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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Funjet Ultra dreht sich beim Start auf den Rücken



sparlampe
11.04.2011, 19:13
Moin,

mein Vereinskamerad hat heute versucht seinen Funjet Ultra zu fliegen. Blöderweise hat sich das Ding beim Start immer zur Seite bzw auf den Rücken gedreht. Ich hab selber nen Funjet Ultra und ich hab diese Probleme nicht. Bei mir ist ein 300 watt Innenläufer 3000kv mit ner 5,5 x 4,3 Luftschraube verbaut, er hat nen 340 watt Aussenläufer 3000kv mit der selben Schraube verbaut.

Dreht sich der Funjet evtl. weg da der Aussenläufer mehr Drehmoment entwickelt, oder gibt es einen anderen Grund???

MfG

Behemoth
11.04.2011, 19:32
Das Drehmoment wäre eine fehlerquelle, glaub ich etz aber eher nicht so.
Vielleicht ist eine der Flächen oder gar beide etwas schief verklebt, und es kommt so durch die strömung zu der Drehbewegung, oder die Servos sind zu schwach um die Ruder beim Flug zu halten, und biegen sich weg.
Probiert es doch mal mit ner kleineren schraube, ner 4,7x4,7 . Wenn er sich dann immernoch dreht liegt es ganz sicher an der Rudern oder falsch verklebten Flächen.

Grüße

Andrej

MeiBi
11.04.2011, 19:36
Halli Hallo

- schräg nach oben werfen
- eventuell kein Vollgas
- Höhenruder nur wenn nötig

Hatschi

sparlampe
11.04.2011, 19:36
Moin Andrej,

also die Servos sind es denke ich nicht, in meinem Funjet sind die selben verbaut und die funktionieren tadellos.

h.hoewer
11.04.2011, 19:41
Hallo,

ich denke an einen Verzug durch schräges Ankleben.
Ich fliege den Funjet mit 6S, starte ihn aber mit Halbgas.
Dabei gibt es keine Probleme mit dem Drehmoment.

Lukas N.
11.04.2011, 19:57
Ich starte auch immer mit bisschen weniger als Halbgas, und ca. 30° nach oben- dann gibts keine Probleme, bei mehr Gas hat der FJ Ultra schon die Tendenz durch das Drehmoment zu rollen.
Evtl kann dein Kollege eine Startphase progammieren, d.h. das QR ein bisschen entgegengesetzt zur Rollrichtung einstellen. Ich kenne einige, die das beim FJ Ultra mit Erfolg so machen- und dann mit mehr Gas starten.

Gruß Lukas

Torsten.
11.04.2011, 20:02
Starten mit Halbgas leicht nach oben werfen und nicht vergessen die Startstellung zu Programmieren, dann klappt es ohne Probleme;)

Gruß,

Torsten

oliver30
11.04.2011, 20:50
Meine Theorie:

Im Moment des Abwurfs wird zu viel Gas reingeschoben...:D

Behemoth
11.04.2011, 21:07
Müssen ja nicht unbedingt die Servos selbst sein, kann genausogut die Anlenkung sein!! Dass eventuell die Schubstange sich ein wenig verbiegt, oder eine madenschraube nich richtig festgezogen ist, sodass die Schubstange nicht richtig fest sitzt. Überprüft das alles am besten nochmal ganz genau!!
Ansonsten Das ausprobieren was die lieben Leute hier sonst gepostet haben :)

Grüße

Andrej

sparlampe
11.04.2011, 21:20
Danke für die ganzen Antworten.

Die Startprozedur war ca. 70% Gas, Höhenruder 2mm nach oben, und dann leicht nach oben geworfen. Anlenkung sieht alles gut aus vor allem einen Flug hat der Funjet gemacht und da hat alles funktioniert.

Torsten.
11.04.2011, 21:57
Den Original Anlenkdraht gegen einen mit 1,5mm Tauschen! Bei hohen Geschwindigkeiten merkst du den Unterschied;)

Gruß,

Torsten

wollev8
24.04.2011, 22:08
Starten mit Halbgas leicht nach oben werfen und nicht vergessen die Startstellung zu Programmieren, dann klappt es ohne Probleme;)

Gruß,

Torsten

:(

hab da so meine probleme beim Starten vom Funjet

Torsten.
24.04.2011, 23:39
Hallo,

was genau ist dein Problem beim Starten?

Gruß,

Torsten

racing4fun
25.04.2011, 00:30
würd ich einfach auf in Rückenlage starten, dann paßts ja wieder:D

wollev8
25.04.2011, 21:38
Hallo,

was genau ist dein Problem beim Starten?

