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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Lackproblem!



Andi1
03.01.2004, 18:47
Hallo!

Habe meinen Seglerrumpf (GFK-weiß) mit einer roten Nase versehen. Angeschliffen, abgeklebt und mit Simprop-Spraydose rot lackiert. Habe das auch schon bei einem anderen Flieger so gemacht (mit dem selben Lack)und hatte nie Probleme.
Diesmal hab ich aber das Problem, dass der Lack nicht richtig trocknet. Er ist zwar nicht mehr feucht, aber an den Übergängen zum weiß lässt er sich mit dem Finger verwischen.
Was ist passiert? Lackdose alt? oder ??????
(Verwendetet Lackdose wurde neu gekauft!)

Da dies natürlich kein wirklich toller Zustand ist, bei jeder Berührung die Farbe zu verwischen möchte ich den roten Bereich nun mit 2K-Klarlack (Standox) versiegeln.

Ist das möglich oder wird die Sch....e dann noch größer. Möchte das Lackierte aber nur im allerschlimmsten Fall wieder abmachen.

Wer hat eine Idee!

Danke

Andreas

PS: Da es in meinem Keller nicht wirklich warm ist (15°C) habe ich den Rumpf heute mal über einen Heizkörper gelegt- vielleicht härtet der Lack ja doch noch aus!

Gerald Lehr
03.01.2004, 19:29
Kenne ich das Problem,

nach ca. 6 Wochen war der Lack endlich trocken.
Ich kaufe das scheiß Zeugs nie wieder !!!

Außer die machen das wieder besser - ich hatte noch eine alte dose mit dem Lack, ca. 4 - 5 Jahre alt - 24 Std. trocknen und gut.

Andi1
06.01.2004, 16:19
Hi!

Alle auf Schiurlaub?

Mein Lack ist in der Zwischenzeit (Rump lag 2 Tage auf dem Heizkörper) getrocknet.

Kann ich trotzdem mit Klarlack drüber?

Andreas

Joachim1
06.01.2004, 18:45
Hallo Andi,

ich hatte schon einige Antworten, bezüglich der Simprop-Spraylacke, in´s Forum gestellt:

Die "neuen" Spraylacke sind qualitativ schlechter geworden :mad: . Zum Einen dauert eine Durchhärtung im beheizten Raum ( ca. 20-24° ) bis zu 7 Tagen, und zum Zweiten ist die erzielbare Oberfläche nicht so glatt wie bei den "alten" Spraylacken der Firma Simprop. Erkennbar sind die "neuen" Spraydosen an der dunkelblauen Lackierung, sowie der Aufschrift "Simprop Color 2000". Ich habe bis zur Markteinführung der aktuellen Spraylacke immer gern mit den Simproplacken gearbeitet, jetzt, nach mehreren negativen Erfahrungen, nehme ich hiervon Abstand.

Da Du nun bereits deinen Flieger hiermit lackiert hast, rate ich zum warten ( ca. 5-7 Tage ), und danach kannst Du wie gewohnt weiterlackieren.

Viele Grüße
Joachim

[ 06. Januar 2004, 18:46: Beitrag editiert von: 22848joachim ]

Andi1
07.01.2004, 09:34
Danke Joachim!

Ja stimmt, der Lack hat bei mir jetzt ziemlich genau 7 Tage gebraucht um auszuhärten.
Die erziehlte Oberfläche dagegen ist spiegelglatt!

Werde in Zukunft wieder alt bewährten 2K-Lack verwenden - da brauch ich nicht "schwitzen" und weiss was ich habe. Ist zwar mehr Aufwand aber das Ergebnis dafür besser.

Andreas

MPX- Flieger
22.01.2004, 22:02
Hallo Leute,

ich habe das gleiche Problem mit dem "ACRYL-FIX" von Graupner! Bei mir trocknet das Sch... Zeugs auch nicht. Auf der Dose steht: "Schnelltrocknender Qualitätslack..."- was verstehen die unter schnell :confused:
Ich wollte eine neue GFK-Haube gelb/schwarz lackieren. Die Dosen habe beide neu gekauft und jetzt DAS :(

David

TurboSchroegi
23.01.2004, 08:16
Hi Folks !

Wo lakiert ihr denn, bei welcher Temperatur ? Gerade im Winter hatte/habe ich immer Probleme, wenn ich lackierte Teile (auch laminierte Teile) im Keller trocknen lasse. Die Temperatur geht halt recht tief runter und die Zentralheizung schaltet in der Nacht ja auch ab. Steuergerät der Heizung anders Programmieren oder elektrische Heizungen etc. verwenden ;)

Ob das bei dem Simproplack hilft, keine Ahnung. Weiterlackieren m.E. erst nach vollständiger Trocknung.

Grüße Helmut

plinse
23.01.2004, 09:10
Moin,

da wir ja mit unserem Hobbie nicht die Energiebilanz des ganzen Haushaltes verdreifachen wollen ;) bietet sich für all sowas eine Temperbox an.

Habe gestern gerade eine größere gebaut, weil die alte in unserer Werkstatt für meine neue Flügelform zu klein ist...

Kosten betrugen etwa 12€ für Styro und etwas Bauschaum, den ich eh brauchte. Ob man da nun lackierte oder laminierte Teile reinlegt, ist eigentlich egal, aber so man mit diesen Werkstoffen arbeitet, gehört sowas eigentlich in eine Werkstatt.
Dazu braucht man noch 1 oder 2 alte Konservendosen + Fassungen für Glühbirnen, also die Gesamtkosten belaufen sich auf unter 20€, also weniger als ein Servo.

Zu den Lacken: Schade dass immer wieder die gleichen Erfahrungen gemacht werden müssen. Lack kaufe ich da, wo man was davon versteht und so man sich auf ein paar Grundfarben beschränkt, ist das sogar wesendlich billiger als Sprühdosen, dann nimmt man ein paar Liter (leider meistens die Mindestabnahmemenge)und kann sich praktisch alles mischen und mit etwas Übung kommen da auch andere Farben als braun bei raus ;) .

Bei 1K Lacken sind Trockenzeiten wie bei vergleichbarem 2K nicht zu erreichen, staubtrocken werden die spätestens nach ein paar Stunden (auch ärgerlich, denn in ein paar Stunden setzt sich immer etwas Staub ab, mehr als in ein paar 5 min).

Joachim1
23.01.2004, 20:21
Hallo Helmut,

bei den Simprop-Lacken hilft´s garantiert nicht. Ich habe meinen Hobbykeller im Winter für Lackier- und Laminierarbeiten durchgehend ( ! ) auf 20 -24° mittels Ölradiator hochgeheizt. Auch ein guter Luftwechsel ist gegeben, bedingt durch eine nicht 100% abdichtende Kellertür.

Joachim

Meine Homepage : jt-yachtmodelle.de (http://www.jt-yachtmodelle.de)

Thomas Wolf
25.01.2004, 21:51
Hi,hatte Ende letzten Jahres das gleiche Problem mit den Simprop-Lacken.Siehe auch hier (http://www.rc-network.de/cgi-bin/ubb/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic;f=51;t=000145)