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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Motor stoppt, weisser Rauch, Einschlag!



Ösi
14.06.2011, 10:08
Hallo liebe EDF-Kollegen,

Wie im "Graupner-Hawk-Thread" beschrieben, ist das auch uns schon ein paar Mal passiert.
Leider konnten wir nie herausfinden, welche Komponente zuerst versagt hat.

Es ist uns auch klar, daß bei BEC dann nix mehr geht, weil der Regler auch stirbt.

Aber auch bei Verwendung einer extra Empfängerstromversorgung ist schon vorgekommen, daß dann kein Ruder mehr funktionierte.
Offensichtlich hat der Regler dann über sein Impulskabel den Empfänger kurz geschlossen.

WAS KANN MAN DA TUN?


Fliegergruss,
Rainer

Ron Dep
14.06.2011, 10:38
Offensichtlich hat der Regler dann über sein Impulskabel den Empfänger kurz geschlossen
Eher selten und unwahrscheinlich, würde ich meinen. Wie meinst du "offensichtlich"?

dogy
14.06.2011, 11:02
was hälst du von einem optokoppler wie von YGE angeboten? Da dürfte das meiner meinung nicht passieren.

gruß jörg

Ösi
14.06.2011, 13:42
Hi Ron Dep,

Nachdem wir das bisher im Nachhinein nie mehr feststellen konnten, weil alles nach den Einschlägen verbrannte, war diese Vermutung unsere einzige plausible Erklärung, warum trotz extra Empfängerstromversorgung nix mehr funktionierte.

Oder hast Du eine Erklärung, warum nix mehr funktioniert wenn zuerst der Motor und dann auch vermutlich der Regler abraucht, wir aber dennoch Strom/Spannung am Empfänger haben sollten weil wir "ohne BEC" mit eigenem EmpfängerAkku geflogen sind.

Deshalb "offensichtlich", weil für uns keine andere Erklärung da war.

Gruss,
Rainer

Ösi
14.06.2011, 13:47
Hi Jörg,

Wenn ich das richtig verstehe, ist dann eine galvanische Trennung vorhanden und ein Kurzschluß im Regler-Impulskabel könnte den Empfänger nicht mehr "runterziehen".

Das wäre wohl gemeinsam mit einer externen Empängerstromversorgung eine Lösung, wo zwar der Motor und u.U. auch der Regler abrauchen kann, ein Totalverlust aber vermeidbar wäre, wenn die Höhe noch ausreichend ist.

Wer bietet sowas noch an? In den "günstigen" Klassen wie 70er und 90er wohl niemand, oder?

GIbts sowas im "Tuningmarkt", oder kommt man dann um einen YGE nicht herum?

Gruss,
Rainer

tflachz
14.06.2011, 14:56
Rainer,

da hast du was nicht richtig verstanden:

Es gibt Regler mit Optokoppler, da kann so was erst gar nicht passieren, denn da brauchst du auf jeden Fall einen Empfängerakku.

Aus jedem Regler mit BEC kannst du mit dem YGE-Kabel einen Opto-Regler machen.

Dieses gibt es um die 13€ bei verschiedenen Händlern.

Gruß
Thomas

Ösi
14.06.2011, 15:19
Hi Thomas,

Wusste gar nicht, daß es so ein Kabel gibt, welches galvanisch entkoppelt.
Heisst aber auch, daß das BEC dadurch unwirksam wird, und ein extry Empfängerakku zwingend notwendig ist, ja?

Da schau ich mal be Schulze rein und poste den Link, wird wohl viel von uns interessieren.

Danke,
Rainer

tflachz
14.06.2011, 15:28
@ Rainer,

ja, du brauchst zwingend einen Empfängerakku oder externes BEC.

Wieso Schulze; das YGE Kabel ist von Heino Jung (=YGE).

Gruß

Thomas

Ösi
14.06.2011, 15:32
Hi an Alle,

Jetzt bin ich schon soooooooooooo alt und weiß da nix davon.
DANKE,

Da hätt ich mir so manchen Totalausfall erspart!

http://www.yge.de/artikel.php?search=ygeopto

ich hoffe, daß die Firma YGE nichts dagegen hat, wenn ich hier eine Seite Ihrer HP darstelle.

mit besten Grüssen,
Rainer

Ösi
14.06.2011, 15:33
Ja, ich bin ein Dödl!

:-) Rainer

MarkusN
14.06.2011, 16:17
Es gibt Regler mit Optokoppler, da kann so was erst gar nicht passieren, denn da brauchst du auf jeden Fall einen Empfängerakku.Jein. Da der Optokoppler auf der brennenden Platine sitzt, ist da immer noch ein gewisses Risiko, dass der Impulseingang kurzgeschlossen wird.

Das Kabel ist also diesbezüglich besser (solange Du den Optokoppler nicht auf den Regler bindest...)

Ich frage mich allerdings auch, ob Impulsausgänge nicht besser abgesichert sind. Ein einfacher Kurzschluss darauf darf eigentlich nicht die Anlage ausser Betrieb setzen.

