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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : IOM Triplecrown



Gast_1681
11.05.2003, 20:02
hallo,

hat irgendwer das Boot schon gebaut oder Photos von nem fertigen?
Ich bin gerade dabei, die Urform zu bauen und hätte gerne ein paar Eindrücke vom fertigen Boot.
Vieleich weiß ja sogar jemand, wie es sich fährt?

Schon mal danke im voraus,

Kuni

Gast_633
14.05.2003, 21:55
hi, ich gebe ja zu ich hatte auch schon geliebaeugelt damit, habe dann aber lieber die geringere arbeit des umaendern eines vorhandenen urkoerper bevorzugt. aber dein bericht und deinen Fotos nehme ich auch gerne mit auf meine seite mit auf. die triple corwn ist wohl die beste IOm yacht die es kostenlos zum downloaden gibt.
gruss andreas

Gast_1681
15.05.2003, 17:59
Hi Andreas,

die Arbeit mit dem Urmodell ist so schlimm nicht, die Negativform macht mir mehr Sorgen. Da hört man ja dolle Sachen, wie die so aufgebaut werden muß. Ich hab letztes Jahr nen Trimaran nach Plan gebaut, allerdings mit Positivformen. Der Aufwand wäre sonst zu groß geworden. Aber für die Triplecrown krieg ich schon 3 Rümpfe zusammen, da lohnt sich das Probieren mit der Negativform.
Bischen ratlos bin ich bei den Anhängen und dem Rigg. Ich dachte immer, das müßte genauer bemaßt sein; das Boot soll ja schließlich geradeaus laufen. Na mal sehen. Ich mache jedenfalls erst mal ein paar Photos von den Baufortschritten.
Sag mal, wie sind denn die neuesten Erkenntnisse in Sachen Kiel- und Ruderform und dem Blei so? Ich habe nur die beiden Bücher von Piel zu Hause, und die sind ja schon uralt. Gibt es da neue Infos?

Rene

Gast_1681
15.05.2003, 19:02
Natürlich meine ich nicht Piel sondern F.K. Ries! :confused:

Joachim1
15.05.2003, 19:45
Hallo Kuni,

mit neueren Büchern sieht´s auf dem deutschen Markt schlecht aus. Der gute Friedrich Karl hat schon lange keine mehr geschrieben, und ist im letzten Jahr auch verstorben.
Hier tut sich im Moment wohl eine Lücke auf, denn selbst in den Modellbau-Zeitschriften gibt´s kaum interessante Berichte hierzu.

Viele Grüße
Joachim

Gast_1681
15.05.2003, 20:11
Das ist ja schade, denn die Bücher waren echt gut.
Gibts überhaupt neue Erkenntnisse in Sachen Hydrodynamik an so kleinen Modellbooten, oder ist das alles Geschmackssache?
Ich war in Dresden am 1. Mai auf ner Regatta, aber die Typen mit den teuren Booten waren irgendwie auf den Mund gefallen, so als ob mit steigendem Kaufpreis alles zur Geheimwissenschaft wird. Fand ich nicht so toll.
Die Jungs mit den richtig rustikalen Holzbooten waren aber dafür doppelt locker drauf! :D
Ne, ich will einfach Infos sammeln, denn es soll ja auch ein schnelles Boot werden, bei dem Aufwand.

Rene

Gast_633
15.05.2003, 22:53
hi kuni, vielleicht kennst du meine homepage nicht. schau mal, ich versuch den verlust von ries etwas wett zu machen und gerade IOM yachten zu foerdern. (ich hab schon einige gebaut)
bei den kielbleiformen ist mal wieder der lange duenne angesagt. weniger formiderstand, dafuer mehr benetzte flaeche, (gut bei viel wind)
die ruder sind in der IOM klasse sehr unterschiedlich. festzustellen ist aber, dass sie sehr tief gehen um bei lage auch ncoh effektiv zu sein.
die frage nach der bemassung ist mir nicht klar. bitte nochmals ausfuehren.
gfk positivform habe ich im KITE (unter tipps)bericht beschrieben oder zumindest gibs da weitere verweise.
Und das am see welche schweigsam sind, muss nciht wundern. waehrend einer regatta fragen passanten oft viele loecher in den bauch und da sind einige halt schon etwas genervt. zum anderen haben gerade die kaeufer (nicht bauer) teurer boote nicht viel zu erzaehlen, weil die haben ja gekauft. erbauer sind keine geheimnistraeger.

