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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welches F3B/J-Modell für Freizeitpiloten?



Robert G.
30.03.2005, 15:40
Hallo,

bin gerade dabei mein erstes Zweckmodell einzufliegen - Storm v. Valenta. Gerade recht zum hochalpinen Hangrocken - 3,2m 2,9kg Profil hat (wenn ich mich nicht vermessen habe) 1,8% Wölbung 8% dick, Sinkrate um 0,6-0,7m/s

Nachdem mir diese antriebslosen "hässlichen" :D Fluggeräte mehr Spaß machen als erwartet (normal eher Scalesegler mit/ohne Antrieb) bin ich nun auf der Suche nach einem Modell das besser in der Thermik geht. Bevorzugter Start per Winde.

Wunschdenken:

- Gewicht bis ca. 2400g
- Spannweite bis 3500mm
- zweigeteilte Fläche
- Kreutzleitwerk
- Voll Gfk/Cfk
- Windenstartfest
- Preis bis 800€

Da ich ja ein Valenta-Modell besitze fällt mir da spontan der Sharp Wind ein. Wäre vom Preis jedenfalls interessant.

Es gibt sicher bessere Modelle bis 800€ bzw. meinem "Wunschdenken".
Bin gespannt was euch dazu einfällt.

PS: ich biege den Höhenruderknüppel gerne nach vorne - das Modelle sollte auch mal die flottere Art abkönnen.

Hans Rupp
30.03.2005, 17:40
Hallo Robert,

flieg den Storm mal in Ruhe ein. Das geringste Sinken müßte deutlich unter 0,6m/s liegen, so dass ich ausserrhalb vom Wettbewerb keinen Bedarf nach einem dynamisch zu fliegenden F3J-Gerät sehe. Wobei 2,9 kg schon recht viel ist. Wieso ist der so schwer? Den Magazinbericht (http://www.rc-network.de/magazin/artikel_04/art_04-0025/art_04-0025-01.html) wirts Du ja kennen.

Der Sharp Wind wäre mir zu ähnlich.

800 EUR ist ein problematische Grenze. So richtig hart (und damit gute Hochstarthöhen) UND leicht bekommt damit gerade noch nicht. Der Stork II von www.tun.ch (http://www.tun.ch) bzw. www.strat.at (http://www.strat.at) fällt mir da noch ein, oder der Starlight Crosstail bei www.modellbau-pollack.de (http://www.modellbau-pollack.de) .

Der aktuelle Trend geht auch bei F3J zu nicht so hoch gewölbten Profilen.

Mein eigentlicher Tipp: verkaufe den Storm (weil 800 EUR nicht reichen werden) und kaufe DEN (http://www.rc-network.de/cgi-bin/beitraege/ultimatebb.php?ubb=get_topic;f=70;t=000149) hier. Auch wenn er kein Kreuzleitwerk hat.

Hans

Thommy
30.03.2005, 18:27
Hallo,
der Stork II hat ne 3-teilige Fläche.

Ansonsten hat Hans recht, verkauf den Storm, vergiss aber F3J, wenn Du Dich nicht zu Tode langweilen willst, und nimm einen modernen F3B oder F3F-Segler.

Mit Kreuzleitwerk bliebe der Crossfire gerade noch bezahlbar, und die Crossfire die ich bisher bei mir hatte, waren leicht und fest, sehr gut gearbeitet mit umfangreichem Zubehör.

Gruß
Thommy

Robert G.
30.03.2005, 20:09
Hallo Hans,

die Ähnlichkeit Storm/Sharp Wind würde mich nicht stören. Magazinberichte kenne ich...

