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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Absturz meiner gerade restaurierten 3,2m KA6e von Rödel



Christoph_S
11.09.2011, 18:34
Hallo zusammen,

heute sollte der zweite Jungfernflug meiner nun fertiggestellten und restaurierten 3,2m KA6e von Rödel sein.
Ich postete schon mal eine Frage am 23.8. zum Thema Elektroantrieb und Motorsturz zu diesem Flieger.

Nach Reichweitentest und zwei Handstarts, die einigermaßen zufiredenstellend waren, da windstill und daher mein Läufer/Werfer nicht hundertprozent genug Geschwindigkeit erlaufen konnte, flog sie aber gerade aus.

ok, dachte ich, Motor an und loß.
Die KA6 stieg sofort und wie ich fand, sehr steil und wurde steiler, aber sie stieg und ich drückte leicht immer wieder Tiefe dagegen und war sehr schnell hoch (geschätzte 150 m).

Nach abschaltung des Motors kippte sie sofort über die Tragfläche mit der Nase fast senkrecht nach unten. Sekundenlang keine Reaktion auf das ziehen des Höhenruders, mein erster Gedanke: das gibt einen Einschlag und zig Arbeitsstunden perdu.
Dann plötzlich riss sie die Nase hoch um nach einiger Zeit des ein wenig kontrollierten Fluges wieder über die Tragfläche abzuschmieren.
Wieder das Spiel von vorne, Nase nach unten, keine Reaktion auf die Steuerung (auch keine anderer Befehl kam an), plötzlich wieder Reaktion auf das ziehen, Maschine einigermaßen im Geradeausflug und wieder schlagartiges abschmieren.

Inzwischen war ich nur noch knapp über Grund, 4-5 m über Grund wieder Reaktion auf ziehen, wieder kurzen Geradeausflug und abschmieren und BUMM.

Hätte schlimmer kommen können: Stauchung in der linken Fläche, Flächenaufhängung im Rumpf angerissen, Querruderservo defekt, obwohl äusserlich nichts zu sehen ist.

Aber echt frustrierend!!!

Mein Gefühl sagt mir: irgendwas mit der Elektronik, Fernsteuerung etc.

Dazu habe ich folgende Komponenten verwendet:
Motor DYMOND MASTER HQ-3651,
Regler DYMOND EXPERT 60 S
sowie einen 2500er 3S Lipo,

Empfohlen hatte mir mein Händler einen 4000er 3S Lipo, aber ich habe noch 2500er 3S Lipos und bevor ich die 4000er kaufen werde, wollte ich erst sehen, ob die Maschine auch fliegt.
(Kann es daran gelegen haben?, - natürlich habe ich den Schwerpunkt, 70 mm von der Nasenleiste, mit dem leichteren Akku ausgewogen)
In der Werkstatt hatte ich einen Wattmeter dazwischengeschaltet und gesehen, das der Motor bei Vollgas 45 A zieht.
Aber ich bin, was Elektronik angeht, ein Dilletant. daher dachte ich, wenn es in der Werksatt läuft, wird es wohl auch auf dem Feld laufen, allerdings eben nur für zwei oder drei Starts reichen.

Die Fernsteuerung ist eine Multiplex Cockpit M-Link mit dem dazugehörigen 7 Kanal Empfänger, diese hat mich bisher, seit dem Frühling, noch nicht im Stich gelassen.

Für alle Anregungen, Kommentare, Kritik und Ideen bin ich dankbar.

Fotos wollte ich nach geglücktem Jungfernflug II. machen,denn ich finde, sie ist mir sehr schön gelungen. Aber nach dem Abenteuer hatte ich kein Lust mehr zu fotografieren.

viele Grüße aus Rixdorf und schon mal Danke für alle Antworten.

Christoph

DieterK.
11.09.2011, 18:41
Hi Christoph,

ich bin jetzt nicht der super Experte, aber ich denke mit der Elektronik hatte das nichts zu tun. Klingt für mich wie eine irgendwie fatale unglückliche Kombination zwischen EWD und/oder Schwerpunkt. Aber hier gibt´s Experten, die melden sich sicher noch. Trotzdem hast Du ja (auch wenn es natürlich sehr ärgerlich ist) noch Glück im Unglück gehabt. Nach Deiner Schilderung hätte das noch viel schlimmer enden können.

Grüssle
Didi

Christoph_S
11.09.2011, 18:56
Hallo Didi,

erstmal danke für die Antwort.

Der These der falschen Kombination SP und EWD widerspricht, das sie im Handstart gerade aus flog, bißchen eirig mangels genügend Geschwindigkeit, ja, aber mit der Nase nach unten.

Ich vergass zu erwähnen: den EWD, gemessen und berechnet mit dem hier gefundenen Excell- tabellen Programm, hatte ich auf 2.1° und war beim Erstflug auch auf das Nachtrimmen mental eingerichtet.

(An dieser Stellle übrigens ein riesen Dankeschön an die Leute, die solche Hilfsprogramme erstellen und sie hier zur Verfügung stellen, das ist gar nicht selbstverständlich)

viele Grüße aus Rixdorf

Christoph

robi
11.09.2011, 19:06
@Chris,

wie hast du Spannungsversorgung des Empfängers realisiert ?
Ausschließlich über den Fahrtregler ?
Welche Servos setzt du ein ?

robi

Tigeronnet
11.09.2011, 19:22
Hallo Christoph,

wie Du das beschrieben hast, erinnert mich das sehr an einen "Jungfernflug" den ich mit einem Graffiti erleben durfte.

Ich habe den damals direkt mit dem Motor gestartet, war alles normal, nach ausschalten des Motors direkter Übergang in einen Sturzflug. Jo das ganze sah dann aus wie von Dir beschrieben mit senkrechtem Einschlag.

Nach überwinden des Shocks begann die Analyse und ich hatte im Glauben +1.5° EWD, -1.5° eingestellt (Pendelruder). Sah man erst von der Seite, dass das HR auf Tiefe stand.
Mit Motor hatte es gepasst, aber ohne eben nicht mehr..

Nach Reparatur und korrekter EWD flog und fliegt der Graffiti wie er soll.

Soll nur als Info dienen......(habe auch noch eine Ka6e im Keller liegen......:))

herzliche Grüße
Franz-Josef

Christoph_S
11.09.2011, 20:19
Hallo, da bin ich wieder, brauchte erstmal ein Bier, und die ganze Zeit kreist es im Kopf, wo der Fehler liegt.

@Robi

Ja, die Spannungsversorgung des Empfängers wird ausschliesslich über den Regler (mit SBEC) realisiert.
Gibt es da eine andere, bessere Methode?

Die eingsetzten Servos sind:

1. DYMOND DS 1550 MG digital in den Flächen für die Querruder
2. DYMOND DS 250 Digitalservo über doppelte Seilzüge zum Höhen- und Seitenleitwerk
und
3. DYMOND D 190 eco, einfachst Servos zum ansteuern der original alten, wahrscheinlich Robbe Störklappen aus weissem Kunststoff.

@ Franz- Josef

Der Schock sitzt immer noch. Die KA6 hat auch ein Pendelleitwerk,- und jetzt kann ich das nicht nachmessen, das Fliegerl liegt im Auto bis ich mich beruhigt hab.;)

Aber eigentlich ist die Anformung des HW von Rödelhaus aus zu sehr im positiven, wie auch schon hier im Forum mehrmals erwähnt. Das ich dann das HW so sehr ins negative gesetzt habe, kann ich mir jetzt gerade nicht vorstellen, aber ich werde es prüfen und im gegebenen Fall mir Asche aufs Haupt streuen. Selbstverständlich auch mit hier öffentlicher Beichte:D
Ausserdem widerspricht auch hier der einigermassen gelungene Handstart.

Ansonsten wünsche ich Dir vollen Spass mit der Ka6e, als ich diese meine hier zu letzt geflogen habe, in den 80ern, flog sie einwandfrei, war aber nicht motorisiert, sondern noch mit Hochstartgummi oder Winde gestartet.

Sie ist doch ein gemütlicher Schleicher, sollte man meinen.

viele Grüße aus Rixdorf

Christoph

thomasH
11.09.2011, 21:08
Wieder das Spiel von vorne, Nase nach unten, keine Reaktion auf die Steuerung (auch keine anderer Befehl kam an), plötzlich wieder Reaktion auf das ziehen, Maschine einigermaßen im Geradeausflug und wieder schlagartiges abschmieren.


Hallo Christoph,

wenn man nicht dabei war ist es halt schwer zu sagen ob es sich um ein aerodynamisches oder elektronisches Problem handelt. "Keine Reaktion auf Steuerung" kann sowohl bedeuten das tatsächlich keine Fernsteuerreaktion vorhanden ist - aber auch das der Flieger - da vollständig im Strömungsabriß - nicht mehr auf die Ruder reagiert.

Ein Empfänger-Reboot eines MPX 2,4Ghz Empfängers dauert vollständig zwischen 1 und 3 Sekunden - insofern wäre es theoretisch möglich das der Empfänger zyklisch (z.B. durch Unterspannung) ausgestiegen ist und so ein Verhalten verursacht.

Andererseits sollte das BEC des Dymond Expert 60 eigentlich mit den genannten Servos klarkommen - es ist ja kein 3D Kunstflugmodell...

Für ein aerodynamisches Problem spricht, dass Du auch die kontrollierten Flugphasen als "ein wenig kontrolliert" beschreibst. Auch Deine Gleitflugversuche in Bodennähe beschreibst Du ja als "eirig".
Der "schwache Werfer" leuchtet als Erklärung nicht recht ein. Bisher sind bei mir schlechte Würfe immer in sofortigem Durchsacken bis zum Boden oder - schlimmer - "Radschlagen" geendet. Wenn sie geflogen ist war sie schnell genug.


