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Reinhart Thalheim
09.07.2010, 23:55
Samstag 10.07.2010

14:05 - 15:00 N24 Katastrophen und Konstrukte: Schiffe

15:10 - 16:00 n-tv Bau des Manapouri-Tunnels

17:05 - 18:10 DMAX Umzug der Superlative - Kolosse
Mit Hilfe überdimensionaler Maschinen und logistischer Feinplanung ziehen heute Opernhäuser, Leuchttürme oder Flughafen-Kontroll-Tower von einem Ort zum nächsten. Die Metall-Skulpturen von Richard Serra sind auf der ganzen Welt bekannt. Mit einer Länge von rund 30 Metern und 174 Tonnen Gewicht, wie Serras berühmte Schlange, werden die Konstruktionen beim Umzug vom Atelier ins Museum allerdings zur logistischen Herausforderung. Nicht nur eine, sondern acht der riesigen Skulpturen Serras sind heute im Guggenheim Museum im Bilbao zu bewundern. DMAX Report war beim Umzug der Kolosse dabei. DMAX Programm Programmwoche 28, 10.07. bis 16.07.

19:30 - 20:15 arte 360° - Geo Reportage Der weiße Berg von Feuerland

21:55 - 23:40 VOX Drama am Himmel - Die Geschichte der fliegenden Flugzeugträger

22:10 - 23:00 n-tv Das Ende der Kriegsschiffe
Der Dezember 1941 war für die britische Marine ein Katastrophenmonat. Japans Luftwaffe versenkt binnen 90 Minuten zwei der modernsten Kriegsschiffe der Welt. Mit der 'Prince of Wales' und der 'Repulse' geht der Glauben an einen Sieg der Alliierten im Pazifik unter. Die Zeit der 'unbesiegbaren' Schlachtschiffe war zu Ende und der Aufstieg der Flugzeugträger begann.

23:02 - 00:05 N24 Military Movers II - Die Truppen-Transporter

Sonntag 11.07.2010

5:00 - 05:30 SWR Im Grünen
Es gibt Menschen, denen bereiten sie schlaflose Nächte. Mit ihren riesigen Mäulern und Klauen sind sie der Stoff von Alpträumen: die Karnivoren - besser bekannt als fleischfressende Pflanzen. Keine Sorge, sie tun Menschen nichts. Doch Spinnen oder Insekten müssen vor ihnen auf der Hut sein. Mehr als 600 verschiedene Arten gibt es weltweit. "Im Grünen" mit Ulrike Nehrbaß hat sich auf die Suche nach den faszinierenden Fleischfressern gemacht. Eine Regatta der ganz besonderen Art findet jährlich in Koblenz statt: der Solarboot-Cup - ausgerichtet von der Martin Grörlitz Stiftung. Die fördert jede Menge innovativer Projekte, die sich mit alternativen Energien beschäftigen. Beim diesjährigen Solarboot-Cup kämpfen rund 50 Solar-Modellboote und 20 bemannte Solarboote um Titel und Trophäen - doch vor allem zeigen dabei Tüftler und Pioniere der neuen Technologien, was in Sachen Öko-Energie so alles möglich ist. Außerdem besucht die Sendung die Bio-Tofurei "Sojafarm" in Trechtingshausen am Rhein. Hier entstehen fast 40 verschiedene Tofu-Produkte, vom ganz normalen Naturtofu, über Würstchen und Bratlinge bis hin zu Tofu-Nudeln.

8:30 - 09:00 n-tv Antrieb der Zukunft
Sie rollen und rollen und rollen: über 600 Millionen Autos sind weltweit auf den Straßen unterwegs - Tendenz steigend. Trotz oft hoher Benzinpreise werden die meisten Autos weiterhin mit einem herkömmlichen Verbrennungsmotor angetrieben - zugleich eine hohe Belastung für die Umwelt, denn der CO2-Ausstoß gilt als Klimakiller Nr. 1.