Warum mein Storm soo schwer ist, vielleicht weil es die verstärkte Carbon-Version ist und ich deutlich unter 800€ gezahlt habe?? (oder einfach ein Valenta-Modell ist, dafür kann man den auch ordentlich anfassen)

Höhenruder links 39g
Höhenruder rechts 38g
Verbinder Höhenruder 6g
Verbinder Tragfläche 99g
Rumpf 480g
Fläche links 777g
Fläche rechts 767g

Gesamtgewicht leer 2206g


Gewicht vom Erstflug:
Rumpf mit Verbinder für Fläche und montiertem Höhenruder 857g (ohne Empf. Akku)
l. Fl. 864g
r. Fl. 854g
Akku RC1600 199g
Benötigtes Blei für Schwerpunkt 196g

Gesamt 2970g und noch leicht Kopflastig, wird sich bei 2920-2950g bewegen.

Ist den "richtig hart (und damit gute Hochstarthöhen)" für uns Freizeitflieger so wichtig? Denke nicht. Ich muß nur in die Thermik kommen, die in Bodennähe (sagen wir mal so ab 50-100m Höhe) eben noch nicht so stark/ausgeprägt ist. Der Vorteil von den leichten Modellen ist doch das geringere Sinken, somit kann man schwache Thermik in "Bodennähe" nutzen. Mit Hochstarthöhen von 200m sollte man demnach genügend Zeit zum suchen haben.

@Thommy
Hm, zu Tode langweilen… nö – das muß nicht sein. Da juckt es mich doch zu sehr am Knüppel. Wenn ich so drüber nachdenke scheidet F3J dann aus.

Mal sehen was der Crossfire kostet. Wäre schon meine Richtung.

Den Storm zu verkaufen ist noch zu früh. Als Testobjekt für Ein-Mann-Windenstarter wäre es schade teurere Modelle zu schrotten.

Gerade kam ne mail: derzeit sprengt der Crossfire den finanziellen Rahmen mit über 1100€ zu sehr.

Storm – erste Tests abends am Gummi (100m Seil)
http://www.rc-network.de/upload_02/forum_0002/1112206130.JPG

[ 30. März 2005, 20:11: Beitrag editiert von: Robert G. ]

Hans Rupp
30.03.2005, 20:34
Hallo,

der Unterschied zwischen Deinem Storm und einem leichteren Sharp Wind im geringsten Sinken dürfte bei max. 0,1m/s liegen. Es liegt da eher am Piloten, ob er die leichte Thermik merkt und ausfliegen kann oder nicht.

Im Wettbewerb bei Sunset/Sunrisebedingungen wenn es fast nur ums abgeleiten geht sind dann die 20sec. Unterscheid eine Welt, für den Freizeitpiloten nicht. Der startet eben 20 sec. früher wieder nochmal :) Das gleiche gilt wie Du richtig bemerkst für die 20-40m mehr Hochstarthöhe mit dem härteren Modell.

Hans

michel21
30.03.2005, 21:03
Original erstellt von Thommy:
der Stork II hat ne 3-teilige Fläche.Und ist kein besonders guter Flieger.


Original erstellt von Thommy:
vergiss aber F3J, wenn Du Dich nicht zu Tode langweilen willst[/QB]Da fällt mir irgendwie nicht viel dazu ein, außer dass es nicht stimmt.

Ich würde zu einem Pike Superior raten. Es gibt derzeit kein anderes Modell was die unterschiedlichen Flugstile (dynamisch und floaten) so hervorragend vereint und gleichzeitig bezahlbar ist. Den Aufpreis für die Kohleversion sollte man ruhig investieren. Abfluggewicht wird um 2,3 Kg sein.

Wenn Du nicht schon 17 Flieger mit MH-32 hast, könnte ein Evolution von Paul Schneider interessant sein, der müsste preislich ähnlich liegen wie die Pikes.

Grüße,
Michel

Robert G.
30.03.2005, 21:26
beide 3-teilige Fläche

Hans Rupp
30.03.2005, 22:11
Hallo Robert,

wie vielleicht bekannt habe ich mir das Fliegerchen (http://www.weberschock-development.de/fmb/modelle21.html) zugelegt.

leider bin ich a) noch nicht zur Fertigstellung gekommen und ist es b) auch etwas ausserhalb Deines Preisrahmens.

