat das denn bitte mit pro oder contra Elektromobilität zu tun ?

Bislang ist mal alles elektrische, das wirklich als Ersatz für ein "Verbrenner"Auto taugt, was es zu kaufen gibt, erheblich teurer, mit noch nicht absehbaren Folgekosten, die derzeit noch durch ausgesprochen kulantes Agieren der Hersteller ( wie kostenloses Austauschen von Akkus oder garantierte Rücknahme des Autos zu einem fixen Kurs bei Leasingvertragsende ) abgefedert werden, und wird auch bei den durchschnittlich gefahrenen Kilometern pro Jahr nicht so schnell billiger, allerdings gilt das auch bei Dieselautos.

Wenn das in deinem Fall alles prima funktioniert, dann ist das doch Klasse, aber verallgemeinern kann man das doch nicht.


Mal ganz davon ab, täten wir alle wieder in Zelten, oder noch besser, auf Bäumen, wohnen, täten wir der Umwelt den mit Abstand grösstmöglichen Gefallen, weil im Hausbrand wird viel mehr Öl uneffizient vergeudet, nur lässt sich das nicht so einfach politisch oder für bare Münze ausschlachten, weil da bei vielen die sich jetzt ereifern die eigene Nase im Weg wäre.


Roland

KD-Modelltechnik
10.09.2012, 14:09
Und 500km mit Gepäck in einem vollverkleideten Elektrodreirad, ohne jeden Komfort, über Landstrassen, weil ich damit nicht möglicherweise nicht auf die Autobahn darf, zur Arbeit schleichen, ist maximal ein Abenteuer zum später am Stammtisch erzählen.

Roland

Wer 500km zur Arbeit mit dem Auto fährt hat irgendwas grundlegendes falsch gemacht ...im wirtschaftlichen Sinne.

Leute ...E-Massenmobilität richtet sich eben erstmal nach dem Bedarf der Masse und ich getraue mich zu behaupten dass die Masse kaum über 100km pro Tag hinauskommt. Wobei mir ebenso klar ist, dass bis jetzt nur der Twizy das einzig wirtschaftliche E-Serienfahrzeug sein dürfte, aber mit steigenden Spritkosten und sinkenden E-Mobil-Einstiegspreisen wird sich das über kurz oder lang egalisieren.

Gruß Dieter

KD-Modelltechnik
10.09.2012, 14:16
Hey Dieter, was hat das denn bitte mit pro oder contra Elektromobilität zu tun ?
Roland

Ganz einfach: solange man noch schmunzelnd hinter dreirädrigen Elektrofahrzeugen hinterherschaut ist "das Auto" (oder sollte ich besser "das Wohnzimmer" sagen?!) immer noch schlicht und einfach ein Statussymbol.
Zweckmäßig könnte schon heute jeder (zumindest größtenteils) elektromobil sein ...und eben auch wirtschaftlich, aber "wirtschaftlich" und "fahrendes Wohnzimmer" geht halt getrennte Wege.

Worauf ich hinaus will: schon heute hat jeder die Wahl welchen Weg er gehen (ähm, fahren!) will.

Gruß Dieter

udogigahertz
10.09.2012, 15:59
Wobei mir ebenso klar ist, dass bis jetzt nur der Twizy das einzig wirtschaftliche E-Serienfahrzeug sein dürfte, aber mit steigenden Spritkosten und sinkenden E-Mobil-Einstiegspreisen wird sich das über kurz oder lang egalisieren.

Gruß Dieter

Dieter, genau das ist der Twizzy - mal nüchtern nachgerechnet- nun wirklich nicht, allein die Kosten für die Batteriemiete, die ja immer anfallen, ganz egal, ob man den Twizzy benutzt oder nicht, dürften die Wirtschaftlichkeit gegenüber einem Motorroller (mehr ist der Twizzy nämlich nun wirklich nicht = ein Rollerersatz mit Dach) gegen Irrsinn treiben, denn für den Preis der Akkumiete kann man mit einem 4-Taktroller schon ordentlich weit fahren. Hinzu kommen vergleichsweise horrende Anschaffungs- und Unterhaltskosten (Versicherung).

Der Twizzy ist nicht mehr als ein schönes Spielzeug für den, der schon alles hat, aber niemals ein ernstzunehmendes Auto (Mitnahmemöglichkeit auf eine schlanke, kleinwüchsige Person beschränkt, kein wie auch immer geartetes Gepäckfach, fährt man alleine, kann man zwar etwas auf den Rücksitz deponieren, dieses Etwas ist aber dem Fahrtwind und dem Zugriff der Passanten ausgesetzt, da der Twizzy keine Fenster hat und nicht abschließbar ist, keine Heizung, nicht wintertauglich, Garage unbedingt dafür erforderlich usw.)


Zweckmäßig könnte schon heute jeder (zumindest größtenteils) elektromobil sein ......... Eben nicht, wo sind denn all die praxistauglichen, bezahlbaren E-Fahrzeuge mit annehmbarer Reichweite? Mir sind keine bekannt.


Da die Erfindung des alle Probleme lösenden Energiespeichers (das ist das Hauptproblem bei der Elektrifizierung des Individualverkehrs) nicht absehbar ist, werden wir wohl mit der vorhandenen Technologie vorlieb nehmen müssen.

Es zeichnen sich aber Wege aus dieser Sackgasse ab:

Man könnte z. B. einen genormten Akkublock herstellen, der an den heute üblichen Tankstellen im Schnellwechselverfahren ausgetauscht wird. Mit der Renault-Philosophie des nur gemieteten Akkus könnte man auch auf diese Weise das Problem, dass der Autobesitzer anstatt seines teuer gekauften neuen Akkus ein alte Gurke eintauscht, umgehen, der Akku gehört ihm sowieso nicht.

Renault experimentiert mit diesem Verfahren zunächst in Dänemark und Israel, wahrscheinlich deshalb, weil diese Länder keine sehr große räunliche Ausdehnung haben, da kommt man mit zunächst nur wenigen Wechselstellen zurecht, kann aber damit eine flächendeckende Versorgung landesweit garantieren, das hält die Anfangsinvestitionen klein. Sollte sich dieses Experiment bewähren, müsste sich die Automobilindustrie nur noch über einen Standard einig werden, damit nicht jeder Auto-Hersteller sein eigenes Süppchen kochen muss.

Erst damit, mit so einer flächendeckenden Akku-Austauschinfrastruktur, die nicht länger als heute ein Tankvorgang dauert, könnte man dann auch mit bezahlbaren Akkupacks und mit dem heute vorhandenen Komfort (Klima, Heizung, Servomotoren für alles mögliche) mit Autos mit genügend Platzangebot einfach mal so irgendwo hinfahren, genau wie heute.

Ich warne aber davor, dass dadurch das Autofahren insgesamt billiger werden wird, das wird nicht der Fall sein, mobile Individualität war mal sehr teuer, wurde dann immer billiger und jetzt immer teurer, daran wird sich nichts ändern.


Grüße
Udo

landebahnpflug
10.09.2012, 18:28
ist aktuell der grösste Umweltfrevel direkt nach den Energiesparlampen.

Sicher eine nette Ideensammlung für die Zukunft ohne fossile Brennstoffe aber bis diese Fahrzeuge umweltfreundlich und wirtschaftlich sinnvoll betrieben werden, wird es noch ca 50 Jahre dauern. Der Verbrennungsmotor hat mal eben schlappe 100 Jahre Entwicklungsgeshichte. Das muss erst einmal aufgeholt werden ---
Das zweite solange der Strom aus der Konventionellen Steckdose kommt wird der Dreck nur verschoben und die Effizienz wir nicht über 20% raus kommen ( prozess bedingt)

Also Forschen und arbeiten ----- aber auf der Strasse sind sie aktuell nur eine Showveranstaltung für Leute die vermeintlich was für die Umwelt tun wollen....

Ost
10.09.2012, 18:42
Erst damit, mit so einer flächendeckenden Akku-Austauschinfrastruktur, die nicht länger als heute ein Tankvorgang dauert, könnte man dann auch mit bezahlbaren Akkupacks und mit dem heute vorhandenen Komfort (Klima, Heizung, Servomotoren für alles mögliche) mit Autos mit genügend Platzangebot einfach mal so irgendwo hinfahren, genau wie heute.

Genau das wird sich ändern müssen und der Abschied von Autos mit allem möglichen Luxus den kein Mensch für die Mobilität wirklich braucht wird einigen sehr sehr schwer fallen, anderen weniger;)

Autos mit genügend Platzbedarf, ner Heizung und Klima (mein Kumpel hat einen alten Flossenbenz und ist damit nach Budapest gefahren bei 35°, hat keinen Hitzestich bekommen weil die Scheiben des Benz steil stehen und das Ausstellfenster genügte!)
nem Radio und Schluss
können sehr viel leichter, billiger und effizienter gebaut werden.

Einfach mal so irgendwo hinfahren?
Ich fürchte unsere Generation wird eine der letzten sein die das Privileg haben dies tun zu können;)

Oliver

Ost
10.09.2012, 18:52
Das zweite solange der Strom aus der Konventionellen Steckdose kommt wird der Dreck nur verschoben

1000 Dieselfahrzeuge produzieren mehr Dreck als ein Stromkraftwerk erzeugt.
Kann sehr viel effizienter gereinigt werden;)

An die 50 Jahre glaub ich nicht, eher 20.
Elektromotoren gibt es schon sehr lange und an der Akkutechnik wird sehr viel geforscht, da bin ich überzeugt daß da noch ne Menge kommt.
http://www.pro-physik.de/details/news/2287371/Mehr_Ladezyklen_fuer_Lithium-Luft-Akkus.html

Freut euch an den heutigen Autos so lange es sie noch gibt;)

RWA
10.09.2012, 19:50
[QUOTE=KD-Modelltechnik;2889062]Wer 500km zur Arbeit mit dem Auto fährt hat irgendwas grundlegendes falsch gemacht ...im wirtschaftlichen Sinne.

....nicht wenn jeder Kilometer und die Zeit bezahlt werden!

Hm....ich habe Jahre da fliege ich 250000Meilen von und zur Arbeit, und ich hatte bisher nicht den Eindruck das ich im wirtschaftlichen Sinne da was falsch mache.

Ich habe auch kein Wort von Kosten usw. gesagt, möglicherweise macht einer irgendwas grundlegendes falsch, im wirtschaftlichen Sinne, wenn das so eine Rolle spielt.


Roland

RWA
11.09.2012, 14:26
....[QUOTE=Ost;2889294]Genau das wird sich ändern müssen und der Abschied von Autos mit allem möglichen Luxus den kein Mensch für die Mobilität wirklich braucht wird einigen sehr sehr schwer fallen, anderen weniger;.....



Ich glaub so einfach kann man sich das nicht machen, Autos auf das reine Transportmittel zu reduzieren ist zu kurz gesprungen, man könnte genausogut auch Wohnraum auf den reinen ursprünglichen Zweck reduzieren, und dann müssten vermutlich alle umziehen und es gäbe sehr viel Leerstand, weil die allermeisten mehr Raum bewohnen/beheizen/bestromen als nötig ist.
Nur scheint das irgendwie ein Tabuthema zu sein.

Und sobald man auch nur erwähnt, das man eben nicht minimalmotorisiert/ausgestattet unterwegs sein möchte, kommt sofort das Totschlagargument Statussymbol. Dabei wird völlig ignoriert, das teure Autos, von INNEN teuer sind, von aussen ist das doch garnicht zu sehen, ob ich auf einem Melkschemel oder anständigen und bequemen Ledersessel sitze ?!

Mir ist schon passiert das ich dahingehend von Leuten belehrt wurde, die mir dann anschliessend freudestrahlend erklärten, das sie jetzt auf 300m² wohnen....




.....Autos mit genügend Platzbedarf, ner Heizung und Klima (mein Kumpel hat einen alten Flossenbenz und ist damit nach Budapest gefahren bei 35°, hat keinen Hitzestich bekommen weil die Scheiben des Benz steil stehen und das Ausstellfenster genügte!)
nem Radio und Schluss
können sehr viel leichter, billiger und effizienter gebaut werden.....



Das wäre in der Tat mal ein Ansatz! Ein Auto wie ein Golf oder Audi80 aus den 70ern mit aktuellem Antrieb, kost nix, wiegt nix ,braucht nix !!




....Einfach mal so irgendwo hinfahren?
Ich fürchte unsere Generation wird eine der letzten sein die das Privileg haben dies tun zu können;)....


....ja das befürchte ich auch


....und gleich lade ich einen 4,5m Ventus, eine 3m B4, einen 3m Sigma, einen 1,80m Sperber, eine Schaumwaffel, einen Startwagen, einen Klappstuhl, und das ganze sonst noch notwendige Geraffel in mein dekadentes Auto, freue mich darüber das das noch in ein Auto reinpasst und fahre fliegen.



Roland

KD-Modelltechnik
11.09.2012, 15:02
Ich glaub so einfach kann man sich das nicht machen, Autos auf das reine Transportmittel zu reduzieren ist zu kurz gesprungen, man könnte genausogut auch Wohnraum auf den reinen ursprünglichen Zweck reduzieren, und dann müssten vermutlich alle umziehen und es gäbe sehr viel Leerstand, weil die allermeisten mehr Raum bewohnen/beheizen/bestromen als nötig ist.
Nur scheint das irgendwie ein Tabuthema zu sein.

Ist es nicht doppelmoralisch wenn man mit seinem 3-Tonnen Schlachtschiff auf dem täglichen Weg zur 40km entfernten Arbeitsstelle über Benzinpreise klagt und gleichzeitig die Leute belächelt, die mit 1,50€Stromkosten auf 100km auskommen?
Nein, das soll nicht DICH ansprechen ...das soll nur nochmal klarstellen dass das Auto eben nach wie vor ein STATUSSYMBOL ist ...wobei das sicher auch fürs übergroße Haus gilt. Ich freu mich über jeden der sichs finanziell leisten kann und will, habe aber kein Verständnis für Leute die nur jammern, aber nicht willens sind einen Blick übern Tellerrand zu werfen.

Gruß Dieter

udogigahertz
11.09.2012, 15:05
Genau das wird sich ändern müssen und der Abschied von Autos mit allem möglichen Luxus den kein Mensch für die Mobilität wirklich braucht wird einigen sehr sehr schwer fallen, anderen weniger;)
Oliver

Oliver, wie denkst Du denn? Bist du Kommunist geworden? (alle sollen in minimalisierten Kleinstwagen rumfahren?) Luxus nur für die Superreichen? So eine Denke ist einfach zum Kotzen (Entschuldigung, Oliver, musste aber mal raus).

Wieso willst Du Deinen Mitmenschen vorschreiben, wie luxuriös sie zu reisen hätten? Sollte das nicht jeder für sich entscheiden können?


(mein Kumpel hat einen alten Flossenbenz und ist damit nach Budapest gefahren bei 35°, hat keinen Hitzestich bekommen weil die Scheiben des Benz steil stehen und das Ausstellfenster genügte!)Toller Vergleich, Oliver. Und so praxistauglich: Kaufen wir uns doch alle solche uralten Oldtimer und fahren die im Alltag. Ach, geht ja nicht, da die Dinger ja nicht mehr hergestellt werden. Und selbst wenn jemand sowas jetzt neu bauen wollte, ginge das nicht, denn ein solches Fossil ist nicht mehr zulassungstauglich, da müsste man alles neu konstruieren. Außerdem hast Du vergessen, Deinen Kumpel nach dem Verbrauch zu fragen. Wenn es ein Benziner war, dürfte er so nicht unter 12 Liter auf 100 Kilometer gefahren sein, eher mehr. Als Diesel kann man den nicht unter 9,5 Liter/100 Km fahren (hatte auch mal so einen). Aber sowohl als Benziner als auch als Diesel sind diese ollen Kamellen die reinsten Giftspritzer und Umweltfrevler hoch drei.

Und sowas gibst Du hier als Beispiel an? Versteh ich nicht. :confused:


Einfach mal so irgendwo hinfahren?
Ich fürchte unsere Generation wird eine der letzten sein die das Privileg haben dies tun zu könnenUnsinn, Oliver, denn genau das zeichnet den Individualverkehr gegenüber dem an Fahrpläne gebundenen öffentlichen Nah- und Fernverkehr aus: Wenn ich das nicht mehr kann, brauch ich auch kein Auto, ganz egal, wie es angetrieben wird.

Da aber bei uns jeder 7. Arbeitsplatz direkt oder indirekt vom Auto abhängt ..........

Sollten wir eines Tages alle wieder nur Fahrrad fahren (können), wären wir auf den Level eines Entwicklungslandes heruntergesunken. Bitte vor dem Posten das Gehirn einschalten, manchmal könnte das ganz nützlich sein und nicht immer nur irgendwelche grünen Stammtischparolen bringen.


Grüße
Udo

KD-Modelltechnik
11.09.2012, 15:18
Erstaunlich was man so alles in Geschriebenem hineininterpretieren kann ...in diesem Sinne Udo:

Bitte vor dem Posten das Gehirn einschalten, manchmal könnte das ganz nützlich sein und nicht immer nur irgendwelche grünen Stammtischparolen bringen.

landebahnpflug
11.09.2012, 15:55
Erstaunlich was man so alles in Geschriebenem hineininterpretieren kann ...in diesem Sinne Udo:

wieso wundert dich das bei Udo immer noch ? :D

egge
11.09.2012, 17:24
Ich vermute da ja immer noch eine "Verschwörung" :D

Überdachte Roller, Infrastruktur, Mobilität, Kosten, usw... what eine Panik :eek:

Man(n) kann sich für 80000 einen Tesla Model S "performance" kaufen (oder leasen) gehen. Wenn man dann mal 2013 einen bekommt, hat man folgendes:

2,4 Tonnen schickes Auto
416 PS
Porsche Killer von 60-120
Platz für 4
2 Kofferraume
Leder
Klima
Navi
alles...
wer will 500 km Reichweite (mit Restreichweitenanzeige mitten aufm LCD Tacho !)
18 Euro "Vollstromen" (80kwH)
220V Home Ladestation und 8 Jahre Garantie auf den Akku.

Wo ist da jetzt automässig der Unterschied zu einem "Statussymbol" A6, 5er, E, Mondeo, etc. ausser das man die 5x so teuer volltankt und sie brumm machen.
Btw.: vom eigenen Geld möchte ich die nicht 2x am Tag volltanken wollen !

Ich hätte ja fast erwartet das der neue Golf von Grund auf als E-Golf konstruiert wird, aber nein - wieder so ein umopertierter Verbrenner :cry: Nennt sich Blue-e-motion.
Aber vlt. denken "die" noch nicht jeder Bürger in Deutschland einen Stromanschluß im Haus hat. Einige kochen ja auch noch/wieder mit Gas oder Holz.

KD-Modelltechnik
11.09.2012, 17:30
Ich hätte ja fast erwartet das der neue Golf von Grund auf als E-Golf konstruiert wird, aber nein - wieder so ein umopertierter Verbrenner :cry: Nennt sich Blue-e-motion.

jep, irgendwo hatte ich auch die Hoffnung dass ein E-Modell in der Preisliste auftaucht ...aber naja, wir nähern uns eh dem 2-jährigen Modellwechsel, vielleicht ja dann?! ;)

P.S. "Tesla" ...80000 kann sich Otto-Normalo eher weniger leisten, aber wenigstens EINE Firma die zeigt was geht wenn man denn gewillt ist zu wollen

RWA
11.09.2012, 18:56
Der Tesla S "performance"....max 85kwh Akku.....also wenn ich das richtig sehe, ist das Strom für 85kw Leistung, eine Stunde lang, oder nicht ?
Ja das wird reichen für 500km, mit amerikanischen 55mph, also in Zeitlupe, auf einer leeren Autobahn, in der Ebene, ohne Licht an......

Ich hab das grade mal ergoogelt, in einer Computersimulation mit konstanten 80km/h, ohne Wind ( Luftwiderstand ?! ), alle Verbraucher abgeschaltet usw. 560km, bei 113km/h nur noch 400km, und immer ohne Wind, ohne Beschleunigen usw., ja Klasse, was für eine Mogelpackung!

Oh und stramme 201km/h kann er auch, ist ja fast so schnell wie n Golf Diesel.

Eine brauchbare Klimaautomatik nimmt schon alleine bis 18PS Motorleistung, wie weit fährt das Ding denn im Winter, mit Lenkrad/Sitz/Spiegel/Scheibenheizung an, alles Standards in der Liga, in die das Ding grad reingelobt werden soll.
Ja und geht der per Standheizung vorzuwärmen, auch in der 80- bis 100000€ Klasse nix ungewöhnliches.

Ach und wenn es zu warm oder zu kalt ist, kann die Reichweite sich nochmal um 10- 15% verringern.

Ich vermute mal mein Verbrenner wird bei konstanten 80km/h in der Ebene usw. und ohne Luftwiderstand und alles abgeschaltet mindestens 2500km weit kommen mit einem Tank, in Wirklichkeit sind es aber höchstens 500 bis 550km

Ich lach mich kaputt, da freue ich mich schonmal drauf, wenn ich den ersten auf einer deutschen Autobahn erwische, und er mir dann zwei- dreimal vielleicht davonbeschleunigt, dann aber klein beigeben muss, weil, und das habe ich auch ergoogelt, die Reichweite sich auch durchaus halbieren kann wenn man schneller fährt, oder weil die Akkus einfach zu warm werden und das Steuergerät die Leistung reduziert. Das nämlich habe ich selbst schon live erlebt bei einem Tesla, da war dann plötzlich nix mehr da von tollem Drehmoment bzw. Schub ohne Ende....

ach und ich les grad, das die Beschleunigungsleistung vom Ladezustand des Akkus abhängig auch schonmal deutlich schlechter werden kann, stelle ich mir interessant vor, wenn ich warten muss bis ein LKW vor mir mit überholen fertig ist, ich durchlade und plötzlich die Spiegel voller Kleindiesel habe....oder, überholen auf Land oder Bundesstrassen wird zum Abenteuer, wenn ich nicht einschätzen kann wie schnell ich an jemand vorbei kann, und hier bedeutet ein spurtstarkes Auto echte Sicherheit!

noch schnell ne Zahl hinzufügen, mein Tankinhalt entspricht etwa 828kwh.....

Roland

RWA
11.09.2012, 19:22
Ist es nicht doppelmoralisch wenn man mit seinem 3-Tonnen Schlachtschiff auf dem täglichen Weg zur 40km entfernten Arbeitsstelle über Benzinpreise klagt und gleichzeitig die Leute belächelt, die mit 1,50€Stromkosten auf 100km auskommen?

Gruß Dieter

n Abend Dieter, da hast du vollkommen recht!

Aber, hierzulande kann fast jeder, so er denn Arbeit hat, Auto fahren, Leasing usw. macht das möglich. Das Problem ist aber, das derlei Finanzierungssysteme missbraucht werden, und regelmässig Autos finanziert werden, die preislich klar über den persönlichen Möglichkeiten liegen, und jetzt kommt das Statussymbol ins Spiel, das geschieht alles nur, damit der Nachbar oder sonstwer beeindruckt ist.

Funktionieren tut es allerdings nicht, weil auch der ein Auto fährt, das er sich eigentlich nicht leisten kann, also selber an dem ganzen Blendwerk teilnimmt.

Anschauen kann man sich das an jeder Tankstelle, wenn das neueste und tollste Gefährt nur für 20€ Sprit nachgefüllt bekommt.

Als ich anfing Auto zu fahren, ging das alles noch nicht, da konnte man nur fahren, was man auch bezahlen konnte, fand ich besser.


Roland

Ost
11.09.2012, 20:22
Oliver, wie denkst Du denn? Bist du Kommunist geworden? (alle sollen in minimalisierten Kleinstwagen rumfahren?) Luxus nur für die Superreichen? So eine Denke ist einfach zum Kotzen (Entschuldigung, Oliver, musste aber mal raus).

Wieso willst Du Deinen Mitmenschen vorschreiben, wie luxuriös sie zu reisen hätten? Sollte das nicht jeder für sich entscheiden können?

Toller Vergleich, Oliver. Und so praxistauglich: Kaufen wir uns doch alle solche uralten Oldtimer und fahren die im Alltag. Ach, geht ja nicht, da die Dinger ja nicht mehr hergestellt werden. Und selbst wenn jemand sowas jetzt neu bauen wollte, ginge das nicht, denn ein solches Fossil ist nicht mehr zulassungstauglich, da müsste man alles neu konstruieren. Außerdem hast Du vergessen, Deinen Kumpel nach dem Verbrauch zu fragen. Wenn es ein Benziner war, dürfte er so nicht unter 12 Liter auf 100 Kilometer gefahren sein, eher mehr. Als Diesel kann man den nicht unter 9,5 Liter/100 Km fahren (hatte auch mal so einen). Aber sowohl als Benziner als auch als Diesel sind diese ollen Kamellen die reinsten Giftspritzer und Umweltfrevler hoch drei.

Und sowas gibst Du hier als Beispiel an? Versteh ich nicht. :confused:

Unsinn, Oliver, denn genau das zeichnet den Individualverkehr gegenüber dem an Fahrpläne gebundenen öffentlichen Nah- und Fernverkehr aus: Wenn ich das nicht mehr kann, brauch ich auch kein Auto, ganz egal, wie es angetrieben wird.

