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EINMETER BROOT
19.04.2004, 15:21
sorry etwas zu heftig aber mich packt echt der frust :(

ein empfänger hat sich auch letzte woche verabschiedet und solangsam wirds finaziell verdammmt knapp und irgendwie ist das zum heulen :(

ich hatte mich halt auf die empfelungen verlassen ein servo würde das gut machen und es sei schneller aber das nach 1 woche der spaß vorbei ist ist einfach schmerzhaft
ich habe immer geschaut das ich mein jumboservo gut behüte denn das ding war in meinen augen schweine teuer.

dann kommt eric und dieser andere kolege und sagen mir das ein gutes gerätchen mehr als hundert kostet!!

wo soll ich das geld herbringen :confused:

vón meiner seite war es nicht richtig hier sowas agresives zu schreiben aber so langsam reichts mir vom segeln :(

[ 19. April 2004, 20:00: Beitrag editiert von: lenz ]

Yeti
19.04.2004, 15:40
Eine gute Gelegenheit, nochmal an die Forenregeln (http://www.rc-network.de/content/forenregeln.html) zu erinnern...

Gruß Christian

EINMETER BROOT
19.04.2004, 15:44
sorry aber...

...kannst dir nicht vorstellen wie sauer ich bin

son gerätchen ist teuer und ´dann sowas
ich hab langsam die nase voll :mad: :( :( :(

Gast_00010
19.04.2004, 16:12
Was hast du denn für Probleme?

Ein richtig teures Servo kostet mindestens 100 EUR :D

Ich hab zwar keine Ahnung von Booten (oder Schiffen? :D ), aber wenn ein Servo in dem dafür vorgesehenen Einsatzgebiet kaputt geht, ist es meist unterdimensioniert oder es liegt ein anderer Fehler vor der nur selten auf den Hersteller zurückzuführen ist.

Und wovon hast du die Nase voll?

EINMETER BROOT
19.04.2004, 16:14
was teuer ist entscheidet jeder selber

beim schüler liegt die messlatte wo anders :o

PROBLEM
extremes knaxen
bei zwei zahnrädern haben sich zähne verabschiedet!!!!

[ 19. April 2004, 16:16: Beitrag editiert von: lenz ]

Le concombre masqué
19.04.2004, 16:20
Tja, ich sag es immer wieder, ich bin nicht reich genug um Billigware zu kaufen.

Am Ende hat man mit Qualität Geld und Ärger gespart.

Eine Graupner Regatta mit Metallgetriebe muss schon sein, in eine Iom.

Sören
19.04.2004, 17:10
Hi Lenz,

kenne das auch. vor gut drei Wochen hatte sich mein Sender/Empfänger-Lader verabschiedet.
Toll, solche Teile sind zwar eigentlich billig, aber das muss ja nun wirklich nicht sein, besonders bei uns Schülern ist das nicht einfach.....

Le concombre masqué
19.04.2004, 19:13
Der Fakt ist ja daß man für weniger Geld nicht qualitative Ware bekommen kann, das geht einfach nicht.

Eine Winde die die hälfte einer Anderen kostet, KANN nicht so gut sein, besonders wenn man sich die technischen Daten ansieht.

Was nützt mir ein preiswertes Teil den ich wegschmeissen kann, um dann das teuere zu kaufen ?

Das Einzige was es mir gebracht hat ist Erfahrung.

[ 19. April 2004, 19:14: Beitrag editiert von: Eric ]

Yeti
19.04.2004, 19:27
Na ja,

dicke Servos scheinen ja auch bei den IOMs im kommen zu sein. Hatte Rainers Arrow nicht dasselbe Servo?

Allerdings muss man natürlich auch daran denken, dass bei der erforderlichen Umlenkung zur Verdoppelung des Schotweges sich auch die Kräfte verdoppeln, die auf das Servo wirken. Das Ganze in Kombination mit dem langen Servoarm... So 'ne IOM ist halt keine Micro Magic.

Die Stellkräfte alleine sind vermutlich nicht das Problem, aber wenn bei viel Wind auf Vorwindkurs das Großsegel umschlägt (Patenthalse), dann gibt es natürlich auch immer einen heftigen Schlag auf das Servogetriebe. Bei böigem oder ständig die Richtung wechselndem Wind ist das überhaupt nicht zu vermeiden.

Bei einer Winde ist das nicht so dramatisch, weil der Trommeldurchmesser doch um einiges kleiner ist als der Servoarm lang und die meisten Segelwinden ja auch ein selbsthemmendes Getriebe haben, so dass die Schläge nur auf das erste Zahnrad (oder Schneckenrad) wirken, das man dafür robust genug auslegen kann.

