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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hubspindelsteuerung über linearpoti möglich ?



Hydrofoil
26.10.2011, 17:04
Hallo an die Elektroniker unter euch.

Habe eine Hubspindel gebaut mit zwei endschaltern. Das funktioniert auch prächtig, allerdings ohne Lageerkennung wie bei einem Servo. Möchte gerne am Sender einen Schieberegler betätigen und die Spindel soll bis zu einer gewissen Position fahren.

Im Moment kann ich den linearregler am Sender verstellen, und die Spindel läuft dann bis zum endanschlag.

Die Spindel ist für eine Akkuverschiebung gebaut. Möchte am Sender die Möglichkeit haben den schieber auf position raster 1 zu stellen, wonach die Spindel um z.b. 8cm verfährt und sie stehen bleibt. Ein raster weiter wird dann auf 16cm verschoben z.b.

Dachte bräuchte da ein Poti wie bei einer Servoelektronik. Ist das richtig ? Hat jemand eine Idee wie man sowas für einen nicht elektroniker verschalten kann bezüglich meinen endschaltern, vielleicht ein Linearpoti einfach irgendwo zwischen schalten, aber wie ? Motor läuft mit 2s lipo und nimmt etwa 10A.

Anbei ein Video zum sehen um was es geht, und wie es gerade funktioniert.
http://www.youtube.com/watch?v=jpV_QfBh294&feature=feedu

Und ein Bild der bisherigen Schaltung nur mit endschalter ohne Lagerkennung.
http://www.rcpanzer.de/apportal/usr/gallerie/user/2084/ngJP39nkyEfC/tSkyN2LDdsk4O3g9JtHWj3hwLJsHq0o8m6.jpg

Grüsse
Robert

MarkusN
26.10.2011, 18:00
Wie ich das lösen würde: Servoelektronik mit dahintergeschalteter Verstärkerstufe für den dicken Motor. Spindel wird gekoppelt mit einem geeigneten Poti, z.B. Linearpoti direkt, Drehpoti über Seilzug/ Seilscheibe, Spindelpoti an Hubspindelachse direkt oder über ein Getriebe. dieses Poti wird wie üblich mit der Servoelektronik verbunden.

Hydrofoil
26.10.2011, 18:19
Hallo Markus,

vielen Dank für deine Antwort.

Was für ein Verstärker brauche ich da ? Ich kenn mîch da Null aus. Ûnd was muss ich beim Poti beachten ? Wie ich das Podi anschliesse wie üblich, wie du schreibst werd ich mal googeln.

Ganz toll wäre es, wenn man in eine kurze erweiterungs Skizze zu den Endschaltern machen könnte. Visuell ist das für ein nicht Elektriker sehr viel einfacher. Wäre sehr dankbar.

Viele Grüsse und Dank
Robert

Christian Lucas
26.10.2011, 19:40
Hi,
Wenn du nicht so der Elektronik erfahrene bist würde ich mit eine Graupner Segelwinde zulegen und mit ihr über Seilzüge die Verschiebung realisieren.Die kleine Graupner Winde kann von 1 1/2 Umdrehungen bis zu 9 Umdrehungen durch eine kleinen Verstellpoti eingestellt werden.Damit sollte sich das super bewerkstelligen lassen.

Hydrofoil
26.10.2011, 20:14
Hallo Christian,

das wäre sicher einfacher aber nicht sicherer und stärker. Durch die Gewindespindel habe ich eine selbstsperrung die auch ohne Probleme 25g Belastung aushält, mit 5kg akkugewicht. Das wird keine Segelwinde mit machen. Ausserdem ist das System verbaut. Das Verfahren ginge auch so, aber mit ner Lageregelung wäre es natürlich delüxxx....

Ist in der Segelwinde so nen Mehrfachdrehpoti drinn ? Das könnte ich ja zur Not nehmen. Aber 10A Strom machen mir sorgen.

Reicht es nicht ein linearpoti irgendwo einzuschleifen welches mit der Hubstange verbunden ist ?

FamZim
27.10.2011, 10:21
Moin

Das Problem ist erst mal mechanisch, da der zu messende Weg 16 cm ist .
Das muß auf ein Poti übertragen werden .
Beim Drehpoti welches nur 180 ° genutzt wird, braucht man eine 10 cm Seilscheibe!
Beim Linearen etwas anderes !
Drehpotis gibt es auch mit 10 Umdrehungen zwischen den Anschlägen , dann reicht 2 cm Durchmesser.
Zum Motor mit 10 A ? die braucht er doch nicht wirklich oder, klemmt da was ? Das ist doch Lehrlauf mit Getriebe .
Da würde ich erstmal messen.
Elektronik von einem Stärkeren Servo sollte reichen .
Dort das eingebaute Poti durch ein externes ersetzen.
Die jetzige Schaltung zum Motor bleibt unberührt, das ist dann eine Sicherheitsabschaltung !