Gruß,

Torsten
Punkt 1 meine Fernsteuerung
Punkt 2 das Modell

ist schon recht schwer ...der Start

wollev8
25.04.2011, 21:40
würd ich einfach auf in Rückenlage starten, dann paßts ja wieder:D

Die Idee is garnet mal so dumm ;-)

Torsten.
25.04.2011, 21:42
Wie gesagt! Wichtig ist die Startstellung 2mm nach oben und einen guten Werfer der mit etwas Schmackes leicht nach oben Wirft.
Welches Problem hast du mit deiner Funke?

Gruß,

Torsten

E-speed buff
25.04.2011, 21:56
Hallo zusammen!

Ich fliege meine Ultra mit 2KW+ mit 7x6APC sport, Gewicht 1150Gr.
Ich starte ~Halbgas und etwa 10Grad nach oben.
Wenn absolut gerade (ohne Drehung um die Hochachse) geworfen wird, spüre Ich fast kein Drehmoment!
Er braucht auch nicht viel Kraft weil die Beschleunigung sehr kräftich ist vom Antrieb.
Wenn er etwas Köpflästig ist wird mann das Drehmoment mehr spüren.
Höhenrüder neutral beim Start!

Gruss René

Arnno Nym
25.04.2011, 22:24
:confused: Ruder mittels Trimmung 2cm nach oben, dreiviertel Gas und leicht nach oben wegschubsen.

Meiner steigt dann einfach in diesem Winkel wwe, ich kann ihm ne Weile zugucken und wenn er genug Höhe hat kanns losgehen.

Weiß nicht was daran schwer sein soll :confused:

Wenn alles stimmt müsste es bei Dir ja genau so gehen.

Torsten.
25.04.2011, 22:35
Du meinst bestimmt 2mm nach oben und keine 2cm beim Starten;)

Gruß,

Torsten

Lukas N.
25.04.2011, 22:58
Hallo Leute!
Ich war heute auch mit meinem Kumpel Micha Funjet Ultra fliegen.
Wir haben folgende Setups:
Ich: alles MPX original
Er: 4S 1,8 Kw Antrieb mit kleinem Propeller, ich glaub 4,7x4,3".

Ich hab beide mehrmals geschmissen, dabei war folgendes festzustellen:
Mit dem original- Antrieb und dessen relativ großem Propeller hat man ziemlich guten Standschub- da kann man wirklich sorgenlos mit Halbgas starten, ohne das was passiert. Man sollte allerdings nicht wie eine Uschi werfen, sondern schon sportlich.

Der FJ Ultra von meinem Kollegen, hat einen sehr hoch drehenden Antrieb, welcher erst ab einer bestimmten Geschwindigkeit richtig greift. Diesen hat es bei meinem ersten Wurf auch auf den Rücken gedreht. Beim zweiten Mal habe ich ihn richtig gepfeffert (er hatte Halbgas drinnen)- und siehe da -kein drehen auf den Rücken.

Die ganze Sache ist eigentlich ganz einfache Physik:
-Bei hochdrehenden Antrieben sehr stark werfen, da wenig Standschub vorhanden ist
-Bei Aussenläufern und Props ~>6" reicht es nicht ganz so stark zu werfen, da mahr Standschub vorhanden ist

Grundsätzlich emfiehlt es sich den Funjet Ultra (sehr) stakt zu werfen- ca 30° nach oben, niemals parallel zur Erde! und beim werfen ist es wichtig, dass man dem Modell keinen Twist gibt.

Ich hoffe ich konnte helfen,
Grüße Lukas

Torsten.
25.04.2011, 23:19
Völlig richtig Lukas genauso so ist es:)

sauwa
23.05.2015, 19:42
Hallo zusammen, ich bin neu in diesem Forum und wollte mich kurz vorstellen.
Mein Name ist Walter, ich habe das Hobby Modellflug nach ca 20 Jahren Pause wieder aufleben lassen. Meine Lieblingsbeschäftigung ist Kunstflug mit kleineren, wendigen Modellen, fliege die Pitts Special und Edge 540 von Hype, alles klappt wieder gut mit neuem Equipment.
Um einfach mal etwas schnelles zum Heizen zu haben, habe ich mir den Funjet-Ultra mit Originalantrieb zugelegt. Das Ding habe ich anfangs verflucht, kein Handstart mit Halbgas leicht nach oben gelang, er drehte sich sofort auf den Rücken und brach beim Aufschlag komplett durch. Das Ego war ganz schön angekratzt, schließlich kann ich doch gut und sicher fliegen . . . Mittlerweile bin ich in einem Verein in Duisburg, die Leute haben mir sehr nett und kompetent gezeigt, dass es ganz einfach geht. Etwas Wind und richtig geworfen klappt es prima, wenn ich direkt vom Start mit beiden Knüppeln Quer und Höhe reagieren kann.
Selbst werfen endet mittlerweile bei dieser Methode mit 50% Wahrscheinlichkeit im Crash, da ich nicht schnell genug am Höhenruder bin. Der Rumpf ist schon 5 mal mit Zacki und Activator geklebt und mit Heissluft gerichtet.
Ich habe mir dann allen Mut zusammen genommen, das Teil vorne am Rumpf gehalten und es mit Vollgas fast senkrecht mit einem Schubs nach oben losgeworfen. Direkt volles Querruder rechts gegen das Wegdrehen nach links gewinnt er erstmal 4-5 m Höhe, dann ist die rechte Hand am Höhenruderknüppel und drückt leicht nach vorn. Der Funjet-Ultra baut ja sehr schnell Geschwindigkeit und vor allem Höhe auf, die einem als Sicherheit mehr bringt als der knappe Meter überm Boden.
Seit diesem ersten geglückten Start mache ich nur noch solche Starts, bisher ist nichts mehr passiert, einmal in der Luft macht das Teil einfach nur Spaß.
Ich wollte dies schreiben für die Piloten, die einfach wie ich an sich zweifeln und das Erfolgserlebnis brauchen.
Viele Grüße
Walter