Gruß
Thomas

Tigeronnet
11.09.2011, 21:11
Hallo Christoph,

ja das kann ich mir gut vorstellen das sowas erst verdaut werden muß. Tut mir leid wegen deinem Modell. Habe grade nochmal deinen Bericht gelesen. Der Graffiti den ich habe, ist von 1999 oder so um den Dreh. Ein Wettbewerbsmodell für den Hang, schmale Tragfächen (Ende Tragfläche ca. 4cm bei 2m Spw.) und etwas kritisch zu fliegen.
Der 2. Flug, mit +1.5° EWD war auch relativ zickig, pötzlicher Strömungsabriß, war nur mit viel Tiefe zu fliegen (SP eingestellt nach Plan) und der reinste Horror. Hab dann auf Rat eines Kollegen noch 40 gr Blei in die Nase getan und plötzlich ging das Teil. Habe dann nachgerechnet was der originale Motor, die 8Zellen 2/3 AA so gewogen hätten, habs mit meinem Antrieb verglichen und bin bis auf die 40 gr zu leicht gewesen. Also hätte mit dem originalen Antrieb der SP nie stimmen können.

Aber das Teil macht einen heiden Spass, so dass ich mir noch einen 2. besorgt habe, der noch nicht repariert ist.

herzliche Grüße
Franz-Josef

Was hattest

Bertram Radelow
11.09.2011, 21:29
hi Christoph,

wenn Du in steilem Steigflug den Motor abstellst, gibt es erst einmal einen Strömungsabriss, das ist normal.


Sekundenlang keine Reaktion auf das ziehen des Höhenruders [..]
Tja, für mich hört sich das so an, als ob Du sie selber getötet hast. Leider. Wenn sie langsam überzogen wird, musst Du sie erst einmal laufen lassen, bis Strömung anliegt! Mit vollem Bewusstsein nicht am Höhenruder ziehen! Wenn Du das HR von Anfang an gezogen hältst, bleibt sie im überzogenen Flugzustand.

Dann plötzlich riss sie die Nase hoch um nach einiger Zeit des ein wenig kontrollierten Fluges wieder über die Tragfläche abzuschmieren.
Irgendwie hatte sie mal kurz genügend Geschwindigkeit, um auf die Ruder zu reagieren, aber mit vorzeitigem Höhe ziehen war es gleich wieder vorbei.

So ein Verhalten wird sehr verstärkt:
- bei Sp zu weit hinten
- hoher Flächenbelastung (bei wieviel g/dm² bist Du denn?)

Falls Sp und EWD im Prinzip passen:
- Flieger genau so wieder aufbauen
- vor Ende des Steigfluges (Abschalten des Motors) Modell waagerecht legen und unbedingt erst einmal ein Stück Fahrt aufholen lassen!
- Im Falle eines Trudelns: unbedingt 1-2 Sekunden eher Tiefe geben und Fahrt aufholen.
- Wenn sich das Trudeln nicht beenden lässt, ist der Sp viel zu weit hinten. Also wenn erzwungener Sturzflug die Drehung nicht beendet.

Bei den Handstarts wäre Dir ein dramatisch zurück liegender SP unangenehm aufgefallen.
Der sich aufbäumende Kraftflug ist auch ok, weil die allermeisten zu wenig Sturz einbauen.

Wenn Du wirklich 100% sicher sagen kannst, dass Du nach dem Abkippen über die Fläche mit Tiefe geben und ansonsten geraden Rudern das Geschwindigkeit Aufholen erzwingen wolltest - dann irre ich mich. Sonst vermutlich nicht.

Kopf hoch! Wenn Du wüsstest, was ich schon für Sch*** gebaut habe...

Bertram

mad1313
11.09.2011, 21:50
Hallo

Du fliegst mit einem 2.5Ah Akku und hattest bereits 2 Starts/Flüge hinter Dir. Ich weis nicht wieviel Leistung Du dem Akku abverlangt hast, aber hatte der noch genügend Kapazität?

Grüsse
Stefan

robi
11.09.2011, 22:27
Chris,

mir erscheint die Erklärung von Bertram mit dem Strömungsabriss auch am logischsten.

Dennoch könnte es auch ein Elektronikproblem sein, weil ja beim Segelflug aus der Hand geworfen noch alles klar war, jedoch später beim Motorflug die Probleme aufkamen.

Es könnte also auch die Stromversorgung vom Fahrtregler zum Empfänger hin (zeitweise) unterbrochen worden sein.

Es gibt Fahrtregler, bei denen kann man noch einen zweiten Akku (sogn. "Angstakku") parallel direkt an den Empfänger anschließen (z. Bsp. der Koby von Kontronik).
Somit ist man nicht ausschließlich auf die Stromversorgung durch BEC angewiesen, falls der Fahrtregler aussteigt.

Gruß
robi

Christoph_S
11.09.2011, 22:28
Hallo zusammen,

erstmal danke für Euren Hirnschmalz, es hilft, Abstand zu gewinnen und neu zu denken.

@Thomas
Leider habe ich kein Video gedreht, das sollte man wirklich machen, um das ganze mal mit Abstand nochmals zu sehen. In diesem Moment, und ich denke, das kennen alle, ist der Adrenalinspiegel auf Anschlag und die Erinnerung verzerrt.

zum Werfer: der erste Handstart endete wie von Dir beschrieben, mit einem sofortigen Durchsacken. Der zweite Wurf, die Ka6 stieg, ich drückte leicht, sie flog gerade aus und fing an zu eiern, aber landete.

Der Werfer, (mein Bruder übrigens) ist ein erfahrener Paraglider und ich kamen beide zur Überzeugung, ok. lets go. (Heißt aber natürlich nicht, das wir in unseren Einschätzungen unfehlbar sind:rolleyes:)

Wenn den der EWD nicht stimmt, die Maschine aber im Vergleich zur Grob G 103 von Lindinger, welche meine erste Maschine mit E-Antrieb ist, so steil die Nase nach oben nimmt, dann kann der Motorsturz nicht stimmen.

Aber zur Alternative 1, der Empfänger rebootet

Wie kann ich testen, ob hie alles im grünen Bereich ist?

Und Alternative 2: Aerodynamisches Problem

Ich werde alles , nach Reparatur, neu vermessen und hoffentlich hier den Fehler finden.
Denn, wie schon oben geschrieben, ob und wie ich an den Knüppeln agiert habe, ist nicht mehr 100% nachvollziehbar.
Ich hatte mich jedenfalls, nach den Erfahrungen mit der Grob G 103 Acro auf ein entspannteres und gemütlicheres Fliegen eingestellt. Tja, Satz mit X.

@Bertram

Ich habe sie selbst getötet,- da denke ich schon die ganze Zeit drüber nach:)

Ja, es stimmt, sie war noch im Steigflug, als ich den Motor ausschaltete, aber, ich meine mich zu Erinnern, ich habe sofort gedrückt. Bin mir zu 75% sicher.
Dann der Abschmierer und ich fing an zu ziehen, sie nahm ziemlich Fahrt auf, eigentlich viel zu schnell für sie.
Und trotzdem keine Reaktion auf die Ruder.

Zu Deiner Frage Flächenbelastung:
ein Gewicht von 3220 gr bei einer Fläche von 66 qdm ergibt eine Flächenbelastung von 48,8 gr pro qdm.

Eigentlich ein Wert zum gemütlichen Fliegen, oder?

Trotzdem, die Möglichkeit, das ich hier am Knüppel Mist gebaut habe, ist mindestens genauso hoch wie technisches Versagen.
(Und wenn man so Unfälle in der Luftfahrt betrachtet, ist menschliches Versagen den doch Unfallursache No.1)


Genug erst mal für heute.
Danke nochmal für Eure Hilfen.

Ich werde den Fehleri (auch mit Eurer Hilfe) finden und hoffentlich auch verstehen:cool:

viele Grüße aus Rixdorf

Christoph

Jürgen N.
12.09.2011, 08:59
Ich habe jahrelang die Rödel ASK21 geflogen.
Die hat die genau gleichen Flächen. Sie ist nie "giftig" abgeschmiert. War immer "lammfromm".
Was mir nicht ganz gefällt, ist die hohe EWD mit 2°. 1.5° wäre mir lieber.
Zum SP kann ich nichts mehr sagen. Habe aber noch eine Notiz "28%". Dies weil die Fläche eine Vorpfeilung hat.
Nach obiger Beschreibung glaube ich nicht an eine Störung der Anlage, eher eine "zwischen den Ohren".
Gruss Jürgen
PS: sollte es die Rippenfläche sein, hat sie eventuell einen "Verzug"?

Christoph_S
12.09.2011, 10:24
Hallo zusammen,

@Stefan
Der Akku war geladen und hatte zwei Handstarts hinter sich, ohne Motor.
Dann der erste Start mit Motor und folgend der Absturz.

Wie gesagt, ich bin ein Dilletant, was Elektrik angeht, aber meiner Meinung nach hätte die Kapazität für 2 bis 3 Starts mit Motor reichen müssen.

Nach erfolgreichem Flug und der Gewissheit, o.k. läuft wie es soll, wollte ich ein paar 3 S 4000er kaufen.
Ist ja nun nicht gerade ein Pappenstiel, die Kosten für die Akkus.

