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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Raketenwurm 2, Unzulänglichkeiten / Infos



axl*
25.06.2005, 18:55
Nach dem ich ja in einem anderen Thread über meine Lipoidee und Ruderflattern berichtet hatte, geht es hier nun der Übersichtlichkeit halber mit Details aus der Praxis weiter.

Strat empfiehlt ja als Servos Dymond D60, welche auch als einzige in die dünne Fläche passen. Leider haben die Ruder damit zu viel Eigenleben und ich habe auf Hitec 5125 umgerüstet. Diese stehen zwar ein wenig raus, doch dafür entsprechen sie deutlich mehr dem Modell als die HLG-Servos.

Beim Umrüsten stellte ich erneut fest, dass an den Servoeinbauplätzen die Kohle der Flügelschale wahrscheinlich aus Platzgründen ausgedünnt wurde. Leider ist dies genau das Gegenteil, was man eingentlich an dieser Stelle zur Servobefestigung macht. So zeichnen sich die Servos selbst bei umsichtigster Vorgehensweise auf der Oberseite extrem leicht ab und eine walkfeste Montage gestaltet sich sehr schwierig.

Noch schlimmer ist jedoch meine Feststellung, dass der hintere Holm 12mm hinter dem Flapscharnier sitzt. Und das ohne jede bauliche Notwendigkeit. Hier hat jemand nicht richtig nachgedacht. Das Ergebnis ist, dass sich das Scharnier über die gesamte Länge nach oben und unten bewegt. Zusammen mit den ausgebauten Servos eine totale Gummiarie.

Ich habe nun kleine Stege eingearbeitet und zusammen mit den neuen Servos und Metallabtriebshebeln sind die Ruder nun einigermaßen steif angelenkt. Das Spiel der Hitecs hält sich für MG in Grenzen.

Momentan regnet es, also werde ich morgen herausfinden ob die Flatterei nun weg ist. 2 Bildbeispiele im Anhang.

Gast_1787
25.06.2005, 19:14
Sagt mal von wem ist der Wurm? Sehe ich das richtig das sich hier das Gewebe abzeichnet?

Bei den Servos wurde der Stützstoff (Strat Wurm) ausgespart und die Kohle wird sichtbar. Auch bei mir zeichnen sich die Servos ab. Hier ist also keine Kohle verdünnt.

Mit dem Hilfsholm das verstehe ich nicht ganz. Der ist doch eigentlich immer so ca. 10mm vor dem Scharnier, damit hier die Dichtlippe (Tesa...) eintauchen kann.
Was meint Du mit "Das Ergebnis ist, dass sich das Scharnier über die gesamte Länge nach oben und unten bewegt."

Das ist doch Abreissgewebe, das kann sich doch nicht bewegen.... :rolleyes: so heiss ich doch heute nicht, klär mal auf...

axl*
27.06.2005, 09:07
Sagt mal von wem ist der Wurm? Sehe ich das richtig das sich hier das Gewebe abzeichnet?Der ist von Strat. Das Gewebe zeichnet sich an den Holmen und an den Rudern ab. Auf meine telefonische Nachfrage sagte er mir, dass er um jedes Gramm kämpft und das daher so sein muss. Ich denke, dass er mir Ausschuss verkauft hat. Für über 500,-€ ist das ein Witz.


Bei den Servos wurde der Stützstoff (Strat Wurm) ausgespart und die Kohle wird sichtbar. Auch bei mir zeichnen sich die Servos ab. Hier ist also keine Kohle verdünnt.Beim 2er Wurm ist neben den Schächten auch kein Stützstoff zu sehen, nur dass dort die Kohle dicker ist.


Mit dem Hilfsholm das verstehe ich nicht ganz. Der ist doch eigentlich immer so ca. 10mm vor dem Scharnier, damit hier die Dichtlippe (Tesa...) eintauchen kann.Was für Tesa? Die Dichtlippe ist wie üblich angeformt. Sie ist sehr kurz ( zu kurz ) und dafür würde ein Holmabstand von 3mm genügen.


Was meint Du mit "Das Ergebnis ist, dass sich das Scharnier über die gesamte Länge nach oben und unten bewegt."

Das ist doch Abreissgewebe, das kann sich doch nicht bewegen.... http://www.rc-network.de/forum/rcn_style/01/smilies/rolleyes.gif so heiss ich doch heute nicht, klär mal auf...Na ganz einfach, das ab Holm frei überstehende Gewebe ist leicht labil und kann sich nach oben und unten bewegen wenn eine vertikale Belastung auftritt ( Flatterbeginn ). Da ja nun dort das Scharnier dranhängt, kann sich das gesamte Ruder um die Hochachse leicht bewegen. Mit meiner Verkastung ist es nicht ganz weg, nun aber tolerierbar.

Gast_1787
27.06.2005, 09:19
Alles klar.
Wer bau die Teile für Strat, denke nicht Fickenscher, oder?
Ich bezog mich auf den Wurm1. Aber wie es scheint hat der Wurm2 auch so seine "baulichen Mängel".

F5B Wolf
27.06.2005, 10:15
Der ist von Strat. Das Gewebe zeichnet sich an den Holmen und an den Rudern ab. Auf meine telefonische Nachfrage sagte er mir, dass er um jedes Gramm kämpft und das daher so sein muss. Ich denke, dass er mir Ausschuss verkauft hat. Für über 500,-€ ist das ein Witz.

Wem die Qualität die Startberger liefert nicht zufriedenstellt, hat die Möglichkeit sich die Urmodellsätze auszuleihen und seine Flieger selbst zu bauen.

Eventuell wird in Zukunft auch die Möglichkeit bestehen direkt fertige Formensätze zu kaufen.

axl*
27.06.2005, 11:16
Wem die Qualität die Startberger liefert nicht zufriedenstellt, hat die Möglichkeit sich die Urmodellsätze auszuleihen und seine Flieger selbst zu bauen.

Eventuell wird in Zukunft auch die Möglichkeit bestehen direkt fertige Formensätze zu kaufen.Hallo Wolf. Schön, dass du dich hier persönlich meldest. Diese Möglichkeit ist mir bekannt. Als Unternehmer habe ich aber gerade mal genug Zeit zum Fliegen und kaufe daher fertiges High-End.

Unabhängig von den Ausführungsmängeln darf ich dir sagen, dass das von dir gerechnete Profil und das Gesantkonzept einfach genial sind. Ich hab den 2er Wurm gestern nach meiner Überarbeitung so etwa 6 Stunden geflogen. Neben grandiosen Streckenflugleistungen ist es kaum zu glauben wie unglaublich langsam im gewölbten Zustand geflogen werden kann und wie jedes kleinste bisschen Thermik angenommen wird. Ich hatte gestern bei thermisch bescheidenen Bedingungen und trotz wilden Herumheizens einen Flug von 134 Minuten aus einem Akku. Den maximalen Speed hab ich wahrscheinlich noch nicht erreicht, ( die Raderpistole zeigte 272 kmh ) da ich ausgelöst durch das erste Ruderflattern noch etwas gehemmt bin. Aber der Sound des Modells ist faszinierend. Gar nicht mal laut, eher wie ein leiser Jet.

Vielleicht solltest du professionellen Verwertern deiner Modelle und Formen doch Qualitätsrichtlinien vorgeben. Es wäre sehr schade, wenn ein derart gelungenes Modell durch unnötige Unzulänglichkeiten einen Imageschaden nimmt. Warum machst du denn keine eigene Vermarktung? Ist doch schnell und easy aufgebaut.

axl*
27.06.2005, 11:18
Alles klar.
Wer bau die Teile für Strat, denke nicht Fickenscher, oder?Ich meine gehört zu haben, dass Strat in CZ bauen lässt.

