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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tiger Moth von Höllein



Gerhard_Hanssmann
12.04.2002, 11:47
>>Hier<< (http://www.rc-network.de/magazin/artikel_02/art_02-0005/art_02-0005-00.html) ist der Magazinbeitrag zur Tiger Moth.

Bau - ,Auslegungs- und Flugerfahrungen des
Elektroflugmodells Tiger Moth von Höllein.

Baue gerade diesen niedlichen Doppeldecker.Meine
Änderungen am Rumpf:Beladung des Akkus von vorne durch die Motorhaube (10 er Stange inline 500er).
So ist Akku weiter vorne.

Motorträger für Hacker B20 - 18L angepaßt.

Wie siehts bei euch mit dem Schwerpunkt aus?
Kann man den ohne Probleme einhalten ?

Jürgen, hast Du Probleme mit dem Schwerpunkt bei
der 280 er Motorisierung mit 7 kleinen Zellen?
Flugeigenschaften ? Ist Querruder auch an der oberen Fläche von Vorteil ?

[ 15. Februar 2004, 18:00: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Jürgen Heilig
12.04.2002, 14:57
10/500? Willst du mit dem Teil Torquen? ;)

Ich habe die Tiger Moth im Airmix-Video gesehen - die reinste Rennsemmel - kein Vergleich mit meiner sehr realistisch fliegenden DH 82.

Keine Schwerpunktprobleme (könnte den Akku sogar noch weiter nach vorne schieben). Allerdings habe ich die Rumpfseitenwände bzw. den Boden gelocht und der Rumpfrücken besteht aus leichtem 1mm Balsa. Leitwerke sind natürlich auch gut verschliffen (aber ohne zusätzliche Aussparungen). :) Jürgen

P.S.: Ich würde die Querruder beim nächsten Mal zumindest mechanisch differenzieren.

Gerhard_Hanssmann
20.04.2002, 21:45
Der Rumpfrohbau ist fast fertig.
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/d2f6c5356b65e1824fa90a9c11a9c200_2.jpg
GFK Motorträger (6 g) für Hacker B 20 - 18 L mit 1:4

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/dfecd437b267fdaea345362750ef36e4_2.jpg
Beladung des Akkus von vorne.

Gerhard_Hanssmann
01.05.2002, 11:08
Der Rumpfrohbau ist fertig: http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/a317b621cf03908440b6997ffa96b6cd_2.jpg
245 g mit Motor wie auf dem Bild
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/28803f3e80d07442a6c3690c7f71d650_2.jpg
Aufgebaute Leitwerke, Rundungen zum Teil
mit 1,5 mm Balsa laminiert.
Gewichtsersparnis gegenüber den massiven
Leitwerken ca 6 g.
Verbindungsbügel als V - Bügel mit Harz und
Gewebe gesichert.
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/e5a3c15d9e001f41c5009025e31aa3c2_2.jpg
Motorbefestigung, obere Flächenaufnahme
und Fahrwerk mit 63 mm Speichenrädern von
PAF

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/5f51772db5b38bc8e4f898f6c49a0da4_2.jpg
Rumpfboden nicht eingebaut, der Rumpf ist
so schon viel zu stabil.

[ 02. Mai 2002, 20:02: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

etspace
01.05.2002, 15:30
[ 29. Mai 2002, 18:36: Beitrag editiert von: etspace ]

Schmidie
01.05.2002, 17:26
hübsche bilder gerhard :) und hübscher flieger :D
sag mal was sind das denn für räder die du da drauf hast? grösse, gewicht, bezugsquelle? :D

Gerhard_Hanssmann
01.05.2002, 17:40
Hallo zusammen,
hört man gerne.
Diese Leichtspeichenräder gibt es bei PAF.Farben rot,gelb,blau,orange,grau,verchromt.63 mm, 43mm.
Sehr gute Qualität.Aeronaut hat sie auch im Programm.
Stück hat Masse von 4 g, kostet 3 E, 2 brauchste = 1 Paar.
Leichträder (http://www.paf-flugmodelle.de/)

http://www.paf-flugmodelle.de/Bilder/Webbilder/Leichtraeder.jpg

[ 25. Mai 2002, 15:53: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
06.05.2002, 17:59
Hallo
Werde nun mit dem Bau der Tragflächen beginnen.In die
untere Tragfläche werde ich für jede Querruder ein Servo (9 g) einsetzen.
Ist es notwendig , die obere Tragfläche auch mit Querrudern zu versehen ?
Wie ist die Steuerbarkeit um die Längsachse mit Querrudern nur in der unteren Fläche ?

Jürgen Heilig
06.05.2002, 19:44
Für vorbildgetreues Fliegen reichen die unteren Querruder völlig aus. Eine Differenzierung ist jedoch m.E. sinnvoll. :) Jürgen

Gerhard_Hanssmann
24.05.2002, 22:12
Hallo
Nun ist die obere Tragfläche im Rohbau fertig. http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/fb62d2e8181ee4b829f0a63611c3559c_2.jpg

Masse 46 g

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/a1f9f01783741ec969f5d4286705b25a_2.jpg

Der Hauptholm 4 x 10 mm in der Mitte der Rippe ist statisch nicht optimal. Der Hauptholm wurde daher oben und unten mit 1,5 mm CFK Stäben verstärkt.
Mehrgewicht dadurch 5 g.

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/c49cab213503bb431bbca7eefb5b73ec_2.jpg

Hier sind die CFK Stäbe nochmal deutlich zu erkennen. Die Fläche ist so wesentlich stabiler.

Bald gehts mit der unteren Fläche weiter.

Jürgen Heilig
24.05.2002, 23:22
Wozu? Nur unnötiges Gewicht! :) Jürgen

Gerhard_Hanssmann
24.05.2002, 23:50
Hallo Jürgen
Die Fläche ist mir für den Hacker B 20 - 18 L zu schlapprig. Die 10 g für die Kohlestäbe bei beiden Flächen hab ich durch leichte Leitwerke und den weggelassenen Rumpfhinterboden schon eingespart. Der Motor ist auch einige zig Gramm leichter als der Speed 400 mit Getriebe.

Jürgen Heilig
24.05.2002, 23:51
Die Bespannung bringt die Festigkeit. ;) Jürgen

Gerhard_Hanssmann
24.05.2002, 23:57
Jürgen, die hab ich noch nicht drauf. Damit wirds dann bombenfest.

Gerhard_Hanssmann
25.05.2002, 09:54
Hallo zusammen
Die vier Hauptholme und Nasenleisten sind von unterschiedlicher Qualität.Die leichten und weniger stabilen habe ich für die obere Fläche gewählt, weil diese Fläche kein Querruder hat. Da der Hauptholm nur in der Mittte der Rippe ist, ergibt sich keine große Biegefestigkeit der Fläche. Die 1,5 mm CFK Hauptholmverstärkung gibt mir die Gewissheit, dass das Teil in der Luft nicht zerbröselt. "Combat Vorfälle" sind nicht vorgesehen.Wegen der 2 x 5 g Massenzuwachs(obere - u. untere Fläche) hab ich schon ein bisschen gesündigt.