Von einem brennenden Regler aus kann aber natürlich noch mehr über eine davon ausgehende Leitung kommen.

Ösi
14.06.2011, 17:01
Hi nochmals,

Jetzt muss ich aber mal scharf nachdenken!
Wenn der Regler kein BEC hat, und über das Optokopplerkabel galvanisch entkoppelt ist, geht da gar nix, oder?

Wo tät denn der Regler dann seinen Versorgungsstrom bekommen?

Damit ist das Problem nur teilweise gelöst, oder?

RICHTIG fette Regler haben kein BEC, somit wieder zurück zum Anfang --> "Reglerbrand ist Totalverlust?"

Ähm............?


Gruss,
Rainer:eek:

Okke Dillen
14.06.2011, 17:44
Hi,


Hi nochmals,

Jetzt muss ich aber mal scharf nachdenken!
Wenn der Regler kein BEC hat, und über das Optokopplerkabel galvanisch entkoppelt ist, geht da gar nix, oder?
wenn "gar nix" heißt: kein brandroblem, dann ist das korrekt ;)


Wo tät denn der Regler dann seinen Versorgungsstrom bekommen?
vom Akku, wie immer ;)


Damit ist das Problem nur teilweise gelöst, oder?
nö, ganz ;)


RICHTIG fette Regler haben kein BEC, somit wieder zurück zum Anfang --> "Reglerbrand ist Totalverlust?"

Ähm............?


Gruss,
Rainer:eek:
nee, wenn der brennt, hat der RX immer noch Saft, weil er ihn ja nicht vom ESC bekommt, sondern vom Extraakku, dann kann auch der Flugakku brennen, ist egal, weil der RX ja seinen eigenen hat. Bleibt nur zu hoffen, daß man die fliegende Fackel dann noch zum Platz geflogen bekommt...

;) o.d.

Ösi
15.06.2011, 08:22
Hallo Okke,

Wenn ein Regler KEIN BEC hat, benötigt er eine Versorgungsspannung in PLUS und MINUS gehalten. Natürlich auch noch nen IMPULS. Das wird normalerweise durch sein Kabel zum Empfänger erledigt.

D.H.:
Ein Regler OHNE BEC kann nicht durch ein Optokopplerkabel mit Strom versorgt werden, weil eben "Galvanisch getrennt". Der Optokoppler gibt nur den IMPULS weiter, keine Spannung und somit auch keinen Strom.

Eine Möglichkeit wäre, nur für den Regler eine kleine BEC-Einheit an die Stecker zum Akku an zu löten.
Die liefert dann die Spannung nur für den Regler. Den Impuls bekommt er über das Optokopplerkabel.

Hier ist natürlich jeder aufgerufen, mich eines Besseren zu belehren.
Lieber gebe ich öffentlich zu, nix von Elektronik zu verstehen als nochmals einen Totalverlust durch Reglerbrand zu erleiden.

Gruss,
Rainer

Helmi74
15.06.2011, 08:47
Der Regler wird auch bei Dir hoffentlich vom Antriebsakku mit Strom versorgt. Der Empfänger dann künftig vom Empfängerakku bzw evtl einem eigenen, externen BEC.

MarkusN
15.06.2011, 10:10
Wenn ein Regler KEIN BEC hat, benötigt er eine Versorgungsspannung in PLUS und MINUS gehalten. Natürlich auch noch nen IMPULS. Das wird normalerweise durch sein Kabel zum Empfänger erledigt.
Oooookay. Dann hast Du also im "Impulskabel" alle drei Leiter belegt? Das erklärt natürlich, warum der brennende Regler den Empfänger kurzschliessen kann. Wenn da ein Kurzer zwischen Plus und Minus entsteht, dann kann nur noch der Durchgangswiderstand des Anschlusskabels den totalen Spannungszusammenbruch bremsen.

Helmi74
15.06.2011, 10:12
Was Markus damit sagen will: Wenn du den Empfänger nicht mit Strom vom Regler versorgen willst, dann trennst du im normalfall die Plusleitung (rot) der dreiadrigen Verbindung zwischen Regler und Empfänger durch. Hast Du das nicht gemacht tritt das von Markus gesagte ein. Da liegt dann wohl die Ursache.

Ösi
15.06.2011, 10:35
Der Regler wird auch bei Dir hoffentlich vom Antriebsakku mit Strom versorgt. Der Empfänger dann künftig vom Empfängerakku bzw evtl einem eigenen, externen BEC.

Hallo Frank,

Das ist es eben, was ich nicht glaube oder absolut genau weiß!

Wird ein "REGLER OHNE BEC" vom Antriebsakku mit seiner Betriebsspannung für die Elektronik versorgt?
Wenn JA, hätte er ja ein eigenes kleines BEC. Er müsste ja dann mit einer kleinen Schaltung die jeweilige Spannung des Antriebsakkus auf seine Betriebsspannung der Reglerelektronik herunterregeln/spannen.

ABER Nummer 1:
Wie bekommt er den Impuls vom Empfänger? Das Minus der Regler-Eigenen Spannung müsste das selbe Potenzial haben, wie das Minus am Empfänger! Das ist bei 2 getrennten Spannungen (einmal etra am Empfänger, einmal extra am Regler) für mich nicht erklärlich.

