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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ME-262 mit EZFW von HET



jürgi
04.02.2012, 21:28
Meine diesjährige Flotte war eigentlich komplett. Aber da gab es noch reichlich Komponenten in der Schublade und die reichten sogar für eine Zwei-Mot. Nachdem ich genügend F- und FA- Jets genossen hatte, schlug mein Oldtimer Herz. Die Entscheidung fiel auf die HET ME-262. Diese wird aktuell von D2Air mit Fahrwerksvorbereitung angeboten.http://www.d2air.at/index.php?templateid=artikel&id=5055. Eine erste Sichtung ergab,daß der HET Qualitätsstandart sich etwas verbessert hat. Die Flügel passen zur Rumpfanformung -das Seiten/ Leitwerk eher nicht und muß bearbeitet werden.
Die Gewichtsbilanz ist akzeptabel. Rumpf mit kompletten Leitwerk und Kabine 630 g, Flügel 200 g. Was reinhaut sind die Impellergondeln mit 300 g -ergibt ein Rohgewicht mit Lackierung und Bespannung von 1130 g. Die Gesammtbilanz habe ich mit allen Komponenten bei 2170 g gesehen -ohne Accus. Je nachdem für welche Accus ich mich entscheide, wird
mein Fluggewicht zwischen 2,8 kg und 3 kg liegen. Es geht natürlich auch leichter z.B mit 3 S Antrieb und ohne Fahrwerk. Das Zubehör im Baukasten ist minimal und muß durch einen Griff in die Bastelkiste ergänzt werden. Es gibt eine CD mit nur drei wenig hilfreichen Fotos. In meiner Papieranleitung fehlen die Einstellwerte und der CG. Das ist aber kein Problem. Obwohl es den Jet schon viele Jahre gibt, findet man wenig verwertbare Informationen in den Networks -schon gar nicht mit EZFW. Also habe ich mich entschlossen das hier ein wenig zu ergänzen.

Gast_32089
05.02.2012, 19:00
Hallo Jürgen,
hast halt auch ein Herz für die alten HETs :). Gruß, Michael

PS: Hab ich Dir eigentlich schon zum 1000sten gratuliert?

jürgi
06.02.2012, 23:08
Der Bau der Me-262 ist grundsätzlich kein Problem -man kann sich aber gerne zusätzliche Arbeit machen. Das erste was auffällig ist, daß der Accuwechsel über die Kabinenhaube nicht komfortabel machbar ist. Es ist einfach zu eng. Die Accus liegen im vorderen Rumpfbereich und da kommt man nur hin, wenn man selbst ein Lebendgewicht von unter 55 kg hat und mit gertenartigen Schlangenhänden ausgestattet ist. Also ist Umbau angesagt und das sind genau zwei Abende. Morgen stell ich von dem Werk mal ein paar Photos rein.
Gruß
Jürgen

cupra4
07.02.2012, 06:44
Hi,

hab meine ME262 auch fertig gestellt...werde dann mal ein paar Fotos machen und hier rein stellen...
Bin schon gespannt auf Deine Fotos bez. dem Akkuwechsel...da bricht man sich echt jedesmal fast die Finger...

Schöne Grüße
Patrick

jürgi
07.02.2012, 09:29
Hi,

hab meine ME262 auch fertig gestellt...werde dann mal ein paar Fotos machen und hier rein stellen...
Bin schon gespannt auf Deine Fotos bez. dem Akkuwechsel...da bricht man sich echt jedesmal fast die Finger...

Schöne Grüße
Patrick

Hallo Partrik,
den Umbau kannst Du nachträglich auch leicht machen!
Bis dann
Jürgen

aguof
07.02.2012, 11:35
Hallo Ihr zwei,

passt auf das Ihr die Impeller gut fixiert. Bei der ersten Landung hat unser Modell hart aufgesetzt. Dabei haben sich vermutlich die Impeller verschoben und beim 2. Flug war schon nach dem Abheben sense und die Maschine ist wegen der Schubachsen nicht mehr kontrolierbar gewesen.

Gruss Alain

cupra4
07.02.2012, 11:58
Hallo Alain,

vielen Dank für die Info, da werde ich sicherheitshalber nochmals genau nachschauen...