Gruß Aloys.

Hydrofoil
27.10.2011, 10:46
Hallo Aloys,

vielen Dank für deine Antwort. Also es sind 12cm Verfahrweg, ab das ist ja an sich Wurst. Die 10A sind natürlich Last mit 5kg Akkus auf dem Schlitten und beschleunigung des Gefährts bei laufender Spindel. Die Rutsche wird während gewisser Geschwindigkeiten verrutscht und muss somit auch gegen beschleudnigungen ankommen.

Das mit den Seilscheiben gefällt mir irgendwie nicht. das braucht zu viel Platz. Hab eh kaum Platz drinn wenn die Akkus drinn sind. Könnte durch ein Hebelmechanismus ja ein Linearpoti ansteuern, oder ? Ein Hebel wo die eine Seite entsprechend länger ist als die andere, damit sich der wegunterschied ergibt. Geht das ?

Hab gelesen das die Endanschläge der Spindel bei dem einfachen Einbau eines Potis nur sehr langsam angefahren werden können. Ist das richtig ?

Kann man linearpotis nicht einfach selbst verlängern auf die Länge die man braucht ? das wäre das einfachste und ohne irgendwelche seile und hebel zu bewerkstelligen.

Vielen Dank und grüsse
Robert

FamZim
27.10.2011, 14:01
Hei

Ein Poti kann man auch selber machen das stimmt, aber das muß so 1 bis 2 kOhm haben, da ist das Material wieder schwierig zu bekommen.
Das muß dann 12 cm pluß Anschlußstellen lang sein.
An Deinem Schlitten kann aber auch eine schräge Nut angebaut, oder reingemacht werden, in dem der Hebel vom Linearpoti schleift.
Also Nut längs am Schlitten und Poti quer dazu montieren.
Die schräge Lage der Nut (2 cm ?), mußt Du dann ausprobieren.

Gruß Aloys.

hahgeh
27.10.2011, 14:25
Wie wäre es denn mit einem Mikroschalter an der Spindel? Eine Erhöhung an der Spindel angebracht und bei jedem Durchlauf einen Zähler gesetzt, daraus die Position errechnet.
Funktioniert bei der Fehlerkorrektur und Quali-Kontrolle bei Raumfahrtequipment ganz gut...

Grüße
hg

FamZim
27.10.2011, 15:30
Ein Akkugewicht von 5 kg heist ja noch nicht das die Stellkraft auch so groß ist , das hängt vom Schub und dem Gesammtgewicht ab.
Zb: Gewicht 15 kg und Schub 5 kg ! da bleiben dann 33,3 % vom Akkugewicht um diesen zu Beschleunigen .

Gruß Aloys.

Hydrofoil
27.10.2011, 18:07
Die Kraft der Spindel ist enorm hoch. In wiefern ich das brauch zeigt sich später.

Das mit den Umdrehungen zählen ist echt ne schlaue Idee. Problem ist nur wie ich das elektrisch dann so hinbekomm, das es auch funktioniert. Kann zwar Schaltungen einigermassen lesen, aber nicht gross selber bauen. Hat jemand eine Idee vielleicht bezüglich der Zählidee von --Hahgeh-- ?

Wird wohl ne grössere Sache mit dem Poti, oh jeh, habs schon fast gedacht.

Eine Idee, kann man meherer linearpotis in reihe hintereinander montieren und sie irgendwie so verschalten das aus 5 3cm-linearpotis ein ein 15cm Poti wird ?

Grüsse
Robert

MarkusN
27.10.2011, 18:19
Könnte man vielleicht schon, das würde aber ein furchtbares Geraffel. Sicher schlimmer als 20 mm Seilscheibe.

Wieviel Umdrehungen macht deine Spindel auf den Hub. Spindelpotis haben normalerweise 10 Umdrehungen. Davor ein kleines Getriebe, und du kannst die Spindelstellung abnehmen.

Das mit dem Zählen geht schon, dan brauchst Du aber einen Projektleiter, der was von der Sache versteht und dir z.B. einen PIC programmiert. Eine Servoelektronik kann eigentlich alles, was Du willst ab Stange.

Otti
27.10.2011, 23:33
Servus,

mir scheint ein 10-Gang-Poti die einfachste Löung zu sein. Wie wär's mit einem Schneckengetriebe, d.h. das Poto wird 90 Grad zur Spindel montiert, mit einem Zahnrad auf der Achse. Auf oder an die Spindel kommt das Schneckenrad. Vielleicht kann die Spindel selbst ja auch gleich als Schneckenrad funktionieren?

Grüße,

Otti

st_canoe
28.10.2011, 09:26
Servus,

ich hab schon mal was ähnliches zur Simulation von Schlagseite in einem Schiffsmodell gebaut, da war der Vorschub auch mit einer Gewindestange realisiert.

