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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dezentraler Wettbewerb: Modell-OLC



Soarer
10.05.2010, 10:43
Hallo zusammen,

habe mal einen neuen Thread aufgemacht. Wir hatten im Nachbarthread http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=141766&page=9darüber diskutiert, ob es möglich wäre, auf Basis kleiner GPS-Logger einen dezentralen Segelflugwettbewerb a la OLC (http://www.onlinecontest.org) durchzuführen.

Ich habe daraufhin das OLC-Team kontaktiert mit der Anfrage, ob der OLC auf Modelle erweiterbar, bzw. die Software zur Auswertung für unsere Zwecke nutzbar wäre.

Dazu habe ich, sehr freundliche und positive, Antwort von Reiner Rose (Leiter OLC) erhalten. Er wird sich kommende Woche telefonisch bei mir melden, um zu fragen, was wir genau wollen. Er war wirklich sehr aufgeschlossen und meinte, es wird sich eine Lösung finden.

Jetzt wäre es gut, zu sammeln "was wir wollen", d. h. festzustecken, wie ein Modell-OLC aussehen sollte. Meine ersten Ideen dazu:

- Wertung von Flugzeit nach erstem Steigflug (egal ob elektrisch, F-Schlepp, Winde, Flitsche). Erfordert die Disziplin, mit Motor nicht zu "betrügen", ist aber einfacher als ein zusätzliches Log für Motorbetrieb.
- Wertung von Strecke (wie im OLC Vieleck automatisch optimiert durch Software)
- Verschiedene Spannweitenklassen (DLG bis 1,5; Mittelklassen bis 2,5 und 2,5 bis 4m, Grossegler ab 4m - macht das Sinn?), aber keine Indizierung einzelner Flugzeuge wie beim OLC, da zu kompliziert
- Eignung für Modellloger (Frage, ob man unsere Datenformate ins OLC- igc-Format konvertieren kann.
- Grössere Selbestverantwortung als beim OLC (d.h. verschiedene Loggerformate zulassen, keine Prüfung, ob "originale Dateien", da sonst keine Konvertierung mehr möglich).

Das sind nur erste Ideen. Korrigiert und/oder erweitert die Liste gerne.

Was mir wichtig ist:
- Es sollen mehr oder weniger ALLE mitmachen können. Also nicht nur Grossegler oder F3B/J oder was auch immer, sondern ein offener Spasswettbewerb.
- Es soll UNKOMPLIZIERT bleiben. Also viel Selbstverantwortung (wer bescheisst, nimmt sich selbst den Spass) und nur einfache Regeln.

LG

Tobias

Gast_17021
10.05.2010, 13:49
Moin

Freut mich sehr das die Idee (doch) auf Interesse gestoßen ist! Ich hatte ja meine Zweifel... ;)

Wer so gut mit Motor an kreisen kann das das niemand bemerkt das er an war, hat wohl mehr geschwitzt und sich konzentrieren müssen das der Versatz usw genau passt, als wenn er "normale" Thermik genutzt hätte! :p:rolleyes: Da es ja um nichts geht, wäre Besch...en ja eh völlig sinnlos.

Da passt ja gerade alles zusammen, vor wenigen Minuten habe ich eine Mail von Hepf bekommen, daß das Jeti-GPS-Modul ab heute lieferbar ist! :D

Gruß Christian

Alt-F4
10.05.2010, 13:56
Hallo,

schöne Idee, so ein inoffizieller GPS-Streckenflug-Modellsegler-Wettbewerb!



- Verschiedene Spannweitenklassen (DLG bis 1,5; Mittelklassen bis 2,5 und 2,5 bis 4m, Grossegler ab 4m - macht das Sinn?), aber keine Indizierung einzelner Flugzeuge wie beim OLC, da zu kompliziert

Indizierung macht bei Modellen wohl tatsächlich wenig Sinn. Ich schlage aber vor, zusätzlich zwei Klassen für (Semi-) Scale-Segler einzuführen: zum Beispiel <4m und >4m Spannweite.

:)

plot599
10.05.2010, 14:03
Ich schlage aber vor, zusätzlich zwei Klassen für (Semi-) Scale-Segler einzuführen: zum Beispiel <4m und >4m Spannweite.

:)

Ich lese und höre immer wieder aus Großsegler- und GPS-Wettbewerbsberichten, dass es mit Spannweiten ab 5 oder 6 m nochmal so richtig abgeht, was Leistung anbelangt. Vielleicht sollte man über den 4m noch mal eine Klassentrennung einführen (z.B. 6m?).

Was meinen die Experten dazu?

Alt-F4
10.05.2010, 14:10
... Spannweiten ab 5 oder 6 m ...So große Segler habe ich (noch) nicht. :D

:)

plot599
10.05.2010, 14:18
So große Segler habe ich (noch) nicht. :D

:)

Dann bist Du auch kein Experte ! ;)

Bei mir hört es ja auch bei 4,4m auf, drum hab ich ja Angst, dass die 6m-Fraktion Kreise um uns rum fliegt wenn wir in einer Klasse starten....:cry:

Nein im Ernst, im Zuge des "immer-größer"-Trends sehe ich kaum noch die 4m-Klasse auf Flugplätzen und der Unterschied in der Flugleistung ist wirklich gewaltig zwischen 1:3,75 und 1:3 oder sogar 2,5...

