PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ASH 26 4m Beineke



DasSpeed
12.10.2010, 10:05
Habe gerade einen sehr guten und schönen Beineke Bausatz der ASH im Aufbau. Da die Servoschächte für Querruder und Störklappen (sind jetzt in den Flächen bereits ausgefräst) vor dem Hauptholm liegen müsste ich eigentlich das Wölbklappenservo auch dort plazieren, um den Servokanal mit nutzen zu können.
Meine Frage: bringt mir eine Butterfly Funktion etwas wenn ich sowieso Alustörklappen habe oder ist die Funktion die Wölpklappen zum landen ganz nach unten zu fahren hier überflüssig.
Brauche ich nur die Wölbklappenfunktion würde ich das Servo auch vor dem Holm einbauen, brauche ich die Wölbklappen jedoch auch zum Bremsen würde ich das Servo für die Wölbklappen wegen der besseren Anlenkung hinter dem Hauptholm plazieren. Was meint ihr?

Spricht was dagegen ein sehr flaches Servo für das Höhenruder direkt mittig in das Höhenruder einzubauen, oder ist es aus welchen gründen auch immer, besser das Servo in die Dämpfungsflosse des Seitenleitwerkes einzubauen?

Gruß Thies

André Heß
12.10.2010, 16:02
Hallo

Ich habe meine ASH auch mit Wölbklappen versehen allerdings nur um sie in der Thermik etwas zu wölben oder beim Speedflug etwas flotter zu machen. Die Klappen der ASH wirken sowas von gut dass Du keine Bremsklappen fahren musst.

Gruß
André

Knut
12.10.2010, 16:53
Hallo Thies,

mein Kollege hat die 4,50 m ASH von Beinecke. Auch dort wirken die Klappen ganz hervorragend. Im übrigend würde es reichen, wenn deine Wölbklappen ca. 45 ° negativ und die OR ca. 25 ° postiv mit den Störklappen zusammen fahren, wenn Du das möchtest. Das funktioniert bei meiner Alpina wunderbar. Mehr Auschlag ist in der Kombination mit den Störklappen nicht notwendig. Du braucht also definitiv keine 90 ° bei deinen WK, wie es bei richtigen Butterfly üblich ist.

Tschüß
Knut

DasSpeed
12.10.2010, 20:55
alles klar, dann sollte es ja vom Weg her reichen, das Servo der Wölbklappen vor dem Hauptholm einzubauen. Danke euch für das Feedback.

Gruß Thies

DasSpeed
09.11.2010, 09:00
hab nochmal eine Frage zu dem Höhenleitwerk, wie es auf der Dämpfungsflosse positioniert wird. Von der Anformung der Dämpfungsflosse her gesehen, würde das Höhenleitwerk so passen, dass die Vorderkante des Leitwerkes genau mit der Vorderkante der Dämpfungsflosse abschließt. Ist das richtig so? Ich weiß nicht, ob es da bestimmte Kriterien gibt, wo es genau sitzen muss.

Für die Befestigungsschrauben des Leitwerkes ist im Leitwerk keinerlei Verstärkung eingearbeitet. Beineke schlägt vor, 1mm Speerholzplättchen auf die ober und unterseite des Leitwerkes zu kleben. Habt ihr Tipps für eine elegantere Lösung? Oder reicht es einfach zwei Hartholzstücke im Bereich der Befestigungsschrauben einzulassen?

Gruß Thies

DasSpeed
06.12.2010, 21:31
kann mir noch jemand mitteilen, wo das Seitenleitwerk oben endet? Beineke hat keine Zeichnung und im Web habe ich auch kein genaues Bild gefunden. Auf Bildern sieht es immer so aus, dass das Seitenleitwerk bis zur Endleiste Höhenruder geht. Dann müsste ich das Höhenruder aber ausklinken. Oder Endet das Seitenleitwerk unterhalb des Höhenruders?

Gruß Thies

DasSpeed
08.12.2010, 09:56
hier nochmal Bilder "des Problems"

Muss ich das Seitenleitwerk ausklinken, damit es hinter das Höhenruder passt, oder muss das Seitenleitwerk unterhalb des Höhenruders enden. Und zwar so tief, dass ein Tiefenruderausschlag möglich ist?

Gruß Thies

MarkusN
08.12.2010, 10:00
Beim Original ist das Höhenruderblatt ausgeklinkt. (Jedenfalls bei der 28, deren HLW habe ich ab und zu in Händen.) allerdings nur ein
Bisschen, besonders weit überlappen sich die beiden Ruder nicht.

Beim Modell solltest Du aber einen verstärkenden Holm zwischen die Hälften des Ruderblatts einkleben, wenn da noch keine entsprechende Massnahme getroffen ist.

edit: Wenn ich das nochmal angucke, dann hast Du das HLW wohl zu weit hinten montiert. Das passt irgendwie nicht mit der Anformung oben am SLW zusammen.

alex1977
08.12.2010, 10:18
bei der ash-26 ist nix ausgeklinkt
hier mal 2 bilder man kann auch einfah mal google bildersuche bemühen ;)

bie
08.12.2010, 10:19
Hallo Thies,

schau doch mal bei Schleicher (http://www.alexander-schleicher.de/produkte/ash26/ash26_ansicht.htm) die Ansichten zur ASH-26 an - vielleicht wirst du daraus schlauer.

Ich sehe das ähnlich wie Markus: Das HLW muss etwas weiter nach vorne gesetzt werden. Vermutlich ist das Beineke-ASH-26-HLW auch nicht scale, sondern vergrößert, denn das original ASH-26-HLW hat eigentlich eine ziemlich kleine Flächentiefe und eine recht kleine Ruderfläche.

MarkusN
08.12.2010, 10:23
Bilder suchen kann ich auch: http://www.alexander-schleicher.de/produkte/ash26/ash26_ansicht.htm

Ausgeklinkt ist eigentlich nicht das richtige Wort. Eingestrakt trifft es eher. Jedenfalls geht das Seitenruderblatt hoch bis auf die Ebene der HLW Oberseite und greift in eine Ausrundung des HLW-Mitnehmers.

Das Modell ist in diesem Bereich aber offenbar nicht besonders scale.

Edit @Andy: Zwei Dumme, ein Gedanke.

DasSpeed
08.12.2010, 10:44
natürlich habe ich im Internet nachgeschaut, aber es passt eben mit meinem Modell überhaupt nicht zusammen.
Das Höhenleitwerk ist vorne mit der Dämpfungsflosse bündig. Ich habe nur die EWD von ehemals 4,... auf 1,5 reduziert, dazu musste ich vorne so viel unterlegen, bzw. gfk spachtel

Gruß Speed

MarkusN
08.12.2010, 10:55
Ich würde das Höhenleitwerk so positionieren, dass das Ruderscharnier zur Abschrägung oben an der SLW-Dampfungsfläche passt. Dann steht das HLW zwar etwas vor (ist dann in dem Bereich nicht besonder scale), aber die Ruderflächen überschneiden sich nicht, oder nur wenig. Es ist eigentlich üblich, dass das HLW die Nase etwas vor dem SLW hat. Ist so auch einfacher abzukleben, und der Interferenzwiderstand ist etwas kleiner.

Das EWD-Problem löst das aber natürlich auch nicht.

Bertram Radelow
08.12.2010, 10:58
hi,

ich hatte einfach ein Eck oben im SR ausgespart, dass sich das HR bewegen konnte. Man kann es gerade erkennen:

http://www.mfgdavos.ch/buch/_156.jpg

Ich hatte keine Wölbis und auch keine vermisst. Meine war relativ schwer, ist aber trotzdem sehr gut in der Thermik gegangen. Heute denke ich, dass der ASH-26 ein wenig Gewicht ganz gut tut.

Bertram

bie
08.12.2010, 14:50
Thies,

wenn man die Bilder bei Schleicher und die bei Beineke ansieht und dann mit deinen vergleicht, könnte man zu dem Schluss kommen, du hast ein falsches HLW, nämlich eines, das eine zu große Tiefe besitzt.

Das AHS-26-HLW schließt vorne mit der SLW-Dämpfungsfläche ab, hinten verläuft die Ruderachse quer zu dem Punkt, an dem die Abschrägung für die HLW-Ruderfläche beginnt. Und da beißt die Maus keinen Faden ab - dein Ruder ist zu groß... :eek:

DasSpeed
08.12.2010, 15:24
Bie,

das wäre ja mal ein lösungsansatz auf den ich nicht gekommen wäre. Falsches Leitwerk geliefert bekommen.

Hatte gerade vorher mit Beineke telefoniert. Der meint Höhenleitwerk vorne bündig mit Dämpfungsflosse, hinten Seitenleitwerk soweit abschneiden, dass es nicht mehr stört. zitat" wir sind doch keine scale fetischisten, oder?"

Dann werde ich ihn wohl noch mal anrufen müssen. Die falschen und richtigen Maße müssen ja feststellbar sein.

Thies

DasSpeed
08.12.2010, 20:04
habe Beineke noch nicht erreichen können.
Meine Höhenleitwerkmaße sind:
Länge 64 cm
Tiefe Mitte 12 cm (Tiefe der Auflage auf der Dämpfungsflosse 7 cm bis zum "Knick" nach unten) Tiefe des Höhenleitwerkes Mitte bis zum Ruder 9 cm.
Tiege Randbögen 8,8 cm

Evtl hat ja jemand eine Beineke ASH 26 Griffbereit und hat Vergleichsdaten?

Gruß Thies

Gast_17021
08.12.2010, 20:24
Moin

Beineke HR-original ist: 640/115/84 an der Rumpfauflage habe ich bis zum Knick ebenfalls ~70mm

Gruß Christian

Alpinafan
08.12.2010, 21:21
Hallo Thies,

hab gerade mal nachgemessen - Abmessungen sind mm genau so, wie schon Christian gepostet hat, lediglich die Tiefe sind bei meinem 118 mm.
Warum glaubst Du, daß Dir ein falsches Leitwerk geliefert wurde ?
Das Modell ist doch nicht full scale von den Abmessungen her, sondern hat doch wie bei Flugmodellen üblich eine leicht veränderte Flächengeometrie, in diesem Fall ein etwas tieferes HLW. Das ist doch ganz in Ordnung so und wirkt im Flug bestimmt entspannend;)
Laß es doch einfach vorne ein paar mm überstehen und schräge das SR hinten lediglich genau mit der Aussparung des LW übereinstimmend ab.

Viel Spaß noch beim Bau-Ausbau !

Grüße
Jürgen

zettl57
09.12.2010, 09:39
Hallo Thies,

sehe ich auch so wie Jürgen. Vor damit.
Wahrscheinlich hättest Dir damit die ganze EWD Korrigiererei sparen können. ;)

DasSpeed
09.12.2010, 16:42
Höhenleitwerksbefestigung + Kontaktanschluss Servo (Servo direkt im höhenleitwerk) ist leider schon abgeschlossen, sonst hätte ich das Leitwerk natürlich weiter nach vorne setzen können. Aber so ist auch ok. frikkel mir das Seitenleitwerk dann passend. Ist mein erster 4 meter Rohling, da bin ich noch unsicher was richtig und falsch ist. (überhaupt mein erster Segler, der mehr als nur Endmontage erfordert.

Danke euch Jungs

bie
09.12.2010, 17:52
Hi,

Bertram hat das SR-Blatt ausgespart - eventuell geht es aber auch etwas eleganter mit einer abgerundeten Aussparung beim HR-Blatt (so wie es zum Beispiel beim Discus 2b gemacht ist)…

Sehen kann man das hier (http://www.rc-network.de/forum/attachment.php?attachmentid=554422&d=1289122658)...

DasSpeed
09.12.2010, 19:35
meinste nicht das dann das Höhenruder zu instabil wird? Weiß nicht ob es reicht der "Bogenaussparung" mir Kohlerowings zu verstärken. Anlenkung ist Seitlich von der Dämpfungsflosse, das Servo im Höhenleitwerk sitzt.

Thies

Gast_17021
09.12.2010, 22:31
Das reicht 2-mal für so eine Thermikgurke wie diese ASH! Das ist jetzt nicht abwertend gemeint, ihre Stärke ist halt nur einfach der Thermikflug, zum Bolzen fehlt einfach ein entsprechender Holm... Für den Preis aber ist alles io und in entsprechender Quali!

Gruß Christian

franjo
10.12.2010, 07:40
Hallo,
vor einiger Zeit habe ich von einem Kollegen eine Beineke ASH-26 mit 400 cm Spannweite bekommen.
Die Leitwerke sind schon besprochen;) , wie habt Ihr die Flächensteckung (Rumpfseitig) angepaßt? :confused:
Eine Profillinie oder andere helfende Vorgaben gint es nicht.

Und wie seit Ihr mit dem Haubenrahmen zufrieden? Paßt der? Oder ist aus Balsa/Sperrholz ein neuer Haubenrahmen zu bauen? :confused:

Sicher, vor einiger Zeit wurde schon einmal die ASH-26 hier besprochen. Doch Fragen gibt es trotzdem noch, oder? :(

Gast_17021
10.12.2010, 07:52
Moin

Mein Haubenrahmen hat nach einer Heißluftfönkur dann ausreichend gepasst. Die Steckung habe ich natürlich nicht mit den lustigen Messingbröckelchen Re und Li ausgeführt, sondern um die Biegung des Stahls etwas einzudämmen mit einem durchgängigen Rohr, das sich vollflächig in Rumpfspanten abstützen darf.

Gruß Christian

DasSpeed
10.12.2010, 09:30
habe die Messinghülsen genommen. Ich finde es gerade gut, dass das Messingrohr nicht durchbiegt und den Stahl verklemmt. Werde vorne einen großen und hinten einen kleinen Drucksteg einharzen.

Habe mit eine Schablone des Profils von der Wurzelrippe gemacht, die "Löcher" übertragen und die Schablone dann so auf die rumpfanformung plaziert, dass ich die Größte Übereinstimmung hatte und dann die Löcher für Stahl etc in den rumpf gebohrt. Habe darauf geachtet, dass die Flächen tendentiell etwas über die Profilanformung nach oben überstehen, dann kann ich die Rumpfanformung oben noch einmal überspachteln und habe einen 1A Übergang.

Um beide Flächen gleichmässig vom Winkel bzw. EWD zu haben habe ich mir eine Legoheling gebaut und die vorgebohrten Löcher entsprechend korrigiert, damit beide Seiten 100 % gleich sind.

Mit der Haube weiß ich auch noch nicht so genau, auf jeden Fall ich sie vorne und hinten zu hoch, da werde ich was von runterschleifen müssen. Die Breite scheint ok. zu sein. Werde mit Mumpe dne Rahmen etwas vergrößern, damit ich einen sauberen Übergang zum Rumpf habe.

Thies

Gast_5351
10.12.2010, 11:31
Servus

Habe bei meiner 4,5m Version die Steckung schwimmend gemacht. Funktioniert super, einfach zu machen. Torsionsstifte vorne und hinten halten die Fläche gerade. Auch nach vielen, vielen Landungen keinerlei Risse am Rumpf durch den Flächenstahl.

MfG Jan

DasSpeed
10.12.2010, 11:41
Moin

Mein Haubenrahmen hat nach einer Heißluftfönkur dann ausreichend gepasst. Die Steckung habe ich natürlich nicht mit den lustigen Messingbröckelchen Re und Li ausgeführt, sondern um die Biegung des Stahls etwas einzudämmen mit einem durchgängigen Rohr, das sich vollflächig in Rumpfspanten abstützen darf.

Gruß Christian
Mein Haubenrahmen hat nach einer Heißluftfönkur dann ausreichend gepasst.

Was musstest du korrigieren, und wie hast du es genau gemacht?