Hat die Gewindestange zufällig ein M6 Gewinde? Dann hätte sie 1mm Steigung/Umdrehung, das heißt Du brauchst 120 Umdrehungen um die 120mm Weg zu fahren. Dann nimmst Du z.B. ein Aufsteckgetriebe von Faulhaber (https://www.buerklin.com/default.asp?event=ShowArtikel(90B8130)&l=d&jump=ArtNr_90B8130&ajaxLoad=true) (Bürklin,Graupner) mit 141:1 und schließt an dieses ein Poti mit ca. 340° Drehwinkel (https://www.buerklin.com/default.asp?event=ShowArtikel(68E9424)&l=d&jump=ArtNr_68E9424&ajaxLoad=true) und 5k an. Alternativ wäre auch ein 15:1 Getriebe möglich mit einem 10Gang Poti als Wegaufnehmer. Wenn der Motor jetzt nicht 10A aufnehmen würde könntest Du das sofort mit einer Servoelektronik verbinden.

Es gab mal ein Servo IC, mit dem man ganz leicht eine solche Schaltung aufbauen konnte, aber das wird leider schon lange nicht mehr produziert. Aber da kann ich gerne mal in meinen Unterlagen suchen ob ich die seinerzeit verwendete Schaltung noch finde. Ein weiteres Problem ist das Spiel im Getriebe, das eine Vergrößerung des "toten" Bereichs nötig macht. Je spielfreier das Getriebe, desto besser ist die ganze Regelung.

Schiebepotis würde ich nicht verwenden, da sie schlecht wasserdicht zu bekommen sind.

Grüße, steve

Hydrofoil
28.10.2011, 09:31
Das mit dem Schneckenrad könnte funktionieren. Bei einer Steigung der Spindel von 0.7 und Verfahrweg von ca. 12 cm hab ich 170 Umdrehungen die ich benötige von einen zum anderen Anschlag.

Problem ist mit Schnecke und Poti das das wieder enorm bauraum braucht. Und das gerade tief unten. Die Spindel endet am einen ende unter dem Schlitten. Da ist Null Platz. Am anderen Ende sind Kegelzahnräder. Hmm, allerdings konnte ich an der Getriebestufe vielleicht was motieren vom Motor. Da drinn ist es halt wirklich eng.

Hydrofoil
28.10.2011, 09:38
Hallo Steve,

141 : 1 ist viel zu viel. Mein Schlitten soll in 1-2 Sek, von Endanschlag zu endanschlag fahren. Habe einen Speed 300 mit 3/1 getriebe verwendet. http://www.technicom-shop.de/Graupner-Speed-300-FG-3

Der hat gerade genug kraft und ausreichend drehzahl. Grösser darf der Motor auch nicht werden, da ich ein Platz und Gewichtsproblem sonst bekomm.

Habe gerade nochmal den Strom gemessen den der Motor zieht. Es sind maximal beim Blockieren 2,5A. Im Mittel beim laufen 1.5A. Die 10A hatte ich geschätzt....sorry, war wohl heftig daneben geschätzt. Was meint ihr, gehts dann ein Poti auch ohne Verstärker ? Die heutigen Servos ziehen ja ähnlich viel Strom und müssen das aus halten, oder ? Also einen HV Servo kaufen, elektronik raus, poti durch eines mit mehr drehungen ersetzen ?

Hab mal den Servo rausgesucht zum ausschlachten. http://www.modellhobby.de/Elektronik/Servos/DYMOND/DYMOND-DS-9999-BB-MG-HV-digital-coreless.htm?shop=k_staufenb&SessionId=&a=article&ProdNr=03119007&t=9&c=75&p=75

da steht auch strom bis 2.5A. Kann ich das Ding nehmen ? Oder gibts ne günstigere Alternative ? Tut mir schon bisl leid um das Ding.

Hier ist noch ein linearpoti mit 100mm verfahrweg. Das wäre von der Länge auch ok. Ginge das ? http://www.ebay.de/itm/ALPS-RSA0N11-Schieberegler-Schiebeweg100mm-10K-logarithmisch-o-linear-Poti-/350497567025?pt=Bauteile&var=&hash=item905c4b6d36


Vielen Dank an alle bisher
Grüsse
Robert

st_canoe
28.10.2011, 11:23
Hi Robert,

ich habe noch mal eine kleine Zeichnung zu meinem Vorschlag angefertigt:

719362

Das 141:1 dient ausschließlich dazu die 120 Umdrehungen der Spindel wieder auf eine Umdrehung für das Poti zu reduzieren.