Lars Wenckel
10.05.2010, 14:19
tachi,

ich bin nach wie vor absolut begeistert von dieser idee:) über eine klasseneinteilung bräuchte erstmal nicht nachgedacht werden, alles sollte so unkompliziert wie möglich sein.

die sache mit den e-motoren beschäftigt mich schon länger, vielleicht sollte ein "ehrenkodex" eingeführt werden und der flug von einer zweiten person bestätigt werden.

thermikgeil
10.05.2010, 14:20
Ich finde auch, dass man hier unterscheiden muss. Welchen Spaß bringt ein Spaßwettbewerb bei dem ich mich nicht wirklich mit anderen messen kann
weil diese eine gänzlich andere Klasse fliegen als ich? Beim Original OLC ist es ja genauso. Dort wird ja auch nach Modellklassen und deren Leistungsfähigkeit unterschieden. Auch eine Unterscheidung der Startart / Höhe sollte mit rein. Ein Windenstarter mit vllt. 150m hat es sicher schwerer als ein F-Schlepper, der auf 450m ausklinkt.

Bei der Logger-Geschichte bin ich aber derselben Meinung wie der Thread-Starter. Hier sollte es eine offene Plattform geben - egal ob ich nun Jeti GPS, WSTech oder irgendeinen Laufcomputer von Aldi eingebaut habe.

Oliver


PS: Super, dass auf dem Feld hier mal was weitergeht. Ich freue mich schon hier dabei zu sein!!!

Gast_17021
10.05.2010, 14:46
Moin

Eine Klasseneinteilung fände ich auch sehr Sinnvoll! Vielleicht der Einfachheit halber nur 3 Klassen: unter 2,5m, bis 4m und ab 4m. Den Unterschied der Gleitleistung eines ü-6m-Seglers holt man meist durch die besseren Kreisflugeigenschaften in schwacher, enger Thermik mit einem zB leichten 4,5m-Segler wieder raus, wenn es für alle gut hochgeht ist es egal ob man einen HLG oder M=1:2 am Knüppel hat... Das ist aber schon fast eine philosophische Frage...

Der Start/ die Startart wäre mir nicht so wichtig, wer in der Luft ist wird gewertet, wie auch immer.

Gruß Christian

Soarer
10.05.2010, 15:09
Hallo zusammen,

wow, die positiven Rückmeldungen freuen mich und motivieren zum weitermachen!

Zur Klasseneinteilung: Ich finde Christians Vorschlag gut als Ausgangsbasis. Sollte es nicht reichen, kann man später weiter differenzieren.

Vielleich kann ein OLC-erfahrener manntragender mal berichten, wie das Prozedere genau abläuft. Würde wohl weiterhelfen, sinnvolle Ideen fürs Modellsetting zu entwickeln.

Was mich beonders beschäftigt ist die Streckenwertung: Soweit ich das verstanden hab (letzter Aerokurier) wertet die OLC-Software automatisch die Strecke aus, d.h. legt ein Dreieck (bzw. um einen Schenkel erweitertes Dreieck) möglichst optimal in die geflogene Strecken. Ist das so richtig? Oder aktiviert der Pilot den OLC Logger selbst und legt Wendepunkte fest?

LG Tobias

Kaltumformer
10.05.2010, 15:49
Also bei den Manntragenden läuft das so ab, dass das Flarm (Kollisionswarngerät) gleichzeit als IGC-Logger dient. Der Logger erkennt auch sofort, ob der Motor läuft, oder nicht. Und ja, die Streckenabschnitte werden dann möglichst optimal in die gefloge Strecke eingefügt, ich glaube bis zu 8 Ecken, also nicht nur 3.

thermiksucher
10.05.2010, 16:02
hallo,

zunächst danke an Soarer, der sich die Mühe gemacht hat mal Kontakt aufzunehmen.

Das ist jedenfalls genau das was ich mir auch schon lange vorstellte.

Dezentral, nicht zeitgebunden und ohne dass jemand mit einem PDA unten daneben stehen muss ...
Deshalb sollte man die Sache so einfach wie möglich halten:
-zu Beginn nicht so viele Klassen (kann man evtl. immer noch zu einem späteren Zeitpunkt) einführen.
-keine 2. Person zum Überwachen, dass macht schon wieder Abhängigkeiten (ähnlich, wie wenn man auf einen Schlepp-Piloten angewiesen ist). Auch derjenige kann besch...

betr. Motor: wie bereits durch christianka6cr beschrieben, es gibt nichts zu gewinnen. Also wer meint er muss beschei... , der tuts halt. Im Zweilfel kann man es ja auch am Log erkennen. Nur eben so wenig Technik zum überwachen als möglich, wäre aus meiner Sicht sinnvoll.

Oder man unterteilt eben in reine Segler und Motorsegler, aber das führt eben wieder zu einer aus meiner Sicht unerwünschten Diversifizierung. Außerdem kann man ja auch hier beschei..., genauso wie einer sagen kann ich hab ein 2m Segler eingesetzt und stellt aber Werte ins OLC von einem 5m Segler.