9:25 - 10:30 DMAX Fluss-Monster Der Riesenwels

10:05 - 11:00 N24 Der Untergang der Titanic

12:15 - 12:45 RTL Red Bull Air Race: World Championship
Spektakuläre Flugmanöver, ein Geschwindigkeitsrausch, der unter die Haut geht und 15 wild entschlossene Piloten, die sich Nerven zerreißende Duelle liefern. Heute ist der Tross zu Gast in New York.

12:20 - 13:00 N24
Der Ozeanriese - Mit der Queen Mary 2 nach New York

14:00 - 15:00 WDR Vom Dock aufs Meer Mit dem Clubschiff auf Kreuzfahrt
Ein charmant lächelnder roter Mund ist auch das Markenzeichen der AIDAblu. Es ist das siebte Clubschiff der größten deutschen Kreuzfahrtflotte und wurde in weniger als einem Jahr auf der Meyer Werft im niedersächsischen Papenburg gebaut. Bevor dieser Cruise-Liner auf Reisen geht, muss er einige Bewährungsproben bestehen. Zum ersten Mal durften während der Testfahrten, den so genannten Sea Trials, Aufnahmen gemacht werden.

16:00 - 16:30 SWR Eisenbahn-Romantik Von Bergköniginnen und Harzkamelen

17:00 - 17:45 3sat Windstärke 9 - Höllenritt der Hochseefischer Razzia auf dem Meer

18:00 - 19:00 RTL II Apache vs. Tiger
"Welt der Wunder" testet zwei Hightech-Helikopter und bringt sie an ihre physikalischen Grenzen. Der "Apache" ist eine echte Kampfmaschine. Der Hubschrauber ist gepanzert und bis an die Rotorblätter bewaffnet mit Raketen und Kanonen. Zwei Triebwerke beschleunigen ihn auf fast 300 km/h. Der "Tiger" hingegen ist leicht und kann sogar Loopings fliegen. Sein Zielsystem ist so ausgerichtet, dass es aus acht Kilometern Entfernung die Zeiger einer Kirchenuhr problemlos erkennen kann.

Montag 12.07.2010

0:06 - 00:50 N24 SAS-Einsatz in Sierra Leone

9:45 - 10:30 Phoenix Kreuzfahrt mit der MS "Majakowski" Schiffsreise von St. Petersburg zur Moskau

13:15 - 14:00 Phoenix Honeckers "Air Force One" Die DDR-Regierungsflieger

21:00 - 21:45 NDR Kleiner Fluss und große Schiffe Unterwegs auf der Ems

23:15 - 00:15 NDR Erich Honecker Ein deutscher Politiker

Dienstag 13.07.2010


6:00 - 06:45 Phoenix Wilder Westen Winnetous verklärte Brüder

11:15 - 12:00 Phoenix Das KaDeWe 100 Jahre Kaufrausch

12:30 - 13:00 3sat Mandat zur Auflösung Die 200 Tage der letzten Volkskammer

17:00 - 17:45 3sat Die Dattelpalme - Königin der Oasen

18:30 - 19:00 3sat Der Teller des Herrn Böttger
Vor 300 Jahren sollte der Alchemist Johann Friedrich Böttger für August den Starken Gold herstellen, was ihm nicht gelang. Dafür erfand er das weiße Gold: Porzellan. Das Meißener Porzellan erlebte eine Erfolgsgeschichte. Heute ist vom einstigen Glanz der deutschen Porzellanindustrie jedoch nicht mehr viel übrig geblieben. Tausende verloren ihren Arbeitsplatz. Der Grund: Jüngere Leute kaufen lieber billige Massenware. Doch auf anderen Gebieten setzt sich Böttgers Werkstoff noch immer durch, etwa im Prothesenbau und in der Technik.

