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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Umweltfreundlichster Automobilhersteller...



Meyerflyer
07.07.2011, 19:52
Hier kommt mal schön ans Tageslicht, was hinten rum wieder passiert. VW bewirbt sich als "umweltfreundlichster Autobauer der Welt" gibt aber gleichzeitig Millionen für Lobbyarbeit aus um die CO2-Reduktionsziele zu erhöhen.

Was für eine Sauerei!

http://www.vwdarkside.com/

e-yello
08.07.2011, 00:50
Nett gemachte Seite, aber wo sind die Fakten???

VW hat Fakten präsentiert:
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,741509,00.html

Die Karre existiert und fährt, hab dringesessen.

Also aufwachen,nicht immer nur mim bösen Finger auf andere zeigen!!!
Wir leben in der Marktwirtschaft, wir sind Jedi ,wir haben die Macht!!!

Solange der Pöbel Tuareg fahren will baut VW die auch!!!

Gruss
Yello

Meyerflyer
09.07.2011, 00:34
Nett gemachte Seite, aber wo sind die Fakten???

VW hat Fakten präsentiert:
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,741509,00.html

Die Karre existiert und fährt, hab dringesessen.

Also aufwachen,nicht immer nur mim bösen Finger auf andere zeigen!!!
Wir leben in der Marktwirtschaft, wir sind Jedi ,wir haben die Macht!!!

Solange der Pöbel Tuareg fahren will baut VW die auch!!!

Gruss
Yello

Genau das ist der Punkt. VW (will hier nicht nur auf diesen Autobauer schimpfen, die anderen machen das sicher genauso!) baut 1 Auto als Vorzeigeschild und schon glauben alle, dass VW ein toller Umweltschützer ist...

Aber so ist das ja leider heutzutage. Mit Psychotricks Sachen verkaufen. Es funktioniert halt...

Sebafer
10.07.2011, 19:55
Werde ja offenbar alle mittels Gesetz zumindest unterstützt.

Wenn das stimmt, was im Radio kam, hat der Bundesrat dem Entwurf zugestimmt bez der Umweltfreundlichkeitsklassen von Autos.Zwar mit der Bemerkung, es müsste nachgebessert werden, aber angesichts des kommenden Urlaubs wohl TROTZDEM erst mal durchgewunken.

Demnach ist ein Audi Q5 mit knapp unter 200g CO2 ausstoß Umweltfreundlicher als ein Twingo mit 109/119g.

Obwohl der größere erheblich mehr Emissonen verursacht, bekommt er ne günstige Einstufung, weil er schwerer ist.

Die Umweltfreundlichsten Fahrzeuge sind demnach Panzer.


Was ich davon halte, von solchen Arbeitsweisen generell, verkneif ich mir an der Stelle lieber..


liebe Grüße

Sebastian

Jochen K.
10.07.2011, 21:05
Obwohl der größere erheblich mehr Emissonen verursacht, bekommt er ne günstige Einstufung, weil er schwerer ist.
Wenn bei der Ermittlung des Verbrauchs (Normzyklus, keine Mitfahrer, ohne Klima) keine Unterschiede zwischen den Fahrzeugen gemacht werden, hätte ich das bei der Einstufung auch nicht gemacht.
Das Ganze auf das Gewicht zu beziehen wäre Stoff für einen Aprilscherz, denn es ist ist gleich in zweifacher Hinsicht völliger Blödsinn:
Zum einen steigt der Verbrauch nicht in gleichem Maße wie das Gewicht, zum anderen stellt es anders als Zuladung und Platzangebot keinen Wert an sich dar.

Bertram Radelow
11.07.2011, 20:24
Wenn es um das umweltfreundlichste Auto geht, kann man nicht nur den aktuellen Verbrauch bzw. CO2-Emmission betrachten, sondern muss den Herstellungs-, Wartungs- und Entsorgungsaufwand mit einbeziehen. Ein Gütesiegel in dieser Art würde aber von den deutschen Herstellern mit aller Kraft verhindert werden, denn bei dieser Betrachtung ist ein Hitech-Alu-Audi jedem "billigen" US-Jeep mit einfachen gestanzten Blechen extrem unterlegen. So viel kann der Jeep gar nicht saufen, dass er incl. Herstellung etc. so viel Erdöl berbraten würde wie ein Audi.

Bertram

hänschen
11.07.2011, 22:11
also müssen wir wieder ne Rennpappe bauen...;)

@Bertram: die Ami Arbeiter verbraten beim arbeiten soviel Energie wie das Alu zur Herstellung braucht...;)

im Ernst: ich finde hier die Verwendung von teurem Alu schlicht Rohstoffverschwendung: nach 10 Jahren will die Karre keiner mehr...

e-yello
12.07.2011, 00:13
Hallo,
Auch hier geht die Diskussion wieder wie üblich am Kern vorbei.
Es ist müssig Forderungen zu stellen und anzuprangern und sich nen Bösewicht zu suchen auf dem man rumhacken kann.
Solange wir nicht umdenken und immer mehr Gimmiks in immer grösseren Autos kaufen ändert sich nix.
Den Gewichtvorteil eine Alukarosse lässt sich einfach durch Verzicht auf all die elektrischen Helferlein oder ner Klimaanlage kompensieren.
Aber für uns (ich schliesse mich da nicht aus) ist es halt angenehmer immer an die grosse Verschwörung zu glauben, weil da kann man ja (ausser jammern) nix machen!:rolleyes:

Das hat auch Greenpeace erkannt und sucht sich halt immer wieder den bösen raffgierigen Konzern als Gegner.
Macht halt bei den potentiellen Spendern mehr Eindruck als wenn die Greenpeaceaktivisten sich auffem Aldiparkplatz an den Kuhfänger eines Geländewagens ketten, oder sich mit dem Hollandfahrad auf der Autobahn vor rasende SUVs stürzen würden!!

Nochmal, wir sind die Kunden,wir haben die Macht!
Wenn alle beim VW-Händler nach dem Umweltmobil zum vernünftigen Preis fragen und , wenns das nicht gibt, ohne zu kaufen wieder abrücken werden die auch was realisieren!!!

Gruss
Yello

guidos
12.07.2011, 13:34
moin,


alukarosse hin oder her, solange jeder noch einen vibrator im sitz haben muß oder in seinem "roadster" ein nackengebläse im sitz und uns per gesetzgeber vorgeschrieben wird das die karren abs,esp, airbag und kindersicherung haben müssen wird sich nichts ändern.

und vw konnte mal autos bauen, ist zwar schon eine weile her aber es ging.

mein vw scirocco 1 aus 79 wiegt mit blechgehäuse, mehr oder weniger 4sitzen und radio 780 kg. verbrauch mit antiquierter vergaser technik und grauguß block ~ knappe 10 l auf 100.

ein aktueller hightech scirocco wiegt knapp das doppelte wofür dann auch mindestens die doppelte ps leistung aus einem 1,4l spielzeugmotor herhalten muß. das ding verbraucht bei gleicher fahrweise knappe 12 l. (soviel zum hightech fsi motor) (auf das gewicht bezogen ist der schon sparsamer)

mein lotus hat ein alu monocoque, einen hightech alumotor, plastikkarosse 2 gardena campingstühle und ein radio und wiegt trotzdem 760 kg. allerdings verbraucht der nur ~ 7l

da aber jeder unbedingt ein suff fahren muß wie Q7,x5 und touareg und die familie direkt beim ersten balg mit einem sharan beglückt wird läuft was aus dem ruder...



guido

depronator.
12.07.2011, 20:23
Was für eine Sauerei!


Nur weil Greenpeace-Bonzen auf VW gehetzt wurden, soll man nicht unbedingt gleich schreien. Oder sich vor jedem grün angemalten Karren spannen, gell?



mein lotus hat ein alu monocoque
Mein Superb verbraucht unter 5l/100km und ist viel sicherer für die Innsassen (was mir in erster Linie wichtiger ist) und für die Aussenstehenden.

Mit entspannten Grüssen
Juri

Jochen K.
12.07.2011, 21:17
mein lotus hat ein alu monocoque, einen hightech alumotor, plastikkarosse 2 gardena campingstühle und ein radio und wiegt trotzdem 760 kg. allerdings verbraucht der nur ~ 7l

Ich kenne Deine Fahrweise nicht, aber sieben Liter schaffe ich auch mit einem Hochdachkombi. Nein, kein Diesel und als Hightech würde ich den Motor auch nicht bezeichnen.

Hangfritz
12.07.2011, 22:00
Auch ein Tempolimit auf Autobahnen wäre eine äußerst einfache Maßnahme ,den Spritverbrauch sofort zu reduzieren .
Leider absolut "uncool".

Fritz

mista
12.07.2011, 22:21
Es geht doch bei dem ganzen Öko / Nachhaltigkeits-Geschwätz immer nur darum, die eigene moralische Überlegenheit zu demonstrieren.

cyblord
12.07.2011, 22:34
Auch ein Tempolimit auf Autobahnen wäre eine äußerst einfache Maßnahme ,den Spritverbrauch sofort zu reduzieren .
Leider absolut "uncool".

Fritz

Jau uncool, weils praktisch nix einspart. Und nichtmal die Unfallstatistik verbessert. Also wozu den quatsch? Das ist reiner Aktionismus für Blödvolk und du fällst drauf rein.
Wir brauchen MEHR Freiheiten nicht weniger.

gruß cyblord

guidos
12.07.2011, 23:29
moin,


Ich kenne Deine Fahrweise nicht, aber sieben Liter schaffe ich auch mit einem Hochdachkombi


hier ist so eine spazierfahrt :
Website (http://www.youtube.com/watch?v=sEmSF5ssfvw)

der ton ist aber falsch, das video war mit fieser musik unterlegt....


und die kiste kann man auch mit 4,5l bewegen aber dann braucht man so einen kübel nicht, dann könnte man auch hochdachkombi fahren.... :D
es heißt ja auch fahrzeug und nicht rollzeug.


Mein Superb verbraucht unter 5l/100km und ist viel sicherer für die Innsassen (was mir in erster Linie wichtiger ist) und für die Aussenstehenden.


dann mach die heizung aus und fahr auf eigener achse und nicht auf dem schleppwagen.
und für manche leute ist es auch wichtig das ein auto auch einigermaßen ansehnlich aussieht.
und das der kübel so viel sicherer ist trägt dazu bei das der so schwer ist wie er ist.

für extreme sicherheitsfetischisten empfehle ich einen gummigefüllten leo 2.......


wobei das ja alles nichts mit dem eigentlichen thema zu tun hat.
der punkt ist der das sich blaßbäckige politiker wieder mal über irgendeinen unsinn profilieren müssen.
da gibt es eigentlich als dauerthema nur :

wir versprechen die steuern zu senken
wir fordern ein tempolimit
wir schalten die atomkraftwerke ab.
(um beliebige immer wiederkehrende punkte erweiterbar)

schlimm ist nur das man den ganzen unsinn irgendwann nicht mal mehr wahrnimmt.


übrigens ist ein tempolimit gar nicht so schlimm wie man als freiheitsliebender autofahrer annimmt.
zum einen weil man tagsüber sowieso selten schneller als 120-140 fahren kann.
und zum anderene ist das autofahren z.b. in holland viel entspannter.
da man dort nicht so große geschwindigkeitsunterschiede hat muß man nicht dauernd in die eisen steigen.

trotzdem würde es mir auf den grind gehen.... :D


guido

e-yello
12.07.2011, 23:40
Hey Guido,
Dass der Koffer auf der Nordschleife 7L/100Km braucht kannste deinem Friseur erzählen!:p
Nicht dass ich das schnell finde aber 7 L, pro Runde vielleicht!!! nee nee nee,Leute gibts:rolleyes:

Gott schütze uns vor Sturm und Wind und Autos die aus England sind!!!:p

Gruss
Yello

Adrenalin
12.07.2011, 23:47
Auch ein Tempolimit auf Autobahnen wäre eine äußerst einfache Maßnahme ,den Spritverbrauch sofort zu reduzieren .
Leider absolut "uncool".

