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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hyde-Motoraufhängung



RSO
29.07.2003, 14:43
Hallo Kunstflieger,

bei Breackmann kann man eine sehr teure Motoraufhängung für F3A Motoren von Hyde? kaufen.

Hier in dem Link wird der Selbstbau beschrieben!
http://home.online.no/~ofremmi/HowTo/Hyde-mount/HydeMount.htm

Irgendwie komme ich nicht drauf wie die Aufhängung gebaut wird und wie diese dann funktioniert und ob die was taugt.

Wer kann helfen? Wie baue ich so ein Teil?
Welches sind die Vorteile?

Gruss, Raimund

Gast_00010
29.07.2003, 14:59
Err ... was ist denn an der Beschreibung unklar?

RSO
29.07.2003, 15:15
Hallo Jürgen,

Alles, darum frage ich ja!!
Wenn Du es ergründet hast wie es funzt, dann erläutere doch mal bitte.

Gruss, Raimund

Gast_00010
29.07.2003, 16:01
Zwei Scheiben mit Gummi großflächig am Rand verbunden. Die hintere Scheibe ist am Modell, an der vorderen Scheibe der Motor. Die Vibrationen werden vom Gummi gedämpft.

Geniale Konstruktionsidee. Könnte von mir sein :D

Gast_0063
29.07.2003, 16:30
Jetzt noch 'ne Drehmomentstütze am Zylinderkopf, und die Sache wäre perfekt.

RSO
29.07.2003, 16:44
Hallo,

Frage!
Welchen Gummischlauch könnte man nehmen?
Wie wird der dauerhaft mit den Holzscheiben verklebt? Wird der Motor wie bei der 6-Punktaufhängung auch noch vorne am Rumpf an zwei Punkten mit Schwinggummis befestigt?
@Mechwerker
Wo würde die Drehmomentstütze für den Zylinderkopf befestigt?

Gruss, Raimund

Gast_0063
29.07.2003, 16:58
Original erstellt von RSO:

@Mechwerker
Wo würde die Drehmomentstütze für den Zylinderkopf befestigt?

So weit nach aussen wie möglich, wg. dem besten Hebelverhältnis.
Ich würde am Zylinderkopf "hinten" eine Fläche planfräsen, und mit einer kleinen Lasche angeschroben, einen Silentblock zum Motorspant montieren.
Weiches Gummi! Sh45 max!!

Gast_2482
29.07.2003, 17:38
Hallo zusammen,

die Hyde-Aufhängung enspricht vom Prinzip her dem Marquet-Mount (ansehen (http://wb032.lerelaisinternet.com/Photos/Materiel/bati16.JPG)) und der ZN-Line Aufhängung (ansehen (http://www.znline.com/photos.php?langue=english&cle_data=1025894168&source=produits)). Der Motor wird vorne mit einem Nosering gestützt. Das System funktioniert perfekt. Auf derselben Philosophie basiert auch die Silvestri-Aufhängung die bei EMWH erhältlich ist (ansehen (http://www.emhw.de/motortrager.htm)). Hier ist aber kein Nosering erforderlich, da ein CfK-Träger diese Aufgabe übernimmt. Ola Fremming hat die Aufhängung selber nachgebaut (ansehen (http://home.online.no/~ofremmi/HowTo/Hyde-mount/HydeMount.htm)). Wie mir Ola mitgeteilt hat, halte diese Aufhängung, obwohl sie lediglich mit Sekundenkleber verklebt ist, bestens.

Gruss
Jean-Claude

Braeckman
05.08.2003, 07:33
Hallo

zurst muss Ich den ersten Beitrag und den v. Jean Claude ein wenig korrigieren :

1) wir verkaufen nicht das das Hyde System

2) das System von EMWH ist nicht von Silvestri entwickelt worden (dient nur der Werbung) und ist das gleiche als unseres

3) der Nasenring ist eigentlich notwendig - verhindert es doch, dass beim gasgeben der Motor leicht nach vorne wandern und somit die Drossel-Funktion beeinflußt.

Gruß
Alvin

Gast_2482
05.08.2003, 08:56
Hallo Alvin,

welches System würdest Du für den DZ-140 empfehlen?

Gruss
Jean-Claude

Braeckman
05.08.2003, 09:25
Jean Claude

nur das Original von Hyde (ist aber noch teurer als das Kohle Teil) oder das "Silvestri" Teil - Leicht und effizient (und Sonderpreis für unsere Kunden)

Man kann aber auch selber bauen wie Ole (aber Ich frage mich ob der Aufwand lohnt).

Gruß
Alvin

RSO
05.08.2003, 10:19
Hallo,

wenn ich mir die Preise von ca. 250,-EUR für so eine popelige Motoraufhängung ansehe, wird mir ganz schlecht. Wer kauft das denn? Rockefeller? Natürlich lohnt sich der Selbstbau für den der kein Rockefeller ist. Bei manchen F3A-Baukasten-und Zubehörfirmen haben inzwischen astronomische Preise Einzug gehalten.

@Alvin ist der Einzige, der mir eine qualifizierte
Antwort zu dem Nasenring geben konnte. Ohne den Nasenring dürfte es Probleme mit der Drosselfunktion des Vergasers geben.

Wer von Euch fliegt eigentlich die "Hyde Aufhängung"?

Gruss, Raimund

Braeckman
05.08.2003, 11:11
RSO

Ich gebe Dir recht, dass der Preis von über 200 Euro hoch ist (aber der ist auch nur gültig für Leute die Fremdfabrikate fliegen). Auf der anderen Seite würdest Du dich wundern wieviel von diesen Teilen abgesetzt werden (leider nicht nach Deutschland :-( - ). Es gibt für TOP-Piloten schon Gründe dieses Geld auszugeben. Das selbe gilt auch für die Kato Teile (teuer aber ungeheuer präzise). Präzision ist nur durch Präzisionsartikel zu erreichen.
Wem es reicht nur Löcher in der Luft zu bohren, braucht solche Teile nicht. Als Aufhängung reicht dann auch einen "popeligen" Kunststoffträger mit 4 D-Locks (passt auch besser zu den deutschen
Breiftaschen und Ambitionen .... sorry aber dies musste mal heraus)

Gruß
Alvin

RSO
05.08.2003, 12:42
Hallo Alvin,

auch wenn ich nur Löcher in die Luft bohre, habe ich trotzdem Spass an der Technik. Vieles von dem
teuren angeblich hochpräzisem Zubehör fertige ich sowieso selbst an.
Top-Piloten müssen sich das teure Zubehör natülich nicht selbst kaufen, sondern werden in irgend einer Form gesponsert.
Beispiele sind mir persönlich bekannt. Das wird von den Piloten nur nicht an die grosse Glocke gehängt.
Der Rest der vielen Freizeitpiloten muss, wenn es sich das edle Teil kaufen will, richtig in die Tasche greifen. (Siehe französische Hersteller)
Jedenfalls gibt es ja noch die Möglichkeit beim "Lorenz" zu fairen F3A Preisen zu kaufen. Für mich, wo ich nur Löcher in die Luft bohre.

Alvin schreibt:
"popeligen" Kunststoffträger mit 4 D-Locks (passt auch besser zu den deutschen
Brieftaschen und Ambitionen .... sorry aber dies musste mal heraus)

Alvin? Erinnert mich so...War da nicht mal was mit deutschen Urlaubern in Italien vor kurzem in der Presse?

Gruss, Raimund

Uwe Jansen
05.08.2003, 13:11
Hallo Alvin!

Kann das sein, dass du etwas unzufrieden bist? Bleib mal aufn Teppich und freue dich darüber, dass es genug deutsche Modellflieger gibt, die bei dir einkaufen. Preise hin, Preise her, ... alles ist eine Frage der Einstellung und der Bereitschaft soviel Geld (in meinen Augen) für einen für mich unsinnigen Motorträger auszugeben. D-Locks und ein Kunststoffträger tuen es allemal. Beurteile die Leute bitte nicht nach der Bereitschaft bei dir diesen völlig überteuerten Motorträger zu kaufen. Du kaufst ein und machst deine Preise. Wunder dich nicht, wenn bei einem so hohen Preis die Deutschen nein sagen (musste auch mal raus).

Da auch ich zu den „Luftbohren“ (was immer das sein mag) gehöre, tendiere ich da schon eher zu den D-Locks und dem popeligen Motorträger. Das reicht völlig. Sollen die Superprofis doch die Kohle ausgeben. Mit mir nicht. Es gibt wirklich Wichtigeres als immer Hi-Tech zu sein. Gestern waren die D-Locks noch das Maß der Dinge und morgen ...?

Grüße von Uwe :)

Braeckman
05.08.2003, 13:47
Raimund, Uwe

zuerst möchte Ich sagen, dass Ich keinen Grund habe unzufrieden zu sein - Ich führen die besten Hersteller in meinem Programm (und hoffe, das die am Sonntag beginnende Weltmeisterschaft es wieder beweisen wird) und der Verkauf läuft mehr als zufriedenstellend.

Ob Piloten bereit sind so viel Geld für einen Motor ist eine andere Sache und Ich habe auch Verständis dafür. Aber Ich kann nicht akzeptieren, dass man ein solche Teil als popeliger Motorträger bezeichnet ohne zu wissen wovon man redet. Weil solche Motorträger ihre Daseinsberechtigung haben

Die Aussage, dass D-Lock das Mass aller Dinge sein sollten, kommt aus einer anderen Ecke und nicht von Mir. D-Lock sind mit Sicherheit eine gute Lösung wenn man es preiswert halten will, haben meines Erachtens nicht auf eine WETTBEWERBS-Maschine verloren (zumindest nicht wenn der Pilot mal eine seriöse Meisterschaft gewinnen will). Ich glaube nicht, dass man viele D-Lock Systeme während der WM sehen wird.

Ob Ich als Pilot gesponsert werde oder nicht hängt eigentlich davon ab welche Beziehung Ich mit einem Hersteller aufbauen kann. Und gesponsort werden auch schon Leute die noch keinen Platz unter den ersten 10 erreicht haben. Man muß nur wissen wie man sich anstellt !!!!