Was ich damit sagen will: man sollte auf keinen Fall glauben alles überreglementieren zu müssen oder wollen. Außerdem sollte man auf die sportliche Fairness setzen und wer gegen die verstößt, naja ... jedenfalls alles andere endet in einem Regel- und Überwachungswahn mit zum Teil deutlichem technischen und evtl. finananziellem Mehraufwand.

Letztlich geht es eben nur um einen interessanten Vergleich, sonst aber auch nichts. Denn nicht nur die Modelle sind zu unterschiedlich, sondern auch die jeweiligen Bedingungen (flaches Land und z.B. alpin).

Gruß
Jürgen

thermikgeil
10.05.2010, 16:20
Was wird denn dann eigentlich bei uns Modellseglern genau gewertet? Soll die reine Strecke (incl. gekurbel) gewertet werden, die Zeit die ich mich halten konnte, die Strecke eines einzelnen Dreiecks (ähnlich Wandersegelflug) oder die
Mehrfachumrundungen eines definierten Dreiecks wie beim GPS Cup?

Oliver

Soarer
10.05.2010, 16:46
Was wird denn dann eigentlich bei uns Modellseglern genau gewertet? Soll die reine Strecke (incl. gekurbel) gewertet werden, die Zeit die ich mich halten konnte, die Strecke eines einzelnen Dreiecks (ähnlich Wandersegelflug) oder die
Mehrfachumrundungen eines definierten Dreiecks wie beim GPS Cup?

Oliver

Hi Oliver,

das ist eben zu definieren. Wobei ich da erstaml mit Reiner Rose sprechen möchte, was wie genau möglich ist. Vor allem hinsichtlich verschiedener Logger.

Meine (vorläufige) Idee wäre eine Wertung bestehend aus:
1) Zeit: Die Flugzeit ab Ende des ersten Steigflugs.
2) Strecke: Wie im OLC automatisch optimierte Strecke mit einer zu bestimmenden Zahl von Wendepunkten (z. B. auch bis zu 8)

Bei der Strecke legt das Programm dann automatisch ein optimales (d.h. möglichst "kurzes") Vieleck in die von dir geflogene Strecke. Das fände ich am einfachsten, weil man einfach fliegen kann und nichts vorher festlegen muss. Würde mir so am meisten Spass machen. Wenn es gut geht, kann man taktisch auf Strekce fliegen; wenn es mau ist, kann man einfach schauen, dass man lang oben bleibt und auf Zeit fliegt.

Wegpunkte selbst festlegen fände ich mühsaml, weil mann dann schon wieder ein Eingabegerät braucht. Zudem ist das im "echten" OLC auch nicht so vorgesehen.

LG Tobias

thermikgeil
10.05.2010, 18:24
Hört sich sehr gut an, Tobias! Na dann bin ich ja gespannt und warte bis du uns neuen Input von Herrn Rose hier postest.

Gruß, Oliver

Gast_8536
10.05.2010, 20:59
hallöle:)
nun noch die frage welcher "Volkslogger" wird empfohlen?
das ganze hier klingt sehr intressant!!!

Philipp Stahl
10.05.2010, 21:00
Echt geile Sache, dass die Resonanz so positiv ausfällt!

Zur Klasseneinteilung:
Wie vorgeschlagen primär nach Spannweiten, die Feinheiten kann man im Laufe der Zeit nachjustieren.

Zu den GPS-Geräten:
Es gibt kostenlose Konverter, die sämtliche GPS-Dateiformate in igc umwandeln können. Jedoch zeigt OLC dieses Format als invalid an, die Ausgangsdatei veränderbar war. Ich denke, man kann unsere gängigen Dateiformate aber auch einfach zulassen.

Zur Wertung:
Rahmenbedingung
Ich würde pauschal eine maximale Höhendifferenz (z.B. 200m) zwischen Wertungsanfang und Wertungsende festlegen. Das reicht für Thermikanschluss und dann ist das Wertungsende die Landung. Dazwischen bleibt der Motor aus.

Zeitwertung
Eine Zeitwertung ist für reinen Thermikflug interessant, am Hang bei Sturm ist diese Wertung aber witzlos.

Streckenflugwertung
Genauso ist es mit der Streckenwertung. Nur ein Vieleck über eine Anzahl von Wendepunkten zu legen, lässt Hin-und Herfliegen am Hang zu. Die Schwierigkeit liegt darin außerhalb eines konstanten Aufwindfeldes Strecke zu machen.
Deshalb ist mein Vorschlag (in Anlehnung an Skynavigator), ein Dreieck im Flug zu definieren, das im Anschluss möglichst schnell, möglichst oft wiederholt wird. Das Wiederbefliegen sollte mit etwas Übung gut gelingen, weil man sich Winkel und Entfernung gut einprägen kann. FAI-ähnliche Dreicke sollen natürlich mehr Punkte geben als sehr spitze Dreicke, bei denen man an den Hang zurückfliegen kann. Noch besser als die Idee der Rahmenzeit finde ich eine Bewertung der Durchschnittsgeschwindigkeit. Dabei sollte man aber eine Mindestflugzeit/Mindeststrecke einführen.

