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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rümpfe von Steinhardt



holzgeier
16.12.2010, 21:21
Hallo miteinander,
ich bin nun am überlegen, ob ich mir einen Rumpf für einen 4m Segler von Steinhardt bestelle. Es soll eine Glasflügel H206 Hornet werden. Ich bin noch absoluter Anfänger im Bau einer Styro-Abachi-Fläche. Ist so ein Bau mit einigermaßen moderatem Aufwand zu erledigen?
Hat jemand Erfahrungen damit?

Koarl
17.12.2010, 09:36
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=231088&highlight=Rumpf+rumliegt


Schau da mal rein!

Manuel_K
17.12.2010, 09:46
Hallo Lukas,

was ist bei dir moderater Aufwand? 10 Stunden oder 100 Stunden?
Was hast du schon gebaut? Erfahrungen?

Es kommt halt einiges auf dich zu... Rumpfausbau, Leitwerke, Flächenbefestigung (nicht zu unterschätzender Aufwand), usw.
Dann noch die Flächen, also Kerne schneiden, Glas und Kohle, Furnier, schleifen, spachteln, Folie, Klappen einbauen, Anlenkungen, usw.

Alles nicht dramatisch und machbar, braucht aber Zeit, Geschick und etwas Erfahrung (oder noch mehr Zeit ;)).

Gruß Manuel

Jantar
17.12.2010, 12:43
Hallo Lukas,

Bezueglich deiner Ueberschrift: Die Steinhardt-Ruempfe sind sehr gut, jedenfals die die ich bisher gekauft habe (Pik 20, Falcon, Asw 19, ASW 20, LS 3 und Rhoenlerche. Die beiden Letzten sind Kohleverstaerkt, insbesondere der Rumpf der Roehnlerche ist beschussfest aber eben mit 1,6 kg auch sehr schwer) Naehnte waren allesamt recht gut.

Der Bau der Flaechen an sich dauert nicht so lange, es sind Arbeiten wie der Einbau und das Einpassen der Stoerklappen die Zeit in Anspruch nehmen, sonst im Prinzip alles eine Frage des Eigenen Anspruchs an Oberflaechenguete.

MfG

hangfraese
17.12.2010, 12:55
...stellt einige ansprüche an arbeits-"taktik" und festigkeit.
Für einen ersten flügel würde ich was kleineres machen...ungeteilte fläche für einen hangsegler oder so was.
dann hast du die wesentlichen arbeiten schon mal gemacht und wenn's nicht so toll rauskommt hast du nicht so viel zeit und geld investiert.

gruss, christoph

ps in unserem schweizer "verbandsheftli" (modellflugsport) gab es eine sehr gute anleitung.
wenn du willst, scanne ich sie ein, bitte pn)

holzgeier
17.12.2010, 14:55
Hallo Christoph,

euer schweizer "verbandsheftli" (;)) ist bestimmt ein guter Ratgeber.
Ich habe die Möglichkeit, den Styroporkern schneiden zu lassen. Der Kern sollte nur mit Abachi oder GFK (habe gehört es soll einfacher und schöner sein) beplankt werden. Die Fläche sollte Störklappen haben.
http://www.modellbau-steinhardt.de/rumpf/mospl.jpg

ich denke mal, dass die Fläche von der Geometrie her nicht allzu schwer zu bauen ist...

Manuel_K
17.12.2010, 16:02
"Abachi oder GFK"
ich würde hier kein _oder_ sondern ein _und_ setzen. ;-)

Also Fläche mit Glasmatten verstärken und dann Abachi als Deckfurnier.
Schöner wird es mit Glas nicht aber deutlich stabiler.


Ob man heute aber noch ein Eppler E203 verwenden will ... weis nicht, meiner Meinung nach gib es hier zeitgemäßere Profilierungen. :rolleyes:

hänschen
17.12.2010, 16:27
[QUOTE=Manuel_K;2127363

Ob man heute aber noch ein Eppler E203 verwenden will ... weis nicht, meiner Meinung nach gib es hier zeitgemäßere Profilierungen. :rolleyes:[/QUOTE]

das ist doch sehr von den einzelnen Vorstellungen abhängig, die hier ist so ähnlich profiliert:
http://www.gromotec.de/Phoebus_B.html
fliegt sehr vorbildgetreu.