Top Piloten werden selbstverständlich gesponsert und bekommen auch vieles umsonst. Aber Top Piloten können sich das Material aussuchen. Man soll es nicht anders herum denken - Top Piloten fliegen nicht die Maschinen weil Sie sie umsonst bekommen (jeder Hersteller ist froh wenn er CPLR, Hyde oder Somenzini um nur drei zu nennen "sponsern" darf) sondern ganz einfach weil mit diesen Maschinen die besten Chancen zu siegen bestehen...und das gleiche gilt für die Kleinteile.

Und last but not least - F3A ist eine Wettbewerbsdiziplin. F3A ist Kunstflug. Nicht jeder "Kunstflug" ist F3A - dies wird viel zu schnell vergessen. Ich würde auch nicht auf eine 300 Euro Maschine einen 200 Euro Motorträger einbauen. Aber Ich würde auch nciht eine 300 Euro Maschine als F3A Flieger bezeichnen....

Gruß
Alvin

Gruß
Alvin

PW
05.08.2003, 15:59
Hallo Leute,

ich meine, man muss alles von mehreren Seitenbetrachten.

1.

Immer wieder die Ansicht, dass die Piloten alles voll gesponsert bekommen. Dieses ist zu 90 % falsch !! Nur Leute von Matt, QS, CLPR, Hyde kenne ich, die mit der Fliegerei Geld verdienen und das ist völlig o.k. Diese Leute bringen Top Leistungen. Keiner regt sich auf, wenn ein Herr Schumacher 70 Mill. oder mehr von Ferrari erhält.

Ich glaube, die Sache recht gut beurteilen zu können, schliesslich war ich ja auch mal recht weit in der Spitze vertreten.

Ich kann mich nur für 30 Jahre Sponsoring der Firma Graupner und OS bedanken, glaube aber auch, dass ich entsprechende Leistungen über 30 Jahre gebracht habe. Und dass die Sache heute bei diesen Firmen noch für mich weiterläuft ohne Wettbewerb zeugt davon, dass es "Vertrauen" und "Menschleichkeit" bei diesen Firmen noch gibt.

2.

Die 250 EURO Aufhängungen sind sicherlich sehr teuer, aber absolut Spitze. Ein SEAT ist eben auch billiger als ein Mercedes.

Wer was kauft, muss jeder selbst entscheiden. Würde ich noch Wettbewerbe fliegen, würde ich die Aufhängung auch nehmen. Da ich es heute nicht mehr mache, nehme ich D-Locks.

Im übrigen kenne ich den Vater von C. Hyde ja auch recht gut und der hat mir mal gezeigt wie man so ein Teil herstellt. Den Stundenlohn rechne ich lieber nicht aus, da kann man fast besser die Beine in die Luft leben.

3.

Ich bin mir bei Alvin auch sicher, dass er gerne das Teil billiger verkaufen würde, aber er muss auch seine Gewinnspanne haben. Bleibt als Händler nichts in der Tasche, kann ich den Laden zu machen.

Gruss

PW

Steffen
05.08.2003, 16:14
Moin,

ich kann ja verstehen, dass diese wilden Kohlefaserteile sauteuer sind. Aber was für Vorteile bringen sie, zB gegenüber eine 4-Punktaufhängung (die mit den zwei Alulängsträgern)?

250Euro sind für den Aufwand sicherlich gerechtfertigt. Aber ob der Aufwand für das Ergebnis gerechtfertigt ist, ist die entscheidende Frage.

Warum man sowas Mercedes nennt, ist mir allerdings auch ein Rätsel ;)

Ciao, Steffen

PW
05.08.2003, 16:26
Hallo Steffen,

kann die Aufhängung auch Audi, BMW etc. nennen.

Das Teil ist schon sehr sehr gut und nimmt die Schwingungen des Motor besser auf als die bekannten 4- Punkt oder 6-Punkt Aufhängungen.

Gerade im tiefsten Leerlauf (ca. 1300 U/min bei mir), schwingt sich eine 4- oder 6-Punktaufhängung deutlichst mehr auf und der Motor schüttel gewaltig im Leerlauf mit der Gefahr, dass z.Bsp. der Krümmer reist oder aber durch die Schwingungen der Vergaser zu gezogen wird, so dass der Motor im Leerlaufbereich abstellt.

Gruss

PW

Steffen
05.08.2003, 16:50
Moin Peter,


kann die Aufhängung auch Audi, BMW etc. nennen. Seit ich ein wenig Einblick in die Automobilwelt habe, würde ich nicht mehr wagen zu entscheiden, ob Du das nun lobend oder fluchend verwendest ;)
So hat zB Mercedes in den letzten Jahren ganz schon Federn lassen müssen.

Aber egal. Wenn der Motor damit soviel besser läuft, ist das ja gerechtfertigt. Allerdings frage ich mich ernsthaft, warum das Kohle sein muss. CFK ist an der Stelle eigentlich ziemlich unnütz eingesetzt, soweit ich das dem Foto nach beurteilen kann. Erinnert mich ein wenig an Sichtkohle bei den Autoveredlern.
Andererseits: wenn es schon teuer ist, soll es ja auch was hermachen.

Ciao, Steffen

Braeckman
05.08.2003, 17:21
Stefen

das Teil aus GFK wäre nicht viel billiger als aus Kohle (nur der Materialpreisunterschied) Was man hier bezahlt sind die Arbeitsstunden. Wie lange glaubst Du wird an so einem Teil gearbeitet ? Wie viele Formen mussten gemacht werden? etc...

Ich habe einmal einen deutschen Kunde gehabt der sich so ein Teil gekauft hat. Er wollte mal mit einem Bekannten sprechen um es billiger herzustellen. Der Träger hat er bekommen, ein Angebot habe Ich nie erhalten ?!?

Wenn Ich die Stundenpreise meiner Auto-Werkstatt zugrunde legen ist das Teil, gemessen am Arbeitsaufwand, noch viel zu billig.

Und wie Peter sagt, müssen wir auch noch ein wenig Geld verdienen. Wo sonst würden wir die 1000den nehmen um Top Piloten zu sponsern (im übrigen CPRL hat zwar Geld mit der Modelfliegerei verdient - er geht aber noch einen regulären Job als techniker nach .... Ich glaube dies sagt alles)

Gruß
Alvin

RSO
05.08.2003, 17:50
Hallo,

jetzt sind wir ja schon beim Eingemachten.
Warum ist die Hyde-Aufhängung besser wie eine
herkömmliche 6-Punktaufhängung und warum? Denn der
Selbermacheraufwand nach "Ole" ist relativ gering. Auch die Kohlefaserversion könnte selbst realisiert werden.
Frage: Ist diese Art der Aufhängung wirklich viel besser, das man die Aufhängung bauen sollte?
Wird die Auslenkung des Motors im Leerlauf so viel besser gedämpft?

@Peter + Alvin
Natülich wollte ich das Sponsoring im Modellflug nicht angreifen. Die Ausnahmepiloten-Konstrukteure
haben es bestimmt verdient.

Gruss, Raimund

Gast_2482
05.08.2003, 17:50
Hallo zusammen,

ich erachte diese Diskussion als etwas müssig. Dass diese Aufhängungen zum bekannten Preis ihre Daseinsberechtigung haben, ziegt der Markt. Nicht umsonsten würden Wettbewerbspiloten aus aller Welt solche Aufhängungen einsetzen. Auch wenn das Ding nur eine subjektive Geräuschreduktion bewirkt, hat man dadurch im Wettbewerb evtl. gewisse Vorteile, da ja bekanntlich die Figurenbewertung immer ein subjektives Moment beinhaltet. Ich hatte in meinen F3A-Modelle schon diverse Aufhängungen von der bekannten 6-Punkt, über Kato bis hin zur GoModel. Die Hyde-Aufhängung scheint aber im Moment tatsächlich eine der besten zu sein.

Gruss
Jean-Claude

Steffen
08.08.2003, 11:52
@Alvin:

ich habe so ein Ding noch nicht in der Hand gehabt, aber Fasern sind eigentlich für solche Strukturen nicht die richtige Wahl. Ich meinte auch nicht Glas zu nehmen statt Kohle, sondern das ganze zB in Alu zu fräsen.

Fasern haben bei solche einem Teil eigentlich nur einen Vorteil: man braucht keine Maschinen.

ich würde es vermutlich Hybrid als Metall- und Faserteil realisieren.

Und wie ich schrieb: der Preis ist für dne Aufwand gerechtfertigt. Nur frage ich wieder: ist der Aufwand so sinnvoll?

Es gibt eine Menge Dinge, die ich bisher bei Modellen (auch F3A) gesehen habe, die mir strukturell die Haare zu Berge stehen lassen. Krafteinleitungen von Fahrwerken, Steckrohren und Querkraftbeschlägen, die einfach fern jeden Kraftflussgedankens liegen.
Ich würde mich gerne mal an so einem Ding strukturell austoben und überlege allein deswegen mir selbst einen Flieger zu machen.

Ciao, Steffen

[ 08. August 2003, 11:56: Beitrag editiert von: Steffen ]

Braeckman
08.08.2003, 14:54
Steffen

wenn Du auf meine Homepage gehst, wirst Du feststellen, daß Ich mich nicht auf ein Fabrikat konzentriere.

Das Teil von ZN LINE basiert auf eine Alu/Gummi Konstruktion ist auch sehr gut, besteht aber leider nur für den YS Motor.

Ob der Aufwand sinnvoll ist oder nicht, soll jeder für sich entscheiden (ist ein BMW M5 sinnvoll?). Ich kann mich nur wiederholen - wir reden von Wettbewerbsmaschinen... hier ist fast alles erlaubt was ein bisschen dazu beitragen kann bei den ersten zu sein...

Gruß
Alvin
Gruß
Alvin

Steffen
08.08.2003, 15:05
Hi Alvin,

ich glaube, wir reden aneienander vorbei. ich meine nicht, ob der aufwand sich lohnt, einen komplexen motorträger zu bauen, sondern ob ein Gerät gleicher Funktion und Geometrie sinnvoll in Fasern zu bauen ist und der Aufwand sich lohnt, es in Fasern zu bauen.