Da aber bei uns jeder 7. Arbeitsplatz direkt oder indirekt vom Auto abhängt ..........

Sollten wir eines Tages alle wieder nur Fahrrad fahren (können), wären wir auf den Level eines Entwicklungslandes heruntergesunken. Bitte vor dem Posten das Gehirn einschalten, manchmal könnte das ganz nützlich sein und nicht immer nur irgendwelche grünen Stammtischparolen bringen.


Grüße
Udo

Schade Udo,

Du bist gedanklich mal wieder im Hier und Jetzt stecken geblieben:(
Ich bin weder Kommunist noch möchte ich irgendjemandem vorschreiben was er für ein Auto zu fahren hat.

Aber ich denke weiter als nur bis morgen!
Glaubst Du allen Ernstes daß wir in 20, 30 Jahren noch mit Autos rumfahren die z.B. heute als Mittelklasse bezeichnet werden (diese Mittelklasse war vor nicht allzulanger Zeit Oberklasse, gemessen an der schieren Größe, Gewicht und verbautem Luxus!)

Es müßte bis dahin schon die Eierlegende Wollmilchsau an Akku (oder anderem Antriebskonzept) erfunden werden um den Energiehunger solcher Autos in Zukunft stillen zu können;)
Du willst nicht verstehen daß wir in ein paar Jahrzehnten einen so teuren und knappen Sprit haben daß sich so einen Spritschlucker nur noch die Superreichen leisten können oder glaubst Du es wird möglich sein 2t Leergewicht mit 1,5l Diesel/100 km zu bewegen???
Die Welt wird immer voller, die Energie ein immer kostbareres Gut und Du willst weitermachen wie bisher???

Sorry Udo, aber soviel Blindheit ist ja grausam;)

Ich hab mir mit meinem Post erlaubt, mir darüber Gedanken zu machen wie Mobilität in 20, 30 Jahren aussehen wird in Anbetracht dessen was unausweichlich ist!
Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen daß die heutigen Autos mit ihrer Bauweise, Gewicht und Abmessungen eine Zukunft haben.

Denk doch mal nach und sei ehrlich- wir leben heute im Autoschlaraffenland,
wir haben ein Niveau das so m.M. nach nicht zu halten sein wird!
Was auf diejenigen zukommt die auf ein Auto angewiesen sind ist aus heutiger Sicht kaum vorstellbar, wird aber dennoch so kommen!
Luxusautos wird es immer geben, egal mit welchem Antriebskonzept,
aber die breite Masse wird in 30 Jahren Autos fahren die am ehesten vom Gewicht, der Größe und der Schlichtheit einem Golf 1 entsprechen- da muß man kein Prophet sein;)
Und vor diesem Hintergrund darfst Du dann auch meine alte Mercedes Heckflosse sehen.....
das Einzige was ich damit sagen wollte ist,
daß man durch ein geeignetes Design die Hitze im Sommer weit mehr draußen lassen kann wenn man die Scheiben steiler stellt so wie es früher war:eek:


Und sowas gibst Du hier als Beispiel an? Versteh ich nicht.
Dann denk mal nach!
Denk mal darüber nach ob es sinnvoll ist dermaßen schräge Scheiben einzubauen um dann die Klimaanlage überdimensionieren zu müssen,
oder ob es nicht effizienter ist diese möglichst klein zu halten und dafür durch bauliche Maßnahmen (steilere Scheiben z.B. wäre nur EINE solche Maßnahme!) die Sauna kühler zu halten?

Logisch sehen flache Riesenwindschutzscheiben Klasse aus und verbessern den Luftwiderstand,
doch dieser ist gar nicht soooo wichtig wenn man eh nur noch max. 120 fahren kann;)


Sollten wir eines Tages alle wieder nur Fahrrad fahren (können), wären wir auf den Level eines Entwicklungslandes heruntergesunken. Bitte vor dem Posten das Gehirn einschalten, manchmal könnte das ganz nützlich sein und nicht immer nur irgendwelche grünen Stammtischparolen bringen.


Tja, wem sagst DU das:D

Ich bemühe nochmals das Autoschlaraffenland in dem wir heute noch leben!
Wir können heute noch überall hinfahren wozu es uns auf der Stelle gelüstet.
Setz mich in mein Auto und fahre einfach drauflos, weil mir gerade danach ist.
Und wenn der Sprit alle ist dann tanke ich einfach.......
.
.
und wenn das nun nicht mehr ganz so schnell geht?
Weil es kaum mehr Sprit gibt (der ist viel zu kostbar als ihn durch Spotzmotoren in die Atmosphäre zu jagen!)
oder mein Akku 1-2h braucht um nachgelaqden zu sein oder gerade als Strompuffer leergesaugt wird weil man sich vorher überlegen muß wie man seinen PKW am nächsten Tag nutzen will?
Deswegen wird man noch lange nicht mit dem Fahrrad rumfahren müssen aber seine liebgewonnenen Gewohnheiten wird man mehr oder weniger über Bord werfen müssen wenn man an Mobilität in 30 Jahren denkt- und da bin ich mir sehr sicher denn das einfache Betanken unserer Autos mit Sprit hat uns ganz schön verwöhnt;)

Das mit dem Gehirn einschalten funktioniert halt nicht bei jedem gleichermaßen gut, gell Udo;)
Du erinnerst mich an die Titanic die unter Volldampf und Vertrauen in die eigene Unsinkbarkeit blind durch die Nacht rauschte um am Eisberg allen Illussionen beraubt zu werden.

Zu guter Letzt:
ist der Vorwurf einer "grünen Stammtischparole" nicht Stammtisch pur?;)

Jaja, das Gehirn:D

Oliver

RWA
11.09.2012, 21:59
Wieso willst Du Deinen Mitmenschen vorschreiben, wie luxuriös sie zu reisen hätten? Sollte das nicht jeder für sich entscheiden können?


ich seh das anders, das hat doch nichts mit vorschreiben oder Minimalausstattung zu tun, ein aktueller Golf ist ziemlich genau doppelt so schwer wie das Urmodell, ja muss das denn wirklich sein ?

Man kann doch heute die gleiche Karosserie bauen wie damals, mit den aktuellen hochfesten Stählen, die wäre nur unwesentlich schwerer.
Die aktuellen Motoren sind leichter geworden und viel stärker und sparsamer, und langlebiger.
Und so schlecht gefahren ist man in einem Golf Bj.74 auch nicht, mein Audi 80 Bj.78 hatte sogar schon einen höhenverstellbaren Fahrersitz, damals aber vermutlich noch, damit der typische Audifahrer seinen Hut beim Fahren aufbehalten konnte.
Man kann heute Autoscheiben so beschichten, das die Erwärmung durch direkte Sonneneinstrahlung sehr stark vermindert ist, also sind die aerodynamisch günstigen schrägen Scheiben gar kein Problem.

Es ist also alles da für ein leichtes, extrem sparsames und billiges Auto, man muss nichts neues erfinden,nur bauen tut das keiner.

Aber weil die Sicherheitsfanatiker jedem weismachen, er braucht 16Airbags, und das mit dubiosen unrealistischen Crashversuchen zu belegen versuchen, glaubt jeder er braucht 16Airbags, und die Industrie baut das dann, und dann wird das Auto eben schwerer.

Vor allem, ein leichtes Auto macht viel mehr Spass als ein schweres, weil viel dynamischer, vielleicht erinnert sich noch einer, Golf GTI 76, das war kein bischen ein langweiliges, und vor allem kein "minimal" Auto.

Und, ein ganz wesentlicher Punkt, so ein Auto würde keinen in wirtschaftliche Abgründe stürzen.

Ich bin auch kein Kommunist, aber man muss doch den Leuten so etwas anbieten, es kann doch nicht sein, das irgendwelches Ostblockgeraffel, das zu grossen Teilen aus eben der Technik aus den 70 und 80ern besteht für satte 10000€ für preiswert empfunden wird, das geht auch viel billiger !

Und, wenn es technisch simpel und in Modulbauweise ( auch ein alter Hut, kommt jetzt eh wieder im VW Konzern ) gehalten ist, und es denn mal eine praktikable Lösung für einen alternativen Antrieb gibt, dann kann man das Ding umrüsten.

Gut für die Umwelt, weil nicht ständig alles komplett neu gebaut und gekauft werden muss, gut für den Kunden, weil preiswert zu realisieren, aber und das ist der Haken, schlecht für Poltik, Banken und Industrie, weil die einen uns ständig erzählen wir sollen die neueste Technik kaufen und die anderen satt davon leben und, und so wird ein Kreislauf daraus, die Politik die Umsatz und Unternehmenssteuern braucht.

Nur der Kunde ist da irgendwie aussen vor und hat keine Wahl.

Natürlich muss es für die, die es sich erlauben können, auch weiterhin Cayennes Touaregs X u Q u S usw geben, jeder wie er kann.

Aber wenn der Sprit dann dermaleinst wirklich knapp wird, hat man die Möglichkeit, flexibel zu reagieren, kann sich aussuchen, wann und ob man
umrüstet und der ganze Individualverkehr wird fliessend meinetwegen elektrisch.



Roland

Ost
12.09.2012, 08:27
Wohltuend daß doch einige über den Tellerrand blicken können:)


Man kann heute Autoscheiben so beschichten, das die Erwärmung durch direkte Sonneneinstrahlung sehr stark vermindert ist, also sind die aerodynamisch günstigen schrägen Scheiben gar kein Problem.

Naja, sooo einfach scheint dies dann doch nicht zu sein sonst hätten wir das schon serienmäßig.
Außerdem sind dem vielleicht Grenzen durch den Gesetzgeber gesteckt, schließlich wollen die das Gesicht des Rasers blitzen;)
Ich frage mich eben wieso die heutigen Scheiben so stark geneigt sein müssen?
Jeder Airliner hat wesentlich! steiler stehende Scheiben und die brauchen eine gute Aerodynamik sicherlich mehr als ein KFZ.
Es sind fast alleine Designgründe weil ja jedes Auto heute extrem dynamisch, schnittig und sportlich aussehen muß.
Und aggressiv fürs Überholimage:rolleyes:
Bin ich ein grüner Idealist wenn ich sage daß sich viele Autos eindeutig in die falsche Richtung entwickeln?

Es gibt durchaus auch anderes zu beobachten- wie ich meine mit zunehmender Tendenz.
Man muß sich mal diese Statistik ansehen- nämlich den Privatkäufer.
http://www.zeit.de/auto/2011-07/privatkunden-automarkt
Schnittig und sportlich?
Na überwiegend wohl kaum, hier findet sich- mit Ausnahmen- Vernunft und auch eine gewisse Bescheidenheit.
Wenn über 60% aller verkauften PKW Firmenwagen sind bei denen es auf Vernunft kaum ankommt dann braucht man sich nicht wundern wenn man AUtowerbung anschaut;)
Schaut man sich dann noch auf den Supermarkt Parkplätzen um dann findet man zunehmend Handwerkerautos wie Caddy, Kangoo & Co. Luxus Fehlanzeige dafür Hartplastik Innenräume.
Es gibt sie also- die Leute die AUtos nach anderen Gesichtspunkten kaufen wie "Freude am Fahren" oder "Vorsprung durch Technik":D

M.M. nach gibt es einen Markt für einfacher gehaltene Autos die man leichter elektrisch betreiben könnte zu bezahlbaren Preisen!
Doch die passen nicht zum Image von Audi, Mercedes und BMW die ihre Kohle überwiegend mit den fahrenden Wohnzimmern von Firmenkunden machen;)
Und die Kohle, die DIE an ihren Autos verdienen machen sie nicht mit den Autos ansich sondern mit den Extras die ganz schnell Dimensionen annehmen von denen man sich locker einen schönen Zweitwagen kaufen könnte!

Bin ich ein Kommunist wenn ich darüber den Kopf schüttle?
Wer´s meint;)

Oliver

RWA
12.09.2012, 09:48
Moin, nur kurz was zu den Fenstern, weil offtopic, es gibt bereits seit Jahren metallbedampfte Autoscheiben, Audi hatte das z.B. schon 1988, nannte sich Siglachrom. Mein Auto hat auch metallbedampfte Scheiben und Schiebedach, und wenn mir die Sonne durchs Dach auf den Kopf scheint, wird es nicht wärmer, funktioniert also.

An Verkehrsflugzeugen sind die Fenster immer so klein wie möglich, weil sie die tragende Struktur unterbrechen bzw. schwächen, das man die dann nicht auch noch neigen kann ergibt sich aus der Grösse.

Roland

Ost
12.09.2012, 13:10
Das sieht aber beim Boing Dreamliner anders aus ;-)

Martin Stein
12.09.2012, 13:51
Es gibt sie also- die Leute die Autos nach anderen Gesichtspunkten kaufen wie "Freude am Fahren" oder "Vorsprung durch Technik"

Ja, dazu würde auch ich mich zählen. Aber dann:

Der neue Fahr-Erlebnisschalter im 1er BMW.

Da könnte ich mich zerkugeln drüber.
Schon die Vorstellung, dass da so ein im Alltag gefangener Sparkassentyp mit seiner Bauchfrei-Trulla drinsitzt und grübelt:

"Hm, ob ich mal auf sportlich stelle? Schatzi, was meinst du? Sollen wir mal auf sportlich stellen?" Und schon geht es sportlich ab zum Supermarkt, Fertignahrung und "Hugo" kaufen.

udogigahertz
12.09.2012, 14:25
Schade Udo,

Du bist gedanklich mal wieder im Hier und Jetzt stecken geblieben:(

Oliver
Nun, lieber hier fest verwurzelt sein als in der Vergangenheit (HeckflossenBenz) oder einer eventuellen Zukunft zu schwelgen.


Ich bin weder Kommunist noch möchte ich irgendjemandem vorschreiben was er für ein Auto zu fahren hat.

So? Einerseits freut mich das, andererseit verstehe ich nicht, dass Du von einem Ende des Individualverkerhrs ausgehst.


Glaubst Du allen Ernstes daß wir in 20, 30 Jahren noch mit Autos rumfahren die z.B. heute als Mittelklasse bezeichnet werden (diese Mittelklasse war vor nicht allzulanger Zeit Oberklasse, gemessen an der schieren Größe, Gewicht und verbautem Luxus!)

Nein, das denke ich auch nicht, Oliver. Das hatte ich aber auch so nicht geschrieben.


Es müßte bis dahin schon die Eierlegende Wollmilchsau an Akku (oder anderem Antriebskonzept) erfunden werden um den Energiehunger solcher Autos in Zukunft stillen zu könnenEntweder das oder ein Akkuwechselkonzept á la Renault, das auf geleasten und genormten Akkus basiert. Damit wären E-Autos plötzlich wieder attraktiv, denn

- der Käufer muss nicht mehr den Akku (der dickste Brocken an Geld in einem E-Auto) direkt bezahlen, sondern mietet ihn nur. Damit hat er automatisch auch nicht mehr das Risiko, nach einigen Jahren für ungeheuer viel Geld einen neuen Akkupack kaufen zu müssen, der wird bei jedem "Tanken" ausgetauscht.

- ein flächendeckendes Akku-Austauschstationen-System analog zu den Tankstellen müsste geschaffen werden, an denen man in kurzer Zeit seinen leeren Akku gegen einen neuen eintauschen kann. So ein "Tankvorgang" dauert dann auch nicht länger, als bisher schon. Damit wären wieder unbegrenzte Fahrten zu jeder Zeit möglich ohne lästige Ladepausen einlegen zu müssen. Gleichzeitig kann die Akkukapazität in einem vernünftigen Rahmen bleiben, Reichweiten von 150 bis 200 Kilometer wären mehr als genug.

- da man vorher kein Eigentum am Akku erworben hatte, kann es einem egal sein, ob man nun einen brandneuen Akku bekommt oder einen Pack, der schon einige Zyklen hinter sich hat. Es sollte nur immer eine Mindestreichweite drinstecken.

- Bevor das Argument der Verfügbarkeit kommt: Heutzutage im Zeitalter der totalen Vernetzung dürfte es kein Problem sein, einen Tag vor Antritt einer geplanten längeren Fahrt diese Route in den Planer einzugeben und sich zu gewissen Zeiten an den anzulaufenden Stationen volle Akkupacks reservieren zu lassen, wer nicht vorher reserviert hat, kann dann direkt vom vernetzten Auto aus abrufen, an welcher Tankstation wie viele volle Packs bereitstehen, bzw. wie lange es dauert, bis zu ladende Akku dort wieder voll sein werden, gleichzeitig kann man dann so ein volles Pack reservieren.

- die Finanzierung (die Kosten dafür) sollte natürlich vorher bekannt sein, ich schätze mal, dass das auch nicht wirklich "billig" sein kann, denn die enorme Anfangsinvestition in mindestens doppelt so viele Akkupacks wie in den Autos drinstecken (zum Nachladen) sowie der Aufbau dieser Tankstationen muss ja irgendwie wieder reinkommen. Und vergessen wir nicht den Staat: Fallen die Einnahmen aus dem Verkauf des Kraftstoffes großteils weg, wird der sich anderweitig schadlos halten (müssen).

Fazit: Auch morgen (oder übermorgen oder überübermorgen) wird Individualverkehr möglich sein, also Fahrten einfach mal so ....... ob das sinnvoll ist, muss jeder für sich beantworten. Natürlich werden unsere Fahrzeuge dann anders aussehen als heute, sich anders fahren, vielleicht automatisch auf der Autobahn eingeklinkt in eine Art Verkehrsleittechnik? Es wird auch dann noch Minimalfahrzeuge geben, aber natürlich auch Luxusfahrzeuge und auch was dazwischen, für jeden Geldbeutel etwas. Aber billiger wirds wohl nicht werden.


Du willst nicht verstehen daß wir in ein paar Jahrzehnten einen so teuren und knappen Sprit haben daß sich so einen Spritschlucker nur noch die Superreichen leisten können oder glaubst Du es wird möglich sein 2t Leergewicht mit 1,5l Diesel/100 km zu bewegen???Nein, ich will keineswegs so weitermachen ...... wo habe ich das denn geschrieben? Lies Dir doch mal den obigen Text durch und versuche mal, den zu verstehen.

Die Welt wird immer voller, die Energie ein immer kostbareres Gut und Du willst weitermachen wie bisher???Oliver, das ist Blödsinn, wir werden immer genug (mehr als genug) Energie zur Verfügung haben, so lange die Sonne scheint. Was Du meintest, war sicherlich bezogen auf Öl und Produkte daraus, z. B. Benzin, LPG, CNG. Diese Dinge werden in der Tat in Zukunft immer knapper werden, da geht kein Weg daran vorbei. Aber etwas anderes habe ich doch auch nie behauptet?

Wohingegen Du sonen ollen Flossen-Benz aus den 50er Jahren als vorbildlich hingestellt hast, wer ist denn nun der ewig-gestrige von uns beiden? Oliver, klar bleibt es in so einem alten Auto auch ohne Klima einigermassen erträglich, weil deren Fernsterscheiben nahezu senkrecht stehen. Weist Du denn, warum die heutigen Autos so schräg stehende Scheiben haben? Einzig und allein wegen der besseren Aerodynamik, der sogenannte Luftwiderstandsbeiwert (wurde mal groß in der Werbung herausgestellt, heute ist das selbstverständlich). Die alten Autos hatten allesamt die "Windschnittigkeit" einer Schrankwand und damit einen sehr hohen Verbrauch, schon bei Geschwindigkeiten jenseit von 100 km/h.

Darum hat man die Autos "glattgebügelt", damit sie weniger verbrauchen. Aber Du stellst so ein altes Konzept zur Diskussion? Ach ja, bevor jetzt wieder das Argument mit der Klimaanlage kommt, die man ja fast zwangsläufig braucht und die den Verbrauch um ungefähr einen Liter 100 km/h anhebt: Die Einsparung durch die verbesserte Aerodynamik ist immer deutlich höher, als dieser Mehrverbrauch, Ausnahme: reiner Stadtverkehr.


Und vor diesem Hintergrund darfst Du dann auch meine alte Mercedes Heckflosse sehen.....
das Einzige was ich damit sagen wollte ist,
daß man durch ein geeignetes Design die Hitze im Sommer weit mehr draußen lassen kann wenn man die Scheiben steiler stellt so wie es früher war Nun, das könnte man auch jetzt haben: Man lässt einfach die Scheiben weg und baut so ein Panzerperiskop ein ......... nur, wer würde sich sowas kaufen? Aber die Scheiben wieder gerade stellen und damit zurück zur Aerodynamik der 50er Jahre?


Grüße
Udo

Ron Dep
12.09.2012, 14:33
- der Käufer muss nicht mehr den Akku (der dickste Brocken an Geld in einem E-Auto) direkt bezahlen, sondern mietet ihn nur. Damit hat er automatisch auch nicht mehr das Risiko, nach einigen Jahren für ungeheuer viel Geld einen neuen Akkupack kaufen zu müssen, der wird bei jedem "Tanken" ausgetauscht
Getauscht werden die Mietakkus leider nicht. Man bleibt auf seinem immer älter werdenden Akku selber sitzen. Die Miete mindert aber immerhin das immens teure Totalausfallsrisiko. Dass das Mietkonzept aufgeht, sieht man beim beliebten Renault Twizy.

udogigahertz
12.09.2012, 14:38
ich seh das anders, das hat doch nichts mit vorschreiben oder Minimalausstattung zu tun, ein aktueller Golf ist ziemlich genau doppelt so schwer wie das Urmodell, ja muss das denn wirklich sein ?
Roland

Ja, muss sein, denn:

- der aktuelle Golf ist doch ein viel größeres Auto als der Golf 1. Der aktuelle Polo ist bereits größer als der Ur-Golf.

- ein größeres Auto ist naturgemäß auch schwerer.

- gleichzeitig sind die Ansprüche der Käufer gestiegen, ein Auto in der Golfklasse ohne Klimaanlage ist als Gebrauchter nur sehr schwer wieder verkaufbar, auch die Sicherheitstechnik wie ABS, ESP sowie eine heute ebenfalls zum Standard zählende Servolenkung wiegt was extra.

- ein größeres Auto verfügt prinzipiell über eine höhere passive Unfallsicherheit.

- Auf so Kinkerlitzchen wie elektrisch beheizbare und verstellbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber will doch auch kaum jemand verzichten, aber all das erhöht das Gewicht.

Darum ist ein aktueller Golf so viel schwerer als das Urmodell, bei gleichem Verbrauch und viel besseren Fahrleistungen. Ich verstehe die Kritik daran nicht wirklich, jeder will möglichst viel Sicherheit und Luxus, beklagt sich dann aber über das Gewicht des Autos.


Grüße
Udo

udogigahertz
12.09.2012, 14:42
Getauscht werden die Mietakkus leider nicht. Man bleibt auf seinem immer älter werdenden Akku selber sitzen. Die Miete mindert aber immerhin das immens teure Totalausfallsrisiko. Dass das Mietkonzept aufgeht, sieht man beim beliebten Renault Twizy.

Oh Mann !!!

Das war das Renault-Konzept der Zukunft, das mit dem Akkuaustausch, das zur Zeit in Dänemark und Israel erprobt wird, das ist für die Zukunft gedacht, nicht für den akutellen Twizzy, der hat nämlich keinen Wechselakku!

Liest hier eigentlich jemand meine Beiträge auch durch, bevor ich kritisiert werde für Dinge, die da so gar nicht drinstehen?


Grüße
Udo

Carlos1
12.09.2012, 15:29
Ich verstehe die Kritik daran nicht wirklich, jeder will möglichst viel Sicherheit und Luxus, beklagt sich dann aber über das Gewicht des Autos.


Grüße
Udo

Bei meinem jetzigen Auto gehörte die Klimaanlage schon zur Standardausstattung. Ich schalte sie aber praktisch nie an, weil ich mir meinen Verbrauchsschnitt nicht "versauen" will. Der Wagen hat auch ziemlich stark getönte Scheiben, ich glaube, das bringt schon was gegen die Wärme. Für das nächste Auto bin ich wild entschlossen, dass es ohne Klimaanlage sein soll. Da schreit natürlich jeder, dass so ein Auto sich gebraucht nicht mehr verkaufen lässt. Da sollte mal langsam ein Umdenken einsetzen! Und die Hersteller sollten die Autos auch wahlweise ohne solchen Luxus anbieten. Notfalls muss ich dann Dacia kaufen, aber die sollen ja gar nicht so schlecht sein.

Ich finde es übrigens sehr angenehm, ca 1000 km mit einer Tankfüllung fahren zu können. Dagegen alle Nase lang an die Steckdose oder Akku tauschen ... hmmm.

Ost
12.09.2012, 16:23
Nun, lieber hier fest verwurzelt sein als in der Vergangenheit (HeckflossenBenz) oder einer eventuellen Zukunft zu schwelgen.

Du bist nicht fest verwurzelt sondern eingefahren,
ich schwelge nicht in der Vergangenheit (Heckflosse) sondern hab nur darauf hingewiesen daß es früher auch ohne Klima ging (und praktisch jedes Auto heute ne Klima braucht WEIL die Scheiben so steil stehen
und die (fernere) Zukunft wird uns Autos bringen die man nicht mehr mit den Luxuskarren heute vergleichen kann.
Warum?
Weil Rohstoffe, Resourcen und Öl bei wieviel Mrd. Menschen immer knapper und kostbarer werden;)


So? Einerseits freut mich das, andererseit verstehe ich nicht, dass Du von einem Ende des Individualverkerhrs ausgehst.
Wo hab ich das geschrieben?
Ich hab geschrieben daß der Individualverkehr in Zukunft etwas anders aussehen wird wie der, an den wir uns heute bequem gewöhnt haben;)


Nein, das denke ich auch nicht, Oliver. Das hatte ich aber auch so nicht geschrieben.