Fritz

Was willst Du denn mit dem Tempolimit auf der Autobahn bewirken? Meisst läuft das doch eh bloß mit 120 weil die Bahn total überfüllt ist. Und die paar, die schneller fahren, machen Kohl auch nicht mehr fett.
Aber wir Deppen schlucken alles. Früher gab´s ´ne G-Kat Plakette, heute gibt´s ´ne Feinstaubplakette. Dann wird hier und da wieder was reglementiert und eingeschränkt.
Mir läuft regelmässig die Galle über, wenn irgendwelche Ökoapostel die sogenannten spassmachenden Spritfresser verdammen und dann 5 Minuten später erzählen, dass sie letztes Jahr in den Urlaub geflogen und 2x im Winter zum Skifahren gefahren sind.

Ja war das denn nötig, dass sie nur zu Ihrem persönlichen Vergnügen die Umwelt verpesten?

Ansonsten muss ich Cyblord recht geben: Mehr Freiheit und nicht weniger.

Gruss Adrenalin

Meyerflyer
13.07.2011, 00:12
Ja war das denn nötig, dass sie nur zu Ihrem persönlichen Vergnügen die Umwelt verpesten?


Hat doch damit gar nix zu tun. Meinst Du dass die Greenpeace'ler noch nie in urlaub geflogen sind??

Man muss sich ja nicht total einschränken, aber man kann schon viel erreichen, wenn man alltägliche Tätigkeiten bewusst macht und statt 170 mal "nur" 130 fährt. Was daran rollen ist ist mir auch nicht verständlich. Und jetzt bitte wissenschaftlichen Studien zum Spritverbrauch.

ich wollte mit dem link nur mal anregen sich zu überlegen, was da läuft und sich mal Gedanken macht wie man etwas verbessern kann.

Gruß

cyblord
13.07.2011, 00:22
und statt 170 mal "nur" 130 fährt. Was daran rollen ist ist mir auch nicht verständlich.

Alle Studien dazu sagen dass die Einsparung praktisch gegen null geht. Vorallem weil sowieso nur 40% aller Autobahnen unbegrenzt sind, und schon darauf fahren die allermeisten nicht schneller als 130.
Wenn man so denkt, müsste man alles verbieten. Wo hört das auf? Warum überhaupt Auto fahren? Ohne wärs besser für Umwelt. Fliegen sowieso verbieten. Heizen nur noch bei -20 Grad im Winter, Warmwasser ist unnötiger Luxus. Das würde alles viel mehr bringen als das doofe Tempolimit. Wo ziehst du die Grenze? Da Thema ist nur für einige Grüne und Ökos um sich zu profilieren. Freiheit bedeutet dass man auch mal Dinge tun kann, die nicht unbedingt lebensnotwendig sind. Denkt mal an Hobbies, denkt an Autorennen, an Reisen, Urlaube. Wenn wir alles verbieten, mit dem Totschlagargument "Umwelt oder gar Klimaschutz" dann begeben wir uns in eine Öko-Diktatur.

gruß cyblord

Raphael
13.07.2011, 00:43
dass aber (auch mit Studien ;)) nachgewiesen wurde, dass man auf geschwindigkeitsbegrenzten Autobahnen im Schnitt schneller ans Ziel kommt, wär schon ein Argument für die Beschränkung...
Dass in Deutschland die "unbegrenzten Geschwindigkeiten" von einigen am liebsten als Menschenrecht deklariert würden, ist mir schon klar :)

e-yello
13.07.2011, 09:43
Alle Studien dazu sagen dass die Einsparung praktisch gegen null geht.

Auch hier wieder bitte Fakten präsentieren!!!

Meine persönlichen Studien hierzu besagen etwas anderes, und jeder der auf seinen Spritverbrauch achtet wird dessen generellen Zusammenhang mit der Gaspedalstellung nicht bestreiten!:p:rolleyes:

Gruss
Yello

Adrenalin
13.07.2011, 10:33
dass aber (auch mit Studien ;)) nachgewiesen wurde, dass man auf geschwindigkeitsbegrenzten Autobahnen im Schnitt schneller ans Ziel kommt, wär schon ein Argument für die Beschränkung...
Dass in Deutschland die "unbegrenzten Geschwindigkeiten" von einigen am liebsten als Menschenrecht deklariert würden, ist mir schon klar :)

Ja und? Was ist daran so schlimm? Freie Fahrt für freie Bürger! :D
Alles reglementieren wollen und auf Nummer sicher gehen. Wer die Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zurecht ein Sklave. Denk mal drüber nach.

Wenn ich mal längere Strecken fahre, lass ich das so mit 120-140 dahinbaumeln. So, und jetzt kommt´s: Habe ich auf unserem chronisch überlasteten Autobahnsystem mal 4-5 Kilometer freie 3-spurige Strecke vor mir, tret ich voll rein. Warum? Weil´s Spass macht. Das geht bei 500 gefahrenen Kilometern vielleicht 2-3mal. Den Rest davon bringst Du in der Blechlawine mit den besagten 120-140 zu. Ist aber auch nicht schlimm. Ich will ja auch keinen Dauerverbrauch von 20l/100Km haben.

Der bereits schon von mir erwähnte in Urlaub fliegende und Skifahrende Ökofuzzi, sagt dann wieder, dass ich ´ne Umweltsau bin und lässt dann, weil er mich nicht mehr sehen will, in seinem ganzen Haus die elektrischen Rollläden runter.:D

Ich hasse diese Doppelmoral wenn man von anderen aus Umweltschutzgründen verlangt, auf spassbringende Dinge zu verzichten, selbst aber ungeniert mit Urlaubsflügen, etc. der Umwelt ebenso einen Tritt in den Hintern versetzt. Jaja, ihr Benziner-und Methanolerfliegende Tempolimitbefürworter!!!! :D:D:D

Übliche Verdächtige bei uns im Ort holen gerne mit dem Auto die Brötchen beim Bäcker. Die Kinder werden mit dem Pampersbomber tagtäglich von Pontius nach Pilatus gefahren. Oft steht ein Oldtimer bzw. alte Stinkemopeds in den Garagen. Aber schön dann überall die NABU-Kleber drauf, gegen Stuttgart 21 und Atomkraft nein danke.

Aber Doppelmoral wird ja von der Regierung auch schön vorgelebt: Einerseits Kampagnen gegen Raucher starten, andererseits planen, mit einer Tabaksteuererhöhung dies und jenes zu finanzieren.
Ja was denn nun?

Sorry, wenn das nun etwas in´s off topic abgegleitet ist.

Gruss Adrenalin

Hans Schelshorn
13.07.2011, 11:06
Also ich muß schon sagen, Ihr irritiert mich!

Zum Thema 130 Km/h stat 170 Km/h:

Alle Studien dazu sagen dass die Einsparung praktisch gegen null geht. …
Die Studien würde ich gerne sehen. Meine Erfahrung erzählt mir was von ca. 40% oder mehr Ersparnis.



... Vorallem weil sowieso nur 40% aller Autobahnen unbegrenzt sind, und schon darauf fahren die allermeisten nicht schneller als 130.
...
Mag ja sein, daß nur 40% unserer Autobahnen ohne Limit befahren werden können. Aber wenn ich mal am Sonntag von Nürnberg nach München fahre, kann es vorkommen, daß ich mit 160 Km/h überwiegend die rechte Spur benutzen muß, weil nur noch Busse und Pkw mit Anhängern langsamer sind. Da denkst dich tritt 'n Pferd.
Die Folge ist, daß die gewonnene Zeit vor München im Stau wieder verloren geht. Wäre wirklich mal interessant, was passieren würde, wenn die ganze Strecke auf 120 begrenzt wäre und sich alle daran halten würden. Könnte sogar schneller gehen als die R-S-Kombination (Rasen - Stau).

Allerdings würde ich ungern ein generelles Tempolimit akzeptieren aus einem ganz einfachen Grund: Die Abgasuntersuchung beim Diesel geht man nach einer halben Stunde Vollgas auf der Autobahn wesentlich entspannter an ...

Um mal wieder zum Thema zu kommen:
Was mir an allen Herstellern stinkt ist die mehr oder weniger konsequente Verweigerung eines langen Sparganges. Zwei simple Zahnrädchen könnten bei entsprechendem Willen des Fahrers ohne besonderen Aufwand vermutlich 20% Sprit sparen.

Servus
Hans

depronator.
13.07.2011, 11:51
dann mach die heizung aus und fahr auf eigener achse und nicht auf dem schleppwagen.


:D


670194
670195

Für die, die die Anzeige bei richtigen Autos nicht lesen können: in letzten ~5800km betrug der durchschnittliche Verbrauch 4,6l/100km
Meistens Autobahn. Was kann ich dafür, dass manche mit ihren Engländern die linke Spur blockieren und man nicht schneller fahren kann :D

Gruß
Juri

Meyerflyer
13.07.2011, 11:53
Freie Fahrt für freie Bürger!

Wir sind also das einzige freie Land?

:confused:

Adrenalin
13.07.2011, 11:56
Wir sind also das einzige freie Land?

:confused:

Wie, was? Einziges freies Land? Wieso einziges? Was willst Du jetzt genau von mir wissen? Achso, Du meinst, es gibt auch Länder mit freien Bürgern und Tempolimit. Ja da hast Du recht.:D

Und weil die das haben, sollen wir das auch so machen? Ich finde nicht.

Meyerflyer
13.07.2011, 11:58
Na weil ja irgendwie alle anderen Länder generelles Tempolimit haben.
Sind das keine freien Länder, weil man da nur 130 fahren darf? :)

Ost
13.07.2011, 12:28
Wie, was? Einziges freies Land? Wieso einziges? Was willst Du jetzt genau von mir wissen? Achso, Du meinst, es gibt auch Länder mit freien Bürgern und Tempolimit. Ja da hast Du recht.:D

Und weil die das haben, sollen wir das auch so machen? Ich finde nicht.


Gibt es vielleicht Gründe warum das alle anderen haben;)
Und manche davon haben ebenfalls Autohersteller.
Der dt. Sonderweg- wie immer halt:D
Linksblinken und Lichtupe- das findet man nur in D.
Auch Rechtsüberholer mit 180 km/h findet man nur hier wenn sich 2,3 Autos auf der linken Spur anschicken mit 135 einen LKW zu überholen;)
Jaaaa, freie Fahrt für freie Bürger:cool:
In Wirklichkeit ist das Gegenteil der Fall,
solche und andere Schnellfahrer nehmen sich "ihr " Recht einfach und benutzen ihr Geschoß als Drohmittel!
Und sie fahren Autos deren Front auch furchterregend aussieht:D
Wegen dem Überholimage:rolleyes:
Deswegen sind auch die Pseudogeländewagen so ein Erfolg-
mehr Überholprestige bietet kaum einer,
erst recht keine so niedrige Ferrariflunder die man ja aus der erhöhten Sichtposition ja gar nicht sehen kann:D

Oliver

Adrenalin
13.07.2011, 12:46
Mensch Oliver, hör doch auf. :D

Wie kann ich denn einen rechts überholen, der mit 135 einen LKW überholt. Da fährt doch gerade der LKW, der überholt wird!!!!
Linksblinken gibt´s nur in D? Dann warst Du noch nie in Italien.

Und ja, die bösen spritfressenden SUVs. Bleib doch links und lass die nicht überholen, so wie das viele machen.:D Oder lass sie einfach ziehen. Alles andere ist Blockwartmentalität.