Dazu gehört:
-hat es in Fasern einen technischen Vorteil (meiner Meinung nach nein)
-ist es in Fasern leichter (meiner Meinung bestenfalls Makulatur)
-hält es in Fasern mehr (ich glaube kaum)

wie gesagt gibt es eine Menge Dinge, die einfach ungünstig gewählt sind nur weil es cool ist und geil aussieht. Denke nur an diese 'ich habe den Haubenrahmen mit einem Kohleroving verstärkt'-Aussagen.
Die bisher von mir in Augenschein genommenen F3A Flieger sind zB strukturell vom Entwurf einfach suboptimal. Klar sie funktionieren /leider nur meistens, wie ich selbst anhand einer mangelhaften Konstruktion feststellen durfte), aber sie könnten besser funktionieren. Aber das führt zur Theorie gegen Praxis Diskussion.

Ciao, Steffen

Gast_2482
08.08.2003, 15:35
Hallo Steffen,


Die bisher von mir in Augenschein genommenen F3A Flieger sind zB strukturell vom Entwurf einfach suboptimal.Mach doch mal ein paar konkrete Beispiele, wir lernen alle gerne von Deinem Wissen...

Was ist Deiner Meinung nach daran falsch, wenn man einen Haubenrahmen mit Rovings verstärkt?

Gruss
Jean-Claude

PW
08.08.2003, 15:52
Hallo Steffen,

mit welcher F 3A Konstruktion hast Du denn Probleme gehabt ??

Wo sind die heutigen F 3A Modelle nicht korrekt konstruiert ?

Richtig ist sicherlich eines, aber das gilt auch für Jets, X-Modelle, Segler, 3 m Modelle etc.:

Kaum eine Firma hat mal die Konstruktion von einem Sachverständigen berechnen lassen:

Es sage hier nur das Wort: Produkthaftung !!

Ich persönlich kenne hier nur eine Firma, die dieses gemacht hat und auch gegen eventuelle Schäden daraus resultierend versichert ist.

Sicherlich mag es auch noch andere Firmen geben, aber dieses ist mit Sicherheit die absolute Minderheit in der Modellflugszene.

Man muss natürlich auch aufpassen, was so erzählt wird:

Da wurde z.Bsp. im letzten Jahr immer erzählt, dass sich eine 2,5 m DELRO Raven im Flug zerlegt hat wegen Flügelabbruch und der Flieger nicht hält.

Richtig war nur, dass der Flügel wirklich im Flug abgebrochen ist; allerdings durch Querruderflattern und zwar bedingt dadurch, dass der Kunde das Serco nicht korrekt eingebaut hat.

Wenn die Anlenkung nicht o.k. ist und dann das Ruder flattert und dann der Flügel bricht, so ist dieses kein Herstellerfehler, sondern Fehler des Kunden, der dieses sogar zugegeben hat!

Es fliegen zahlreiche Delro MOdelle ohne Probleme. Aber diess Gerücht hält sich eisern bis heute und ist nicht korrekt.

Chr. Hans verlor zwei ZN-Line F 3A SYNERGY durch Flügelbrüche, den letzten leider einen Tag vor der Anreise zur WM.

Auch hier soll man erst mal abwarten und den Fehler analysieren und nicht sofort auf den Hersteller schimpfen. Es fliegen ja tausende von diesen Flieger ohne diese Probleme.

PW

Steffen
08.08.2003, 17:11
Ok, ich versuche es mal:

Wenn man eine Glasfaserkonstruktion hat und an einer Stelle zur Verstärkung _einen_ Kohleroving einlegt, hat man diese Stelle normalerweise nicht verstärkt, sondern geschwächt. Dies liegt daran, das CFK eine erheblich höhere Steifigkeit bei einer erheblich geringeren Bruchdehnung aufweist. Es ist ungefähr so, als würde man ein Bungee-Seil für einen schweren Kunden verstärken, indem man ein Stahlseil parallel legt.

Die Konstruktionen bei den F3A-Fliegern die ich bisher gesehen habe, haben normalerweise erhebliche Mängel in den Krafteinleitungen.
Da werden Flügelanschlüsse überbestimmt realisiert (Rohr im Rumpf in Rohr gelagert und zusätzlich Querkraftbeschläge)
Fahrwerke werden mit auf die Unterschale geklebte Sperrholzbrettchen gelagert, ohne Steg und ohne Verbindung zur Oberseite. Dies ist ein strukturelles 'No-No' allererster Güte. Querkräfte können nun mal nicht in dünne Häute eingebracht werden.
Die Rohre im Flügel werden einfach ins Styropor geklebt oder bei einem Schalenflügel in ein Stück Conticell im Holmsteg. Stege in Schalenflügeln werden nicht angewinkelt. Ein Krafteinleitungssteg beim Fahrwerk ist einfach nur mit Microballons eingeklebt, klar, dass der rausfällt.
Fasern lohnen sich eigentlich immer mehr, je länger die Struktur ist, da die Krafteinleitung in Fasern das größte Problem ist. Dennoch werden teilweise kurzstrukturen in Fasern gebaut, was meistens nicht so sinnvoll ist.

Als ich gehört habe, dass F3A-Modelle zum Start und nach der Landung getragen werden, war ich etwas erstaunt, nachdem ich in die Flügel reingeschaut habe nicht mehr.

Dass all diese Dinge dennoch funktionieren, zeigt nicht, dass sie ok sind, sondern nur, dass man Glück hat, oder dass es noch leichtere Lösungen geben muss.

Fasern sind ein wunderbares Elixier, man muss sie aber in ihrem Sinne einsetzen.

Ciao, Steffen

[ 08. August 2003, 17:38: Beitrag editiert von: Steffen ]

RSO
08.08.2003, 17:27
Hallo Steffen,

zur Struktur von einem F3A Modell hat es eine Untersuchung b.z.w Doktorarbeit von Dr. Herbert Funke gegeben. (Wabenbauweise) Hanno Prettner hat das dann sogar seinerzeit aufgegriffen. Herbert hat mal eine Zeitlang bei R+G geschafft und ist jetzt Chef bei Simprop.

Gruss, Raimund

Ingo Seibert
09.08.2003, 05:17
Moin zusammen,

also wenn schon die Prinzipgleichen Aufhängungen hier diskutiert werden, möchte ich doch noch auf folgendes hinweisen:

T-Mount System (http://www.t-mount.de)

Das System ist übrigens patentiert. Ein Schuft, wer beim Anblick anderer System böses denkt... Und was die Kosten angeht, ist dieses System deutlich preiswerter. Und funktionieren tuts auch, ich habs seit 1,5 Jahren im Einsatz :)

[ 09. August 2003, 05:18: Beitrag editiert von: Ingo Seibert ]

Gast_0063
09.08.2003, 11:18
Zu den Mototräger/-konstruktionen, diversen:
Ob aus Kohle, Alu oder Holz ist mir erstmal egal, wenn ich den Anspruch auf die Ursache reduziere. >> Vibrationsbelastung
Wenn ich einen Motor verwende, der nicht oder eben erheblich weniger vibriert, brauche ich mir darum schon mal nicht mehr soviel Gedanken machen.
Ich kann einen ZG 62 so modifizieren, das er kaum mehr vibriert wie ein 15er Methanoler.
Warum soll ich das machen, wenn ich den Leuten besser ein HMS verkaufen kann?

Zitat Alvin:
" Man muss den Leuten Fehlkonstruktionen verkaufen"...

Oder:
Warum gibt es keine Motoren, deren Gehäuse sinnentsprechend die Befestigungspunkte da haben, wo sie hingehören?
Diese ganze Diskussion wäre absolut überflüssig, wenn nicht, Zitat Alvin....

Gast_2482
09.08.2003, 12:20
Hallo Ingo,


also wenn schon die Prinzipgleichen Aufhängungen hier diskutiert werden, möchte ich doch noch auf folgendes hinweisen:

T-Mount System (http://www.t-mount.de)Diese Aufhängung hat gemäss Website zwischen 400 und 600 g Gewicht!!!! Das ist für ein F3A Modell bei weitem zu viel!! Dazu kommt ja noch der Motorspant... Mag ja schön anzuschauen sein und auch funktionieren, aber eben nicht für ein Wettbewerbsmodell.

Gruss
Jean-Claude

Uwe Jansen
09.08.2003, 12:41
Hallo Leute!

Damit das Feuer nicht ausgeht, möchte ich mich auch noch mal zu Wort melden, denn es fehlen mir bei diesem Teil und euren Worten einfach die Worte. Mag die Sache, das Ding an sich gut sein, so steht sie jedoch in keiner Relation zu den Preisen der restlichen Teile. Selbst beim Motor, oder dem Modell wird auf den Preis geschaut. Es wird lieber ein 160FX gekauft, anstatt einen 140RX, weil dieser schließlich etwas "billiger" ist (da zählen auf einmal auch nicht mehr die paar Gramm Mehrgewicht). Oder man kauft ein Modell, welches, nun, sagen wir mal so um die 100 oder 200 Euro billiger ist als das Konkurrenzprodukt, weil man sich selber sagt, dass man die eventuellen Schwächen des Modells (wenn denn welche vorhanden sind) mit seinen Flugkünsten, seinen Steuerhänden und der "besseren" Anlage (Innen wie Außen) doch genauso zum "Welt-" Erfolg steuern kann.

Mal ne Frage: "Wenn der Motor doch bei im Stand bei 1300 U/min. sich so stark schüttelt, warum erhöht man die Leerlaufdrehzahl nicht einfach um 200 Umdrehungen?" Ja, wegen der Steigung der Luftschraube, die ist eben zu groß und würde schon im Stand zuviel Schub erzeugen... Aha ..., und warum gibt es noch keine verstellbaren Luftschrauben, für sagen wir mal 249.- Euro?