A propos Kosten und "wer billig kauft, kauft zweimal". Der Neupreis einer Graupner Regatta ist für einen Schüler sicherlich ganz schön happig. Bei ebay bekommt man aber von Zeit zu Zeit welche für ca. 80,- EUR. Oder die Hitec-Winde für mittlerweile um die 30,- EUR. Wäre ja vielleicht doch 'ne Überlegung wert?

Gruß Yeti

Sören
19.04.2004, 19:56
Also wenn das hier jetzt zu einer Disskussion wird wo es "nur " heißt, "...wer billig kauft kauft zweimal ..." o.ä. würde ich doch gerne vorschlagen das ich gerne Spenden annehme um mir als Schüler gute und qualitative Ware kaufen zu können(denke lenz macht mit :confused: )

Dann habt ihr eure Ruhe und es wird nie wieder heißen: Entschuldige, ich bin Schüler, konnte mir leider nicht XY kaufen, so habe ich mir die "billige" Version gekauft und nu habe ich den Salat.
Also nie wieder rumgejaule von uns.

Wer Interresse hat, dem schicke ich gerne meine Bankdaten.

EINMETER BROOT
19.04.2004, 19:57
hallo mitnander (besonders unser MOD)
habe das ganz oben mal neu verfasst
ich hoffe ihr lest das :rolleyes: :rolleyes:

Yeti
19.04.2004, 20:05
Original erstellt von Sören:
Wer Interresse hat, dem schicke ich gerne meine Bankdaten.Gerne! Aber nur mit Einzugsermächtigung ;)

Ne, Sören, so ist es ja nicht gemeint. Ich wollte nur darauf hinaus, dass so ein Servogetriebe doch sehr stark belastet wird, wenn man ein Segelverstellservo einsetzt. Dass es prinzipiell funktioniert, will ich aber nicht abstreiten. Mich würde mal interessieren, ob hier schon jemand "Langzeiterfahrung" mit einem Servo in einer IOM-Yacht hat, oder ob die Profis die Parodontose bei ihrem Servo als Preis für die schnellere Segelverstellung einfach in Kauf nehmen. In diesem Fall wäre dann eine Winde in der Tat die preiswertere, wenn auch teurere Wahl.

Habe gerade mal nach dem dicken Hitec-Servo gegoogelt. Kostet so um die 40,- EUR. Für das Geld bekommt man halt auch schon die Hitec-Winde HS-725. Und die gilt ja als äußerst robust.

Gruß Yeti

Yeti
19.04.2004, 20:08
Original erstellt von lenz:
habe das ganz oben mal neu verfasst
ich hoffe ihr lest das :rolleyes: :rolleyes: Klingt doch irgendwie schon besser ;)

Gruß Yeti

Werner GER
19.04.2004, 20:23
Hi,
und diese güntige Winde wird soviel ich weiß sogar von einem deutschen Spitzensegler eingesetzt und reicht für vordere Plätze.

Muß halt doch das "Teuerste" sein, nämlich "guter Rat"vor dem Fehlkauf und dafür ist doch das Forum da oder?

[ 19. April 2004, 20:26: Beitrag editiert von: Werner GER288 ]

EINMETER BROOT
19.04.2004, 20:43
für mich war das kein fehlkauf
das servo hat bis gestern gute dienste geleistet und ich war sehr zufrieden damit

eine kaufberatung habe ich auch bekommen aber ich bin hier der erste der das servo in einer iom einsetzt. ich kenne auser lester gilbert eh niemanden der damit erfahrungen hat???

schade das das so schnell kaputt geht...hab mir davon mehr erwartet :(

Gast_633
19.04.2004, 21:22
hi lenz, was war es denn fuer ein servo. weiss dass nicht mehr. fuer die meisten servos bekommst du uebrigens ersatzzahnraeder. fuer ein standardservo von graupner habe ich noch welche rum fliegen.
ich denke die servos, die die "profis" in england einsetzen kosten mehr als unsere graupner winde. es sind digital servos der obersten preisklasse, deshalb waere ein dauerversuch mit"billigen" servos schon interessant, wobei ich ehrlich nicht glaube, dass es billiger als mit der hitecwinde geht.
aber halt lenz, soweit ich weiss hast du eine analoge anlage, die reicht zum IOM segeln, aber leider ist die hitecwinde fest auf eine umdrehungszahl geeicht (irgendwo im forum steht sogar der weg, glaube um die 28cm). das solltest du vorher pruefen sonst wird es wieder teuer.

kopf hoch und nicht gleich aufgeben. gruss andreas

Le concombre masqué
19.04.2004, 21:23
Lorenz,

Ich kenne das zu genüge mit dem Geldproblem, ging mir als ich so alt war wie du nicht anders, deswegen muss man das segeln nicht hinschmeissen, ich habe halt meine Erfahrungen gesammelt, und die sagen mir halt das wenn Graupner eine Eco UND eine Regatta winde auf dem Markt bringen es einen Grund gibt. Das soll ja nicht abwertend für deine finanzziellen Möglichkeiten sein, sondern nur eine Feststellung. Mit solchen Urteilen wie " Der Gilbert segeln auch damit" würde ich vorsichtig sein.Ist ja ne gute Werbung, und was drauf steht muss ja nicht drin sein....

