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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Super Diablotin Teil1: Die Fortsetzung für alle, die noch nicht genug haben...



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Jan
10.04.2002, 17:39
...wisst Ihr noch?

Da gab es mal einen grandiosen Thread mit am Schluss ca. 600 Beiträgen zum Thema Super Diablotin mit Hacker Motor. Da ich mittlerweile einen SD-Bausatz im Keller habe und das passende Edel-Kohle-Fahrwerk und seit kurzem einen super-edlen Lehner Motor - aber leider mal wieder keine Zeit - brauche ich mal etwas Motivation, endlich loszulegen.
(Schlafen kann man sich übrigens abgewöhnen, fast zumindest).

Was gibt es Neues zum Thema Super Diablotin??

Grüße

[ 22. August 2002, 21:27: Beitrag editiert von: Schultze-Melling ]

Gerhard_Hanssmann
10.04.2002, 19:26
Hallo Diablotin - Freunde
Mache beim Erfahrungsaustausch auch mit. Hier mein SD mit nur 10 Zellen.
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/e3e1d06c58442a6eb86856d7d96415c7_2.jpg

Jan
11.04.2002, 16:28
Hallo Gerhard,

3-Blatt wg. der Kürze des Fahrwerks? Ist doch schade um den Wirkungsgrad, oder? Warum nicht lieber ein längeres FAhrwerk?

Die Radverkleidungen gefallen mir! Formst Du die selbst ab oder hast Du die gekauft?

Was für ein Motor hast Du mit 10 Zellen? Und was für Ströme? Wahrscheinlich jenseits von 60 A, sonst wirst Du nicht genug Power haben, oder? Was für ein Prop? Welche Drehzahl? Hast Du den Schub gemessen? Bin gespannt, mehr zu hören!!

Jan
11.04.2002, 17:04
noch mal ich!
habe eben Deine wirklich guten und anschaulichen Fotos durchgeschaut!
Schöne Lösungen, ein Köhler Motor, bei 10 Zellen kommst Du so etwa auf 2.300 bis 2.400 gr, oder? Jetzt interessiert mich der Schub sehr! Was hast Du für Zellen drin? Was für Servos?
(mal ein paar UBB-Codes ausprobiert, funktioniert ganz gut!)

[ 11. April 2002, 17:05: Beitrag editiert von: Schultze-Melling ]

Gerhard_Hanssmann
11.04.2002, 21:52
Hallo Jan
Vielen Dank für Dein Kompliment.
Hab einige Sätze zu den Bildern auf meiner
"Homepage" geschrieben.
Soll ich den Bildbericht hier reinstellen, oder ist das zu unübersichtlich.
Daten werden noch ergänzt.

Jan
11.04.2002, 22:01
...also mich würde es sehr interessieren. Die technischen Lösungen sind sicherlich für alle interessant, die sich mit diesem Flieger beschäftigen. Bei dem Beitrag in RCO war das Problem, dass ein paar Leute halt sehr häufig die Zitat-Funktion benutzt haben - dass muss halt hier nicht wiederholt werden. Den Traffic sollte man schon im Auge behalten....

Martin
11.04.2002, 22:18
Hi!

Ich hätte da vieleicht noch was:
http://www.jacobsennet.de/bilder/dia2.jpg
Super Diablotin für "Arme". Aus Depron mit Hacker B20 un Getriebe.

MfG
Martin

Jan
11.04.2002, 23:02
@Martin
wieviele Zellen hat der, was wiegt er? Wie groß ist er, was kann er?? ;)

Dieter59
12.04.2002, 19:08
Hi Martin,

deinen SD-fA (Super Diablotin für "Arme")find' ich toll! Ich bin ebenfalls stark an den technischen Daten interessiert. Gibt es vielleicht eine Bauskizze?

Gruß
Dieter

Ercam
12.04.2002, 21:12
Also ein Diablotin aus Depron iss bestimmt kein Fehler , ich hab sowas , wie krieg ich denn hier einFoto rein ??
@ martin so wie ich das seh ist das Seitenruder nicht angelenkt !! kann des sein , des macht dich keinen Spass
Gruss Stefan

Martin
13.04.2002, 12:00
Ich betreibe den mit 8 Zellen. Mehr sollten es bei der Luftschraube (10x4,7") glaub ich auch nicht sein.
Der Rumpf ist aus Styropor und selber geschnitten mit ner Schbalone und ner "Handbügelschneide". ;)
Spannweite beträgt 90cm, durchschnittliche Flächentiefe: ~36cm, Rumpflänge: ~95cm.
Aber der Rumpf aus Styro ist nicht so das ware. Beim Rollen und in engen Kurven kann man sehen wie der hintere Teil vom Rumpf hin- und herschwingt. Wenn ich ne 2. Version bauen sollte, dann wird der Wahrscheinlich auch aus Depron.
Das Leitwerk hatt ich erst aus 3mm Selitron. Das sah so schön aus wie auf dem Foto oben von dem originalen Diablotin. (Auch mit geteiltem HR und so) Aber bei Vollgas hat sich das dermaßen durchgebogen, da hab ich das dann aus 7mm Selitron gebaut. (und nicht mehr geteilt..)
Ne Bauskizze gibt es nicht. Aber ich kann noch ein paar Fotos machen, wenn ihr wollt.

@Ercam: Das SR is mittlerweile angelenkt. ;) Das ist anfangs an einem fehlenden Servoverlängerungskabel gescheitert.

Ach ja, wiegen tut er 580g :( geht aber trotzdem noch senkrecht. :D

MfG
Martin

Wolfgang Schmidt
14.04.2002, 11:34
meiner sieht etwa genauso aus, angelehnt an die Extra vom Sascha, den Rumpf hab ich aus 2cm Styro gebaut, beplankt mit 3mm Depron, sowie alles betaped a la Pibros. Motorisiert mit Mini LRK, geplant 8 N3US.
Leider warte ich noch auf den Regler.......

Gerhard_Hanssmann
14.04.2002, 18:20
Hallo Ercam

Das mit dem Bilder Reinstellen
ist nicht schwer.
Les Dir mal folgenden Thread durch:
http://www.rclineforum.de/cgi-bin/YaBB.pl?board=Modellallg&action=display&num=9121

Am Anfang steht, wo es die Zusammenfassung gibt.

PS: Die kleinen Diablotin gefallen mir !

wolli
16.04.2002, 13:47
Apropos Bilder,

ich meine Homepage mal mit ein paar neuen SD Bildern im Flug gefüttert. :D

http://home.teleos-web.de/jwolter/flieger/di5s.jpg http://home.teleos-web.de/jwolter/flieger/superdiablotin.htm

Jan
21.04.2002, 22:03
Ich bin völlig platt! Ich habe heute einen ersten Probelauf meines Lehner 1930/10 mit Reisenauer Super Chief 1:6 an 16 Zellen im Bastelkeller gehabt. Dabei hatte ich den Motor in der Hand und ich habe mich nicht getraut, Vollgas gegeben. Der Antrieb ist fast völlig lautlos, vom Getrieb hört man zumindest wenn man es in der Hand hält, fast nichts. Nur die Luftschraube!!! Ein dunkles brabbelndes Rauschen bei Lastbetrieb. Und einen Schub hat das! Es hat mir fast den Arm verdreht, weil ich den Motor zu Anfang ungeschickt hielt. Das sind weit mehr als die ca. 2.5 kg. Fluggewicht. (Übrigens: Der Motor blieb handwarm, keine kochenden Temperaturen wie bei Hacker und anderen.)

Ja ja, sowas haben schon viele gesagt und u.a. bei RCO geschrieben. Aber wenn man es selbst erlebt. Das ist SD Feeling pur! Ich kann es kaum erwarten, bis ich alles zusammen geschraubt habe.

Nur eines noch! Ich suche Radverkleidungen! Möglichst klein, möglichst leicht! Wer hat so was? Ohne sieht es etwas "storchig" aus.

Gerhard_Hanssmann
22.04.2002, 12:42
Hallo Jan
Lehnermotoren sind toll, wir arbeiten auch damit. Bei uns fliegt bald ein 10 Zeller damit. Freut mich ,daß es klappt.Berichte.
Radschuhe bei KHK fur Snapstick paar ca 20 ?, Stück unter 20 g für Raddurchmesser 70 mm oder etwas mehr.

Jan
22.04.2002, 18:39
Hallo Gerhard,
habe sofort bei KHK nachgefragt. Ich werde die Dinger auf Grund Deiner Empfehlung glaubich unbesehen bestellen.

@alle:
Was für eine Radgröße verwendet Ihr für den SD beim Fliegen auf Gras?

Stützt Ihr das Fahrwerk irgendwie ab? Wenn man das Fahrwerk verlängert, verändert sich auch der Hebelarm. Wenn man beim Landen nicht aufpasst, könnte es knicken. Oder sehe ich da zu schwarz?

Gerhard_Hanssmann
22.04.2002, 18:57
Hallo Jan
Die ca 100g für ein ordentliches Fahrwerk mit stabilerem Rumpfboden hab ich mir gegönnt, obwohl ich nur mit 10 Zellen fliege.
GFK Fahrwerk gibts auch bei KHK. Mit einigen Aussparungen versehen, federt es besser und wird
leichter.(Bei mir 70 g, lass dich bei KHK beraten).Rumpfboden 2 x 3 mm Balsasperrholz
mit Glasfaser U-förmig umharzen.4 Stück M 4
Kunstoffschrauben halten bei der großen
Auflagefläche schon fast zu fest.
Räder ca 70 mm
Radschuhe von KHK auf dem Bild:

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/339b5a1938010c6f48fead0607317399_2.jpg

Jan
29.04.2002, 23:32
@alle
Was habt Ihr für Servos im SD?

Ich habe auf Quer 2 Stück JR C 7451;
auf Höhe zwei Stück HS 225 BB;
auf Seite HS 235 AG (sehr schnell)

Ich überlege gerade, nur einen 320 mAh Akku mitzunehmen. Ist das vielleicht zuwenig?

Als Empfänger nehme ich den DS 24 von Grp.

Die Radverkleidungen von Klotzbach (KHK-Kunststofftechnik) sind übrigens prima. Auf Rat von Herrn Klotzbach habe ich allerdings nicht die vom Snapstick, sondern die (kleineren und leichteren) vom Volatus genommen (12 €). Außerdem ein Paar "lite Flite" Schaumgummiräder mit Durchmesser 70 mm (5,10 €). Übrigens: Porto und Verpackung 4,95 € !! So geht es also auch! Keine Abzocke bei den Versandkosten!!! Ich bin sehr zufrieden. Kann ich jedem empfehlen.

Nächstes oder übernächstes WE geht es in die Luft. Zunächst mit einem 1700er Akku mit 16 Zellen. Ich werde berichten, falls es jemanden interessiert.

holie
30.04.2002, 09:54
interessiert :confused: aber immer doch...

[ 30. April 2002, 09:54: Beitrag editiert von: holie ]

Gerhard_Hanssmann
30.04.2002, 15:20
Hallo Jan und alle anderen
Zum Empfängerakku: 320 mAh = 19 Amin. Bei einem mittleren Servostrom von 1 A ist der Akku nach 19 min
leer. Mit diesem Akku kannst Du sicher einen Flug machen. Spätestens nach dem 2. Flug mußt Du nachladen.
In meinem SD sind folgende Servos:
Quer C 368 Digitalservo MG
Höhe 2 x C 341
Seite C 3341
Blockierstrom der Servos jeweils ca 0,5 A.
Die Servos sind klein, leicht,kräftig genug und genügsam im Stromschlucken.
HS 81 od HS 85 MG tuns auch.
Kräftigere Servos sind unnötig.Was nützen kräftige Servos an "lapprigen" Rudern ?
Hab schon einen SD mit 4 x C 261 ausgestattet gesehen. Geht auch.

Mit Radschuhen sieht der SD viel schnittiger aus.
Jan, wie schwer sind die kleinen Dinger ?

Jan
30.04.2002, 23:14
@Gerhard
werde wohl den Erstflug mit einem 500er Akku machen.
Wenn ich weiß, dass er fliegt, den zweiten Flug mit dem 320er, der viel leichter ist. Und nach dem 2. Flug wird der Akku wieder rausgenommen und zu Hause mit dem Computer-Lader entladen. Dann wissen wir ja, was noch drin ist.

Mir kommt der NiMh 1600er Akku, der von den "Entdeckern" des elektrifizierten SD eingesetzt wurde, als etwas überdimensioniert vor. Wenn man überliegt, dass bei F5B (ist das die richtige Bezeichnung? die 27-Zeller halt...) mit 110 mAh Akkus geflogen wird.... Die Akkus sind nach einem Einsatz wohl fast völlig leer.

Habe die Schlappen gewogen, wiegen 22g (das Paar!). Kommt mir sehr wenig vor? Stimmt das? Mir fehlt der Vergleich...

[ 30. April 2002, 23:26: Beitrag editiert von: Schultze-Melling ]

Gerhard_Hanssmann
01.05.2002, 07:27
Hallo Jan,
die größeren Radschuhe haben eine Masse von ca 40 g (Paar).
Ein oder zwei Flüge mit dem 320 Akku machen und dann zuhause vermessen, zeigt die Reserven dieses Akkus.
Nachladen spätestens nach jedem 2 Flug nicht vergessen.1600er Akkus sind zu fett.
Mein SD fliegt mit BEC, welches bei 10 Zellen noch
möglich ist. Hab viele Tests mit dem BEC gemacht, es geht.Wichtig dabei: Servos wie oben beschrieben verwenden.

Gerhard_Hanssmann
01.05.2002, 07:28
Hallo Jan,
die größeren Radschuhe haben eine Masse von ca 40 g (Paar).
Ein oder zwei Flüge mit dem 320 Akku machen und dann zuhause vermessen, zeigt die Reserven dieses Akkus.
Nachladen spätestens nach jedem 2 Flug nicht vergessen.1600er Akkus sind zu fett.
Mein SD fliegt mit BEC, welches bei 10 Zellen noch
möglich ist. Hab viele Tests mit dem BEC gemacht, es geht.Wichtig dabei: Servos wie oben beschrieben verwenden.

Gerhard_Hanssmann
01.05.2002, 11:55
Bau- und Auslegungserfahrung eines rohbaufertigen Super Diablotins.
Was fällt beim Rohbaumodell auf:
Positiv: leicht,gut gebaut,gute Motorhaube,
Baubeschreibung gut.
Negativ:Verkratzter Rumpf, zu grob verschliffen,
Rumpfboden fast durrchgeschliffen,verzogene
Querruder,verzogene Endleiste (Scharnierleiste)an der Fläche,viele schlechte und mangelhafte Klebestellen.
Mit etwas Bauaufwand läßt sich das aber alles leicht ausbessern. http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/e3e1d06c58442a6eb86856d7d96415c7_2.jpg
Super Diablotin mit Spannweitenvergrößerung auf 175 cm und 10 Zellen mit Actro 24-4
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/2358e505058ca7b6ea9754f538b981b7_2.jpg
Dreiblattmittelstück Bezugsadresse:
Hoffmann,Tel 05601 - 2790
mit 17 x 9 Aeronaut,
bei kleinen Drehzahlen eher
von Vorteil gegenüber Zweiblattluftschrauben.
Bei gleicher Eingangsleistung mehr Standschub, und das brauchen wir in den Senkrechtpassagen.>>Messungen dazu Seite 5; 22:10<< (http://www.rc-network.de/cgi-bin/ubb/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic;f=2;t=000006;p=5)

Radschuhe von KHK (Snapstick)
GFK Fahrwerk 70 g (Extron od KHK)
Stabantenne im Rumpfrücken auf GFK Platte
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/0346b503b62ae688eade42f793ae325b_2.jpg
Dreiblattmittelstück .Der mitgelieferte Klemmkonus aus Stahl ist zu schwer und zu hart(unten). Besser einen leichten Klemmkonus aus Alu verwenden (oben).Bohrung in der Mitte 8 mm.

Actro 24-4 auf 3mm GFK Spant mit vielen Löchern,
Regler Schulze future 45 be
Regler und Motor ohne Temperaturprobleme. Regler nach mehreren Flügen hintereinander ca 40 - 50 Grad. Motor ca 40 Grad. Alles bei hochsommerlichen Temperaturen.
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/3a7ee99703206a18334e9aa0f671375a_2.jpg
Akkuhalterung mit GFK Akkuschacht, Sicherung mit 2mm Kohlestift.Der Akkuschacht sollte wegen der Kühlung und des Gewichts wegen großzügige Löcher erhalten.Bei mir leider nicht der Fall.
Beladung des Akkus von vorne.
Kabellänge beim Akku 11 cm, beim Regler ca 15 cm.
Die Kabelseite des Akkus muß zur Einhaltung des Schwerpunkt ca 22cm in den Akkuschacht eingeschoben werden.Der Akkuschacht ist daher auch zum Teil
in der Kabinenhaube. Kabellänge Akku- Regler ca 26 cm. Vom Spannungsabfall in den Zuleitungen ist das nicht toll.Keine Störungen dadurch.
Mit dem Actro 24-4 (350 g leider etwas schwer) ist bei der Verteilung der Einbauten daruauf zu achten, daß das Modell nicht kopflastig wird.

Betriebsdaten mit 10 Sanyo 2400 mAh normal:
Strom 52 A
Drehzahl 4350 U/min (Dreiblatt)
Standschub: 27 N
Kunstflugzeit 5 - 10 min je nach Flugstil, meistens 7 min.
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/29144556f9757f3dfa67d041880844e5_2.jpg
Fahrwerksbefestigung mit M4 Kunststoffschrauben. Hält und ist bei einer harten Landung besser als Stahlschrauben.
Boden aus 2 Stück 3 mm Balsasperrholz 9cm x 5cm mit Glas und Epoxy u-förmig mit der Rumpfseitenwand von außen umharzen. 4 Einschlagmuttern im Boden.
Die Auflagefläche des Fahrwerks ist 8 cm x 3,5 cm.Diese Größe sorgt für günstige Hebelverhältnisse. 3,5 cm sollte nicht wesentlich unterschritten werden, sonst sind Stahlschrauben zur Befestigung notwendig.
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/fcf629c4204fbf1e1bf09c24b2a77040_2.jpg
Empfänger R 700 Graupner , selbststeckende Servokabelverbindung der Flächenservos mit dem Empfänger über grüne MPX Stecker und Buchse.Einige Verstärkungen.Empfänger in Verbindung mit Stabantenne (Stabantenne + Restantennenkabel = alte Antennenkabellänge) arbeitet ohne Störungen. So sind sichere Landeanflüge ohne Wackler möglich..
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/931a6e5578c6dcc12a64abd2eb4f3d0c_2.jpg
Leitwerksanlenkung, Höhe mit 2 x C 341, Seite mit Spornrad C 3341
Höhe über 2 Empfängerausgänge, damit Wegkurven abgestimmt werden können. Zwei Höhenruderservos erhöhen die Sicherheit bei kaum Mehrgewicht.Diese Servogröße ist vollkommen ausreichend, stärkere Servos sind bei den schlabbrigen Rudern unnütz.
Die Dämpfungsflosse des Höhenleitwerks sollte mit 1,5 mm Kohlestäbchen abgestützt werden. Verklebung mit Sekundenkleber.

[ 17. August 2002, 10:39: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
01.05.2002, 12:03
weiter:
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/40d9d943db16ce21e42305788528ffb7_2.jpg
Im Rumpf wurde die weiße U- Profielschiene für die Servokabel entfernt. Die geringen Vorteile, die sie bringt, wiegt den Nachteil der Masse
von 40 g nicht auf.
http://www.pixum.de/member/gerhard_hanssmann/815da0042fb7168e4952799ad5bdc199_2.jpg
Tragfläche, oben Oracover light scale weiß (35 g / qm)
unten light transparent rot (35 g/ qm).
So ist eine leichte zweifarbige Bespannung mit unten-oben Erkennung möglich.
Flächenverbreiterung 2 x 10 cm
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/268453647037cb3e436cac4114cbd2c7_2.jpg
Servos (C 368 digital,Metallg) um eine Rippe nach außen versetzt,
damit das Querruder nicht zu einseitig belastet wird. Diese Servogröße ist völlig ausreichend.
Nachteil:höheres Trägheitsmoment um die Längsachse
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/5b71709dbde05ad160d2bc6cf25b4cea_2.jpg
Einige X - Verstrebungen.Scharnieraufnahmeleiste oben und untenmit 1,5 mm beplankt (10 mm breit), damit die Bespannung keine Wellenlienien eindrückt.
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/339b5a1938010c6f48fead0607317399_2.jpg

Gesamturteil: Ein hervorragen zu fliegendes Kunstflugtrainermodell, das schon ab 10 Zellen alle
Kunstflugfiguren trainieren läßt und irre Spaß macht.Funflyerflugmanöver wie Hoovern und Torquen sind auch mit 10 Zellen möglich. Das Torquen geht aber dann an die Auslegungsgrenzen von Regler und Akku. Der Super Diablotin ist mitlerweile zu meinem Lieblingsflieger avanciert.

Bezugsadressen:
Fahrwerk (http://www.extron.net/fahrwerk.htm)
Radschuhe und Fahrwerk (http://www.khk-flugmodelle.de)
Stabantenne: Gundert Modell Boot Spaß Tel 0711/5783031
Dreiblattmittelstück: Hoffmann Tel 05601/2790

Einstellungen bei meinem Sender:
1. Hauptflugzustand:
Quer 70% Expo, Seite 0% Expo, Höhe 70% Expo und die Ruderwege wie in der Baubeschreibung.

2. Flugzustand Landen bzw Langsamflug
Quer Dual Rate 60%, Expo 70%
Höhe Dual Rate 60%, Expo 70%
Seite Dual Rate 60%, Expo 0%
Zusatzlich sind in diesem Flugzustand beide Querruder um ca 1 cm nach unten voreingestellt (am Randbogen gemessen) und das Höhenruder leicht auf hoch getrimmt.
Damit gelingen stessfreie Landungen mit weichen Ruderbewegungen.

[ 14. Juli 2002, 08:31: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Carthago
04.05.2002, 09:26
Hallo SD-Fans,

als einer der " Entdecker " des SD möchte ich euch zunächst mitteilen, daß ein Folgebericht über den SD in Arbeit ist.
Hier sind sämtliche Erfahrungen, die wir nach mehr als einem Jahr intensivster Flugerprobungen gewonnen haben eingeflossen.
Ich habe derzeit eine absolute Light-Version im Bau.
Empfängerakku Sanyo Twicell 700MAh, Flugakku evt. 14 x 1700CP usw.
Gerhard, Kompliment dein SD sieht gut aus, sehr schön gebaut.
Du kannst zusätzlich aber auch beim Akkuschacht Gewicht sparen.
Am Anfang und am Ende des Akkus habe ich lediglich einen 1cm breiten Streifen des GFK-Schachtes eingesetzt und die Führung aus 1,5mm CFK-Stäbchen.
Die eingebauten Servohalterungen in der Fläche habe ich entfernt und die Servos in Schrumpfschlauch eingeschrumpft direkt im Endleistenbereich an die Rippen geklebt usw.
Das Gewicht ist letztendlich wirklich bei dem Modell sehr wichtig und jedes eingesparte Gramm verbessert die Flugeigenschaften.
Es ist schon super, wenn du das Modell direkt vor dir " einparken " kannst.
Und ihr glaubt garnicht, was einige Gramm hier ausmachen. Wir haben bei uns direkte Vergleichsmöglichkeiten, da mittlerweile mindestens zehn Diablotins bei uns herumschwirren.
Die Radverkleidungen von KHK sind übrigens super und verleihen dem SD ein sehr gefälliges Aussehen.
Allerdings auch ca. 50g....
Ich habe übrigens nur ein HR-Servo eingesetzt.
Das HS 225 hat sich bei uns auf Dauer leider nicht bewährt, nach 1 Flugsaison sind uns schon mehrere Servos ausgefallen. Ich werde am HR ein Digitalservo einsetzen.
Wenn ihr allerdings 2 Servos am HR einsetzt, sind preisgünstigere Servos eher vertretbar.

Auf meiner HP gibts übrigens noch einige Detais zu meinem SD, Fotos von der Version mit vergrößerter Spannweite sowie unseren Bericht in der MFI.

[ 04. Mai 2002, 09:30: Beitrag editiert von: Frank Zickwolf ]

Finnz
04.05.2002, 10:18
Hallo Frank,
ich habe auch ein HS 225 MG am Höhenruder.
Kannst Du bitte sagen, wie das Servo ausgefallen ist ? Getriebe, oder etwas anderes ?
Und gib, wenn möglich, bitte eine Abschätzung, wieviele Flüge bei Euch einer Saison entsprechen.

Danke

Klaus

[ 04. Mai 2002, 15:08: Beitrag editiert von: Finnz ]

Warp seven
04.05.2002, 14:11
Hallo.

Ich noch mal ... Also ein SD in der Gerhard Hanssmann - Version würde mir echt zusagen. Es wäre die richtige Größe und auch der Bau wäre eine Herausforderung. Mal sehen, vielleicht nächstes Jahr, bis dahin werde ich weiterhin öfter mal diese Seiten anklicken.

mfG Warp seven

Jan
04.05.2002, 15:58
@Gerhard (Hanssmann)
hast Du eigentlich gleich große Höhenruderausschläge mit den unterschiedlich hoch gelagerten Servos hinbekommen? Wenn ja, war es eine grausame Messerei?? :D (bei mir sind ebenfalls zwei Servos auf HÖhe im Einsatz und die Ausschläge sind weit entfernt von gleich groß :( )

@Frank
schön, einen der Pioniere hier zu finden. Und toll, dass das Projekt "SD mit Power-Brushless" weiter entwickelt wird.
Welches digitale Servo wirst Du für das HR nehmen?
Kannst Du Fotos von der Akku-Führung hier posten, das würde mich sehr interessieren. Das habe ich nämlich noch nicht gelöst ;) .

@alle
Wie verankert Ihr eigentlich die Höhenleitwerksverspannung am Rumpf? (ich habe leider die bespannte Version.... - und mich darüber schon ein paar Mal geärgert)
Gerhard, Du hast anscheinend Kohle-Stäbchen in vorgebohrte Löcher geschoben und nur mit Sekundenkleber eingeklebt, stimmst? Das hält?

Gerhard_Hanssmann
04.05.2002, 17:54
Hallo
@Frank:
Akkuschacht erleichtern ist eine gute Idee. Auf Deine Art läßt sich sogar noch Geld sparen.
Mein SD hat mit allem Luxus(175 cm,Radschuhe,GFK-Fahrwerk,3 - Blatt,schwerer Actromotor) eine Startmasse von 2,4 kg.Dies ist mit 10 Zellen nicht wenig.Für die Höhenleitwerksanlenkung sind 2 Stück 19 g Servos (C 341, HS 81) völlig ausreichend.Sie geben entscheidenden Sicherheitsgewinn, bei unwesentlichem Gewichtszuwachs. Der U - Stahlbügel und Epoxydharz entfallen dafür. Das Modell bleibt bei nur noch einem funktionstüchtigen Höhenruderservo steuerbar.Die Ruder haben auch weniger Spiel.
@Jan:
Mechanisch ist ein Wegabgleich der Hohenruderservos schwer zu erreichen.Am einfachsten löst man den Wegabgleich durch 2 Hohenservoausgänge beim Empfänger.So kann man die Wegkurven beim Sender so abstimmen, dass die Höhenleitwerksklappen immer parallel laufen.
(Außerdem:gegenläufige Höhenleitwerksklappen sind bestimmt für einige Figuren interessant, mal ausprobieren).