Gast_17021
10.12.2010, 14:19
Der Rahmen war etwas zu schmal, dadurch oben zu hoch. Oben erwärmt und unter kaltem Wasser abgeschreckt passte er nach minimalem Schleifen dann perfekt.

Profilschablonen mit "Profile" oä ausgedruckt sind Standard dachte ich. Der Ausdruck des 3/15 passte aber nicht perfekt, es ist also ein 3/15mod. ;) ...aber hey, bei dem Preis redet man nicht über solche Nebensächlichkeiten, meine erste flog unglaublich toll als Schnüffler in der Thermik und die 2. jetzt mit E-Antrieb wird das sicher auch tun, egal mit welchem Profil.

Gruß Christian

DasSpeed
10.12.2010, 14:51
Ahhh, dann ist das Haube Fönen ja genau richtig für mich :D

Habe für die Schablone einfach mit dem Bleistift einmal um die Flächenwurzel auf einem Stück Sperrholz gezogen. Somit war modifiziert oder nicht für mich rel. egal. Haupsache passt so gut wie möglich an die Flächenanformung

Gast_17021
10.12.2010, 19:52
Uaaaaahhhhhrrghhh... Niemals mit dem Fön an die Haube, nur an den Rahmen!!! :eek: ...aber ich denke das war auch so gemeint von dir.

Gruß Christian

DasSpeed
11.12.2010, 22:35
Ja, klar, war der Rahmen gemeint. Habe mir gestern erstmal kräftig meine Dämfungsflosse durch zu heißes tempern versaut und falsches klemmen meiner Abschlussleiste. So`n Mist. dämfunsflosse voll wellig im Abschlussbereich, selbst die Struktur des Glasgewebes ist sichtbar geworden. Na ja, man lernt nie aus. Auch das werde ich irgenwie gemeistert kriegen.

@ christian. Wie hast du es denn durch fönen geschaft den Rahmen niedriger, aber insgesamt breiter zu bekommen? Das habe ich noch nicht richtig verstanden.

Thies

DasSpeed
14.12.2010, 10:39
hier mal ein paar Bilder, wie es aussehen kann, wenn man falsch tempert. Bitte nicht nachmachen :cry:

MarkusN
14.12.2010, 11:33
Wieso heizt Du die Stelle überhaupt? Nur zum Aushärten der Verklebung ist das ja nicht nötig.

bie
14.12.2010, 12:21
Hi,


hier mal ein paar Bilder, wie es aussehen kann, wenn man falsch tempert. Bitte nicht nachmachen :cry:

schön ist anders! Aber tröste dich: Beim Fliegen sieht man es nach zwei oder drei Metern nicht mehr (und bemerken wird man es auch nicht). Ich habe mir mein SLW bei einem kleinen Voll-GFK-Discus-2b auch so ähnlich vermurkst, zwar ohne Tempern, aber mit ganz ähnlichen Folgen.

DasSpeed
14.12.2010, 12:25
@ markusN dachte ich tu mein Modell mal was gutes :cry:


Werde den Abschlussspant wieder entfernen einen 20iger Balsaspannt in das letzte drittel einsetzen und dann Abschlussspannt wieder rein und versuchen mit einem Heißluftfön das ganze wieder etwas gerader hinzubekommen. Also Warm machen und mit Holzleisten von Außen vorsichtig pressen, bis das GFK wieder abgekühlt ist. Kann ja nur besser werden.

Milan
14.12.2010, 13:40
Hallo Thies.

Mein Vorschlag:

Als erstes den Fön NICHT mehr benutzen.
Spant raus und die Innenflächen des SR großflächig und sorgfältig schleifen.
Zum plan pressen der SR-Wände zwei harte Brettchen anfertigen - eines davon mit Haushaltsfolie umwickeln, einseitig mit Laminierharz einpinseln und Glasgewebe ( z.B. 163g/m²) auflegen und durchtränken.
NICHT fönen.
Brettchen in das SR einführen und mit dem Gegenbrettchen (aussen am SR) verpressen.
48 Std. warten und NICHT fönen.
Anschliessend die andere SR-Wand so behandeln.
Danach den Abschlussspant ( ohne fönen) wieder einkleben.
Das Ergebnis ist sicher nicht hundertprozentig plan, aber mit etwas KFZ-Spachtel von aussen wieder kaschierbar.

LG

Harry

Gast_17021
14.12.2010, 13:57
Moin

Schöne Sch...e. Ich würde es aber auch grob so lassen und es nicht nochmal erhitzen, bzw noch mehr Gewicht in´s Heck basteln. Ich habe eine Dalle am Spant meiner Alpina und werde da seit vielen Jahren daran erinnert nie mehr ohne ein Brettchen die Klemmen anzusetzen... :o
Lass es wie es ist, fliegen wird der Vogel trotzdem genausogut.

Gruß Christian

MarkusN
14.12.2010, 15:08
Yep. Fliegen wird es gut. Wenn Dich die Optik stört, hier noch eine Zwischenlösung mit etwas weniger Aufwand und Gewicht als Harrys Lösung (die so definitiv gut ist):

Abschlussspant raus, und Kleberreste, die ja wegen der Wellen unterschiedlich dick sind, rausremeln oder -schleifen.

Neuen Abschlussspant einkleben und mit geraden Brettchen von aussen verpressen.

DasSpeed
14.12.2010, 15:43
scheint ja doch noch Hoffnung zu geben. Wäre es denn auch denkbar, die Kante an der Dämpfungsflosse, ca 1-1,5 cm einfach abzuschneiden? Dann wäre das größte Chaos ja faktisch weg, weiß nur nicht, wie wichtig diese fehlenden 1-1,5 cm für die Flugeigenschaften wirklich sind.

Die zusätzliche Spantlösung scheint ja denn die am wenigsten geeignete zu sein.

Gruß Thies

Gast_17021
14.12.2010, 15:48
Mach´s wie es Markus beschrieben hat. Kein Zusatzgewicht und der geringst mögliche Aufwand um ein zumindest besseres Ergebniss zu bekommen. Abschneiden nimmt dir auch wieder Stabilität, lass es und verzerr dem Betrachter den Anblick mit einer Dekoration (http://www.flugplatz-schwabach.de/gfx/astir-333.jpg).

Gruß Christian

DasSpeed
20.12.2010, 09:10
so, hatte endlich Zeit, hatte mich mit der problematik nochmals ausführlich mit Carsten unterhalten und habe doch geföhn um die Spannung aus dem Gewebe zu nehmen. Beim föhnen selber war es fast wie bei Schrumpfschlauch, dass die Dellen rausgingen. Habe mir Balsa auf 30mm aufgedoppelt und in die Dämpfungsflosse geschoben, GFK mäßig erwärmt und "mit Brettchen" festgespannt. Eine Seite nach der anderen. Anschließend habe ich auf 3/4 länge in`s letzte Drittel noch einen Balsasteck verklebt, der durchlöchtert ist, aber noch genügend halt gibt. Anschließend den Abschlussspannt wieder (im Moment nur fixiert) befestigt. Kann zufrieden sein

DasSpeed
20.12.2010, 09:16
Eine Frage habe ich noch, ein Tipp wurde ja schon gegeben, aber wie bekomme ich den Haubenrahmen breiter, die Bögen vorne und hinten aber niedriger. Hatte schon überlegt, den Rahmen so auszuschneiden, dass ich nur einen "Rahmen" habe, somit könnte ich später auch das Cockpit mal ausbauen. Soll ja laut Tipp auch mit Föhnen gehen. Aber wie? Habe den Rahmen zur besseren Sichtbarkeit des fehlenden Materials, auf einem Bild ganz an eine Kante gelegt.

Gruß Thies

DasSpeed
22.12.2010, 16:40
Habe jetzt mein Spaltfreies Seitenleitwerk fertig angeschlagen. Habe rechts und links in etwa 15° Ausschlagmöglichkeit, was in cm Endleiste Seitenleitwerk in etwa 25mm bedeutet. Gefühlt würde ich sagen reicht das aus. Bin aber unsicher.
Gibt es hierzu anmerkungen? Brauche ich mehr Seitenruderausschlag?

Punkto Kabinenrahmen wäre ein Tipp auch noch schön. Möchte eigentlich keinen Ringspannt einharzen um den Rumpf schmaler zu bekommen, da ich einen Torsionskasten in den Rumpfeinlaminieren möchte, statt jegliche Art von Servobrettern.

Gruß Thies

MarkusN
22.12.2010, 16:55
Habe jetzt mein Spaltfreies Seitenleitwerk fertig angeschlagen. Habe rechts und links in etwa 15° Ausschlagmöglichkeit, was in cm Endleiste Seitenleitwerk in etwa 25mm bedeutet. Gefühlt würde ich sagen reicht das aus. Bin aber unsicher.
Gibt es hierzu anmerkungen? Brauche ich mehr Seitenruderausschlag?Scheint mir wenig. Die Manntragenden haben da gefühlt +/- 30°, bei Modellen kenne ich eher gegen +/- 45°. Bei den Ausschlagempfehlungen liest man auch regelmässig "alles, was geht".


Punkto Kabinenrahmen wäre ein Tipp auch noch schön. Den ausgefüllten Kabinenrahmen bekommst Du kaum breiter. Wenn du ihn ausschneidest, um die Kabine auszubauen: Rumpf z.B. mit Frischhaltefolie abdecken, Zusätzliche Rovings in den Rahmen einharzen und den Rahmen gespreizt auf dem Rumpf fixieren.

Alternativ Rahmen lassen, wie er ist (oben allenfalls nacharbeiten) und seitlich auffüttern, dass die Haube bündig mit dem Rumpf ist.

Bertram Radelow
22.12.2010, 17:22
hi Thies,

25mm reichen, wenn Du nie einen Turn fliegen willst. Ich hatte an meiner schon ca. 40mm oder noch mehr. 40° Ausschlag schadet nie.

Torsionskasten ist gut, aber recht weit nach hinten bis zur Vorderkante des (imaginären) EZFW. Du kannst ja den Deckel des Kasten links ind rechts bis zur Seitenwand ziehen (wäre eh super), und den Rumpf dadurch verschmälern.

Oh ich sehe gerade, Markus hat auch schon Feierabend...

Bertram

Gast_17021
22.12.2010, 18:07
Moin


...Soll ja laut Tipp auch mit Föhnen gehen....

Sorry, da fällt mir ein, ich hatte meinen Rahmen damals komplett freigeschnitten bis zur Falz, dadurch ging das mit dem Spreizen per Fön problemlos. Habe jetzt erst wieder gesehen daß sie original komplett am Stück geschlossen ist, da geht mit auseinanderdrücken natürlich wenig. Aber die richtige Idee mit Roving-Aufdoppeln und Frischhaltefolie zum Trennen hast du ja schon von Markus geliefert bekommen. Das steht mir in dem Fall auch noch bevor bei meiner neuen. Hatte ehrlichgesagt die Haube noch garnicht in der Hand, die liegt noch OVP in der Kiste...:o Nur der Rumpf und die Flächen liegen auf der Werkbank.

Gruß Christian

DasSpeed
22.12.2010, 19:52
alles klar, denke ich habe mein Spaltfreies Seitenrude dann zutief in der Dämpfungsflosse, der 2mm Stahldraht ist genau oben und unten Außenhinterkante dämpfungsflosse.

Ja, der Torsionskasten soll bis etwa unter die nasenleiste gehen (flach auslaufen) Vorne muss ich noch platz für einen 5 Zellen 5000er Lipo lassen) soll noch ein ema scal oder fan air als Aufstecktriebwerk drauf.

Den Rahmen werde ich dann einfach breiter machen und die rundungen vorne und hinten flacher schleifen. Ist halt nur blöd, weil um den Rahmen so eine Art Pfalz läuft, das bekomm ich aber auch noch wieder hin gespachtelt.

Selber bauen ist ja mal echt was anderes, wie plug&play bzw big exel :)

Gruß Thies

ach ja, wollte mir eine "Sicke" für den Haubenrahmen mit 6mm Halbrundleisten für den Haubenrahmen bauen, damit dieser gegen links rechts verutschen fixiert ist. (Hab ich hier im Forum gelesen) Der größte Aufwand scheint zu sein, überhaupt so ein Leistchen zu bekommen. Gibt es noch andere Elegante Lösungen? Dachte so an jeweils 2 Stifte links und rechts in den Haubenrahmen zu verkleben, die dann in die Haubenauflage greifen.

DasSpeed
30.12.2010, 09:03
So, hatte mal wieder Zeit weiter zu machen. Nachdem es nun keine 6mm Halbrundleisten für die Sicke des Kabinenrahmens gab habe ich immerhin eine 4mm Halbrundleiste gefunden. Auf diese habe ich ein 2mm Balsaleistchen verklebt und entsprechend verschliffen. Das vorgehen wurde ja schon mehrfach gepostet, ich habe es einfach mal ausprobiert. Habe mir 30 gr Harzgemisch + Baumwollflocken angemischt. Im nachhinein hätte es mehr Harz sein können. Bin gespannt, wie es heute Abend aussieht. ...Ja, ich habe alles gut mit Trennmittel versehen (hoffe ich)
Bei dem Seitenruder habe ich noch das GFK der Dämpfungsflosse angephast und kleine Schleifkorekturen an der Dicke des Ruders vorgenommen. Mehr Ruderausschlag ist nicht möglich, es sei denn, ich schleife vom Ende der Dämpfungsflosse noch 1-2 mm runter um wieder mehr Spiel zu haben. Ich sehe das Projekt für mich persöhnlich als echtes Lernobjekt.
Bin immer noch unschlüssig, welche Antriebsart ich nehme. Schnautze ab, oder Winkraftwerk oben drauf. Bin mir unsicher, ob ich in einen Verein gehe, der hat eine vernünftige Piste, von dem ich Bodenstart machen könnte, dann würde ich noch ein einfaches Rad einbauen und den Antrieb oben drauf. In dem Verein wäre auch die 5 kilogrenze hinfällig. Oder aber ich baue eine Flitschenharken ein und fliege wild. Dann wäre es egal ob Moror in der Schnautze oder oben auf. Muss mich bald entscheiden, denn der Torsionskasten für den Ruimpf steht bald an. Hier noch ein paar Bilder.

Euch einen guten Rutsch

Gruß Thies

bie
30.12.2010, 12:02
Hallo Thies


...Bei dem Seitenruder habe ich noch das GFK der Dämpfungsflosse angephast und kleine Schleifkorekturen an der Dicke des Ruders vorgenommen. Mehr Ruderausschlag ist nicht möglich, es sei denn, ich schleife vom Ende der Dämpfungsflosse noch 1-2 mm runter um wieder mehr Spiel zu haben.

vor dem gleichen Problem habe ich auch schon einmal gestanden: Reicht der SR-Ausschlag oder nicht? Ich habe dann jeweils ein bis zwei Millimeter vom Ende der SR-Dämpfungsflosse abgenommen - und damit den SR-Ausschlag deutlich vergrößert. Mein Tipp: Probiere in den ersten Flügen aus, ob der SR-Ausschlag groß genug ist. Falls ja: fein! Fall nein: Dann kannst du immer noch schleifen…

DasSpeed
30.12.2010, 13:17
habe ich mir auch so gedacht, kommt man ja jederzeit gut drann.
Habe mich jetzt für ein starres Rad entschieden und für einen Schambeck 800 Motoraufsatz, den ich allerdings mit 5 Zellen betreiben will. Was für ein Rad nimmt man denn da? Göße, Material?