@Robi

An einen zweiten Akku, einen Angst/Empfängerakku, hatte ich auch schon mal gedacht, aber nicht weiter verfolgt.
Erstens, weil es bisher mit den beiden anderen Fliegern, der DG1000 von Hype, mein Neu-Beginner-will wieder ausprobieren-Modell und der folgenden Grob G103 Twin Acro es keine Probleme gab. War der Akku leer, hörte der Motor auf zu arbeiten, aber der Empfänger hatte noch genug Saft, um sicher runterzukommen.
(Allerdings gebe ich zu, dass ich nicht weiß, für wie lange der Strom dann noch reicht, sofort landen?- oder kann man noch einen Bart auskurbeln???)
Und zweitens, es ist sehr eng vorne in der Kabine der Ka6e, daher habe ich das erst mal nicht weiter verfolgt, denke jetzt aber darüber nach.
Ist vielleicht eine gute Idee.

@ Jürgen

die Störung zwischen meinen Ohren schliesse ich nicht aus, sofern bei manchmal auftretendem Vakuum am selbigen Orte Störungen auftreten können. (Merke: Klappe zu beim Fliegen, sonst entweicht die warme Luft):)

Die ASK 21, 3,80 m SPW, von Rödel steht bei mir auch noch in erstaunlich gutem Zustand, ebenfalls ein Relikt aus den späten 70ern oder frühen 80ern und die hat, wie Du schriebst, das gleiche Profil. Auch die will ich wieder in die Luft bringen.
(Ebenso die DG 100 3,75 m SPW von Robbe, allerdings brauch diese komplett neue Flächen.)
Und auch hier decken sich unsere Erfahrungen, keine von beiden war jemals giftig (auch die DG nicht).

Ich kann keinen Verzug erkennen, die Flächen liegen Plan auf der Werkbank bis auf die letzten 20 cm, dort stracken sie sich leicht in der Endleiste hoch, so, wie ich meine, es sein soll.

Den SP habe ich vom Original Bauplan, welchen ich noch hatte, übernommen:
70 mm von der Vorderkante, genau unter der Flachstahlaufhängung der Flächen.
Das deckte sich auch fast mit der alten Markierung, welche der Flieger noch hatte vor der Restaurierung, da war der SP 1 mm weiter vorn.

Aber danke für die Antworten, alles hilft, zu analysieren und den Fehler einzukreisen.

Ich werde den Fehler hier posten, so ich es denn finde.

viele Grüße aus Rixdorf

Christoph

Ron Dep
12.09.2011, 11:07
Ja, die Spannungsversorgung des Empfängers wird ausschliesslich über den Regler (mit SBEC) realisiert
In so einem dicken Segler hätte doch locker ein Stützakku Platz! Das wäre mir zu gefährlich mit BEC alleine...

Bedenke bitte, dass ein Stützakku NICHT vor leerem Flugakku schützen soll, sondern vor einem schwächelnden BEC! Deshalb reicht auch ein sehr kleiner Stützakku (800er Eneloop).

Christoph_S
12.09.2011, 12:20
Hallo Ron Dep,

hört sich vernünftig an (Schade, das mein Händler bei der Beratung, welche Teile sinnvoll sind für diesen Flieger mich nicht gleich darauf aufmerksam gemacht hat, er hätte mehr Umsatz gemacht und ich hätte eine Fehlerquelle mehr ausgeschlossen).
Aber ich habe nicht den blassesten Schimmer, wie man einen kleinen Stützakku anschliesst, geschweige denn welche Kapazität er braucht.

Es ist tatsächlich eng im Rumpf vorne, aber wenn es sinnvoll ist und nur ein kleiner Akku, werde ich es wohl irgendwo noch reinkriegen,

(Darf halt nur nicht in zu Nahe des Aussenläufers, sonst wird geschreddert:))

viele Grüße aus Rixdorf

Christoph

kallechon
12.09.2011, 12:29
Hallo Christoph,

kann den Ausführungen von Bertram nur folgen. Da bin ich der gleichen Meinung.

Wenn Du den Motorsteller/regler mit dem Steuerknüppel betätigst würde ich, wenn es deine Anlage hergibt, mit zunehmender Drehzahl etwas tiefe zu mischen dies gleicht den zu geringen Motorsturz aus, dann wird der Steigflug flacher und sie hängt nicht an der Latte.

Zudem hätte ich den Schwerpunkt zur Sicherheit beim Erstflug etwas ins kopflastige verlegt.

Habe bei zu steilem Steigflug genau das selbe erlebt, und wenn Du dann gleich Höhe ziehst, kommst Du nicht mehr in einen stabilen Flugzustand und der Boden kommt rasend schnell näher.:eek:

Kopf hoch:), so wie Du geschrieben hast hält sich der Schaden in Grenzen und ist reparabel.

Gruß Kalle

MarkusN
12.09.2011, 17:25
Aber ich habe nicht den blassesten Schimmer, wie man einen kleinen Stützakku anschliesst, geschweige denn welche Kapazität er braucht.So simpel ist es eben nicht. Ein vollgeladener "Stützakku" ist in der Spannung höher als das typische 5V BEC. Mit dem Resultat, dass er zuerst entladen wird, und das BEC erst übernimmt, wenn die Batterie auf 5V entladen und damit praktisch leer ist.
So richtig gut geht das nur mit einem 5.5V BEC (oder mit einer Diode, die die Spannung des Akkus etwas einbremst, aber damit sinkt sie relativ schnell auf auch schon wieder kritisch tiefe Werte ab.)

GC
12.09.2011, 20:58
Ich bin der Meinung, daß die EWD zu groß ist. Für so eine große EWD ist dann sicherlich der SP zu weit hinten gewesen. Ich hatte das auch einmal bei einem Segler; er war fast nicht zu steueren. EWD verringert und er war lammfromm.

Es könnte sein, daß Dein Segler unterschnitten hat und dann überzogen wurde und zwischen diesen Zuständen hin- und herpendelte. Der Motor im Steigflug hat das Unterschneiden kompensiert. Bitte keine Tiefe zumischen, sondern aussteuern.

Nach meinem Gefühl müßte 1grad EWD reichen.

Christoph_S
12.09.2011, 20:59
nun kann ich mich wieder melden, ab und zu muss man ja arbeiten:rolleyes:

@ Kalle

Ich kann an der Fernbedienung die Tiefe zum Motor zu mischen und auch das hatte ich schon im Kopf, aber ich muss dazu erstmal Erfahrung sammeln, wieviel ich dazu mische.
Einfach auf Gefühl reinmischen wollte ich nicht.

Ja, der Schaden hält sich glücklicherweise in Grenzen und wird wieder repariert.

Trotzdem werde ich den Motorsturz nochmals vermessen, das ging schon sehr schnell und steil.
Eingestellt war ich eigentlich auf eine steigen von 4-5 m die Sekunde, so die Info meines Händlers zu dieser Kombi Motor, Regler und Segler.

@ alle: gibt es da eigentlich eine Art Obergrenze für den Sturz des Motors, z.B. nicht mehr als 10° o.ä.?

Ich wundere mich auch über das Servo des Querruders,ein DYMOND DS 1550 MG,
Offensichtlich ist das Zahnradgetriebe komplett durch, den der Servoarm lässt sich komplett rumdrehen, an der Tragfläche ist aber an der Einbaustelle nichts zu sehen.
Das kann aber wohl nicht die Ursache gewesen sein, eher das Resultat des Aufpralls, vermute ich.

@ MarkusN

Da hast Du mich schon völlig auf dem falschen Fuss erwischt mit dieser Erklärung, leider verstehe ich es nicht.

Ich habe da eigentlich an folgendes gedacht (wahrscheinlich naiv, nicht praktikabel oder aber unbezahlbar):

Erste Möglichkeit: Ein Akku betreibt ausschliesslich den Empfänger, der andere ist nur für den Motor zuständig.

zweite Möglichkeit: Der kleine "Angst-akku" schläft im Hintergrund und wird nur im Notfall aktiviert um den Empfänger mit Strom zu versorgen.
(Ein ähnliches System mit zwei Rechnern gibt es bei wichtigen Präsentationen/Pressekonferenzen. Steigt ein Rechner aus, übernimmt der zweite in bruchteilen von einer Sekunde. Die Zuschauer merken das gar nicht.)

Aber danke für Eure Hilfen, ich komme immer wieder ein Stück weiter:)

viele Grüße aus Rixdorf

Christoph

mad1313
12.09.2011, 21:10
Hallo zusammen,

@Stefan
Der Akku war geladen und hatte zwei Handstarts hinter sich, ohne Motor.
Dann der erste Start mit Motor und folgend der Absturz.



Hallo

interessant wäre zu wissen, wieviel A Du wieder in den in den Akku reinladen konntest.
Lipos sind über eine lange Phase Spannungskonstant und fallen gegen Ende der Kapazität rasch ab, was wiederum für einen Ausfall der Empfänger-Anlage sprechen würde oder zumindest für ein oder zwei Re-Boots. Der Akku konnte sich beim Booten etwas erholen und beim erneuten Empfang ist der gleich wieder in die Knie gegangen. Falls Du den Akku nicht mehr laden konntest (Defekt usw.) kannst Du auch mit einem Lipo-Checker oder einem simplen Voltmeter mal die Zellenspannungen nachmessen.

So wie Du den Vorfall beschreibst, kann ich mir ein aerodynamisches Problem nur dann vorstellen, wenn die Ruder nicht angeströmt wurden. Ich interpretiere Deine Aussagen aber in die Richtung "mal gings nicht, mal gings" nicht." Zumindest bist Du ja mal damit geflogen und da hat's ja gepasst. Soviel zu meiner Argumentation, wo ich suchen würde. Vielleicht hilft Dir das weiter.