Nun gut, das Feuer brennt und ich hoffe, ihr wisst genau, worüber ihr euch hier unterhaltet? Es ist doch nur unser Hobby oder? Oder geht es nur darum, den anderen zu zeigen, was man sich alles kaufen kann und das man ja sowieso der Beste ist, weil, man hat es ja, dieses (unnötige) Teil. Ich hoffe, dass ihr einfach mal darüber nachdenkt, das wir hier vom Euro sprechen und von einer Motoraufhängung, die sowieso in ein paar Monaten von etwas ganz Neuem abgelöst wird. Ich nenne es mal Profilierungsneurose, denn etwas anders kann es nicht sein, dass so eine überteuerte Aufhängung gekauft wird.
Wenn sich die Arbeitsstunden und der Aufwand eigentlich nicht lohnen, warum stellt man es denn her? Und noch was, wo ich doch gerade mal dabei bin. :D Die Preise sind erst vor kurzer Zeit für die D-Locks in den Keller gegangen. An den Dingern wurde sich doch eine goldene Nase verdient. Ich kann mich noch gut an die ganzen Diskussionen erinnern.

Grüße von Uwe, der zu Leuten gehört, die das Geld nicht einfach auf die Strasse schmeißen. :)

[ 09. August 2003, 13:14: Beitrag editiert von: Uwe Jansen ]

PW
09.08.2003, 13:39
Hallo Ingo,

mag ja noch so toll funktionieren, aber wie schwer ist denn das T-Mount ???

In der Praxis erprobt ?? Will ich ja nicht anzweifeln.

Kenne aber absolut keinen, der dieses System im harten Wettbewerbseinsatz fliegt.

Wenn das Teil wirklich ca. 400-600 g wiegt, dann ich es - bitte nehme es mir nicht übel - nicht der Hit. Selbst für einen "Normalflieger" ist das zu schwer; für Wettbewerbspiloten auf jeden Fall unbrauchbar vom Gewicht.

Max. 250 g darf so ein Teil wiegen; damit könnte man noch leben, aber selbst das ist zu schwer.

Gruss

PW

PW
09.08.2003, 13:49
Hallo,

ich habe gerade eine recht interessante Erfahrung mit D-Locks gemacht in meinem neuen DIABLO 2000 A-A.

Bis heute habe ich immer D-Locks von Braeckman genommen.

Ein Vereinskollege hatte M5 D-Locks von Simprop überig. Diese sahen recht gut aus und was mich besonders beeinderuckte war, dass die Auflagefläche an den SIMPROP D-Locks M5 ca. 4-5 mm waren und nicht wie bei Alvin ca. 1-2 mm.

Heute passierte es aber, dass (gottlob am Boden) sich der Motor samt festgeschraubter D-Locks aus dem Spant zogen. Gott lob nicht im Flug.

Die Motorhaube ist schnell zu reparieren.

Nun fiel mir aber auf, dass die SIMPROP D-Locks sich hinter dem Motorspannt bei weitem nicht so aufquellen wie die D-Locks von Alvin.

Bei den SIMPROP D-Locks ist das Problem, desto stärker ich anziehe, desto mehr zieht sich das Gummi hinter den Spannt zusammen, die Wulst wird kleiner und das Gummi zieht sich dann sogar in das 10 mm Loch des Kopfspanntes!!

Dieses passiert bei den D-Locks von Alvin nicht.Alvin´s D-LOcks sind auch länger und bilden so eine grössere Wulst hinter dem Kopfspannt.

Selbst bei einer 2,6 m Extra mit dem DA-100 hielten Alvin´s M6 D-LOcks ohne Probleme.

Ich habe heute sofort M5 D-Locks von Alvin bestellt und werde die SIMPROP Teile sofort ausbauen. Wenn das im Flug passiert wäre, wäre mein neuer DIABLO wohl hin.

Schon interessant, dass es selbst bei D-Locks Unterschiede gibt.

Gruss

Peter

Braeckman
09.08.2003, 15:14
Guten Tag an alle

Die Diskussion ist recht interessant, zeigt es Mir doch, dass einige Diskussionsteilnehmer viel zu viel pauschalisieren (es kommt manchmal Mir vor als ob über die Fahreigenschaften eines Rennautos das man mal auf der Rennstrecke oder im Museum gesehen hat....)

Zuerst mal zu Steffen

nein Ich glaube auch nicht dass das Gerät einen technischen Vorteil in Fasern hat – es ist nur leichter (das Teil aus Alu o. Arm wiegt 165 Gr – das Teil aus CFK 110 Gr)
ob es mehr hält – keine Ahnung, weil die Wettbewerbsflieger sowieso nach zwei Jahren ausgetauscht werden (hier höre Ich schon ein Raunen im Saal – nochmals wir reden nicht mehr vom Wochenendflieger der seine Maschinen nach 5 Jahren über EBAY verhöckern möchte– wir reden von knallhartem Wettbewerb)

Deine Meinung über F3A Flieger zeigt mir, dass Du dich an den falschen Flieger orientierst. Was Du anscheinend gesehen hast, ist scheinbar nicht Maß aller Dingen (Ich weiß es gibt noch viele Leute die glauben, dass die Firmen die viel Werbung machen auch das beste Produkt haben – Ich behaupte aber, dass im Modellbau Firmen die excellente Produkte haben sich überhaupt keine Werbung leisten können, weil sonst wäre das Produkt noch teurer als es schon ist – außer man ist eine französische Firma die aber noch andere wesentlich „interessantere“ Einkünften hat als F3A – Ich denke nur an die „Damen“ in der Werbung und an den früheren „Beruf“ der Gattin.....

F3A Modelle (vor allem die mit Einziehfahrwerke) werden getragen. Dies hat weniger mit der Festigkeit der Maschinen als mit dem Durchmesser des Propellers zu tun ......und es soll auch Leute geben die Ihren Hund tragen....

zu Mechwerk

vielen Dank für den Lob, aber es gibt genug Beispiele ..... zwei Seiten Werbung in den Zeitschriften wirken doch wunder.....

Betreffend Motor – solche Triebwerke hat es mal gegeben. Ich habe einen TEAM 70 Motor (70 cm³- einzylinder) der vibriert so wenig, dass er starr am Spant montiert ist. Der Motor war mit 1700 Mark (knapp kalkuliert) (oder ca. 850 Euro für die jüngeren unter uns) sehr teuer – viel zu teuer für den Modellbaumarkt. Es iost doch wesentlich leichster fast die gleiche Summe scheibchenweise auf dem Tisch zu legen (das tut nicht so weh.....)

zu Uwe

nehme es mir nicht übel, aber als Moderator einer F3A Kolumne hätte Ich mehr Weitsicht erwartet. Wir reden hier von Wettbewerb und nicht von irgendeiner Maschine die irgend wie eine Rolle oder einen Looping drehen kann (ich sage z.B. auch nicht,das unsere Synergy 90 3 D eine F3A Maschine ist)

Dass der Preis der D-Locks herunter gegangen ist hat ganz andere Gründe als die „goldene Nase“ – diese hat sich der deutschen Importeur verdient. Als Ich die Beziehung zu dem Hersteller in den Staaten aufbauen konnte und wesentliche bessere EK-Preis erzielen konnte, habe Ich die sofort weiter gegeben – anscheinend war es ein Fehler, weil die Modellbau-Sparfüchse sofort der Meinung verbreitet haben das wir mit den Teilen das große Geschäft machen. Hätte Ich der Preis nur da gelassen wo er war, würde Ich heute Millionen mit den D-Locks schäffeln und die meisten würden trotzdem weiter kaufen (da dies geschehen werden ab sofort die Preise für D-Locks v. Braeckman Modellbau verdoppelt)..

Und der OS 160 FX hast Du nicht nur gekauft weil er billiger als der 140er ist. Der 140er viel zu „empfindlich“ ist für einen Durchschnittseinsatz. Und die Aussage von einigen Autoren die zum 160er geraten haben, kann absolut vertreten werden.
Trotzdem möchte Ich wissen wie viele OS 160 FX in Pole z.Zt. vertreten sind. Und wenn sind es die FI Versionen.... (und die kosten ein Paar Euro mehr).

Deine Bemerkung mit der Leerlaufdrehzahl ist leider eine Blamage. Es macht doch keinen Sinn einen billigeren Motor zu kaufen um dann ein Vermögen für eine verstellbare Luftschraube auszugeben. Davon abgesehen eine niedrige Leerlaufdrehzahl ist notwendig um einen „Konstantspeed“ zu erreichen.

Du sollst Dir mal überlegen was der ganze Wettbewerb Dir bringt. Bevor Du alles als zu teuer und unnötig bezeichnet sollst Du dir mal überlegen ob es Digital-Servos und Anlagen wie die Mc24/MPX4000/FutabaFC28 ohne diesen Wettbewerb gäb. Leute wie Peter Wessel haben Jahre Ihres Modellfliegerlebens damit verbracht diese Anlagen auf dem heutigen Stand zu bringen
Aber wie Ich vermute fliegt Du deine „preiswerte“ Rebelove mit 507er Servos und einen D4 Sender.... (wenn Du Graupner fliegst)

:) :) :)

Gruß an alle
Alvin

Uwe Jansen
09.08.2003, 15:56
Hallo Alvin!

Super, das Feuer brennt. Es lässt neue und andere Sichtweisen zu, nämlich dem des Normalfliegers, der eine gute und preiswerte (besser Preisleistungs-) Kunstflugmaschine sucht und kauft. Und es geht darum aufzuzeigen, dass es viel interessanter wäre, wenn man einen Motorträger auf dem Markt bringt, der für alle Wettbewerbsambitionierte zu bezahlen ist. Diese Preisklasse ist was für Reiche oder für welche, die es ungedingt brauchen. Ich kann und will mich nicht dazu verleiten lassen, solch überteuerte Sachen zu kaufen, wenn es auch anders günstiger geht. Wenn der ein oder andere so etwas braucht, dann ist das OK. Ich fände es jedoch viel, viel besser, wenn bezahlbare (D-Locks ;) ) Spezialprodukte auf den Markt kommen, anstatt etwas zu verkaufen, wo sowie nur ein paar wenige dieses kaufen können. Hat man heutzutage überhaupt noch ein Chance Leute zu Wettbewerben zu bringen, wenn man sieht, mit welchen Hi-Tech auf Wettbewerben geflogen wird? Wer will da noch einsteigen? Die Söhne von reichen Vätern? Als Heranwaschender hat doch fast niemand soviel Geld sich so teure Sachen zu kaufen. Es ist viel wichtiger auch mal an den Nachwuchs zu denken, oder etwa nicht?