22:05 - 23:00 N24 USS Intrepid - Umzug der Superlative

23:05 - 00:00 N24 Der Untergang der Estonia

Mittwoch 14.07.2010

9:05 - 09:55 arte Delfine - Helfer beim Fischfang

11:30 - 12:00 arte Im Reich des kleinen Nemo Wunderwelt Korallenriff

21:10 - 21:30 3sat Crash am Bosporus. Mit dem Tanker durch Istanbul

22:05 - 23:00 N24 9/11 - Die Verschwörungstheorien
Wer ist wirklich für die Terroranschläge vom 11. September 2001 verantwortlich?

22:15 - 22:45 ZDF Geheime Botschaften - Der Code des Übersinnlichen
Fünf Sinne sind das Fenster des Menschen zur Welt. Doch ist das, was wir wahrnehmen, wirklich die ganze Wahrheit? Professor Harald Lesch begibt sich in eine phänomenale Welt. Lässt sich ein uns fremder Geheimcode auch ganz ohne sechsten Sinn knacken? Die Sinne vieler Tiere gehen weit über die menschlichen hinaus. Manche Fische etwa nehmen ihre Umwelt nicht nur über Augen, Gehör und Geruchsorgane wahr, sondern empfangen zusätzlich selbst noch sehr schwache elektrische Signale.

22:50 - 23:20 NDR Der Supervogel - A 380

23:45 - 00:30 hr Weltwunder der Technik Die Eisenbahn durch den wilden Westen
Die Eisenbahn durch den Wilden Westen ist die außergewöhnlichste Bahnstrecke der Welt und zugleich die erste transkontinentale Schienenverbindung. 1863 begannen die Arbeiten an dem 3.000 Kilometer langen Schienenstrang zwischen Sacramento am Pazifischen Ozean im Westen und Omaha in Nebraska. Der stählerne Schienenstrang wurde quer durch die Wildnis geschlagen, um die Ost- und die Westküste der USA zu verbinden, und zerstörte dabei rücksichtslos die Lebensgrundlage der Indianer.

Donnerstag 15.07.2010

7:30 - 08:15 Phoenix Die Eroberung der Alpen Über den Pass
Die Alpen bilden eine Barriere aus Fels, Eis und Schnee im Herzen Europas. Und die Eroberung des Gebirgszuges war für viele Menschen eine Vision. Die Dokumentarreihe erzählt in fünf Teilen von den menschlichen Schicksalen und technischen Meisterleistungen, die die Erschließung der Alpen möglich machten. Sie folgt dabei den Spuren der Visionäre und Technikpioniere, die Geld, Gesundheit und nicht selten ihr Leben aufs Spiel setzten, um die Alpen zu bezwingen. Der erste Teil berichtet über die vielen Versuche, die Alpen zu überqueren.

18:15 - 18:45 NDR Der Kanalkiosk Currywurst und dicke Pötte
Direkt an der Grünentaler Hochbrücke am Nord-Ostsee-Kanal liegt Norddeutschlands kultigster Kiosk und Imbiss. Besitzer Olaf Francke ist Kioskbetreiber aus Leidenschaft. Wenn die großen Kreuzfahrt- und Containerschiffe den Kanal durchqueren, verfolgen Schaulustige und Hobbyfotografen das Spektakel von der Brücke aus, denn sie ist eine von nur zwei Brücken über den Nord-Ostsee-Kanal, die man zu Fuß betreten darf. Weil es für die vielen Schiffsbewunderer in der Nähe keinen Ort zum einkehren gab, kam Olaf Francke auf die Idee, direkt an der Brücke einen Kiosk zu bauen. Hier treffen sich die "Shipspotter", um Traumschiffe, Tanker und große Frachtschiffe zu fotografieren. Seit 2007 bietet Olaf Francke in seinem Kanalkiosk deftiges Essen und Getränke an. Von seiner Einrichtung her wirkt der Kiosk eher unscheinbar: ein alter Fleischer-Verkaufsstand, Abdeckplane und Plastikstühle. An der Wand hängt ein Regal mit Tassen, darunter Namen. "Meine vielen Stammkunden haben hier ihre eigenen Tassen, das ist Ehrensache." Industrieware geht bei Olaf Francke nicht über die Theke: Die Frikadellen sind selbst gemacht, die Bratwürste kommen vom Schlachter aus der Umgebung, und der Kaffee ist noch selbst gebrüht.

