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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Composite ARF



Randolph
24.05.2003, 20:11
Hallo Kunstflieger,

ich bekomme am nächsten WE meine neue EA-300 von Composite ARF. Wer hat von Euch ein solches Modell und kann Erfahrungswerte/Berichte über das Modell angeben? Mich interessieren vor allem Gewichte, Einbauten, verwendete Motore/Abgasanlagen, etc., etc,! Wie geht das Modell im 3-D fliegen ( hoovern, torquen, etc. )??

Viele Grüsse,

Randolph

P.S. Wer hat von Euch einen DA 100 im Einsatz? Eure eingesetzten Props incl., Drehzahlen unter Beachtung der verwendeten Abgasanlage interessieren mich!

Randolph
24.05.2003, 20:16
Hallo noch einmal,

es handelt sich um die 2,60m Version!

Viele Grüsse,

Randolph

Randolph
27.05.2003, 20:31
An alle,

hat denn noch keiner von Euch ein solches Modell??

Bitte um Infos!

Nachdem was Composite-ARF sagt, "gehen diese Dinger weg wie warme Semmeln"!!

Viele Grüsse,

Randolph Brömer

Manfred_Schell
27.05.2003, 20:45
Hallo Randolph!

Wer weis, wo die Modelle gekauft werden. :)

Vielleicht nicht in Germany.
Ich kenne bis jetzt auch noch niemanden, der ein solches Modell gekauft hat. Das kommt vielleicht noch. ;)

Stephan S.
27.05.2003, 21:17
Hallo Randolph,

auf RC-Universe wurde schon häufig über Composite-Arf Modelle gesprochen.
Vielleicht findest du ja hier (http://www.rcuniverse.com/search.php?s=&action=showresults&searchid=1415093&sortby=&sortorder=&pagenumber=1) interessante Infos.

Sukhoi
27.05.2003, 22:41
Hallo Zusammen,

in der Schweiz hat zumindest Edgar Bruhin vom Swiss Jet Scale Team eine. Habe sie selber fliegen sehen-ertse Sahne. Qualität ebenfalls bestens.Edgar ist auch sehr zufrieden. Fliegt glaube ich einen DA100.

Ich selbst habe einen Compsite-ARF Eurosport. Qualität ebenfalls bestens (kleine Fehler bei der Lackierung aber sonst prima).

Allerdings habe ich und ich denke auch Edgar bei Swiss Model Shop (M.Sannwald) direkt gekauft. Da kann man das Zeugs vorher anschauen.

Beste Grüsse
Claus

Randolph
27.05.2003, 22:44
Hallo Dr.Kimble,

whow, das sind genau die Infos, die ich brauchte! Diese "Site" kannte ich noch nicht!

Ich "lese" mich mal jetzt rein!

Besten Dank,

Randolph Brömer

PW
02.06.2003, 09:38
Hallo "COMPOSITE-ARF" Interessierte,

Randolf hat am Wochenende seine Antworten gefunden, denn er fliegt nun eine 2,6 m Extra mit DA-100, Weiershäuser Dämpfer und Engel 25x12 Dreiblatt Prop.

Er ist begeistert von dem Modell !!

Unter "COMPOSITE-arf.com" kann sich jeder ein Bild zu dem Modell machen.

Für "nur" ca. 1100 EURO erhält man ein in Formen lackiertes und zu 90 % fertiges Modell, mit dem man 3D als auch normale Programme fliegen kann.

Allein der Preis ist unschlagbar und ca. 700 EURO billiger als früher, als diese Modelle über die FC Vertriebs GmbH zu erwerben war.

Die über die Firma "Scale und Aerobatic" zu erhaltene, exakt gleiche EXTRA kostet ca. 1000,00 EURO mehr.

Der Direktverkauf von "Composite-ARF" macht es möglich.

Gruss

PW

Randolph
02.06.2003, 18:12
Hallo zusammen,

Peter hat es ja eben richtig beschrieben: Einfach gei.....!!! Der Flieger "geht" fast wie ein reinrassieges F3-A Modell! Ich verwende derzeit drei Mischer: 4% auf Seit>Höhe, 3% auf Seite>Quer und 2% bei Leerlauf auf "Tiefe"
( Schwerpunkt?? )! Das war es. Absolut genial gehen Rollen und Turns. Stehen lassen, stehen lassen, anschauen und nochmals stehen lassen, dann voll Seitenruder und rum!
Der Motor ( DA-100 ) läuft jetzt übrigens nach einer kleinen Modifikation astrein! Zacke für Zacke nimmt "Er" jetzt das Gas an!
Ein Traum von einem Flieger! Sobald ich weitere Flugerfahrungen nach meinem Urlaub (!!!) gemacht habe, berichte ich natürlich.

Viele Grüsse an alle,

Randolph Brömer

Randolph
02.06.2003, 18:34
Und noch einmal das allseits beliebte ZDF-Spiel ( Zahlen, Daten, Fakten )

Modell: EA 300 in der 2,60m Composite ARF Version
Motor: DA-100 ( Membranmodifiziert )
Dämpfer: Weiershäuser ( 2 x )
Prop: Engel 25 x 12 Dreiblatt
Servos: 4 x 8411 Graupner auf jeweils Seite ( 2x ) und Höhe ( 2 x ), 4 x 8311 Graupner Quer, 2 x 7451 Graupner( Gas- und Choke )
DD-Akkustromversorgung: Braeckmann
Akkus: 2 x 2100 NiMh ( Empfänger ), Zündung: 1 x 2100 NiMh
Empfänger: 1 x SPCM-24 Graupner
Tankgrösse: 750 ccm
Gewicht ca. 11,5 kg.
Drehzahl: "Kalt": 6100 Upm, 6000 Upm nach dem fliegen! Der Motor hat allerdings erst 15 Starts hinter sich und wird somit noch zulegen.
Die Power reicht allerdings locker zum "Torquen" und "wegsteigen" aus!

Viele Grüsse,

Randolph Brömer

Kai Jansen
02.06.2003, 19:20
Hallo Randolph!

Das hört sich ja alles sehr vielversprechend an. Gibt es denn auch wieder ein Video von deiner Maschine? Wenn ja, gebe bloß Bescheid, wenn es im Netz ist.

Gruß von Kai :)

dv
07.06.2003, 20:23
Hallo Randolph!

Ich habe auch ein DA 100 mit MTW Dämpfern und Engel 25x12 3Blatt in der Delro Raven eingebaut.Mein Motor dreht im Stand 6200upm.Was war mit Deinem Motor an der Vergaser
membrane? Ich bin mit den Laufeigenschaften vom DA zufrieden im Vergleich zu dem 3W85
der vorher im Raven war.Der 3W überfettete ständig in Rücken und Messerfluglage und die
Drehzahl ging dann runter und man musste Gas nachschieben.Mit dem DA gibt es sowas nicht,
obwohl der genauso eingebaut ist wie der 3W zuvor.

Gruß Dirk

Frank
08.06.2003, 10:02
Hallo,

ich bin auch kurz davor mir eine 2,60 Extra zu bestellen, hab mir auch schon mal eine genauer angesehen und auch fliegen sehen, wirklich gut gemacht !

Werde auch zum DA 100 greifen, deshalb interessiert mich das besagte Problem auch sehr !

Denn wenn man wirklich als normal sterblicher Modellflieger bereit ist, soviel Kohle für ein Flieger nebst Motor und allem was dazu gehört aus zu geben, dann muß aber alles stimmen und ich zumindest, plane und Informiere mich vorher immer ganz genau !

Ich freu mich, daß hier etwas darüber diskutiert wird !

Gruß
Frank :D

PW
10.06.2003, 12:37
Hallo,

der DA-100 paßt super zur COMPOSITE-ARF 2,6 m Extra, da das Modell genau für diesen Motor konzipiert wurde.

Baulänge und Bohrungen stimmen und auch bzgl. des Schwerpunktes ist der Motor mit ca. 2,6 kg genau der richtige.

Der ZDZ 100 ist auch ein super Motor, aber er ist mit einer 25x12 Engel Dreiblatt ca. 400 U/min schwächer als der DA-100. Das reicht dann mit ca. 11,5 kg nicht für 3D. Daneben nützt der leichter ZDZ nichts, wenn man dann vorne 300 g Blei braucht.

Der ZDZ 100 ist super zu empfehlen für Modelle bis ca. 10,5 kg. Besonders für F 3A/X (10 kg Obergrenze) ist der ZDZ Klasse.

Gruss

PW

Finnz
11.06.2003, 18:47
Hallo Randolph,
da ich mit dem Gedanken spiele mir einen DA100 zu kaufen, würde mich ebenfalls interessieren wo das Problem liegt, und wie es zu lösen ist.

@ PW
Ist das jetzt eine gesicherte Aussage, dass der ZDZ unter gleichen Bedingungen schwächer ist, als der DA ? 400 U/Min sind eine ganze Menge (geschätzt ca. 1,5-2 PS).

Gruß

Klaus

PW
11.06.2003, 20:00
Hallo Finnz,

wir haben meinen DA-100 mit zwei ZDZ 100 verglichen.

Also:

1. DA-100 mit 25x12 Engel Dreiblatt 6.100
2. beide ZDZ 100 drehen mit exakt demselben Prop
(also runter vom DA und rauf auf die ZDZ)
5.600-5.700

Gemessen zusammen mit einem Piloten aus der X-Szene und am selben Tag.

Wie gesagt:

der ZDZ ist ein super Motor bei Beachtung des Modellgewichtes.

Gruss

PW

Alex K.
11.06.2003, 20:47
Hi

Mal eine (hoffentlich nicht allzu freche oder bescheuerte Frage):
Kann man so eine Kiste irgendwo evtl. mal Probefliegen (per L/S versteht sich, in der Luft, kein Start und Landung) ?
Oder zumindest im Raum Karlsruhe mal bei jemandem ankucken ?

@ Peter: Was mich interessieren würde: Aus einem deiner Postings entnehme ich, dass die Composite-Modelle also definitiv die ex-fiberclassics-modelle sind, richtig ?

Hallo Alex!

...nur "gehört" habe ...

nur "gehört"? So, so. Wenn du es nicht wirklich weißt, dann gehört das so auch nicht hier hin. Oder möchtest du dir unnötigen Ärger einheimsen? Ich denke nein. Frage bitte anders.

Grüße von Kai

[ 12. Juni 2003, 00:59: Beitrag editiert von: Kai Jansen ]

Frank
12.06.2003, 07:58
Hallo Randolph,

es geht keiner mehr auf das Problem mit der DA Membrane ein, was war das für ein Problem ?

Gruß

Frank

PW
12.06.2003, 10:09
Hallo,

mein auf der ARF COMPOSITE Extra montierter Engel Prop paßt ohne Probleme auf den ZDZ von den Bohrungen.

Die Test wurden zusammen mit dem X-Piloten und ehemaligen B-Kader Kollegen Peter Lumpe gemacht, da dieser auch einen ZDZ 100 hat.

Beide ZDZ 100 drehen mit einer Engel 24 x 12 Dreiblatt ca. 6000-6.100 rpm; also exakt die Drehzahl, die der DA mit einer 25 x 12 Dreiblatt macht.

Der ZDZ von R. Lammich dreht mit KD Resorohren und einer 24x14 Gaul Dreiblatt ca. 6.600 rpm.

Aber wie gesagt mit Resorohren und der schmalen Gaul Luftschraube.

Um Vergleiche zu machen, dürfen nicht Apfel mit Birnen verglichen werden.

Ein 24x14 Gaul dreht völlig anders als z.Bsp. ein 24x14 Graupner oder Prop einer anderen Firma.

Gruss

PW

S.R.
12.06.2003, 12:24
Hallo Peter,

das hört sich ja interessant an. Wie schraubt Ihr denn die Propeller um? Haben die 100er die gleichen Bohrungen? In der 150ccm-Klasse funktioniert das nämlich leider nicht. :(

Außerdem würde mich interessieren, ob die Messungen bei gleichen Dämpfern sowie identischen Krümmerlängen entstanden sind?

Gruß
Stefan

[ 12. Juni 2003, 00:25: Beitrag editiert von: S.R. ]

Finnz
16.06.2003, 14:54
Hallo,
wurde das Thema mit der Membranproblematik beim DA per mail abgehandelt ?
Mich würde es auch interessieren, was los ist, und was man machen kann.

Danke schonmal.

Gruß

Klaus

Wigens
16.06.2003, 15:28
Hallo Frende,

am Wochende haben wir in Rudolstadt den ersten Teilwettbewerb F3A-X geflogen. Es waren einige Modelle mit dem ZDZ 100 am Start. Ich interssiere mich auch für diesen Motor und habe mir das genauer angesehen. Die Motoren liefen ausnahmslos sehr schön. Unabhängig von der Ausrüstung ist mir aufgefallen, daß alle nicht groß erkennbar mehr Dampf hatten als meine EA 330 mit dem ZDZ 80 Einzylinder, KS Topfdämpfer und 23 x 12 Fuchs Premium Dreiblatt. Einige Piloten berichteten, daß es ein riesen Kampf ist, mit dem Boxer unter 10 kg zu bleiben, die meisten haben sich für ein 2 in 1 Abgassystem entschieden, um Gewicht zusparen. Das kostet natürlich Leistung. Ich stelle mir jetzt die Frage, wozu ich so viel Geld für einen Boxer ausgeben soll, wenn nicht mehr rauskommt. Da gibt es eigentlich nur noch das Vibrationsargument. Der Einzylinder schüttelt ein Leichtbaumodell schon ganz ordentlich durch, das sehe ich bei meiner eigenen Maschine, aber mit HMS System sind die Schläge offensichtlich relativ weich und somit hält die Maschine und die Servos bis heute (ca. 85 Betriebsstunden) ohne Probleme, auch wenn es etwas klappert im Leerlauf. Es ist also wirklich eine Frage der Abwägung, wobei für mich der Preis durchaus ein gewichtiges Argument ist.