Jalapeno
15.06.2015, 22:14
Danke Walter,

das motiviert mich wieder es selbst zu probieren.
Bis letzten Sonntag gings immer gut mit einem Fremdstarter, aber leider ist er mir am Sonntag voll in den Boden
gebombt, an sich ein Totalschaden.
Ich muss es noch ein paar Tage sacken lassen, werde mir aber wieder einen kaufen. Das
Equipment ist ja noch brauchbar.:)

Grüße Irvine

KlausM
15.06.2015, 23:02
Ich programmiere bei solchen Modellen, die kritischer sind beim Start, eine Flugphase "Start". Da lege ich dann (fliege Mode 1) in dieser Startphase aufs "Seitenruder" zusätzlich das Querruder.
Ich werfe mit der rechten Hand, bin aber so von Anfang an mit der linken Hand am HR und QR.

sauwa
27.07.2015, 14:19
Hallo Irvine und KlausM ,

ich hatte einige Zeit nicht ins Forum geschaut, danke für Eure Antworten.
Mittlerweile habe ich mit dem Funjet-Ultra mind. 100 Akkuladungen verflogen, es ist immer noch die Original-Luftschraube 6*5,5 drauf und bei keiner Landung gebrochen. Die Startmethode senkrecht nach oben hat sich bestens bewährt, sehr zum Erstaunen meiner Vereinskollegen . . .
Mit Vollgas den Jet an der Kabinenhaube halten, ihm dann im Winkel von ca 70 -80 Grad einfach einen Schubs nach oben geben, dabei volles rechtes Querruder halten und langsam nachlassen, wenn er Fahrt aufnimmt.
Ich habe mir eine Trimmstellung ca + 2mm Höhenruder auf einen Schalter gelegt, war ja alles Neuland für mich, der ist dabei ganz praktisch, der Jet zieht dann fast senkrecht hoch. Wenn der Akku leer wird, ich aber noch weiter fliegen will, dann steige ich noch schnell auf ca. 200 m Höhe, mach den Motor aus, Trimmschalter rein, und der Jet wird zum schnellen Segler mit guter Gleitrate. Dabei ist er absolut unkritisch, habe noch nie ein Modell mit solch einem großen und sehr gut fliegbarem Geschwindigkeitsbereich geflogen.
Per Wintec GPS-Logger mit Messung im 1s-Zyklen und kleinerem Akku 3s 2200 40 C statt der 3s 3300 30C wg. Schwerpunkt wurden Geschwindigkeiten im Abschwung und anschließend auf der Geraden von 195 Kmh gemessen, Maximum war 214 kmh.
Probiert es auch mal mit der Startmethode, man gewinnt einfach schnell Sicherheitshöhe.
Ich wünsche viel Erfolg, gute Landungen und das breite Grinsen, was lange anhält . . .

Nichtflügler
27.07.2015, 17:42
Bei genügend Leistung und Schub deutlich größer als das Modellgewicht ist der "Senkrechtstart" immer der sicherste, da das Modell ja mindestens :D um 100 Grad die Richtung wechseln muß, ehe es in die Nähe des Bodens kommen kann.

Beim "normalen" Wurfstart reichen Richtungsänderungen von 20-30 Grad aus für ein touch and g.... , na ja, go kannst du dann vergessen! :cry:

golden Cherry
27.07.2015, 19:19
oder einfach etwas nachhelfen mit einer Flitsche..

Funktioniert auch relativ sicher und es ist sofort Strömung am Querruder...

Gruss Marc

Küstenschwalbe
27.07.2015, 23:03
Wenn man weiß wie, ist alles einfach :D

https://youtu.be/1hU0_V4YLCM

Roxx
28.07.2015, 05:48
Ich hatte den Funjet auf dem Rücken gedreht gestartet. Ging sehr gut...

Gruß
Thomas