Gast_1787
27.06.2005, 11:22
"... hat die Möglichkeit sich die Urmodellsätze auszuleihen und seine Flieger selbst zu bauen..."

Genau! :D
http://www.deister-web.de/vereine/barsingh/eac/bilder/rwurmbau/18.jpg

Aber eine etwas "andere" Antwort wäre auch nicht verkehrt gewesen. Würden sich viele Ungereimtheiten aus der Welt schaffen. Oder Betriebsgeheimniss?
Nur weil es zur Zeit das aktuellste Modell ist, noch lange kein Grund sich mit "baulichen Sachen" zufrieden zu geben, sind immerhin 1000DM.

Aber immer Nase hoch ;) wenn der Accu nicht passt ist man zu dumm für diese Welt, im nach hinein stellt sich heraus, das das Modell in der Toleranz oder was auch immer zu klein war. In diesem Rumpf mit 4 Lagen 163g GFK passen SC Zellen MIT Schrumpfschlauch! Komisch oder? im Strat Rumpf (Wurm1) war da nicht dran zu denken.

http://www.deister-web.de/vereine/barsingh/eac/bilder/rwurmbau/6.jpg

Wie mein Vorredner schrieb, das Modell darf durch bauliche (optische) Mängel nicht in den "Abgrund" fallen. Warum wird für die Serie das Modell nicht mal überarbeitet? M.Koch hats ja vorgemacht... nur auch eine Rüge bekommen: (Schade eigentlich!)
http://www.rc-network.de/cgi-bin/beitraege/ultimatebb.php?ubb=get_topic;f=2;t=001965

F5B Wolf
27.06.2005, 12:18
Wie mein Vorredner schrieb, das Modell darf durch bauliche (optische) Mängel nicht in den "Abgrund" fallen. Warum wird für die Serie das Modell nicht mal überarbeitet? M.Koch hats ja vorgemacht...

Mit dem Ergebnis, dass es nicht mehr wettbewerbstauglich ist, da zu klein und zu schwer.
Schon mit 18 Zellen und Standartantrieb musste an der WM zur Einhaltung der maximal erlaubten Flächenbelastung der Flügel massiv mit Tesa (weiss) vergrössert werden, um mit diesem Modell überhaupt am Wettbewerb teilnehmen zu dürfen.
Das würde ich nicht gerade als perfekt bezeichnen.

Raketewurm T auf der WM:
http://www.rc-network.de/forum/attachment.php?attachmentid=492&stc=1



Nur weil es zur Zeit das aktuellste Modell ist, noch lange kein Grund sich mit "baulichen Sachen" zufrieden zu geben, sind immerhin 1000DM.

Bauliche Sachen hattest du doch auch an der Ariane V11 auszusetzen, oder war es das hohe Gewicht, das sich kaum noch werfen lässt? Schön, leicht, stabil und billig sind eben etwas viele Wünsche auf einmal, da kann ein in Serie produziertes Modell immer nur einen Kompromiss darstellen.

Wie Stratberger die Modelle aufbaut, darauf habe ich keinen Einfluss. Für den Preis den die Flieger bei ihm kosten finde ich sie aber gut gemacht.

Wie gesagt, wer etwas besseres will kann sie selbst bauen.

Gast_1787
27.06.2005, 12:35
Ich denke das man hier ganz klar zwischen Wettbewerbs- und Normalpiloten unterscheiden sollte. Sicher ist für den Wettbewerb die Optik nicht wichtig, aber für den Käufer eines Highendfliegers, der das Modell "nur so fliegt", sicher schon. Und da schaut man, nicht nur bei der V11, auf solche Sachen. Wobei es hier echt Kleinigkeiten waren. Das sich ein Holm oder die Servos an der Oberfläche abzeichnen, sehe ich schon nicht mehr als Kleinigkeit an.

Als Käufer eines ca. 1000DM Fliegers sollte man Qualität verlangen können, vollkommen egal was für ein Modell und woher. Habe die Tage eine Surprise6 in der Hand gehabt und da musste man "Fehler" suchen... es gab keine und das für ca. 400Euro. Es geht also doch und dies Teil fliegt an Wettbewerben mit.
Wenn man an seinem neu gekauften Auto ein paar Mängel feststellt, sagt der Händler ja auch nicht "bauen Sie sich doch selber eins".

Aber dies ist wohl rein eine persöhnliche Meinung....




Schön, leicht, stabil und billig sind eben etwas viele Wünsche auf einmal, da kann ein in Serie produziertes Modell immer nur einen Kompromiss darstellen.



Das stimmt natürlich.....(fast)

Andreas Steinle
27.06.2005, 17:50
an Burki und alle anderen Raketenwurm-Selberbauer:

Was kommt alles auf einen zu wenn man sich die Urmodelle leiht? Ich verstehe mich als durchaus erfahrenen Modellflieger und spiele schon seit längerem mit dem Gedanken evtl. Voll-Kunststoffmodelle selbst zu bauen. Da kommen Leihurmodelle oder noch besser fertige Formen eigentlich wie gerufen. Würdet ihr es wieder tun? Was sagt ihr im Nachhinein zum Aufwand eine Form und ein Modell zu bauen? Woher hab ihr das nötige Know How? Fragen über Fragen...

Gruß Andi

plinse
27.06.2005, 19:51
Ich denke das man hier ganz klar zwischen Wettbewerbs- und Normalpiloten unterscheiden sollte. Sicher ist für den Wettbewerb die Optik nicht wichtig, aber für den Käufer eines Highendfliegers, der das Modell "nur so fliegt", sicher schon.



Wie viele Modellbauer würden zum einfacheren Modell greifen, wenn es auch die Wettbewerbsversion gibt? Gegebenenfalls zum gleichen Preis, nur auf der einen version ist mehr Lack?




...

Wenn man an seinem neu gekauften Auto ein paar Mängel feststellt, sagt der Händler ja auch nicht "bauen Sie sich doch selber eins".

...


Setz dich mal in ne Lotus Elise und verlange eine Volleder Innenausstattung, Airbag, ESP, ASR, ... , Klima, ... Begründung: Bei Porsche bekomme ich das auch alles und die nennen sich auch Sportwagen. Ob du dann ausgelacht wirst oder bemitleidet, wäre echt mal interessant ;) .

Wenn es um ein sehr aktuelles Wettbewerbsmodell geht, fände ich es befremdlich, wenn es schwerer wäre als nötig, ohne dass außdrücklich darauf hingewiesen wird, dass es eine "Hübsch-Version" ist (Rückschluss, es ist weicher, als es bei dem Gewicht sein müsste, also inkonsequent gebaut).
Befremdlich finde ich eher die Flatterberichte, habe dabei aber gleichzeitig im Hinterkopf, dass jedes Modell flattern kann, wenn es nicht ausreichend sorgfältig ausgerüstet wurde. Das kann man auf Digitalbildern auch nicht klären, habe den Flieger nicht gesehen und somit bleibt für mich offen, ob es am Flieger lag oder am Ausbau - können wir hier nicht klären. Gibt reichlich F5B's, die mit D60 im Flügel nicht flattern.

Die einen schreien, weil es "keine wettbewerbstauglichen Flieger zu kaufen gibt", andere schreien, wegen zu wenig Lack. Wenn der Flieger als Wettbewerbsflieger verkauft wurde, finde ich das eine lächerlich, das andere nicht.

Das Angebot mit den Urmodellen ist doch eine konsequente Lösung und wird einigen die Augen öffnen, wenn sie sich selbst mal an einem Flieger versucht haben. Für das Geld, was auf dem freien Markt für solche Flieger erziehlt wird, muss man sich erst mal hinstellen und die Dinger bauen. Wirklich sauber ausgeführt, geht da so viel Zeit und Material rein, dass Rasenmähen beim Nachbarn fast zur Alternative wird ;) .