@PW Hast Du zufällig eine 23x12 Fuchs Premium verfügbar? Mich würde die Drehzahl mit dem 100 ZDZ brennend interessieren.

Grüße

christian

Klaus Harich
17.06.2003, 09:54
Wigens hat mit seiner Aussage so ziemlich den Nagel auf den Kopf getroffen. Mein ZDZ 80 Einzylinder mit Topfdämpfer und 24x12 Gaul dreht 6400 min-1. Klar hat der Boxer mehr Laufkultur, aber wenn man sein Hydromount sauber abstimmt, kann man mit den Vibrationen gut zurecht kommen. Deshalb bleibe ich bei meinen Singletopf.

murphy

PW
17.06.2003, 16:33
Hallo Christian,

aber leider nur die Engel Props bei mir.
Erstmal Glückwunsch zu Platz 3!!

Hat aber wohl bzgl. einiger Punktwerter gut "gerumst" !!??

Ich habe am Freitag eine DELRO RAVEN mit dem ZDZ eingeflogen.

Der Fieger wiegt 9,4 kg, der Motor dreht im Flieger mit zwei KS Dämpfern und einem Engel 24x12 Dreiblatt 6.000.

Für diesen Flieger ist der Motor sehr gut geeignet.

Allerdings ist die Leistung nicht vergleichbar mit dem DA-100; der dreht eine 25x12 Dreiblatt mit 6100 Umdrehungen:

PW

Randolph
22.06.2003, 17:10
Hallo Klaus,

es wurde hier das Thema: "Überarbeitung" der DA- 100 Vergaser-Membranen angesprochen. Diese "Überarbeitung" wurde bei mir zwangsläufig notwendig, da sich der von mir verwendete DA 100 Motor im Torquzustand überfettete. ( Engel 3 Blatt 25x12 ). Nur in diesem Drezahlbereich trat dieser Effekt bei mir auf! Bei Verwendung einer anderen Luftschrauben/Dämpfer/Rohrkombination- Abstimmungslänge, oder Gewicht des Modells wird dieser "Effekt" entweder gar nicht, oder auf höhere oder niedere Drezahlen zutreffen! Ergo: Es muss also nicht für jeden DA 100 zutreffen! Auch kann es sich bei mir um einen "Ausreisser" handeln! Ein abmagern des Leerlaufgemisches erbrachte Besserung, leider aber auch mit allen Nachteilen! ( Zu mageres Gemisch im Übergang, Startprobleme, etc. ) Das Problem sollte man, falls vorhanden, auch mit einer längeren Abstimmungslänge ( Krümmer/Dämpfersystem ) in den Griff bekommen. Leider ist in meiner beschriebenen 2,60 Extra keine Verlängerung des Abgassystemes möglich. Das Problem lag in einer nicht 100% Abstimmung/Öffnung der vier werksseitig montierten "Flattermembranen". Diese öffneten nicht "sauber" nacheinander, sondern erst eins, dann passierte trotz stetiger Drosselklappenöffnung gar nichts und dann öffneten schlagartig drei Membranklappen gleichzeitig! Das hier eine Gemischüberfettung mit anschliessenden Drezahlsprüngen stattfinden musste, kann jeder leicht nachvollziehen! ( Das ist selbsterklärend, wenn man dieses System zur Überprüfung ausbaut und mit einem handelsüblichen, aber starken Fön ( bitte mit Kaltluft ) testet! Der Fön wird auf die "Eingangsseite" des Vergasers gesetzt, es sollte sich eine nacheinander öffnende "Funktion" der vier Membranen, mit Anstieg des Luftdurchsatzes beobachten lassen!
Wenn das nicht der Fall sein sollte, müssen hier die angeschraubten Messingleitbleche nachjustiert werden!

Viel Grüsse,

Randolph Brömer

SBU
02.07.2003, 23:04
Hallo,

ich bin an einer composite-arf Maschine (330S, 3m) interessiert. Speziell aus den Foren der USA, wie z.B RC Univers wird geradezu von "umwerfender" Qualität der neuen Bausätze gesprochen. Hat jemand von Euch schon einen solchen Bausatz erhalten? Ist die Qualität nun wirklich viel besser? Ich würde mir gerne mal einen solchen Bausatz anschauen. Vielleicht gibt es ja jemanden, der ein paar Detailfotos machen könnte

Danke

Stefan

PW
02.07.2003, 23:11
Hallo Stefan,

die Qualität ist deutlichst besser geworden als zu den Zeiten, wo die Modelle über die Vertriebs GmbH vertrieben wurden.

Hier hat sich grundsätzliches geändert. Daneben sind die Modelle ca. 700 EURO günstiger geworden als vorher, da nun direkt vertrieben wird.

PW

Thomas Singer
02.07.2003, 23:32
Hi Stefan,
meine ist im nächsten Container (freu :D ).
In 3 Wochen sollte sie dann da sein. Wenn du möchtest,und es nicht so weit weg von dir ist,kannst du sie dir gerne anschauen.Ist im Raum Köln/Bonn.
Gruß Thomas

Randolph
05.07.2003, 21:17
Hallo Stefan,

zwei Clubkollegen haben in den letzten Tagen Ihre Flieger ( Extra 300 in der 2,6 m Shulman-Ausführung ) bekommen. Beide sind mit den Modellen/Qualität sehr zufrieden! Ich frage Sie mal, ob schon Bilder gemacht worden sind, dann können wir die hier sicherlich reinstellen. ( Wenn ich das hinkriege! )

Viele Grüsse

Randolph

P.S. Beide wollen Ihre Modelle mit dem ZDZ 80 ausrüsten! Die theoretische Gewichtsreduktion beläuft sich dann zum DA-100 auf etwa 700-1000 gr.! Sicherlich nicht ganz unerheblich, gerade was das 3D-fliegen angeht! Die Problematik wird die Einhalltung des Schwerpunktes sein.

Ralph Losemann (Noria)
06.07.2003, 10:59
Hallo,
ich möchte die "Qualität" der Composite-ARF EA-260 2,60m mal etwas relativieren.
Vor einem Monat habe ich für einen Kollegen eine bestellt und letzte Woche erhalten.
Die Frage ist für mich nämlich, was die Qualität des Modells ausmacht.

1. Verarbeitung
Die ist zwischen sehr gut und erstklassig. Besonders die Flügel haben mich in der Verarbeitung beeindruckt. Einfach genial.
Der einzige "Verarbeitungsmangel" war eine recht unsaubere Naht an der Motorhaube. Da gibt es für den Preis schwerlich was besseres.

2. Gewicht???
Die Flugeigenschaften sind nun mal extrem vom Gewicht abhängig. Das Modell hat eine Spannweite von 2,60m. Was darf dann eine solche Maschine wiegen?
10kg max. für 3D Flug?? 11kg, 12kg.....
Jedenfalls und das ist ja überprüfbar wog eine Flügelhälfte roh 1450g plus 2mal Servo plus Anlenkung und Kabel. Reicht das für 10kg??
Einen 80er ZDZ Boxer einbauen kannste vergessen, durch die GFK-Bauweise bei den Leitwerken wird die Gewichtsersparnis in Form von Blei wieder mitfliegen. Also doch größerer und wieder schwererer Motor rein...

Gewicht ist eben auch Qualität! Das heißt nicht, dass der Flieger nicht super fliegen soll, ich habe ihn schon fliegen sehen, aber die "fantastischen" Langsamflugeigenschaften hatte das Modell auch nicht.

Grüße
Ralph

[ 06. Juli 2003, 11:00: Beitrag editiert von: Noria ]

Gast_0063
06.07.2003, 12:46
Original erstellt von Randolph:

Das Problem lag in einer nicht 100% Abstimmung/Öffnung der vier werksseitig montierten "Flattermembranen". Diese öffneten nicht "sauber" nacheinander, sondern erst eins, dann passierte trotz stetiger Drosselklappenöffnung gar nichts und dann öffneten schlagartig drei Membranklappen gleichzeitig! Das hier eine Gemischüberfettung mit anschliessenden Drezahlsprüngen stattfinden musste, kann jeder leicht nachvollziehen! ( Das ist selbsterklärend, wenn man dieses System zur Überprüfung ausbaut und mit einem handelsüblichen, aber starken Fön ( bitte mit Kaltluft ) testet! Der Fön wird auf die "Eingangsseite" des Vergasers gesetzt, es sollte sich eine nacheinander öffnende "Funktion" der vier Membranen, mit Anstieg des Luftdurchsatzes beobachten lassen!
Wenn das nicht der Fall sein sollte, müssen hier die angeschraubten Messingleitbleche nachjustiert werden!

Also, da hätte ich jetzt doch mal ein paar Fragen, bzw. Anmerkungen:

>> Wie bist Du darauf gekommen, das die Flatterventil-Zungen bei laufendem Motor ungleich öffnen? Hochgeschwindigkeits-Kamera??

>> Die Membranen sollten nicht nacheinander, sondern möglichst alle zugleich und schlagartig öffnen, um einen möglichst geringen Strömungswiderstand darzustellen. Das sie das nicht tun, liegt an den herstellungsbedingten Toleranzen und der Tatsache, das die Flatterventile als ungedämpft schwingendes System eine ausgeprägte Eigenresonanz haben. Das wiederum führt dazu, das bei höheren Drehzahlen die Ventile ein gewisses "Eigenleben" entwickeln, was einer guten Füllung eher abträglich ist.
(Für Interessierte, Nachzulesen bei: Bönsch, Der schnellaufende Zweitaktmotor, S. 50 ff.)

Aus diesem Grund ist die reine Membransteuerung im Fahrzeugbau so gut wie ausgestorben.

>> Der Membranblock hat mit der Gemischaufbereitung überhaupt nichts zu tun, nicht mal mit der Gemischverteilung. Die üblichen Pumpenvergaser neigen systembedingt dazu, den Teillastbereich anzureichern, mit dem schlechten Gaswechsel in diesen Drehzahlen führt das zu den beschriebenen Problemen. Man kann durch geeignete Abstimmung diesen Effekt etwas dämpfen, aber dann passt es obenherum wieder nicht, bleibt also immer ein Kompromiss.

>> Einen Haarfön als Simulation der Strömungsverhältnisse in einem schnellaufenden Zweitaktmotor herzukriegen, halte ich, vorsichtig ausgedrückt, für etwas fragwürdig.
Das Fön-Gebläse arbeitet auf einem konstantem Volumenstrom, während im Kurbelgehäuse ein über die Drehzahl schwankendes Wechselspiel zwischen Über- und Unterdruck herrscht.

In sofern ist das obige Posting mit Sicherheit nicht selbsterklärend, sondern bestenfalls dazu geeignet, technische Laien zu erschrecken.
Das ändert sich auch nicht durch die inflationäre Verwendung von Ausrufungszeichen.

Randolph
06.07.2003, 18:23
Hallo Motorexperte,

>> Der Membranblock hat mit der Gemischaufbereitung überhaupt nichts zu tun, nicht mal mit der Gemischverteilung.

Wenn der Membranblock keine Gemischverteilung/Strömungsrichtung beeinflussen soll, wundert mich allerdings die gebogene Form der Messingleitbleche in eine bestimmte Richtung?

>>Die üblichen Pumpenvergaser neigen systembedingt dazu, den Teillastbereich anzureichern ..

Welche Änderung kann man hier vornehmen um einen sauberen Übergang zu erreichen?

Wäre schön, wenn Du das erklären köntest.

Eine Hochgeschwindigkeitskamera besitze ich nicht. Da ich ein sehr stark praktisch veranlagter Mensch bin, versuche ich mit einfachen Mitteln ein Problem zu lokalisieren und zu lösen! Nach meiner beschriebenen Neujustage der Leitbleche ist der Übergang erheblich besser geworden. Richtig "weg" ist das Problem allerdings noch nicht.

Wenn die Membranen nicht nacheinander, sondern gleichzeitig öffnen sollen, kann ich die schrägen und ungleich langen Membranbefestigungspunkte überhaupt nicht verstehen. Selbst die Membranen besitzen unterschiedliche Längen??!

Wäre schön, wenn Du das erklären köntest.

Probeweise sind von mir überkreuzte Krümmer zum Einsatz gebracht worden. Die Abstimmungslänge stieg um ca. 6 - 7 cm. Damit ist das Problem in einen anderen Drehzahlbereich verlagert, aber nunmehr nicht mehr im Torqubereich. Damit kann ich leben.

Viele Grüsse,

Randolph

( Der mit den vielen !!!! und ??? )

Gast_0063
07.07.2003, 08:37
Original erstellt von Randolph:

1.) Wenn der Membranblock keine Gemischverteilung/Strömungsrichtung beeinflussen soll, wundert mich allerdings die gebogene Form der Messingleitbleche in eine bestimmte Richtung?

2.) (Teillastbereich-Vergaser) Welche Änderung kann man hier vornehmen um einen sauberen Übergang zu erreichen?

3.) Wenn die Membranen nicht nacheinander, sondern gleichzeitig öffnen sollen, kann ich die schrägen und ungleich langen Membranbefestigungspunkte überhaupt nicht verstehen. Selbst die Membranen besitzen unterschiedliche Längen??!

4.) Probeweise sind von mir überkreuzte Krümmer zum Einsatz gebracht worden. Die Abstimmungslänge stieg um ca. 6 - 7 cm. Damit ist das Problem in einen anderen Drehzahlbereich verlagert, aber nunmehr nicht mehr im Torqubereich. Damit kann ich leben.

zu 1.):
Gemischverteilung meint Verteilung im Zylinder, im Sinne von gleichmässiger Aufbereitung. Im Kurbelgehäuse sorgt schon die drehende Kurbelwelle für die notwendige "Durchmischung".

zu 2.):
So, keinen. Es gibt von Bing Pumpenvergaser mit zusätzlicher Teillastdüse, ob die zu dem Motor passen, wäre herauszufinden.

zu 3.):
Ich gehe mal davon aus, das der verwendete Membranblock urspünglich für einen anderen Motor aus dem Fahrzeug- oder Industriebereich konzipiert wurde.
Hieraus ergeben sich zwangsläufig konstruktive Kompromisse, technisch notwendig ist das nicht.

zu 4.):
Das ist genau der Punkt, den ich oben angesprochen habe, Du hast durch eine Veränderung der Abstimmung (>> Auspufflänge) per Zufall die Zylinderfüllung in dem kritischen Drehzahlbereich so geändert, das es weniger auffällt.