Übrigens gibt es eine maßgeschneiderte Elektronik für Deine Anforderung: CTI Leistungs-Servoelektronik (http://www.cti-modellbau.de/product_info.php/info/p160_servo-thor-15-servoelektronik.html) Wenn Du das Linearpoti gegen Wasser schützen kannst sollte es funktionieren.

Grüße, steve

Hydrofoil
28.10.2011, 14:27
Hallo Steve,

die Servoelektronik ist es, super. Die bestell ich erstmal.

Zu dem linearpoti. Was für einen Ohm wert muss ich da nehmen ?

Hier
http://www.ebay.de/itm/ALPS-100mm-Fader-RSA0N12-10K-o-50K-o-100K-Schieberegler-/260552556313?pt=Bauteile&hash=item3caa247f19

gibt es nur Angabe in 10, 50 oder 100 KAx2. Was bedeutet KAx2 ? Dacht immer Widerstand geht in Ohm. Welchen Einfluss hat ein veränderter Widerstand auf das Regelverhalten am Ende des Schlitten ?

Bisher hat auch niemand was zu dem Problem mit dem langsammen anlaufen am Hubende gesagt ? Gibts so ein Problem am ende überhaupt ?

Vielen Dank für eure Hilfe. Echt super.
Grüsse
Robert

st_canoe
28.10.2011, 16:08
Servus Robert,

auf dem Bild der Servoelektronik ist links ein Poti zu sehen. Wenn Du ein Linearpoti mit identischem Widerstand kaufst und anstelle dessen anlötest passt alles. So wie ich das sehen kann hat es 10k, aber das teilt Dir der Händler sicher auf Anfrage mit. Auf jeden Fall musst Du ein lineares Poti kaufen, kein logarithmisches. Bei dem von Dir gefundenen Poti sind zwei Potis in einem Gehäuse eingebaut, daher die Bezeichnung "x2". Davon musst Du nur eines anschließen, außer 5k ist auch zulässig, dann schalte beide parallel.

Wenn Motor, Poti und Elektronik richtig verschaltet sind funktioniert die Regelung so wie bei einem Servo. Es ist nicht zu befürchten das der maximale Weg überschritten wird, der Motor versucht immer den Schleifer des Potis an die von der Fernbedienung vorgegebene Position zu bringen. Das Poti muss nur fest mit dem Schlitten verbunden sein.

Sollte bei der Inbetriebnahme der Schlitten ungebremst an einen Anschlag fahren ist entweder der Motor oder das Poti umzupolen! Aber das sollte in der Anleitung der Elektronik beschrieben stehen.

Bei der Leistung könnten zwei Endschalter außerhalb des Regelbereiches sicher nicht schaden, die einfach den Stromkreis unterbrechen, wenn die Regelung spinnt, z.B. wenn Wasser auf das Poti gelangt und der Motor nicht stehen bleibt.

Grüße, steve

Hydrofoil
28.10.2011, 16:52
Hallo Steve,

hej, vielen Dank. Ja klar, kann den Widerstand ja messen von dem beigefügten Poti und das einfach als Lineares kaufen. Zum messen muss ich das Poti bis an Anschlag drehen und dann den maximalwert eines Anschlags messen, richtig ?

2 Potis in einem ? Hmm, da muss ich nochmal suchen ob ich ein einzelnes find. Wenn man ein wenig Baugrösse sparen kann ist es immer gut. Das mit dem Wasser seh ich auch kein Problem. Erstes gibts in meinem Boot kein Wasser:D...und wenn doch mal ein Unfall passiert sind die Endschalter da. Ausserdem sind Blockieströme von 3 oder 4A nicht der rede Wert.

Zu den Endschaltern noch mal. Du sagst ausserhalb des Regelbereichs. Heisst das also erst Motor, dann endschalter, dann Reglerkreis ?...So in der Reihenfolge ? Dann könnte der Regler machen was er will, aber die endschalter unterbrechen im Notfall zum Motor hin.

Grüsse
Robert

MarkusN
28.10.2011, 17:04
kann den Widerstand ja messen von dem beigefügten Poti und das einfach als Lineares kaufen. Zum messen muss ich das Poti bis an Anschlag drehen und dann den maximalwert eines Anschlags messen, richtig ?Das poti hat drei Anschlüsse: Anfang und Ende der Widerstandsbahn und Schleifer. Den Wert misst Du zwischen Anfang und Ende. Der Wert ist nicht wahninnig kritisch, da das Poti als Spannungsteiler geschaltet wird. Wenn du also 25 k misst und nur 10 k bekommst, dann wird das höchstwahrscheinlich auch funktionieren.

FamZim
28.10.2011, 18:03
Hi

Die normalen Potis drehen im Servo aber nur 2 mal 45 ° bis 2 mal 60 ° , das ist der Regelbereich, es wird nicht der gesamte Weg genutzt.
Beim Linearen wird darum der Schlitten nur im Mittelbereich hin und her fahren.
Um den Weg zu vergrössern kann dann an den Aussenanschlüssen, mit Widerstand oder einstellbar mit Trimmpoti in reihe, angeglichen werden.
Es liegt natürlich auch an der Elektronik wie weit der Stellweg geht.

