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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : MEIN ZDZ100NG läuft endlich !!!



Klaus Spindler
07.06.2005, 22:24
Hallo zusammen,

ich habe auf der letzten Messe in Sinsheim Torsten Preuss - http://www.tp-funktionsmodellbau.de/
kennengelernt. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon nahzu am verzweifeln, weil mein ZDZ100NG nicht zum Laufen zu bewegen war.

Nach einem netten Plausch stand meine Entscheidung fest - heimfahren, Motor einpacken und zu Torsten schicken.

Torsten hat sich intensiv meinem Motor angenommen.
Zusätzlich zu seinem "Standardprogramm"
1) Überstömkanäle polieren
2) anderer Drehschieber um das Überfetten zu beseitigen
3) Kurbelwelle feinwuchten
war bei mir auch noch nötig, einen der beiden Kolben mit Blei "aufzudicken" - da ein Zylinder nahezu "0" Kompression hatte!!

Diese Überarbeitung kostet 40€ pro Zylinder - find ich sehr fair - bei mir gesamt 110Euro - wegen 30 Euro fürs "Aufdicken" (in einer anderen Firma)

Seit meinem gestrigen Besuch - Abholung meines ZDZ100NG (bei dem Besuch hat er mir auch gleich meinen 3W150 richtig eingestellt) habe ich erfahren, dass zukünftig statt eines anderen Drehschiebers sämtliche ZDZ/TP Motoren gleich auf Flatterventilsteuerung umgebaut werden !!! - dann ist auch das Ansaugen + das Anspringen super !!

Fliegergüße
Servus KLaus
P.S:
Torsten ist nicht nur ein SuperNetter Mensch sondern hat auch noch das gewisse "Ehrgefühl" - er bringt JEDEN Motor zum Laufen!!!

Kenia
08.06.2005, 08:20
Hallo,
ist schon irgendwie komisch da kauft einen Motor für richtig viel Geld und was,er läuft nicht vernünftig.Wieso kriegen sowas die Hersteller nicht hin?Ich schätze mal für den guten werden die tage jetzt verdammt lang.Bei den Preisen gibt es keine üerlegung mehr noch lange selber daran rumzumachen.

@Klaus was hat sich genau an der Laufqualität deines Motors jetzt verbessert?Leistung?Laufruhe?Standgas?Gasannahme?Oder vielleicht gar alles?

MFG Thomas Deinert

quaxxx
08.06.2005, 16:58
Hallo Klaus,

ich verfolge diesen Beitrag und auch den vorangegangenen mit dem ZDZ 100 seit ein paar Tagen.

Ich besitze einen ZDZ 50 der ersten Generation, also den ohne eloxierte Teile. Ich habe den Motor vor über zwei Jahren erstanden. Seitdem ist er noch nie anständig gelaufen.
Meine ersten Versuche in einem Big Jim von Möhle habe ich wegen Absturz abbrechen müssen.
Ich habe dann im Winter für den Motor eine KHK-Extra 330 S (Klotzbach) gebaut.

Für den Bau unseres neuen Flugplatzes musste ich bis letzten Herbst auf den Erstflug warten. Super. Aber mit wenig Gas. Beim Zweitflug ging der Motor aus, Landung zu lang hinter dem Platz (nix passiert).

Beim 3. Flug wieder Absteller, zu kurze Landung – Fahrwerk beschädigt. Flieger den ganzen Winter nicht angepackt.

In diesem Jahr erneuter Versuch. Ich hatte mich informiert, und einen Anschluss zur Druckregulierung auf die Vergasermembran (Messingröhrchen auf den Deckel mit Schlauch und 0,7 mm Bohrung durch Messingrährchen) montiert, die Frischluftzuführung in den Rumpf mit einem Lüftungsloch im hinteren Bereich des Rumpfes verbessert, damit er genug Ansaugluft bei geschlossener Kabinenhaube bekommt. Außerdem wurde um Überhitzung auszuschließen, die Motorhaube demontiert.

Erster Flug ok, im unteren Drehzahlbereich läuft der Motor unrund. Anspringverhalten super, nach sieben Schlägen mit Choke brummt er, Choke geöffnet braucht er noch 12 Schläge.

Zweiter Flug, jetzt halte ich ihn auf Drehzahl und jage die Maschine etwas. Oberer Drehzahlbereich ok.

Beim dritten Flug dann doch wieder einen Absteller im unteren Drehzahlbereich.

Einstellversuch letzten Samstag am Boden. Anspringverhalten sehr schlecht. Ich kann den unteren Bereich nicht richtig hinbekommen. Beim schnellen Gasgeben kommt er prompt, beim langsamen Gasgeben vom Leerlauf auf Vollgas kommt die Drehzahl über den gesamten Bereich etwas unwillig, kurz vor der Vollgasstellung setzt er dann brachial ein und läuft bei hoher Drehzahl rund.

Nachdem ich die Beiträge zu Torsten Preuss gelesen habe, wurde heute mit Herrn Preuss telefoniert. Er empfiehlt mir den Umbau des Motors von Drehschiebersteuerung auf Flatterventil. Ich denke ich werde das mal versuchen, bin gespannt, ob er den Motor hinbekommt.

Gruß

Günter

Klaus Spindler
08.06.2005, 21:33
Hallo zusammen,

bisher konnte ich noch nicht allzuviel testen -deswegen kann ich nix zur Leistung sagen -aber:
-Laufruhe viel besser
-stabiles Standgas bei guten 1000U/Min - extrem viel besser
-Gasannahme - sauber über den gesamten Drehzahllbereich

und vor allem er springt zuverlässig an !!!

Also eigentlich alles ;)

Servus KLaus

[ 08. Juni 2005, 21:33: Beitrag editiert von: Klaus Spindler ]

Kenia
09.06.2005, 01:36
Hallo Klaus,
das hört sich echt gut an!Dann bin ich mal auf die Leistung gespannt?Und wie das nach 10-20 Liter Sprit so aussieht?

MFG Thpmas Deinert

Gast_102
09.06.2005, 18:12
Hallo,
Ein Vereinskolege hatte nun kontakt zu der Firma, und hat mir mitgeteilt was dann gemacht wird.
Bei dem Motor ein ZDZ80RV wird dann auch empfohlen ein Flatterventil anstelle des Drehschieber einzusetzen.
Sobald neue Kohle da ist werde ich mir den Umbau leisten.
Ich freue mich nun schon auf einen endgültig zuverlässig anspringenden Motor. Bei mir dauert das Trauerspiel schon 2 Jahre... an.
Und wenn ich mich endlich mit dem Fliegen auseinandersetzen kann dann bekomme ich sicherlich auch wieder appetit auf mehr.

PW
10.06.2005, 08:57
Hallo Peter,

will die Kompetenz der Firma nicht anzweifeln; aber ich kenne zig ZDZ 100 Motore, die völlig problemlos laufen und anspringen.

Ich selber habe zwei 100 ccm und zwei 40 ccm ZDZ; laufen ohne jedliche Probleme. Und wenn ich mir in der X-Klasse die ZDZ 100 Motore anschaue (z.Bsp. von Krumscheid, Lumpe, Lammich etc.); dann laufen die alle einwandfrei und springen sofort an.

Ob der Motor anspringt oder nicht, hat sicherlich nichts damit zu tun, ob eine Firma am Motor was ändert.

Alle Motore, die ich kenne (egal ob 3W, DA,ZDZ, MVVS etc.) laufen recht problemlos und springen problemlos an.

Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich einen Motor wie den ZDZ erst zu einer Firma schicken muss, damit dieser gescheit anspringt. Und wenn ich Probleme haben sollte, schicke ich den Motor zum entsprechenden Hersteller und "...da werden Sie geholfen ..".

Dass man an einem Motor Fine-Tuning machen kann, vesteht sich von alleine (siehe Brömer Tuning); hiermit die Laufeigenschaften (bessere Laufkultur) iund mehr Leistung erzielen kann, kenne ich auch; aber trotzdem laufen die Motor auch im Serienzustand und springen ohne Probleme an.

Kenne wirklich keinen Tuner, der dafür sorgt, dass ein Motor überhaupt anspingt bzw. besser anspringt.

Mich würde wirklich interessieren, was man am Motor verändert, damit ein Benziner - besser - anspringt?

Habe am Mittwoch den neuen G-58 Graupner Motor eingebaut; aus der Schachtel heraus in den Flieger geschraubt, 5-6 m drehen mit geschlossener Choeklappe gedreht, dann Choke auf und schon läuft der Motor. So kenne ich das von allen Benzinern.

Gruss

PW

foka4
10.06.2005, 09:20
Hallo,

@ Peter
Die von Dir genannten 100er sind aber allesamt alte Versionen, keine NG´s.
Die zahmeren Steuerzeiten sind hier offensichtlich zuträglich, auch was die Laufruhe anbelangt. Und seit dem Wechsel von Falcon auf die Zündung mit ZDZ-Aufschrift bei den blauen NG´s hat sich das Ganze nochmal verändert. Offensichtlich reagiert die aktuelle Zündung sehr unwillig auf Veränderungen der Einstellung Richtung spät. Die Versuche der hier Mitlesenden haben alle überienstimmend gezeigt, dass die Verstellung Richtung spät nichts bringt, ausser Anspringprobleme. Die Einhaltung der 0,1 - 0,2mm vor OT ist dringend anzuraten.

@ all
Auf weitere Empfehlung meiner X-Kollegen werde ich vor dem nächsten Fliegen den Motor noch mal grundlegend anschauen. Den Eletrodenabstand kontrolliere ich da er sich speziell in den ersten Laufstunden verändern kann. Der Elektrodenabstand soll eher kleiner gewählt werden als vorgegeben, keinesfalls größer. Ebenso schaue ich mir die Kerzen auf ein gleichmässiges Aussehen hin an und schraube dann die Kerzen mal abwechselnd rein und drehe den Motor durch um einen eventuellen Kompressionsunterschied zu "erfühlen". Messen kann ich es nicht.
Den starken Auswurf von schwarzem, unverbranntem Öl kann ich mir noch nicht erklären.

Mookie
10.06.2005, 09:23
Hallo zusammen,

kann Peter eigentlich nur beipflichten. haben 2 Benziner im Einsatz. Einen SM30 und einen ZDZ100. Beide springen bis dato absolut zuverlässig an (3malaufholzklopft).

Der Eindruck der hier entsteht, ZDZ und auch andere Motoren müssten erst mal generalüberholt werden, damit sie anständig laufen, find ich nicht ok und werden diesem Motoren sicher nicht gerecht.

Ohne irgendjemanden nahetreten zu wollen, aber ich denke viele "Probleme" sind auf Handlingfehler zurückzuführen. So zumindest meine Erfahrung.

Grüsse

Marc

Kenia
10.06.2005, 10:04
Hallo,


Den starken Auswurf von schwarzem, unverbranntem Öl kann ich mir noch nicht erklären.
was für Öl fliegts du?Ich hatte das bei meinen ZG auch immer.Es ist seit dem ich nur noch Castrol Öl fliege,so gut wie gar nicht mehr.Es sei den es ist sehr kalt draussen.