Die Verstrebung beim Höhenleitwerk ist bei mir aus Stabilitätsgründen notwendig.1,5 mm Kohlestab in entsprechende Löcher gezackt.Um die Löcher mit etwas Balsaholz verstärkt.

Gruß Gerhard

Carthago
04.05.2002, 17:56
@Klaus,

ich bin vorige Saison fast jedes Wochenende nonstop mit meinem SD geflogen.
Du kannst davon ausgehen, daß das Servo eine Saison garantiert aushält.
Das Servogetriebe ist OK, die Servoelektronik ist ausgefallen.
Welches Digitalservo ich da einsetzen werde, weiß ich noch nicht. Ich hatte noch Hitec-Servos und hab für diese Saison zumindest vorläufig nochmal ein HS 225 MG eingebaut. Bei mir ist zum Glück noch nicht das HR Servo, sondern ein Querruderservo ausgefallen, bei Gunter innerhalb kuzer Zeit das SR und das HR Servo. Ich hab das HR Servo vorab sicherheitshalber schon vorbeugend gewechselt, ebenso die Querruderservos.

@Gerhard,

dein Fahrwerk gefällt mir.
Wir haben das HR überhaupt nicht mehr abgestrebt.
Allerdings hatten wir die unbespannte Version und das HLW nachgeklebt.
Es hält auch so !
Ich hab übrigens das HR aus Transportgründen abnehmbar.
Ich muß mal sehen, daß mein Kollege die neuesten Fotos auf meine HP bringt, dann stell ich sie mal hier ins Forum.
Übrigens, der Akkueinschub wie ich ihn gebaut habe, hat zudem den Vorteil der besseren Akkukühlung.
Im Sommer werden die Akkupacks sehr warm.

Gruß Frank

Gerhard_Hanssmann
04.05.2002, 18:09
Frank, das Fahrwerk ist von Extron , mit Gewichtserleichterung ca 70 g.
http://www.extron.net/fahrwerk.htm

3375-002 340 160 85 45 3 - 4 39,90 / 20,40

http://www.extron.net/images/webfahrwerkmase.jpg

Gerhard_Hanssmann
04.05.2002, 19:30
Hallo Jens
Der SD gefällt Dir, mir auch. Fang doch gleich damit an. Der SD fliegt sehr gutmütig. Er ist einfacher zu fliegen, als manche Modelle mit der Aufschrift: anfängertauglich.
Nimm die Rohbauversion. Eine große Herausforderung ist der Bau, besser die Fertigstellung, nicht.
Du wirst bestimmt vom SD hell begeistert sein.

Carthago
04.05.2002, 22:13
Hallo,
dank der guten Kooperation meines Vereinskameraden Claus Urbach nun hier mein Akkueinschub:

http://www.clausurbach.de/zappo/Flugmodelle/Elektro/Diablotin_Light/fe10_104.jpg

Gerhard_Hanssmann
04.05.2002, 22:39
Hallo Frank
Leicht,einfach,stabil,preiswert,luftig...einfach gut.

Carthago
05.05.2002, 08:42
Hallo,

für alle Interessierte, ich habe mittlerweile einige Fotos meines SD-Light auf meiner HP.
...aber Gästebucheinträge bitte nicht vergessen - gell !

Warp seven
05.05.2002, 14:00
Hallo Gerhardt.

Ja, die Sache ist so daß ich noch zwei Projekte in der Warteschlange habe und ich lasse solche Sachen in die bereits Zeit und Geld gekostet haben nur sehr ungerne unerledigt. Immer eines nach dem anderen, anders kann ich nicht arbeiten.
Frühestens im Herbst, wenn das andere erledigt ist kommt entweder das das SD-Projekt dran oder eine Leichtbau-Shukoj (siehe dort), da habe ich mich noch nicht entscheiden können und bin da noch so ein bischen hin und her gerissen.

Ich bin dankbar für alle Tipps und Anregungen und so weiter die bereits hier stehen und für alles was noch kommen wird. Irgendwann werde ich mich entscheiden und dann erst geht es los, ich habe kein Problem damit wenn es mal ein halbes Jahr oder so länger dauert als geplant.

Über das fliegen mache ich mir keine Sorgen, da habe ich unter anderem eine Baunummer 16 mit 700er Motor, 10 Zellen, 1 m Spannweite und über 80 g/dm², ein absolut bissiges Biest und immer wieder eine Herausforderung, aber das habe ich ja so gewollt ... dagegen dürfte ein SD recht zahm sein.

Aber bis dahin werde ich noch oft diese Seiten anklicken und lernen ...

ich verbleibe mit freundlichen Grüßen: Warp seven

Jan
10.05.2002, 22:17
@alle
Mein SD kann fliegen!!!!! Am heutigen Freitag, 10.05.2002 hat er es bewiesen.
Ich bin ganz begeistert.

Aus lauter Nervosität hatte ich vergessen, nachzuladen. So war der Akku nicht voll, aber es hat gereicht für 2 bis 3 Minuten und ein paar Rollen, Loops und einen langsamen Messerflug, der allerdings fast mit einem Stall geendet hätte...
Tja, und dann war der Motor aus und der Vogel musste runter. Die Landung gelang mittem im tiefen Gras - und das Fahrwerk zeigte eine Schwachstelle. Zum Glück war außer dem herausgebrochenen Fahrwerk und ein zwei Löchern in der Bespannung nichts beschädigt.

@Gerhard
... deine Idee, das Fahrwerk auf dem Deckel für den Raum hinter dem Motor zu befestigen ist empfehlenswert! Das werde ich übernehmen.

Ansonsten: werde noch das Fahrwerk lackieren und dann den Flieger fotografieren und hier mal zeigen. Sieht mit den "Schlappen" einfach super aus. In der Luft glatt und gerade. Mehr kann ich noch nicht sagen.

Achso noch eins: Der Lehner-Motor war kaum mehr als handwarm... Der Lehner-Steller war schlicht kalt. Nichts mit Kühlkörper oder Ventilator. Ich werde demnächst mal Drehzahlen messen für einen Leistungsvergleich.

Gerhard_Hanssmann
11.05.2002, 08:31
Hallo Jan
Freut mich, daß Du zufrieden bist.Bin auf Deine Bilder und Daten gespannt. Bei uns wird ein weiterer SD mit 10 Zellen und Lehnermotor in ca 2 Wochen fertig. Werde berichten.

Finnz
11.05.2002, 20:37
Hallo,
ich möchte gerne kurz die "Kühlkörper-Ventilator-Problematik" des "ursprünglichen"-Hacker-Schulze-Konzeptes aufgreifen. - Das Problem ist keines !
Der "Fehler" von damals lag in der Timing-Einstellung des Schulze-Stellers. Stellt man diesen auf das für Hacker empfohlene, weniger scharfe Timing (Modus 2), wird der Steller kaum warm.

Praxisbeispiel: In 6 Minuten Motorlaufzeit mit fast permanentem Torquen einen 2400er 14 Zeller (Hopf) bei 18 °C Umgebungstemperatur leergepumpt, und der Steller und Motor (mit Kühlkörper) sind warm, aber nicht heiß.
Der Hacker hat zwar einen Kühlkörper, dafür ist der Lehner 1930 30g schwerer, das gibt sich nichts.

Ich will keine Werbung für Hacker/Schulze machen, ich wollte nur nochmal erwähnen, dass es keinen Grund gibt, von diesen abzuraten.
Das Ganze ist auch eine Frage der Philosophie und es wird sich kaum feststellen lassen, welcher Antrieb bzw. Hersteller das Nonplusultra liefert, dafür sind die Vorstellungen und Flugstile zu veschieden. Mir scheint die korrekte Anpassung von Motor/Getriebe/Propeller/Modell/Flugstil einen wesentlicheren Ausschlag zu geben, als ein theoretischer Wirkungsgradvorteil durch beispielsweise segmentierte Magnete, die natürlich trozdem für Lehner sprechen.

Gruß

Klaus

Jan
15.05.2002, 17:37
@Finnz
war nicht auch die Erwärmung des Motors ein Problem? Ich brauche für den Lehner keinen Kühlkörper....
Was solls. Wie mal jemand sagte: Jeder Einbeinige lobt seine Krücke (ich will damit nur sagen: ich binhalt Stolz auf meinen Lehner und das gestehe ich auch jedem Hackerianer zu. Alles kann man nicht objektivieren. Muss auch nicht).

(PS: Bald kommen meinen Bilderchen!! Habe sie schon gemacht, muss sie noch aus der Kamera raus kriegen, was immer eine Aktion ist. Außerdem habe ich meinen SD mal gewogen. Mit 16 ZEllen 1,7 Ah und zwei Höhenruderservos und zwei 7451 auf Quer (35 gr) wiegt der Flieger ca. 2,55 bis 2,6 kg - die Waage konnte sich nicht entscheiden. Ich muss mal eine andere nehmen - Am WE wird wieder geflogen. Dann vielleicht schon mit den 14 Zellen von Hopf, wahrscheinlich dann etwa 100 gr. leichter).

[ 15. Mai 2002, 17:38: Beitrag editiert von: Schultze-Melling ]

Jan
16.05.2002, 21:29
Wie versprochen, meine Bilderchen mit Kommentaren:

Mein SD von schräg vorne:

http://www.fotango.de/p/eba00203256f00000003.jpg

...von oben:

http://www.fotango.de/p/eba00203256f00000004.jpg

...und mal von ganz vorne:

http://www.fotango.de/p/eba00203256f00000005.jpg

http://www.fotango.de/p/eba00203256f00000006.jpg

mit (meinen) Kindern (ohne deren liebevolle Hilfe es wahrscheinlich nur einen Bruchteil der Zeit gekostet hätte, den SD in die Luft zu bekommen)...

http://www.fotango.de/p/eba00203256f00000007.jpg

...und noch mal von vorne:

http://www.fotango.de/p/eba00203256f00000008.jpg

(Fortsetzung nächster Beitrag)

[ 16. Mai 2002, 21:55: Beitrag editiert von: Schultze-Melling ]

Jan
16.05.2002, 21:42
... ein Blick auf die Anlenkungen am Leitwerk (das Heckfahrwerk hat sich nicht bewährt, zu wackelig, werde wohl statt dessen einen seriöseren Stahldraht verwenden, ich lande voraussichtlich sowieso fast immer auf Gras, da ist ein sanft gebogener Stahldraht geeigneter.

http://www.fotango.de/p/eba00203256f00000009.jpg

noch ein Blick auf die Anlenkungen

http://www.fotango.de/p/eba00203256f00000010.jpg

mein ganzer Stolz: Das Fahrwerk
(die Radverkleidungen sind nach der Dieter-Meier-Methode absolut verdrehtsicher - da tordiert das Kohle-Fahrwerk, bevor sich da eine Radverkleidung in Richtung Grasbüschel verdreht)

http://www.fotango.de/p/eba00203256f00000014.jpg

...hübsche Beine im Gegenlicht:

http://www.fotango.de/p/eba00203256f00000015.jpg

...ein Blick von unten:

http://www.fotango.de/p/eba00203256f00000017.jpg

...ein Blick in den Bauch:

http://www.fotango.de/p/eba00203256f00000018.jpg

Der Maschinenraum

http://www.fotango.de/p/eba00203256f00000019.jpg

Noch mal das Fahrwerk, das jetzt nicht auf der serienmäßigen Nutleiste befestigt ist, sondern jetzt auf einem Multiplex-Sperrholz-Brett (4-fach verleimt) von 3 mm Stärke sitzt, das an Stelle der früheren Balsa-Tankraumabdeckung getreten ist:

http://www.fotango.de/p/eba00203256f00000020.jpg

(jetzt warte ich nur noch auf meinen Hopf-Akku und dann wird non-stop geflogen - ich freue mich auf Pfingsten!!!)

[ 16. Mai 2002, 22:01: Beitrag editiert von: Schultze-Melling ]

Carthago
17.05.2002, 06:11
Hallo Jan,

welche Radverkleidungen hast du eingesetzt ?

Gerhard_Hanssmann
17.05.2002, 08:14
Hallo Jan, toll sieht er aus. Die Radschuhe von KHK vom Volatus mit 70 mm Rädern machen sich gut.
Wie hast Du die Ansteuerung der Höhenruder gelöst ?

Jan
17.05.2002, 09:09
@Frank
siehe nächster Beitrag von Gerhard

@Gerhard
ich habe zwei Sender - einen alten und sehr verdienten und unerhört zuverlässigen Digicont Sender (von Meinberg, ca. 20 Jahre alt) für die richtig wertvollen Flieger (PCM - mit Ausnahme eines V-Leitwerk-Mischers ohne jeden anderen Mischer) und eine MPX Cockpit für das Fliegen "hinterm Haus". Die Cockpit ist jetzt ca. 1,5 Jahre alt. Inzwischen traue ich der Cockpit soweit über den Weg, dass ich sie auch für den SD nehme. Problem: Auch die ermöglicht es nicht, den Weg der zwei Höhenruderservos aufeinander abzustimmen. Deshalb war mechanische Abstimmung angesagt. Wichtig waren rechte Winkel zwischen Servo-Hebel und Anlenkungsdraht und natürlich symmetrische Anlenkungspunkte am Ruder (auch hier rechte Winkel zwischen Ruder und der gedachten Verbindung zwischen Anlenkungspunkt und Drehachse). Folge: Fast absolut gleich laufende Ruder. Ich bin mal gespannt, was passiert, wenn ich die Ausschläge vergrößere. Wahrscheinlich fange ich bei der Einstellerei dann wieder von vorne an :( .
Manchmal hätte ich schon gerne einen "richtigen" Computer-Sender....

Gerhard_Hanssmann
17.05.2002, 20:10
Hallo,
bin heute wieder kräftig Diablotin geflogen. Ist einfach toll. Der Regler, Schulze future 45 be, wird bei den momentanen Außentemperaturen doch etwas wärmer (schätze 40 Grad).
Mein Diablotin hat eine Eigenart. Er macht bei Höhenruderausschlägen Geräusche wie ein Elefant, der durch den Rüssel bläst.Bei Tiefenruder ist das nicht der Fall.Dieses Geräusch macht er auch, wenn der Motor aus ist.Liegt das an den Radschuhen (Snapstik),die haben eine recht große Öffnung und scharfe Kanten. Wird die Luft bei Höhenruderausschlägen durch die Zentrifugalkraft aus den Radschuhen gedrückt und entstehen dann durch die scharfen Kanten der Radschuhe Schwingungen ?
Wer hat auch einen SD, der wie ein Elefant schreit ?
Super Diablotin, der brüllende Elefant.

Jan
20.05.2002, 07:31
@Gerhard
ich traue dem SD ja vieles zu. Aber Grunzen? Wie ein Elefant? Das müsstest Du mir mal vorführen! Vielleicht kannst Du damit im Zirkus auftreten. ;)

Spaß beiseite: Kann es sich dabei um mech. Geräusche des Antriebes handeln? (alle Schrauben fest?) Hast Du mal probiert, ob er das mit einer anderen Luftschraube auch macht?

@alle
Ich habe noch ein paar kleine Problemchen. So geht mir ab und zu der Motor aus. Vermute, dass ich mir Störungen einfange. (der Lehner schaltet laut Manual autom. ab, wenn er länger als 1 Sek. keinen Impuls bekommt) Werde mal den Steller und den Empfänger mit Alu-Folie umwickeln und einen Ferrit-Kern in die Zuleitung zum Steller einschleifen. Hoffentlich wird das besser. Sonst bekommt er eine Stabantenne. Diese Brushless-Motoren stören doch überraschend stark. Eigentlich auch kein Wunder bei diesen Schalt-Frequenzen.

Außerdem plane ich eine seriöse Akku-Aufnahme, bei der der Akku sich automatisch anschließt, wenn er eingeschoben wird. Bisher muss ich zum Einstöpseln immer das Fahrwerk abschrauben, was auf die Dauer unpraktisch ist. Hat da einer Ideen?

Gerhard_Hanssmann
20.05.2002, 09:34
Hallo Diablotinfans
Jan, mein Diablotin trompetet auch, wenn der Motor aus ist.Dies ist kein statisch mechanisches Problem, sondern ein Strömungsproblem, wahrscheinlich bedingt durch die Radschuhe. Werd die mal zukleben oder entfernen.
Übrigens, ich hör den fliegenden Elefant gern trompeten.Willst Du´s auch mal hören ?
Akkuführung:
1. Methode Frank Z. mit leichtem Akkuschacht,Selbststeckung, Beladung durch Kabinenhaube.Einfaches Handling.

2.Beladung von vorne uber offenen Unterteil der Motorhaube.
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/3333b0e41c4f99d2121d5445515baea2_1.jpg

Ein Ferritkern im Reglerempfängerkabel schadet nicht. Habs auch.
Werd demnächst einen Micro 1870 BEC von BK Electronic (bis 18 Zellen, 70 A, 3 A Dauer BEC, 5 A Spitze) ausprobieren (Lehner) und hier berichten.

Gerhard_Hanssmann
20.05.2002, 10:29
Hallo Jan , hab Deinen Beitrag nochmals gelesen.
Mein Diablotin grunzt nicht ..., sondern er trompetet wie ein Elafant.

Jan
21.05.2002, 12:40
@Gerhard
Ich glaube Dir das ja mit dem Trompeten - aber ich will schon gerne irgendwann mal vorgeführt bekommen. :D

Jan
26.05.2002, 20:17
...oh, es klappt nicht! Frust! Mein Motor stellt immer noch ständig ab - Rollen, insbesondere gerissene, mag mein Flieger überhaupt nicht. Die kritschen Stellen am Platz über denen es bei anderen stört, machen ihm nicht so viel. Entscheidend ist die Position des Fliegers in der Luft. Anscheinend funkt mein Lehner-Steller dazwischen. Ich habe bei ausgeschaltetem Motor eine sagenhaft gute Bodenreichweite mit eingeschoebener Antenne. Wenn ich den Motor scharf mache und im Stand laufen lasse, dann habe ich teilweise schon nach ein paar Metern Schwierigkeiten und mein Motörchen schaltet ab (Grund siehe mein letzter Beitrag). Ich habe jetzt in allen Servo-Zuleitungen Ferritringe, das Umwickeln von Steller bzw. Empfänger mit Alu hat nichts gebracht, habe ich entfernt. Ich habe das Motorgehäuse nach einem Rat des Herstellers BK-electronics (http://www.bk-electronics.com/modellbau/de/) auf Minus-Pol Akku gelegt (Danke Gerhard für die Tel-Nummer, ich werde den guten Herrn Soell noch mal anrufen müssen, hat bisher noch nichts gebracht - ich überlege auch, diese Zuleitung ab zu machen; mir hat Gert gemailt, dass Gefahr für den Steller besteht. Er schrieb dazu:

<i> Die Akku-Minusleitung zum Motor würde ich wieder trennen. Es passiert zu leicht, daß ein Windungsschluss einer Wicklung zur Motormasse auftritt und dann ist bei Akkuanschluss des Motorgehäuses der Regler hin.</i> ).

Jetzt bin ich verwirrt und überlege den Masseschluss wieder abzumachen.

Hat noch einer Ideen? Ich fliege MPX Sender (Cockpit) mit Grp. Empfänger (JR DS 24). Und manchmal hat man den Eindruck, dass die PRobleme geringer sind, wenn man die Fläche abnimmt und die beiden Servos für Querruder ausstöpselt. Bei laufendem Motor konnte ich die Störungen nicht mehr reproduzieren. Aber was solls. Ich brauche nun mal meine Fläche zum Fliegen, ohne geht nicht. :( . (die Servos sind zwei Stück C 7451, die mit einem V-Kabel zusammengefasst werden; auf dem V-Kabel ist ein Ferritring).

WER HAT IDEEN????

Ulf Herder
26.05.2002, 20:30
Original erstellt von Schultze-Melling:
...oh, es klappt nicht! Frust! Mein Motor stellt immer noch ständig ab - Rollen, insbesondere gerissene, mag mein Flieger überhaupt nicht. Die kritschen Stellen am Platz über denen es bei anderen stört, machen ihm nicht so viel. Entscheidend ist die Position des Fliegers in der Luft. Anscheinend funkt mein Lehner-Steller dazwischen. Ich habe bei ausgeschaltetem Motor eine sagenhaft gute Bodenreichweite mit eingeschoebener Antenne. Wenn ich den Motor scharf mache und im Stand laufen lasse, dann habe ich teilweise schon nach ein paar Metern Schwierigkeiten und mein Motörchen schaltet ab (Grund siehe mein letzter Beitrag). Ich habe jetzt in allen Servo-Zuleitungen Ferritringe, das Umwickeln von Steller bzw. Empfänger mit Alu hat nichts gebracht, habe ich entfernt. Ich habe das Motorgehäuse nach einem Rat des Herstellers BK-electronics (http://www.bk-electronics.com/modellbau/de/) auf Minus-Pol Akku gelegt (Danke Gerhard für die Tel-Nummer, ich werde den guten Herrn Soell noch mal anrufen müssen, hat bisher noch nichts gebracht - ich überlege auch, diese Zuleitung ab zu machen; mir hat Gert gemailt, dass Gefahr für den Steller besteht. Er schrieb dazu:

<i> Die Akku-Minusleitung zum Motor würde ich wieder trennen. Es passiert zu leicht, daß ein Windungsschluss einer Wicklung zur Motormasse auftritt und dann ist bei Akkuanschluss des Motorgehäuses der Regler hin.</i> ).

Jetzt bin ich verwirrt und überlege den Masseschluss wieder abzumachen.

Hat noch einer Ideen? Ich fliege MPX Sender (Cockpit) mit Grp. Empfänger (JR DS 24). Und manchmal hat man den Eindruck, dass die PRobleme geringer sind, wenn man die Fläche abnimmt und die beiden Servos für Querruder ausstöpselt. Bei laufendem Motor konnte ich die Störungen nicht mehr reproduzieren. Aber was solls. Ich brauche nun mal meine Fläche zum Fliegen, ohne geht nicht. :( . (die Servos sind zwei Stück C 7451, die mit einem V-Kabel zusammengefasst werden; auf dem V-Kabel ist ein Ferritring).

WER HAT IDEEN????Hallo Jan,

bei der Verwendung von vielen starken Servos solltest Du auf jeden Fall mit 2 Servoleitungen den Strom in den Empfänger einleiten.
Vielleicht hilft Dir das etwas, weil der Lehner-steller den Strom von dem Empfänger bezieht.

Gruß,

Ulf
PS: Ein Steller mit Optokoppler würde da auch noch etwas gegen die Empfangsstörungen tun.

Jan
26.05.2002, 20:41
@Ulf
... meinst Du, dass die Spannung zusammenbricht, weil der Widerstand des Kabels zum Empfänger zu groß ist und ich deshalb keinen Impuls habe? So lange ich genug Schwung auf den Rudern habe bricht die Spannung nicht zusammen und dann sollte für den Impuls auch noch genug Saft da sein. Außerdem: Ich habe zwar fünf Servos - das sind aber im Wesentlichen keine großen bis auf die C 7451 (und die gelten eigentlich als recht genügsam), ansonsten zwei Mal Hitec 225 BB und ein Mal auf Seite 235 AG. So viel fließt da nicht. Aber vielleicht probiere ich trotzdem mal einen anderen Empfängerakku...

Gerhard_Hanssmann
26.05.2002, 20:51
Hallo, zur Ergänzung: Jan hat im SD den Micro 1870, ohne BEC, also mit Optokoppler.
Jan, wenn nicht weiterhilft, probier mal einen IPD Empfänger von MPX bzw einen neuen Schulze Empfänger, die arbeiten auch mit einem Störimpulsersetzungssystem.

Gerhard_Hanssmann
26.05.2002, 21:56
Hallo Jan
Falls möglich, Regler, Empfänger .... austauschen und so systematisch den Fehler eingrenzen. Antennenverlegung ?

Jan
26.05.2002, 23:13
@Gerhard
ha, das wäre die erste Frage an Herrn Soell morgen gewesen, nämlich ob mein Steller einen Opto-Koppler hat oder nicht. Folge des Umstandes dass: Die Störungen können eigentlich nicht aus der Ansteuerung des Stellers kommen, ok? Daraus schließe ich, dass das Ding feuern muss wie ein Chinesisches Feuerwerk bei Neujahr... Jetzt ist die Frage: Womit fange ich mir das Zeuch ein? Irgendeines der langen Servokabel... Die Antenne geht übrigens nach hinten weg, kommt natürlich trotzdem in Frage.

Die Idee mit einem MPX Empfänger mit IPD ist super! Ich hatte die andere Alternative schon angedacht, nämlich einen Grp. Sender aufzutun und dann die gegebenen Frequenzen durchzuprobieren.

Aber ein IPD Empfänger könnte eine Lösung sein. Werde ich probieren. Ich kenne da einen mit einem modernen MPX Empfänger.

Die Schulze-Empfänger sind mir auch ein Begriff. Herr Hopf benutzt sie in seinen "Böötles", wie die Schwaben wohl sagen (bin keiner, wohne aber hier). Und dort muss so einiges los sein, was Störungen angeht. Die Boote sind ja auch immer ganz niedrig über dem Wasser. Was ja beides scbwieige ist, Wasser und niedrig, meine ich. Denn niedrig ist eine schwierige Empfangsposition, weil das ja eine denkbar schlechte Position des Empfängers in der kugelförmigen Sende-Energie-Abstrahlung bedeutet. Und Wasser ist für alles Elektromagnetische denkbar ungünstig... (schon mal einen Magneten an einen Wasserstrahl gehalten - ich erinnere mich an Physik - oder ein Mikro in eine Badewanne?) Lange Ausführen kurze Schlussfolgerung: Die Dinger müssen gut sein. Wäre also die Konsequenz nach einer Panne mit dem MPX Empfänger.

Die ganze Zeit schwingt halt mit: Man hat halt kein Vertrauen mehr. Ich habe ständig weiche Knie. So was blödes.

HAT NOCH WER IRGENDEINE IDEE????

Gerhard_Hanssmann
27.05.2002, 07:28
Hallo Jan
Bei Störungen ist es natürlich wichtig, die Ursache zu bekämpfen.Kann diese nach intensiver Suche nicht gefunden werden, können Empfänger mit Störersetzungssystem vielleicht weiterhelfen.
Ich könnte dir ausleihen:

MPX PCM DS, geht aber nur bei modernen MPX Sendern.Dazu könnten wir Dein Modell in meine MC 4000 einprogrammieren.
Einen neuen Elektroflugempfänger von Schulze.Der funktioniert mit allen Sendern.Bei dem kann man die Anzahl der Stötimpulse durch eine Leuchtdiode auslesen. Preis 52 E bei Höllein.Teste diesen Empfänger in der kleinen Tiger Moth.

Hoffentlich kann Herr Soell Dir weiterhelfen.
Übrigens, ich wohne in Göppingen und bin beim Austausch von Teilen gern behilflich.

Ob der beclose 1870 einen Optokoppler hat, weiß ich auch nicht. Da war ich voreilig.

Gerhard_Hanssmann
27.05.2002, 08:13
Hallo Jan
Sind die Akkus inline oder Z - förmig velötet ? Inline ist in jeder Hinsicht besser, insbesondere in der Kabellänge und die ist eventuell eine Störungsquelle.

[ 27. Mai 2002, 10:10: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

foka4
27.05.2002, 11:04
Hallo,

ich habe das Drama gestern live mitverfolgt.
Aber der SD fliegt trotzdem erstklassig.

@Gerhard
Die Akkus von Jan sind inlineverlötet.