Gruß Thies

Gast_5351
30.12.2010, 19:59
Servus Thies

Wieso festes Rad? Wegen des Platzes oder wegen des Gewichts? Ich finde ein Einziehfahrwerk gehört zu so einem Modell. Aber ist halt Geschmackssache ;-)

Zum Anderen ist so ein rausstehendes Rad auch immer ein netter Widerstand in der Luft.

MfG Jan

DasSpeed
31.12.2010, 10:12
Hallo Jan,

habe mich gestern erst entschieden, in einen vernünftigen Verein mit schöner Piste einzutreten. Vorausgesetzt die nehmen mich auf, habe ich auch kein 5 Kiloproblem mehr. Stand der Dinge ist Motoraufstecktriebwerk ema scale 800 von Schambeck mit 5 Zellen. Da die 5 Kilogrenze jetzt egal ist, könnte auch ein Einziehfahrwerk rein. Ich weiß nur überhaupt nicht, worauf ich achten muss. Wie groß das Rad sein muss, wie hart oder weich etc. ich weiß nur, das es relativ weit nach vorne muss um das Nickmoment eines Aufstecktriebwerkes entgegenzuwirken. Hier wäre ich für Hilfe bei der Auswahl sehr dankbar.

Gruß Thies

DasSpeed
31.12.2010, 10:18
Anbei noch mein erster Teilerfolg der Sicke am Rahmen, wie das Gegenstück am Rumpf aussieht werde ich dann heute Abend erfahren

584572584573

Gast_5351
31.12.2010, 10:22
Hi Thies

Also als Fahrwerk kommt nur ein Fema in Frage. Als Größe würde ich ein 72er Rad nehmen. Sollte locker reichen. Und setzt es so, dass die Radnabe unter oder kurz vor der Nasenleiste liegt! Gut auch hier zu sehen: ASH 26 Ansicht (http://www.alexander-schleicher.de/produkte/ash26/ash26_ansicht.htm)
Baust du auch Wölbklappen ein? Haben sich bei meiner 4,5m Version sehr gut bewährt. Die 5kg Grenze ist hier in Bayern zum Glück nicht so interessant, wenn man die Versicherung entsprechend abschließt (bei uns über den Verein). Da ist dann auch Fliegen über 5kg erlaubt. Eine bayrische Besonderheit :-) Das EMA würde mich für meine ASH auch interessieren. Allerdings müsste ich mit der Flitsche starten, da mein Rad weiter hinten sitzt. Wobei Flitschenstarts eh sicherer und energiesparender sind :D

MfG Jan

DasSpeed
31.12.2010, 10:56
glaube nicht, dass es reicht das Rad unter oder kurz vor die Nase zu machen. Glaube das die ASH dann beim starten auf die Nase gehen wird.

Ja, baue Wölbklappen ein.

Gruß Thies

DasSpeed
02.01.2011, 14:19
kann mir jemand sagen worauf ich bei Winglets achten muss? Der Randbogen hat 80mm und Profil der Fläche ist ja ein HQ 3.0/15. Es gibt ja so viele verschiedene... hätte gerne so ein winglet was an den Seiten sehr hoch gezogen ist um beim Thermikfliegen noch mehr stabilität zu bekommen.

Werde mir montag ein Fema Einziehfahrwerk ordern. Reichen 15° vor der Nasenleiste (motorachse ausgefahren) für einen problemlosen Start mit einem ema scale Aufstecktriebwerk?

Gruß Thies

Ps: Die Sicke am Rahmen bzw. Rumpf hat bestens geklappt. Wollte noch eine Haubenverriegelung basteln wo der bowtenzug unter der Fläche rauskommt. Das habe ich aber aus Platzgründen verworfen, weil ich dann mit dem Aufstecktriebwerk kolliedieren würde (glaube ich) Habe jetzt hinten am Rahmen 2 Magnete eingeklebt.

Gast_5351
02.01.2011, 15:09
Hi Thies

Also das mit den Winglets ist so ein Ding... Wenn die nicht zum Profil passen machen die mehr Leistung kaputt als sie nützen. Da wird nicht umsonst lange getestet und versucht. Schau mal bei HG-Modellbau. Der hat verschiedenste Winglets im Programm. Wollte meiner auch mal welche verpassen, hab es dann aber gelassen. Hatte keine passenden gefunden.

MfG Jan

DasSpeed
02.01.2011, 15:58
bei HG hatte ich schon reingesehen, habe aber keine Ahnung. Werde dort mal hinmailen

DasSpeed
04.01.2011, 12:11
bezüglich Winglet habe ich an HG gemailt
ich bin auf der Suche nach Winglets / Tiplets für meine 4 Meter Beineke ASH 26 mit HQ 3.0/15 Profil. Der jetzige Randbogen hat eine Länge von 80mm die Profildicke beträgt 13mm = 10,4%.

Das sie Winglets haben, die von der Länge passen, habe ich schon gesehen, ob sie aber zu dem Flügelprofil passen und die Flugeigenschaften des Thermikfliegers unterstützen, weiß ich nicht, hier bräuchte ich ihren Rat.

Als Antwort habe ich bekommen
Da die Winglets innen hohl sind lassen sie sich an verschiedene Profile anpassen.
Mit Winglets werden die Kreisflugeigenschaften verbessert.

Das war mir grundsätzlich schon klar, aber ob es zu diesem Modell sich positiv mit Winglets auswirkt oder nicht, oder worauf ich achten muss, bzw. welchen Typ ich brauche, weiß ich immer noch nicht.

Dafür ist mein Fema Fahrwerk heute eingetroffen. Sieht sehr gut aus, bin schon auf den Einbau gespannt, ist ja auch eine ganz neue Erfahrung. Muss mich noch mal schlau lesen, wo die Radnabe genau positioniert werden muss wegen dem Aufstecktriebwerk.

Rahmenbefestigung ist soweit fertig, und Konturen angepasst. Habe jetz vorne einen 2mm Stift eingeharzt und hinten 2 starke Magnete drinn. Werde die Fläche des Rahmens entfernen, so dass ich vorne nur das Instrunmentenbrett habe und einen umlaufenden Rahmen, so kann ich später evtl. noch einen Anfängercokpitausbau vornehmen.

Gruß Thies

Gast_5351
04.01.2011, 12:46
Fahrwerk einbauen ist hab so wild. Hier mal ein paar Bilder, wie ich es bei meiner SB 5 gemacht haben. Vorteil ist, dass das Fahrwerk rausnehmbar ist. Hinten im Spant wird es nur eingesteckt und vorne durch den mittels Schrauben fixierten Holzklotz gehalten. Mittels Schaumgummi oder ähnlichem unter dem Klotz kann man es auch leicht federnd einbauen.

MfG Jan

DasSpeed
04.01.2011, 13:43
Hallo Jan, danke für das Foto, sehr hilfreich.

Was mir gerade auffällt ist, dass ich ja ein Torsionskasten bis unter die Nasenleiste bauen wollte was ja mit dem Fahrwerk relativ schwierig wird. Es sei den, ich lass den vorderen Fahrwerkspannt nicht bis zum Rumpf durchlaufen, sondern integriere den vorderen Spannt in meinen Torsionskasten und lenke dann das Fahrwerksserco von weiter vorne aus dem Cockpitbereich an und lass den Torsionskasten dann bis zum hinteren Fahrwerkskasten auslaufen. Mhhh mal sehen. Muss ich mir am Modell ansehen und nicht am Arbeitsplatz.

Gruß Thies

DasSpeed
13.01.2011, 09:23
hier mal ein update. Problem war ja, dass der Haubenrahmen zu schmal war. Den habe ich ringsrum mit kleinen kurzen Balsaholzstreifen aufgefüttert. Die Haube habe ich mit Aquariumkleber transparent verklebt. Den Rahmen, der ja mal ganzflächig war, habe ich soweit abgeändert, das nur noch ein Rahmen übriggeblieben ist, so kann ich später mal einen Cockpitausbau vornehmen. Vorne ist die Haube mit einem Stift gesichert, hinten mit 2 Starken magneten.

Das Fahrwerk von Fema bzw. die Spanten habe ich gestern eingerharzt. Zufor habe ich durchgehend die Auflagebereiche der Spanten noch mit einer Glasfaserschicht versehen. Den Rumpf natürlich zuvor angeschliffen. Heute, zeichne ich dann die klappenausschnitte an und laminiere eine Form für die klappen. Falls ich mal eine verliere oder beim ausschneiden murks mache. Soll ja mal vorkommen.

Gruß Thies

Joachim Mink
13.01.2011, 21:44
(...) mit HQ 3.0/15 Profil. Der jetzige Randbogen hat eine Länge von 80mm die Profildicke beträgt 13mm = 10,4%. (...)


Hallo Thies,

15% wären 12 mm Dicke bei 80 mm Profiltiefe, 13 mm Dicke sind 16,25%. :D Das Profil ist also etwas aufgedickt, soweit kein Meßfehler vorliegt.

Du kannst die Winglets ja auch steckbar machen, dann kannst Du sie ja zunächst ausgiebig austesten. Wenn Du kein Geld in den Sand setzen willst kannst Du auch erst mal mit "selbstgeschnitzten" Pappdeckel-Winglets, die angetaped sind, eine Versuchsreihe fliegen. Ich habe mir mal auf die Art für meinen 2-Achser Bobby bespannte Balsa-Flügelohren gebaut und das war ein voller Erfolg.

Gruß

Joachim

DasSpeed
14.01.2011, 12:28
Habe gestern, den Fahrwerksausschnitt angezeichnet. Hoffe ich habe mich nicht vermessen. Dann habe ich eine Papschablone gemacht und mit einem stabilen Cutter, die Linien auf dem Rumpf angeritz. Anschließend habe ich mir eine neagativ Form gebaut um später jederzeit neue klappen bauen zu können.

Das Thema Winglets verschiebe ich ersteinmal nach hinten.

Gruß Thies

bie
14.01.2011, 12:43
Thies,

die Angst, eine Fahrwerksklappe zu verlieren, muss groß sein…

Ich habe es in knapp 20 Jahren gerade einmal erlebt, dass einer eine Fahrwerksklappe abgerissen hat – und das war am Boden bei der Landung. Die hat er dann auch wieder einsammeln können.

Wo verliert man die denn so auf Nimmerwiedersehen?

franjo
14.01.2011, 12:45
Ich verfolge von Anfang an die Berichte über die wirklich schöne ASH 26 von Beineke. :)

Vor vielen Jahren wurde sie auch in Modellzeitungen beschrieben. Doch schon damals wurde der unpassende Haubenrahmen bemängelt, die unrichtige EWD und die entsprechende Modellpflege angeregt. .:( Ebenso wäre die Vorbereitung der TF für Wölbklappen eine Option. Doch vergeblich wurden zahlreiche Änderungs- und Optimierungsvorschläge zur ASH-26 geschrieben! :cry: :mad: :cry:

Woran liegt das? :confused:

Der Bausatz der ASH 26 wird weiterhin ungepflegt :confused: verkauft. Leider :(
Die gleichen/selben Mängel wie vor X-Jahren. :cry: Hat die Fa. Beineke kein Interesse an der Modellpflege und weshalb werden eventuelle Korrekturvorschläge der Kunden ignoriert? :confused: Ein preisgünstiger Bausatz muß nicht schlecht sein. Und ein rel. niedriger Preis begründet keine fehlende Bausatz-Überarbeitung. :mad:

Ich habe seit einiger Zeit den Bausatz der ASH-26 im Regal liegen werde ihn im Frühjahr vervollständigen und überlege, ob ich mir den enormen Aufwand zur Anpassung der unpassenden Beineke-Kabinenhaube schenken solle. Und mir statt dessen nach "Altväger-Sitte" einen Haubenrahmen aus Balsa/Sperrholz und Glasgewebe anfertige. ;)

Es grüßt Euch aus Münster, der fleißig mitlesende :)

DasSpeed
14.01.2011, 13:15
@ Andy meine Angst is eher, dass ich was falsch mache, als sie zu verlieren. Außerdem will ich mich technisch weiterentwickeln und teste hier und da desshalb auch "überflüssige" sachen aus. Zum Beispiel tempern in einer viel zu heißen Sauna :-(

@Franjo das Anpassen der Haube ist eigentlich schnell gemacht. Die Sicke hätte man bestimmt auch viel einfacher gestalten können, wollte ich auch mal testen. Und den Rahmen mit Balsa verbreitern ist 5 Minuten Sachen.

Mein nächstest Projekt hängt schon an der Decke siehe Bericht KA 6. Hatte ich gar nicht vor, aber manchmal kommen die Dinge ungefragt auf einen zu.

Thies

bie
14.01.2011, 14:20
Thies,


@ Andy meine Angst is eher, dass ich was falsch mache, als sie zu verlieren. Außerdem will ich mich technisch weiterentwickeln und teste hier und da desshalb auch "überflüssige" sachen aus. Zum Beispiel tempern in einer viel zu heißen Sauna :-(


na, das kann natürlich als Grund durchgehen! ;)

alcapone259
14.01.2011, 17:15
Bin grad an meinem Segler genau das selbe am machen!

Was benutzt du für Klappenscharniere?

DasSpeed
14.01.2011, 21:32
habe gerde fertig :D habe einen schmalen Rennradreifen genommen, wie Fema emfiehlt. Teste aber erst morgen ob es alles gut beweglich ist. Der kleber soll vernünftig aushärten. Fahrwerksschacht passt im übrigen :):)

DasSpeed
16.01.2011, 00:33
was Beineke angeht, so bezieht er den Rumpf von der Firma Rihm und die Flächen von Tangent. Bin mir aber nicht sicher. Qualität finde ich eigentlich gut, EWD und Haubenrahmen unproblematisch. Thema Fahrwerksklappen. Der Fahrradschlauch hat tierisch Kraft, die Klappen wieder zu schließen. Habe auf die Anleitung "gehört und die Klappen 2 mm kleiner als das Fahrwerk breit ist gemacht. Das war ein Fehler, weil das Fahrwerk an einer Seite an dem Fahrradaschlauch hängen bleibt. Da muss ich den Fahrradschlauch dann etwas weg schneiden. Gepfuscht habe ich beim verkleben des Fahrradschlauches, weil ich die Kanten Rumpf klappe nicht sauber genug angedrückt habe und eine klappe nicht mehr bündig war, sondern etwas in den Rumpf reinrutschen wollte. Das wollte ich mit Sekundenkleber korrigieren. Momentan ist die klappe jetzt ganz fest geklebt, und schon Sekundenkleber den halben Rumpf runter gelaufen. Klebt sau gut am Rumpf trotz Trennmittel

DasSpeed
16.01.2011, 19:45
brauchte es mal wieder für mein Selbstwertbewusstsein die ASH im ganzen zu sehen :cool:

duckjibe
16.01.2011, 21:20
Hallo Thies

Bin sehr interessiert an deinem tollen Baubericht, Merci für Deine Mühe!
Bin nicht zuletzt deswegen interessiert, weil ich evtl. nächstens auch eine ASH von Beineke ordern möchte. Könntest Du noch ein paar Bilder der Tragflächenstgeckung zeigen. War die schon fertig eingebaut oder hast Du das selber lösen müssen. Wie hast Du es gelöst, schwimmend? mit oder ohne Messingrohrsteckung usw.?

Merci zum Voraus

Georg

DieterK.
16.01.2011, 21:25
Bin grad an meinem Segler genau das selbe am machen!

Was benutzt du für Klappenscharniere?

Würde mich auch interessieren! Muss meine einfache Gummianlenkung aus Frauchens Schublade an meiner Schüler ASH 26 dringend noch diesen Winter vor dem ersten Flug optimieren. Schwanke zwischen noch selbst anzufertigenden Gummiringen aus einem Fahrradschlauch (soll gut gehen und lange halten??) oder einem "zurechtgebogenen" Stahldraht.
Danke für kurze Rückinfo ggf. mit Bild!