MFG Thomas Deinert

Raymund von den Benken
10.06.2005, 10:22
Hallo!
Habe jetzt hier und im Nachbarthread die Diskussion verfolgt und frage mich was eigentlich
mit euren Motoren los ist - oder liegts gar nicht am Motor?
Ich habe ZG, King, 3W Motoren und seit mehr als
12 Jahren auch ZDZ Motoren im Einsatz und keinen
davon umgebaut.
Den ersten ZDZ habe ich aus Tschechien direkt
bekommen als es in Deutschland noch keinen Vertrieb gab.Das war ein 80er Reihenmotor mit
Membraneinlass! (Die "alten" ZDZ hatten übrigends alle Membraneinlasssteuerung!)
Dieser 80er mit zwei Vergasern war nicht einfach einzustellen, läuft aber seitdem einwandfrei.
Ich hole mir das Modell mit dem Motor oft nach langer Standzeit aus dem Keller und der Motor läuft einwandfrei und ohne Mucken.
Von den "neuen" ZDZ habe ich den 160er (erste
Serie) und den 210er.Der 160er geht jetzt in die
5te Saison auf meiner "Bumble Bee" und hat noch
nie zu Klagen Anlass gegeben.
Wenn die Motoren lange gestanden haben muß man etwas mehr ansaugen als normal bis der Vergaser
wieder richtig nass ist.Dazu reicht es schon den
Propeller um den oberen Totpunkt hin und her zu bewegen sodass die Membranpumupe im Vergaser
arbeitet.
Ich habe bei allen Benzinern den Choke mit einem
Servo angesteuert. (Auch eine zusätzliche Sicherheitsmassnahme!!!)
Wenn angesaugt ist, wird mit eingeschalteter
Zündung und geschlossenem Choke und leicht erhöhtem Leerlauf angeworfen bis zur ersten Zündung (1-3 mal genügt) anschließend
der Choke h a l b geöffnet! angelassen. Der Motor
springt fast immer beim ersten Mal an.
Nach einigen Sekunden im Leerlauf wird der Choke dann ganz geöffnet und man läßt den Motor mit
leicht erhöhter Drehzahl warmlaufen.Erst jetzt
wird Vollgas gegeben.
Die Vergasergrundeinstellung wird praktisch nie verstellt!
Ich wende diese Methode bei allen Motoren
sei es kolbengesteuerte, membrangesteuerte,
oder drehschiebergesteuerte an und kann keinen
wesentlichen Unterschied im Startverhalten feststellen.Eine saubere Vergasereinstellung
ist meiner Meinung nach viel wichtiger als das
Ansaugprinzip.
Auch Membransteuerungen haben Nachteile besonders
bei den Boxermotoren wie die umfangreichen
Bemühungen der Brömers beweisen!
Übrigends kam letztes Wochenende ein neuer
ZDZ 120 für unseren Vereinsschlepper.
Aus dem Karton am Flieger angeschraubt, angesaugt
und schon lief der Motor ,nichts eingestellt und gleich geschleppt!
Also nichts für ungut aber wir müssen jetzt nicht
alle Motoren umbauen lassen!

Grüße Raymund

Galalie
10.06.2005, 10:33
Ich liebe meine ZG Motoren
Gruss Ulf

Klaus Spindler
10.06.2005, 10:44
Hallo zusammen,

Ich habe auch Motoren die "aus der Schachtel" heraus problemlos anspringen (3W50i, 3W75TS, 3W150QS) das sind aber alles Motoren die ein Flatterventil haben - sind bisher auch die einzigen, die ich NEU gekauft habe. Meine anderen Motoren/Benziner habe/hatte ich bis dato gebraucht gekauft.

Ich pflichte Peter absolut bei, dass "normalerweise" jeder Benziner anspringt, einzustellen ist und dann auch läuft - deswegen fliege ich auch fast ausschließlich Benziner;)

Aber leider gibt es wohl im ungünstigsten Fall durch Toleranzen bei der Herstellung Fälle, bei denen z.B. der Drehschieber soviel "Spiel" hat, dass dieser nicht sauber "dicht" macht. Dass das dann Probleme sowohl beim Ansaugen als auch im Betrieb (sofern er anspringt) macht, ist klar.

Als ich bei Torsten war, hat er mir mehrere solche Motoren/Drehschieber gezeigt - das hat auch mir als Laien eingeleuchtet.

Bei meinem ZDZ100NG hatte zusätzlich dazu ein Zylinder fast NULL Kompression - es war also gut (und nötig), dass ein Fachmann meinen Motor "überholt". In meinem Fall hat Torsten den Kolben dann zum "aufbleien" gegeben...

Der Fairness halber möchte ich aber ausdrücklich betonen, dass ich diesen Motor NICHT von Herrn Amelung bezogen habe !!!

Ev. war ja mein Motor einer, der auf dubiosen Wege - nachdem er in der Qualitätskontrolle bei ZDZ durchgefallen ist ??? - vom Laster gefallen ist und nach BRD kam ?!??!??! :p :p :p

Der Kontakt, den ich bisher mit Herrn Amelung hatte, war völlig OK - also wenn ich meinen ZDZ bei ihm gekauft hätte, hätte ich mich auch an ihn gewendet und bin mir auch sicher, dass er geholfen hätte!

Ob jemand seinen Motor zu Torsten bringt oder nicht, hängt sicher davon ab, ob er damit 100% zufrieden ist oder nicht.
Ein wichtiger Punkt ist meines Erachtens auch das Feinwuchten der Kurbelwellen - bei meinem ZDZ ist seit Torstens Überholung die stabile Leerlaufdrehzahl um über 400 Umdrehungen gesunken - bei uns nicht ganz unwichtig, da wir einen sehr kurzen Platz haben und demnach ein Drosseln des Motors im Landeanflug wichtig ist - es sein denn man macht in aus - aber dann gibt es halt keine 2. Chance ;)

Meinem ZDZ100NG - um wieder zum Thema zurückzukommen - habe ich nicht "zum Spaß" zu Torsten geschickt, sondern wollte ihn schon fast in die Tonne treten, nachdem ich an 2 aufeinanderfolgenden Tagen wirklich ca. 800-1000 mal -bis zur völligen körperlichen Erschöpfung- "in ihn reingehauen habe"!!!
Ich bin wirklich froh, dass ich auf Torsten Preuss gestossen bin und nun einen laufenden und anspringenden Motor habe.

Servus KLaus :cool: :D ;) :cool:

Raymund von den Benken
10.06.2005, 11:16
Hallo Klaus!
Ich finde es schon etwas komisch , daß du erst
jetzt erwähntst,daß dein Motor aus irgendeiner
"dubiosen" Quelle stammt.Natürlich sind die
Toleranzem beim Drehschieber der entscheidende
Punkt und auch sollte die Kompression stimmen.
Du darfst dann aber nicht verallgemeinern!
Darüberhinaus werde ich nie 800 mal auf einen
Motor einprügeln (das kann ich mir in meinem
Beruf ,wo es auf Feinmotorik ankommt gar nicht
erlauben) spätestens nach mehreren Versuchen höre ich auf und suche die Ursache!
Gruß Raymund

Klaus Spindler
10.06.2005, 11:30
Hallo Raymund,

mich hat bisher keiner gefragt, wo der Motor her ist- war für mich auch nicht relevant - ich hab mich ja nicht über schlechten Service beschwert, sondern hatte eifach einen ncicht laufenden Motor..

ich hab es so oft probiert, weil er ja immer "beinahe" gelaufen wäre - also Choke 3-5 mal kurbeln - Motor gibt an, Choke zu5-10 Kurbel Motor zündet 1-3 mal - dann aus.

Dieses Spiel konnte ich jedoch dann unendlich fortsetzen...

Servus KLaus

Gast_102
10.06.2005, 11:45
Hallo Ihr zweifler ...

Nehmt es einfach wie es ist ...

[ 10. Juni 2005, 12:05: Beitrag editiert von: Peter Brinkmann ]

loopeng
10.06.2005, 15:30
Servus Klaus ;) ,

Freut mich zu hören, dass dein ZDZ nun endlich mal richtig läuft. Macht doch gleich viel mehr Spass die ganze Sache :) . Wollt mal fragen: Hat Thorsten eigentlich ne Internetseite oder sonstige Kontaktadressen?

Viele Fliegergrüße und bis bald mal wieder,

Gebhard A.

P.S. Grüß mir auch den Karl-Heinz

Gast_2482
10.06.2005, 16:10
Original erstellt von loopeng:
Wollt mal fragen: Hat Thorsten eigentlich ne Internetseite oder sonstige Kontaktadressen?Siehe ersten Beitrag...

Gruss
Jean-Claude

loopeng
10.06.2005, 16:52
Hallo zusammen...

OOps, hab die Adresse total übersehen.... sorry und Danke.

Mfg,
Gebhard A.

Gast_102
10.06.2005, 21:15
Hallo Herr PW,


Original erstellt von PW:
Hallo Peter,

Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich einen Motor wie den ZDZ erst zu einer Firma schicken muss, damit dieser gescheit anspringt.

Kenne wirklich keinen Tuner, der dafür sorgt, dass ein Motor überhaupt anspingt bzw. besser anspringt.

Mich würde wirklich interessieren, was man am Motor verändert, damit ein Benziner - besser - anspringt?
Gruss

PWAuch wenn es nicht Ihrer Vorstellungskraft entspricht, heisst es nicht das es das nicht gibt.

Jetzt haben Sie die Adresse eines Tuners und Motorenbauer der das kann.

Wenn Sie es es wirklich interessiert was an dem Motor geändert wird, dann schauen Sie einfach mal auf die entsprechende Homepage, da wird das in einfachen und verständlichen Worten erklärt. Bei weiteren Fragen wird auch dort geholfen.

cap231
10.06.2005, 21:32
Hallo,

ich freue mich für die ZDZ Besitzer, die einen problemlosen Motor haben, der verlässlich anspringt und gut läuft. Ich hatte einen ZDZ 100, der eben überhaupt nicht ansprang. Ich bin nach Schilderung meines Problems vom Vertreiber als Märchererzähler bezeichnet worden....... mehr möchte ich dazu nicht sagen. Ich habe ihn dann eingeschickt, wiederbekommen und er sprang immer noch nicht zuverlässig an!! Jedenfalls lag das alles an mir und nicht am Motor und an der Beratung, wie man mir deutlich telefonisch mitteilte!? Danach erneutes einschicken. Offensichtlich war der Motor auch beim Vertreiber nicht zum laufen zu bewegen und wurde zum Werk eingeschickt. Ich habe letztendlich einen neuen Motor bekommen. Warum?? Das kann bei jeder Marke passieren, aber ich lasse mich nicht mehr verunglimpfen und habe den Motor gleich, ohne Frust zu riskiren, ungelaufen weiterverkauft. Er läuft hoffentlich ohne Probleme. Jedenfalls werde ich keinen ZDZ mehr kaufen. Das TP-Funktionsmodellbau hier Hilfe anbietet finde ich für solche Fälle toll. Aber eigentlich sollte ein Motor von Anfang an laufen. Ich möchte dies wirklich nicht verallgemeinern und ZDZ grundsätzlich einen negativen Stempel aufdrücken. Ich habe nur meine Erfahrungen geschildert. Es gibt eben positive und negative.