So, jetzt aber. Mittagspause vorbei. Weiterarbeiten für die nächste Tankfüllung. Sprit ist wieder teurer geworden. :D

Gruss Adrenalin

dieter_w
13.07.2011, 12:56
Naja, wenn´s in eine Tempolimitdiskussion abgleitet:
Mit meinem Diesel-Focus-Kombi empfinde ich 130...140 km/h auf der Autobahn als ideale Reisegeschwindigkeit. Mein Verbrauch liegt dabei zwischen 5 und 5,5l/100km. Mit dem Firmen-Passat empfinde ich 140...160 km/h als angenehm. Der Verbrauch liegt dabei immer noch unter 6l.
Mein Streetka braucht gei geöffnetem Dach bei angenehmen 110 km/h um die 7l.
Fazit: Jedes Auto hat eine andere Wohlfühlgeschwindigkeit. Mir ist es wesentlich lieber von einem 180km/h-Auto überholt zu werden, als von einem mit annähernd gleicher Geschwindigkeit. Warum wohl? Weil der Überholvorgang deutlich kürzer dauert. Und schon deshalb bin ich gegen zu viele Geschwindigkeitsbeschränkungen. Außerdem gibt es keinen ersichtlichen Grund, warum auf leerer Autobahn nicht schneller gefahren werden darf als auf voller. Für mich ist das Fahren im Ausland stressiger als bei uns, weil alle etwa gleich schnell fahren, man aber trotzdem überholen möchte bzw. einen anderen vorbeilassen möchte. Eine lange Fahrt mit konstant 100 km/h erhöht nicht unbedingt die Aufmerksamkeit und langes Nebeneinanderherfahren bedeutet, dass der Nachbar lange im toten Winkel ist. Gefällt mir gar nicht! Das Ganze setzt natürlich voraus, dass man seine Spiegel überhaupt benutzt. Genau da habe ich bei manchen Langsamfahrern meine Zweifel.
Zum eigentlichen Thema:
Es liegt tatsächlich am Kunden, welches Auto er sich kauft. Gestern hat Porsche wieder bekannt gegeben, dass der Cayenne so gut verkauft wird wie noch nie. Für mich absolut unverständlich, aber wenn jemand das zu brauchen glaubt... ich bin lediglich dagegen, dass solche Kisten steuerlich begünstigt werden, indem sie als Geschäftswagen mit allen Kosten steuerlich absetzbar sind - aber das ist schon wieder ein eigenes Thema, welches auch schon hier diskutiert wurde.
Die neuen Passat Blue Motion sind so lang untersetzt, dass man beim Überholen einfach nicht mehr recht nach vorne kommt. Sie sind eindeutig auf möglichst hohe Dauergeschwindigkeit ausgelegt - gefällt mir nicht sonderlich...
:) Dieter

depronator.
13.07.2011, 13:02
Beim Superb Greenline (analog zum bluemotion) ist die Übersetzung auch lang. Man hat aber nur 5 Gänge und kann auch, jetzt kommt`s,.... runterschalten. Ist zwar nicht bequem, man kommt aber zügiger voran.

Mein Verbrauch liegt dabei zwischen 5 und 5,5l/100km.
Helles oder Dunkles?
Sorry, das konnte ich mir nicht verkneifen :D

undwech

Ost
13.07.2011, 13:12
Mensch Oliver, hör doch auf.

Wie kann ich denn einen rechts überholen, der mit 135 einen LKW überholt. Da fährt doch gerade der LKW, der überholt wird!!!!
Linksblinken gibt´s nur in D? Dann warst Du noch nie in Italien.

Und ja, die bösen spritfressenden SUVs. Bleib doch links und lass die nicht überholen, so wie das viele machen. Oder lass sie einfach ziehen. Alles andere ist Blockwartmentalität.

So, jetzt aber. Mittagspause vorbei. Weiterarbeiten für die nächste Tankfüllung. Sprit ist wieder teurer geworden.

Gruss Adrenalin

Doch, geht.
Es gibt 2 Situationen:
1. eine Gruppe Autos fährt mit 135km/h und nacheinander scheren die unter Einhaltung des Sicherheitsabstands zum LKW auf dei linke Spur.
Da kann man es tatsächlich schaffen unter Mißachtung jeglichen Sicherheitsabstands noch rechts zu überholen und zwischen LWK und dem ersten der Gruppe noch durchzuwischen.
Denn dan können immer noch 20. 30 Meter zwischen dem LWK und dem 1. der Gruppe liegen;)
Es gibt nämlich Fahrer, die sich rechtzeitig links einordnen und nicht an der LKW Stoßstange kleben wenn sie nach links wollen;)
Es gibt natürlich auch solche, die das schon 1-5 km vorher machen:mad:
2. schafft man es nicht mehr wie in Punkt "1" dann überholt man halt auf dem Standstreifen.

Das hab ich jetzt schon 3x erlebt!
Was ich allerdings in Italien noch nicht erlebt habe ist ein Italiener, der bei 130 km/h links blinkend 2m hinter dem Vordermann herfährt und diesen nötigt!
Bei 60/70 km/h schon;) allerdings vermisse ich da die Nötigung, denn die fahren immer so:D
Ich verbringe meinen Urlaub immer in Italien;)

Übrigens laß ich Raser immer ziehen, auch wenn es meine geliebten SUV´s sind.
Aus dem Alter bin ich raus.
Aufregen tu ich mich nur dann wenn einer wirklich nicht ganz sauber ist, s.o.
Ich fahre auch so daß die Schnellfarer nicht wirklich bremsen müssen sondern nur das Gas lüpfen.
Dann bin ich auch schon wieder rechts- das ist die sicherere Spur und auch diejenige, die weniger Nerven kostet.

Oliver

Adrenalin
13.07.2011, 15:01
Eieiei, das ist wieder so eine Diskussion.

Tempolimit, Verbräuche, Autobahn, SUVs, etc.

Damit auf der Autobahn der Verkehr flüssig läuft, unnötiges Bremsen und Beschleunigen vermieden werden und somit eine Menge Sprit gespart werden kann, hätte ich folgendes Konzept für eine 3-spurige Autobahn:

Rechte Spur: Reserviert für LKW, Autos unter 100PS und generell für Frauen.
Mittlere Spur: Autos bis 150PS und als Überholspur für Frauen und Autos unter 100PS.
Linke Spur: Autos über 150PS und als Überholspur für Autos bis 150PS für max. 10 Sekunden.














Hahaha. Natürlich nur ein Gag. Aber in meinem tiefsten Inneren wünsche ich mir manchmal, dass das so wäre. :D:D:D


Gruss Adrenalin

silio
13.07.2011, 16:26
Einfach mal lesen :)

http://www.fiatpress.de/press/article/18396

Bertram Radelow
13.07.2011, 18:12
make it a feature...

oder: wie verkaufe ich den Verkaufsrückgang bei den grösseren Autos zugunsten der kleineren als revolutionäre CO2-Minderung?

Wenn man als Chirurg eine makellose Bilanz haben will, operiert man nur >90-jährige. Ein Tod nach mehr als 6 Wochen gilt bereits als nicht mehr an den Folgen der OP verstorben und verhindert zuverlässig irgendwelche Spätkomplikationen...

Und immer noch: wie viel mehr CO2 wurde denn aufgrund der aufwändigeren Herstellung der moderneren FIATs in die Luft geblasen? das weiss keiner...

Bertram

Ost
13.07.2011, 19:17
Hmm,
hat FIAT jemals eine nennenswerte Zahl an größeren Autos verkauft?:)

Oliver

silio
13.07.2011, 23:14
Ja,
Fiat Ducato, Fiat Ulysse, Fiat Scudo, Fiat Croma.......

Das ist aber nicht das Thema.

Wir können ja den Vergleich mit anderen Importeuren machen.
Kia, Peugeot, Renault usw.....Seat, Scoda, .....
Wie würde Mercedes dastehen in Sache Co2, wenn Smart nicht im Konzern wäre.;)

Grüße

Oli

Major
18.07.2011, 19:08
Hallo Oli,
Deine Werbung hier im Forum für Deinen Arbeitgeber in allen Ehren, aber die Zulassungszahlen in DE 1.HJ 2011 sprechen eine deutliche Sprache, da ändert auch Dein persönlicher und umweltfreundlicher CO2-Ausstoß nichts:
- Fiat 29900 500er, Panda, Punto
- Opel 60000 Agila, Corsa, Meriva (wenn auch auf Fiat/Opel Gemeinschaftsplattform?
Gruß Major
P.S. Du hast mir ja dieses Forum empfohlen

silio
19.07.2011, 10:50
1,2, 3 Ringelei.....

Carlos1
19.07.2011, 13:00
Alle müssen etwas zum Energiesparen beitragen:
Die Hersteller müssen die angebotenen Modelle sparsamer machen (das tun sie auch) aber auch "abgemagerte" Modelle anbieten. Ich habe z.B. ein großes Auto, u.a. damit ich bequem meine Flieger transportieren kann, aber ich würde gern auf die Klimaanlage verzichten. Soo heiß, dass ein offenes Fenster keine Kühlung mehr bringt, ist es ja doch sehr selten bei uns. Das Auto kriegt man aber gar nicht mehr ohne "Klima".
Und die Autofahrer müssen die sparsameren Autos auch kaufen und auch zu "Komfortverzicht" bereit sein. Das Auto danach auswählen (und dann auch entspr. zu fahren), um möglichst viel Eindruck damit zu schinden oder auf der Autobahn seinen Testosteronspiegel abreagieren zu können, das sollte nicht (mehr) sein. Wer einen Geschwindigkeitsrausch erleben will und das entspr. Geld dafür raustun will, kann sich ja auf der Nordschleife so eine "Elise" mieten.

silio
19.07.2011, 13:04
Hallo Carlos,

das kann ich Dir nur rechtgeben.

Grüße

guidos
19.07.2011, 15:13
moin,



Wer einen Geschwindigkeitsrausch erleben will und das entspr. Geld dafür raustun will, kann sich ja auf der Nordschleife so eine "Elise" mieten.

einen "geschwindigkeitsrausch" mit so einer asthmatischen tupperdose ausleben ist schlicht nicht möglich.

andersrum wird ein schuh draus : mehr "auto" als eine elise braucht kein schwein.
man kann 2 personen befördern, man kann einkaufen, man hat ein cabrio, es braucht kaum platz, so gut wie keinen sprit. (die 9 liter bei dem video brauche ich keinem frisör erzählen,wenn ich so langsam wie in dem video fahre braucht das ding eben nicht mehr)
ein zaunkönig paßt auch noch in den kofferraum,sogar zusammengebaut. (zaunkönig ist für die jüngeren mitleser ein kleiner holzdoppeldecker. aus holz hat man früher mal modellflugzeuge gebaut. bauen bedeutet aus brettern oder ausgestanzten bauteilen mittels leim spreißel zu einem flugzeug zusammen zu fügen.)

die kiste hat keine klima, sitzheizung nur für die rückenlehne (wenn der motor warm ist) und fensterkurbeln. (für die jüngeren : fensterkurbeln betätigen die fenster durch drehen an eben dieser)
und der vorteil : die kiste ist so klein das man ohne verrenkungen auch das rechte fenster kurbeln kann.

und modellflug mit größeren modellen ist sowieso umweltverschmutzung, resourcenvernichtung und führt dazu das man unnötig große autos,manchmal sogar vans, minibusse und anhänger kaufen muß.

popcorn steht links, bier und brezeln rechts, kleine steine hinten und die wackersteine vorne. jehova,jehova ! :D



guido

Pico3
19.07.2011, 16:01
Na weil ja irgendwie alle anderen Länder generelles Tempolimit haben.
Sind das keine freien Länder, weil man da nur 130 fahren darf? :)

Wenn ich in ein freies Land leben würde, müsste ich nicht ständig Bussen für Geschwindigkeitsübertretungen bezahlen. Also bin ich nicht in ein freies Land, hier werden Limiten gesetzt, die einem aufgezwungen werden.

Gruss
Mirco

Meyerflyer
19.07.2011, 16:48
Wenn ich in ein freies Land leben würde, müsste ich nicht ständig Bussen für Geschwindigkeitsübertretungen bezahlen. Also bin ich nicht in ein freies Land, hier werden Limiten gesetzt, die einem aufgezwungen werden.

Gruss
Mirco

Jetzt sag nicht wir bräuchten überhaupt keine Tempolimits mehr. Ich will mir nicht vorstellen was bei uns los wäre, wenn jeder überall so schnell fahren würde wie es ihm gerade passt...
:(

Ps. Wie alt bist Du???

Steffen
19.07.2011, 17:03
Ach, was für eine Popcorndiskussion...

Wer für Geschwindigkeitsfreiheit ist, hat noch nicht in USA gelebt.

Hier ist es total locker, den ganzen Tag auf der Autobahn zu sein. In Europa hasse ich das...
Ständig muss man aufpassen, ob das einer von hinten angefräst kommt und einen wegblinken will.
Gibt's hier nicht :)

Adrenalin
19.07.2011, 17:30
Ach, was für eine Popcorndiskussion...

Wer für Geschwindigkeitsfreiheit ist, hat noch nicht in USA gelebt.

Hier ist es total locker, den ganzen Tag auf der Autobahn zu sein. In Europa hasse ich das...
Ständig muss man aufpassen, ob das einer von hinten angefräst kommt und einen wegblinken will.
Gibt's hier nicht :)

Ja und warum?