Tiga
19.04.2004, 21:42
Hi Lorenz,

ich glaube du verwechselst da zwei Servos!
Ken Binks, Lester Gilbert und inzwischen auch viele andere RC-Segler verwenden das Hitec HS 5735MG. Es ist das derzeit stärkste Digitalservo auf dem Markt, ist doppelt kugelgelagert und hat natürlich auch ein Metallgetriebe. Was man so liest gilt dieses Servo als ziemlich unkaputtbar, aber es ist natürlich auch etwas teurer, wobei ich 55 EUR immer noch für einen Schnäppchenpreis halte.

Du hast jedoch ein HS805, also eine einfache, analoge Variante. Dennoch muß ich dir recht geben: von einem Servo das fast 25kg(!!) zieht erwarte ich auch ein ausreichend dimensioniertes Getriebe, besser gleich ein Metallgetriebe.

Viele Grüße
Rainer

Le concombre masqué
19.04.2004, 21:59
naja, das mit 25 kg ziehen ist so ne sache

nimmt ein Seil welches 25 kg hält und hebe damit einen stein. kein problem

hänge den Stein am Seil und schmeiss ihn von ne Brücke.....

Genau das meinte vorhin Christian, gerade das Beispiel mit der Halse.

Andererseits kann man ja auch sagen, 5 mal gesegelt, also ca 10 stunden und nur 9 euro ausgegeben, ist doch billiger als Kino.Sieh das mal positiv, Lorenz

Tiga
19.04.2004, 22:08
Hi Eric,

du hast natürlich vollkommen recht, es kommt immer auf den Hebelarm und die Massekräfte an. Die 25kg sind ja auch nur der angegebene Vergleichswert mit anderen Servos.

@Lorenz:

du hast wohl auch das falsche Hitec-Servo erwischt! Es gibt das HS805, dies ist dieses "Giant Scale"-Servo von Hitec, allerdings in der Normalversion mit 90° Servoweg. Und es gibt auch noch das HS815, im Prinzip dasselbe Servo aber mit anderem Poti, so daß du schon in der Basisversion einen Servoweg von 140° hast, mit einem Computersender auf 180° trimmbar.

Durch den wesentlich größeren Servoweg kannst du einen ca. 30% kürzeren Servoarm benutzen und hast immer noch denselben Schotverstellweg. Und durch den kürzeren Servoarm wirken natürlich auch deutlich geringere Kräfte auf das Getriebe.

Viele Grüße
Rainer

Gast_3462
19.04.2004, 22:57
Hallo zusammen,

passt zwar nicht 100%ig hier rein, aber mir ist vor zwei Tagen eine Hitec 725-BB Winde im LEERLAUF, d.h. bei einbauen/einrichten der Schoten nach 3-4 mal hin- und herwickeln verr.., sorry kaputt gegangen. :mad:

Das zum Thema "günstige" Teile von Hitec hinoder her. Das Problem ist der Unterschied von 42,- zu ca. 160,- Euro (Hitec zurRegatta Winde), das ist selbst mit BEC und Wickelwegeinstellung nicht zu begründen. :confused: Hab auch schon einige gehört, die ihre Regatta eingeschickt haben. ;)

Komisch finde ich auch, daß Hitec offensichtlich die Winde nicht mehr nach Deutschland liefert (darf?).

Gruß
Alf

[ 19. April 2004, 22:59: Beitrag editiert von: ab ]

smunck
20.04.2004, 01:25
hi ab
hitec ist aufgekauft worden von soweit ich weiß multiplex und somit wird die winde nicht mehr hergestellt, was imho schade ist, da die robbe winde baugleich ist.

@lenz
das ist ärgerlich, was dir passiert ist, aber denke daran, daß du den servo ja reklamieren kannst. musst das eben ein bisschen nett verpacken was passiert ist.

wer kann mir sagen wer die hitec winde noch liefern kann. diese frage gabs vor einiger zeit hier schon mal im forum, aber ich finde den tread nicht mehr

sebastian

Le concombre masqué
20.04.2004, 06:15
Original erstellt von ab:
Das zum Thema "günstige" Teile von Hitec hinoder her. Das Problem ist der Unterschied von 42,- zu ca. 160,- Euro (Hitec zurRegatta Winde), das ist selbst mit BEC und Wickelwegeinstellung nicht zu begründen. Es kommt nicht so sehr auf den Unterschied an , sondern vorallem wo produziert wird.