Ich tippe mal auf die Stromversorgung des Empfängers. Der Test mit einem "dicken" Akku ist auf jeden Fall sinnvoll.
Die diversen Versuche hatten ergeben das die Störungen auch in nächster Nähe des Senders zum Empfänger auftreten. Ich würde daher mal behaupten das es kein HF-Problem ist.
Auch kein Überlastproblem des Reglers, denn er schaltet den Motor auch ab, wenn dieser die Luftschraube nur mit 20% antreibt.
Die Absteller liessen sich eindeutig reproduzieren, wenn man bei laufendem Motor alle Ruder gleichzeitig bewegt hat.
Daher tippe ich auf ein Problem mit dem Steller. Entweder dieser hat schlichtweg einen Fehler oder aber er arbeitet Spannungsempfindlich. Jan hat nur einen 4-zelligen Akku eingebaut. Wenn man voll in die Ruder "reinlangt" ist es schon vorstellbar das die 5 Servos (2 x 7451 !) die Spannung kurzzeitig soweit runterziehen, das der Regler aussetzt.

Gerhard_Hanssmann
27.05.2002, 12:01
Hallo Jan
Die max. Stromaufnahne(was immer das heißt) vom C 7451 ist nach Graupnerkatalog 1,1 A.
Die HS-225 dürften so bei 0,7 A liegen. Sind alle Servos unter Last in Bewegung, kommen schnell ca 4 A
zusammen.Aber ich denk, das sollte der Empfängerakku ohne Spannungseinbruch schaffen(ich find die Angabe zum Empfängerakku nicht mehr).
Belaste den Empfängerakku kurzzeitig mit einem Hochlastwiderstand von ca 1 Ohm (25 W)und messe die Spannung des Empfängerakkus.Hast Du dann Spannungseinbrüche ?
Warum verwendest Du so starke Servos bei den schlapprigen Rudern des Diablotin ?
C-341, 351,361,368 oder HS 81, 85 BB MG reichen doch völlig aus und die sind viel genügsamer.Blockierstrom pro Servo ca 0,5 A.

Jan
27.05.2002, 22:12
@Joachim (foka4)
...mein Diablotin dankt für das Kompliment - wenn sein Eigentümer nur endlich in der Lage wäre, dem launischen Treibling Manieren beizubringen, würde der Flieger das Fliegen wahrscheinlich irgendwann genießen....

...ich werde Deine Idee mit mehr Power auf dem Empfänger austesten. Es kommt ein richtig dicker Empfängerakku dran (NC, 4 Zellen, 1.100 mAh). Das dürfte wirklich ausreichen. Ich bin aber skeptisch. Der Vogel reagiert zu seltsam. Manchmal macht er nichts - beim gleichen Manöver an anderere Stelle mit anderer Position zum Sender geht der Motor wieder aus. Aber vielleicht täusche ich mich ja. Nichts wäre so leicht, wie an meinen Empf.-Akku einfach eine fünfte Zelle anzulöten - oder einfach kleinere Querruderservos zu verwenden.

@Gerhard
Herrn Soell habe ich heute nicht erreicht. Habe mich zwei Mal freimachen können, seine nette Mitarbeiterin hat mir immer nur sagen können, dass er gerade telefonieren würden. Morgen wieder.

Dein Angebot würde ich sehr gerne annehmen. Göppingen ist von Fellbach wirklich nicht aus der Welt. Den Schulze-Empfänger auf rein Verdacht zu kaufen wäre verfrüht. Aber wenn Dein Schulze-Empfänger tut, dann würde ich sofort bei Stefan Höllein anrufen. Hast Du vielleicht am Feiertag Zeit? Viellicht mailen wir uns mal zusammen? (kann sein, dass ich aus "familienpolitischen" Gründen ein oder sogar zwei Kinder mitbringen werde). Ich würde auch äußerst gerne mal Deinen Diablotin sehen und (trompeten) hören :D .

rafale
27.05.2002, 22:54
Hallo,

wie ich gelesen habe verwendest du einen Gr.DS24 Empfänger. Dieser Emdfänger kann nur im PPM 12 Modus betrieben werden , den selbst bei Graupner nur die MC24 beherrscht. Er funktioniert selbst bei einer MC20 nicht, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich gehe davon aus das er mit einer MPX Cockpit dann auch nicht zusammenarbeitet.

MFG Jürgen

Jan
27.05.2002, 23:11
???????? stimmt das???????
Wenn das stimmen sollte, dann bin ich absolut platt. Da habe ich einen (übrigens sauteuren) Empfänger, klein, leicht, Doppelsuper, und dann hat das Ding eine massive Nutzungseinschränkung und das STEHT NICHT AUF DER PACKUNG UND AUF DEM EMPFÄNGERGEHÄUSE??????

Was hätte man mit Graupner machen sollen, wenn ich meinen SD wegen eines solchen Umstandes verloren hätte?

Also, tief Luft holen, und noch mal ganz langsam: Wieso, weshalb, warum??
Ich kann nämlich mit dem Ding durchaus fliegen! Wenn auch nicht so richtig toll. Ist da vielleicht doch noch Platz für einen Irrtum?

rafale
27.05.2002, 23:21
Hallo Jan,
ich habe gerade extra noch mal im Graupner Katalog nachgeschaut. Dort steht unter der Empfängerbeschreibung kleingedruckt mit zwei sternchen **nur für MC24.

Uns ist dasselbe passiert wo ich noch meine MC20 hatte. Solange wie ich nah dran war funktionierte alles, aber absolut keine Reichweite. Wären wir ohne Test geflogen,naja. Selbst unser Fachhändler wusste das nicht.

Gruß Jürgen

Jan
27.05.2002, 23:25
... jetzt gehe ich ins Bett, ich bin völlig platt... so viel Nerverei, weil Herr Graupner zu schüchtern ist, auf ein ganz wesentliches Kriterium hinzuweisen.

Eine Frage an alle: Wäre das nicht - nach dem Rechtsgefühl eines jeden - ein Fall von Produkthaftung gewesen, wenn mir mein SD deshalb vom Himmel gefallen wäre? Da muss man doch drauf hinweisen, oder?? IN GANZ GROSSEN BUCHSTABEN, ODER NICHT????

Jan
27.05.2002, 23:32
... noch was:

Lest mal das da:

Beitrag zu Elektronik-Latein von Martin Süssenguth (http://www.flugmodellbau.de/04_funklatein.html)

Ich zitiere:



PPM24-Modus
Beim Graupner PPM24-Modus werden nicht wie üblich 7-8 Zeitinformations-Impulse übertragen sondern halt 12 (mehr wären auch überhaupt kein Problem). Die Wiederholrate wird dabei geringfügig kleiner, das Prinzip ist aber mit dem PPM identisch. Man könnte jeden normalen PPM-Empfänger mit einem „längerem“ bzw. zusätzlichem Schieberegister/Zähler (CD4015, CD4017) ausstatten und schon hätte man einen 12-oder-noch-mehr-Kanalempfänger.
Wenn ich das recht verstehe, ist es fast ein Wunder, dass meine Multiplatsch Cockpit und der hochkomplexe DS 24 überhaupt auch nur ein bisschen miteinander sprechen können?

Gerhard_Hanssmann
28.05.2002, 17:37
Hallo Jan und Jürgen (rafale).
Das ist bestimmt die Lösung.Gut beobachtet, Jürgen.
Jan. der Schulze (ohne t) ist schon unterwegs mit Sender und Empfängerquarz.Vielleicht kommt er morgen an. Die Zirkusvorstellung mit dem fliegenden Elefant können wir bei Zurückgeben nachholen.

[ 28. Mai 2002, 17:39: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Jan
28.05.2002, 18:22
@Gerhard
hey, das ist aber nett! Wir müssen das dann mit einem zünftigen Grillfest feiern, falls es klappt. Ich werde testen und berichten.

Vielen Dank! (Ich würde mich freuen, wenn ich mich mal bei Gelegenheit revanchieren könnte)

Gerhard_Hanssmann
30.05.2002, 22:10
Hallo
Mit dieser Standschubwaage haben wir den Lehner 1920/7 in Sternschaltung mit Reisenauer Motorchief 6:1 und 10 Zellen vermessen.
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/906e5a257f7e75b71bd19e6e3b3fee04_2.jpg

Akku 10 Zellen NiMh 3000 Sanyo. Zur Vergleichbarkeit der einzelnen Luftschrauben wurde die Stromabgabe des Akkus mit dem Regler auf 40 A bzw 30 A eingestellt.

17 x 11 Dreiblatt 30 A 22N; 40 A 27N

17 x 11 Zweiblatt 30A 4350 U/min 17 N; 40A 3800 U/min 23N
18 x 11 Zweiblatt 40A 23N

Die Werte sprechen eindeutig für Dreiblattluftschrauben .Es ist zu erkennen, dass bei gleicher Stromabgabe des Akkus die Dreiblattluftschraube gegenüber der Zweiblattluftschraube mehr Standschub erzeugt.Je geringer die Stromabgabe(Drehzahl) ist, um so deutlicher ist der Standschubvorteil von Dreiblattluftschrauben gegenüber Zweiblattluftschrauben bei gleicher Stromabgabe des Akkus.
Für Flugpassagen, bei denen viel Standschub benötigt wird, ist die Dreiblattluftschraube die bessere Wahl, da der Strmverbrauch geringer ist.
Der Diablotin wird meistens unter Teillast geflogen, auch hier ist die Dreiblattluftschraube von Vorteil, weil sie bei gleicher Stromaufnahme mehr Standschub liefert.
Bei einem Modell welches überwiegend lagsam geflogen wird,und Kraftreserven für Kunstflug vorhanden sein müssen, ist die Anpassung der Luftschraube auf maximalen Standschub der richtige Weg.

Der Motor bringt gleich viel Standschub wie der auf Seite 2 vorgestellte Actro 24 - 4 bei weniger Stromaufnahme.Diese und die geringere Masse sprechen für den Lehner.

Am Samstagmorgen wird der Erstflug des SD mit diesem Lehnermotor sein.

[ 01. Juni 2002, 09:18: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
30.05.2002, 22:18
Der Lehner 1920/7 scheint eine gute Wahl zu sein.Er treibt den Super Diablotin vo Michael Grill an.
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/038cb23a353f607ced357decc93ee207_2.jpg

Rohbaufertigmodell mit auffälligem und gut gelungenem Outfit.
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/4c06d08454e3ed566399abdf1937214f_2.jpg

Auch dieser Diablotin wird mit 10 Zellen betrieben.
Empfängerstromversorgung über externes BEC von HB - Elektronik.Regler Jeti 70 A.

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/99f77846b0a2f6839f0b81a056d57118_2.jpg

Ganz fertig ist der SD noch nicht. Aber bis Samstag sollte es reichen.

[ 30. Mai 2002, 22:19: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
30.05.2002, 22:23
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/56288be9021a87648e092c76abe7e0f0_2.jpg

Servos Höhe 2 x HS 85 MG
Seite HS 85 MG
Quer 2 x C 3341

Empfänger C 19, Stabantenne

Ulf Herder
31.05.2002, 03:00
Original erstellt von Gerhard_Hanssmann:
Hallo, zur Ergänzung: Jan hat im SD den Micro 1870, ohne BEC, also mit Optokoppler.
Jan, wenn nicht weiterhilft, probier mal einen IPD Empfänger von MPX bzw einen neuen Schulze Empfänger, die arbeiten auch mit einem Störimpulsersetzungssystem.Hallo Gerhard,

ich wäre mir da nicht so sicher mit dem Optokoppler bei dem micro1870, bei den Lehner stellern die ich in der Firma habe ist kein Optokoppler drin(auch die ohne BEC).
Die Spannungsversorgung kommt vom Empfängerakku!!!!!

Gruß,

Ulf
PS: Ihr könnt ganz leicht testen wie gut euer Empfänger ist: einfach Senderantenne herausschrauben und mit der Antenne gegen die Antennenkugelaufnahme klappern, wenn die servos dabei ruhig bleiben ist der Empfänger ziemlich störfest.

Ulf Herder
31.05.2002, 03:22
Ich hatte es fast vergessen, ich habe heute meinen Super Diablotin Mini(1.28m) eingeflogen:
1,53kg 12 Zellen CP1700SCR Pletti HP300/20A3 future-18.61 4 * Micro Maxx Eco Camprop 12,6x4
4* N200AAA als Empfängerakku

Geht super gut, gestartet leicht getrimmt und dann senkrecht hochgezogen, dann gas leicht raus und eine torquerolle geflogen, geht viel leichter als mit meinem Champion. Nach 7min Flugzeit konnte man immer noch hovern. Gesamtflugzeit sind etwa 7:30.
Ich habe dann einen Vereinskollegen fliegen lassen, der den Mini als Verbrenner mit einem sehr guten 7,5ccm und den normalen mit einem 10ccm fliegt. Der war hin und weg, ich glaube er verscherbelt seine Verbrenner Diablotins und kauft sich den Super Mini.

Gruß,

Ulf
PS: der Schwerpunkt ist im Bauplan mit 65 bis 90mm angegeben, ich habe den 90mm genommen und werde noch etwa 1 bis 2 mm nach hinten gehen. 90mm ist optimal zum einfliegen, 65mm ist völlig daneben!!!! Die Motorhaube ist mit 44g viel zu schwer(ich muß mir noch eine neue laminieren), ich deshalb noch ohne Motorhaube geflogen

Gerhard_Hanssmann
31.05.2002, 07:16
Hallo Ulf
Da hast Du den Mini gut konzipiert, wenn sogar die Kollegen von der Verbrennerfraktion anfangen, ihre Teile zu verkaufen. So´n Pletti ist halt nicht ganz billig.
Gratuliere zum erfolgreichen Erstflug und zum gelungenen Konzept.
Tip mit Antenne gegen Antennenkugelkopf klopfen ist gut.

Jan
31.05.2002, 09:39
@alle
Ich habe immer noch Störungen trotz des Schulze Empfängers, den mir Gerhard dankenswerter Weise geschickt hat. :( (noch mal vielen Dank an dieser Stelle Gerhard! Jetzt bin ich wenigstens etwas schlauer).

Der Motor geht (mit dem Schulze und einem anderen Kanal) immer noch ständig aus - wenn ich mir auch einbilde, dass es etwas seltener der Fall sein könnte als beim DS 24. Aber das ist schwierig zu vergleichen, da kann ja schon eine jetzt trockene Wiese gegenüber der regennassen von den letzten Malen eine Rolle spielen...

@foka4
Tja, Joachim, Du hattest anscheinend Recht. Die Bodenreichweite des DS 24 war ja sehr ordentlich.

Woher nur diese Motorabschalter? :confused: :confused: Ich weiß leider noch nicht, ob die Diode des Schulze blinkte, da ich zu blöd war, ich habe einfach den Empfänger nach der Landung ausgeschaltet. Das werde ich heute nachholen, damit ich endlich mal Klarheit habe, ob überhaupt Empfangsstörungen die Ursache sind.

@Ulf Herder
Das Schlagen mit der Antenne gegen den Kugelkopf kann im Extremfall das HF-Teil schrotten, da wäre ich vorsichtig. (ohnehin sollte man nie das HF-Teil in Betrieb nehmen ohne Antenne) Mit einem Empfänger wie dem Schulze klappt so was wohl auch nicht, da eine Signalauswertung stattfindet.

Heute probiere ich mal MPX IPD.

@Ulf Herder und Gerhard
Der 1870 hat doch keinen Opto-Koppler - allerdings sagt der Hersteller (BK-electronics, Herr Soell), von seinem Steller können keine Störungen ausgehen, wenn das Gehäuse auf Akku-Minus "geerdet" sei.

Vielleicht schicke ich den Steller mal zum Hersteller zum Test.

So langsam bin ich mit meinem Latein am Ende. Wenn der SD nicht so toll fliegen würde, dann käme jetzt erst mal eine Denkpause dran. Das ist einfach ein sagenhaft gutmütiger Flieger. Nur eine Schwäche hat er: Im Messer dreht er recht energisch weiter, eigentlich keine Überraschung bei hochliegenden Schwerpunkt. Jetzt müsste man einen Sender mit freien Mischern haben... :(
Die Kraft ist sehr ordentlich: Bei meiner Antriebskombination habe ich so ungefähr 1 bis 1,5 kg. Schubüberschuss. Habe schon überlegt, das niedliche Grunau Baby (Bausatz von Krick) eines Vereinskollegen zu schleppen (welch Stilbruch :D ) - im Extremfall ginge das wohl auch senkrecht. :D :D
Wenn man den Akku fast völlig leerfliegt (ca. 8 Minuten bei munterem Flugstil), ist der Akku gerade einmal etwas mehr als handwarm - Steller und Motor nicht nennenswert heißer. Der Wirkungsgrad ist schon sehr ordentlich (Kühlluft muss nach der Landung nicht wie bei Hackerantrieben hineingeblasen werden).

Gerhard_Hanssmann
01.06.2002, 13:21
Hallo
Der Super Diablotin von Michael( Seite 5; 30.5.02; 22Uhr18) hatte heute morgen seinen Erstflug. Michael ist ganz begeistert. Alle Komponenten arbeiten einwandfrei. Wieder eine gelungene Diablotinauslegung.
Bei einer Spannweitenvergrößerung sollten auch die Querruder in der Länge mit vergrößert werden.Wir haben mit einer Spannweitenvergrößerung von 2 x 7,5 cm gut Erfahrungen gemacht.

[ 01. Juni 2002, 13:23: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Jan
01.06.2002, 18:45
Ich kann von erheblichen Verbesserungen berichten. Joachim (foka 4) hatte die Idee, dass Ursache für meine Absteller die Spannungsversorung sein könnte; wobei ich noch nicht ganz sicher bin, ob diese Idee allein selig machend ist. Einer der Schlüssel ist anscheinend die Stromversorgung. Mit einem 500er Hochstrom-Empfängerakku (ich habe einfach einen 8-Zellen-Inline-Antriebsakku geschlachtet und zwei Empfängerakkus daraus gelötet) hatte ich beim ersten Flug heute während ca. 10 Minuten gerade einmal 4 oder 5 Absteller (statt wie bisher ca. 30). Das ist eine gewaltige Verbesserung. Beim zweiten Flug war das schon schlechter, wenn auch immer noch besser als sonst. Jetzt probiere ich morgen doch noch einen 1,1 Ah Akku. Wenn das noch eine Verbesserung gibt, spricht vieles dafür, dass der Steller sehr empfindlich auf Schwankungen bei der Stromversorgung reagiert. Was kann das sein? Ist das die Spannungsversorgung selbst oder gibt es Schwankungen beim Impuls, die dem Steller aufstoßen? Kann man das ggf. "wegprogrammieren"? Mein Ihr, dass eine eigene Stromversorung des Stellers mal ausprobiert werden sollte? Oder kann das das Kabel zum Steller sein, das verlängert wurde und jetzt (inkl. der Länge, die für die Wicklung um den Ferritkern drauf geht) ca. 37 cm. lang ist? Fragen über Fragen.

Jan
01.06.2002, 19:01
...noch was: Habe gerade auf der

Homepage von Schulze bei Empfänger (835 w) (http://www.schulze-elektronik.com/alpha-d.htm)

geguckt. Ich zitiere:


Technik:

Einfachsuper-Schaltungstechnik
Selektion besser 10 kHz
Digitale Rauschunterdrückung (digital-Squelch)
Leichtes Kunststoffgehäuse (3,6 g) beim alpha 8, Schrumpfschlauch beim alpha 4
alpha 8: 3 Kanäle über Adapterkabel nutzbar
je nach Einsatzzweck lange ist die Antenne bis auf minimal 40 cm kürzbar
Spannungsbereich: 4-5 Zellen = 4,8 ... 6 V Nominalspannung = 3,6 ... 9 V min/max
Mich interessiert das mit den 4-5 Zellen. Ob ich einfach mal eine fünfte Zelle drauflöte? Dann müsste ich von der Spannung her im grünen Bereich sein?

Carthago
01.06.2002, 19:37
Hallo Jan,

ich fliege meine Light-Version mit 700er Sanyo Twicell !

Ich glaube nicht, daß du mit der 5.Zelle was änderst.

Die Stellkräfte und Stellzeiten der Servos werden zwar verbessert, ich wäre aber skeptisch.

Ich hatte einen Segler mit 5 Zellen ohne Akkuweiche (Spannungsabfall)betrieben.

Das Resultat war ein durchgebranntes HR-Servo !

Was sich übrigens bei meinem SD sehr positiv ausgewirkt hat, ist eine flexible Stabantenne hinter der Kabinenhaube auf dem Rumpfrücken.

Ich hatte vorher auch zeitweise Störungen.
seit Verwendung der Stabantenne keinen Zucker mehr !

Gruß Frank
www.FrankZickwolf.de (http://www.FrankZickwolf.de)

Gerhard_Hanssmann
01.06.2002, 19:54
Hallo
Jan, freut mich, daß es besser geworden ist. Kann mich Frank nur anschließen. Bei mir haben alle Motormodelle eine Stabantenne.
Hervorragende Qualität und gute Optik(lackiert), erhält man bei:
Gundert Tel. 0711/5783031 Stgt Fellbach
Modellantenne 51 cm lang, zB ror Bestnr: 5334, weiß 5333 usw. Preis ca 7,50 E.
Gesamtlänge muß ca alte Antennenlänge sein.

Jan, probier auch mal einen anderen Steller.

[ 01. Juni 2002, 19:56: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Finnz
01.06.2002, 21:37
Hallo Jan,

ich möchte zwar nicht, dass hier der Eindruck entsteht, ich sei der Anwalt von Hacker, aber trotzdem:

Zitat von Dir: "Kühlluft muss nach der Landung nicht wie bei Hackerantrieben hineingeblasen werden"

Kann ich nicht nachvollziehen, mache ich nicht, brauche ich auch nicht.

mit freundlichem Gruß

Klaus

Jan
01.06.2002, 22:31
@Finnz
ich hatte halt noch beim RCO Fred den Eindruck, dass so mancher die thermischen Probleme, die er mit seinem Hacker hatte, als schicksalhaft einordnete - mit Lehner hat man keine. Wenn man den Schulze-Steller korrekt programmiert, dann kann man die thermischen Probleme beim Hacker sicherlich im Griff behalten. Dass der Hacker wärmer werden muss (und dabei halt mehr Energie verbrät), dürfte nach meiner Kenntnis durch die nicht-segmentierten Magnete bedingt sein. Letztendlich ist das aber (mir) auch nicht so wichtig. Ich zitiere mich mal selbst: Jeder Bettler lobt seine Krücke und ich finde halt meinen Motor prima :D (wenn er denn mal endlich durchlaufen würde, was ich vielleicht doch noch hinbekomme...)

@Frank
...jetzt hatte ich schon den Lötkolben gezückt und beinahe meinen frisch gelöteten Akku-pack wieder zerlegt und eine weitere Zelle eingebaut. Was war das für ein Servo, das Dir durchgebrannt ist? Die Hersteller geben doch mittlerweile bei den Servos alle die Eigenschaften bei 4,8 und bei 6,0 Volt an. Wo bleibt da Luft für ein Überbelasten?

@Gerhard + Frank
...Stabantenne ist in konkreter Planung. Der Lieferant dürfte ja bei mir um die Ecke wohnen!

Gerhard_Hanssmann
01.06.2002, 22:59
Hallo Jan
NC - Akku frisch geladen, 1,4 V.
1,4 V * 5 = 7 V. Eine Diode würde für etwas Spannungsabfall sorgen. Über 6 V würde ich nicht gehen.
Sollte das wirklich so sein, dass die Spannungsversorgung des Reglers Probleme macht, wären hier mal BEC - Regler (bis 10 (12) Zellen) im Vorteil.Hilft Dir nicht weiter.
Werde bald einen Micro 1870 BEC erhalten und berichten.
Verwend mal einen anderen Regler.

Finnz
02.06.2002, 10:53
Hallo,

@Schultze-Melling
das jeder "Einbeinige seine Krücke lobt", ist schon in Ordnung.
Ich will das hier eigentlich nicht endlos fortsetzen, ich lese nur nicht gerne Kommentare zu den "Krücken" anderer, die meinen eigenen Erfahrungen widersprechen.

Nochmal für das Protokoll: Ich will theoretische technologische Vorteile der Lehner-Motoren, ob relevant, oder nicht, nicht anzweifeln. Praktische eigene Erfahrungen habe ich nicht.

Zum Hackerantrieb im SD: Habe ca. 100 Flüge gemacht. Nach jedem Flug, auch nach wilden Torque-Orgien, kann man den Motor und Steller anfassen, deutlich warm aber nicht heiß, leider keine Angabe von Absolutwerten möglich. Der Kühlkörper am Motor führt natürlich Wärme ab, senkt damit die Motortemperatur, was den Wirkungsgrad steigert, und keinem Motor schadet.

Kurz: Egal, wer was irgendwo gelesen oder geschrieben hat, ich kann Hacker aus meiner Erfahrung empfehlen.
Würde gerne auch die Kombination: B50 13S, 6,7:1, 14 Zellen, 18x10 APC-E-Prop, probieren.

Zu Deinem Störungsproblem kann ich nur sagen, dass wohl nur, wie schon angesprochen, systematisches Austauschen/Weglassen einzelner Komponenten (Empfänger, Schalter, Akku, Steller) hier die Fehlerquelle einkreisen können. Du hast hier ein grundsätzliches Problem / Defekt (wahscheinlich am Steller) das man wohl nicht mit Fein-Tuning ("besserer" Empfänger, Feritringe, Stabantenne, usw.) alleine lösen kann.

Gruß

Klaus

Ulf Herder
02.06.2002, 12:02
Original erstellt von Schultze-Melling:
Das Schlagen mit der Antenne gegen den Kugelkopf kann im Extremfall das HF-Teil schrotten, da wäre ich vorsichtig. (ohnehin sollte man nie das HF-Teil in Betrieb nehmen ohne Antenne) Mit einem Empfänger wie dem Schulze klappt so was wohl auch nicht, da eine Signalauswertung stattfindet.
.Bei dem Graupner HF Teil von der MC18 und der MC-24 hatte ich da noch nie Probleme. Bei der MC-18 hatte das HF-teil einen Endstufentransistor im To-126 Gehäuse mit angeschraubten Kühlkörper. Bei meiner MC-24 ist im HF-Teil ein Endstufentransistor im To-220 Gehäuse.
Bei unseren ganzen Versuchen ist uns kein HF-Teil bisher kaputt gegangen (MC-18,MC-20 und MC-24). Wenn man vorsichtig ist sieht man mal im HF-Teil nach ob der Endstufentransistor ausreichend dimensioniert ist. Ein To-220 kann etwa 2W ungekühlt abführen(2W ist die HF-Eingangsleistung die erlaubt ist), da gibt es dann logischerweise keine Probleme.