Viele landläufige US-Autos haben(hatten) ja den jahrzehntealten 5,7 Liter (small block) V8 drin. Der braucht bei konstanten 90-100 Km/h runde 10 Liter. Damit kann der US-Bürger bei den dort herrschenden Spritpreisen leben.

Wenn die Amis mit Ihren veralteten Hubraumgiganten auch alle noch 200 oder mehr fahren würden, wäre deren Spritvernichtung 2,5x so hoch als im Moment mit ihren 55 Meilen.

Ausserdem sind US Autos nicht für solche Geschwindigkeiten geeignet. :D:D

MarkusN
19.07.2011, 18:25
Die 55 MPH gelten in Kalifornien. Atlanta hatte, als ich da war, 75 MPH auf den Freeways, IIRC. Gefahren wird mindestens 85..90.

Stressärmer als auf Deutschen Autobahnen ist es auf jeden Fall. Wobei es gerade in der Greater Atlanta Area durchaus hektisch werden kann auf den bis zu 8 Spuren.

Pico3
19.07.2011, 18:36
Jetzt sag nicht wir bräuchten überhaupt keine Tempolimits mehr. Ich will mir nicht vorstellen was bei uns los wäre, wenn jeder überall so schnell fahren würde wie es ihm gerade passt...
:(

Ps. Wie alt bist Du???

75

Steffen
19.07.2011, 18:41
Hat mit dem Spritverbrauch recht wenig zu tun.

Auch ist der günstige Sprit hier nur eine Teilwahrheit, denn die Amis geben letztendlich mehr für Sprit aus als Deutsche...

Allerdings ist die begrenzte Geschwindigkeit nur ein Teil des angenehmen Autofahrens.

Hier herrscht einfach kein Krieg auf der Autobahn sondern es ist ein gemeinsames Ding.

und selbst auf den 8spurigen Atlantastrecken ist es kein Thema in aller Ruhe durch alle Spuren zu wechseln. Hupt keiner, schiebt einen keiner von der Straße...

Was habe ich doch letztens wieder für Deppen in Deutschland gesehen, war ich gar nicht mehr gewohnt.
Am besten war der, dem ich Raum gegeben habe um nach links zu kommen, er hat's nicht gerafft, läuft auf einen Laster auf und hüpft mit beiden Händen fuchtelnd auf seinem Sitz rum.

Wird hart mich wieder daran zu gewöhnen...

Adrenalin
19.07.2011, 19:20
Auch ist der günstige Sprit hier nur eine Teilwahrheit, denn die Amis geben letztendlich mehr für Sprit aus als Deutsche...



Eine Gallone (3,758 Liter)kostet durchschnittlich ca. 3,60 - 3,80 US-Dollar. 1 Liter bei uns dagegen 1,55 - 1,60 Euro.
Warum ist es dann eine Teilwahrheit mit dem günstigen Sprit in den USA?

Wenn die Amis mehr für Sprit ausgeben, dann doch nur weil sie mehr fahren. Der Sprit ist billiger.

Carlos1
19.07.2011, 22:55
moin,

einen "geschwindigkeitsrausch" mit so einer asthmatischen tupperdose ausleben ist schlicht nicht möglich.guido

Okay, das ist wohl ein schlechtes Beispiel, ich kenne mich mit solchen Autos einfach nicht aus.



und modellflug mit größeren modellen ist sowieso umweltverschmutzung, resourcenvernichtung und führt dazu das man unnötig große autos,manchmal sogar vans, minibusse und anhänger kaufen muß.


Das ist wahr, ich hätte sonst vermutlich auch ein kleineres Auto. Aber Modellflug mache ich zu meinem Spaß. Auf der Straße rumfahren tue ich, um mich selbst, Mitfahrer und Sachen irgendwo hin zu transportieren, nicht zum Lustgewinn, vor allem nicht, wenn dadurch unnötig viel Resourcen vernichtet werden.

Adrenalin
20.07.2011, 07:21
Das ist wahr, ich hätte sonst vermutlich auch ein kleineres Auto. Aber Modellflug mache ich zu meinem Spaß.





Der Motorradfahrer fährt auch nur zum Spass. Ist dessen Spass zweitrangiger?

Dein grösseres Auto (zwecks Modellflug, im Vergleich zum Spritverbrauch eines kleineren) ,in Summe mit verflogenem Verbrennersprit macht an einem Wochenende evtl. das aus, was ein Motorradfahrer "zum Spass" verbläst, wenn er ´ne 200 Kilometertour macht.

Wenn dein grösseres Auto, mit dem du ja auch dann das ganze Jahr fahren wirst, 2 Liter mehr braucht als ein kleineres, sind das bei 15.000 Km pro Jahr 300 Liter Mehrverbrauch. Damit kommt der Motorradfahrer schon mal rund 5000-6000 Km weit um Spass zu haben.



Ich hab das schon mal hier gesagt: Doppelmoral!!!!!! :D:D:D

Jeder versucht verzweifelt, seinen persönlichen Spass als resourcenschonend und umweltverträglich darzustellen. Das ist doch alles kappes.

Gruss Adrenalin

silio
20.07.2011, 07:59
Was hat das mit " Umweltfreundlichster Automobilhersteller zu tun?":confused:

hänschen
20.07.2011, 08:05
Linke Spur: Autos über 150PS und als Überholspur für Autos bis 150PS für max. 10 Sekunden.
aha, Autos über 150 PS fahren grundsätzlich flüssig schnell?:confused: das sind oftmals die letzten Trödler, ich denke die meinst eher Audi und BMW...;)
Ich hätte die Standspur gerne für Elche reserviert...

300 Liter..... Damit kommt der Motorradfahrer schon mal rund 5000-6000 Km weit um Spass zu haben.

bergab, mit Rückenwind...;):confused:

MarkusN
20.07.2011, 08:28
bergab, mit Rückenwind...;):confused:Meine Susi trinkt knapp über 4 l / 100 km. 6000 km weit komme ich mit 300 l allemal.

hänschen
20.07.2011, 08:32
du, mit deiner vielleicht, im Schnitt wirds aber wohl anders aussehen, jedenfalls bei den meisten, die hier rumheizen...

Adrenalin
20.07.2011, 10:52
Was hat das mit " Umweltfreundlichster Automobilhersteller zu tun?":confused:

Hast Du hier schon mal einen Thread gesehen der da geendet hat, wo er anfing? :D:D

Adrenalin
20.07.2011, 10:54
du, mit deiner vielleicht, im Schnitt wirds aber wohl anders aussehen, jedenfalls bei den meisten, die hier rumheizen...

Hör auf Hans: ca. 5-6 Liter im Schnitt.

Christian_B
20.07.2011, 11:29
Da lief gestern im ZDF mal ein interessanter Beitrag zur Entwicklung und Produktion von Elektroautos. Da gibt es sogar schon einen Gebrauchtwagenmarkt, und die Dinger werden schon lange in Serie produziert, das wußte ich z.B. noch nicht. Aber, alles nur Japaner und Franzosen. Die Quintessenz aus diesem Beitrag >> kein einziges brauchbares Elektroauto von einem deutschen Hersteller dabei, und auch nicht absehbar.

Nur dumme Sprüche der Autolobby und Politbonzen, Deutschland ist der beste Autohersteller der Welt. Glauben die das wirklich, oder sind die schon umnachtet ?

Deutschland schafft sich ab, und das mit Recht.:eek:

Hans Schelshorn
20.07.2011, 12:30
Gehört zwar nicht direkt zum Thema, dürfte Euch aber interessieren:

Da lief gestern im ZDF mal ein interessanter Beitrag ...

Und heute kommt schon wieder einer im ZDF: Um 22:55 (VPS 22:45) geht's um die Abzocke an den Tankstellen.

Den Beitrag gestern habe ich teilweise gesehen. Leider waren die meisten Elektro-Gebrauchtwagen von 2005 oder älter. Das Geschäft scheint also eher einzuschlafen als zu boomen. Heute gibt's zwar den Ampera von Opel. Aber der hat rein elektrisch betrieben auch nicht mehr Reichweite als die im Bericht gezeigten Gebrauchten.

Laut Aussage des Opel-Vertreters fährt der durchschnittliche deutsche Kunde täglich lediglich 60 KM.
Meiner Meinung nach ist gerade deshalb eine Konzeption für 65 bis 80 Km Reichweite falsch.
Bei mir ist der Standardweg tatsächlich ca. 60 Km. Allerdings kann ich mir bei einer Reichweite von 65 Km einen kleinen Umweg zum Arzt oder zum Bio-Markt nicht mehr leisten. Und im Winter, wenn Heizung und Licht an der Reichweite knabbern, reicht's halt gar nicht mehr. Gerade bei 20° Minus hätte ich was dagegen, 3 Km vor der Haustür liegenzubleiben.

Anspruch und Wirklichkeit der deutschen Automobilproduzenten erinnern mich irgendwie an die Fußballfrauen:
Hallo, Haaalllloooo, Aufwachen! ;)

Servus
Hans

Carlos1
20.07.2011, 17:03
Deutschland ist der beste Autohersteller der Welt.

Den Spruch fand ich auch total überheblich und peinlich. Und gefährlich, wenn man mit der Begründung meint, nichts tun zu müssen. Aber dass die deutschen Hersteller keine Modelle anbieten wollen, mit denen man zwar zur Arbeit fahren kann aber auf dem Rückweg schon vorsichtig mit Umwegen sein muss, kann ich schon nachvollziehen. Ich würde so ein Auto auch nicht haben wollen. Und ein E-Auto als zusätzliches Auto nur für die kurzen Strecken kann auch nicht die Lösung sein.
So einen ganz leichten "Kabinenroller" für 1-2 Personen fände ich nicht schlecht und von der Batteriegröße und -kosten wahrscheinlich erschwinglich, aber zwischen unseren ganzen Straßenkreuzern und "Geländekreuzern" und den LKWs bekäme man ja Existenzangst auf der Straße.
Meiner Meinung nach liegt das ganze Problem der E-Autos noch bei den Batterien. Ein paar hundert Ladezyklen Batterielebensdauer sind ja für uns Modellflieger schon ganz gut, aber bedeuten noch keine Alltagstauglichkeit für den Kfz-Antrieb. Und das Batteriepack von ein paar hundert kg muss auch rumkutschiert werde.
So lange Erdgas, LPG und sogar Diesel (Heizöl) in stationären Heizungen verbraucht wird, macht es für mich auch nicht wirklich Sinn, Autos mit Batterien fahren zu wollen.

Steffen
20.07.2011, 17:33
Eine Gallone (3,758 Liter)kostet durchschnittlich ca. 3,60 - 3,80 US-Dollar. 1 Liter bei uns dagegen 1,55 - 1,60 Euro.
Warum ist es dann eine Teilwahrheit mit dem günstigen Sprit in den USA?

Wenn die Amis mehr für Sprit ausgeben, dann doch nur weil sie mehr fahren. Der Sprit ist billiger.
Sicher weil sie mehr fahren, das machen sie aber nicht aus purem Jux und Dollerei.

Auf jeden Fall gebe ich hier auch deutlich mehr Geld für Sprit aus, auch wenn ich ein günstiges Auto fahre...

Aber dass alle Leute träumen in USA sei alles so toll, ist eh ein Traum

Vor allem die angeblich so geringe Bürokratie, hihihi...

Und wenn ich das gemecker über Spritpreise in D höre und über die hohen Steuern, dann kann ich mich jetzt nach der Zeit hier nur wundern.

Klar gibt's hier wenig Steuern, aber dafür auch sonst nix...

Carlos1
20.07.2011, 17:44
Der Motorradfahrer fährt auch nur zum Spass. Ist dessen Spass zweitrangiger?

Dein grösseres Auto (zwecks Modellflug, im Vergleich zum Spritverbrauch eines kleineren) ,in Summe mit verflogenem Verbrennersprit macht an einem Wochenende evtl. das aus, was ein Motorradfahrer "zum Spass" verbläst, wenn er ´ne 200 Kilometertour macht.

Wenn dein grösseres Auto, mit dem du ja auch dann das ganze Jahr fahren wirst, 2 Liter mehr braucht als ein kleineres, sind das bei 15.000 Km pro Jahr 300 Liter Mehrverbrauch. Damit kommt der Motorradfahrer schon mal rund 5000-6000 Km weit um Spass zu haben.