"Problematisch" beim Vieleck
Durch die Sichtbarkeit eines Modelles ist die Flugstrecke bei einem einmaligen z.B. 4-Eck schon limitiert. D.h. wenn so bewertet wird, dann etwa 8-10 Wegpunkte zulassen und echte Dreicke höher bewerten als Zick-Zack.
Klarer Vorteil des n-Ecks ist, dass dieses Bewertungsschema beim OLC vorhanden ist.

Was meint ihr?

Soarer
10.05.2010, 22:08
Danke Philipp für deine Anregungen, ist super wenn viele mitdenken


Echt geile Sache, dass die Resonanz so positiv ausfällt!

Zu den GPS-Geräten:
Es gibt kostenlose Konverter, die sämtliche GPS-Dateiformate in igc umwandeln können. Jedoch zeigt OLC dieses Format als invalid an, die Ausgangsdatei veränderbar war. Ich denke, man kann unsere gängigen Dateiformate aber auch einfach zulassen.

Ich hoffe auch schwer, dass das gehen könnte und man z. B. GPS Babel nutzen kann.


Echt geile Sache, dass die Resonanz so positiv ausfällt!

Streckenflugwertung
Genauso ist es mit der Streckenwertung. Nur ein Vieleck über eine Anzahl von Wendepunkten zu legen, lässt Hin-und Herfliegen am Hang zu. Die Schwierigkeit liegt darin außerhalb eines konstanten Aufwindfeldes Strecke zu machen.

Eine Idee ist, durch die Begrenzung der Wegpunkte das Hin- und Herfliegen am Hang zu begrenzen, da ein Hang ja nur eine begrenzte Strecke hat, während man in der Ebene Grosse Strecken fliegen kann. Dann hätte man am Hang zeitlich Vorteile, in der Ebene eher von der Strecke. Prinzipiell hast du aber natürlich recht mit dem Problem.

Mit der Festlegung von Wegpunkten hab ich keine Ahnung, ob das prinzipiell geht.

Ich werde jetzt erstmal warten, was sich im Gespräch mit Herrn Rose ergibt. Ich nehme die Ideen alle mal mit ins Gespräch. Ggf. müssen wir dann eh einiges wieder beerdigen, vielleicht ergeben sich aber auch neue Möglichkeiten. Ich bin echt positiv gestimmt und hoffe, dass letztendlich was bei rauskommt.

LG Tobias

Gast_17021
11.05.2010, 02:34
Moin

Stimmt, Hangflug macht die Sache kompliziert! Wie wäre es, wenn man aus jeden Flug ein gleichschenkliges 3-Eck machen "muss"? Dann wären ein paar der Vorteile eines Hangs wieder wett! Wobei ich zu 90% am Hang fliege, einen Flug über 3 Stunden hin und her einzustellen würde aber irgendwie wenig hermachen was den Reiz eines Wettbewerbs anbelangt... Da müssen gute Ideen her!
Bei den "Echten" wird soviel ich weiß ein soaren innerhalb eines Streckenfluges bis zu einem gewissen Weg nur als einfache Strecke gewertet. Muss ich aber nochmal genau nachschauen... Bin mir nicht ganz sicher, ist schon zu lange her.

Gruß Christian

Gast_8536
11.05.2010, 16:33
nu weiß ich immer noch nich welches gerät (logger) in betracht gezogen wird:confused: was empehlt ihr?

Soarer
11.05.2010, 18:56
nu weiß ich immer noch nich welches gerät (logger) in betracht gezogen wird:confused: was empehlt ihr?

Hallo,

es gibt noch keine Empfehlung, da noch kein Austausch mit Herrn Rose vom OLC stattgefunden hat. Er ist diese Woche auf einem Segelflugwettbewerb und wollte mich kommende Woche anrufen. Bei der Diskussion jetzt ging es mir erstmal darum, zu sammeln, was grundsätzlich an Dokumentation online sinnvoll ist um eine Gesprächsbasis jeneseits meiner eigenen Ideen zu haben. Ich werde aber fragen, ob es einen Einheitslogger braucht, oder ob verschiedene Systeme und damit auch Datenformate gehen. Melde mich, wenn ich konkrete und verlässliche Infos habe.

Viele Grüsse,

Tobias

Gast_8536
11.05.2010, 20:40
Hallo,

es gibt noch keine Empfehlung, da noch kein Austausch mit Herrn Rose vom OLC stattgefunden hat. Er ist diese Woche auf einem Segelflugwettbewerb und wollte mich kommende Woche anrufen. Bei der Diskussion jetzt ging es mir erstmal darum, zu sammeln, was grundsätzlich an Dokumentation online sinnvoll ist um eine Gesprächsbasis jeneseits meiner eigenen Ideen zu haben. Ich werde aber fragen, ob es einen Einheitslogger braucht, oder ob verschiedene Systeme und damit auch Datenformate gehen. Melde mich, wenn ich konkrete und verlässliche Infos habe.