UInd ich hab den ganzen anderen Mist, den Du mir unterjubeltest NICHT geschrieben (Kommunist...grüne Stammtischpolitik)


Heutzutage im Zeitalter der totalen Vernetzung dürfte es kein Problem sein, einen Tag vor Antritt einer geplanten längeren Fahrt diese Route in den Planer einzugeben und sich zu gewissen Zeiten an den anzulaufenden Stationen volle Akkupacks reservieren zu lassen, wer nicht vorher reserviert hat, kann dann direkt vom vernetzten Auto aus abrufen, an welcher Tankstation wie viele volle Packs bereitstehen, bzw. wie lange es dauert, bis zu ladende Akku dort wieder voll sein werden, gleichzeitig kann man dann so ein volles Pack reservieren.

Z.B. meinte ich das wenn ich schreib daß der Individualverkehr in Zukunft anders aussehen muß.
In Zukunft werden wir uns vorher überlegen müssen wann und wohin wir zu welchem Zweck Auto fahren.
Geht doch, Udo;)


also Fahrten einfach mal so
Für kurze Fahrten ins Kino oder den Notfall mit Sicherheit, ansonsten aber widerspricht das dem obigen Zitat von Dir


wir werden immer genug (mehr als genug) Energie zur Verfügung haben, so lange die Sonne scheint.

Eben, so lange die Sonne scheint oder der Wind weht. Die Frage wird also sein wie man die üppige Sonnenenergie für die anderen Zeiten speichern kann und da bietet es sich an die AKkupacks in den Autos zu nutzen die nicht gebraucht werden.
Damit das aber funktionieren kann muß ich mir als User vorher überlegen wann ich wohin fahren will;)


Wohingegen Du sonen ollen Flossen-Benz aus den 50er Jahren als vorbildlich hingestellt hast, wer ist denn nun der ewig-gestrige von uns beiden? Oliver, klar bleibt es in so einem alten Auto auch ohne Klima einigermassen erträglich, weil deren Fernsterscheiben nahezu senkrecht stehen. Weist Du denn, warum die heutigen Autos so schräg stehende Scheiben haben? Einzig und allein wegen der besseren Aerodynamik, der sogenannte Luftwiderstandsbeiwert (wurde mal groß in der Werbung herausgestellt, heute ist das selbstverständlich). Die alten Autos hatten allesamt die "Windschnittigkeit" einer Schrankwand und damit einen sehr hohen Verbrauch, schon bei Geschwindigkeiten jenseit von 100 km/h.

Ich hab ihn nicht als Vorbild hingestellt, dioe Vorteile der steilen Scheiben aber hast Du erkannt- prima.
Der Nachteil- die schlechtere Aerodynamik- war bei den Oldies sicher ein Punkt,
ich bin mir aber sehr sicher daß man mit heutigem Wissen wieder steilere Scheiben bauen könnte weil die Windschutzscheibe nur einen Teil der Aerodynamik ausmacht zumal bei einer Geschwindigkeit bis 130 km/h!
Damit kann man sich die Klima sparen oder kleiner gestalten und man braucht sie seltener.
Wenn das auch mit einer beschichteten Scheibe gelingt dann kann man sie so schräg lassen wie sie sind.
Schau Dir mal einen aktuellen Fiesta an und dann gehst Du meine Gedanken nochmals durch;)


Aber die Scheiben wieder gerade stellen und damit zurück zur Aerodynamik der 50er Jahre?


Der Einfluss der Windschutzscheibe auf die Gesamtaerodynamik ist sehr viel geringer als Du denkst.
Sehr wichtig bei der Scheibe ist die Form der A-Säule für die Umströmung und die Rundung der Scheibe.
http://www.volkswagenag.com/content/vwcorp/info_center/de/publications/2012/07
/viavision_no06_july_2012.bin.html/binarystorageitem/file/VIAVISION_D6.pdf

Also komm jetzt mal runter von Deinem Lamento der 50er Jahre Aerodynamik durch steil stehende Scheiben,
man kann ein Auto auch mit steileren Scheiben aerodynamisch gestalten und sogar senkrechtren wie den alten Rumpler mit seinem CW Wert von 0,28
Wenngleich ich sowas auch nicht in der Garage stehen haben will zeigt es doch eindrucksvoll daß nicht alle Wege die die Konstrukteure heute gehen auch die einzigen Wege sind;)

Auch mein nächstes Beispiel möchte ich nicht unbedingt in der Garage stehen haben wenngleich ich mich sicher daran gewöhnen könnte
http://de.wikipedia.org/wiki/Mercedes-Benz_bionic_car

Hat recht steile Scheiben, nicht wahr:cool:

Oliver

Ron Dep
12.09.2012, 16:23
Liest hier eigentlich jemand meine Beiträge auch durch, bevor ich kritisiert werde für Dinge, die da so gar nicht drinstehen?
Niemand hat dich kritisiert. Nimm nicht alles so persönlich, du bist nicht der König! ;)

Ost
12.09.2012, 16:32
jeder will möglichst viel Sicherheit und Luxus, beklagt sich dann aber über das Gewicht des Autos.

Sicherheit ja, aber 2 Airbags vorne und 2 auf jeder Seite reichen, elektr. Fensterheber hat mein Caddy nicht und einziger Luxus ist eine Klima, einen Rückfahrwarner (unabdingbar beim Maxi) und ein Radio.
Zentralverriegelung bräuchte ich nicht, den kriegt man aber m.W. nicht ohne;)
Ein ESP hat mein Caddy nicht, braucht er nicht er hat es mit seinem extrem langen Radstand schon "eingebaut".
Ich weiß genau von was ich rede denn ich fahre viel und hab diesem Radstand einiges zu verdanken!



ein größeres Auto verfügt prinzipiell über eine höhere passive Unfallsicherheit.

So ein Quatsch!
Das liegt eher am Geldbeutel als an der Größe des Autos.
Man bekommt einen Kleinwagen genau so sicher hin wie eine S-Klasse aber dann wird der Kleinwagen zu teuer für die Klasse;)
Beispiel?
A-Klasse

Ost
12.09.2012, 16:53
Ich finde es übrigens sehr angenehm, ca 1000 km mit einer Tankfüllung fahren zu können. Dagegen alle Nase lang an die Steckdose oder Akku tauschen ... hmmm.

Natürlich ist das sehr angenehm.
Genial, super! Je länger man der teuren Tanke die Nase zeigen kann desto besser und hier hat sich auch viel getan im Vergleich zu früher.
Wie weit ist man im Schnitt mit einem Käfer gekommen?

Ich fürchte jedoch daß wir uns von dieser Bequemlichkeit über kurz oder lang verabschieden können wenn nicht der eierlegende Wollmilchsauakku kommt oder man Strom nicht mit dem Schlauch einfüllen kann.
Davon red ich die ganze Zeit!
Wir werden uns umgewöhnen müssen denn an Wunderakkus glaub ich nicht.
Ich denke aber daß es Autos mit 350-400 km Maximalreichweite geben wird die dann einigermaßen bezahlbar sind und innerhalb akzeptabler Zeit auf irgend eine Weise mit neuer Energie versorgt werden können.
Der Wechselakku wäre so ein System, da es sich aber um einen Einheitsakku handeln müßte werden sich die Autos in Größe und Gewicht angleichen müssen
oder eben man kann mit einem Akku seine abgespeckte Familienkutsche mit max. 120 km/h 400km weit bewegen während der Sportwagen mit freier Fahrt für freie Bürger nur 200 km weit kommt wenn man ihn auch so bewegt;)
Oder seinen E-SUV 250 km weit:D

Das wäre schon eine tolle (AKKU)Leistung uind wenn die nicht gelingt,
dann werden wir ein Mobilitätsproblem haben und nach anderen Wegen suchen müssen.
Ein Autozug (hinter jeden überregionalen Zug einen Autoladewagen) würde mich dann von Geislingen nach München bringen- kein Problem elek. von Donzdorf nach Geislingen, 1,5h Ladezeit auf dem Zug, mit vollen Akkus in München rumkurven und das Ganze am Abend wieder zurück...
nur ein Gedankenspiel aber unumgänglich falls die Akkus so bleiben wie sie heute sind;)

Oliver

RWA
12.09.2012, 17:04
So ein Quatsch!
Das liegt eher am Geldbeutel als an der Größe des Autos.
Man bekommt einen Kleinwagen genau so sicher hin wie eine S-Klasse aber dann wird der Kleinwagen zu teuer für die Klasse;)
Beispiel?
A-Klasse


Naja, wenn man bedenkt, das die eigentliche Knautschzone eines Autos nur von der Vorderkante der Stossstange bis zum vorderen Ende des Motors reicht, hab ich schon gerne noch ganz viel Motor zwischen mir und der Knautschzone, der im Fall der Fälle jede Menge Energie aufnimmt.

Und das grössere Beharrungsvermögen eines schweren Autos sorgt auch dafür, das Energie langsamer abgebaut wird.

...und jetzt komm mir keiner mit Rennautos, die ja so viel leichter sind und so viel aushalten, das stimmt, aber die haben auch eine extra dafür konstruierte Sicherheitszelle und der Fahrer kann sich, wenn das Auto irgendwo anschlägt, nicht relativ zum Auto bewegen, und Rennautos fahren in der Regel alle in die selbe Richtung, da ist der typische Ablauf eines Einschlags nicht vergleichbar mit normalem Strassenverkehr.


Roland

Ost
12.09.2012, 17:29
Es ist wie bei dem neuen amerikanischen Test:
kommt immer draufan wie man crasht;)
Da haben die dt. Autos mit viel Motor vor den Füßen gar nicht gut abgeschnitten:(

Die A-Klasse ist ein sehr sicheres Auto in jeder Hinsicht.
Natürlich ist ein Q7 sicherer, also wünscht man sich ein solches oder vergleichbares Auto.
Krachen die aber gegeneinander sind die auch nicht mehr sooo sicher also kauft man sich die nächst höhere und schwerere Klasse z.B. den ML- weil man will ja möglichst viel Sicherheit;)
Den wiederum kann man womöglich mit einem Ami-SUV toppen usw........
Sind deswegen heute Mittelklasseautos bald 5m lang?

Der Unfallgegner im Kleinwagen (oder eben dem A) hat dann das Nachsehen,
beim Crash gegen ein festes Hinderniss aber ist ein ML nicht prinzipiell sicherer als ein A oder Golf

Warum soll ich- wenn´s ums Prinzip geht- nicht mit Rennautos kommen?
Konstruktiv kann man Autos jedenfalls auch ohne viel Motor vornedran sehr sehr sicher machen,
viel Blech um einen herum schützt noch lange nicht, denn dann muß man nur noch mehr Blech verbauen um das Gewicht zu kompensieren und man muß alles noch stabiler und dicker bauen usw.

Oliver

egge
12.09.2012, 18:32
:confused:

Merke: Auto kaufen weil man damit 1000km (ohne Schlaf) nach Moskau fahren könnte, um es dann gegen einen Dacia zu crashen :D
Fette Abenteuermaschine :D

RWA
12.09.2012, 18:40
Ein ESP hat mein Caddy nicht, braucht er nicht er hat es mit seinem extrem langen Radstand schon "eingebaut".
Ich weiß genau von was ich rede denn ich fahre viel und hab diesem Radstand einiges zu verdanken!


....hm....der Caddy ist ein Fronttriebler oder? Da spielt doch der Radstand eine untergeordnete Rolle, die Hinterachse läuft der angetriebenen Vorderachse doch nur stumpf hinterher und hat im Falle VW weder Spur- noch Sturzkurve, also hast du mit längerem Radstand nur einen kleineren Schwimmwinkel im Auto, weil die Hinterachse weniger Schräglauf braucht.

und wie ich feststellen kann, haben beim Caddy beide erhältlichen Radstände vorne die gleiche Spurdifferenz beim Lenken, also wenn den Entwicklern bei VW das egal war, dann kannst du davon ausgehen, das es fahrdynamisch keine Rolle spielt.

Roland

udogigahertz
12.09.2012, 18:43
Die A-Klasse ist ein sehr sicheres Auto in jeder Hinsicht.

Oliver

Die A-Klasse (und vergleichbar dazu alle modernen Kleinwagen aus großen Konzernen, Mercedes ist da keine Ausnahme) ist nur deshalb so sicher, weil die größeren Autos darauf abgestimmt sind, die haben nämlich sozusagen die Knautschzone für den "kleinen" gleich mit eingebaut, das heißt, deren Karosserie verformt sich stärker, als die der kleineren Autos.

Die Hersteller haben das Problem der viel zu kurzen Knautschzone an kleinen Autos längst erkannt und Abhilfe geschaffen.


Natürlich ist ein Q7 sicherer, also wünscht man sich ein solches oder vergleichbares Auto.Aha, auf einmal ist ein größerer, schwererer Wagen nun doch sicherer? Warum dann diese Aussage von Dir:
Zitat udogigahertz:
ein größeres Auto verfügt prinzipiell über eine höhere passive Unfallsicherheit. Antwort darauf von Ost (Oliver):
So ein Quatsch!Oliver, Du weißt wohl selbst nicht mehr so genau, was Du gerade denkst? Du drehst Dich im Kreise, pass aber auf, dass Dir nicht schwindelig wird. ;)


Grüße
Udo

RWA
12.09.2012, 19:25
Ja, muss sein, denn:

- der aktuelle Golf ist doch ein viel größeres Auto als der Golf 1. Der aktuelle Polo ist bereits größer als der Ur-Golf.

- ein größeres Auto ist naturgemäß auch schwerer.

- gleichzeitig sind die Ansprüche der Käufer gestiegen, ein Auto in der Golfklasse ohne Klimaanlage ist als Gebrauchter nur sehr schwer wieder verkaufbar, auch die Sicherheitstechnik wie ABS, ESP sowie eine heute ebenfalls zum Standard zählende Servolenkung wiegt was extra.

- ein größeres Auto verfügt prinzipiell über eine höhere passive Unfallsicherheit.

- Auf so Kinkerlitzchen wie elektrisch beheizbare und verstellbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber will doch auch kaum jemand verzichten, aber all das erhöht das Gewicht.

Darum ist ein aktueller Golf so viel schwerer als das Urmodell, bei gleichem Verbrauch und viel besseren Fahrleistungen. Ich verstehe die Kritik daran nicht wirklich, jeder will möglichst viel Sicherheit und Luxus, beklagt sich dann aber über das Gewicht des Autos.


Grüße
Udo

Na du hast mich falsch verstanden, es ist doch garnicht so, das JEDER die Vollausstattung mit allem drum und dran haben will, sieht man doch schon an den Beiträgen hier. Ich meinte, es muss für die, die das alles NICHT haben wollen, doch auch ein Angebot geben, und auch die Möglichkeit auf einen anderen Antrieb umzurüsten, ohne gleich ein komplettes Auto kaufen zu müssen.

Aber ganz davon ab, ABS und ESP ist das gleiche Bauteil, ein Hydroaggregat mit Vorladepumpe, wiegt mit Steuerung vielleicht 5-7kg, das also kann es nicht sein. Servolenkung als Standard kam doch erst mit den schweren Autos und den so schicken breiten Rädern, bei einem viel leichteren Auto ist doch gar keine mehr notwendig, es sei denn es ist ein schnelles Auto, dann macht die für die hohen Geschwindigkeiten notwendige Lenkgeometrie wieder eine Lenkhilfe nötig, aber auch das schlägt sich im Gewicht nicht so drastisch nieder, eine elektrohydraulische Einheit wiegt komplett mit Schläuchen vielleicht 15- 20kg.

Also wöge ein GTI Mj76 mit ABS/ESP und Lenkhilfe etwa knapp über 800kg, und er könnte ja durchaus, weil die Leute dicker sind als früher 10cm länger und breiter sein, und wäre immer noch nicht bei den 1400kg des aktuellen Autos.


Ah, und damit ich nicht in die falsche Schublade gerate, nach meinem Empfinden rangieren alle hier diskutierten Alternativautos unter der Kategorie Gehhilfe, ich rede also nicht von meinen Ansprüchen an ein Auto.



Roland

RWA
12.09.2012, 19:41
Da fällt mir noch was ein, warum beharrt die Industrie auf 12Volt im Auto? Da könnte man gewaltig Gewicht sparen, was auch den Elektroautos helfen würde!

Wenn ich mir allein einen heutigen Anlasser ankucke, und die dicken Kabel, die da hin gehen, und das mit einem aktuellen 10 oder 12S brushless-Motor vergleiche, der möglicherweise sogar deutlich kräftiger ist.

Also warum nicht das ganze Auto auf 48Volt umstellen, ausser der Sensorik natürlich, aber die wird ohnehin von ihren Steuergeräten versorgt, mit Bussystem für alle Organe, das wäre ein echter Fortschritt, alle E-Motoren viel kleiner, alle Kabel viel dünner, durch das Bussystem jede Menge Kabel gespart usw.

...aber da ist das Problem, weniger Teile, womöglich langlebiger....auch billiger....und genau deswegen macht das keiner !


Roland

Ost
13.09.2012, 07:43
Du drehst Dich im Kreise, pass aber auf, dass Dir nicht schwindelig wird.


Vielleicht solltest Du dich auch mal öfters im Kreise drehen denn dann würdest Du vielleicht auch sehen was hinter Dir liegt;)
Sollte doch einem Kämpfer in Fleisch und Blut übergegangen sein:confused:


Die A-Klasse (und vergleichbar dazu alle modernen Kleinwagen aus großen Konzernen, Mercedes ist da keine Ausnahme) ist nur deshalb so sicher, weil die größeren Autos darauf abgestimmt sind, die haben nämlich sozusagen die Knautschzone für den "kleinen" gleich mit eingebaut, das heißt, deren Karosserie verformt sich stärker, als die der kleineren Autos.

Das ist teilweise richtig und deswegen hab ich geschrieben daß ein Q7 sicherer ist als eine A-Klasse.
Aber es gibt ja nicht nur den Crash Auto gegen Auto sondern auch Auto z.B. gegen Baum oder Mauer.
Und hier ist z.B. die A-Klasse (und inzwischen viele anderen Kleinwagen auch) genau so sicher wie andere Auto auch.
Und das ist sie weil es hier keinen Stoßimpuls vom schwereren Wagen gibt der u.U. die A-Klasse einfach von der Straße kugelt oder sie überrollt.
Darum ist es Quatsch zu schreiben daß ein größeres Auto prinzipiell sicherer ist;)
Es kann sicherer sein wenn der Unfallgegner ein kleines und leichtes Auto ist,
es kann genau so gut unsicherer sein wenn es gegen ein nicht nachgebendes Hindernis rauscht,
(das haben genügend Tests eindrücklich bewiesen;)
oder- wenn jeder einen SUV fahren würde und wir sind auf dem besten Wege dazu- gegen seinesgleichen prallt.

Genau diesen Unfall hab ich in Italien gesehen und ich denke daß auch Du da eingesehen hättest daß große schwere Autos NICHT "prinzipiell" sicherer sind als kleinere.

Mich würde interessieren wie der A bei diesem neuen Ami-Crashtest abgeschnitten hätte.
Denn im Gegensatz zu normalen PKW oder SUV´s nutzt der A auch seine Vorderreifen als Puffer, sein ganzer Vorderwagen ist anders abgestimmt um die Energie möglichst gleichmäßig abzubauen.
Nach dem ersten Aufschrei der dt. Automobilindustrie hat sich gezeigt daß dieser Amicrashtest durchaus seine Berechtigung hat.
Der Motor als "Puffer" vor den Beinen nützt hier rein gar nichts und die von Dir angesprochenen weichen Teile in großen und schweren Autos werden hier der Todesstoß für die getesteten Autos gewesen sein, die schwere nachschiebende Masse sowieso.

Größer & schwerer = sicherer ist eine Gleichung die nicht aufgeht aber in den Köpfen der Leute beharrlich drinsitzt.
Sicherer macht man ein Auto durch konstruktive Maßnahmen und nicht durch schiere Größe/Gewicht
und darum kann man ein 800kg E-Auto genau so sicher machen wie einen 1,6 Tonner- ist nur eine Preisfrage;)

Von der Gefahr durch die 2t Monster auf dt. Straßen möcht ich erst gar nicht anfangen.

"Sicher" ist ein Begriff im Autoverkehr den man sehr differenziert betrachten muß und nicht nur auf eine Sichtweise;)

Schon seit langem bin ich der Meinung daß wir uns mit unseren Autos immer mehr den amerikanischem Dinosauriern annähern die wir einst kritisiert haben.
Für die Amis waren europ. Autos früher eher zum "belächeln", heute entsprechen sie mehr denn je dem amerik. Geschmack und Vorlieben!
Und der ist nicht mein Vorbild und sollte es auch für niemanden sein;)

Vielleicht werden dt. Autos auch deswegen immer größer und fetter weil auch die Kinder immer fetter werden?
Kam gestern in den Nachrichten:(

Oliver

udogigahertz
13.09.2012, 11:41
Na du hast mich falsch verstanden, es ist doch garnicht so, das JEDER die Vollausstattung mit allem drum und dran haben will, sieht man doch schon an den Beiträgen hier.
Roland

Du gehst davon aus, dass hier jeder die Wahrheit schreibt?

Jedenfalls spricht der Markt und damit die Realität eine deutlich andere Sprache.


Aber ganz davon ab, ABS und ESP ist das gleiche Bauteil, ein Hydroaggregat mit Vorladepumpe, wiegt mit Steuerung vielleicht 5-7kg, das also kann es nicht sein.Ja klar, sind ja "nur 5 bis 7 kg" ........ ein Paar elektrische Fensterheber wiegen auch nur (mit Verkabelung) nichtmal 1 kg, elektrisch verstell- und beheizbare Aussenspiegel dürften auch ziemlich unter 1 kg liegen, zwei vollelektrisch verstellbare Vordersitze (da sind dann immerhin mindestens 4 Stellmotoren je Sitz verbaut) wiegen vielleicht auch "nur" so um die 5 kg, eher weniger ........ heute verlangt der Käufer aber auch einen besonders leisen Motor und kaum Fahrgeräusche -eine Klapperkiste ist heute unverkäuflich, früher gehörte mal Klappern zum Handwerk und war damit Standard, auch in größeren Autos- ein leises Auto verlangt aber auch nach Geräuschdämmung .... und die wiegt auch so einiges.

Also es kommt heute doch so einiges an Zusatzgewicht zusammen, alles dem Komfort geschuldet, auf den man heute nciht mehr verzichten will, obwohl hier einige Poster was anderes schreiben, aber diesen Primitivautoverfechtern glaube ich nicht, das sind alles nur Lippenbekenntnisse.


Servolenkung als Standard kam doch erst mit den schweren Autos und den so schicken breiten Rädern, bei einem viel leichteren Auto ist doch gar keine mehr notwendig, es sei denn es ist ein schnelles Auto, dann macht die für die hohen Geschwindigkeiten notwendige Lenkgeometrie wieder eine Lenkhilfe nötig, aber auch das schlägt sich im Gewicht nicht so drastisch nieder, eine elektrohydraulische Einheit wiegt komplett mit Schläuchen vielleicht 15- 20kg.Tja, heute hat sogar ein Kleinstwagen (Fiat Panda) Servolenkung ........ serienmässig, lässt sich nichtmal abbestellen.

Grüße
Udo

udogigahertz
13.09.2012, 11:54
Genau diesen Unfall hab ich in Italien gesehen und ich denke daß auch Du da eingesehen hättest daß große schwere Autos NICHT "prinzipiell" sicherer sind als kleinere.


Oliver

Doch Oliver, sind sie. Prinzipiell heißt doch nur, dass sie grundsätzlich besser sind, Ausnahmen davon sind natürlich auch drin. Wobei es aber auch nicht allen auf die Größe ankommt, sondern auf die Art der Konstruktion, es gibt demnach viele große Kisten, die eine ganz miserable passiver Sicherheit bieten, weil die Struktur nicht unfalloptimiert ist, ich denke da z. B. an "echte" Geländewagen, die einen extra-stabilen Leiterrahmen haben, um sich nicht so stark im Gelände zu verwinden, diese Autos verformen sich bei einem Aufprall, ganz egal ob gegen ein anderes Auto oder gegen eine Betonwand oder Baum, kaum, was aber für die Insassen fatal ist, denn die nehmen an der brutalen Sofortverzögerung teil und erleiden dadurch sehr böse Verletzungen, obwohl das Auto danach noch reparabel aussieht. Ein ganz schlimmes Beispiel sind diese amerikanischen "Hummer" Geländewagen: Nur Stoßstange kaputt aber alle Insassen tot!

Ein normales Auto dagegen sieht nach einm Unfall ..... nicht mehr so toll aus, man fragt sich, wie da irgendwer überlebt haben könnte ...... dann erfährt man aber, dass die Insassen nur leichte Verletzungen oder schlimmstenfalls Knochenbrüche erlitten hatten.