Zu meiner Anlage: Ich fliege eine FC 28 und in meinem Rebelove werden Digitalservos zum Einsatz kommen. Da wird nicht gespart. Aber, wenn der Rebelove fertig ist, kann ich mit Peter gerne mal einen Vergleich zwischen der Synergy 90 3D und dem Rebelove starten. Peter fliegt immer mal meine Modelle, so wird er auch den Rebelove in seine Finger kriegen. Dann kann man wirklich mal vergleichen, was 150,- Euro ausmachen. Ich selber bin auch gespannt, ob der Synergy 90 3D alles viel besser kann als der Rebelove?

Grüße von Uwe :)

Braeckman
09.08.2003, 16:12
Uwe

Ich reserviere Dir schon mal eine Synergy !!!

Für den "Normalflieger" gibt es schon genug gute Sache auf dem Markt. Es bedarf nicht viel neues!

Mit deiner Rebelove bin Ich der Bestückung nicht einverstanden . So viel Technik und höchstwahrscheinlich Geld investiere Ich noch nicht mal in meine Synergy 90 3 D !!
Das Verhältnis stimmt nicht ! Ich baue doch keine 100/150 Euro Servos in eine 500 Euro teure Maschine.. dann setzt Ich doch lieber mein Geld für vernünftige super starre und spielfreie (Kato) Anlenkungen ein.... (aber 10 Euro für ein Kugelgelenk ist mit Sicherheit zu teuer) Verstehst Du nun was Ich meine .....

Und im übrigen nicht alle Wettbewerbspiloten setzen Digitalservos ein (CPLR z.B) - er ist der Meinung , daß Analog Servos besser zu seinem Flugstill passen .....

Habe gerade aus Polen die Bestätigung erhalten, dass CPLR seine "alte" Synergy einsetzt - und nicht den Doppeldecker... aber dass habe Ich schon vorher vermutet...

Braeckman
09.08.2003, 16:17
Uwe

und bevor Ich es vergessen ....

Ich ghlaube Ich habe in den letzten 10 Jahren viel für den normalen Modellflug getan .

Nur als kleine Errinnerung :

- wer hat 1990 die ersten APC importiert ?
- wer hat die D-Locks eingeführt
- wer hat für Deutschland den ersten Fun-Flyer präsentiert

nur um ein Paar kleine Beiträge zu dem bezahlbaren Modellflug zu nennen...

Gruß
Alvin

Steffen
09.08.2003, 16:42
Deine Meinung über F3A Flieger zeigt mir, dass Du dich an den falschen Flieger orientierst. Was Du anscheinend gesehen hast, ist scheinbar nicht Maß aller Dingen Ich weiss nicht woher Du die Idee nimmst, ich habe aufgrund dieser doch recht erschrecklichen Einblicke in Uetze so tief in die Modelle reingeschaut wie es für einen Zuschauer irgend ging und daher kommt meine Meinung.

Und wenn ich höre, dass Weltspitzenpiloten kurz vor Polen Luftzerleger haben, dann ist das zwar kein Beweis, aber ein deutliches Indiz.

Wir können uns ja gerne mal an einem realen Modell unterhalten. Du darfst es stellen, damit es nachher nicht heisst, es wäre ein Modell, was nicht heutiger Stand ist.

Eigene besonders schlechte Erfahrungen habe ich immerhin mit einem Modell, das ein bekannter F3A-Pilot konstruiert hat und was auch angeblich noch nie in der Luft zerbrochen ist...

Nachtrag: welcher Aluträger war das mit 165g? Gleiche Konstruktion nur in Alu?

Ciao, Steffen

[ 09. August 2003, 16:51: Beitrag editiert von: Steffen ]

Uwe Jansen
09.08.2003, 17:11
Hallo Alvin!

Es steht außer Frage, dass du zu einen der wichtigsten Personen im F3A-Sektor gehörst. Ohne dich wären wir nicht soweit gekommen. Deine Produkte sind Spitzenklasse. Wer sich mit F3A beschäftigt, kommt an dir nicht vorbei, ganz ehrlich. Ich schaue mir immer gerne deine neuesten Sachen an. Du bringst super Teile auf den deutschen Markt. Deine Flieger haben ein gutes Image und wer von uns würde nicht gerne eine Synergy (die Große meine ich) oder einen Hyde Away sein Eigen nennen?

Grüße von Uwe :)

PW
09.08.2003, 17:52
Hallo Steffen,

"Butter bei die Fische!!!"

Um welchen F 3A Flieger handelt es sich.

Ich finde es nicht gut, Sachen in den Raum zu stellen, aber nicht exakt sagen, um welches Produkt es sich handelt.

Man muss auch mal Farbe bekennen.

Baue gearde die SYNERGY 3D mit dem OS Acro Sport Motor. Ein wirklich super Modell in Punkto Qualität.

Im übrigen finde ich die vorliegende Diskussionrunde sehr gut; denn es wird nicht - wie so oft anzutreffen - persönliche Angriffe gefahren.

Jeder kann seine Meinung vertreten, dass ich gut so.

PW

RSO
09.08.2003, 19:12
Hallo,

nun habe ich das Thema gestartet und möchte auch noch was dazu sagen.

Seit langer Zeit konstruiere ich Flugmodelle und auch dessen Zubehör. Siehe www.das-nurfluegelteam.de. (http://www.das-nurfluegelteam.de.) Die Konstruktion eines Weltmeister F3A-Modelles ist nicht so dramatisch, wie von Alvin dargestellt. Die Entwicklung der F3A-Modelle in der jetztigen Form ist bestimmt weitgehendst abgeschlossen. Kleine Modifikationen werden vorgenommen um auf Programmänderungen zu reagieren. Profile, Hebelarme, u.s.w sind bei allen F3A-Modellen ähnlich. Letztendlich ist es das Können des Piloten. CLP könnte sich bestimmt auch mit einer Rapsody auf die vordersten Plätze belegen.
Für mich als LöcherindieLuftbohrer baue ich F3A-Modelle weil sie genial fliegen, mit der Technik sehr leise sind. Auf die letzte Perfektion kommt es mir nicht an. Mich interessiert das Zubehör, wie Motoraufhängung und Technik, um meinen Flieger so leise wie möglich zu bekommen. Da profitiere ich von den Spitzenpiloten. In Sachen Motorentechnik gehe ich meine eigenen Wege mit dem Webra 145 und wenig Nitro. Da habe ich ein eigenes gutes Rezept entwickelt.
Modelle die die Fa. Braeckmann anbietet sind mir für meine Zwecke zu teuer und ich halte die Preispolitik für völlig überzogen, da ich ja kein Weltmeister werden will und kann. Also habe ich mich für den High Society von Lorenz entschieden. Ein VK von 435,-EUR mit Fahrwerk ist ein fairer Preis und bietet dem F3A-Einsteiger ein gutes Modell. Nur Weltmeister... kann ich damit vieleicht nicht werden. Aber das Manko kann ich verschmerzen. Weiteres Zubehör z.B. wie die Hyde-Aufhängung baue ich mir dann dazu. Meinetwegen auch aus Kohle, weil es schön aussieht.

Das dazu...

Gruss, Raimund

Braeckman
09.08.2003, 20:15
RSO

Ich begrüße es, wenn es noch Leute gibt die Ihre Modelle selbst entwickeln. Ohne solche Leute gäbe es für uns, Anbieter, nichts zu verkaufen, weil nichts neues mehr entwickelt wird. Aber Ich könnte dich beim Wort nehmen - entwickle eine F3A Maschine und Ich leihe Christophe zum testen. Dann weisst Du was die Maschine taugt. Wenn sie sehr gut (mindestens so gut wie seine Synergy) dann hast Du gewonnen und kannst Tantiemen auf deine Idee kassieren.

Ich gebe Dir auch recht, wenn Du sagst, dass die Preise meiner Modelle sehr hoch ist, aber es steht in keinem Fall drauf oder drinnen "Du muß mich kaufen". Und dass die Preise "überzogen" sind akzeptiere Ich nicht. Sie sind hoch, aber gerecht. Es muss auch berücksicht werden, dass diese Modelle in Frankreich hergestellt werden (wo die Laminierer ein wenig mehr als 700 Euro/Monat verdient und kostet). Und die Maschinen spielen nicht in der gleichen Liga. Dass CP auch mit einem deutschen Flieger vorderen Plätze belegen ist möglich, aber nicht sicher.(die ersten Eindrücke der Maschine von J.Shulman scheint in Polen nicht den besten Eindruck beim starken Wind zu hinterlassen!) Aber man muss sich immer fragen warum er nicht damit fliegt. Warum er immer und immer wieder einen ZN LINE Flieger bevorzugt. Warum Leute wie Benincasa den Angel's Shadow wieder verlassen um sich in Franreich eine Maschine nach seinen Wünschen bauen zu lassen....

Und last but not least, solange Ich 8 Wochen auf einen Flieger von ZN LINE warten muss, mache Ich mir keine große Sorge.

Als letztes schliesse Ich mit PW an - von welcher Maschine redest Du ? Dass im Vorfeld der WM einige Maschine kaputt gehen kann diversen Gründen haben. Ein Grund ist mit Sicherheit die Suche nach immer leichteren Maschinen. Aber wer nur Maschinen von 4.8/4.9 Kilo geflogen ist, kann nicht beurteilen wie eine 4.2 Kg leichte Maschine fliegt.