Viele Grüsse,

Tobias
guddi :) ich dachte es wurden eventuell schon irgendwelche erfahrungen gemacht na dann wart ich mal gespannt
bis denne ;)

Benjamin
11.05.2010, 21:47
Hallo Tobias,

also die Idee ist erstmal genial. Gerade für Nicht-Wettbewerbspiloten könnte durch Unabhängigkeit von Ort, Zeit, Art und Aktualität des Modells ein gewisser Spaß am "Wettkampf" entstehen.
Ich bin schon sehr gespannt was bei euerem Gespräch rauskommt und wie sich dieser Contest entwickeln wird.

Bitte dran bleiben und berichten!!!


MfG
Benjamin

Lars Wenckel
11.05.2010, 23:09
grüsst euch,


hier nochmal die ideen von skynavigator: http://www.skynavigator.ch/daten/dokuments/SkyNavigatorChallenge.pdf

ich hoffe, dass der link funtioniert.

Soarer
12.05.2010, 08:09
grüsst euch,


hier nochmal die ideen von skynavigator: http://www.skynavigator.ch/daten/dokuments/SkyNavigatorChallenge.pdf

ich hoffe, dass der link funtioniert.

Vielen Dank, Lars, für den nochmaligen Hinweis und den Link. War bei mir leider untergegangen... Auf jeden Fall sollten wir auch mit den Skynavigator-Verantwortlichen Kontakt aufnehmen, bevor was Konkret wird. Schliesslich wäre es blöd, sich gegenseitig Konkurrenz zu machen.

Für mich liegt der "Pferdefuss" des Skynavigator-Konzepts in der notwendigen Eingabe von Wegpunkten und der Anzeige vom Boden aus. Das erfordert 1. viel Infrastruktur (PDA zur Eingabe, zusätzlicher Sender im Modell) und 2. muss man ja aufs pda schauen, oder? Kann hier jemand konkrete Erfahrungen schildern?

Das "einfach losfliegen" und dann auswerten ist für mich der grosse Reiz des manntragenden OLC-Konzepts und es wäre schön, könnte man es auch für Modelle beibehalten könnte.

LG

Tobias

thermiksucher
12.05.2010, 13:08
eben, genau wie Tobias sagt: so wenig Infratruktur, als möglich sollte das Ziel
sein. So dass keine 2. Person den PDA überwacht und die Wendepunkte ansagen muss.
Einfach so, wie er es schrieb: losfliegen und anschließend!!! auswerten.

Diese Vereinfachung macht die Sache ja gerade interessant .
So kann der Pilot z.B. mit Elektrosegler nach Zeit und Lust einen Wertungsflug absovieren, ohne dass er jemanden finden muss, der ihn unterstützt oder überwacht.

Betreff Reglementierungen bzgl. Einflughöhe, Flugdauer, etc.: Beim manntragenden OLC ist meines Wissens diesbezgl. auch keine Reglementierung. Wer also mit einer ASH 25 Mi mit Motorkraft eine größere Höhe erreicht, als ein Windenstarter hat nun mal einen Vorteil. Genauso hat derjenige einen Vorteil der sich per F-Schlepp direkt in die Thermik schleppen lässt.
Evtl.bin ich auch diesbezgl. nicht ausreichend informiert.

Man kann ja auch alle in eine Kategorie einstellen und jeder kann dann auf einen Blick sehen, aha: das war Hangflug mit einem 3m Segler, oder : 6m Elektrosegler in der Ebene ....

Gruß Jürgen

Mr. Speed
12.05.2010, 19:44
Betreff Reglementierungen bzgl. Einflughöhe, Flugdauer, etc.: Beim manntragenden OLC ist meines Wissens diesbezgl. auch keine Reglementierung. Wer also mit einer ASH 25 Mi mit Motorkraft eine größere Höhe erreicht, als ein Windenstarter hat nun mal einen Vorteil. Genauso hat derjenige einen Vorteil der sich per F-Schlepp direkt in die Thermik schleppen lässt.
Evtl.bin ich auch diesbezgl. nicht ausreichend informiert.



So weit ich weiß, wird immer von der "Ausklinkhöhe"/"Motorausmachhöhe" ausgegangen, die beim Abschluß des Fluges wieder mindestens (per Segelflug) erreicht werden muß! Ansonsten gibt es Abzüge! D.h. wenn ich aus der Hand am Hang starte, reicht die Augenhöhe beim Endanflug wieder aus. Beim Hochstart muß ich halt, wenn ich auf Augenhöhe ankomme, erst wieder die Ausklinkhöhe durch kurbeln erreichen (was natürlich Zeitkostet) damit der Flug zu 100% gewertet wird!

Lg Janosch

charly68
12.05.2010, 21:22
Also bei den Manntragenden ist es so, dass ein Abflugpunkt in den Logger eingegeben werden muss. Der Segler wird auf eine festgelegte Höhe geschleppt (bei uns sind das mind. 800 m über Platz). Nach ausgiebigem Kreisen und Höhe machen wird dann nach eigenem Ermessen der Abflugpunkt überflogen und auf Strecke gegangen. Die Wendepunkte werden vor dem Flug eingegeben. Endpunkt des Streckenfluges ist immer der Flugplatz (Überflug oder Landung).

lg

Mr. Speed
13.05.2010, 08:21
Hat sich seit dem ich nichtmehr teilnehme doch tasächlich etwas geändert!

Auszug aus OLC:

...