Ein ähnliches Verfahren wird in der Antriebstechnik häufig bei der Beseitigung von störenden Motorschwingungen (Vibrationen) eingesetzt, wo man, ohne die Vibrationen aufwändig zu dämpfen, sie durch konstruktive Änderungen des schwingenden Systems einfach in Bereiche verschiebt, in denen sie nicht mehr stören. (Ober-/unterhalb des Betriebsbereiches)

Randolph
07.07.2003, 20:59
Hallo Motorenexperte,

Kennst Du diesen Motor? Hast Du einen DA-100 im zerlegten Zustand schon besichtigen können?
Das soll hier keine ketzerische Frage sein, sondern lediglich dazu dienen, ob wir hier nicht aneinander vorbeireden.

Zu 1: Die Strömungsrichtung des Membranblockes incl. Messingleitbleche, weisen eine deutlich vorgegebene Strömungsrichtung incl. nacheinander öffnenden Membranen hin.

Zu 2: Von Dir leider keine Angaben bzgl. Problemlösung oder Verbesserungsvorschläge des mitgelieferten Vergasers. Sehr schade, denn hier hätte ich mir, Verbesserungsvorschläge gewünscht. Gibt es hier wirklich keine andere Möglichkeit als den Vergaser zu wechseln und somit das lästige Problem: „Überfetten im Zwischengasbereich“ zu lösen?
Hast Du diesen Bing-Vergaser schon mal ausprobiert und kannst Erfahrungen darüber berichten? Einsatz vorher/nachher? Deine gemachten Erfahrungen zu diesem Vergaser interessieren mich. Wenn durch Wechsel des Vergasers das Problem zu lösen ist und somit ein vernünftiger Zwischengasbereich zu erzielen wäre, bin ich ein ganzes Stückchen weiter und Du könntest uns allen Composite ARF Extra „Infizierten“ hier super helfen!

Zu 3: Zu diesem, aus GFK (!) geformten Membranblock gehst Du davon aus, das es sich hier um einen für den Fahrzeug- oder Industriebereich stammenden Membranblock handelt?
Sicherlich kann das sein, aber der „Block“ sieht mir sehr nach Anpassung an einen Vergaser, als an einen Motor aus. Kennst Du diesen beschriebenen GFK-Motorenblock?

Zu 4: Das bei einem Zweitakter immer das Abgassystem in Abhängigkeit zum Einlass besteht ist unbestritten. Siehe hierzu meinen älteren Beitrag in diesem Fred.

Viele Grüsse

Randolph

Gast_0063
08.07.2003, 10:47
Hallo Randolph,

ich hatte vergangenen Winter einen DA 100 in der Werkstatt, allerdings einen Rumpfmotor ohne Vergaser, Auspuff und Zündgeschirr.
Der Kunde hatte ihn gebraucht aus dem Urlaub mitgebracht, ich hab' ihn hier auf "deutsch" umgerüstet und zum laufen gebracht.
Hinterher hab' ich nix mehr davon gehört, hmmm, muss wohl funktioniert haben.

Der hatte allerdings, so ich das erinnere, einen Membranblock aus elastomerbeschichtetem LM-Druckguss, na ja, es mag verschiedene Ausführungen geben/gegeben haben.

Deiner wird, wie Du das beschreibst, ein Spritzgussteil aus faserverstärktem Duroplast sein, das ist technisch üblich, wenn Du Dir vorstellst, das eine Spritzgussform für so ein Teil mal eben schnell 150.000 € kostet, kannst Du dir vorstellen, das so etwas extra für ein paar Modellmotoren keiner macht, das wäre nicht mehr zu bezahlen.

Die gängigen Pumpenvergaser von Walbro oder Tillotson haben systembedingt ein recht schlechtes Regelverhalten im Teillastbereich, dafür sind sie eigentlich ja auch nicht konstruiert.
Die beschriebene Version von Bing wird wohl besser laufen, hat aber noch keiner angefragt, und ich selber stecke in so etwas keine Entwicklungskosten, dafür ist der Markt einfach zu klein.
Ich würde ohnehin den ganzen Vergaserkram wegwerfen und eine elektronische Einspritzanlage anbauen, dann bin ich die ganzen Sorgen los und kann mir den Motor für fast jeden Bereich hintrimmen.

Ansonsten ist der DA ein stinknormaler Motor, nichts besonderes, die konstruktiven Grundlagen für solche Entwicklungen sind seit den '30er Jahren bekannt, ich verweise hier nochmals auf die einschlägigen Publikationen.
Auch die Amerikaner, oder besser, gerade die, werden das Rad nicht neu erfinden.

[ 08. Juli 2003, 11:11: Beitrag editiert von: MechWerkAndi ]

PW
10.07.2003, 18:28
Hallo Randolf,

weißst Du, ob der "MechwerkAndi" schom mal einen DA 100 im praktischen 3D Flug betrieben hat ?

Kann er überhaupt 3D (also auch Torquerollen) fliegen.

Die Frage ist auch, was wir von einem Motor erwarten.

Was für den einen gut ist, ist wahrscheinlich für einen anderen Piloten absoluter Mist.

Meine Anforderungen sind:

Zuverlässiger Lauf über hinderte Flüge, egal bei welchem Wetter. Der Motor darf nicht einmal kotzen und muss Zacken für Zacken das Gas annehmen.

Abstellen darf der Motor nur, wenn der Tank leer ist.

Ich glaube im Beitrag hier treffen zur Zeit "Theorie" und "Praxis" aufeinander.

Für mich zählt nur das bekannte "ZDF-System"
- Zahlen
- Daten
- Fakten

und zwar im harten, praktischen Betrieb.

Wäre mal schön zu erfahren (vom Mechwerker), wie er denn das Problem des leichten Überfetttens lösen würde.

Dieses würde natürlich auch einen praktischen Betrieb voraussetzen. Test auf dem Prüfstand sind schön und gut, aber im Flug ist vieles anders; gerade für den 3D Bereich.

Gruss

PW

Randolph
10.07.2003, 22:23
Hallo Peter,

danke für Deinen Beitrag zu diesem Thema.

Allerdings ging ich bisher immer davon aus, das auch der "MechwerkAndi" nicht nur von rein theoretischen Ansätzen ausgeht, sondern von seinen praktischen Ergebnissen hier Bericht erstattet. Zumindest habe ich das so verstanden und interpretiert.

Um hier kein vorschnelles Meinungsbild abzugeben, bitte ich hier den "MechwerkAndi" um Antwort!
Nach lesen der Zeilen von "MechwerkAndi" glaube ich kaum, das dieser nicht (!!) "Knietief" in der Materie: Modellflug/3-D steckt. Denn gerade in diesem Bereich sind die gestellten Anforderungen so hoch, wo der “Durchschnittliche-Normalmodellflieger" auch nicht mit den besten theoretischen Hintergrundinformationen nachzuvollziehen kann, was hier von den Motoren gefordert und abverlangt wird. Geschweige denn, das dieser über Verbesserungsvorschläge in dieser Thematik Bericht erstattet!

Über Dein angesprochenes ZDF-Spiel kann ich nur sagen: Ja, so ist es! Es interessiert mich nicht, wie es rein theoretisch, mit vielen Ansätzen aus Neubauten/Konstruktionen eine Verbesserung zu erreichen ist. Einzig und alleine, interessiert mich eine Lösung des vorhandenen Problems mit den vorhandenen Mitteln. Da hast Du absolut Recht, was das theoretische mit dem praktischen angeht!
Aus diesem Grund habe ich auch "MechwerkAndi" gebeten, hier eine mögliche Lösung des Problems herbeizuführen. Leider kam hier nur der Hinweis auf einen anderen Vergaser, der sich im Zwischengas besser einstellen lassen soll.
Aber ich denke, hier wird uns der „MechwerkAndi“ schon eine Überarbeitung des werksseitig mitgelieferten Vergasers liefern, oder eine Alternative aufzeigen, die wir gebrauchen können.

Viele Grüsse,

Randolph

Gast_102
11.07.2003, 07:11
Hi ,

Du weisst wie ein Telefon zu bedienen ist ?, dann ruf den Andi einfach mal an, das ist besser wie hier die Welt in drei >Zeilen zu beschreiben< .

OT: Nun ich glaube nicht das der Ing. welcher den Ferrarimotor gebaut hat diesen auch selber fährt.

PW
11.07.2003, 09:15
Hallo Peter,

hast sicherlich recht damit, dass der Ing. von Ferrari den Ferrarimotor nicht selber fährt.

Aber dieser Mann sieht eben seinen Motor jeden Tag und beschäftigt sich fast 24 Stunden mit dem Teil.

Dieses ist eben vorliegend wohl anders:

Fliegt der "Mechwerker" denn jeden Tag einen DA-100 im 3D Bereich ??? Oder hat er überhaupt mal einen DA-100 geflogen? Und dann noch im 3D Breich ?

Wenn ja, um so besser.

Wenn nein, dann glaube ich, dass es schwierig ist, über ein im Flug auftretendendes Problem zu sprechen.

Soll ja vorliegend auch keinen "Angriff" auf ihn darstellen.

Theorie ist ja ganz schön, aber die Praxis ist mehr entscheidend.

Gruss

PW

Gast_00010
11.07.2003, 09:41
Und warum geht ihr dann nicht gleich zum Hersteller mit dem Problem?

Gast_0063
11.07.2003, 10:06
@ Randolph & PW:

IMHO liegt hier ein entscheidender Denkfehler zugrunde:
Ihr habe vielleicht Erfahrung im Umgang mit Modellmotoren.
Ob und welche Qualität die hat, kann ich nicht beurteilen, dafür fehlt die einheitliche Messgrösse.
Das heisst, ihr habt ausprobiert, wenn ich das da dranschraube und hier drehe, passiert das und das.
Die aus solchen Abläufen gewonnenen Erkenntnisse werden zunächst mal mangels Sachkenntnis isoliert betrachtet und, weil nicht widerlegt, nach Ablauf eines Zeitraumes für allgemein gültig erklärt.
Das solche Erkenntnisse nur in einem ausgeprägten Mikrokosmos Geltung haben, wird dabei übersehen.

Die Zusammenhänge erkennen, die Frage nach dem "Warum" beantworten, daran hapert es, sonst hättet ihr das Prob mit dem Vergaser längst selber gelöst.

Das Problem ist sicherlich lösbar, aber das kostet Geld, in Relation viel Geld, und da ist es natürlich naheliegender, zu einem Lieferanten zu laufen und die Hand aufzuhalten.
Ansonsten bliebe noch der Weg über die eigene Erkenntnis, aber der wäre schon vor 15, 20 Jahren einzuleiten gewesen.
Auch ein Forum ist eher ungeeignet, um an solches Know-How zu kommen.

@ Modi:
Es ist mir schon häufiger aufgefallen, das wenn den Teilnehmern einer Diskussion die sachlichen Argumente ausgehen, versucht wird, die Diskussion auf eine persönliche Ebene zu ziehen, um vermeindlich den Gegner zu diskreditieren.

Auf Deine Anregung hin bin ich in die Sache wieder eingestiegen, nun seh' auch zu, wie Du damit fertigwirst.

PW
11.07.2003, 11:18
Hallo MechwerkAndi,

die Sache soll ja nicht hier ausarten in Persönlichkeiten.

Aber kannst Du dann mal bitte eine Lösung des Problemes von Randolf mitteilen oder einen Vorschlag ??

Wenn Theorie und Praxis hier zusammengeführt werden, ist doch allen geholfen.

Im übrigen ist immer noch die Frage offen, ob Du schon mal einen DA-100 im 3D Bereich geflogen hast ? Oder hast Du schon mal mit einem Triebwerk
minutenlang bei 30 Grad getorquert?

Wenn nicht, dann würde ich die Aussagen von Randolf nicht in dieser Form "abwerten". Randolf hat im übrigen erhebliche Wettbewerbserfahrungen; so im Bereich F 3A/ F3A/X; u.a. war er sogar in Südafrika auf einer WM.

Also hieran erkennst Du, dass er natürlich auch extreme Anforderungen an einen Motor stellt (wie ich es im übrigen auch tue).

Theorie und Praxis sind im Modellflug zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe und keiner will Dir hier den theoretsiches KnoW How absprechen.

Also: Löst das Problem doch zusammen und gib mal einen Vorshlag durch.

Gruss

PW

Kai Jansen
11.07.2003, 11:32
Hallo Andi!

Ich glaube das du nur Moderator gelesen hast, nicht aber, dass dies der Jürgen geschrieben hat.

Falls ihr mitbekommen habt, bin ich hier in der Rubrik Kunstflug zuständig. Wenn ein anderer Modi meint, sich hier zu Wort melden zu wollen, hat das nichts mit mir zu tun, und vertritt auch nicht unbedingt meine Meinung.

Ich persönlich finde diese Diskussion schon interessant und begrüße, dass du wieder mitmischt. Diese Sachen beleben ein Forum. Und warum sollte man immer einer Meinung sein? Ich finde Eure Postings sehr wichtig, gerade auch für die anderen Forumsteilnehmer.

@Andi, PW, Brömers!
Wie man ja aus der Vergangenheit weiß, seid ihr Euch nicht immer ganz einig. Macht nichts, macht weiter so, wir lernen alle von Euch.

Grüße von Kai :)

Modi der Kunstflug-Rubrik.

Gast_00010
11.07.2003, 12:17
Nur um Mißverständnissen vorzubeugen:

Mein Beitrag oben hat nichts mit einer Moderation zu tun, sondern wendet sich an Randolph und PW.