Gruß und schönes Wochenend
Alvin

Braeckman
09.08.2003, 20:20
Ach ja

bevor man mich erschiesst wegen des Ausdruckes "Luftlöcherschiesser"
möchte Ich sagen, dass Ich darin der Meister bin und dass kaum jemanden sich mit Mir messen soll. Er wird immer gewinnen :)

Gruß
Alvin

Ich glaube es wird auch Zeit mit der Diskussion aufhören und uns aus der Ferne mit Freude auf die WM in Polen konzentrieren.

Steffen
09.08.2003, 21:51
"Butter bei die Fische!!!"

Um welchen F 3A Flieger handelt es sich.

Ich finde es nicht gut, Sachen in den Raum zu stellen, aber nicht exakt sagen, um welches Produkt es sich handelt.Was soll das? Einerseits soll hier nicht anhand eines Beispiels ein Hersteller/Konstrukteur schlechtgeredet werden und wenn ich mich an diese Regel halte, dann wird in den Raum gestellt, dass das ja nicht Hand und Fuss hat.

Ich versichere Dir, dass es sich um einen Konstruktionsmangel handelt, den ein Maschinenbaustudent nach dem ersten Semesetr nicht gemacht hätte.
Alle weiteren Modelle, die ich bisher gesehen habe, besitzen den gleichen oder nahezu identischen Mangel
Alle bisher von mir begutachteten Modelle besitzen diverse weitere Mängel (siehe obige Liste an Beispielen)
und ich habe bisher bei F3A kein einziges Modell gesehen, dass bei den primären Krafteinleitungen auch nur annähernd den vorliegenden Kraftflüssen gerecht wird.

Ausserdem möchte ich den Namen nicht nennen, weil es noch ein paar Unklarheiten gibt. Dennoch entspricht nach diversen Leuten aus der Szene die Konstruktion dem Stand der Technik.

So oder so: Luftzerplatzer sind definitiv ein Beweis für mangelhafte Konstruktion oder fehlerhafte Lastabschätzung. Luftzerleger entsprechen nicht einer Entwicklung, sondern einer Trial- and Error Methode.

Ciao, Steffen

Gast_0063
10.08.2003, 10:37
Ich kann mich summa summarum des Eindrucks nicht erwehren, das es in diesem Forum User gibt, deren Modelle im Flug keine Abgasfahne hinter sich herziehen, sondern eine Schleimspur. :D

Gast_00010
10.08.2003, 20:30
*neinichbinhiernichtdermoderator*

Na, Andi. Immer nur Säure is aber auch Scheiße :D

Ich finde den Ansatz von Steffen jedenfalls sehr viel spannender als immer nur zu meckern. Es gehört doch einiger Mut dazu, hier öffentlich das gesammelte Wissen etlicher Jahrzehnte zusammen zu streichen und zu behaupten: alles Käse.

Wirklich interessant wird es aber, wenn er auch ein paar Details aufzeigt, die man tatsächlich verbessern könnte und wenn dann vor allem auch gezeigt wird wie.

Da sich dankenswerter Weise ja auch Leute wie Alwin und PW beteiligen, werden wir dann (hoffentlich ;) ) in einen halbwegs gesitteten Diskurs treten können, der uns allen vielleicht sogar einen Erkenntniszuwachs bringt.

[ 10. August 2003, 20:30: Beitrag editiert von: Juergen Schrader ]

W. Holzwarth
10.08.2003, 20:39
;) Irgendwie scheint mir, daß eine latente Brisanz in diesem Sredd steckt .. ;) :D :eek:

Braeckman
10.08.2003, 21:56
Jürgen

es ist Steffen's gutes recht zu behaupten, dass der Stand der Technik "Käse" ist. Aber er soll man ganz genau aufführen wie er es machen würde.

Nur muss er aufpassen ! Es gibt Leute, wie die Verantwortlichen von ZN LINE die jahrelang als leitende Verantwortliche für den Flügelbau bei Aviation Mudry (das sind die Leute die die CAP Serie gebaut haben) - Ich wage schon zu behaupten, dass dies Leute ein bisschen Ahnung von Belastungen usw haben....

Leider haben Sie manchmal keinen Einfluß auf den Erbauer.....

Gruß
Alvin

PW
10.08.2003, 22:25
Hallo Steffen,

ich finde es sehr "unseriös", keine Fakten oder Namen zu nennen !!

So bringt eine Diskussion nichts.

Wenn ich was behaupte, so muss man "Ross und Reiter" nennen.

PW

Gast_00010
11.08.2003, 08:41
@Alwin und Yeti

Stimme euch beiden zu, aber mit diesen Aussagen kommen wir hier nicht weiter. Ist ja alles nur Theorie.

Da outet sich einer mit Fachkenntnissen und torpediert die Branche. Die Hinweise auf Verbesserungen sind aber erst mal nur Lehrbuchweisheiten, die ganz bestimmt auch die Hersteller kennen.

Der entscheidende Punkt ist aber, was man konkret(!) verbessern kann. Also wie z.B. ein Flächenübergang, eine Steckung, etc. anders auszuführen sind als das jetzt der Fall zu sein scheint.

Dazu ein Bildchen wie es aktuell gemacht wird, und ein anderes, wie man es besser machen könnte.

Dazu möge sich dann der Konstrukteur, Hersteller, Vertreiber oder wer auch immer ganz konkret äußern.

Also: Wenn schon aus dem Fenster lehnen dann auch richtig und nicht nur theoretisch :D

Steffen
11.08.2003, 08:43
Moin,

@PW:
Der Name eines Modells ist doch gar nicht das Thema. Es geht um die technische Lösung von Strukturen und da sind, sei es Dir versichert, erhebliche Mängel festzustellen. Wie Yeti schon erwähnt hat, steht im Raum, dass es (der Zerleger) ein Plagiat ist, allein daher will ich schon nicht den Namen nennen. Leider bekomme ich bisher vom Hersteller nicht die versprochene Bestätigung, dass es ein Plagiat ist. Damit sind mir gegenüber dem Händler leider die Hände gebunden oder ich muss Zweifel daran anmelden, dass es wirklich ein Plagiat ist.
Weiterhin beschwerst Du Dich, dass ein Raven als angeblich strukturell mangelhaft kolportiert wird, aber forderst in meinem Fall auf, dass ich den Namen nenne. Dieser Logik kann ich nicht folgen.

@Alvin:
Ich habe sehr wohl die Mängel aufgezählt und präzisiert. ich kann es nur wiederholen:
Steckungsrohre in Styropor Fahrwerk in Brettchen ohne Steg zur Oberseite Massive Kerben
und lass Dir auch versichert sein: Wir haben schon etwas knowhow zur Strukturauslegung.
Nach dem Zerleger habe ich mir ein anderes Modell zugelegt und auch da finde ich reihenweise mangelhafte Krafteinleitungen, für die ich rot werden würde, wenn ich bei der Arbeit sowas abliefern würde. Als ich Leute aus der F3A und F3A/X Szene angesprochen habe, haben sie mir versichert, dass dies der Stand der Technik sei.

Die Erfahrung, die Du zitierst, ist meiner Meinung nach lediglich eine Erfahrung, dass es bisher funktioniert. Ich habe dagegen normalerweise die Aufgabe, das ich weiss, dass das nächste auf jeden Fall funktioniert. Trial and Error führt da bei einem Error mindestens zu erheblichen Sachschäden.

Du kannst natürlich wieder darauf hinweisen, dass es keine Modelle des heutigen Standes sind.
Leider bist Du aber nicht auf den Vorschlag eingegangen, ein solches Modell zur Diskussion zu stellen.

So oder so: wenn Modelle in der Luft zerlegen, sind sie falsch konstruiert. Entweder durch mangelhafte Konstruktion oder falsche Lastannahmen.

Aber zeigen wir mal zwei schöne Details:

Erstens eine Kerbe, die quasi ein Riesenschild vor sich herträgt:
Mein Name ist Flügel, ich werde genau hier brechen, hier und an keinem anderen Ort!

http://www.rc-network.de/upload/1060583860.jpg

An diesem Bild ist auch sehr schön zu sehen, welche Bedeutung eine Kerbe bei den dünnen Beplankungen hat und wie schwach sie sein muss, um wirksam zu sein:
http://www.rc-network.de/upload/1060583917.jpg
Man sieht deutlich, dass die Beplankung ausgehend von der inneren Kerbe am Fahrwerksbrett entlang der Kante der Folie läuft. Als ich das gesehen habe, dachte ich die Folie sei auf der Beplankung geschnitten und diese angeritzt. Dem ist aber eindeutig nicht so. Die Kante der Folie hat gereicht, um die Laufrichtung des Risses zu steuern.

Daran sieht man sehr deutlich, wie dringend wichtig es ist, bei den filigranen Beplankungen Kerben in den Strukturen zu vermeiden.

Ciao, Steffen

PW
11.08.2003, 09:51
Hallo Steffen,

ich bleibe bei meiner Ansicht:

Nenne Ross und Reiter !!

Einfach was in den Raum zu stellen, ist aus meiner Sicht nicht o.k.

Wieviele Modelle sind Dir im Flug auseinandergefallen (bitte mal Anzahl, Name der Modelle und Hersteller nennen) ??

Ich will Deine Kenntnisse keinesfalls anzweifeln, aber nur reine Behauptungen zu tätigen ohne Namen zu nennen, ist nicht gut.

Demnächst schreibt jemand, dass er Probleme mit einer Fernsteuerung hat, aber nennt nicht den Hersteller! Dann können wir rc-network und andere Foren zumachen.

Gruss

PW

Steffen
11.08.2003, 09:59
Hi Peter,


Nenne Ross und Reiter !! Wenn Du denn unbedingt willst:
Genesis 96, Konstruktion Peter Wessels

Ciao, Steffen

PW
11.08.2003, 10:35
Hallo Steffen,

endlich die ersehnte Antwort:

Also:

Von diesem Flieger wurden in 2 Jahren über 1000 Bausätze ausgeliefert. Von den Vorgängermodellen Flash-Ligth I und II und TOPAZ weltweit in ca. 10 Jahren über 4000 STück mit exakt gleichem Aufbau mit nicht einer Reklamation !!

