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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : motorenwahl für eigenbau



supermoto-xt
17.12.2010, 12:39
hi, ich möchte diesen winter mit einem eigenbau beginnen.

spannweite ca. 1m
länge ca. 80cm
flügelfläche ca.17dm²
tiefdecker, bodenstartfähig, ungern über 1kg abfluggewicht.

einen os max 25 fx habe ich noch rumliegen, mit extremdämpfer.

als brushless dachte ich an diesen hier:
http://www.hobbyking.com/hobbyking/store/uh_viewItem.asp?idProduct=5690

dazu diesen regler:
http://www.hobbyking.com/hobbyking/store/uh_viewItem.asp?idProduct=9482

akkus hab ich noch 3s2200mah, 2 stück, sind manchmal in einem anderen flieger in benutzung.

vorteil verbrenner: volle leistung bis der spritt leer ist-dann einfach tanken und weiter gehts.
nachteil verbrenner: viel aufwand zum starten, viel zu transportieren (startbox)

vorteil elektro: akku dran und los gehts
nachteil elektro: nicht so lange flugzeiten wie mit verbrenner

wozu würdet ihr raten? hat jemand mit motoren von hobbyking erfahrungen gemacht?

Suzibiker1200
17.12.2010, 15:57
ob Verbrenner oder Elektro mußt Du schon selber entscheiden. Zu den Motoren kann ich Dir was sagen. Hab mir 3 Motore bei HK bestellt. 2 waren ziemlich schnell hinüber und der dritte liegt jetzt hier rum.
Ich kaufe meine Motoren wieder hier und hab auch noch Garantie.

ducfieber
17.12.2010, 16:05
Hallo ich benutzte die orangenen Turnigx Motore. Hatte noch nie Porbleme damit ob 50Watt oder 4Kw Motor. Ich würde nur die Goldstecker kontrollieren auf gute verlötung.
Gruß
Torsten

rc-shorty
18.12.2010, 13:52
Moin supermoto-xt,

ich schreibe hier für die Elektro-Fraktion.
Die Erfahrung hat uns gelehrt, wenn man ein Modell, flott durch die Gegend kutschieren will, braucht man eine Leistung, von 200 bis 300 W/kg Fluggewicht, die wirklich an der Motorwelle anliegen. Auch als Ausgangsleistung bekannt.

Wenn du annimmst, dass dein Flieger so um ein Kilogramm wiegt, brauchst du gar nicht mehr groß umrechnen, und weißt sofort, das deine nötige Ausgangeleistung, im obigen Bereich liegen sollte.

Um aber diese Ausgangsleistung zu berechnen, braucht man den gemessenen Stromfluss, die dein Antrieb abgibt. Hat man diesen Wert erst einmal gemessen, kann man die Eingangsleistung berechnen, und danach werden die Verluste, aus Wirkungsgrad des Motors, falls vorhanden Getriebe, und der Luftschraube (Schlupf), von der Eingsleistung subtrahiert. Das Ergebnis ist, die oben beschriebene, Ausgangsleistung.

Wenn du also wirklich praxisnah, dein Antrieb berechnen willst, kommst du um eine Messung, der Stromstärke nicht herum. Dies ist wieder von der Wahl deiner Luftschraube abhängig, sprich Drehzahl und Schub des Motors, sind wichtige Parameter, für die Größe des Stromflusses.

Alles nicht so einfach, ne? Von wegen einfach nur Akku dran und los gehts.

Dein Antrieb sollte mindestens 250 W haben, um ordentlichen Durchzug, für dein Modell, zu gewähleisten.

Deine Aussage, dass man mit einem Flieger mit E-Antrieb kürzer in der Luft ist, als mit einem vergleichbaren Verbrenner-Antrieb ist veraltet. Mit der uns, heute zur Verfügung stehenden Technik, ist meistens das Gegenteil der Fall.

Wenn du wirlich einen E-Antrieb einbauen willst, wirst du an diesen Überlegungen nicht vorbei kommen. Wenn dir der Stromfluss deines Antriebes bekannt ist, können wir ja hier die Ausgangsleistung berechnen, um zu sehen, ob dein Antrieb, der dir vorschwebt, passt, und wen ja, wie kann man ihn vielleicht optimieren.

Bis dahin, schöne Grüße, Thomas

rotor02
18.12.2010, 14:55
Hallo Thomas,

das gleiche Problem wie der Ursprungsfrager hatte ich auch. Irgendwie erschien es mir als ob sich da irgendwo die Katze in den Schwanz beißt und hilflos draufrumnuckelt.
Wenn ich einen Motor habe, kann ich zwar den Stromfluss messen und dann wie du erklärt hast die Ausgangsleistung berechnen.
Aber wozu? Ich habe ja dann einen Antrieb. Und ein paar Motoren auf Verdacht kaufen ist mir irgendwie zu teuer gewesen.
Bitte nicht falsch verstehen. Für mich als Elektro-Einsteiger ist das eine ernstgemeinte Frage, die mich beim Studieren der Motordaten immer wieder beschäftigt.
Ich habe dann in einem Forum die Antwort bekommen: Motorgewicht ~= 10% des Modellgewichts = sehr gute Flugleistungen. Ich weiß: Ist irgendwie unwissenschaftlich, aber scheint im großen und ganzen hinzuhauen :p

Roman

Hans J
18.12.2010, 15:13
Hallo Thomas, hallo Roman,

nicht Motoren kaufen und dann nachrechnen sondern vorher rechnen (lassen)! Lad dir das kostenlose Programm DriveCalculator http://www.drivecalc.de/ herunter und spiel ein wenig damit herum. Dort sind Daten sehr vieler E-Motoren, Akkus und Luftschrauben enthalten. Du wirst schnell feststellen, daß du ganz brauchbare Ergebnisse bekommst und Fehlkäufe künftig kaum noch vorkommen.:)

Als Motoren setze ich seit Jahren sowohl Markenmotoren wie Axi, Plettenberg oder Kontronik als auch diverse Motoren von Hobbyking ein, alle funktionierten bisher problemlos.;)

Zum Verbrenner kann ich dir nichts sagen, setze ich seit 30 Jahren nicht mehr ein.

balsawurst
18.12.2010, 16:44
Moin supermoto-xt,
mein Favorit für bis 1kg Flieger von Hk wäre der Turnigy Park480 Brushless Outrunner 1020kv mit 80 Gramm schon schwer genug und mit 4mm Welle.
Den Steller kannste ja mal bestellen,der ist ja leicht und kann 40A und auch mal 6S lipo.