Ich hab das schon mal hier gesagt: Doppelmoral!!!!!! :D:D:D

Jeder versucht verzweifelt, seinen persönlichen Spass als resourcenschonend und umweltverträglich darzustellen. Das ist doch alles kappes.

Gruss Adrenalin

Da muss ich dir im Prinzip Recht geben.
Ich habe sogar zusätzlich noch ein Motorrad, aber nur eine 125er, die braucht nicht viel. Ich benutze sie für kleinere Fahrten (Besorgungen) und spare damit Autofahrten. Für größere Touren macht sie nicht so richtig Spaß, außerdem ist mein Hobby nun mal Modellfliegen, nicht Spazierenfahren.

Spritverbrauch für ein WE Modellflug: 2 x zum Modellfluggelände sind 60 km. Mein "großes" Auto braucht 6,5 l/100 km macht ca 4 l. Dazu 1 l Modellsprit = 5 l. Bei der Ration muss die Motorradtour doch recht bescheiden ausfallen! Das gönne ich dem Motorradfahrer allemal!

Bei allen Sparambitionen möchte ich in diesem Leben nicht mehr auf meine individuelle Mobilität, sprich mein Auto, verzichten. Das sehe ich schon als nicht selbstverständlichen Luxus an! Das "Zeug", das ich mitnehmen will, soll auch reinpassen. Aber ich habe die "Energiesparversion" von meinem Autotyp genommen und fahren tue ich dann auch möglichst energiesparend.

Adrenalin
20.07.2011, 18:01
Laut Aussage des Opel-Vertreters fährt der durchschnittliche deutsche Kunde täglich lediglich 60 KM.
Meiner Meinung nach ist gerade deshalb eine Konzeption für 65 bis 80 Km Reichweite falsch.


Anspruch und Wirklichkeit der deutschen Automobilproduzenten erinnern mich irgendwie an die Fußballfrauen:
Hallo, Haaalllloooo, Aufwachen! ;)

Servus
Hans

65-80 Km Reichweite sind falsch? Ja, da hast Du recht.

Ich behaupte aber mal: Mehr als 65-80 Km sind im Moment bei passabler Geschwindigkeit nicht drin. Den Wunderakku gibt´s noch nicht.

Ich denke mal, dass (bestimmt auch die deutschen) Automobilhersteller dahingehend forschen.
Stell Dir vor, Du bleibst tatsächlich mit z.B. einem Elektro-BMW bei -20°C 3 Minuten vor Deiner Haustür stehen. Dann fluchst Du wie ein Rohrspatz auf den Mist. Und gerade darauf werden die (deutschen) Automobilhersteller liebend gerne verzichten wollen und lieber abwarten, bis ein akzeptabler Technologiestand erreicht sein wird.

Frei nach dem Motto: Der frühe Vogel fängt den Wurm, aber die zweite Maus frisst den Käse. :D

Gruss Adrenalin

Hans Schelshorn
20.07.2011, 21:30
...
Und gerade darauf werden die (deutschen) Automobilhersteller liebend gerne verzichten wollen und lieber abwarten, bis ein akzeptabler Technologiestand erreicht sein wird.
...
Damit könntste glatt Recht haben!
Aber irgendwann muss man mal raus aus dem Labor und ran an den Kunden. Das sollte man aus lauter Ängstlichkeit nicht verschlafen. Denn wer zu spät kommt ...

Servus
Hans

Carlos1
21.07.2011, 22:38
Okay, ist schon lange her, aber wenn ich mich dran erinnere, wie lange VW gebraucht hat, um die Wasserkühlung einzuführen.... Haben's dann doch noch geschafft, viele Autos damit zu verkaufen.
Ich hoffe nur, dass die deutschen Hersteller dann auch mit etwas besserem ankommen und nicht nur chinesische Lipos in ihre Autos einbauen wie alle anderen auch, nur mehr Geld dafür verlangen.

Martin Stein
16.07.2012, 11:00
Ich wollte jetzt keinen neuen Thread aufmachen, deshalb hänge ich mich jetzt hier mal an.
Es ging da oben zunächst um VW, aber das soll jetzt bitte egal sein.
Weitere Diskussionpunkte waren die "Doppelmoral" der Hersteller und der Käufer.

Mein aktueller Anlass ist die Halbjahresbilanz des deutschen Automarktes (http://www.spiegel.de/fotostrecke/halbjahresbilanz-die-lieblingsautos-der-deutschen-fotostrecke-84874.html). Während die Position einiger Autos (Dienstwagen, Verleihwagen ...) durchaus verständlich ist, kann ich bei Platz 11 nur mit den Ohren wackeln (sorry, doch wieder VW ...).

Wo bitte ist er denn, der vielzitierte umweltbewusste Verbraucher, der "immer stärker nach Autos mit guter Umweltbilanz verlangt"?
Wo ist er denn, der spritpreisgeplagte Deutsche?

Ist das derselbe Verbraucher, der "mit überwältigender Mehrheit" gegen die Hühnerhaltung in Legebatterien stimmt, während Öko-Eier immer noch einen Marktanteil von nur 22 % haben?

DerMitDenZweiLinkenHänden
16.07.2012, 11:50
durchaus verständlich ist, kann ich bei Platz 11 nur mit den Ohren wackeln (sorry, doch wieder VW ...).

Wo bitte ist er denn, der vielzitierte umweltbewusste Verbraucher, der "immer stärker nach Autos mit guter Umweltbilanz verlangt"?

ich besitze keinen VW und bin auch kein Auto-Enthusiast.
Aber ein kurzes googeln zeigt mir ähnliche Verbrauchsdaten wie beim Passat.

Kurt

Martin Stein
16.07.2012, 12:55
Sicher, aber die Umweltbilanz eines Autos basiert nicht nur auf dem Verbrauch.

Andererseits gebe ich natürlich zu, dass es sich nicht um ein Extrem wie den Hummer oder sowas handelt.

Aber dieses Auto auf Platz 11 dokumentiert IMHO ganz perfekt, welche Merkmale an einem Auto auch im Jahr 2012 noch immer vorrangig sind: Optik und Image.

Wenn man sich nicht nur die Platzierung, sondern auch mal die absoluten Stückzahlen ansieht, wird das Ergebnis noch skurriler: Bevor irgendeines der "vernünftigen" Zweckautos verkauft wird, sind schon 10 Fahrzeuge der Oberklasse vom Hof des Händlers gerollt.

Wie soll es jemals möglich sein, den Markt mit funktional abgespeckten Öko- oder Elektroautos zu erreichen, wenn nicht einmal die bereits verfügbaren und billigeren Alternativen angenommen werden?

Ost
16.07.2012, 14:02
Optik und Image.

Bei einem Tiguan????
Wohl kaum;)

Ich bin am Samstag in einem X5 mitgefahren, durfte auch mal...
Die Sitzposition ist gut. Die Fahrerin war ganz begeistert von dem Auto "nie mehr was anderes" (ok, die fährt auch damit öfters mal lange Strecken).

Ich war erschüttert, im wahrsten Sinne des Wortes.
So etwas unkomfortables bin ich lange nicht mehr gefahren und das sagt ein A-Klasse und Caddyfahrer;)

Der X5 hat soviel Power daß man sein Fahrwerk GNADENLOS hart machen muß, der Komfort kann also kein Kaufargument sein denn den gibts woanders viel günstiger und besser!

Aber- der Wagen fühlt sich tatsächlich an wie ein Panzer!
Und genau das ist der Grund weshalb ihn Frauen lieben;)
Nach dem Motto "mir kann keiner...":D und natürlich optimal zum Vorwärtseinparken!
Da die Kiste so teuer ist kann man sich den Platz des Tiguan schon vorstellen,
er bietet ja auch was von DEM Image:D

Oliver

DerMitDenZweiLinkenHänden
16.07.2012, 14:27
Aber dieses Auto auf Platz 11 dokumentiert IMHO ganz perfekt, welche Merkmale an einem Auto auch im Jahr 2012 noch immer vorrangig sind: Optik und Image.

Was für ein Image habe ich denn, wenn ich mit meinem (Loser-2-WD)-"SUV" fahre?
"Guck nur, einer der es genießt, nicht mit dem Hintern direkt über der Straße zu düsen"?
"Schau, schon wieder einer der einfach seine Modelle ins Auto einräumen will ohne Tetris zu spielen"?

ich glaube,dass mittlerweile bei vielen ein unreflektiertes SUV-Neid-Speicheln auftritt - Anwesende ausgenommen. Weil "die SUV" so viel verbrauchen, in der Stadt unnütz sind usw. usf.

Kurt

Ost
16.07.2012, 15:32
"Schau, schon wieder einer der einfach seine Modelle ins Auto einräumen will ohne Tetris zu spielen"?

Kurt

In einen SUV?
Gemessen am umbauten Raum geht da vergleichsweise sehr wenig rein.
Also das ist überhaupt kein Argument für die Kisten mit den großen Radkästen;)
Jeder kleine Van bietet mehr, viel mehr Platz für die Modelle, aber halt auch weniger Image:D

Oliver

Adrenalin
16.07.2012, 16:02
In einen SUV?
Gemessen am umbauten Raum geht da vergleichsweise sehr wenig rein.

Oliver


Richtig, Oliver.

Auch diese Lifestyle-Kombis alá BMW 3er, 5er,Audi A6, etc. sind eigentlich innen Hühnerkäfige im Vergleich zu ihrem Äusserem.
Der Omega B, oder auch der aktuelle Ford Mondeo, das sind Kombis. Da geht was rein. Oder auch in diese Renault Kangoo Kiste und wie die alle heissen.

Meine Karren wären das aber trotzdem nicht. Viele Menschen, zu denen ich auch gehöre, wollen ihr Fahrzeug nicht nur dem Nutzwert unterjochen, sondern wollen auch was schönes, elegantes haben. So ein Auto kann ja auch eine Art Hobby sein.

Leider fressen die schönen, eleganten auch viel Sprit. :D

Und solange die Leute noch genug Geld haben, werden diese Fahrzeuge verkauft. Wenn das nicht mehr sein soll, muss irgendwas so teuer gemacht werden, das es abschreckt. In Italien wird man wohl seit 2012 heftigst zur Steuerkasse gebeten, wenn man was grossvolumiges mit viel PS fahren will. Ganz genaues weiss ich nicht, aber es sind wohl mehrere tausend Euro pro Jahr.

Gruss Adrenalin

Ost
16.07.2012, 18:03
Schönheit liegt im Auge des Betrachters.
Elegance als Attribut an einen Pseudogeländewagen zu erwähnen finde ich jetzt aber etwas...gewagt:D

Da fällt mir auf Anhieb praktisch kein modernes Automobil ein das Elegance versprüht:(
Früher gabs da schon eher was, derletzt hab ich mir meinen linken Außenspiegel abgefahren weil vor mir im Parkhaus der neue! Porsche 356 meines Kunden gestanden hat, da hab ich glatt beim Rückwärtsfahren den Betonpfosten übersehen- überhört hab ich ihn nicht:cry:

Heutzutage ist doch "Sportlich" ein Attribut das jedes Auto haben muß!
Und so ist eine Beschleunigung über 10sec. ja gerade schon Opahaft:D
Die braucht man unbedingt um aus dem Stau- wenn er sich auflößt- hammermäßig zu beschleunigen um dann 3km weiter wieder in der Zieharmonika zu stehen weil das jeder so macht:D

Es ist schon klar, gebaut wird das was der Kunde wünscht.
Sagt man;)
Ob das wirlich so ist hängt aber auch von den Begehrlichkeiten ab und die werden u.a. von der Werbung kreiert.
So lange wie die Autofirmen selber nicht zu 100% hinter "vernünftigen und sprit/resourcensparenden" Autos stehen,
so lange wird das nix mit solchen Autos!
Schau Dir doch die Werbung an!
Man sieht in praktisch jeder Werbung das beworbene Fahrzeug völlig alleine auf weiter Flur wie es die Welt erobern will,
völlig absurd und entgegen aller! Realität
und mit durchdrehenden Reifen im Drift durch jede Kurve flitzt:D
DAS will der Mann haben während Frauen doch auch öfter mal zu kleinen, knuddeligen Knutschkugeln greifen die leider so wenig Umsatz bringen daß sich aufwändigste Technik nicht lohnt;)

Bis zum nächsten Spritpreisschock wo man wieder halbherzig beteuert daß man "intensiv" an alternativen Konzepten arbeitet.