So, und nun nochmal zum Prinzip:

Ein größeres, schweres Auto kann man grundsätzlich sicherer machen als ein kleineres, das ist einfach Physik, denn je länger der Knautschraum, umso sanfter kann ein Aufprall abgefedert werden, da man die gesamte Länge bis zur steifen Passagierzelle als Knautschzone nutzen kann.

Dieser große Raum steht bei Kleinwagen ganz einfach nicht zur Verfügung, so dass das Abbremsen der Insassen auf einer viel kürzeren Strecke erfolgen muss.

Natürlich gibt es auch Ausnahmen, Oliver aber prinzipiell ist das schon richtig, dass größere Autos über eine höhere passive Unfallsicherheit verfügen.


Grüße
Udo

RWA
13.09.2012, 12:50
Du gehst davon aus, dass hier jeder die Wahrheit schreibt?
Udo

naja, das hoffe ich zumindest, tue ich ja auch.

aber stimmt schon, kann man sich auf der IAA schön ankucken, in der Halle mit den roten Autos aus Italien sieht man vor lauter Leuten nix rotes, in der Halle mit den scheinbar umweltfreundlicheren und alternativen Gehhilfen könnte man problemlos Federball spielen.

....kann es sein, das eine in schönem Ambiente grandios aufspielende 8, 10 oder gar 12Mann-Kapelle irgendwie doch am Ende n Tick mehr Spass macht als eine laue 3 oder 4 Mann Kombo in der Fussgängerzone ?

...mir schon...huch, geoutet!

Roland

Ost
13.09.2012, 14:44
Einfache Physik, Udo?

Dann versuch es mal mit E kin = 1/2 m x v²

Dein größeres und schwereres Auto braucht die größere Knautschzone ganz dringend;)

Oliver

Carlos1
13.09.2012, 16:04
Leider muss ich sagen, dass Udo Recht hat. Es kommt auf die Verzögerung an, der die Insassen unterliegen. Die größere kinetische Energie des schwereren Auto macht natürlich mehr kaputt, an sich selbst und am Unfallgegner bzw. Hindernis, aber darum geht es ja nicht.
Ich hoffe trotzdem, dass nicht noch immer größere Kisten gekauft und gefahren werden.

Ost
13.09.2012, 16:47
Ja es kommt auf die Verzögerung an dem die Insassen unterliegen, das streit ich auch nicht ab.
Man denkt natürlich daß ein Q7 eine größere Knautschzone hat und deswegen auch Vorteile.

Aber das ist nur optisch der Fall denn eine lange Motorhaube heißt noch lange nicht daß auch die Knautschzone entsprechend lang ist;)
Im Q7 lauert ein Motorblock von gewaltigen Ausmaßen. Da wird es schnell eng im Motorraum.
Dies wird in Tests auch bewiesen denn der Q7 mutet seinen Insassen sehr harte Beschleunigungskräfte zu und erreichte im Test nur 4 von 5 Sternen deswegen.

Ein Heckmotorauto hat theoretisch eine viel größere nutzbare Knautschzone als ein Fronttriebler.

Bei der A-Klasse taucht beim Crash der Motor unter den doppelten Boden,
so ist die effektive Knautschzone viel größer als es zunächst scheint- der Motor wird einfach aus dem Weg geschafft,
eine sehr kluge Idee einem extrem kurzen Auto eine effektive Knautschzone zu geben

Man kann (wiedrum theoretisch) nicht hergehen und einen Golf einfach in allen Dimensionen vergrößern und bekommt damit ein sichereres Auto- obwohl die Knautschzone dabei entsprechend länger wird.

Man muß ein großes und schweres Auto schon sehr sorgfältig konstruieren damit es auch wirklich sicher ist und der viel höheren kin. Energie Rechnung tragen,
denn es kommt nicht allein auf die Knautschzone an sondern darauf wie die die Energie auch abbauen kann;)
Blech verlängern hilft da recht wenig.

Die häufigste tödliche Unfallart ist der Crash gegen einen Baum.
In den meisten dieser Fälle wickelt sich das Auto um diesen Baum und fährt nicht frontal drauf.
Auch hier schneiden A und B-Klasse genau so gut ab wie der viel größere und schwerere Q7.

Prinzipiell ist also so schnell nichts besser bei größeren Autos sondern es kommt sehr darauf an ob die Konstrukteure ihre Hausaufgaben gemacht haben bzw. genug Geld zur Verfügung hatten den Wagen entsprechend zu konstruieren.
Naturgemäß wird das bei größeren und damit auch teureren Autos der Firma leichter fallen als bei Autos wo um jeden Cent gefeilscht werden muß.

Oliver

Ron Dep
13.09.2012, 17:01
in der Halle mit den roten Autos aus Italien sieht man vor lauter Leuten nix rotes, in der Halle mit den scheinbar umweltfreundlicheren und alternativen Gehhilfen könnte man problemlos Federball spielen.
Beim Twizy wird das Letztere nicht der Fall gewesen sein. Der erregt auf der Straße nach meiner Beobachtung bei den Passanten deutlich mehr Funfaktor als ein fossiler Ferrari.

Julian Holtz
23.09.2012, 15:37
Jawoll, neulich noch gesehen. Als der an ner Ampelkreuzung abgebogen ist, haben dem alle Fußgänger und Radfahrer hinterhergeguckt.
Der die dröhnende Corvette kurz davor hat kaum jemand beachtet.

guidos
23.09.2012, 16:32
moin,




Ah, und damit ich nicht in die falsche Schublade gerate, nach meinem Empfinden rangieren alle hier diskutierten Alternativautos unter der Kategorie Gehhilfe, ich rede also nicht von meinen Ansprüchen an ein Auto.

sehe ich prinzipiell genauso. allerdings fällt für mich eine a-klasse in die gleiche kategorie, aber die weichspüler variante für rentner... :D


aber :


Also wöge ein GTI Mj76 mit ABS/ESP und Lenkhilfe etwa knapp über 800kg, und er könnte ja durchaus, weil die Leute dicker sind als früher 10cm länger und breiter sein, und wäre immer noch nicht bei den 1400kg des aktuellen Autos.


790 kg leergewicht (ohne 2. spiegel und mit den 175er asphalttrennscheiben auf einem 5 1/2 " stahlscheibenrädchen ohne radkappen...)

1 radio ohne verstärker und nur 2 lautsprechern.
kein airbag statt 4-6
4 gang statt 6 gang oder dsg
kein teppich im kofferraum und nacktem blech seitlich.
türpappen statt verkleidungen
kein bordcomputer
kein kat
kein aktivkohlebahälter
keine klimaanlage
keine vorderachse an hilfsrahmen sondern blechpreßquerlenker die direkt an die karosse geschraubt waren
eine starr (ach nein, das heißt ja "verbundlenkerhinterachse") achse aus blechpreßröhrchen statt doppelter querlenker und hilfsrahmen mit spurstangen und hilfslenkern.
trommelbremsen hinten statt scheiben mit sätteln
nur rudimentär vorhandene dämmungen
ein armaturenbrettchen mit schlanker mittelkonsole statt einer plastiklandschaft zwischen scheibe und lenkrad.
keine stahlträger und abstützungen unterhalb.
keine seitenaufprallrohre in den türen.
scheibenflächen sind im vergleich zum golf 6 ~ halb so groß
abs und dsc/esp gab es weder für geld und gute worte. (6 kg sind wunschdenken !)
der komplette fahrzeugkabelbaum war etwa so umfangreich wie der motorkabelbaum im aktuellen golf.
die blechteile machen auch nur etwa die hälfte aus (flächenmäßig gesehen)
sitze die man vor und zurück schieben kann, per kurbel konnte man die neigung verstellen und mittels fahrradzug und plastikhebelchen konnte man die lehne vorklappen.

und noch etliche kg mehr......



Und hier ist z.B. die A-Klasse (und inzwischen viele anderen Kleinwagen auch) genau so sicher wie andere Auto auch.


genau ! und die erde ist eine scheibe und der strom ist gelb, das weiß doch jedes leichtgläubige kind ! :D

bei der a-klasse mit der einschränkung das nach 5-7 jahren die karosse so morschgerostet ist das die knautschzone zur knusperzone wird..... :D

ok, der von ost wahrscheinlich nicht, das scheint sowieso ein testfahrzeug von mercedes zu sein was eigentlich nicht für den handel bestimmt war.....



Schon seit langem bin ich der Meinung daß wir uns mit unseren Autos immer mehr den amerikanischem Dinosauriern annähern die wir einst kritisiert haben.


wir sind schon weit drüber, selbst so eine fahrbare handtasche wie der vw polo wiegt schon soviel wie der ur-chevy camaro (1300kg mit 6zyl. grauguß motor statt hightech 3zyl alu schrottmotor und ab 1400- 1600 kg mit grauguß 8zyl.)

selbst so eine überdachte zündkerze wie ein smart wiegt über 800 kg mit 2 campingstühlen und einem anlasse statt motor...





Ein Heckmotorauto hat theoretisch eine viel größere nutzbare Knautschzone als ein Fronttriebler.

dumm nur wenn dir der heckmotor das genick bricht wenn er durch die heckwand kommt.....



@ udo,



zwei vollelektrisch verstellbare Vordersitze (da sind dann immerhin mindestens 4 Stellmotoren je Sitz verbaut) wiegen vielleicht auch "nur" so um die 5 kg, eher weniger

hahahaha...... bau mal die elektrischen sitze aus einem 7er bmw aus und dann die federleichten (34kg) schweren m3 sitze mit manueller verstellung aus. gefühlt sind beide m3 sitze leichter als ein 7er sessel. (den ich leider nicht gewogen habe)
die sportschalen die jetzt in meinem m3 sind wiegen 7kg pro sitz.


guido

RWA
23.09.2012, 21:13
Jawoll, neulich noch gesehen. Als der an ner Ampelkreuzung abgebogen ist, haben dem alle Fußgänger und Radfahrer hinterhergeguckt.
Der die dröhnende Corvette kurz davor hat kaum jemand beachtet.

Moin, ja die Leute würden auch eine nackte Frau auf dem Bürgersteig eher beachten als ein noch so "dröhnendes" (?!) Auto, da geht es auch nur um auffällig oder aussergewöhnlich, das hat nichts mit gutem oder schlechtem Auto zu tun !

Das Ding sieht nur, um es vorsichtig zu formulieren, schon sehr eigenartig aus, deswegen kucken die Leute.


Roland

RWA
23.09.2012, 21:48
moin,

eine starr (ach nein, das heißt ja "verbundlenkerhinterachse") achse aus blechpreßröhrchen statt doppelter querlenker und hilfsrahmen mit spurstangen und hilfslenkern.



Moin Guido, einfach mal unter einen Golf7 kucken, die Verbundlenkerachse kommt wieder, einfach deshalb, weil der Normalanwender den fahrdynamischen Unterschied nicht bemerkt, und Fronttriebler keine Probleme mit Abrollgeräuschen der durch Antisquat gespannten Hinterachse haben.

Auch "Blechpressröhrchen" gibts wieder, weil leichter und billiger als Schmiedealuteile, einfach mal beim Cayenne/Touareg in die Radhäuser schauen, den speckte man mit derlei Änderungen um 180kg ab.




trommelbremsen hinten statt scheiben mit sätteln



Scheiben hinten schreibt die StVZo ab einer bestimmten Höchstgeschwindigkeit, ich glaube 196km/h vor.




abs und dsc/esp gab es weder für geld und gute worte. (6 kg sind wunschdenken !)

und noch etliche kg mehr......



ein Hydroaggregat mit Vorladepumpe wiegt tatsächlich nicht mehr, und ausser ein paar Sensoren und Kabeln braucht es nicht mehr um ESP/DSC darzustellen.




dumm nur wenn dir der heckmotor das genick bricht wenn er durch die heckwand kommt.....



Dazu müsste der Heckmotor aber auch in entsprechender Höhe und angemessen locker eingebaut sein, beides kommt in käuflichen Autos nicht vor, weil wenn die Lagerung des Triebwerks mit seinem Drehmoment dauerhaft klarkommt, dann ist es schon ziemlich sicher im Auto befestigt, vor allem auch tief genug, damit Kurbelwelle bzw. Getriebeausgang und Piniongear auf möglichst einer Ebene liegen, das spart eine Menge Bauteile.




hahahaha...... bau mal die elektrischen sitze aus einem 7er bmw aus und dann die federleichten (34kg) schweren m3 sitze mit manueller verstellung aus. gefühlt sind beide m3 sitze leichter als ein 7er sessel. (den ich leider nicht gewogen habe)
die sportschalen die jetzt in meinem m3 sind wiegen 7kg pro sitz.





Das sehe ich auch so, denn vollelektrisch sind ein paar mehr als 4 Motoren nötig, da wiegt ein Sitz schnell mal über einen Zentner.

Naja Sportschalen, auch wenn deine mit immerhin 7kg noch ziemlich gepolstert sein müssen, passen nicht zu jedem, ich sollte mal einen aktuellen 1er BMW probefahren und der Sitz war an der Lehne einfach zu schmal.

Vom Sicherheitsaspekt jedoch sind schmale und enge Schalensitze tatsächlich ein Vorteil, weil im Falle eines Falles der Fahrer sich nicht relativ zum Auto bewegen kann.


Roland

Ost
24.09.2012, 08:27
Ah, und damit ich nicht in die falsche Schublade gerate, nach meinem Empfinden rangieren alle hier diskutierten Alternativautos unter der Kategorie Gehhilfe, ich rede also nicht von meinen Ansprüchen an ein Auto.
sehe ich prinzipiell genauso. allerdings fällt für mich eine a-klasse in die gleiche kategorie, aber die weichspüler variante für rentner...

Tja Guido, damit offenbarst Du ja genau das was ich meine.
Viele Leute werden sich gewaltig umstellen müssen und Du wirst heulen und Deine Oldies pflegen:D
Träum weiter von der gloreichen Zukunft der Automobile so wie sie heute "in" sind und den "Geschmack" treffen aber paas auf daß Dir nicht der Sprit ausgeht, füll Deine Tanks mit dem kostbaren Gut solange man es noch halbwegs finanzieren kann;)

Ob für Dich und andere die Alternativautos "Gehhilflen" sind oder nicht wird das unausweichliche Ende der "Potenzverlängerungen" kaum aufhalten:D
Denn genau das sind die Autos von denen Du träumst oder Deine Träume schon erfüllt hast,
Autos wo der Fahrer fast schon auf der Hinterachse sitzt weil man soviel "Knautschzone" vorne verbauen muß damit man den gewaltigen Motorblock beim Crash nicht auf den Knien hat;)

Du hast niemals begriffen und wirst es auch nie,
daß ich nicht meine A-Klasse liebe
sondern das Konzept das ihr zugrunde liegt.
Nirgendwo wird das sichtbarer als gerade bei der neuen A-Klasse vom Daimler die ich mir sehr genau angeschaut habe.
Dieses Auto ist einiges über 40cm länger als der W169,
hat in der 2. Reihe halb so viel Platz und bietet einen absolut lächerlichen Kofferraum!
Unfassbar, aber ein Auto daß Dir vielleicht gefällt?
Ein Auto daß genau für den Käufertyp "Potenzverlängerung" geplant und gebaut wird
während man das Auto "Gehhilfe" abgeschafft hat.

Nur ist das Auto "Gehhilfe" genau das, wofür Mobilität ursprünglich gedacht war und dauf das man unweigerlich wieder zurückkommen wird weil alles andere Mangels Rohstoffen und Resourcen irgendwann unbezahlbar wird;)
Unsere Autos haben buchstäblich gewaltigen Speck angesetzt und das wird so nicht weitergehen können weil es schon jetzt in eine Sackgasse geführt hat.
Unbestreitbar ist Deutschland ein sehr reiches Land mit vergleichsweise reichen Autokäufern,
wieso werden dann gerade noch etwas über 30% aller Autos privat verkauft?
Wieviel werden geleast, wieviel sind Geschäftsautos?
Wie sehen die Kunden in Übersee aus wo unsere Luxuskarossen noch viele Käufer finden?
Sind die reicher als der Durchschnittsdeutsche, sind das Neureiche die Nachholbedarf an Luxus haben?

Schau Dich doch mal um, blick über den Tellerrand hinaus,
es werden immer weniger, die die Preisentwicklung der dt. Autos noch mitmachen können,
doch woher kommt diese Preisentwicklung (die übrigens noch viel gewaltiger wäre wenn man nicht den Zulieferern die Luft zum Atmen genommen hätte!)
Wer soll dann diese Autos noch bezahlen können wenn die alternative Antriebe auch fast unbezahlbar sind?
Udo hat mehrfach darauf hingewiesen daß Autos in Zukunft ganz gewiss nicht billiger werden,
wenn die Batterie zu teuer ist muß der Luxus im Auto abspecken, so einfach ist das!

Wenn Du zum Autofahren mehr Spaß brauchst als ich mit meiner A-Klasse- es mag für Dich unvorstellbar sein daß das Autofahren auf Landstraßen mit einem A150 Spaß machen kann- dann solltest Du diesen Spaß auf der Rennstrecke ausleben;)
Für die Mobilität braucht man das nicht,

was man aber für die Mobilität sehr gut gebrauchen kann ist ein intelligentes Fahrzeugkonzept das mit max. Platz bei min. Außenlänge, ausreichend Sicherheit und Komfort, völlig ausreichende Fahrleistung und min. Verbrauch von Resourcen aufwarten kann.

Daß dies meine "geliebte A-Klasse" nur z.T. bietet schmälert keineswegs die Leistung der Ingenieure in die Zukunft zu denken- sie war ein genialer Anfang!
Das Konzept- und alleine darum geht es mir- war der Anfang einer neuen Autogeneration aus der man ein wirklich zukunftfähiges Automobil machen kann denn in dieses Konzept kann man jeden denkbaren alternativen Antrieb einbauen
und die Abkehr von diesem Konzept wird Daimler ganz gewaltig auf die Füße fallen:eek:

Damit meine ich nicht nur den angeblichen Rentner, der zu den Käufern der A-Klassen gehörte und jetzt entweder eine viel zu große B-Klasse kaufen muß oder eben abwandert zu anderen Marken,
ich meine die vergeudete Ingenieursleistung und das Know How die Daimler in der Entwicklung von zukunftsfähigen Fahrzeugkonzepten den Potenzverlängerungen geopfert hat!
Wieviel Jahrzehnte Forschung stecken in der Entwicklung alternativer Fahrzeugkonzepte von Mercedes,
wer sich intensiv damit beschäftigt wird staunen und nur noch den Kopf schütteln können,
genau so wie übrigens zahlreiche Mercedes Autohausbesitzer die ihre ganze Hoffnung jetzt in die Automobilverkäufer setzen müssen um wenigstens ein paar der 2,2 Millionen A-Klassekäufer der Marke erhalten zu können:eek:

Eine unternehmerische Fehlleistung sondersgleichen!

Also Guido,
ich will hier keine Lobhudelei über die A-Klasse ablassen sondern über ihr Konzept,
deshalb laufen alle Deine Witzchen über das Auto und seine Probleme so richtig ins Leere,
zeigen andererseits die Unreife derer, die dieses Konzept als "Gehilfe für Rentner" beschimpfen und sich über Rost lustig machen.
Vielleicht ist mein A wirklich die Ausnahme, wenn ich mir aber die DB Werkstatt in Donzdorf anschaue, meinen Mieter frage der dort Karosseriebauer ist,
dann frage ich mich schon welche A-Klassen Du gesehen hast wo die Knautschzone nach 5-7 Jahren eine Knusperzone geworden sein soll:confused:
Denn richtige Rostprobleme kenne ich ausschließlich von den 4 Türfalzen weil die Jungs zu blöd waren die Reihenfolge des Korrossionsschutzes richtig einzuhalten;)
Rost an tragenden Teilen (wie von Dir unterstellt) gibt es beim A genau soviel oder wenig wie bei jedem anderen guten Auto auch;)

Und über den angeblichen Rentnerstatus des Wägelchens kann ich als 51jähriger auch nur müde lächeln angesichts des demoskopischen Wandels in unserer Gesellschaft.
Vielleicht fallen die Fahrer(innen) der A-Klasse und ihr Alter wegen der hohen Sitzposition eher auf als bei den Niederflurpotenzverlängerungen,
aber bitte Guido,
schau doch mal hinter die abgedunkelten Scheiben dt. Limousinen!
Wenn es keine Geschäftsfahrzeuge sind, sitzen hinter den Porsches, BMW´s, Audis und Mercedes mindestens genausoviel Rentner wie hinter einer A-Klasse,
weil die Alterspyramide in Deutschland nun mal so ist:D

Ein A6, ein 5er BMW oder ne E-Klasse ist nichts anderes als ein Rentnerfahrzeug,
weil sich die wenigen Jungen solche Luxusschleudern gar nicht leisten können;)

Oliver

Martin Stein
24.09.2012, 10:24
Hinzu kommt, dass ein Umdenken der Käufer weiter entfernt ist als je zuvor: (http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuwagen-mit-mehr-ps-durchschnittliche-ps-zahl-auf-hoechstwert-3475221.html)

"Die deutschen Neuwagenkäufer setzen auch in Zeiten steigender Spritpreise auf mehr PS denn je. Im Schnitt hatte im Januar 2011 jeder Neuwagen 133,6 PS unter der Haube.

... sind die Neuwagen in Deutschland jedoch wieder zusehends stärker motorisiert (2010: durchschnittlich 130,5 PS). Im Januar 2011 setzte sich dieser Trend fort und erreichte mit durchschnittlich 133,6 PS einen neuen Höchstwert. Zum Vergleich: 1995 hatten in Deutschland zugelassene Neuwagen im Schnitt noch 95,1 PS unter der Haube."

Ehrlich gesagt: Ich dachte immer, mit "meinen" 160 PS in der Familienkutsche würde ich schon zur Upper-Class gehören. Schwer getäuscht.

Ost
24.09.2012, 10:56
Solche Statistiken offenbaren ganz interessante Tatsachen.
Die durchschnittliche PS Zahl steigt also kontinuierlich,
andererseits ist aber das meistgekaufte Automodell in D. der Golf.
Und jetzt kommt´s- er ist es in der Grundmotorisierung:eek:
Was für den Golf gilt dürfte auch für die Plätze gelten:
2. B-Klasse
3. VW Polo
4. C-Klasse:eek:
5. VW UP
6. Audi A3
7. Seat Ibiza
8. VW Tiguan
9. Dacia Duster
10. BMW 1er

(sind das nicht alles hauptsächlich "Rentnerfahrzeuge")

Die meisten dieser Autos in Grundmotorisierung, speziell wenn man die tatsächlichen Zahlen anschaut, liegen unter diesen 133 PS;)

Nun machten im August nur 39% aller neuen Autos Privatkäufer aus.
25% der Zahlen betreffen Tageszulassungen.
Der Rest sind also Firmenfahrzeuge.
Jetzt kann man 1&1 zusammenzählen und dann sieht man daß hauptsächlich die Firmenwagen Topmotorisierungen haben und die PS Zahlen hochtreiben.

Man kann m.M. nach nicht sagen

Die deutschen Neuwagenkäufer setzen auch in Zeiten steigender Spritpreise auf mehr PS denn je

Das tun die privaten Käufer offensichtlich nicht so sehr sondern mehr die Firmen.
Was ich übrigens nicht so recht verstehen kann.
Einerseits denkt man schon wieder an Kurzarbeit (bei meinem Schwager z.B.) andererseits wird gerade die Flotte erneuert:cool:

Denjenigen, die diese Flotten z.B. als Teil ihres Gehalts bekommen haben ganz klare Vorstellungen über den Status, den ihre Autos haben müssen!
Mein Kumpel- Geschäftsführer einer Pressenstraße- durfte bei seinem neuen Arbeitgeber wählen zwischen einer topausgestatteten C-Klasse oder einer mittelprächtigen E-Klasse.
Was hat er wohl genommen;)
Eine E-Klasse 4Matic Benziner;)
Weil er an einem 50m Hangwohngebiet wohnt auf 395m Höhe über 0:D
Hintendrauf steht wohl 4Matic, aber nicht der Motor:)

Oliver

guidos
24.09.2012, 18:36
moin,



@ roland,


so wie du schreibst meint man das du werbetexte für vw machst oder sonstwie mit dem laden zu tun hast ? :D



@ oliver,


ich könnte jetzt wieder seitenlang zitieren, andere Aspekte einbringen und das würde seitenlang so weitergehen.

da du aber



Ob für Dich und andere die Alternativautos "Gehhilflen" sind oder nicht wird das unausweichliche Ende der "Potenzverlängerungen" kaum aufhalten


Ein Auto daß genau für den Käufertyp "Potenzverlängerung" geplant und gebaut wird
während man das Auto "Gehhilfe" abgeschafft hat.




ich meine die vergeudete Ingenieursleistung und das Know How die Daimler in der Entwicklung von zukunftsfähigen Fahrzeugkonzepten den Potenzverlängerungen geopfert hat!



offensichtliche probleme hast den nutzen richtiger autos zu erkennen bzw. den erwerb eines solchen mit physischen defekten versuchst zu erklären erübrigt sich jedes weitere debattieren.

meine oma hat auch schon immer gesagt : neid muß man sich erarbeiten, mitleid bekommt man geschenkt.... :D
wobei ich jetzt nicht glaube das einer auf meinen 16 jahre alten 7er (der meine alltagskutsche ist) neidisch ist. die trommel hat weniger gekostet als die monatliche rate für einen neuen 7er.

aber er erfüllt seinen zweck und auch wenn der knapp 2 tonnen wiegt braucht der im mittel 12,5 liter sprit.

so eine überdachte zündkerze wie eine a- klasse braucht auch um die 8-9l d.h.: 100 km kosten in meiner kiste beim momentanen spritpreis 7,95 euro mehr.
und ganz ehrlich : meine bequemlichkeit ist mir deutlich mehr wert !

aber was solls, trotz des dicken autos komme ich noch ohne blaue pillen aus und wenn du dir deinen krankenfahrstuhl schön genug geredet hast freue ich mich für dich ! :D :D :D



guido


ps : jetzt war ich vorsichtshalber auf der toilette noch mal gucken. bei 2090 Ps verteilt auf 13 autos hätte es ja sein können das ich nach deiner theorie im sitzen pinkeln müßte......
aber ich würde sagen das ich dann bei durchschnittlich 160,77 ps (aufgerundet wegen der komplexe :D) noch gut im rennen liege, sowohl als auch.... :D

Ost
24.09.2012, 19:21
offensichtliche probleme hast den nutzen richtiger autos zu erkennen .