Ein Teil in China herzustellen kostet ca ein drittel von dem als wenn es in Taiwan oder Korea produziert wird.Auch wenn die Chinesen emorme Vorschritte gemacht haben, so haben sie noch Schwierigkeiten mit hochwertigen Teilen, was in Korea zB, nicht der Fall ist.

Tiga
20.04.2004, 06:49
Hi Sebastian,

wo hast du denn deine Infos her???

Selbstverständlich wird die Winde immer noch produziert und ist auch weiterhin in Deutschland zu bekommen, aber eben nicht überall. Du findest sie z.B. bei Derkum (http://www.modellbau-derkum.com/pd2065534377.htm?categoryId=0)

Grüße
Rainer

[ 20. April 2004, 06:51: Beitrag editiert von: Tiga ]

Svenson
20.04.2004, 08:23
Hi Tiga, ich habe das auch vom Modellbauladen erfahren, dass Multiplex Hitec aufgekauft hat...
Nur leider hat der Laden keine Verkaufsverträge mit Multiplex und wird die ehemals Hitecteile nicht mehr ins sortiment holen können...
Mir wurde dann auch gesagt, die Robbewinde sei Baugleich mit der Hitec.

@Smunck: Hat Dir das der Kerl von Karstadt erzählt!?
Svenson

Gast_3462
20.04.2004, 09:36
Hallo,

@Rainer
Aso die Hitec Winde ist auch bei Derkum definitiv NICHT mehr (telef. Aussage eines Mitarbeiters)lieferbar. Allerdings verkauft Conrad (wenn auch etwas teurer) das gleiche Teil unter einem anderem Label Conrad (http://www1.conrad.de/scripts/wgate/zcop_b2c/~flN0YXRlPTIyNzE1ODI5MTk=?~template=PCAT_AREA_S_BROWSE&glb_user_js=Y&shop=B2C&p_init_ipc=X&zhmmh_area_kz=&direkt_aufriss_area=MODE LLBAU&~cookies=1) ;)

@Eric
Also nur die Tatsache Produktion in China oder Taiwan lasse ich als Begründung für diese Preisspanne nicht gelten. Ich halte es eher für zum Teil bewusst hochgehaltene Preise. :(

Gruß
Alf

[ 20. April 2004, 09:37: Beitrag editiert von: ab ]

smunck
20.04.2004, 10:26
hey sven, du kaufst auch bei karstadt?!? ;o)

Yeti
20.04.2004, 11:28
Fällt mir gerade noch ein, Lorenz: Was hast du denn jetzt für einen Akku eingebaut? Frage nur, weil ich da am Rande aufgeschnappt habe, dass es auch deinen Empfänger erwischt hat...

Gruß Yeti

Hair Dryer
20.04.2004, 12:11
Hi,

Preisdifferenz: Das hat weniger was mit dem Herstellungsland oder einem bewußten Preishochhalten zu tun, als ganz einfach vielmehr mit der Stückzahl, die dahinter steht. Das Hitech-Servo (und als Abklatsch die daraus gemachte Winde bzw. eben das 140° Stellservo) ist ein echtes Massenprodukt, ein simples Servo im Grunde, nichts besonders, keine speziellen Sonderteile - oder wenn doch, dann finden die sich auch noch in anderen Hitech Servos gleicher Bauart wieder.
Die Regatta ist dagegen eine spezielle Sonderfertigung nur und ausschließlich für Graupner, für die etliche Teile auch neu angefertigt wurden. Dadurch das gerade so eine Segelwinde nunmal absolut kein Massenprodukt wie eben ein Servo ist, und somit die Stückzahlen absolut sehr viel geringer ausfallen, wird entsprechend der Preis höher, zumal einige Bauteile in dem Teil auch nicht von der billigen Sorte sind. Es ist definitiv sehr schwierig, für solche Geräte überhaupt einen Hersteller zu gewinnen, der die ganzen Kosten erstmal auf sich nimmt und das über etliche Jahre hinweg abschreibt. Nicht umsonst hat Robbe / Futaba z.B. keine eigene Winde mehr im Programm... (nachdem denen wohl die Regatta-Kopie vor einigen Jahren ständig abgeraucht ist). Nicht umsonst wurden die bekannten englischen Whirlwind-Winden so lange nur in Kleinserie gefertigt und vertrieben. (Wie ich gehört habe, ist die Produktion jetzt eingestellt worden - mangels erhältlicher Bauteile, die von einer anderen Firma zugekauft wurden!)
"Künstliches Preishochhalten": Übrigens war die Graupner Regatta in der Vergangenheit zumeist recht preisgleich mit den sehr ähnlichen Whirlwind-Geräten - obwohl ja zumeist so Kleinhersteller oft aufgrund der geringeren Verwaltungs- und Allgemeinkostenzuschläge im Grunde günstiger anbieten können und den Großherstellern so manches Mal eine Nase drehen....
Ich hoffe, das alles erklärt die in der Tat deutliche und sicherlich für uns Kunden auf den ersten Blick bedauerliche Preisdifferenz etwas besser. Andererseits muß man froh sein (ich bin es), wenn es überhaupt solche Produkte am normalen Markt gibt - relativ egal was sie dann kosten!