4. Höhendifferenz

Die Höhe am Abflugpunkt darf maximal 1000 m höher sein als die Höhe am Ankunftspunkt.
Die Abflugzeit ist die Zeit, zu der die Abflughöhe erreicht wird.
Das Wertungsende ist die Zeit, zu der die Ankunftshöhe erreicht wird.

alphamike
13.05.2010, 10:31
Also bei den Manntragenden ist es so, dass ein Abflugpunkt in den Logger eingegeben werden muss. Der Segler wird auf eine festgelegte Höhe geschleppt (bei uns sind das mind. 800 m über Platz). Nach ausgiebigem Kreisen und Höhe machen wird dann nach eigenem Ermessen der Abflugpunkt überflogen und auf Strecke gegangen. Die Wendepunkte werden vor dem Flug eingegeben. Endpunkt des Streckenfluges ist immer der Flugplatz (Überflug oder Landung).

lg

Das ist DMSt, nicht OLC - der OLC funktioniert ohne Deklaration.

Andreas

CharlieEcho
14.05.2010, 23:35
Liebe Freunde,
im Lauf der Jahre hat sich der OLC bekanntermaßen zum weltweit größten dezentralen online Wettbewerb für den Gleitflugsport (Gleitschrim, Drachen, Segelflug) entwickelt.
Bemühungen von seiten der Modellsegelflieger, sich in dieses weltumspannende System der 'thermal hunters' zu integrieren stehen wir sehr aufgeschlossen gegenüber.
Gerne diskutieren wir mit euch, was hier wirklich Sinn macht für einen interessanten dezentralen Vergleich der Flugleistungen.
Tobias, alias Soarer, sei erst mal gedankt für seine Initiative.
In diesem Sinn: Gehen wir es an!
Tschüss - Reiner Rose (OLC Leitung)
P.S.: Seit vielen Jahren bin ich Abonnent des Magazins Aufwind und war einst selbst mal ein eifriger Modellsegelflieger.

thermiksucher
15.05.2010, 19:30
Vielen Dank an Reiner Rose mal vorweg.

Die Frage ist ja eigentlich gewesen: was wollen wir, bzw. was ist sinnvoll (unabhängig davon wie es im manntragenden OLC Bereich geregelt ist)?
Ganz abgesehen was ist vom OLC überhaupt machbar.

Ein Wettbewerb mit z.B. 5 Weg-/Wendepunktenpunkten ist bei unseren eingeschränkten Aktionsradien leider zuwenig. Ein Wertungsflug wäre nach wenigen Minuten beendet, und derjenige würde am meisten punkten, der sich traut das Risiko in kauf zu nehmen und am weitesten wegzufliegen und damit Strecke zu machen!

Da es ja primär (so habe ich das OLC jedenfalls verstanden) um einen Streckenflugwettbewerb geht, wären bei einem Modell-OLC also dtl. mehr als 5 Wegpunkte sinnvoll.
Damit nicht hunderte von Wendepunkten zusammenkommen (wo sich ja die Flugstrecken beim Modell ja vielfach überkreuzen und ich nicht weiß ob die OLC-Software dies überhaupt sinnvoll erkennen/differenzieren kann), könnte man eine definierte zeitliche obere Begrenzung festlegen.
Da müsste man sich halt festlegen auf z.B. 30 Min oder auch 1Stunde, gerne auch länger;)

Dadurch würde für die Wertung automatisch auch die Geschwindigkeit eingehen.
Da derjenige mehr Wendepunkte (die ja von der Sofware autom. möglichst weit auseinandergelegt werden) also auch Strecke in der Rahmenzeit absovieren kann, der schneller fliegt und natürlich dazwischen auch bessere Aufwindbedingungen zum Höhetanken erwischt.
Der Mindestabstand für die Wendepunkte müsste auf Modellverhältnisse angepasst werden, so dass das Kreisen im Aufwind (z.T. ja auch mit eheblichem Versatz) nicht als Wendepunkt erkannt wird, aber der Mindest-Abstand auch nicht zu groß gewählt wird, damit bei kleineren Modellen mit entsprechend kleinerem Aktionsradius, überhaupt eine Flugstrecke erkannt werden kann.

Mal sehen ob das mit akzeptablem Aufwand machbar ist. Mich würde es jedenfalls freuen.

Der Hangflug hingegen erscheint mir wiederum andere Anforderungen zu haben.

Grüße Jürgen

Benjamin
15.05.2010, 19:47
Hallo,

zum Thema Aktionsradius wäre vielleicht noch zu vermerken, dass einige Piloten auch mit den Modellen mitwandern und so durchaus beachtliche Strecken bei einem Dreieckskurs zustande kommen können. Alternativ gibt es ja auch die Möglichkeit sein Modell aus einem PKW zu steuern...

Ich glaube das wird gar nicht so einfach den Contest auf den Modellflug zu übertragen.

MfG
Benjamin

Philipp Stahl
16.05.2010, 13:18
Hi Benjamin!

Kennst du solche Piloten bzw. Homepages, wo davon berichtet wird, wie sie Überlandflüge mit Modellen machen?

Klingt zwar aufwändig, aber sehr interessant.