Grüssle
Didi

DasSpeed
16.01.2011, 21:29
Geh mir weg mit der Flächensteckung. kotz. Habe ich 3x gemacht, weil ich es nicht geschafft habe, die Stähle so zu fetten oder mit trennwachs zu versehen, dass sie mir nicht festgeklebt sind. Sind 6 kurze messingrohre in dem Rumpf zu verkleben, und 4 torsionsstifte in die Flächen. musst dir die Bohrungen für den Rumpf selbst von der Flächenwurzel an die Rumpfanformung übertragen. Steht glaube ich am anfang des threads. Foro liefere ich bei Gelegenheit mal nach.

Thies

DasSpeed
19.01.2011, 15:02
irgendwie drehe ich mich gerade im kreis, vieleicht könnt ihr mir weiterhelfen.
Ich möchte vorsichtshalber einen Flitschenharken einbauen. Punkt 1 wie soll so ein Harken aussehen Punkt 2 da wo der Haken (Harken?) hinkommt wird vermutlich mein Lipo liegen müssen.

Eigentlich wollte ich eine Seilzuganlenkung für das Seitenleitwerk machen, vermutlich ist aber das Fahrwerk im Weg, schräg machen kann ich es ja wohl eher nicht. Hatte schonn die Überlegung das Seil Servo seitig mit Bowtenzugröhrchen seitlich am Fahrwerk vorbei zu führen und dem Seil nach dem Fahrwerk freien lauf zu lassen.

Ich wollte ja einen Torsionskasten bauen um den Rumpf bis unter die Flächen auszusteifen, der auch gleichzeitig dazu dient die Elektronik aufzunehmen. Dank Fahrwerk und Lipo ist aber wenig Platz da. Überlegung das ich vom vorderen Fahrwerkspannt bis zur Rumpfspitze 2 paralelle Spannten aus 3mm Birkensperrholz in längsrichtung mit Silikon einklebe, die so breit sind, das der Lipo gerade hineinpasst. Dann wäre ja die Tosionssteifigkeit durchgängig bis zum hinteren Fahrwerksspannt (bis unter die Flügel) gewährleistet. Mit einzelnen Querstreben zwischen den Spannten könnte ich dann die Servos für Seitenleitwerk und Schleppkupplung sowie aufnahmen für Empfänger und Vario einbauen.
Schleppkupplung wollte ich in die Rumpfspitze einbauen, fürchte aber das da der lipo im Weg ist.

Ich glaube ich fange erstmal mit den Flächen an und lass das ganze noch in mir gären oder habe eine zündende Idee durch euch.

Gruß Thies

JonnyBK
19.01.2011, 20:46
Hallo Thies,

zu allem habe ich jetzt keine Meinung.

Soviel kann ich zumindest sagen: Die Seilzuganlenkung kannst Du auch in Bowdenzugrohren laufen lassen - hat nach meiner Erfahrung keine Nachteile - und du hast kein Platzproblem im Rumpf.

Außerdem solltest Dir das Verkleben mit Silikon noch einmal überlegen:
Solange alles gut läuft ist Silikon eine gute Wahl.
Ich habe aber mal im Vereinsflohmarkt einen schönen alten Discus gekauft und überarbeitet. Unter anderem habe ich einen Rückenspant, der mit Silikon verklebt war, entfernt und gegen einen kraftschlüssigen Spant ersetzt. Kurz gesagt - da wo mal Silikon war, hält nichts anderes mehr. Nachdem dort Risse war, durfte ich relativ aufwändig laminieren (Löcher gefräst). Andere Klebestellen lassen sich im Reparaturfall leichter "heilen".

Grüße

Joachim

DasSpeed
20.01.2011, 10:02
den Flitschenharken werde ich mit 2mm Stahldraht als Z gebogen machen und ihn innen am Boden des Rumpfes verkleben. Dann steht innen nichts über, nachteil ich habe außen den Draht sichtbar, den ich wohl selten brauchen werde, aber damit kann ich dann leben.

Wollte gestern die Wölbklappen ausschneiden, dabei ist mir eine Frage gekommen. Ist es richtig, daß der Spalt (damit sich die klappe nach unten bewegen kann) zur Wurzelrippe immer breiter wird (weil ja auch das Profil dicker wird) oder bleibe er über die ganze Fläche gleich breit. Ist mir bei den bereits vorgerfästen Querrudern aufgefallen ,dass das Spaltmaß konisch ist.

Den Servokasten für die Wölbklappen wollte ich gestern ausfräsen, aber auch da habe ich mich nicht getraut weiter zu machen. Das Wölbklappenservo kommt ja logische Weise außermittig. Habe es ins erste Viertel der Wölbklappenlänge gesetz und in Höhe des Kabelschachtes der von den Querrudern, bzw Störklappenschächte kommt. Dann lande ich in unmittelbarer Nähe zum Störklappenschacht, was irgendwie komisch aussieht, aber ja kein Problem darstellen sollte, oder?

Gruß Thies

Milan
20.01.2011, 14:18
Hallo Thies.



Wollte gestern die Wölbklappen ausschneiden, dabei ist mir eine Frage gekommen. Ist es richtig, daß der Spalt (damit sich die klappe nach unten bewegen kann) zur Wurzelrippe immer breiter wird (weil ja auch das Profil dicker wird) oder bleibe er über die ganze Fläche gleich breit. Ist mir bei den bereits vorgerfästen Querrudern aufgefallen ,dass das Spaltmaß konisch ist.

Das muss sogar so sein! Mit abnehmender Profiltiefe nimmt auch die Profildicke ab. Bei gleich bleibenden Öffnungswinkel und weniger "Bauhöhe" ergibt sich ein immer geringer werdender Spalt.


Habe es ins erste Viertel der Wölbklappenlänge gesetz und in Höhe des Kabelschachtes der von den Querrudern, bzw Störklappenschächte kommt. Dann lande ich in unmittelbarer Nähe zum Störklappenschacht, was irgendwie komisch aussieht, aber ja kein Problem darstellen sollte, oder?


Nun ja, einen Schacht für das WK-Servo brauchst du nun mal. Da die Struktur des Flügels durch so einen Eingriff mehr oder weniger geschädigt wird spielt es fast keine Rolle, wo dieser Schacht eingearbeitet wird, solange dieser in einer Linie angesetzt und nicht seitlich versetzt wird.
Anders ausgedrückt, was hält dich davon ab einen Schacht für LK,- und WK- Servo zu bauen? Dann brauchst du auch nur einen Deckel herstellen.
Setzt du das WK-Servo näher an die WK heran, hast du zwar ein kürzeres Anlenkungsgestänge aber ein Loch mehr im Flügel und der Struktur nicht unbedingt einen Gefallen getan.
Ich weis nicht ob dein Flügel in diesem Bereich einen Holm hat, der würde dieses Problem natürlich kompensieren - wie halt bei einem Rippenflügel. Da sitzen die Servos ja auch in den freien Rippenfeldern und mindern in dem Fall nicht die volle Funktion des Holms.

Nebenbei: Die Schächte für die Servos sind herstellerseitig nur dewegen rund gestaltet, weil es keinen Forstnerbohrer für viereckige Löcher gibt:D - da glauben nämlich einige Modellflieger, das müsse so sein.....

LG

Harry

DasSpeed
20.01.2011, 14:32
ja, danke, waren schon hilfreiche Tipps. Das Störklappenservo will ich verdeckt einbauen, zwar mit Deckel, aber später die Folie drüberbügeln. Deswegen ist Eckig gar nicht so schlecht. Für die Runden Servo Schächte habe ich mir Servorahmen von Robbe besorgt, wo die Servos gut reinpassen und mit einem Schraubbaren Deckel mit Hutze für das Gestänge versehen sind.

Denke das in dem Bereich Wölb/ Störklappenservo ein Holm verbaut ist. Nichts genaues weiß man. Sollen ja Tangentflächen sein, da hoffe ich mal, das wenigstens bis zur Hälfte ein Holm ist.

Mit dem Spaltmaß für die klappen habe ich mir schon gedacht, aber beim ansetzen des Schneidmessers kamen mir doch irgendwie zweifel. dann kann es da ja weitergehen.

Thies

DasSpeed
21.01.2011, 08:52
so, habe die Querruder abgetrennt und das Abachi für die Wölbklappen angezeichnet bzw. entfernt. Ich werde 3mm Balsaholz gegen die Schnittkanten kleben, deswegen sehen die Spaltmaße ersteinmal so groß aus. Hatte keine Lust, Balsaholzleisten zwischen das Abachifunier zu leimen, der Aufwand scheint mir hier zu groß, außerdem, denke ich habe ich dann keine saubere klebefläche, oder müsste mit Mumpe rumhantieren, was ich auch nicht wirklich will.

Gruß Thies

DasSpeed
22.01.2011, 14:18
möchte meinen ausgeschnittenden und verkasteten Querruder / Wölbklappen mit Glasgewebe diagonal laminieren. Frage mich, wickel ich das laminat einmal um die Klappen (anfang und Ende im Ruderspalt) oder laminiere ich erst die Oberseite, nach der Trocknung die unterseite einfach jeweils gerade aud die ruder.... Sollen sich ja auch beim laminieren nicht verziehen die Ruder. Es fehlt mal wieder an Erfahrung :D

Gruß Thies

Christian Volkmar
22.01.2011, 19:15
Nacheinander.( mit Abreißgewebe )

DasSpeed
22.01.2011, 21:20
was ist abreißgewebe, bzw, wie wird es angewendet?

bie
23.01.2011, 17:01
Thies,

warum willst du die Ruder laminieren? Hast du Sorge, sie seien sonst nicht torsionsfest genug?

DasSpeed
23.01.2011, 18:37
genau aus dem Grund

DasSpeed
25.01.2011, 13:57
mal als information, die alle den selben Status haben wie ich, ich wag mich mal daran viel selber an einem modell zu bauen. Beim Verkasten der Schnittkanten Fläche und ruder, hatte ich das problem, dass ich die Balsastreifen zur Verkastung goßzügig zugeschnitten habe, aber diese, beim ankleben mit PU mit Punktueller Sicherung mit Stecknadeln und Fixierung mit Malerband trotzdem beim Trocknungsprozess verrutsch sind und ich somit teilweise keine bündigen Übergänge Abachi, Verkastung habe. Hat mich sehr geärgert. Ist zwar nur minimal und nicht überall, aber trotzdem doof. Da braucht es bei mir nächstes mal eine bessere Technik, welche auch immer

Thies

bie
25.01.2011, 14:34
Thies,

solche Sachen passieren einem (mir) als Normal-Modellbauer immer wieder - man lernt halt nie aus. Gerade bei Verklebungen ist es wichtig, den ganzen Vorgang (einrichten, ausrichten, kleben, fixieren) einmal trocken durchzuspielen - nix ist schlimmer, als bei anziehender Klebeverbindung unter Zeitdruck Lösungen für Probleme finden zu müssen, an die man vorher nicht gedacht hat... :D

Weiter so! Finde ich gut, dass du uns an deinem Lern- und Bauprozess so nah teilnehmen lässt! :)

Gast_8336
25.01.2011, 15:18
Würde mich auch interessieren! Muss meine einfache Gummianlenkung aus Frauchens Schublade an meiner Schüler ASH 26 dringend noch diesen Winter vor dem ersten Flug optimieren. Schwanke zwischen noch selbst anzufertigenden Gummiringen aus einem Fahrradschlauch (soll gut gehen und lange halten??) oder einem "zurechtgebogenen" Stahldraht.
Danke für kurze Rückinfo ggf. mit Bild!

Grüssle
Didi

Ich denke mal, besser als Fahrradschlauch (weil nicht so "strack") ist der Gummi von Fitness-Bändern. Ich habe solche Gummistreifen in meiner B4 mit Sekundenkleber eingeklebt. Das hält jetzt schon 2 Jahre.

Gruß
Oliver

DieterK.
25.01.2011, 19:37
Ich denke mal, besser als Fahrradschlauch (weil nicht so "strack") ist der Gummi von Fitness-Bändern. Ich habe solche Gummistreifen in meiner B4 mit Sekundenkleber eingeklebt. Das hält jetzt schon 2 Jahre.

Gruß
Oliver
Hi Oliver,
vielen Dank für den Hinweis. Vielleicht kam´s nicht so klar rüber. Ich habe bisher nichts eingeklebt, sondern ganz normale "Küchengummis" an den Fahrwerksklappen an einem Scharnier "eingefädelt" und oben an einem Quersteg vom Fahrwerk befestigt. Dies hat funktioniert, aber die Gummis werden halt leider leider sehr schnell spröde und brüchig. Daher war meine Idee, dies mit zurechtgeschnittenen Gummis aus Fahrradschlauch zu probieren. Diese sollen deutlich länger halten und auch genug Rückzugskraft besitzen, daß alles wieder schön anliegt. Kleben wollte ich an sich nicht unbedingt, war bei meiner ASW 24 leider nicht so der "Burner".
Trotzdem danke und falls noch jemand einen guten Hinweis hat....her damit. Nun aber wieder zurück zur ASH 26.

Grüssle
Didi

DasSpeed
25.01.2011, 20:48
mit dem Fahrradschlausch wie ich ihn auf den Bildern verwendet habe, schließen die klappen von alleine. Sind allerdings so stram, das die klappen kaum aufgehen. Noch

DasSpeed
26.01.2011, 20:14
wollte heute eigentlich die Wölbklappenschächte ausfräsen aber.... trau mich nicht, weil ich nicht weiß, wie lang und breit der Hauptholm ist, weiß auch nicht, wie ich das am besten herausfinde. ob der Vetrieb der ASH mir das genau sagen kann glaub ich nicht. Soll ich vorsichtig, mit kleinem Bohrer die Beplankung anbohren und sehen, was da unter ist? Finde ich irgendwie auch semi proffesionell.

Gruß Thies

Milan
26.01.2011, 22:49
Hallo Thies.

Wenn du durch den QR-Servo-Schacht durch das Styropor in Richtung Endleiste oder dem vorgesehenen WK-Servo-Schacht popelst, kannst du Rückschlüsse auf die Innereien der Tragfläche schliessen.

LG

Harry

franjo
27.01.2011, 13:52
Hallo,
auch wenn die Frage zu früh gestellt wird... :eek:
Gibt es für diesen Vogel einen entsprechend tollen Decorsatz?:confused:

DasSpeed
27.01.2011, 17:44
ja, gibt mehrere Anbieter, müsste ich raussuchen

Thies

Klaus Jakob
27.01.2011, 19:21
Hallo Thies,

Holme etc. kann man im Gegenlicht einer starken Lampe gut erkennen. (außer wenn Kohle unterlegt ist).
Nicht zu stark aufheizen; aber das kennst Du ja schon. :D

Servus.
Klaus.

DasSpeed
28.01.2011, 11:17
Klaus du Schlumpf :rolleyes:

habe jetzt meinen ersten Wölbklappenschacht gefräst. Den Holm mit einen dünnen Stahl suchen brachte zum Erfolg. Werde nächstes mal draußen Fräsen, Styropor kann so hartnäckig im Haus verteilt liegen bleiben. :D:

Bin jetzt vor dem Holm in unmittelbarer Nähe zum Störklappenschacht. Andere position ging nicht um außermittig zu bleiben. Bedeutet bin auf dem ersten Viertel der Gesamtlänge der Wöbklappe. Die gute nachricht, der Holm scheint schon mal bis hinter die Störklappe zu laufen, also mindestens die Halbe Flügellänge. Wo das Queruderservo sitzt scheint die leiste für den Queruderspalt sehr breit zu sein und nicht nur ein kleines Leistchen.