Lenz: Ich tippe auch auf einen für Dein Servo ungeeigneten Einsatz, mit der hier schon genannten Begründung der dynamischen Kräfte, die bei so einem langen Stellarm extrem auf das Getriebe gehen - und die durch Papierwerte nie und nimmer abgedeckt sind. In solchen Fällen geht ein Getriebe übrigens oft an zwei Stellen kaputt: Abtriebsritzel oder Eingangsritzel. Sei nicht enttäuscht, aber Du hast hier einen Versuch unternommen, zu dem einfach noch recht wenig Vergleichsdaten vorliegen, die Dich davor evtl. bewahrt hätten. Soweit ich es verfolgt hatte, gab es den Winter über zumeist nur theoretische Betrachtungen zu solchen Stellarm-Segelverstellungen und den dazu passenden Servos in einer IOM. Wenn man einigermaßen ohne Risiko (und das sollte für Dich als Schüler eigentlich Prio haben, wegen möglicherweise höherem Verlust - so wie jetzt)solche Anwendungen übernehmen will, dann muß man in den saueren Apfel beißen und sich auch anhand der bislang in der Praxis probierten Lösungen orientieren - sprich das nehmen, was eben in England oder was weiß ich letztes Jahr mit Erfolg angewendet wurde. Auch wenn es etwas teurer ist. Du kannst jetzt 9,-EUR zahlen und das Servo bei Ebay vertickern (oder für ein kleineres Boot behalten), aber für Deine IOM mußt Du was neues kaufen (ich werde hier aber keine Empfehlung aussprechen!). Sorry, aber das ist eben Erfahrung.

Gruß
Thomas

[ 20. April 2004, 12:22: Beitrag editiert von: Murphy R. ]

Le concombre masqué
20.04.2004, 14:13
Ich glaube wir müssen mal ein Kartstadt treffen organisieren.

:D

EINMETER BROOT
20.04.2004, 15:02
@ christian
ich fahre den empfänger nur noch mit 6 volt aus angst das er kaputt geht
leider is er jetzt kaputt :( :( :(

langsam wirds sau teuer :(

Stephan Ludwig
20.04.2004, 16:51
Das teuer nicht immer auch gut hat mir die Winde von Graupner gezeigt, jaja bei einigen gilt die Regatta als "heilige Kuh" aber auch diese kann leiden.

Zweimal schon mußte ich die Winde reparieren lassen, einmal war die Elektronik abgeraucht (kann natürlich auch dran liegen da der Nutzer sie falsch angeschlossen hat.... BEC usw...Fahrtregler mit BEC... jaja ;) )und beim zweitenmal hat sich laut Rep.-Bericht der Servo-Motor verabschiedet... während einer Regatta.

Übrigens kostete das reparieren der Graupner-Regatta jedesmal so um die 60 € .....

Gruss

Gast_633
20.04.2004, 18:14
hi, ich tu es ungern aber ich mal etwas werbung. also ich habe 2 regattas (um die 130 nicht 160 euro)und noch nie probleme, habe aber auch 2 kleine IOM winden von Hubert Blessin. gut der ist bei uns im verein und da war auch schon mal was kaputt und das geht dann ohne proto. nun hat er eine neue winde gebaut (aus alten servos) mit metallgetriebe, BEC fuer 7,2 v akkus, verstellpoti fuer 85 euro.
wenn was kaputt geht, ist es sehr unkompliziert, nicht teuer, nimmt nur die ersatzteile, wenn kein eindeutiges fremdverschulden vorliegt. hat etwas gedauert, anfangs war der motor oft kaputt, nun scheint es ok. habe schon lange keine ausfaelle mehr. leider kostet die halt nun auch nicht mehr 60 euro sondern 85, denn das bessere innenleben ist halt auch nicht umsonst. das ist wirklich kleinserie.
(adresse auf meiner tippseite)

gruss andreas

Le concombre masqué
20.04.2004, 18:22
hi andreas

könnte der auch ne stärkere Winde bauen ?

so für die ACC boote...

