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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nette Diskusion bez. Zusatzgeschäfte "in Folge" von Copter-Anbietern



italy
04.01.2012, 22:56
Hallo,

ich wollte mir fast nen Optokopter bei mikrokopter.de kaufen, ha aber zum Glück noch rechtzeitig inne gehalten, da die bei kommerzieller Nutzung
auf den kaufpreis bis zu 100% im Nachinein noch abdrücken (zumindest wollen) siehe Beitrag (http://forum.mikrokopter.de/post-topic26560-quotepost362600.html)

Die Geschäftspraktik ist in etwa so wie wenn Du nen VW Caddy kaufst und sobald der kommerziell genutzt wird kommt VW daher und verlangt nochmals sagen wir 60%
Lizenz, weil Du in kommerziell nutzt. Aus meiner Sicht ist das pure Roßtäuscherei, vorallem weil der Käufer davon im gesamten Kauf-Ablauf nicht informiert wird.

Beispiel:

1) https://www.mikrocontroller.com/index.php?main_page=index&cPath=80 such Dir auf der Seite einen Copter aus, gib dort die Zahl 1 ein und drücke die Taste ENTER
2) geh weiter zur Kasse.

Nirgends wird der Kunde informiert das er bei kommerzieller NUTZUNG eine LIZENZGEBÜHR zaheln muss/soll. und das ist meiner Meinung nach unlauter da der Kunde hierbei
massiv hinters Licht geführt wird um in dann abzuzocken, falls dieser den Copter kommerziell nutzt.

Oder wie seht ihr das ?????

Crizz
05.01.2012, 08:20
1.) hab ich keine Lust mich dafür extra in dem anderen Forum registrieren zu müssen

2.) Hab ich mir die AGB des Anbieters jetzt nicht haarklein durchgelesen

3.) was soll daran nicht legitim sein, wenn jemand ein Produkt anbietet und bei kommerziellem Einsatz Lizenzgebühren bzw. einen anderen Kaufpreis einfordert ? Bei Software ist das seit Jahrzehnten üblich, das es Versionen gibt die für den privaten Gebrauch sogar kostenfrei sind, für den kommerziellen Einsatz aber teils etliche hundert Euro kosten.

Natürlich sollte sich ein frühzeitig deutlich ersichtlicher Hinweis finden, sinnvollerweise mit Erläuterungen. Schreib den Hersteller doch einfach mal an und stell ihm diese Frage, ich denke man sollte sich nicht über etwas beschweren, ohne dem Betroffenen die Chance zur Stellungsnahme zu geben. Dann hast du erstmal ein Statement aus erster Quelle und evtl. erübrigt sich dann sogar eine Diskussion.
Oder redest du lieber hinter dem Rücken betroffener über sie ? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen... ;)

Stein Elektronik
05.01.2012, 09:12
Hi !

Genau aus diesem Grund fliege ich mit der Wookong M Einheit, die kann nämlich das Gleiche und dem Hersteller ist es völlig egal, ob Du das Teil jetzt gewerblich nutzt oder nicht.

Ansonsten weiß ich, dass viele gewerbliche Anwender diese Regelung ganz einfach ignorieren. Ob das jetzt Ok ist, darüber kann man endlos diskutieren.

Crizz hat Recht, dass die unterschiedlichen Lizenzkosten für private und gewerbliche Anwender eigentlich nichts Unübliches sind. Aber ich gebe auch Dir Recht, sowas sollte man direkt bei Vertragsabschluß deutlich klar stellen. Spätestens, wenn Du das Feld Umsatzsteuer-ID bei der Kaufabwicklung ausfüllst, sollte da ein Hinweis kommen.

Wenn Du das schon gekauft hast, denke ich aber mal, es ist kein Problem, bei den Jungs unter diesen Umständen den Vertrag zu stornieren.
Ich würde mich auch mal direkt mit denen in Verbindung setzen bevor ich mich in den Foren beschwere.

Gruss
Hans-Willi

comicflyer
05.01.2012, 09:14
Es handelt sich bei microcopter aber nicht um reine Software, sondern um eine Hard-/Software-Kombination.

Moderne Autos zB fahren derart viel Software mit sich herum, daß ich stark bezweifle,
daß solche Autos bei entsprechenden Softwareproblemen auch nur 1 Meter fahren.
Daher ist der Zusammenhang imho schon vergleichbar mit microkopter.

Natürlich kann man in D Verträge frei aushandeln, solange sie nicht gegen geltendes
Recht oder gute Sitten verstoßen. So auch Mk.

Ob das bei der Vorgehensweise oder überhaupt rechtlichen Bestand hat, ist wohl ein Frage,
die hier nicht abschließend geklärt werden kann.

Meine Meinung zur "MK-Lizens": Beutelschneiderei!
Da ich das aber auch schon lange weiß, halte ich da Abstand. Wie immer, wenn mir was nicht
koscher vorkommt ;)

CU Eddy

Garth
12.01.2012, 16:17
ich würd das auch ganz locker sehen, denn diese nachträglichen Gebühren müssen die im Zweifel einklagen, und wenn es ( nachweislich) im Bestellprozess nicht sichtbar war, wird das nicht so einfach.

Aber sicher kannst du da dennoch nicht sein, weil du beim Bestellen deren AGB berstätigst, wo es drin steht.

der Weg auf andere Produkte auszuweichen und es dort nicht zu ordern ist daher kein schlechter.