Gruß Thies

DasSpeed
29.01.2011, 12:04
Frage für die Störklappenservos:
Habe aus meinen Hubschrauber noch Futaba S3152 rumliegen mit 5,2 Kilo/cm. Von der kraft, könnte ich die sicher gut nehmen, ist halt ein Digitalservo, bzw. dann 2. Auf Höhe habe ich auch schon ein Digitalservo.

Meine Frage ich fliege mit einem 5 Zeller Elektroantrieb geplante Stromversorgung nur über getaktetes BEC. Bin mir unsicher ob die Digitalservos dann nicht zuviel Strom ziehen.

http://www.modellbau-seidel.de/index.php?firma=Robbe-Modellsport&best=F1322&name=Futaba-Servo-S3152-Digital&lang=de

Gruß Thies

Gast_8336
31.01.2011, 07:57
Meine Frage ich fliege mit einem 5 Zeller Elektroantrieb geplante Stromversorgung nur über getaktetes BEC. Bin mir unsicher ob die Digitalservos dann nicht zuviel Strom ziehen

Ich habe den Thread nicht ganz gelesen, deshalb meine Frage: Du willst den Flieger elektrifizieren und die Servos nur mit BEC betreiben?
Wie viele Servos sind es, ich nehme an 6 Stück?! Wieviel A liefert das BEC, max. 3 A? Das BEC reicht dafür normalerweise nicht aus. Manche Digitalservos brauchen allein schon (beim Blockieren) 1,5 A Strom :eek:
Ich gehe da kein Risiko ein und nehme einen separaten Empfängerakku bei mehr als 3 Servos!

Gruß
Oliver

DasSpeed
31.01.2011, 19:44
sind8 Servos + Regler. Wollte 5 Ampere BEC nehmen

Gast_8336
01.02.2011, 07:36
Welchen Regler willst Du nehmen?

Mit 6 (Digi-)Servos und 5S würde ich mich schon nicht trauen, mit 8 geht gar nicht nach meiner Meinung. Da kann in manchen Situationen einiges an Strombedarf zusammen kommen. Das könnte unter Umständen dazu führen, dass der Regler in die Knie geht.:eek:

Es ist in der Regel so, dass der BEC-Strom abnimmt, je mehr Zellen bzw. Eingangsspannung vorliegen, also mit einem 2S-Lipo kannst Du mehr Servos betreiben, als mit einem 5S-Lipo (korrigiert mich, falls das nicht so sein sollte!!).
Auch hier nachzulesen: http://www.schulze-elektronik-gmbh.de/tips_d.htm

Nimm' einen ordentlichen Empfängerakku und Deine Sorgen sind dahin!:cool:

Gruß
Oliver

tt77
02.02.2011, 21:50
Hallo Thies,

ich lese deinen Bericht mit, da ich mir auch eine bestellt habe. Welchen Motor wirst du einbauen? Ich wollte den Rumpf vorne absägen und einen 900 W Motor diesen: http://www.hobbyking.com/hobbyking/store/uh_viewItem.asp?idProduct=6231
mit 80A Regler und 4000mAh 5S 30C Lipo 14x10 Propeller verwenden. Für Handstart und evtl.
Startwagen sollte das reichen, oder was meint ihr zu dieser Motorisierung? Ich fliege sonst nur
Verbrenner und bin mir da noch unsicher.

Gruß Heinz

Alpinafan
03.02.2011, 00:45
Hallo Heinz,

dieser Motor kann eine prima low-cost Lösung sein.
5 Zellen sind aber zu heftig, denke ich mal.

Habe mir den gleichen Mot. für meine Beineke ASH besorgt (Baukasten ist allerdings noch unberührt:rolleyes:) und gleich mal zum Testlauf in die Cortina von Beineke geschraubt.
Das war im Juli, und bei allen folgenden Werten bin ich mir jetzt nicht mehr ganz sicher, da ich mir nichts notiert habe, sondern nur einen Eindruck gewinnen wollte.

Also freihändig aus dem Stand:
4 Zellen 5000 30C waren angedacht; mit der zuerst montierten 18,5x12 von Aeronaut lagen bereits bei ca. 70% Knüppelweg 70 A an - also keine Chance.
Dann langsam das ganze Sortiment an Latten runter bis RASA 17x10 - immer noch weit über den angepeilten 40 A.
An keineren LS hatte ich im Bereich über 13 Zoll (und nicht in der Farbe weiß) nur noch eine alte RASA 14x8 mit schmalem Blatt; das kam dann zwar irgendwie mit 40A hin, aber die Drehzahl war gefühlt zu hoch und den Rumpf, den ich ja immer mit der Hand gehalten habe, hat's mir auch nicht so richtig aus der Hand gezerrt.:rolleyes:
Über die LS konnte ich also nicht mehr weiter probieren, deshalb dann weiter mit 3 Zellen 5000 /30C.
Das Ergebnis konnte sich fühlen lassen : mit den 17x11 und 17x10 RASA's einen enormen Bumms - da gabs richtig was zum halten - aber immer noch etwa 50 A; aber das war mir ja zu viel.
Jetzt habe ich von Aeronaut ein paar Größen um 15 und 16 Zoll besorgt, aber noch nicht probiert. Müsste wohl dann passen.
Warum ich mich auf etwa 40 A festlege ? Die Antwort ist simpel.
- Motor wird im Bereich des besten Wirkungsgrades betrieben
- also geringe Wärme, die wieder abgeführt werden müsste.
- mein Bausatz der ASH wiegt roh aus der Schachtel etwa 2,6 kg, also erwarte ich ein Abfluggewicht mit Nachgerüsteten WK, aber ohne Fahrwerk von um die 4 kg.
- Ein gleichmäßiger Softie-Steigflug von vielleicht 20 Grad genügt mir, ist auch nur eine Aufstiegshilfe für die Ebene. Hier steht der reine Segelflug im Vordergrund.

Übrigens: der User Andre Heß hier im Forum fliegt seine ASH mit WK und ohne Fahrwerk mit 3,6 kg als reinen Segler. Er hat Bilder hier eingestellt von seinem wunderschön gestylten Modell.

Also ich würde sagen 5 Zellen sind zu heftig für diesen Motor, 4 sind prima, und 3 werden mir genügen.

Frohes Schaffen noch !

Grüße
Jürgen

Alpinafan
03.02.2011, 01:05
Ach ja, Heinz..

da Du ja den Rumpf noch nicht beschnitten hast - besorge Dir den 44 mm Spinner mit dem passenden Mittelteil von Reisenauer. Dieser ersetzt ganz harmonisch die Original Rumpfspitze da er kurz und stumpf baut.
Das Reisenauer System kostet so viel wie andere auch, aber klemmt zuverlässig; die Blätter liegen dank des Gummis (dazubestellen) auch immer satt am Rumpf an und hängen nicht runter. Mehrere Bezugsquellen; mir fallen gerade Höllein und natürlich Reisenauer Modelltechnik selber ein.

Jetzt ist aber Schlafenszeit;)

Grüße
Jürgen

DasSpeed
03.02.2011, 09:47
habe mir gestern von Florian Schambeck ein ema scale 800 für 5 S geordert, mit YGE Regler. Möchte den Antrieb auch für meine KA 6 nutzen, somit relativiert sich der hohe Preis für mich wieder. Außerdem habe ich so die Möglichkeit meine Segler auch als reine Segler zu fliegen.

Gruß Thies

tt77
03.02.2011, 22:11
Danke Jürgen,

dann werde ich wohl nach deinen Messungen mit 4S auskommen. Ich habe diesen
http://www.hobbyking.com/hobbyking/store/uh_viewItem.asp?idProduct=3888
noch liegen, der wird auch wohl reichen mit 4S und 13x8, hat aber 900kv und das ist mir zu viel.
Hier gibt es keine Berge, nur flaches Land und ich möchte doch mit 45° steigen und dann in Ruhe in der Thermik kreisen.

Danke auch an Jürgen, die werde ich bestellen.

Gruß Heinz

DasSpeed
04.02.2011, 09:09
so hier mal wieder neue Bilder, komme derzeit nur langsam vorwärts. Irgendwer wollte die Flächenaufnahme sehen, deswegen hier ein Bild davon.

DasSpeed
04.02.2011, 09:18
Desweiteren habe ich angefangen die Servokabel, die von Beineke aus schon eingezogen waren, ich sie aber um besser die Servoschächte ausfräsen zu können, entfernt habe, wieder einzuziehen. Hierzu habe ich einen alten Bouwtenzug genommen ihn durch die Servokanäle geschoben und dann das Servokabel im letzten Servoschacht mit Sekunde am Bouwtenzug verklebt und zur Wurzelrippe durchgezogen. Dabei ist mir aufgefallen, das die Bohrung in der Wurzelrippe nur sehr klein ist und nicht 3 gedrillte Kabel aufnehmen kann. Müssen also aufgebohr werden. Für die Querruder habe ich dann den Robbe Servorahmen mit PU eingeklebt. Hierzu habe ich den Rahmendeckel montiert und mit aufgeklebten Balsabrettern fixiert, das die Servorahmen nicht nach unten rutschen können. Was ich persönlich nicht so hübsch finde: Die Fläche ist logischer Weise gewölbt, der Servo Rahmen gerade. Das bedeutet das der Servorahmen zur Nase und Endleiste hin bündig mit der oberfläche ist, in der mitte aber etwas zu tief steht. Ist nicht tragisch aber....
Inzwischen ist von Florian Schambeck eine Schablone eingetroffen um zu messen, welchen Spannt ich zur montage des ema scale benötige.
Werde die ASH mit einem 5A getaktetem BEC + Stützakku betreiben.

Gruß Thies

DasSpeed
08.02.2011, 14:45
kann ich für das Seitenleitwerk ein Futaba S9250 oder S 3152 nehmen?

Gruß Thies

Gast_5351
08.02.2011, 14:47
Servus Thies

Ich hab bei meiner 4,5m ein C5077 auf Seite. Die Kräfte beim SR sind ja nicht allzu groß und das Servo hat sich da sehr gut bewährt.

MfG Jan

DasSpeed
09.02.2011, 08:23
wie bekomme ich bei einer Seilzuganlenkung für das Seitenruder denn die Stelle ausgemessen, wo die Seile hinten aus dem Rumpf treten? Ich wolle ungern den Weg über Versuch und Irrtum gehen und dann hinten am Rumpf riesige lange Schlitze für das Seil haben. Da brauche ich eure Hilfe :confused:

Gruß Thies

Gast_5351
09.02.2011, 08:31
Moin Thiese

Also wenn du es richtig machst dann ist der Hebel am SR genauso breit wie vorn am Servo. Also laufen die Seile parallel. Dann einfach Schieblehre auf den Wert einstellen und schauen, wo der Rumpf die entsprechende Breite hat. Für die Höhe der Schlitze einfach mittels gespanntem Seil seitlich am Rumpf entlang peilen. Geht am besten zu zweit.

MfG Jan

DasSpeed
09.02.2011, 12:41
tja, hätte ich auch selber drauf kommen können. sehr sehr logisch. Danke dir

DasSpeed
11.02.2011, 16:04
hier die Aufnahme des Seitenruder Servos. Wollte versuchen die Stelle zu vermeiden, weil ich da schlecht ankomme. Die Kabel für dei Servoanlenkungen Fläches sind alle gezogen, Servorahmen für Wölb- und Querruderservos verklebt. Störklappenservoschacht ausgefräsr und mit 3mm Sperrholz verkastet. Bilder folgen. Habe für die Störklappenservos die emfohlenden Servos von Beineke verwendet. Die sind furchtbar. Das erste ist mir beim aufstecken des Clips für liegende Servomontage fleich "zerbrochen" Habe mir dan Futaba Mg 82 gekauft. Die machen einen deutlich besseren Eindruck. Im übrigen weiß ich nicht, ob es sich vom kosten Nutzenverhältnis lohnt einen solchen Rohbauflieger zu kaufen, da ungeheuer viel Klein und Klebkram etc. auf einen zukommen, wenn man es eh nicht rumliegen hat. Mein Werkzeugpark hat sich seit dem um eine Schleifteller- Bandschleifmaschiene und eine Dekupiersäge erweitert. Würde aber auch ohne gehen. Ich muss aber sagen. Es macht Spaß :D

Gruß Thies

DasSpeed
14.02.2011, 09:06
habe am Wochenende die Schächte für die beiden Störklapenservos fertig gestellt. Habe dazu einen Rahmen aus 3mm Sperrholz eingesetzt, der zur gewölbten Oberfläche 3mm Abstand hat. Da der Servoschacht später verdeckt sein wird habe ich aus 1mm Balsaholz (je Schacht 3 Balsabrettchen) und Glasfasermatte einen der Kontur des Profils angepassten Deckel in Sandwichbauweise hergestellt. Diesen kann ich dann mit kleinen Schräubchen in dem Rahmen aufschrauben. Die Glasmatte verhindert ein Ausreißen der Schraublöcher.

Gruß Thies

DasSpeed
21.02.2011, 08:41
habe angefangen, die Querruder und wölbklappen mit 80iger Leinengewebe zur Torsionsfestigkeit zu laminieren. Habe das Gewebe diagonal gelegt. Habe die laminierte Seite zum trocknen nach unten auf den mit Haushaltsfolie belegten Tisch gelegt und oben drauf Gewicht gelegt, in der Hoffnung, dass sich nichts versieht. Ober und Unterseite werden jeweils getrennt laminiert. Da ich keine Vakuumpumpe besitze und mir für die Aktion auch keine anschaffen wollte. Muss es so gehen. Weiß nicht mal, ob das Lamineren überhaupt erforderlich wäre, wollte mal wieder Erfahrungen sammeln.

Gruß Thies

DasSpeed
28.02.2011, 08:43
Hallo Leute,

habe ja lange nichts mehr von mir hören lassen. Folgendes ist inzwischen geschehen. Störklappen sind fertig beplankt und mit 80iger Gewebe überzogen. Querruder und Wölbklappen sind mit 80iger Gewebe diagonal laminiert. (Mehr oder weniger gut geworden) Die Höhenruderbefestigung habe ich komplett neu gemacht. Beim Einstellen der EWD ist mit folgendes aufgefallen. Bisher hatte ich im hinteren Teil des Höhenruders ein M5 Polyamid Schraube und vorne ein 2mm Stahlstift. Die hintere Schraube war aber so weit hinten, dass das Höhenleitwerk vorne nicht richtig auflag. Desweiteren hatte ich Angst, dass die 5 mm Schraube zu stabil ist, dass das Leitwerk also bei einer mißglückten Landung nicht abreißt. Habe jetzt vorne stattdem Stahlstift ein 3mm Gewinde eingeharzt und hinten statt dem M5 Gewinde auch ein M3 Gewinde eingeharzt. (Das waren Gewindeschraubhülsen mit Linsenkopf. Den Kopf habe ich abgedremelt und hinten in die M5 "Mutter" eingeklebt.

Warte jetzt noch auf mein Aufstecktriebwerk, damit es innen weitergehen kann.

Gruß Thies

DasSpeed
02.03.2011, 08:59
Juhuuu, das ema scale ist da. Sieht super verarbeitet aus. Der Haltespannt ist von mir schon angepasst und wird, hoffe ich, heute eingeklebt.