Benjamin
16.05.2010, 16:39
Hallo Philipp,

->PN

MfG
Benjamin

st_canoe
17.05.2010, 15:16
Hallo zusammen,

die Idee einen solchen Wettbewerb aufzuziehen gefällt mir sehr gut. Vorschläge gibt es ja schon einige, die spinne ich mal weiter....

Die Aufgabe besteht darin möglichst viele Aufwindquellen (Hang oder Thermik) zu finden, die mindestens Modellspannweite (cm)/2 in Meter voneinander entfernt sind. Bei einem 2m Modell währen das somit 100m. Jeder Einstieg in einen Thermikbart oder in den Hangaufwind ergibt einen Wegpunkt. Gewertet werde nur Flüge mit mehr als 3 Wegpunkten. Addiert werden die an den Wegpunkten angesammelten Höhenmeter. Weiterhin gibts es für jede Strecke Sonderpunkte.

Ein Beispiel mit einem 2m Segler:
- Start beliebig: Winde, Schlepp, Elektrisch.
- Thermiksuche nach dem Ausklinken/Abschalten des Motors.
- 1. Wegpunkt = Einstiegspunkt ins Steigen, den kann man auf dem GPS Log ganz gut erkennen. Ein Wegpunkt ist es immer dann gegeben, wenn von dort aus Spannweite(cm)/4 in Meter (25m) oder mehr, gestiegen wurde.
- Ausstieg aus dem Hangaufwind/Thermik und Flug zum 2. Wegpunkt, mindestens Spannweite(cm)/2 (100m)in Meter entfernt. Es kann ein beliebiges Gebiet abgesucht werden, wichtig ist nur das der Einstieg ins Steigen weit genug vom ersten Punkt entfernt ist.
- Am zweiten Wegpunkt wieder mindestens Spannweite(cm)/4 in Meter (25m) steigen und die nächste Aufwindquelle suchen.
- Nicht zu weit kreisen, denn der Bereich des vorherigen Steigens darf nicht durchflogen werden.
- Der dritte Punkt darf nicht auf der Geraden durch Punkt 1 und 2 liegen. Damit soll verhindert werden, das z.B. nur am Hang gestiegen wird. Auch die Hangsegler müssen dann raus fliegen zum Thermik suchen.
- Der Flug könnte beendet werden und die in an den Wegpunkten gesammelten Höhenmeter würden addiert.
- Der weiter fliegt bekommt für jeden zusätzlichen Wegpunkt z.B. eine Höhengutschrift von Gesamthöhe/10. Dabei muss immer eine Abstand von Spannweite(cm)/2 in Meter zu den letzten zwei Wegpunkten eingehalten werden.
- Der Flug endet spätestens bei einer vorgegebenen Zeit.

Der Segler hat z.B. an den Wegpunkten 150, 250, 100, 75 Höhenmeter erreicht. Das ergibt zusammen 575 Punkte + 57,5 für den zusätzlichen Wegpunkt = 635,5 Punkte.

Durch die spannweitenabhängigen Entfernungen können auch kleinere Segler am Wettbewerb teilnehmen. Eine obere Grenze fürs Steigen ergibt sich entweder aus den Flughöhenbeschränkungen des jeweiligen Fluggebiets oder wird vorher festgelegt.

Zur Auswertung müssen die Höhen an den Wegpunkten addiert, die Entfernungen kontrolliert und die Sonderpunkte verrechnet werden.

Dieses Verfahren währe dann ein kombinierter Thermik/Strecken Wettbewerb.

Könnte so was funktionieren?

Grüße, Stefan

modellbobby
17.05.2010, 15:44
Thema Logger,

es wird sich bestimmt ein Tüftler oder ein Hersteller finden, der einen Motorsensor (akustisch) wie bei den manntragenden Loggern herstellen kann.

Ohne dieses Feature bringt das ganze herzlich wenig bzw. nur Streitereien

st_canoe
17.05.2010, 19:23
Ein spezieller Logger macht den Wettbewerb nur kompliziert und teuer.
Wer schummeln will kann das doch sowieso. Da gibt es genügend Möglichkeiten.

Mit der Zeit werden dann von manchen Modellen sicher mehrere Logs eintreffen und dann fallen so Ausreißer schon auf. Ganz nebenbei sammelt sich mit der Zeit eine ordentliche Datenbasis an, mit deren Hilfe man ganz gut die Leistungen verschiedener Modelle vergleichen kann.

Grüße, Stefan

Steilkurbler
17.05.2010, 20:53
Hallo zusammen.

Ich denke es gäbe 2 Möglichkeiten :
1. wie bei den echten mit einem noise-sensor (müste erst entwickelt werden)
2. Strommessung (Jetimodul) , Nachteil hier wäre: leicht manipulierbar.

Gruß ULI

st_canoe
18.05.2010, 11:46
Hallo zusammen,

ich würde erst mal davon ausgehen das alles korrekt geloggt wird. Alle sind doch so ehrlich und geben keinen 1,5m HLG an wenn sie die Runde mit einem 2m Elektrosegler fliegen, oder?

Einen Logger extra für solche Wettbewerbe zu entwickeln währe an sich eine feine Sache, mal sehn ob sich da ein Freiwilliger findet :-) Bis dahin muss es wohl mit ehrlichen Teilnehmern gehen.