In der von mir gekauften Normalversion mit einem Abfluggewicht von rd. 2.450gr (wie es aussieht) auch nicht der Superfloater, soll aber sehr einfach zu fliegen und kreisen sein.

Wenn ich ihn fertig habe und mal wieder beruflich in Augsburg bin, könnten wir ja zusammen fliegen.

Hans

Robert G.
30.03.2005, 23:17
Original erstellt von Hans Rupp:

Wenn ich ihn fertig habe und mal wieder beruflich in Augsburg bin, könnten wir ja zusammen fliegen.

HansJederzeit herzlich Willkommen, rechtzeitig bescheid geben...

Aber, wenn's schon mal an die 1000€ ran geht, dann gleich richtig. Würde dann bei meinem derzeitigen Wissensstand zum Crossfire greifen. Ist eben noch ne Ecke leichter und aufbleien bei guten Bedingungen ist ja kein Problem.

Ich seh schon, wird ne schwere Wahl. Man will bei den Preisen ja nicht das falsche kaufen.

Markus_Gloekler
30.03.2005, 23:31
Hallo zusammen,
also der Storm und der SharpWind sind zwar vom Aussehen her sehr ähnlich, im Flugverhalten liegen aber Welten dazwischen (habe beide geflogen).
Nicht nur die 500g Gewichts- und 20cm Spannweitenunterschied machen eine Menge aus, sondern aus die Profilauslegung ist sehr unterschiedlich.
Auch das Verhalten in der Thermik, der Sharpi kreist locker ein, den Storm muß man doch viel mehr aktiv steuern.
Der beste Kompromiß wäre aus meiner Sicht ein SharpWind in CFK-D-Box-Version. Damit kann man noch gut dynamisch fliegen und den Storm brauchst dann fast nicht mehr..... *grins

michel21
31.03.2005, 08:27
Also um ganz offen zu sein: lass die Finger von diesen Valenta-Fliegern! Das ist irgendwie immer nix halbes und nix ganzes. Entweder sind die weich wie Butter in der Sonne oder schwer wie Blei. Und (diplomatisch gesagt)so richtig revolutionär sind die aerodynamischen Konzepte von diesen Fliegern auch nicht...
Wenn man die Kohle hat, ist ein Crossfire nicht falsch. Super Gerät, allerdings vermute ich mal, dass die Lieferzeit auch ordentlich ist oder?
Warum ist die zweiteilige Fläche so wichtig? Ich denke nicht dass Du dir über Trägheitsmomente und so Zeugs Gedanken machst oder?
Ich war immer ganz glücklich mit dreiteiligen Flächen, auch deshalb weil es günstiger ist nur ein Ohr nachzukaufen als gleich ne ganze Flächenhälfte.
Allerdings muss ich schon zugeben, dass es selten vorkommt dass man ein Ohr irreparabel beschädigt und der ganze Rest vom Flieger heil bleibt.
Schäden an den Ohren die nicht zu reparieren waren traten meistens nur bei Totalverlusten auf.

[ 31. März 2005, 08:31: Beitrag editiert von: michel21 ]

vitas
31.03.2005, 14:23
ich würde Hybrid-C mit Voll Carbon centroplane nehmen, start mit Elektrowinde kein Problem, Leergewicht um 1300 gr.
http://www.f3-modellbau.de/models.html

Leelander
01.04.2005, 09:14
Fast alles trifft zu, ausser dass er eine dreiteilige Fläche hat: Spider XL. 3350mm Spannweite, Leergewicht 1650Gramm, HN354. Hab aber erst grad angefangen, die Servos einzuplanzen.

Jörn Meyer
01.04.2005, 09:40
Wie wär's mit einem Pulse von Markus Becker. Könnte es vielleicht gebraucht im Rahmen der o.g. Preisvorstellung geben? Allerdings "nur" mit V-Leitwerk.