Gruß, Hermann

quaxxx
13.06.2005, 10:49
Hallo Hermann,
Dein Bericht spricht mir aus der Seele !
Ich habe vermutlich zu wenig Erfahrung mit Benzinern, um meinen ZDZ in den Griff zu bekommen. Daher wollte ich von den Methanolern weg um endlich mal zuverlässige Motoren zu haben. Mittlerweile bekomme ich die Methanoler in den Griff, weil ich mit OS Aggregate benutze, die einen hohen Zuverlässigkeitsgrad haben und ich auch besseres Verständnis von den Einstellungen besitze. Den ZDZ habe ich allerdings nie richtig in den Griff bekommen. Vermutlich ist das mit den Erfahrungen eines Profis kein Problem, aber mein Kenntnisstand hat icht dazu ausgereicht. Meine Erfahrungen mit dem Vertreiber sind ähnlich wie Deine. Was bleibt mir also übrig, als einen Strohhalm zur Rettung zu greifen? Ich habe meinen Motor nach lesen dieses Beitrags an TP geschickt und hoffe, dass er mir hilft. Wenn nicht, gelobe ich feierlich nie mehr einen ZDZ anzurühren. Dieses Abenteuer kostet mich mein liebstes Flugzeug, wenn ständig der Motor abstellt.
Mir ist schon klar, dass es erfahrene Leute gibt, die keine Probleme dieser Art kennen. Aber es soll auch einige ungeschicktere wie mich geben.....

Turboborie
13.06.2005, 13:40
Servus miteinander,

hatte auch einen ZDZ, einen 80B2RV.
Das war der einzige und mit Sicherheit der letzte ZDZ in meiner Modellflugkarriere.
Ich hatte bis jetzt einige Benziner diverser Hersteller, und nie hatte ich soviele Problem wie mit dem ZDZ.
Selbst der oftmals verfluchte Quadra lief besser!
Wie kann es zum Beispiel sein, daß ich die Kipphebelfeder aus dem Vergaser ausbauen, langziehen und wieder einbauen muß, um im Rücken fliegen zu können, ohne daß der Motor abstellt.
Das allein wäre nicht so schlimm. Schlimm ist, daß diese Maßnahme erst hier im Forum besprochen/herausgefunden und dann, viel später, bei ZDZ veröffentlicht wurde. Das sieht nach Ingeniersleistung aus, welche von Kundenhand übertroffen wird.
Wie kannes sein, daß Zylinder plötzlich 0 Kompression haben, bei offensichtlich neuen Motoren und meistens bei Boxern, bei denen es nicht "soooo" auffällt?
Hat sich jemand von euch mal die Fertigungstoleranz der Zylinder angeschaut?
Da wird es dem Messwerkzeug schwindelig!
Da sind Querriefen drinnen, die man mit bloßem Auge sieht!
Mal ganz abgesehen von der Kerzenkonstruktion und deren Stecker...
Nein nein, ZDZ ist aus meiner Liste der großvolumigen Modellmotoren gestrichen.
Nicht nur, weil ich vielleicht einen Montagsmotor hatte.
Ist man mal ehrlich, häufen sich doch die Beschwerden der Besitzer.
Und nicht umsonst können sich Tuner in der Szene etablieren, welche die Fehler dieser Motoren in den Griff bekommen. Gäbe es diese Umstände nicht, gäbe keinen Handlungsbedarf und auch diese Firmen nicht.
Mir fällt im Moment niemand ein, der einen 3W verbessern würde?!?
Oder einen Moki, einen DA..........

headhunter
13.06.2005, 15:14
Hi!

Nur so zur Info:

Bei DA waren die Herren Brömer schon tätig...

Problem war heir wohl das Überfetten im Teillastbereich, welches die Brömers eliminiert oder zumindest gemildert haben.

Gruß

Marko

Mookie
13.06.2005, 15:21
Hallo zusammen...

Wenn ich mir aber anschau was für Klimmzüge bei den DA-Boxern gemacht werden mussten um den ominösen Drehzahlsprung in den Griff zu bekommen... Da gibts ja auch Tuningteile für den Vergaser... Und das ist ja wohl auch noch ein markenübergreifendes Phänomen.

Wenn ich mich recht entsinne mussten bei den DA50 nicht erst kürzlich die Pleuel getauscht werden? ;)

Es ist schon seltsam... Ich besitze 2 der am meist gescholtensten Motoren... Einen SM30 und einen ZDZ100... Beide laufen zu 100% zuverlässig. Muss wohl ein absoluter Glückspilz sein :D

Gruss

Edit:

Und wie man hier sehen kann, sind auch andere Marken nicht von Problemen befreit :p

>>klick<< (http://www.rc-network.de/cgi-bin/beitraege/ultimatebb.php?ubb=get_topic;f=60;t=000530)

[ 13. Juni 2005, 16:09: Beitrag editiert von: Marc Grether ]

TST
14.06.2005, 10:06
Original erstellt von Marc Grether:
Muss wohl ein absoluter Glückspilz sein :D
Das ist es nicht.
Es gibt hier im Forum einen sehr ausgeprägten Marken-Fetischismus und einige Marken-Fetischisten (die z.T. nicht ganz uneigennützig Marketing betreiben. Wer zwischen den Zeilen lesen kann kennt die, die ich meine onehin). :D :D :D

headhunter
14.06.2005, 11:10
Zitat:

Das ist es nicht.
Es gibt hier im Forum einen sehr ausgeprägten Marken-Fetischismus und einige Marken-Fetischisten (die z.T. nicht ganz uneigennützig Marketing betreiben. Wer zwischen den Zeilen lesen kann kennt die, die ich meine onehin).

Da muß ich Dir recht geben. Das gilt übrigens nicht nur bei Motoren sondern, ganz allgemein.
Kommt einem manchmal vor, als ob das "eigene" Produkt unfehlbar wäre und man gleichwertiges oder gar besseres bei den anderen Anbietern niemals erwarten könne.

Da hilft nur zwischen den Zeilen lesen und Augen auf halten. Mit der Zeit erkennt man´s schon...

Ich hab mittlerweile Benziner von MVVS, 3W, ZG, und ZDZ im Einsatz und meine eigenen Erfahrungen gemacht. Im Grund funktioniert bei mir alles weitgehend problemlos. Wenn´s klemmt ist es meistens eigenes Verschulden und liegt in meinen Fällen nicht am Motor oder Hersteller. Denke aber, daß es durchaus realistisch ist, daß Leute mit dem Handlng teilweise Probleme haben. Dafür professionelle Hilfe zu erhalten ist doch schon mal nicht schlecht. Wenn man überlegt daß viele der verwendeten Bauteile eher für Industriebedarf und "Gartengeräte" gedacht waren, können die nicht immer 100% unseren Ansprüchen genügen. Ne Kettensäge wird selten im Teillastbereich betrieben. Warum sollte der Vergaser dann für diesen Bereich optimiert sein?.

Wir sollten froh sein, daß es Tüftler gibt, die versuchen, solche Dinge zu verbessern.

Von daher halte ich das Angebot von tp für interessant.

Gruß

Marko

[ 14. Juni 2005, 11:16: Beitrag editiert von: headhunter ]

Mookie
14.06.2005, 11:25
@Marko

Dem ist nichts hinzuzufügen!

Gruss Marc

PW
15.06.2005, 11:37
Hallo Herr Brinkmann,

wie bereits gesagt:

Man kann am Motor "tunen" und verbessern.

Siehe Mercedes, die ihre Motor für die Formel 1 nach England (M. Illien) schicken, wo dann noch Feinarbeit gemacht wird.

Siehe Brömer Tuning im Bereich Modellflug.

Aber ich glaube nicht, dass ich einen Modellmotor zu einer Firma schicken muss, damit der Motor überhaupt anspringt.

Leistungssteigerung, Feinwuchtung etc; o.k.; aber nicht zum Anspringen.

Sorry; aber ich habe zig verschiedene Benziner in Betrieb und alle springen problemlos an.

Das gilt auch für ZDZ. Kenne zig Benutzer eines ZDZ 100 und die springen ohne Probleme an.

Wenn ein Benzinmotor nicht anspringt, gibt es nur drei (Motoren) Dinge, an denen es liegen kann:

Dazu kommt dann noch der Benutzer als eventuelles 4. Problem.

Warum sollte ein ZDZ nicht problemlos anspringen ??

Schauen Sie in die X-Szene; der werden ausschliesslich Benziner (viele 100 ccm ZDZ) geflogen und alle Typen springen sofort an.

Müssen die Motore ja auch wettbewerbsmäßig aufgrund des Zeitlimits !

Ich bezweifele in keinster Weise die Kompetenz der Firma; aber dass ein ZDZ Motor überhaupt anspringt, dazu wird keine Tuningfirma benötigt!

Gruss

PW

Rolf Germes
15.06.2005, 12:16
@ Marko !


Wenn man überlegt daß viele der verwendeten Bauteile eher für Industriebedarf und "Gartengeräte" gedacht waren, können die nicht immer 100% unseren Ansprüchen genügen. Ne Kettensäge wird selten im Teillastbereich betrieben. Warum sollte der Vergaser dann für diesen Bereich optimiert sein?.
Genau das sagt auch Andreas Nitsch (MechWerkAndi)!
Walbros sind nicht für den Einsatz in dynamischer Luft konstruiert .

Gast_102
15.06.2005, 14:30
Herr Wessels,

Ja klar, man glaubt ja nur was man sieht, und wenn es unangenehm wird kann man ja mal wegsehen ...


Ich kenne zwei unsinkbare Schiffe ... die Bismarck und die Titanic ... zumindest glaube ich das die als unsinkbar galten ...


:D Nur mal so zum nachdenken.

Für die Anderen :

Der Motor wird nun ausgebaut, verpackt und wird bald seine Reise antreten, ich habe nach meinem ersten Kontakt mit der Firma ein richtig gutes Gefühl.
Und alles wird Gut !

Andreas Bömer
15.06.2005, 15:58
Hallo zusammen,
ich denke dieser Themenbereich ist für viele Leute sehr, sehr interessant. Vor allem die dann erzielten Ergebnisse nach erfolgtem Umbau.....also schaun wa mal.

Gerade in dem Bereich der Motorentechnik und den daraus ableitbaren Ergebnissen brauchs keine Polemik oder philosophische Statements, hier reicht dann gutes altes ZDF (Zahlen Daten Fakten) aus.

Völlig unbestritten ist, dass es Montagsautos und/oder Montagsmotore gibt. Kein Hersteller dieser Welt ist davor gefeit, aber dafür gibt es ja schließlich die Garantie/Kulanzregelung. Die vielen unterschiedlichen Zulieferkomponenten sind auch nicht alle im Vorfeld kontrollierbar. Der Aufwand hierzu würde sicher den logistischen und dann schließlich auch den preislichen Rahmen sprengen. Aber ich glaube das ist auch nicht wirklich das Problem. ......

...Dies sitzt/kniet/steht (und dann auch meist fluchend und rot anlaufend) meistens vor dem Aggregat und sucht mangels Erfahrung/Kenntniss/Sachverstand einen Fehler, der unter Umständen sehr leicht zu beheben wäre, allerdings nur, wenn obiges vorhanden ist.

Leider ist die Bedienung und Handhabung der Modellmotore (egal ob Methanoler oder Benziner) nur einfach, wenn alle damit in Verbindung kommenden Komponenten (Tanksystem und Aufbau, Dämpfer/Rohrabstimmung, Drehzahlbereich, Kühlluftzufuhr/Abfuhr, Aufhängung, Vergasereinstellung, Zündzeitpunkt, Kerzenwahl, Verdichtung, Spritgemisch...etc, etc,...) ebenfalls einwandfrei funktionieren oder "passend" aufeinander abgestimmt sind.
Wer all dies nicht kennt, der tut sich mitunter damit sehr schwer und hat Probleme.