Bestes Beispiel ist die neue A-Klasse.
Hab ich schon sehen können, gefällt mir ausgesprochen gut, was fürs Auge und technisch soll sie auch super sein.

Doch die komplette Formensprache und der Anspruch endlich auch mal jüngere Kunden von BMW und AUDI abwerben zu können zeigt doch wie wenig die Daimler Ingenieure daran interessiert sind ein wirklich zukunftsweisendes Auto auf die Räder zu stellen-
der neue A ist das jedenfalls nicht!
Sportlich, schnell, stark, flach, kurvengeil.......
weil ja die potentielle Kundschaft die min 25000.-€ für ein Auto ausgeben kann immer jünger wird und wir ja auch viel zuviele Junge haben die unbedingt so ein Auto brauchen;)

Ehrlich, mich ärgert sowas, erst recht weil ich ein überzeugter Kurzautofahrer bin (aktueller A) dessen ursprünglicher Ansatz WEIT resourcenfreundlicher und umweltschonender aber auch vernünftiger war wie alles was bis heute auf dt. Straßen rumgefahgren ist!
Das hätte man zwischenzeitlich stark verbessern und erleichtern müssen, der Ansatz aber hätte Daimler weit in die Zukunft bringen können wenn die Ingenieure auch dahinter gestanden wären ebenso wie der Chef.
Leider war dem nicht so was in meinen Augen eine leichtfertig vertane Chance war.

Oliver

RWA
16.07.2012, 18:29
".....Leider fressen die schönen, eleganten auch viel Sprit...."

Moin, das stimmt doch so garnicht, teile doch mal den vermeintlich hohen Verbrauch durch die dann aber reichlich vorhandenen PS, respektive kw, und nimm das mit den traurigen Pferden eines qua steuerfinanzierter Abwrackprämie subventionierten koreanischen K**kstuhls oder einer Gehhilfe namens S***t mal, dann wirst du sehen, alles hemmungslose Säufer ohne Schub....

Einfach nur mit dem nackten Verbrauch zu argumentieren ist doch nur die halbe Wahrheit, was setz ich an Energie ein, was bekomme ich, das ist doch entscheidend !
Ein Flugzeug verbraucht auch vielleicht 170Tonnen Sprit bis es in USA landet, klingt viel, aber runtergerechnet waren das dann pro Sitz und 100km unter 3 Liter, bei 900km/h, wenn das nicht sparsam ist, dann weiss ich auch nicht!


Davon ab baut Ferrari objektiv betrachtet mit ziemlichem Abstand die umweltfreundlichsten Autos, vielleicht 99 von hundert jemals gebauten fahren noch, viel umweltfreundlicher geht es nicht, wenn man betrachtet das alleine die Herstellung eines Autos der Golf-Klasse etwa 75Tonnen Rohöl verbraucht, wenn ich also ein neues Auto kaufe
das stark geschönt oder unrealistisch gemessen einen Liter weniger als das Vorgängermodell verbraucht, dann bin ich kurz nach dem Kauf mit etwa 90000 Liter Sprit im minus, da kann ich ne ganze Weile mit rumfahren bis ich das durch den Minderverbrauch eingespart habe, erst dann wird die Bilanz besser als wenn ich das alte behalten hätte, aber dann gibts ja schon wieder ein neues, noch sparsameres Modell, also wieder gekauft und wieder 75Tonnen....usw....usw....


Nein ich fahre kein sparsames Auto, meins ist auch stark daran beteiligt den Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre, der immerhin unfassbare 0,038% beträgt, nach oben zu treiben, aber ich zahle auch überall massiv Expresszuschlag und muss mich dann doch auf der Autobahn hinter Oberlehrern und Weltverbesserern, die glauben sie wüssten besser als ich was gut und richtig für mich ist, anstellen.


...eine ketzerische Frage hätte ich noch, wer nimmt auf wen Rücksicht, wenn einer rechts überholt ?
Doch wohl der, der rechts überholt, nimmt er doch Rücksicht auf den, der glaubt das Rechtsfahrgebot gälte für ihn nicht.

...verkehrte Welt...


Roland

Ost
16.07.2012, 19:43
Das stimmt,
es wird ein immenser Aufwand betrieben um große Autos das Saufen abzugewöhnen und dies gelingt doch beeindruckend gut,
hingegen wird so gut wie kein Aufwand betrieben kleine leichte Autos richtig sparsam zu machen.
Deren 2 und 3-Zylindermotörchen mühen sich angestrengt (und saufen) wo die PS starken Autos nur kurz antippen müssen und dann "segeln"
Verkehrte Welt die ich mir kaum erklären kann, ist wohl zu teuer.

Oliver

Reinhart Thalheim
16.07.2012, 20:09
wie wenig die Daimler Ingenieure daran interessiert sind ein wirklich zukunftsweisendes Auto auf die Räder zu stellen-

Oliver

Glaubst Du wirklich allen Ernstes, daß diese Entscheidungen und Richtungsvorgaben von den Ingenieuren getroffen werden?

Ost
16.07.2012, 21:31
Glaubst Du wirklich allen Ernstes, daß diese Entscheidungen und Richtungsvorgaben von den Ingenieuren getroffen werden?

Oh ja, das glaube ich!
Zumindest bei den Autofirmen wo der Chef ein Ingenieur ist- wie beim Daimler z.B.;)

Auf was ich anspielte ist die Tatsache daß unseren Ingenieuren - glaub heute nennen sie sich Bachel- noch gelehrt wird feuchte Augen zu bekommen wenn was brumbruuuum macht;)

Das Denken in eine neue Richtung fängt ganz unten an. Bis das in die Entscheidungsebenen vordringt müssen erst noch ein paar Leute in den Vorruhestand geschickt werden;)

Ich kenne Automobilingenieure die keine Musik in ihren CD-Playern hören sondern die da http://www.youtube.com/watch?v=I_uTPJrmqTs&feature=related

Was wollen die mit einem E-Motor anfangen:D

RWA
16.07.2012, 22:34
...solange das Verhältnis Energiegehalt 1dm³ Batterie zu 1dm³ Diesel etwa 1:120 ist, sollten Elektromotoren auch weiterhin Akkuschrauber und Modellflugzeuge antreiben !

Ich hatte in USA mal nen Prius als Leihwagen, das ist selbst im amerikanischen Strassenverkehr, wo man Auto fährt wie man TV kuckt, merkbefreit, teilnahmslos und desinteressiert, schlicht ein Witz !

Und ich hab schon Lösungen mit überschallschnellem Schwungrad als Energiespeicher gesehen, im Rennauto, ungefähr so nützlich wie ein drittes Nasenloch.


Roland

e-yello
17.07.2012, 00:00
Und ich hab schon Lösungen mit überschallschnellem Schwungrad als Energiespeicher gesehen, im Rennauto, ungefähr so nützlich wie ein drittes Nasenloch.




Nutzlose Lösungen gibt es im Rennauto definitiv nicht, das einzig Nutzlose ist das Rennauto selbst.

Trotzdem ist es geil und ich steh da zu meiner Passion und Profession.

Rennautos können zumindest eines besser als andere Autos: schnell fahren.

Was können SUV´s besser?


Wolframschwungräder als Energiespeicher laufen üblicherweise im Vakuum, Überschall ist somit nicht korrekt.

Sie stellen momentan die einzige Möglichkeit dar die enorme Bremsleistung( beim Rennauto mitunter weit über 1000KW) auch nur ansatzweise zu speichern.


Wer das als nutzlos ansieht zeigt wenig innovativen Ingenieursgeist:rolleyes::p

Yello

DerMitDenZweiLinkenHänden
17.07.2012, 07:36
Was können SUV´s besser?

Besser in einen energiesparenden Kleinwagen crashen als ein energiesparender Kleinwagen in einen SUV.

Aber weil wir schon mal beim Thema sind: was definiert einen SUV?

Kurt

MGS
17.07.2012, 09:30
...solange das Verhältnis Energiegehalt 1dm³ Batterie zu 1dm³ Diesel etwa 1:120 ist, sollten Elektromotoren auch weiterhin Akkuschrauber und Modellflugzeuge antreiben !
Nur leider ist das dm^3 Diesel nach einmaligem Gebrauch weg während der Accu noch da ist und wiedergeladen werden kann.

MfG Martin

documa
17.07.2012, 10:27
Nur leider ist das dm^3 Diesel nach einmaligem Gebrauch weg während der Accu noch da ist und wiedergeladen werden kann.

MfG Martin


Also bei mir ist der Tank für den Diesel auch nach Entleerung noch da. Der läßt sich nach Entleerung
sogar wieder befüllen. Ich benutze den Tank als Energielager ebenso wie meine Akkus.

Utz

RWA
17.07.2012, 10:35
darum geht es doch nicht, man kann Sprit auch synthetisch herstellen und dann nachtanken, hat man bereits im dritten Reich gemacht.

Es geht darum, ob es sinnvoll ist, mit 800kg hochgiftiger Batterie umherzufahren, weil ein Grossteil der scheinbar sauberen Energie schon dafür verloren geht, sich selbst zu transportieren. Ausserdem muss das Auto mechanisch sehr stabil sein, wegen des grossen Beharrungsvermögens der schweren Akkus im Unfall-Fall, das macht das Auto wieder schwerer, und die Bilanz noch schlechter.

Wenn ein Güterzug mit Akkus fahren würde, wären von 54 Waggons etwa 53 mit Akkus beladen und er würde die Hälfte seiner Betriebszeit mit Aufladen verbringen, da würde auch keiner sagen, lasst uns die Oberleitungen wegbauen das funktioniert.

Und was ist mit den Akkus? die müssen hergestellt und anschliessend entsorgt werden, und lange halten tun sie auch nicht.
Wie sieht denn da die Umweltbilanz verglichen mit einem Verbrennungsmotor aus ?

Sinnvoller wäre, Autos zu bauen wie früher, mein Audi 80 damals wog 770kg, der hatte 85PS und brauchte mit Vergaser um 7l/100km, mit modernen Motoren, die zudem auch noch deutlich leichter wären, bräuchte der bei gleichen Fahrleistungen vielleicht noch die Hälfte.

Und da war ganz wenig lieblos zusammengeklipstes Plastik drin, was auch aus Erdöl gemacht wird.

Entsorgen war auch kein Problem, was nicht wegrostete, konnte man quasi zusammenfegen und der Müllverbrennung (Energierückgewinnung) zuführen.

Ich finde Elektromotoren auch Klasse, weil billig, klein, leicht, verschleissarm usw., aber es gibt keine vernünftigen Akkus.

Einfach mal eine Ökobilanz vom Reissbrett bis zur Entsorgung machen, oder einfacher, das ganze Bild betrachten, auch, und das wird oft ignoriert, wo kommt der Strom her, da sieht es für Elektroautos derzeit ziemlich schlecht aus und auf absehbare Zeit wird sich da auch nichts dran ändern, eben weil es keinen sinnvollen Energiespeicher gibt.


Roland

depronator.
17.07.2012, 10:48
Ich hatte in USA mal nen Prius ...
... schlicht ein Witz !


Dafür lässt er sich gut an Vollpfosten verkaufen, die denken, dass 160 kg giftigen NiCd-Akkus, mit deren Ladung man ganze 3 Kilometer weit kommt und die man immer mitschleppt, gut für die Umwelt sind.
Und beim Ampelstart kommt er fast so gut weg, wie ein uralter 90PS TDI (selbst getestet)

Gruß
Juri

RWA
17.07.2012, 11:21
...und solange mir ein oder eine der zahlreichen Dilettanten, Blender und Gaukler aus der Parallelwelt in Berlin, der/die von meinen Steuern auf fussbodenbeheizten, vollklimatisierten 300m² wohnt, und für jeden Furz einen Hubschrauber bemüht, erzählt, ich solle mehr Geld ausgeben um der Umwelt einen Gefallen zu tun, den ich bei objektiver Betrachtung nicht erkennen kann, denk ich da nichtmal drüber nach !