Manuel_K
17.12.2010, 18:15
Hallo Hans,

ja, vorbildgetreu fliegt das Modell mit dem Eppler sicherlich. Mehr Leistung bringt vermutlich ein moderneres Profil - da muss man sich halt entscheiden.

Aber wir schweifen ab, ich denke die eingehende Frage ist beantwortet. :)

Gruß Manuel

hangfraese
17.12.2010, 20:22
bauweise basiert im wesentlichen auf vorfabrizierten gfk-platten, die ich als beplankung benutze.
dafür habe ich mir eine grosse glasplatte organisiert (auf einer benachbarten baustelle wurden die fenster ersetzt).
die glasplatte wird gewachst, poliert und ggf. lackiert. dann glas 40 - 60 g/m2, dann kohle diagonal.

damit beplanke ich dann die kerne.
zuerst die oberseite, am besten mit vakuum
nasenleiste mache ich mit 2 -3 mm glasstab, den ich nach dem beplanken der ersten seite anklebe und die beplankung bündig abschleife.
dann schneide ich holm- und klappenstege aus
anschliessend baue ich holmgurte, stege, wurzelrippen und steckung* ein und beplanke die unterseite (alles in einem arbeitgang - schwitz! gute vorbereitung ist pflicht, mitarbeiterIn hilft sehr..)
* die steckung braucht eine führung, sonst gibt es einen propeller :D

hangfraese
17.12.2010, 20:26
in den nachbarbeitrag rein:

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=236849

Milan
17.12.2010, 20:32
Hallo Chris.

Willkommen im Club der Selberbauer.

Ich vermute, das die Steinhard-Mosquito die ehemalige von Gewalt ist - ein Fliegerkollege von mir hat diese vor ca. zwanzig Jahren gebaut und viel geflogen.
Die ist Klasse und du machst mit dem Modell nichts falsch.

Nun ja, für ein erstes Bauprojekt ist ein 4m Modell schon anspruchsvoll, jedoch bei guter Vorbereitung, ohne Zeitdruck und dem weglassen eigener "Ideen" bei der Umsetzung aber zu schaffen.

Die Links in dem Post von Koarl sind hilfreich und verhelfen zum Bauerfolg.

Nur Mut - hier wird Dir schon geholfen!

LG

Harry

Milan
17.12.2010, 20:36
Autsch, Fehler.

Sollte Hallo Lukas heissen und nicht Chris.

LG

Harry

holzgeier
17.12.2010, 22:04
Hallo Harry,
ich denke, dass ich wohl an mich glauben muss...:D
Am liebsten wäre mir ein Profil, dass auch bei den Querrudern ganz normale Standardservos zulässt und nicht zu flach wird. Das optimale Profil sollte sich für heizen, langsames drehen in der Thermik und einfachen Kunstflug eignen.
Ich denke, dass sich ein einfaches allroundprofil gut eignet. Leider kenne ich mich mit profilen (noch) nicht so gut aus...

Milan
18.12.2010, 13:33
Hallo Lukas.


Leider kenne ich mich mit profilen (noch) nicht so gut aus...

......Genau das meinte ich mit eigenen Ideen weglassen.

Bau den Flieger so, wie in der Bauszkizze angegeben - das funktioniert garantiert wie dort vorgeschlagen.

"Besser" machen kannst Du es dann bei den nächsten Modellen immer noch
und erpart dir unnötigen Frust - gerade beim ersten Modell.

Standardservos mit 20mm Dicke sind selbst bei einem 4m Flügel nicht unter die Beplankung zu bringen. Miniservos mit 15mm Dicke kosten da auch nicht die Welt.

LG

Harry

Gast_17021
18.12.2010, 17:18
Moin

Darf ich dich mal kurz wieder auf den Boden zurückholen?