Von der Stabilität her ist die Konstruktion unausgewogen. Der Rumpf ist wie ein Baseballschläger, die Fläche ist schlapprig.Nach dem Bespannen ist sie bestimmt stabiler, aber die Fläche soll nicht nur durch Folie zusammenhalten.
Im Rumpf sind die 4 Balsabrocken R 22 (Rumpfseitenwandverstärkung) und Reglerabdeckung R51 aus Sperrholz unnötig. Der Rumpfhinterteil mit den Leitwerken braucht auch nicht so massiv aufgebaut zu sein. An manchen Stellen ist die Rumpfseitenwand aus 3 x 1,5 mm Balsa aufgebaut.
Hier hab ich ohne wesentliche Stabilitätseinbuße Material gespart und bei der Fläche am Hauptholm sinnvollerweise verstärkt.
Eine V-Form Angabe wäre nicht schlecht, denn die Aussparungen in den Rippen für die Flächenverbinder sind so eng, dass sie vergrößert werden müssen und sehr leicht ist etwas zuviel ausgespart.
Eine Nasenleiste war krumm wie eine Banane.Das Seitenruder ist verzogen und damit unbrauchbar.Es wurde aus Leisten deutlich leichter nachgebaut.Im Bausatz ist ein Rippensatz zuviel dabei. Ich könnte also einen Dreidecker bauen.Aber besser zuviel als zu wenig.
Insgesamt ist die Holzqualität und die Beschaffenheit der Bauteile ordentlich. Bei einem Preis von knapp über 100 Euro könnte der Baukasten auch mit Rädern und einer Pilotenfigur ausgestattet sein.

Nun gehts mit der unteren Fläche weiter. Auch hier werde ich sündigen. Zwei 9 g Servos für die Querruder, Kabel dazu, 2 CFK Holmverstärkungen,
selbststeckende Steckverbindung zwischen Fläche und Rumpf...Mal schauen.

[ 25. Mai 2002, 11:15: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Jürgen Heilig
25.05.2002, 10:26
Hi Gerhard,

Tipp: Gerade solche Teile wie Holme, Nasen-und Endleisten wiege ich vorher, paare sie nach Gewicht und wenn wirklich mal ein ganz schweres Teil dabei ist wird es durch ein leichteres ersetzt. Die Holzauswahl bei meiner TM war auch nicht perfekt. :) Jürgen

Jürgen Heilig
25.05.2002, 12:16
Gerhard, du kennst doch sicher den Spruch "Was sich biegt das bricht nicht". Wir hatten schon Indoor Combat "Vorfälle", da war die Kohlestabverstärkung gebrochen und das Depron noch fast heile. ;) Jürgen

Gerhard_Hanssmann
27.05.2002, 08:59
Hallo
Nun ist die untere Tragfläche mit Querruder fertig.Masse mit Kabel ohne Servos 65 g
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/2012dac4006fb16daea8e508116a5947_2.jpg

Die Querruder werden mit 2 Servos angesteuert.Dies erhöht die Einstellmöglichkeiten und die Sicherheit.Der Massenzuwachs dadurch liegt bei ca 20 g. Auch hier wurden 1,5 mm CFK-Stäbe zur Unterstützung des Hauptholms eingebaut. Die Servokabel sind von Nessel (verdrillt, extra dünn und leicht). http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/f4a3f94ceb5a9f42f0daf9c3986d0a48_2.jpg
Servos MS-X2 9 g.
Die Servos halten ohne zusätzliche Hilfsmittel in der Klemmpassung.
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/3c63b026351a4fbed9fe32c22bb05330_2.jpg

Die Endleiste der Fläche und die Anfangsleiste des Querruders müssen für die Beweglichkeit v-förmig verschliffen werden. http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/ba4efb64f15cb7c61c92f8ce70a07788_2.jpg

Hier sind nochmals die CFK-Stäbe zu erkennen.

Im Rumpf ist die selbststeckende Verbindung für die Querruderservos eingebaut.Wiegt auch ein paar Gramm.Aber so wird das Einstecken der Querruderservos nicht vergessen. Es sollen schon Modelle deswegen abgestürtzt sein.
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/d301e5b12f419887e0f3dce46ec6b07a_2.jpg

Das kleine Loch im Rumpf ist für die Infodiode des kleinen Schulze Elektroflugempfängers(Störimpulszählung). Durch das große Loch wird das Reglerkabel geführt.
Es folgen bald Bilder vom zusammengebauten Rohbaumodell.

[ 27. Mai 2002, 09:08: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
28.05.2002, 18:46
Hallo
Hier nun noch ein paar Bilder der zusammengebauten Tiger Moth.
Die Rohbaumasse bertägt 387 g mit Motor, ohne Elektronik.
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/659977f4aa7c06e0605823bb873aeb8b_2.jpg

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/7d46cc74d97899282e352a3dde8c8dba_2.jpg

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/48499613db657811daf093b2d25672af_2.jpg

Mit diesen Innereien und der Oralightbespannung sollte die Startmasse unter 700 g bleiben.

Motor: Hacker B20 - 18 L mit 4:1 Getriebe
Regler: Schulze future 25 be
Luftschraube: APC 9 x 4,7" Slow Fly
Akku: 10 Zellen Sanyo 500 AR oder 600 AE
Empfänger: Schulze Elektroflugempfänger alpha 835 s
Servos: 4 x MS X2 oder vergleichbare C - 261
Leichträder 63 mm (PAF oder Aeronaut)
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/d823fd7e98fae22b31551187bef57e38_2.jpg

Fazit: Den Rohbau zusammen zu bauen, macht jedem Holzwurm spaß. Die Kosnstruktion ist durchdacht, relativ leicht und scalegerecht.
Die Bauanleitung ist durch die vielen Skizzen klar und übersichtlich.Die Fertigstellung der Einzelkomponenten gelingt bei bauanleitungsgemäßem vorgehen ohne Probleme. Im Bauplan sollten Schwerpunkt und V - Form eingezeichnet sein.

Ein gelungenes Rohbaumodell.Es geht bald weiter.

[ 07. Juni 2002, 17:43: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
07.06.2002, 14:49
Hallo
Die Tiger Moth wurde mit Oracover light scale weiß (35 g/m^2) bespannt. Die Folie ist sehr leicht und gut zu verarbeiten. Auf der Rückseite ist die Folie alubedampft,deswegen ist sie hochdeckend. Wegen der Alubeschichtung muß die Antenne auf kürzestem Weg aus dem Rumpf geführt werden. Am besten ist eine Schleppantenne, dann wird die Antenne auch nicht vom Rumpf vor den elektomagnetischen Wellen "abgeschattet".

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/5dec022d8690ac2981b45813532e06ae_2.jpg

Flugfertig ausgerüstet beträgt die Rumpfmasse mit 10 Sanyo 500er Zellen 577 g. Das Fertigmodell sollte mit einer Abflugmasse von 730 g zu schaffen sein.

Die Endmontage beim Rumpf:
Der Motor liegt auf dem GFK_Motorträger und ist mit 2 Schrauben und einem Kabelbinder gesichert.
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/adbc6687071d1b3c33fc11bac51c83d9_2.jpg

Der Regler ist mit Holzstücken eingeklemmt und durch eine Schraube gesichert. Der Akku wird durch einen 1,5 mm Kohlestift am Vorrutschen gesichert.
Die Beladung des Akkus erfolgt bequem von vorne durch die Motorhaube.