18:30 - 19:00 3sat Der Staubsauger des Herrn Booth
Wer hat eigentlich den Staubsauger erfunden? Er hieß Cecil Booth und kam aus einem Dorf südöstlich von London. Der Ingenieur, der auch das Riesenrad im Wiener Prater konstruierte, hatte 1901 seine praktikable Idee. Der erste Sauger aber war eine riesige Maschine, die auf einem Pferdefuhrwerk zum Haus der Kunden transportiert werden musste. Mit bis zu 250 Meter langen Schläuchen wurde dann der Staub abgesaugt. Marianne Treutel machte sich auf die Suche nach der Geschichte eines Haushaltsgerätes, das heute selbstverständlich ist: dem Staubsauger.

13:15 - 14:00 Phoenix Geheimnisvolle Orte Die Russische Botschaft
Kaum ein anderer Ort in Berlin ist wohl so geheimnisumwoben wie die Adresse Unter den Linden 63-65, die Botschaft der Russischen Föderation - Diplomatie wird eben nur partiell öffentlich gemacht. Nach außen hin zeigt sich die Botschaft als gewaltiger Gebäudekomplex über ein ganzes Straßenviertel, innen präsentiert sie sich mit geradezu imperialer Pracht. Sie ist der größte Botschaftsbau Europas, fertig gestellt im Jahr 1951 als Botschaft der UdSSR in der DDR. Eine Zwingburg des "Großen Bruders" war sie damals, mächtig und unnahbar.

14:00 - 14:45 Phoenix Geheimnisvolle Orte Die Stasi-Zentrale
Nichts war in der DDR so geheim wie die Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit in Berlin-Lichtenberg. Auf fast zwei Quadratkilometern residierte hier bis 1990 die gefürchtete Geheimpolizei der DDR, die Stasi. Knapp 10.000 MfS-Mitarbeiter hatten hier ihren Arbeitsplatz. Von hier aus schickten sie ihre "Kundschafter" ins "Operationsgebiet", von hier aus wurde das Netz Inoffizieller Mitarbeiter gesteuert, die Opposition überwacht, Verhaftungen angeordnet und "Sicherungseinsätze" durchgeführt.

21:00 - 21:45 Phoenix Die Eroberung der Alpen Wasserkraft
Seit Jahrtausenden treibt Wasser Mühlen, Pumpen und andere Maschinen an. Doch mit der Entdeckung der Elektrizität im 19. Jahrhundert bekommt die Wasserkraft eine völlig neue Bedeutung. Strom lautet das Zauberwort der Industrialisierung. Schlagartig entsteht ein gigantischer Bedarf an elektrischer Energie. Und im Wasser des Hochgebirges verbirgt sich ein gigantisches Energiepotenzial. Die Dokumentation zeigt, mit welchen Anstrengungen und Opfern die Menschen seit jeher versuchen, sich diese Energie zunutze zu machen.

21:05 - 22:00 n-tv Baustelle XXL: Der Panamakanal

22:03 - 22:45 n-tv Gigant der Moderne: Die Millau-Brücke
Die höchste Straßenbrücke der Welt ist der Viaduc de Millau in Südfrankreich. NATIONAL GEOGRAPHIC zeigt, welche technologischen Geheimnisse hinter dem spektakulären Bauwerk stehen. Denn diese rekordverdächtige Brücke verdankt ihre Existenz einigen, eher simplen Erfindungen. Diese Reportage zeigt, was die Millau-Brücke mit keltischen Bootsbautechniken, einer Teflon-Pfanne und versunkenen Atom-U-Booten gemeinsam hat.