Gruß
Patrick

maserer
07.02.2012, 13:11
Hallo Jürgen,

dein angepeiles Gewicht von knapp 3kg ist aber eine ganz schöne Hausnummer für die "kleine" Me262.
Früher bin ich die Locklair-Me (fast gleiche Größe) mit 1,8 kg geflogen...
Und die war schon flott zu fliegen und zu landen.

Aktuell baue ich auch eine Me262 in Zwischengröße:
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/302969-Me262-Zwischengr%C3%B6%C3%9Fe?highlight=262

Sie soll mit 1,52m Spannweite auch 3kg schwer werden. Wenn es dann 3,5kg sind macht es auch nichts...

Also 3kg bei der "Kleinen", da bin ich auf die Flugeigenschaften gespannt.
Viel Erfolg,
Grüße
Stefan

cupra4
07.02.2012, 13:27
Hallo Stefan,

auch meine ist ziemlich schwer, knapp 2,7kg...offensichtlich sind die einzelnen Teile recht schwer...
Ich bin auch schon auf das Flugverhalten gespannt, ich kenne allerdings jemand, dessen ME262 (auch die von HET, aber alte Version) auch um die 2,7kg hat, die Flugeigenschaften seien aber sehr gut, schauen wir mal...

Gruß
Patrick

jürgi
07.02.2012, 16:14
So Leute es geht weiter. Zu Gewichten und Antrieben kommen wir noch. Erstmal vorweg -ich benutze immer jede Menge unterschiedliche Kleber. 5/10 min Epoxy, Endfest, Sek.Kleber, Silicon und Belizel. Die Kabinenhaube wird mit einigen starken Magneten gehalten, die müssen erstmal raus. Der Grund: sie stören beim Einbau der Plexihaube. Dann kommt der Diamant-Dremel zum Einsatz um den Rumpf aufzutrennen. Die Kabinenhaube wird dann mit dem Rumpfteil verklebt. Aus Sperrholz und Balsa werden dann die notwendigen Aufhängungen und Verstärkungen gemacht. Die Plexihaube selbst habe ich mit Silicon in die Kanzel eingeklebt. Nun kann man auch mit Würstelfingern den Accuwechsel vollziehen.
Gruß
Jürgen
Ps. vier Magneten habe ich nachträglich wieder eingeklebt!

jürgi
07.02.2012, 16:21
Hallo Ihr zwei,

passt auf das Ihr die Impeller gut fixiert. Bei der ersten Landung hat unser Modell hart aufgesetzt. Dabei haben sich vermutlich die Impeller verschoben und beim 2. Flug war schon nach dem Abheben sense und die Maschine ist wegen der Schubachsen nicht mehr kontrolierbar gewesen.

Gruss Alain

Danke Alain
für den Tipp! Zum Thema Auswirkungen der Schubachsen und den Sicherheitsanforderungen bei 2 Mot. werde ich beim Thema Motoren, Steller und Accus etwas beitragen.
L.G Jürgen

cupra4
08.02.2012, 06:33
Hallo Jürgen,

gut gelöst mit der Kabinenhaube, mal schauen wie ich bei meiner so zu recht komme, sonst werd ich auch so eine Lösung anstreben, denn mein Akku mußte ganz nach vorne um den SP einhalten zu können...

Schöne Grüße

jürgi
08.02.2012, 16:18
Bei Jets mit Fahrwerk habe ich mir angewöhnt immer ein Seitenruder einzubauen. Zu groß ist die Gefahr, wenn der Jet beim Start ins Schwingen kommt und dann ausbricht. Ein Startabbruch im Fangzaun hat dann i.d.R stets einen Werkstattaufenthalt zur Folge. Bei dieser ME muß das Seitenruder mit dem Dremel noch heraus getrennt werden. Dann folgen die üblichen Arbeiten z.B Stege einkleben für die Scharniere. Das Seitenruderservo wird ganz hinten plaziert und ist bei mir mit Belizell eingeklebt. Damit das "Höhenruderservo einwandfrei" läuft ist das der beste Platz. Das Höhenruderservo wird mittels Schubstange von unten schräg nach oben angelenkt. Ich habe eine CFK-Schubstange gewählt -die Anlenkungsdrähte sind über Nacht mit Endfest geklebt.
Gruß
Jürgen