Gruß,

Ulf

Ulf Herder
02.06.2002, 12:08
Original erstellt von Schultze-Melling:
Ich kann von erheblichen Verbesserungen berichten. Joachim (foka 4) hatte die Idee, dass Ursache für meine Absteller die Spannungsversorung sein könnte; wobei ich noch nicht ganz sicher bin, ob diese Idee allein selig machend ist. Einer der Schlüssel ist anscheinend die Stromversorgung. Mit einem 500er Hochstrom-Empfängerakku (ich habe einfach einen 8-Zellen-Inline-Antriebsakku geschlachtet und zwei Empfängerakkus daraus gelötet) hatte ich beim ersten Flug heute während ca. 10 Minuten gerade einmal 4 oder 5 Absteller (statt wie bisher ca. 30). Das ist eine gewaltige Verbesserung. Beim zweiten Flug war das schon schlechter, wenn auch immer noch besser als sonst. Jetzt probiere ich morgen doch noch einen 1,1 Ah Akku. Wenn das noch eine Verbesserung gibt, spricht vieles dafür, dass der Steller sehr empfindlich auf Schwankungen bei der Stromversorgung reagiert. Was kann das sein? Ist das die Spannungsversorgung selbst oder gibt es Schwankungen beim Impuls, die dem Steller aufstoßen? Kann man das ggf. "wegprogrammieren"? Mein Ihr, dass eine eigene Stromversorung des Stellers mal ausprobiert werden sollte? Oder kann das das Kabel zum Steller sein, das verlängert wurde und jetzt (inkl. der Länge, die für die Wicklung um den Ferritkern drauf geht) ca. 37 cm. lang ist? Fragen über Fragen.Hallo Jan,

das riecht langsam dannach das der Steller auf die Spannungsschwankungen des Empfängerakkus reagiert, also solltest Du auf jedenfall mal probieren die Verkabelung bis zum Empfängerschalter mit 0,5qmm bis 1qmm auszuführen und dann vom Schalter zum steller direkt die Stromversorgung zu legen.

Was hast Du für einen Schalter im Akkukabel?

Gruß,

Ulf

Ulf Herder
02.06.2002, 12:20
Original erstellt von Gerhard_Hanssmann:
Hallo Ulf
Da hast Du den Mini gut konzipiert, wenn sogar die Kollegen von der Verbrennerfraktion anfangen, ihre Teile zu verkaufen. So´n Pletti ist halt nicht ganz billig.
Gratuliere zum erfolgreichen Erstflug und zum gelungenen Konzept.
Tip mit Antenne gegen Antennenkugelkopf klopfen ist gut.Hallo Gerhard,

heute hatten wir den direkten Vergleich vom Mini mit 7,5ccm gegen den Super Mini mit Pletti. Der elektrische ist wesentlich besser im Handling und hat die gleichen Flugleistungen. Der Verbrenner ist jetzt aber reparaturbedürftig, weil der Motor im tiefen Rückenflug sauer geworden ist(natürlich über unserer Hartpiste :D ). Ich konnte auf Anhieb mithalten, obwohl ich die Flaps noch nicht zum Höhenruder gemischt habe.
Ich bin echt super glücklich mit dem Flieger.
Der große mit 1.55m war mir etwas zu groß, da eckt man im Treppenhaus zu schnell irgendwo an.

Gruß,

Ulf
PS: der 12,6x4 Camprop ist echt super gut für das Hovern geeignet, wenn die Maschine langsam rückwärts fällt und der Prop dann anfängt leicht abzureißen gibt man etwas mehr gas und schon greift er sofort wieder.

Jan
02.06.2002, 13:11
@Ulf


...riecht langsam dannach das der Steller auf die Spannungsschwankungen des Empfängerakkus reagiert, also solltest Du auf jedenfall mal probieren die Verkabelung bis zum Empfängerschalter mit 0,5qmm bis 1qmm auszuführen und dann vom Schalter zum steller direkt die Stromversorgung zu legen.
Das ist eine gute Idee, werde ich machen (bevor ich in meinem Frust doch noch 5 Zellen anschließe).

Die Probleme hatte ich auch schon, als ich ohne Schalter geflogen bin - hatte denAkku immer direkt eingesteckt.

Ulf Herder
02.06.2002, 21:24
Ich habe in RC-Groups 2 Bilder vom Super Diablotin Mini geposted.

http://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?s=&threadid=44676&perpage=15&pagenumber=2

Jan
02.06.2002, 22:14
Der Hersteller meines Stellers (Fa. BK-Electronics) hat mir folgendes gemailt:


Hallo Herr Schultze Melling,

ich denke das der Empfänger keine ordentlichen Pulse bringt - so das der Steller dadurch aussetzer hat ! Zweitens kann es auch sein wenn Sie zu viele Servokomponenten über den Empfänger laufen haben, ist natürlich das Problem mit dem Steller folgendes, er darf nicht unter 4,8 Volt kommen, sowie 240 mAh, dann kann es schon sein das er muckt !

Bei weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verfügung !

MfG

A. Soell
außerdem schrieb er:


5 Zellen kein Problem, Kabel auch kein Problem !

MfG

A. Soell
Ich bin recht angetan von dem Service - die Antworten wurden am Sonntag verschickt! Extralob. :)

Ich werde eine fünfte Zelle anlöten. Wenn mir ein Servo verstirbt, schicke ich die Rechnung an den Hersteller, wenn mir der Flieger deshalb runterfällt, dann sind Schulze und BK-el. dran. :D

Ich werde berichten.

Ulf Herder
02.06.2002, 23:09
Original erstellt von Schultze-Melling:
Der Hersteller meines Stellers (Fa. BK-Electronics) hat mir folgendes gemailt:


Hallo Herr Schultze Melling,

ich denke das der Empfänger keine ordentlichen Pulse bringt - so das der Steller dadurch aussetzer hat ! Zweitens kann es auch sein wenn Sie zu viele Servokomponenten über den Empfänger laufen haben, ist natürlich das Problem mit dem Steller folgendes, er darf nicht unter 4,8 Volt kommen, sowie 240 mAh, dann kann es schon sein das er muckt !

Bei weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verfügung !

MfG

A. Soell
außerdem schrieb er:


5 Zellen kein Problem, Kabel auch kein Problem !

MfG

A. Soell
Ich bin recht angetan von dem Service - die Antworten wurden am Sonntag verschickt! Extralob. :)

Ich werde eine fünfte Zelle anlöten. Wenn mir ein Servo verstirbt, schicke ich die Rechnung an den Hersteller, wenn mir der Flieger deshalb runterfällt, dann sind Schulze und BK-el. dran. :D

Ich werde berichten.Also wir garantieren nicht das die anderen Komponenten 5 Zellen aushalten, nur das unser Empfänger dazu geeignet ist! Also das mit den Impulsen von dem Empfänger ist schlicht Humbug!
Wenn der Steller wirklich 4.8V minimum braucht, solltest Du einfach die Verkabelung so machen wie von mir beschrieben und zusätzlich mit einer Schottkydiode den Regler versorgen damit wenn die Servos Strom ziehen die Spannung über dem Steller nicht auch mit nach unten gezogen wird. Hinter der Schottkydiode solltest Du dann noch einen mindestens 100uF Kondensator platzieren. Dann sollte es auch mit 4 Zellen gehen.

Gruß,

Ulf
PS: Superlösung, das der Steller 4.8V minimum auf der Empfängerseite braucht!

Jan
04.06.2002, 08:24
Hallo Ulf,
kannst Du mir die Schaltung bitte noch mal erklären? Wohin muss die Diode? Und wohin der Kondensator? Ich habe leider zu wenig Ahnung von Elektronik.

(Hast Du Bedenken bei 5 Zellen?)

Frank R
05.06.2002, 13:51
Hallo Jan,

noch ein Vorschlag, falls sonst nichts hilft:
probier mal, am Kabel zum Steller alle Adern einzeln durch einen eigenen Ferritring zu ziehen.

Die Sache mit den 4,8 V verstehe ich nur so, dass bei den FETs Low Level-Typen verwendet werden, die erst ab 4,8 Volt voll durchsteuern. Bei niedrigeren Ansteuerspannungen bleibt ein erhöhter Innenwiderstand und der Regler erhitzt sich und schaltet ab. Dann solltest Du mit frisch geladener Empfängerbatterie, wenn Du mit den Servos nicht gar zu arg rührst, störungsfrei Maiers Käserunden fliegen können. Du hast oben schon berichtet, dass mit frisch geladenem Akku weniger Absteller da sind.
Bei Verwendung von 4 Zellen ist in diesem Fall eine Schottky-Diode eher schädlich, das sie die Spannung nochmals um 0,3...0,4 Volt heruntersetzt.

Eventuell hilft es, wie schon oben von Ulf vorgeschlagen, + und - des Stellers vom Empfänger zu trennen und direkt zur Batterie zu führen.
Vielleicht bringt auch eine Kühlluftführung über den Steller etwas (oder sitzt der scohn am einem luftigen Platz?).
Wenn Du mit 5 Zellen probieren möchtest, kannst Du, um die anderen Komponenten etwas zu schützen, zwei Schottky-Dioden in Serienschaltung (oder eine auseichend belastbare Silizium-Diode) vor die Batterie setzen (hat Gerhard oben vorgeschlagen). Das reduziert die Spannung der fünf Zellen um 0,6 ... 0,8 Volt. Ferner kann man den 5-Zellen Akku nach dem Laden wieder 20 mAh entladen, damit die Spannungsspitzen abgebaut werden.

Gruß,
Frank

Eckehard
05.06.2002, 14:34
Hai Frank!

Zitat:
...Eventuell hilft es, wie schon oben von Ulf vorgeschlagen, + und - des Stellers vom Empfänger zu trennen und direkt zur Batterie zu führen. ...

Nun, ich denke, daß eine Trennung der Stromführenden Leitungen zwischen Steller und Empfänger (also wie Du schreibst + UND - ) dazu führt daß garnichts merh geht....

Das Impluls Signal benötigt ein Bezugspotential, bei handelsüblichen Systemen ist das die - Leitung zwischen Steller und Empfänger.

Sollte ichs falsch vertanden haben: Sorry

mfg

Eckehard

Gerhard_Hanssmann
05.06.2002, 15:05
Hallo Eckehard

Plus und Minus gehen gleichzeitig vom Akku zum Empfäner (wie seiter auch) und zum Regler(neue Kabel zu verlegen).Empfänger liegt an 4 Zellen an.
Minus Regler und minus Empfänger liegen auf gleichem Potential. So gehts am einfachsten

Jan
05.06.2002, 18:15
@alle
...um mal ein ganz anderes Thema anzusprechen (ich muss mich mal von meinen Störungen ablenken - bei dem Sturm draußen und unter der Woche ist nichts mit Fliegen und Testen): Hat mal schon irgendwann jemand die V-Form des SD verändert? Der geht nämlich einfach nicht neutral, sondern dreht im Messer weiter. Das ist ein Zeichen dafür, dass die V-Form zu klein ist (Kunststück, der SD hat schlicht gar keine V-Form :D ). Ursache ist der durch das Akkugewicht sehr hoch über der Fläche liegende Schwerpunkt. Ich schätze mal, dass bei waagerechter Lage der Fläche auf jeder Seite ca. 3 bis 4 Zentimeter unterlegt werden müssten. Ich glaube sogar, dass diese Operation gar nicht so aufwändig wäre. Folie oben in der Mitte abnehmen (unten kann sie draufbleiben), oben die Holme mittig kappen und ein Stück genau passender Länge herausnehmen, unten einen keilförmigen Einschnitt in den Holm schneiden und die Stoßstellen mit Sek-Kleber verbinden, zur Sicherheit ganz feines Sperrholz (ca. 0,8 mm) seitlich auf die Trennstellen und fertig, oder?) Mein Problem: Wieviel V-Form bei welchem Akku-Gewicht? Kann das einer errechnen oder zeichnerisch ermitteln?

Eckehard
05.06.2002, 22:44
Ahhhhh, irgendwas stand bei mir auf der Leitung......

Hm, schonmal die Kabel selbst überprüft, die RX und Steller verbinden, könnte ja sein, daß dort ein defetes Kabel/Stecker (kabelbruch, erhöhter Widerstand) und damit unsaubere / zu niedrige Versorgung am Steller ankommt....

ist ja wirklich ein hartnäckiges Prob.....

Grübel....

Eckehard

Carthago
06.06.2002, 06:13
@Jan,
mit etwas Übung klappt der Messerflug auch mit dem Diablotin hervorragend.
Gunter und ich fliegen den mittlerweile wie an der Schnur gezogen !

Jan
06.06.2002, 13:06
@Frank
Also werde ich wohl üben müssen, oder mich doch noch zu der Operation durchringen.... Der SD ist ja auch kein richtiger Kunstflieger, muss deshalb eigentlich nicht ganz gerade gehen, aber ein anständiger gerader Messerflug ohne Querruder wäre trotzdem ganz schön; nicht nur bei einem Messerflugkreis (der einfacher wäre)(, sondern auch bei einem Rollenkreis (das Drehen wird dabei gleichmäßiger, wenn der Flieger neutral und nicht instabil fliegt....)

@alle
nach tel. Besprechung mit Joachim (foka4), in der wir noch mal alles durchgegangen sind, werde ich 5 Zellen ausprobieren. (Der Empfänger verkraftet das laut Manual, der Steller auch, bei den Servos werden wir sehen - ich habe noch Gewährleistung...). Meine Idee, eine eigene Stromversorgung für den Steller zu schaffen, ginge zwar, dann müsste ich aber, wie schon darauf hingewiesen wurde, die Masse verbinden, damit der Impuls ein Potential hat...

und

@Eckehard

Hm, schonmal die Kabel selbst überprüft, die RX und Steller verbinden, könnte ja sein, daß dort ein defetes Kabel/Stecker (kabelbruch, erhöhter Widerstand) und damit unsaubere / zu niedrige Versorgung am Steller ankommt....

die Kabel werde ich noch mal anschauen, Schrumpfschlauch ab und Lötung neu, könnte sich ja eine "kalte" verbergen...

(wo ich das gerade schreibe keimt eine Überzeugung :D : Ich werde die "Operation V-Form" durchführen, sobald der SD ohne Motor-Störungen fliegt... Und ich werde berichten. Vielleicht mache ich ein paar Bilderchen)

Gerhard_Hanssmann
06.06.2002, 14:35
Hallo Jan, damit das Moment des Schwerpunkts beim Messerflug verschwindet, muß der SP in der Ebene liegen, die von folgenden Geraden aufgespannt wird.
Gerade 1 geht durch die Flächenhälftemitte und ist Symmetrieachse des Profils.
Gerade 2 geht durch die andere Flächenhälftemitte und ist Symmetrieachse des Profils. Du brauchst sehr viel V-Form.Das sieht nicht mehr gut aus , veringert die Spannweite und macht das Modell um die Längsachse stabiler mit träger Querruderwirkung. Ich würd lieber üben und die Operation nicht machen.
Ich üb auch noch.

Übrigens, das 100 tste wollte ich machen. Gratuliere.

Jan
06.06.2002, 18:13
@Gerhard
:confused: ... das blicke ich nicht...
Kannst Du das vielleicht zeichnerisch darstellen? :rolleyes: Damit sogar ich das verstehe? :D

Ganz ernst: Ich hätte gar nichts gegen ein bisschen mehr Stabilität - der SD hat ein eigenwilliges Eigenleben im Messer. Gerade beim Hovern könnte sich V-Form vielleicht günstig auswirken.

@alle
Noch was: Was habt Ihr eigentlich für Höhenruderausschläge? Könnt Ihr mal ein paar Bilderchen machen? PW hat mal geschrieben, dass man Ausschläge von insgesamt mehr als 120 Grad bräuchte, dann hätte das hovernde Modell wieder eine erstaunliche Stabilität...

Gerhard_Hanssmann
06.06.2002, 18:36
Hallo Jan
Verbinde die Spitze der Nasenleiste mit der Endleiste der dritten Rippe (Flächenmitte einer Hälfte).Dies legt eine Gerade fest.Bei der anderen Hälfte genauso.
Diese zwei parellelen Geraden legen eine Ebene fest.Auf dieser Ebene sollte der Schwerpunkt liegen.
Dann ergibt sich im Messerflug kein Moment aufgrund des Schwerpunkts.

Gerhard_Hanssmann
07.06.2002, 07:16
Hallo Jan
Bei Verwndung eines 5-zelligen Empfängerakkus würde ich zum Schutz der Servoelektronik unbedingt eine Schottkydiode in das Empfängerstromkabel einbauen.
Hier ist die BY V 28 - 100 Perlenform 3,5A dauer,90A peak, 100V; Spannungsabfall bei Belastung mit ca 1,5 A ca 0,7 V.
Damit bist du deutlich über 4,8 V (5*1,2 V - 0,7V) und bei frischen Akkus knapp über 6 V (5 * 1,4 V - 0,7 V)
Mach die Diode in die Plusleitung des Akkus, denn dann kannst Du notfalls den Empfängerakku mit dem Regler verbinden.Emfänger Minus und Reglerminus sind dann auf dem gleichen Potential. Da Du ohne Schalter arbeitest, ist zum Aufladen des Empfängerakkus ein Ladekabel am Akku notwendig.
Die Diode sperrt das Laden.

Die Diode gibts bei Mükra, Nessel oder bei mir.

Falls die By V28 zuviel Spannungsabfall erzeugt, kannst Du SB 340 oder SB 530 nehmen ( ca 0,3 V).

Ulf Herder
08.06.2002, 23:51
Original erstellt von Schultze-Melling:
@alle
...um mal ein ganz anderes Thema anzusprechen (ich muss mich mal von meinen Störungen ablenken - bei dem Sturm draußen und unter der Woche ist nichts mit Fliegen und Testen): Hat mal schon irgendwann jemand die V-Form des SD verändert? Der geht nämlich einfach nicht neutral, sondern dreht im Messer weiter. Das ist ein Zeichen dafür, dass die V-Form zu klein ist (Kunststück, der SD hat schlicht gar keine V-Form :D ). Ursache ist der durch das Akkugewicht sehr hoch über der Fläche liegende Schwerpunkt. Ich schätze mal, dass bei waagerechter Lage der Fläche auf jeder Seite ca. 3 bis 4 Zentimeter unterlegt werden müssten. Ich glaube sogar, dass diese Operation gar nicht so aufwändig wäre. Folie oben in der Mitte abnehmen (unten kann sie draufbleiben), oben die Holme mittig kappen und ein Stück genau passender Länge herausnehmen, unten einen keilförmigen Einschnitt in den Holm schneiden und die Stoßstellen mit Sek-Kleber verbinden, zur Sicherheit ganz feines Sperrholz (ca. 0,8 mm) seitlich auf die Trennstellen und fertig, oder?) Mein Problem: Wieviel V-Form bei welchem Akku-Gewicht? Kann das einer errechnen oder zeichnerisch ermitteln?Hallo Jan,

beim Super Diablotin Mini liegt der Akku vorne am Rumpfboden und endet hinten im Schacht etwa dort wo die Rundung anfängt. Damit liegt der Schwerpunkt im Messerflug optimal, kein wegdrehen sondern nur mit Seitenruder die Höhe aussteuern :D

Gruß,

Ulf
PS: Anode an Akku + Kathode Schottky an Empfängeranschluß + vom Steller.

Gerhard_Hanssmann
09.06.2002, 11:14
Hallo Jan, so wie Du die V-Formvergrößerung aufbauen willst,gehts.Im Knick würde ich zusätzlich zwischen den Holmen einen V-Verbinder aus 3mm Balsasperrholz einleimen.Die Holme seitlich mit dünnem Sperrholz verstärken.
Es sollte gleich viel Fläche oberhalb wie unterhalb des Schwerpunkts liegen.Dazu brauchst Du sehr viel V-Form.
Von der Optik sieht die V-Formvergrößerung nicht toll aus. Sie ist bestimmt bei anderen Kunstflugfiguren hinderlich. Ich würds nichr machen.

Jan
09.06.2002, 12:13
@Ulf,
der Akku (14 Zellen Sub C) ist halt leider länger beim SD. Dadurch kriegst Du ihn nicht in die Nähe der Fläche. Er passt einfach nicht schrägt gelegt zwischen Motorspant und Rumpoberseite. Er liegt bei mir über der Ebene, die durch die Unterkante des Kabinenhaubenausschnitts gebildet wird. Folge: Ca. 6 cm. zu hoch. Daher werde ich doch noch die V-Form ändern. Habe mir aber die Konstruktion noch mal angeschaut. Sieht ziemlich aufwändig aus. Werde lieber in der Mitte schneiden als zwei Mal (in Höhe des Rumpfes).

Mir ist auch noch nicht ganz klar, wie ich das machen soll.

Aber es kann doch nicht sein,

DASS DAS NOCH NIEMAND VERSUCHT HAT. WIE VERÄNDERT MAN DIE V-FORM BEIM SD??

PS: Danke für die Elektronik-Tipps. Werde es versuchen, wenn ich mit den 5 Zellen durch bin, so oder so.

Finnz
09.06.2002, 17:39
Hallo Jan,
ich würde eigentlich auch keine OP am SD durchführen. Lieber senderseitig Quer gleichsinnig zu Seite mischen, oder üben... ;) .
Außerdem wird der Rückenflug wackliger mit V-Form.

Gruß

Klaus

[ 09. Juni 2002, 21:03: Beitrag editiert von: Finnz ]

Ralf P
10.06.2002, 09:46
Thema: Timing des Motors

beim schulze hab ich ja die möglichkeit das timing zu ändern. Von scharf auf zahm! Was genau bringt das beid er Schulze Hacker Kombination und was ist zu empfehlen?

Finnz
10.06.2002, 10:38
Hallo Ralf,

das scharfe Timing bringt etwas mehr Drehzahl (nicht wirklich viel), die Leistung der 14 Zellen Version ist aber auch mit dem zahmen Timing mehr als ausreichend,
Problem beim scharfen Timing ist: Der Steller wird ungleich heißer, als mit dem zahmen Timing, schaltet bei längerer hoher Belastung im Teillastbereich sogar ab.

Ich kann deshalb eindeutig Modus 2 (zahmes Timing; 9,6 kHz; 2Piepse) empfehlen.

Gruß

Klaus

Jan
10.06.2002, 13:01
Thema V-Form:
ich bin noch nicht so ganz überzeugt. Wenn ein Flieger zu wenig V-Form hat, dann fliegt er im Normalflug instabil und auf dem Rücken stabil ähnlich wie ein Taxi (nichts gegen das gute alte Taxi, habe damit das Fliegen gelernt und durfte erst neulich eins einfliegen). Das führt aber zu einer ungleichmäßigen Rollrate. Der Flieger dreht bei immer gleichem Querruderausschlag und gleicher Gas-(bzw. Strom)-Stellung zunächst rasch in der ersten Hälfte der Rolle wogegen die zweite Hälfte der Rolle langsamer wird.

Das kann man meines ERachtens mit normalm Talent und Training nicht aussteuern. Auch die Spezialisten trimmen Ihre Flieger ja so, dass sie neutral gehen.

Ich fürchte halt auch, dass ich mit einem nicht neutral gehenden Flieger niemals meine Lieblingsfigur nachfliegen kann. Vielleicht kennt Ihr diesen halben Messerflug-Loop von CPLR, den er in einer Art Abschwung so einrichtet, dass der niedrigste Punkt unmittelbar vor ihm liegt. Kann ich bei weitem noch nicht. Aber ohne Neutralität kippt der Flieger ständig heraus und dann wird das bei mir nie was.

Hinsichtlich der Optik: Ich erinnere mich gerne an meine beiden Charlys von WIK, die auch ein sehr dickes Flächenprofil und erheblich V-Form hatten. Den Landeanflug vom Charly (am besten direkt auf mich zu) sah ich immer sehr gerne. Der Charly ging leider nicht neutral. Er hatte etwas zu viel V-Form (er dreht zurück). Das habe ich allerdings nie korrigiert, da ich damals die technischen Fragen noch nicht so richtig ernst nahm und mich mehr über jede heile Landung gefreut habe.

Stören tut mich immer noch der zu erwartende Bauaufwand.

Was meint Ihr: SD mit V-Form oder nicht?

Ralf P
10.06.2002, 13:55
Thema: Timing

ja, danke für die Info. Ich hab immer noch Probleme mit der Motorlaufzeit. Wenn hier einige schrieben von 6 Minuten fast nur hoovern dann kann ich nur staunen. Wenn ich meinen hoovern lasse (B50 und schulze regler) dann ist nach max 3 minuten schluß. Akkus sind o.k, flieg damit auch heli un hier kann ich nicht meckern.

Carthago
11.06.2002, 07:13
Hallo Jan,

nur keine V-Form beim Diablotin !
Allein der Gedanke daran ! ;-(

Wenn deine Maschine optimal eingestellt ist, Schwerpunkt, Motorzug usw. dann kannst du damit fast alle Figuren fliegen.

Du kannst dir das gerne vorort bei uns mal ansehen, du würdest garantiert absolut begeistert sein.

f3k
11.06.2002, 10:15
Hi,
ich verfolge schon seit einiger Zeit die verschiedenen Threads in diversen RC-Foren, und denke darüber nach, mir auch so ein "Ding" zuzulegen. Daher habe ich mal einige Fragen:

Thema: Fahrwerk
Was hat sich eigentlich zwischenzeitlich in diesem Bereich getan?
Gibt's inzwischen CfK-Fahrwerke schon zu kaufen (oder stellt jemand die vielleicht in Kleinserie her) und hat jemand Erfahrungen damit?

Allgemein:
Wo liegt eigentlich der Minimal-Rekord im Abfluggewicht (immernoch 2380 g von Jörg Wolter)?

Gibt's etwas neues auf dem Antriebssektor?
(z.B. mal eine RFM 18x6.5 probiert? weniger Steigung müsste doch vorteilhaft sein, oder?)

Schonmal über Tadiran-Zellen als Empfänger-Akku nachgedacht (z.B. 780 mAh bei 35 g und > 6V)? Ok, die Zellen gibt's eigentlich nicht mehr zu kaufen (nur noch Gebraucht), sind schweineteuer, jedoch einfach genial!

Schonmal über Volz-Servos nachgedacht, da könnte man pro Servo nochmals 10 g gegenüber den HS-225 sparen, und die haben teilweise mehr Kraft.

Naja, Fragen über Fragen, bekomme ich Antworten?

bis dann,
Achim

Ralf P
11.06.2002, 10:31
zum thema empfängerakku:

fliege nun schon seit 130 flügen mit meinem externen BEC (www.flyheli.de). Ohne probs!
Das spart gewicht und ist für mich ein nicht mehr wegzudenkender komfort.

Gerhard_Hanssmann
11.06.2002, 13:14
Hallo
@ Ralph, bin auch ein BEC - fan. Bis 10 Zellen ist das auch kein so großes Problem.Fliege SD mit 10 Zellen und BEC im Regler ohne Probleme. Erzähl mal Deine Erfahrung mit dem Flyhelibec.

@Achim, Der leichteste SD den ich kenne, wird in Göppingen von Günther Schroter geflogen. Unter 2 kg mit 10 Stück 2400er Akkus mit Hoovern.
Servos C341,C351,C361, C368,HS 81 - 85 MG geht

Jan
11.06.2002, 13:20
Hallo Frank,
die Idee eines SD-Treffens finde ich außerordentlich gut! Das könnte man sogar ein bisschen promoten und gleich noch ein paar andere Flieger einladen. Vielleicht bei uns in Rommelshausen. Ich würde bei Interesse bei unserem Vorstand mal nachfragen, ob das möglich wäre. Vielleicht aber auch bei einem anderen Verein. Das könnte jedenfalls großen Spaß machen.

Zum Thema V-Form: Fliegt Dein SD wirklich neutral? Motorzug ist bei mir gering aber ausreichend. Der SD geht mit 3/4 "Gas" genau senkrecht bis an die Sichtgrenze. Motorsturz stimmt wohl auch, ich habe keine "Lastwechselreaktionen". Das dürfte auch mit dem hoch liegenden Schwerpunkt nicht so viel zu tun haben. Das Problem bei meinem SD ist die V-Form. Ich gebe aber zu: Die Optik wäre gewöhnungsbedürftig :D Würde es mir gerne mal bei einem anderen anschauen, bevor ich das Messer zücke :D :D .

@f3k (Achim)
wg.des Fahrwerkes mail mich doch mal an. Ich schicke Dir die Adresse des Herstellers und einen Link. Mein FAhrwerk ist ganz fantastisch gemacht und sehr leicht.