Mal schaun, ist ja nun an allen Ecken und Enden was über die RW2 in den Foren im Gange und da wird sich ja schnell herausstellen, wie flatteranfällig der Flieger ist.


an Burki und alle anderen Raketenwurm-Selberbauer:

Was kommt alles auf einen zu wenn man sich die Urmodelle leiht? Ich verstehe mich als durchaus erfahrenen Modellflieger und spiele schon seit längerem mit dem Gedanken evtl. Voll-Kunststoffmodelle selbst zu bauen. Da kommen Leihurmodelle oder noch besser fertige Formen eigentlich wie gerufen. Würdet ihr es wieder tun? Was sagt ihr im Nachhinein zum Aufwand eine Form und ein Modell zu bauen? Woher hab ihr das nötige Know How? Fragen über Fragen...

Gruß Andi

@ Andi:

Hast du dich mit der Thematik schon weiter auseinandergesetzt, so z. B. mal das handbuch von R&G aus dem Netz gezogen und durchgelesen? Hast du gegebenenfalls Selbstbauer im verein, bei denen du dir was abschauen könntest?

Ganz ohne Anleitung ist ein solcher Formensatz eine Nummer zu groß. Erst mal sollte man sich an Kleinteilen versuchen, das hatten wir aber gerade in einem anderen Thread hier im Forum, Titel war glaube ich "Suche Hilfe beim Bau eines VollGfK Modells" oder so ähnlich, steht bei den Faserverbundwerkstoffen.

Bilder von Urmodellsätzen findest du auf Wolfs Seite, bei aerodesign vom RW1, bei Martin Weberschock vom Ialomita und der Europhia, vom Tokoloschi und Batleth habe ich ein paar Bilder auf meiner Page, beim batleth ist bei mir der Formenbau aber gerade erst abgeschlossen, der Urmodellsatz ist allererste Sahne. Wie du siehst, gibt es ein bereits recht breit gefächertes Angebot, vom Pylon bis zum F3B.
Wenn es dir darum geht, Geld zu sparen, ist das eher nichts, außerdem sind die Formen meistens ausdrücklich auf Eigenbedarf beschränkt. Die Motivation muss schon daher kommen, dass du etwas haben willst, was du so nicht zu kaufen bekommst.

Gast_1787
27.06.2005, 19:52
Halo Andi

ich hatte das Glück gleich einen fertigen Formsatz zu bekommen.
Der Selbstbau einer Form soll nicht "ohne" sein. Es wird eine Menge an Material verwendet und man sollte Erfahrungen haben oder wen kennen der sich damit schon auskennt.
Aber bei Wolfs Urmodellen soll eine sehr gute Anleitung dabei sein.
Mehr kann ich Dir zum Formbau leider nicht erzählen, ich müsste mich da dann auch auf die Literatur... berufen.
Eine fertige Form würde ich jedenfalls immer wieder kaufen, den es lohnt sich selbst ein Modell zu bauen. (meine Meinung). Den Preis der Form darf man da aber dann nicht mehr sehen. Obwohl ab dem 3ten Modell kann sich eine Form schon bezahlt gemacht haben kann, je nach Preis.....

@Plinse
in dem Punkt der Bauausführung - Gewicht muss ich Dir Recht geben. Eh man soch ein Leichtgewicht von Strat Wurm1 baut geht viel Zeit und Know Hoff ins Land. Mein erster Wurm1 ist nun fertig, optisch TOP! aber mit 800g (doppelt so schwer) Leergewicht mehr was fürn Hang. ABER das sollte er auch sein, worauf ich ja auf gewisse Bautechniken verzichtet habe.
Ein klarer Vorteil wenn man eine Form hat, man kann bauen wie man will.

axl*
28.06.2005, 09:08
...Schön, leicht, stabil und billig sind eben etwas viele Wünsche auf einmal...

...Für den Preis den die Flieger bei ihm kosten finde ich sie aber gut gemacht...Ich bin ja wirklich kein Vitrinenpilot. Fein fliegen muss es und gut. Billig ist das aber ja nun aber wirklich nicht, nicht mal preiswert und im Vergleich mit der Qualität eines Jaro Müller ist das echter Schund. Dabei geht es mir natürlich nicht um die Farbmenge, das ist egal und richtig so, sondern darum, dass die Oberfläche nicht glatt ist. Und das ist ebenso wie das labile Gewebe hinter dem hinteren Holm völlig daneben. Und ob in einem derartigen Fluggerät ein Hauptholm aus Balsa etwas zu suchen hat, sei auch dahingestellt.

Gast_1787
28.06.2005, 09:34
Hallo

ich vermute das die Balsa Holmverkastung aus einem GFK oder CFK Balsasandwich besteht, so sollte es jedenfalls sein. Das ist natürlich so durch die Öffnungen nicht zu sehen.

Wenn man die paar optischen Mängel vom Wurm1 (den Wurm2 kenne ich noch nicht), mal abzieht ist der Preis OK. Ich denke erst wenn man sich so ein Teil mal selber gebaut hat, kann man abschätzen welcher Aufwand da drin steckt, auch wenn in CZ das Teil am "Band" produziert wird.

Trotzdem kann man für 1000DM eine verbesserte Ausführung verlangen, lass ihn dünn gespritzt sein, Übergänge beim Rumpf (Wurm1) o.ä. können sauber ausgeführt werden ohne das es ein Mehrgewicht bringt.

STRATAIR
01.07.2005, 00:51
Hallo,

ich habe mal den Beitrag überflogen und hoffe, dass ich die meisten Dinge mitbekommen habe

Axl, ne Frage! Wenn du ein Problem mit dem RW2 hast, ich denke es geht mal um das Flattern, warum rufst du nicht an oder schreibst ein Mail?

Axl, ich weiss jetzt nicht genau was dir alles nicht gefällt, jedoch einen Schrott oder 2. Wahl,... habe ich sicher nicht geschickt.


Servoeinbau:
bei jenen Stellen, wo die Servos in die Fläche kommen wurde der Stützstoff entfernt und eine zusätzliche Lage Kohle eingelegt. Klar ist dort die Schale dünner und auch das Servo kann sich ein wenig an der Oberschale abzeichnen. Das ist ganz normal!!!!!
Anders würde man niemals ein 10mm Servo reinbringen.

Gewebe/Oberfläche:
auch das man das Gewebe bzw. die Struktur leicht sieht ist normal. Mit mehr Farbe und Deckschicht würde das natürlich weg sein, aber das soll nicht Sinn und Zweck von diesem Modell sein. Das wäre nur unnötiges Mehrgewicht und bringt für die Festigkeit nichts.

Flächenabschlußholm:
der ist so gesetzt, dass man die angeforme Dichtlippe event. wegschneiden kann und eine Lippe aus Tesa ankleben kann. Bringt bei den 4 Lippen wieder ein paar Gramm.

Das Gewicht wird vielleicht einem Piloten, der keine Wettbewerbe fliegt egal sein, aber mit diesem RW2 ist das max. FAI-Gewicht bei 2065g erreicht.

FAI Antrieb + Akku hat ca. 1470g
Da bleiben noch 595g für das Modell, 5xServos, Empfänger, Empfängerakku, Kabel und Kleinmaterial über.
Eine Ariane V11 hat ein Leergewicht von 510g!!

Naja, werde jetzt mal weiterarbeiten.
Wie schon geschrieben, wenn was nicht klar ist, kann man anrufen, eine Nachricht hinterlassen, ein Mail oder Fax schicken.

Gruss,
Rainer Stratberger

axl*
01.07.2005, 09:50
Axl, ne Frage! Wenn du ein Problem mit dem RW2 hast, ich denke es geht mal um das Flattern, warum rufst du nicht an oder schreibst ein Mail?Bei unlösbaren Problemen hätte ich das auch gemacht. Die Ursachen waren jedoch leicht einzugrenzen.