Ich glaube Du hast ein Verständnisproblem bez. Nutzen von Autos;)
Und Du hast- wie von mir erwartet- nicht begriffen daß es mir ums Konzept "A" geht und nicht um den Daimler drumherum den man sicher hätte besser machen können.
Bezüglich Bequemlichkleit haben sie aber alles richtig gemacht denn bequem ist der A und das ganz gewiss nicht nur beim Einstieg.
Und meiner verbraucht zwischen 6,9 und 7,3l E10

aber wie gesagt geht es mir ums zukunftsfähige Konzept, das ein 7er BMW,
so wie er sich jetzt darstellt,
auf keinen Fall haben wird.
Je früher Du dich darauf einstellst desto leichter wird Dir der Abschied fallen.
Der Aha-Effekt, der sich dabei einstellt ist enorm- ich weiß wovon ich spreche denn diesen Moment hatte ich auch weil ich ursprünglich wohl eher so ähnlich wie Du dachte.

Schönreden muß man sich dabei gar nichts,
man muß sich nur geistig weiterentwickeln;)

Oliver

KD-Modelltechnik
25.09.2012, 07:13
...manche Dinge ändern sich eben nie.

Es gab und gibt eben immer unterschiedliche Nutzerprofile, ebenso wie es auf dieser Welt schon immer unterschiedliche Religionen (und Glaubenskriege) gab, gibt und wohl ewig geben wird.
Möge jeder den für sich richtigen Weg gehen ...meiner ist der wirtschaftliche (elektrische) Weg, ein anderer braucht ein Schlachtschiff für den Stadtverkehr, koste es was es wolle ...letztlich ist jeder glücklich mit dem was er tut und unser Wirtschaftsrad dreht sich weiter und dreht und dreht und dreht ..... ;)

Gruß Dieter

Ost
25.09.2012, 11:12
Dem kann ich zustimmen nur dem Schluß

letztlich ist jeder glücklich mit dem was er tut und unser Wirtschaftsrad dreht sich weiter und dreht und dreht und dreht .....


seh ich das ein wenig anders.
Der Satz mag stimmen, wahrscheinlich auch noch in 10 Jahren,
aber bis in alle Zukunft?

Das Wirtschaftsrad dreht sich immer weiter und weiter?
Da muß uns aber bald was einfallen damit es das auch noch in 50 Jahren tut so wie wir bislang mit unseren Resourcen umgehen.

Unsere Gesellschaft lebt vom Fun hier und jetzt, damit auch wirklich jeder glücklich wird.
Das Auto gehört zum Fun, je mehr Fun (PS) desto besser.
Damit die Sicherheit nicht zu kurz kommt wird der Fun immer schwerer was wieder mehr PS braucht usw....

AUch ich möchte Fun haben, wer will das nicht!
Würde ich nicht auch lieber einen SLR fahren als einen A?
Natürlich aber wer jetzt sagt "na siehste, was soll dann das Geschwätz...." der hats nicht kapiert.
Der hat nicht kapiert daß man in 20, 30 Jahren eine völlig andere Art von Auto braucht um mobil zu sein und den Grundstein dafür den muß man in den nächsten Jahren legen.
Und zwar auch im Kopf,
Du hast das schon gemacht mit Deinem E-Mobil das belächelt wird,
ich, indem ich mich vom "ImmerGrösserSchnellerSchwerer" verabschiedet habe;) aber wohl auch als "Gehilfenfahrer" verspottet werde.

Du freust Dich daß Du den für Dich wirtschaftlichsten Weg gefunden hast und ich freue mich jedesmal wenn ich in die Stadt fahre über die vielen leeren Parkplätze, die die SUV´s und 7er auslassen mußten;)

Auch das kann Fun sein:D

Oliver

KD-Modelltechnik
25.09.2012, 12:29
Ja, so ein Porsche 911 macht mir auch Spaß ...am meisten Spaß wenn er bei "Top Gear" von Jeremy Clarkson gefahren wird (hoch lebe der englische Humor :)) ...mir machts noch viel mehr Spaß mitm MTB irgendwelche Trails unter die Räder zu nehmen ...so ne regelmäßige Überdosis Adrenalin is was feines.

Was die Mobilitätsfrage angeht ...es wird sich quasi von selbst regeln. Spätestens dann wenn der Liter Sprit 5Euro kostet. Meine persönliche Schmerzgrenze lag eben schon bei 1,50Euro ;)

Kurzum: der Mensch lernt am ehesten durch Schmerz ...und der Normalmitteleuropäer verspürt ganz argen Schmerz wenns ans Portemonait geht ;) ("unsere lieben" Börsenzocker arbeiten mit großem Eifer dran)

P.S.

...indem ich mich vom "ImmerGrösserSchnellerSchwerer" verabschiedet habe;) aber wohl auch als "Gehilfenfahrer" verspottet werde.
lieber schlecht gefahren als dumm gelaufen ;)

Gruß Dieter

rubberduck
25.09.2012, 13:59
Ich hab mir auf anraten verschiedener Umweltverbände, TV-Sendungen etc. ein 2,5-Liter Auto gekauft und bin mit dem Ergebnis total zufrieden.

Der schluckt zwar 13 Liter in der Stadt, aber immerhin bin ich den Ratschlägen nachgekommen, etwas sinnvolles zu unternehmen.

juergen

PS: Elektrisch gibt es den auch (in 1zu10 von Tamiya) ...
http://www.vth.de/zeitschriften/amt-automodell-technik/videos/videos/jeep-wrangler-von-tamiya/1.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=757&cHash=fa632850cc

Ost
25.09.2012, 15:06
Ja, so ein Porsche 911 macht mir auch Spaß ...am meisten Spaß wenn er bei "Top Gear" von Jeremy Clarkson gefahren wird (hoch lebe der englische Humor :)) ...mir machts noch viel mehr Spaß mitm MTB irgendwelche Trails unter die Räder zu nehmen ...so ne regelmäßige Überdosis Adrenalin is was feines.

Was die Mobilitätsfrage angeht ...es wird sich quasi von selbst regeln. Spätestens dann wenn der Liter Sprit 5Euro kostet. Meine persönliche Schmerzgrenze lag eben schon bei 1,50Euro ;)

Kurzum: der Mensch lernt am ehesten durch Schmerz ...und der Normalmitteleuropäer verspürt ganz argen Schmerz wenns ans Portemonait geht ;) ("unsere lieben" Börsenzocker arbeiten mit großem Eifer dran)

P.S.

lieber schlecht gefahren als dumm gelaufen ;)

Gruß Dieter


Wir sind uns einig;)

Aber "Top Gear"

ist die geilste Sendung die ich jemals über Autos gesehen habe.
Ich verschlinge regelrecht den engl. Humor der 3en.
Die Sendung gestern war wieder genial.
Und sie scheuen sich nicht den neuen Ferrari GTO niederzumachen oder das Design eines Porsche Panamera häßlich zu finden;-)

Oliver

KD-Modelltechnik
25.09.2012, 15:15
Wir sind uns einig;)

Aber "Top Gear"

ist die geilste Sendung die ich jemals über Autos gesehen habe.
Ich verschlinge regelrecht den engl. Humor der 3en.
Die Sendung gestern war wieder genial.
Und sie scheuen sich nicht den neuen Ferrari GTO niederzumachen oder das Design eines Porsche Panamera häßlich zu finden;-)

Oliver

Oliver ...du erstaunst mich immer wieder ;) Hätt ja nicht gedacht dass du dir sowas anschaust, aber du hast recht, auf die neuen Folgen hab ich voller Vorfreude gewartet ...und bin nicht enttäuscht worden. Ein solch geniales Format bringen scheinbar nur Engländer zustande :)

Gruß Dieter

Ost
25.09.2012, 15:40
Ich schau auch immer wenn ich kann den Checker an.
Doch an Top Gear kommt niemand ran.
Die Aussies von gestern konnten immerhin Schafe hüten:D

Meine genetische Wurzeln haben sehr viel mit Autoschraubern zu tun;)

Oliver

KD-Modelltechnik
25.09.2012, 16:11
da tun sich ja Abgründe auf :D

Spaß ohne ...Daumen hoch! :)

Bushpilot
25.09.2012, 16:39
OT:
Oh, was lese ich denn hier? Top Gear Anhänger.:cool:
Das BBC Original, oder in der synchronisierten Fassung? Jeremy Clarkson meinte neulich (im Original) das er gar wusste das er so gut deutsch könne... (Ausgerechnet ER muss das sagen ... :D...) Ich schaue mir JEDE Folge an. Das Beste zum Thema Auto was es gibt. Speziell die Spezial Folgen: Irak... Olympia... Botswana... Südamerika... usw. Genial!
OT. Ende.

Zum Thema:
Auch auf die Gefahr das ich mich wiederhole:
Solange die Reichweiten und die Ladezeiten so lausig sind, reite ich weiter meinen 4x4 Verbrenner. Ich will ja auch irgendwann mal mein Ziel erreichen und für 250km nicht drei Tage unterwegs sein müssen.
In der Pampa zu Campen ist immer wieder ganz schön. Aber nicht, wenn man nur die Akkus mittels mitgebrachter Solarplatten wieder für weitere 100km laden muss.
Das ist Albern.

Ich würde lieber heute als morgen rein Elektrisch fahren. Ganz Ehrlich.
Bedingung: Das Fahrzeug muss 4x4 haben, ein Bakki sein (also 5 Sitzplätze, plus, Ladefläche von 160x160cm, oder 3 Sitzplätze und 160x 260cm) und eine Tonne über mindestens 450km schleppen können.
Richtig, mein z.Z. benutzter Benzinvernichter schafft keine 450km (der Tank ist ein Witz: 65L), aber ich kann locker 2 oder 3, 25l Kanister mitschleppen wenn es sein muss, oder an der nächstbesten, erreichbaren, Dorftanke in 10Minuten Vollknallen.
Das schafft kein (bezahlbares und ge- und brauchbares) E- Fahrzeug.
Schon gar nicht im Gelände. Das ist Fakt.

Ost
25.09.2012, 17:01
Ja, das ist Fakt.
Aber was machst Du wenn Du keine 2 oder 3 25l Kannister mehr mitführen kannst weil Dich der Sprit ein Vermögen kosten würde?

Noch ist das alles kein Problem, unsere Spritpreise hier sind künstlich hoch weil wir damit den Haushalt sanieren müssen.
Aber in 10-20 Jahren?
Wenn man es bis dahin nicht schafft Autos und Akkus zu entwickeln mit denen man 450km fahren und "auftanken" kann
dann ist irgendwann Essig mit solchen Strecken.
Alleine mit dem "Superakku" schafft man dies m.M. nicht,
Akku und Auto müssen zusammenpassen um das Optimale herauszuholen und noch einigermaßen bezahlbar zu sein.

Ich fürchte solche Autos werden zuallererst NICHT aus dem Hochgeschwindigkeitsland Deutschland kommen- aus bekannten Gründen:(

Oliver

KD-Modelltechnik
25.09.2012, 17:06
"Leider" nur die Voice-Over-übersetzte Version, fürs Original sind meine Englischkenntnisse zu rudimentär.
Hachja, das USA-Special ...ein kurzer Einblick in das Amerika das unsereins noch nicht kannte ;)

Das Fahrzeug das dir vorschwebt wär ja im Prinzip gar nicht soooo schwer umzusetzen, schließlich hätte man jede Menge Platz (und Tragfähigkeit) für entsprechende Akkus ...alles eine Frage des Preises und ja, ich weiß, da sind wir wieder beim Kernproblem angelangt ;)

Gruß Dieter

Chandrayaan
26.09.2012, 10:42
schade, dass dieses interessante Topic so "zerquatscht" wird!
Martin

Dieter Wiegandt
26.09.2012, 12:29
schade, dass dieses interessante Topic so "zerquatscht" wird!
Martin

Schließe mich an Martin, deshalb sind die beiden Beiträge gelöscht.

Jackass1983
27.09.2012, 07:09
Hat sich schon einmal jemand mit ordentlichen Elektro Zweirädern beschäftigt?

Das finde ich für den Weg zur Arbeit (kurze Entfernung) auch nicht uninteressant!

Mfg. Mark

KD-Modelltechnik
27.09.2012, 07:25
schade, dass dieses interessante Topic so "zerquatscht" wird!
Martin
Da frag ich mich doch glatt wesshalb jemand, der sich so gar nicht aktiv am "interessanten Topic" beteiligt solche Kritik übt. Muss denn in D immer alles militärisch präzise verlaufen?! :(
...schade dass dadurch u.a. meine Gedankenspiele zum elektrischen 4WD im Nirvana verschwunden sind.



Hat sich schon einmal jemand mit ordentlichen Elektro Zweirädern beschäftigt?
Das finde ich für den Weg zur Arbeit (kurze Entfernung) auch nicht uninteressant!
Beschäftigt ja, aber alsgleich auch wieder verworfen ...wenns regnet kommt man nass zur Arbeit, wenns kalt ist kommt man durchgefroren zur Arbeit. Energetisch gesehen aber vermutlich die sinnigste Form der Fortbewegung.
Gruß Dieter

Claus Eckert
27.09.2012, 07:38
Fahre jeden Tag mit meinem E-Bike zum Bahnhof. Dann 10 Minuten mit dem Zug in die Arbeit. 100m zu Fuss und bin da. ;)
Einfacher und billiger geht es nicht.
Das Bike ist ein Kettler Alurad Dixie aus den Achtzigern. E-Antrieb ist von Golden Motor. Akkus sind meine 4000mAh Zellen vom Fliegen. Der Motor ist im Hinterrad. Die Elektronik und der Akku in der abnehmbaren Satteltasche von Ortlieb. Ein 36 poliger Stecker stellt die Verbindung zwischen Elektronik, Motor und diversen Schaltern und Pedelec her.
Das Konzept ist voll aufgegangen und für mich alltagstauglich. Zum Einkaufen gehts dann mit der zweiten Satteltasche und ggf. Rucksack.
Kosten lagen mit Taschen, Stecker und diversen Umbauten am Rad, bei ca. 380.- €.
Die Geschwindigkeit läßt sich berechnen mit 1 Volt = ca. 1 km/h. Bei 14 Lipos ist für den Regler Schluß. Maximal habe ich testweise 51 km/h erreicht. Das ist aber im wahrsten Sinne des Wortes kriminell. Regulär ist bei 26 km/h Schluß. Wer schneller fahren will benötigt ein Versicherungs-Kennzeichen etc.

So und gleich hänge ich die Satteltasche ans Rad und düse die erste Etappe in die Arbeit. :)

Maggi
27.09.2012, 09:12
Berufsbedingt hat ein guter Freund von mir einen Elektroroller in Benutzung/ zur Verfügung gestellt bekommen!
http://www.solarhaering.de/vectrix.html

Ich war ehrlich gesagt sehr erschrocken, wie das Teil abging, und wie komfortabel man damit fährt! Sicherlich ist der Aspekt der Umwelteinflüsse immer ein Grund gegen 2 Räder, jedoch kann man sich auch mit wenig Aufwand in Form von vernünftiger Kleidung dagegen schützen, ne Regen Hose und eine gute Biker Jacke kosten nicht die Welt! Gut im Winter würde ich rein aus Bequemlichkeit und Sicherheits Gründen darauf verzichten. Jedoch bleibt dann doch ne Restnutzungszeit in unseren Breitengraden von mindestens 65 %

Bushpilot
27.09.2012, 17:14
Da frag ich mich doch glatt... Muss denn in D immer alles militärisch präzise verlaufen?! :(
Daher habe ich meinen "Schelm" an die Kette gelegt. Sorry.

...schade dass dadurch u.a. meine Gedankenspiele zum elektrischen 4WD im Nirvana verschwunden sind.
Du sprichst mir aus der Seele.

Trotzdem noch ein Beitrag, auch wenn den sicherlich nur sehr wenige interessiert:
Für mich ist ein Fahrzeug ein Werkzeug, für die Arbeit. Und die Freizeit, welches mich und, u.a., meinen Modellflugzeuganhänger von A nach B und wieder zurück bringen muss. Außerdem sollte dass bitte auch Trocken und Warm, wenn’s mal regnet oder grade Winter ist, geschehen. Und, ganz wichtig, Schattig: Hier gibt’s fast keine Cabrios. Und die paar die es gibt, fahren zu fast 98.7% mit Dach zu und AC an umher. Und dass etwas nicht weil soviel geklaut würde!
Aber eben auch mal im Gelände, oder auf endlos langen Sandstrassen wo ein 4x4 nun mal um längen besser ist als jeder 2x4. Es ist einfach Sicherer wenn vier Reifen antreiben, besonders in Kurven.
Dazu muss die Kiste aber mehr drauf haben. Deswegen benutze ich einen SUV (Bakki), wie es in Neudeutsch so schön heißt. Cityflitzer sind da eher ungeeignet.
(Zum rumprotzen würde ich einen PKW nehmen.)

Wie die Kiste aussieht... Egal. Praktisch und robust eben. Und halbwegs bequem natürlich; Ohne das man nach 6 Stunden Fahrt aus der Karre in einen Rollstuhl plumpsen muss, weil sich die ollen Knochen nicht mehr so sicher sind, wo sie eigentlich hingehören.

Der Antrieb ist mir, wie schon gesagt, Wurscht. Aber Elektrisch (was echt wünschenswert wäre) ist es z.Z. in dem Bereich der mich (und 100 Millionen anderer) interessiert nur eines: Käse.
Den Markt muss die Industrie (wie passend für Afrika, Australien, Südamerika, usw.) erst noch Entdecken.:rolleyes:

E-Bikes? Aus oben genannten Gründen zu nix zu gebrauchen. Ein Gimmick fürs Dorf, Sorry, die Großstadt.

Ost
28.09.2012, 12:15
"zur Zeit"
Thomas, das ist doch klar!
Gibt es nicht und dauert alles noch ne schöne Weile.
Als Kunde kann ich nur das kaufen was es gibt,
aber als Kunde kann ich auch etwas beeinflussen was es mal geben wird!

Momentan bieten die Konzerne jede Menge MiniSUV´s an weil der Kunde anscheinend danach fragt!
Zwar will jeder ein möglichst sparsames Auto zu möglichst günstigen Preisen,
aber wenn der Kunde erst mal im Laden ist greift er anscheinend doch gerne zu etwas unvernünftigeren Modellen;)

Das liegt natürlich auch daran, daß die vernünftigen Autos ganz hinten in der Halle stehen und die tollen ganz vorne, toll beworben und in Szene gesetzt;)
Weder die Autoverkäufer noch die Produzenten haben ein großes Interesse daran Grundmodelle zu verkaufen,
sie verdienen an höherwertigen Austattungsvarianten, Motorisierungen etc.

Und an Elektroautos verdienen sie gar nichts, die werden im Gegenteil eher noch subventioniert!

Es wird noch eine ganze Weile dauern bis sich von den Ingenieuren über den Hersteller, Verkäufer und Käufer ein E-Auto wirklich lohnt ins Programm zu nehmen.
Gerade die Deutschen tun sich da sehr sehr schwer wie der Erfolg der gar nicht mal so tollen Toyota Hybriden zeigt.

Obwohl sich hier auch in Deutschland viel geändert hat wie ich heute quasi am eigenen Popo erfahren durfte.

Hab 3 Schaukästen in einer schmalen Einbahnstraße dekoriert wo die Dämchen mit ihren Luxuskarossen kaum zwischen meinem Po und den auf der anderen Seite geparkten Autos hindurchfinden (und das liegt sicher nicht an meinem Popöchen:D)
Sie haben Schiss einen Kratzer ins edle Gefährt reinzufahren und speziell die SUVFahrerinnen rufen gerne aus dem Fenster "können Sie nicht auf die Seite treten" (Anm. FuZo!)
Naja, selbst in einer kleinen Gemeinde wie Lorch in BW gibt es anscheinend recht viel Hybride die dort elektrisch fahren.
In 2h Arbeit waren es immerhin 4 Stück die lautlos an meinem Po vorbeifuhren, 2 Toyotas, 1 Peugeot und ein Ampera.

In diesen 2h sind vielleicht 20 -30 Autos an mir vorbeigefahren, wenn 4 davon zumindest einige Kilometer elektrisch im Dorf rumfahren können find ich das schon eine beachtliche Verbreitung!

Ein Hybrid in der Wüste oder der Autobahn macht keinen Sinn,
aber wie oft fahr ich in der Wüste und wie oft gurke ich im Fleckchen rum?;)

Schau ich unter meinen Caddy Maxi ohne Ersatzrad, dann wäre da riesig viel Platz für ne Batterie:cool:
Vielleicht wird sowas ja doch mal bezahlbar,
bis dahin müssen wir uns halt noch gedulden-
und die Angebote auch annehmen die die Autofirmen auch heute schon machen (Renault mit seinen E-Lieferwagen z.B.)

Oliver

RWA
28.09.2012, 20:55
Und meiner verbraucht zwischen 6,9 und 7,3l E10


Oliver

Also da muss ich mal einhaken, ich finde deiner säuft wie ein Loch, als Beispiel, 276kw, 14,5l/100km,normal gefahren sind 0,052liter/kw,oder rund 19kw pro liter, oder hat dein Auto 187PS ?, falls nicht hat es den schlechteren Wirkungsgrad als der vermeintliche Spritfresser !

Und zum leidigen Totschlagargument "Potenzverlängerung", ist dir schonmal der Gedanke gekommen, das es Leute gibt, bei denen die Kosten für ein Auto möglicherweise eine viel kleinere Rolle spielen als bei dir ?

Weil sie vielleicht besser verdienen ?

Das es Haushalte gibt, in denen die S-Klasse im monatlichen Budget im Bereich Portokasse zu finden ist?

Eine "Potenzverlängerung" ist ein Auto doch nur für die, die es sich NICHT leisten können, für alle anderen ist es nur ein Auto !

Ist dir auch schon einmal der Gedanke gekommen, das es jemandem in einem grossen Auto vielleicht vollkommen wurscht ist, was andere für Autos fahren, und er nichtmal auf die Idee käme, irgendwen beeindrucken zu wollen ?



Roland

nein ich fahre keine S-Klasse !

MGS
28.09.2012, 21:49
Also da muss ich mal einhaken, ich finde deiner säuft wie ein Loch, als Beispiel, 276kw, 14,5l/100km,normal gefahren sind 0,052liter/kw,oder rund 19kw pro liter, oder hat dein Auto 187PS ?, falls nicht hat es den schlechteren Wirkungsgrad als der vermeintliche Spritfresser !
Und ich Dummerle war bisher der Meinung, dass in Zeiten der Erdölverknappung der absolute Verbrauch das wichtigere Kriterium als der relative Verbrauch pro PS wäre :o

Selbstverständlich macht es mehr Spaß mit 350PS durch die Gegend zu fahren als mit 35PS aber "brauchen", brauchen tut man die 350PS nicht wirklich um von A nach B zu kommen. Und ja, selbst wenn der 350PS Bolide nur ein liter mehr verbraucht ist er ökologisch gesehen im Nachteil - Wirkungsgrad hin oder her.

