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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ich weiss ja nicht ,ob das schon alt ist, aber....



Mooney
26.09.2002, 17:03
...no comment:

1994 sprach ein Gericht des Staates Neu-Mexiko der 81jahrigen Stella
Liebeck 2.9 Mio. Dollars zu, weil sie sich Verbrennungen 3. Grades an
Beinen, Geschlechtsteilen und Hinterbacken zugezogen hatte, nachdem sie
eine Tasse Kaffee von McDonald über sich verschüttet hatte.

Dieser Fall löste einen jährlichen "Preis Stella" aus, welcher die
absurdesten Gerichtsurteile an US-Gerichten auszeichnet.

Die folgenden Falle sind ernsthafte Kandidaten, jeder im Bereich des absolut Lächerlichen, aber in der guten US-amerikanischen Tradition
kann man mit einem guten Anwalt jeglichen Fall gewinnen....

1. Januar 2000:
Ein Volksgericht in Texas spricht Kathleen Robertson 780'000 Dollars zu, weil sie sich einen Knöchel verstaucht hatte, als sie über ein kleines Kind stolperte, welches in den Gängen eines Supermarktes herumrannte. Die Eigentümer des Supermarktes waren sehr erstaunt über
den Gerichtsentscheid, handelte es sich beim betreffenden Kind um jenes
der Mrs. Robertson...!

2. Juni 1998:
Carl Truman, 19jährig, erhielt 74'000 Dollars zuzüglich Arztkosten zugesprochen, weil ihm sein Nachbar mit seinem Honda Accord über die Hand gefahren war. Mr. Truman hatte offenbar übersehen,
dass sein Nachbar am Steuer seines Autos sass, als er daran war, dessen Raddeckel zu stehlen....!

3. Oktober 1998
Terrence Dickson, Pennsyvania, wollte das Haus, in welches er soeben eingebrochen war, durch die Garage verlassen. Bedingt durch eine Störung des Öffnungsmechanismus am Garagentor war er nicht in der Lage, dieses zu offnen. Er konnte aber auch nicht ins Haus zurück, da die Türe automatisch ins Schloss gefallen war und ohne Schlüssel nicht mehr geöffnet werden konnte. Die Bewohner des Hauses weilten in den Ferien. Mr. Dickinson überlebte die 8 Tage Aufenthalt in der Garage nur, weil er einen Harass Pepsi und Trockennahrung für Hunde in der Garage zur
Verfügung hatte. Er klagte die Eigentümer des Hauses ein fur erlittenen Tort moral, entstanden durch die vorgefundene Situation, und erhielt
eine Halbe Million Dollars zugesprochen...!

4. Oktober 1999
Jerry Williams, Akansas, verdiente 14'500 Dollars zuzüglich Arztkosten, nachdem er vom Hund des Nachbarn gebissen worden war. Der Hund war innerhalb der eingezäunten benachbarten Liegenschaft angekettet. Die Summe fiel nicht so hoch aus wie erhofft, weil das Gericht anerkannte, dass der Hund vielleicht ein klein wenig provoziert war durch die Tatsache, dass Mr. Williams mit einem Schrotgewehr auf ihn schoss.....!

5. Mai 2000
Ein Restaurant in Philadelphia wurde dazu verurteilt, Amber Carson 113'000 Dollars auszuzahlen, nachdem sie sich das
Steißbein gebrochen hatte, weil sie auf verschüttetem Sodawasser ausgerutscht war. Dieses war auf den Boden gelangt, weil Ms Carson 30
sec. zuvor ihrem Freund ihr Glas Sodawasser während eines Streites an den Kopf geworfen hatte...!

6. Dezember 1997
Kara Walton, Delaware, gewann ihren Prozess gegen ein Nachtlokal einer Nachbarstadt, nachdem sie sich zwei Zähne ausgeschlagen hatte, als sie
aus dem Fenster der Toilette auf den Boden stürzte. Dies geschah, weil sie sich um die Bezahlung ihrer Konsumation in der Hohe von 3.50
Dollars drücken wollte. Das Gericht sprach ihr 12'000 Dollars plus die Zahnarztkosten zu...!

...and the Winner iiiiiiis.......:

Merv Grazinski aus Oklahoma City. Im November 2000 kaufte Mr. Grazinski ein brandneues Motor Home der Marke Winnebago von 10 m Länge. Als er
nach erfolgtem Kauf des Vehikels auf der Heimfahrt war, beschleunigte er auf der Autobahn auf 110 km/Std. und verliess den Fahrersitz, um
sich hinten in der Kabine einen Kaffee zuzubereiten.
Natürlich geriet das Motor Home über den Strassenrand hinaus und drehte sich mehrere Male um sich selbst. Mr Grazinski verklagte Winnebago, da die Firma im Manual des Fahrzeuges nicht ausdrücklich darauf verwiesen hatte, man dürfe während der Fahrt das Steuer nicht verlassen, um sich einen Kaffee zuzubereiten. Er erhielt 1.75 Mio. Dollars zugesprochen zuzüglich ein neues Motor Home (Winnebago brachte in der Folge eine
solche Ergänzung in ihrem Manual an, fur den Fall, dass allfällige weitere Idioten ihre Fahrzeuge erwerben sollten...)!

IchWeisNix
26.09.2002, 17:05
Ist schon etwas älter, aber der Winnebago-Fall ist immer wieder das Beste! :D
Gibt's übrigens auch ein paar Fälle zum Modellflug, muss mal schauen, ob ich das noch finde..

[ 26. September 2002, 17:06: Beitrag editiert von: IchWeisNix ]

bart017
26.09.2002, 21:52
moin,

ich fands cool ich kannte es nämlich noch nicht

zitat on:
Terrence Dickson, Pennsyvania, wollte das Haus, in welches er soeben eingebrochen war, durch die Garage verlassen. Bedingt durch eine Störung des Öffnungsmechanismus am Garagentor war er nicht in der Lage, dieses zu offnen. Er konnte aber auch nicht ins Haus zurück, da die Türe automatisch ins Schloss gefallen war und ohne Schlüssel nicht mehr geöffnet werden konnte. Die Bewohner des Hauses weilten in den Ferien. Mr. Dickinson überlebte die 8 Tage Aufenthalt in der Garage nur, weil er einen Harass Pepsi und Trockennahrung für Hunde in der Garage zur
Verfügung hatte. Er klagte die Eigentümer des Hauses ein fur erlittenen Tort moral, entstanden durch die vorgefundene Situation, und erhielt
eine Halbe Million Dollars zugesprochen...!
zitat off:

muss jetzt jeder der in den USA lebt genügend essen in der garage haben damit potenziele verbrecher was zu essen haben??

manchmal liebe...
Moin flo, die Gedanken sind frei, aber nicht immer das geschriebene Wort... ;)

mfg flo

@Monney: das war nicht auf dich bezogen sondern algemein auf unsere us bürger (kann auch nicht auf dich bezogen sein weis nämlich nicht ob du ami bist! wie auch?!)

[ 26. September 2002, 22:07: Beitrag editiert von: Konrad Kunik ]

Gerald Lehr
26.09.2002, 21:55
Echt genial die Urteile. Aber so langsam denke ich, daß Deutschland auf dem besten Weg ist auch so weit zu kommen........

Hoffentlich nicht.