Der Aufbau wurde auch mal durch eine renomierten Sachverständigen im Modellflug (Altenkirch) gerechnet und für o.k.befunden.

Wenn Du andere Modelle siehst (Trumpp, Lorenz, Pl PROD etc.), der Aufbau ist immer identisch bei Styro Balsa.

Hersteller war Delro Modelltechnik, seit über 10 Jahren in Deutschland einer der renomiertesten Herstellerfirmen in F 3A, F 3A/X oder auch TOC Modelle.

Du hast selber mitgeteilt, dass es sich um ein
P L A G I A T des Modelles handelt !!

Oder habe ich hier was falsch verstanden ??

Von wem hast Du denn das Modell gekauft ?? War es neu oder gebraucht ??

Delro weiss auf jeden Fall nichts von Deinem Bruch und so wie das Styropor aussieht, stammt der Flieger auch nicht von Delro. Da sieht das Styro ganz anders aus (viel feiner und nicht so grobporig).

Von wem hast Du den Flieger denn gekauft ?
Nochmals: Neu oder gebraucht?? Wenn gebraucht, wie alt war der Flieger denn?

Nun geht es ans eingemachte. Das macht ja richtig Spass.

So machen Internet Foren doch Spass !!
Gruss

PW

Gast_00010
11.08.2003, 10:47
Wie praktisch :) Ich hab auch ne Genesis (mit Delro-Stempeln auf der Wurzelrippe :D ).

Allerdings mit 32 Zellen und wenn die in der Luft oder wo auch immer auseinander fällt werd ich ziemlich stinkig :)

Wenn also ("neutrales") fotografisches Vergleichsmaterial benötigt wird stehe ich gerne zur Verfügung.

Zur Fahrwerksaufnahme kann ich schon mal sagen, daß die so stabil ist, daß ich die Fahrwerksdrähte auch im Modell wieder gerade biegen kann :D

PW
11.08.2003, 10:58
Hallo Jürgen,

ist schon interessant, dass ich mich für ein PLAGIAT rechtfertigen muss und meine Konstruktion in Frage gestellt wird.

FÜR PLAGIATE STEHE ICH NICHT GERADE UND VERBITTE MIR; DASS MEINE KONSTRUKTION IN DEN DRECK GEZOGEN WIRD !!!

So ist das eben:

Da kupfert eine Kellerfirma meine Konstruktion ab, baut sie "beschissen" und wenn das Modell auseinanderfällt, wird mein Name durch den Mist gezogen.

Wenn ich nur sehe, wieviele Firmen meine TOC WIGENZ gekupfert haben !!?? Und liefern diese Billigfirmen dann Mist, wird mein Name mit nach unten gezogen (Ist ja eine PW KOnstruktion).

Meine Modelle gab es nur bei renomierten (Meterhausen, DELRO, Hafu) Herstellerfirmen bzw. den 10 ccm GENESIS habe ich selber vertrieben

Ich kann und werde auch nie ausschliessen, dass mal ein DELRO Modell auseinanderfällt, weil bei der Herstellung mal geschlampt wurde. Fehler werden eben auch im Modellbau gemacht, aber wenn das vorkommt, steht - zumindest DELRO - gearde und die Sache wird anständig geregelt.

Bin mal auf Steffens Antworten gespannt, bei welchem Hersteller er das Modell gekauft hat.

Am besten sollte er mal den Bausatzpreis nennen, sofern er das PLAGIAT nicht gebraucht gekauft hat.

Gruss

PW

Steffen
11.08.2003, 11:01
Delro weiss auf jeden Fall nichts von Deinem Bruch und so wie das Styropor aussieht, stammt der Flieger auch nicht von Delro.Ich habe mehrmals mit Detlev Rottmann persönlich telefoniert und er hat mir mehrmals versprochen, mir eine Bestätigung zu schicken, die dies aussagt. Leider hat er das bisher nicht getan.
Ich habe mindestens sichere Kenntnis, dass er von mir weiss. Zu der Aussage, dass es noch nie einen solchen Fall gegeben haben solle, sage ich da lieber nichts.

Ich bin jedenfalls von Delro ziemlich enttäuscht, da er zwar sagt, dass es ein Plagiat sei, er mir aber kein Werkzeug gegen den Händler in die Hand gibt.

Aber das könntest Du ja jetzt tun. Gib mir einfach schriftlich, dass dieses Modell nicht Deiner Konstruktion entspricht und nicht von Delro ist, dann kann ich mir endlich das Geld für den Müll vom Händler holen.

Über diese Hilfe wäre ich sehr dankbar.

Ciao, Steffen

Yeti
11.08.2003, 11:05
Original erstellt von PW:

FÜR PLAGIATE STEHE ICH NICHT GERADE UND VERBITTE MIR; DASS MEINE KONSTRUKTION IN DEN DRECK GEZOGEN WIRD !!!
Hi Peter,

dann ist ja jetzt hoffentlich klar, warum sich Steffen bisher so strikt geweigert hat, Namen zu nennen, oder?

Aber die Gelegenheit ist jetzt günstig, dass du Steffen aus der Patsche hilfst. Um gegen den Händler vorzugehen, der ihm das Plagiat verkauft hat, braucht er nämlich eine Bestätigung, dass es wirklich ein Plagiat ist. Von Delro hat er die allerdings auf mehrfachen Wunsch hin nicht erhalten. Aber vielleicht kommt die Sache ja jetzt endlich in Schwung.

Und um der Sache noch weiterzuhelfen, wäre es einmal interessant, von dir zu erfahren, wie du die Fahrwerksbefestigung konstruktiv gelöst hast.

Gruß Yeti

PW
11.08.2003, 11:34
Hallo Yeti ! Hallo Steffen !

Ich gehe immer gerade, oft unbequeme Wege.

Also ist es für mich auch kein Problem, wenn mein Name/Konstruktion genannt wird.

Gleiches Recht für alle!

Wenn DELRO von einem Bruch nichts weiss, so bezieht sich dieses selbstverständlich auf Modelle/Bausätze, die er verkauft hat; also auf ORIGINALE ! Ich habe ihn gerade in Urlaub angerufen.

Er kann sich an Steffens Fall erinnern un sagte mir, dass es kein DELRO MOdell war und er somit nichts machen könne.

Hatte das Modell die entsprechenden DELRO-Aufkleber (siehe die Ausführungen von Jürgen); z.Bsp, einen DELRO Stempel an der Wurzelrippe etc.)??? NEIN !!

Warum soll Delro sich denn um Probleme mit gekupferten Modellen kümmern, die er gar nicht verkauft hat ?? Würde ich ja auch nicht machen. Ist doch Steffen´s Sache sich dort zu beschweren, wo er das PLAGIAT gekauft hat.

Steffen kann DELRO ja als Zeuge benennen.

Steffens Antwort zur Frage, wer der Hersteller des geplatzten Modelles war

".. GENESIS 96, Kunstruktion Peter Wessels"

ist die reine Unwahrheit und dieses verbitte ich mir wirklich !!

Wie kann er dieses behaupten, wenn er selber mitteilt, dass es sich um ein PLAGIAT handelt??

Ich lasse mir meinen in der Szene sehr guten Namen nicht so runtermachen !!

Gruss

PW

Gast_2482
11.08.2003, 11:42
Hallo miteinander,

wenn hier schon Klartext gesprochen werden soll, dann müsste auch der Verkäufer des Modells genannt werden. Dann könnte man mal nachprüfen, woher die Modelle stammen.

Gruss
Jean-Claude

Steffen
11.08.2003, 11:47
Peter,

erstens hast Du dauerhaft gefragt und gebohrt, obwohl ich gesagt habe, warum ich den Namen nicht nennen will. Du hast es gewollt, also beschwer Dich nicht, dass Du jetzt in dieser Situation bist.

Zweitens hat Detlev Rottmann mir zugesagt, mir eine (fertig formulierte) Bestätigung zu unterschreiben, damit ich den Händler dingfest machen kann, der einfach sagt, dass ihm das egal ist.
Es hätte in Detlevs Interesse sein sollen, solchen Plagiaten einen Riegel vorzuschieben.
Das ganze hätte ihn 10 Sekunden gekostet zu unterschreiben und ins Fax zu legen.

Leider scheinst auch Du nicht helfen zu wollen, das finde ich extrem enttäuschend.
Ich habe leider keine Chance, gegen den Händler vorzugehen, wenn ich keine Aussagen von euch habe.

Extrem traurig, dass man einem Betrüger auf den Leim geht und die einzigen, die einem helfen können, diesen Betrüger zur Verantwortung zu ziehen, einem nicht im mindesten dabei helfen wollen.

Schade, schade, schade.

Ciao, Steffen

PS: Aber ich kann euch ja als Zeugen aufführen. Ihr müsst dann antraben und ich darf es bezahlen. Danke für die Unterstützung.

Steffen
11.08.2003, 11:58
Moin Jean-Claude


wenn hier schon Klartext gesprochen werden soll, dann müsste auch der Verkäufer des Modells genannt werden. Dann könnte man mal nachprüfen, woher die Modelle stammen.Der Händler hat eine einfache Argumentationskette:
1.: ich habe es selbst gebraucht gekauft
2.: ich weiss nicht woher es kommt
3.: der Vorbeseitzer weiss es auch nicht
4.: damit geht mich das nix mehr an.

Laut meinem Anwalt ist das juristisch einfach, aber ohne eine Bestätigung des eigentlichen Herstellers extrem chancenarm.

Ich werde den Namen definitiv nicht nennen, solange nicht entschieden ist, ob ich vor Gericht gehe oder nicht. Leider ist diese Entscheidung schwierig, wenn ich keine Hilfe von denen kriege, die sie geben könnten.

Was dabei rauskommt ("sag den Namen", "sag den Namen", "Unverschämtheit") haben wir ja gerade wieder gesehen.

Ciao, Steffen

Uwe Jansen
11.08.2003, 12:00
Hallo Leute!