Bitte nicht falsch verstehen, aber meine Erfahrung hat mittlerweile ein grobe Faustformel entwickelt, die leider zu 90% den Anwender als Hauptfehlerquelle bestimmt hat.

Das Thema ist nun mal sehr komplex und bedarf eines gewissen Erfahrungsschatzes, um Problemfälle eleminieren oder schnellstmöglichst erkennen/eingrenzen zu können.

Ich kenne alle ZDZ Motore, ob die alten oder neuen und bis auf nicht erwähnenswerte Fehler, laufen alle zufriedenstellend. Der hier beschriebene Umbau auf Membransteuerung, würde meines Erachtens auch den größten Vorteil dieser Motore eleminieren, da damit alle Probleme im Übergangsbereich hinzukommen würden.

Sicher kann man geteilter Auffassung über das eine oder andere Konstruktionsdetail sein, aber hier kommt die Herstellerseitige Kalkulation zum Ansatz, die eine Abänderung nur dann zwingend erforderlich macht, wenn damit Kosten zu sparen sind, oder Gefahrentypische Probleme auftauchen.
Sicher möchte jeder einen Motor, der eine nahezu unbegrenzte Standzeit, abnorme Leistung, geringes Gewicht, keine Vibrationen, leichtes Handling....etc, etc. hat, aber bezahlen wollen wir schließlich auch (nichts) dafür....eben die Eier legende Wollmilchsau.

Das ist meine (unmaßgebliche) Meinung dazu.

gruziee
Andreas

P.S. ich fliege übrigens DA und bin nicht ZDZ gesponsert....nur für den Fall, dass hier wieder von Werbung die Rede sein sollte...

Gast_102
15.06.2005, 18:03
Hallo Andreas,
Ich glaube das ich Dir in den allermeisten Punkten vollkommen folgen kann, auch das meist der grösste Fehler vor dem Motor sitzt ... kein Thema.
Bei mir selber und ich denke auch bei den anderen ist es auch kein Thema den Motor irgendwie ans laufen zu bekommen... davon ist nicht die Rede, sondern wie in meinem persönlichem Fall ich mir nen Wolf kurbel bis der Motor angibt ... und dann sehr sehr unwillig starten will, das auch nur beim ersten Start an einem Flugtag... soweit der Motor dann immer über die Zündung abgeschaltet wird ist bedarf es auch nur einen kurzen dreh über OT und das Teil rennt wieder.
Leider scheint es in meinem Fall so zu sein das der nicht richtig ansaugt und sich schwer darin tut ein zündfähiges Gemisch im Zylinder aufzubauen...
Wenn man versucht den Motor nach Anleitung zu starten gibt der bei geschlossenem choke nicht mal an ... da dreht man bis man schwarz wird...
Mittlerweile bin ich so weit das ich den Motor mit geschlossener chokeklappe und ein wenig geöffneter drosselklappe 4 - 5 mal kräftig durchdrehe, dann choke halb auf und drossel halb zu ... dann drehe ich einige male und der motor gibt an .. erst eine umdrehung dann drei ... das muss ich so drei bis vier mal machen und dann den choke ganz zu (edit : nartürlich ganz auf) ... erhöhten leerlauf dann drehen und mit ein wenig glück läuft der nach 5 - 10 umdrehungen... wenn nicht wieder choke halb zu drossel halb auf .. u.s.w.
Läuft der Motor dann einmal durch habe ich gewonnen. dann kann der nach dem abstellen über die Zündung quasi im vorübergehen angeworfen werden... einfach ein Traum. aber wehe der wurde anders abgestellt... dann iss schluss mit lustig.

Ach ja ... Motor, Zündkerze Zündzeitpunkteinstellung, Zündung ... alles tiptop lt. Amelung seiner Aussage nachdem er den Motor von mir hatte ...

Da ich den Motor umbauen lassen werde bin ich gerne bereit danach darüber zu berichten was sich an den von mir angesprochenen Eigenschaften geändert hat.
Sollte sich herausstellen das der nur nicht anläuft weil ich zu dämlich dafür bin, und es schafft jemand mir das trotzdem beizubringen bin ich auch gene zu bereit mich hier zu outen ... kein Thema.

[ 15. Juni 2005, 22:02: Beitrag editiert von: Peter Brinkmann ]

PW
16.06.2005, 07:38
Hallo Herr Brinkmann,

kann dem A. Brömer nur beipflichten. Mindestens 90 % der Probleme werden vom Benutzer ausgelöst.

Nochmals:

Für ein Anspringen eines Motors benötige ich keine "Tuning-Firma", die mir einen Motor umbaut.

Gruss

PW

foka4
16.06.2005, 09:09
Hallo Andreas,

total offtopic:
hat das einen tieferen Grund, dass Du bei Deinem Forums-Namen einen Buchstaben weggelassen hast...? :rolleyes:

airtech-factory
16.06.2005, 10:35
..vielleicht will er nicht erkannt werden :confused: :D

Gast_102
16.06.2005, 11:19
Herr Wessels,
?
Irgendwie habe ich das Gefühl das Sie die Beiträge nur überfliegen und nicht richtig lesen. Sie reden auch am eigentlichem Thema vorbei. Das Thema war das jemand eine Firma gefunden hat welche sich der Probleme annimmt welche der User bzw der normale Service nicht abstellen kann. Der Klaus hat dann geschildert was war, und wie es jetzt ist.
Für einige Leute die hier schreiben und einige mehr welche hier nicht schreiben wurde eine Alternative aufgezeigt.

Sie schreiben nun die ganze Zeit am Thema vorbei und reden von Glauben oder nicht Glauben, Vorstellen und nicht Vorstellen können. Ich bitte vielmals um Entschuldigung für die kommende Äusserung, aber Glaube und Vorstellung ist nur im Kopf real... auf dem Platz gelten andere Gesetze.

Ich bin persönlich der Meinung das Sie sich aus dem Thema raushalten sollten weil Sie nichts zu dem eigentlichem Thema beizutragen haben.
Warum komme ich zu der Meinung ? Ganz einfach ! Sie kennen keinen Menschen der Probleme mit den angesprochenen Produkten hat und sind selber nicht betroffen, folglich können Sie nichts informatives zu dem Thema beitragen.

Beim Andreas Brömer sehe ich das anders, zumal ich mitbekommen habe, das er sich eingehend mit Unzulänglichkeiten unserer Antriebsagregate auseinander setzt. Auf Grund seiner Aussage habe ich mich gestern noch mal ein längeres Gespräch gehabt wg Drehschieber vs. Membransteuerung.
Der Andreas hat meiner Information nach Recht mit der Aussage das man sich auch nachteile mit der Membransteuerung einhandelt.
Ich habe auch erfahren das die Drehschiebersteuerung exakte Steuerzeiten erlaubt, welches die Membransteuerung nicht zu leisten vermag.
Ich habe die Vor-u. Nachteile der Membransteuerung für mich abgewägt und werde trotzdem den Motor umrüsten lassen auf Membrane.

Ich habe schon öfter Beiträge vom Andreas gelesen, und ich finde diese informativ.
Ich bin schon auf die Schalldämpfersysteme gespannt... ich hoffe ich würfel nun nichts durcheinander...

PW
16.06.2005, 11:54
Hallo Herr Brinkmann,

des Lesens bin ich schon mächtig.

Wieso rede ich am Thema vorbei ??

Sie hatten Probeme mit dem Anspringen des ZDZ 100; und hierzu habe ich geäussert, dass ich keine Firma brauche, die mir hier mit "Tuning/Veränderungen" hilft.

Wenn ich hier Probleme habe, wende ich mich an den Hersteller ! Da muss am Motor nichts "getuned/modifiziert" werden.

Muss mich nochmals wiederholen:

Wenn es um Laufkultur, Leistung, Teillastbereich etc. geht, dann können entsprechende Personen/Firmen sicherlich noch das letzte aus einem Motor rausholen (siehe Brömer Tuning etc.).

Aber damit ein Motor gescheit anspringt, brauche ich keine Tuningfirma !! Ich glaube, da geht auch ein A. Brömer mit mir konform.

Und wenn ich einen neuen Motor habe und eine andere Firma - auch wenn es fachmännisch gemacht wird - am Motor rumgefummelt hat, dann dürfte auch klar sein, dass die 24 Monats Garantie erlischt.

Muss sich eben dann jeder selber überlegen, ob einer einen eventuellen Garantieverlust bei einem Neuprodukt in Kauf nimmt oder nicht.

Sorry, aber ich glaube, dass ich mehr ZDZ Motore gesehen habe als Sie, und dieses im harten Wettbewerbseinsatz und diese Motore laufen wie ein Uhrwerk, sowohl bei Regen und Hitze und springen auch an.

Wenn ein Benziner nicht gescheit anspringt, dann kann das nur an wenigen Dingen wie der Zündung, dem Zündungsakkeakku, dem Vergaser/Einstellung oder dem Benutzer liegen.

Dass die heutigen Benziner im Leerlauf recht mager stehen müssen, ist bekannt. Das hat zur Folge, dass man zum Teil beim Anwerfen "nachchoken" muss.

Trotz Ihrer Ansicht, werde ich weiterhin im Forum meine Meinung äussern. Dass Sie mir raten, mich "rauszuhalten" ist schön und nett, aber letztentlich allein meine Entscheidung.

Ich glaube, Ihre Ansicht ist nirgends in den Forumsregeln verankert.

Nichts für ungut !

Gruss

PW

Finnz
16.06.2005, 12:05
Hallo zusammen,

es ist sicherlich keine typische Tuningmaßnahme einen Motor überhaupt zum laufen zu bringen, AMG-Mercedes werden auch nicht gekauft, weil die Serienemäßigen nicht anspringen.
Allerdings gibt es wohl wirklich Motore, die eben schlechter anspringen als andere, ursächlich sind wohl Streuungen bei den Toleranzen, insbesondere der Vergaser oder beim Drehschieber. Wenn ein Tuner durch Nacharbeit oder Selektion bestimmter Teile da Abhilfe schaffen kann, so ist da wohl nichts dagegen einzuwenden.
Weiterhin laufen, auch in den Händen erfahrener Leute nicht alle Motoren und Modell problemlos "aus der Schachtel heraus, mit nur zwei Zacken getrimmt, usw." Ich habe jetzt schon bei zwei ZDZ gesehen (und besonders viel komme ich nicht rum), dass bei annehmbarer Einstellung des Übergangsbereiches, der Leerlauf so mager ist, dass das Starten erschwert ist, und der Motor mehrmals abstellt bis er warmgelaufen ist und dann endlich Gas annimmt. Eine gewisse Ansaugschwäche schein es auch zu geben bei manchen Motoren.

Ein Umbau von ZDZ-Motoren auf Flatterventilsteuerung ist andereseits schon etwas heftig ist. Beide Systeme haben Vor- und Nachteile, wenn ich mir einen Golf Diesel kaufe, und feststelle das dieser rauh läuft, gehe ich auch nicht zum Tuner und lasse mir einen Benzinmotor einbauen. Ich gehe, theoretisch gesprochen sogar davon aus, dass der Drehschieber in Summe die technisch bessere Lösung ist. Es muss natürlich ordentlich gemacht sein.