DasSpeed
09.03.2011, 09:40
habe das ema scale jetzt eingebaut. Laut Anleitung soll die Motorachse paralell zur Rumpfachse eingebaut werden. Was hier bedeutet, Rumpfachse ist der Teil beginnend hinter der Endleiste Tragfläche bis Ende Rumpfröhre Leitwerk. Leider habe ich das anders interpretiert und zwar von Rumpfspitze vorne bis rumpfröhre Mitte hinten. Mal sehen, ob`s trotzdem fliegt. Hilfsweise habe ich mir eine Legoheling gebaut (Den Trick habe ich im Netzt gefunden) und die Rumpfachse paralell zum Tisch ausgerichtet. Jetzt konnte ich den Sperrholzträger des ema scale so ausrichten, das die Motorachse paralell zum Tisch laufen muss, was ich ebenfalls mit Legosteinchen überprüft habe. Die Steckung des Pylons sollte ca 5 cm hinter der Steckung der Tragflächen liegen, was bei mir auch so ist und gut passte.

Gruß Thies

Milan
09.03.2011, 10:47
Hi Thies.

Ich hoffe das du Klebeharz genommen hast welches bis 16:00 abgebunden hat, spätestens dann wollen deine Kids Ihre Legosteine wieder haben!

LG

Harry

DasSpeed
09.03.2011, 10:50
uhu Endfest mit Baumwollflocken. Jepp Legosteine sind wieder frei verfügbar.

MarkusN
09.03.2011, 11:37
Mal sehen, ob`s trotzdem fliegt. Ist mit einer modernen Fernsteuerung gar kein Thema. Bisschen anderer Höhentrim bei laufendem Motor (resp. Motorbeimischung zu Höhe) und das fliegt.

DasSpeed
02.04.2011, 10:39
hier mal der aktuelle Stand. Es fehlen sämtliche anlenkungsgestänge und Servoanschlüsse, sowie die Kabelbäume. Genauso muss noch das "Servobrett" im Cockpit gemacht werden, wenn ich den korrekten Schwerpunkt habe.

Thies

DasSpeed
14.04.2011, 09:42
Es geht laaaaangsam weiter. Die Seilzuganlenkung. Hierzu habe ich Fragen. Am Servo habe ich das Seil in Anlenkungsbuchsen (der name fällt mir gerade nicht ein) bzw. in Splinten, die ich durch die Buchsen mit einer Madenschraube in der Länge feinjustieren könnte. Hinten am Seitenruder habe ich ein 2mm GFK Frästeil eingeklebt. Jetzt weiß ich nicht ob ich die Kevlarschnur, direkt am Seitenruderhorn festbinde (und Klebe). Dann kann ich das Seitenruder aber nicht mehr abnehmen, oder ob ich die Kevlarschnur in einen Gebelkopf festklebe, so könnte ich das Seitenruder abnehmen. Siehe Fotos. Auch weiß ich nicht, ob ich die Durchführung durch den Rumpf so lassen kann, oder ob das Seil "durchscheuern" würde. Ich brauche eure HILFe :cry:

Nächstes mal würde ich den Servohebel und das Ruderhorn schmaler machen, damit das Seil nicht so weit vorne aus dem Rumpf austritt. Man lernt halt nie aus.

Bei der Seitenruderservomontage habe ich übrigens Glück gehabt. Dadurch, dass ich den Spant für das Aufstecktriebwerk oben im Rumpf eingeharzt habe, passt kein Schraubendreher mehr rein um die hinteren Servoschrauben fest zu ziehen um das Servo mit dem Servobrett zu verschrauben. Glücklicherweise liegen die Schrauben aber fast Senkrecht unter dem Rohr für das Aufstecktriebwerk, so das ich die Schrauben mit einem langen Schraubendreher von oben durch den Rumpf, bzw. das Rohr fest ziehen konnte.

Gruß Thies

Milan
14.04.2011, 11:29
Hallo Thies.

Wenn du die Seile über Kreuz führst ( Servohorn links / Ruderhorn rechts) würden die Durchbrüche am Rumpf kürzer ausfallen.

Das Seil reibt sich am Rumpfdurchbruch auf Dauer durch - es macht Sinn, dort dickere Bowdenzugröhrchen als Führung einzukleben.
Bei Verwendung eines Gabelkopfes ist es elegant, dort eine gekürzte Augenschraube einzudrehen und daran das Seil zu befestigen.
Eine lösbare Seilverbindung direkt am Ruderhorn bekommst du einfach hin, indem du eine kleine Schlaufe am Seilende einknotest, diese Schlaufe durch die Bohrung am Ruderhorn fädelst und den Rest des Seiles wiederum duch die Schlaufe ziehst.
Statt das Seil zu verknoten gibt es auch die Möglichkeit, Seil und Seilende durch ein Alu,- oder Messingröhrchen zu führen und dann zu verquetschen.

Das Seil bitte niemals verkleben - die so verhärteten Fasern brechen bei Biegebelastungen am Knoten früher oder später ab.

LG

Harry

Fliegermichel
14.04.2011, 12:03
Hallo Thieß und natürlich auch allen anderen,

Ich habe schon einige Stahlseilanlenkungen gebaut und nach einigen auch weniger durchdachten Varianten und Fehlbauten kam dieses hier zu guter letzt heraus.
Ich greife beim Stahlseil ein wenig tiefer in die Tasche und kaufe nur noch Stahlseil mit einer Kunststoffschicht drumherum.
Das gleitet besser, scheuert nichts auf und kann letzten Endes auch nicht rosten.
Ich nehme auch auf beiden Seiten Augenschrauben. Das hat den Vorteil, das man gut 16mm Weg zum einstellen hat. (jedenfalls ist es mir noch nie gelungen zwei wirklich 100% gleiche Seile anzufertigen)
Wenn das Seil an Rumpfwänden schaben kann, klebe ich auch wie Harry vorher noch Reste von Anlenkungsröhrchen ein.
Bevor ich aber die Quetschröhrchen zusammendrücke kommt nochmals zur Sicherheit ein Tropfen Sekundenkleber hinein.
Diese Anlenkung hat bisher in jedem Modell schadenfrei gehalten. Wenn ich ein Modell länger Zeit nicht fliege, entlaste ich die Stahlseile in dem ich am Servo die Augenschrauben/Kontermutter löse. Auch Stahlseile können sich im Laufe der Zeit ein wenig dehnen.

Ach und noch eine Kleinigkeit. Meistens nehme ich noch schwarzen Schrumpfschlauch erweitere ihn ein wenig mit zwei kleinen Schraubendrehern und schibe den über alles, so das die Augenschraube ab dem Gewinde bis dahin wo das eine Seilende ist. Das sieht sehr glatt und professionel aus.
Ein Sauber gebautes Modell macht manchmal mehr Eindruck, also irgendsoein sauteuerteil, dass aber eher schlampig zusammengeschmissen wurde.
Ein weiterer Vorteil ist, wenn ich auf Ruder und Servoseite mit meiner Technik arbeite. Ich kann jederzeit alles Problemlos lösen.

Meine Erfahrungen diesbezüglich sind kein Muß für andere, helfen aber vielleicht, ein Modell langlebig zu gestalten.

Lieben Gruß,

Michael

DasSpeed
14.04.2011, 13:34
Hallo Harry und Michael,

vielen Dank. Ich werde den Vorschlag mit den Augenschrauben, über Kreuz anlenken sowie ein Stück Bouwtenzugröhrchen umsetzen. Was sind denn das für Quetchhülsen und wo bekomme ich die her?

Gruß Thies

Fliegermichel
14.04.2011, 13:54
Hallo Thieß,

das mit den Quetchhülsen ist ganz einfach. Ich habe eine kleine Sammlung von Rohrresten immer da. Da nehme ich einfach ein Rohr, egal ob Alu oder Messing, wo gerade zwei Seile hineinpassen, flexe sie mit dem Dremel auf 5-7mm ab und habe dann meine Quetchhülse fertig.
Wenn ich dann alles richtig abgelängt habe, mache ich eben nen tropfen Sekundenkleber hinein und drücke mit einer Flachzange(bitte nicht mit einem Seitenschneider, wie schon oft gesehen) die Hülse flach.
Wenn auch vorsichtig mit einem Seitenschneider gearbeitet (gequetcht) wird, gibt es nur einen kleinen Druckpunkt, der vielleicht anfänglich auch halten kann, aber zum einen kann er die Kunststoffschicht beschädigen (was nicht sinnvoll ist) und zum anderen eben nicht großflächig kraftbündig alles zusammenhalten.
Also mit einem Seitenschneider gequetcht, baut man sich gleich wieder, eher unabsichtlich, eine Sollbruchstelle ein.
Wer will das aber schon?


Gruß,

Michael

franjo
14.04.2011, 13:57
Hallo Thies,
die Quetschhülsen bkommst Du z.B. im Baumarkt - Elektroabteilung.
Stichwort: Litzenkabel-Endhülsen zum Quetschen... oder so.
Die Elektriker wissen genau, was gemeint ist.
Und diese Hülsen gibt es für kleines Geld in 100-erPackungen mit div. Durchmesser.

Ach ja... ab Mai fange ich mit meiner ASH-26 an.
Ich weiß, daß ich viele Tipps und Ideen von Dir und den übrigen :rcn: Teilnehmern gebrauchen kann.

Ich warte auf den erstflug Deiner ASH-26 und auch auf den Decorsatz :D

Aus Münster grüßt Dich

DasSpeed
14.04.2011, 15:12
den Dekorsatz habe ich schon :D von plott und fly. Habe mir sagen lassen, dass bei Kevlarschnur knoten und quetschen nicht halten soll. Bzw. wir empfohlen zu knoten und zu kleben. Mal sehen.

Gruß Thies

franjo
14.04.2011, 15:15
Hallo Thies,
hast Du ´mal ´nen Link für mich bzw. für uns? :D

Hango
14.04.2011, 16:03
Ich habe da eine ganz andere Lösung:
Aus dem Anglergeschäft Stahlvorfach als Meterware geholt. In der Packung sind dann gleich auch die Quetschhülsen mit dabei. Diese Drahtseile haben eine Kunstoffhülle, genau was wir brauchen!

DasSpeed
14.04.2011, 16:52
will mal nicht so link sein und euch den link vorenthalten

http://www.plott-and-fly.de/site/main.php?show=home

hab 12 Euro bezahlt

franjo
14.04.2011, 17:08
@ Thies... :D
wußte doch, daß Du ein netter Kerl bist :) :) :)

fj

DasSpeed
27.05.2011, 09:52
das gute Teil steht kurz vor der Vollendung und wiegt tutikompletti 5200 Gramm mit Doppelstromversorgung und einem 5 Zellen Lipo für den Motor. Mir ist eine neue FX 20 dazwischengekommen, was bedeutete erst mal die anderen Modelle einprogramieren, bzw. die Anlage erst einmal verstehen.
Habe mal spaßeshalber die Ash auf den Boden gelegt und die Fläche an einer Seite hochgehoben. Die anschanierten aber noch nicht angelenkt Wölb- und Querruder gingen alle schlagartig nach oben, weil sich die Fläche so stark durchgebogen hat. jetzt habe ich ja etwas muffe, weil sich die Klappen, so wie es sich mir derzeit darstellt, ja dann gar nicht mehr anlenken lassen. In der Luft müsste die kräfteverteilung ja dann, so hoffe ich, etwas anders darstellen, bzw, nicht mehr kanz so heftig durchbiegen.
Bilder vom Elektronikausbau folgen demnächst.

Gruß Thies

DasSpeed
20.08.2011, 21:00
ich habe fertig, bis auf klappeneinstellungen. Kann mir jemand sagen, wie ich die Wolb und Querruder in mm in etwas in Speed und Thermikstellung fahren lassen soll? Bzw. wie Groß die Querruderausschläge in etwas sein sollten? Den Kabelsalat muss ich noch etwas entwirren, kam mit dem Schwerpunkt nicht so hin wie ich es mir gedacht hatte und musste ein paar Bautteile verschieben.

Thies

DasSpeed
20.08.2011, 21:04
ups falsches Bild

DasSpeed
26.08.2011, 14:40
hatte heute Jungfernflug, vorsichtshalber noch einen Fotgrafen mitgebracht. Bodenstart Problemlos, zog sehr gut weg. Schwerbunkt noch zu weit vorne, Querruderausschläge zu gering, etc. aber fliegt :) War sehr windig und böig, konnte aber nicht widerstehen. Muss mich noch mit meinen Schaltern etc der Fernsteuerung vertraut machen um aus dem ff zu wissen wo was programiert ist. Bilder folgen Montag, wen es interessiert.

Die Flächen sind für Elektroflug und Einziehfahrwerk (Ablfuggewicht 5200 Gramm) Katastophal zu weich. Werde mir im Winter neue bauen.

Gruß Thies

bie
26.08.2011, 15:31
Hi Thies,

Glückswunsch zum gelungenen Erstflug!

Hast du eigentlich eine Schleppkupplung eingebaut? Falls ja: Am Samstag und Sonntag (27./28.8) ist F-Schlepp-Meeting beim LSV Ratzeburg (http://www.lsv-ratzeburg.de/). Wäre doch eine prima Gelegenheit...

DasSpeed
26.08.2011, 16:59
ja, habe ich, aber leider keine Zeit, Familie ruft. Komm aber gerne ein anderes mal darauf zurück

DasSpeed
28.08.2011, 20:43
hier das erste Bild im Landeanflug, witzigerweise noch ohne Hintergrund, außer dem Himmel natürlich :D

DasSpeed
28.08.2011, 21:29
Hallo Kann mir jemand sagen, wie der Strack vom oben genannten Modell verläuft? Möchte mir gerne neue wesentlich härtere Flächen bauen. Ist ein HQ 3.0/15 Profil.

Gruß Thies

Joachim Mink
29.08.2011, 00:13
Hallo Thies,

meine Gratulation zum gelungenen Erstflug. Schöne Fotos. Ich habe hier auch hin und wieder mitgelesen. Ich wünsche Dir viel Spaß mit Deinem neuen Modell.

Die Flügel kannst Du eventuell auch durch nachträgliches Beschichten mit GFK-Gewebe härter hin bekommen. Die Bespannung müßtest Du dann natürlich erneuern.

Gruß

Joachim

Alpinafan
29.08.2011, 01:02
Hallo Thies,

ein Strak ? das würde mich wundern.
Ich bin immer von einem HQ 3,0/15 von der Wurzel bis zum Randbogen ausgegangen.
Auf Deinen Fotos glaube ich zu sehen, daß Du den Randbogen rund verschliffen hast.
Wenn hier keine sichere Antwort mehr kommt, kann ich ja mal morgen nach des Tages Mühen:cool: in den Keller gehen und meinen Randbogen mit einem Ausdruck des Profils vergleichen.
Meine ASH ist leider noch in unberührtem Rohzustand:rolleyes:(schäm)

Grüße
Jürgen

DasSpeed
29.08.2011, 09:43
meinst das bringt etwas mit beschichten? AUf neu bauen habe ich keine Lust, gerade auch wegen den Flächenanschlüssen. Rumpfseitig komme ich kaum noch dahin, wegen Entlastungssteg, Halter für das Aufstecktriebwerk.

Hier noch ein paar Fotos.

DasSpeed
29.08.2011, 10:15
na dann ist Strak evtl nicht das richtige Wort. Ich meinte dann wohl Verjüngung. In der Mitte wird das Profil Ja keine 15% mehr haben, oder doch? Die Fläches ist ja dann auch nicht mehr so tief, also stimmt das Verhältnis ja wieder.
Bauen klappt ja jetzt einigermaßen, jetzt kommt die Theoriebaustelle in meinem Kopf :D


Wäre schön, wenn du mal nachmessen könntest.

Gruß Thies

Milan
29.08.2011, 11:52
Moin Thies.


Die Flügel kannst Du eventuell auch durch nachträgliches Beschichten mit GFK-Gewebe härter hin bekommen


meinst das bringt etwas mit beschichten?

Durch das Beglasen wird der Flügel torsionssteifer, aber auch schwerer - einen Holm gegen allzu starkes Durchbiegen ersetzt es NICHT.