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/053936e0c1897af10818477bde55f72f_2.jpg

Die Servos können von oben geschraubt werden.Hier wird der Rumpf mit 2 Balsabrettchen abgedeckt, die durch die Pilotenfigur und eine Schraube gehalten werden. Für die 0,5 mm dicken Stahlschubstangen müssen die Servohebel ein Loch mit 0,5 mm Durchmesser erhalten. Ein angespitztes 0,5 mm Drahtstück reicht als Bohrer. So ist die Anlenkung am Servohebel spielfrei.
Das Sichtfenster für die Kontrollleuchtdiode des Schulzeempängers und der Reglerkabeleinlaß sind in den Rumpfdeckel eingearbeitet.
Die Messingstäbe der oberen Flächenhalterung wurden an den Enden etwas flach geklopft, damit sie in den Messingröhrchen am Rumpf und in der Fläche klemmen.

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/21c35fcc382498e9c6314bc718612672_2.jpg

Die Bowdenzugröhrchen sollten bis ca 1,5 cm vor die Ruderhörner reichen und am Rumpf befestigt werden.
Die Anlenkung ist absolut spielfrei und kraftschlüssig.

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/3bed4204cd2d4cd4a2a97ccb85d9cb7a_2.jpg
Hier ist der Platz für den Empfänger.

[ 07. Juni 2002, 17:48: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Stefan H
10.06.2002, 13:52
Hallo Gerhard,

ich habe mir lange überlegt, ob ich hierzu überhaupt Stellung nehmen soll oder ob ich einfach abwarten soll, bis sich dieser Threat totgelaufen hat ...

Es entsteht aber mehr und mehr der Eindruck, als ob unsere TIGER MOTH ohne die von Dir beschriebenen Änderungen nicht fliegbar bzw. haltbar wäre.

Deshalb hier meine Meinung zu o.a. Punkten:
WARUM muss ich ein Modell, das bei mir (absolut Serie)mit dem vorgeschlagenen Antrieb (8x500AR, Speed 400/6V, 2,33:1 untersetzt) gras-startfähig ist (mit 51er Rädern), eine Flugzeit von 7-10 Minuten (bei realistischer Fluggeschwindigkeit) ermöglicht und - wenn's wirklich sein muss - auch Turns und Loops problemlos übersteht, überhaupt irgendwie modifizieren??? Was versprichst Du Dir davon?

Meine (nochmals: OHNE irgendwelche Verschlimmbesserungen oder sonstigen Schnickschnack!) eigene Tiger Moth ist jetzt (bei häufigem Gebrauch) schon 3 Jahre alt geworden und immer noch ohne Festigkeitsprobleme oder Reparaturen.

Zum Holm: Viele hundert Tiger Moth wurden bereits verkauft und geflogen. Uns ist keine in der Luft zerbrochene bekannt. Warum soll eine Fläche Ihre Festigkeit nicht erst durch die Bespannung bekommen? Alles andere ist hoffnungslos überdimensioniert!

2 Querruderservos: Wenn Du meinst ... bringen wird's ausser Gewicht gar nichts. Wozu also einbauen?

"... bei dem Preis sollten Pilotenpuppe und Räder dabeisein". WOZU??? Du hättest (warum auch immer) doch die riesigen 64er verwendet und die (dann beiligenden) 51er in die Kruschtkiste gepackt. Ein hässlicher Pilot (gibt's auch andere?) wird auf keinen Fall jemals einen Höllein-Kit verschandeln, weil die Hälfte aller Käufer das Ding sowieso in die Tonne treten würde. Warum also den Kasten mit Unnötigem verteuern? Im Preis kann sowas nämlich nicht enthalten sein, denn wir lassen in Deutschland fertigen (und nicht in Russland, China, Vietnam oder sonstwo). Und glaube mir bitte: 105.00 Euro ist ein so "saudummer" Preis, dass wir, wenn es irgendwie gegangen wäre, viel lieber 99.00 EURO genommen hätten. Aber das ist einfach nicht drin.

Zur V-Form: Werde ich beim Hersteller anregen.
Zum Schwerpunkt: Bauanleitung Seite 9: " Der Schwerpunkt befindet sich 70mm hinter der Nasenleiste des oberen Flächenmittelstücks". Muss der wirklich noch im Plan sein?

Unterschiedliche Holzqualität: Sollte sich natürlich in Grenzen halten. Ansonsten: Siehe Jürgen Heilig's Kommentar. Rippensatz zuviel: Asche auf mein Haupt, bzw. das des Herstellers.

Nichtsdestotrotz: Dein Erstflug sollte ja kurz bevorstehen. Ich wünsche Dir genausoviele genussvolle und entspannende Flüge (ca. 120+
), wie ich mit meiner TM in den letzten 3 Jahren hatte. Meine wiegt übrigens flugfertig genau 653g!
Mit dem Standard-Antrieb ist meine TM absolut übermotorisiert und wird sofort nach dem Abheben stark gedrosselt, um das realistische Flugbild nicht zu stören.

Alle Piloten, die gestern in Weilmünster am dortigen Elektroflug-Wettbewerb waren, werden meine Ausführungen zur Tiger Moth sicherlich bestätigen.

[ 10. Juni 2002, 13:56: Beitrag editiert von: Stefan H ]

Gerhard_Hanssmann
10.06.2002, 18:25
Hallo Stefan
Feut mich, daß Du die Tiger Moth auch begutachtest.
Ich habe mir den ganzen Thread nochmals durchgelesen, und stelle fest,daß der Autor dieses Threads begeistert über diese Tiger Moth berichtet und die Qualität des Baukastens nirgends unbegründet kritisiert. Wobei Kritik beim ganzen Bericht im Hintergrund bleibt.

Nochmals:die Tiger Moth zu bauen macht Spaß und das Fliegen bestimmt auch.

Zu einigen Auslegungspunkten:
Den Rumpfhinterteil hab ich wegen dem Hinweis in der Bauanleitung (weniger Schwerpunktprobleme ...) und des leichten Motors gewichtssparend aufgebaut.

Im Rumpf hab ich noch einige Teile weggelassen. Trotzdem ist der Rumpf sehr stabil, also haltbar.

Die Tragfläche ist Original bis auf die CFK-Stäbe und den Servoeinbau.Die hab ich wegen der stärkeren Motorisierung eingebaut.

Der Edelmotor ist sicher nicht notwendig und mit dem angeschlossenen Regler kann man ja auch mit 2 A fliegen statt mit 9 A. Ich verspreche mir von diesem Motor längere Flugzeiten und Kraftreserven schaden doch nicht und umsatzfördernd ist der allemal.


Es entsteht aber mehr und mehr der Eindruck, als ob unsere TIGER MOTH ohne die von Dir beschriebenen Änderungen nicht fliegbar bzw. haltbar wäre.Diesen Eindruck wollte ich nirgends erwecken, sondern mehr und mehr meine Begeisterung über dieses Modell zum Ausdruck bringen.Haltbar ist sie, selbst wennman einige Teile wegläßt.Fliegbar, darüber kann ich noch nichts sagen, da meine noch nicht fliegt.

Modellberichte aus Zeitschriften handeln immer Modelle ab, die eng nach Bauanleitung gebaut wurden. In einem Forum sollten solche Grenzen nicht gesetzt werden.
Ich bin mir ganz sicher, daß dieser Bericht den einen oder anderen Umsatzeuro auch bei dem Equipment mitverursacht.