jürgi
09.02.2012, 12:48
Wenn man die historischen Fotos anschaut, dann gleicht keine ME-262 der anderern. Grün/grau in gefleckter Tarnlakierung -manchmal auch etwas braun ist Standart. Darüber hinaus gibt es jede Menge weiß/gelb/rot Applikationen. Jedenfalls sieht keine so aus wie der HET-Baukasten. Eine leicht machbare Farbgebung zeigt diese hier http://www.hobby-land.de/shop/article_0351005/ME-262-----1%2C24m%2C--Voll-Gfk%2C-lackiert!.html?shop_param=cid%3D3%26aid%3D0351005%26 Sollte man sich entschließen die Maschine farblich zu verändern, dann macht es Sinn dieses vor dem Zusammenkleben zu tun. Da spart man sich jede Menge Abklebearbeiten. Für solche Arbeiten bieten sich z.B die Farben von LRP und Tamia Color an. Das hält ganz gut auf der Folie und ist auch bügelfest .Nachbügeln muß man nämlich auf jeden Fall, weil die HET-Folie garantiert kein Hit ist.
Bei uns im Verein wird ganzjährig geflogen. Der Platz hat z.Z eine leichte Schneedecke -da gehen im Moment nur Handstart-Jets. Ich denke zur Fertigstellung meiner ME in zwei Wochen ist unsere Piste wieder bodenstartfähig für den Erstflug.
Gruß
Jürgen

cupra4
09.02.2012, 12:52
Hallo Jürgen,

super, bei dir geht es ja schlag auf schlag...bin schon gespannt auf die ersten Flugerfahrungen...

Schöne Grüße
Patrick

jürgi
09.02.2012, 19:58
Hallo Jürgen,

super, bei dir geht es ja schlag auf schlag...bin schon gespannt auf die ersten Flugerfahrungen...

Schöne Grüße
Patrick

Hallo Patric,
wenn man alle zwei Tage zwei Stunden baut geht etwas weiter. Die aufwändigen Arbeiten kommen erst noch mit Servokulissen , Fahrwerksanlenkungen und den Impellern. Ein erneuter Gewichtsvorabcheck sagt mir mit 2 x 4 S 2500er Lipos ca. 2700 g Abfluggewicht. Aber gerne würde ich meine 2 x 4000er benutzen -das geht dann erst nach erfolgreichen Erstflügen.
Gruß
Jürgen

jürgi
10.02.2012, 19:04
Kein wesentlicher Baufortschritt -aber es soll ja nicht langweilig werden. Unser Vorstand ist Weltmeister und mehrmaliger deutscher Meister in Scale(u.a Turbine). Daher weiß ich was "Scale" bedeutet. Scale hin oder her -bei mir sind praktische Elemente vorrangig. Bevor ich einen Military/Tarnjet halbwegs unsichtbar in den Himmel befördere, bekommt er einige Farbapplikationen damit man auch wieder heil runter kommt. In dem Rumpf der ME herrscht Stille! Gemeint ist -keine Luftbewegung und das ist schlecht. Wenn die Bugfahrwerksklappe dreiviertel schließt, dann gibt es noch etwas Lufteinlass vorn. Diese Luft muß aber wieder raus. Scale hin oder her- der Dremel schafft Abhilfe indem hinten ein Auslass gefräst wird. Der ist auf dem Pic. eher noch zu klein! Die Triebwerke werden bei mir mit ca. 55 A. arbeiten. Da reichen 60 A. Steller locker aus. Der Roxy ist ein sehr guter Steller mit einem sicheren starken BEC. Für ca. 70 Euro im Preis/Leistungsverhältnis absolut top. Aber ich hatte nur einen Roxy -von den 80er YGE jedoch zwei. Zusätzlich habe ich noch zwei leichte Kühlkörper montiert. Die wiegen nur ein paar Gramm und kosten nicht viel (gibts bei Conrad) .Für meine 100/120 Steller nehme ich allerdings die größerern und schwereren Kühlkörper von Kontronik. Bei einer zwei Mot. kann man sich ein paar Dinge "nicht" erlauben u.a eine Stellerabschaltung im Flug! Bei einem der zwei YGE wird dann der mittlere Stecker gezogen, sodaß nur ein BEC aktiv die Stromversorgung betreibt. Natürlich kommt dann noch ein Stützaccu rein. Das ist bei mir hauptsächlich ein 4 Zeller 200 mH. Der wiegt unter 20 g und bringt den Jet stets sicher nach Hause. Man kann über 30 mal das Fahrwerk betätigen und der Accu ist nicht leer. Allen Unkenrufen zum Trotz -der Stützccu wird im Flug "nicht" entladen, man muß nur seine natürliche Eigenentladung kontollieren. Safety first!
Beste Grüße
Jürgen

