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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 600er S-Schlag oder Halbsymetrische Blätter



Trämper
25.09.2010, 22:40
Im Moment fliegt fliegt das Eichhörnchen mit symetrischen weissen Blattschmied herum, die allerdings eine um 10mm größere Profiltiefe haben. Ich würde aber gern meine TT-ECUREUIL mit tragenden 600er Blättern ausstatten. Gibts ausser den M-Blades da noch was?

Jürgen

Wendy Both
25.09.2010, 23:03
Hallo Jürgen,

Maren hat vor kurzen SpinBlades auf einen ESP (MD 500 Rumpf) montiert. Für den Preis scheinen die Blätter wirklich klasse zu sein ;)

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=219635

(unter den Bildern findest Du ein Videolink/Youtube)

Extreme
26.10.2010, 09:02
Für deine Anwendung ganz klare Empfehlung SpinBlades.


Torsten

Sniping-Jack
30.10.2010, 14:34
Ich fliege nur noch Spinblades. Symmetrisch (FBL) und halbsymmetrisch (ebenfalls FBL). Es gibt auch noch symmetrische Blades für Paddelkopf (mehr Vorlauf), aber die habe ich bisher nicht geflogen.

Bei Zweiblatt sind sie deutlich breiter als üblich - allein das macht schon was aus. Ferner spielen sie ihre Vorteile bei niedrigen DZ aus - und zwar fast nur da. Ohne DZ-Reduktion ist der Gewinn nur marginal. Aber kann eine höhere DZ für eine knackige Gangart zwischendurch schon mal zuschalten, man muss deswegen nicht gleich landen und andere Blades aufziehen.

Ebensowenig wechseln muss, wer auch negative Figuren fliegt. Auch das geht ohne besondere Einschränkung. Es verschiebt sich ja nur der Pitch um den Nullauftriebswinkel der Blades. Das lässt sich mit wenigen Handgriffen in der Pitchkurve anpassen und man fliegt dann annähernd genauso weiter wie vorher.

Aber ihre Domäne ist das Energiesparen, bzw. das wegstecken höherer Gewichte (Scale) trotz geringerer DZ. Ich kann Spinblades ebenfalls nur empfehlen.


Ich will aber nicht verschweigen, dass M-Blades immer noch erstklassige Blades sind. Sie haben S-Schlag und sind extrem dünn. Ich habe sie nur leider noch nicht ausgiebig testen können, mit den Spinblades habe ich bisher weit mehr Erfahrung. Die M-Blades sind auf meinem 500er Scale, der aber erst noch mit dem 3Digi ausgestattet werden muss. Die kurzen Flüge ließen aber bereits erahnen, dass diese Blätter ebenfalls hocheffizient sind.

Gast_25279
03.11.2010, 21:56
Hallo,

Interessantes Thema, ich mische mich mal ein, denn ein paar Fragen werfen sich bei mir auf...
In welchem Drehzahlbereich arbeiten die Spinblades optimal und wie verhält sich der Heckrotor bei dieser Drehzahlverringerrung ?

Torsten schreibt auf seiner HP, daß etwa beim T-Rex die Übersetzung zum HR für hohe Drehzahlen optimiert ist. Scheint mir aber bei der MD500 auf Rex- Basis doch ganz gut zu klappen. Andere Heckrotorblätter?

gruß Alex

Wendy Both
03.11.2010, 22:10
Hallo Alex,

schau mal über dem ersten Bild :cool:

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=219635

Auch wenn Guido vermutlich gleich was anderes behaupten wird, für Marens Flugstil und den niedrigen Drehzahlen, waren die größeren Heckblätter für ein stabiles Heck zwingend notwendig.

Gast_25279
04.11.2010, 14:20
Danke Wendy,

das ist mir nicht aufgefallen, weil ich eher über einen Kauf nachdenke als Besitzer eines Rex600 zu sein... Der Effekt ist in dem Fall also mit den größeren HR-blättern vom 700er kompensierbar. Sorry- fast OT. Zurück also zum Eichhörnchen. Gibt es Fotos?

grüße Alex

Sniping-Jack
04.11.2010, 18:30
DZ Spinblades: Die laufen erst richtig auf, wenn man sie langsam dreht. Je näher man der sonst üblichen DZ nähert, desto geringer der Vorteil. Das liegt an der verhältnismäßig großen Dicke. Aber das ist es u.A. halt, das bei kleinen DZ trägt.

Und japp, bei einem Rex (und nicht nur bei dem!) ist das Heck gewöhnlich nicht besonders hoch übersetzt. Das geht dann bei normalen und hohen DZ gut, aber bei Schleichdrehzahlen hat sich das dann irgendwann mal. Die Hauptblades könnten aber noch weiter runter.

Die DZ, die Wendy/Maren da fliegt, ist ja auch noch lange nicht die Wohlfühl-DZ der Spinblades. Kein Wunder, dass das Heck noch leidlich arbeitet - und auch das ist ja noch eine Frage des maximalen Pitchs. Wenn da nicht viel anliegt, entschärft auch das die Problematik ganz erheblich.

Beispiel: Mein merklich kleinerer 525er mit seinen 465er Blades juppelt fröhlich mit unterirdischen 1200RPMs herum! Und jetzt rechne das mal auf nen 600er um, da kämst du auf unter 1000! :cool:
Wendy, was wetten, dass dein Heck dann nicht mehr hält? ;)

Ich habe bei meinem Gaui ebendeswegen diese kleine Verlängerung gemacht, damit ich auch problemlos 80er Blätter fliegen kann. Damit hält das Heck auch bei diesen kleinen DZ.

Bei einem Scale hingegen würde ich versuchen, eher breitere Blades zu verwenden, um die Optik nicht allzusehr zu stören. Und einfach mal Verlängern geht ja auch nicht.

PS: mit 1200 starte ich meist nur und drehe ein paar Runden. Danach wird der Regler aufgemacht und es werden die Ecken mit ca. 1900RPM ausgefegt.
Denn mit 1200RPM ist das fast wie Segelfliegen mit dem Heli. :D
Nein wirklich, denn Pitch geben hat da kaum einen Sinn, es tut sich fast nichts - naja, nicht wirklich viel halt *lol*. Man muss also noch deutlicher wie Fläche steuern. Wenn man rauf will, muss auch die Nase hoch. ;)

Achsoja, bez. geeigneter Heckblätter ist vielleicht nur etwas Geduld angesagt, ich könnte mir vorstellen, die kommende Saison hat der Markt was er sucht. ;)