Persönlich betrachte ich die Aussagen von PW als äußerst grenzwertig und wenig hilfreich. Oder glaubt jemand im Ernst, daß in der Formel 1 die Fähigkeiten der Motorentechniker an ihren Rundenzeiten gemessen werden?

Gast_0063
11.07.2003, 13:04
@ Jürgen:
Alles klar, war in der falschen Leitung gelandet.

@ PW:
Beantworte ich mit einer, zugegebenermassen, etwas ketzerischen Gegenfrage:

Was würde Dir eine adäquate Lösung des Problems "Überfettung im Teillastbereich" denn wert sein??

Wenn Ihr tatsächlich sooo viel "Erfahrung" mit Motoren habt, wärt Ihr schon längst selber darauf gekommen.

Nur soviel:
Das Problem ist 2-Takt-typisch, also systembedingt, und sowohl über das Problem als auch über dessen Lösungsansätze ist in der einschlägigen Fachpresse nachzulesen, also für jedermann zugänglich und nachvollziehbar, so man wirklich etwas von dem Thema versteht.
Wobei ich "Fachpresse" meine, und nicht diese sinnentleerten Statements, die von den üblichen Dampfplauderern in der FMT, modellflieger, usw. breitgetreten werden.

Es gibt im Grunde sogar zwei Lösungsansätze, wobei ich wegen der grösseren Flexibilität in der Abstimmung den etwas komplizierteren bevorzugen würde.

Gast_102
11.07.2003, 14:17
Hmm Andi ?
Hat das denn was mit dem Spülvorgang zu tun ? wegen den fixen Steuerzeiten wobei dann die abstimmung der Abgasanlage in der Länge dann nicht mehr zu der erwünschten oder momentanen Drehzahl passt ?
Mit dem Problem hat sich Yamaha auch mal ne Zeit lang beschäftigt und das 'Powervalve' eingeführt ... :D

ddraser
11.07.2003, 14:39
Mönsch Andi!

Hast du nen Patent druff oder wat???

Du machst det aber och spannend! :rolleyes:

Wie lang soll den dieser Fred noch wern?

Aber nun ja ... irgendwie vasteh ick dia aba och! ;)
Wenn du davon lebst, hast du och nix zu verschenken. Iss scho kla!

Also dann, Ring Frei, zur nächsten Runde! :D

mfg Jürgen

P.s. @ Randolph:
Deinen Ansatz versteh ich auch.
Nich anders funktioniert Homöopathie!
Bei machnen funzt's und bei manchen halt leider nich!
Und die Frage nach dem "Warum" iss eigentlich dann, wenn man Gesund ist, auch nich mehr wichtig!
Mal sehen werd ob ichs mal wieder schaffe in Ragow vorbeizukommen. War schon ewig nich mehr draussen bei euch!
Cu Jürgen

Christian Dombrowski
11.07.2003, 16:17
Moin!

[/halskrieg]

Bisher hatte ich speziell RCN (im Gegensatz zu anderen Foren) nicht als Austragungsort persönlicher Eitelkeiten kennengelernt, sondern mich immer an der freundlichen offenen Atmosphäre erfreut. Die Richtung in die dieser Thread aber gerade abdampft geht mir persönlich sehr gegen den Strich.

Wollt Ihr Euch nur gegenseitig runterputzen oder habt Ihr vor Euren Mitmenschen durch die Beteiligung in diesem Forum das Leben etwas weniger schwer zu machen? Wenn ich hier in den Hof schaue, wo sich die Blagen gerade ein 1A Gefecht mit größeren Mengen märkischen Sandes zu liefern drohen, komme ich nicht umhin, parallelen zu dieserm Thread zu erkennen.

Es ist ja wohl kein Aufwand jemandem eine vernünftige Antwort zukommen zu lassen, auch wenn dieser es geschfft hat den bisherigen modellfliegerischen Teil seines Lebens recht erfolgreich hinter sich zu bringen ohne sich mit den zugrundeliegenden Theorien auszukennen oder gar einen passenden akademischen Titel vorweisen zu können. Es mag zwar etwas weniger Ehrenwert erscheinen ein Problem durch herumfrickeln oder durch emipirisch erworbenes Wissen zu lösen als durch das praktische Umsetzen thoretischen Wissens, macht aber letztendlich nicht wirklich einen Unterschied: Man hat das Problem gelöst! Muss ich mich in Zukunft darauf einstellen hier ein Bewerbungsschreiben einreichen zu müssen, bevor ich qualifiziert bin eine Antwort von jemandem zu erhalten?

Umgekehrt ist es genauso: Für einen guten Piloten mit einem nicht unerheblichen praktischen Wissen sollte es doch möglich sein mit jemandem zu kommunizieren der sich mit den zugrundeliegenden Theorien auskennt, der aber nicht seinem Flieger das Leitwerk duch torquen in einem Farbeimer lackieren kann. Was meint ihr denn, wo die Scuderia Ferrari jetzt stehen würde, wenn sich ein Michael Schuhmacher nicht mit seinen Ingenieuren (welche, wenn sie dem Rennwagen führen, statt zwei schwarzen höchstens einen braunen Streifen produzieren würden) unterhalten könnte, diese ohnehin nur für praxisfremde Bratzen hielte und deswegen alles selbst herausfinden wollte?

Ich versuche zu verstehen, wo Euer Problem liegt? Randolph hat festgestellt, dass es für die (empirisch gefundenen) Methoden, welche bei seinen bisherigen Motoren zu einem,seinen (und damit auch warscheinlich allen anderen) Ansprüchen genügenden Laufverhalten führten, Grenzen gibt. Aus irgendeinem Grund kommt er nicht auf die (für Menschen mit dem nötigen Hintergrund wohl einfach zu findende) Lösung. Deshalb auch die Anfrage bei RCN. Andi hat in über 400 Beiträgen bewiesen, dass er über ausgedehntes Wissen (theoretischer und praktischer Natur) über die in Modellen verwendeten Motoren verfügt und dieses auch mitzuteilen vermag. Wie sollte er es ansonsten schaffen mit dem Thema (u.a. als Gutachter) die Butter auf seinem Brötchen zu finanzieren. Ich kann es einfach nicht glauben, dass er in diesem Fall auf einmal sein Wissen als exkusiv ansieht. Wie zum Teufel seit ihr dann aber auf die irrsinnige Idee verfallen Euch gegensitig die Komptenz abzusprechen dieses Problem richtig behandeln zu können, statt Euch systematisch mit dem Finden des Problems zu beschäftigen? Das klappt doch sonst hier anstandslos?

Ich hoffe mal, dass ihr wieder darauf kommt, dass dieses Forum eingerichtet wurde, damit sich Modellflieger bei ihren Problemen helfen und nicht dafür, dass sich damit einfach nur der Kreis der Personen vergrößert, mit denen man es sich vermiesen kann.

So, ich habe fertig!

[halskrieg]

[ 12. Juli 2003, 10:17: Beitrag editiert von: Christian Dombrowski ]

Gast_00010
11.07.2003, 16:29
Gut gebrüllt, Löwe! :)

Kai Jansen
11.07.2003, 17:22
An Alle!

Ich verstehe Euer Problem nicht. Dies ist ein Forum, welches uns Modellbauer zusammen vereint, um in netter Runde, auf gestellte Fragen eine Antwort zu bekommen. Wenn dann mal, wie in diesem Falle, eine kleine unterschiedliche Auffassung unter den Usern herrscht, macht das nichts. RCN ist nach wie vor ein super nettes Forum, mit gescheiten Leuten.

Leider meinen einige, man muss seinen Senf dazugeben, um dabei zu sein. Ich denke, mit dem Fachwissen in diesem Forum wird am Ende eine Lösung gefunden werden.

Was wollen wir Internet-User überhaupt?
Ja richtig, etwas lesen und dazulernen, oder einfach nur Spaß haben, und seinen Kommentar dazugeben. Wenn nichts läuft, heißt es: "Nichts los hier.", aber wird mal etwas ausschweifender diskutiert, heißt es: "Ich habe RCN als nettes Forum kennengelernt, und nun ist es nicht mehr das, was es mal war...."

Also nehmt nichts alles so Ernst, dann klappt es auch mit dem Nachbarn.

Grüße von Kai :)

Randolph
11.07.2003, 17:32
Hallo Andreas,

ich muss leider feststellen, das die Themenbehandlung hier in einen Bereich ausartet, den ich nicht gewillt bin mitzumachen, geschweige denn, ihn so zu akzeptieren!

Klarstellung:

Ich kann in keinem meinen Postings einen persönlichen "Angriff" an Dich herauslesen.
Falls Du das bisher so empfunden haben solltest, sorry, ist auf keinen Fall so gemeint und sollte auch so nicht zu verstehen sein!

Wir ( mein Bruder Andreas und ich ), überarbeiten Modellmotore seit ca. 20 Jahre. Das diese Motore innerhalb der einschlägigen Szenen F3-A/X sehr beliebt sind und einen hervorragenden Ruf geniessen ist sicherlich auf eine sehr stark praxisorientierte Beobachtung der Materie zurückzuführen. Unsere Kenntnisse beruhen allerdings nicht nur aus >drannschraube und hier drehe, passiert das und das.
Deine propagierten Fachbücher von z.B. Hr.Prof.Dr.Demuth, Hr.Krause gehören schon seit Jahren zu unseren Stammlektüren. Aber auch diese Fachbücher können eben nur Theorie vermitteln. Die Praxis verweist sehr oft die Theorie in Schranken!
Nichts desto Trotz, gibt es auch hier für uns Unwegbarkeiten, die ich gemeinsam mit Freunden in diesem Forum versuche zu lösen. Ohne erst den langen und beschwerlichen Weg der Selbsterprobung und Findung des Problems zu gehen. Deshalb auch meine gestellte Anfrage/Posting zu diesem Beitrag.
Ich unterstelle auch Dir nicht eine fragwürdig und ketzerisch formulierte Beantwortung! Daher werte ich die von Dir geschriebenen Zeilen als von mir nicht verstanden:

>> Wie bist Du darauf gekommen, das die Flatterventil-Zungen bei laufendem Motor ungleich öffnen? Hochgeschwindigkeits-Kamera??
>>In sofern ist das obige Posting mit Sicherheit nicht selbsterklärend, sondern bestenfalls dazu geeignet, technische Laien zu erschrecken.
Das ändert sich auch nicht durch die inflationäre Verwendung von Ausrufungszeichen.
>> Die aus solchen Abläufen gewonnenen Erkenntnisse werden zunächst mal mangels Sachkenntnis isoliert betrachtet und, weil nicht widerlegt, nach Ablauf eines Zeitraumes für allgemein gültig erklärt.
>> Die Zusammenhänge erkennen, die Frage nach dem "Warum" beantworten, daran hapert es, sonst hättet ihr das Prob mit dem Vergaser längst selber gelöst.
>>Es ist mir schon häufiger aufgefallen, das wenn den Teilnehmern einer Diskussion die sachlichen Argumente ausgehen, versucht wird, die Diskussion auf eine persönliche Ebene zu ziehen, um vermeindlich den Gegner zu diskreditieren.

Ich habe in diesem Fred lediglich eine Lösung für ein Problem gesucht. Und gerade von Dir erhoffte ich diese zu erfahren.
Es wäre einfach super gut, wenn Du Dich mit Deinem unbestrittenem Wissen diesem Problem annehmen könntest und mir/uns allen hier eine Lösung des bestehenden Problems aufzeigst.

Randolph Brömer

P.S. Ich freue mich von Dir, auf ein konstruktives posting und noch mehr, auf eine Antwort auf mein Problem zu bekommen.

Gast_0063
11.07.2003, 19:15
Original erstellt von Randolph:

Deine propagierten Fachbücher von z.B. Hr.Prof.Dr.Demuth, Hr.Krause gehören schon seit Jahren zu unseren Stammlektüren.

Wo hab' ich die propagiert??

Aber jetzt weiss ich wenigstens schonmal, warum ihr mit dem "Wieso" nicht weitergekommen seit.
>> Demuth:
Viel Fachchinesisch, sehr theoretisch, typisches Akademikerprodukt. Technisch überholt, war viel zu sehr in seine "Glissol"-Idee vernarrt.
>> Krause:
Sehr gute Lösungswege, praxisnah beschrieben. Leider ist der Ursprungstext in der ehemaligen DDR Mitte der '70er Jahre entstanden, zu einer Zeit, als ein 3,5 ccm-Motor das Mass der Dinge war.
>> Frings:
Kannst Du total vergessen, null Hintergrundinfo's, versucht mit pseudowissenschaftlichen Themen seine Öltheorien zum 28.sten Mal unter's Volk zu bringen.
Sein Arbeitgeber wird's ihm danken.

Brauchbare Druckwerke sind:
Bönsch, Der schnellaufende Zweitaktmotor:
Ein Standardwerk, setzt aber zum Teil fundiertes Vorwissen voraus.
Rieck, Zweitaktmotoren und Tuning:
Locker geschrieben, ein alter Praktiker und kleiner Anarchist, könnte von mir sein...
Hütten, Schnelle Motoren, seziert und frisiert:
Hervorragend gemacht, auch für interessierte Laien, leider ist die Reihe nicht mehr fortgesetzt worden, trotzdem ein grosser Fundus guter Ideen.

Dazu noch die Aufsätze des Schweizers Wurm über seine Anpassung geregelter Katalysatoren an Oldtimer mit Vergasermotoren und etwas Transferleistung, dann kommt man der Sache langsam näher.

@ Peet:
Yamaha ist schon mal gar nicht schlecht, aber nicht das Power-Valve, sondern eine weiter zurückliegende Erfindung, die m.W. nach zuerst mit den Yamaha-Enduros in den '70ern umgesetzt wurde.

@ Jürgen:
Ich bin in 2-3 Wochen wieder in Berlin...
...denn male ick et Dir mal uff. ;)
Nix Patent, is allet eene uralte Schateke.

Randolph
11.07.2003, 19:52
Hallo Andreas,

auch diese "Werke" kenne ich bereits. Allerdings erkenne ich noch nicht den Unterschied zu den "Altmeistern".
Die Ansätze und Lösungsvorschläge sind annähernd gleich.