Axl, ich weiss jetzt nicht genau was dir alles nicht gefällt, jedoch einen Schrott oder 2. Wahl,... habe ich sicher nicht geschickt.Wenn dann alle so aussehen... Ein Hinweis während der Annahme meiner Bestellung auf technisch bedingte, optische Unzulänglichkeiten wäre dann aber sicher richtiger als Erklärungsnot im Nachgang. Ich bin ja bei meinen Einkäufen generell nicht geizig und daher auch nur Edelware gewohnt. Da zuckt man dann beim Auspacken schon zusammen.

Ist aber alles Schnee von gestern. Mit den Modifikationen fliegt er nun absolut genial und um nix anderes geht es schließlich.

STRATAIR
01.07.2005, 11:47
OK, alles geklärt!
Also wenn trotzdem eine Frage oder eine Anregung aufkommt, dann einfach schnell mal mailen oder anrufen.

Lg,
Rainer Stratberger

plinse
01.07.2005, 18:18
Ich bin ja wirklich kein Vitrinenpilot. Fein fliegen muss es und gut. Billig ist das aber ja nun aber wirklich nicht, nicht mal preiswert und im Vergleich mit der Qualität eines Jaro Müller ist das echter Schund. Dabei geht es mir natürlich nicht um die Farbmenge, das ist egal und richtig so, sondern darum, dass die Oberfläche nicht glatt ist. Und das ist ebenso wie das labile Gewebe hinter dem hinteren Holm völlig daneben. Und ob in einem derartigen Fluggerät ein Hauptholm aus Balsa etwas zu suchen hat, sei auch dahingestellt.

Moin,

was hast du gegen einen Balsa Hauptholmsteg? Wenn ich in einen Flügel gucke und finde schwarz eingefärbtes Glas auf dem Holmsteg, fühle ich mich verarscht als Kunde, nicht alles, was schwarz ist, ist automatisch Kohle. Das ist fast wie der "Kohleapplizierstift" namens Edding ;) .
Der Steg sollte grundsätzlich mindestens "eine Nummer" weniger steif sein als der Holmgurt. Kohle hat aus technischer Sicht also nur in den allerwenigsten Flügeln was verloren, dann nämlich wenn der Gurt aus HM besteht. Ist alles brüllsteif, belastest du die Verklebung Steg-Gurt extrem hoch. Das kann die auch nur bedingt ab. Die muss ausreichend Fläche haben und meistens brauchst du dann schon keinen Sandwichsteg mehr.
Habe schon sehr extrem fliegende DS Modelle mit reinem Balsasteg gesehen, die problemlos gehalten haben, andere mit Kohlesandwichsteg sind teils geplatzt. Kohle sieht toll aus, muss aber nicht immer top sein. Schon klar: "Kohle macht geil!" Wie recht ein Modellflugkollege mit dem Spruch schon vor Jahren hatte, sieht man immer wieder.


Hallo

...

Wenn man die paar optischen Mängel vom Wurm1 (den Wurm2 kenne ich noch nicht), mal abzieht ist der Preis OK. Ich denke erst wenn man sich so ein Teil mal selber gebaut hat, kann man abschätzen welcher Aufwand da drin steckt, auch wenn in CZ das Teil am "Band" produziert wird.

Trotzdem kann man für 1000DM eine verbesserte Ausführung verlangen, lass ihn dünn gespritzt sein, Übergänge beim Rumpf (Wurm1) o.ä. können sauber ausgeführt werden ohne das es ein Mehrgewicht bringt.

Der wirkliche Sportwagenfahrer holt sich keinen Porsche Carrera sondern einen GT2, Lotus o.ä. . Das ist vergleichbar mit der Lackdicke und dem sich abzeichnenden Gewebe. Leider verkaufen zu viele Händler unter der Bezeichnung "Wettbewerbsmodell" nicht wettbewerbsfähiges Material, so dass der Begriff versaut ist. Dass sie damit vielleicht den Massengeschmack besser bedienen, ist eine ganz andere Sache.




Strat empfiehlt ja als Servos Dymond D60, welche auch als einzige in die dünne Fläche passen. Leider haben die Ruder damit zu viel Eigenleben und ich habe auf Hitec 5125 umgerüstet. Diese stehen zwar ein wenig raus, doch dafür entsprechen sie deutlich mehr dem Modell als die HLG-Servos.

Beim Umrüsten stellte ich erneut fest, dass an den Servoeinbauplätzen die Kohle der Flügelschale wahrscheinlich aus Platzgründen ausgedünnt wurde. Leider ist dies genau das Gegenteil, was man eingentlich an dieser Stelle zur Servobefestigung macht. So zeichnen sich die Servos selbst bei umsichtigster Vorgehensweise auf der Oberseite extrem leicht ab und eine walkfeste Montage gestaltet sich sehr schwierig.

...

Nur dass diese "HLG-Servos" in einem Großteil der F5B-Welt etabliert sind. In HLG's findest du hingegen kaum noch was über 5gr.

Sicher muss man sich nicht mit dem Selbstbau und der Konstruktion solcher Modelle befassen, dass der Stützstoff bei den Servos ausgespart wird und dafür eine Lage Kohle extra eingelegt wird, ist aber Standard.

Da sich aber bei weitem nicht alle Leute, die solche Flieger kaufen, klar machen, was auf Wettbewerben sonst noch für gaaaanz bööööse Bausünden begangen werden, teils sind die Flieger gar nicht lackiert, total dellig wegen Vollkernfläche mit Styrokern, die schon ein paar Wochen alt ist, ... würde vielleicht ein entsprechender Hinweis auf der Verkaufsseite helfen. "Edelflieger" und "Edelflieger" können 2 Paar Schuhe sein, jeder hat sein Bild von "edel" und die können gnadenlos aneinander vorbei laufen.

Mal schaun, was sich weiterhin tut. Nicht umsonst investiere ich bei Eigenbauten mehr Zeit in die saubere Anlenkung der ganzen Klappen als in das Laminieren des ganzen Fliegers. Vielleicht bekomme ich so einen Flieger ja demnächst mal in die Finger zum Begucken. Würde mich schon mal interessieren, wie ein so anspruchsvoller Flieger mit sehr dünnem Profil und Leitwerksträgerquerschnitt in der Serie gebaut wird.

axl*
01.07.2005, 20:31
...Der Steg sollte grundsätzlich mindestens "eine Nummer" weniger steif sein als der Holmgurt....Wo kann ich das -nachhaltig begründet- nachlesen?


Der wirkliche Sportwagenfahrer holt sich keinen Porsche Carrera sondern einen GT2...Stimmt. Aber meiner kam ab Werk trotzdem mit deckendem Lack und mit nicht mehr sichtbaren Schweißnähten. Wahrscheinlich liegt es daran, dass er immer noch über 10 Sek von 0 auf 200 braucht.


Da sich aber bei weitem nicht alle Leute, die solche Flieger kaufen, klar machen, was auf Wettbewerben sonst noch für gaaaanz bööööse Bausünden begangen werden... würde vielleicht ein entsprechender Hinweis auf der Verkaufsseite helfen.Meine Rede.

plinse
01.07.2005, 21:42
Wo kann ich das -nachhaltig begründet- nachlesen?

Stimmt. Aber meiner kam ab Werk trotzdem mit deckendem Lack und mit nicht mehr sichtbaren Schweißnähten. Wahrscheinlich liegt es daran, dass er immer noch über 10 Sek von 0 auf 200 braucht.

Meine Rede.