Roland


für Yello:

natürlich weiss ich, das das Cosworth-Schwungrad im Vakuum rotiert, aber unter überschallschnell kann man sich eher was vorstellen als unter einer wie auch immer grossen Umfangsgeschwindigkeit.
Und echte Innovation findet im Rennsport eh nicht statt, das verhindern schon die jeweiligen Reglements. Da schwappt eher was aus der Serie auf die Rennstrecke als umgekehrt. Da gewinnt z.B. eine 60Jahre alte Vorderachskonstruktion immer noch Rennen, weil sie in dem schmalen Betriebsbereich, in dem sich ein Rennauto aufhält, prima funktioniert. Und ein F1 fährt mit einem Fahrwerkskonzept, das bereits kurz nach Kriegsende definiert wurde.

und nochwas, 1000kw Bremsleistung sind nicht eben berauschend, rechne mal aus wenn ein 250kw Strassenauto mit 1,6to Gewicht in weniger als einem Viertel der Strecke anhalten kann, als es brauchte um auf die Geschwindigkeit zu beschleunigen, dann kommen da schnell erheblich mehr als 1000kw zusammen.

Roland

RWA
17.07.2012, 11:34
.....Und beim Ampelstart kommt er fast so gut weg, wie ein uralter 90PS TDI (selbst getestet).....


und wenn du deinen TDI solange wie möglich fährst und am Leben hältst, bis er wirklich irreparabel die Flügel streckt ( was bei einem alten VW/Audi TDI sehr sehr lange dauern kann ), hast du den Umweltschaden, den die Produktion deines Autos verursachte, auf die grösstmögliche Anzahl km verteilt, dann hast du dein Auto so wenig umweltschädlich wie möglich genutzt, vollkommen unabhängig davon, wieviel Sprit er dabei verbrauchte !!



Roland

Adrenalin
17.07.2012, 12:00
.................teile doch mal den vermeintlich hohen Verbrauch durch die dann aber reichlich vorhandenen PS, respektive kw, und nimm das mit den traurigen Pferden eines qua steuerfinanzierter Abwrackprämie subventionierten koreanischen K**kstuhls oder einer Gehhilfe namens S***t mal, dann wirst du sehen, alles hemmungslose Säufer ohne Schub....

Einfach nur mit dem nackten Verbrauch zu argumentieren ist doch nur die halbe Wahrheit, was setz ich an Energie ein, was bekomme ich, das ist doch entscheidend !
Ein Flugzeug verbraucht auch vielleicht 170Tonnen Sprit bis es in USA landet, klingt viel, aber runtergerechnet waren das dann pro Sitz und 100km unter 3 Liter, bei 900km/h, wenn das nicht sparsam ist, dann weiss ich auch nicht!


Davon ab baut Ferrari objektiv betrachtet mit ziemlichem Abstand die umweltfreundlichsten Autos, vielleicht 99 von hundert jemals gebauten fahren noch, viel umweltfreundlicher geht es nicht, wenn man betrachtet das alleine die Herstellung eines Autos der Golf-Klasse etwa 75Tonnen Rohöl verbraucht, wenn ich also ein neues Auto kaufe
das stark geschönt oder unrealistisch gemessen einen Liter weniger als das Vorgängermodell verbraucht, dann bin ich kurz nach dem Kauf mit etwa 90000 Liter Sprit im minus, da kann ich ne ganze Weile mit rumfahren bis ich das durch den Minderverbrauch eingespart habe, erst dann wird die Bilanz besser als wenn ich das alte behalten hätte, aber dann gibts ja schon wieder ein neues, noch sparsameres Modell, also wieder gekauft und wieder 75Tonnen....usw....usw....


Nein ich fahre kein sparsames Auto, meins ist auch stark daran beteiligt den Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre, der immerhin unfassbare 0,038% beträgt, nach oben zu treiben, aber ich zahle auch überall massiv Expresszuschlag und muss mich dann doch auf der Autobahn hinter Oberlehrern und Weltverbesserern, die glauben sie wüssten besser als ich was gut und richtig für mich ist, anstellen.


...eine ketzerische Frage hätte ich noch, wer nimmt auf wen Rücksicht, wenn einer rechts überholt ?
Doch wohl der, der rechts überholt, nimmt er doch Rücksicht auf den, der glaubt das Rechtsfahrgebot gälte für ihn nicht.

...verkehrte Welt...


Roland


darum geht es doch nicht, man kann Sprit auch synthetisch herstellen und dann nachtanken, hat man bereits im dritten Reich gemacht.

Es geht darum, ob es sinnvoll ist, mit 800kg hochgiftiger Batterie umherzufahren, weil ein Grossteil der scheinbar sauberen Energie schon dafür verloren geht, sich selbst zu transportieren. Ausserdem muss das Auto mechanisch sehr stabil sein, wegen des grossen Beharrungsvermögens der schweren Akkus im Unfall-Fall, das macht das Auto wieder schwerer, und die Bilanz noch schlechter.

Wenn ein Güterzug mit Akkus fahren würde, wären von 54 Waggons etwa 53 mit Akkus beladen und er würde die Hälfte seiner Betriebszeit mit Aufladen verbringen, da würde auch keiner sagen, lasst uns die Oberleitungen wegbauen das funktioniert.

Und was ist mit den Akkus? die müssen hergestellt und anschliessend entsorgt werden, und lange halten tun sie auch nicht.
Wie sieht denn da die Umweltbilanz verglichen mit einem Verbrennungsmotor aus ?

Sinnvoller wäre, Autos zu bauen wie früher, mein Audi 80 damals wog 770kg, der hatte 85PS und brauchte mit Vergaser um 7l/100km, mit modernen Motoren, die zudem auch noch deutlich leichter wären, bräuchte der bei gleichen Fahrleistungen vielleicht noch die Hälfte.

Und da war ganz wenig lieblos zusammengeklipstes Plastik drin, was auch aus Erdöl gemacht wird.

Entsorgen war auch kein Problem, was nicht wegrostete, konnte man quasi zusammenfegen und der Müllverbrennung (Energierückgewinnung) zuführen.

Ich finde Elektromotoren auch Klasse, weil billig, klein, leicht, verschleissarm usw., aber es gibt keine vernünftigen Akkus.

Einfach mal eine Ökobilanz vom Reissbrett bis zur Entsorgung machen, oder einfacher, das ganze Bild betrachten, auch, und das wird oft ignoriert, wo kommt der Strom her, da sieht es für Elektroautos derzeit ziemlich schlecht aus und auf absehbare Zeit wird sich da auch nichts dran ändern, eben weil es keinen sinnvollen Energiespeicher gibt.


Roland


...und solange mir ein oder eine der zahlreichen Dilettanten, Blender und Gaukler aus der Parallelwelt in Berlin, der/die von meinen Steuern auf fussbodenbeheizten, vollklimatisierten 300m² wohnt, und für jeden Furz einen Hubschrauber bemüht, erzählt, ich solle mehr Geld ausgeben um der Umwelt einen Gefallen zu tun, den ich bei objektiver Betrachtung nicht erkennen kann, denk ich da nichtmal drüber nach !


Roland





.....Und beim Ampelstart kommt er fast so gut weg, wie ein uralter 90PS TDI (selbst getestet).....


und wenn du deinen TDI solange wie möglich fährst und am Leben hältst, bis er wirklich irreparabel die Flügel streckt ( was bei einem alten VW/Audi TDI sehr sehr lange dauern kann ), hast du den Umweltschaden, den die Produktion deines Autos verursachte, auf die grösstmögliche Anzahl km verteilt, dann hast du dein Auto so wenig umweltschädlich wie möglich genutzt, vollkommen unabhängig davon, wieviel Sprit er dabei verbrauchte !!



Roland


Ich hab schon die Hoffnung aufgegeben, dass es in diesem Forum noch einen gibt, der bezüglich Autos so denkt wie ich. Aber es scheint ja wenigstens EINER dazusein. :D:D

Nur ein Veto hätte ich: Hätte jeder einen Ferrari, würden die auch nicht so lange halten wie wie sie es z.Zt bei diversen Sammlern tun. Als Alltagsauto taugen die vermutlich nicht viel, bzw. wären nach einer bestimmt Anzahl von Jahren auch fertig wie jeder Golf, etc.

Gruss Adrenalin

RWA
17.07.2012, 12:38
da hast du natürlich recht, ist doch klar, aber das ändert nichts an deren Umweltbilanz heute.


vor allem, umweltFREUNDLICH geht garnicht beim Auto, ein wirklich umweltfreundliches Auto ist eines, das nicht gebaut wird.


Roland

MGS
17.07.2012, 14:05
Also bei mir ist der Tank für den Diesel auch nach Entleerung noch da. Der läßt sich nach Entleerung
sogar wieder befüllen. Ich benutze den Tank als Energielager ebenso wie meine Akkus.
Den Tank füllst Du mit einem Gebräu, dass die Natur in Millionen Jahren aufgebaut hat, und dass wir in einigen wenigen Jahrzehnten verfeuert haben werden. Den wichtigsten Punkt läßt Du dabei außen vor - Öl ist endlich und zum verbrennen viel zu schade.

@RWA: Deine Argumente gegen Elektroautos sind HEUTE selbstverständlich nicht von der Hand zu weisen. Dennoch ist das Elektroauto aus dem heutigen Blickwinkel noch eines der erfolgsversprechendsten Konzepte für die Zukunft des Individualverkehrs (den man aber ebenso selbstverständlich in Frage stellen kann). Die Akkutechnologie entwickelt sich gerade rasant weiter - ein Beispiel wäre http://www.techjournal.org/tag/harold-h-kung/. Ob das für den Autoverkehr etwas taugt sei mal dahin gestellt.
Die Akkutechnik steckt noch in den Kinderschuhen und benötigt noch deutlich mehr Zeit - aber sie wird besser werden. Zusätzlich steigt die Stromproduktion aus regenerativen Quellen... und beides zusammen macht erst richtig Sinn.

MfG Martin

RWA
17.07.2012, 14:44
Seit 1974, dem ersten Ölschock, wird uns Angst gemacht, das demnächst das Öl alle ist, nun ist 38 Jahre später, und irgendwie will sich keine Verknappung einstellen, die Berechnungen werden immer diffuser und verlegen den Tag wo das Öl alle ist immer mehr in die Zukunft, obwohl weltweit der Verbrauch zugenommen hat.

Was ist, wenn Öl ständig neu entsteht und uns nur erzählt wird es sei knapp, um die Preise hochzuhalten ?

Ich hab mich als Kind schwergetan mir einen Wald vorzustellen, der viele viele Jahre später eine riesige Blase aus Erdöl ist, die Erde besteht zum grossen Teil aus denselben Bestandteilen wie das Erdöl, an sich kein Wunder, ist es doch natürlich.

Mir konnte bisher keiner erklären, welcher Mechanismus dazu führt, das Millionen Tonnen Pflanzenreste sich augenscheinlich auf einem Riesenhaufen versammeln um dann zu Öl zu verrotten.

Das man aus Pflanzen Öl machen kann ist klar, je nach Aufwand kann man aus fast allem Öl machen, Kohlenwasserstoffe finden sich überall, aber wieso es sich in so unglaublichen Mengen an einem Platz findet, das hätt ich gern mal plausibel erklärt.


Roland

grade gefunden :

http://www.erdoelquelle.com/media/Oelschwindel$20Dr.$20Tischler.pdf

MGS
17.07.2012, 15:55
Was ist, wenn Öl ständig neu entsteht und uns nur erzählt wird es sei knapp, um die Preise hochzuhalten ?

OK, ich bin dann mal weg....

MfG Martin

RWA
17.07.2012, 16:25
na wie schade, offenbar weisst du etwas besser als die einschlägige Wissenschaft, die kann es nämlich nicht schlüssig erklären, einfach mal nachlesen.