Lass uns wissen, wenn Du was gefunden hast.

Liebe Grüsse
Stefan

PS: reagierte eigentlich der Motor? Auch das wäre ein Indiz auf einen leergesaugten Akku.

hänschen
12.09.2011, 21:12
hi,
kann es sein, dass sich beim werfen der Akku gelöst hat, und nach hinten verrutscht ist?
Ein Kumpel von mir hat mal einen Flieger geworfen (wie einen Speer:rolleyes:), da ist genau dasselbe mit denselben Folgen passiert...

MarkusN
13.09.2011, 05:42
@ MarkusN

Da hast Du mich schon völlig auf dem falschen Fuss erwischt mit dieser Erklärung, leider verstehe ich es nicht.

Ich habe da eigentlich an folgendes gedacht (wahrscheinlich naiv, nicht praktikabel oder aber unbezahlbar):

Erste Möglichkeit: Ein Akku betreibt ausschliesslich den Empfänger, der andere ist nur für den Motor zuständig.

zweite Möglichkeit: Der kleine "Angst-akku" schläft im Hintergrund und wird nur im Notfall aktiviert um den Empfänger mit Strom zu versorgen.Die erste Möglichkeit ist am einfachsten: Genügend grossen Empfängerakku einbauen und die Plus-Leitung vom Regler zum Empfänger trennen. Fertig.

Für die zweite Möglichkeit muss man eben solche Überlegungen machen, wie ich sie oben dargelegt habe,

Ron Dep
13.09.2011, 07:47
Genügend grossen Empfängerakku einbauen und die Plus-Leitung vom Regler zum Empfänger trennen. Fertig.
Das wäre aber die Holzhammer-Methode!


Da gibts was Feines bei UI Modelltechnik
4 simple Eneloops tuns aber auch, wenn das BEC 5,5 Volt hat wie in dem Link im nächsten Posting!

moempf
13.09.2011, 08:37
Da gibts was Feines bei UI Modelltechnik
http://www.u-i-modelltechnik.de/BEC-Saver/bec-saver.html
Hab ich in meinen großen E-Seglern drin, und was soll ich sagen - ich fühle damit mich einfach wohler.
Grüaßle Chr. Haller

MarkusN
13.09.2011, 11:02
Das wäre aber die Holzhammer-Methode!Ja, aber wenn ich so die Argumentation von Cristoph lese, die direkteste und sicherste. Ich bekomme nicht den Eindruck von einem, der sich gerne und sicher mit technischen Problemen herumschlägt.

Meine Analyse der Situation deckt sich übrigens weitgehend mit Bertrams.

Udo Fiebig
13.09.2011, 11:40
Meine Analyse der Situation deckt sich übrigens weitgehend mit Bertrams.
Meine auch!
Aber ich habe in ca. 50 Jahren Modellflug auch erst ca. 100-150 Segelflugmodelle eingeflogen. ;)

Gruß Udo

Ron Dep
13.09.2011, 12:41
wenn ich so die Argumentation von Cristoph lese, die direkteste und sicherste
Nach meiner langen Erfahrung ist ein gestütztes BEC die sicherste Methode. Der Stützakku kann niemals leer werden, das BEC niemals überlastet werden. Also eine Win-Win-Situation für BEC und Akku.

Christoph_S
13.09.2011, 13:45
Hallo an alle,

danke für die Diskussion, ich kann nur lernen:)

Ich habe gerade eine halbe Stunde Zeit gehabt, um schnell in die Werkstatt zu laufen, es läßt mir ja keine Ruhe.

Ein paar Fotos, allerdings nur mit dem Handy gemacht, sorry für die Qualität.

@Stefan

ein Foto des Ladegerätes nach Meldung: Akku geladen.

Man sieht, viel hat er nicht verbraucht für den einen Start. Nachgeladen hat es 347 mAh.
Motor lief auch noch, habe ich vor der Ladung geprüft.

700061

@hänschen

Der Akku hat sich nicht gelöst, nicht mal beim Absturz.
Der sitzt auf einer Moosgummi-Antirutschmatte festgeschnallt mit zwei Gurten.

siehe Foto

700059

@ MarkusN

Es kann ja so einfach sein:

Zitat von MarkusN: Die erste Möglichkeit ist am einfachsten: Genügend grossen Empfängerakku einbauen und die Plus-Leitung vom Regler zum Empfänger trennen. Fertig.

Zu meiner Ehre muss ich noch sagen: ich schlage mich gerne mit technischen Problemen rum, solange sie mechanisch, anfassbar und sichtbar sind:cool:

Ich verstehe nur einfach den Strom nicht, da bin ich einfach minderbegabt:rolleyes:

@Ron Dep

Warum Holzhammermethode zur der von MarkusN vorgeschlagenen simplen Lösung.
Die einfachsten Lösungen sind eigentlich immer die besten und die am wenigsten störanfälligen, oder? Jedenfalls meine Erfahrung.
Und diese Lösung in Sachen Ströme verstehe sogar ich!

Allerdings habe ich da ein kleines Platzproblem:) siehe Kabinenfoto

Unter dem Akku sitzt auch noch der Regler und die Schraube fürs Bleigewicht.

@Chr. Haller:

Das ist natürlich auch eine Variante, leider hat das aber wieder mit meinem Stromproblem zu tun:

Zitat von U.I. Modelltechnik: Das System ist speziell für eine BEC-Spannung von 5,5 V ausgelegt.

Funktioniert soetwas dann auch bei meiner Kombination?

@Udo

Ich tendiere auch immer mehr dazu, Bertram recht zu geben. Auch wenn ich noch nicht das Fliegerl richtig gechekt habe.

Da hat es wahrscheinlich ein Blackout zwischen meinen Ohren gegeben, aber sicher bin ich erst nach aller Prüfung und den Einbau eines Empfänger-stromversorgenden Sicherheitspäckchen, wie es auch immer aussieht.

hier noch drei weitere Fotos zum Fliegerl, auch der Motorsturz, welcher mir Gedanken gemacht hat.

viele Grüße aus Rixdorf

Christoph

700060
700062
700063

hänschen
13.09.2011, 13:50
http://wiki.rc-network.de/index.php/Einstellwinkel_am_Flugzeug:
Sturz: Winkel zwischen Propellerachse (orange) und Rumpflängsachse (rot).

lt. Bild + Angabe wohl 0?

Oli_L
13.09.2011, 14:13
Hans,
naja, wenn du die Rumpflängsachse bei der Ka6 von der Nasenspitze messen möchtest, hast du recht. (Mecker nich ;);), die Empfehlung (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/282418-Frage-zur-Antriebsnachr%C3%BCstung-einer3-2m-KA6e-von-R%C3%B6del?p=2472140&viewfull=1#post2472140) kam von mir :p ).
Aber ich finde, bei einem Segler ist es immer schwierig "DIE" Rumpflängsachse zu definieren, wenn man nicht weiß, mit welchem Anstellwinkel die Tragfläche im Normalflug durch die Luft schippert. Ich glaube nicht, dass Rödel echt mit 6° Anstellwinkel fliegt. Bei der Ka6 sollte die Nase im Normalflug schon deutlich nach unten zeigen.

Klar ist das evtl. zu wenig Sturz, aber in dem Sinne nicht unbedingt ursächlich für die beschriebenen Flugfiguren.

Meine Ka6 fliegt ganz manierlich, quittiert aber zu geringe Geschwindigkeit bzw. zu hohen Anstellwinkel auch mit einem plötzlichen Abkippen über die Fläche.

Gruß,
Oliver

Knut
18.09.2011, 16:49
Hallo Christoph,

habe selbst die Ka 6e von Rödel, auch elektrisch. Fluggewicht 3,8 kg. Fliegt damit super.
Bei der Absturzursache würde ich mich auch Bertram anschließen wollen. Eventuell noch in Verbindung mit kritischer EWD und Schwerpunkt. Meine fliegt mit ca. 1,5 ° und Schwerpunkt bei der Steckung. Damit machst Du erst mal nichts falsch.
Lass den Motorsturz, falls er nicht so einfach zu ändern ist, da wo er ist, und drücke einfach im Steigflug.
Über einen Stützakku, bzw. separaten Akku würde ich mir bei deinem Regler/BEC keine Gedanken machen. Das reicht dicke für die 5 Servos. Ich fliege mit einem Jazz mit 1,5 A und das schon über Jahre hinweg.
Ich glaube auch kaum, dass der Flugakku zu leer war, vorher sollte ja der Motor abschalten. Dann bleibt noch allerhand zum fliegen übrig.
Ich halte es aber so, sollte er wirklich mal durch die Unterspannungreglung abschalten, warte ich nicht mehr lange mit der Landung.
Vielleicht bist Du in der Lage, mal die Empfängerspannung zu messen, während Du kräftig an den Knüppeln rührst. Auf Grund eine schlechten Steckverbindung BEC Kabel/Empfänger ist bei mir mal die Spannung bis auf 3,3 V zusammen gebrochen.

Sehe gerade, deine ist noch die mit Flachstahl. Bei mir wäre also die Steckungsmitte bei 67 mm.

Tschüß
Knut

hänschen
18.09.2011, 19:30
Klar ist das evtl. zu wenig Sturz, aber in dem Sinne nicht unbedingt ursächlich für die beschriebenen Flugfiguren.

wenn er nicht ausgesteuert wir, aber schon:


Meine Ka6 fliegt ganz manierlich, quittiert aber zu geringe Geschwindigkeit bzw. zu hohen Anstellwinkel auch mit einem plötzlichen Abkippen über die Fläche.