Aber wo bleibt die Lösung zum vorliegendem Problem?

Mensch mach es nicht so spannend, das WE steht vor der Tür und ich erhoffe mir von Dir endlich eine Lösung zum Thema!
Oder muss ich hier selbst das Problem lokalisiern und lösen?

Viele Grüsse

Randolph

P.S. Schade, das Du auf Deine von mir als "nicht verstandene" Postings nicht eingegangen bist. Ich hätte hier von Dir eine entsprechende "Grösse/Stellungnahme" erwartet!

H.-Christian Effelsberg
11.07.2003, 20:54
Hi,
richtig interessant zu lesen, wie im Kindergarten.
Wobei wohl hier jemand ist, der nicht abschreiben läßt, oder sagt; ich wiess aber was, was ihr nicht wisst,, ätsch!!!!!!
Kann nicht sagen, ob ich lachen oder mich ärgern soll, es gibt einfach keinen Vorschlag oder eine Lösung des Problems, obwohl es ja scheinbar so einfach ist, man muß nur all die richtigen Bücher lesen und dann das Ganze verstehen und Motorenexperte werden.
Jeder kann sich jetzt den Schuh anziehen, der ihm paßt.
Ich hab zwar nur ne KHK-Extra als Motorflieger, aber interessieren tuts einen doch, wo die Lösung zu finden ist.

Christian

[ 11. Juli 2003, 21:00: Beitrag editiert von: ceffi ]

Uwe Jansen
11.07.2003, 22:11
Hallo Leute!

Da kann ich nur sagen: "Zurücklehnen und geniessen!" Ach ist Modellbau schön. Aber viel schöner ist doch, dass sich an dieser Stelle die Profis die Händchen reichen. Ob diese am Ende auch geschüttelt werden, na ja, schaun wir mal. Ich weiß zwar nicht genau, warum und weshalb es bei den Profis immer so extrem sein muss, aber ich lehne mich zurück und geniesse. Am Ende gibt es sicherlich eine Lösung. So oder so. ;)

Grüße von Uwe :)

LarS.baeter
11.07.2003, 22:52
Original erstellt von MechWerkAndi:

@ Jürgen:
Ich bin in 2-3 Wochen wieder in Berlin...
...denn male ick et Dir mal uff. ;) Dit hab ick gelesen :) :) . . . ich bestell schon mal dit Bier

....achso, übrigens wirklich sauguter Thread. Nich sone Teletubbie-ichknuddel-dich Ding. Hier gehts doch mal wenigstens zur Sache . .

Bin schon gespannt wies ausgeht :cool:

Gruß LarS 8-)

ddraser
11.07.2003, 23:03
Moin Andi!


@ Jürgen:
Ich bin in 2-3 Wochen wieder in Berlin...
...denn male ick et Dir mal uff.
Nix Patent, is allet eene uralte Schateke.
Alles klar!
Mailmaan

mfg Jürgen

P.s.: Weitermachen! :cool:

Gast_0063
12.07.2003, 10:39
Naaa, dann helfen wer noch mal 'n bischen weiter:

Problem ist: "Motor überfettet im Teillastbereich".

Das Prob ist 2-Takt-typisch und liegt in Resonanzschwingungen der Gassäule im Einlassbereich begründet, manche sind auch schon mal durch Zufall über diesen Effekt gestolpert, als sie eine Rumpfansaugung/Ansaugkrümmer montiert haben.
Da die üblichen Pumpenvergaser hier keine Regelgrösse bieten, muss man also woanders den Hebel ansetzen.

Lösungsansatz 1:
Peet war schon gar nicht so weit weg davon...
Bei Yamaha heisst das: Y.E.I.S., altdeutsch: >> Schwingkammer, ist u.a. auch bei den Buggyfahrern ein gängiges Tuningteil, geradezu primitiv im Aufbau, erfordert aber etwas Abstimmarbeit, bis es richtig funzt. Ein rechteckiger 100 ml-Tank wäre ein guter Anfang für einen Versuch.

Ansatz 2, mein Favorit:
Wenn das Ding im Teillastbereich zu fett läuft, warum nicht einfach abmagern. Also im Ansaugbereich hinter der Membran oder im Kurbelgehäuse ein Loch bohren und per Schlauch mit einem regelbaren Nebenluft-Ventil verbinden.
Das könnte z.B. ein alter Methanol-Vergaser sein...
Jetzt wird der Pumpen-Vergaser bewusst zu fett eingestellt, und das korrekte Gemisch wird über die Nebenluft justiert.
Ist also eine übliche Gemischverstellung, nur das ich eben nicht den Kraftstoffanteil reguliere, sondern die Luft, was aber unterm Strich auf das gleiche herauskommt.

Setzt einen Sender mit Kurvenmischer voraus, oder besser, die Black-Box vom Webra MC-Vergaser.

Hier greifen die Patente vom Herrn Wurm, aber ich denke, für eine nicht kommerzielle Anwendung wird er es nicht übel nehmen, wenn man seine Ideen mal etwas transformiert.

Beide Lösungsansätze sind schon älter, -zigfach ausprobiert und es gibt keinen Grund, warum es nicht funktionieren sollte.

Des Pudels Kern bei solchen Lösungsansätzen liegt m.E. nach in der Sichtweise der Dinge.
Also: Nicht nur lesen, das nutzt nix, sondern auch verstehen, wenn man es nicht versteht, nachfragen.

Wenn jemand "knietief" in einer Sache steckt, kann er sich kaum noch bewegen, und weil sein Augenpunkt dann 1/2 Meter tiefer liegt, hat er zwangsläufig einen beschränkteren Horizont und kann nicht mehr über den Tellerrand sehen.

So, das war das Wort zum Sonntag, basteln müsst ihr schon selber...

Das nächste Mal unterhalten wir uns darüber, warum es bei einem 2-Takt-Boxer eigentlich besser wäre, den Auslass vom linken Zylinder nach "oben", den vom rechten nach "unten" laufen zu lassen...
Fragt doch mal die Lieferanten, unvorbereitet, mal sehen, was da für Antworten kommen...

ThorstenR
12.07.2003, 11:57
Hol mal einer nen Bagger für den Mechworker raus..... :D

PW
12.07.2003, 16:03
Hallo Andi,

zu Deiner Frage:

Anscheinend ist Dir die Lösung des Problemes bekannt; allerdings gibt Du Sie nur gegen Geld raus !!!???

Nun gut, das´s ist nicht mein Stil. Wenn ich für alle Tipps oder Hilfestellungen in meinen Jahren Modellbau Geld genommen hätte, wäre das wohl als äusserst "arrogant" angesehen worden.

Das war nie mein Stil und wird es nicht werden.

Selbst wenn Du theoretisch die Lösung kennst, dann muss dieses erst mal im Fluge zu 100 % klappen.

Also nochmals:

Hast Du schon mal einen DA-100 im 3D Bereich überhaupt geflogen ???

Ich will keinesfalls Dein Wissen angreifen, aber mich interessiert die Sache nur im Flug.

Gruss

PW

Gast_00010
12.07.2003, 16:32
Netter Versuch, Peter.
Den Anwalt der mir im Internet kostenlose Beratung erteilt werde ich sofort mit Arbeit eindecken :D

Frank
12.07.2003, 17:24
Hallo,

um mal beim Thema zu bleiben !

Peter, du hast doch schon etliche Kontakte in den USA beim TOC gehabt !

Viele Piloten fliegen den DA 150 ! Hat er das Problem nicht ???

Wenn nein, was ist anders an dem Vergaser oder sonst noch ?

Wenn ja, was haben die Jungs dagegen getan, um so ein perfekten Freestyle hin zu bekommen ??

Die Lösung des Problems werden wir vom Mech.... nicht bekommen, weil es zu viele Ansätze gibt welche in der Theorie beim Verbrennungsablauf stattfinden !

Bin echt gespannt drauf, was man da machen kann !!

Gruß
Frank

Gast_102
12.07.2003, 17:37
Hallo Peter Wessels,
Nun fange ich langsam an an Deiner Seriösität zu zweifeln.
Du solltest doch über die Sache erhaben sein, oder nicht. Oder bist Du so nachtragend in anderen Gutachtergeschichten, das Du nun jemanden mit Gewalt an die Wand manöverieren willst ?
Der Andi hat doch seine Sicht der Dinge erklärt und zwei lösungsmöglichkeiten aufgezeigt, bist Du nicht fit genug diese zu verstehen und in Deinen Kreisen umzusetzen ? Du kennst doch genug Leute die sich damit beschäftigen, gehe doch erst mal diese Lösungsansätze durch.
Ich glaube fast das Du den Fred nicht wirklich vollständig gelesen hast. Da steht nämlich zu lesen das der Andi das nicht selber ausprobiert, weil Ihm das zu teuer ist, b.z.w. er für sich keine Anwendung hat, also sollte man doch zumindest mit dem zufrieden sein was er gratis geliefert hat. Ich persönlich finde Dein verhalten gerade hier im Fred ein wenig unverschämt, und das hast Du bestimmt nicht nötig.
Wenn ich das problem hätte, würde ich nun nachdem der Andi das von sich gegeben hat erst mal mit ansaugtrichtern verschiedener länge ausprobieren, denn damit verändert man die länge und Masse der Luftsäule vor der Drosselklappe. Und wenn ich den richtig verstanden habe, hat das einen direkten Einfluss auf das Gemisch... wie auch immer.
So, und wen Du genug Leute kennst, dann haben die vielen Leute bestimmt verschiedene Trichter da, so das man verschiedene dirket testen kann.
Ich würde das auch nicht testen wollen, wen ich nicht selber 3D Fliege, wofür denn auch.

aber sind wir nicht alle ein wenig 'MAGNUM' ?

Uwe Jansen
12.07.2003, 18:01
Hallo Modellflugfreunde!

Auch ich denke, es ist alles zum Thema gesagt. Es ist nicht notwendig irgend jemand an den Pranger zu stellen. Jetzt heißt es ausprobieren und am Ende dann die Resultate hier aufzuzeigen. Es ist doch, wie Peet es schon angemerkt hat ein Lösungssatz vorhanden, auf dem man aufbauen kann. Leider ist die heutige Zeit eine reine 3D-Zeit, wo es bei den meisten Fliegern nur noch um das torquen und hoovern geht, leider. Bitte probiert die Lösungsvorschläge erst einmal aus und dann wird weiter diskutiert. Ich möchte nicht, dass am Ende alles in einem Streit ausartet. Manchmal ist es auch richtig mal nix zu sagen.

Grüße von Uwe :)

Stefan S.
12.07.2003, 18:02
Verstehe ich jetzt auch nicht. Wenn ich richtig gelesen habe, hat Mechwerkandi zwei Lösungsmöglichkeiten und eine Fehleranalyse gegeben.
Wo bleibt von PW die Analyse und der Vorschlag zur Behebung des Problems. Oder ist der hier nur für die Polemik zuständig?
Ist die Frage nach dem 3D Können des MWA für die Laufeigenschaften des DA 100 nicht entbehrlich?
MWA hat eine Lösung, zumindest einen nachvollziehbaren Ansatz.
@ PW, now it´s 3D crack´s turn.
Über gut laufende Motore freut sich jeder, nicht nur treedeemasters.

[ 12. Juli 2003, 18:08: Beitrag editiert von: Stefan S. ]

S.R.
12.07.2003, 18:25
Hallo,

was ich nicht so ganz nachvollziehen kann, welche unglaublichen Eigenschaften muß den ein Benziner beim 3D-Flug erfüllen????

Bin der Meinung ein ganz normal eingestellter Benziner sollte ausreichen um alle 3D Figuren zu erfüllen.

Leider fehlt uns das letzte Know How, was die Motorentechnik angeht, jedoch um ein wenig 3D zu fliegen reicht unser billiger ZDZ160 vollkommen aus. Grob eingestellt und ohne jeglichen komplizierten Schnick Schnack. Bei solch großen, fast unlösbaren Problemen sollte man hier vielleicht über einen Wechsel der Motorenmarke nachdenken.

Gruß
Stefan

Kai Jansen
13.07.2003, 01:30
@Randolph!

Danke für deine netten Worte.

Grüße von Kai :)

ddraser
13.07.2003, 01:42
UIuiui!

Ist das jetzt nen Happy End? :D :p ;)

Also ick komm gerne!

Und bring och den Möchwörka mit (wenn er will)!

Cu @ Ragow . komme

Gast_0063
13.07.2003, 11:42
Original erstellt von Randolph:

1.) Ich finde es jetzt sehr befremdend, das hier auf einmal der „Mechwerker“ und ein Peter Wessels fast schon als Denunzianten betituliert werden!!!

2.) Aber mal ehrlich: War das denn so schlimm, uns hier Deine Lösung zu präsentieren?

3.) Was muss ich tun, damit das „Zeug“ was ich habe, so funktioniert, wie ich es brauche?