Moin,

ja, klar, gab ja noch Automatikgetriebe, Klimaanlage, überkandidelte Sitze und Verkleidungen, ... die zuvor weggelassen werden konnten, aber ich denke schon, dass du weißt, worauf ich hinaus will. Außerdem wird irgendwann die Luft dünne, noch mehr Geld für ein noch "unkompfortableres" Auto auszugeben, was keiner braucht aber viele gerne hätten ;) . Da sind Kleinserie, made in Germany, ... ausreichend mit bezahlt. Wenn sich ein Auto schon dadurch auszeichnet, dass es alles mögliche nicht hat, muss der Rest Sonderklasse sein.

Vergleich die ~500€ aber mal mit einer Avionik und der € stand nicht immer so gut zum $US ;) :

http://www.icare-rc.com/avionik_b01.htm

Die dürfte technisch (Aerodynamik und technischer Anspruch an die Struktur) vergleichbar sein und die Flieger sind optisch wie geleckt, dünner Lack, man sieht alles aber ein klarer Hauch von "edel".
Bei den Pylon Avioniks gehört übrigens hinzugefügt, dass damit mehrfach die WM gewonnen wurde und zum anderen es auch Leute gibt, denen die Flieger zerflattert sind. So viel zum Thema "Ausbau".

Wo du diese "Ausbauthesen" nachlesen kannst? Ich habe den Freiraum im Studium genutzt über die E-Technik hinauszuschauen und mir beispielsweise eine Leichtbauvorlesung zu Faserverbund ausschnittsweise anzuhören und mir ansonsten das Skript zu organisieren. Ohne Prüfung, ohne alles, einfach ein paar Gedankengänge mitnehmen, zumal die Vorlesung als sehr anschaulich bekannt war. Wie weit es da Lehrbücher gibt, kann ich dir nicht sagen, hat mich nie soooo sehr interessiert, mangels Prüfungsvorbereitung. Ansonsten gingen dort beispielsweise Flügelschnitte von Manntragenden rum, Kohlegurt, Glas/Hartschaumsandwich-Steg, ...

Außerdem steht vieles nicht im Klartext in Lehrbüchern geschrieben sondern erfolgt aus der Auslegung. Eine Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied. Was nutzt dir ein super Holmgurt nebst High Tech Kohlesteg, wenn du die Krafteinleitung nicht hinbekommst? Faserspitzen stumpf auf eine Oberfläche zu kleben, funktioniert nun mal nicht so toll ;) . Wie viel ihrer rechnerischen Festigkeit kann also die Kohlefaserlage auf dem Balsasteg überhaupt übertragen?

Sehr zu empfehlen ist da auch die Homepage von Christian Baron, nebst Exeltabelle zur Vertiefung von Gedankenspielen bei Holmauslegungen.

Damit das ganze passig wird, kannst du einen Extrem-T-Träger bauen, wo du die Spannungsbrüche in der Verklebung zum extrem dünnen Steg förmlich siehst - dimensionierst du den Steg entsprechend auf eine gesunde Breite, die sich noch verkleben lässt, wären die hochfesten Materialien aber einfach nur überdimensioniert und auch zu schwer. Bisher hat sich im Modellbau einfaches Balsa hochkant als guter Kompromiss erwiesen, es ist leicht und bringt eine Faserstruktur mit.

Gast_1787
02.07.2005, 22:18
Hallo
ich habe eben dies Video gefunden:
http://www.f5b.co.uk/images/pictures/marcusm_practise%20field.AVI
Ist dies der Wurm 2?

Sollte man auch mal sehen, Wurm2 platze in der Luft. :eek:
http://www.f5b.co.uk/images/pictures/KyriLaunchDavesRW2.avi

Leider ist dies Video nicht vollständig.
http://www.f5b.co.uk/images/pictures/wolf_2cuts_43.AVI

Quellen:
http://www.f5b.co.uk

plinse
02.07.2005, 23:16
...

Sollte man auch mal sehen, Wurm2 platze in der Luft. :eek:
http://www.f5b.co.uk/images/pictures/KyriLaunchDavesRW2.avi

...



Du solltest dazu erwähnen, dass es Selbstbauer in England gibt, die sich die Urmodelle ausgeliehen haben. Es ist nicht gesagt, dass es ein Serienflieger ist. Außerdem ist immer auch offen, welche Vorgeschichte und in Internetauktionsdeutsch "professionellen Reparaturen" so ein Flieger hinter sich hat. Natürlich kann auch ein Serienflieger platzen, Holmverklebungen sind Blindverklebungen, eine gewisse Unsicherheit bleibt immer. Außerdem sind Hochmodulholme nicht ganz unempfindlich / spröde. Einfach als wertfreie Feststellung. Eine vergurkte Landung muss keine sichtbaren Spuren hinterlassen, kann trotzdem aber fatale Folgen haben. Auch so ein Thema mit Wettbewerbsfliegern in Hobbyfliegerhänden. Ich halte es für mich so, dass ich dann lieber schwerer baue, HT Kohle nehme und davon etwas mehr für vergleichbare Steifigkeit, aber Hochmodul verkauft sich nun mal gut. Die Frage ist, wem es nutzt und wem eher nicht.
Das Video war letztens in EZone thematisiert, wo auch der Werfer schreibt. Mal schaun, ob raus zu bekommen ist, was das für ein Flieger genau war (Eigenbau/Serienflieger).

Sogesehen auch immer wieder gut der Vierzeiler auf dem Holmgurtlegeplan der Ariane V5: http://www.delago.de/ariane/images/v5holm.gif :D

Gast_1787
02.07.2005, 23:25
...ich wollte damit keines falls auf die Serien Flieger schliessen, einfach nur mal die Tatsache das so ein Teil in einer Wende (wars doch?) so einfach platzen kann. Sicher spielen die Faktoren, wie das Teil aufgebaut ist, eine sehr grosse Rolle.

plastikmann
02.07.2005, 23:48
Hallo
ich habe eben dies Video gefunden:
http://www.f5b.co.uk/images/pictures/marcusm_practise%20field.AVI
Ist dies der Wurm 2?



Nö, das ist meines WIssens ein Go-One IV ....... von Herrn Möckli.......

Zum Zerlegen selbst:

Woher kommt eigetnlich der Mythos Voll-Gfk sei in der Luft nicht zu zerlegen, Voll-CFK erstrecht nicht ?

Natürlich ist nahezu alles in der Luft zu zerlegen... nur die Frage wie man sich anstellt ! Schliesslich gibts ja nu auch ectra F5B-"Showmodelle" !!
Die DInger sind nunmal am Limit gebaut, also geben sie auch irgendwann mmal nach... ganz normale Sache......
Der Rest ist einfache Faserverbundwerkstoff-Theorie bzw. Technologie

plinse
03.07.2005, 09:14
...ich wollte damit keines falls auf die Serien Flieger schliessen, einfach nur mal die Tatsache das so ein Teil in einer Wende (wars doch?) so einfach platzen kann. Sicher spielen die Faktoren, wie das Teil aufgebaut ist, eine sehr grosse Rolle.

Moin,

war ein Eigenbau.

Kleine Randinfo, die ich noch dazu bekommen habe, ist dass in die Strecke rein geloopt wurde, mit eingeschaltetem Motor. War wohl eine extreme Einflugsaktion in die Stecke, die jenseits des Limits war. Wie Dominik schrieb, man bekommt alles klein. Mit den alten Fliegern wäre sowas nicht ansatzweise möglich gewesen, nach den neuen Regeln werden die Flieger aber wesendlich robuster gebaut und es finden sich halt neue Limits. Nach den alten Regeln haben sich übrigens kaum Hersteller gefunden, die es gewagt haben, solche Flieger auf den Massenmarkt zu werfen.

Vielleicht wolltest du den Serienflieger nicht mit reinziehen, nur dass es hier im Kontext bisher um den Serienflieger ging, was natürlich "keinerlei" Risiko zur Vermischung bietet ;) . Oder hat sich ein RW2 Selbstbauer hier schon zu Wort gemeldet (außer Wolf natürlich)?