Hair Dryer
20.04.2004, 21:40
Hallo

nene, die Regatta ist ganz sicher nicht als "heilige Kuh" zu betrachten!!! Wer
das tut, aus welchen Gründen auch immer, verkennt die durchaus möglichen technischen und z.T. auch anwendungstechnisch vorkommenden Fehlermöglichkeiten - nicht nur was die Regatta angeht, sondern schlicht
und einfach alle hochwertigen / teuren Servos. Je teurer so ein Gerät heißt leider oftmals auch empfindlicher bei Überanspruchung - und diese kann
durchaus sehr verschiedene Gesichter haben. Bei so manchen Katalogspitzendatenservos kann man in der Praxis sein blaues Wunder erleben. Manches würde ich schlicht und einfach schon als bewußten
Betrug am Kunden bezeichnen, weil die Hersteller eigentlich ziemlich genau wissen müssten, wie empfindlich ihre Produkte sind und das höchst selten wenigstens im Kleingedruckten so in etwa zum Ausdruck bringen, aber nun gut - soweit
ist es zumindestens hier mit der Regatta und auch den hier besprochenen Hitech-Produkten in meinen Augen aber zum Glück wirklich nicht!

Unabhängig davon stellt eine Winde in dieser Bauart (sehr klein, sehr
leicht, dennoch relativ kräftig und zugleich relativ fix) schon ein anspruchsvolles und damit leider auch nicht unempfindliches Gerät dar. Leider wissen das nur die wenigsten, die sich sowas doch meist recht unbedarft aber auch mit gewissen (und berechtigten) Erwartungen von so einem Großhersteller wie Graupner kaufen – schon weil es ja kaum Alternativen gibt.
Selbst wenn so eine Winde 300 EUR kosten würde, würden immer noch Fehler
bzw. Ausfälle auftauchen und Mecker gäbe es so oder so auch noch - ganz abgesehen vom Preis.... Todsicher! Das Schicksal teilt sie auch mit den
wie gesagt recht ähnlichen Whirlwinds. Wer was deutlich stabileres sucht/braucht, ist mit der alten Kreischbox SW3 von Graupner sicher besser
bedient (rein mechanisch oder motortechnisch sind mir da kaum Klagen bekannt, allein das Poti spinnt wohl manchmal...) Ansonsten gilt nach wie vor: Je extremer die Ausführung, desto empfindlicher im Umgang..
Übrigens, auch die alten, mechanisch weitaus stabiler aufgebauten Winden von Robbe SW10 oder die roten Boxen von Simprop, Microprop, Multiplex gingen hin und wieder kaputt. Das wird sich bei dem Einsatzzweck nicht ändern.

@Stephan:
Motor abrauchen: Ich will Dir nichts unterstellen, aber vielleicht war die
Seilführung bei Dir so eingestellt, daß die Winde in dichtgeholt mechanisch
begrenzt, also festgehalten wurde? Also z.B. die Trimmung versehentlich verschoben war und die
Segel angeknallt wurden? Wenn das ein paar Mal passiert, dann geht in der Tat so ein kleines Motörchen - oder auch zuerst die Elektronik, oder im schlechtesten Fall dank innerem Kurzschluß sogar beide...- in Rauch auf, weil was glaubst Du spielt sich in seinem zarten Inneren ab? Da geht dann recht ordentlich ein Herr Max Ampere mit dem Vorschlaghammer zur Sache, während der Motor nicht so kann wie es die Elektronik angibt => Wärme, noch mehr Wärme, und letztlich zuviel
Wärme....
Klar, ein primitiver, simpler 0815 Mabuchi-Motor ist erstaunlicherweise in solchen Fällen oft toleranter, als eben entsprechende Hochleistungsmotoren, auch wenn diese viel mehr Geld kosten - wegen ihrer hochgezüchteten anderen Eigenschaften - nicht einer möglicherweise höheren Lebensdauer. Du kannst nunmal nicht alles
haben.... Ist wie mit gewissen Rennmotoren beim Auto...

Leider kenne ich nur sehr wenige Produkte, deren primäres Entwicklungsziel offenbar auf Stabilität und lange, zuverlässige Lebensdauer für
universelle und mittelmäßige Standard-Einsätze gelegt wurde, und nicht auf geringstes Gewicht, höchte Stellgeschwindigkeit, stärkste Kraft, niedrigen Stromverbrauch, kleinste
Baugröße, minimales Getriebespiel, Kosten etc. pp.
Einige Hitech-Servos scheinen aber gute Exemplare in dieser Richtung zu sein.