MfG Martin

guidos
28.09.2012, 22:27
moin,



Selbstverständlich macht es mehr Spaß mit 350PS durch die Gegend zu fahren als mit 35PS aber "brauchen", brauchen tut man die 350PS nicht wirklich um von A nach B zu kommen. Und ja, selbst wenn der 350PS Bolide nur ein liter mehr verbraucht ist er ökologisch gesehen im Nachteil - Wirkungsgrad hin oder her.

nur mal so zum nachdenken :

http://up.picr.de/5708961.jpg


links ist das drehmoment, rechts die leistung und unten die drehzahl.

man nutzt dank hubraum und des daraus resultierenden drehmomentes die leistung sowieso selten aus.
wenn man sich mal den drehzahlbereich zwischen 2000 und 2500 1/min ansieht hat der koffer grade mal so zwischen 60 und knapp 100 kw. und dabei nippt der nur am tank, beschleunigen geht ohne großes getöse und man fährt viel entspannter als mit den neuen zwangsbeatmeten direkteinspritzenden rasenmäher motoren die jetzt alle mit einem liter hub"raum" (raum eher weniger, mehr so eine hochverdichtete besenkammer) und ebenfalls ~100 kw (allerdings dann bei ~6000 1/min) durch die gegend scheppern.

um mit so kastrierten kisten halbwegs im verkehr mitzuschwimmen könnte man das gaspedal durch einen kippschalter (leerlauf und fahren=vollgas) ersetzen. dementsprechend kommt kaum einer auf die katalog verbrauchsangaben.

und wenn ich mir überlege das ich gestern den lotus nach 100km wieder vollgetankt habe reichten trotz horrenden superplus preisen 10 euro.....:D (5,6l/100 km)

wobei selbst der mit seinem schnappsglasgroßem tank eine weit größere reichweite als irgendeine elektrokarre hat.

aber ich bin auch der meinung das die elektrokarren auch außerhalb von golfplätzen, einkaufszentren und flugplätzen sich weiter verbreiten werden. die entwicklung bleibt ja nicht stehen.
wenn man so 1977 an einen asthmatischen mosquito mit jumbo 540 und getriebe und kiloweise sinterzellen im bauch denkt, wie der dann mit einer akkuladung in 4-6 minuten mühsam auf abgleithöhe gekraxelt ist und der verschrobene eigner stolz verkündet das so die zukunft des modellflugs aussieht. (und man den entsprechend ausgelacht und in die spinner ecke gestellt hat :D)
und heute sind die frisierten lockenwickler dank moderner außenläufer motoren, lipo akkus und enormer gewichtsersparnis sogar den verbrenner modellen voraus. (ok, bis auf den staubsauger sound und die nicht vorhandene auspuff fahne, aber irgendein haken ist immer :D )

ich tippe so auf 15-20 jahre, dann werden 50% elektroautos sein (ggf. sogar noch mehr)


guido

RWA
28.09.2012, 22:58
Und ich Dummerle war bisher der Meinung, dass in Zeiten der Erdölverknappung der absolute Verbrauch das wichtigere Kriterium als der relative Verbrauch pro PS wäre :o

Selbstverständlich macht es mehr Spaß mit 350PS durch die Gegend zu fahren als mit 35PS aber "brauchen", brauchen tut man die 350PS nicht wirklich um von A nach B zu kommen. Und ja, selbst wenn der 350PS Bolide nur ein liter mehr verbraucht ist er ökologisch gesehen im Nachteil - Wirkungsgrad hin oder her.

MfG Martin

Man BRAUCHT auch nur 10 Quadratmeter zum wohnen, tut das einer ?


Schon seltsam, alle versuchen ihr Geld möglichst effizient einzusetzen, nach dem Motto was zahle ich, was bekomme ich, und beim Auto das dann plötzlich nicht mehr gelten soll, sich ganz normale Mitbürger zu Weltrettern emporschwingen und für mehr Geld weniger verlangen

Roland

KD-Modelltechnik
29.09.2012, 07:35
und wenn ich mir überlege das ich gestern den lotus nach 100km wieder vollgetankt habe reichten trotz horrenden superplus preisen 10 euro.....:D (5,6l/100 km)
wobei selbst der mit seinem schnappsglasgroßem tank eine weit größere reichweite als irgendeine elektrokarre hat.
Elise? Da sind wir wieder beim gewichtigen Argument: Gewicht :D


Man BRAUCHT auch nur 10 Quadratmeter zum wohnen, tut das einer ?
Schon seltsam, alle versuchen ihr Geld möglichst effizient einzusetzen, nach dem Motto was zahle ich, was bekomme ich, und beim Auto das dann plötzlich nicht mehr gelten soll, sich ganz normale Mitbürger zu Weltrettern emporschwingen und für mehr Geld weniger verlangen
Roland, niemand muss sich rechtfertigen dass er ein Auto sein Eigen nennt das andere nicht haben möchten weil der Unterhalt unterm Strich eben teuer ist (Verbrauch, Versicherung, Steuer, Wartung). Oder anders gesagt: mein Geld setze ich effizient ein wenn ich einen Gebrauchsgegenstand (und ein Auto zählt für MICH in diese Kategorie) kaufe der das tut was er soll: mich preiswert von A nach B bringen. Und dabei interessiert es mich nicht im geringsten ob das mit einem Liter Hubraum oder 3 Litern Hubraum geschieht (wobei ich "früher" auch der Meinung war dass Hubraum nur durch mehr Hubraum ersetzt werden kann ;)). Würde ich in Geld schwimmen ...dann wär es sicher auch kein Hubraummonster sondern ein Tesla ;) Aber fürs Imgeldschwimmen bin ich schlichtweg zu faul bzw. genieße zu gern das Leben in Mutter Natur.

Und um zum eigentlichen Thema und dem Begriff "preiswert" zurückzukommen: derzeit gibt es noch kein preiswertes (vollwertiges) E-Auto das die Kilometerkosten (unter Berücksichtigung aller Kosten) eines Standarddurchlauferhitzers unterbieten kann, weswegen ich derzeit noch mit einem CityEL die täglichen Kurzstrecken bis 50km bewältige und eben noch ein Verbrennerfossil für die Langstrecken und dem Transport sperriger Sachen in der Garage steht.
Aber so nebenbei ....vielleicht hat wer die Preise des I-Miev´s bzw. Ion oder C-Zero beobachtet ...anfangs waren das um die 40000Euro Einstandspreis wenn ich nicht irre?! Jetzt aktuell sind wir bei 20000Euro angelangt. Es könnte also bei mir in naher Zukunft ein E-Kangoo werden ;) Gerne auch ein E-Caddy, wenngleich ich nicht daran glaube dass VW in den nächsten 5 Jahren in die Gänge kommt -schade!

Gruß Dieter

Ost
29.09.2012, 08:38
Also da muss ich mal einhaken, ich finde deiner säuft wie ein Loch, als Beispiel, 276kw, 14,5l/100km,normal gefahren sind 0,052liter/kw,oder rund 19kw pro liter, oder hat dein Auto 187PS ?, falls nicht hat es den schlechteren Wirkungsgrad als der vermeintliche Spritfresser !

Und zum leidigen Totschlagargument "Potenzverlängerung", ist dir schonmal der Gedanke gekommen, das es Leute gibt, bei denen die Kosten für ein Auto möglicherweise eine viel kleinere Rolle spielen als bei dir ?

Weil sie vielleicht besser verdienen ?

Das es Haushalte gibt, in denen die S-Klasse im monatlichen Budget im Bereich Portokasse zu finden ist?

Eine "Potenzverlängerung" ist ein Auto doch nur für die, die es sich NICHT leisten können, für alle anderen ist es nur ein Auto !

Ist dir auch schon einmal der Gedanke gekommen, das es jemandem in einem grossen Auto vielleicht vollkommen wurscht ist, was andere für Autos fahren, und er nichtmal auf die Idee käme, irgendwen beeindrucken zu wollen ?



Roland

nein ich fahre keine S-Klasse !

Du brauchst da nicht einhaken denn ich habe nie behauptet daß mein A "sparsam" ist, ich wehrte mich nur gegen die verallgemeinerte Verbrauchsbehauptung von 9 Litern für den A.
Ganz sicher wird es Leute geben die genau diesen Verbrauch mit nem A haben werden, ich gehör halt nicht dazu und erst recht nicht meine Frau, der ich beigebracht habe mit Hirn zu fahren;)
Wer kennt sie nicht- die Frau , die morgens den 1. Gang bis zum Gehtnichtmehr dreht wenn sie das erste Mal losfährt,
mir drehts da den Magen rum:D
Der Tachostand unseres A150 beträgt aktuell 41000km, Baujahr 11/2006.
Das ist sehr wenig und wenn man sich das Fahrprofil anschaut dann würden 5km elektr. Fahrweise für 95% aller Fahrten genügen. Wieviel Menschen haben ein ähnliches Fahrprofil?
Ne Menge! Schade daß Daimler keinen A-Hybriden anbietet, das Auto wäre perfekt dafür geeignet und die Batterie für 5km elektr. Fahren würde auch kein Vermögen kosten.
Das AUto hat- was ich nie abstreiten würde- viele Schwächen die aber ganz bestimmt nicht an der Grundkosntruktion liegen, sondern an der Umsetzung von Daimler,
die Grundkonstruktion ist jedenfalls Klasse, mehr Auto auf weniger Raum kann man nicht finden und das bei voller Sicherheit.

"Potenzverlängerung" ist kein Todschlagargument sondern leider eine weit verbreitete Tatsache.
Natürlich gibt es Menschen denen sowas völlig wurscht ist weil sie sich´s leisten können etc.
Solche Autos wird es auch immer geben, auch elektrisch.
Einen E-Rolls Royce- darauf wirst Du warten können;)
Wenn Du aber abstreiten willst daß man in D. schon ziemlich darauf achtet welches Auto der Nachbar fährt
oder daß man an der Größe des Geschäftsautos sehr genau die Position des Fahrers im Geschäft ablesen kannst dann verschließt Du die Augen vor der Realität- was ich im Übrigen nicht glaube;)
Und wenn Du dich auf die Autobahnen begibst, dann wirst Du feststellen daß die Gefährte sehr oft fast schon als Waffe eingesetzt werden um dem mit 140 dahinschleichenden Caddy zu zeigen daß man den "Größeren" hat und somit auf der Überholspur nichts zu suchen.
Und wenn Du auf der Landstraße mit nem A150 hinter dem Lastwagen herfährst und überholen willst, dann muß man sehr auf den hinter einem fahrenden 5er BMW aufpassen der anscheinend mehr Rechte hat als nächster zu überholen;)

Das geht mir doch selber so wenn ich mit dem Geschäftswagen meines Kumpels nach Hause fahre weil der seine Bierchen gebraucht hatte! Da muß ich mich sehr beherrschen um es "dem da vorne" nicht zu zeigen;)
Mein Kumpel jedenfalls macht das so auf der Hinfahrt und wenn er nicht bei der Rückfahr einschläft (weil er sich so geborgen fühlt wenn ich fahre- O-Ton:D) dann gibt er mir Fahranweisungen wenn ich zu sehr "zockle";)

Ja, es gibt private E-und S-Klasse Fahrer die deas Topmodell fahren weil sie es sich leisten können und es nicht nötig haben ihren Wagen entsprechend einzusetzen,
das sind aber meistens Rentner die sich und anderen nichts mehr beweisen müssen;)
Es gibt auch Leute die sich so eine Luxuskarosse als Gebrauchtwagen kaufen für weniger als die Hälfte und den Komfort, Qualität und die souveräne Art der Fortbewegung schätzen.

Bei den anderen ist das ein Statussymbol und somit Potenzverlängerung und wenn ich mir die Supermarktparkplätze am Wochenende anschaue dann gibt es jede Menge davon;)
Von den Parkhäusern ganz zu schweigen- da steht dann am Eingang 40 Parkplätze frei, die gibt es aber nicht weil 38 SUV´s jeweils 2 Parkplätze beanspruchen und 2 Frauen diagonal einparkten:mad:

Mir geht es doch nicht um Luxuskarossen-Bashing,
das Einzige was ich sage ist, daß man sich in ein paar Jahren von den heute üblichen Autovorstellungen verabschieden muß weil es SO einfach nicht weitergehen kann.
Und die Preise für "weniger Auto" werden tatsächlich höher sein.
Was hat das mit "Weltrettern" zu tun?
Das ist doch nur eine objektive Einschätzung dessen was auf die Menschheit mit wieviel Mrd. Menschen zukommen wird:eek:
Ich bin weit davon entfernt ein Weltenretter zu sein- jeder soll und darf kaufen was er will.
Ob das sinnvoll ist wage ich aber zu bezweifeln, denn je länger man unvernünftige Autos baut und kauft,
desto härter wird die plötzliche Landung werden.
Dazu muß ich kein Prophet sein;)

Darum- wenn Ihr ein neues Auto braucht, seht Euch um und entscheidet mit etwas Weitsicht,
dann regelt der Markt das Angebot von ganz alleine und nebenbei wird dadurch vielleicht die dt. Automobilindustrie sehr viel zukunftsfähiger als sie heute ist.

Gerade bei VW- Dieter spricht es an- sieht es damit finster aus. Beim größten europ. Hersteller!

Oliver

MGS
30.09.2012, 20:27
Schon seltsam, alle versuchen ihr Geld möglichst effizient einzusetzen, nach dem Motto was zahle ich, was bekomme ich, und beim Auto das dann plötzlich nicht mehr gelten soll, sich ganz normale Mitbürger zu Weltrettern emporschwingen und für mehr Geld weniger verlangen
Das hat nichts mit "Weltrettern" zu tun sondern mit der Einsicht, dass ein beliebiges aber begrenzetes Gut um so länger verfügbar ist, je weniger davon pro Zeiteinheit verbraucht wird. Manchmal ist weniger eben doch mehr.

MfG Martin

RWA
30.09.2012, 21:10
Das hat nichts mit "Weltrettern" zu tun sondern mit der Einsicht, dass ein beliebiges aber begrenzetes Gut um so länger verfügbar ist, je weniger davon pro Zeiteinheit verbraucht wird. Manchmal ist weniger eben doch mehr.

MfG Martin

Aha, und was ist mit der Einsicht, das für grosse Häuser / Wohnungen wesentlich mehr Öl abgefackelt wird und eine schlichte Verkleinerung derselben auf das was man tatsächlich "braucht" erheblich mehr am absoluten Verbrauch einsparen könnte als mit jedem noch so alternativ angetriebenen Auto ?

Ach stimmt, mit einem/einer kleineren und sparsameren Haus/Wohnung kann man nicht so schön und öffentlich Stimmung machen gegen all die "Potenzverlängerer" auf die man dann doch, wenn auch nur ein ganz kleines bißchen, neidisch ist.


Roland

RWA
30.09.2012, 21:33
moin,

@ roland,


so wie du schreibst meint man das du werbetexte für vw machst oder sonstwie mit dem laden zu tun hast ? :D





Moin, Ja und nein, ich habe mit der Branche zu tun, auch mit VW, aber mit Werbung nicht.


Roland

Rolf Laube
30.09.2012, 21:52
Aha, und was ist mit der Einsicht, das für grosse Häuser / Wohnungen wesentlich mehr Öl abgefackelt wird und eine schlichte Verkleinerung derselben auf das was man tatsächlich "braucht" erheblich mehr am absoluten Verbrauch einsparen könnte als mit jedem noch so alternativ angetriebenen Auto ?

Hallo Roland,

wenn du über Energiesparmaßnahmen im Bereich Immobilien diskutieren möchtest, dann mach ein neues Thema auf.
Hier geht es um Fahrzeuge :p

Gruß Rolf

RWA
30.09.2012, 22:04
Hallo Roland,

wenn du über Energiesparmaßnahmen im Bereich Immobilien diskutieren möchtest, dann mach ein neues Thema auf.
Hier geht es um Fahrzeuge :p

Gruß Rolf

Moin Rolf,
ja das ist mir schon klar, aber ich fühle mich in diesem Thread schon eine Weile etwas gebasht und mit allerlei einseitigen Vorbehalten bedacht, und wollte dem geneigten Leser
nur mal aufzeigen, das Spritsparen mit dem Auto nicht das Allheilmittel ist, nach meinem Dafürhalten auch politisch gewollt überbewertet, deswegen mein Immobilienbeispiel.

Roland

Ost
01.10.2012, 12:11
Roland,

ich denke es geht nicht um den Spritverbrauch an sich sondern daß man Öl manchmal mehr und manchmal weniger sinnvoll durch einen Auspuff bläst.
Wohnen, heizen und kochen sind Grundbedürftnisse des Menschen, Autofahren nicht.
Nun wird Öl zunehmend knapper und teurer, es wird Zeit daß der Mensch erkennt daß der Rohstoff zu schade ist um ihn viel zu oft nur zur Befriedigung des eigenen Egos sinnlos zu verblasen.
Ich meine nicht den Vielfahrer der sein Auto braucht, ich mein den Pendler und die Hausfrau die mal eben schnell zum Bäcker fährt, aber 3x ums Qarree´muß weil sie keinen Parkplatz findet.
Ich mein die eigene Bequemlichkeit (mich eingenommen).

Wenn Du schaust welche Häuser heute normalerweise gebaut werden, dann gelten für die strenge Auflagen beim Wärmeschutz, sie sind kleiner, besser gedämmt und haben Heizungen die gewiss nicht überdimensioniert sind.
Wenn es politisch gewollt ist daß unsere Autos sich auch in diese Richtung bewegen müssen dann ist das doch keine Parteipolitik,
sondern die Einsicht der Regierung daß es so auf Dauer nicht mehr weitergehen kann!
Und nur der logische Weg raus aus einer Sackgasse, den z.B. unsere Autoindustrie eingeschlagen hat mit immer größeren, schwereren und teureren Autos.
Bislang hat sich das alles prima verkaufen lassen- wir spühren die Rohstoffknappheit noch nicht so daß es richtig weh tut.
Aber wir werden es spühren:(

Oliver

RWA
01.10.2012, 12:46
Roland,

ich denke es geht nicht um den Spritverbrauch an sich sondern daß man Öl manchmal mehr und manchmal weniger sinnvoll durch einen Auspuff bläst.

Oliver

Nein, darum geht es in diesem Thread ganz sicher nicht! Hier wird schon eine ganze Weile auf unangemessenem Niveau gegen alle argumentiert, die ganz schlicht ein grösseres Auto fahren als man selbst.

Hier werden ganz pauschal Leute die fahren was ihnen Spass macht als intellektuell minderbemittelt und rückständig und minderpotent abqualifiziert, und dagegen muss ich mich wehren, weil, ganz simpel, mein Verbrauchsbeispiel weiter oben mit 276kw und 14,5Litern ist MEIN Auto, das ich im achten Jahr fahre, ich spiele seit fast 20 Jahren in der "über 250kwLiga", und ich lass mich nicht als ahnungsloser Trottel hinstellen, der eine Potenzverlängerung braucht.

So einfach ist das

Roland

RWA
01.10.2012, 13:12
...hab noch was vergessen...

ich fahre 96 von 100km im Jahr gewerblich, und habe es geschäftsbedingt eigentlich immer eilig, ich fahre also nicht vor der Eisdiele auf und ab und führe den dort möglicherweise vorhandenen Girlies meine vermeintliche Luxuskarosse vor, und ich kenne jede Menge Leute, die vergleichbar mobil sind und KEINER davon fährt Auto um andere zu beeindrucken, sondern ausschliesslich zur eigenen Erbauung, oder wie bei mir auch ganz banal, um schnell,leise und komfortabel zu reisen, da spielt es absolut keine Rolle, was andere Verkehrsteilnehmer darüber denken.

Natürlich finde ich die Idee, elektrisch angetrieben zu sein, in meinem Fall vor allem angesichts der darstellbaren Leistungen, Klasse, aber eben nicht mit den derzeit verfügbaren Energiespeichern, bzw derzeit erhältlichen Lösungen.

Roland

Ost
01.10.2012, 13:48
Hier werden ganz pauschal Leute die fahren was ihnen Spass macht als intellektuell minderbemittelt und rückständig und minderpotent abqualifiziert,

Es gibt Meinungen hier die sagen daß nur ein 5m Auto mit 2m Motorhaube ein Auto ist und alles andere eine Krücke, ein Krankenfahrstuhl oder eine Gehhilfe.
Glaubst Du im Ernst ich würde JEDEN der ein großes und teures Auto fährt als intellektuell minderbemittelt bezeichnen?
Ganz bestimmt nicht!
Wenn DU aber glaubst daß es Bashing ist wenn ich die Firmenwagenpraxis anprangere, dann hast Du recht;)
Denn da macht es keinen Unterschied ob Eisdiele oder Firmenparkplatz,
man ist was man ist und zeigt dies auch
1. durch den Parkplatz ansich
2. durch das Auto, das einem "zusteht"

Logisch ist das Sache der Firmen und wenn man eh bekommt was einem zugestanden wird wär man ja schön blöd sich mit weniger zufrieden zu geben.
Nur- ist diese Einstellung richtig?


4,5Litern ist MEIN Auto, das ich im achten Jahr fahre, ich spiele seit fast 20 Jahren in der "über 250kwLiga", und ich lass mich nicht als ahnungsloser Trottel hinstellen, der eine Potenzverlängerung braucht.
1. hat das niemand- von Verallgemeinerung hab ich nie gesprochen
2. ist das wirklich nötig?
3. kann man unterhalb der 250kwLiga keinen "Spaß" haben?

Oliver

RWA
01.10.2012, 14:01
...trifft für mich nicht zu, ich bin selbstständig, auch schon sehr lange.

Abgesehen davon rangieren Firmenwagen ausser bei Vorständen auch eher an der unteren Grenze der in der jeweiligen Klasse erhältlichen Motorleistungen (=innere Werte...), da geht es tatsächlich um Kosten, es gibt in der Regel für jede Ebene ein Leistungslimit, deswegen gibts für die Parallelweltler in Berlin sogar Autos mit zumindest auf dem Papier reduzierten Leistungen, damit man, auf Steuerzahlerkosten! ,die grösste Karosserie fahren kann, was ich als höchst verwerflich empfinde.


Roland

RWA
01.10.2012, 14:16
3. kann man unterhalb der 250kwLiga keinen "Spaß" haben?

Oliver

Selbstverständlich kann man das, aber ab einer bestimmten Grösse Auto gibt es eben nur noch kräftige Motoren, was auch sinnvoll ist, wer schon mal eine S-Klasse oder 7er oder A8 mit für einen nicht näher zu beschreibenden Kundenkreis erhältlichem kleinen Motor bewegt hat, weiss wovon ich rede.

Es gibt auch Autos die serienmässig 20"Räder haben, einfach weil die den Fahrleistungen angemessenen Bremsen in kleineren Felgen nur schwer unterzubringen sind.
Weil das aber dem Auto angemessen ist, fällt es nichtmal auf.

Und da kommen die Unterschiede, es ist sinnvoll grosse Räder zu haben, wenn eine grosse Bremse verbaut ist, es ist sinnvoll einen angemessen kräftigen Motor zu haben, damit das Auto entspannt und effizient zu bewegen ist, aber es ist reine Show, wenn ein Kleinwagen dieselben Räder hat, und es ist der reine Spass, wenn ein Kleinwagen denselben Motor hat, auch weil es von aussen nicht zu sehen ist.

Roland

Ost
01.10.2012, 14:16
Nein, darum geht es in diesem Thread ganz sicher nicht!
Doch, genau darum geht´s.
Es geht darum wie ein E-Auto aussehen muß, weil ein erfolgreiches, einigermaßen erschwingliches E-Auto mit genug Reichweite nicht wie eine S-Klasse mit wasweißichwievielelektrischen-KW aussehen kann!
Es geht nicht um Sprit sparen sondern gar keinen Sprit für ein Auto mehr zu verbrauchen.
Es geht um Resourcen.
Es geht um die Akzeptanz von elektr. betriebenen Autos die von vielen nur belächelt werden weil sie eher "ungewohnt" aussehen.

Ich kenne eine Firma deren leitende Angestellte sich geweigert haben mit Opel Ampera´s rumzufahren- weil´s ja "nur" ein Opel ist und der ganze E-Mist ja ohnehin nix taugt.
Die Machtprobe hält noch an, derweil fahren die "weiter unten" die Ampera´s die ihre Chefs nicht wollen:D

Oliver

RWA
01.10.2012, 14:37
man ist was man ist und zeigt dies auch
1. durch den Parkplatz ansich

Oliver

Das ist doch Quatsch, wie soll denn ein Auto mit 4 Sitzen beschaffen sein, in dem man bequem und komfortabel sitzt, das aber nur 4m lang ist ?

Das eine bedingt doch das andere !

Ich fahre, auch geschäftlich bedingt, jede Menge Leihwagen, und ich beobachte, das auch Kleinwagen innen scheinbar immer grösser werden, aber wirklich nur scheinbar, denn wenn man sich die Mühe macht und mal einen Zollstock dranhält, stellt man fest, das z.B. die Sitze immer schmaler und kürzer werden, mit dem Effekt das man, so man grösser als 1,90m ist wie ich, fährt, wie man Economy fliegt, Riesenflugzeug, aber man sitzt auf seinen Eiern, weil die Möbel für Zwerge oder Kinder gemacht wurden.


Aber, tatsächlich zeigen was man hat, tut man an sich nicht auf einem Parkplatz, das geht viel subtiler, es gibt Armbanduhren, die sehen nach nix aus, sind auch nicht aus Gold, weil vergolden kann man auch Kabelbinder oder Klobrillen, waren aber möglichwerweise teurer als das Auto draussen auf dem Parkplatz, daran kann man dann schon eher festmachen wen man vor sich hat, weil kein Finanzamt eine Uhr als Betriebsaugabe akzeptiert.
Da gibt es, allerdings nur für die, die sich wirklich auskennen, in der Tat eine Art Ranking.


Roland

Ost
01.10.2012, 14:42
Geb ich Dir zu 100% recht,

Ich hab mal einen schwachen Phaeton bewegen dürfen.

Aber

Selbstverständlich kann man das, aber ab einer bestimmten Grösse Auto gibt es eben nur noch kräftige Motoren, was auch sinnvoll ist, wer schon mal eine S-Klasse oder 7er oder A8 mit für einen nicht näher zu beschreibenden Kundenkreis erhältlichem kleinen Motor bewegt hat, weiss wovon ich rede.

warum muß es dann der "Große" sein, warum tuts statt der S-Klasse nicht die E-Klasse?
Antwort:
man sieht der S-Klasse ihren schwachen Antrieb nicht an, dafür sieht man die lange Motorhaube;)
Das ist jetzt natürlich quasi ein Luxusbeispiel,
aber in unserem Land zählt halt nunmehr der Schein mehr als alles andere.