4.) Das mit Deiner Antwort: >> Das nächste Mal unterhalten wir uns darüber, warum es bei einem 2-Takt-Boxer eigentlich besser wäre, den Auslass vom linken Zylinder nach "oben", den vom rechten nach "unten" laufen zu lassen...
Verstehe ich nicht. Oder besser: Hast Du von vorne oder von hinten, die Ansicht gewählt?

zu 1.):
Wo werd' ich hier "denuziert"??
Es wird vielleicht von Dritten versucht, mich mangels sachlicher Beitragsmöglichkeiten persönlich zu diskreditieren, aber die Masche kenn' ich schon.
Einfach ignorieren.

zu 2.):
Überhaupt nicht.
Aber was Du da ansprichst, ist schon fast ein gesellschaftliches Problem: Es gibt fast nur noch "Anwender".
Übertragen auf F3A könnte man sagen, die Zeiten, wo ein Hanno Prettner komplette Antriebseinheiten selber entwickelt und z.T. auch hergestellt hat, sind lange vorbei.
Das ist aber keine Kritik, sondern eben eine gesellschaftliche Entwicklung, der man sich anschliessen kann, oder auch nicht.

zu 3.):
Das passt zu 2.)
Du fasst die Sache von der falschen Seite an.
Nicht überlegen, wie ich das Zeugs, was ich habe, so hindrehe, das es passt, so etwas schafft zwangsläufig nur suboptimale Lösungen.
Sondern:
Sich überlegen, wie ich etwas schaffe, was so funktioniert, wie ich es möchte. Klar?? ;)
Ein Beispiel:
Du überlegst Dir, wo Du an Deinem Flieger noch ein paar Gramm einsparen kannst.
Die 3D-Flieger, die ich mir bis jetzt so angekuckt habe, waren statisch hart an der Grenze des Zulässigen gebaut, wenn nicht sogar darüber hinaus.
Dafür gibt's aber dann einen Motor, der pfundweise Übergewicht mit sich 'rumschleppt.
Macht das Sinn? Wohl kaum...

zu 4.):
Ansicht vom Pilotensitz aus, Einbaulage üblich quer.
Wenn ihr vonn alleine auf den Trichter kommt, seit ihr schon ein ganzes Stück weiter...

Randolph
13.07.2003, 12:03
Hallo Andi und Peter und an alle in diesem Forum!

endlich scheint das "Eis" gebrochen zu sein und nun muss ich nach lesen der neuen Beiträge in diesem Forum nur noch „giftiges“ lesen!

Sorry, aber jetzt heisst es: Zurück auf die Plätze! Da ich mit diesem Fred angefangen habe, erlaube ich mir hier eine kurzes Statement abgeben zu dürfen!

Ich habe ein Problem mit einem Motor und sehr wahrscheinlich auch andere in diesem Forum! Ansonsten hätte dieser Beitrag nicht einen solchen „Zuspruch“! Das Problem wurde hinlänglich in diesem Forum lang und breit diskutiert, bis eine etwas zugegebenermassen, kontroverse Diskussion mit dem MechWerkAndi in die Gänge gekommen ist. Um es mal mit Berliner Worten auf den Punkt zu bringen: Und det war jut so!
Ich finde es jetzt sehr befremdend, das hier auf einmal der „Mechwerker“ und ein Peter Wessels fast schon als Denunzianten betituliert werden!!!

Das kann auf keinen Fall so von mir hingenommen werden! Schliesslich haben diese beiden immer stets auf Ihre Bemühungen, hier dem Modellflieger helfen zu wollen, Ihre Beiträge erstellt. Sicherlich ist dem einen oder dem anderem hier mal ein ketzerischer Beitrag dazu eingefallen und wir haben alle dabei unseren Spass gehabt! ( Ich schliesse mich hier nicht aus! Weder beim lesen, noch beim schreiben! )
Aber dieser Beitrag gleitet jetzt dermassen ab, das ich hier nicht länger gewillt bin, dieses initiierte Schauspiel zu rechtbilligen! Oder befinden wir uns hier im Ernst auf ein solches Niveau? Ich glaube nicht! Das ist auch ganz sicherlich nicht im Sinne dieses Forums!
Es steht für Gleichgesinnte im Dienste des Kunstflugs! Peter Wessels und auch ein Mechwerker haben in Ihren zahllosen, stundenlangen/Tagelangen ( rechnet es mal bitte selbst aus!! ), Beiträgen hier Ihr Know-how an uns alle weitergegeben! Alleine diese Tatsache sollte uns alle zum Nachdenken anregen! Was hätten diese beiden mit Ihrer gewonnen Freizeit so alles anstellen können? Ein 14 tätiger Urlaubsaufenthallt auf einer Modellflugfreien Insel wäre auf jeden Fall „drin“ gewesen!

Randolph Brömer

Mein Beitrag zum MechWerker ist vollgender:

Du gibst uns hier einen kostenfreien Lösungsansatz für das vorhandene Problem.
Aber mal ehrlich: War das denn so schlimm, uns hier Deine Lösung zu präsentieren? Du hast gerade, nach lesen der vorliegenden Zeilen erlebt, was daraus entstehen kann! Das wir nicht immer einer Meinung gewesen sind und auch sehr wahrscheinlich auch zukünftig nicht immer sein werden, sollte uns nicht beeinflussen, hier den Forumsteilnehmern unser theoretisches oder praxiserprobtes Wissen weiterzuvermitteln!
Ich sehe das zumindest so und ich hoffe, Du siehst das genauso?!
Das Du mit dieser Materie Deine „Brötchen“ verdienst, zollt hier meinen/unseren Respekt! Sicherlich nicht ganz einfach in diesem Marktsegment. Wir tun das aus "Spass an de Freud"!
Wir sind keine Theoretiker sondern absolute Praktiker und freuen uns, wenn wir etwas dazu lernen können! Das zeichnet uns aus! Ich denke, das geht Dir genauso. Das vorhandene immer in Frage zu stellen und noch zu verbessern ist unser Ziel! Auch unsere 20 Jahre lange Erfahrung, im Umgang der Materie: Modellflug-Verbrenner, schliesst das nicht aus! Wir fragen uns niemals, warum das nicht mit dem zugelieferten Equipment nicht funktionieren kann, sondern vielmehr: Was muss ich tun, damit das „Zeug“ was ich habe, so funktioniert, wie ich es brauche? Wie eben im vorliegendem Fall.

Deshalb zurück zum Problem:

Ich möchte eben nicht, hier einen zusätzlichen „Luftregulator“ ( Vergaser ), noch ein Servo, noch eine Anlenkung, noch eine Servozuleitung, noch eine „Luftdrosselung/Regulierungszuleitung verbauen müssen, um das Problem zu lösen. Mein Flieger hat „Diät“ verschrieben bekommen und diese Art der Problemlösung würde garantiert weitere 150 gr. auf die Waage bringen. Die momentan im Einsatz befindlichen Stahlschrauben werden gerade gegen hochfeste Aluschrauben getauscht, so dies statisch vertretbar ist. Das verbaute Choke-Servo ist bereits ausgebaut/entfernt, eine CFK-Haube wird demnächst gegen die vorhandene Klarsichthaube ausgetauscht und noch weitere Modifikationen sollten das Gewicht um etwa gute 700-750 gr. „drücken“ lassen um eine Steigerung der 3-D Performance zu erlangen.

Wer allerdings auf das zusätzliche Gewicht keinen Wert legt, hat hier sicherlich einen guten Lösungsansatz von Dir bekommen, die nach erfolgter Abstimmung gut funktionieren sollte!

Hast Du Verbesserungsvorschläge bzgl. des verwendeten Vergasers? Denn ich denke, hier liegt dass Symptom und Ursache allen Übels „begraben“!

Das mit Deiner Antwort: >> Das nächste Mal unterhalten wir uns darüber, warum es bei einem 2-Takt-Boxer eigentlich besser wäre, den Auslass vom linken Zylinder nach "oben", den vom rechten nach "unten" laufen zu lassen...
Verstehe ich nicht. Oder besser: Hast Du von vorne oder von hinten, die Ansicht gewählt?

Über eine Antwort von Dir freue ich mich und verbleibe,

Randolph

P.S. Ich habe gelesen, das Du in ca. 14 Tagen nach Berlin kommen willst? Ich würde mich über einen Besuch von Dir freuen!. Bringe mal Deine Kumpels ( Jürgen usw. ) mit! Ich würde mich freuen! Für das Bier und (!!!) die Steaks sorgen wir schon!

ddraser
13.07.2003, 12:53
Moin Andi!

zu4.) Na dat iss doch einfach! :D

Aber jetzt verrat ich aber mal och nüscht!

Wobei dat schon komisch aussehen würd! :rolleyes:

mfg Jürgen

ddraser
13.07.2003, 13:09
Noch ne Zusatzfrage:

Warum nich gleich den Auslass nach hinten auf beiden Seiten????

mfg Jürgen

ddraser
14.07.2003, 09:57
Moin!


Von Randolph per eMail:
Leider müssen die konstruktiven "Gegebenheiten", die in einem Flieger nun
einmal vorherrschen, auch Berücksichtigung finden.
Ich habe mir von einem guten Freund hier ein paar "gebogene" Krümmer
anfertigen lassen. Die Bilder stehen im Anhang. Ich bitte Dich, diese in das
Forum zu stellen! Ich habe das sschon mal probiert, aber das "funzt" bei mir
nicht.
http://www.ilonka-breitmeier.de/Archiv/RB/Kr%FCmmer%20Extra%20001.jpg
http://www.ilonka-breitmeier.de/Archiv/RB/Kr%FCmmer%20Extra%20002.jpg
http://www.ilonka-breitmeier.de/Archiv/RB/Kr%FCmmer%20Extra%20003.jpg
http://www.ilonka-breitmeier.de/Archiv/RB/Kr%FCmmer%20Extra%20004.jpg
http://www.ilonka-breitmeier.de/Archiv/RB/Kr%FCmmer%20Extra%20005.jpg

Somit geschehen! ;)

PW
14.07.2003, 13:16
Hallo Peet,

der "Mechwerker" ist mir mit seinen Lösungsvorschlägen zuvor gekommen. Da gab es dann leider eine Überschneidung.

Auch wenn Du an Seriösität meinerseits zweifelst: Lesen kann ich noch.

Im übrigen ist hier alles gesagt:

Es ist immer wieder erstaunlich, wie "agressiv" manche User werden.

Habe ich einmal den "Mechwerker" persönlich angegriffen ??

Ich hatte nur drei Fragen gestellt.

- kennt er den DA-100
- fliegt er ihn selber
- fliegt er selber 3D

Antworten gab es nicht.

Im übrigen habe ich seine Qualitäten zu keinem Zeitpunkt bestritten, nur darauf hingewiesen, dass zwischen Theorie und Praxis oft Unterschiede vorhanden sind.

Was am Boden funktioniert, geht manchmal eben nicht auch im Fluge.

Schön wie der Moderator sich vorliegend verhält: nämlich sachlich und neutral.

Gruss

PW

Steffen
14.07.2003, 14:04
Moin Peter,


Ich hatte nur drei Fragen gestellt.Komm, Du weisst ganz genau, dass diese 'fliegst Du das selbst' Fragen einfach der Diskreditierung dienen.
Die Theorien werden nicht ungültig durch die Bewegung durch die Luft, dass weißt du doch genau, die Abstimmzustände werden nur noch etwas komplexer. Ob der Mechwerker selbst 3D fliegt oder jemand anders oder wie auch immer, tut daher nicht auch im mindesten irgendwas zur Sache.

Ich finde diese 'Hast Du denn schon xx getan' Fragen jedenfalls auch nicht in Ordnung.

Bedenke: damit könnte man auch Deine Qualifikation als TOC-Richter in heutigen TOCs in Frage stellen und das wäre doch auch einfach ungerechtfertigt, oder?

Wenn mir jemand vorwirft, ich hätte ja keine Ahnung von Strukturen in Modellflugzeugen, weil ich kein Modell der Klasse xx habe/fliege/baue, dann ignoriere ich das auch lieber, statt daraufhin zu erklären, WAS ich bisher an Strukturdesigns gemacht habe.

Ciao, Steffen

PW
14.07.2003, 16:03
Hallo Steffen,

meine Fragen sollten den "Mechwerker" doch nicht diskreditieren !

Nur wenn ich keinen DA-100 selber fliege, dann würde ich mich sehr zurückhalten mit Äusserungen.

Im übrigen hätte er seine Lösungsvorschläge schon ehr ins Net stellen können. Dann hätte man probiert und gesehen, ob das ein der Praxis auch funktioniert und wenn ja würden wir alle sagen:

Prima Mechwerker, Deine Lösung brachte Erfolgt!

Ich persönlich gebe meinen Senf nur ab, wenn ich die Sachen kenne.

Von Elektro oder Düse habe ich null Ahnung, deshalb findest Du von mir keinen einzigen Beitrag.

Im übrigen ist aus meiner Sicht schon wichtig zu wissen, wie ein Motor im 3D Bereich laufen muss.

Ich kann zwar einen Segler (auch Hotliner) fliegen, würde aber nie einen Beitrag in einem F 3B Forum schreiben, da ich hier nicht kompetent bin.

Ein "normaler" Segelflieger kann sicherlich einem F 3B Wettbewerbspiloten nicht weiterhelfen. Zwischen diesen beiden Modellfliegern stehen Welten.

Nur zur Klarstellung bevor wieder einer mit mir rummeckert: Das soll hier keinen "normalen" Modellflieger abwerten !!!

Bzgl. TOC Qualität:

Erstens hat sich das TOC erledigt, zweitens wurde ich seit 1997 ununterbrochen eingeladen (sicherlich deshalb, weil ich die Materie verstehe) und drittens bin ich im Oktober in die USA eingeladen zu einem ähnlichen Wettbewerb wie das TOC (allerdings deutlichst kleinerer Rahmen).

Dass die Amis mich sogar hierfür eingeladen haben, spricht sicherlich für sich.

Ich meine, dass hier Dein Hinweis etwas hinkt.

Aber jeder darf ja seine Meinung vertreten, die ich auch akzetiere und nicht übel nehme.

Gruss

PW

Gast_0063
14.07.2003, 16:56
@ Randolph:

Gute Bilder, erste Verbesserungsvorschläge:

>> Der Vergaser ist, so ich das richtig sehe, einer von denen mit scharfkantig-rechtwinkligem Lufteinlauf, richtig?
An der Kante entstehen erhebliche Verwirbelungen, die den nutzbaren Vergaserquerschnitt reduzieren.
Unbedingt Ansaugtrichter montieren, gibt's bei TC. Is nich so ganz die 100% Lösung, weil die Form ist fertigungsbedingt etwas vereinfacht, aber tut seinen Job.

>> Vergaser und Luftansaugung unbedingt vom heissen Auspuff abschirmen, dünnes Alu-Blech reicht. Verbessert Luftdurchsatz und Leistung, reduziert Motortemperatur.