Auch der RW1 hat schon mit dem MH33 ein dünnes Profil. Im Vergleich zu dem alten F5B Flieger, von dem eine Form bei uns in der Modellfluggruppe verfügbar ist, der ein 8,x % Profil hat, brauchst du DEUTLICH mehr Rovings im Gurt, generell merkst du halt, dass die Bauhöhe³ in die Dimensionierung eingeht, jedes fehlende Prozent zieht vergleichsweise eine Kohlerovingtränkorgie nach sich.

Wie gesagt, da kann ich nur das Exeltool von Christian Baron zur Holmdimensionierung empfehlen. Einfach mal mit rumspielen, an den Profildicken drehen und sich die Rovingzahl über der Spannweite im Diagramm ansehen. Gut, Herr Baron schreibt selbst, dass das Tool auf eigene Gefahr anzuwenden ist und sinngemäß nicht idiotensichere Ergebnisse liefert. Sind die Eingabewerte Murks, kommt auch ohne weitere Warnung Murks raus. Es hat keine Fehlererkennung, die muss der Nutzer selbst im Hinterkopf haben. Ist aber meist so, dass man schon wissen muss, wie das Ergebnis auszusehen hat und es mehr um die genaue Anzahl der Rovings geht denn darum wie sie abgestuft werden (das ist nun mal bei einem eliptischen Flügel auch eliptisch).

Jedenfalls ermöglicht es einem schnell nachzuvollziehen, warum der Flieger so anspruchsvoll zu bauen ist. Andererseits braucht man das Tool nicht, wenn man sich merkt, dass Bauhöhe mit der dritten Potenz eingeht. Und da es sich hier nicht um Kinderspielzeug handelt, sind solche bereits abgespeckten Zusammenhänge denke ich nicht zu hoch gegriffen und noch weit entfernt von der maschinenbaulichen Detailbetrachtung, die auch mir für eine Freizeitbeschäftigung zu hoch ist.

Derartige Profildicken wären mit den alten Randbedingungen bezüglich Gewicht nicht ansatzweise massenmarktfähig gewesen.

Wie Dominik geschrieben hat, die Leute, die auf Flugtagen "Wildsau" vorfliegen, bauen sich die Flieger nicht umsonst wesendlich robuster. Nur weil die Flieger dann aus der Form xy gehüpft sind, heisst das noch lange nicht, dass alle Flieger aus der Form den Spass aushalten, besonders wenn da was geflogen wird, was die Wettbewerbsbelastungen übertrifft. Außerdem altert Faserverbund. Wenn er es 5 mal hält, muss er es nicht 6 mal halten, auch wenn man äußerlich nichts erkennt.

plastikmann
03.07.2005, 09:14
Um weiteren Theorien vorzubeugen..........

Es war ein Eigenbau RWII, also lassen sich keinerlei Rückschlüsse ziehen wie, wann welches käufliche Modell in der Luft platzen wird.....
ebenfalls ist der Umstand er dazu führte beschrieben. Kein normaler Sonntagspilot wird dies wahrscheinlich tun, da er es mti Gewissheit schon vorher mit der ANgst ums Modell zu tun bekommt ;-)

http://www.rcgroups.com/forums/showpost.php?p=3973747&postcount=82

plastikmann
03.07.2005, 09:26
*huch*....... ;-) Moin Eike....

Was ich nur noch als letztes gerne zum Thema sagen möchte...

Nein, ich habe z.Zt. keinen Raketetnwurm, weder selbstgebaut, noch käuflich erworben. ABer ich muss die käuflichen Modelle nicht haben im eines sagen zu können:

Ein solches extremes Fluggerät KANN in Serie gefertigt NIEMALS in der Luft unzerstörbar sein bei diesem PREIS. Es gibt immer jemanden der noch schwerere Komponenten einbaut, mehr Zellen etc......
Das ist jetzt hier nix gegen Strat... die Modelle sind schon 1a zu dem Preis. Aber eins muss klar sein: Wenn ich FAI dort einbaue und meine mal eben so in dem Stil zu fliegen, ohne zu wissen was das ist, und einfach mal das üblich rauf, runter, Höhenruder an den Anschlag usw mit Vollgas fabriziere, dasrf ich mich nicht Wundern wenns Einzelteile regnet ;-)
Das kann ich mir dann mit Modellen erlauben, die so gefertigt sind, wie es meine Anforderungen verlangen. Also noch sauberer, noch leichter, noch stabiler, um meine Komponenten massgeschneidert.
F5B ist kompromisslos genauso wie Eikes F5D.... ich "Sonntagspilot" brauche aber gewisse kompromisse.... also muss ich damit leben oder selbst bauen.
Meckern nutzt nix, denn eiegtnlich ist es, wie auch schon geschrieben wurde eher verwunderlich, dass überhaupt ein Hersteller sich an die Serie solcher Sportgeräte ranwagt.

plinse
03.07.2005, 09:57
Moin Dominik,

das hat mit dem Preis nur so weit zu tun, als dass man noch komplette Holme aus in einer Form bauen könnte. Dort hast du aber auch ein Gewichtslimit, dazu kommen die restlichen Teile und als Konsequenz daraus kannst du sagen, dass ein unzerstörbarer Flieger unter dem Zusammenhang "Wettbewerbsmodell" halt nicht realistisch ist. Zumal all diese Aussagen von ausschließlich Bilderbuchlandungen ausgehen ;) .

plastikmann
03.07.2005, 10:07
Nuja, der Preis ist aber nunmal nicht durch das Material bestimmt... das sind nunmal annähernd Peanuts.
Der zeitliche Aufwand, die manpower, die dahinter steckt ist das, was den Endpreis eines kommerziellen Modells ausmacht, ich denke da sind wir uns ziemlich einig ;-)

Irritierend ist leider immer wieder bei diversen Werbeanzeigen "F5B-Wettbewerbsmodell", usw... wo meist nichtmal F5B-fähig gemeint ist, sondern mehr a la "sieht aus wie das Wettbewerbsmodell, da aus der Form, aber für euch finanzierbar"....

Nee, was ich konkret meine ist die Zeit, die bezahlt werden will, wenn eben Holme sauber gebaut werden, die Rümpfe und Flächen mit minimum Harz...... usw..... Wenn die dinger halt mal nich glatt aufsetzen is halt mal ein riss im Rumpf, und ? Wenn ich das nicht will und keine abgezeichneten Holme und Servos, dann brauchich ein anderes Modell, muss meine Anforderungen halt etwas verschieben.

Insofern ist die Angebotsschrift von Strat überhaupt nicht falsch...... ausnahmsweise ist das Modell mal tatsächlich competitive und nicht nur auf schön getrimmt..... dessen muss sich der sonntagsflieger einfach nur bewusst sein.... das liegt aber an den irreführenden Texten andere Anbieter.
Ich weiss nich genau wie es akuell aussieht, aber früher waren im F5B-Kader Modelle dabei, wo sich manch ein Freizeitpilot gewundert hat, dass diese "Haufen" überhaupt flgfähig waren ..... ;-)

plinse
03.07.2005, 11:25
Nuja, der Preis ist aber nunmal nicht durch das Material bestimmt... das sind nunmal annähernd Peanuts.
Der zeitliche Aufwand, die manpower, die dahinter steckt ist das, was den Endpreis eines kommerziellen Modells ausmacht, ich denke da sind wir uns ziemlich einig ;-)



Das ist vollkommen klar. Zum anderen hast du ein gewisses Gewicht zur Verfügung und gewisse Materialien zur Auswahl. Wenn du hochmodul Gewebe nehmen würdest, käme zwar noch ein mächtiger Batzen an Kosten dazu, bliebe aber gegenüber der Arbeit immer noch im Rahmen.
Bei der Torsionslast eine dem gewachsene Schale, Rumpf, ... da bleibt aber auch für Holm, ... und jeweils den Rest nicht zuuu viel übrig.