Ich tendiere immer zu "richtig" Sturz, steigen durch ziehen so bin ich das von den grossen gewohnt.

thomasH
18.09.2011, 20:59
Man sieht, viel hat er nicht verbraucht für den einen Start. Nachgeladen hat es 347 mAh.
Motor lief auch noch, habe ich vor der Ladung geprüft.

Sofern der Akku nicht defekt ist (was man ggf. durch eine Testentladung am Ladegerät beurteilen kann) kannst Du den Akku getrost ausschliessen. Zumal ein 3 Zeller schon defekt oder extrem tiefentladen sein muss um allein mit dem RC-Strom (Motor war ja aus...) unter die Mindestspannung von 3,5V zu fallen, die der MPX Empfänger benötigt.

Eine Überlastung des Switched-BEC ist bei den genannten Servos auch eher unwahrscheinlich.


Wenn ich nochmal den Ursprungspost lese


Nach abschaltung des Motors kippte sie sofort über die Tragfläche mit der Nase fast senkrecht nach unten. Sekundenlang keine Reaktion auf das ziehen des Höhenruders,

hört sich das eigentlich an als ist der Flieger in ein "degeneriertes" Trudeln gekommen (1/4-1/2 Umdrehung, Nase nach unten). Wenn man absichtlich trudeln will erreicht man diesen Zustand durch voll Höhe und voll Seite. Ohne Seitenruder endet die Drehbewegung schnell.

Ob die instabilen Zustände in Folge dann durch einen Fehler (SP,EWD, usw.) oder eher durch Dein geschwächtes Nervenkostüm veursacht wurden, ist natürlich schwer zu sagen.

Ich würde also auch eher für Bertrams Argumentation votieren.

Das Thema EWD ist bei einem Pendel-HLW ja auch kein echtes Problem.

Der beste Weg ist eigentlich: Flieger reapieren, nichts verändern und unter Beachtung der genannten Fallstricke nochmal fliegen. Kennst Du nicht einen erfahrenen, routinieren Piloten der für Dich den Erstflug übernehmen kann?

Gruß
Thomas

Christoph_S
18.09.2011, 21:11
Danke für Eure Antworten.
leider bin ich gerade sehr eingespannt, kann mich um das Modell gerade gar nicht kümmern.
So ist es nun, ich arbeite "selbst" und,- wenn der Auftrag da ist, "´ständig".

@ Hans und Oliver

steigen durch ziehen, das wäre das Ideal, hätte ich auch gerne so,- aber ich lass es jetzt so, da ich es wirklich nur als Ersatz für Hochstartwind/gummi sehe.

Bei Zeiten würde ich aber wirklich gerne wissen, wie ich es denn verändern sollte, bzw. wie man es richtig macht um das oben genannte "steigen durch ziehen" zu erreichen.
Vielleicht habe ich ja im Winter Zeit, es zu korrigieren.

Um es mal ganz naiv auszudrücken: ich dachte, je mehr Sturz der Propeller zur Fläche hat, also je schräger von unten die Luft gegen die Unterseite der Flächen kommt, desto mehr bäumt sich der Vogel auf. Das stimmt dann wohl offensichtlich nicht.

@ Knut

Danke für Deine Info und Bestätigung, das meine Werte doch nicht so falsch lagen, denn ich habe, wenn gerade ein Hauch von Zeit ist, mal die Daten der Ka6e in die Maske des Programms Schwerpunkt und EWD berechnen von Rainer Stumpf (auch hier ein wirklich grosses Dankeschön für die Arbeit) eingegeben und komme nun in der Theorie zu noch mehr den Laien wie mich verwirrenden Werten.
(Hier wird z.B. ein SP von 88mm bei einem EWD von 1,6° empfohlen um zu einer Stabi von 15,6% zu kommen)
Das bedeutet 20mm!! hinter dem von Dir heute und damals auch von mir geflogenen SP und dem auch auf dem Bauplan angegeben Wert.
Ich denke, ich werde es erfliegen müssen.

Das ist eine gute Idee, die Empfängerspannung zu messen, ich weiß zwar noch nicht wie, aber das kriege ich raus, denn wie ich schon schrieb, habe ich ein klitzeklleines Problem mit der Logik des Stroms, ist nicht meine Stärke:)
Ansonsten tendiere ich auch zur Bertrams Ansicht, das ich es am Knüppel vergeigt habe. Ich hoffe, den Flieger bald wieder in der Luft zu sehen und das mit dem von mir erwarteten Flugbild, nämlich entspannend:D

viele Grüße aus Rixdorf

Christoph

Christoph_S
18.09.2011, 21:25
@ ThomasH

Das mit der Testentladung werde ich machen, nur um sicher zugehen!
Das Thema EWD beim Pendelleitwerk ging mir auch durch den Kopf, kann eigentlich kein ernstes Problem sein, denn durch Trimmung verändere ich die EWD ja sofort.

Geschwächtes Nervenkostüm unterschreibe ich sofort!!!

Und leider kenne ich keinen erfahrenen Piloten hier in Berlin.
Ich habe das Hobby Modellsegelfliegen nach fast 30 Jahren Pause (früher IGM D'dorf, Aaper Wald, Knittkuhl, kennt das jemand?)) wieder aufgenommen und fliege wild in der südlichen Pampa von Berlin (unter beachtung der gesetzl Richtlinien/Flughöhe incl. Versicherung, Schönefeld ist in der Nähe).
Leider finde ich hier keine Interessengemeischaft/Verein, welcher sich nur mit der Segelfliegerei beschäftigt, in der ich erfahrene Kollegen fragen könnte. Schade!

Trotzdem danke für die Antworten und Ideen, super.

viele grüße aus Rixdorf

Christoph

Knut
19.09.2011, 16:54
Hallo Christoph,

den Schwerpunkt bei 88 mm kann definitiv nicht sein. Meiner liegt jetzt mittlerweile wohl auch ein Stück hinter der Steckung aber auf keinen Fall soweit hinten. Damit dürfte die Ka6 kaum noch fliegbar sein.
Für den nächsten Flug Schwerpunkt bei der Steckung und EWD etwa 1,5 °. Auf 1/10 ° kann das eh keiner messen.
Zum Spannung messen brauchst Du ein Mulitimeter. Messen kannst Du an jedem Servoausgang an Plus und Minus.
Vielleicht fragst Du mal einen Kollegen der eins besitzt.

Tschüß
Knut

Eckart Müller
19.09.2011, 17:12
...fliege wild in der südlichen Pampa von Berlin (unter beachtung der gesetzl Richtlinien/Flughöhe incl. Versicherung, Schönefeld ist in der Nähe).
Soviel Umsicht wäre bei allen Modellfliegern wünschenswert.702875

Bist Du aber auch sicher, dass Du Dich außerhalb des Luftraums D von Schönefeld befindest? Zur Orientierung hier ein Kartenausschnitt.

Der rosa unterlegte Bereich ist der Luftraum D, innerhalb dessen ohne Freigabe kein Modellflug erlaubt ist.

Christoph_S
19.09.2011, 18:20
@ Knut

Danke für die Antwort.

ich habe sogar ein Multimeter!!!:rolleyes:

Dann werde ich es mal anschliessen, eigentlich müsste ich es hinkriegen.
Bisher habe ich es ausschliesslich für die Messung von Temperaturen in einem Schmelzöfchen gebraucht, aber das ist eine andere Baustelle...

Und sehr schön, das der Schwerpunkt nicht bei 88 mm liegen kann, das beruhigt mich sehr.

@ Eckard Müller

vielen Dank für den Applaus, ist mir ein bißchen peinlich, aber ich denke , ich weiß wie es gemeint ist.
Umsicht ist einfach Vorraussetzung,- gerade beim Fliegen (und wenn es auch nur ein Modell ist,- Ka6e angesaugt von einer Turbine eines Passagierdampfers ist gar nicht lustig,-mag es im Kino komisch aussehen)

Ich befinde mich, wenn ich denn mal fliege, ausserhalb des Flughafenbereichs, noch ein Stück weiter in süd/westlicher Richtung vom Modellsportverein Ragow.
(fliege auf 2,4 Ghz, also störe nicht die Kollegen)
Hier darf ich, meines Wissens, 1000 feet hoch, und ich finde das hier auch ausreichend, da ich meinen Spaß nur bei guter Sichtbarkeit des Modells habe.

hier auf der Karte rot markiert (ich habe die Karte vorher auch schon zu Rate gezogen)



viele Grüße aus Rixdorf

Christoph

thomasH
19.09.2011, 20:55
ich habe sogar ein Multimeter!!!:rolleyes:

Dann werde ich es mal anschliessen, eigentlich müsste ich es hinkriegen.
Bisher habe ich es ausschliesslich für die Messung von Temperaturen in einem Schmelzöfchen gebraucht, aber das ist eine andere Baustelle...


Dann pass auf das Du beim Messen keinen Kurzschluss verursachst :)
Mit Messspitzen an JR-Steckern rumfummeln ist da nicht ganz ohne Risiko.

Aber ehrlich: Was willst Du eigentlich messen? Die Akkuspannung vom dem BEC kannst Du sicherer mit dem Ladegerät messen. Hinter dem BEC kannst Du recht sicher sein, dass da bei Deinem Regler ca. 5,3V anstehen.