Gerhard_Hanssmann
30.06.2002, 18:18
Hallo
Nun ist die Tiger Moth fertig.

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/9870206771f80f35dcabc17743a56e9c_2.jpg

Die senkrechten Flächen des Flächentanks, die Flächenstreben und der Ölkühler wurden grau lackiert. Auf verzugsfreies Bespannen der Flächen ist zu achten. Ein gut peilendes Auge, vier Hände und ein Bügeleisen und zur Kontrolle eine ebene Platte helfen beim letzten Ausrichten. Die vorderen und die hinteren Flächenstreben sind paarweise gleich lang. Das gibt auch Hinweise, ob die Flächen verzugsfrei bespannt sind. An den Spiegelungen der oberen Fläche ist zu erkennen, dass diese nicht verzogen ist.

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/47d17f52bcc1855433721e39811366ee_2.jpg

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/41f93205b77f58b3538cfef55fd051ee_2.jpg

Alle wichtigen Winkel stimmen.

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/c355733fe4fa6a0d2e17cadde55eb892_2.jpg

Der Schwerpunkt stimmt. Der Akku könnte sogar noch einige cm nach vorne verschoben werden. Der Sender ist programmiert und der übliche Reichweitentest war erfolgreich. Die Tiger Moth wartet nun auf windstilles Wetter, um ihren Erstflug auszuführen.

Noch einige Daten:
Hacker B20 - 18L 1:4
APC 9 x 4,7
9,3 A bei 10 Zellen Sanyo 500 AR
Standschub 5,5 N
7700 U/min
Startmasse 749 g
Spannweite 91 cm
Flächeninhalt 23 dm^2
Flächenbelastung 32,6 g/dm^2

Die Tiger Moth ist ein wunderschönes Modell, dessen Bau und Dokumentation in diesem Forum Spaß gemacht haben. Hoffentlich macht sie beim Fliegen genausviel Spaß !

[ 09. Juli 2002, 14:53: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Jürgen Heilig
30.06.2002, 19:44
Mann ist die schwer - meine wiegt gerade 'mal 506g. ;) Jürgen

Gerhard_Hanssmann
06.07.2002, 17:45
Hallo
Sie fliegt :)
Mehr dazu in einem abschließenden Bildbericht in ein bis zwei Wochen.

waldopepper
06.07.2002, 18:21
Hallo Gerhard,

danke daß Du Dir soviel Mühe gibst mit dem berichten. Wollte nur anmerken, daß ich sowas sehr gerne lese.
Warum gibt es solche Flieger nicht eine Spur größer ? Stefan H: Könnt Ihr nicht einfach die Teile vergrößert rausfräsen und eine Motte in 170cm Spannweite auf den Markt werfen ? Ist da keine Nachfrage dafür da ?

mfg Walter

Gerhard_Hanssmann
07.07.2002, 16:27
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/cf09506cf8def432bae5a9fe5ce0fc5f_2.jpg

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/7dfe606fb873f428bd7e70504a39f17e_2.jpg

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/a404b38407486eed0bb2b2e9684bd111_2.jpg

Nun zum Fliegen:

Die Tiger Moth kann zusammengebaut im Kofferraum des Autos transportiert werden. Akku rein und starten.

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/aab025882ee769d489fd935c70e7f7ac_2.jpg

Nach ca 2 m Asphaltstecke hebt sie ab und steigt unter ca 45 Grad auf Höhe.

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/358cd2d5782e75a540258986fb28e051_2.jpg

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/e093a8f060066411ed6d5fa55ef50677_2.jpg

Sie hat ein tolles Flugbild.

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/6f68befd061aefde1ba48155475ccda1_2.jpg
Besonders imponierend sind langsame tiefe Vorbeiflüge mit anschließendem kräftigem Abdrehen nach oben.
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/d99c83a20b47831256be4a46832543d0_2.jpg

Beim Ausrollen nach dem Landen neigt die Tiger Moth selbst auf kurzgeschnittenem Rasen zum Überkippen. Dabei geht aber nichts kaputt, da sie beim Kippen schon fast steht. Landungen auf Asphalt sind kein Problem und auch leicht auszuführen, da sich die Tiger Moth sehr genau zielgerichtet steuern läßt.
Die Tiger Moth sollte nur bei windstillem bis schwachwindigem Wetter geflogen werden.
Die Flugzeit beträgt je nach Flugstiel zwischen 7 und 9 min. Der Schulze Elektroflugempfänger arbeitet hervorragend, ohne merkbare Störungen. Er zeigt aber durch Blinken der Leuchtdiode einige Fehlimpulse an.

Alle Angaben der Bauanleitung zu Schwerpunkt und Ruderausschlägen sind optimal. Bei keinem Ruder ist Expo notwendig. Eine Querruderdifferenzierung von 20 % ist vorteilhaft. Die Tiger Moth kann mit Querruder und Seitenruder sehr eng geflogen werden.
Eine Linkskurve z.B gelingt am besten, wenn man Quer und Seite links gibt, Seite links weiterhält und mit Höhe die Kurve ausgesteuert wird, wobei mit Quer rechts das Modell gestützt wird.
Bei nur mit Querruder gesteuerten Kurven hängt das Heck des Fliegers nach unten. Die Seitenruderwirkung ist so kräftig, dass das Modell nur mit Seitenruder gesteuert werden kann. Das Modell ist überziehfest und kaum zum Abschmieren zu bringen. Loopings aus langsamem Horizontalflug, Turns, Abschwünge und eingeschränkt Rückenflug sind möglich, wenn auch nicht unbedingt scalegerecht. Eine Rolle sieht schon vereiert aus.Muß auch nicht sein.
Am schönsten ist es, die Tiger Moth direkt vor der Nase tief und langsam fliegen zu lassen. Mit den Kraftreserven wird der Pilot mit jeder kritischen Flugsituation fertig.Erstaunlich wie die Tiger Moth engräumig und genau gesteuert werden kann.Ein halber Sportplatz genügt als Flugfläche.

[ 01. August 2002, 14:34: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
07.07.2002, 16:28
Es folgen noch Bilder mit Tiger Moth Parallelfliegen.

Gerhard_Hanssmann
09.07.2002, 14:52
Hallo
Nach ca 30 Flügen hab ich die APC Slow Fly 9x4,7 gegen die APC 9x6 Elektro Spezial ausgewechselt.
Messung mit 10 Sanyo 500 AR bei 9x6:
Strom 10,5 A, Drehzahl 7500 U/min, Standschub 6 N

Die Flugergebnisse mit dieser Latte sind deutlich besser als mit der alten.Kraftvolles Steigen, großräumige Loopings aus der Horizontalen, Turns mit großer Senkrechtpassage, Rückenflug mit kräftig Tiefe und selbst Rollen sind so spielend möglich. So macht die Tiger Moth richtig Spass, sie fliegt langsam, gutmütig, elegant mit schönem Flugbild und wenn nötig, können Kraftreserven entfacht werden, die einem beim Fliegen richtig Freude machen.
Mit diesem Propeller beträgt die Flugzeit um die 7 min mit flotterem Flugstil, rumschleichend können bis 11 min erreicht werden.