Freitag 16.07.2010

3:40 - 04:25 hr Alles Wissen
Bergwanderung: Achtung Lebensgefahr! Millionen Deutsche haben das Wandern für sich entdeckt. Sie schnüren ihre Wanderschuhe, und auf geht's. Liebstes Reiseziel dabei sind die Alpen. Sie bieten paradiesische Bedingungen. Doch durch den Klimawandel wird das Wandern risikoreich, und sogar einfache Touren können lebensgefährlich werden. Denn Gletscher schwinden, und an ihre Stelle treten Gerölllawinen, Steinschläge und Gletscherfluten. "Alles Wissen" zeigt, wie schnell der Bergausflug zur tödlichen Gefahr wird und worauf Wanderer achten müssen.

4:30 - 05:00 SWR Leptis Magna und Pont du Gard
Ruinen und andere Zeugnisse des Römischen Reiches gehören zu den beliebtesten Touristenzielen. Bildungsreisende aus aller Welt suchen rund ums Mittelmeer nach Spuren der Antike. Jahrhunderte lang war Leptis Magna an der Küste Libyens unter Sanddünen begraben. Seit den 20er Jahren brachten Ausgrabungen großzügig angelegte Straßen und Märkte zutage, Prunkbauten, Tempel, Bäder, einen Hafen mit Lagergebäuden. Leptis Magna ist eine Großstadt gewesen. Heute ist es eine der besterhaltenen römischen Ruinenstädte überhaupt, doch bisher nur wenig bekannt. Auf Grund der politischen Situation Libyens war sie für Reisende lange Zeit fast unerreichbar. Wasser war im römischen Reich ein kostbares Gut. Davon und von den Geheimnissen der römischen Baukunst erzählt der "Pont du Gard", die größte erhaltene Aquäduktbrücke der Antike. Im ersten Jahrhundert nach Christus erbauten die Römer diese fast 50 Meter hohe Aquäduktbrücke als Teil einer Wasserleitung für das heutige Nîmes. In drei Arkadenreihen mit 64 Rundbögen überquert dieses Monument den Fluss Gardon. Damals floss Wasser über das 265 Meter lange Konstrukt, um die heutige Stadt Nimes im Süden Frankreichs zu versorgen.

15:00 - 15:30 hr Grüner Tee & grauer Rauch - Bahnreise durch Japans Mitte

20:05 - 21:00 N24 Auf Feindfahrt - Angriff der Wolfsrudel

20:15 - 21:00 Phoenix Die Eroberung der Alpen Höhenflug
Heute reist man mit Linienjets in 10.000 Meter Höhe über die Alpen, in bequemen Sitzen und mit Bordservice. Aber als sich vor hundert Jahren unerschrockene Flugpioniere daran machten, dieses Gebirge zu erobern, war jene Leichtigkeit unvorstellbar. In fliegenden Kisten aus Holz, Leinwand und Klavierdraht versuchten die Piloten, Europas höchste Berge zu überfliegen, und so mancher bezahlte dafür mit seinem Leben. Doch 1913 gelingt dem Schweizer Oskar Bider eine Weltsensation: Er überquert als erster Mensch den Alpen-Hauptkamm in einem Flugzeug.

21:05 - 22:00 n-tv Giganten der Moderne: U-Boote

22:03 - 22:45 n-tv Giganten der Moderne: Transportflugzeuge

23:05 - 00:30 Phoenix 1929: Im Zeppelin um die Welt Die Lovestory von Lady Hay und Karl von Wiegand
Lady Grace Drummond-Hay ist 1929 die einzige weibliche Reisende beim ersten Rundflug einmal um die Erdkugel des Luftschiffs "Graf Zeppelin". Sie berichtet über ihre Reiseabenteuer als Reporterin für die Hearst Newspapers. Die Erfahrungen der Reise hoch über der Welt verändern Grace. Unter den Passagieren befindet sich auch ihr Liebhaber Karl von Wiegand. Auf der langen Reise wird ihre Liebe noch einmal auf die Probe gestellt. Als der Zeppelin New York erreicht, verlieren sich die beiden Liebenden aus den Augen.