Steffen
14.07.2003, 17:07
Hi Peter,

Du weisst ganz genau, das ich _nicht_ behauptet habe, dass Du nicht geeignet bist, als Punktrichter zu handeln. Ich kenne Punktrichter, die deutlich schlechter fliegen als ich. Allerdings punkten sie um Klassen besser als ich.
Und deswegen hinkt der Vergleich nicht im mindesten, mal ganz davon abgesehen, dass ich genausogut geladene Punktrichter kennen, die _nicht_ gut punkten. Dank TBLP sieht man das bei uns nur ziemlich gut, ich weiss nicht, ob bei den höheren Modellflugwertungen ähnliches existiert.

Und genau deswegen finde ich die (wiederholte) Frage, ob jemand persönlich ein bestimmtes Ding praktisch macht, einfach unfair und Diskussionssprengend.

Es ist einfach kein guter Stil, wiederholt darauf hinzuweisen oder herausfordern zu wollen, dass jemand etwas nicht höchstpersönlich selbst tut, um seine Argumente zu entkräften. Wenn Du das nicht vorhattest, dann musst Du dennoch sehen, dass dies bei einigen offenbar so angekommen ist.

Ich habe hier schon manche Leute kennengelernt, von denen ich viel gehalten habe, die seit jahren einen Namen im Modellbau haben. Bei einigen hat sich inzwischen für mich manifestiert, dass es lediglich um Selbstdarstellung und Gurumentalität geht. Genau solche Leute kommen typischerweise Kommentare der Art 'Hast Du denn schon xx gemacht'
Was interessiert mich, ob ich schon ein Flugzeugmodel mit 6 m Spannweite gebaut habe, wenn ich mit Strukturen mit erheblich größerer Spannweite zu tun habe? Ich brauche auch kein Wettbewerbs F3A-Pilot zu sein, um darüber urteilen zu können, dass die üblichen Bauweisen und Krafteinleitungen einfach technischer Murks sind (wenngleich sie hinreichend funktionsfähig sind)
Wo stößt es auf interesse, wenn ein langjähriger Motortechniker nicht selbst Torquet?

Jeder von uns lebt in einem bestimmten Erfahrungsraum, egal ob bevorzugt auf Theorie- oder Praxisseite. Jeder macht dabei unter Umständen Fehlschlüsse, die die andere Seite vielleicht nicht macht. Ich kenne eine Menge Theoretiker, die die Praxis nicht anhören, aber ich kenne mehr Praktiker, die die Theorie nicht anhören wollen (denn 'grau ist alle Theorie und grün des Lebens goldner Baum'). Leider versauern beide ziemlich in ihren Töpfen.

Ciao, Steffen

Randolph
14.07.2003, 18:35
Und nochmal an alle: Das ist ein Forum für Kunstflugfreunde und nicht Feinde! Oder geht Ihr nach dem Spruch: "Wer solche Freunde hat, der braucht keine Feinde mehr?" Mensch hört uff damit!
Ich hab es doch auch getan!! Und was ich kann, könnt Ihr doch wohl schon lange, oder?

Hallo Andi,

danke für Deinen Vorschlag. Werde ich ausprobieren. Allerdings hatte ich noch keinen "Benziner" gesehen, der damit besser lief, als ohne diesen. Kann aber damit zusammenhängen, das ich da nur mal kurz draufgeschaut hatte und nicht das vorher/nachher kenne. Werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren. Ich glaube, solch eine Ansaugung noch im Keller zu haben. Wie siehst Du die Abstimmungslänge? Unkritisch, also einfach montieren und ab in den Rumpf verlegen?

Kannst Du den "schrägen Membranblock" und die schräge Luftführung erkennen? Das war das, was ich gemeint hatte. Ich habe das "Ding" gerade noch einmal runtergeschraubt. Die Membranen öffnen wirklich nicht zusammen. Egal ob mit viel Theoriewissen oder praktischem Unverständniss. Wenn diese Dinger wirklich alle gleichzeitig öffnen sollten, liegt hier ein Fehler des Herstellers vor? Das soll nicht ein nochmaliges aufkommen der Thematik sein, lediglich Deine Meinung will ich hierzu wissen.

Viele Grüsse,

Randolph

[ 14. Juli 2003, 18:40: Beitrag editiert von: Randolph ]

Randolph
14.07.2003, 19:05
ZDF-Spiel:

DA-100 mit MTW Dämpfern und selbstgebauten Krümmern von einem sehr gutem Freund: An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön mein lieber Kurt!! Eine sau gute und langwieriege Arbeit hast Du hier geleistet! Die Krümmerlänge betragen: Vorderster Zylinder: 29,5 cm. Der für den hinteren Zylinder: 30 cm. Verwendeter Prob: 25x12 Engel Dreiblatt.
Sprit: Aspen. Drehzahl vor dem fliegen: Knappe 6.200 Upm. nach dem fliegen: 6100 Upm. ( Der Motor hat jetzt bis dto. 34 Flüge absolviert, "kommt" also jetzt erst )
Kraft im Überfluss! Der Zwischengasbereich ist jetzt mit den "gekreuzten" Krümmern erheblich besser als mit den geraden! ( Zu kurze Abstimmung ). Verbesserung vorher/nachher: Etwa 70 Prozent würde ich sagen.
Der "Rest" wird mit Ansaugkrümmer weiter versucht zu dämpfen. Damit sollte sich der Gewichtszuwachs in den Regionen von ca. 20 bis 30 gr. bewegen.
( GFK-Rohr, incl. kurzer Metall/Vergaseranpassung )

Viele Grüsse

Randolph

Sebastian Lorenz
14.07.2003, 20:52
Hallo Randolph

Ich hatte das Problem bei meinem DA-150, das er im Teillastbereich und im Gasübergang ziemlich gerotzt hat.
Nach dem ich mit Toni Clark telefoniert habe, habe ich einen Tanknippel auf das Loch des Membranendeckels gelötet und von diesem einen Schlauch in den Rumpf geführt.
Ich war ziemlich überrascht, als ich den ersten Flug mit dieser Änderung gemacht habe, der Motor war lief wesentlich besser im Teillastbereicht und nahm nun perfekt das Gas an.
Vielleicht wird auch diese Änderung dir weiterhelfen.

Randolph
14.07.2003, 21:51
Hallo BastiLor,

danke für Deinen Beitrag! Wie lang ist denn Dein Schlauch, den Du in den Rumpf geführt hast? Ich habe solche Lösungen schon vor Jahren mal gesehen, kann aber nicht das: Vorher/nachher wiedergeben! Wenn Du hier in Prozentwerten berichten müsstest, wie hat sich denn Dein 150èr hier im Laufverhallten verbessert? Wäre schön, wenn Du das in etwa berichten könntest! Hast Du einen Ansaugkrümmer montiert, ähnlich wie ihn Andi beschreibt? Auch hier interessieren mich Deine Angaben.
Das wäre ja höchstinteressant! Wenn es wirklich so einfach wäre, ... !?
Wenn das "funzen" sollte, bekommst Du von mir einen Kasten Bier Deiner Wahl, angesichts der einfachen Lösung des Problems!
Auch das werde ich ausprobieren! Scheint mir allerdings aus dem "Bauchgefühl" heraus (praktischer Erprobung und Erfahrungswerte ) eigentlich einleuchtend, das ein zusätzliches Loch in dem Vergaser-Membranendeckel eine gute Alternative zum vorhandenen Problem wiederspiegelt. Denn wenn man die Membrane, in gerader der Zeit, wo Sie überfettet und zu viel "Hub" macht, mit einer Frischluftöffnung versieht, die eben diesen Hub etwas abdämpfen kann,....??!! Ja, das leuchtet mir sofort ein. Es ist doch immer wieder schön, hier neue/alterprobte Lösungsansätze zu bekommen.

Viele Grüsse Randolph

An den MechWerkAndi: Kennst Du die vorgeschlagene Methode? Ich habe diese schon vor mehr als fünfzehn Jahren gesehen. Allerdings in der vorliegenden Problematik völlig vergessen! Kann das funktionieren? Ich glaube schon.

Gast_102
14.07.2003, 21:53
Hi Basti,
Das habe ich schon mal an ZG's gesehen, verstehe aber irgendwie nicht was da passiert, kann das mal wer erklären ?

Dieter Wiegandt
14.07.2003, 22:37
@Bastilohr, Randolph
Ich bin kein Motorenfachmann, auch weil Peet den Hiweis auf die ZG-Motoren gegeben hat:
Ich hatte das Problem bei einem ZG 38 in einer Cap 232. Der Motor passte schön komplett unter die Haube, lediglich der Ansaugtrichter ragte raus. Auf dem Boden lief der einwandfrei, in der Luft immer überfettet. War zum K...en.
TC hat mir geraten, auf den Deckel des Vergasers (wo das Löchelchen zur Membrane ist) ein Messingröhrchen aufzulöten. Darauf habe ich ein Stück Benzinschlauch gesteckt und nach draußen ausserhalb der Haube gesteckt. Seither läuft der Motor einwandfrei.
Hat wohl was mit den Druckverhältnissen am Vergasereinlaß zu tun, genau erklären sollen das andere (ich kann´s eh nicht).

Gast_0063
14.07.2003, 22:56
Das ist relativ einfach:
Für ein korrektes Funktionieren muss die Regelmembran unbedingt die gleiche Druckverhältnisse "sehen", wie der Lufteinlauf am Vergaser, sonst funzt es nicht, resp. nicht richtig.
Normalerweise sitzt da aber der Luftfilter dran, und keine Rumpfansaugung...

Grundsätzlich würde ich beim DA 100, wie auch bei anderen Motoren gleichen Typs, davon ausgehen, das das Ansagssystem aus Platzgründen viel zu kurz abgestimmt ist.
Eine zu kurze Abstimmung verschiebt die Drehzahl der besten Füllung in (praktisch unerreichbare) Bereiche, während ein länger abgestimmter Ansaugstutzen deutliche Gewinne an Füllung im unteren Drehzahlbereich bietet.
Könnt man mal rechnen...

Konrad Kunik
14.07.2003, 23:46
Moin Randolph,

vom Text her scheint jetzt Verwirrung auf zu treten:

MechWerkAndi spricht von einem Ansaugtrichter , d.h. ein trompetenförmiger Aufsatz auf dem Vergaser. Nach Deinen Bildern auf der Vorseite würde er dann nach unten in den Raum unter der Motorhaube zeigen.

Du sprichst dann von einem Ansaugkrümmer , der dann wohl zur Rumpfansaugung dienen soll. Für diesen Fall ist Modifikation gem. BastiLor vorgesehen. Für die Andi-Version wäre die Führung eines Schlauches in den Rumpf und Vergaserluft aus der Motorhaube aus meiner Sicht nicht richtig.

Zur Verdeutlichung der Basti-Version ein Bild von meinem ZG62, bei dem über einen Krümmer aus dem Rumpf angesaugt wird und der Schlauch von einem aufgelötetem Messingröhrchen in den Rumpf nahe der Ansaugung geführt wird.

http://www.rc-network.de/upload/1055759930.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1055759989.jpg

Verwirrung komplett? ;)

Gast_102
15.07.2003, 06:31
Hi Konrad,
So habe ich das gesehen und kennengelernt...

Gast_0063
15.07.2003, 08:18
Jo, Konrad, das ist das Prinzip.

Allerdings kann es notwendig sein, auch bei der Verwendung eines Ansaugtrichters einen Druckausgleich zu schaffen, wenn der Trichter aus der Haube ragt, der Vergaser aber innerhalb sitzt.
>> Unterschiedliche Druckverhältnisse draussen/drinnen.

Bei Rumpfansaugung zwingend erforderlich.
Ich war allerdings davon ausgegangen, das die Funktion mittlerweile allgemein bekannt ist.

Nussy-Jet
15.07.2003, 09:14
Hallo.
Jetzt muß ich mich auch noch in die Diskussion "einmischen".
Für den ZG schreibt TC das mit dem Röhrchen in die Betriebsanleitung mit rein. Sollte dann ja auch für die anderen Motoren gelten. BEi meinem SM30 ist das Röhrchen an der Lötstelle abgegangen und ich habs nicht sofort bemerkt. Da habe ich doch einen ganzen Nachmittag versaut mit Motoreinstellen und den nicht mehr hinbekommen. Ist mit immer im Turn beim Gaswegnehmen ausgegangen. :confused:
Wolfgang

Kai Jansen
15.07.2003, 10:57
Hallo Zusammen!

Ich möchte mich an dieser Stelle mal bei Euch allen bedanken. Diese Diskussion führt Ihr zu meiner vollsten Zufriedenheit. Da sage ich mal "Daumenhoch".

@Wolfgang!
Ich begrüße dich hier bei RCN recht herzlich. ES freut mich, wenn sich ein "neuer" in die Diskussion einklinkt. Also viel Spaß in unserer Runde.

Grüße von Kai :)

Sebastian Lorenz
15.07.2003, 16:25
Hallo Randolph und all die anderen

Ich habe weder einen Ansaugkrümmer noch einen Trichter.
Ich habe genauso wie Du (Randolph) den Vergaser nach unten hängen (wie es Serienmäßig ist).
Der Schlauch vom Membranendeckel geht nur in den Rumpf und ist ca. 15cm lang.
Normal kannste ich es auch so das der Schlauch vor den Luftenlass des vergasers muss, doch Toni Clark sagte mir ich solle diesen in den Rumpf legen, das er ruhige Luft bekommt.

Die Verbesserung in Prozenten auszudrücken ist schwierig. Von der Gasannahme her ist es so gut geworden, das man nur noch die trägheit der Luftschraube merkt.
Das Laufverhalten im Teillastbereicht hat sich auch stark verbessert, der Motor hatte vorher ziemlich gerotzt nun ist es so gut wie nicht mehr im Flug feststellbar. Ich habe aber das Gefühl das ich das Laufverhlten im Teillastvereich noch durch verstellen des Gemisches verbessern kann.