Gerhard_Hanssmann
11.06.2002, 14:45
Hallo
Die Mayer Leichtspinner mit dem Mittelstücksystem ist sehr vielfältig. Es hat nur einen gravierenden Nachteil. Der Kraftschluß zwischen Motorwelle und Mittelstück wird mittels Madenschräubchen hergestellt. Dies verhunzt die Motorwelle und ist für Leistungen von einigen 100 W nicht mehr geeignet. Hier sind Klemmkonusmitnehmer besser.
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/7932cacb3c28d123a31304952f681bc5_2.jpg

Mayer hat auch ein Klemmsystem in seinem Angebot.Dazu wird das Klemmkonusdrehteil nicht benötigt. Das Mittelstück ist geschlitzt und wird mit mit 2 Schrauben an die Welle geklemmt. Hält auch bei Wellenleistungen von einigen 100 W.
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/eb2a621477eb6320af886674266c8d2b_2.jpg

Das Mittelstück wird mit jedem benötigten Lochabstand, Mittelbohrung 3; 3,2; 4; 5; 6; 8 mm
Blattwurzeldicke 6; 8 mm gefertigt.
Preis ca 6,50 E.
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/9d28e237b429cbe540a8f9989a7bcd03_2.jpg

So wird das Mittelstück auf die Welle geklemmt.

Auch Reisenauers 6 mm Getriebewellen lassen sich mit diesem Klemmmittelstück kraftschlüssig mit der Luftschraube verbinden, ohne dass die Welle beschädigt wird.

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/5273f30ce4b5499af7af5eecf24f9c8d_2.jpg

Hier ein 62 mm Mittelstück für den Super Diablotin.
Auch größerer Durchmesser ist möglich.
Für den Super Diablotin ist 68 mm Mittelstück und 60 mm Spinner (Maximum) gut geeignet. Gesamtmasse 26 g.

Zusammen mit den leichten Mayerspinnern und diesem Klemmmittelstück erhält man für wenig Geld hervorragende und extrem leichte Ware.

Leider hat noch kein Händler erkannt, dass diese Klemmmittelstück genial ist.Warum eigentlich ? Es kann nur direkt bei Mayer 0421 / 55 32 20 bezogen werden.

[ 11. Juni 2002, 15:01: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Ralf P
11.06.2002, 15:29
zum thema BEC:

wie gesagt es ist ein externes BEC, ich glaube das BEC v. Kurt geht bis 30 Zellen und 5-6 A. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Einstecken - fliegen. Ich benutzes gleiches in meinem E-Heli, auch ohne probs und ohne störungen. Davor hatte ich das externe v. ACT, damit waren nur störungen zu verzeichnen (ab 10 meter vom modell).

Gerhard_Hanssmann
11.06.2002, 15:36
Hallo
http://www.flyheli.de/images/elektronik/bec/becnackt.jpg

>>>Flyheli<<< (http://www.flyheli.de/heli2frame.htm) Rc-Elektronik und BEC auswählen.

[ 18. Juni 2002, 16:41: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Jan
11.06.2002, 18:13
...ich habe eigentlich nichts gegen BEC - aber wieviel Leistung verschmurgelt mir da bei 14 Zellen :confused: Da haben es die 10-Zellen-Flieger erheblich leichter, nicht wahr Gerhard ;) Wenn der Hersteller schon schreibt, dass man das BEC ab 10 Zellen in den Luftstrom hängen solle, das heißt wohl, dass da schon einige Watt verbraten. Wie berechnet man die durchschnittliche Verlustleistung?

Außerdem finde ich den Preis recht hoch, vorsichtshalber müsste man ja mindestens die 5 A BEC nehmen, kostet 55 EUR, oder reicht die 3 A für 28 EUR?

Gerhard_Hanssmann
11.06.2002, 21:14
Hallo Jan
Die Verlustleistung am Festspannungsregler wird über den Spannungsabfall am Festspannungsregler berechnet. Dieser beträgt bei 14 Zellen ca. 14 * 1,2 V - 5V = 11,8 V. Die Verlustleistung ist das Produkt aus Spannungsabfall und durchschnittlichem Strom durch den Festspannungsregler. Bei einem durchschnittlichen Servostrom von ca 1 A ist die Verlustleistung 11,8 V * 1 A = 11,8 W. Diese Leistung wird über den großen Kühlkörper an die Umgebung abgeführt.Der Vorteil dieses BECs liegt darin, daß der Festspannungsregler einen groß dimensionierten Kühlkörper hat und keine Schaltfets neben diesem Festspannungsregler diesen zusätzlich erhitzen, wie bei einem integrierten BEC im Regler.

Die Helipiloten setzen dieses separate BEC gern ein.
Bei RC-line gibt es einen informativen Thread im Hubiforum.

Eckehard
11.06.2002, 21:18
hai,

Hm....

Unter den Vorraussetzungen....
Durchschnittliche Verlustleistung: Pv [W]

Differenzspannung : Ud= Ua - Urx [V]
mit Accuspannung: Ua [V]
und Ausangsspannung zum Rx: Urx [V]

einem Durchschnittlicher Strom: Id [A]

und den angenommenen Werten
Urx = 5V
Ua = 17,5V (1,25pro Zelle)
Id = 500mA

nach
Pv = Ud * Id [W]

Pv = 0,5 A * 12,5V = 6.25W

Problem:
Durchscnittliche Werte für den Strom...

[Wenn man mal den Spitzenstrom von 7,5 A einsetzt, nun dann sind das schon makabere 93W. Nunja, der Regler (BEC) schafft den Strom, aber die Verlustlesitung iost dann über längere zeit nicht mehr wegzukühlen....ich denke wer seinen Lötkolben an der falschen Seite angefaßt hat, kann sich vorstellen, wie groß ein kühlkörper sein müßte um dies zu ermöglichen...
Nunja, das war sicherlich etwas gemein gerechnet, und tritt in der Praxis nicht ein, dafür ist solch ein Bec auch nicht gedacht......]

kann jeman dmit praxis Messungen von durchschnittlcihen Strömen glänzen? Dann könnte man hier helfen, die richtige Bec zu wählen....

Grüße

Eckehard

Cool, da war jemand schneller, aber zu ähnlichen Ergebnissen, :) Fein.........

[ 11. Juni 2002, 21:20: Beitrag editiert von: Eckehard ]

Gerhard_Hanssmann
11.06.2002, 21:46
Hallo
Blockierstrom bei C 341, 351,361,368, HS 81, HS 85 liegt in der Größenordnung von 0,5 A.Rumrühren bei diesen Servos ca 0,3 - 0,4 A. Diese Servos sind bestens für BEC Einsatz geeignet und für jedes Ruder beim SD einsetzbar.

Eckehard, wie meins, gleiches Ergebnis.

[ 12. Juni 2002, 10:38: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Sukhoi
12.06.2002, 16:57
Future 58bo:
Habe einen nagelneuen Schulze Regler überzählig (Geburtstagsgeschenk ohne Absprache...). Sind noch nicht mal Stecker angelötet, Original in der Schachtel.

Vielleicht hat jemand Interesse, für so 160 Euro dachte ich. Bitte mailen an chertler@web.de

PS: Mein SD geht damit super

Ralf P
13.06.2002, 09:24
@gerhard
das ist doch das BEC v. ACT. Keine Probs?

Gerhard_Hanssmann
13.06.2002, 14:03
Hallo Ralph
Das obere Bild gehört zum Flyheli-Bec. Die Spulen sind Bestandteil eines Filters, welcher zur Entstörung eingebaut ist.Dies ist kein getaktetes BEC wie bei ACT.

[ 13. Juni 2002, 14:08: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
13.06.2002, 14:26
und dies ist der Power Booster, ein getaktetes BEC, von ACT.Das Takten macht beim RC-Empfang offensichtlich erhebliche Probleme.
http://www.acteurope.de/powerboost3kl.jpg
Die Spule hier dient zur Spannungswandlung.

Ralf P
13.06.2002, 16:20
@gerhard
ja - das bestätigt meine erfahrungen mit den beiden BECs. Flyheli BEC - no probs.

Gerhard_Hanssmann
18.06.2002, 16:21
Hallo Jan
Hast Du jetzt bei Deinem Super Diablotin keine Motoraussetzer mehr ? Welche Maßnahmen hast Du ergriffen ?

Jan
18.06.2002, 22:00
@ Gerhard,
ich kommen derzeit wg. einer abscheulichen beruflichen (Über-)belastung leider nicht zum Testen, gerade mal abends kurz an den PC zum eMail abholen. Aber nächstes oder spätestens übernächstes WE wird es weitergehen.

Aber eins habe ich gemacht: Habe an meinen 500er Empfängerakku noch eine 5. Zelle drangelötet. Hatte Glück bei der (zufälligen) Auswahl der Zellen, sie passen gut zueinander. Mein Computerlader spuckt mir eine Kapazität von über 550 mAh aus (bei 1 A Lade- und Entladestrom) und somit mehr als vorher der 8-zellige Akku vor der Trennung. Der Test in der Werkstatt ist schon mal ok. Bisher keine Servos durchgebrannt. Wiegt halt nur leider ziemlich, wenn es klappt, fliegt der Akku raus und ich probiere es mit dem etwas größeren Bruder des Twicell (mit 850 mAh) und gebe dem eine 5. Zelle. Werde berichten!

Michael Schmidt
22.06.2002, 23:10
Hallo Diablotiner

Hat von euch schon jemand Erfahrungen (negativ)
mit der Stabilität des Super Diablotin speziell
der Fläche gemacht. Bin heute in Harsewinkel
beim Elektromeeting geflogen und beim Ansatz zu
einem Looping ist mir die Fläche
mittig durchgebrochen. :mad: :mad:
Fliege meinen SD seid ca.einen Jahr mit 14 Zellen
und LRK und hatte bis heute keine Probleme!

Gruß Michael :D
http://home.arcor.de/wolf.micha/diablotin/69.jpg
Der letzte Start :(
Meine Seite (http://www.modellflugseite.de.vu/)

Gerhard_Hanssmann
23.06.2002, 09:36
Hallo Michael
Kopf hoch, bau einen neuen SD. Du weißt ja wie toll er fliegt.
Meine Stabilitätserfahrungen zum SD in Rohbauauslieferung: Viele Klebestellen sind unzureichend ausgeführt. In der Rohbauversion läßt sich dies alles mit Sekundenkleber nachkleben. In die Fläche habe ich noch einige X - Verstrebungen aus leichten, selbst geschnittenen Leisten, eingebaut. Das hält bis jetzt. Ist vermutlich sogar so überdimensioniert.

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/7445b8179c5f1cff871d94ae2e4760b6_2.jpg

Zum Neubau würde ich Dir aus den oben genannten Gründen zum Rohbaufertigmodell raten.

Gerhard_Hanssmann
23.06.2002, 09:46
Bin heute in Harsewinkel
beim Elektromeeting geflogen und beim Ansatz zu
einem Looping ist mir die Fläche
mittig durchgebrochen. [[wütend]] [[wütend]] Michael, beschreib mal die Schwachstelle.Daraus können wir alle nur lernen.
Flächenhälfte mittig, oder Fläche in der Mitte (beim Rumpf) gebrochen ?

Michael Schmidt
23.06.2002, 11:41
Hallo Diablotiner

Also die Fläche ist genau am Rumpf(links)mit einem
lauten Knall abgebrochen so wie es aussieht sind
die Balsaholme einfach auseinander gerissen sollte man bei einem Neubau evtl. aus Kiefernleisten machen!?!

Gruß Michael :D
Meine Seite (http://www.modellflugseite.de.vu/)
http://home.arcor.de/wolf.micha/privat/151.jpg

Gerhard_Hanssmann
23.06.2002, 12:10
Hallo Michael
Kiefernleisten in den Abmessungen des Balsaholmes sind ganz schön schwer. Die von mir vorgeschlagenen X-Verstrebungen hätten hier auch nicht geholfen.
Mit 4 Stück ca 40 cm langen und 1,5 oder 2 mm Kohlefaserstäben, die beidseitig am oberen und unteren Holm im Mittelbereich der Fläche angeharzt werden, kann das Biegemoment besser verteilt werden. Massenzuwachs dadurch ca 10 bis 15 g.
1m Kohlestab 1,5 mm ca 2 g
1m Kohlestab 2 mm ca 4 g

Gerhard_Hanssmann
23.06.2002, 12:40
Michael, ich bin seither davon ausgegangen, dass der Diablotin in der Luft unzerstörbar ist.Das Bild belehrt mich aber anders.
Schildere doch bitte kurz die Flugsituation vor dem letzten Looping ( Gas, Geschwindigkeit, Höhenruderausschlag...)
War der Holmverbinder zwischen den Hauptholmen ordentlich eingeklebt ?

Jan
23.06.2002, 21:44
@Michael,
was hast Du denn für einen Flugstil? Wenn ich mit etwas mehr Gas eine gerissene Rolle fliege, dann hört man schon ein Krächzen im Gebälk. Seitdem lasse ich das lieber, muss ja auch nicht sein. Der SD fliegt prima gerissene Rollen, notfalls fast ohne Fahrt aus dem Stand heraus.

Vielleicht ist Ursache eine Strukturschwäche wg. Materialfehler? Gibt es irgendwelche Astlöcher oder ähnliche Verfärbungen an der Bruchstelle?
Gibt es Anhaltspunkte für eine Kerbwirkung?

FALLS ich mal meine "Operation" unternehme und dem SD eine V-Form verpasse, dann werde ich die Holme auf jeden Fall in diesem Bereich durch hauchdünne Sperrholzaufkleber seitlich verstärken. Wiegt praktisch nichts und man fühlt sich wohler. (Aber das kann noch dauern, im Moment kommt ich kaum zum Fliegen, an diesem WE aber ausnahmsweise nicht wg. Job oder Familie. Ich war in La Feré Alais bei Paris! Aber das wäre eigentlich einen eigenen Fred wert - meint IHr, dass sich da jemand für interessiert?).

Ralf P
24.06.2002, 12:40
der S.D ist ja auch kein Vollgasflieger, bin sicher Du hast irgendetwas anders gemacht als sonst.

Michael Schmidt
24.06.2002, 21:05
Hallo Diablotiner

Also ich Fliege normalerweise recht langsam
mit allerlei Turnübungen zwischendurch beim letzten Flug des SD wollte ich mit „leicht“ erhöhter Geschwindigkeit einen engen Looping fliegen und schon beim Ansatz hat es einen Knall gegeben und die eine Flächenhälfte war weg der SD ist dann aus ca. 10m Höhe ist mittig auf dem Platz in Harsewinkel aufgeschlagen. :mad: :mad:
Die Balsaholme hatten keine Astlöcher und wahren auch gut verklebt hatte aber auch die fertig bespannte Ausführung und konnte nicht
mehr nachkleben.

Gruß Michael :D
Meine Seite (http://www.modellflugseite.de.vu/)

Dennis Schulte Renger
24.06.2002, 21:09
Hi!!

Also ich hab zufälig den ganzen Absturz gesehen und so wild war das Flugmanöver net.

Das hätte der Flieger eigentlich aushalten müssen (dachte ich zumindest)

Gerhard_Hanssmann
24.06.2002, 22:08
Hallo
Die unbespannte Version hat viele Vorteile:
nachkleben möglich und an vielen Stellen dringend notwendig, Spannweitenvergrößerung leichter möglich, Tragflächenverstärkung durch X-Verstrebungen, Hauptholmverstärkung mit Kohlestaben oder dünnem Sperrholz möglich, Beplankung bei der Querruderscharnierleiste, damit diese durch die Bespannung nicht eingedrückt wird, möglich, weißer Kabelschacht (40 g) kann entfernt werden,Farbwahl der Oralightfolie möglich,am besten oben und unten verschieden, ohne Probleme können hinten 3 Servos eingebaut werden,Fuß für Stabantenne kann in der Mitte des Rumpfrückens auf GFK-Platte befestigt werden,diverse Fahrwerksbefestigungen sind leicht zu realisieren,........
Für die Fertigversion spricht eigentlich nur der geringe Mehrpreis.

[ 25. Juni 2002, 20:03: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Carthago
27.06.2002, 06:09
Hallo,

das ist auf alle Fälle sehr ärgerlich.
Ich hab bei meinem aktuellen SD keine zusätzlichen Verstärkungen eingebaut, habe lediglich alle Verbindungen mit Sekundenkleber nachgeklebt.
Ich fliege alle möglichen Manöver und hatte noch nie Festigkeitsprobleme, übrigens auch mit den Vorgängern nicht.
Als Empfängerakku benutze ich 4 Sanyo Twicell 700mAH als Wechselpack.
Habe neue Fotos auf meiner HP !

[ 27. Juni 2002, 06:10: Beitrag editiert von: Frank Zickwolf ]

Jan
30.06.2002, 21:47
HALLO IHR LIEBEN!!!

SD fliegt und fliegt und fliegt!!!

:D :D :D

5 Zellen sind - zumindest bei mir - die Lösung!!!

SD geht nicht mehr aus! :) Schon nach der dritten Akkuladung war ich mir der Dinge so sicher, dass ich mich (am Samstagabend) auch an niedrige Flugfiguren herangetraut habe. Hoovern ist gar nicht so schwer oder geht zumindest mit dem SD und mit sehr weit hinten liegendem Schwerpunkt und mit recht großen Höhenruderausschlägen sehr gut.

Torquen ist schwierig - wenn man korrigieren muss. Das ist aber manchmal gar nicht erforderlich - wenn der Schwerpunkt hinten liegt... Denn dann hängt der Vogel teilweise einfach da und man muss gar nichts tun...

Die Korrekturen beim Torquen sind ganz schön "Rechenarbeit". Und man darf nicht nervös werden. So bald man sich Gedanken darüber macht, dass man doch recht niedrig ist und sich keine Steuerfehler erlauben darf, sollte man mal wieder etwas höher fliegen und beispielsweise ein paar Rollen üben.

Dabei ist mir mal wieder klar geworden: SD braucht V-Form. Die Rollen sind nämlich einfach furchtbar. Kann sein, dass das an der Schwerpunktlage liegt, glaube ich aber nicht. Er dreht einfach nicht rund. Das dürfte mit 10 Zellen besser sein und mit einem Verbrenner erst recht. Aber mit 14 Zellen ist der Schwerpunkt einfach viel zu hoch.

Habe schon eine Mail an PAF geschickt. Ich will eine Fläche ohne Bespannung haben. Dann werde ich kleine Verstärkungen im Bereich des Übergangs Rumpf/Fläche anbringen (0,8 mm Multiplex-Sperrholz) und eine V-Form hineinbringen. Freue mich schon auf SD mit V-Form und ich werde berichten. Dass das noch keiner probiert hat, :confused: der SD fliegt auf dem Rücken doch wie ein Taxi, man kriegt ihn doch kaum wieder in Normalfluglage (nur etwas übertrieben)... Ohne Übertreibung: Auf dem Rücken braucht man große Ausschläge um die Längsachse. Auf dem Bauch wirkt er kippelig. Das sieht auch beim Landeanflug nicht so gut aus, weil er ständig korrigiert werden muss. Klar, man könnte auf dem Rücken anfliegen - aber man muss halt dran denken, rechtzeitig auf den Bauch zu drehen :D .

SD MACHT SPASS!!!

:D

Gerhard_Hanssmann
30.06.2002, 22:29
Hallo Jan
Mein Daumendrücken hat auch genützt. Freut mich, dass es jetzt klappt.
Gruß Gerhard

Jan
01.07.2002, 13:06
...Danke Gerhard fürs Daumendrücken, ich bin ganz euphorisch, dass der SD endlich tut, wie er soll.

Wir müssen bald mal ein Treffen hinbekommen! Mich interessiert immer noch das Trompeten an Deinem SD! Habe übrigens so was Ähnliches! Wenn die Strömung am Prop bei langsamen Figuren mit sehr hohem Anstellwinkel (wg. des dann ungünstigen Anstellwinkels des sich abwärts bewegenden Prop-Blattes) abreisst, dann dreht der Motor hoch und der Prop macht ein seltsames Geräusch. Könnte mir vorstellen, dass bei Deinem Dreiblatt-Prop das Geräusch so ähnlich wie ein Trompeten klingt. Passt das als Erklärung? Vielleicht wird durch die Anregung auch ein Resonanzeffekt erzielt und Rumpf, Fläche oder Radverkleidungen schwingen auf?

(Der SD ist ein toller Flieger! (Habe ich heute schon gesagt? Sorry)

Habe mir jetzt einen Sporn aus bis zu 5 Schichten (unterschiedlich überlappendem) 0,8 mm Multiplex-Sperrholz laminiert. Sieht nett aus, ist sehr leicht und hoffentlich stabiler als dieses Winzigkeit von Draht mit Winzig-Rad, der mich von Anfang an gestört hat. Es ist ja gar nicht genug Bodenfreiheit da. Das Seitenleitwerkt wirkt (bei mir) fast wie das Wasserruder eines Wasserfliegers. Das ist mit Sicherheit für das Servo nicht so toll. Jetzt müsste ich mehr Bodenfreiheit kriegen!

[ 01. Juli 2002, 13:12: Beitrag editiert von: Schultze-Melling ]

Arne
01.07.2002, 14:17
Hallo zusammen!

Inzwischen sind ja in diesem Fred SD´s mit verschiedenen Antriebssystemen besprochen worden. Das die Hacker/Lehner-Antriebe sehr gut funktionieren, glaube ich. Was mich noch interessieren würde, wären ein paar mehr Erfahrungen mit bürstenlosen Außenläufern(LRK, Actro)und einem Vergleich dieser zu den erstgenannten(hinsichtlich Leistung, Flugzeit, Wirkungsgrad etc.). Ich hab den Fred gerade noch mal überflogen und zumindest hier auf RCN nicht viel dazu gefunden. Vielleicht könnten diejenigen, die mit Außenläufern fliegen noch ein paar Infos geben. Gerhard mit Actro z.B.?
Es gab doch auch, zumindest im alten RCO-Fred, ein paar Leute, die eine LRK fliegen wollten??

Gruß Arne

Gerhard_Hanssmann
01.07.2002, 20:39
Hallo Jan
Diesen Samstag fliegen wir bei Windstille eine neue Citabria ein.Nächsten Samstag bei schönem Wetter könnten wir uns an einem Trompetenkonzert beteiligen.
Essen kannst Du bei uns in Göppingen und nachmittags kannst Du mal dem Thomas Maier in Aktion sehen.
Vielleicht kann ich Dir einen Schleppkollegen vorstellen !

[ 01. Juli 2002, 20:41: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Harri
01.07.2002, 20:47
Hallo,

ich habe den Diablotin fliegen sehen und bin begeistert!

Ich verstehe bei der Elektro-Variante allerdings etwas nicht:

Vorgeschlagen wird der Hacker B50 14S mit Getriebe 5.2:1.

Warum nimmt man nicht den Hacker B50 11S mit Getriebe 6.7:1 ??? :confused:

Die Drehzahlen und der Stromverbrauch wären fast identisch, der Motorwirkungsgrad wäre aber wesentlich besser. Möglicherweise könnte sogar auf den Kühlmantel verzichtet werden.

Was meint Ihr dazu?

Gerhard_Hanssmann
01.07.2002, 20:51
Hallo Arne
Deine Idee, verschiedene Antriebskonzepte für den SD einander gegenüber zu stellen, greife ich gleich mal auf und beschreibe die hier in Göppingen verwendeten Antriebskonzepte. Bis ich alle Daten zusammen habe, dauert es noch einige Zeit. Den Beitrag werde ich durch Editieren immer aktualisieren und eure Antriebsauslegung vergleichend dazuschreiben.
Also bitte Antriebskonzept hier mitteilen.

Gerhard_Hanssmann
01.07.2002, 20:55
Verschiedene Antriebsauslegungen für den Super Diadlotin:
Durch Editieren wird dieser Beitrag ergänzt.

Gerhard Hanssmann:
Actro 24-4 mit 10 Sanyo 2400 mAh normal, Regler Schulze future 45 be.
Stom 52 A, 4350 U/min mit Dreiblattklappluftschraube Aeronaut 17 x 9
Standschub 27 N, Flugzeit bis 10 min je nach Flugstil,im Mittel ca 7 min.
Masse Modell ca 2,4 kg.
Alle Kunstflugfiguren möglich. Torquen geht an die Grenzen. Akku nach dem Flug heiß, Regler im Sommer noch anfassbar, Motor keine Temperaturprobleme.
Der Actro hat ein sehr angenehmes Laufgeräusch.
Vorteil: kein Getriebe, Nachteil:etwas schwer mit ca 350 g.

Michael Grill:
Lehner 1920/7 mit Sternschaltung und Reisenauer Motorchief 6:1 mit 10 Zellen Sanyo 2400 mAh normal, Regler Jeti 70 A Opto mit Zusatzbec von HB - Elektronik.Dreiblattklappluftschraube 17 x 9 Aeronaut. Strom: Drehzahl:
Standschub:

Wolfgang Gottbehüt:
Actro 24-3 mit 10 Zellen Sanyo 2400 mAh normal, Regler BK 1870 Micro Bec

auch LRK bald im Einsatz, später mehr dazu

A.Selinka:
Flyware LRR 350/25/16 mit 14 Zellen
Flyware LRK 350/25/16 mit Jeti-Hacker Controller, LS 16x8, Standschub ca. 3Kg, 14xRC2400, in Erprobung 14xSanyo 3000NiMH, Stromversorgung RC: 4x550mAh NiMH (AAA). Gewicht 2300g.
Besonderheiten des SD: Motorhaube, Spinner und Kabinenhaube in Kohle-Kevlar Mischgewebe, Selbstbauräder für Hauptfahrwerk 70mm, Spornrad lenkbar (Selbstbau) funktioniert hervorragend, HLW abnehmbar. Fahrwerk in Kohle-Kevlar im Bau.

Der Motor ist selbst gewickelt und hat mit Jeti bei 14V einen Wirkungsgrad von 86% bei 15-20A, von 10-35A über 80% (kann man noch verbessern). Somit hat dieser Motor genau im Teillastbereich sein größtes Eta, das ergibt Laufzeiten mit RC2400 von 10-13 min. Der Vorteil des Flyware LRK für den Diablotin ist der Direktantrieb mit geringem Gewicht (ca. 225g).
Ich habe keinen Vergleich mit anderen Antrieben, aber der SD steigt senkrecht bis ultimo, ein Bekannter hat ihn getorquet (kann ich nicht), das sind wohl die Leistungskriterien, die man an solch einen Antrieb im SD stellt.
So, jetzt habe ich es endlich geschafft, die Tabelle hier rein zu stellen. Die Werte mit LS 16x8 folgen im Laufe des Tages.

WEMA LRK35/25-16 (4x 0,56 mm) Controller: Jeti Jes 40-3P
Hier nochmals die Tabelle in übersichtlicherer Form dank Jans Hilfe, vielen Dank.
Code:

U/V I/A M/g n/min M/Nm P in/W Pout Weta
14,00 10,0 155 7248 0,1521 140,00 115,72 0,827
14,00 14,9 251 6943 0,2462 208,60 179,51 0,861
14,03 20,0 350 6697 0,3434 280,60 241,44 0,860
14,00 24,9 446 6387 0,4375 348,60 293,42 0,842
14,00 30,5 558 6098 0,5474 427,00 350,49 0,821
14,02 35,1 651 5877 0,6386 492,10 394,09 0,801
14,02 39,8 735 5670 0,7210 558,00 429,27 0,769

Und hier auch die am Modell gemessenen Werte mit 16x8 Aeronaut Cam Carbon an 42mm Mittelstück, 14x RC 2400 und Hacker-Jeti Jes 70 opto, mit dem der LRK hervorragend läuft.