Gruß Aloys.

st_canoe
28.10.2011, 18:08
Servus Robert,

das mit dem Wert des Potis hat ja Markus schon richtig erklärt. Außerdem ist auf dem Poti meist der Wert aufgedruckt, 10k z.B.

Da die Servoelektronik höchstwahrscheinlich nicht den gesamten Weg des Potis ausnützt würde ich die Endschalter so justieren, das sie 5mm vor den mechanischen Endanschlägen des Potis ansprechen. Sie werden in Serie zum Motor geschaltet und unterbrechen einfach deren Stromkreis. So ist das Poti geschützt, im Fehlerfall steht der Motor und kann nur noch per Hand gedreht werden. Allerdings verlierst Du dann 10mm Weg. Wenn alles fehlerfrei läuft kannst du die Schalter auch weiter nach außen justieren um mehr nutzbaren Weg zu bekommen. Normalerweise sollten sie nie ansprechen!

Wenn Du möchstest zeichne ich Dir gerne einen Schaltplan wie alles zusammen geschaltet werden muss.

Grüße, steve

Hydrofoil
28.10.2011, 18:34
Hallo an alle,

ja gerne Steve, würde mich sehr freuen. Macht es doch wensentlich einfacher und billiger so ein Plan(sonst elektroschrott).

Habe nun das 10k linear Poti bestellt mit kleinster Baugrösse.
http://datasheet.octopart.com/EVANF3R15B14-Panasonic-datasheet-18673.pdf

Wegen den maximalen Verschiebebereich was Alloys anspricht....heisst das also das ich die 100mm verfahrweg des linearschiebers wohl ohne zusatzwiderstände nicht nutzen werden kann ? Was genau brauch ich da zum einstellen für ein Trimmpoti (Bezeichung, Widerstandswert)?
Wonach in Reihe ? Hab ja 3 Abgänge vom Poti. Wie geschrieben zwei Aussenanschüsse und den Schleiferkontakt selber. Wo kommt das Trimmpoti drann ? Vermute mal vor den Schleifer ???

Vielen Dank und einen schönen Freitag Abend euch allen.

Grüsse
Robert

MarkusN
28.10.2011, 19:02
Wo kommt das Trimmpoti drann ? Vermute mal vor den Schleifer ??? Nein. Zwei Potis, je als variabler Widerstand geschaltet (also Schleifer und ein Bahnende angeschlossen) in Serie an Anfang und Ende der Widerstandsbahn des Hauptpotis. Wert ca. die Hälfte des Hauptpotis, dann landest Du mit der Einstellung irgendwo zwischen ein drittel und der Hälfte.

Hydrofoil
28.10.2011, 20:43
Hallo Markus,

hab mal ein Bild deiner Idee gemacht. Ist das so richtig mit den 5 kOhm Drehwiderständen(Poti) und dem haupt-Linear-Poti ?

Würde den Poti dann nehmen.
http://www.conrad.ch/goto.php?artikel=422568
oder
http://www.conrad.ch/goto.php?artikel=430854
Ist das von den Leistungsdaten (Watt, etc. ) ok oder gibts was auszusetzen ?

Grüsse
Robert

MarkusN
29.10.2011, 09:49
Ja, passt. Leistung ist unkritisch, es fliessen nur Milliampère.

Hydrofoil
29.10.2011, 14:15
Nun hab ich alles an benötigtem Material bestellt.

1x Linearpoti 10kOhm
2X Trimmpoti 5kOHm
1X servoelektronik von CTI

Wenn alles da ist werd ichs versuchen einzubauen. Werde berichten wie es am Ende aussieht.

Vielen Dank an alle.

Ein schönen Samstag
Grüsse
Robert

Hydrofoil
02.12.2011, 12:29
Hallo an alle,

habe nun das 10cm Linear Poti, mit der Servoelektronik und den zwei(4) externe( 2 je in reihe, um statt 5 Ohm bis zu 10Ohm einstellen zu können je Seite) potis fürs Endanschlag einstellen eingebaut.

An sich funktionert das alles nun wunderbar(mache noch ein Video die Tage).
ABER: Im Bereich um die Mittellage fährt er nicht exakt zurück. Also wenn ich den Fernsteuerhebel auf Neutral lege, läuft der Schlitten in einen Bereich von 2-3cm um die Mittelage. Er ist immer irgendwo in dem Bereich von 2-3cm, aber nie einigerMassen exakt.

Ihr hattet geschrieben, das das wohl mit der Leichtläufigkeit der Spindel zusammen hängen könnte. Die geht schon recht leicht. Aber anscheinend nicht leicht genug^.