Jörn

[ 01. April 2005, 09:42: Beitrag editiert von: Jörn Meyer ]

Hans Rupp
01.04.2005, 10:28
In ebay steht gerade ein Sharon drin:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=9156&item=7310253479&rd=1

Hans

Zisch
01.04.2005, 10:53
Zitat:
--------------------------------------------------------------------------------
Original erstellt von Thommy:
der Stork II hat ne 3-teilige Fläche.
--------------------------------------------------------------------------------

Und ist kein besonders guter Flieger.
@ Michel Wie kommst du denn zu der gewagten Aussage???

michel21
01.04.2005, 13:27
Na ja, die Italiener beschäftigen sich seit einigen Jahren mit dem Flieger und sie kommen auf keinen grünen Zweig. Das könnte auch an fliegerischem Unvermögen liegen, aber das möchte ich deren F3J-Mannschaft auf keinen Fall vorwerfen.
Alles in allem bleibt der Eindruck, dass der Flieger nicht viel hergibt. Er biegt sich beim Start übel, (vermutlich tordiert der auch ordentlich, der Holm ist ja stark zurückgepfeilt) und das resultiert in schlechten Starthöhen. Der Rumpf ist sehr kurz, die haben immer ganz schön Mühe das Teil ordentlich zu kreisen. Da helfen auch keine Riesen-Seitenruder-Paddel und Gigaflaps mehr...
das ist der Eindruck den ich gewonnen habe nachdem ich auf einigen Wettbewerben die italienische Mannschaft damit beobachtet habe. Kann sein, dass das Teil in den Händen anderer Piloten vorteilhafter aussieht. Insofern war meine Aussage vielleicht ein bisschen vorschnell.

Grüße,
Michel

Arne
01.04.2005, 14:05
Moin!

Ich denke mal, das der Michel als erfahrener F3J-Wettbewerbspilot das schon sehr gut beurteilen kann. Wohl besser, als die aller meisten anderen hier auf dem Forum. Karl Hinsch nehme ich da mal noch raus.
Ist doch (gerade jetzt) mal ne Aussage mit Substanz und hebt sich damit vom forenüblichen Stil und ich sags mal deutlich teils unqualifizietem Gelaber deutlich ab.

Gruß Arne

Jörn Meyer
01.04.2005, 14:55
Bei einigen Eckdaten würde ich gern das Motiv erforschen:

- Gewicht bis ca. 2400g OK
- Spannweite bis 3500mm OK
- zweigeteilte Fläche ???Warum???
- Kreutzleitwerk ???gedämpft/Pendel? Warum?
- Voll Gfk/Cfk OK
- Windenstartfest OK
- Preis bis 800€ OK

Von dem Ausgangspunkt 'schweres Modell mit wenig Wölbung' ausgehend, ist es absolut logisch nach einem Modell mit besseren Thermikflugeigenschaften zu verlangen.
1. Das Modell könnte leichter werden
2. das Profil könnte mehr Auftrieb produzieren
3. am besten beides.

Sofern Du nicht Hardcore-F3J in Wettbewerbsform betreiben möchtest, ist ein Floater wie Sharon eher nichts, Vorschläge gehen eher in die Richtung "dünn-profilierter-leichter-an-F3B-angelehnter" F3J-Allrounder oder leichtes F3B-Wettbewerbsmodell. Wie Michel bemerkte: Superior.
Den Storks sieht man die starke Materialbelastung im Hochstart an. Das Heck vom Ier ist zu kurz. Der IIer funktioniert insgesamt schon besser. Auch die Hochstarthöhen sind beim IIer besser, reichen trotzdem nicht immer an die Spitzen-Ausgangshöhen einer Startergruppe heran. Die Mutmaßung über Energievernichtung durch aeroelastische Effekte bietet sich durchaus an.
Würde Robert auch 3teilige Flügel miteinbeziehen, gäbe es haufenweise gute, leistungsfähige, eben richtige F3J-Boliden (z.B.Eraser, Evolution, ...).