Gruß
Thomas

Blessin-Winden kann ich von früher lt. einiger positiver Hörensagen durchaus empfehlen.
Regatta-Winden habe ich bislang keine kaputt bekommen. Whirlwind – Winden aber auch nicht.
Die einzige defekte Winde war mal eine Robbe SW10 – damals für einen Schüler eine super teure Winde (mit bestem Ruf!) und daher auch eine ärgerliche Sache – hallo Lorenz....

@Eric: Für Euren ACC reicht doch glatt ein Standard-Servo: Das Boot ist doch nur für leichten Schönwetterwind ausgelegt? :D

EINMETER BROOT
20.04.2004, 22:51
operation servo gelungen

ich komme so eben ausm keller
da ich de sicherheit habe das ich auf getriebe keine garantie habe habe ich das ding zerlegt

es war ganz simpel

am hiteren ende des getriebes sitzen zwei ineinandersitzende zahnräder. wenn man eines dieser zahräder entfern kann man das servo als moto benutzen und quasi as geben aber der motor läuft halt wie z.b. beim RC auto also regler und motor

eines dieser zahnräder ist von seinem stif gehüpft weil es darauf nicht gesichert ist.
diese zahnrad hat sich im gehäuse so hingelegt das es ein furchbares geräusch ergab...

dieses zahrad ist daurch etwas demoliert und dann habe ich mir den dremel geschnappt und habe die angeknaxten zähne wegefräst und dann das zahrad wieder eingebaut

dieses zahrad wird nun durch einen ziemlich straff ausitzenden silikonschlauch fixiert dmit es nimmer weg kann :D :D :D

nu is das ding wieder fit :D :D

nächste woche kommt das ersatz getriebe und das habe ich dann für den notfall
einfach genial und ich dachte das servo sei kaputt

ich denke das ich nun mit dem ding doch freude habe
ich danke euch

nun muss ich nichts neues kaufen :p

das runterhüpfen des zahnrades werde ich hitec aber nicht verzeihen denn sowas darf ´nicht passieren

ich bin einfach happy...UND WIR SINGEN ALLE MITEINADER JA DAS SERVO GEHT UND ES IST NUN SPÄT UND LEG MICH HIN WEIL ICH DER SERVODOKTOR BIN :D

Gast_633
20.04.2004, 23:27
@ eric, der herr blessin baut auch staerkere winden, die in m booten und 10 ratern fahren, aber die kosten wie die regatta um die 130 euro.

da ihr aber wie lenz gemein behauptet hat wohl nur bei leichtwind segeln werdet, teste doch mal so eine andere kleine winde von ihm. fuers normale segeln sollte das gehen, sonst ins IOM damit.

gruss andreas

EINMETER BROOT
20.04.2004, 23:30
hey ich hab das nich gesagt

des war murphy gelle :D :D :D :D

EINMETER BROOT
21.04.2004, 16:22
eine frage muss ich noch stellen

dieses servo bin ich nunn auch mal mit lehreren batterien gefahren und da mach sich das dann bemerkbar das das große servo mehr saft zieht (800mA/h) und dabei nichts für standartservo übrigbleibt.

beim servo war son V-kabel dabei :confused: :confused:

bedeutet das das ich immer zwei seperate akkupäckchen brauche????? :confused:

wäre nett wenns mir jemand erklärt :D

EINMETER BROOT
21.04.2004, 22:34
sorry aber
gute abend
einmal hochscrollen bitte :D :D
wegen diesem hier :confused: oben

EINMETER BROOT
23.04.2004, 20:05
bitte gebt mir doch ne antwort auf das oben

würde mich freuen

Tiga
23.04.2004, 20:13
Hi Lorenz,

klar zieht dein großes Servo mehr Strom als das kleine!

Aber wenn der Akku leer ist dann ist er eben leer - daher verstehe ich deine Frage nicht ganz. In den Servos sind ja völlig unterschiedliche Motoren drin, daher kann es sein daß der eine Motor sich noch etwas dreht, der andere schon nicht mehr. Aber auch das noch funktionierende Servo hat definitiv keine Power mehr.

Dein V-Kabel dient wohl eher dazu, das Servo direkt aus dem Akku zu versorgen und nicht über den Empfänger.

Viele Grüße
Rainer

EINMETER BROOT
23.04.2004, 21:21
das das eine servo gar nicht geht geschieht z.B. wenn mann auf dem segelservo volle last hat

das ruderservo geht dann gar nicht mehr oder nur extrem langsam. ich habe es nochmal mit vollejn akkus probiert und zwar mit 6 volt aber keine beserung.

hat noch wer ne idee?