Der obigen Texte von Peter Brinkmann und PW sind gepostet worden, während ich getippt habe, deshalb noch einige Worte zu PW: Dieser Mann hat einen riesen Erfahrungsschatz auf unserem Gebiet, und lässt uns in seiner Freizeit daran teilhaben. Da er teilweise auch mit gewissen Firmen verbunden ist, sind seine Aussagen vielleicht teilweise interpretationsbedürftig. Und was das Thema ZDZ angeht und die Erfahrungen die Peter mit seinen ZDZ gemacht hat: Wenn ich Amelung heißen würde und ein Herr Wessels bei mir bestellen würde....... (bei anderen "Namhaften" wird es ähnlich sein)

Abschließend: Eine Firma, die eine Dienstleistung am Kunden erbringt, die der Hersteller, Vertreiber nicht leisten kann oder will, Motoren überarbeitet und optimiert wird sich am Mark behaupten, wenn sie ihre Versprechungen halten kann, unabhängig was im Vorfeld spekuliert wird. Und dann sind alle glücklich..

Gruß

Klaus

[ 16. Juni 2005, 12:10: Beitrag editiert von: Finnz ]

Gast_102
16.06.2005, 12:36
Hallo Herr Wessels,
Ich erlaube mir auf die von Ihnen gestellten Fragen oder anmerkungen im 'Quote' zu Antworten, gekennzeichnet durch Fettschrift.


Original erstellt von PW:
Hallo Herr Brinkmann,

des Lesens bin ich schon mächtig. Das denke ich mir doch, wäre schade wenn nicht. mit 'nicht richtig' meine ich selbstredend 'nicht alles' (sorry) und nicht das Sie des lesens technisch nicht mächtig sind. Mein Fehler :D

Wieso rede ich am Thema vorbei ?? Das steht ja schon im Text beschrieben, also bitte noch mal lesen.

Sie hatten Probeme mit dem Anspringen des ZDZ 100; und hierzu habe ich geäussert, dass ich keine Firma brauche, die mir hier mit "Tuning/Veränderungen" hilft. Nun wenn Sie alles gelesen hätten wüssten Sie das ich keinen 100ccm Motor besitze, also besser noch mal lesen

Wenn ich hier Probleme habe, wende ich mich an den Hersteller ! Da muss am Motor nichts "getuned/modifiziert" werden. Habe ich selbstverständlich, aber vielleicht haben Sie das einfach überlesen

Muss mich nochmals wiederholen:

Wenn es um Laufkultur, Leistung, Teillastbereich etc. geht, dann können entsprechende Personen/Firmen sicherlich noch das letzte aus einem Motor rausholen (siehe Brömer Tuning etc.). Volle Übereinstimmung

Aber damit ein Motor gescheit anspringt, brauche ich keine Tuningfirma !! Ich glaube, da geht auch ein A. Brömer mit mir konform. Volle Übereinstimmungm mit A.Brömer

Und wenn ich einen neuen Motor habe und eine andere Firma - auch wenn es fachmännisch gemacht wird - am Motor rumgefummelt hat, dann dürfte auch klar sein, dass die 24 Monats Garantie erlischt. Der ZDZ hat 36 Monate, kann man aber nachlesen, mein Motor ist mittlerweile älter, deswegen erlischt da auch nix mehr.

Muss sich eben dann jeder selber überlegen, ob einer einen eventuellen Garantieverlust bei einem Neuprodukt in Kauf nimmt oder nicht. Volle Übereinstimmung

Sorry, aber ich glaube, dass ich mehr ZDZ Motore gesehen habe als Sie, und dieses im harten Wettbewerbseinsatz und diese Motore laufen wie ein Uhrwerk, sowohl bei Regen und Hitze und springen auch an. Wo wir wieder beim Glauben sind...

Wenn ein Benziner nicht gescheit anspringt, dann kann das nur an wenigen Dingen wie der Zündung, dem Zündungsakkeakku, dem Vergaser/Einstellung oder dem Benutzer liegen. Mir fallen Spontan noch weitere Gründe ein, Loch im Kurbelgehäuse, Vergaser Defekt, Unterdruckversorgung für die Pumpenmembrane nicht in Ordnung, zu geringe Kompression, fehlende Vorverdichtung, zu geringe überströmgeschwindigkeit, zu altes Benzin ....

Dass die heutigen Benziner im Leerlauf recht mager stehen müssen, ist bekannt. Das hat zur Folge, dass man zum Teil beim Anwerfen "nachchoken" muss. Seit wann 'muss' ein Motor mager eingestellt sein um zu laufen ? Bei einer vernünftigen auswahl des Vergasers zum verwendetem Motor muss das nicht zwangsläufig so sein, oder machen Sie das weil der Motor sonst im Teillastbereich zum überfetten neigt ? dann ist das nur ein Kompromiss und nicht allgemeingültig. Das ist aber Konstruktionsbedingt. Da spielen aber noch andere Dinge hinein wie Steuerzeiten, Strömungsgeschwindigkeiten, Einlass und Auslassquerschnitt... ich könnte nun noch mehr schreiben, aber der geneigte Anwender kann das in groben Zügen auch nachlesen im Buch 'der schnellaufende Zweitaktmotor' ... aber dazu muss man bereit sein alles zu lesen.

Trotz Ihrer Ansicht, werde ich weiterhin im Forum meine Meinung äussern. Dass Sie mir raten, mich "rauszuhalten" ist schön und nett, aber letztentlich allein meine Entscheidung. Da haben Sie was missverstanden... Im Forum kann jeder schreiben wie er will, das geht mich nichts an, aber bei Leuten welche auf 'meine' Beiträge antworten wollen sollten schon etwas mehr zu bieten haben wie 'Glaube' und 'Vorstellung'

Ich glaube, Ihre Ansicht ist nirgends in den Forumsregeln verankert. Upps erwischt, da habe ich nicht alles zu 100% durchgelesen..., sorry

Nichts für ungut ! Dito, wobei ich den Beitrag wo es um das starten/anwerfen/warmlaufen mit 50% geschlossenem Choke gut fand ... der auch mir das Leben mit meinem ZDZ80RV erleichtert...

Gruss

PWGruss PB

[ 16. Juni 2005, 12:36: Beitrag editiert von: Peter Brinkmann ]

Armageddon
16.06.2005, 12:41
Hallo,


Original erstellt von Finnz:
Ich habe jetzt schon bei zwei ZDZ gesehen (und besonders viel komme ich nicht rum), dass bei annehmbarer Einstellung des Übergangsbereiches, der Leerlauf so mager ist, dass das Starten erschwert ist, und der Motor mehrmals abstellt bis er warmgelaufen ist und dann endlich Gas annimmt. Eine gewisse Ansaugschwäche schein es auch zu geben bei manchen Motoren.
Bei meinem 3W150 steht sinngemäß in der Anleitung: Ein korrekt eingestellter Motor darf während der ersten 30s (Warmlaufphase) kein Gas annehmen. Von meinem Motor kann ich das noch nicht bestätigen, da er noch auf der fetten Seite läuft aber in Wasenweiler am Flugtag ist mir dieses Verhalten bei anderen mehrfach aufgefallen, scheint also nicht außergewöhnliches zu sein.
Eine Ansaugschwäche bei meinem ZDZ40 kann ich bestätigen aber nur solange der Choke nicht wirklich 100%ig geschlossen wird.

Gruß Kai

Finnz
16.06.2005, 13:02
Hallo Kai,
das stimmt natürlich. Aber 30s warmlaufen und 10 Minuten mit 5 Abstellern in denen der Motor nur auf einem Zylinder läuft sind unterschiedliche Dinge.

Gruß

Klaus

Hackl_Johann
16.06.2005, 13:23
Hallo
Passt zwar nicht zum Thema aber trotzdem.

Diese Buch "Der schnellaufende Zweitaktmotor" dem jage ich schon ein halbes Jahr hinterher, wird leider nicht mehr gedruckt und gebraucht ist es auch nicht aufzutreiben, hat einer eins übrig und möchte es loswerden?

Dieter Schröter
16.06.2005, 14:00
Also, wenn ein Motor im Serienzustand nicht anspringt, dann gehört er vom Hersteller Instand gesetzt. Kann der Hersteller das nicht innerhalb einer angemessenen Frist bewerkstelligen, muß er den Motor umtauschen oder den Kauf rückabwickeln.

Wo liegt das Problem ? Wozu Geld für eine Instandsetzung bezahlen, die eigendlich der Hersteller auf sich nehmen muß.

Gast_102
16.06.2005, 14:23
Hallo,

Original erstellt von Dieter Schröter:
Also, wenn ein Motor im Serienzustand nicht anspringt, dann gehört er vom Hersteller Instand gesetzt. Kann der Hersteller das nicht innerhalb einer angemessenen Frist bewerkstelligen, muß er den Motor umtauschen oder den Kauf rückabwickeln.

Wo liegt das Problem ? Wozu Geld für eine Instandsetzung bezahlen, die eigendlich der Hersteller auf sich nehmen muß.Jo da hast Du Recht, aber ich habe mich in meiner Dummheit nach dem ersten Einsenden einlullen lassen und den Weg nicht weiter verfolgt, bin ich auch selber schuld...
Ich bin so geschickt über den Tisch gezogen worden, das ich die Reibungshitze für wohlige Nestwärme gehalten habe.
Nun muss ich damit leben und die konsequenzen tragen. Aber diese Schuld liegt einzig bei mir.
Noch einmal würde ich mir das allerdings nicht gefallen lassen.
Mir ist so etwas ähnliches mit einer anderen Sache danach passiert, das ließ sich mit Hilfe zweier netter Anwälte ganz schnell regeln.

Gast_102
16.06.2005, 14:30
Original erstellt von Hackl_Johann:
Hallo
Passt zwar nicht zum Thema aber trotzdem.

Diese Buch "Der schnellaufende Zweitaktmotor" dem jage ich schon ein halbes Jahr hinterher, wird leider nicht mehr gedruckt und gebraucht ist es auch nicht aufzutreiben, hat einer eins übrig und möchte es loswerden?Vielleicht ist das eine Möglichkeit ? :
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3879438005/qid%3D1118924888/028-9356789-1016525

Klaus Spindler
16.06.2005, 14:49
Nun schreib ich auch mal wieder was ;)

Ihr geht hier immer von neuen Motoren aus!?!

1.) Ich hab meinen ZDZ100 - wie ja auch geschrieben - nicht von Amelung - daher konnte ich ja auch gegenüber ihm keine Garantieansprüche geltend machen!

2.) Kann man ja auch beim Kauf eines gebrauchten Motores "Pech" haben und eine Gurke erwischen, die - wohl meist aufgrund irgendwelcher versteckten Absturzschäden nicht oder nicht vernünftig läuft!

3.) Kann aufgrund eines eigenen Absturzes ebenfalls ein - für einen Nichtfachmann ohne Zerlegung des Motores - nicht ersichtlicher Schaden entstehen!

In all diesen Fällen ist ein Nicht-Motoren-Fachmann sehr schnell mit seinem Latein am Ende und froh, wenn es jemanden gibt, der ihm seinen Benziner - und ich spreche jetzt ganz bewußt nicht (nur) von ZDZ´s - zum Laufen bzw. wieder zum Laufen bringt.