ABER Nummer 2:
Dann würde der Regler aber auch diese eigene Spannung am normalen Empängerkabel an PLUS und MINUS anliegen haben müssen, da sonst weder ein Potenzial für den Impuls bei normalen Kabeln vorhanden ist, noch der Optokoppler funktionieren kann!

Wenn aber am Kabel des Reglers nun die Reglerspannung anliegt, würde der Empfänger auch über einen solchen Regler mit Saft versorgt (Plus und Minus sind ja über alle Empfängerausgänge/Eingänge=Batterie als Stromschienen verbunden.

Damit müsste der Empfänger auch bei Reglern ohne BEC (wie von Dir beschrieben) OHNE EXTRA EMPFÄNGERSTROMVERSORGUNG funktionieren!

Also die Fragen für uns alle sind:
Wie funzt so ein Optokoppler auf der Eingangsseite und am Ausgang?
und
Haben Regler OHNE BEC eine Spannungsversorgung aus dem Antriebsakku?

Ich bin geneigt zu behaupten, Regler OHNE BEC haben KEINE EIGENE SPANNUNGSVERSORGUNG aus dem Antriebsakku!

Wie immer ist es mir lieber, mich zu irren als nochmals wegen "So einem blöden Fehler" ein Modell komplett abschreiben zu müssen.

Auch wundert es mich, daß YGE eplizit die Verwendung Ihres Optokopplerkabels für BEC-Regler anbietet, und Regler OHNE BEC nicht erwähnt.

Lustiches Thema, was?

Gruss,
Rainer

Helmi74
15.06.2011, 10:47
Ich glaub du unterliegst da einem Verständnisproblem:

1. Regler mit BEC versorgen über das BEC den Empfänger mit Strom - nicht umgekehrt.

2. Bei Reglern ohne BEC wird der Empfänger von einem Empfängerakku (alternativ von z.B. LiPos mit einem externen BEC) mit Strom versorgt.

In beiden Fällen versorgt der Antriebsakku den Regler mit Strom. Auch wird in beiden Fällen der Impuls vom Empfänger zum Regler geschickt um darüber die Drehzahl des Motors zu beeinflussen.

Wenn dir das als Fakt nicht ausreicht, dann musst Du dich wohl tiefer in die Thematik wühlen oder dich von einem experten hier aufklären lassen, der dir sagen kann warum das so ist und wie die elektronische Lösung seitens des Reglers aussieht, aus Erfahrung kann ich dir aber sagen _dass_ es so ist ;-)

tflachz
15.06.2011, 10:54
@ Helmi

Es gibt auch noch:

3. Regler mit OPTO- Eingang. Nicht jeder Regler ohne BEC hat eine Potentialtrennung !

Grüße

Thomas

Helmi74
15.06.2011, 10:59
@tflachz aber auch bei diesen Reglern versorgt sich der Regler vom Antriebsakku und der Empfänger über eine eigene Stromversorgung und der Impuls geht vom Empfänger zum Regler, also quasi 2. oder seh ich was falsch?

tflachz
15.06.2011, 11:18
Haben Regler OHNE BEC eine Spannungsversorgung aus dem Antriebsakku?

Ich bin geneigt zu behaupten, Regler OHNE BEC haben KEINE EIGENE SPANNUNGSVERSORGUNG aus dem Antriebsakku!

Auch wundert es mich, daß YGE eplizit die Verwendung Ihres Optokopplerkabels für BEC-Regler anbietet, und Regler OHNE BEC nicht erwähnt.

Gruss,
Rainer

- Regler ohne BEC haben natürlich ein "inneres BEC", denn da sind Microcontroller am Werk und die brauchen geregelte Spannung. Diesen Strom hohlen sie sich von dem Antriebsakku

- der Regler von YGE ohne BEC haben schon eine Optokoppler und brauchen darum keinen (und können auch mit nicht betrieben werden).


Gruß

Thomas

-

tflachz
15.06.2011, 11:24
@ Frank,

ja ,schon richtig,

aber ohne Optokoppler erfolgt halt keine Potentialtrennung, und wenns halt richtig schief geht dann kann halt noch mal ein Kurzschluss entstehen und der Empfänger funkioniert nicht mehr.

Wobei alle "vernünftigen Regler" ein Optokoppler haben sollten.

Gruß

Thomas

Ösi
15.06.2011, 12:34
@ Frank,

ja ,schon richtig,

aber ohne Optokoppler erfolgt halt keine Potentialtrennung, und wenns halt richtig schief geht dann kann halt noch mal ein Kurzschluss entstehen und der Empfänger funkioniert nicht mehr.

Wobei alle "vernünftigen Regler" ein Optokoppler haben sollten.

Gruß

Thomas

Hallo Thomas,


In der Zwischenzeit hab ich mich mal aufgeschlaut, (naja, weiß jetzt mehr als vorher - aber ob das reicht?)