Joachim1
24.04.2004, 08:26
Moin Lorenz !

Dein Problem könnte an der Stromaufnahme des Servos unter Last liegen. Leider habe ich keinerlei Datenblätter zu den Hitec-Servos, kann somit auch nicht nachvollziehen wie hoch die Stromaufnahme des HS-805 ist. Da Dir auch ein Empfänger abgeraucht ist ( war hier das Servo angeschlossen ? ), gehe ich ´mal davon aus, das dieses Servo unter Last deutlich über 1 Ampere zieht, was natürlich beim Blockieren noch drastisch ansteigt. In diesen Fällen sind die stromführenden Leiterbahnen auf der Empfängerplatine restlos überlastet, und in der Folge schmoren sie durch ! Wenn Du dich traust, dann öffne einmal den defekten Empfänger, und überprüfe ob die Leiterbahnen an den Steckkontakten noch in Ordnung sind, oder ob es hier zu Unterbrechungen gekommen ist. Große Servos sollten aus Sicherheitsgründen immer über eine externe Stromversorgung angeschlossen werden, denn durch die hohe Stromaufnahme über den niedrigen Leitungsquerschnitt der Empfängerleiterbahnen kommt es schnell zu massiven Problemen. Im harmlosesten Fall versagen einige Servos kurzfristig ihren Dienst, im extremsten gibt der Empfänger den Löffel ab.

Bei Verwendung derartig großer Servos sollte der Empfägerakku ( aus dem dann auch direkt das Servo versorgt wird ) über mehr als 1 mAh verfügen. Kontaktschwierigkeiten kannst Du vorbeugen, indem Du die Steckverbindungen mit Polfett aus dem Kfz-Bereich einschmierst, da helfen in der Regel auch keine vergoldeten Kontakte.

Ein schönes Wochenende wünscht ;)
Joachim

Ortwin
24.04.2004, 12:07
Hi Lenz:

Was haste :

*für einen Akku (Kapazität), ist da auch drin was reingehen soll?

*für Stecker am Akku/Servo/Schalterkabel, Gold oder "Blech", sind die evtl. oxidiert?

*für ein Schalterkabel? (siehe Stecker) Übergangswiderstand kann von Übel sein...

*welchen Kabelquerschnitt verwendest du? (gibt z.B. bei Graupner 2 verschiedene...)

*sind die Lötungen alle i.O.?

Das V-Kabel ist dazu da, um hier den Akku anzuschließen, damit die hohen Ströme vom Segelservo nicht über die Empfängerplatine laufen.

EINMETER BROOT
24.04.2004, 13:31
das beseutet konkret das ich zum betreiben zwei akkus brauche

einer versorgt das große servo per V-kabel

der andere das standartservo über empfänger

ist das so richtig?

Tiga
24.04.2004, 14:01
Hi Lorenz,

ja, so ist es richtig.

Du kannst aber wenn du willst auch beide Servos über die Y-Verbindung betreiben.

Wichtig wäre auch, deine Akkus mal zu prüfen - welche verwendest du denn? Deiner Beschreibung nach sind es AAA-Typen und die vertragen häufig (je nach Typ bzw. Hersteller) keine hohen Ströme. Daher kann es sein, daß die Spannungslage des Akkus schlagartig einbricht sobald das große Servo auf Volllast geht.

Grüße
Rainer

[ 24. April 2004, 17:30: Beitrag editiert von: Tiga ]

EINMETER BROOT
24.04.2004, 17:00
welchen vorteil hat es denn beide servos übers V kabel zu betreiben?

danke

Tiga
24.04.2004, 17:27
Wer hat was von Vorteil erzählt?

Ich schrieb: wenn du willst. Hat also weder Vor- noch Nachteil, es sei denn auch das zweite Servo würde viel Strom ziehen, dann hat es natürlich Vorteile.

Grüße
Rainer

Tiga
25.04.2004, 08:08
Sorry, meine letzte Antwort war etwas missverständlich formuliert!
Mein "so ist es richtig" bezog sich auf das V-Kabel, nicht auf den 2. Akku!

Selbstverständlich hat Joachim recht, ein Akku ist völlig ausreichend.

Grüße
Rainer

Joachim1
25.04.2004, 12:13
Hallo Lorenz !

Wieso 2 Akkus :confused: Du brauchst nur einen. Von diesem wird zum Einen das Segelservo versorgt, und zum Anderen geht ein zweites Kabel zum Empfänger. Der Akku wird also über ein Y-Kabel angeschlossen.

Viele Grüße
Joachim