Es reicht jetzt!!! Mal tief durchatmen und hört auf, das Forum dazu zu nutzen, andere an den Pranger zustellen, wenn ihr selber keine Lösung wißt. Man oh man, wie kann man seine eigene Selbstverantwortung auf andere abschieben. Steffen, warum hast du dir ein PLAGIAT gekauft und kein Original? Dafür ist PW sicherlich nicht zuständig und nicht verantwortlich.

Leute denkt bitte erst nach, bevor es in einer Katastrophe endet.

Pause...

Grüße von Uwe :)

Gast_00010
11.08.2003, 12:07
Auch wenn ich hier nicht der Moderator bin:

Ey, Mädels! Entspannt euch.
Und immer schön der Reihe nach.

Es ist auch so schon schwer genug in dem Fred mittlerweile 3 Themen auseinander zu halten.

Das erste ist die Sache mit der Motoraufhängung, dann die Sache mit den schlecht gebauten F3A-Modellen und jetzt noch Steffens privater Ärger über ein vermeintliches(?) Plagiat.

Steffen, warum setzt du dich nicht einfach mal mit PW direkt in Verbindung? Ich bin mir ziemlich sicher daß er dir auf Grund der Historie und seiner "Vorbildung" sicher den ein oder anderen HInweis geben kann, wie in deinem speziellen Fall mit dem Händler zu verfahren ist. Das würde euch beiden sicher einige Aufregung ersparen ;)

Und damit kein Mißverständnis entsteht:
Ich für meinen Teil hab keinerlei Bedenken was potentielle strukturelle Schwächen meiner Genesis betrifft. Ohne mein zutun geht da nix kaputt.

Yeti
11.08.2003, 12:07
Original erstellt von PW:

Wie kann er dieses behaupten, wenn er selber mitteilt, dass es sich um ein PLAGIAT handelt??

Ich lasse mir meinen in der Szene sehr guten Namen nicht so runtermachen !!
OK, dann lesen wir nochmal alles von vorne:


Original erstellt von Steffen:

Es gibt eine Menge Dinge, die ich bisher bei Modellen (auch F3A) gesehen habe, die mir strukturell die Haare zu Berge stehen lassen. Krafteinleitungen von Fahrwerken, Steckrohren und Querkraftbeschlägen, die einfach fern jeden Kraftflussgedankens liegen.

Original erstellt von PW:

mit welcher F 3A Konstruktion hast Du denn Probleme gehabt ??

Original erstellt von PW:

"Butter bei die Fische!!!"

Um welchen F 3A Flieger handelt es sich.

Original erstellt von Steffen:

Was soll das? Einerseits soll hier nicht anhand eines Beispiels ein Hersteller/Konstrukteur schlechtgeredet werden und wenn ich mich an diese Regel halte, dann wird in den Raum gestellt, dass das ja nicht Hand und Fuss hat.

Original erstellt von PW:

Hallo Steffen,

ich finde es sehr "unseriös", keine Fakten oder Namen zu nennen !!

So bringt eine Diskussion nichts.

Wenn ich was behaupte, so muss man "Ross und Reiter" nennen.

Original erstellt von Yeti:

Und bitte glaubt ihm, dass er gute Gründe hat, weder den Konstrukteur noch den Hersteller des Modells zu nennen. Denn das brisante an der Geschichte ist, dass das Modell nachweislich ein Nachbau war und nicht von einem namhaften Hersteller, den man mit dem Modell in Verbindung bringen würde. Solange nicht eindeutig klar ist, dass nur der Nachbau diese Mängel aufgewiesen hat, sondern auch jedes Serienflugzeug, hat das hier nichts zu suchen.

Original erstellt von Steffen:

@PW:
Der Name eines Modells ist doch gar nicht das Thema.

Original erstellt von PW:

Hallo Steffen,

ich bleibe bei meiner Ansicht:

Nenne Ross und Reiter !!

Original erstellt von PW:

Da kupfert eine Kellerfirma meine Konstruktion ab, baut sie "beschissen" und wenn das Modell auseinanderfällt, wird mein Name durch den Mist gezogen.

Original erstellt von Uwe Jansen:

...hört auf, das Forum dazu zu nutzen, andere an den Pranger zustellen...
Und genau das wollte Steffen vermeiden und hat sich beharrlich geweigert, Namen zu nennen. Weil nicht eindeutig belegt werden kann, dass es sich um ein Plagiat handelt, solange Detlev Rottmann und/oder Peter Wessels sich hierzu zu keiner Stellungnahme bewegen lassen! Und er hat es DELRO wirklich leicht gemacht...

Yeti

Yeti
11.08.2003, 12:12
Original erstellt von Braeckman:
...es ist Steffen's gutes recht zu behaupten, dass der Stand der Technik "Käse" ist. Aber er soll man ganz genau aufführen wie er es machen würde.
Hi Alvin,

ganz im Gegenteil hat Steffen geschrieben, dass er Modelle gesehen hat, die nicht dem Stand der Technik entsprechen. Und das ist Käse, oder?

Ich habe seinen Bruch ebenfalls gesehen und es war beim ersten Blick klar, dass wenn der Flügel bricht, dann an der fraglichen Stelle. Steffen hat einige Beispiele genannt, die allesamt als grobe Konstruktionsmängel einzustufen sind. Eben, weil sie nicht dem Stand der Technik entsprechen! Welche Abhilfe man dagegen schaffen kann, hat er implizit gleich mitgeliefert: Krafteinleitungen müssen so ausgeführt werden, dass man über sie auch Kräfte einleiten kann, eigentlich eine Binsenweisheit. Es gehört auch durchaus zum Stand der Technik, dass es hierfür praktikable Lösungen gibt. Ob sie aus Unkenntnis oder aus Gründen der Fertigungsrationalisierung nicht eingesetzt werden, kann ich nicht beurteilen.

Und bitte glaubt ihm, dass er gute Gründe hat, weder den Konstrukteur noch den Hersteller des Modells zu nennen. Denn das brisante an der Geschichte ist, dass das Modell nachweislich ein Nachbau war und nicht von einem namhaften Hersteller, den man mit dem Modell in Verbindung bringen würde. Solange nicht eindeutig klar ist, dass nur der Nachbau diese Mängel aufgewiesen hat, sondern auch jedes Serienflugzeug, hat das hier nichts zu suchen.

Gruß Yeti

Steffen
11.08.2003, 12:13
Moin Uwe,

zum einen stelle ich keinen an den Pranger, das hat Peter von mir dauerhaft gefordert. Er wollte das unbedingt und beschwert sich jetzt, dass es ausgerechnet sein Name ist. (übrigens wusste er vorher auch von der Geschichte, da ich nach dem Fall Kontakt mit ihm und Delro aufgenommen und dann ja von ihnen erfahren habe, dass es wohl nicht von Delro ist)

Zum anderen: ich wusste nicht, dass es ein Plagiat ist, woher soll ich das ahnen? Der Händler hat mich nicht darauf hingewiesen und ich habe vorher nachgeforscht, was das für ein Modell ist. Dabei habe ich erfahren, dass Genesis 96 ein Entwurf von Peter Wessels ist und von Delro kommt. Dann habe ich rausgekriegt, dass Delro einen guten Ruf hat und daraufhin habe ich es gekauft.

Wenn Du ein Modell vor Dir stehen hast, fragst Du dann erst beim Hersteller, woran Du erkennen kannst, dass es wirklich von ihm ist?
Wäre ich jedenfalls nicht im Traum drauf gekommen.

Dass der Modellbauhändler einen äusserst schlechten Ruf hat, habe ich leider erst später erfahren.

Ich von mir aus komme auch gerne auf das Thema Strukturen zurück.

Also Butter bei die Fische: Peter, wie hast Du das Fahrwerk bei Deiner Kosntruktion eingeleitet?

Ciao, Steffen

Uwe Jansen
11.08.2003, 12:14
Hallo Leute!

Ich sehe das Thema als beendet!

Solltet ihr noch Fragen zur Aufhängung haben, gerne, ansonsten ist HIER Schluss mit Lustig.

Grüße von Uwe :)

PW
11.08.2003, 12:19
Hallo Yeti,

ich nehme Stellung:

Und zwar klipp und klar ; aber nur zu Problemen mit meinen Modellen/Konstruktionen, welche original sind.

Warum soll sich mich um Probleme mit Plagiaten von anderen Firmen kümmern.

Glaubst Du etwa, dass Robbe sich um Probleme der Graupner Kunden kümmert oder Graupner sich um die zig OS Plagiate kümmert. Wohl kaum.

Da wird es keinem leicht gemacht - auch Delro nicht , aber mit PLAGIATEN seiner Modelle und deren Probleme hat DELRO rein gar nichts zu tun.
Es fehlen die Stempel etc..

Steffen muss doch einen Kaufvertrag haben, da müßte ja der Kaufgegenstand und Preis vermerkt sein (er soll ja vom Händler gekauft haben).

Wie heißst denn das Modell und wie hoch ist der Preis gewesen ?? Bei welchem Händler wurde das Model gekauft und wann ??

PW

Yeti
11.08.2003, 12:29
Original erstellt von Juergen Schrader:
Es gehört doch einiger Mut dazu, hier öffentlich das gesammelte Wissen etlicher Jahrzehnte zusammen zu streichen und zu behaupten: alles Käse.
Ich würde hier mal ganz provokant behaupten: Er hat hier das gesammelte Unwissen oder die Ignoranz etlicher Jahrzehnte aufgezeigt. Und behaupte angesichts einer Reihe von Luftzerlegern auch von "prominenten" Piloten niemand, dass es hier überhaupt kein Problem gibt. Selbst mit der "Trial and Error"-Methode müsste man sich an diesem Punkt eingestehen, dass hier ein "Error" vorliegt und dass man es mal auf andere Art und Weise "tryen" müsste. Leider gehört es aber wohl zum guten Ton, sich als Profi hartnäckig zu zeigen. Mit einer das-war-schon-immer-so-Haltung kommt man meiner unmaßgeblichen Meinung nach allerdings nicht weiter. Einige Diskussionsteilnehmer zeigen sich in dieser Runde jedenfalls außerordentlich beratungsresistent.

Gruß Yeti