Die Regler mit BEC + Optokoppler entkoppeln meist nur das Signal.
Plus und Minus des Regler-BEC's wird natürlich über das Kabel zum Empfänger geleitet.
Bei solchen Reglern isses einfach:
Regler tot - keine BEC-Versorgung mehr, Modell tot!


Bei Reglern ohne BEC, aber mit Optokopplern kann theorethisch wirklich eine galvanische Trennung aller Potenziale erfolgen, wir wissens aber nicht.
Hyperion trennt nur das Signal.

Wir sollten nicht vergessen, daß 1 Optokoppler auch nur eine Leitung elektrisch trennt!


Und für mich gilt ab jetzt:

Kein durchgehendes Kabel mehr vom Regler zum Empfänger, und:
Es wird nur mehr mit einer eigenen Empfängerstromversorgung geflogen, hoffentlich ausreichend dimensioniert ;-)

Ich werde ab nun eine komplette galvanische Trennung im Dreiadrigen Kabel zum Empfänger anstreben.
Galvanische Trennung heißt für mich: Es gibt keine elektrisch leitende Verbindung! (Keine Litze!)
Das gilt für alle drei Adern des Kabels!

Ob ich dann den Regler extra bestromen muss oder nicht = MIR WURSCHT!

Na schau mer mal, ob es auch so machbar ist.
Ich geh jetzt das Opto-Kabel von YGE kaufen und werde dann an dessen Ausgang Richtung Regler messen, ob da nur das Signal rauskommt, oder Plus und Minus auch!
Wenn nur mehr das Signal kommt, bin ich zufrieden!

Nachdem auf der Empfängerseite des Optokopplerkabels eine Leuchtdiode (zwischen Minus und Impuls) den Impuls sendet, und auf der Reglerseite sowas wie eine Solarzelle eine gleichwertige Spannung/Frequenz zwischen Minus und Impuls erzeugt, sollte eine komplette galvanische Trennung möglich sein.

Näheres sobald ich das Kabel habe,

Fliegergrüsse,
Rainer

tflachz
15.06.2011, 13:02
Rainer,

tut mir sorry:
Aber wenn mans richtig macht, dann erfolgt mit Optokoppler eine komplette galvanische Trennung.

- warum sterben bei dir die Regler?

Ich flieg seit Jahren mit BEC und hatte bis heute keinen einzigen Ausfall, auch ist mir noch nie ein Regler hochgegangen obwohl schon der eine oder andere Motor gestorben ist.

Gruß

Thomas

stefimat
15.06.2011, 14:57
Hallo Thomas, hallo Rainer,

...
- warum sterben bei dir die Regler?
...

Genau da sehe ich auch den "Handlungsbedarf".

Sicherlich, mit eigener Stromversorgung kann man bei Reglerbrand noch eine "Zeit lang"
fliegen, nur, wenn Feuer an Bord ist, dann gehen alle Systeme nur noch eine mehr oder weniger "kurze Zeit"... Ob's zur Landung reicht... wer weis...

TROTZDEM: externe BEC ist besser,... entkoppelt noch besser...
(meine persöhnliche Vorliebe: ich fliege oft mit extra BEC...)

Aber noch mal zurück zu der Frage von Thomas:

...
- warum sterben ... die Regler?
...

Deshalb habe ich auch in dem "Graupner Hawk Thread" (war ja der Auslößer für diesen Thread, da Roland dort seine Hawk durch Feuer an Bord vollständig verloren hat)
bereits schon geschrieben:


...
Was hier aber schon auffällt, daß zwei verschiedene Regler das gleiche verursachen.
Das spricht eigentlich gegen den Regler als "Fehlerquelle" sonder eher dafür,
daß der Regler durch ... ??? was auch immer ???... in einen Zustand kommt, daß er nicht mehr richtig arbeitet.
....
Im Prinzip stimme ich Dir ja zu, der Regler ist das, was als erstes den Dienst versagt hat.
Nur das "Warum"??

Ich denke, das "was auch immer" ist das, was es zu finden gilt, damit nicht noch mal so was passiert.
...

So sehe ich es hier auch,
es sollte in jedem Fall geklärt werden, WARUM ein Regler ausfällt, und im
schlimmsten Fall (leider oft) Feuer fängt.

Ich selbst habe bei der Auswahl der Regler bei Impellern immer ein ungutes Gefühl,
denn:
- Spannung (ergibt sich durch Anzahl der Zellen... klar,)
- Strom kann gemessen werden. (entweder im Stand, oder noch besser im Flug)
=> Überprüfung der Reglerdimensionierung möglich.
- Doch was ist mit der Drehzahl??
Wer sagt mir daß ich da richtig bin?

Beim Heli (da komme ich her...) ist die Konstanz der vom Regler vorgegebenen Drehzahl
des Motors --> Getriebe --> Rotor ganz wesentlich, und messbar.
(Klares Kriterium für/gegen einen Regler)

Nur beim Impeller ist das was anderes, die wirkliche Drehzahl ist doch meistens nicht bekannt. (eventuell die Drehzahl im Stand, nicht aber in der Luft, und schon gleich garnicht
bei Lastwechsel...)

