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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Antenne störungsfrei verlegen



Hoschi
09.08.2003, 21:46
Hallo Leute,

ich will ein Motormodell aus Sicherheitsgründen von Kunststoffbowdenzügen auf Stahlzüge umrüsten. Die Antenne habe ich aus optischen Gründen im Rumpf verlegt, was bisher problemlos funktionierte. Nachdem von einer Verlegung parallel zu gleich langen metallischen Körpern überall in der Literatur dringend abgeraten wird, wollte ich mal Meinungen aus der Praxis dazu hören. Sind die Störeinflüsse so erheblich, wie oft behauptet? Ich möchte keinesfalls mein Modell aufs Spiel setzen, eine andere Antennenverlegung aber nach Möglichkeit vermeiden.

Gruß
Hoschi

Rolf-k
09.08.2003, 22:00
Hallo

Im meinem Diablotin habe ich die Antenne in der Fläche
Gelegt, die Servos und die Antenne werden gemeinsam
Mit einem zentral Stecker verbunden.
Eine Stabantenne sieht auch nicht übel aus.


Gruß Rolf-K.

Hoschi
10.08.2003, 19:49
Hallo Rolf,

wenn ich das richtig verstanden habe, dann liegt deine Antenne also parallel zu den Servokabeln in der Fläche. Das wäre dann physikalisch der gleiche Fall wie bei Stahlzügen. Wie lang sind denn die Servokabel? Bei Stabantennen verstehe ich noch nicht ganz, warum diese wesentlich kürzer sein dürfen, als die Originalantenne, stimmt doch, oder? Kannst Du oder sonst jemand mir das mal erklären? Die Stabantennen sollen soweit ich gehört habe, einen sehr guten Empfang in fast allen Fluglagen haben.

Hoschi

Andreas Maier
10.08.2003, 20:10
man kann den antennendraht kürzen und direkt
an einen bautenzug anlöten.!gesammtlänge!
mfg.:andreas

Rolf-k
10.08.2003, 22:38
Hallo
Meine Servos haben nur 10cm Verlängerungskabel pro Seite drin.
Die Antenne geht bis an den Randbogen.
Bei einer Stabantenne muß die Gesamtlänge genau so lang sein wie
Bei der Original Antenne. Das mit dem bautenzug habe ich auch schon
Gemacht und hatte keine Probleme damit.
Als Antenne benutze ich in der Fläche die gute alte Fesselfluglitze.

Gruß Rolf-K.

Andreas Maier
11.08.2003, 16:03
optimaler empfang ist gegeben,wenn man
die antenne auf halber länge um 90°abwinkelt !
----
ich benutze meißt ein bautenzugröhrchen ~25cm
langsenkrecht hoch den rest nach hinten.
geht genauso:etwas vor/zurück,dann in die fläche.

mfg.:andreas

Matthias Streit
12.08.2003, 21:23
Hi, wie soll ich die Antenne richtig verlegen? Kann ich sie auch asdem ump gerade zu der Spize vom V-Leitwerk verlegen?

Hoschi
12.08.2003, 22:06
Hallo,

die Idee, den Stahlzug als Antenne zu benutzen ist prima, hätte ich auch selbst draufkommen können.Aber was mache ich bei zwei Stahlzügen, soll ich die miteinander verbinden, damit sie als eine einzige Antenne wirken? In die Fläche kann ich nachträglich nur schwer was verlegen. Stabantenne ist ja dann eigentlich auch nichts anderes, als eine im Rumpf verlegte Antenne, bei der das letzte Stück rechtwinklig nach außen geführt wird. Habe heute an meinem Experimentiermodell mal einen langen Stahldraht seitlich an den Rumpf geklebt und die Antenne parallel dazu gelegt. (Normalerweise ist sie zum Seitenruder gespannt). Bin extra tief und weit weg geflogen, von Störungen habe ich nichts gemerkt. Aber man braucht ja auch noch Reserven, und ob ich die hatte, wer weiß?.
@ Matthias:
Antenne zum V-Leitwerk geht, ist auf jeden Fall gut wegen der Abwinkelung. Die optimale Lösung mußt Du aber letztendlich durch Versuche finden.

Danke für die guten Tipps

Hoschi

Matthias Streit
14.08.2003, 22:46
Hi, also kann ich die Antenne auch am Rumpf entlang bis zur V-Leitwerk Spitze verlegen und sie mit Tesa befestigen?

Ulrich Horn
15.08.2003, 02:12
Moin,

ich hoffe, dass ein bisschen Theorie nicht stört ;)

die Verlegung einer Antenne parallel zu anderen Drähten ist bei unseren Fernsteuerfrequenzen unproblematisch. Um Feldschwächungen durch Reflexion, Auslöschung etc. nachweisen zu können, braucht man bei 35 MHz sicher einen halben Meter oder mehr.

'Schräge' Verlegung nützt der Feldstärke soviel wie sie schadet. Ein 'Knick' in der Antenne ist immer zu empfehlen, denn gerade Antennen haben einen toten Winkel.

Grüße, Ulrich Horn

Flow
15.08.2003, 12:56
Hallo,

wie sieht es denn aus wenn mann die Antenne einfach lose im Rumpf nach hinten rutschen lässt d.h. die Anntenne nich gespannt ist. könnte das irgendwelche Probleme mit dem Empfang verursachen?
Grüße,

Flo

Frank R
23.08.2003, 20:16
Hallo Flow,

nach hinten rutschen ist dann kein Problem, wenn die Antene hinten festgemacht wird, damit sie nicht wieder nach vorne rutscht :p . Außerdem sollte die Länge der Antenne ausgenutzt werden, ein 1 m lange Antenne als Kabelgewurschtel im 50 cm Rumpfende eingebracht ist nicht gut. Bei Verbrennern können die Vibrationen, die die lose Antenne im Rumpf bewegen, zu Problemen führen.

@Tibos
auch eine mit Knick verlegte Antenne hat einen toten Winkel.

@ Hoschi
Mehrere Züge kann man vorn verbinden; ggf auch hinten mit irgendeiner Litze verlängern, so dass bei kleinen Modellen die Gesamtantennenlänge nicht reduziert wird. Wichtig ist dass die Verbindung zum Stahlzug mit flexibler Litze im Bogen verlegt wird, damit die ständige Bewegung nicht zur Knickstelle führt.

Gruß,
Frank

Andreas Maier
25.08.2003, 14:41
@-frank:wo soll der tote winkel bei einer
90°abgewinkelten antenne sein?
-optimal abwinklung in der mitte der antenne.-

mfg.:andreas

Holofernes
25.08.2003, 16:51
Antenne hat einen toten WinkelDringend!

Was ist ein "toter Winkel" bei einer Antenne? :confused:

Welche Eigenschaften hat ein "toter Winkel" bei einer Antenne?

Wie kann ich den "toter Winkel" meiner Antenne (sofern sie einen bekommen hat) wiederbeleben?
:confused: :confused:

Andreas Maier
25.08.2003, 22:07
@-sigfried: wenn man die antenne ganz gerade
im rumpf verlegt(oder auch außen),dann von sich
wegfliegt hat man in diesem moment nur einen
"punkt" der empfangsantenne. (drahtdurchmesser)das gleiche gilt wenn die antenne gerade in der
fläche liegt.dann wird der vorbeiflug kritisch.

mfg.:andreas