Grüße an alle Modellflug-Freaks

Servus KLaus
:D :cool: :cool: :cool: :D :D

[ 16. Juni 2005, 14:51: Beitrag editiert von: Klaus Spindler ]

Wigens
16.06.2005, 16:10
Oh Jungs, haut Euch die Köpfe ein!!!

nun sehe ich mich genötigt, doch menen Senf dazu zugeben:

Ich habe ein paar ZDZ im Einsatz. Bisher hatte ich dreimal das Problem, daß ich die Motoren nicht zum Laufen brachte:

1. Falscher Zündzeitpunkt eingestellt ich war so schlau, entgegen derAnleitung etwas auf Spätzündung zu gehen, weil er dann "schöner" läuft. Pustekuchen!!! Das mag die Zündung gar nicht. Fazit. Sebst Schuld (gehört also zu den 90% von Peter)

2 + 3. Defekter Vergaser. Das ist ein Zukaufteil, siehe auch den Thread dazu in der Rubrik Verbrennernotorren. Nach Austausch liefen die Motoren dann sofort.

Übrigens, irgendwelche Federn im Vergaser biegen oder ähnliche "Modifikationen" mußte ich bis jetzt noch nicht machen, Rückenflugabsteller kenne ich nicht.

Das angesprochene Thama mit der schlechten Gassanahme nach dem Anlassen kenne ich zur Genüge, nehme es aber in Hinsicht auf einen guten Motorlauf im Fluge in Kauf. Manche bauen sich eine servobetätigte Chokeklappe ein, das will ich aber an einem Modell, wo ich mit jedem Gramm kausere, um möglichst leicht zu sein, nicht machen.

Grüße

christian

PW
16.06.2005, 17:44
Hallo Christian,

bin mir sicher, dass man den ZDZ 100 des Kollegen Brinkmann bei richtiger Behandlung auch ohne "Tuning" zum Laufen gebracht hätte !

Und wenn das Teil wirklich nicht angspringt, dann ab zu Amelung damit und "da werden Sie geholfen"!!

Gruss

PW

Gast_102
16.06.2005, 18:24
Hallo zusammen,

Jetzt versucht mich der Herr Wessels zu veralbern ... ??

[ 16. Juni 2005, 18:58: Beitrag editiert von: Peter Brinkmann ]

Rudi T
16.06.2005, 20:58
Hallo Christian!


Hast Du nicht beim 100-er anstatt eines Walbro eine Bing Vergaser montiert. Ich möchte das eventuell auch versuchen, aber erst nach fachkundigm Rat. Immerhin kostet das Teil ja auch etwas. Ich habe den subjektiven Eindruck, dass der Bing zumindest am 80er Einzylinder besser als der Walbro funktioniert.

Gast_102
16.06.2005, 22:35
Hallo,
Ich hatte ja auch mal einen defekten Vergaser auf dem 80'er ZDZ Einzylinder drauf, einen Walbro. Den Fehler habe ich nach langem Suchen eigentlich nur durch Zufall gefunden.
Nachdem mein ZDZ damals überhaupt nicht zum Laufen zu bewegen war nachdem der Bei Herr Amelung war und er mir berichtete das der Motor in einem einwandfreiem Zustand ist habe ich den Motor zur begutachtung weggegeben, und nachdem ich den zurück hatte habe ich den Vergaser zerlegt. Ich habe am Vergaser nichts auffälliges finden können ausser zerkratzte Dichtflächen. Aber keinen Schmutz oder verklemmte Hebel, auch keine defekte Membrane etc. also habe ich den Vergaser wieder zusammen gebaut. Nachdem ich den zusammengesetzt habe prüfte ich noch die unterdruckleitung zur Membranpumpe auf dichtheit. Dabei habe ich festgestellt das diese Leitung im Vergaser irgendwo undicht ist. nach langem Suchen habe ich dann auch den Fehler lokalisieren können.
http://www.modellflug.mynetcologne.de/zdz.jpg
In dem Bild kann man rechts den unterdruckanschluss zum Kurbelgehäuse sehen links die öffnung zur membrane hin und in der Mitte das Loch ist eigentlich als führung für den Deckel gedacht. Dort greift eine Nase des Deckels rein und hindert auch die Dichtung daran falsch anzuliegen. Von der linken Öffnung ist nun ein Bypass gebohrt welcher mit sich öffnender Drosselklappe den unterdruck reduziert. Bei geschlossener Drosselklappe ist auch der BYpass geschlossen. Nur beim Bohren ist der Bohrer verlaufen, so das ein dem kleinen Loch eine öffnung entstanden ist wodurch der Unterdruck unkontrolliert ausgeglichen wird, wo falschluft gezogen wurde.
Ich habe dann versucht einen Tauschvergaser über ZDZ in CZ zu bekommen... es sah auch erst so aus als wenn das geht. Aber nachdem ich zwei Monate nichts mehr von denen gehöhrt habe entschied ich mich den Vergaser zu manipulieren. ich habe das Loch mit einer eingepressten Kugel verschlossen und die Nase am Deckel entfernt. den Vergaser zusammengebaut und gut war.
Dann habe ich nachdem alles wieder montiert war den Flieger zur Garage geschleppt an die Hängerkupplung gehangen und den Motor angeworfen... der ging zu meinem erstaunen richtig gut an...
Ich denke das es möglich ist das es sich bei dem Fehler am Vergaser vieleicht sogar um einen Serienfehler handelt. Vielleicht haben noch andere Kolegen den gleichen Fehler. Der muss sich nicht sofort zeigen, weil um dem Loch herum ja auch dichtmaterial ist, nur das um dies Loch keine Dichtwulst am Deckel angeformt ist.
Der Motor hat ca. 4 Liter Sprit durch...1:40 und läuft recht zufriedenstellend. Nur das Ihm der Makel anhaftet, das wenn der eine Woche nicht lief sich unheimlich schwer tut mit dem ersten Lauf. Ist das überwunden dann habe ich wahre Freude an dem Aggregat.
Und da ist der springende Punkt. Ich möchte mir halt das leben erleichtern und lasse den Motor deswegen umrüsten.
Ich hätte auch die option die Drehschieberteile zu überarbeiten, so das der Motor weniger Druckverlust hat beim Startvorgang. Ich erhoffe mir dadurch eine vereinfachung im Umgang mit dem Teil am Platz.
Sollte es sich bewahrheiten das es zu problemen kommt im Übergangsbereich, wie der Andreas schon erwähnte, werde ich den 2. Weg gehen und einen geänderten Drehschieber einbauen.
Wie dem auch sei, der Motor dreht auf der fetten Seite im jetzigem Zustand mit dem 125 MTW Auspuff und einer 24 * 12 Zoll Dreiblat Kohleschraube von Elster 6250 umdrehungen...

Mir freundlichen Grüssen
Peter Brinkmann

[ 16. Juni 2005, 22:35: Beitrag editiert von: Peter Brinkmann ]

Wigens
17.06.2005, 07:27
Guten Morgen Freunde,

@ Rudi: Ich habe nicht den vergasertyp gewechselt, lediglich einen baugleichen von einem anderen Motor genommen. Es ist ein Walbro.

@ Peter: Glaube ich auch! Von der Flatterventilgeschichte halte ich gar nichts.

@ Peter: Deine Erfahrung deckt sich mit meiner. Wir schimpfen wahrscheinlich oft auf die Motoren und das Problem liegt bei einem Massenfertigungs Zukaufteil. Wann ich mir ansehe, daß ich bei 6 ZDZ Motoren zwei defekte Vergaser hatte, ist das statistisch gesehen schon erschreckend.

So, jetzt muß ich noch ein wenig arbeiten und dann geht es nach Pocking zum EAC. Die Wettervorhersage ist top, also gehe ich davon aus, daß wir nicht im Regen fliegen müssen wie in Leiblfing.

Grüße

christian

Gast_102
17.06.2005, 08:35
Hallo Christian,

Ich mag ja garnet mehr schimpfen ... ;)

Nun ganz Themennah, Hälst Du nichts vom Umbau auf Membran statt Drehschieber, oder Einlass mit Membrane allgemein ?
Weil viele Motoren welche aktuell im Einsatz sind bei den grossen Benzinern mit Einlassmembrane ausgestattet...
So weit ich weiss haben die 3W / MVVS mit den Heckvergasern auch Membrane.. oder irre ich mich da ? Wobei doch der MVVS58 zu den stärksten seiner Klasse gehört (wenn man das hören sagen glauben darf)
Wie schon erwähnt ... für den aufgerufenen Kurs kann ich aber nichts falsch machen ;) 'Glaub' ich :D

Mookie
17.06.2005, 12:46
Original erstellt von Wigens:
1. Falscher Zündzeitpunkt eingestellt ich war so schlau, entgegen derAnleitung etwas auf Spätzündung zu gehen, weil er dann "schöner" läuft. Pustekuchen!!! Das mag die Zündung gar nicht.Hallo Christian,

wie genau hat sich das bemerkbar gemacht? Haben bei unserem ZDZ100 die Zündung auch etwas später gestellt (von 0,3mm auf 0,15mm vor OT) und sind bis jetzt mit dem Ergebnis (subjektiv) ganz zufrieden.

Gruss Marc

Wigens
17.06.2005, 13:31
@ Peter: Es ist einfach meine subjektive Ansicht, daß es kein Vorteil ist, einen Drehschieber auf Flatterventil umzubauen. Das hängt aber individuell mit meiner Erfahrung mit einem Motor eines deutschen Herstellers zusammen.

@ Marc: Nun, meine steht jetzt bei 0,2. Ich denke, daß 0,15 oder 0,2 nicht so viel ausmachen, weil es ja noch eine gewisse Messungenauigkeit gibt. Mein Frühzündungsversuch war deutlich nach O.T. ich weiß das Maß nicht mehr.

Grüße

christian

Kenia
22.06.2005, 15:37
Hallo,
komisch :confused: war hier gestern nicht noch ne Mecker Orgie zu lesen :confused: Wo is sie hin?

MFG Thomas Deinert

Gast_2482
22.06.2005, 15:49
Hallo Thomas,

zu dieser "Mecker Orgie", wie Du sie nennst, finden Abklärungen statt. Je nach dem, was diese ergben, wird der Beitrag wieder eingestellt oder nicht. Eine Diskussion zu dem von Dir genannten Beitrag ist hier bis zu diesem Zeitpunkt nicht erwünscht.