Woher weis ich, ob der Regler da im grünen Bereich läuft.
Ich "VERMUTE" daß da oft der Fehler begraben liegt.
Wenn der Regler aus dem "Tritt" kommt, können sehr hohe Ströme entstehen.
=> irgendetwas stirbt / wird überlastet / brennt in Folge

Was meint Ihr dazu?

CU l8er Stefan

tflachz
15.06.2011, 15:14
@ Stefan,

Danke für deinen Beitrag.

Aber selbst die Drehzahl ist heute kein Hexenwerk.
Datenlogger z.B: SM Modellbau helfen sehr bei der Fehlereingrenzung - und mit Telemetrie kann man auch noch in der Luft reagieren, z.B. bei plötzlichen Stromanstieg zum Bespiel Entmagnetisierung des Motor. Gas raus und schnell landen!
Oder bei Spannungseinbruch wenn mal ein Akku hopps geht: Landen, fürs BEC hat es bis jetzt immer gereicht

Gruß

Thomas

Ösi
15.06.2011, 15:51
Hallo,

Wir wissen noch nicht, ob zuerst die Regler und dann die Motoren, oder umgekehrt.
Eines stimmt aber. Wir bei uns betreiben beide Partner ganz sicher im absoöuten Grenzbereich!

Bis zu 115 Ampere bei 5-10 Zellen sind keine Seltenheit bei 90ern.
Auch habe ich immer sehr viele Flüge auf den Antrieben bei sehr viel Vollgasanteil.
Ebenfalls habe ich noch keine Sensoren im Flieger (Futaba)

Bloß eine Tankuhr bringt da noch nichts, da brauchts schon die Ampere auch! Da bin ich ganz bei Euch.
Daß bei mir im Schnitt einmal im Jahr irgendein Antrieb aufraucht, stört mich nicht mehr wirklich. Wenn ich den Schaden aber nur auf den Motor eingrenzen könnte, wär das super.
ich werde mir wohl eine Telemetrievariante besorgen müssen, möchte aber weiterhin Futaba-Empfänger fliegen.

Bloß das Letztemal habe ich einen dieser billigen chin. Aussenläufer mit dem Heck-Konus im MIDI verwendet.
6s. bei 60 Ampere, am Boden laufen lassen, war kein Problem (nagelneuer 90 Ampere-regler)
Leider kein Timing oder Polzahl programmiert, ist aber ein Regler für Aussenläufer.

Im Flug ist dann die Drehzahl immer wieder eingebrochen nach 3-6 sec. Vollgas.
Also runter, reingschaut, eine kaputte Zelle entdeckt, anderes Zellenpack rein, rauf, wieder dasselbe!
Da war dann mein Fehler! ich hätte sofort wieder runter müssen, bin aber oben geblieben und nur Halbgas geflogen bis zum "Magic Smoke Impact".

Da war ich wohl "lernresistent"!

Bis auf dieses einemal, wo offensichtlich der Regler von Haus aus kaputt war und nach ca. 1 Minute Laufzeit so warm wurde, daß er nicht mehr richtig funktionierte, war es wohl immer der Motor! Die eine Zelle die soooo dick war und heiß, hatte unter Last gaube ich ja noch immer ca. 2,9 Volt beim Überprüfen.

Wir nudeln die Motoren so her, daß da wohl die Wicklungen auf Dauer einen Schaden davontragen, und die Magnete wahrscheinlich auch entmagnetisieren.
Dann nimmt der Motor wohl sehr viel mehr Strom auf und das möglicherweise noch unsymetrisch auf die Wicklungen verteilt.

Das ist momentan unser Erklärung, warum bei unserer Gruppe immer wieder mal ein Antrieb aufraucht.

Mehr Gemeinsamkeiten haben wir noch nicht gefunden bei diesen Vorfällen.

Rauchende Antriebe sind aber nur das Randthema für mich.
Mir gehts darum, wenn es wieder einmal passiert und davon gehe ich aus, daß das Modell noch steuerbar bleibt.

Also habe ich noch etwas zu ändern in Zukunft:
KEIN FLUG mehr ohne Telemetrie!

Vollkommen galvanische Trennung aller drei Adern des Kabels vom Regler zum Empfänger und extra Stromversorgung für den Empfänger ebenfalls.

Gruss,
Rainer

GePo
15.06.2011, 16:07
KEIN FLUG mehr ohne Telemetrie!
Gruss,
Rainer

Hallo "lernresistenter" Rainer,

ich freu mich über deine kürzlich getätigte "Aussage"!!:D;)

Dann aber bitte auch auf die Telemetrie reagieren - denn wenn du endlich weisst wie viele Amperes der Antrieb zieht, schützt das alleine nicht form Abrauchen ... ;)

Hochachtungsvoll (wegen der Rekonstruktionsgeduld + kreativen Baukunst)
Tschortschi :D

stefimat
15.06.2011, 16:25
Hallo Rainer,

...
Ebenfalls habe ich noch keine Sensoren im Flieger (Futaba)

Bloß eine Tankuhr bringt da noch nichts, da brauchts schon die Ampere auch! Da bin ich ganz bei Euch.
...
Tja, geht mir genauso, momentan bin ich da auf ein externes, günstiges Telemetriesystem umgestiegen, daß ich momentan in fast allen Modellen verwende.
=> mindestens alle einzelnen Zellen werden überwacht, und notfalls akkustisch gewarnt.
wenn das Modell etwas mehr Gewicht verträgt, ist auch ein Ampere und Temp. Sensor drin.
=> Strom und Verbrauch... und Regler / Akku-Temp.