...Querrudern ganz normale Standardservos... ...für heizen, langsames drehen in der Thermik und einfachen Kunstflug eignen...

Das mit den Servos geht schon klar, ist nicht tragisch wenn die ein bissl rausschauen, da machst du mit einer kleinen, falschen Steuerbewegung mehr "kaputt".

Heizen, Schrittgeschwindigkeit, Dynamik... Wow, und das als erstes Modell? Nicht schlecht!

Bau erstmal überhaupt eine Fläche. Am besten ~2m, am Stück, nimm ein bewährtes Profil für die Klasse ala RG-15, MH-32, HM-51, bring das Teil zum Fliegen. Beschäftige dich danach mit Holmen, Steckungen, Profilen, Ruderverkastungen, Nasenleisten, und, und, und...
Wenn du dann für deine 3 Anforderungen jeweils eine perfekte Fläche in die Welt gesetzt hast, dann kannst du versuchen die Eierlegendewollmilchsau (am besten sollte die Kiste natürlich auch noch unter 5kg bleiben?? Dann wird das entweder teuer oder es muss vel Erfahrung einfließen damit das mit dem Heizen noch klappt!) zu bauen, bis zu dieser ist es aber ein längerer Weg, ausser du hast jemand erfahrenen, mit dem du die Flächen bauen kannst und der dir auch wirklich zur Seite steht.

Ideal ist der Einstieg über Schneiden und direkt Fliegen (sofortiges Erfolgserlebniss ;)) mit einem Zagiverschnitt mit kleinem Kiefernholm den du mit wenigen Punkten Heißkleber oder PU fixierst und Paketband drüber. So ein Ding Fliegt gut und man lernt dabei viel bei einem Einsatz von max 10€, aber einigen ist das halt "unter der Würde"...

Gruß Christian

Jantar
19.12.2010, 10:15
Hallo,

Der Rat vom Christian ist sehr gut, dem möchte ich noch ein paar eigene Erfahrungen zufügen. Sei wirklich nicht zu idealistisch beim neuen Flieger. Die Erfahrung hab ich heuer machen dürfen. Die Naht der GFK-Rümpfe stört echt nicht. Ich habe mir dieses Jahr einen 2 Meter Segler gebaut, super Optik, doch Flugeigenschaften jenseits von Gut und Böse. Hatte den Rumpf des kleinen Seglers in meinem Wahn komplet abschliffen, grundiert und super lackiert, doch das Gewicht mochte er garnicht, und so wanderten noch 200 gr. Blei in die Schnauze. Die relativ dünnen Flächen dankten den gut 1,4 kg Gewicht mit schlechten Flugeigenschaften, und so hat es der Flieger nie über zwei Gleitflüge ins Tal geschaft. Der Brachialaufbau der Flächen hatte aber auch den Vorteil, dass der Flieger noch heile ist, und so fristet der Segler nun an der Decke als Ausstellungsmodell sein Dasein.

Und die Lehre daraus ist, zu schwere Flieger fliegen nicht!

Viel Erfolg beim Bau deines neuen, aber wie es der Christian schon gesagt hat, würde ich auch noch einen Kleineren Flieger vorher bauen um Erfahrungen zu sammeln, an deiner Stelle. Sonst gibst du viel Geld für ein schönes Standmodell aus.

Frohe Weihnachten,

holzgeier
19.12.2010, 11:01
Hallo miteinander,

ich habe einen Modellbauer an der Hand, der wirklich sehr viel Erfahrung im Bau von Flächen hat. Er hat vom 5,20er bis zur 1,5m Hangfräse schon fast alles gebaut. Er würde mir aktiv zur Seite stehen.;)

Gast_17021
19.12.2010, 11:16
Moin

Dann viel Spaß beim Bauen. Es wäre wirklich einfacher, bzw dann eigentlich jeder Beitrag völlig überflüssig gewesen, hätten wir gewusst daß du nicht alleine baust.

Viel über das Projekt hast du aber wohl noch nicht mit ihm gesprochen, sonst wären deine Beiträge anders ausgefallen!

Gruß Christian