Übrigens: Wettbewerbsmodelle kann man schon angstfrei anfassen. Schließlich muß die Festigkeit ja irgendwo eingebaut sein. Trotzdem fliege ich sie lieber als daß ich sie durch die Gegend trage... ;)

Jörn

Robert G.
01.04.2005, 21:22
Hallo,

da bin ich wieder. Finde es super dass es eine so rege Diskussion geworden ist.

Zuerst mal zum Preis. Die 800€ sind Vergangenheit… wenn mit 1100€ die Flugleistungen dementsprechend sind – OK.

Die zweigeteilte Fläche… weniger Bauaufwand (OK, OK, ist nur einmal) schnelleres Auf- Abbauen am Platz, Mittelteil muß vom Rumpf wegen Platz (eigentlich auch keine echter Grund…), weil ich mir das eben einbilde – das ist jetzt aber ein wichtiger Grund :D

Kreuzleitwerk & Pendelleitwerk:
Kreuzleitwerk soll bei höheren Geschwindigkeiten (Hangflug in den Alpen) kein „Pendeln“ haben und wie ich finde, lässt sich auch besser einstellen als V-Leitwerk, außerdem gefällt es mir besser
Pendelleitwerk wegen einfacher Anpassung der EWD/Schwerpunkt – Thermik oder Hangflug.

Wettbewerbsambitionen habe ich keine, ich will einfach schwache Thermik ab um 50-100m Höhe nutzen (geht mit Scaleseglern meist nicht), ohne Prop oder F-Schlepp auf Ausgangshöhe kommen und verheize gerne die gewonnene Höhe. Windenstart mit Schuß ist geil :D :D

Da wäre doch ein F3B-Modell genau richtig. (F3J sind mir dann doch zu langsam) Wie ich mittlerweile weis, ist eine (relativ) geringe Flächenbelastung nicht alles. Meine kleine Solution I 2,68m wiegt 2,5kg und hat ca. 56g/dm², dabei ein sinken um 0,6m/s. Der Storm hat rund 46g/dm², das Sinken ist aber kaum besser… als Laie… müsste am Profil liegen. Dagegen kommt die Solution nicht richtig auf Höhe und wird auch nicht schnell – zu großer Widerstand.

Meine Überlegung deshalb:
- Gewicht bis ca. 2400g, das Aufballastieren ist ja kein Problem
- dünnes Profil wegen Schnellflug
- Voll Gfk/Cfk wegen Festigkeit für Winde (und Schnellflug)

Der Windenstart wird langsam, wobei ich das Modell selber starte (am Rumpf hinter der Fläche gehalten) und dadurch sicher 10-20m Höhe verschenke.

http://www.rc-network.de/upload_02/forum_0002/1112383315.JPG

http://www.rc-network.de/upload_02/forum_0002/1112383344.JPG
.
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PS: kennt jemand den Furio? Vertrieb Modellbau Pollack

[ 06. April 2005, 22:51: Beitrag editiert von: Robert G. ]

Marc K.
07.04.2005, 19:33
Schau mal bei EBay vorbei. Da steht gerade ein Masterpiece drin! Fliege selbst einen und kann nur sagen, absolut geiles Teil!!! :D

Robert G.
07.04.2005, 19:46
Danke Marc K. - habe ich schon gesehen.
Glaube aber nicht, daß er unter 2,5kg sein wird. Die Flügel beim Storm sind je Seite rund 90g schwerer. Und der Storm fliegt mit 2,9kg.

Hans Rupp
07.04.2005, 20:15
Hallo,

den hatte ich ihm ja schon vorher empfohlen, aber Robert wollte nicht.

Hans

Arne
07.04.2005, 21:36
Tach zusammen!