[ 01. August 2002, 13:56: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
27.07.2002, 13:18
Wahrend des Einfliegens wurden an der Tiger Moth noch folgende Veränderungen vorgenommen:

1.)Luftschraube 9 x 6 oder 9 x 7,5 APC Elektro Spezial. Beide sind für den Motor gut geeignet.
Damit steigt die Tiger Moth fast senkrecht.

2.) Der Schwerpunkt wurde leicht zurückgenommen. Dazu wurde der Akkuschacht um ca 2,5 cm nach hinten verlängert und der Empfänger weiter hinten platziert.

http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/cd1d16db7f33905e017672f9e6aff2a2_2.jpg

Beim Normalflug stehen jetzt alle Ruder auf neutral. Vorher war leichte Hochtrimmung notwendig.

3.)Die Motorhaube hat einige Be - und Entlüftungsöffnungen für die Motorkühlung bekommen.
Die Akkuschachtöffnung dient auch der Luftzufuhr. Die Motorhaube hebt sich am runden Rumpfoberteil ca 2 mm vom Rumpf ab, auch dies ist eine Entlüftungsöffnung.
http://www.pixum.de/members/gerhardhanssmann/e840c5b5059a9f94b9f331967c03999e_2.jpg

Der Propeller wurde mit etwas PVC-Klebeband, das zusätzlich mit Sekundenkleber gesichert wurde, gewuchtet. Der Spinner wurde entfernt (- 8 g).

4.)Der Akku wird durch die Kabel, die in den Akkuschacht gewurstelt werden, und durch einen Klemmkeil gegen verrutschen gesichert.

5.) Die Flächenstreben werden in die Schlitze der Doppelrippen gesteckt. Diese Steckung kann sich bei entsprechender Flächenverbiegung lösen. Abhilfe:
die Flächenstreben erhalten etwas längere Laschen und werden bei der unteren Fläche zusätzlich mit Tesa gesichtert. So können die Flächenstreben bei rasanterem Kunstflug nicht wegfliegen. Hier haben sich die Kohleverstärkungen des Hauptholms bewährt.
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/c2daa4b17b90e0ddcd7f4c62e131b090_2.jpg

6.) Bei der kräftigen Motorisierung ist unbedingt ca 3 Grad Motorseitenzug notwendig. Bei meiner Tiger Moth wurde der Seitenzug elektronisch durch Zumischen von Gas zu Seite realisiert.
Zumischungsgrad von Gas zu Seite:
(Gas in %; Seitenzumischung in %)
(-100; 0%) Motor aus
(-70%;3%)
(-50%;8%)
(-30%;15%)
(0%;16%) dies dürfte ungefähr dem Standartantrieb bei Volllast entsprechen.
(20%;18%)
(40%;19%)
(60%;26%)
(80%;29%)
(100%;30%) Volllast beim Hackerantrieb,
Seitenruderausschlag nach Bauanleitung.

7.) Die ober Tragfläche wird durch 4 Messingbügel gehalten, die in die Messingrohre eingreifen, welche in den Tragflächentank eingeklebt sind. Die Messingrohre sind nur in die 1,5 mm dicken Balsarippen eingeklebt. Zugbelastungen senkrecht zur Faserung der Rippe bringen diese zum Brechen. Diese Verbindung sollte Flugbelastungen, wie sie bei Rollen, Loopings, Trudeln und Turns auftreten, sicher aushalten. Meine Tiger Moth hatte Glück, die Rippe ist nur angebrochen.
http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/bcb3da82b6d15482785265f5cd67e7a7_2.jpg

Vorne ist die geschlitzte Rippe zu erkennen. Die hintere Rippe ist mit einem u-förmigen Kohlerowing und Epoxydharz bereits verstärkt worden. Beim Bau der Tragfläche kann dieser Schwachpunkt durch Aufdoppeln der Balsarippe mit einer 1 mm Sperrholzhalbrippe verbessert werden.

Bei einem Neubau würde ich das Fahrwerk etwas weiter vorne platzieren. Nach Plan ist die Radachse ca. 1,5 cm vor dem Schwerpunkt. Dadurch ist ein Kopfstand selbst auf Golfrasen fast immer vorprogrammiert. Ein kleinerer Raddurchmesser macht diese Kippfreudigkeit auch nicht besser.

Für den Bau und beim Fliegen ein rundum gelungenes Modell.Wer sich mehr an die Bauanleitung hält, kann das Modell ca 100 g leichter und deutlich billiger erstellen. Die enormen Kraftreserven des Antriebs möchte ich aber nicht missen.

[ 02. August 2002, 08:55: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

AndyMb
28.07.2002, 22:13
Hallo,

meiner ist zwar hausgemacht aber das Antrieb ist gleich und der Tiger fliegt sehr gut mit den Hacker B20-18L, 8x500AR und 9x6 CAM slimprop mit 650g abfluggewicht...ist auch etwas kleiner.

http://www.unlimited-rc.com/slike4/1.jpg
http://www.unlimited-rc.com/slike4/2.jpg
http://www.unlimited-rc.com/slike4/3.jpg
http://www.unlimited-rc.com/slike4/4.jpg

[ 28. Juli 2002, 22:14: Beitrag editiert von: AndyMb ]

Gerhard_Hanssmann
01.08.2002, 14:37
Hallo
Hab beim letzten Beitrag auf Seite 2 noch einige Änderungen vorgenommen.

Gerhard_Hanssmann
02.10.2002, 18:43
Hallo
>>>Schweighofer<<< (http://www.der-schweighofer.com) bietet für 108 E eine fertig gebaute und bespannte Tiger Moth für Speed 400 1:1,85 an.Spannweite 900 mm. Hat jemand Erfahrung mit dieser Tiger Moth ?
Sieht gleich aus wie die Hoellein-Tiger-Moth.

http://shop.der-schweighofer.com/shop/pix/39593.gif
39593
TIGER MOTH

Fertig gebautes Modell in Balsabauweise, mit Solarfilm Folie bespannt. Im Bausatz befinden sich alle zum Bau notwendigen Kleinteile. Vorbereitet für den Einbau des Graupner Getriebeantriebes Speed 400 1,85:1.
SP: 900 mm Protech
ST: Q, H, S, M
M: 400er + Getriebe
108,00 EUR
Stück

[ 03. Oktober 2002, 08:41: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

maurice
02.10.2002, 22:44
oh, das teil würde mich auch interessieren. ich habe mir die von hoellein nie gekauft, weil es mir zu viel arbeit war. aber als arf.. das wäre schon was...

maurice
15.10.2002, 19:37
kennt jemand nen (günstigen) händler aus deutschland, der produkte von protech vertreibt?

Gast_00010
20.10.2002, 19:10
Sodala, fangen wir noch mal ne Runde Motte an.

Meine Hauck/Höllein-Motte hatte heute einen erfolgreichen Jungfernflug. Die hier bereits gemachten Anmerkungen zum Bau und zum Flugverhalten kann ich zum Teil bestätigen bzw. möchte widersprechen.

Wer selbst schon eine hat, kann weiter unten weiterlesen, wer noch keine hat, kriegt hier vielleicht ein paar Entscheidungshilfen.