U I n

16,8 8,5 3990
15,9 17,5 5000
15,2 25,2 5500
14,7 38 6330

Die max Drehzahl war bisher 6550 n/min, leider kann ich I nur aus dem Kopf mit ca. 41A angeben, Standschub ca. 3 Kg.

Gruß Arnim

Motormike:
Kontronik 14 Zellen
http://www.kontronik.com/F500LSDaten.htm
http://www.kontronik.com/F600LSDaten.htm

Jan Schultze-Melling:
Lehner 1930/10 mit Reisenauer Superchief 1 : 6 und 14 Sanyo 2400 von Hopf
Stom und Standschub nach ca 3 min Flug: 42 A, 35 N
Aeronaut Cam Carbon 17 x 9
Regler Micro 1870 von BK Electrinics.
Flugzeiten bis 15 min.Regler und Motor nach mehreren Flügen hintereinander nur handwarm.
Alle Kunstflugfiguren, hoovern, torquen, beschleunigen senkrecht nach oben.

Stefan Plöchinger:
meine ausstattung sieht wie folgt aus:
-motor actro 24-5 mit dreiblatt 17x11 ( mittelstück selbst gemacht und motor etwas erleichtert )
-16 zellen rc 2400
-regler actronik 40-18 mit zusatzkühlkörper
-empf akku li/io mit 1100 mAh ( 30 g)
-4 x hs85 mg servo
-act ds8 empfäner
-grösere räder
-sonst alles standard
-gewicht 2540 gramm
-standschub knapp 4 kg bei ca. 60 A
was mich wundert ist das der antrieb bei einer stromaufnahme von 10A bereits 1,5 kg standschub bringt, das muss ja locker für´s normale rumfligen reichen. ich bin schon sehr gespannt.
Also gestern was der erstflug meiner sd, das ding fliegt einfach geil :) und praktisch lautlos da kein getriebe drinn ist. nur von den flugzeiten bin ich nicht so begeistert wenn ich immer von 12-15 min lese, ich hatte bei 4 flüge immer so um die 7-9min zwar bin ich nicht unbedingt gemütlich rumgeflogen.

Ernst Straka:
Ich komme mit meinem Diablotin (3,1Kg, 18 Zellen, Hacker B50-14S Getriebe 6,7:1) mit 18 x 8 Luftschraube auf ca. 10 Minuten Flugzeit, dabei ist der Vollgasanteil (ca. 55-60A) sehr gering, da er nur immer für einige Sekunden in den Senkrechtpassagen benötigt wird, ansonsten bewegt sich das Gas zwischen Leerlauf und Halbgas.

Alex Huber
Hier meine Daten:
- SD ARF (in guter Hoffnung, dass alles hält; bespannen ist nicht so mein Ding...)
- LRK Torcman 350/28/16 1*1.1 (wurde mir von den Torcman's so ausgerechnet)
- Regler JES70 opto mit verstellbarem Timing
- 14 x GP 3300 Nimh p&m von Hopf
- 4 x Hitec HS225MG
- Empfänger Graupner R700
- 4 x 750 mAh Twicell Stromversorgung

Achim:
Ach ja, beim Antrieb habe ich den Standard verwendet, d.h. Hacker B50-14 + 5,2:1, Schulze 58bo, 17x9 und 14 RC-2400.
Mehr dazu Seite 14; 7.9.02; 9:06

[ 20. August 2002, 17:25: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerd Giese
03.07.2002, 13:52
Original erstellt von Harri:
Hallo,
ich habe den Diablotin fliegen sehen und bin begeistert!
Ich verstehe bei der Elektro-Variante allerdings etwas nicht:

Vorgeschlagen wird der Hacker B50 14S mit Getriebe 5.2:1.
Warum nimmt man nicht den Hacker B50 11S mit Getriebe 6.7:1 ??? :confused:

Die Drehzahlen und der Stromverbrauch wären fast identisch, der Motorwirkungsgrad wäre aber wesentlich besser. Möglicherweise könnte sogar auf den Kühlmantel verzichtet werden.

Was meint Ihr dazu?Ich stehe kurz davor mit ihn zu kaufen!
Mich würde diese Alternative natürlich brennend interessieren! 50/14-5,2:1 oder 50/11-6,7:1

Laut dem Geck'schen Programm vergleichbare Werte
mit 1%ETA-Vorteil für den 50/11-6,7:1.

Kann jemand sich dazu äußern?

Gruß
Gerd

[ 03. Juli 2002, 13:52: Beitrag editiert von: gegie ]

Harri
03.07.2002, 14:20
Das Geck-Programm habe ich noch nicht einmal.

Ich denke dazu:
-- Möglichst wenig Windugen, damit der Innenwiderstand des Motors möglichst niedrig wird. Daraus folgt der bestmögliche Wirkungsgrad und die niedrigste Motorerwärmung. Ebenfalls kann man dann den Motor auch mal mit mehr Zellen und noch höheren Strömen betreiben, wenn einem mal danach ist. :D

Daraus folgt: größtmögliche Untersetzung wählen, das ist dann nunmal der B50 11 S mit 6.7:1

Das einzige, worauf man meiner Meinung nach achten sollte, ist, dass man die maximale Drehzahl nicht überschreitet. Ist meines Wissens nach bei Hacker 60000 U/min. Die werden aber beim 11 S bei weitem mit 14 Zellen und passablen Strömen nicht erreicht.

Unterliege ich einem Denkfehler? Warum wird nicht der 11 S empfohlen? :confused:

(Ich fliege übrigens den B50 9S mit 14 Zellen. Das früher mit 68A und nun mit 95 A.)

Finnz
03.07.2002, 18:02
Hi,
ich habe mir auch schon die Frage nach weniger Wicklungen gestellt und bin zu folgendem Ergebniss gekommen: Bei einem Kunstflieger, der sehr viel mit Teillast betrieben wird, ist der Vollastwirkungsgrad nicht so relevant. Hier ist ein Kompromiss gefragt, der sicherlich auch vom Flugstil des Piloten abhängig ist.
Bei geringerer Wicklungszahl verschiebt man den Bereich des optimalen Wirkungsgrades zu höheren Strömen hin. Wer viel Torquerollen trainiert, ist vielleicht wirklich mit weniger Wicklungen besser bedient, obwohl auch dabei lange nicht der Vollaststrom fliesst, also keine Optimierung auf 70 A, o.ä. nötig ist.

Gruß

Klaus

[ 03. Juli 2002, 18:03: Beitrag editiert von: Finnz ]

Harri
03.07.2002, 19:17
Ist es denn so, dass der Wirkungsgrad eines hochwindigen Motors bei kleinen Strömen oberhalb des Wirkungsgrades eines niedrigwindigen Motors liegt? Wieso soll das so sein?

In jedem Falle ist bei weniger Windungen weniger Draht im Motor und damit der Widerstand kleiner.

Jan
03.07.2002, 23:46
...wie wäre es eigentlich die Stromversorgung zu ändern? Mit kleineren und leichteren Akkus (ich denke an diese sensationellen neuen 1.700er NiMh, die ziemlich hochstromfest sein sollen und sich gut pushen lassen sollen), geringeren Strömen durch Propeller mit gleichem Durchmesser und weniger Steigung (vielleicht 17*7 oder 17*6)?

Ich stelle mir einen Antrieb vor, der - weil er (bei ca. 21 gr. Ersparnis pro Zelle) fast 300 gr. leichter wäre, mit ca. 30 A torquen könnte... Geht da was? (Etwas Reserve zum Retten des Fliegers muss sein)

f3k
04.07.2002, 09:43
Original erstellt von Harri:

Vorgeschlagen wird der Hacker B50 14S mit Getriebe 5.2:1.

Warum nimmt man nicht den Hacker B50 11S mit Getriebe 6.7:1 ??? :confused:
Hi,
folgendes sagt MotoCalc (www.motocalc.com) dazu (14 Zellen RC-2400 und 17x9 Luftschraube):

B50-14S+5.2:
Strom: 61.1A, eta: 85.2%, T_motor: 298°F (148 °C), Schub: 151.7 oz (4300 g) bei 5981 rpm

B50-11S+6.7:
Strom: 64.8A, eta: 88.9%, T_motor: 249°F (120 °C), Schub: 160.9 oz (4561 g)bei 6158 rpm

einfach mal im Flugzeug testen.

Achim

Motormike
04.07.2002, 10:02
...und was sagt der Eta im Bereich in dem meistens geflogen wird? Bei 8min Motorlaufzeit im Schnitt bei 2400er Zellen?

Gerd Giese
04.07.2002, 10:48
Hi Motormike,
ich würde mich freuen wenn Du uns (mir)
eine Alternative eurer Produkte nennen
könntest!

Danke ...
Gerd

Motormike
04.07.2002, 11:19
http://www.kontronik.com/F500LSDaten.htm
http://www.kontronik.com/F600LSDaten.htm

A. Selinka
04.07.2002, 11:55
Hallo Arne,
Du fragst nach einem LRK Antrieb im SD. Ich habe diese Kombination. Hier die Daten, die Gerhard in seine Antriebsliste aufnehmen kann.

Flyware LRK 350/25/16 mit Jeti-Hacker Controller, LS 16x8, Standschub ca. 3Kg, 14xRC2400, in Erprobung 14xSanyo 3000NiMH, Stromversorgung RC: 4x550mAh NiMH (AAA). Gewicht 2300g.
Besonderheiten des SD: Motorhaube, Spinner und Kabinenhaube in Kohle-Kevlar Mischgewebe, Selbstbauräder für Hauptfahrwerk 70mm, Spornrad lenkbar (Selbstbau) funktioniert hervorragend, HLW abnehmbar. Fahrwerk in Kohle-Kevlar im Bau.

Der Motor ist selbst gewickelt und hat mit Jeti bei 14V einen Wirkungsgrad von 86% bei 15-20A, von 10-35A über 80% (kann man noch verbessern). Somit hat dieser Motor genau im Teillastbereich sein größtes Eta, das ergibt Laufzeiten mit RC2400 von 10-13 min. Der Vorteil des Flyware LRK für den Diablotin ist der Direktantrieb mit geringem Gewicht (ca. 225g).
Ich habe keinen Vergleich mit anderen Antrieben, aber der SD steigt senkrecht bis ultimo, ein Bekannter hat ihn getorquet (kann ich nicht), das sind wohl die Leistungskriterien, die man an solch einen Antrieb im SD stellt.

Gruß Arnim

Gerd Giese
04.07.2002, 12:14
@Mike:

... wer lesen kann ist im Vorteil!

-> habs gefunden. :)

Gerd

Jan
04.07.2002, 12:46
...ich freue mich! Endlich wird mal intensiv über Antriebsalternativen diskutiert. Dass das damals kaum passiert ist, war die einzige Schwäche des wirklich grandiosen Threads bei RCO.

Aber meine Idee bleibt trotzdem: Warum nicht auch mal über die Stromversorgung reden, durch kleinere Zellen mal eben mehr als 300 gr. sparen und eine kleinere Luftschraube mit geringerem Stromverbrauch verwenden? Problem: Es ist schon eine prima Sache, wenn man mal eben 1,5 kg. Schubüberschuss hat. Und das fordert halt auch bei kleineren Zellen relativ hohe Ströme... Merke ich immer dann, wenn der Schubüberschuss mir mal fehlt, weil ich im Torquen (bzw. das, was ich derzeit an Torquerei so kann) den Akku geleert habe.... Der SD kann unglaublich gut und sehr gerade rückwärts fliegen :D . Man muss nur rasch genug voll Höhe oder Tiefe geben, damit die Strömung wieder anliegt und man landen kann, sonst gibt es Scherben. :D

Jan
04.07.2002, 12:50
...noch ne Idee. Ihr wisst ja, ich habe es mit der V-Form des SD. Wie wäre es, die Akkus - egal ob kleine oder große - in der Fläche unterzubringen? Dann läge das Gewicht erheblich näher am Schwerpunkt, vielleicht sogar genau im Schwerpunkt und man hätte die Probleme mit dem nicht-neutralen Fliegen, der hässlichen Rollen, der Kippelei im Langsamflug und dem allzu stabilen Rückenflug nicht mehr...

Gerhard_Hanssmann
04.07.2002, 15:06
Hallo Arnim
Da hast Du ja eine gelungene Antriebskombination mit Außenläufermotor und großer Luftschraube und mit geringem SD-Gesamtgewicht vorgestellt.Gratuliere.

Arne
04.07.2002, 18:52
Hallo!

Schon mal danke an Gerhard und Arnim für die vorgestellten Antriebe.

Was mich bei diesem Vergleich interessiert, ist die Frage, ob die Vorteile eines LRK (preislich, Selbstbaumöglichkeit, optimale Kühlung, keine Verschleißteile auße Lagern) mit Einbußen im Gesamtwirkungsgrad des gesamten Antriebes erkauft werden. Im Vergleich zu hochdrehenden Innenläufern mit Getriebe. So wie ich es einschätze und wie es sich hier auch andeutet, nimmt es sich wohl nicht allzuviel. Wichtig in diesem Zusammenhang dürfte der Wikungsgrad der Planetengetriebesein. Hier gehen die Meinungen ja teilweise deutlich auseinander. Wird oft ein Eta von um die 90 % angenommen, spricht z.B. Michael bei seinem im E-Factor eingesetzten Lehner/Reisenauer-Antrieb von 92 % Eta für Regler/Motor/Getriebe. So was läßt sich letztlich ja nur auf einem Drehmomentenprüfstand genau ermitteln.

Gruß Arne

Jan
04.07.2002, 22:22
@Arne,
wir brauchen also jemanden, der das misst! Und am besten nicht jemanden, der den Kram verkauft, sondern - so weit wie irgend möglich - objektiv ist. Das wäre eigentlich eine Sache für eine Fachzeitschrift. Lehner gegen Hacker gegen LRK gegen Reisenauer gegen Maxon gegen Direktantrieb usw. Wir brauchen hier langsam mal jemanden mit der Kompetenz des Herrn Retzbach! Ich werde dem mal ne Mail schicken. Vielleicht hat er ja Lust, sich bei uns zu beteiligen!

A. Selinka
04.07.2002, 23:45
Im aktuellen Aufwind ist ein Artikel über die Flyware LRKs. Hierfür wurden je 2 Statoren je Motorgröße mit sinnvoller niedriger und hoher Windungszahl von Herrn Retzbach vermessen, damit der Leser in einem gewissen Feld je Motorgröße „seinen“ Antrieb finden kann. Leider wurden die Meßtabellen nicht abgedruckt.
Ich weiß nicht, ob es viel Sinn macht, einen LRK gegen einen Getriebemotor zu vergleichen. Die Gefahr eines Apfel-Birnen Vergleichs ist groß. Es interessieren ja nicht nur die el. Werte, sondern auch Gewicht, Preis usw.
Wenn Interesse besteht, kann ich die Meßergebnisse meines im Diablotin verwendeten LRKs (350/25/16/3x0,56) dessen Stator ich für den o.g. Artikel gewickelt habe, ins Forum stellen. Für den SD kommt eigentlich nur dieser Moror in Frage, wnn man einen LRK verwenden möchte.

Gruß Arnim

Jan
05.07.2002, 12:18
@Arnim
...unbedingt... (Interesse meine ich!!) ...

tebi
05.07.2002, 21:27
Hallo Arnim,

nenne mir doch mal bitte unbedingt die Drehzahl und den entsprechenden Strom mit der 16x8 Latte und 14 Zellen Deines Flyware, da ich meinen ähnlich ausgelegten LRK von Torcman ebenfalls im S-Diablotin einsetzen wollte. Habe den Flieger nur leider noch nicht fertig.

Drehzahl und Strom an 12 Zellen würde mich ebenfalls interessieren, falls Du die Zeit dafür hast.

Der Vergleich Flyware u. Torcman wäre auf jeden Fall sehr interessant!

Gerd Giese
06.07.2002, 08:11
Hi,
dann bitte aber mit den gesamten Daten zu den Motoren!
Ich gebe zu, der LRK (350/25/xx) verhindert zur Zeit den Kauf eines 2-Polers mit 4,2:1 von xxx!

Bin mal gespannt!

Gruß ...

[ 06. Juli 2002, 08:12: Beitrag editiert von: gegie ]

A. Selinka
06.07.2002, 13:23
Hallo Gerd, Jan und ULI,

ich liefere Euch die Werte. Ich habe nur ein Problem, Ich fahre morgen in Urlaub und ich hoffe, daß ich noch alles auf die Reihe bekomme - habt Geduld. Die Messungen habe ich nur in 14V. Prop-drehzahl und max. Strom muß ich noch messen, ich habe nur die ungefähren Werte im Kopf.
Welchen Torcman willst Du verwenden, welche Windungszahl und welche Drahtstärke, hast Du Messwerte von diesem Motor? Wenn ja, kannst Du sie auch hier reinsetzen.

Gruß Arnim

Jan
06.07.2002, 13:36
@Gerhard
...hast Du ein Zangen-Amperemeter? Ich würde gerne mal messen, was mein SD zieht. Habe mir heute auch spontan zwei aeronaut Cam Prop Blätter für 18 * 8 gekauft. Möchte gerne mal vergleichen. Habe irgendwo gelesen, dass die weniger STrom bei mehr Standschub ziehen.
Die Messung können wir dann bei Euch in Esslingen auf dem Flugfeld machen.

Gerhard_Hanssmann
06.07.2002, 17:41
Hallo Jan
Zangenampermeter, Drehzahlmesser und Zugmesser bring ich mit.
Wegen Wegbeschreibung und genauem Termin mail ich Dir in der Mitte der Woche.
Ist Samstag 13.7 Vor- u. Nachmittags ok ?
Übrigens, Göppingen, nicht Esslingen.

tebi
06.07.2002, 20:19
Hallo Arnim,

mein Torcman ist ein 350-20-15. Die genauen Meßdaten werde ich noch nachreichen. Ich meine im Kopf zu haben, dass er an 12 Zellen und einer 16x8 6400 U/min bei um die 54 Ampere macht.

Da der Strom schon sehr hoch ist, werde ich ihn wahrscheinlich nicht mit 14 Zellen einsetzen können. Der Schub ist aber so mächtig, dass ich davon ausgehe, dass es reichen wird.

Jan
06.07.2002, 22:25
@Gerhard,
kriegst noch ne Mail,

ansonsten muss ich erst mal berichten:

16 MINUTEN UND 46 SEKUNDEN!!!!

(das war der längste Flug heute mit einer Akku-Ladung (2.400er) - ohne Absteller ist ja schon fast selbstverständlich *stolz* aber mit doch einer ganzen Reihe von Hoover-Manövern und wg. Kippelei in Bodennähe erforderlichen Stromstößen - will sagen: Das geht noch länger, wenn man wollte)

Beim letzten Flug wollte ich den Rekord brechen - aber wg. eines komischen Abstellers (könnte aber auch ein Wackler gewesen sein - mein Ladegerät entlädt die ganze Zeit - schon 60 mAh sind heraus, vielleicht war doch noch genug drin) machte ich mir Sorgen um meinen kleinen Empfänger-Akku (5 Zellen 500er). Deshalb beendete ich den Flugtag vorsichtshalber lieber doch. 5 Akkus leer gemacht, ca. 1 Stunde Netto-Flugzeit, einfach SUPER!! Ich sag' nur: LEHNER

Detlef
07.07.2002, 08:53
hallo jan,

was genau hat denn bei dir nun die verbesserung gebracht , welche teile verwendest du im moment.

gruss:
detlef

A. Selinka
07.07.2002, 10:58
So, jetzt habe ich es endlich geschafft, die Tabelle hier rein zu stellen. Die Werte mit LS 16x8 folgen im Laufe des Tages.
Sieht man jemanden von Euch beim E-Flug Meeting und LRK Treffen in Rothenburg am 27.+28.7.?

Gruß Arnim

WEMA LRK35/25-16 (4x 0,56 mm) Controller: Jeti Jes 40-3P

U/ V I/ A M /g n/min M /Nm P in / W Pout / W eta
14,00 10,0 155 7248 0,1521 140,00 115,72 0,827
14,00 14,9 251 6943 0,2462 208,60 179,51 0,861
14,03 20,0 350 6697 0,3434 280,60 241,44 0,860
14,00 24,9 446 6387 0,4375 348,60 293,42 0,842
14,00 30,5 558 6098 0,5474 427,00 350,49 0,821
14,02 35,1 651 5877 0,6386 492,10 394,09 0,801
14,02 39,8 735 5670 0,7210 558,00 429,27 0,769

nspez = 565/V Io= 1,5A

Jan
07.07.2002, 11:40
@Detlev,
habe einfach - und nach längerem Zögern - auf den Empfängerakku noch eine Zelle draufgesetzt. Dadurch gerät die Spannungsversorgung auch bei großen Ruderausschlägen und entsprechenden Einbrüchen immer noch nicht in den kritischen Bereich unter 4,8 Volt. Ansonsten: Schulze Empfänger (ist bis 9 Volt zugelassen), Lehner Motor (1930/10) und Steller (1870 von Lehner bzw. bk-electronics), Prop 17*9, 14 Zellen von Hopf (nach dem Flug ca. 40 Grad, also wie nach dem Laden). Je 2 Servos HS 225 BB auf Höhe und Quer, ein HS 235 (sehr schnell) auf Seite, Kohle-Aramid-Fahrwerk, Radverkleidung von HKM, fertig. Gewicht ca. 2.5 kg. Müsste mal ganz genau wiegen.

(...gestern bekam ich (bei Windstille) eine erste Anspielung wg. meiner kippeligen Landetechnik zu hören, ("ist schon ganz schön bockig heute, gell?" , die fehlende V-Form halt... - aber vielleicht fliegt Ihr ja alle besser, keine Ahnung :confused: )

A. Selinka
07.07.2002, 13:10
Hier nochmals die Tabelle in übersichtlicherer Form dank Jans Hilfe, vielen Dank.


U/V I/A M/g n/min M/Nm P in/W Pout Weta
14,00 10,0 155 7248 0,1521 140,00 115,72 0,827
14,00 14,9 251 6943 0,2462 208,60 179,51 0,861
14,03 20,0 350 6697 0,3434 280,60 241,44 0,860
14,00 24,9 446 6387 0,4375 348,60 293,42 0,842
14,00 30,5 558 6098 0,5474 427,00 350,49 0,821
14,02 35,1 651 5877 0,6386 492,10 394,09 0,801
14,02 39,8 735 5670 0,7210 558,00 429,27 0,769
Und hier auch die am Modell gemessenen Werte mit 16x8 Aeronaut Cam Carbon an 42mm Mittelstück, 14x RC 2400 und Hacker-Jeti Jes 70 opto, mit dem der LRK hervorragend läuft.

U I n

16,8 8,5 3990
15,9 17,5 5000
15,2 25,2 5500
14,7 38 6330

Die max Drehzahl war bisher 6550 n/min, leider kann ich I nur aus dem Kopf mit ca. 41A angeben, Standschub ca. 3 Kg.

Gruß Arnim

Gunter
07.07.2002, 20:53
Hallo Jan,

versuchs mal mit mehr Expo auf den QR. Eigentlich brauchst Du auch auf dem HR Expo. Wenn Du mal so viele Flüge mit dem Teil wie Frank und ich ( Derzeit ca. 500 ) gemacht hast, kannst Du den SD im Schlaf landen. Er wächst Dir sozusagen ans Herz.

Und wenn dann noch alles optimiert ist (Schwerpunkt usw. ) dann geht das alles noch besser.

Bei uns im Verein fliegt ein Freund von uns einen Madness mit einem Kontronik-Antrieb. Geht ähnlich gut wie unser Hacker.

Gunter

Jan
07.07.2002, 22:44
@Gunter
ich freue mich, hier etwas von Dir zu lesen. Meine erste Idee dazu: Welcome at home!! Schließlich ist die Begeisterung hier auf Deine bzw. Euere Idee zurückzuführen!

Mein ganz persönliches Dankeschön übrigens für den besten Flieger, den ich je hatte! Denn da seid Ihr mit dran schuld!

So, bevor ich hier sentimental wirke oder werde, eine gute Woche allen SD-Anhängern. Ich freue mich schon auf das nächste WE. Und auf meinen SD!

Gunter
08.07.2002, 17:37
Hallo Jan, danke für die Blumen.

Frank ist derzeit in Urlaub. Wenn er zurück ist, werden wir die neuen Sanyo RC4/5 gepushed von Hopf testen. Das Fluggewicht von Frank´s neuem SD liegt nun bei etwa 2,2 kg bei 14 Zellen.
( Entspricht dem Fluggewicht meiner Verbrenner-Version )

Ansonsten, sind wir gerade dabei, noch Strommessungen mit 3-Blattlatten usw. zu machen und werden wohl unseren 2. Teil für die MFI in ca. 14 Tagen abgeben können.

Gruß, Gunter

Gerhard_Hanssmann
09.07.2002, 14:26
Hallo
Greife den Vorschlag von Gunter (ich lerns auch noch !) auf und beschreibe die Einstellungen bei meinem Sender.
1. Hauptflugzustand:
Quer 70% Expo, Seite 0% Expo, Höhe 70% Expo und die Ruderwege wie in der Baubeschreibung.

2. Flugzustand Landen bzw Langsamflug
Quer Dual Rate 60%, Expo 70%
Höhe Dual Rate 60%, Expo 70%
Seite Dual Rate 60%, Expo 0%
Zusatzlich sind in diesem Flugzustand beide Querruder um ca 1 cm nach unten voreingestellt (am Randbogen gemessen) und das Höhenruder leicht auf hoch getrimmt.
Damit gelingen stessfreie Landungen mit weichen Ruderbewegungen.

@Jan
Hab heute schon kräftig den Elefanten trompeten lassen. Schließlich kann ich am Samstag nicht mit Kraft protzen, sondern nur mit Eleganz und perfekt geflogenen Figuren.

@Gunter und Frank
Fliege auch manchmal mit 10 1600er CP. Damit reduziert sich die Startmasse von 2,4 auf ca 2,2 kg. Dies merkt man deutlich in den Flugleistungen und in den Flugeigenschaften. Alles angenehmer.

[ 09. Juli 2002, 20:42: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gunter
09.07.2002, 22:21
Hallo Gerhardm

das sieht vernünftig aus. Unsere Einstellungen weißen ähnliche Werte auf. Nittlerweiule fliege ich sogar ohne Dualrate. Mit der Zeit hat man auch mit riesigen, ja fast 80 Grad großen Ausschlägen genug Gefühl zum Landen ohne Probleme. Übung macht den Meister.

Ansonsten kann ich nur bestätigen, dass man 200 g Gewichtsunterschied in einer Verbesserung der Flugeigenschaften.......
Aber hallo, nicht zu viel verraten. Sonst kauft keiner mehr die MFI mit dem Teil 2. (grins)

Ja,ja, der E-SD. Wenn uns das einer vorhergesagt hätte, dass wir damit so auf Resonanz stoßen, ich hätte es nicht geglaubt. Seit fast einem 3/4 Jahr sind wir fast täglich Fragen zum E-SD am beantworten. So lange es noch nicht in Streß ausartet, machen wir das ja auch gerne.

So, jetzt mal ne Frage an die "Nicht Hacker Flieger": Gibt es denn nun schon welche, die einen LRK fliegen? Elo-Gustl?