Der Masterpiece auf Ebay ist meiner. Mal davon ab, dass die Flügel bezüglich Steifigkeit und Festigkeit wie der restliche Flieger einige Ligen höher spielen als ein Storm, ist der Gewichtsvergleich völlig ohne Hand und Fuß. Bei mir sind Rumpf und Leitwerk, also gerade nach hinten raus viel leichter als bei nem Storm. Ich kann das Gewicht des MP ganz gut einschätzen, ist nicht mein erster. Könnten evtl. 2450 werden, mehr nicht. Das sind übrigesn dann knapp 38 g/m² reine Flächenbelastung.
Nix gegen nen Storm, der hat nen ganz ordentliches Preis-Leistungsverhältnis. Aber bei dem Vergleich müßte ich eigentlich beleidigt sein ;)

Gruß Arne

Robert G.
07.04.2005, 23:16
Original erstellt von Arne:
Tach zusammen!

Aber bei dem Vergleich müßte ich eigentlich beleidigt sein ;)

Gruß ArneHi Arne, da wäre ich dir auch nicht böse. ;) weil ich da noch zu wenig Erfahrungen habe. 500g weniger ist aber schon ne Menge da die Flächen nur 2x 90g leichter sind. Also klar mein Fehler.

Wie du schon geschrieben hast, war das Preis-Leistungsverhältnis beim Storm ausschlaggebend. Wußte ja nicht, daß mir diese Besenstielflieger richtig Spaß machen.

[ 07. April 2005, 23:21: Beitrag editiert von: Robert G. ]

Robert G.
07.04.2005, 23:17
sorry doppelpost

[ 07. April 2005, 23:21: Beitrag editiert von: Robert G. ]

Jörn Meyer
08.04.2005, 12:23
Hallo Robert,

das ist aber ein ganz schöner Spagat, den Du da hinlegst:

"Wettbewerbsambitionen habe ich keine, ich will einfach schwache Thermik ab um 50-100m Höhe nutzen (geht mit Scaleseglern meist nicht), ohne Prop oder F-Schlepp auf Ausgangshöhe kommen und verheize gerne die gewonnene Höhe. Windenstart mit Schuß ist geil [....]

Meine Überlegung deshalb:
- Gewicht bis ca. 2400g, das Aufballastieren ist ja kein Problem
- dünnes Profil wegen Schnellflug
- Voll Gfk/Cfk wegen Festigkeit für Winde (und Schnellflug)"

Thermikfliegen/Floaten in 50-100m Höhe bei schwacher Thermik mit einem schnellflugprofilierten ca. 2,2-2,4kg leichten/schweren F3B-Modell, das mit der Winde leicht über 250m Höhe geschossen werden kann.

Paßt für mich irgendwie nicht wirklich zusammen...

;) Jörn

[ 08. April 2005, 12:24: Beitrag editiert von: Jörn Meyer ]

jwl
08.04.2005, 12:40
meine empfehlung flieger so um die 2500mm fläche so um die 47 dm2 gewicht unter 1500g mit balast 2000g.
profil HN-354.

gruss jwl

michel21
08.04.2005, 16:22
Lieber Robert,

um offen zu sein: an Deiner Stelle würde ich nicht so ewig zaudern, sondern endlich diesen Masterpiece kaufen. Ich bin sicher der macht Dich glücklicher als alles andere, was Du bisher geflogen hast zusammen.
Zu F3B-Fliegern kann ich sonst nicht viel sagen, weil ich "nur" einen Stratos 5 selbst besitze. So kann ich ihn also nur mit meinen F3J-Modellen vergleichen. Er hat größeren Aktionsradius, die Starts sind höher, bei Wetterlagen mit schwacher Thermik bleibt er besser daheim. Wenn Du Infos zu dem Flieger suchst:
Paul Schneider (http://www.paul-schneider-modellbau.de/)
Leider ist der Stratos teuer, kostet über EUR 1100.