Die Bauteilqualität ist vom Allerfeinsten (und über den auch bei mir überzählig vorhandenen Rippenblock hab ich mich sehr gefreut, weil mit beim Bau nämlich einige zerbrochen sind, die ich dann icht mühsam zusammenflicken mußte :D ) .
Sehr löblich auch, daß man sich die Mühe gemacht hat einen kompletten Plan 1:1 sowie eine ausführliche Bauanleitung beizulegen. (Daß darin trotzdem einige Stellen verbesserungswürdig sind, liegt darin begründet daß man a) immer mal Fehler machen kann und man b) nie so ausführlich schreiben kann, daß es jeder richtig versteht).

So weit so gut.

Zum Bau:
Die Baseballschläger-Qualität des Rumpfes kann ich bestätigen und wenn ich nicht zu faul gewesen wäre bzw. das passende Werkzeug hätte, um diesen wunderschönen Baukasten nicht zu verschandeln, hätte ich etliche Erleichterungsbohrungen bzw. Aussägungen angebracht. Hab schon überlegt, mir später nen neuen Rumpfbausatz zuzulegen und noch mal anzufangen. Nichtsdestotrotz, die Passungen sind ein Traum! (Und die Lösung für die Servohalterung patentwürdig :D ).

Zur Fläche ist nichts zu sagen, als daß auch ich denke, daß die Stabilität der Baukastenversion vollkommen ausreicht. Beim Bespannen sollte man natürlich mit Bedacht vorgehen. Wichtig ist, die Ruder sehr leichtgängig zu halten (meine sind es nicht :D ) die dünnen Anlenkungsdrähtchen haben sonst so ihre Probleme mit der Arbeit. Wohl dem, der QR mechanisch differenzieren kann :) aber auch mit Zumischen des SR kommt man etwas glatter um die Kurve.

Mein hab ich also gebaut wie aus dem Kasten, nur den unteren hinteren Rumpfdeckel hab ich mir gespart. Bespannt wurde komplett mit Oratex. (Die gekauften 2m sind so gut wie aufgebraucht). Antrieb ebenfalls Standard mit 1:1,85 und 8 x 500 AR. Abfluggewicht 625 g. SP nach Plan, Ausschläge ebenfalls.

Erstflug
Hab heute nur zwei Flüge machen können. Start auf der Kunststoffbahn vom Sportplatz.
Hebt einwandfrei ab, bißchen Querruder nachtrimmen und vieeeel Höhe trimmen. Beim Zweitflug dann mit Kombimix und der Versuch möglichst langsam und lange zu fliegen, denn vorbildähnlich war das bis jetzt noch nicht. Aber das will ich auch bei der üblichen Nervosität und eingegrenztem Flugraum auf unebkanntem Terrain nicht verlangen.

Trotzdem meine Fragen:

@ all
Fliegt ihr auch den SP bei 70 mm? Hat mal jemand die EWD gemessen?

@ Gerhard
Was ist das für ein Spinner den deine trägt?

@ Stefan
Welchen Prop hast du bei dem oben beschriebenen Antrieb? Wenn die mit 500ern wirklich 7-10 Minuten fliegen kann, wäre das die Geschwindigkeit die ich mir vorstelle, hab aber leise Zweifel, daß das gelingen kann ;) Jedenfalls bei dem Gewicht.

Der von JürgenH traue ich das zu, aber dann müßt ich noch mal nen Rumpf bauen ...

Das aufgebaute Modell sieht jedenfalls klasse aus und ich werde sie jetzt nach und nach ausbauen und lackieren. Denn diese Motte ist wirklich was fürs Auge und ich wünsche mir, daß ich sie dann mit der Zeit auch so langsam krieg wie ichs gerne hätte.

Desweiteren möchte ich auch den Aufruf von Waldopepper an die Fräser untertützen: Baut große, leichte Modelle! Diesen S400 "Firlefanz" kann ich nämlich eigentlich nicht mehr sehen, auch wenn gelegentlich Perlen darunter sind wie diese hier. Ich denke, es ist durchaus an der Zeit endlich auch auf Hersteller- bzw. Vertriebsebene über größere Elektromodelle nachzudenken. (Wobei ich für mich gleich dazusagen müßte, daß der Preis eine wichtige Rolle spielt. Einen Bausatz bzw. ein Modell für 250 € oder mehr hab ich noch nie gekauft).

Gerhard_Hanssmann
20.10.2002, 20:14
Hallo Jürgen
Gratuliere zum gelungenen Erstflug. Hast Du Bilder ?
Zu den Fragen:
+SP:Bei mir zunächst nach Plan, dann wurde er leicht zurückgenommen. Werde die Lage mal nachmessen
+EWD, vermessen und nach Plan. Leider ist es nicht einfach die EWD zu ändern. Ich würde es gern mal mit etwas mehr EWD ausprobieren um die Geschwindigkeit zu reduzieren.
+Spinner hab ich entfernt, unnötige Ballast. Ist von Aeronaut.
+Flugzeiten,mit einigen Kunstfugeinlagen ca 7 min.

Die Tiger Moth fliegt bei mir oft. Sie ist angenehm zu fliegen und hat ein sehr schönes Flugbild und begeister viele Zuschauer.

Nachdem ich das Fahrwerk um 2 cm nach vorne versetzt habe, kann ich auf unserem Golfrasen mehrere Landungen hintereinander machen, ohne Kopfstand am Ende der Ausrollstrecke. Auf dem Rasen haben sich die 62 mm Speichenräder gut bewährt.
Optisch fällt diese Vorverlegung kaum auf.

[ 21. Oktober 2002, 07:05: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

maurice
24.10.2002, 11:39
hallo!

ich habe gestern, (wiedererwarten) die protech tiger moth, bekommen. ist eigentlich ganz gut gebaut, allerdings sind hier und da einige fehler in der bespannung und die anleitung ist der letzte schrei, ich weiß nicht wieviele sprachen die durchlaufen hat, bevor sie ins deutsche übersetzt wurde...! als abfluggewicht sind 690gr. angegeben, ich glaube aber das dass mit einem leergeicht von 410gr. kaum zu schaffen ist.

robert
02.11.2002, 17:09
also die Tieger Month ist kein Rennflieger
also muss dort kein Bürstenloser motor rein. :mad:

Dennis Schulte Renger
02.11.2002, 17:57
Moin!!

Natürlich muss in die Tiger Moth kein BL rein aber wer sagt denn, dass nur in Rennsemmel BL`s reinmüssen??

Der BL hat hier den Vorteil dass er auch in dem Betriebsbereich "Schleichen" einen besseren Wirgungsgrad hat und somit mit weniger Strom auskommt, was wiederrum längere Flugzeiten zur Folge hat.

Also man kann BL`s auch einsetzen um mehr Flugzeit zu erreichen.

Snoopy
02.11.2002, 18:33
Original erstellt von Dennis Schulte Renger:
Moin!!

Der BL hat hier den Vorteil dass er auch in dem Betriebsbereich "Schleichen" einen besseren Wirgungsgrad hat und somit mit weniger Strom auskommt, was wiederrum längere Flugzeiten zur Folge hat.
Das stimmt so pauschal nicht! Gerade die Eisenarmen zweipolmaschinen verlieren im getaktetem Betrieb ganz erheblich an Wirkungsgrad. Kommt noch dazu, dass die eta-Kurve zum unteren Ende (also in Richtung des Leerlaufstroms) stärker abfällt als über dem etamax.
Ich hab Spaßeshalber mal meinen B20L 15W 4:1 in meinen Wingo geschraubt (Latte 9x3,8 APC). Die Flugzeit war damit sogar etwas geringer als mit einem Speed 400 6V 2,33:1 mit gleicher Latte (beide an 8xN500AR).
Vollgas war der Hacker natürlich weit überlegen.
Wenn überhaupt würde ich in der Motte eher einen B20 26W mit 2,64:! oder 3:1 Getriebe verwenden, oder aber einen Mini LRK.