Und ich hab nur danach gefragt,naja, dann bin ich wohl gerade noch an einer Erleuchtung vorbeigeschrammt


Roland



..es wurden auch schon Leute ( fast) verbrannt weil sie behaupteten die Erde sei eine Kugel

MGS
17.07.2012, 17:10
na wie schade, offenbar weisst du etwas besser als die einschlägige Wissenschaft, die kann es nämlich nicht schlüssig erklären, einfach mal nachlesen.
Erstens habe ich nicht behauptet etwas "besser als die einschlägige Wissenschaft" zu wissen und zweitens finde ich das sehr einleuchtend:
Erdöl entsteht aus abgestorbenen Meeresorganismen wie Algen.[5] Sie werden während mehreren hunderttausend bis mehreren Millionen Jahren auf dem Meeresgrund abgelagert. Herrschen in der betreffenden Meeresregion sauerstoffarme Bedingungen nahe dem Meeresgrund, so bilden sich dabei mächtige Sedimentfolgen mit hohem Anteil biogenen Materials. Die Abwesenheit von Sauerstoff in dieser Ablagerungsumgebung verhindert die vollständige Zersetzung der Biomasse, ein Faulschlamm entsteht. Im Laufe von Jahrmillionen wird dieser durch Überdeckung mit weiteren Sedimenten hohen Drücken und Temperaturen ausgesetzt. Unter diesen Bedingungen werden die in der Biomasse enthaltenen wasserunlöslichen, langkettigen Kohlenwasserstoffe, die sogenannten Kerogene, in kurzkettige gasförmige und flüssige Kohlenwasserstoffketten aufgespalten, ein Prozess, der in der Industrie auch als Cracken bekannt ist.
Weiterlesen hier: Wiki (http://de.wikipedia.org/wiki/Erd%C3%B6l)

Ach ja - das ist allgemeiner Konsens und bei weitem einleuchtender als "...wenn Öl ständig neu entsteht..."

MfG Martin

RWA
17.07.2012, 17:58
Ich fragte ja auch "was ist wenn" usw.

Und wenn es denn tatsächlich so ist wie du zitierst, warum sollte das nicht auch jetzt noch genau so stattfinden ?

Mach dir mal die Mühe und folge meinem link und lies das, fand ich vorhin.


Roland

MGS
17.07.2012, 20:21
Mach dir mal die Mühe und folge meinem link und lies das, fand ich vorhin.
OK, ... hab' ich jetzt mal schnell überflogen - tiefer einsteigen lohnt nicht wirklich - ist Esoterik pur.

Vgl. auch
Ich habe gelesen, dass Erdöl „abiotisch“ in der Erdkruste aus Methan entstehen soll – dann ist es doch eigentlich unendlich verfügbar, oder?

Die „abiotische“ Entstehung von Erdöl ist ein besonderes Steckenpferd all jener, die hinter jedem Phänomen politischer und wirtschaftlicher Art das Wirken finsterer Verschwörungen sehen. Die Idee an sich ist durchaus nicht abwegig und geht in ihren modernen Versionen meist auf den US-amerikanischen Physiker Thomas Gold zurück, ist aber eigentlich eine Erfindung russischer Geologen: Wie wäre es, wenn sich Erdöl in der „tiefen heißen Biosphäre“ (so Golds Bezeichnung) als Stoffwechselprodukt anaerober Mikroorganismen bilden würde, die sich von unterirdischen Methanvorkommen ernähren? Der Kohlenwasserstoff Methan kommt auf anderen Planeten des Sonnensystems reichlich vor, prinzipiell wäre das also denkbar.

Wenn nicht die sogenannten „Bio-Marker“ im Erdöl wären, etwa das Isotopenverhältnis von C12 zu C13, das auf einen biogenen Ursprung hinweist, oder bestimmte Moleküle, deren Herkunft eindeutig zu bestimmen ist:

Gelegentlich führen Kerogenbestandteile auch Relikte organischer Verbindungen von eindeutig biologischer Zuordnung, die ihre molekulare Identität trotz intensiver Umwandlungsprozesse im Sediment offenbar bewahren konnten. Bei solchen „Biomarker“-Molekülen oder „Chemofossilien“ handelt es sich in der Regel um Verbindungen mit einer äußerst widerstandsfähigen Molekülstruktur wie etwa organische Pigmente oder spezielle Kohlenwasserstoffketten. (Quelle)

Der konventionellen (und weithin akzeptierten) Theorie zufolge sind Erdöl und Erdgas in Zeiten entstanden, die sich durch einen enorm hohen atmosphärischen Kohlendioxidgehalt und einen entsprechend monströsen daraus resultierenden Treibhauseffekt auszeichneten. Durch die hohen Temperaturen wurden demnach flache Randmeere zu „Todeszonen“, in denen der Sauerstoffgehalt nicht mehr ausreichend war, um eine aerobe Zersetzung abgestorbener Mikroorganismen zu ermöglichen, die sich daraufhin in dicken Schichten auf dem Meeresboden ansammelten, sedimentiert wurden und schließlich durch tektonische Verschiebungen in eine Tiefe gerieten, in der Druck und Temperatur für eine Verflüssigung bzw. Vergasung ausreichend waren. Die hervorragende australische Dokumentation Crude - The Incredible Journey of Oil ist meines Wissens bisher von keinem deutschen Sender übernommen worden, bietet aber für Englischkundige eine hervorragend populärwissenschaftlich aufbereitete Einführung in das Thema im Internet.

Wer‘s nicht glauben will, glaubt‘s natürlich nicht. Es könnten ja geheime Mächte im Spiel seinl, die uns die Wahrheit vorenthalten und den Zugang zu unserem sauer verdienten Öl verwehren, um uns zu versklaven und Mikrochips ins Gehirn pflanzen zu können... Die seit zwei Jahrzehnten ungebrochene Popularität von Verschwörungstheorien im öffentlichen Bewusstsein (Akte X, UFOs, Mondlandung, 9/11) ist in dieser Hinsicht nicht gerade hilfreich. Im deutschsprachigen Raum wird die Theorie der abiotischen Ölentstehung vor allem von einem gewissen „Dr.phil. Siegfried Emanuel Tischler“, angeblich ein „österreichischer Geowissenschaftler“, verbreitet, über dessen wahren Namen und Hintergrund nichts in Erfahrung zu bringen ist (ein promovierter Geologe wäre allerdings ein „Dr. rer. nat.“). Herr Tischler veröffentlicht vorzugsweise auf dubiosen Verschwörungs-Websites und in einem einschlägigen Esoterik-Magazin, auf dessen Titelseite dann nach dem „Großen Ölschwindel“ die „Bilderberger“ die „neue Weltordnung“ planen. Eine Spur seriöser ist da vielleicht William F. Engdahl, der es 2006 mit der Erdöl-Abiotik immerhin in den Freitag schaffte, beruflich aber auch kein Geologe, sondern an der FH Wiesbaden als Lehrbeauftragter für Wirtschaftsenglisch tätig ist. Der Job scheint ihn aber nicht auszufüllen, da er offenbar Zeit für raumgreifende publizistische Tätigkeiten hat. Bereits im Jahr 2000 hat er z.B. in der Neuen Solidarität den baldigen Untergang des Weltfinanzsystems vorhergesehen und die Verschwörung zur Erhöhung des Ölpreises aufgedeckt. Sein Gegenmittel damals: „LaRouches Notprogramm für die Weltwirtschaft (siehe auch den Kommentar) muß durchgesetzt werden, bevor es zu spät ist.“ Gemeint ist hier Lyndon LaRouche.

Hören wir uns lieber an, was der US-amerikanische Geologe Geoffrey P. Glasby zum Thema zu sagen hat, der 2002 in Russland studierte und dort von den russischen Varianten der abiotischen Theorie hörte. Er lehnte sie nicht von vornherein ab und entschloss sich während eines Studienaufenthalts in Japan Probebohrungen durchzuführen, um ihre Gültigkeit zu beweisen. Das Ergebnis war eher ernüchternd, und in der abschließenden Studie bilanziert Glasby:

Eine der wesentlichen Behauptungen der russisch-ukrainischen Theorie der abiotischen Bildung von Kohlenwasserstoffen ist die, dass sie große Erfolge bei der Entdeckung von Öl- und Gaslagerstätten im kristallinen Sockelgestein gehabt hätte. Es scheint allerdings heute, dass die großen Felder der Wolga-Ural-Region, des nördlichen Urals und Westsibiriens nicht infolge der Anwendung dieser Theorie gefunden wurden, sondern durch den Einsatz herkömmlicher Erkundungstechnik, bei der „das Bohrloch das letzte Wort hatte“. Darüber hinaus werden die Erdölressourcen im Dnjepr-Donez-Becken in jüngsten Untersuchungen des U.S. Geological Survey vollständig im Rahmen der herkömmlichen Erdölgeologie abgehandelt, ohne dass eine abiotische Quelle von Kohlenwasserstoffen auch nur erwähnt würde. (...) In der Tat ist diese Theorie heute in der Früheren Sowjetunion mehr oder weniger vergessen und im Westen so gut wie unbekannt. (...)

Die Tiefenentstehung gasförmiger Kohlenwasserstoffe nach Thomas Gold basiert auf der Annahme, dass tiefe Bruchlinien eine wesentliche Rolle bei der fortlaufenden Wanderung von Methan und anderen Gasen an die Erdoberfläche spielen und dass dieses Methan dann in den oberen Schichten der Erdkruste in Erdöl und Erdgas umgewandelt wird. Für eine solche Reaktion sind allerdings die dort herrschenden Bedingungen in thermodynamischer Hinsicht nicht günstig, was sich auch durch die Anwesenheit von Bakterien nicht ändern würde. Weiterhin haben die Tiefenbohrungen im Meteoritenkrater von Siljan keine überzeugenden Beweise für einen vorherrschenden Ursprung der dortigen Kohlenwasserstoffformation im Erdmantel ergeben. Diese Theorie ist daher ungültig.


Quelle: www.oelschock.de (http://www.oelschock.de/index.php?option=com_content&view=article&id=21:haeufig-gehoerte-einwaende&catid=14:definition&Itemid=6)

Warum nur muss ich gerade jetzt wieder an Vince Ebert denken?

MfG Martin

Ost
17.07.2012, 21:09
Zuerst dachte ich daß es sich um einen Aprilscherz handelt.
Doch anscheinend wird intensiv daran gearbeitet http://www.energie-und-technik.de/energiequellen/news/article/82977/0/IBM_Lithium-Luft-Batterie-Prototyp_bis_2013/

Frage:
wieviel Geld wird in die Konstruktion von neuen Motoren gesteckt und wieviel Geld in solche Akkus?
Darin liegt die Antwort warum die Forschung in der Akkutechnik noch immer in den Kinderschuhen steckt;)

Elektroautos gab es schon ganz zu Beginn der automobilen Fortbewegung
Sogar Hybrid Fahrzeuge gab es- von Ferdinant Porsche:)
Der Elektroantrieb setzte sich auch deshalb nicht durch weil Benzin und Öl unglaublich billig war, daran kann ich mich sogar noch erinnern.

Der Peak der Erdölförderung ist glaube ich schon erreicht.
Der techn. Fortschritt machte es möglich an Ölfelder zu kommen (und zu entdecken) die früher undekbar waren.
Deshalb- und nur deshalb ist´s Öl auch heute noch nicht alle sondern bleibt auf einem hohen Niveau.
Aber es wird immer teurer weil auch die Förderung immer aufwändiger wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/Erd%C3%B6lgewinnung

Auch sind Ölfelder z.B. in der Tiefsee sind nicht ohne wie man an Deep Water Horizon sehen kann http://de.wikipedia.org/wiki/Deepwater_Horizon

Es ist also ganz einfach:

der Sprit wird in den nächsten Jahrzehnten immer teurer während die Akkus immer besser und billiger werden.
Irgendwann treffen sich die Kurven und wenn man wirklich hergeht und die zahlreicher werdenden Akkus dazu nutzt überschüssige Stromproduktion in privaten Auto-Akkus zu speichern dann "lohnt" sich das wohl noch viel schneller;)

Illusionen sollten wir uns aber nicht hingeben,
denn Autofahren wird in der Zukunft ein teures Vergnügen bleiben und und die Mobilität wird sich einschränken müssen!
Also nix mal mit "schnell mal ne Zigarettenschachtel holen" und ins Auto hocken.
Die Freiheit wannimmer man will einfach loszugurken, diese Freiheit wird wohl irgendwann auf der Strecke bleiben,
spätestens dann wenn der Akkuspeicher seines Autos gerade zu was anderem benutzt wird;)

Dann wird man am Abend schon planen müssen wann man am nächsten Tag wie lange wohin fahren will.

Oliver