MfG
Basti

KB
15.07.2003, 18:36
Hallo zusammen,
zu dem Thema möchte ich Euch gerne einen Tipp
von Günter Krumscheid weitergeben, den ich
bei meinem ZDZ 80 ausprobiert und für gut befunden habe. Auf das Röhrchen am Membrandeckel
einen Schlauch von rd. 50 - 60 cm aufstecken und
zusammengerollt in eine luftberuhigte Zone im
Rumpf evtl. mit Klebeband festheften. Den Schlauch
im Ansaugbereich mit einem Stopfen - allerdings mit einem kleinen Ansaugloch mit einer Bohrung von 0,5 - 1,0 mm Durchmesser verschließen.
Hierzu habe ich ein Stückchen Aluvollmaterial genommen. Buchendübel geht auch. Diese Idee ist gut und funktioniert bei meinem Motor ausgezeichnet. Lt. Herrn Krumscheid stammt
diese Idee von NSU. Dort wurde früher bei dem Moped die Luft aus dem Rahmen entnommen, um ruhige Luft anzusaugen.

KB
15.07.2003, 19:23
Hallo,
ich möchte gerne, auch bei den sicherlich durchgeführten interessanten Diskussionen, auf das eigentliche Thema "CompositeARF" zurück kommen.
Die Extra 330 "Shulmann-Lackierung" hat`s mir angetan. Könnt Ihr mir dazu näheres mitteilen, wie z.B. Güte der Bauausführung, tatsächliches Gewicht, noch auszuführende Arbeiten etc. Ich würde gerne meinen ZDZ 80 - Einzylinder - einbauen. Ist ein Resorohr erforderlich, um Kunstflug im Stil F3AX zu fliegen?
Über Antworten dazu würde ich mich freuen.
Gruß Karl

Randolph
16.07.2003, 20:06
Hallo zusammen,

der von mir gestartete Fred kann nun endlich geschlossen werden! Der Motor läuft nun besser als ich je zu erwarten und gehofft hatte! Ab heute habe ich einen neuen Lieblingsmotor!

Nachstehende Konfigurationen wurden heute ausprobiert:

1. Kreutzkrümmer mit Vergaseransaugung aus dem Rumpfbereich > Keine Verbesserung ersichtlich. Allerdings stieg die max. Drehzahl um 100 Upm. ( Engel Dreiblatt 25x12 ) Also ein Indiz auf eine zu scharf Kantige Ansaugung des verwendeten Vergasers. Oder eine Verbesserung im Abstimmungsverhälltniss: Ansaugungslänge/Abgasanlagenlänge/Staudruck. Der Mechwerker sagte das ja bereits.
2. Kreutzkrümmer mit Vergaseransaugung aus dem Rumpfbereich incl. Beaufschlagung der Druckverhältnisse für die Vergasermembrane aus dem Rumpfinneren. >> Das war es. Voller Erfolg! Der Motor lässt sich jetzt „Zacke für Zacke einstellen“. Einfach genial!
3. Rückbau der vorhandenen Rumpfansaugung. >> Keine Verschlechterung! Allerdings fehlen wieder 100 Upm. Aber der Motor nimmt immer noch „Zacke für Zacke das Gas an“.
4. Kreutzkrümmer demontiert und die vorhandenen 21-22 cm. langen Alu-Krümmer montiert. Ergebnis: Gleiche Drehzahl wie unter 3. Nur noch super leichtes überfetten im Zwischengasbereich zu spüren, aber nicht im Flug! Das Tourquen und Hoovern geht auch damit astrein! Hätte ich diese Konstellation vorgefunden, so würde ich nicht über eine „Optimierung“ nachgedacht haben! Was ein einfacher Schlauch hier bewirken konnte, einfach unbeschreiblich!

Resümee: Die praxiserprobten Ergebnisse lassen einen einzigen Schlusspunkt zu: Das beschriebene Problem, lässt sich auf ein Vergaser/Membranproblem zur angesaugten und umgebenen Luft dieser Komponenten zurückführen. Auch ein Augenscheinlich zu kurz verwendetes Abgassystem wird hier zu ca. 85% das beschriebene Problem nicht bekommen, wenn die Vergasermembrane mit einer „Luftansaugung“ aus dem „beruhigtem Bereich“ versehen wird. Siehe Punkt 4.

Noch einmal zur Klarstellung: Das dieses „Problem“ sowieso nur von einer „Minderheit“ im Modellflug bemerkt werden würde, sehe ich hier nicht als kritisch an. Denn das angesprochene System ist allen „normalen Einsatzbedingungen“ gewachsen! Auch ohne dieser Beaufschlagung der Druckverhältnisse für die Vergasermembrane aus dem Rumpfinneren. Wenn man nur die drei häufigsten Gaspositionen zum Einsatz bringt ( Leerlauf/Halbgas/Vollgas ) würde einer diesen Fred ohnehin nicht verstehen und merken! Nur die „verrückten“ 3-D Flieger werden sich freuen, diese äusserst einfache und leicht durchzuführende Lösung hier zu lesen, so fern sie es nicht sowieso getan haben .

Viele Grüsse und herzlichen Dank an alle Beteiligten in diesem Fred.

Randolph

P.S. Hallo BastiLor, bitte gebe mir Deine Adresse an. Schliesslich soll Dein von mir versprochener „Kasten Bier“ an die richtige Adresse versendet werden! Bitte keine Ausflüchte, das Du das gerne gemacht hast und so weiter, ....! Her mit Deiner Adresse und der Biersorte, die Du haben willst. Versprochen ist versprochen!

Gast_102
16.07.2003, 20:24
Hallo Randolph,

Kannst Du von der jetzigen konfiguration vielleicht ein Foto machen ? und es hier einstellen ?
Also wenn ich es richtig verstanden habe ist auf das loch im Membrandeckel ein Röhrchen, auf dem ein Schlauch steckt, welcher in den Rumpf geführt ist ... ?

Ich habe zwar keinen DA sondern einen ZDZ, aber wenn ich mal etwas ähnliches als Problem habe möchte ich zumindest eine Abhilfemaßnahme kennen ...

Randolph
16.07.2003, 20:44
Hallo Peter,

ich habe leider keine Digi-Cam. Aber ich werde versuchen, hier ein paar Bilder einzustellen. Leider "funzt" das mit meinem Rechner nicht richtig. Deshalb hatte ich auch Jürgen gebeten, hier ein paar Fotos reinzustellen. Aber ich werde zusehen, was sich machen lässt.
Das Ergebnis ist nicht minder als "genial" zu umschreiben! Das beschriebene Problem hat sich durch diese einfache "Membraninnenansaugung" buchstäblich eliminiert!

Viele Grüsse

Randolph

[ 16. Juli 2003, 20:50: Beitrag editiert von: Randolph ]

W. Holzwarth
16.07.2003, 21:26
Ich kann mir ja diese großen Flieger nich' leisten, aber ich frag' trotzdem mal:

;) Ist denn damit zu rechnen, daß es sowas auch mal serienmäßig geben könnte?

Konrad Kunik
16.07.2003, 21:39
Moin Walter,

ja, Du kannst und es gibt... ;)

http://www.rc-network.de/upload/1058384088.jpg

Quelle: Amelung Modellbau ZDZ 160

Der Messingnippel ist es :D

W. Holzwarth
16.07.2003, 21:55
Wunderbar, Konrad!
;) Aber das kost' doch bestimmt 'ne dreistellige Euro-Summe, oder etwa nich' ? :confused:

Konrad Kunik
16.07.2003, 22:08
Nee Walter,

der Nippel scheint eine Zugabe zu sein, aber was da dran hängt, kostet ne Stelle mehr.
Findest hier (http://www.zdz-motor.de/) ;)

Gast_102
17.07.2003, 06:59
Jo, Stimmt ...
Mein kleiner 80'er hat das noch nicht, ich werde mir aber mal einen Ersatzmembrandeckel orgarnisieren und dort ein Röhrchen dranbasteln lassen.
Das aber nur für den Fall das ich mal merken sollte das ich es brauche... weil fliegerisch bin ich noch meilenweit von denen entfernt welche das im Flug spüren oder brauchen :)

Gast_0063
17.07.2003, 08:38
Original erstellt von ddraser:

Aber warum iss dat nich Serienmäßig an allen Motoren dran?
Ganz einfach:
Weil die montierten Pumpenvergaser das, bis auf wenige Ausnahmen, in ihrer ursprünglichen Verwendung nicht brauchen.
Die saugen die Luft originär aus einem Filterkasten, und einen Prop, der Dir die Vergaseranströmung durcheinanderbringt, findest Du an einer Kettensäge auch eher selten. :)

[ 17. Juli 2003, 08:42: Beitrag editiert von: MechWerkAndi ]

W. Holzwarth
17.07.2003, 09:17
Naja, Mechwörker
;) Verkaufense denn die Dinger nicht überall als "für die Zwecke des Modellflugs optimierte Hochleistungs-Spezialantriebe" :confused:

:( Da gehört sowas dann auch ran, mein' ich ..

Gast_0063
17.07.2003, 10:36
Original erstellt von W. Holzwarth:
Naja, Mechwörker
Da gehört sowas dann auch ran, mein' ich ..
Yo, old woodwarth, mein' ich auch... :D
Zumals ja nix schadet...
Aber is wohl teurer...

Dann kommt aber garantiert der nächste angerannt und sacht:
"Mein speziell auf Modellflugbelange konstruierter Motor hat sowas nicht nötig."

Und recht hatter dann wohl auch noch... ;)

ddraser
17.07.2003, 12:20
Aber warum iss dat nich Serienmäßig an allen Motoren dran? :confused:
Das scheint doch ein prinzipielles Problem zu sein! Und gilt mit Sicherheit auch für ZG, 3W und .. und ...
Das ist mir ebenso schleierhaft wie manche Motorenhersteller Motore ausliefern die man dann noch SELBER entstören MUSS da sie als umgefriemelte Kettensäge ehm nich für Modellbaubelange hergestellt wurden! :confused:

nundenn, vielleicht wirds das ja noch mal was, zumindest (warum eigentlich nur) die großen Dinger vom Amelung haben da schon mal den Nippel serienmäßig!
Gut soweit, aber leider eben nur die Großen! :(

mfg Jürgen

Finnz
19.07.2003, 19:33
Hallo Randolph,
was mich noch interessieren würde ist, ob sich durch die testweise Verwendung der Rumpfansaugung eine merkliche Geräuschreduzierung ergeben hat. Nur rein subjektiv.

Danke

Gruß

Klaus

Randolph
20.07.2003, 19:48
Hallo Klaus,

nach meinem subjektiven Empfinden sank der Geräuschpegel nicht wirklich. Allerdings war das Motoransauggeräusch ein "anderes", als ohne Rumpfansaugung. Vielleicht etwas dumpfer im Klang, aber nicht angenehmer als ohne. Eigentlich müsste diese Änderung eine Geräuschreduktion nach sich ziehen. Viele dB-Messergebnisse belegen das im vorher/nachher Vergleich. Dieser Vergleich wurde bei meinem Modell nicht durchgeführt. Eine gewisse Trägheit in der Gasannahme glaubte ich allerdings schon zu verspüren. Deshalb habe ich diese Rumpfansaugung auch nicht mehr im Einsatz. Das ist aber nur mein erster Eindruck. Weitere Versuche werden mehr zeigen. Der Eindruck, den jetzt der DA-100 Motor incl. 25x12 Engel Dreiblatt und MTW-Dämpfern hinterlässt, ist unter Verwendung von D-Looks als sehr "angenehm" zu bezeichnen. Das bestätigen zumindest auch die umstehenden Zuschauer und Modellflieger, die meine Extra gesehen und gehört haben.

Grüsse

Randolph

pw ragow
23.07.2003, 23:27
Hi Randolph bin aus zurück in der Heimat :D freu mich schon auf das fliegen mit dem wieder instand gesetzten Diablotin :D .Ich hoffe wir sehen uns am Wochenende (ps. du kannst ja in der Woche nicht rauskommen , ich schon den ich habe noch fast 4 Wochen Ferien) :p .
Das mit dem 80er ZDZ oder dem DA 100 überlege ich mir nochmal den die extra will ich ja eh erst nächstes Jahr fliegen.
Servos werde ich Querruder 4 8311, Höhenruder 2 8511 und auf dem Seitenruder 2 8411 nehmen.

Unsere Vereins Seite noch in Arbeit
www.bvm-ragow.de (http://www.bvm-ragow.de)

Dieter Wiegandt
24.07.2003, 21:27
Original erstellt von Randolph:
. , ist unter Verwendung von D-Looks als sehr "angenehm" zu bezeichnen. Das bestätigen zumindest auch die umstehenden Zuschauer und Modellflieger, die meine Extra gesehen und gehört haben.

Grüsse

RandolphHallo Randolph,
wie fest ziehst du denn die D-Locks an? Ich realisiere das jetzt auch gerade. Nur, wenn ich die richtig festziehe, dürften die keinen Dämpfungseffekt mehr haben oder nur sehr wenig.

[ 24. Juli 2003, 21:27: Beitrag editiert von: DW ]

Randolph
26.07.2003, 21:16
Hallo DW,

eine Beschreibung, wie fest ich meine 6 mm D-Looks angezogen habe, lässt sich hier leider nicht in Nm ausdrücken. Das habe ich nicht gemessen, dürften aber als sehr "fest" einzustufen sein. Dennoch ist die Schwingungsdämpfung als ausreichend zu bezeichnen. Das hier kein Optimum erreicht werden kann, sollte auch hier nicht verschwiegen werden. Ein abgestimmtes HMS-System ist sicherlich die beste Wahl. Allerdings in Relation gesetzt zum "Kostennutzungsfaktor" und zum erzielten Gewicht, stellt dieses System sicherlich eine schnelle und kostengünstige Alternative zur starren Motoraufhängung dar.

Viele Grüsse,

Randolph

Dieter Wiegandt
27.07.2003, 10:24
Ja danke, die Antwort reicht mir. Ich habe die Teile auch eher fest angezogen.
Das mit dem Kosten-/Nutzenfaktor trifft den Nagel auf den Kopf.