Irritierend ist leider immer wieder bei diversen Werbeanzeigen "F5B-Wettbewerbsmodell", usw... wo meist nichtmal F5B-fähig gemeint ist, sondern mehr a la "sieht aus wie das Wettbewerbsmodell, da aus der Form, aber für euch finanzierbar"....



Ob der RW2 aus der Serie wettbewerbstauglich ist, muss er erst mal zeigen, aber ansonsten ist da schon was dran.



..... dessen muss sich der sonntagsflieger einfach nur bewusst sein.... das liegt aber an den irreführenden Texten andere Anbieter.
Ich weiss nich genau wie es akuell aussieht, aber früher waren im F5B-Kader Modelle dabei, wo sich manch ein Freizeitpilot gewundert hat, dass diese "Haufen" überhaupt flgfähig waren ..... ;-)

Das ist klar: http://www.delago.de/ariane/DBauV7.htm Teils 25er Glas auf Styrokern darfste nicht falsch angucken, dann hat es ne Delle weg. Dagegen sind die heutigen Flieger betoniert, anfassen verboten ;) . Bisher war in F5D noch ein Vorteil durch extremen Leichtbau zu holen. Das war einigen Fliegern auch anzusehen, ich hatte aber genug Luft, um einen 93er Vollkohle - Styrokernflieger zu bauen, das war schon ok und einigermaßen haltbar. Gestorben sind die Flieger alle nur durch Flugfehler. Mit dem Bau der neuen Flieger habe ich noch nicht angefangen, bin am Ende der Vorbereitung, muss noch mal mein Edelgewebesortiment checken, ob noch genug da ist. Formen basierend auf den Batlethurmodellen (http://www.speed-mania.de/batleth.html) sind fertig. Ist schon etwas zäh, nach einem Umzug die Werkstatt wieder voll aufzustellen, obwohl ich in unserer Gruppenwerkstatt an der Uni schon zu den gut ausgerüsteten gezählt habe ;) . Mal schauen, wo ich gewichtsmäßig lande, denke es wird für einen Vollkohle Schalenflügel reichen. Also kein extremer Leichtbau.

JueBie
05.07.2005, 21:36
Hallo,
wir haben eine RW1 Form. Die Form hat schon ein paar Macken, und unsere Baukünste halten sich auch in Grenzen.

Wenn man so einen Flieger aus der Form nimmt und ihn so anschaut wie im Laden einen Hochglanzrumpf aus dem Kasten, dann graust es einen nur noch.

Aus 1 m Entfernung sieht er schon ganz gut aus, und wenn er in der Luft ist, will ihn jeder gleich kaufen.

Es gibt genügend Hochglanz-Hotliner der edelsten Sorte, und ich freue mich für jeden, der solch ein Gerät sein Eigen nennt. Seit wir selber bauen, weiss ich aber, wie unglaublich schwierig es ist, einen ansehnlichen Flieger mit geringstem Gewicht aus einer Form zu holen.
Wenn ich die Bilder auf der Stratair-Seite in der Optik vergleiche mit dem, was wir hier produzieren, und auch mit dem, was ich im Bauraum eines weltbekannten F5b-Piloten gesehen habe, dann scheint mir das eine optisch excellente Bauausführung zu sein
Und leicht ist er auch. Und ich hab noch keinen Beitrag gelesen, dass er in der Luft zu weich ist.

Dominik hat schon drauf hingewiesen: Es lohnt sich, mal zum F5b- Wettbewerb zu fahren. Da kann man 40-Strecken Flieger aus nächster Nähe sehen. Und da kann man erfahren, worauf es beim "Wettbewerbsmodell" wirklich ankommt. Bad Brückenau ist immer im September.

Grüße

Jürgen

STRATAIR
07.07.2005, 20:25
Hi,

naja, einiges wurde ja schon erwähnt bez. Bauen-SCHÖNHEIT-Gewicht.

Mal eines Vorweg: der RW1 comp., RW2, Excite, Europhia2k, X-Ray und alle anderen competitionfähge Geräte sollen für den Wettbewerb fest sein und im Gewichtslimit bleiben. Das ist Priorität 1!!!!
In diesem Satz steckt das drinnen was ich bei diesen Modellen vertrete.

Das soll´nicht heissen, dass mir die Lackqualität und Bauausführung egal ist, aber das ist eben "nice to have" und kein "need to have" für den Wettbewerb!

Zuerst müssen die need-to-have erfüllt werden und dann kommt der Rest.
Beim RW2 ist das max. Gewicht z.B. 2065g! 2066g Abfluggewicht ist zu viel. Die F5B Motoren sind heuer schwerer geworden, die Akkus sind schwerer, die Antriebe leisten mehr. Das Modell muss diese Mehrbelastung beim Wettbewerb aushalten. Es ist eine Gradwanderung zwischen Gewicht und Festigkeit.
Ich denke, dass unsere Modelle eine schöne Bauausführung haben und viele nette Details bereits fertig sind, die das Fertigstellen leichter und die Bauzeit kürzer machen.

Gruss,
Rainer Stratberger

Dennis Schulte Renger
07.07.2005, 20:34
Hallo Rainer!

*daumenhoch*

Endlich mal ein Hersteller, der es genau richtig sieht!!

Wimh
08.07.2005, 07:13
die Akkus sind schwerer...Zugegeben, GP3700 sind etwas schwerer wie GP3000. Aber 16 stuck davon sind immer noch leichter wie 18 GP3000 oder 24 GP2200 oder 17 GP3300...

Auf RCgroups ist einer der "stresscracks" beim V-leitwerk hat, obwohl er behauptet nie schlecht gelandet zu sein. Er fliegt kein F5B damit (eher 3D...) , aber sehr fiel "hartere" figuren damit. Kan das sein?

STRATAIR
08.07.2005, 09:16
Hi Wim,

ich meine 16x 3700´er schwerer als die 3000´er!

Der Kunde vom V-ltw hat mir schon ein mail geschickt und ich denke, dass wir telefoniert haben. Ich habe die Fotos von ihm. Da hat sich die untere Schale im mittleren Bereich beim LTW-Holm gelöst. Handelt sich um einen RW1 Advance.
Entweder hat das LTW bei einer Landung einen Schlag bekommen, oder er hat es im FLug überlastet. Kann ich von hier aus schwer beurteilen. Wenn man recht hart fliegt wäre die Competition Version eine Überlegung Wert gewesen, da auch das LTW mit Kohle verstärkt ist. Klar, die Competition Version kostet wieder ein paar Euro mehr, aber dafür bekommt man auch einen härteren Flieger.

Lg,
Rainer

plastikmann
08.07.2005, 12:12
Hi Wim,

ich meine 16x 3700´er schwerer als die 3000´er!

Entweder hat das LTW bei einer Landung einen Schlag bekommen, oder er hat es im FLug überlastet. Kann ich von hier aus schwer beurteilen. Wenn man recht hart fliegt wäre die Competition Version eine Überlegung Wert gewesen, da auch das LTW mit Kohle verstärkt ist. Klar, die Competition Version kostet wieder ein paar Euro mehr, aber dafür bekommt man auch einen härteren Flieger.

Lg,
Rainer

Das ist wohl wahr, das die 3700er schwerer sind, jedoch sind 16 Davon immer noch leichter wie 18GP3300...... weil soviel schwerer sind die EInzelzellen dann auch wieder nicht.