Gibt es eine Möglichkeit den spindel-Motor mehr Kraft um die Mittellage zu geben, das er die Mittelage des Schlittens möglichst exakt ansteuert ? Bisher kriecht er nur da hin, wie gesagt, recht ungenau.

Habt ihr eine Idee oder einen Tipp ?

Ich danke euch allen schon einmal.
Viele Grüsse
Robert

FamZim
02.12.2011, 19:22
Hi

Da über das Poti und die Einstellpotis ja der Steuerstrom fliesst, fürchte ich das bei fast 20 kOhm nun alles zu hochomig ist.
Die Elektronik bekommt zwar die richtige Spannung, aber der Basisstrom ist zu gering um den Motor mit ausreichendem Strom zu versorgen.
Er sollte wenn das richtig ist, immer, egal aus welcher Richtung kommend, VOR der Mitte stehen bleiben, da im der Strom aus geht.
Abhilfe ein zusatz-Transistor, der für mehr Strom sorgt ?

Gruß Aloys.

Sonst fällt mir grade nichts anderes ein!

comicflyer
02.12.2011, 22:14
Keine Servoelektronik. Einfach einen alten Bürstenfahrtregler (kein Flugregler!
Schiff- oder Autoregler mit Vor/Rück) nehmen und das Poti für die Mittelstellung
entsprechend ersetzen (Schieb-, 10Gang,...), evtl. mit Getriebe
unter-/übersetzen um auf die Gangzahl zu kommen. Ein 10-Gang-Poti
wär da auch genau richtig. Oder das Poti über einen kleinen Riemenantrieb
mitnehmen (Skalenband oÄ).

CU Eddy

FamZim
03.12.2011, 00:59
Hi

Ein Bürstenfahrtenregler hat kein Poti zur Lageerkennung, genau das wird aber gebraucht.
Les doch mal "bitte" alles durch.

gruß Aloys.

Hydrofoil
04.12.2011, 11:48
Hallo an alle,

Hier nun das Video wie versprochen.
http://www.youtube.com/watch?v=2gb_sdCqhFw

Wie gesagt, funktioniert ja, nur mit dem Fehler das es um die Mitte nicht genug power hat um zurück zu kommen.

@Aloys: Vielen Dank für deine Ideen. Ja, der Widerstand ist nun wohl um die ~8 kOhm zusätzlich pro Seite. Die 5 kOhm haben nicht gereicht um bis ganz an die Endanschläge zu kommen. Was meinst du mit Zusatztransistor für mehr Strom ? Kann ich das einfach irgendwo in die Steuerleitung bei mir einschleifen, was bewirkt dieser Transistor genau ? Was genau bräuchte ich da ? Irgendwie ein Link zu dem Bauteil wäre gut, hab damit wie gesagt wenig Ahnung worauf man da achten muss bei den Elektroischen Bauteilen.

Anbei auch ein Bild von der Servoeletronik mit den Potis oben drauf huckepack, um die Endanschläge einstellen zu können.

Viele Grüsse
Robert

Wattsi
04.12.2011, 13:03
Problem ist meiner Meinung die geringe Steilheit(Empfindlichkeit) des Reglers, dh. in der Nähe des Sollposition wird zu wenig Strom an den Motor gegeben, um die Sollposition ganz zu erreichen. Wenn die Differenz zw. Ist- und Solposition größer ist, dann läuft der Motor ja auch kraftvoll. Ohne Schaltplan von der Servoelektronik wird man aber schwerlich den Verstärkungsfaktor beeinflussen können.

Hydrofoil
04.12.2011, 15:44
Kann man nicht irgendwie vor den Linearschieber eine Verstärkungs-Elektronik vorschalten, die eine Verstärkung des Signal erzeugt ? Also ohne Eingriff in die CTI-Servoeltronik selbst ?

Vielen Dank schon mal an alle :-)

Grüsse
Robert

MarkusN
04.12.2011, 19:21
Sonst fällt mir grade nichts anderes ein!
Durch die Spreizung des Stellbereichs wird natürlich auch die Totzone und der Proportionalbereich um den Sollwert herum Breiter. Kräftigere Endstufe sollte schon helfen, aber ideal ist eine Servoelektronik, die in diesen Parametern konfigurierbar ist.

Hydrofoil
04.12.2011, 21:14
Heisst das also,
a.) ich muss mit dem weichen Mittelpunkt leben ?
b.) Dieser Verstärker ist allein zusätzlich geht nicht ?
c.) Ohne Eingriff in die Servoelektronik selbst nichts weiter verbesserbar ?

Ich danke euch das es immerhin einigermassen geht und funktioiert. Allein hätte ich das nicht so hinbekommen.

