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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Qualität Staufenbiel?



mwe25
06.04.2011, 11:45
Hallo Leute.

Nachdem ich in einem anderen Post schon Info's zum Flieger gesammelt habe, steht jetzt die Auswahl der Elektronik auf dem Programm.

Ich hab mich entschieden einen Sebart Flieger zu kaufen/bauen.
Mit Elektroflieger/Zubehör bin ich (noch) nicht so fit.
Daher die Frage:
Ist die Qualität der Staufenbiel Komponenten in Ordnung?
Oder sind Hersteller wie z.B. Hacker, Jeti, Axi um Lichtjahre besser?
Lohnt sich der Mehrpreis?
Als Motor bietet sich für den Flieger der DYMOND HQ-5052 an, als Regler den DYMOND Smart PROFI 80 BEC.
Danke für Eure Hilfe.

Gruß Marco

liber
06.04.2011, 11:52
Hallo Marco,

die Qualität ist schon besser doch ob es sich lohnt wegen 5- 10% besseren Wirkungsgrad doppelt so viel hinzulegen oder sich von dem Geld lieber einen zweiten Akku zuzulegen muss jeder für sich selbst entscheiden.

Zudem spielen hier auch das Image und das "Made in Germany" eine Rolle :-)

Bei der Kulanz jedoch ist Staufenbiel 1A, dort gibt es auch Hacker und Co. :D

Gruß
Paul

Peter Dörscheln
06.04.2011, 12:00
Die Dymond-HQ Aussenläufer sind nach meinen Erfahrungen wirklich gut gemachte Motoren mit einer offensichtlich funktionierenden Qualitätskontrolle. Es stinkt nur bestialisch nach Chemie, wenn man das Metallkästchen aufmacht - möchte nicht wissen, was da an chinesicher Chemie ausdünstet. Also: AL-HQ = :)
Die smart-Regler sind allesamt Turnigys. Sie tun ihren Dienst, auf das BEC ist dagegen nicht immer Verlass, mehr als 4 Servos würde ich denen nicht zumuten. Die Dymond-Expert Regler versprechen hingegen mehr (switch-BEC), ich kann aber noch nichts dazu sagen, weil ich die selbst erst noch prüfen werde. Insgesamt kannst du die Dymond-Sachen aber problemlos verwenden - sehr guter Service (Kulanz), im allgemeinen funktionieren die Sachen klaglos.

Gruß,
Peter

mp.stumpy
06.04.2011, 12:48
Hi,

kann auch nur positives über die HQ-Motoren und Staufenbiel an sich berichten, super Service!

Gruß

von_richthofen
06.04.2011, 13:32
Moin,
einen HQ-Motor hatte ich noch nie, aber wenn die nicht schlechter als die alte AL-Serie sind, brauchst du da keine Bedenken haben. Von den AL-Motoren habe ich ein paar im Einsatz und auch schon welche an Bekannte empfohlen. Mit den Teilen gab es noch nie Stress. Vielleicht sind das nicht die stärksten und effizientesten Motoren am Markt, aber es sind ehrliche Triebwerke die ihren Job tun und relativ preiswert sind.

Einen Smart 80 Profi fliege ich in meiner Zlin 50 mit 1,6 m Spannweite, 6S und Turnigy 5065 400 kv bei ca. 60 A im Stand (LS 16x8 APC E). Viele Flüge habe ich in dieser Konstellation noch nicht hinter mir, aber bis jetzt sieht es ganz gut aus. Das Regelverhalten passt und für einen umgelabelten Billigregler aus China (es ist ein Hobbywing Platinum 80A) hat man recht viele Freiheiten bei der Programmierung. Das BEC ist auch kräftig genug für die fünf Digitalservos, die ich verbaut habe (Futaba S3152). Für die Sorte Modell, die du planst (es soll ja eine Wind oder Angel in 50er Größe werden, wenn ich das richtig mitbekommen habe), wäre der Regler schon okay. Wenn dir ein paar Euro mehr nicht zu sehr weh tun, würde ich dir aber statt dem Dymond einen Roxxy der 900er Serie von robbe empfehlen. Vor dem Dymond hatte ich einen Roxxy 960 in der Zlin, der den Job noch ein gutes Stück besser gemacht hat. Zum Beispiel kann es mit dem Dymond schon mal vorkommen, dass der Antrieb (trotz höchster Timing-Stufe) kurz mal knalt, wenn ich das Gas zu schnell aufreiße. Da kommt die Regelung nicht schnell genug mit. Beim Roxxy gab es dieses Phänomen nicht, der hat den Antrieb immer butterweich und trotzdem blitzartig beschleunigt. Das Regelverhalten war auch einen Tick feinfühliger und außerdem haben die Roxxys eine wunderbar dosierbare F3A-Bremse. Die hilft einem ungemein in Abwärtspassagen nicht zu schnell zu werden und ist auch bei der Landung eine nette Hilfe, wenn man den Anflug mal etwas zu hoch angesetzt hat. Beim Dymond ist die Bremse zwar auch in vier Stufen einstellbar, aber die Stufen 1...3 unterscheiden sich fast gar nicht und sind auch viel zu schwach, wohingegen die Bremse auf Stufe 4 zu 100 % reingeknallt wird und den Prop sofort zum stehen bringt. Das ist also im Prinzip mehr schein als sein. Das BEC des Roxxy's ist übrigens über jeden Zweifel erhaben. Insgesamt hab ich den Regler in zwei verschiedenen Modellen schon etliche Dutzend Flüge bewegt (beide mit Digitalservos und FASST-Empfänger) und es gab nie einen Aussetzer.
Zusammenfassend würde ich mal sagen, dass du den Smart nehmen kannst, wenn du einfach nur einen preiswerten Regler für dein Modell suchst, der den Motor in Rotation versetzen kann. Wenn du aber Wert auf eine butterweiche Regelung und v.a. auch dosierbare Bremse legst, solltest du lieber ein paar Euro mehr in einen Roxxy nebst Programmierbox investieren.

mfg Der Baron

mwe25
06.04.2011, 15:30
Danke für Eure Hilfe.
Den Motor von Staufenbiel habe ich bestellt, den Regler allerdings nicht. Da muß ich mich noch entscheiden.

Gruß Marco

Gerd Giese
06.04.2011, 20:31
Hallo Leute.

Nachdem ich in einem anderen Post schon Info's zum Flieger gesammelt habe, steht jetzt die Auswahl der Elektronik auf dem Programm.

Ich hab mich entschieden einen Sebart Flieger zu kaufen/bauen.
Mit Elektroflieger/Zubehör bin ich (noch) nicht so fit.
Daher die Frage:
Ist die Qualität der Staufenbiel Komponenten in Ordnung?
Oder sind Hersteller wie z.B. Hacker, Jeti, Axi um Lichtjahre besser?
Lohnt sich der Mehrpreis?
Als Motor bietet sich für den Flieger der DYMOND HQ-5052 an, als Regler den DYMOND Smart PROFI 80 BEC.
Danke für Eure Hilfe.

Gruß Marco

Hi Marco, nur mal so von mir getestet... ;):D :
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/179008-Staufenbiel-DYMOND-HQ-Brushless-Motoren-und-Profi-Steller-Vorstellung

mwe25
07.04.2011, 11:08
Danke Gerd.