Von Leuten, die tagtäglich zig hunderte Kilometer zurücklegen müssen red ich doch gar nicht,
die kaufen ihre Autos nach ganz bestimmten Gesichtspunkten.
Einer sagte mir mal "der ist das perfekte Auto für mich weil er die wenigsten Minivibrationen hat".
(Auto weiß ich nicht mehr)
Mein Auto muß möglichst lang sein aber nicht zu groß für die Stadt/ Tiefgarage, muß robust und einfach sein (verkratze alles) und günstig im Unterhalt.
Nach 100km steige ich ziemlich fertig aus dem Rauhbein (Caddy Maxi)- es gibt aber für mich nichts besseres.
6,5-max. 7,2l sind angesichts der Größe und dem was ich transportiere eigentlich viel zu hoch.
Fast 1l könnte man sparen ohne Rußfilter, dann dürfte ich aber bald kaum mehr in Innenstädte:(
Für meine Frau wäre der Mitsubishi MiEV wahrscheinlich ideal, aber viel zu teuer.
Steigt jedoch die Aktzeptanz solcher Autos steigen auch die Stückzahlen und der Preis fällt.

OLiver

RWA
01.10.2012, 14:46
Ich kenne eine Firma deren leitende Angestellte sich geweigert haben mit Opel Ampera´s rumzufahren- weil´s ja "nur" ein Opel ist und der ganze E-Mist ja ohnehin nix taugt.
Die Machtprobe hält noch an, derweil fahren die "weiter unten" die Ampera´s die ihre Chefs nicht wollen:D

Oliver

Ja klar und der Ampera ist ein derart tolles Auto das er in D nicht mehr weitergebaut wird und in USA die Bänder immer mal wieder für Wochen gestoppt werden, weil er trotz mit den Gewinnen aus anderen Modellen subventionierten Preisen irgendwie nicht zu verkaufen ist, weil die einschlägige Journaille inzwischen herausfand, das es mit der Effizienz im täglichen Betrieb nicht weit her ist.

"nur ein Opel" ist nicht fair, weil z.B. die Insignia eigentlich richtig gute Autos sind, bißchen unnötig schwer vielleicht, das liegt aber am verbauten dicken Blech.


Roland

Ost
01.10.2012, 14:48
Das ist doch Quatsch, wie soll denn ein Auto mit 4 Sitzen beschaffen sein, in dem man bequem und komfortabel sitzt, das aber nur 4m lang ist ?

:D ne A-Klasse ist nur 3,85m lang. Ich behaupte jetzt nicht daß man darin genau so komfortabel sitzt wie in einer E-Klasse, aber so bequem wie in einer C-Klasse durchaus;)
Also- aus einem Konzept wie dem A könnte man so ein Auto bauen

Ost
01.10.2012, 14:52
Ja klar und der Ampera ist ein derart tolles Auto das er in D nicht mehr weitergebaut wird und in USA die Bänder immer mal wieder für Wochen gestoppt werden, weil er trotz mit den Gewinnen aus anderen Modellen subventionierten Preisen irgendwie nicht zu verkaufen ist, weil die einschlägige Journaille inzwischen herausfand, das es mit der Effizienz im täglichen Betrieb nicht weit her ist.

Der Ampera ist wirklich ein tolles Auto und die Journaille weiß eben nicht wie man damit fahren sollte;)
Jedenfalls sind die Erfahrungen der genannten Firma sehr positiv bez. tatsächlichem Verbrauch und Qualität.
Aber ist halt ein viel zu teurer Opel......:rolleyes:

Das ist das Problem, wäre er von Daimler wäre die Akzeptanz schon mal besser;)

Oliver

RWA
01.10.2012, 14:57
Geb ich Dir zu 100% recht,

Ich hab mal einen schwachen Phaeton bewegen dürfen.

Aber


warum muß es dann der "Große" sein, warum tuts statt der S-Klasse nicht die E-Klasse?


OLiver


Na das waren doch nur meine Beispiele, das gilt natürlich auch für 5er,A6e oder E-Klassen, in der Grösse gibts auch Acht- oder gar Zehnmannkapellen.

Und für alle die, die selber versteuern, macht es manchmal sogar Sinn, das grössere Auto zu nehmen, weil nimmt man ein kleineres, verschenkt man Geld ans Finanzamt, das liegt dann aber nicht an Imponiergehabe, sondern an Steuergesetzen.


Roland

RWA
01.10.2012, 15:17
:D ne A-Klasse ist nur 3,85m lang. Ich behaupte jetzt nicht daß man darin genau so komfortabel sitzt wie in einer E-Klasse, aber so bequem wie in einer C-Klasse durchaus;)
Also- aus einem Konzept wie dem A könnte man so ein Auto bauen

Du verstehst mich falsch, ich finde auch das eine A-Klasse ein schickes Auto ist, es gibt ne Menge kleinere Autos, die gut gemacht sind und prima fahren, kein Zweifel, aber für mich ist das nix, hab ich alles schon probiert, auf der Autobahn komme ich mir damit etwas verloren vor, und wirklich Platz habe ich darin nicht. Ich bin 1,92m gross und schlank.

Ich fahre aber auch so gut wie nie in der Stadt, wenn ich schon mal frei hab, dann fahre ich Modellchen fliegen, und das geht nur ein paar km über Land, und da offenbart meine "Potenzverlängerung" erstaunliche Nehmerqualitäten, Beifahrersitz umgelegt und sämtliche Flügel und Rümpfe locker reingepackt, das verbleibende Geraffel in den Kofferraum und gut. Und nirgendwo im ganzen Auto eine scharfe Kante, die nicht gepolstert oder beledert wäre, das hält mein Transportschadenniveau erfreulich weit unten.

Ich habe ein Zweitauto, ein Kombi, den muss ich aber halb zerlegen, bis ich Platz genug habe alles unterzubringen, Laderaumabdeckung weg, Rücksitz umlegen usw., zu umständlich, früher waren Kombis echte Kombis, mit echtem Laderaum.


Roland

guidos
02.10.2012, 00:42
moin,



Elise? Da sind wir wieder beim gewichtigen Argument: Gewicht

so isses. außerdem ist die kiste noch viel ökonomischer als die renterkiste aus untertürkheim. schließlich ist das ding viel sparsamer, man fährt meistens sowieso alleine und überflüssiger schnickschnack ist auch nicht drin.



Das hat nichts mit "Weltrettern" zu tun sondern mit der Einsicht, dass ein beliebiges aber begrenzetes Gut um so länger verfügbar ist, je weniger davon pro Zeiteinheit verbraucht wird. Manchmal ist weniger eben doch mehr.


Ein Esoteriker kann in 5 Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann.Vince Ebert


:D :D :D :D :D :D :D



Ach stimmt, mit einem/einer kleineren und sparsameren Haus/Wohnung kann man nicht so schön und öffentlich Stimmung machen gegen all die "Potenzverlängerer" auf die man dann doch, wenn auch nur ein ganz kleines bißchen, neidisch ist.

touché ! :D




4,5Litern ist MEIN Auto, das ich im achten Jahr fahre, ich spiele seit fast 20 Jahren in der "über 250kwLiga", und ich lass mich nicht als ahnungsloser Trottel hinstellen, der eine Potenzverlängerung braucht.
1. hat das niemand- von Verallgemeinerung hab ich nie gesprochen
2. ist das wirklich nötig?
3. kann man unterhalb der 250kwLiga keinen "Spaß" haben?

1 ) @ roland,

was stört es eine deutsche eiche wenn sich ein wildschwein dran reibt ? :D
da steht man einfach drüber....

2 )

@ oliver,

zu 1. das könnte man aber aus deinen äußerungen durchaus ohne fantasie und persönlichen animositäten herauslesen. (weil es ja auch genau so da steht :D )


Ob für Dich und andere die Alternativautos "Gehhilflen" sind oder nicht wird das unausweichliche Ende der "Potenzverlängerungen" kaum aufhalten


Ein Auto daß genau für den Käufertyp "Potenzverlängerung" geplant und gebaut wird
während man das Auto "Gehhilfe" abgeschafft hat.


ich meine die vergeudete Ingenieursleistung und das Know How die Daimler in der Entwicklung von zukunftsfähigen Fahrzeugkonzepten den Potenzverlängerungen geopfert hat!




"Potenzverlängerung" ist kein Todschlagargument sondern leider eine weit verbreitete Tatsache.



zu 2.

nötig nicht aber möglich. ich sage ja auch zu einem jetpiloten auch nicht das er eine potenzhilfe spazierenfliegt nur weil das ding teuer ist.
wenn es ihm spaß macht, warum nicht ?
ich möchte mich eben nicht in so einen kleinwagen für den alltag quetschen.
übrigens habe ich noch einen 21 jahre alten golf 2. der erfüllt den gleichen zweck wie eine a-klasse, braucht nicht mehr, kippt auch ohne esp bei spurwechseln nicht um und es sind noch die ersten türen drin.... :D für die stadt ein 1a auto. zur not auch für 4 oder 5 personen.
und der hat schon viel mehr erdöl gespart als es dein lieblingsauto es je könnte. nämlich die menge die bei der produktion verbraten wurde die aber von den ganzen ökofuzzis gerne mal vernachlässigt wird.....
übrigens isses mir wurscht ob du eine a-klasse, ein kinderfahrrad oder einen bentley fährst. schließlich mußt DU damit leben/fahren.


zu 3.


doch kann man. mein alter 79er scirocco hat 51kw, der lotus 90kw die porsche zwischen 51 und 221kw.
(den meisten spaß machen die 90 kw in der tupperdose, eher noch das fahrverhalten als die kw´s :D )
sogar die 40kw eines alten 200d/8 können spaß machen wenn man sich an das beruhigende nageln und die absolute temperamentlosigkeit
als gegeben hin nimmt :D es kommt darauf an was man damit anstellen möchte.



Damit die Sicherheit nicht zu kurz kommt wird der Fun immer schwerer was wieder mehr PS braucht usw....

AUch ich möchte Fun haben, wer will das nicht!
Würde ich nicht auch lieber einen SLR fahren als einen A?
Natürlich aber wer jetzt sagt "na siehste, was soll dann das Geschwätz...." der hats nicht kapiert.
Der hat nicht kapiert daß man in 20, 30 Jahren eine völlig andere Art von Auto braucht um mobil zu sein und den Grundstein dafür den muß man in den nächsten Jahren legen.


aha ! sei mal realistisch. du bist schon über 50, glaubst du das du in 20 oder 30 jahren noch auto fährst ? (ok, dann vieleicht doch elektrisch, einsitzer cabrio vermute ich mal.)
wenn ich älter als 50 werde mache ich mir nochmal gedanken zu dem thema, ich vermute aber mal das ich meine meinung nicht grundlegend ändern werde. gibt es bis dahin elektroautos mit vergleichbarem kompfort, leistung, platz und reichweite würde ich bei einer altagskutsche auch umsteigen sofern das bezahlbar ist.
aber man lebt jetzt, morgen kann es vorbei sein.
und wenn du jetzt meinst das ist egoistisch, ja, kann durchaus sein.
jetzt muß ich nur aufpassen, eben auf dem ersten fragte dieter nuhr auch wo der gute alte egoismus geblieben ist und die ausgestreckten ellbogen.
aber an denen hängen rechts und links 2 samariter dran.... :D




Ich schau auch immer wenn ich kann den Checker an.

na guck mal an, ich auch aber nur den mit der glatze dreh aber den ton ab....
und meine 12 jährige tochter meint dann jedesmal : boah ey papa, der labert aber auch einen blöden mist.... :D
die neuen folgen mit gleich 3 luftpumpen kann man nicht mal ohne ton ertragen.

top gear ist da schon eine ganz andere liga, manchmal schräg aber gut


das wärs dann mit dem wort zur guten nacht,
immer gelassen und fröhlich bleiben.


guido

Adrenalin
02.10.2012, 06:49
Jaja, fahrt nur alle Elektroautos und Bus und Bahn.

Dann reicht der Sprit für meine Corvette noch ein bisschen länger....:D

Da ist´s immer lustig an der Tanke: Frage: "Was schluckt die denn so?" Antwort: "Wenn ich will, bin ich 3 Stunden wieder hier..........."
Neben mir tankt einer seinen Toyota Prius und meint: "Toyota Prius. 4,5 Liter". Ich sagte: "Chevrolet Corvette. 5,7 Liter (Hubraum)....."



Spass beiseite, das E-Auto wird kommen. Dessen bin ich mir sicher. Irgendwann ist das Öl entweder alle oder so teuer, dass man es nicht mehr zum Spass (Motorradausfahrten, etc.) verjucken kann. Ich begrüsse jede alternative Antriebstechnik, die irgendwo entwickelt wird. Ich weiss nicht, ob irgendwann mal alle ein E-Auto fahren.
Aber nur wenn man das Unmögliche versucht, wird das Mögliche erreicht.

Gruss Adrenalin

Ost
02.10.2012, 07:08
Also ganz realistisch, Guido,

in 20 Jahren bin ich- wenn alles gut geht- 71 Jahre alt und die Wahrscheinlichkeit daß ich dann noch Auto fahre ist recht hoch;)
Ob ich in 30 Jahren noch fahre denk ich eher nicht würde es mir aber erhoffen:cool:
Der A ist jetzt 6 Jahre alt, der Caddy 4.
Normalerweise würde ich den A langsam verkaufen wollen- man will sich ja mal wieder was Neues gönnen;)
Doch ich sehe momentan nicht mal im Ansatz ein Auto daß den A ersetzen könnte.
Daher habe ich vor den A noch so lange wie möglich zu fahren (gleiches gilt für den Caddy) weil ich nicht einsehe in eine Technik zu investieren die u.U. in wenigen Jahren unverkäuflich sein könnte (oder mit riesigem Abschlag)
Alleine wenn ich mir den Spritpreis in den nächsten 10 Jahren anschaue kann ich mir vorstellen daß dieser sich bis dahin verdoppelt hat.
Wenn das nicht so kommt, dann kauf ich halt irgendwann wieder einen Spritzerstäuber- wo ist das Problem.
Wenn es aber so kommt, dann steh ich in 10 Jahren vor dem Verkauf eines Autos das u.U. kleiner mehr haben will weil es einfach zu teuer ist damit rumzufahren;)
D.h. die Qual der Wahl fällt mir aus vielen Gründen äußerst schwer, Abhilfe könnte der Kauf eines schönen Gebrauchtwagens bringen der seinen größten Wertverlust schon hinter sich gebracht hat.
Aber wozu- ich habe ja schon einen Gebrauchtwagen;) und ein paar Järchen wird auch der A noch durchhalten- Daimler wird schon dafür sorgen:)

Wenn ich mir jetzt ein neues Auto kaufen möchte dann eines, dessen Antriebskonzept auch in 10 Jahren noch so "aktuell" ist daß man es wie gewohnt zu einem fairen Preis verkaufen kann.
Und da seh ich nix, für alle am Markt befindlichen Fahrzeuge hab ich große Bedenken ob man die mal als Gebrauchtwagen an den Mann bringen kann:(
Darum möchte ich, zum 1. Mal in meinem Autoleben, ein Auto fahren bis es nicht mehr geht.
Was dann ist- hab keinen Plan, aber siehe weiter oben;)

Warte noch ein paar Mohammed Videos ab und Du wirst keine 10 Jahre warten müssen bis sich der Ölpreis mal wieder verdoppelt, der Sprithunger der Chinesen und anderen Ländern tut sein übriges,
dann wird man sein 14,5l verbrauchendes 250Kw Auto allenfalls Sonntags aus der Garage rollen wollen-
ich mein das jetzt ganz allgemein und nicht euch beide (Roland und Guido)
da sind dann schon 7-9l viel zu teuer;)

Zu 1:
wer sich angesprochen fühlt;)
Ich habe jedoch mehrfach darauf hingewiesen wen ich explizid meine.
Fahrer die einen älteren großen Wagen länger Zeit fahren und den Wertverlust jemanden anderen bezahlen ließen,
die mein ich nicht. (Die entlasten ja nur den Gebrauchtwagenmarkt und bringen die Autofirmen gewiss nicht auf die Idee das nächste Modell noch größer zu planen!)
Ich mein auch nicht die Vielfahrer die ein souveränes, komfortables Fortbewegungsmittel schätzen- schließlich verbringen sie das halbe Leben im Auto (eigentlich schlimm genug;))
Die vor der Eisdiele mein ich- ja,
aber viel mehr meine ich die Statussymbole in den Fuhrparks und vor den heimischen Garagen um den NAchbarn auszustechen.
In gewachsenen Wohngebieten sieht man das nicht so oft als in den Neubaugebieten, wo sich Touaregs, Cayennes-Turbo und andere Schlachtschiffe tummeln- das mag aber von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein;)
Hier jedenfalls ist es Augenfällig und weil man ja was darstellen möchte (der Neubau war ja so bescheiden weil das Grundstück nur 400qm hat) darf die Frau den Wagen auch so oft sie will benutzen.
Die Solariumvertrockneten und Kosmetiksalon "Cleopatra" gepflegten Dämchen müssen ja auch standesgemäß zum Lidl fahren (der Feinkost Zipp der Donzdorfer hat vor 5 Supermärkten:eek: kapituliert weil man von den Reichen das sparen lernen kann;))

Das mein ich mit Potenzverlängerungen,
ob da Neid im Spiel ist weiß ich nicht.
Neidisch bin ich auf diejenigen, die bald in den Vorruhestand gehen können und dann eine Pension geniesen von der ich nicht mal träumen kann.
Neidisch bin ich auf denjenigen, der den Luxus hat "Zeit" zu haben für das was er gerade machen möchte ohne dabei finanziellen Schiffbruch zu erleiden.
Das ist für mich Neid, das grämt mich, hätt ich doch damals meine Chancen besser genutzt:(

Neidisch auf ein Auto?
Könnte auf der Stelle 50000.- für ein tolles Wägelchen ausgeben, dann hab ich es und schon schiele ich auf den noch höherwertigeren Wagen meines Nachbarn, dann spar ich auf sowas und dann kommt der mit was noch tollerem an.......
sorry, aber über den Kinderkram bin ich lange hinaus;)
Man ist nie zufrieden mit dem was man hat- mit dem Beruf, dem Auto, dem Flieger, dem Haus, der Frau..........
so funktioniert unser Leben,
aber man kan sich dagegen wehren;)

Oliver

Ost
02.10.2012, 07:09
Aber nur wenn man das Unmögliche versucht, wird das Mögliche erreicht.


Genau!

Oliver

RWA
02.10.2012, 11:19
Alter wie armselig ist das denn ?





Könnte auf der Stelle 50000.- für ein tolles Wägelchen ausgeben

Oliver


Sind wir jetzt auf dem Niveau angekommen ?

...und ich Esel hab mich mit deiner Argumentation tatsächlich auseinandergesetzt.


Roland

KD-Modelltechnik
02.10.2012, 11:51
Roland, ich glaube du solltest ein klein wenig weniger emotional lesen :rolleyes:

RWA
02.10.2012, 12:05
Warum ?

Sowas macht für mich sämtliche vorgetragenen Argumente für kleinere/sparsamere Autos wertlos, es ging doch überhaupt nicht darum wer sich was kaufen KÖNNTE, das spielt doch auch gar keine Rolle.

Nein, ich hätte nur etwas mehr beachten sollen, was ich schon eine ganze Weile zwischen den Zeilen lesen konnte.


Roland

MGS
02.10.2012, 12:45
Nein, ich hätte nur etwas mehr beachten sollen, was ich schon eine ganze Weile zwischen den Zeilen lesen konnte.
Nicht zwischen den Zeilen lesen sondern die Zeilen selbst und das sachlich und ohne große Emotionen. Und wenn dann solche Nettigkeiten wie: "...ganz normale Mitbürger zu Weltrettern emporschwingen..." ausbleiben, dann kann man auch weiterhin freundlich und vor allem sachlich weiterdiskutieren.

MfG Martin

Ost
02.10.2012, 13:14
Ich hab keine Ahnung was Du aus diesen Zeilen (und anderen) hattest herauslesen können:(

Mein 50000.- Beispiel sollte doch nur verdeutlichen daß ich mich aus dem Kreislauf mit so manchem Nachbarn verabschiedet habe und ein Auto für mich nicht mehr so wichtig ist sondern andere Dinge des Lebens.
Daß ich irgendwann angefangen habe nachzudenken und mit dem zufrieden zu sein was ich HABE und nicht dem nacheifern möchte was andere HABEN (und dabei übersehe was die NICHT haben).
Daß ich angefangen habe darüber nachzudenken was wir dem Planeten und auch unseren Kindern zumuten wenn man so weitermacht wie bisher!
Deswegen ist das Thema Neid- oder ein klein wenig neidisch zu sein, für mich eben kein Thema mehr, zumindest nicht wenn´s um ein Auto geht.
Wen meine ich damit?
Mich?
Natürlich!
Dich?
Ganz bestimmt nicht denn Du bist keiner der sich nur deswegen ein neues Auto kauft um damit rumzuprollen oder mehr Schein als Sein zu verbreiten, oder seinen Status zu verdeutlichen!
Du hast doch geschrieben daß Dein Wagen 8 Jahre alt ist- Du hast DIch damit doch im Grunde ebenfalls dem "Habenwillwahn" entzogen der nur darauf aus ist den Schein aufrecht zu halten?
Es geht wirklich nicht darum wer was für wieviel kaufen könnte nach dem Motto "mein Haus, mein Auto, mein Schiff, meine Frau..."
ok, ein wenig geht es mir schon darum denn der "Reiche" kann sich eher eines dieser z.T. sündhaft teuren E-Mobile kaufen und sollte das auch tun!
Nur so kommen die auf den Markt, nur so steigert sich deren Akzeptanz usw.

Ich verstehe beim besten Willen nicht was daran jetzt verwerflich ist und ein "Niveau" herabziehen würde?

Mein Wunsch ist es, daß der Neuwagenkäufer, nicht nur in D., nicht wie die "Wahnsinnigen" (aus Lifesytelegründen) über die Pseudo SUV´s herfallen würden sondern das teure Geld, das die kosten, in Konzepte investieren die ökologischer und zukunftsträchtiger sind als Tiguan& Co die nebenbei auch noch wertvolle Parkplätze in Parkgaragen blockieren.
E-Autos verkaufen sich in D. äußerst schleppend aber SUV´s und Mini SUV´s sind die Autos die sich vergleichsweise gut verkaufen- da stimmt für mich halt was ganz und gar nicht!

Um Fahrer, die einen SUV wirklich BRAUCHEN geht es mir überhaupt nicht- nur damit das klar ist!

Also, was hab ich jetzt falsch gemacht?

Oliver

Dieter Wölfel
02.10.2012, 14:01
Hallo,

was gibt es gegen SUVs einzuwenden?
Meiner braucht 6 Liter Diesel auf 100 Km bei 175 PS und Euro 6.
Das schafft die A-Klasse kaum. :cool:

Btw, ich hätte mir den Twizy fürs Fahren zum Büro gekauft, wenn er wintertauglich (Türen und Heizung) wäre.

Gruß
Dieter

Ost
02.10.2012, 14:13
Nein, das schafft die A-Klasse nicht weil sie ein Benziner ist.
Nur hab ich genau soviel Platz im A, brauch wesentlich kleinere Räder und Felgen, weniger Blech und weniger Motor- schlicht weniger Resourcen.
Sitzen tu ich genau so hoch und mein Auto sieht nicht so aus als müsse es die Rally Paris-Dakar gewinnen;)

Fazit: vergleichsweise viel Auto mit wenig Platz.
Darum;)

Oliver

KD-Modelltechnik
02.10.2012, 14:18
Hallo,

was gibt es gegen SUVs einzuwenden?
Meiner braucht 6 Liter Diesel auf 100 Km bei 175 PS und Euro 6.
Das schafft die A-Klasse kaum. :cool:

Btw, ich hätte mir den Twizy fürs Fahren zum Büro gekauft, wenn er wintertauglich (Türen und Heizung) wäre.

Gruß
Dieter

6 Liter? Laut Bordcomputer oder an der Zapfsäule? ;)

Für´n Twizy gibts mittlerweile tatsächlich Scheiben für die Türen ...aber klar, warm wirds desswegen trotzdem ned ..leider!

RWA
02.10.2012, 19:59
Nicht zwischen den Zeilen lesen sondern die Zeilen selbst und das sachlich und ohne große Emotionen. Und wenn dann solche Nettigkeiten wie: "...ganz normale Mitbürger zu Weltrettern emporschwingen..." ausbleiben, dann kann man auch weiterhin freundlich und vor allem sachlich weiterdiskutieren.

MfG Martin

Moin Martin, geschenkt, kannst du mit Nettigkeiten wie "Potenzverlängerung" verrechnen.