Hallo,

Wir wissen noch nicht, ob zuerst die Regler und dann die Motoren, oder umgekehrt.
Eines stimmt aber. Wir bei uns betreiben beide Partner ganz sicher im absoöuten Grenzbereich!

Bis zu 115 Ampere bei 5-10 Zellen sind keine Seltenheit bei 90ern.
Auch habe ich immer sehr viele Flüge auf den Antrieben bei sehr viel Vollgasanteil.....

Das ist eventuell gar nicht so kritisch,
wenn der hohe Strom noch innerhalb der gangegebenen Dauerlast ist,
immer Vollgas... = Dauerlast... die Meisten Regler mögen Dauer-Voll-Last lieber, da voll durchgeschalten...)

ABER,
wenn der Regler/Motor aus dem Tritt kommen, daß macht mir Sorgen.
(Beim Heli selten, da ein Freilauf eingebaut,
ich habe mal die Drehzahl am Regler UND die Drehzahl am Rotorkopf parallel
per Logger aufgezeichnet, Upps.. => die Last geht da schon mal in's negative!!)

Aber beim Impeller???
was passiert da dann?
Bremsen? Generatorwirkung / = Gegenstrom ? oder??


...
Mir gehts darum, wenn es wieder einmal passiert und davon gehe ich aus, daß das Modell noch steuerbar bleibt.

Also habe ich noch etwas zu ändern in Zukunft:
KEIN FLUG mehr ohne Telemetrie!
...

=> da bin ich ganz bei Dir!
Telemetrie / Logger, damit man weis, in welchem Bereich man sich bewegt,
und extra (starkes) BEC (getrennt)!

CU l8er Stefan

stefimat
15.06.2011, 16:32
Hallo Thomas,

...
Aber selbst die Drehzahl ist heute kein Hexenwerk.
Datenlogger z.B: SM Modellbau helfen sehr bei der Fehlereingrenzung -...

Richtig, ich sehe schon, meine Impeller werden auch mal so ausschauen, wie mein
"Mess-Heli" ;-))

Da habe ich den Fall ja schon mal dokumentiert,
ich habe mal beim Heli die Drehzahl am Regler UND die Drehzahl am Rotorkopf parallel
per Logger aufgezeichnet, Upps.. => die Last geht da schon mal in's negative!!)
=> Beim Heli kein Problem, da ein Freilauf eingebaut ist, => Energie geht in den Rotor.

Aber beim Impeller???
was passiert da dann?
Bremsen? Generatorwirkung / = Gegenstrom ? oder??

Weist Du da was?

Telemetrie wird bei mir auch immer wichtiger, gerade bei den Impellern,
da der "Verbrauch" doch sehr von den Figuren / Flugstil abhängt.

CU l8er Stefan

tflachz
15.06.2011, 16:53
@ Stefan

...leider weis ich nichts genaues..

bis auf:

Wenn du beim Impeller das Vollgas im Sturzflug wegnimmst, wird der Impeller kaum hochdrehen .

Auch ist hier der schlechten Wirkungsgrades des Impeller von Vorteil.
Wenn Generatorbetrieb dann so weing Leistung, daß dies die Schottkydioden der Reglers verkraften. In den Akku wird eh nicht zurückgespeist.

Bremse ist ausgeschalten.


Gruß

Thomas

stefimat
15.06.2011, 21:52
Hallo Thomas,

...

...leider weis ich nichts genaues..

...


Dann sind wir schon zwei ;) ;)

Aber es gibt bestimmt noch einige Experten hier,
eventuell können die Experten uns weiter "helfen".



...
Wenn Generatorbetrieb dann so weing Leistung, daß dies die Schottkydioden der Reglers verkraften...


Wie schaut das aus, wenn der Regler schon knapp an seiner maximal austeuerbaren
Drehzahl läuft,
kann er dann, bei einwenig "Überdrehzahl" des Impellers = Motors aus dem Tritt kommen?

Wie äußert sich das dann?

CU l8er Stefan

tflachz
15.06.2011, 22:44
@ Stefan

aus dem Tritt kommen: kenne ich eigentlich nur von Außenläufern mit schweren Lufschrauben.
Diese habe ich mir bis jetzt im Impeller noch nicht gegönnt. mir reichen bis jetzt die 4 / 6 / 8 poler Innenläufer. Beim 120er, 4poler und 120A gab es bis jetzt auch noch keine Probleme.