cupra4
10.02.2012, 22:42
Hi,

offensichtlich hat es die ME262 doch in so einer ähnlichen Farbe wie das Het-Baukastenmodell gegeben...

Schöne Grüße
Patrick

jürgi
10.02.2012, 23:56
Hallo Patric,
auf das Museumsfoto bin ich gar nicht gestoßen. Dann brauchst Du deine nachträglich nicht lackiern. Was wir da i.d.R im Modellflug machen kratzt ja gerade an Semi-Sale.
Gruß
Jürgen
Ps.auf das Hakenkreuz sollten wir aber gerne verzichten.

maserer
11.02.2012, 09:34
Hallo Jürgen,

deine Regleranordnung gefällt mir gut, vor allem der Einbauort mit den Kühlern im Radkasten.
Ich verwende auch bei allen Modellen ab 6S einen Stützakku von 250maH. Dies aber bisher nur bei YGE-Reglern.
Funktioniert das auch mit dem Roxxy-Regler? Hast du es schon ausprobiert?

Grüße
Stefan

jürgi
11.02.2012, 10:16
Hallo Jürgen,

deine Regleranordnung gefällt mir gut, vor allem der Einbauort mit den Kühlern im Radkasten.
Ich verwende auch bei allen Modellen ab 6S einen Stützakku von 250maH. Dies aber bisher nur bei YGE-Reglern.
Funktioniert das auch mit dem Roxxy-Regler? Hast du es schon ausprobiert?

Grüße
Stefan

Hallo Stefan,
Deine Frage ist berechtigt!Ich habe kürzlich mit Heino Jung ausgibig über Regler/Stellerprobleme gesprochen. Grundsätzlich gilt -ein kleiner Stützaccu darf nur ein 4 Zeller sein. Die Spannung soll unter der (5 V) BEC-Leistung liegen. Bei seinen YGE und auch bei Kontronik ist im Steller eine Diode integriert, die es erlaubt einen Stützaccu problemlos zuzuschalten. Das ist bei vielen Hongkong Stellern nicht der Fall. Ob der Roxy dafür ausgelegt ist -kann ich leider nicht sagen. Heino sagte mir, daß der Roxy eine sehr gute deutsche Entwicklung sei- also muß man sich mal im Robbe Service kundig machen. Es gibt bei YGE für 10 Euro ein elektronisches BEC-Entkopplungskabel. Das wurde zu Zeiten von 35 Mega entwickelt und dient der Störunterdrückung. Bei 2,4 Giga ist es überflüssig -da reicht es aus den roten Stecker zu ziehen. Wer bei seinem Steller unsicher ist, ob ein Stützaccu funktioniert kann nachtäglich eine Diode (Stromrückfluss)in das Empfängerkabel einlöten. Wenn ich mich recht erinnere hat "BZ Frank " kürzlich mal darüber geschrieben-vielleicht liest er hier ja mit.
Gruß
Jürgen

meteoman
11.02.2012, 10:52
Hallo Stefan
Ich löte bei meinen Reglern ( China ) die nicht gesichert sind einfach eine 6 A Schottky Diode dazwischen.
Funktioniert immer. Bei meiner A 10 habe ich auch eine Diode vor dem Dymond Max BEC eingelötet.
In diesem Modell sind zwei YGE 80 verbaut die ich nicht sichern mußte ( ab Version 3 ).
Schottky Dioden bekommt man auch bei Conrad. Ob sie da allerdings billiger sind weiß ich nicht.
Die ME schaut echt klasse aus. Gefällt mir auch von der Größe sehr gut.
Gruß Micha

jürgi
11.02.2012, 11:06
Wer nicht unbedingt 4 olle 180er Kan-Zellen (von Lindinger) selber zusammen löten will -kann auch das 120er Fertigpack von Graupner nehmen. Das wiegt 17 g und reicht für unsere Zwecke auch völlig aus. Gibts auch bei Conrad. Die besprochenen Kühlkörper kosten pro Stück unter einem Euro -also was darf Sicherheit kosten!
Gruß
Jürgen
Ps.Schottky-Dioden gibts natürlich bei Conrad und im TV/Radio-Service