Die Glasoberfläche ist natürlich härter als das reine Holzfurnier - aber das ist ja nicht vorrangig dein Ziel.

Keine Lust auf neu bauen? Wenn das Wetter wieder so richtig miese ist und das popeln in der Nase nicht mehr dauerhaft befriedigt, bekommst du schon Lust zum Bauen.

LG

Harry

Milan
29.08.2011, 12:23
Hi Thies.

Je dicker ein Flügelprofil, umso weniger aufwändig muß der Flügelholm aufgebaut sein um die gleiche Festigkeit zu bekommen, als wäre der Flügel weniger dick, jedoch mit einem adäquaten Holm ausgestattet.

Wenn ein Hersteller sehr günstig produzieren und vermarkten will, wird er die Flügel eher dick aufbauen als material,- und zeitbetont einen entsprechenden Holm in einen dünneren Flügel einzubauen.

Am Randbogen ist 10% Profildicke vollkommen ausreichend - diese Rippe sollte 0,5% höher gewölbt ODER leicht (0,5° bis 1,0°) geschränkt sein. Diese Maßnahme verbessert das Abrissverhalten und das Thermikkurbeln.

Am QR ist eine Profildicke von etwa 11% bis 12% ausreichend.

LG

Harry

DasSpeed
29.08.2011, 13:08
Hallo Mila, dass hilft mir schon mal weiter. Die Flächen wollte ich an www.swiss-composite.ch angelehnt aufbauen. Nur wie ich die Ruder vernünftig anschlage, oder die Störklappen beim Bau berücksichtige, ist mir noch ein Rätzel, da hilft die Anleitung nicht weiter. Werde mich aber mal nach entsprechende Lektüre umsehen.

Gruß Thies

Lars Wenckel
29.08.2011, 13:20
grüsst euch,

ich habe die themen zusammengeführt. ich denke, dass das zum thema gehört.

Joachim Mink
29.08.2011, 13:45
Hallo Thies,

wow, schöne Fotos. Die ASH 26 ist einfach ein schöner Flieger...

Zur Glasgewebebeschichtung kann ich aus eigener Erfahrung jetzt leider nichts mehr beisteuern. Das was Harry schreibt klingt plausibel. Doch dass es zur Unterstützung eines zu schwach ausgelegten Holmes jetzt rein gar nichts bringen sollte würde mich schon wundern.

Edit: Nach meiner Einschätzung sollte diagonal verlegtes Gewebe Torsion verhindern und längs verlegtes Gewebe Durchbiegung.

Hat Deine 26 denn einen Holm oder nicht?

Ich denke auch der Unterschied im Arbeitsaufwand zwischen Neubau und Beschichtung sollte überlegt sein und auch ein (zusätzlich) eingebauter Holm bringt Mehrgewicht.

Doch vielleicht können Dir andere erfahrenere Modellbauer da noch besser weiterhelfen.

Viel Erfolg wünscht

Joachim

Edit: Spezielle Flächenbaufragen wären nach meiner Ansicht in einem Extrathreat schon besser aufgehoben, da sie ja aus der Überschrift deutlicher hervorgehen.

DasSpeed
29.08.2011, 13:59
Hallo Joachim,

die ASH hat einen Holm bis zu den Störklappen. Beschichtung wäre natürlich wesentlich einfacher als neu bauen. Nachträglich einen Holm einsetzen? Ob das geht?

Von der ASH habe ich, keine Ahnung 500 Bilder, auch bearbeitet, da hat sich mein Freizeitfotograf richtig ausgetobt.

Alpinafan
29.08.2011, 14:02
Hallo Thies,

hab jetzt mal das HQ 3,0/15 mit 80 mm Tiefe ausgedruckt und an den Randbogen der Fläche gehalten - 100% Übereinstimmung !
Also kein Profilstrak.

Ich wünsche Dir Gutes Gelingen bei Deinem Vorhaben; berichtest Du bitte hier vom Ergebnis oder sogar vom Flächenbau ?

Grüße
Jürgen

Joachim Mink
29.08.2011, 14:43
Hallo Thies,

bei www.swiss-composite.ch findest Du ja auch eine Anleitung zum Beschichten.

Gruß

Joachim

DasSpeed
29.08.2011, 15:23
Hallo Jürgen. Ja kann ich machen. Baue auch parallel eine 4 /4,40 Meter Salto, dessen Rumpfform wir am Wochenende erhalten haben. Das ganze ist initiert von Carsten alias fliegerlein, der mir fachkundig zur Seite stehen wird. Hoffe ich :D

@ Joachim, ja wie beschichtet wird steht drinn, aber nicht, wie ich zum Beispiel eine Störklappe einbaue, bzw, die Ausschnitte mache (verkasten etc) und ich habe noch keine Ahnung, wie ich die Wölb und Querruder sinnvoll anschlage. Spaltfrei wäre mir ja am liebsten, normal verkasten mit Spalt wäre ja nicht so problematisch, dafür reicht mein Wissen so gerade noch.

Gruß Thies

DasSpeed
30.08.2011, 09:29
wenn ich so mein Zeit Budget ansehe, frage ich mich, ob ich nicht zumindest eine Fläche vom Fachmann bauen lassen sollte. Welche Hersteller gibt es denn da? Ich weiß nur Tragflächenbau Müller, weiß aber nicht, wie der Status dort gerade ist.

Gruß Thies

Milan
30.08.2011, 10:13
Hallo Thies.


ja wie beschichtet wird steht drinn, aber nicht, wie ich zum Beispiel eine Störklappe einbaue, bzw, die Ausschnitte mache (verkasten etc) und ich habe noch keine Ahnung, wie ich die Wölb und Querruder sinnvoll anschlage. Spaltfrei wäre mir ja am liebsten, normal verkasten mit Spalt wäre ja nicht so problematisch, dafür reicht mein Wissen so gerade noch.

An welcher Stelle im Flügel die STK eingebaut werden sollen, ist recht einfach zu ermitteln:
-> so weit aussen, das das HR keine von der STK erzeugten Wirbel abbekommt.
-> direkt hinter dem Flügelholm.
-> oder für Scalefreaks dort, wo das Original sie auch hat.

Wie die STK in einen beplankten Flügel eingebaut werden (können), habe ich in meinem Baubericht Tragflächen Teil2 ab Seite 6 beschrieben. Findest du auf meiner HP unter dem Button "Baubrett".

Wenn du die QR und WK mit V-Spalt herstellst, dauert der Bau wesentlich kürzer und fliegen tut es trotzdem gut - wichtig ist aber, das sie abgedichtet zur Profilgegenseite sind........

Ach ja - und bauen lassen ist irgendwie eine Mogelpackung, sofern es nur ums Know how geht.

LG

Harry

DasSpeed
30.08.2011, 21:02
na gut, dann baue ich halt selber, das habt ihr nun davon.
Habe vorhin mal meine jetzige Fläche vermessen, war ja etwas erstaunt. An der Wurzel habe ich eine Flächentiefe von 230 mm aber eine dicke des Profils an der stärksten Stelle von 31,5 mm.
Am Flächenende 80 mm Flächentiefe und 13,8 mm Wölbung. Kommt nicht wirklich hin mit HQ 3.0/15 was ja eigentlich lt. Hersteller dran sein soll. Na ja, muss ich erst mal besser mache. Evtl kommt aber auch ein anderes Profil drauf, muss ich mich noch von meinem Spezi beraten lassen. Einsatgebiet soll auf jeden Fall Thermik sein.

Gruß Speed

Luongo
31.08.2011, 06:58
Hallo, hier zwei Bilder meiner ASH26, leider immer noch ohne Cockpit, dafür mitlerwele mit EZFW.
Gruß
Andi

DasSpeed
31.08.2011, 08:52
@ Luongo, sieht toll aus deine ASH. Ist echt ein schöner Flieger. WIe findest du die Flächenfestigkeit? Was wiegt deine ASH?

Gruß Thies

DasSpeed
31.08.2011, 15:52
so, wenn ich schon mal neue Flächen baue, dann verwende ich gleich ein anderes, hoffe besseres Profil. Im übrigen hat sich ergeben, wenn ich die Flächen wie in swiss-composite für den Giotto beschrieben zwar eine sehr steife, aber auch sehr schwere Fläche bekommen werde. Da sind wir (Carsten und ich) noch am überlegen.

Die Tragfläche ist an der Hinterseite durchgehend gerade, die Veränderung der Flächentiefe ergibt sich also jeweils vorne. Es ist ein einfaches Trapetz. Der Einsatz von Wölbklappen ist vorgesehen.
Die ASH wird also nicht mehr kompromisslos auf Thermik ausgelegt sein, sondern auch bei Hang noch Spaß machen.

Was haltet ihr von dem Profil?

Wurzelrippe HQw 3.0/15 (das ist am Rumpf angeformt) Flächentiefe dort 21 cm
ca 10 cm später auf HQ/DS-2,25/13 Flächentiefe dort 20,5 cm
am Trapetz auf HQ/DS-2,25/13 Flächentiefe 17,5 cm
bis 30 cm vor Flächenende HQ/DS-2,25/13 Flächentiefe dort 12 cm
von 30 cm vor Flächenende bis Flächenende auf HQ/ACRO-2,25/13 Flachentiefe dort 8 cm

Die Erkenntnis kommt aus der Seite http://www.hq-modellflug.de/hqds-profile.htm#HQ/DS-2,25...-Profile

Ich brauche muss so allerdings pro Fläche 4 Kern Stücke.

Am Ende auf das ACRO zu straken, soll lt Quabeck ein Strömungsabriss beim Thermikkurbeln entgegenwirken.

Für Tipps bin ich sehr offen, da ich von der Theorie noch keine Ahnung habe.

Gruss Thies

Abfluggewicht ca. 6 Kilo Flächen Abachi positivbauweise cnc geschnitten

Alpinafan
31.08.2011, 22:04
Hallo Thies,
ein tolles Vorhaben , die Flächen für dieses schöne Flugzeug selber in festerer und torsionssteiferer Ausführung selbst zu bauen. Hut ab !
Ich habe noch nie Flächen selber geschnitten, aber ich gebe mal eine hier im Forum über Jahre gesammelte angelesene "Erfahrung":rolleyes: gewissermassen klugscheissernd wieder:

Verliere Dich nicht soviel in der Profiltheorie !
Niemals wirst Du in Styro-Abachi den Unterschied zwischen HQ, HQ-W, HQ-Ds nachvollziehen können. Die Differenzen durch pressen und Bauungenauigkeiten (die unvermeidbaren, nicht die schlampigen) schlagen Dir jeden feinen Unterschied dieser HQ-Reihen über den Haufen
Leg Dir mal diese 3 Profilreihen bei gleicher Wölbung übereinander- das ist schon auf dem Bildschirm eigentlich das gleiche.
Ein HQ-Strak ist sicherlich angebracht; aber welcher, da können Dir bestimmt andere besser helfen.
Ein tolles Vorhaben - viel Spaß dabei !

Grüße
Jürgen

Und übrigens: da ist - zumindest am Randbogen, den ich für Dich mit dem Ausdruck des Profils 3,0/15 verglichen habe, nicht der Hauch einer Abweichung zu sehen geschweige denn zu ahnen !
Was haste denn da gemessen ?:D

DasSpeed
31.08.2011, 22:22
habe Herrn Quabeck mal mein Vorhaben gemailt, bin gespannt, ob er mir antwortet. ich habe weder von Theorie noch von der Praxis des Flächenbaus eine Ahnung, aber das soll sich ja jetzt ändern. Zum Flächenbau kann ich die Vakuum Geschichte von Carsten nutzen. Gilt doch noch Carsten, oder :rolleyes::rolleyes:

Es wird parallel einen Baubericht über eine Eigenbau Salto 4 Meter geben, negativ Form des Rumpfes schon vorhanden. Ein gemeinsamens Projekt aus der schönen Lüneburger Heide von 4 Modellbauverückten, die 5 Saltos bauen wollen. Und ich darf dabei sein :)

Gruß Thies

modellbobby
01.09.2011, 08:45
Der Rumpf ist aber eher semi semi scale

DasSpeed
01.09.2011, 16:10
krativer Beitrag :D

Luongo
02.09.2011, 11:41
Meine ASH hat flugfertig 4,4kg. Mit der Flächenfestigkeit bin ich zufrieden, für einen einigermaßen großräumigen Scale Looping und nen schnellen Überflug reichts. Es gibt mit Sicherheit stabilere Flächen. Aber nicht zu dem Preis. Und die Flugeigenschaften sind genial.

Gruß
Andi

DasSpeed
02.09.2011, 11:47
ja, das find ich auch, meine wiegt aufgrund der Elektrik und des Fahrwerkes ein Kilo mehr, das macht sich dann schon bemerkbar.

Thies

Abgleiter
06.10.2011, 08:57
Hallo ihr ASH26 Piloten,

habe von einem Bekannten einen Rumpf von einer ASH26 von Beineke (4 Meter Version) bekommen und werde sie komplett neu aufbauen - da auch nur noch der Rumpf und die Haube übrig sind.


Leitwerke
Ich benötige zunächst die Abmessungen des Höhenleitwerks (Spannweite, Tiefe in der Mitte (ti) und am Randbogen (ta)) sowie die Abmessungen des Seitenleitwerks. Sind die org. Abmessungen des Seitenleitwerkes im Hinblick auf Ruderwirksamkeit ausreichend oder würde das Seitenleitwerk mehr Tiefe vertragen?


Einziehfahrwerk
Ideale Position des Einziehfahrwerkes. Könnte mir jemand - der mit der Position seines Einziehfahrwerkes zufrieden ist - den Abstand von Rumpfspitze bis Beginn der Fahrwerksklappen und noch die Länge der Fahrwerksklappen mitteilen. Welche Radgräße habt ihr verbaut? (Scale wäre ein 78 mm Rad)


Störklappen
Wie lange sind die Störklappen (300 mm???) welche bei den org. Flächen verbaut sind? Ist die Wirksamkeit ausreichend? Es besteht ja die Möglichkeit Butterfly zusätzlich zu fahren.

Danke
Christian

franjo
06.10.2011, 12:11
Hallo Christian,
aktuell kostet die ASH 26 bei Beineke 319 €.
Es werden auch Flächen- und Leitwerke, wie auch Rumpf und Haube, einzeln angeboten.

Flächen selber aufbauen hat Vorteile: man weiß genau, was drin steckt.
Ich will Dich nicht von Deinem Vorhaben abbringen, doch die TF bei Beineke sind schon gut und stabil verarbeitet und die Störklappen sind auch schon eignebaut.

:confused: Ich meine ja nur.... :confused:
Viel Erfolg und laß und hier teilhaben!:)

Abgleiter
06.10.2011, 15:08
mir geht es nicht um Geld (hab auch Großsegler bis 10 Meter Spannweite).

Ich baue gerne und verwirkliche gerne meine eigenen Ideen. Bin früher auch schon die 4 und 4,5 Meter ASH26 von Beineke geflogen!

Luongo
06.10.2011, 20:02
Hi, hab Dir die Abmessungen geschickt.
Falls das auf den Bildern von Start und Landung zu Missverständnissen führt, ich habe da natürlich ein EZFW drin und die ASH liegt damit bei 4,4kg! Anfangs bin ich mit starrem Rädla und 4,1kg geflogen, da ging sie aber gefühlsmäßig wirklich eher schlechter als jetzt!