Außerdem steigt die Drehzahl bei Volllast und "Sturzflug" im Vergleich zu Volllast am Boden nicht unbedingt an. Da gibt es sehr viele Faktoren die da eine Rolle spielen

Gruß

Thomas

stefimat
15.06.2011, 23:08
Hallo Thomas,

...
Außerdem steigt die Drehzahl bei Volllast und "Sturzflug" im Vergleich zu Volllast am Boden nicht unbedingt an. ...

Vermutlich sehe ich das zu kritisch.
Muss doch mal mein UniLog an den Regler "andocken"

Bin gerade dabei, die Empfängerstromversorgung zu vermessen.
(eben wegen BEC extra, wenn ja, wie stark, welche Ströme treten auf, etc.)

sehr interessant, hätte nicht geglaubt, daß man eine halbe Rolle bei voll Speed erkennen kann...

Werde demnächst mal darüber berichten.

CU l8er Stefan

Ösi
16.06.2011, 11:57
Hallo Thomas,


Vermutlich sehe ich das zu kritisch.
Muss doch mal mein UniLog an den Regler "andocken"

Bin gerade dabei, die Empfängerstromversorgung zu vermessen.
(eben wegen BEC extra, wenn ja, wie stark, welche Ströme treten auf, etc.)

sehr interessant, hätte nicht geglaubt, daß man eine halbe Rolle bei voll Speed erkennen kann...

Werde demnächst mal darüber berichten.

CU l8er Stefan

Hallo Stefan,

Du hattest in einigen Beiträgen weiter vorne eine externe Telemetrie angesprochen.
Welche verwendest Du?
ich habe eben eine T12FG Futaba, erst 2 Jahre alt und damals sauteuer, so möchte ich nicht unbedingt auf die neueste Futaba mit Telemetrie umsteigen.
Ich möchte aber unbedingt die Futabaempfänger weiterverwnden. Nicht daß ich soviele davon hätte, sondern weil ich noch nichts Besseres geflogen bin. Und ich bin schon alles geflogen in 35 Jahren!

Bei den 90ern ist die Verwendung eines eigenen Telemetriemoduls gewichtsmäßig und platzmäßig kein Beinbruch, bei meinen 70ern hätte ich da mehr Probleme!

So meine Frage an Dich und auch alle Anderen:
Welche Telemtrie soll ich mir besorgen, bei Weiterverwendung der Futabaempfänger.
Nachdem man die "Bodenstation" ja nur einmal kauft, aber dann pro Modell eine Übertragung und die Snesorik benötigt, wird es unweigerlich eie Preisüberlegung.

Andererseits sollte es egal sein, wie teuer die "Modellausrüstung" ist, man verliert bei Totalausfall immer ein Vielfaches davon, und erst der Frust und die Neuanschaffung plus Bauzeit!

Lasst mal was hören zum Thema Telemetrie,

Heut geh ich vielleicht Fliegen, Suuuuuper Wetter hier in Graz!

Gruss,
Rainer

stefimat
16.06.2011, 12:16
Hallo Rainer

...
Du hattest in einigen Beiträgen weiter vorne eine externe Telemetrie angesprochen.
Welche verwendest Du?
...
Ich verwende das System von Quanum.
OK, ist nicht gerade ein "Genauigkeitsmeister"
aber für das was ich damit machen möchte, wirklich völlig ausreichend.

Wenn es um "Genaue" Messwerte geht, verwende ich sowiso UniLog-Sensoren und
den zugehörigen Logger.

Sowohl am Sender meines Sohnes (T6SX von Futaba) als auch an meinem Sender (FX30 von Futaba) habe ich je ein Empfänger des Quanum - Systems installiert.

Die entsprechenden Sender sind dann jeweils fest im Modell verwendet.
=> Es werden jeweils der Sender im Modell und der Quanum-Empfänger am jeweiligen Futaba-Sender miteinander gebunden.
Das System merkt sich diesen Zustand,
=> ich kann verschiedene Modelle verwenden, und muß nicht neu Binden.

Auch eine gleichzeitige Benützung der Quanum Systeme bei mir und meinem Sohn
bei verschiedenen Modellen geht einwandfrei.

Standardmäßig werden "nur" die Einzelzellenspannung (bis zu 6S) und die Gesamtspannung übertragen. (erste Warnschwelle ist fest auf 3,2V pro Zelle eingestellt)
Das ist alles was ich standardmäßig brauche.
====================================

Wenn ich noch zusätzlich den Strom/Temp - Sensor anschließe,
habe ich live den Strom, die verbrauchte Kapazität und eine Temperaturquelle.

Allerdings ohne Warnschwelle. (zumindestens habe ich noch nicht gefunden, wie
diese zu programieren wäre.) Also mehr zur Info.

Dier viel Spaß beim heutigen Fliegen... Nütze das gute Wetter, es wird schlechter ... :eek:

CU l8er Stefan

Ösi
16.06.2011, 13:17
Hi Stefan,

Ich hab natürlich auch mit dem Quanum-System geliebäugelt, hatte aber keine Referenzen gefunden.

Ich denke mir, "besser als Nix" isses auf jeden Fall, und kostet gar nichts!
ich brauch eh neue Akkus auch, da mach ich wohl ne Bestellung beim Hobbychinesen.