Grüße, Stefan

Philipp Stahl
09.06.2010, 10:01
Hi!

Wie ist der Stand? Hat sich was getan?

Soarer
09.06.2010, 10:54
Hi!

Wie ist der Stand? Hat sich was getan?

Hallo Philipp,

ich habe mit Reiner telefoniert und wir sind an der Sache dran. Derzeit geht es darum herauszufinden, was mit der OLC Software im Modellbereich sinnvoll zu machen ist. Ich bin aktuell dabei, viele Dreiecke zu fliegen und zu loggen. Auch muss man sehen, wie sich unsere Loggerfiles in das igc Format konvertieren lassen (mit gps babel) und ob das dann gelesen werden kann. Aufgrund des nicht gerade optimalen Wetters in den letzten Wochen und Arbeit bin ich da noch dran. Ist aber nicht vergessen, erfordert jetzt einfach viel Ausprobiern.

LG Tobias

Philipp Stahl
09.06.2010, 15:11
Top, dass du dranbleibst!

Geht es im Moment darum beispielhafte Logs zu erstellen? Wenn du mir kurz schilderst, worauf es ankommt, kann ich auch welche beisteuern.
Wenn ich die Sache sinnvoll unterstützen kann, melde dich bitte.

Erwinner
23.06.2010, 20:43
Hi Jungs,

ich habe zwar keine Ahnung wie ihr das mit dem OLC anstellen wollt aber ich finde die Idee top!

Zum Thema Logger habe ich heute was ausprobiert. Hier ist das Gerät: xxxxxxxxxxxxxxxxxxx Es handelt sich bei dem Gerät um einen 3in1 Dongle der eigentlich für den Computer gemacht wurde. Wenn man allerdings ein Kabel an den USB-Anschluß lötet, bekommt man über ein 5V BEC einen, für meinen Geschmack, wunderbaren Log. Das Gerät wiegt ohne Gehäuse 14gr, und sollte auch in den engsten Rumpf passen.

Anbei findet ihr einen Scrennshot von dem Programm mit dem ersten Flug.
Was sagt ihr Experten dazu?

MFG

Christoph
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Gast_34738
23.07.2010, 16:13
Hallo Jungs!

Gibt es zum Thema Neuigkeiten?



.

Thermike
23.07.2010, 18:37
Hallo, finde die Idee von einem OLC ganz gut, kenne ich selber vom Gleitschirmfliegen.

Wieso eigentlich einen neuen Logger konstruieren? Einfach ein kleines Garmin GPS rein, zur Not ohne Gehäuse und los geht`s.

Es ist schon ertstaunlich was so ein Segler an einem Nachmittag zurücklegt. Hatte letztes Jahr in meinem Vortex mein GPS drin, in eineinhalb Stunden 5400 Höhenmeter aufgebaut und knappe 80 km zurückgelegt (reine Flugstrecke). Interessant war auch die Gleitzahl, unter 20, mehrmals gemossen und das Mittel lag um die 19.

Den einzigen Nachteil sehe ich darin, dass viele "Geheimplätze" über Goggleearth für jederman zugänglich sind. Das könnte dann durch neugierige Piloten, was verständlich ist, für Ärger sorgen (z.B. Grundstücksbesitzer...).

Gruss, Michael

Lars Wenckel
29.09.2010, 22:00
tachi,

ich hole diesen thread auch mal wieder hoch. ich würde mich sehr über eine
fernwettkampf ab 2011 freuen!

Gast_36267
30.09.2010, 21:32
Ja OLC,

habe da mal einen Link in die USA gesehen.
Die fahren da mit dem Cabrio durch die Wüste ... und und und.
Dann machen die auch noch spezielle Flieger dafür .... absolute Klasse.

Bei uns sicher nicht so einfach reaklisierbar.
>> Oder wo kann ich mal 1 Stunde ohne Sichtbehinderung meinem Flieger hinterherfahren ?

OLC bedeutet für mich ein länger Flugstrecke über Land die ich über Umwege erreichen und dann den Flug einreichen kann. Ergebniss wie in anderen Spotarten = Fai Dreieck Strecke usw. .

Was ist nun längere Flugstrecke bei uns Modellfliegeren ?
> 1 mal hin und her maximal 2-3 Km dann ist Sense ...
> oder mehrfach im Kreis
>>> ... dann mach ich in der Skynavigator Challange mit.

Oder hat schon jemand Versuche gestartet von Flugplatz zu Flugplatz über Land zu Fliegen (und zu Fahren) und das ausgewertet ?

Denke das wäre sicher interesant, momentan sind aber sicher noch andere Lücken von Hard und Software zu schließen.

Gruß Martin

Gast_36267
03.03.2011, 04:28
Ich hoffe ihr habt den OLC Link schon gesehen. Jetzt gilt es Standards uns Flüge zu posten.
Gruß Martin

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/235190-Online-Contest-(OLC)-f%C3%BCr-Modellsegelflug-im-Aufbau!

http://rc.onlinecontest.org/olc-2.0/rc/cms.html?url=OLCRCOverview&sp=2011&c=C0&sc=