Gruß
Andi

DasSpeed
17.10.2011, 17:32
so, habe inzwischen 9 Flüge mit meiner Ash hinter mir. Das schöne, sie ist wirklich eigenstartfähig. Dosiert Gas geben und hoch geht`s.
Was mir noch sorgen macht:
sie ist immer leicht am pumpen. Grundgeschwindigkeit ist eher flott, aber nach einiger Zeit himmelt sie und wird sehr langsam, bis zum Strömungsabriss, wenn ich vorher nichts unternehme. Also ein langsames pumpen mit viel Strecke dazwischen.
Was mich nachdenklich macht, einige berichten von einem Schwerpunkt unter dem Flächenstahl. Meiner ist inzwischen schon hinter dem Flächenstahl genau bei 93,5 mm ab Nasenleiste dicht am Rumpf und himmelt immer noch ein wenig. EWD ist + - 1,5...

Ansonsten fliegt sie sehr gut, aber das finde ich schon störend, traue mich aber nicht, noch weiter nach hinten mit dem Schwerpunkt zu gehen.

Gruß Thies

Luongo
17.10.2011, 20:54
Hi, wenn sie pumpt, warum willst Du dann noch weiter hinter? Pumpen heißt schwanzlastig... Hab ich mit dem Sonny, Sonny2 und kleinen Uhu von Graupner doch früher alles erflogen :-)
Also SP an den Flächenstahl und dann fliegt das Teil perfekt!
Man darf das nicht mit dem Anstech-Test verwechseln. Nach dem Anstechen deutet ein schnelles Aufbäumen auf Kopflastigkeit hin.
Bei Dir im normalen Gleitflug heißt es schwanzlastig.

Gruß
Andi

DasSpeed
17.10.2011, 21:23
abfangbogen hat sie für meine Vorstellungen auch noch zu viel. Der Abfangbogen sollte nur mini minimal sein.
Und das pumpen ist mit Blei rausnehmen etwas besser geworden. Zusätzlich finde ich die Grundgeschwindigkeitvauch irgendwie hoch, kann aber auch an den 5,3 Kilo Gewicht liegen.

Gruß Thies

DasSpeed
21.03.2012, 20:28
weiß einer von euch was für ein Profil das Höhenleitwerk der ash 4 Meter Beineke hat?

Gruss Thies

Torsten.
20.06.2012, 23:02
Hallo Zusammen,

hab mal eine Frage zum Schwerpunkt! Habt Ihr den jetzt unter dem Flächenstahl oder wo liegt euer jetzt??
Welche Angabe hat sich bewährt 88mm oder 91mm oder noch weiter hinten?

Gruß,
Torsten

loscho
22.12.2013, 17:44
Kann mir bitte jemand sagen wie breit der Rumpf im hinteren Haubenbereich ist.
Für einen Handstart (elektrisch) in der Ebene müsste ich den Rumpf noch gut fassen können.

Gruß
Lothar

cohibamann
12.03.2018, 15:02
Ich hole diesen thread mal wieder aus der Versenkung hervor.

Ich habe mir im Februar eine ASH26 4m gegönnt. Erst war ich etwas verunsichert, da viele von Passungenauigkeiten, weichen Flächen usw gepostet haben.

Bei meiner passt der Haubenrahmen und die Haube sehr gut zusammen.

Die Tragflächen haben einen durchgehenden Holm aus Kiefer auf ober und Unterseite und sind durchgehend mit Glas unterlegt. Wiegen jeweils knapp 780g. In den älteren Forumangaben wurden nur um die 700g angegeben.

Das Höhenruder ist "bretthart".

Ich werde versuchen einen kleinen "Baubericht" zu erstellen (mein erster) falls überhaupt noch Interesse besteht.

cohibamann
12.03.2018, 15:12
Meine wird einen Nasenantrieb bekommen und auf alle fälle Handstartfähig werden.

Ich strebe eine Flächenbelastung von irgendwo zwischen 70 bis 90g/dm2 an, also so ab 4,3Kg, da dass Quabeck 3/15 als Profil verwendet wird.
Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass die HQ Profile wunderbar bei höheren Flächenbelastungen funktionieren.

Die Tragflächen, das Höhenruder und Seitenruder meiner ASH 26 werden mit 50er Glasmatte überzogen und dann mit Oracal Folie bespannt, ist einfach anzuwenden und sieht wie Lackiert aus.

Gruß Uwe

fliegerassel
12.03.2018, 18:38
Ich werde versuchen einen kleinen "Baubericht" zu erstellen (mein erster) falls überhaupt noch Interesse besteht.

Bitte, das Modell steht recht weit oben in meiner Wunschliste für den nächsten Segler, wenn es nicht doch noch eine B4 wird.

Gruß Mirko

Northwoodhornets
13.03.2018, 13:01
Da würde ich auch gerne mitlesen :-)

Alpinafan
13.03.2018, 14:50
Hallo Cohibamann,

freue mich auf Deinen Baubericht.:)
Gibt mir hoffentlich den Kick, mal mit meiner anzufangen; liegt leider schon ein paar:rolleyes: Jahre unberührt im Keller.
Hier in den Tiefen dieses Forums hat ein User mal ein Bild von seinem Modell eingestellt (Segler), und von einem Fluggewicht von 3,6 kg berichtet.
Glaube sogar, dass Wk's nachgerüstet waren.
4,3 kg sind schon recht sportlich;), aber da dieses Modell eh nichts für die heftige Gangart ist, kann auch diese höhere Flächenbelastung harmonisieren.

Viel Spass beim Bau - und bitte berichten !!:)

Liebe Grüsse
Jürgen

cohibamann
13.03.2018, 23:11
Wölbklappen brauche ich nicht nachrüsten, die sind schon vom "Werk" aus abgetrennt und verkastet... und bei dem Flieger und auch bei diesem HQ Profil Pflicht!!!

Die Profildicke und die hohe Wölbung passen sehr gut zusammen... da braucht man nicht auf jedes Gramm Gewicht achten.

Zur Info, ich hab einen Segler mit dem gleichen Profil 4,4m Spannweite und 6,5Kg Gewicht und hat 78g/dm2. Der geht mit Klappen nach unten wie ein Luftballon nach oben in der Thermik und bei Negativer Einstellung schön schnell mit super Durchzug. Das wichtigste bei HQ Profilen ist der richtige Punkt des Schwerpunktes.... der ist meist viel weiter hinten als angenommen, also weit weg vom "Angstblei" in der Nase. Ich stelle meine Segler immer so ein, das es kaum einen Abfangbogen nach dem Anstechen gibt... ok..dann muss der Flieger auch "geflogen" werden, jedoch mit einer Super Leistung.

Sodele genug gefaselt... Morgen kommen die ersten Baufotos und Baubericht.

cohibamann
20.03.2018, 07:51
Zuerst habe ich die Servoaufnahmen meinen Servohalterungen angepasst.
19330161933017

Dann habe ich noch die Störklappen eingebaut. Vorne und hinten an die Störklappen 3mm Balsa angeklebt, damit passten sie "saugend" in den vorhandenen Ausschnitt.
19330181933019

Als nächstes baue ich die Flächenaufnahme in den Rumpf.

Uwe

Alpinafan
20.03.2018, 22:55
Hallo Uwe,

schön, dass es mit dem Bau losgeht, und Du berichtest. :)
Zwei kleine Irritationen hätt' ich aber mal angesprochen:

- Du baust die Störklappen bündig mit der Flächenoberseite ein - dann lässt sich doch nix mehr verkasten ?:confused:
So etwa 2 bis 3 mm tiefer hätten die Klappen eingebaut gehört, denke ich.
Seltsam auch, dass bei Dir die Klappen lose beilagen, bei meiner, sowie bei allen anderen Beineke Modellen mit Klappen, sind diese schon betriebsfertig (in der richtigen Höhe :rolleyes:) eingebaut und angelenkt.
- Die Kiefernleisten, die in den Servoauschnitten zu erkennen sind: waren die schon drinnen ?
Für Holme liegen diese nämlich sehr weit hinten, oder gibt es weiter vorne vllt. noch einen Holm ?

Viel Spass noch beim Bau, und berichte bitte weiter!:)

Liebe Grüsse
Jürgen

Peter.wolff
20.03.2018, 23:22
Hallo,

ich werde auch mal interessiert mitlesen, denn das Modell wartet bei mir auch auf Fertigstellung. Meine Störklappen lagen auch lose dabei, das gibt es wohl heute nicht mehr anders.
Ich bin mit dem Rumpf angefangen und hab letztes Jahr als erstes ein Klapptriebwerk gebaut und auch schon im Rumpf verbaut. In diesem Winter wollte ich eigentlich die Flächen fertigstellen, aber da kam leider ein anderes Modell dazwischen.
Werde deinen Baubericht auch interessiert verfolgen.

Gruß Peter

cohibamann
21.03.2018, 10:56
Die Störklappen habe ich absichtlich bündig eingebaut, es kommt ja noch eine Glasmatte und angedicktes Harz obendrauf, dass passt dann schon. Die Kiefernleiste die du siehst ist der Holm, es gibt einen oben und einen unten und die gehen von der Wurzelrippe bis außen, soweit ich es beurteilen kann.

Gruß
Uwe

flymaik
21.03.2018, 11:25
Den Holm für den Servoschacht zu unterbrechen, ist keine gute Idee.
Da kann man ihn auch gleich weglassen.
Vor dem Holm, ist doch ausreichen Platz für das Servo.
So weit hinten, bekommst du nur schlecht ein verstellbares Gestänge für die Anlenkung realisiert.

cohibamann
21.03.2018, 15:39
Den Holm hab nicht ich unterbrochen, das kommt schon so geliefert. Ist zum Glück an den letzten 50cm der Fläche, da sehe ich nicht dass es sich negativ auswirkt... Glas ist ja auch noch unterlegt... andere Tragflächen haben ja noch nicht mal einen Holm und die halten auch...

Uwe

flymaik
21.03.2018, 16:55
Wenn das so geliefert wurde, hätt ich's gleich wieder zurück gegeben.
Das unterlegte Glasgewebe ersetzt nicht den unterbrochenen Holm.
An anderen, schlechten Beispielen, muss man sich nicht unbedingt orientieren ;)
Das Servo sitzt zu nahe am Klappensteg. Da passt kaum noch ein Gabelkopf zwischen Servohebel und Ruderhorn und selbst wenn, dann hast du keinen Platz, zum verstellen.

cohibamann
22.03.2018, 11:18
Jetzt sind die Flächenverbinder eingebaut. Ich habe die kurzen dem Bausatz beiliegenden Röhrchen gegen lange und damit durchgehenden Rohren ersetzt. Auftragen der ungefähren Positionen der Löcher auf dem Rumpf und dann mit einem Stufenbohrer auf das entsprechende Maß gebohrt. Ich bohre immer etwas größer, somit können kleine Korrekturen vorgenommen werden. Die Verbinder dann kurz am Rumpf in der "richtigen Position mit schnell trocknenden Klebstoff angeheftet, dann das ganze mit Baumwollflocken und eingedicktem Harz sowie einen kleinen Streifen 80er Matte festgeklebt.
1933976


Hier ist alles soweit fertig. Der dunkle Rand im Rumpf ist eine extra Lage Glasmatte zur Verstärkung im Bereich in dem man ihn bei Elektrohandstart halten würde... kommt mir sehr entgegen.
1933977

Uwe

Elektroschrauber
22.03.2018, 12:40
Die Tragflächen, das Höhenruder und Seitenruder meiner ASH 26 werden mit 50er Glasmatte überzogen und dann mit Oracal Folie bespannt, ist einfach anzuwenden und sieht wie Lackiert aus.

Gruß Uwe

Hallo Uwe,

du musst in jedem Fall das Bespannen/Bekleben mit Oracal ein wenig Bebildern/Beschreiben. Auch interessieren würde mich wie du das Flächenfinish nach Aufbringen der Glasmatte ausführst (Spachteln/Glätten).
Lese in jedem Fall interessiert weiter mit ;-)

Gruß

Thomas

cohibamann
23.03.2018, 11:05
Jau, die Bespannung wird genauestens erklärt, sofern ich das hinbekomme, Harz bis an den Ellenbogen und dann noch Fotos machen, beim Auftragen der Oracalfolie bis zum Hals in Seifenlauge steckend :D

Heute war das Höhenruder an der Reihe.
1934342

Wie ihr seht ist es kaum möglich einen vernünftigen Randbogen zu generieren.

1934344

Deswegen kommt etwas Balsaholz an den Randbogen.

1934345

Mit diesem Kleber... der wird auch für Musikinstrumente benutzt. Er hat einen absoluten Vorteil gegenüber Weißleim, er lässt sich wunderbar schleifen, wird nicht durch die Reibungshitze beim Schleifen weich.

1934347

Uwe

Joachim Mink
23.03.2018, 23:54
Wölbklappen brauche ich nicht nachrüsten, die sind schon vom "Werk" aus abgetrennt und verkastet... und bei dem Flieger und auch bei diesem HQ Profil Pflicht!!!

Die Profildicke und die hohe Wölbung passen sehr gut zusammen... da braucht man nicht auf jedes Gramm Gewicht achten.

(...)

Hallo Uwe,

ich habe vor Jahren mal mit Herrn Beinecke telefoniert und da hat er mir gesagt, dass die Wölbklappen bei der 26 nur was für den Schnellflug brächten. Damals waren sie aber noch nicht serienmäßig verkastet. Vielleicht wurde inzwischen etwas am Profil geändert?

Also, ich bin dann mal auf Deine Erfahrungen gespannt. Für den Landeanflug werden sie wohl auch zu gebrauchen sein.

Viel Erfolg weiterhin.

Joachim

Edit: Ist das Balsafurnier?

cohibamann
24.03.2018, 00:43
Alles ist mit Abachifurnier beplankt. Tragflächen, Höhenruder und auch das Seitenruder.

Am Profil hat sich meines Wissens nichts geändert.

Die Wölb Klappen bringen bei meinem anderen Segler der das gleiche Profil hat auch in der Thermikstellung einiges.

Uwe

cohibamann
24.03.2018, 09:42
Hier nun das Höhenleitwerk mit dem "neuen" Randbogen.

1934653

Gruß Uwe

DasSpeed
25.03.2018, 21:06
:rolleyes:

habe mir heute aus langer Weile den ganzen Beitrag durchgelesen. Hab ich mir als Themenstarter 2010 mal erlaubt, ebenso etwas zu schreiben, was nicht zum Thema passt, ist ja meins :D:D

Ist schon Lustig, wenn ich jetzt lese, was ich damals geschrieben habe und die vielen Fragen die ich hatte kann ich mir heute selber beantworten.

inzwischen fast 8 Jahre und einer DG 1000 in 5 Meter einer paritech ASH 26 und einem paritech Helix und einer im Bau befindlichen ASH 31 von Paritech stellen sich viele damalige Fragen nicht mehr. Wenn ich inzwischen aber eins weiß, als Modellbauer weiß man nie alles. Es stellen sich ständig neue Fragen. Profilauslegung, Vakuumverfahren, Rümpfe laminieren, Klapptriebwerk, Flächen bauen. Neue Anlage programmieren, Akkuweichen... Es ist und bleibt spannend und ein tolles Hobby.
Ich hab mich auch kaum verändert :rolleyes:

Habe fast Lust bekommen, mir noch mal eine ASH von Beineke zu kaufen :cool:

Gruß Thies

cohibamann
04.04.2018, 16:53
Moin Thies und die anderen Follower,

zur Info, ich bin durch Zufall an diesen Bausatz gekommen. Es ist (wird) auch nicht der größte Segler in meinem Hangar werden.

Da ich über Ostern ein wenig eingespannt war geht es nun doch endlich weiter.

Das Höhenruder ist nun abgetrennt. 1940809


Und den Tragflächen habe ich auch einen Randbogen gegönnt.

1940810

Gruß
Uwe