Aber wenn Du auf Nummer sicher gehen willst: Du hast ja eine Cockpit SX. Investiere in einen Telemetriefähigen Empfänger von MPX und die BEC Spannung wird schon von ganze alleine am Sender angezeigt - sogar im Flug und mit Alarm bei Spannung unter 4,5V.

Für die Spannung vor dem BEC braucht man noch einen zusätzlichen Spannungssensor.

Gruß
Thomas

hänschen
19.09.2011, 21:03
hi Christoph,
wenn du mal Hilfe brauchst: in Ragow fliegen Sven (hier:HUB) und Henry (hier Modi) und ansonsten sind hier noch einige andere Berliner: plot, Fliegermichel, etc...

Eckart Müller
19.09.2011, 21:19
Hier darf ich, meines Wissens, 1000 feet hoch...
Diese Information ist zutreffend, siehe hier:


Christoph, mein Applaus braucht Dir nicht peinlich zu sein, weil er absolut ehrlich gemeint ist. Ich bin wirklich beeindruckt und froh, dass es doch Modellflieger gibt, die Ihre Verantwortung ernst nehmen und die bereit sind, sich im eigenen und im Interesse der übrigen Luftraumnutzer an die gesetzlichen Spielregeln zu halten.

Es gibt leider viel zu viele Modellflieger, die zwar wissen wie die Sachlage ist, die aber dennoch glauben, sich über alles hinwegsetzen zu können.

Christoph_S
20.09.2011, 11:55
Hallo, ich habe einige Minute Zeit zu antworten.:)

@ ThomasH

wahrscheinlich werden sich jetzt einige an den Kopf packen, tja.
Ich habe einen telemetriefähigen Empfänger, den RX-7-DR M-LINK 2,4GHz,

Da ich keine Erfahrung damit habe, hatte ich zuerst bemerkt, noch mit meinem Übungsflieger, der DG 1000 von Hype, dass die Fernsteuerung sehr schnell lospiepte und mir immer 5,4 V anzeigte.
Obwohl ich noch problemlos mit dem im Flieger befindlichen Akku weiterfliegen konnte.
Denn, wie ich feststellte, wird der Motor zum Ende der Akkukraft schwächer, bzw. stellt den Betrieb ein und ich kann noch problemlos runterkommen.

Wofür also dieser Alarm?
Nichts nervt mich so sehr, wie ständig irgendwelche piependen mit mir kommunizieren zu wollende Gerätschaften.
(Mir reicht schon die ständige Erreichbarkeit und Smartphones:-()
Nach lesen des Handbuchs habe ich dann die Alarmschwelle auf 5.0 V und lautlos gestellt.

Aber denn Sinn dieses Alarms habe ich immer noch nicht verstanden.

Ja,- und messen würde ich soundso nur an einem abgeschnitten Servo JR Stecker, an dem noch ein paar Zentimeter Kabel hängen um den Kurzschluss durch Abstand der Pole zu umgehen.
(Ich habe vor kurzem erst das Wattmeter von Staufenbiel geschossen, weil ich nicht aufgepasst habe:D)
Die schönsten Fehler sind immer die eigenen, kann man sich selber in den Allerwertesten treten!!!

@ Hans

Das ist ein sehr nettes Angebot, vielen Dank, wenn den die Berliner Kollegen Lust und Zeit haben, meine Fragen zu beantworten.
Ich habe mir den Flugplatz in Ragow auch mal angeschaut, aber dort wird alles flugfähige geflogen, auch Benziner und wie ich auf der Homepage gesehen habe, fantastische Modelle.
Aber das ist mir alles zu schnell, laut und hektisch, ich möchte einfach nur den lautlosen Segelflug geniessen. (bitte nicht als Kritik zu verstehen, da halte ich mich ganz an den alten Fritz: "jedem Tierchen sein Plaisierchen")

@ Ekkard

da hätte ich noch eine Frage zum Flugfeld Tempelhof.
Hier habe ich meine Schaumwaffel, die DG 1000, anfänglich rumsausen lassen und auch andere Kollegen mit Schaumwaffeln hier gesehen.
Nach der Karte ist das fliegen hier verboten, oder nicht?
Ist mir nicht klar.

Jedenfalls hat weder die vorbeifahrende Polizei oder Personal von der Aufsicht mich hier darauf aufmerksam gemacht, die haben eher interessiert zugeschaut.

Mit der Ka6e und der Grob G103 würde ich es aus Sicherheitsgründen (Gewicht, Geschwindigkeit und Material sind eben doch gefährlicher als bei einer Schaumwaffel) nie machen, da wäre mir ein Absturz oder Unfall viel zu gefährlich, da auch in der Woche unbeteiligte Spaziergänger unterwegs sind.

Danke Euch allen für die Antworten und Hilfe!

mit vielen Grüßen aus Rixdorf

Christoph

hänschen
20.09.2011, 12:36
@ Hans

Das ist ein sehr nettes Angebot, vielen Dank, wenn den die Berliner Kollegen Lust und Zeit haben, meine Fragen zu beantworten.

einfach mal fragen, Sven ist ein Profi, Segler fliegt er nicht, aber technisch...
plot ist ein "alter" Seglerfuchs...


da hätte ich noch eine Frage zum Flugfeld Tempelhof.

Christoph

zuTempelhof gibts hier einen Thread, kurz: es wird derzeit von allen Seiten geduldet, eine Genehmigung ist wohl in Arbeit...

Ron Dep
20.09.2011, 13:01
Wofür also dieser Alarm?
Nichts nervt mich so sehr
Christoph, du schreibst in deinem eigenen Absturzthread, dass dir Alarme, Spannungen, Strom und solche Dinge Wurst sind.

Ganz ehrlich, ich finde Strom als eines der Basiselemente unseres Hobbys. Wenn nicht schon aus Interesse, dann wenigstens aus Sicherheitsgründen fürs eigene Modell und teilweise auch gegenüber Passanten.

Christoph_S
20.09.2011, 13:40
Hallo Ron Dep,

wenn das so bei Dir ankommt, wie Du es hier schreibst, tut es mir leid.

Ich habe nie von "ist mir Wurst" geschrieben, würde ich auch nicht, ich habe von meinen unzulänglichkeiten, meinem Unverständniss bezüglich Strom und dessen Technik gesprochen.
Das ist ein gewaltiger Unterschied.

Wenn ich da, wie Du hier mir völlig unverständlich unterstellst, kein Interesse hätte, würde ich hier nicht posten und versuchen zu lernen.

Und ich denke zum Thema Sicherheit, gerade in Bezug auf andere Personen, das Modell ist hier völlig zweitrangig, habe ich mich auch deutlich geäussert.
Sicherheit geht immer vor.
Ich weiß, wovon ich schreibe, ich habe zwei Jahre auf einem Rettungswagen gesessen und so manchen Albtraum mir anschauen und aufräumen können, wo anderen die Sicherheit Wurst war.

Ich bin wirklich irritiert, das ich da so mißverstanden werden konnte.

mit vielen Grüßen aus Rixdorf

Christoph

Eckart Müller
20.09.2011, 13:53
Nach der Karte ist das fliegen hier verboten, oder nicht?
Stimmt!


Im gesamten rosa unterlegten Bereich ist ohne Freigabe kein Modellflug rechtens.

Es ist doch so: Solange alles reibungslos läuft, kräht (fast) kein Hahn danach. Aber sobald auch nur der kleinste Vorfall passiert, wird doch zunächst immer als erstes untersucht: Durfte an dieser Stelle überhaupt geflogen werden?
Wenn diese Frage dann mit NEIN beantwortet wird, beginnt bei dem (den) Betroffenen das Heulen und Zähneknirschen!
Dann hilft auch nicht der Hinweis auf:
...es wird derzeit von allen Seiten geduldet, eine Genehmigung ist wohl in Arbeit...
Entscheidend ist, dass es verboten ist, egal wie man es jetzt drehen oder wenden möchte.

Und das die Polizei vorbeifährt und nicht interveniert liegt einfach daran, dass die Kameraden vom Luftrecht und der Luftraumstruktur nun mal keine Ahnung haben. Du würdest sicher nur Ratlosigkeit hervorrufen, wenn Du nach dem Luftraum D und seiner Bedeutung für Berlin fragen würdest...

thomasH
20.09.2011, 15:17
Da ich keine Erfahrung damit habe, hatte ich zuerst bemerkt, noch mit meinem Übungsflieger, der DG 1000 von Hype, dass die Fernsteuerung sehr schnell lospiepte und mir immer 5,4 V anzeigte.
Obwohl ich noch problemlos mit dem im Flieger befindlichen Akku weiterfliegen konnte.
Denn, wie ich feststellte, wird der Motor zum Ende der Akkukraft schwächer, bzw. stellt den Betrieb ein und ich kann noch problemlos runterkommen.

Wofür also dieser Alarm?


Hallo Christoph,

das was Du schreibst erscheint mir etwas seltsam.
Also:

Die Alarmschwelle für den Unterspannungsalarm der Empfängerspannung ist bei den M-Link Empfängern im Auslieferungszustand bei 4,5V - da wäre ein 4-zelliger Empfängerakku schon sehr leer.

Bei 5,4V sollte es also keinen Unterspannungsalarm geben - es seih denn der Empfänger war manuell auf einen anderen Wert eingestellt.
Die Alarmschwelle kann man aber nicht am Sender verstellen, sondern mit dem Multiplex DataManager oder der Mutlimate direkt am Empfänger.