Gunter

Jan
10.07.2002, 21:27
@Gunter, Frank
...ich fände es super, wenn Ihr Euere Erfahrungen hier auch gelegentlich oder besser: regelmäßig hier kundtun würdet.

Das Interesse an den LRK-Fachleuten teile ich! RAN AN DIE TASTEN!

Und die anderen Lehner-Flieger auch, und die Flieger mit den anderen Hackermotoren natürlich auch, Torcman gegen Flyware, Schulze gegen Kontronik, auch andere Mütter bzw. Väter haben hübsche Töchter! Her mit den Infos! Und mit den guten Ideen. (Würde mich natürlich auch freuen, wenn so die eine oder andere Idee vertieft und auf den Prüfstand gebracht werden würde, z.B. V-Form, Schwerpunktverlagerung nach unten durch Unterbringung der Zellen in der Flächenwurzel usw).

Gerhard_Hanssmann
13.07.2002, 20:15
In Internetdiskussionsforen tauschen Menschen mit gleichen Interessen Meinungen aus und helfen sich gegenseitig. Wenn sich die Menschen dabei noch persönlich kennenlernen ist das noch viel besser.
So geschehen heute in Göppingen:

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/eeabcacba44c2b472717e4aab677d1fd_2.jpg

v.l: Gerhard, Lukas, Helena mit Papa Jan S-M.
Leider war es ein verregneter Flugtag. Fachsimpeln und eineige Vorführflüge konnten wir trotzdem durchführen.Jans SD gepaart mit seinen Flugkünsten sind schon beeindruckend. Übrigens, Jans SD ist wasserdicht.
Jan und die Kinder konnte sich meinen trompetenden Elefant anhören.Es war fast wie im Zirkus. Ihm und den Kindern hat es trotz des Regens so gefallen,so dass sie wiederkommen werden, auch um Thomas Maiers Spezialleichtmodelle in Aktion zu sehen.

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/600c0b625d6125017ff8707ca22f11f8_2.jpg

War schön, dass Ihr gekommen seid.

[ 13. Juli 2002, 20:21: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Jan
13.07.2002, 23:03
@Gerhard und die anderen aus Wangen:
Ihr seid wirklich sehr nett, Euer Flugplatz ist wundervoll gelegen, aber das mit dem Wetter, müsst Ihr noch üben... :D

Spaß beiseite:
Es hat uns dreien (Pardon: vieren, ich habe den SD vergessen), sehr viel Spaß gemacht. Das Treffen war wirklich eine gute Idee. Das machen wir bestimmt bald mal wieder.
Und der 10-zellige SD von Gerhard fliegt ganz hervorragend! Trotz vergrößerter Spannweite deutlich leichter als meiner. Und mit viel Power nach oben. Gerhard fliegt wundervoll präzise. Seit heute weiß ich: SD kann Kunstflug!!

Gerhards SD ist übrigens ebenfalls wasserdicht.

Noch eine Erkenntnis: Fest steht spätestens seit heute: SD kann schwimmen!!!

PS: Mein SD zieht nach ca. 3 Minuten Flugbetrieb mit dem 14 zelligen Hopf-Akku ca. 42 A mit der Cam PRop 17*9. Schub ca. 35 N. Drehzahl haben wir vergessen zu messen, bzw. es war zu nass... Aber das erklärt die langen Flugzeiten. Mehrmals ca. 12 Minuten heute. Übrigens: Nach zwei Akkus hintereinander und einer Motorhaube ohne jegliche Belüftung an meinem SD ist der Lehner gerade einmal handwarm. Kühler jedenfalls als ein gepushter Hopfakku nach durchschnittlich 8 A Entladung...

[ 13. Juli 2002, 23:18: Beitrag editiert von: Schultze-Melling ]

Gerd Giese
14.07.2002, 07:18
@Hallo Jan:
Ich sammle Infos für meine Entscheidung den neuen (ersten) SD aus zu statten!

Welche Kombination/Typ Lehner-Getriebe-Steller fliegst Du und was wiegt der komplette SD?

Mein Favoriten z.Z. :
Lehner 1930/11 mit SuperChief 4:1 und 16*8 Kontronik SAMBA 36-26 mit 5,2:1 und 16*8,
beide an 14Z/2400 P&M
... ich weiß nur nicht ob der Samba + Beat 55-6-18 schon lieferbar sind
und ob er diesen Belastungen im SD Stand hält?
Danke schon mal
Gerd

[ 14. Juli 2002, 10:15: Beitrag editiert von: gegie ]

Jan
14.07.2002, 22:27
@Gerd,
ich bin - wie sicherlich jeder andere auch - bei der Bewertung des von mir gewählten (bzw. in meinem Fall von Reisenauer empfohlenen) Antriebskonzept sehr wenig objektiv. Ganz einfach, weil ich nicht so viel vergleichen kann.

Mein Lehner hat ordentlich Power, ein kaum zu hörendes Getriebe, geringe Wärmeentwicklung (also geringe Verlustleistung) des Antriebs und des Stellers (auch bei Teillast). Die Standfestigkeit ist sehr gut! Zwei Akkus hintereinander (ca. 25 bis 30 Minuten Gesamtflugzeit und meine Haube hat keine Belüftung) und der Motor ist nicht heiß (gerade mal so wie ein Akku nach dem Laden).
Den Samba kenne ich nicht. Ich weiß nur, dass mein Antrieb zwar teuer ist, aber sehr gut funktioniert. Ich kriege aber keine Prozente, weshalb es mir nicht so wichtig ist, was Du kaufst. Einzige Bitte: Wenn Du etwas Neues ausprobierst, bitte hier berichten.

PS: Ich habe den Lehner 1930/10 und das Super Chief 1:6 Getriebe, außerdem den LMT (bzw. BK-electronics) Steller 1870 (ohne BEC natürlich). Als Prop habe ich bisher nur den aeronaut CamProp 17*9 '' ausprobiert. Hatte zunächst andere Sorgen, und kam nicht zum Auszuprobieren (Absteller!!). Dann - nachdem ich 5 Zellen auf dem Empfänger benutze, hatte ich keine Absteller mehr und war so begeistert vom Fliegen, dass ich auch keinen Bedarf hatte. Habe jetzt doch mal eine 18*8 von aeronaut ausprobiert - leider hatte ich nicht darauf geachtet, dass es sich auch um eine CamProp handelt. Es war nämlich keine. Der Effekt war seltsam: Trotz sorgfältigen Wuchtens Vibrationen, Resonanzeffekte, wenig Leistung. Das war nichts. Ich habe sofort zurück gewechselt. Jetzt tut er wieder, mein SD. WErde wohl doch noch mal die 18*8 CamProp probieren, irgendwann. Bei 13 Minuten Flugzeit trotz immer wieder Hooverns und Torquens (bzw. Torque-Versuchen) und einmal sogar fast 17 Minuten Bodenakrobatik ist der Wirkungsgrad schon fast optimal. Ich komme nur zu selten zum Fliegen. Deshalb dauern irgendwelche Tests bei mir sehr lange.

Ach so, Gewicht: ca. 2500 gr. Vielleicht sogar etwas weniger. Muss demnächst mal seriös wiegen. Werde berichten.

[ 14. Juli 2002, 22:31: Beitrag editiert von: Schultze-Melling ]

Gerd Giese
15.07.2002, 08:23
Danke Jan,

hab mir alles mal ausgedruckt und dann komplett durchgelesen!

-> Einige Fragen wären dann von mir überflüssig
gewesen! ;)

Gruß
Gerd

[ 15. Juli 2002, 10:26: Beitrag editiert von: gegie ]

Ralf P
15.07.2002, 10:55
@jan
Deine flugzeiten v. 12 - 15 Minuten erscheinen mir sehr hoch. Ich nehme an das Du diese Zeiten nur erreichst bei "piper" mäßigem Rundflug ?!

Jan
15.07.2002, 13:14
@Ralf
das mit der Flugzeit ist - natürlich - immer relativ, nämlich abhängig vom Flugstil. Bei dem Flug, bei dem ich fast 17 Minuten unterwegs war, habe ich nach ungefähr 10 Minuten tatsächlich langsam getan und auf definierte Fluglagen geachtet, aber nur, weil ich Sorge hatte, dass die Spannung plötzlich weg sein könnte. Habe nämlich mal bei einem Torque-Versuch erlebt, was passiert, wenn die Spannung zusammenbricht. Es ging recht rasch absolut senkrecht rückwärts in Richtung Boden, brrrr, das hat zu Adrenalin geführt :D
Flugzeiten von mehr als 12 Minuten habe ich mehrmals bei Gerhard auf dem Platz gezeigt, und da habe ich schon ziemlich viel Blödsinn gemacht und viel mehr Strom gegeben, als ich hätte geben müssen. Ich glaube nicht, dass jemand auf die Idee käme, dass ich Strom sparen wollte. Gleichzeitig fliege ich auch mal ganz gerne langsam in Bodennähe rum. Dabei hänge ich aber stark am Prop und probiere mich im Hoovern. Bei Wackeleien wird dann auch ordentlich Strom gegeben, udn der Antrieb reißt den Flieger wieder in Sicherheit. Kostet alles Strom. Aber vielleicht äußerst sich mal Gerhard (der - zugegeben - mehr Loops macht als ich :D ).

Ich habe es noch nicht probiert, aber wahrscheinlich wären im Piper-Style 20 Minuten oder mehr drin. Käme auf den - allerdings ziemlich langweiligen - Versuch an. Weiß auch nicht, ob ich das durchhalte. Ich komme so selten zum Fliegen, das ist eigentlich fast zu schade.... Wenn Du magst, komm' doch bei mir in Fellbach bzw. Rommelshausen mal vorbei. Ich führe meinen SD gerne mal vor. Das gilt natürlich auch für andere!

Gerhard_Hanssmann
15.07.2002, 18:05
Hallo
Ralph, ich kann die Angaben von Jan zu Strom, Standschub, Flugzeiten, definierten und undefinierten Fluglagen,Temperaturverhalten von Motor, Regler und Akku nur bestätigen.
Müsste ich nochmals einen Antrieb aussuchen, würde ich in der Reihenfolge auswählen:
1. LRK (leichter Aussenläufer ohne Getriebe, Preis)
2. Lehner mit Reisenauergetriebe(segmentierte Magnete, hoher Wirkungsgrad, leicht, kein Kühlkörper)
3.Actro 24- ...(hervorragend, nur 350 g ?!)

Jan
15.07.2002, 23:22
...noch einen Effekt des Besuches bei Gerhard und seinen "wilden" (will sagen Vereins-ungebundenen) Fliegern: Man müsste doch mal die 4/5 Sub C und dann gleich 16 Stück ausprobieren. Von der Länge bzw. der Masse her wäre man immer noch deutlich leichter, wg. der hohen Spannung her hätte man mehr Vollast-Reserve für kritische Situationen, außerdem könnte man weiter drosseln, da ja mehr Spannung vorhanden ist und daher die Leistung auch bei weniger A stimmt. Muss mal bei Hopf vorbeischauen (anrufen bringt's ja nicht so... - oder was habt Ihr für Erfahrungen mit Hopf??).

Vielleicht müsste man, damit die Ströme nicht zu hoch werden, den Prop wechseln. Habt Ihr Vorschläge?

@Gerhard
habe mein Höhenruder wieder heile, ein paar Schlitze mit dem Skalpell und ein paar Tropfen Sekundenkleber hinein und das wars. Hält sicherlich wieder. Und wenn nicht: Ich gehe fast jede Wette mit, dass SD notfalls auch nur mit einem Höhenruder fliegt!

Andreas Maier
16.07.2002, 16:05
jan,
um das einschneiden der folie zu ersparen,
nehme ich ne kl. spritze mit kleiner! nadel
und dann mit mehreren einstichen-beidseitig
reparieren.----!langsamer secunde,-
(styro,...)oder verdünnten weisleim.
immer so viel daß zum schluß etwas klebstoff
bei den ersten einstichen wieder raus kommt.
mfg.: andreas

Jan
16.07.2002, 17:49
@Andreas
guter Tipp...
Das Höhenleitwerk beim SD ist - wie bei so ziemlich jedem FunFlyer den ich kenne - ziemlich labbrig. Die Reparatur mit Holzleim aus der Spritze halte ich für besser als die von mir gewählte Technik mit Sek-Kleber, da mehr Flexibilität erhalten bleibt. Bekanntlich muss etwas nachgeben, damit es nicht bricht... Bei dem Plexiglas-Zeuch, das vom Sek.-Kleber erzeugt wird, ist in Verbindung mit Balsaholz nicht mehr besonders viel Flexibilität gegeben. Was hilft mir eine Rep., wenn es dann direkt daneben wieder bricht?
Was solls: Ich glaube weiterhin, dass mein SD auch nur mit einem Höhenruder fliegt, wahrscheinlich kann der sogar ganz alleine fliegen, ohne dass ich ihm dabei helfe :D

Gerhard_Hanssmann
16.07.2002, 18:30
Hallo Jan
Bei RCN lernt man nie aus.Hab grad gelernt, dass man "labbrig " so schreibt wie es da steht.
Beim nächsten Meeting simulieren wir bei meinem SD den Ausfall eines Höhenruders.Geht ganz einfach über einen Schalter, da meine 2 Höhenruderservos über 2 Empfängerausgänge gesteuert werden. Bei der Gelegenheit können wir uns auch gleich ansehen, wie gegenläufige Höhenruder undefinierte Fluglagen erzeugt. (das Wort gefällt mir).Das machen wir aber nur ganz kurz.

Andreas Maier
16.07.2002, 19:25
was heißt labbrig?
mein höhenruder ist mit 2mm kohlestab + kugelköpfen abgespannt!da "schlabbert" nix!
seit neustem gibts holzsecunde.
andreas

[ 16. Juli 2002, 19:30: Beitrag editiert von: elo-gustel ]

Gerhard_Hanssmann
16.07.2002, 20:04
Hallo gustel, beschreib mal Dein SD.

Andreas Maier
17.07.2002, 16:13
mein sd:
alles standart,querruderservos hab ich liegend
in je einen servodeckel montiert.+kabelkanäle
-maxihalme.
höhe+seite wie bei frank+gunter
abspannung:ausen am höhenruderendleiste je einen
6kannt eingefeilt(für den 6kannt des kugelkopfes)
zusätzlich1mm sperrholz eingelassen um den kugelk.
mit einer 3mm schraube anzuziehen.
---abspannung/2mm kohle/verbleibt bei demontiertem
höhenruder an diesem.
als pilot:eine sau von uli stein!kommt gut
motor:LRK eigenbau-345-25-14 (2x0,8/0,85)
regler:jeti-master von hacker
muß aber noch ein paar teile bügeln+ls kaufen.
und wenn er dann nicht min 2,5kg hat,dann kommt blei rein!!!!!!!!!
dann gehts zu gunni + frank mit zellt+klaustaler!
mfg.:andreas

Jan
17.07.2002, 17:40
@Andreas
Ihr macht ein Treffen? Macht Ihr auch Fotos von Eurem Treffen? Und auch mal ein paar Bilderchen von Deinem LRK. Und so bald Du messen kannst: Ein paar Werte!

Carthago
18.07.2002, 04:34
Hallo Andreas,

lange nichts mehr von Euch gehört !

Eure SD's fliegen immer noch nicht ???

Was ist übrigens " holzsecunde? "

[ 18. Juli 2002, 04:34: Beitrag editiert von: Frank Zickwolf ]

f3k
18.07.2002, 09:06
moin, moin,

so, nach den diversen Threads und Homepages zu diesem Thema und dem MFI-Artikel, habe ich mich dann auch dazu entschlossen einen E-SD zu bauen, allerdings irgendwie anders als alles bisherige...

Vom HLG/F3K-Fliegen ist mir die Gewichtsminimierung wohl bekannt: man muss wirklich an jeder Ecke ein bisschen sparen, damit es sich hinterher in der Summe bemerkbar macht.

Schon einen überschlagsmäßige Berechnung bei den "Festkomponenten" ergab ein Einsparungspotential von ca. 220 g gegenüber den Gewichten in der MFI:
CfK/AfK-Fahrwerk, CfK-Kabinenhaube, CfK-Motorhaube, Schulze alpha 8 Empfänger, 4 Volz Mico-Maxx-X, Empfänger Akku (2 Tadiran mit 780 mAh).

Also fing ich an. Zu Beginn wurde der Akku zusammengelötet, die Einzelzellen wogen 829 g, komplett einsatzbereit wiegt das Ding genausoviel. Wie das ? Die zwei Schrumpfschläuche pro Zelle entfernt und später die zwei Stangen mit Goldfix umklebt (kein weiterer Schrumpfschlauch !)
Das Ziel waren also 1370 g für das flugfertige Modell ohne Akku...

Naja, um's kurz zu machen: ich habe mein Ziel nicht ganz erreicht :D , es sind schlussendlich genau 1297 g geworden. Somit liegt das Abfluggewicht bei sensationellen 2124 g.
Ach ja, beim Antrieb habe ich den Standard verwendet, d.h. Hacker B50-14 + 5,2:1, Schulze 58bo, 17x9 und 14 RC-2400. Es wurde also nicht mit leichten RC 4/5 Zellen geschummelt :D .
Motor und Regler konnte ich günstig (-100 € gegenüber Höllein-Preis) als unbenutzte Ware bei EBAY ersteigern, daher gab's hier keine Experiemente...

Zum Schluß vielleicht noch ein paar Details:
- Achsen am Hauptfahrwerk aus 4 mm Carbonrohr: wiegt nichts im Vergleich zu 2 Metallschrauben und Muttern (-10g)
- Heckfahrwerk aus 2 mm Kohlestab: dieser geht diagonal durch den Rumpf und ist mit einem CfK-Roving oben gelagert, wiegt sogut wie nichts (ca. -10g)
- Mittelrippe in der Fläche entfernt: dieses 10 mm Balsateil hat absolut keine Funktion, also raus damit (-10g)
- Rump nachbehandelt: alle Holzteile (insb. den Rumpfrücken) abgeschliffen und in den Rumpfboden am Heckausleger große Löcher geschnitten (ca. -10g)
- Motorspant: bis auf einen Rand von ca. 1 cm ausgesägt.
- Befestigung der Motorhaube: ca. 8 mm über den Rumpf geschoben und mit Tesafilm festgeklebt. Zur Sicherheit noch 4 kleine Servobefestigungsschrauben seitlich eingesetzt. (der Motor ist natürlich an der Motorhaube befestigt)
- komplett mit Oralight bespannt (ca. -50 g geschätzt). Die Bespannung am Flügel wiegt 52 g, Leitwerke und Rumpf 36 g.
- Rumpf/Flächendeckel neu gebaut: bespannt wiegt diese (funktionslose) Dinge nur 10 g
- dünne (0,14 qmm), verdrillte Kabel
- Minimierung von Steckern und Lötstellen: an jedes Servo wurde direkt ein langes Kabel gelötet. Als Empfängerstecker verwendet ich schon seit Jahren einfache Mehrfach-Goldkontakte aus dem Elektronikbedarf. Die haben den gleichen Abstand wie Grp-Stecker, können aber direkt verlötet werden. Es gibt auch keine Extra-Stecker für die QR-Servo's, die kommen direkt an den Empfänger.
- kein Rahmen für die Kabinenhaube: sie hat ca. 3-5 mm Übermass und wird einfach mit Tesafilm befestigt.
- Ruderhebel aus 3 mm Messingrohr
- Anlenkung dagegen aus 1.5 mm Stahldraht, jedoch ganz ohne Löthülse und Quickling, einfach passend umgebogen und fixiert.
- als Mittelstück habe ich die 68 mm Klemmversion von Helmut Meyer verwendet. Den großen 60 mm Spinner habe ich wieder demontiert, da er 11 g wiegt ...

Wenn man doch schummeln wollte, und RC 4/5 Zellen verwendet (-213g), könnte man bei Weglasen des Empfängergehäuses (-5g) ganz knapp an die 1900g Marke herankommen...

Tja, soweit zum Bau. Zum Fliegen kann ich leider noch nichts sagen, da der Flieger seit 4 Tagen fertig rumsteht, und auf passendes Wetter wartet.
Aber angesichts der niedrigen Flächenbelastung und des extremen Fluggewichts mache ich mir wenig Sorgen.

Noch etwas zum Thema Festigkeit und Gewicht: Je leichter ein Flieger ist, desto weniger stabil muss er sein, daher sollte man an den nicht-strukturellen Teilen einsparen, um die strukturellen Teile zu entlasten. Nichtsdestotrotz habe ich alle Klebestellen kontrolliert und größtenteils mit Sekundenkleber nachgeklebt.

bis dann,
Achim

Jan
18.07.2002, 13:14
@Achim
...gratuliere, das ist eine reife Leistung. Falls ich meinen SD kaputt machen sollte, würde ich nun auch eine unbespannte Version nehmen und versuchen, alles nachzumachen. Die eine oder andere Idee werde ich vielleicht jetzt schon "stehlen" :) . Die Idee mit dem Kohlestab als Sporn z.B. Ich werde jetzt auch die Ferrit-Ringe rausschmeißen, wiegen zusammen ca. 15 bis 20 gr. Solche Maßnahmen wie den Schrumpfschlauch vom Akku zu entfernen, auf die muss man erst mal kommen. Klar, was nichts wiegt, muss nicht bewegt werden, belastet nicht. 300 gr. Gewichtsersparnis machen bei 8 G (realistische Schätzung bei einer gerissenen Rolle) halt 2,4 Kilo aus, die der Flieger weniger aushalten muss. Bei fast 500 gr. .... Ich bin wirklich beeindruckt.

PS: Bist Du sicher, dass die Motorhaube hält?

Andreas Maier
18.07.2002, 16:14
@-frank:holzsecunde= von der fa.aero-bond,
*spezial balsa* verschluß + aufkleber der 20gr.flasche sind gelb!
bestell nr.:40013
wer fleißig lernt + arbeitet
=kommt nicht zum basteln
(wobei ich zwei bauen muß!)
mfg.:andreas

f3k
19.07.2002, 08:30
@Jan:
also das Befestigen der Motorhaube mit Tesafilm sollte sicher ausreichen. Es sind ca. 25cm 15mm breites Tesafilm, und gerade in dieser Belastungsrichtung hält Tesafilm ja eine Menge aus (so werden z.B. auch die Motorköpfe bei F5D (Togoloschi) befestigt. Außerdem habe ich ja noch 4 kleine Servoschräubchen eingesetzt.

bis dann,
Achim

Gerhard_Hanssmann
19.07.2002, 09:30
@ Achim
Vielen Dank für die vielen Jdeen, die Abflugmasse zu reduzieren.Hab alles abgespeichert und werds bei Bedarf umsetzen. Wünsche Dir einen erfolgreichen Erstflug.
Bei der Masse ist der SD lammfromm !
Nun ist bei mir der Wunsch entstanden, meinen SD auch abzuspecken. Mit dem Motor fang ich an s.u.

@Andreas
Auch Dir wünsche ich mit dem LRK betriebenen SD einen erfolgreichen Erstflug.

@LRK-Spezialisten
Bin gerade am Grübeln, ob ich meinen Actro 24 - 4 gegen einen Torcman LRK 350 - 20- 14 W wegen der deutlich geringeren Masse auswechseln soll. Bei der mit CFK verstärkten Motorhaube und der 3 mm GFK- Motorträgerplatte sehe ich incl. leichterem Motor Einsparpotenzial von fast 200 g. Eine neue Motorhaube hab ich schon bestellt.

Daten Actro 24 - 4: 10 Zellen, Dreiblatt 17 x 9 Aeronaut cam carbon,
52 A, 4350 U/min.
Hat der LRK mit der Dreiblattluftschraube ähnliche Daten ? http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/108b7a5804639323675596b7d0132a2b_2.jpg

[ 19. Juli 2002, 12:49: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Carthago
19.07.2002, 10:02
Hallo Achim,
gratuliere zu dem hervorragenden Gewicht deines SD. Sind sicherlich gute Tips dabei. Ich fliege meinen zur Zeit mit 2180g, allerdings mit den 4/5 Zellen. Ich verstehe allerdings nicht, was das mit " Schummeln " zu tun hat ;)
Berichte mal nach deinem Erstflug !
Ich würde die Motorhaube nicht mit Tesa festkleben, ich glaube nicht, daß das hält.
Ich hab da schon meine einschlägigen Erfahrungen gemacht !

Gerd Giese
19.07.2002, 10:58
@Gerhard:

Kennst Du diese Daten?
LRK350/25/12,5 (http://www.flyware.de/download/350-25-12W5.pdf)
... und:
Torcman350/20/14/2*0,85 (http://www.torcman.de/eco/Pruefstand.html)

Bezüglich des Eta's (http://www.rc-network.de/cgi-bin/ubb/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic;f=12;t=000092) ist es da interessant zu lesen.
Gruß
Gerd

[ 19. Juli 2002, 11:11: Beitrag editiert von: gegie ]

Gerhard_Hanssmann
19.07.2002, 12:21
Hallo Gerd
Du kommst ja noch zum Schreiben, dann kann es mit dem Hochwasser nicht ganz so schlimm gewesen sein !?

Der TM 350 - 20-14 W hat nach dem Diagrammen bei ca 200 W Eingangsleistung sein Wirkungsgradmaximum. Das ist der Bereich, den ich am meisten nutze. Bei 500 W ist der Wirkungsgrad nicht mehr so toll, in dem Bereich flieg ich auch nur Sekunden.
Bei 10 V ( 1 Zelle; 1 V) hat der Motor mit der Aeronaut cam carbon Zweiblatt eine Stromaufnahme von 43 A. Bei Dreiblatt wird die Stromaufnahme bei knapp über 50 A liegen.
Der Motor entspricht doch meinen Wünschen ?
2 x 0,85 heißt 2 mal mit 0,85 mm^2 gewickelt ?
Warum 2 mal und nicht einmal ?
Gibt es den TM 350-20-14W 2x0,85 als Fertigmotor ?

Der Flyware LRK 350/25-12,5 ist zu scharf.
Erfüllt der FW LRK 350/25 (13,5 od. 14,5) meine Anforderungen ? Daten dazu hab ich keine gefunden.

Wie ist der Vergleich Torcman gegen Flyware ?

Stefan Plöchinger
19.07.2002, 13:04
hallo zusammen

ich bin neu hier und verfolge gespannt alle berichte über die sd und möchte mir jetzt auch eine aufbauen. da ich noch einen motor actro 24-5 nebst regler da habe möchte ich ihn gerne verwenden. jetzt meine frage: wird die sd mit 2600 gramm zu schwer oder hält sie das noch ohne weiteres aus ? ich möchte den motor nämlich mit 16 zellen und 17x11 camcarbon dreiblatt einsetzen, die dreht der motor bei 55 A mit ca. 4700 u/min. ich weis leider nicht wie viel schub das ist, aber sicherlich eine menge. alternativ könnte ich auf 14 zellen runter gehen aber ob´s dann noch vernünftig zu hovern reicht ???

gruß stefan

Gerhard_Hanssmann
19.07.2002, 13:27
Hallo Stefan
Herzlich willkommen hier.
16V x 55 A = 880W das reicht zum alles machen und zwar lange. Ich würd mit der Leistung nicht so hoch gehen. Machs mit 14 Zellen, das ist leichter und mit 14 V x (geschätzt 45 A) = 630 W kommst Du nicht so schnell an die statischen Grenzen des Modells.
Mit der 18,5 x 12 von Aeronaut könntest Du den Strom bei 14 Zellen wieder hochfahren, aber das ist unnötig.
Mit 800W schätze ich den Standschub auf über 40 N.
Im Baumarkt kannst Du billig eine Zugwaage kaufen.
Prinzip: Federkraftmesser.
Der Diablotin wird mestens mit 200 - 300 W geflogen.