BZFrank
11.02.2012, 16:08
Hi,

Die Diodenlösung funktioniert, BEC >=5.5V einstellen da an der Diode etwas Spannung abfällt:

http://wunderkis.de/moba1/index.html

Statt zwei Dioden kann man auch eine Doppeldiode nehmen. Brauchts natürlich nicht wenn das schon im BEC eingebaut ist (YGE).

Am Empfänger habe ich grundsätzlich noch einen Pufferkondensator >1500 uF oder das hier:

http://www.rc-magazin.de/index.php?action=review&rid=351

Den "Angst-Akku" schenke ich mir inzwischen grossteils. ;) Supercaps sind leichter und wartungsärmer.

Gruß

Frank

cupra4
11.02.2012, 18:21
Hallo Jürgen,
werde meine vorerst in der Originallackierung belassen.
Klaro, Hakenkreuz ist natürlich tabu!
Hab bei meiner grad den Schub gemessen, gut 2 kg, das sollte für das 2,7kg Modell zum gemütlichen Flug reichen ;-)
Schöne Grüße
Patrick

jürgi
11.02.2012, 18:52
Hallo Patric
das war ja auch kein Überschall-Jet. Da braucht man nicht zuviel Schub -denn der Jet hat konstruktionsbedingt seine Grenzen in der Endgeschwindigkeit. Power braucht man nur zum Start und für aufwärts. Zu dem Thema Schub/Strahlgeschwindigkeit, Motorisierungsmöglichkeiten komme ich dann nächste Woche. Zunächst ist erstmal die Fahrwerksproblematik dran.
Beste Grüße
Jürgen

jürgi
11.02.2012, 23:30
Fahrwerke und besonders EZFW können ganz schön Kummer bereiten. Baut man sie noch so stark, hat man neben dem Gewichtsproblem immer das Sollbruchproblem -ganz besonders beim Bugrad. Bei unseren Turbinenjets fliegen manchmal ganz schön die Fetzen. Selbst gehärteter Stahl scheert ab! Bei der ME ist die Entscheidung relativ einfach. Der Rumpf ist so geräumig, daß ein leichtes pneumatisches Fahrwerk gut zu verbauen ist. Die Entscheidung für ein elektrisches fällt aber leicht. Das Efligt 15-25 (bekannt vom Habu 32) passt genau und ist bewährt. Die Habus werden i.d.R mit über 3,2 Kg damit belastet und das reicht für die ME allemal. Der Teufel steckt jedoch im Detail. Das Bugrad passt nicht in die werkseitig eingebaute Kulisse. Tiefer legen ist angesagt. Das ist kein Problem nur unnötige Arbeit. Ich verzichte gerne auf "übertriebene" Festigkeit der Aufnahmekulisse". Lieber soll das Sperrholz brechen, als daß es den ganzen Rumpf auseinander reisst. Nach solchen Reparaturen sind die Jets ja nicht schöner sondern meistens schwerer geworden. Das Bugfahrwerk der ME ist relativ lang. Der Federstahl vorn mit Schnecke ist aber gut ausgelegt und dämpft die Scheerkräfte nach hinten. Ein gedämpftes Alufahrwerk macht natürlich auch Sinn. Wemotec hat da schöne Tuningteile für dieses Fahrwerk. Das im Pic. sichtbare Alu-Federbein werde ich nicht verwenden. Wer sich das Werksfoto in Post 1 anschaut weiss sogleich warum. Es kann keine Kräfte nach hinten ausgleichen -im schlechtesten Fall bricht nicht nur das Sperrholz sondern auch der GFK-Rumpf bei einer verunglückten Landung. Hier sollte man unbedingt ein "geschlepptes" Federbein einbauen (und das ist dann natürlich nicht Scale). Mit meinem- im Bild sichbaren Fahrwerk- muß ich nun ein kleines Problem lösen. Die Federdrähte sind zu kurz (waren in einer FA-18 im Einsatz). Die beiden Ersatzbeine haben unterschiedliche Wicklungen(2 u.3). Wer da einen Tip hat -ich habe im Net nur die dünneren 10/15 er als Ersatz gefunden.
Gruß
Jürgen