Ansonsten reicht ein 6V 400er mit 2,64:1 Aeronautgetriebe und einer 9x6" Cam Slim Prop allemal. Der Antrieb geht auch deutlich besser als 1,85:1 mit 8x3,8 (mehr Power und mehr Flugzeit)

Dennis Schulte Renger
02.11.2002, 18:49
Hmmmmmmmmmmmmmmm

Interessant.

Ich wusste zwar dass der Wirkungsgradabfall schon stark ist bei Teillast, aber dass er so extrem runter geht dass er unter einen Speed 400 fällt ist interessant.

Snoopy
03.11.2002, 11:31
Mein Beispiel ist schon etwas extrem, da der 15 Winder bei den Strömen völlig fehl am Platz ist.
So viel besser wird der 18 Winder aber auch nicht sein. Der 26 Winder ist eigentlich der "richtige" Speed 400 Ersatz. Mehr Drehzahl bei weniger Strom und weniger Gewicht.
Die meissten Leute denken bei Brushless immer gleich, dass der Motor doppelt so viel Power haben muss. Es geht aber auch anders, wenn man nur den richtigen Motor auswählt.
Andererseits darf man bei meinem Beispiel auch nicht vergessen, dass der Speed 400 hier sehr nah am optimalen Betriebspunkt liegt, und da kommt er immerhin auf runde 70% eta, was ein ordentlicher Wert ist.

sd
03.11.2002, 18:50
Hallo,

die 9x3,8 ist auch auf dem B20 15L mit Getriebe und 8Z eine Fehlbesetzung probier mal die 9x6 die passt ganz gut wenn man nicht auf max. Schub aus ist.

Gruß
Stefan

Snoopy
03.11.2002, 18:57
Die 9x3,8 ist nur deswegen drauf um einen Vergleich zum Speed400 Antrieb zu haben, mir gings ja auch nur darum zu zeigen, dass ein BL der weit unterhalb seines etamax betrieben wird ne Menge Energie verschenkt.
Ich behaupte einfach mal, dass man mit dem B20-26L wesentlich bessere Flugzeiten erreicht als mit einem 15- oder 18-Winder. Die Motte soll ja schließlich nicht senkrecht in den Himmel schießen.

[ 03. November 2002, 19:05: Beitrag editiert von: Snoopy ]

Gast_00010
10.11.2002, 20:39
Hatte heute ruhiges Wetter und konnte die Motte bis über 8 Minuten mit den 500ern fliegen :) Ok, da war eine großzügige Thermikablösung dran beteiligt, aber ohne die bin ich hernach nochmal 7 Minuten geflogen.

Es reicht tatsächlich Viertelgas zum oben bleiben. Blöd ist nur, daß man dabei nicht so gut merkt wann der Akku leer ist :D Wenn dann nämlich der Regler das stottern anfängt, is nix mehr mit runterregeln und landen, hehe. Ist aber noch mal gut gegangen.

Gerhard_Hanssmann
10.11.2002, 22:05
Hallo Jürgen
Freut mich, wenn Deine Motte so gut fliegt. War heute auch mit der Motte unterwegs. Vier Flüge zu ca. 6 min. Meine Akkus sind eingeschlafen, sonst geht länger. Vier Landungen ohne Kopfstand. Das Fahrwerk nach vorne versetzten, hat sich gelohnt.

Gerhard_Hanssmann
05.03.2003, 17:33
Die Hecell verhelfen der Tiger Moth zu über 12 min Flugzeit. Dabei sind die Akkus nicht direkt vor dem Flug geladen worden, sondern 2 Tage vorher und der Flug war nicht auf lange Laufzeit ausgelegt.
Bis jetzt macht die Hecell einen sehr guten Eindruck.

Jürgen Heilig
05.03.2003, 21:24
Und ich könnte nach Umrüstung auf LiPolymer ca. eine halbe Stunde fliegen. ;) Jürgen

Sun
07.03.2003, 09:43
Jürgen das will ich sehen

Schmidie
07.03.2003, 10:51
@ jürgen heilig

kannst deine motte mal zum sbf mitbringen falls du kommen solltest? ich möchte mir die mal anschauen.

Jürgen Heilig
07.03.2003, 15:54
Kann zur Zeit noch nicht Absehen, ob ich beim SBF dabei sein werde. Hier ein Bild vorab:
http://people.freenet.de/rc-models/tigermoth.jpg
:) Jürgen

Gerhard_Hanssmann
27.11.2003, 20:02
http://www.rc-network.de/upload/1069959367.jpg

Morgen bekommt die Tiger Moth einen E.Tec 1200 unmgeschnallt. So wiegt sie 601 g. Bin auf das Flugverhalten und die Flugzeit mit 120 bis 140 g weniger gespannt.

Leider sind alle Pixumbilder nicht mehr zu sehen.

>>Hier<< (http://www.rc-network.de/magazin/artikel_02/art_02-0005/art_02-0005-00.html) ist der Magazinbeitrag zur Tiger Moth.

[ 27. November 2003, 20:04: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gast_56
27.11.2003, 21:34
Hallo Gerhard,
bei Doppeldeckern ist es manchmal etwas schwierig mit dem Schwerpunkt ;) Bin gespannt, wie Du den hinbekommst... oder hat der Akku noch "Luft" nach vorn gehabt?

Gruß
Heiko

Gerhard_Hanssmann
27.11.2003, 21:56
Der Schwerpunkt stimmt so, wie der Akku provisorisch befestigt ist.

Andreas Maier
29.11.2003, 17:47
hey gerhard:wenn es mit dem SP nicht klappt,
kannst du ja mit etwas BLEI nachhelfen!
die motte ist doch ein jagdflieger und
kein zeppelin, ;)

mfg.:andreas

Gerhard_Hanssmann
30.11.2003, 12:28
Erster Flug mit den 1200er E-Tec auf dem Sportplatz um die Ecke bei Nieselregen:
Die deutlich geringere Masse (nun 600 g) macht sich in gutmütigeren Flugeigenschaften und besseren Langsamflugeigenschaften bemerkbar. Luftschraube APC Slow 9x4,7.
Flugzeit 12 min mit vollem Akku, dann ließen sich 666mAh einladen.
Das läßt auf Flugzeiten zwischen 18 und 20 min schließen.

Gast_56
30.11.2003, 18:46
Hallo Gerhard!
Das klingt super. Ich bin gespannt auf Bilder, die den endgültigen Akku-Einbau zeigen. Ich denke, dass einige Änderungen notwendig sind, oder?

Gruss
Heiko

Gerhard_Hanssmann
15.02.2004, 18:13
Wegen der Bauform und der besseren Spannungslage habe ich mich für die etwas schwereren Konion entschieden.
Die 3s1p Konion 1100 (129 g) ersetzen Kan 1050 (220 g).

http://www.rc-network.de/upload/1076864822.jpg

Der Akkuschacht musste nur leicht modifiziert werden. Die Konies können bequem von vorne beladen werden. Die Kan 1050 könen auch noch verwendet werden.