23:20 - 00:20 DMAX Lebenslänglich Alcatraz
Ende des Schreckens: Am 21. März 1963 wurde Alcatraz als Hochsicherheits-Gefängnis für immer geschlossen. Al Capone, der legendäre Gangster-Boss aus Chicago, war wohl der bekannteste Insasse von Alcatraz. Doch auch der wegen Mordes verurteilte Robert Stroud, alias Birdman, und George Machine Gun Kelly trugen viel zur zweifelhaften Popularität des Gefängnisses bei. Alcatraz konnte aber nicht nur mit namhaften Verbrechern aufwarten, sondern stand auch in dem Ruf, die sicherste Haftanstalt ganz Amerikas zu sein. Spezielle Baumaßen und die isolierte Lage der Vollzugsanstalt auf einer Insel in der Bucht von San Francisco, machten eine Flucht nahezu unmöglich. Auf die wenigen Häftlinge, denen es gelang, sämtliche Sicherheitsbarrieren in und um das Gefängnis zu überwinden, wartete ein weiteres Hindernis: das eisige Wasser der San Fransisco Bay mit seinen lebensgefährlichen Strömungen. Deshalb endeten alle Ausbruchsversuche mit erschwerten Haftbedingungen oder mit dem Tod der Flüchtenden. Nur die Schicksale von drei Männern sind bis heute ungeklärt: Dem Drogenhändler Frank Morris und den kriminellen Brüdern John und Clarence Anglin gelang am 11. Juni 1962 die Flucht aus den Gefängnismauern. Da die drei bis heute als vermisst gelten, weiß niemand, ob sie ertrunken sind, oder es tatsächlich in die Freiheit geschafft haben. Die spannende Dokumentation der Reihe DISCOVERY GESCHICHTE arbeitet die Chronik von Alcatraz auf und beleuchtet unter anderem die spektakulärsten Fluchtversuche.

Samstag 17.07.2010

4:30 - 05:00 SWR Canal du Midi und Semmering
Der Canal du Midi ist eine technische Meisterleistung eines Einzelnen, eines von der Idee Besessenen, von Pierre Paul Riquet. Er fand die Lösung, wie ein Kanal, der zwischen dem Mittelmeer und Toulouse 190 Höhenmeter überwinden muss, ständig mit Wasser versorgt werden kann. Er plante ein riesiges Staubecken am höchsten Kanalpunkt, in dem die Wasser der Montagne Noir gesammelt wurden. Ein genau berechnetes System von Zuflüssen garantiert, dass der Kanal immer schiffbar ist. Riquet legte auf seinen Wanderungen durch Südfrankreich den Verlauf des Kanals fest, konstruierte Kanalbrücken, um die Flussniederungen auf einer "Wasserbrücke" überfahren zu können, erfand Rundschleusen, die eine größere Manövrierfreiheit für die Boote gewähren, und er plante die Stadt Sete, den Mittelmeerhafen des Canal du Midi. Seit 1995 ist der Canal du Midi als Weltkulturerbe von der UNESCO anerkannt. Ein anderer Pionier war der Österreicher Karl Ritter von Ghega. Er hatte die Vision einer Eisenbahn über die Alpen. An alles hatten Karl Ritter von Ghega, der Planungschef der österreichischen Staatsbahn, und seine Mitarbeiter gedacht, als die Semmeringbahn am 18. April 1854 feierlich von Kaiser Franz Josef eröffnet wurde. Nur an eines nicht: Der Schornstein der Lokomotive war für die Gloggnitzer Bahnhofshalle zu hoch. Bei der Einfahrt krachte er herunter und hüllte die feine österreichische Gesellschaft in Rauch und Ruß. Der Kaiser aber behielt die Nerven und Karl Ritter von Ghega durfte triumphieren. Die erste Hochgebirgsbahn der Welt konnte ihren Betrieb aufnehmen. 1998 wurde die Semmeringbahn und damit diese tollkühne technische Meisterleistung von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt.