Gruss
Jean-Claude, RC-Network

Kenia
22.06.2005, 20:21
Hallo,
gut,ich dachte schon ich hätte davon geträumt :)


MFG Thomas Deinert

Daniel Loertscher
22.06.2005, 23:00
Hallo
Bin auch einer der immer noch extreme Probleme mit dem Starten
meines ZDZ 80er-Boxers hat: Habe nächstens wohl auch einen Tennisarm...!
Wenn der Motor mal läuft, dann läuft er 1a, aber den zum Laufen zu bringen ist nun wirklich das Letzte. Reiner Zufall!
Start-Prozedere: Choke zu, Gas auf, Zündung an und er 'ploppt' nicht. Aber schon rinnt der Treibstoff zum Vergaser raus und nun ist's eh nichts mehr. Zuviel Treibstoff, zuwenig Treibstoff - gezündet wird überhaupt nicht.
Auch mein Kollege der den gleichen Motor auf seiner Ultimate fliegt ist ratlos: Sein Motor läuft mit 'meinem' Startprozedere sogar nach der Winterpause sofort an!...
Habe nun von Eurem Einstellwert der Vorzündung (0,1-0,2mm) gelesen. In der Betriebsanleitung steht aber '0,7-0,8 mm vor oberem Totpunkt' und so wurde auch mein Motor ist auf diesen Wert eingestellt.
Ist hier das Problem mit dem schlechten Anspringen zu suchen?
Gruss & Dank, Daniel

Gast_102
23.06.2005, 06:55
Hallo Daniel,
;) bei mir läuft manchmal auch der Sprit aus allen Ecken ... und plöp macht der auch nicht.
Bei der Zündung würde ich fast behaupten, das es auf alle fälle plöp machen müsste egal ob die zündung auf ot eingestellt ist oder 0,3 mm davor. Weil : wenn zündfähiges Gemisch im Zylinder iss dann sollte der Zündfunke das Krachen lassen. Weil der Zündfunke und das Gasgemisch wissen ja nichts davon ob die zu früh dran sind oder nicht.
Wohl wirst Du am Laufverhalten merken die Zündung zu früh oder zu spät steht.
Ich werde xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx doch noch mal auf den Platz gehen und experimentieren. Und das vorerst ohne Umbau.


Vielleicht sollten die wenigen Betroffenen eine Selbsthilfegruppe bilden :D


(Anm. des Mod.: der Grund des Löschens obiger Passage folgt aus Beitrag 58 3. Satz)

Mookie
23.06.2005, 08:21
Hallo Daniel,

also mein ZDZ100 ist mir einmal abgesoffen und dann war nix mehr mit plöp! Passiert ist das ganze weil ich das Modell vollgetankt nochmals kurz auf den Kopf gestellt hatte. Das reichte schon aus, dass er nicht mehr ansprang.
Habe dann die Spritleitung vom Vergaser abgehängt und musste sicherliche 10mal kurbeln, bis er ansprang und den Sprit aus dem Vergaser abfackelte... Er lief dann sicherlich 5sec ohne Spritzufuhr! Haben beide ganz schön blöd aus der Wäsche geschaut... Dachten das gibt ein kurzes aufmucken, aber da hatte sich schon ganz schön was angesammelt.

Gruss

PS: 0,7-0,8mm vor OT ist sicherlich ein Tippfehler von Dir? In der Anleitung steht doch 0,3mm, oder?

Daniel Loertscher
23.06.2005, 10:35
Hallo
@Marc:
Nein, ist definitiv kein Tippfehler! Steht so in meiner Anleitung für
die 'Falkon-Prozessorzündung'!
Als Ueberschrift steht da übrigens:
'Die Zukunft hat begonnen...'
...und ich, ich lebe noch von der Vergangenheit. Damals, als die Motoren noch liefen oder man wenigstens wusste, warum sie dies nicht taten!
@Peter: Auch ich werde heute Abend zum x-ten Male versuchen, den Grund des Nicht-Startens/ -Zündens herauszufinden.
Selbsthilfegruppe: Ja, warum nicht! Sind ja bereits dran uns gegenseitig moralisch aufzurüsten...
Grüsse, Daniel

airtech-factory
23.06.2005, 10:45
Moin,

die 0,3mm beziehen sich ja auf die ZDZ eigene Zündung. Werden die Motoren eigentlich mal mit der Falcon und mal mit der ZDZ Zündung ausgeliefert, je nachdem was gerade da ist :confused:

Jörg

Daniel Loertscher
23.06.2005, 11:06
Hallo Jörg
Mein 80er-Boxer wurde noch mit der Falkon-Zündung ausgeliefert, ist allerdings schon ein Jahr her...
Mittlerweile gehen ZDZ und Falkon glaub ich eigene Wege.
Gruss, Daniel

Gast_102
23.06.2005, 11:32
Hallo Jörg,


Moin,

die 0,3mm beziehen sich ja auf die ZDZ eigene Zündung. Werden die Motoren eigentlich mal mit der Falcon und mal mit der ZDZ Zündung ausgeliefert, je nachdem was gerade da ist :confused:

Jörg

Ich habe eine Falcon Zündung. Herr Amelung sagte zu dieser 0,3mm vor OT. So steht das auch in der Betriebsanleitung... bzw. so stand es dort vor einem Jahr.

Mookie
23.06.2005, 11:43
Hallo,

mein ZDZ ist noch "alte" Serie, also nix NG und nix blaue Zylinderköpfe, aber mit Falcon Zündung. Mit o.g. Zündzeitpunkt funktioniert das einwandfrei. Hatte mich nur wegen Deinen 0,8mm gewundert, aber wie Peter oben schon geschrieben hat, sollte Dein Motor denoch zumindest mal ein Lebenszeichen von sich geben.

Gruss

foka4
24.06.2005, 18:11
Ich erinnere mich daran, dass es mal eine mißverständliche Darstellung der Zündungseinstellung gab.
H. Amelung hatte mich Ende 2004 eigens darauf hingewiesen.
Es gibt nur einen richtigen Weg die Zündung einzustellen:
Wenn der Magnet unter dem Sensor durchwandert und wieder hervortritt, gibt es den Zündfunken.
DANACH muss sich der KOLBEN noch um 0,1-0,2mm nach aussen Richtung OT bewegen.
Kann sein dass es bei der Falkon 0,2-0,3mm waren, das ändert aber nichts am Prinzip.

Irgendwelche 0,8mm sind einfach nur falsch !

Bei mir ist der Magnet dann ca 10mm vom Sensor entfernt, wenn der Kolben auf OT steht, aber das ist nicht weiters von Bedeutung.

Gast_102
26.06.2005, 21:14
Hallo zusammen,

Ich habe noch mal das ganze WE in den verschiedenen Foren nach solchen Fehlern und nach möglichen Startprozeduren gesucht und einiges gelesen.

Eben war ich noch mal im Keller und habe mal nachgesehen ob der Motor Sprit aus dem Tank fördert ... nun das tut der fast garnicht.ich habe 20 mal die Kurbelwelle gedreht und der Sprit war immer noch nicht bis zum Vergaser vorgedrungen.
Da der Motor aber einwandfrei läuft wenn der einmal an ist und der danach auch wieder einwandfrei anspringt sofern der auch über Zündung ausgestellt wird habe ich mir folgendes überlegt und auch mal kurz ausprobiert.
Ich habe ein wenig überdruck in den Tank gebracht durch eine mit Luft gefüllte Spritze welche ich an der Entlüftungsleitung angebracht habe die Betankung vom Amelung ist ja dicht. Mit dem Überdruck braucht man lediglich 3 - 4 Umdrehungen bis Sprit zum Vergaser gelangt. Ob der Motor anspringt habe ich nicht testen können.. ich wohne ja zur Miete :D .
Ergo werde ich als nächstes testen ob ich den Motor so ans Laufen bringe. Denn so ist zumindestens gewärleistet das Sprit bis in den Vergaser gelangt.
Weil wie ich die Vergaserunterdruckleitung abgedichtet hatte, lief der Motor auch relativ schnell an ... erst als ich den magerer gestellt hatte wurde der wesentlich bockiger. zumindest beim ersten Start am Tag.
Vielleicht komme ich ja doch noch ohne weitere Manipulation hin.
Ich habe mich auch mal aufklären lassen wg Drehschieber... die meisten dichten eh erst im Betrieb ab undicht sind die meisten, die einen mehr die anderen weniger ... die welche weniger dicht sind bocken auch beim starten... das sei auch schon durch andere Motoren bekannt welche startprobleme haben.
Das heisst auch wenn ich mit der angedachten Metode nicht weiter komme nehme ich mal das Gehäusehinterteil ab und schau mal nach dem Drehschieber. Leckstellen im Kurbelgehäuse wie einen Lunkerdurchbruch oder so kann ich zumindest nicht feststellen.

Eifelpirat
04.07.2005, 22:23
Hallo Kollegen,

hab eine Kollegen im Verein der ebenfalls einen ZDZ 100 in seiner Gaul Extra verbaut hat. Lief eigentlich gut, sprang aber schlecht an und vom Gefühl hätte etwas mehr rauskommen müssen. Die Lösung war Vergasertausch. Seit dem er einen 3W Vegaser montiert hat sind die Probleme weg!!!!

Olaf Sucker
04.07.2005, 23:42
Seit dem er einen 3W Vegaser montiert hat sind die Probleme weg!!!!

Seit wann baut 3W eigene Vergaser :confused: ;)
Oder meinst Du etwa "..seit dem er einen neuen Vergaser montiert hat, den der Zulieferer zufällig an 3W und nicht an einen anderen Motorenhersteller/Vertreiber geschickt hat, klappt´s besser?...";)

Hans-Jürgen Peters
05.07.2005, 01:13
Hallo Olaf,

du als 3W-Fan solltest das doch eigentlich wissen: Walbro ist doch einer von den 3 Ws http://www.rc-network.de/forum/rcn_style/01/smilies/wink.gif http://www.rc-network.de/forum/rcn_style/01/smilies/biggrin.gif http://www.rc-network.de/forum/rcn_style/01/smilies/biggrin.gif

Gruß
Hans-Jürgen

Kenia
05.07.2005, 05:43
Hallo,
ich dachte immer Wirf Weit Weg :D

MFG Thomas Deinert

Gast_102
05.07.2005, 06:38
Hallo Olaf,


Seit wann baut 3W eigene Vergaser :confused: ;)

Oder meinst Du etwa "..seit dem er einen neuen Vergaser montiert hat, den der Zulieferer zufällig an 3W und nicht an einen anderen Motorenhersteller/Vertreiber geschickt hat, klappt´s besser?...";)

Nun Olaf... vielleicht verwendet 3W andere Typen des gleichen Lieferanten ? weil : Da gibt es zig verschiedene Sorten welche verwendet werden könnten.
Oder er hatte einfach nur Glück ...

By the way ... nach 6 wochen Stillstand weigert sich mein Motor gewaltig Sprit anzusaugen, d.h. das wird nix durch die Spritleitung gefördert ... iss schon komisch ... iss doch alles dreck

Joerl
05.07.2005, 08:47
Hallo Herr Brikmann!

Das mit dem ansaugen nach 6 Wochen (Tank leer, trockene Umgebung)
kommt daher, das die Membrane im Vergaser austrocknet, und in weiterer folge der Kipphebel auch etwas festkebt.
Ich lasse daher immer etwas Benzin im Tank, damit die Spritleitung und der Vergaser immer schön im Saft stehen. Das hält bei mir dann schon mal 2-3 Monate (Winterpause) auch durch.

Gruß Hans

Andreas G
05.07.2005, 11:04
hab eine Kollegen im Verein der ebenfalls einen ZDZ 100 in seiner Gaul Extra verbaut hat. Lief eigentlich gut, sprang aber schlecht an und vom Gefühl hätte etwas mehr rauskommen müssen. Die Lösung war Vergasertausch. Seit dem er einen 3W Vegaser montiert hat sind die Probleme weg!!!!