Ach ja:
http://www.edf-jets.de/technik/254-regler-einstellungen-und-betrieb.html

Das ist eine gute Info über Regler.
Ich finde die ganze Seite schon recht nett, ist eine echte Bereicherung!

Auch vermute ich, daß einige unserer "AU-sfälle" durch zu lange Kabeln vom Akku zum Regler "begünstigt" wurden.
Steht auch im Link.

Als ich das gelesen habe, sind mir Schuppen in die Augen gefallen ;-)
Wir Dödln haben immer den Regler hinter dem Motor im Luftstrom, aber zum Teil dadurch elendiglich lange Zuleitungen!
Fette Motoren + fette Regler dahinter ergeben aus Schwerpunktsgründen laaaaaaaaaange Kabeln zum Akku!

Vielleicht schädigen wir damit die ELKO's immer wieder, bis Sie halt aus "Alterungsgründen" den Geist aufgeben und den Regler "anzünden".

Wer jemals dabei war, wenn ein Elko hochgeht, (oder eine ganze Batterie davon), weiß wovon ich spreche.


Jetzt muss ich mir mal die Schuppen aus den Augen reiben, und meine extreme Fahrlässigkeit im Umgang mit dieser Materie beenden!
Wir vergessen immer, welche Leistungen wir heute dank Lipo und Brushless durch die Flieger jagen!
Da is nix mehr mit "Das hamma imma schon so gmacht"

War gut, daß ich diesen Fred gestartet hab, weil dadurch musste ich mich mit dem Thema richtig auseinander setzen.

HIER MAL MEIN GROSSER DANK AN RC-N!

Fliegergruss,
Rainer

stefimat
16.06.2011, 15:51
...
habe ich live den Strom, die verbrauchte Kapazität und eine Temperaturquelle.

Allerdings ohne Warnschwelle. (zumindestens habe ich noch nicht gefunden, wie
diese zu programieren wäre.) ...

Korrektur:

Habe eben eine Anleitung gefunden, wie sowohl die ZWEI verschiedenen Warnschwellen
der Einzelzellenüberwachung, als auch die Kapazitäts-Warnung eingestellt werden kann.

=> das muß ich gleich probieren, daß wertet dieses Telemetriesystem
gleich erheblich auf!!

CU l8er Stefan

Helmi74
16.06.2011, 16:01
verrätst du uns auch wo du das gefunden hast? Vielleicht ein Link?

stefimat
16.06.2011, 18:01
Hallo Frank,

verrätst du uns auch wo du das gefunden hast? Vielleicht ein Link?

KLAR doch!

sorry, ganz vergessen!

http://www.hobbyking.com/hobbyking/store/uploads/560062667X122908X43.pdf

CU l8er Stefan

schiwo1
22.06.2011, 07:11
Um wieder aufs Eingangsthema zu kommen- bei einem Stellerbrand kann es durch das verschmelzen der Empfaengeranschlusskabel zum Kurzschluss kommen. Dies bedeutet dann den Totalausfall der Anlage. Da nuetzt auch das Optokopplerkabel nix.

Abhilfe: In die plus oder minusleitung des Empfaengeranschlusskabels einen Wiederstand von ca 20 Ohm einloeten. Damit wird der Kurzschlussstrom begrenzt und man kann sicher landen auch wenns mal brennt.
Ausserdem natuerlich kein eingebautes BEC verwenden wenn man im Grenzbereich unterwegs ist :)

Ein Stellerbrand kann die unterschiedlichsten Ursachen haben, meistens sinds zunlange Kabel zwischen Akku und Steller. Die Hersteller geben idR 20- 30cm als max Laenge an. Wichtig: Dabei zaehlen auch die Kabel im Akku! Wenn das aus baulichen Gruenden nicht eingehalten werden kann kann man zusaetzliche Low-ESR Elkos einloeten. Faustregel: verdoppelung der Kabellaenge = Verdoppelung der Kapazitaet, oder man kauft (teuer) ein Zusatzmodul, wie zB von YGE wie unter dem link oben beschrieben.
Gruss
Stephan

Ösi
22.06.2011, 17:25
Danke Stefan,
das probier ich gleich aus.

Die YGE -Optokopplerkabel sind schon bestellt. Der Leiferant meines Vertrauens hatte leider keine vorrätig.

Beste Grüsse,
Rainer

stefimat
27.06.2011, 20:49
Hallo Frank, halle andere

...

Habe eben eine Anleitung gefunden, wie sowohl die ZWEI verschiedenen Warnschwellen
der Einzelzellenüberwachung, als auch die Kapazitäts-Warnung eingestellt werden kann.

=> das muß ich gleich probieren, daß wertet dieses Telemetriesystem
gleich erheblich auf!!
...

Bin am We wieder geflogen.
Leider habe ich feststellen müssen, daß sich mein Quanum - Telemetrie-Empfänger
NICHT wie in der Anleitung beschrieben, programmieren läßt.

Hat sonst schon jemand die Warnschwellen des Quanum-Systems umprogramieren können?

CU l8er Stefan