Stefan Plöchinger
19.07.2002, 13:55
hallo

@gerhard: danke für die info, ich glaube ich probier mal beide versionen.

@alle: kann mir irgendjemand ausrechnen was die 17x11 dreiblatt bei 4600 u/min ungefähr für einen standschub bringt ?

danke stefan

Gerhard_Hanssmann
19.07.2002, 15:05
Hallo Stefan
Hab versucht den Zusammenhang: Steigung, Durchmesser,Drehzahl,Standschub herzuleiten.
Bin auf folgendes gekommen:
Standschub ist proportional zu
Durchmesser^2 * Steigung^2 * Drehzahl^2.
Hab aber in Erinnerung, dass da irgendwo ^3 stehen muß(bei Drehzahl ?) und ich find den Fehler und meine Literatur dazu nicht. Bitte weiterhelfen.

Mit meinen Daten: 17 x9 Dreiblatt, 4300 U/min, 27N gelingt ein Überschlag:

Du hast ca 20% mehr Steigung >> * 1,2
und 10% mehr Drehzahl >> * 1,1
Steigung ist gleich >> *1
Damit ergibt sich für dich ca:
27N * 1,2^2 *1,1^2 = 47 N

Ein hoch 3 ergibt natürlich noch mehr Standschub.
Mit 47 N Standschub geht es senkrecht mit Beschleunigung bis zur Sichtgrenze.

Beim Senkrechtstart aus der Hand hast Du eine Beschleunigung von ca
a = (47N-26N)/2,6 kg = 8 m/s^2

[ 19. Juli 2002, 15:08: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Andreas Maier
19.07.2002, 15:45
@-gerhard:wenn du 14 zellen nimmst,
solltest du den 28mm langen LRK nehmen!
dieser hat wesentlich mehr drehmoment,
wie sein kleiner bruder. ca 1/3
was sich auch bei den mechanischen
"walkkräften" im stahlring bemerkbar macht.
(die magneten könnten sich losarbeiten)
-----der motor wiegt ca 220gr.-----
mfg.:andreas

Stefan Plöchinger
19.07.2002, 19:43
hallo gerhard

ich habe mal versucht provesorisch den schub zu messen und bin auf ca. 3,6kg gekommen das ist zwar nicht sehr genau aber immerhin ein richtwert. wieviel schubüberschuss brauche ich denn zum hovern, mit einiger reserve wenn der flieger 2600 gramm hat ?

gruß stefan

Jan
19.07.2002, 20:30
...1 kg Schubüberschuss ist bei ca. 2,5 kg mehr als ausreichend... irgendwann geht es auch gar nicht mehr um den Max-Schub, sondern nur noch um den Teillast-Wirkungsgrad. Hoovern findet (bei mir und bei 2,5 kg) statt bei ca. 1/3 Strom, Torquen bei ca. 1/2 Strom. Die Überschuss-Power brauchst Du nur um den Flieger bei Steuerfehlern retten zu können. Das geringe Fluggewicht ist vielleicht ganz schön zum Landen. Ich kann aus eigener Erfahrung leider nicht beurteilen, ob 2,5 kg. oder 2,3 kg. so einen großen Unterschied ausmachen, bin aber etwas skeptisch. Beim Hoovern ist die Strömung doch eh abgerissen. Da spielt doch das Gewicht kaum noch eine Rolle, oder? Ich lasse mich gerne eines anderen belehren. Es käme auf einen Vergleich an.

Gerhard_Hanssmann
19.07.2002, 21:33
@Andreas, brauche LRK Auslegung wie oben beschrieben für 10 Zellen.Ich fliege prinzipiell nur mit 10 Zellen.

@Jan, beim Torquen und Hoovern spielt die Masse insofern eine Rolle, als höhere Masse einfach höheren Strom benötigt. Bei ca 20 % mehr Standschub als Gewichtskraft geht torquen problemlos.Mehr Stom, mehr Standschub.

@Stefan, die 36 N Standschub bei 16 Zellen (?) scheinen mir etwas wenig. Eine einfache Methode den Standschub zu messen ist folgende: Motor in Modell mit Fahrwerk einbauen, Federkraftmesser (Baumarkt) am Rumpfende befestigen und messen.

Gerd Giese
20.07.2002, 10:52
Hi Gerhard,
"Überschwemmung" - hör blos auf! Das waren
unruhige Tage! Glück gehabt, ca. 2L vom Kellerboden gefeudelt! Freunde von mir hatten da weniger Glück. Frust, steig bald auf Boote um, wenn das so weiter geht! Unser Platz ist "Landunter" :( Da schwimmen Enten z.Z.!!!

Kontaktiere diesbezüglich des FW-Motors mal den Herrn hier.
-> >> Wfly << (http://www.rc-network.de/cgi-bin/ubb/ultimatebb.cgi?ubb=get_profile;u=00001027)
Er wird Auskunft geben können.

Gruß
gerd

[ 20. Juli 2002, 10:57: Beitrag editiert von: gegie ]

Gerhard_Hanssmann
20.07.2002, 11:48
Hallo Gerd
Danke fur den Link.
Hoffe, dass sich die Hochwasserlage entschärft und sich schönes Wetter einstellt.
Gruß Gerhard

Jan
20.07.2002, 11:56
...allen SD-Fliegern (und allen anderen Fliegern natürlich auch!!) einen schönen Sommer! Wg. beruflicher und privater Urlaubsvorbereitung werde ich in den nächsten Tagen wahrscheinlich kaum dazu kommen, meine Post abzuholen oder gar zu schreiben. Danach werde ich (ohne flieger :( ) in den Urlaub gehen. Hiermit will ich mich bis Mitte/Ende August verabschieden. Gute Flüge allen und Holm- und Rippenbruch.

(PS: Was ich richtig klasse an diesem Thread finde ist gar nicht so sehr, die Aufmerksamkeit und die Beteiligung. Es ist die gute Stimmung und der freundliche Umgang der User miteinander! Da besteht eine gewisse Kontinuität zu dem legendären SD-Beitrag bei RCO. Leider waren manche Foren-Beiträge bei RCO früher nicht so angenehm. Deshalb: Weiter so!)

Gerhard hatte die Idee, dass man nächstes Frühjahr/nächsten Sommer mal ein SD-Treffen veranstalten könnte. Vielleicht mit kleinen Wettbewerbseinlagen à la Limbofliegen, Styro-Stangen umschmeißen, Ziellandewettbewerb (Flugzeugträgerlandung) und so weiter. Hauptsache gute Stimmung, einem Grill, ein paar Kisten Bier und hoch-kapazitiven 12-Volt-Akkus in der Nähe. Vielleicht stößt das ja auf Interesse. Ideen sind allzeit willkommen!

Gerd Giese
20.07.2002, 14:42
@Jan:


(PS: Was ich richtig klasse an diesem Thread finde ... ist die gute Stimmung und der freundliche Umgang der User miteinander! ... Deshalb: Weiter so!)
SD'lers und Zukünfte sind alles nette Leute!!!
Oder kennst Du etwa auch andere? :) ;)
Gruß
Gerd

Ernst Straka
24.07.2002, 08:27
Hallo,

ich verfolge auch seit längerem diesen interessanten Beitrag. Jetzt habe ich da ein paar Fragen:

1.) Vom Hacker B50-14S 5,2:1 ausgehend, ihr sprecht da von einem Zug mit der 17x9 LS von 3 oder mehr Kg, laut Geck'schem Programm kommen da mit 14 Zellen "nur" knapp 2,2Kg heraus ? Wie berechne ich das richtig ?

2.) Ich habe auch einen Diablotin (155cm), der ist allerdings mit euren "Leichtgewichten" nicht zu vergleichen (3,1Kg, 18 Zellen RC2400, B50-14S-6,7:1, LS 18x8). Er geht zwar auch spielend senkrecht, aber vielleicht habe ich da auch mit einer 3-Blatt LS eine noch bessere Leistung (man kann ja nie genug davon haben !) ?
http://www.awebs.at/straka/images/diablotin.jpg

3.) Ist es nicht so, dass der Zug, zumindest bei geringer Fluggeschwindigkeit (Hoovern) beträchtlich steigt, wenn die Steigung der LS geringer und der Durchmesser grösser ist ? Wäre da nicht z.B. eine 17x6 3-Blatt Luftschraube (Menz) sehr gut geeignet ?

@Stefan: Ich habe auch noch einen Actro 24-5 übrig und überlege, diesen mal im Diablotin zu probieren, berichte bitte über deine Erfahrungen.

Und das neueste ist dann der Kabriolin von MB Bichler, da könnten dann viele Erfahrungen einfliessen:
http://www.awebs.at/straka/images/kabriolin.jpg

Viele Grüsse
Ernst

Gerhard_Hanssmann
24.07.2002, 17:44
Hallo Ernst
Schön, dass Du hier aktiv vorbeischaust.

zu1. Der Hacker hat mit 14 Zellen weit über 30 N Standschub. Meine mich an 37 N zu erinnern.

zu2. 3,1 kg ist auch mit 18 Zellen ganz schön viel.
Gut, dass Du die Vorteile von Dreiblattluftschrauben erkannt hast. Unsere Messungen auf S.5 30.5. 22:10 zeigen die Standschubvorteile von Dreiblatt gegenüber Zeiblatt eindrucksvoll

zu3.Größerer Durchmesser und kleinere Steigung erzeugen mehr Standschub. Aber Standschub ist nicht alles, Du willst ja auch noch vorwärts kommen.
Mit der 17 x 6 (7 od 8) Dreiblatt dürfte die Stromaufnahme ähnlich der 18 x 8 Zweiblatt sein.Probiers mal.
Klappluftschrauben sind für das Material schonender.

Hab actro 24-4 mit 10 Zellen im Einsatz und bin bis auf die Masse sehr zufrieden.

Der SD fliegt mit geringer werdender Masse immer gutmütiger. Dies ist vor allem beim Landen von großem Vorteil. Das Modell läßt sich durch die niedrige Geschwindigkeit direkt vor den Füßen landen. Ich versuche meinen SD durch einen leichteren Motor abzuspecken. Schon jetzt merke ich, wie sich die Flugeigenschaften positiv verändern , wenn ich von 10 Zellen 2400 auf 1600 wechsle (fast 200g).
Power kann man bei hoher Masse mit viel Zellen immer erreichen, aber gutmütige Langsamflugeigenschaften gehen dadurch verloren.

Gunter
24.07.2002, 20:41
Hallo Gerhard,

3,7 kg Schub sind etwas übertrieben, denke ich. Ich habe mit dem Ur-SD und 2,5 kg Fluggewicht ( siehe MFI 2/2002) eine Mini-Elli mit 500g senkrecht geschleppt, d. h., ich hatte dann etwas mehr als 3 kg Schub, denke ich. Oder?

Und: Was ist denn das für ein neue von Bichler? Kabrioboltin???

Kenne ich noch nicht. Was ist der Unterscheid zum SD?

Gunter

Gerhard_Hanssmann
24.07.2002, 21:27
Hallo Gunter
Der Standschub kann bei guter Auslegung der Komponenten folgendermaßen überschlagen werden:
Bei Dir: Eingangsleistung 14 V * ca 50 A = 700 W

Zahlenwert der Eingangsleistung in Watt durch 20 teilen , ergigt den Standschub in Newton.
700:20 = 35
Standschub ca 35N
Diese Standschubabschätzung stimmt bei vielen meiner Antriebe mit den Messversuchen überein.

Ich bin mir sicher, dass Du mehr als 30 N Standschub hast.

Ernst Straka
25.07.2002, 07:18
Hallo Gerhard,

vielen Dank für die Hinweise, ich werde da in nächster Zeit einiges ausprobieren.

Was aber die Langsamflugeigenschaften meines Diablotins mit 3,1Kg betrifft:
Da bin ich selbst erstaunt, wenn ich ihn in der Luft langsam überziehe, bleibt er fast stehen, um dann in einem Winkel von etwa 40 Grad wie ein Fallschirm herunterzusinken, ohne jegliche Tendenz des Ausbrechens. Ein Landeanflug kann ohne weiteres so erfolgen, dass das Modell mit stehendem Motor aufsetzt und dann nur mehr 3-4m weit rollt.

Übrigens: Ein ganz hervorragends CfK-Fahrwerk habe ich von Lorenz bekommen, es wiegt nur 38g und ist sehr stabil.

Der Kabriolin ist etwas kleiner als der SD (140cm Spw.) und ausserordentlich sauber gebaut (so was habe ich noch nie gesehen). Er wird in Deutschland von MB Bichler vertrieben, der Hersteller ist http://www.topmodelcz.com .

Grüsse
Ernst

Ernst Straka
25.07.2002, 07:33
Nochmal @Gerhard: Die Standschubvergleiche sind sehr interessant ! Beachtenswert ist allerdings auch, dass die 17x11 2BL gegenüber der 18x11 2BL keinen Vorteil zu bringen scheint. Das kann jedoch nur dadurch begründet sein, dass die relativ grosse Steigung von 11 im Stand nicht richtig messbar ist und der Vorteil des grösseren Durchmessers in Verbindung mit dieser Steigung erst ab einer bestimmten Fluggeschwindigkeit eintritt.

Und noch eine Frage: Sind die 3000er H oder HV ? Ich habe nämlich einige Sanyo RC-3000H Zellen bekommen, weiss aber nicht, ob die zu gebrauchen sind (max. Lade/Entladestrom).

Grüsse
Ernst

[ 25. Juli 2002, 07:37: Beitrag editiert von: Ernst Straka ]

Gerhard_Hanssmann
25.07.2002, 08:36
Hallo Ernst

Bei den Langsamflugeigenschaften meine ich nicht die Hooverflugeigenschaften. Die Langsamflugeigenschaften ohne Strömungsabriss ( nur leicht angestellt) sind bei geringerer Masse angenehmer. Da machen 200 g schon einiges aus.

Das CFK Fahrwerk von Lorenz ist bestimmt im allgemeinen Interesse. Kannst Du die Bezugsadresse angeben und www falls vorhanden.

Wenn Dein Kabriolin fertig ist, würde ich mich über ein paar Bilder mit Beschreibung freuen.

Die 17x11 und 18x11 cam carbon von Aeronaut sind von der Stromaufnahme und der Drehzahl fast identisch. Das liegt an der schlankeren Blattform der 18x11 gegenüber der 17x11. Ich würde die 18x11 bevorzugen, sie ist zahmer als die 17x11.

Zu den neuen HV 3000 kann ich nichts sagen. Die 2400er Sanyo sind sehr robust im Nehmen und das brauche ich.

[ 25. Juli 2002, 09:01: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Ernst Straka
25.07.2002, 12:10
Hallo,

excellente sehr leichte CfK-Fahrwerke gibt's bei Lorenz unter http://home.t-online.de/home/modelltechnik-lorenz/zubeh2.htm#gfkfahrwerke

Das kleinste ist das für uns interessante,
CFK-D: Kohle-Fahrwerk in Sichtkohle (glatte Oberfläche), bis 4.2 kg Fluggewicht, Br. 350 x Hö. 135 x Auflage 80 mm, Gewicht 39 g, Preis 35.--

Ist zwar nicht gerade billig, jedoch von ganz hervorragender Qualität. Die Auflagebreite beträgt etwa 25mm.

Grüsse
Ernst

Gerhard_Hanssmann
25.07.2002, 13:14
Hallo Ernst
Das Fahrwerk ist interessant. 17" -Luftschrauben bei 70 mm Raddurchmesser ist mit genügend Bodenfreiheit machbar.

Wie siehts bei dir mit 18" - Luftschraube aus?
Raddurchmesser?

Gerhard_Hanssmann
25.07.2002, 13:21
Jan, gib doch bitte auch die Daten und die Bezugsadresse von deinem Fahrwerk bekannt.

Ernst Straka
25.07.2002, 14:56
Hallo Gerhard,

ich verwende 100mm Räder, da geht sich's mit der 18 Zoll Menz gerade noch aus.

Beim Kabriolin hab ich das Gewicht hochgerechnet, auch da werde ich auf etwa 2,25 Kg kommen (mit 12 Zellen).

Grüsse
Ernst

Gerhard_Hanssmann
25.07.2002, 15:57
Hallo Ernst
100er Räder sind ganz schön heftig. Für die Latte brauchst Du wegen des Fahrwerks diese Größe. Aber die Masse...
Probier mal die 17 x 9 cam Carbon Aeronaut mit Dreiblattmittelstück und 70 mm Räder. Da sparste ne Menge an Masse.
Der Kabriolin mit 2,3 kg und 12 Zellen macht bestimmt Laune. Welchen Motor nimmst Du dafür?

Ernst Straka
26.07.2002, 06:47
Hallo Gerhard,

die 100mm Räder sind LiteFlite Räder und relativ leicht (35g), ausserdem kann man dann auch noch bei etwas höherem Gras starten und landen. Der Gewichtsunterschied zu 70mm Rädern ist dann pro Rad nur 15g.
Eine 17x6 3-Blatt LS werde ich demnächst ausprobieren.

Im Kabriolin plane ich einen HP 220/20/A3 P4 5:1 zu verwenden, der wiegt nur etwa 220g, meine einzige Befürchtung ist, dass er im Dauerbetrieb relativ warm wird, aber der Kühlkörper vom Hacker müsste auch da drauf passen.

Eine Alternative wäre noch ein HP 370/30/A2 (340g), den habe ich günstig gebraucht erstanden, und müsste ein gewaltiges Drehmoment haben, allerdings würde bei 12 Zellen eine 20 Zoll Latte zu gross für dieses Modell.

Aber jetzt muss ich ihn erst mal bauen ....

Grüsse
Ernst

Gerhard_Hanssmann
26.07.2002, 17:01
Hallo Ernst
Probier auch 17 X 8 3BL, wenn Du vorher 18 x 8 2BL verwendet hast. Welche 3BL ?

@ Alle
Zu meiner Gewichtsreduktion:

Hab eine neue Motorhaube von Bichler erhalten (40 g, 15 Euro, in gelb die letzte war weiß).
Ein hilfsbereiter Torcmanspezialist hat mir den
LRK 350-20-14W für 10 Zellen und Dreiblatt 17x9 als Ersatz für den etwas schweren Actro 24-4 empfohlen.
Durch Motorhaubenwechsel und Motorwechsel strebe ich eine Masseersparnis von ca 200 g an.

Das von Ernst vorgestellte Fahrwerk ohne Radschuhe bringt nochmals ca 100 g Ersparnis.

Mit 10 Zellen 4/5 blau 1600 sind nochmals ca 200 g eingespart.

So hoffe ich von 2,4 kg auf unter 2 kg Masse zu kommen. Bei diesem SD handelt es sich um einen Spannweitenvergrößerten 175 cm).
(Andreas würde Zeppelinflieger sagen :) )

Andreas Maier
26.07.2002, 18:11
hey gerhard,
bei der flächenbelastung,könntest du es ja mal auf einem sportplatz wagen.-oder sogar in einer halle!! ;)
-benötigst du durch das langsamere fliegen dann
auch etwas größere ausschläge?-das ist bei den styro scheiben so ein effekt langsam/viel ausschlag---schnell/wenig.
mfg.:andreas

Gerhard_Hanssmann
26.07.2002, 22:00
Hallo Andreas
Mein SD ist kein Slow-Flyer, obwohl er in einem Zirkuszelt auftreten könnte, er trompetet nämlich wie ein Elefant. Höhenruder >> Trompeten.
Die Ausschläge bei mir sind:
Seite 13; 9.7.02; 14:26
Langsam fliegen, große Ausschläge, da hast Du recht.
Vielleicht kann ich Dir das auch mal vorführen.

Übrigens, meine Frau hat zum Geburtstag eine neue Digitalkamera(Olympus C-4040 Zoom) bekommen (ein Schelm wer sich anderes dabei denkt). Damit kann man Bildsequenzen mit ca 1 s Zeitabstand machen und sogar filmen. Damit kann ich Dir z.B mal zeigen, wie eine Leichtbau - >>Sukhoi<< (http://www.rc-network.de/cgi-bin/ubb/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic;f=2;t=000037) fliegt. Wenn Du das einmal gesehen hast, gehst Du mit Blei, Klebstoff, Holz, Motorenwahl und Folie anders um !
Übrigens, die fliegt auch bei Wind.

Gerd, ahnst Du Schlimmes !

AndyMb
28.07.2002, 21:59
Hmmm.... 2kg ?!

Ein klasiker:

Diablotin "normal" ...
Hacker B50-13S + 6,7:1
14x 3000HV
16x10 APC-E
2980g

...
http://www.unlimited-rc.com/diablo/1diablo3.jpg

Grüße, Andrej
Slowenien

Stefan Plöchinger
29.07.2002, 11:09
hallo

ich habe meine sd heute fertig gestellt, der erstflug wird heute abend erfolgen, ich hoffe das alles klappt.

meine ausstattung sieht wie folgt aus:

-motor actro 24-5 mit dreiblatt 17x11 ( mittelstück selbst gemacht und motor etwas erleichtert )
-16 zellen rc 2400
-regler actronik 40-18 mit zusatzkühlkörper
-empf akku li/io mit 1100 mAh ( 30 g)
-4 x hs85 mg servo
-act ds8 empfäner
-grösere räder
-sonst alles standard
-gewicht 2540 gramm
-standschub knapp 4 kg bei ca. 60 A

was mich wundert ist das der antrieb bei einer stromaufnahme von 10A bereits 1,5 kg standschub bringt, das muss ja locker für´s normale rumfligen reichen. ich bin schon sehr gespannt

gruß stefan

Gerhard_Hanssmann
29.07.2002, 13:26
Hallo Stefan
Zum Erstflug drücke ich Dir die Daumen.
Mit der Power macht das Fliegen Spaß. 40 N Standschub ist toll und mit 10 A immer noch 15 N, das verspricht lange Flugzeiten. Du wirst bestimmt ganz begeistert sein.

Hallo Andy
Warum hast Du keinen Super Diablotin, sondern den "normalen" ?

AndyMb
29.07.2002, 23:19
Gerhard:
Ich hab ihn für 100eur gebraucht gekriegt. Es wäre mir lieber ob es ein SD wäre, aber.... ist schon ok, fliegt sowieso perfekt für einstieg im E3D.
Jetzt suche ich ein neuer "zuhause" für einen BL480-33 mit getriebe 4.4:1 und das Modell sollte naturlich gross und leicht sein.
Hab ihn in einem Wipa Firecat probiert, aber mit 10 1250er (und 12.25x3.75 APC) Zellen war er zu schwer, aber ging senchrecht und hoovern war kein problem... irgenjemand eine idee für was leichteres und mehr als 90cm spannweite ?!

grüsse, Andrej aus Slowenien

Stefan Plöchinger
30.07.2002, 07:38
hallo

also gestern was der erstflug meiner sd, das ding fliegt einfach geil :) und praktisch lautlos da kein getriebe drinn ist. nur von den flugzeiten bin ich nicht so begeistert wenn ich immer von 12-15 min lese, ich hatte bei 4 flüge immer so um die 7-9min zwar bin ich nicht unbedingt gemütlich rumgeflogen aber ich denke auf 15 min würde ich nie kommen. mit welchem flugstiel schaft ihr das ?

gruß stefan

Ernst Straka
30.07.2002, 08:16
Hallo Stefan, gratuliere !

Ich komme mit meinem Diablotin (3,1Kg, 18 Zellen, B50-14S 6,7:1) auf ca. 10 Minuten Flugzeit, dabei ist der Vollgasanteil (ca. 55-60A) sehr gering, da er nur immer für einige Sekunden in den Senkrechtpassagen benötigt wird, ansonsten bewegt sich das Gas zwischen Leerlauf und Halbgas.

Das edle leise Flüstern des Actro-Antriebs kenne ich von meiner Cessna 188 (20 Zellen, 24-5) und von meiner Miss Circus Circus (32 Zellen, 40-5), ist einfach toll.

Grüsse
Ernst

http://www.awebs.at/straka

Gerhard_Hanssmann
30.07.2002, 22:13
Hallo Stefan, Ernst
Freut mich, dass der Erstflug so gut geklappt hat.
Habe euer Antriebskonzept auf Seite 11 mit aufgenommen.
Antreibe ohne Motorprüfstand oder ohne Flugvorführungen zu vergleichen ist nicht möglich.
So geht z.B. Torquen mehr auf die Laufzeit, als Kunstflugfiguren zu fliegen. Laufzeitvergleiche haben nur dann einen Sinn, wenn sie unter objektiven Bedingungen stattfinden.

@alle
Teilt mir eure Antriebsauslegung mit, damit ich die Zusammenstellung auf Seite 11 ergänzen kann. Dort stehen schon viele unterschiedliche Motorauslegungen.

Habe für meinen neuen LRK die Motorhaube schon geharzt. Neu 20 g, nach Harzen (GFK Motorspant und Kohlerowing bei den Schrauben zum Rumpf) 36 g.
Gegen Ende der Woche kommt der Motor.....

Recycler
31.07.2002, 04:18
Hallo Leute!

Nachdem ich schon seit seligen RCO-Zeiten den SD in all seinen Variationen verfolge, und jetzt bald ein halbes Jahr mit dem Zusammentragen meiner Komponenten verbracht habe, begann ich heute mit dem Bau meines SD.

Hier meine Daten:

- SD ARF (in guter Hoffnung, dass alles hält; bespannen ist nicht so mein Ding...)
- LRK Torcman 350/28/16 1*1.1 (wurde mir von den Torcman's so ausgerechnet)
- Regler JES70 opto mit verstellbarem Timing
- 14 x GP 3300 Nimh p&m von Hopf
- 4 x Hitec HS225MG
- Empfänger Graupner R700
- 4 x 750 mAh Twicell Stromversorgung

Ich denke das sollte eine gute Kombination ergeben.

Zu Beginn des Bau stellen sich mir allerdings einige Detailfragen. Ich hab hier mal was von einer Baubeschreibung gelesen. Liegt die euren Baukästen bei? Ich hab nur einen Plan für Verbrennerversion, einen für Elektro und eine Teileliste in tschechisch. :rolleyes:

Ich hoffe ich darf mich hier wieder melden, wenn ich konkrete Frage zum Bau habe.

Besten Dank an alle

Alex Huber

PS: Wenn sich jemand noch für Teile des originalen RCO-Threads interessiert, ich habe den ganz gespeichert ;) .

[ 31. Juli 2002, 04:21: Beitrag editiert von: Recycler ]

Motormike
31.07.2002, 07:19
Fliegt eigentlich jemand von euch "Gerissene" mit dem SD? Ich traue der Flaeche nicht. Um wieviel schwerer iist die Standard Flaeche?

Gerhard_Hanssmann
31.07.2002, 09:03
Hallo Alex
Bei mir lag bei: Bauskizze Din A-3, Stückliste auf tschechisch, keine Bauanleitung. Viel Erfolg beim Bauen.

Hallo Stefan
Du bist einer der wenigen, die trotz kräftiger Motorisierung kleine Servos einsetzen( 4 x HS 85MG).
Berichte bitte über deine Servoerfahrung.
Bei mir sind auch 2 x C 368 Quer, 2 x C 341 Höhe und 1 x C 3341 Seite zur vollsten Zufriedenheit im Einsatz. Meiner Meinung nach ist diese 19 g Größe völlig ausreichend. Auf Höhe der Sicherheit wegen 2 Servos über 2 Empfängerausgänge einsetzen.

Das HS 85 MG ist vom Preis-Leistungs-Verhältnis eines der besten 19 g Servos.

[ 31. Juli 2002, 09:05: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]