@eifelpirat

Hallo Gunnar, hört sich interessant an, habe schön öfter von Vergaserumbauten gehört. Jedoch würdest du mir einen riesigen gefallen tun, wenn du deinen Kolegen mal genau nach dem Typ und dem Hersteller des Vergasers fragen könntest. Wie wir ja alle wissen ist 3W kein Hersteller von Vergasern. Da ich selber einen ZDZ100NG habe der nicht zufridenstellend anspringt und im Teillastbereich überfettet würde ich mich freuen wenn du hier im Treade abhilfe schaffen könntest. :) :)

viele Grüße vom Main
Andreas

wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten

Olaf Sucker
05.07.2005, 11:10
Nun Olaf... vielleicht verwendet 3W andere Typen des gleichen Lieferanten ?
Peter Peter Peter....http://www.rc-network.de/forum/rcn_style/01/smilies/biggrin.gif
OK, wenn Du es so willst.
Selbst wenn 3W einen anderen Vergasertyp benutzen "sollte", so bleibt es trotzdem ein "Walbro, Bing oder Tillotson" Vergaser und kein 3W eigenes Produkt.http://www.rc-network.de/forum/rcn_style/01/smilies/tongue.gif http://www.rc-network.de/forum/rcn_style/01/smilies/wink.gif

PS: Wieso sagen eigentlich manche hier "SIE" zu Dir? http://www.rc-network.de/forum/rcn_style/01/smilies/wink.gif Und wann machen wir mal wieder ein kleines Treffen?


...du als 3W-Fan...
Fan?
Wenn Du danach gehst, bin ich auch Fan von ZDZ. Die habe ich nämlich auch in zahlreichen Ausführungen schon gehabt und hatte nie ein einziges Problem damit. http://www.rc-network.de/forum/rcn_style/01/smilies/smile.gif

Gast_102
05.07.2005, 15:23
Hallo zusammen,

Hi Joerl... das ist sicher so .. nur mein Tank ist halb voll...der Sprit zurück gelaufen. Ist aber auch nicht weiter tragisch .. ich finde da noch einen Weg.

Hi Olaf,
Ich habe noch 3 Tage zu arbeiten, dann hab ich 4 wochen Urlaub. Ich denke in dieser Zeit werden wir uns mal zum Fliegen treffen. Ich lass Dich dann auch mal zdz spielen :D
Zu dem Sie :D nun eigentlich will ich das ja nur von einem ... für einen normalen Umgang kommt der mir einfach viel zu arrogant und grosskotzig rüber. Ich hasse diese Oberlehrerhafte Mache einfach. mehr nicht.
Der angesprochene hat immer super Tips auf Lager welche ich auch immer wieder mal selber anteste, nur wie der das rüber bringt und manchmal andere für dumm hinstellt, da kann ich nichts mit anfanen.
Du weisst ich kann einiges wegstecken... dafür teile ich aber auch gerne mal aus.
Wir telefonieren dann am besten mal.
Besonderen Gruss nach DU

Eifelpirat
05.07.2005, 18:03
Hallo Kollegen,

mein Vergaser Mann ist ein "X" Flieger B Programm. Also am besten beim nächsten Wettbewerb (Dillingen kommendes Wochenende) mal den Jojo selber fragen.

Andreas G
05.07.2005, 22:49
Hallo Gunnar, :confused: :mad:
du bist ja ein schöner Eifelpirat , zuerst machst du uns die Nase lang und dann sollen wir durch halb Deutschland fahren um irgendeien Typen nach eienem Vergaser zu fragen. :mad:
Ich dachte das Forum sei dazu da um solche Probleme kostengünstig und informativ zu klären.

Nichts für ungut , aber den letzten Beitrag hättest du dir sparen können.

Gruß
Andreas

foka4
05.07.2005, 23:02
Kein Problem, ich frag ihn und schreibe Euch, um welchen Typ es sich handelt.
Ansonsten möchte ich einfach nochmal auf den Parallelbeitrag hinweisen.
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=4826
Die Vergaser streuen nun mal, wir haben keinen Einfluß drauf was der Hersteller draufschraubt.
Meist bekommt man vom Hersteller einen identischen Vergaser zum Tausch und mit ein wenig Glück passt der besser.
Oder man probiert den Vergaser von einem ganz anderen Motor (sofern die Anschlußmaße passen) und hat damit Glück.
Ein Patentrezept gibt es nicht - und ich wage zu behaupten, dass es auch zu einem weniger guten Ergebnis kommen kann, wenn jemand die Maßnahme von Gunnar nachmacht.

Eifelpirat
05.07.2005, 23:08
O.K., O.K. ihr habt mich erwischt!!! War im Zeitdruck und wollte das ganze nicht unbeantwortet lassen. Kümmere mich drum und geb morgen bescheid. Die Sache ist etwas wirr und da ich nicht irgendeinen unkoordinierten Scheiß aus zweiter Hand loslassen wollte kam nur der Verweiß. Fakt ist, es funktioniert!!

Aber wie gesagt, ich kümmere mich morgen drum.

So, jetzt geht der Eifelbauer schlafen....

Andreas G
11.07.2005, 21:58
Hallo Eifelpirat !!!!!
Warte immer noch auf die versprochene Auskunft , :(
Brauchst doch nur mal deienen Kollegen fragen.
Im Voraus vielen Dank

Gruß
Andreas

Eifelpirat
17.07.2005, 21:00
Hallo Kollegen,

habe meinen Kollegen am WE getroffen und nochmal nach der Vergaser Geschichte gefragt. Es handelt sich um einen alten Vergaser (Walbro/Bing) aus einer Kreidler, ja richtig aus einem Moped!! Peter Lustig würde jetzt sagen: Hört sich scheiße an, ist aber so.

Wo besteht der Unterschied? Der Durchlaß ist kleiner und es sind drei Bohrungen vorhanden. Und eben das macht den Unterschied. In diesem Fall wird nämlich der Übergang geregelt was bei Vergasern die z.b ebenfalls in Kettensägen etc. verwendet werden nicht der Fall ist. Warum? weil diese Maschinen, ebenfalls andere, nicht im Teillast Bereich laufen müssen. Entgegengestezt Motoren die Mofas etc. eingesetzt werden. Ich dachte eigentlich das diese Mofa Motoren immer Vergaser mit Schwimmerkammer gehabt hätten. Da bin ich aber eines besseren belehrt worden.

So, soweit die geschuldete Antwort. Ich hatte ja bereits erwähnt das dieses nur zweiter Hand erfolgt. Aber jeder hat die Gelegenheit bei einem der nächsten Wettbewerbe den Kollegen selber zu befragen. Extra 300s rot/weiß mit Gaul Rumpf.

foka4
17.07.2005, 21:35
Danke Gunnar für Deine umfangreiche Antwort.
Da sind wir ja jetzt um eine ganz wichtige und neue Erkenntnis reicher geworden :-)

Wenn wir die Vorteile des Mofa Vergasers ebenfalls nutzen wollen, dann müssen wir wohl jetzt einige Rundreisen über die Schrottplätze machen und nach alten Kreidler-Überbleibsel suchen, dass wir auch noch solche tollen Vergaser bekommen :o

Jetzt muss ich aber schnell Schluß machen, ich kann nicht mehr vor Lachen.

Andreas G
17.07.2005, 23:08
Hallo Eifelpirat
Glaube deine Vereinskolegen habe dich da ganz schön auf die Schüppe genommen. :D :D :D

Gruß
Andreas

p51flier
16.08.2005, 12:24
So, hab' gerade meine zweite YAK fertig und den ZDZ100NG aus der ersten geschrotteten YAK eingebaut. Der Motor hat keinen Kratzer abgekriegt, die Kurbelwelle auch nicht und die Zündung funkt auch. Der Tank ist eine PET-Flasche mit Richter/Festo-Anschlüssen und einem kurzen klaren Festo-Benzinschlauch. Ich sehe also ob Benzin angesaugt wird. Also raus und starten.
Denkste!
Choke zu und Vollgas - NICHTS wird angesaugt. Auch nach langem Kurbeln nichts. Ich steckte nun einen Spritschlauch auf eine 5ml-Spritze und füllte diese mit ca. 2 ml Benzin. Die YAK nach Vorne gekippt und den Sprit mit der Spritze und dem Spritschlauch in den Vergasertrichter gespritzt, zweimal durchgedreht und die YAK wieder normal hingestellt. Beim ersten Schlag lief das Teil dann für ca. 3 Sekunden. Das ganze Spiel nochmal, dann lief der ZDZ durch und ließ sich auch zufriedenstellen einstellen. Auch Neustarts waren zufriedenstellend.

Ob das alles dann am Flugplatz wieder funktioniert, mal abwarten. Ohne E-Starter saugt er jedenfalls keinen Sprit an. Werd' das Teil im Winter wohl zu TP schicken.

Sepp

Gast_102
16.08.2005, 13:33
Hi Sepp,

Das hatte ich auch ... dann habe ich mit der Hand den Trichter zugehalten und angesaugt ... also sprit war dann an der membrane ...dann saugt der auch den sprit über längere Strecke an ... habe ich einige Tage den Flieger ohne sprit am Vergaser stehen .. dann will der auch nicht selber sprit pumpen/ansaugen ... mittlerweile habe ich mir angewöhnt wenn ich im Keller bin immer ein wenig an der Kurbelwelle des Motors zu wippen .. und dafür zu sorgen das der Sprit bis im Vergaser steht und so die Pumpenmembrane benzinfeucht bleibt .. so habe ich keine probleme mehr ..
Was allerdings nicht in Ordnung ist das der Sprit vom Vergaser wegläuft also in den Tank zurück. Ich dachte immer des passiert nicht. Aber ich kann mittlerweile mit dem Motor gut leben ohne weitere Änderung. in cm sind das ca 1 - 2 cm in 3 tagen wo der Sprit sich richtung Tank davon macht.
Da ich aus Transportgründen eh immer den Prop und die Haube demontiere störe ich mich nicht daran.

Klaus Spindler
17.08.2005, 08:00
Hallo zusammen,

nachdem mein ZDZ100NG nun - wie beschrieben - einen neuen Drehschieber hat springt er wirklich zuverlässig und problemlos an !!!
Natürlich wird man bei einem Drehschieber beim ersten Start am Tag immer öfter kurbeln müssen als bei einem Motor mit Flatterventil wie 3W, DA

Bei mir sieht der erste Start am Tag etwa so aus: 6-10 mal kurbeln mit Choke - Motor gibt an - dann noch ca. 5-8 mal kurbeln und er läuft - IMMER :)

Bei den weiteren Starts am Tag dann problemlos - erst ein paar mal ohne Choke probieren - wenn der Motor über die Zündung ausgeschaltet wurde, also noch Sprit drin ist springt er sofort an - ansonsten kurz nachchoken und dann läuft er !!

Einschicken zu TP lohnt sich ;)

Servus KLaus

foka4
17.08.2005, 08:08
Wenn der Motor nicht länger als eine Woche gestanden ist, geht es bei mir auch so:
Erster Start am Tag, Choke zu, Zündung aus, 4x durchdrehen, Choke auf, Zündung an - läuft meist auf den ersten Schlag.
Jeder weitere Start, dieselbe Prozedur mit 2x durchdrehen, läuft sofort.

Gast_102
17.08.2005, 14:12
Hi Foka,
Das habe ich so mal getestet ... das mag der bei mir nicht ... weil der sich schon mal wirklich weigert den sprit zu fördern, das sehe ich aber bevor ich zum Platz fahre und kann dann am Platz einmal hand drauf und ansaugen und gut ist.
Mein Motor fühlt sich im Moment gut an wie er ist... letztendlich hat der PW Recht behalten ! Zumindest mein Exemplar mit repariertem und modifiziertem Vergaser ohne weitere Änderung zuverlässig zu starten.