Wenn Du eine Alarmschwelle direkt am Sender verstellt hast, war es die für den Senderakku.
Die steht standardmäßig auf 7,0V - und da ist der Sender auch schon kurz vor dem Ausfall die sollte man daher auch nicht niedriger einstellen.
Hätte Dein Senderakku 5,4V gehabt wäre er schon im Bereich der Tiefentladung

Noch eine Anmerkung zu

Denn, wie ich feststellte, wird der Motor zum Ende der Akkukraft schwächer, bzw. stellt den Betrieb ein und ich kann noch problemlos runterkommen.
Wenn Du einen Lipo Akku so betreibst dass die Leistung spürbar nachlässt oder gar der Regler den Motor abstellt machst Du den Akku schnell kaputt !




Gruß
Thomas

Christoph_S
20.09.2011, 16:39
@ Thomas,

Du hast völlig recht, ich habe Blödsinn geschrieben.

Gerade nochmal die Handbücher hervorgeholt und festgestellt, das ich tatsächlich die Alarmschwelle am Sender von 7,4 V auf 7,2 V verändert habe und das bezieht sich ganz klar auf den Senderakku.:o

Auf dem Display des Senders erscheint, wenn der Lipo Akku des Fliegers sich dem Ende nähert, 5 V.
Und dieses, die 5 V und die 7,4 V habe ich durcheinander geschmissen, tut mir sehr leid.

Hier, an den 5 V, habe ich nichts geändert, nur die Töne des Senders habe ich ausgeschaltet.

Das ist mir nicht bewusst, dass die Akkus ein "Leerfliegen" nicht vertragen.
Also wäre die Logik, bei Erscheinen der 5 V auf dem Display den Flug abzubrechen und den Akku auszutauschen, sofern man noch einen frischen hat.

Danke für den Rat und entschuldige nochmals, das ich Blödsinn geschrieben habe.


@ Ekkart

Danke für die Info zu Tempelhof, ich habe es mir schon so in etwa gedacht.
Dann bezieht sich das ganze selbstverständlich auch auf den Teufelsberg, westlich von Berlin, dort fliegen auch einige Kollegen neben Paraglidern (was von Seiten der Paraglider nicht gerne gesehen wird).

@ Hans

werde mir den Thread zu Tempelhof noch durchlesen.

wusste gar nich dass das schon Thema ist.

viele Grüße aus Rixdorf

Christoph

Ron Dep
20.09.2011, 16:49
Auf dem Display des Senders erscheint, wenn der Lipo Akku des Fliegers sich dem Ende nähert, 5 V
Ein LiPo kann niemals 5 Volt haben bei korrekter Behandlung!

2010 sind einige Häuser und Modellbaugeschäfte bei LiPo-Unfällen abgebrannt, teils aus Unkenntnis bezüglich der Akkubehandlung, teils aus Schlamperei oder Ignoranz der Benutzer, teilweise auch nur aus Pech.

Wie kommst du auf 5 Volt?

Christoph_S
20.09.2011, 17:27
Hallo Ron Dep,

ich kann Dir nur die Antwort geben, dass die Anzeige mit den 5 V auf dem Display erscheint nach einer bestimmten Flugzeit.

Der Hinweis auf angeblich abgebrannte Häuser und Modellbaugeschäfte aus welchen Gründen auch immer halte ich erstens für ein Gerücht und zweitens kommt es sehr aggressiv rüber (aufgrund Deiner Bewertung des angeblichen Fehlverhaltens).

Das ist nicht nötig, ich bin hier, und ich wiederhole es wieder, um zu lernen und zu verstehen.

viele Grüße aus Rixdorf

Christoph

Ron Dep
20.09.2011, 17:34
halte ich erstens für ein Gerücht
Nein, es gab etliche Brände bei Modellbauern mit glaubhaften Fotos, teilweise auch mit Zeitungsberichten. Es hat zwar im Wesentlichen nur eine Marke von Akkus betroffen, die häufig ge"kokelt" hat, aber alarmierend waren die Vorfälle dennoch. Das mit den 5 Volt würde ich unbedingt zu klären versuchen. Es gibt auf der Welt keine LiPos mit 5 Volt!

Christoph_S
20.09.2011, 17:50
@ Ron Dep

Dann entschuldige das mit dem Gerücht.
Hier bei meinem Händler hatte ich die Problematik der gefährlich brennenden Lipos auch mal angesprochen, weil es mir auch Gedanken machte. Mir wurde das aber als Märchengeschichten verkauft.

Ich habe grossen Respekt vor den Lipos, spätestens als ich den Funken gesehen habe, als ich das Wattmeter dümmlicherweise falsch angeschlossen habe.
(Und wenn Du jetzt fragst, wie geht das denn,- tja, ich habe die Anschlüsse falsch angelötet,- selbst blöd, ich weiß, aber über solche eigenen Fehler kann ich lachen und auch Spott vertragen)

Übrigens habe ich mir direkt danach einen zweiten gekauft, um zu verstehen, was hier passiert in der Elektrik (Ist mir aber noch nicht gelungen, ich übe noch)

Und warum kann der Lipo nicht auf eine Spannung von 5 V fallen?- bzw. der Display mir 5 V anzeigen?

viele Grüße aus Rixdorf

Christoph

Ron Dep
20.09.2011, 18:04
Und warum kann der Lipo nicht auf eine Spannung von 5 V fallen?
"Können" schon, aber "dürfen" nicht. Bei zwei Zellen wären das nur mehr 2.5 Volt pro Zelle, bei einem 3s-Akku gar nur mehr 1.7 Volt, absolut tötlich! Wieviele Zellen hat denn dein Akku überhaupt?

Christoph_S
20.09.2011, 18:13
3S 2500 mAh für die erste Flüge,- und wenn alles funktioniert, wollte ich mehrere 3S 4000er kaufen.

Jetzt bin ich, aufgrund Deiner logischen Schlussfolgerung (3s-Akku gar nur mehr 1.7 Volt),
extrem verunsichert, was denn jetzt die 5 V Anzeige sein soll.

Nächste Woche habe ich endlich wieder Zeit, mich an den Flieger zu begeben, ich hoffe, ich finde, dann die Erklärung für all diese Ungereimtheiten meinerseits.

und danke für Deine Antworten und Hilfe

viele Grüße aus Rixdorf

Christoph

Knut
20.09.2011, 20:12
Aber ehrlich: Was willst Du eigentlich messen? Die Akkuspannung vom dem BEC kannst Du sicherer mit dem Ladegerät messen. Hinter dem BEC kannst Du recht sicher sein, dass da bei Deinem Regler ca. 5,3V anstehen.


Gruß
Thomas

Hallo Thomas,

Nur mal zur Info. Man kann da z.B. die BEC Spannung unter Last messen in dem man auch mal kräftig an den Knüppeln rührt. Und nur dieser Wert unter Last ist Aussagekräftig.
Auf Grund einer schlechten Steckverbindung vom Regler zum Empfänger ist bei mir die BEC Spannung schon mal bis auf 3,3 V zusammengebrochen. So was merkst Du nur unter Last.
Was Du da mit dem Ladegerät messen willst, ist mir schleierhaft. Es geht nicht um die Spannung des Antriebsakkus, sondern um die Spannung die das BEC liefert.

Mit M-Link lässt sich die Empfänger/BEC-Spannung natürlich auch gut beobachten.
Christoph, bist Du Dir sicher das Du die tatsächlich die Akkusspannung über M-Link angezeigt bekommst? Ich denke mal, es wird wohl die Empfängerspannung sein, sprich die Spannung die das BEC liefert. Und bei einem 5,5 V BEC kan die durchaus auf 5 V unter Last fallen.
Das hat mit der sinkenden Spannung des Flugakkus im normalen Bereich nichts zu tun. Gleich gar nicht bei 3S.

Tschüß
Knut

thomasH
20.09.2011, 20:38
Hallo Thomas,

Nur mal zur Info. Man kann da z.B. die BEC Spannung unter Last messen in dem man auch mal kräftig an den Knüppeln rührt.

Hallo Knut,
"rühren" bringt oft nicht allzu viel da es die Servos auch nicht sehr belastet. Die Belastung im Flug am Boden zu simulieren ist leider nicht trivial.
Man kann natürlich versuchen die Servos zu belasten indem man etwa zusätzliche Kraft auf die Ruder ausübt (z.B. durch druck mit der Hand).






Aber ehrlich: Was willst Du eigentlich messen? Die Akkuspannung vom dem BEC kannst Du sicherer mit dem Ladegerät messen. Hinter dem BEC kannst Du recht sicher sein, dass da bei Deinem Regler ca. 5,3V anstehen.

Was Du da mit dem Ladegerät messen willst, ist mir schleierhaft. Es geht nicht um die Spannung des Antriebsakkus, sondern um die Spannung die das BEC liefert.


Ich sehe gerade - mein Ursprungspost enthielt einen Tippfehler - es sollte heißen "Die Akkuspannung vor dem BEC". Vielleicht ist jetzt klarer was ich meinte:
Wenn man den Akku vermessen will, ist ein Belastungs/Kapazitätstest mit der Entladefunktion des Ladegerätes sinnvoller als zu versuchen mit dem Multimeter und Gefahr eines versehentlichen Kurzschlusses an einem Lipo "rumzufummeln".

Ebenso bringt es relativ wenig die Ruhespannung des BEC-Ausgangs zu messen- das sind wir uns denke ich einig. Und einen Belastungstest kann man eben sehr komfortabel mit dem Telemetriesystem der Fernsteuerung durchführen - allderdings dann besser mit dem M-Link Spannungssensor der - im Gegensatz zur im Empfänger eingebauten Spannungsanzeige - einen Minimalwertspeicher/Übertragung bietet.