Grüsse
Robert

st_canoe
05.12.2011, 20:16
Hallo Robert,

ich würde mal testweise einen höher untersetzen Getriebemotor einsetzen. Mit einem Motor , der die maximale Spannung der Servoelektronik ausnutzt und die maximale elektrische Leistung besser in mechanische umsetzen kann. Da wäre ein 12V Motor mit 3S Lipo das richtige.

Bei Conrad gibt es eine Serie von Getriebemotoren mit allen erdenklichen Untersetzungen, vielleicht ist da ja was geeignetes dabei.

Einfach in die Suche "Getriebemotor" eingeben und es kommen jede Menge in Frage kommende Motore, z.B:

GETRIEBEMOTOR 6:1 4,5-15V 385ER MOTOR (http://www.conrad.de/ce/de/product/222370/GETRIEBEMOTOR-61-45-15V-385ER-MOTOR/SHOP_AREA_19781&promotionareaSearchDetail=005)

Das Getriebe gibts auch noch mit 540er Motor...

Grüße, steve

Hydrofoil
06.12.2011, 07:32
Hallo Steve,

vielen Dank für deinen Tipp. Müsste halt den vorhandenen Motor ersetzen. Aber der wiegt halt nur 66g....das ist halt schon recht wichtig das Gewicht. Das conrad Teil hat schon 150g fast auf der Waage.

Hmm, aber der Weg über mehr installiertes Drehmoment ist an sich sicher nicht verkehrt. Werde mal überlegen wie man das bei gleichem Gewicht machen könnte. Zur Not muss ich den vorhandenen Motor weiter untersetzen. Aber dann wirds halt langsammer...das auch wieder schlecht. Soll ja innerhalb von 1-2sec die 10cm verfahren.

Grüsse
Robert

Otti
06.12.2011, 09:40
Hallo Robert,

probier doch mal, ob nicht evtl. das Verringern des Widerstandswertes das Problem lösen könnte. Dazu müsstest Du zum Testen einfach nur zwei Widerstände (z.B. je 4,7kOhm) parallel zum Poti anschließen. Damit wird zwar auch der Stellweg verändert, aber Du würdest schon sehen, ob das Regelverhalten "härter" wird. Wenn's so funktioniert, versuchst Du ein Linearpoti mit einem kleineren Widerstandswert zu bekommen.

Grüße,

Otti

Hydrofoil
06.12.2011, 10:03
Hallo Otti,

vielen Dank für deine Idee. Du hast recht, habe gemerkt wenn ich an meinen Drehpotis zum widerstand einstellen(Endanschläge) drehe, und den Widerstand reduziere, wird das Regelverhalten viel härter. Aber dann passen dann werden halt die Endanschläge nicht mehr erreicht.

Heisst das also, ich sollte mir statt einem 10kOhm Linearpoti eines mit 5kOhm suchen, und dann das ganze nochmal versuchen ? Den Regler sammt seinen einstelldrehpotispotis könnte ich ja so lassen erstmal, oder ?

Mir fällt gerade ein, wenn ich den Widerstand des linearpotis reduziere, werden dann meine Endschläge ja auch wider nicht erreichtt, oder ? Ich verschieb ja damit nur den linearpotiswiderstand zu geringeren Werten, und müsste dafür die endanschlagswiderstände wieder umso mehr hochfahren, oder ? Dann würde doch der weiche Effekt wider genauso auftreten, oder ?

Vielen Dank für eure unermühtliche Hilfe.
Viele Grüsse
Robert

FamZim
06.12.2011, 18:31
Hi

Bin auch wieder da !

Das einfachste wären gleiche Widerstände wie Original gewesen sind, also 1 oder 2 kOhm.
Dann dachte ich, dachte das Linearpoti gibt es nur in 10 kOhm !
So ist das System jetzt schon bei 20 kOhm angelang .Es fliehst also nur noch 10 % an Strom.

Mit einem Transistor habe ich mir es wie in dem Anhang vorgestellt.
Die 3 nomalen Leitung, die sowieso da sind, und eine zusätzlich, an die Plußleitung, damit der Transistor auch an Strom kommt.
Damit er es nicht übertreiben kann (30 fache Verstärkung) einen ~500 Ohm Widerstand in die Zuleitung.
Der verstärkte Strom vom Linearpoti wird dann weitergeleitet.
740998
Problem kann aber sein, das der T eine niedrigere Spannung am Kolektor rausgibt, und die Trimmpotis nicht ganz reichen für die Mitteleinstellung?
Ich gehe auch von einer Gleichstromregelung durch die Potis aus ! hätte aber bei einem frequenten Signal auch keine Bedenken, da es meist nur ein paar Hz sind.

