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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kinematik der Wölbklappenanlenkung an einem Kult



abacus
07.11.2010, 12:09
Hallo allerseits,
ich habe gerade im forum mit der Suchfunktion eine Weile quer gelesen, finde aber keine passende Lösung zu dem Problem das mir im Kopf umgeht. Ich bin seit längerer Zeit wieder einmal dabei einen Flieger (Kult Tangent) fertigzumachen. Die Anlage ist eine FX-20 Futaba. Meine Frage bezieht sich aber nicht auf die Programmierung der Anlage, sondern auf die mechanische Auslegung der Wölbklappenanlenkung, sodaß ich mit der Elektronik möglichst wenig nachkorrigieren muß und möglichst wenig Spiel reinbringe. Ich habe quasi 2 grundsätzlich verschiedene Ausschläge: Der eine ist Butterfly mit einer Endstellung Wölbklappe im Strak bis 80 Grad nach unten. (Das würde ich am liebsten so machen, daß meine Servomittelstellung in der Mitte dieses 80 Grad Winkels liegt und ich zu beiden Seiten des Ausschlags 100% Ausschlag nutzen kann.) Der andere Ausschlag ist rein Wölbklappe mit vielleicht 7 Grad negativ bis etwa 30 Grad positiv, also nur etwa die Hälfte des Butterflyausschlages. Ein gleichsinniges Mitlaufen der Wölbklappen mit den Querrudern findet nicht statt.
Sehe ich das richtig, daß sich meine Anlenkung nur für einen dieser Ausschläge mechanisch optimal anpassen läßt und für den anderen Ausschlag elektronisch unter Inkaufnahme von relativ viel Spiel angepaßt werden muß?
Oder gibts da einen Trick? Ich weiß nicht habe ich mein Anliegen einigermaßen verständlich formuliert oder kennt sich da kein Mensch aus?
Für einen praktikablen Tip wäre ich dankbar, mit freundlichem Gruß
abacus.

F3F-Racer
07.11.2010, 12:24
Ich versuchs mal,
um einen möglichst großen Ausschlag für die Wölbklappe nach unten zu bekommen, und gleichzeitig das Spiel der Anlenkung klein und kräftig zu halten.
1) Servomitte verstellen so ca 60-80% je nach dem wie groß der Ausschlag nach oben sein soll. (So ist es möglich mit kleinen Servoruderhörnern auszukommen)

Andere Lösung ist nur Servohorn lang dann ist die mittenverstellung unter umständen nicht notwendig (Ich würde das so nicht machen,Spiel in der Anlenkung wird so größer und die Belastung auf das Servo sind höher)

Chrima
07.11.2010, 13:28
Das würde ich am liebsten so machen, daß meine Servomittelstellung in der Mitte dieses 80 Grad Winkels liegt und ich zu beiden Seiten des Ausschlags 100% Ausschlag nutzen kann.

Hi
Mach ich auch so. Nur nehm ich die (ungefähre) Mitte von den 87°, was Deinem gewünschten Total-Ausschlag entspricht. Der Anlenkung und dem Servo spielts keine Rolle, wofür es sich bewegen muss (Krähe oder Verwölbung).

Gruss
Chrima

Arne
07.11.2010, 13:36
Hi,

lies dir das (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=98299) mal ganz in Ruhe durch.

Gruß Arne

abacus
11.11.2010, 13:12
Vielen Dank an Euch drei. Diese Tips sind für mich sehr aufschlußreich. Ich bin im Moment noch an der Oberflächenbehandlung dran, dann muß ich es mal an Ort und Stelle ausprobieren. Was mir noch im Kopf rumgeistert wäre die Anlenkung nicht über Kreuz zu machen, sondern das servo direkt an die obere Schale zu setzen und einen schmalen Durchbruch in der oberen Schale zu machen, sodaß die Anlenkung von oben nach oben wäre. Dann wäre z.B. die Schwächung der hinteren Abschlußleiste wesentlich geringer. Kann man das grundsätzlich machen oder hat das andere gravierende Nachteile?
Gruß abacus