Zu der Wurmsache..... sollt man vielleicht auch mal unterhalb jeder Version erwähnen, oder nicht ?
Viel Kohle = Viel stabil..... ist das nicht auch ein Irrglaube ?
Hätte denn die KOhle die Schale vom Lösen des Holmes abgehalten ??

Wimh
08.07.2005, 13:24
Wenn man recht hart fliegt ...
Rainer

Er fliegt recht hart , habe es gesehen.... Ich wurde so was nie machen, da wurde jedes (wettbewerbs-)modell zu bruch gehen, ausser vielleicht die "showflug" versionen von Wolf selbst.... Seine landungen sind recht gut , aber die habe ich eben nicht alle gesehen. Er hat auch schon viel damit geflogen....

Wimh
08.07.2005, 13:26
Das ist wohl wahr, das die 3700er schwerer sind, jedoch sind 16 Davon immer noch leichter wie 18GP3300......

Rainer meinte 16*GP3000 sind etwas leichter wie 16*GP3300 denke ich...

plinse
08.07.2005, 17:13
Er fliegt recht hart , habe es gesehen.... Ich wurde so was nie machen, da wurde jedes (wettbewerbs-)modell zu bruch gehen, ausser vielleicht die "showflug" versionen von Wolf selbst.... Seine landungen sind recht gut , aber die habe ich eben nicht alle gesehen. Er hat auch schon viel damit geflogen....

Moin Wim,

du meinst sicher Pascal. Warst du das, der die von Sobakin angegebene Lebensdauer seiner Flieger gepostet hat? Bezogen auf Wettbewerbsflüge? Denke das und der beschriebene Flugstil sagen alles. Richtiggehende "Wildsauflieger" für viele Zellen gibt es meines Wissens nach bei keinem Anbieter zu kaufen. Wäre mir zumindestens neu. Abgesehen davon, dass ein mal runtergeplumst - "och ist ja nichts passiert, Glück gehabt", ein mal schlecht im Auto gelagert, .... alles so ein Leitwerk vorschädigen kann. So lange wie er den Flieger hat und so wie der Flugstil beschrieben wurde, wäre es vollkommen in Ordnung, wenn der Flieger morgen platzen würde. Ich wünsche es niemandem, das will ich ausdrücklich betonen, aber sich an Spezifikationen zu halten, die sich aus Wettbewerbsregeln ergeben, ist nun mal nicht die Stärke von Modellfliegern ;) . Also müssen sie es halt zu ihrer Stärke machen, mit den Konsequenzen klar zu kommen. Einen F5B nagelt man nicht durch Brutalowenden / -loopings, Wettbewerbspoiloten mit darauf gebauten F3A-X fliegen keine vollgas gerissenen, ...

Aber da redet man sich den Mund fusselig. Deshalb haben Händler ja auch die Margen, die sie nun mal haben. Eben damit sie die Zeit bezahlt bekommen, die sie sich den Mund fusselig reden müssen ;) .

Wimh
09.07.2005, 06:45
Moin Wim,

du meinst sicher Pascal. Warst du das, der die von Sobakin angegebene Lebensdauer seiner Flieger gepostet hat? Bezogen auf Wettbewerbsflüge? Denke das und der beschriebene Flugstil sagen alles. ...Einen F5B nagelt man nicht durch Brutalowenden / -loopings...

Ja, stimmt und meine rede ...

plastikmann
09.07.2005, 08:56
Nur mal so ne kleine Frage am Rande........

was ist den nun eigetnlich aus dem Flattern geworden, worin war es begründet, wie wurde es schliesslich, endlich gelöst ?.....
um mal wieder auf den ANfang zurückzukommen

axl*
19.07.2005, 09:27
Nur mal so ne kleine Frage am Rande........

was ist den nun eigetnlich aus dem Flattern geworden, worin war es begründet, wie wurde es schliesslich, endlich gelöst ?.....
um mal wieder auf den ANfang zurückzukommenDas Flatterproblem scheint tiefgreifender zu sein. Hier bei rcgroups (http://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?t=370633&page=14#post4035687) flatterts auch fröhlich. Strat wird demnächst einige Modifikationen bringen, u.a. auch den hinteren Holm weiter nach hinten setzen und die Ruder verkleinern, Fläche verschrauben etc.. Ich hatte es ja ähnlich erkannt und auch modifiziert. Ich bin momentan durch meine Modifikationen zufrieden und lasse mir gerade von Plettenberg einen speziellen Motor zusammenbauen. Mal sehen, ob ich damit die 1.000 W/Kg auf Lipobasis knacke. Fliegt aber momentan schon wie eine Kanonenkugel senkrecht in den Himmel. Wenn der andere Antrieb drinn ist, werde ich mal ein Video machen.

Gast_1787
19.07.2005, 09:48
Strat:
"Flächenabschlußholm:
der ist so gesetzt, dass man die angeforme Dichtlippe event. wegschneiden kann und eine Lippe aus Tesa ankleben kann. Bringt bei den 4 Lippen wieder ein paar Gramm."

Axl*:
"Strat wird demnächst einige Modifikationen bringen, u.a. auch den hinteren Holm weiter nach hinten setzen und die Ruder verkleinern, Fläche verschrauben etc.."

Prima, so schnell ändern sich die Meinungen. "Kundendruck" bringt doch was :)

Bei meinem Selbstbau Wurm sitzt der Flächenholm aber auch ca. 10mm hinter dem Schnitt der Wölbklappe. So ist die Dichtlippe, auch bei voll ausgefahrener Wölbklappe (ca. 45-50Grad), immer noch in der Fläche. Da hier aussen 2*54g/innen 1*54g GFK ist bewegt sich hier nichts. Senkrechte Stürzflüge aus 200m brachten bislang auch kein Flattern :)

plastikmann
19.07.2005, 12:19
Warum eigetnlich schleift keiner ne Hohlkehle in den Hilfshokmm und aus die Maus...... Aufwand, ja klar, aber dann ists ein für allemal vom Tisch ;-)

Ich denk auch, dass der Grund des Flatterns nicht in der ANlenkung zu suchen ist, sondern eben in einer kompletten AUf- und Abbewegung des Ruderlappens .....

Interressieren würde mich in dem Zusammenhang eiegtnlich nur eines:
- Hält der STrat RW2 in jetziger Form einen FAI-Lauf aus ?
- Wenn nicht, Wolf, was sieht bei deinen Modellen an dieser Stelle anders aus ?

axl*
19.07.2005, 15:49
"Kundendruck" bringt doch was...Ob das Druck war weiß ich nicht. Außerdem ist der Rainer ein ganz Netter und ziemlich geradeaus. S´basst scho. "Betatester Kunde" hin oder her, wenn er das Feedback kurzfristig in die Serie einfließen lässt, dann spricht das doch für ihn! Unausgegorene Frischware ist schließlich überall anzutreffen ( Software, Autos, etc. ). Das bringen eben die kurzen Halbwertzeiten so mit sich. Damit muß man als Frischwarekäufer schon fast rechnen.

Alles Andere wäre ja auch schon beinahe langweilig. :D

Gast_1787
19.07.2005, 15:50
..darum ja auch in "" der Druck ;) ich wollte damit auch nur zum Ausdruck bringen das Strat die Kundenwünsche ernst nimmt.

plinse
19.07.2005, 19:55
Moin,

der eine Ami-RW2 hat leider nach Erdöl gebohrt, war wohl ein thermischer Empfängerausfall, hätte mit jedem Flieger passieren können. Nach 7 Steigflügen oder so zu beurteilen, ob die vorherigen Modifikationen das Flattern endgültig beseitigt haben, lasse ich mal jedem offen, aber wenn wir Glück haben, gibt es bald Schnittbilder vom Flächenaufbau. Da sieht man mal wieder, wie sehr am Limit die scharfen Setups sind, echt schade um den Flieger aber sowas passiert nun mal.