Gruß Aloys.

st_canoe
06.12.2011, 19:46
Hallo,

wenn man schon verstärkt, dann mit 'nem OP, dann kannst Du die Verstärkung genau einstellen und alles sauber dimensionieren, so dass Deine Elektronik keinen Schaden nimmt. Ich würde aber jegliche Verstärkerei vermeiden.

Was ist denn vom Hersteller der Elektronik für ein Widerstand vorgesehen. Den sollte Dein Gesamtsystem auch haben. Vielleicht schaust Du einfach mal, das Du ein niederohmiges Linearpoti bekommst, 2k2, 3k3 oder so. Mit den Bereichserweiterern kommst Du dann in den 5k Bereich (wenn der Wert denn vorgesehen ist) und sparst Du Dir die ganze Verstärkerei.

Nicht das die Servoelektronik noch gegrillt wird...

Grüße, steve

Hydrofoil
06.12.2011, 21:45
Hallo,

das klingt beides gut. Was für ein Verstärker bräuchte ich da genau ?(Typ, eine artikelnummer, link oder so ?)
Das tauschen des Linearregler ist natürlich fast am einfachsten und wohl am sichersten ohne das was kaput geht, oder ?

Also eingebaut in der CTI servoeletronik war ein 10k Drehpoti.

Grüsse
Robert

Otti
07.12.2011, 02:08
Hi Robert,

Du kannst ja auch erstmal durch ein einfaches Experiment feststellen, ob das Verkleinern des Widerstands-Wertes überhaupt erfolgversprechend ist: schließe statt dem Linear-Poti (incl. Justier-Potis) mal das original 10kOhm-Poti an die Elektronik an. Dann stellst Du das Poti so ein, daß der Motor stoppt und prüfst, in welchem Bereich Du den Steuerknüppel an der Fernsteuerung um die Mittelstellung bewegen kannst, ohne daß sich der Schlitten nennenswert bewegt.

Gruß,

Otti

st_canoe
07.12.2011, 08:07
Servus Robert,

die Idee von Otti iat auf jeden Fall mal gut, um festzustellen wie der Regler überhaupt arbeitet.

Dann würde ich als nächstes die beiden "Bereichserweiterungstrimmer" entfernen und die Regeleigenschaften nur mit dem 10k Linearpoti testen. Wenn es damit nicht besser geht nützt auch eine wie auch immer geartete Verstärkung nichts, denn das Poti liefert ja nur eine dem Standort proportionale Spannung.

Wenn es ordentlich läuft mess mal die Spannung am Abgriff des Linearpotis für beide Endlagen. Das ist dann der nutzbare Bereich, in dem Du mit Deinen Zusatzpotis bleiben musst und in dem auch die Spannung mit Verstärkern liegen musst. Mit der Info kann dann vernünftige Werte für Linearpoti und Trimmer berechnet werden.

Sollte die Regelung nur mit dem 10k Linearpoti auch nicht besser sein, hilft nur eine höhere Untersetzung, wobei es nicht gesagt ist, das der Schlitten dann langsamer läuft. Der Motor arbeitet momentan sicher nicht in seinem besten Leistungsbereich, etwas mehr Kraft durch eine höhere Untersetzung schadet sicher nicht.

Grüße, steve

Otti
07.12.2011, 09:46
Servus,

eine Option wäre dann noch, die Servo-Elektronik mit einer höheren Impulsrate anzusteuern. Vor einiger Zeit habe ich das mal testweise mit Billig-Servos vom Conrad gemacht und bekam tatsächlich ein deutlich härteres Stellverhalten. Subjektiv machten die Servos gleich einen viel kräftigeren Eindruck stellten unter Last viel exakter. Bei den meisten anderen Servos kam die interne Regelstrecke aber nicht mit einer höheren Impulsrate klar, so daß diese Servos gerne um die Sollstellung zu schwingen anfingen.
Dafür hatte ich ein kleines PIC-Programm geschrieben. Außer dem Microcontroller und dem obligatorischen Abblock-Kondensator ist keine weitere Hardware nötig.

Gruß,

Otti

comicflyer
12.12.2011, 17:16
Hi

Ein Bürstenfahrtenregler hat kein Poti zur Lageerkennung, genau das wird aber gebraucht.
Les doch mal "bitte" alles durch.

gruß Aloys.Hmm, an meinen war immer sowas dran:
Das Poti für die Mittenstellung!
Soll ich es mal fotografieren?

CU Eddy

Hydrofoil
28.01.2012, 09:29
Hallo an alle,

wollte nochmal Rückmeldung geben über die verfahrbare Akkumechnik. Hab die Lösung gefunden. Man muss an der Fernsteuerung beim Schieberegeler nur die hälfte des Weges programmieren, sodass der volle Weg der Akkulauschiene auf dem halben Weg des fernsteuerungsschiebergelers liegt. Damit wird die ganze Sache sehr präzise und auch stark von einer zur anderen Position.

Viele Grüsse
Robert