Gruß
Thomas

Christoph_S
20.09.2011, 22:06
@ Knut

Nein, ich bin mir gar nicht sicher, was das Gerät anzeigt.
Aber als ich eben kurz bei der Arbeit darüber nachdachte, was das für einen Anzeige sein kann, hatte ich kurz den gleichen Gedankenblitz, das könnte doch die Spannung des BECs sein.

Aber, ... "Das hat mit der sinkenden Spannung des Flugakkus im normalen Bereich nichts zu tun. Gleich gar nicht bei 3S." Zitat Knut

Ich frage jetzt mal lieber nicht, wieso. Denn ich werde es nicht so schnell kapieren.

@ ThomasH

genau dieser

"Belastungs/Kapazitätstest mit der Entladefunktion des Ladegerätes" Zitat ThomasH

steht auf der to-do Liste nächste Woche ganz oben, neben der Reparatur der fliegenden Hardware.

Ich muß mich langsam an dieses Thema herantasten, und Ihr seid meilenweit vorraus!

vielen Dank für die Infos

viele Grüße aus Rixdorf

Christoph

Christoph_S
21.09.2011, 14:21
Ich konnte es natürlich nicht sein lassen und habe zwischen durch den
"Belastungs/Kapazitätstest mit der Entladefunktion des Ladegerätes" Zitat ThomasH an fraglichen Akku, welcher am Absturz im Modell war, durchgeführt.

Das Ladegerät piepste mir nach Anschluss (incl.des Balancers) des Akkus sofort zu:

"connection break"

nach mehrmaligen abnehmen von den Anschlüssen und wieder anstecken erfolgte erst nach dem 4ten oder 5ten Mal die erwünschte Entladung.
(Alle drei Zellen zeigten im geladen Zustand jeweils 4,16 V an und fahren gerade paralell herunter)

Um sicher zu gehen, das nicht das Ladegerät oder die Kabel einen Defekt haben, habe ich mehrere verschiedene Akkus angeschlossen. Hier lief alles einwandfrei.

Ich habe also bei diesem betreffenden Akku ein Kontaktproblem.

Kann man (ich) an einem Lipo den Schrumpfschlauch öffnen, um nach enventuell beschädigten Kabeln oder Brüchen zu forschen,
oder besser gleich Finger von lassen und neue kaufen?

Danke schon mal für Eure Ratschläge

viele Grüße aus Rixdorf

Christoph

Knut
21.09.2011, 21:07
Hallo,

nochmal was zu dem Belastungstest. Es geht bei der Knüppelrührmethode, mehr ist für die meisten von uns auch nicht drin, um eine Einschätzung meiner Empfängerstromversorgung. Sei es über ein BEC oder auch einem seperaten Empfangsakku. Durch schnelles bewegen aller Knüppel auch in Verbindung mit über Schalter gesteuerten Servos fließen schon kurzzeitig ein paar Ampere. Der Anlaufstrom eines z.B. C4421 in Verbindung mit einem entsprechend großen Ruder beträgt in etwa 1 A. Habe ich jetzt mal an meinem Modell gemessen.
Die Auswertung der Spannungslage geht natürlich, wie in meinem Fall mit Jeti, sehr einfach. Hier werden min/max. und aktuelle Spannung angezeigt. Nach dem Flug kann man natürlich auch schauen, vor dem Flug kommt auch nicht schlecht.

Tschüß
Knut

Christoph_S
29.09.2011, 08:41
Hallo zusammen,

ich möchte, wie versprochen, das Thema abschliessen und zwar mit einer Erfolgsmeldung.
Gestern flog die Ka6e, und wie,
Genau wie ich es mir vorgestellt habe, langsam, ruhig und ohne Theater,- selbst die Landung war ein optischer Genuß, sanft und laaaaanggezogen setzte sie auf.
Genau wie eben eine so alte Dame fliegen soll:)

(Ich gebe ja zu, mir schlotterten schon die Knie beim Abwurf)

Jetzt werde ich nur noch das Finish komplettieren, sprich die reparierten Stellen am Rumpf neu lackieren.
Das wollte ich erst nach erfolgreichem Flug fertigmachen.

Der Rumpf hat jetzt innen ein Rumpfspant, welcher die ursprüngliche Form wieder herstellt und die gerissenen Kanten stabilisiert.
Ebenso habe ich jetzt zwei Akkus drin, einen 3S 3600er für den Motor und einen 3S 1000er mit externem BEC für die Anlage. Ist zwar jetzt furchtbar eng in der Kabine, aber dafür brauchte ich kein Blei mehr in der Nase, der SP stimmt so.
Dieser ist nun bei 70 mm von der Vorderkante direkt unter dem Flachstahl und die EWD liegt bei 1,3°.
Mit dieser Einstellung fängt sich die Ka6e sanft ab. (Nach andrücken und ca. 30 m bei ca 45° Sturzflug, nur Schätzwerte)

Für den Start brauche ich übrigens, bei dem Motor und der Schraube max. 75% Leistung um schön Höhe zu gewinnen, vielleicht kann ich ja eine kleinere Schraube nehmen, mal sehen.

Nochmals an alle, die hier sich Zeit und Mühe gegeben haben, mir zu antworten und zu helfen ein ganz grosses Danke. Das war eine sehr grosse Hilfe und ich konnte gelerntes umsetzen.

Hier noch ein paar Bilder, leider nicht vom Flug, da ich alleine war, steuern und fotografieren zusammen, dazu bin ich noch nicht gut genug an den Knüppeln:D

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viele Grüße aus Rixdorf

Christoph

Ron Dep
29.09.2011, 09:12
Sehr schönes Modell, vielen Dank für die Fotos!

x-molich
29.09.2011, 12:54
Hi,

gratuliere zum Erfolg.

Damit ich auch was lernen kann: Konntest Du den Fehler einkreisen?


Grüße

Sascha

MarkusN
29.09.2011, 13:31
Für den Start brauche ich übrigens, bei dem Motor und der Schraube max. 75% Leistung um schön Höhe zu gewinnen, vielleicht kann ich ja eine kleinere Schraube nehmen, mal sehen.Ich würds lassen, wie es ist. Sie stört, wie man an den Fotos sieht, optisch ja nur wenig. Und eine grosse Schraube setzt Strom allemal effizienter in Höhe um als eine kleine.

Christoph_S
29.09.2011, 17:38
Danke für die Rückmeldungen.

@Ron Dep
Danke für die Blumen, ich habe mir auch Mühe gegeben:D

@ Sascha

Ich bin mir nicht sicher, wo der Fehler lag.

Das ich Fehler beim steuern gemacht, möchte ich nicht ausschliessen, hielt das auch lange für Ursache No.1.

Inzwischen aber habe ich an dem in der abgestürzten Ka6e bentutzten Akku Unregelmässigkeiten festgestellt. D.h.: Das Ladegrät meldete mehrmals: " Akku not connected"
Es hat also ein Wackelkontakt, und das passt auch, wie ich meine, besser zum Absturzbild.
(Siehe meinen ersten Beitrag in diesem Thread), da der Empfänger ja auch ein paar Sekunden braucht, um zu reebooten.
Denn gestern habe ich die Ka6e sehr langsam in eine Kurve geflogen und auch zum abschmieren (absichtlich) über die Fläche gebracht, was aber überhaupt kein Problem darstellte.
Die Strömung lag sehr schnell bei noch mittelschneller Fahrt wieder an und die Ruderwirkung ist sehr hoch.
Die Absturzgeschwindigkeit war, so in meiner Erinnerung, deutlich höher.

Das ist auch ein Grund, warum ich jetzt zwei Akkus drin habe. (natürlich ist auch ein Empfängerakku nicht vor Wackelkontakten geschützt ist).
Ich fühl mich aber so wohler, vor allendingen kann ich jetzt ruhigen Gefühls weiter nach Thermik kurbeln, auch wenn der Antriebsakku leer ist.

Andere Fehlermöglichkeiten als diese beiden sind mir bisher nicht aufgefallen und hoffentlich bleibt das so.

@ MarkusN

Wahrscheinlich lasse ich es so, Effizienz ist ein gutes Stichwort. Strom sparen bei gleicher oder mehr Leistung.

Trotzdem bleibt ein mulmiges Gefühl, wenn so ein grosser Propeller recht dicht vor der Nase beim abwerfen rotiert. Möchte mir gar nicht vorstellen, wenn die Ka6e mir dabei aus der Hand rutscht. Kleiner Propeller schmerzt vielleicht nicht so:rolleyes:

viele Grüße aus Rixdorf

Christoph

Oli_L
30.09.2011, 17:06
Hallo Christoph!

Schön, dass die Ka6 jetzt problemlos fliegt!

Der lackierte Propeller macht das Ganze ja echt fast unsichtbar, ich musste schon 2x hinschauen!

Gruß,
Oliver

Christoph_S
01.10.2011, 09:10
Hallo Oliver,

die lackierte Luftschraube habe ich mir von dem hier im Forum unter dem Namen Amigo postenden Kollegen abgeschaut.
Wäre ich so nicht draufgekommen, das zu machen (von wegen Unwucht etc.)
Amigo hat hier irgendwo einen Film gepostet, denn ich natürlich jetzt nicht finde, zum An- bzw. Umbau seines Fliegers mit der Luftschraube, Nase, Spinner und Schraube,- alles in Blau gehalten.
Das ist für mich Referenz, unglaublich gut gemacht, da fällt der Propeller auch überhaupt nicht auf.

Und ich freue mich schon auf den nächsten Flug:)

viele Grüße aus Rixdorf

Christoph