Roland

guidos
03.10.2012, 02:00
moin,




Der A ist jetzt 6 Jahre alt, der Caddy 4.
Normalerweise würde ich den A langsam verkaufen wollen- man will sich ja mal wieder was Neues gönnen

warum ? zieht es durch die türen ? :D


mein jüngstes auto ist übrigens 9 jahre alt (der lotus, baujahr 2003) , der älteste ist 49 (der 356) von dem neumodischen rammsch gefällt mir nix.
ausnahme ist der neue 5er bmw, der erste der nach der verunglückten bangle ära wieder gut aussieht.
aber zum einen ist der außen größer als mein 7er und innen deutlich kleiner, zum anderen kostet der als kassengestell schon 50 scheine. mit halbwegs angenehmer ausstattung kommen 25k obendrauf......

im übrigen bin ich recht kniepig und pfleg den krempel ausgiebig, es hält länger, schont resourcen und den geldbeutel.


guido

Ost
04.10.2012, 18:08
Deine Einstellung find ich eigentlich ok- bis auf die zum A;)

Der 5er gefällt mir auch sehr gut, aber wie Du schon sagtest, außen riesig innen hmmmm:confused:
Hab gestern einen Kombi gesehen dessen Fahrer mit dem Gesäß genau zwischen den beiden Achsen saß und mit dem kopf dahinter.
Mehr als 1/3 des Wagens wird vom Motor in Anspruch genommen, der Fahrer sitzt unglauiblich weit hinten.
Welch Verschwendung von Raum;)
Aber... man sitzt halt auf der Hinterachse sportlicher:D

Oliver

KD-Modelltechnik
05.10.2012, 10:07
Apropos "A" ...täuscht das oder hat man das Konzept fallen lassen?! Ich mein, die neue A-Klasse erinnert ja mehr an nen 1er BMW als an nen A.

Und was zum Thema ...heute morgen hab ich nen kurzen Blick in das aktuelle ADAC-Parteiheft geworfen. Eine Gegenüberstellung eines Volvos im Bezug auf CO2-Bilanz als Benzin/Diesel/Elektro. Das E-Modell wird mit knapp 30kwh/100km "angenommen" :eek:
Hat Volkswagen das Rechenmodell aufgestellt? ;)

Ost
05.10.2012, 12:37
Nein, es täuscht nicht,
Daimler hat das Konzept des doppelten Bodens fallen gelassen und diese Entscheidung war innerhalb Daimler keineswegs unumstritten.
War der A bislang einzigartig und hatte seine Anhänger (2 Mio!);) so tritt er jetzt gegen 1er, A3 und Golf direkt an.
Aber man hat nicht nur das Konzept fallen gelassen sondern auch gleich die ganze Kundschaft, die ein rel. kleines Auto mit max. Platz haben möchte.
Ich kann nur raten sich den Kofferraum des neuen A anzuschauen, der ist ein Witz.
Was steht den 40000 Vorbestellungen (die übrigens auch der alte A hatte!) gegenüber?
Wieviel ehemalige A-Klasse Anhänger werden wohl eine B-Klasse kaufen- 20%???

Praktisch alles, was in nächster Zeit als E-Auto auf den Markt kommt ist ein gänzlich konventionelles Auto, dem man statt eines Schüttelhubers einfach ne Batterie und E-Motor verpasst hat.
Und dann wundert man sich daß diese Krücken nicht halten können was man sich verspricht???

War heute beim Frisör AMS lesen.
Bei den Reportagen muß man sich auch nicht wundern wieso das mit dem E-Auto so schnell nichts werden kann;)

Oliver

KD-Modelltechnik
05.10.2012, 17:25
A-Klasse, B-Klasse ..gibts eigentlich schon die Z-Klasse?! ...am besten noch als Coupé und Cabrioversion mit zig Motorisierungsvarianten :rolleyes:
Wenn man bedenkt wieviel Kohle für Entwicklung als auch Werkzeugkosten für all die Modellvarianten verbraten wird ...und der E-Smart schaffts nun endlich nach unendlichen Jahren der Entwicklung auf die Straße. Aber natürlich mit dem üblichen E-Auto-Aufschlag, also wieder nur für ein paar wenige Enthusiasten. Echt traurig :(

Kleiner Lichtblick:
http://www.auto-motor-und-sport.de/eco/elektroauto-die-technik-des-bmw-project-i-2780966.html
http://www.auto-motor-und-sport.de/news/bmw-i3-erlkoenig-das-mega-city-vehicle-erwischt-3523939.html

Ost
05.10.2012, 18:12
Das BMW Dings beschäftigt mich schon ne Weile, könnte tatsächlich was werden.
Ich hoffe es sehr denn das wird den E-Antrieb nach vorne bringen.

Ich hoffe Du hast deinen 1. Link genau durchgelesen.
Was finden wir da?
Einen doppelten Boden wie in der A-Klasse:rolleyes:
Das ist doch genau das was ich meine!
Nun hat man ein Auto dessen Grundkonzept sich eignet, man hat Erfahrungen mit Sandwichkonzept aber was noch viel wichtiger ist:
man hat ein längst akzeptiertes Auto von dem man die Kundschaft NICHT mehr überzeugen muss:mad:
Daimler hat sich doch bei Tesla eingekauft, hatte das Auto und schaut 2013 recht blöde hinter dem BWM her....

Zu A/B oder Z-Klasse:
das Konzept der neuen A-Klasse ist das gleiche das man bereits mit dem C-Klasse Sportcoupe´hatte.
4 Türen dran, hinten einen steileren Abschluß und umbenennen in C-Klasse Sportback;)
Aber die haben so viele Autos daß sie an ihr C-Klase Coupe wohl gar nicht mehr gedacht haben:D

Oliver

KD-Modelltechnik
05.10.2012, 18:28
Muss ehrlich sagen dass ichs so genau gar ned gelesen habe, aber konzeptionell endlich mal ein E-Auto welches als E-Auto erschaffen wird :) Ganz klasse wärs wenn König Kunde die Akkukapazität wählen könnte.

Die A-Klasse ...ich vermute die Abteilung Design hat Einspruch erhoben, denn optisch is´s halt mittlerweile etwas altbacken. Und wie du schon sagst ...gibt ja die B-Klasse für die Rentnergang ;) Aber ich blick bei den vielen Modellen mittlerweile eh nicht mehr durch.

Gruß Dieter

RWA
05.10.2012, 22:21
Moin, ein konsequent durchdachtes E-Auto muss überhaupt nicht aussehen wie ein klassisches Auto, die Aufteilung in Motor/Antrieb und Fahrgastzelle wird komplett entfallen weil nicht mehr notwendig.
Und ich glaube darin liegt ein Riesenproblem. Wir alle sind geprägt wie ein Auto auszusehen hat und ich bin davon überzeugt das es noch eine ganze Weile dauern wird, bis die Industrie sich traut, die alte Aufteilung aufzugeben, aus (berechtigter) Angst, das kauft keiner, weil es "komisch" aussieht.
Bei Kleinbussen akzeptiert jeder, das die klassische Aufteilung aufgelöst wurde, aber mit nur vier Sitzen, also erheblich kürzer, und dennoch ein Quader, ist wegen des Längen/Höhenverhältnisses nicht mehr elegant zu formen, sondern wirkt, egal wie, "knubbelig".
Damit sowas geht muss erst das allgemeine Verständnis für Formensprache sich ändern, das wird ein langer und schwerer Weg fürchte ich.

Deswegen baut die Industrie derzeit irgendwelche Zwischenwesen, die das eine nicht mehr, das andere aber noch nicht sind.

Roland

Ost
05.10.2012, 23:24
Ja!
Im Grunde muss das Auto neu erfunden werden.
Es wird lange dauern bis man eine zweckmässige Form für E Autos gefunden hat die eine gewisse Ästetik haben.
Die Form des A geht vielleicht in die richtige Richtung aber schön ist anders;-)
Zwischenschritte seh ich aber nicht so recht,
welche meinst Du?
Der neue E-BMW sieht aus wie eine Mischung aus A und Audi A2.
Aber jetzt sollen sie erst mal die Technik hinbekommen- das ist erst mal wichtiger als das Design.
Und die Kosten müssen runter, ob das mit einer Kohlekarosserie je gelingen wird?

Vielleicht werden unsere Autos ja mal mit einem 3D Drucker produziert:cool:

Oliver

Stein Elektronik
06.10.2012, 10:28
Naja,

ich hatte mich mal auch mit dem Gedanken befasst als Spaß und Kurzstreckenauto einen Twizzy zu holen...

Wenn ich mal dann die Batteriemiete zusammen rechne mit 600 EUR im Jahr, dann kann ich mit einem benzingetriebenen Vehikel so um die 7000 KM fahren, bis ich diese Kosten wieder drin habe.

Da das Fahrzeug ja eh nur nebenbei mal bewegt würde und wirklich nur für die Kurzstrecke ist, würde sich der ganze Blödsinn noch nicht mal ansatzweise amortisieren. Auch wenn man mich jetzt vielleicht steinigt, aber der ganze Elektrokram ist somit für die Katz.

Das Ding hätte man mit einem sparsamen Erdgas oder Benzinmotor raus bringen sollen. Bei dem Gewicht sollten 3 Liter kein Verbrauch kein Hexenwerk sein. Und dann mach auch ein Twizzy oder ein anderer moderner Kabinenroller Sinn.

Ein normales großes und schweres Auto mit einem Elektroantrieb versehen zu wollen ist dann vollends für die Katz. Am Beispiel des Ampera sieht man, dass das nur in die Hose gehen kann - zu teuer, zu schwer.

Wenn Elektroauto, dann als Leichtfahrzeug und konstruktiv auf den E-Antrieb angepasst.

Gruss
Hans-Willi

KD-Modelltechnik
06.10.2012, 10:42
Naja,

ich hatte mich mal auch mit dem Gedanken befasst als Spaß und Kurzstreckenauto einen Twizzy zu holen...

Wenn ich mal dann die Batteriemiete zusammen rechne mit 600 EUR im Jahr, dann kann ich mit einem benzingetriebenen Vehikel so um die 7000 KM fahren, bis ich diese Kosten wieder drin habe.

Da das Fahrzeug ja eh nur nebenbei mal bewegt würde und wirklich nur für die Kurzstrecke ist, würde sich der ganze Blödsinn noch nicht mal ansatzweise amortisieren. Auch wenn man mich jetzt vielleicht steinigt, aber der ganze Elektrokram ist somit für die Katz.

Das Ding hätte man mit einem sparsamen Erdgas oder Benzinmotor raus bringen sollen. Bei dem Gewicht sollten 3 Liter kein Verbrauch kein Hexenwerk sein. Und dann mach auch ein Twizzy oder ein anderer moderner Kabinenroller Sinn.

Ein normales großes und schweres Auto mit einem Elektroantrieb versehen zu wollen ist dann vollends für die Katz. Am Beispiel des Ampera sieht man, dass das nur in die Hose gehen kann - zu teuer, zu schwer.

Wenn Elektroauto, dann als Leichtfahrzeug und konstruktiv auf den E-Antrieb angepasst.

Gruss
Hans-Willi

Naja, steinigen werd ich dich nun nicht ;) aber in die Vergleichsrechnung muss man sämtliche Kosten einbeziehen, Versicherung, Steuer, Wartung, Wertverlust etc. pp.
Bei deinem Rechenbeispiel betragen die Stromkosten für den Twizy etwa 120Euro, für die du mit der Batteriemiete 7000km mit überschlägig 5,5Liter/100km (Diesel?!) im Verbrennerauto unterwegs sein kannst. Also so ab etwa 8000km p.A. schauts gut für´n Twizy aus ;)
Bleiben noch die Mehrkosten für den Durchlauferhitzer in Punkto Wartung, Wertverlust.
Mein Resümee: es lohnt eben DOCH! (und macht Spaß) ;)

Gruß Dieter

Stein Elektronik
06.10.2012, 10:50
Ok, Dieter,

aber Amortisation erst ab 8000 KM widerspricht eigentlich dem Einsatzzweck des Twizzys, der ist ja als Stadt und Kurzstreckenfahrzeug gedacht.
Obwohl ich eigentlich einen starken Hang zu alternativen Energien habe, befürchte ich, dass man uns auch mit diesen Sachen die Hose runter ziehen wird.

Wenn genug E-Autos auf der Strasse herum fahren, wird uns die Strom Mafia wahrscheinlich wieder rasieren und die Preise anheben. Ergo: E-Auto nur in Verbindung mit eigenen Solarzellen auf dem Dach und dann rückt die Amortisation bei fallenden Einspeisevergütungen in noch weitere Entfernung.

Von daher denke ich immer noch, dass das Teil mit einem optimierten Verbrenner wesentlich sinnvoller wäre und der Verrbauch wäre locker unter die 3 l zu bringen.

Ansonsten schönes Wochenende noch...

Gruss
Hans-Willi

KD-Modelltechnik
06.10.2012, 11:17
Kurzstrecke ist relativ ...rechne mal mit z.B. einfachere Fahrstrecke 30km für´n Weg auf Arbeit zzgl. sonstiger Wege bei Otto-Normalo.
Selbst mit meinem EL, das ich tatsächlich überwiegend für Kurzstrecke einsetze (Wegstrecke ins Büro 7km), hab ich etwa 6tkm Jahresfahrleistung ...da macht sichs doppelt bezahlt, weil mein Durchlauferhitzer auf Kurzstrecke gewaltigen Durst entwickelt.
Aber vermutlich wirst du (leider) recht haben ...sind erstmal genug E-Mobile auf den Straßen unterwegs wird sicher ne Strommobilitätssteuer erfunden ...ich denke ein Standard-220V-Schuko-Ladestecker wird helfen Magengeschwüre zu vermeiden.

Ebenso schönes Wochenende und viele Grüße von der grünen Front ;)
Dieter

guidos
06.10.2012, 11:22
moin,


@ oliver,



Deine Einstellung find ich eigentlich ok- bis auf die zum A

hats sehr wehgetan ? :D aber lassen wir den ollen a mal außen vor.
warum kauft man denn alle 3-5 jahre einen neuen wagen ?
ich hab da lange drüber nachgegrübelt, es gibt offenbar 3 mehr oder weniger richtige antworten.

1 ) es ist ein geschäftswagen und die bude läuft so gut das man den nach der abschreibefrist gegen was frisches tauscht um
steuern "zu sparen". (übrigens hat ein guter freund von mir der nebenbei ein sehr guter steuerberater ist mal treffend
gesagt das man, um steuern zu sparen erstmal geld ausgeben muß, merkse watt ? :D
(übrigens ist von meinen 13 autos nur der alte t4 als firmenwagen zugelassen. aber der wäre mittlerweile schon 5x
abgeschrieben.... )

2 ) man glaubt das nach 3-5 jahren die reparaturanfälligkeit steigt und kauft was neues mit garantie. (derjenige der das als seine
richtige antwort sieht sollte mal nachrechnen wieviele tausende man an reparaturen investieren kann bevor man den wertverlust
den das anschrauben der eigenen kennzeichen an das neue auto produziert kompensiert hat.

3 ) man kauft ein neues auto in erster linie für die nachbarn. (das ist mir durch zufall 1998 aufgefallen. da hatte ich ein porsche
cabrio als alltagswagen was suboptimal war. daher einen uralten 1500dm vw jetta gekauft als alltags-schlechtwetter und winter
auto. und bei dem schlechten sommer stand der porsche ein paar monate in der garage. darauf hin hat mich mein nachbar
gefragt ob bei mir noch alles in ordnung wäre, ich noch einen job habe usw. auf die frage warum antwortete er : na weil du
nur noch mit der alten karre rumfährst und der porsche wohl verkauft wäre ? )
da habe ich erstmal gemerkt wie sehr die nachbarn drauf achten was man für ein auto fährt.
passend dazu gilt der spruch : du kaufst ein auto was du nicht brauchst von dem geld was du nicht hast um damit leute zu
beeindrucken die du nicht leiden kannst....

ach, es gibt auch noch 4 ) weil man ab und zu was anderes haben möchte. (wobei das angesichts der heute nur durch das logo des herstellers zu unterscheidenden autos eher fadenscheinig ist und wenn man einen vw kauft (also den golf 6 gegen das neue golf 6 sondermodell "bauernnepp" zu tauschen) albern...


zum tweety oder wie datt dingen heißt :


Also so ab etwa 8000km p.A. schauts gut für´n Twizy aus


jetzt mal ehrlich : WER will in so einer eierfeile 8000 km im jahr fahren ??????

meine theorie dazu : das ding sieht niedlich aus und die ischen (vor allem die ökotussis mit ihren jutesäcken und gesundheitssandalen) finden den niedlich und der in der midlife crisende ältere herr nutzt das potential seiner elektrozigarre schamlos aus um die weiber rumzukriegen. (vorausgesetzt er blamiert sich nicht beim ein und aussteigen ! :D)

ist aber wie gesagt nur meine theorie und jeder mag sich sein eigenes bild dazu malen....


guido

Ost
06.10.2012, 12:36
Hat nicht wehgetan;)

Ich fahre meine Autos auch länger, irgendwann um die 13 sage ich mir aber daß die Balance zwischen Reinstecken in Reparaturen und Kosten für ein Neufahrzeug meist Zugunsten eines Neufahrzeugs umschlägt.
Wer selber schrauben kann hat hier natürlich erhebliche Vorteile;)
Daß ich mir nach nur 6 Jahren einen neuen A gekauft habe liegt an einem super Angebot von Mercedes für den W169.
Daß mein Mazda Premacy nach 7 Jahren abgegeben wurde liegt an einem kapitalen Motorschaden und der Notwendigkeit für ein wesentlich größeres Geschäftsauto.
Der finanz. Schaden hielt sich in Grenzen, der Premacy war ein Re-Import.
Meinem Mazda 626 LX Kombi heul ich heute noch nach, da ist mir einer reingefahren uind abgehauen.
Einen besseren Motor wie vom Mazda 626 (90 PS) hab ich nie wieder gefahren;)
Aber nach 13 Jahren fällt die Trennung leichter vor Allem wenn man an Airbags und ABS denkt.

Heute nacht ist mir eine Idee zu einem E-Fahrzeug gekommen.
Eine ganze Autofamilie auf einem Sandwhichboden, der je nach Bedarf verlängert und verbreitert werden kann mit einem Einschubakku, serienmäßig mit einer Reichweite von 60km.
Die Karosserien werden jeweils nur auf den Sandwhichboden aufgeschraubt, ansonsten bleibt immer alles gleich.
Wenn man eine längere Fahrt will, dann mietet man sich einen größeren Akku.

So würden die Kosten für den Akku niedrig bleiben und bei größerem Kilometerbedarf ist mieten immer besser als kaufen;)

Sollt ich mir patentieren lassen:)

Oliver

KD-Modelltechnik
06.10.2012, 13:20
jetzt mal ehrlich : WER will in so einer eierfeile 8000 km im jahr fahren ??????

meine theorie dazu : das ding sieht niedlich aus und die ischen (vor allem die ökotussis mit ihren jutesäcken und gesundheitssandalen) finden den niedlich und der in der midlife crisende ältere herr nutzt das potential seiner elektrozigarre schamlos aus um die weiber rumzukriegen. (vorausgesetzt er blamiert sich nicht beim ein und aussteigen ! :D)

ist aber wie gesagt nur meine theorie und jeder mag sich sein eigenes bild dazu malen....


guido

Nachdem ich 6tkm im CityEl "überstanden" habe (du wirsts nicht glauben, aber auch damit hat man Freude beim Fahren), traue ich mir durchaus zu, 8tkm im Twizy zu "überleben" ...ich zähle also durchaus zum Zielklientel, auch wenn von der midlife crises noch weit entfernt (aber nen Jutesack hab´sch auch) ;)
Noch mehr könnt ich mich allerdings für den SAM II begeistern.

Gruß Dieter

Ost
06.10.2012, 17:16
:D


meine theorie dazu : das ding sieht niedlich aus und die ischen (vor allem die ökotussis mit ihren jutesäcken und gesundheitssandalen) finden den niedlich und der in der midlife crisende ältere herr nutzt das potential seiner elektrozigarre schamlos aus um die weiber rumzukriegen. (vorausgesetzt er blamiert sich nicht beim ein und aussteigen ! :D)

ist aber wie gesagt nur meine theorie und jeder mag sich sein eigenes bild dazu malen....


guido

Bis es soweit ist blamieren sich die midlife criesende Männer mit ihren Porsches und anderen tieffliegenden Fahrzeugen.
Natürlich ist das Beuteschema dann ein anderes, denn sie schielen (von unten:D;)) auf die Highheels bewaffneten langbeinigen und kurzberockten Nachtschattengewächse.
Ich kenn mich da aus, ich stecke mitten in meiner crises:D

Vielleicht wird das auch was
http://www.hybrid-autos.info/Elektro-Fahrzeuge/Audi/audi-a2.html

Hat auch den A-Klasse Sandwich Boden:D
Oh Mann Daimler:rolleyes:

Oliver

guidos
07.10.2012, 21:18
moin,



Bis es soweit ist blamieren sich die midlife criesende Männer mit ihren Porsches und anderen tieffliegenden Fahrzeugen.

dann bin ich ja zumindest schon mal vorbereitet sollte ich es bis zur midlife crisis schaffen.... :D


guido

Ost
12.10.2012, 18:27
Hab heute ein nettes kleines Teil gesehen,
Tazzari-Zero:cool:

Angesichts der Strompreisentwicklung fragte ich mich aber, ob sich ein E-Auto nicht nur dann jemals "lohnen" würde wenn man seinen Strom selber macht?
Denn eines ist sicher, abkassieren wird man die Stromer mal genau so wie heute die Verbrenner:mad:
Und wenn ich mir die LPG-Gaspreise so anschaue.....die sind doch auch weit weg von günstig!?
Meinen Caddy soll es mit Gas geben, dann verbraucht er mehr und das Gas wird auch immer teurer,
also hat man nichts gewonnen:(

Oliver

Ron Dep
12.10.2012, 18:39
jetzt mal ehrlich : WER will in so einer eierfeile 8000 km im jahr fahren ??????
Ich vermute, der Twizzy ist mehr für die junge, moderne Bildungsschicht gedacht, da sieht das nicht so schlecht aus.

8000 Kilometer wäre meine Kilometerleistung zur Arbeit, wenn ich mir das Ding leisten könnte und der Winter nicht so lange wäre und ich nicht ständig Modellflieger für den Nachmittag nach der Arbeit transportieren müsste. Zu viele wenns leider. :)

RWA
13.10.2012, 11:42
Ich vermute, der Twizzy ist mehr für die junge, moderne Bildungsschicht gedacht, da sieht das nicht so schlecht aus.



...die. wenn sie denn fertig ist mit jung sein und bilden, dennoch umsteigt auf das der Einkommensgruppe angemessene Gerät.

...so geschehen bereits vor Jahrzehnten, als Student eine Ente oder R4, als Erwachsener eine S-Klasse.

ist wohl ein Klischee bedient, aber für Autohersteller keine zuverlässige Käuferschicht mit der sich planen lässt.


Roland

Ron Dep
13.10.2012, 12:12
So kleine Autos werden ja wohl als Zweit- und Drittautos gekauft. Man kann in die Städte immer weniger mit großen Autos reinfahren. Zurzeit sind zwar kleine Autos auch kaum bevorzugt, ich denke aber, dass es bald beispielsweise billigere Garagenplätze für kleine Autos geben wird oder mehr Umweltzonen, wo überhaupt keine fossilen Autos mehr fahren dürfen.

Heute fahren immer mehr Leute mit dem Elektrorad oder -Scooter in die Arbeit, das sind ja auch Zusatzfahrzeuge, die die fossile Familienkutsche nie ganz ersetzen.

Der Rentner, der nicht in die Stadt rein muss und auch finanziell keinen Vorteil hat von den Elektrofahrzeugen (sogar ein Elektrofahrrad ist pro Kilometer teurer als ein normales Auto!), wird natürlich nicht als Käuferzielgruppe angesehen.

RWA
13.10.2012, 12:49
Moin,
gibt es doch alles schon, extra Parkplätze für Smart & Co.,die schon aus betriebswirtschaftlichen Gründen billiger sein müssen, weil kleiner.

Und in China gibt es Innenstädte, die von heute auf morgen für Roller mit Verbrennungsmotor verboten wurden, es folgte natürlich ein Run auf E-Roller oder entsprechende Umbausätze, allerdings nicht weil die Leute aus Umweltgründen das wollten, sondern mussten, und ich glaube ein totalitäres System kann nicht beispielhaft für unsere Gesellschaft sein.

Natürlich macht es aus verkehrstechnischen Gründen Sinn, wenn, dann mit einem kleinem (Zweit)Auto in die Stadt zu fahren, aber macht es nicht mehr Sinn, überhaupt nicht in "die Stadt" zu fahren ?

Ich fahre, auch dank Internethandel, schon lange nicht mehr "in die Stadt einkaufen".

Und macht es nicht noch viel mehr Sinn, NICHT wegen jeder hochgejubelten vermeintlich fortschrittlichen Neuerung gleich ein neues,anderes,kleineres oder gar zusätzliches Auto zu kaufen, weil am Ende durch die hohe Fahrzeugwechselfrequenz die Energiebilanz katastrophal verschlechtert wird ?

habe ich schon in einem früheren Beitrag mal geschrieben, die Herstellung eines Autos der "Golfklasse" verbraucht, fast unabhängig vom Antrieb etwa 70Tonnen Rohöl, wie soll man das durch den Minderverbrauch denn wieder einsparen ?


Roland