Die inlineverlöteten Konies haben seitlich zwei kleine Prüfkabel angelötet. So kann jede Zelle vermessen und bei Bedarf einzeln geladen werden.

http://www.rc-network.de/upload/1076865109.jpg

Die Tiger Moth wiegt mit den Konies nun 650 g.

Jan
16.02.2004, 20:18
Original erstellt von Gerhard_Hanssmann:

...Die inlineverlöteten Konies haben seitlich zwei kleine Prüfkabel angelötet. So kann jede Zelle vermessen und bei Bedarf einzeln geladen werden...
*staun*
*freu*
...muss ich gleich dem Joachim erzählen. Der wird sich freuen, dass "seine" Idee so gut ankommt.

Übrigens: Hatte das Graupner Neuheuten Programm in den Fingern. Die Lipos von Grp. haben solche Prüfkabel anscheinend auch. So verstehe ich zumindest die Existenz dieses Extra-Steckers.

Ölfuß
21.07.2006, 14:08
Hallo,

ich möchte mir eine Tiger Moth v. Höllein zulegen und überlege mir ob ich einen BL Motor einbauen soll.
Ich habe mir gedacht das eine gute alternative ein Speed 400 FG Motor mit 7,2V, 2,33:1, in Verbindung mit einem Konion 3 Zeller (in Reihe) und 1600mAh wäre.
Hat damit jemand Erfahrung bzw. kann mir sagen was für ein Motor in Verbindung mit dem Akku sonst noch zu empfehlen wäre ohne gleich auf einen Bl zurück zugreifen zu müssen :confused: .

Danke schon mal für Eure Tips.

wilddog
21.07.2006, 14:14
du meinst schon die ca 1m spannende motte von cnc grüner-diese habe ich mir auch gebaut-und das schöne piperle auch noch vom selben hersteller.habe die motte und das piperle mit dem typhoon 10-15 plettenberg bl motorisiert 30a regler lipo 11,1v ca 1400mah prop 8mal 4zoll.so macht das fliegen richtig spass mit den modellen.piperle ist so wasserstartfähig,und die motte kunstflugtauglich.
grüsse alex

Ölfuß
21.07.2006, 18:20
Ja genau die von CNC-Grüner.
Ist den mit dem Bürstenmotor kein Kunstflug möglich:confused:
Wer hat das von mir vorgeschlagene Setup (oder ähnlich) in Verwendung?

Danke für Tips

PS: Ich hab noch einen Axi 2808/24 mit Jeti 30A Regler auf halde. Weis jamand ob der unter die Motorhaube past (Durchmesser ca. 35mm).

Ölfuß
01.05.2007, 09:41
Hay,

Hab die Tiger Moth jetzt seit fast einen Jahr zu Haues. Ich hab sie Original auf gebaut und bis sehr zufrieden. Die stabilität des Fliegers hab ich auch schon einige mal getestet und ich hatte bis jetzt nie probleme damit (was sich bigt das bricht nicht).
Der Axi past auch ganz gut zum Flieger und man kann auch mal einen Luping in Boden nähe machen und hat Notfalls noch genügend Leistungsreseven.
Ich betreib den Axi mit 3 Konions, die passen sehr schön in das Akkufach und der Schwerpunkt past auch ganz gut damit.

Ich würde mir die Mote jederzeit wieder kaufen.

Mixi
27.08.2012, 21:14
Hallo,

was für einen Lipo nehmt ihr bei diesem Modell?

Gruß

Mixi
05.10.2012, 20:12
Fliegt noch jemand dieses Modell? Ich werde es im Winter aufbauen! Der Karton liegt shcon auf der Werkbank

dl3it
10.10.2012, 12:08
oh ja... regelmäßig sogar; macht einfach Spaß die Kleine. Es sollte nur nicht zu viel Wind haben... da wird sie zappelig. Grasstart (und Landung) ist kein Problem; man sollte nur nicht zu langsam landen, sonst stellt sie sich gerne auf den Kopf.
Viel Spaß damit; Du wirst den Kauf nicht bereuen...
Ach ja... ein Dymond Master HQ 2828, mit ca. 1100kV, an 3S und einer 8x6 sind bei mir verbaut. Damit ist sie keine Rennmaschine, fliegt aber schön scale-like (meistens mit Halbgas); mit einem 1700mAh Akku beträgt die Flugzeit ca. 13Min...

Mixi
06.11.2012, 12:46
oh jetzt erst deine Antwort gelesen.

Danke.

Werde die Tage endlich mit dem Bau anfange.

Gruß

Mixi
10.03.2013, 17:43
Hi, kannst du mir mal bitte ein bild machen von der Akku klappe ?

Verstehe nicht so ganz wie das aufgebaut werden soll!

Lieben Dank

sigimann
21.11.2016, 12:21
Ich möchte das Thema zur Hölleinmotte noch mal aufleben lassen.

Habe Aktuell eine ältere Motte neu aufgebaut und habe ein sehr unbefriedigendes Flugverhalten.

Mit 4 grösseren Motten von TC habe ich einiges an Erfahrung.
Mir fällt auf, dass die Hölleinmotte im Vergleich zur TC völlig andere Anstellwinkel hat und der Schwerpunkt deutlich weiter vorne liegt.
Leider habe ich keinen Bauplan zu dem HölleinModell, nur eine umfangreiche Bauanleitung mit Stückliste, da sind leider keine Anstellwinkel drin.

Der untere Flügel wird ja durch die gefrästen Formteile eingepasst, da kann man ja kaum was verkehrt bauen.
Aber genau der untere Flügel ist bei TC wesentlich flacher, TC gibt hier einen Anstellwinkel von 2,7 °. (bei der oberen auch)
Bei meiner Höllein messe ich ca. 5-6 °. Jeweils zur Rumpfachse = Motorzugachse gemessen.

Hat jemand Erfahrungen mit den Anstellwinkeln seiner Motte?
Oder einen Bauplan in dem Anstellwinkel angegeben sind?

Sigi

sigimann
26.12.2016, 12:08
Ich bin mit meiner Motte jetzt etwas weiter gekommen.

Ich habe den Anstellwinkel des unteren Flügel in Stufen geändert, aktuell hat er 3 Grad bezogen auf die Profilsehne. Die Profiluntersehne hat dann 0 Grad. Der Obere Flügel hatte schon immer die drei Grad, hatte des mit dem Draht so eingestellt.
Der Schwerpunkt liegt jetzt bei 8,5 cm (statt 7 cm soll) und das Flugverhalten ist deutlich besser geworden.
Sie hält sich jetzt auch im Rückenflug in der Luft und kann langsamer fliegen, ist aber wohl immer noch etwas kopflastig.
Wie zu erwarten passt jetzt das Höhenruder nicht mehr, im Horizontalflug steht es bei ca 5 grad gedrückt.

Vielleicht hat ja doch noch jemand einen Bauplan der alten Ausführung, die hier beschrieben wurde, in dem die Original- Winkel angegeben sind.
Ich habe leider nur die Bauanleitung, da steht nichts drinn.

Sigi