11:30 - 12:30 NDR Feuerschiffe - Schwimmende Leuchttürme
Die größten Gefahren drohen der Schifffahrt nicht auf See, sondern vor dem Landfall, bei Annäherung an die Küste. Dort lauern tückische Riffe, Untiefen, Sandbänke und starke Gezeitenströme. Unzählige Schiffe sind ohne genaue Orientierung diesen Gefahren zum Opfer gefallen. Daher tüftelte man seit Beginn der Seefahrt an Orientierungshilfen, die von weither sichtbar sind. Seit mehr als 250 Jahren haben sich Feuerschiffe als schwimmende Leuchttürme bezahlt gemacht. Allein in deutschen Gewässern waren zeitweise bis zu 45 bemannte Feuerschiffe positioniert, die schon weit vor der Küste dem Seemann seinen Weg zeigten. Ihre Zeit ist längst vorbei. Kostengünstigere, automatische Navigationshilfen haben sie im Laufe der vergangenen Jahre ersetzt, meist große Leuchtkörper, die ohne Besatzung auskommen. Doch die alten Feuerschiffe haben zum Teil überlebt und konnten neu genutzt werden. Am spektakulärsten ist wohl der Umbau zum Großsegler, denn Feuerschiffe hatten meistens Segelschiffrümpfe, mit denen man der schweren See am besten widerstehen konnte. Von den zwölf erhaltenen deutschen Feuerschiffen sind fünf zu Segelschiffen umgebaut worden. Museums-, Restaurant- oder Erlebnisschiffe, Informationszentren, Club- oder Wohnschiffe sind weitere Verwendungsmöglichkeiten für die stabil gebauten Oldtimer. Der Film zeichnet die Geschichte der Feuerschiffe nach und präsentiert sie im neuen Gewand nach der Außerdienststellung. Er lässt ehemalige "Feuerskipper", Mitglieder früherer Feuerschiffsbesatzungen, und neue Liebhaber dieser einstigen "Wächter der Meere" zu Wort kommen.


Gruß Reinhart

Reinhart Thalheim
10.07.2010, 00:22
Samstag 17.07.2010

1:45 - 02:25 N24 Nils Holgersson - Deutschlands größte Autofähre
Die "Nils Holgersson" ist Deutschlands größte Autofähre. Mit einer Geschwindigkeit von 41 Kilometer pro Stunde, bewegt sich der 190 Meter Koloss über die Ostsee. Einmal täglich verlässt sie den Heimathafen in Lübeck - Travemünde, einer der größten Fährhäfen Europas und macht sich auf die siebenstündige Reise nach Trelleborg in Südschweden. An Bord der riesigen Fähre ist Platz für 640 PKWs oder 160 LKWs. Die meisten Passagiere nutzen die Fähre beruflich, es sind Truckerfahrer, die ihre tonnenschwere Ladung dann weiter nach Skandinavien fahren oder umgekehrt nach Deutschland oder Europa bringen. Aber auch Touristen nutzen die Fähre, um bequem nach Schweden oder Deutschland über zu setzen; manche machen daraus sogar eine Minikreuzfahrt: Einmal Schweden und zurück, um abzuschalten und Seeluft zu tanken. Auf den zwölf Decks der Autofähre ist Platz für 744 Passagiere und natürlich für die 50-köpfige Crew. Die Reportage blickt hinter die Kulissen der Kommandobrücke von Kapitän Böttger und in den Maschinenraum, wo bei 30 Grad Celsius und 80 Dezibel Lautstärke alle Wartungen während der Überfahrt stattfinden müssen. Die Reportage schaut den Bordköchen über die Schulter, wie sie köstliche schwedische Fischspezialitäten zubereiten und zeigt den Stress der Ladeoffiziere, wenn Schwertransporter minutiös, zentimetergenau und unter Zeitdruck wie bei einem Tetris-Spiel in die Ladedecks eingewiesen werden. 24 Stunden an Bord der größten Autofähre unter deutscher Flagge mit Einblicken, die den Passagieren verwehrt bleiben ...

Gruß Reinhart