Hans Rupp
08.04.2005, 16:38
Tja,

bin gespannt was der MP in ebay bringt. Wenn nicht genug geboten wird, werde ich vielleicht noch schwach. Hätte ich keine Europhia und eine Sack angefangener Projekt die alle nach einem noch größeren Sack an Servos, Empfänger und anderen Dingen schreien wäre er meiner, die Farbgebung find ich so g...ut :) . So hoffe ich für Arnes und meinen Kontostand, dass es so hoch geht, dass ich nicht kaufen muss ;)

Die Höhen mit dem Storm sind für den Anfang gar nicht schlecht. Bei Windstille kriegen die Cracks mit einer Estrella oder vergleichbarem so 270-280m raus. Bei Wind sind es auch mal 300m und mehr. Mit einer weiche GFK-Schalbbermöhre sind es gelich 50m weniger, und da liegt der Storm wohl drüber.

Also MP kaufen oder mit dem Storm einfach weitertrainieren. Ich kann nicht glauben, das dem sein geringstes Sinken so hoch sein soll. Da geht noch was Robert.

Hans

Robert G.
08.04.2005, 17:00
Pech für den Masterpiece.

Nach einem sehr netten Gespräch mit Herrn Habe, wird es der Furio.
Auch flottes Profil aber rund 600g leichter als der Storm. Der Storm hat mit der momentanen Einstellung ein Sinken von ca. 0,55-0,60m/s. Der Furio kann nur besser werden.

Was die Windenstarthöhe angeht - glaube, da muß erst mal eine neue Batterie her und an der Technik muß ich noch üben. Derzeit klinke ich bei ca. 160-170m aus. Der "Schuß" mit rund 60m ist noch zu wenig.

Ein Dank an alle die sich an der Diskussion beteiligt haben. Bin nun wieder um einiges klüger.

http://www.rc-network.de/upload_02/forum_0002/1112971862.JPG

http://www.rc-network.de/upload_02/forum_0002/1112972410.JPG

[ 08. April 2005, 17:49: Beitrag editiert von: Robert G. ]

Arne
08.04.2005, 17:26
Hi Robert!

Das macht nix, ich denke, da gibt es noch genug Interessenten.

Ich hatte wie Jörn auch ein wenig das Gefühl, dass du nach der vielzitierten eierlegenden Wollmilchsau suchst, natürlich noch für halbwegs wenig Geld. Und obwohl gute F3B-ler schon in die Richtung gehen, gibt es die halt nie und wird es auch nie geben.
Egal ob nen Masterpiece, Furio oder sonstwas.
Den Flieger, der nen Furzbart kurbelt wie die besten J-ler, rennt wie die Pest und ballerhart ist, gibt es halt nicht.

Im Sinne einer F3B-Auslegung (das sind in allen Punkten komplette Kompromißflieger) bewegen sich die Flieger da halt noch in unterschiedlichen Bereichen. In F3B sind zwei grobe Tendenzen wohl
1. etwas höher gewölbt, über ein nicht zu dünnes Profil recht hart, gute Startleistung, die dann im Wetbewerb zur guten Leistung beiträgt. Z.B Wobbegong
2. die eher flutschigen Flieger mit weniger Wölbung und schnellerer Auslegung, eher dünneren Flügeln (etwas aufweniger steif zu bekommen). Rennen besser, haben bei ruhigem Wetter u.U. mal nen paar m Höhe weniger. Z.B. Caracho
Dazwischen gibt es natürlich noch reichlich.
Wen man sich z.B. Loggerdaten von Estrella- und Carachostarts anguckt (mit jeweils guten piloten am Knüppel zu gleiche Zeitpunkt!) relativieren sich die Dinge eh doch wieder ganz gut.

Die Unterschiede (als Basis nen wirklich guter Flieger) treten dann aber m.M. nach hinter Wetter, Taktik, Erfahrung, Übung auf einem Modell und vor allem Pilotenkönen deutlich zurück und sind für den Freizeitpiloten damit nicht wirklich so wichtig.

Ich denke, nen Furio wird für deinen Zweck schon ganz gut passen.

Gruß Arne

[ 08. April 2005, 17:31: Beitrag editiert von: Arne ]