gruss andreas

Gast_1681
16.05.2003, 12:49
Hi Andreas,

das mit den Passanten seh ich ein. Ich bin aber selbst mit nem Boot da gewesen. Ist im übrigen ne lustige Story: es gab 3 Klassen-Rennyachten, große und kleine Boote. Und als ich am Aufbauen von meinem Trimaran war( ist der Freight Train aus dem VTH), wurden sofort die Stimmen laut, daß das Boot auf keinen Fall bei den Rennyachten mitsegeln dürfe, weil ja keine Marblehead. Ich hab dann wegen zu viel Wind und falschem, weil zu großem Rigg an der Teilnahme verzichtet. Bei weniger Wind wäre es bestimmt interessant geworden. Das hat mich aber erst darauf gebracht, ein Klassenkonformes Boot zu bauen, und zwar ein richtig schnelles!
Zum Rigg: bei dem Freight Train hab ich gemerkt, daß eine kleine Abweichung im Lateralplan und/oder Segelfläche( hab n'A-Swingrig der M-Boote drauf) das Teil teilweise doch recht deutlich aus dem Ruder laufen läßt. Ich wollte wieder im Deck nur ein Rohr einlaminieren und den Mast reinstecken. Hab das in ner pdf über amerikanische IOMs gelesen. Dazu müßte ich aber einigermassen genau die Position festlegen können.
Ich will ja nicht 20 Rohre einharzen! :D
Aus dem Riss geht nicht alles mit Maßen hervor.
Na ja, zur Not muß ich halt 3 Rohre einharzen. Aber soweit ist es noch nicht. Bin noch bei dem Urmodell.
Deine Seite kenn ich, gefällt mir sehr gut. Aber warum stellst Du die Bauanleitung für die Woodpecker online, und den Plan muß man kaufen?
Hätte mir nämlich fast dieses Boot ausgesucht.

Rene

Gast_633
16.05.2003, 22:44
thema woodpecker,
weil es nicht alles um sonst geben kann. einen A0 plan kopieren kostet halt geld, ihn zuscannen und hier reinstellen auch. da ich meinen seite bewusst werbefrei halte geht einfach nicht alles umsonst. Die arbeit die alexander mit der baubeschreibung und dem plan hat ist nicht unerheblich. fast 1 plan pro woche inzwischen.
ich kann ja die beschreibung wieder raus nehmen, wenn sie suchtgefaehrdent wirkt. ;)

zum rigg problem.um den genauen punkt fuer dein swingrigg zu finden, musst entweder konstrukteursgaben haben (ich hab sie nicht) oder es mit probieren versuchen. ich wuerde mir einen verstellbaren mastfuss ueberlegen und dann mal versuchen. wenn du dann sicher bist, kannst du immernoch die loesung (stabiler) mit dem mastkoker machen. leider kann cih dazu auch nicht mehr sagen.

gruss andreas

Gast_1681
17.05.2003, 09:49
Hi Andreas,
nimms bloß raus, das ist ja jugendgefährdend! :D :D
Nee, ich hab mich bloß ein bischen über den Preis erschrocken. Ob ich jetzt besser dran bin, weiß ich nicht. Ich hab das Geld in Spachtelmasse angelegt, aber das meisste davon ist schon im Staubsauger gelandet.
Mit dem Rigg hab ich mir überlegt, eine viereckige Tasche zu bauen, die bis auf den Rumpfboden geht. Daran wird gleich die Kieltasche festgemacht. Das Rohr für den Mast wird mit Holz- oder Schaumteilen darin eingeklemmt. So kann man probieren. Hab ich mal bei einem französischen Trimaran gesehen.
Meien Tri aufzuschneiden, hab ich aber keine Lust mehr. Ich hab ein bischen mit der Rudergröße experimentiert, bis er einigermassen geradeaus läuft.

Rene