cupra4
15.02.2012, 07:03
Hallo Jürgen,

stimmt, auch ich mußte die Aufnahme für das Bugfahrwerk etwas tiefer legen, ging aber wirklich schnell, ohne Probleme...
Vielleicht hilft dir das weiter wegen den Federdrähten...

Gruß
Patrick

cupra4
15.02.2012, 22:54
Hallo,

anbei mal ein paar Bilder meiner ME-262...

Schöne Grüße
Patrick

cupra4
15.02.2012, 22:55
Bild2

cupra4
15.02.2012, 22:56
Bild3

cupra4
15.02.2012, 22:57
und 4...

jürgi
16.02.2012, 15:40
Hallo Patrick,
das sieht ja schon mal gut aus -mußt nur noch den Schnee für den Erstflug beiseite räumen. 2,7 kg Abfluggewicht hast Du ja schon mal angegeben mit 2 x 3 S 2 W Motor (je 50 A.) Irgendwie sieht das Foto mit dem Imp.- Einlauf anders aus. Hast Du den Minifan teilw. weiß angemalt? Nach einer kleinen Zwangspause gehts bei mir jetzt auch wieder weiter. Fehlende Teile habe ich heute bekommen.
Gruß
Jürgen
Ps. kannst Du mal ein Bild von der Bugradsteuerung/Servo machen? Ich überlege für mich gerade welche Methode (starre Anlenkung oder Doppelseil).

cupra4
16.02.2012, 22:53
Hallo Jürgen,

ja, der Schnee macht noch ein bißchen Probleme, aber auch das wird noch ;-)
Ne, die Impeller sind nicht angemalt, die Spinnerkappe ist aus Alu, sieht auf dem Foto halt weiß aus, ansonsten hab ich den kompletten Kanal schwarz lackiert...
Beim Bugrad hab ich mich für eine starre Anlenkung entschieden, funktioniert perfekt.

Weiters hab ich noch eine Art "Geräteträger" gemacht, auf dem alle Komponenten wie Servo, Empfänger und Regler befestigt sind.
Dieser "Geräträger" hab ich mit 3 Schrauben im Rumpf befestigt. Dadurch kann ich z.B. im Falle einer Wartung den kompletten "Geräteträger" ganz einfach aus dem Rumpf ausbauen...

Anbei ein paar Fotos dazu...

Schöne Grüße
Patrick

jürgi
17.02.2012, 22:46
Es gibt zwei Möglichkeiten der Anlenkung. Mittels dünnen Stahlseilen oder direkt über die Schiebekulisse. Bei größeren Jets empfiehlt sich oft die stärkere Seilanlenkung -ist aber auch komplizierter im Aufbau. Die beim Einfahren lockeren Seile müssen mit bestimmten Methoden gestrafft werden, sonst verhakt sich die ganze Einfahrmechanik. In diesem Fall kann man die einfache Methode wählen. Der Anlenkungsdraht vom Servo ist nur kurz und verspricht eine korrekte Anlenkung. Der dünne Stahlstift der eingebauten Eflite-Schiebemechanik hat aber seine Grenzen. Bei zu starker Belastung beim Landen kann sich der Stift verbiegen und im schlechten Fall ist er ganz weg. Für das Buglenkungs-Servo nimmt man möglichst ein MG-Servo. Bei mir kommt noch eine halbe Bugklappe hinzu. Das Scharnier ist bereits mit Endfest eingeklebt. Die Kulisse wird mit der Einfachmethode bewegt -mit dünnen Gummis. Die halbe Bugklappe wird den Jet auch beim Landen etwas einbremsen.
Gruß
Jürgen

jürgi
19.02.2012, 11:04
Der Jet hat eine Spannweite von 1260mm -das erscheint zunächst ein guter Wert zu sein. Bei einem näheren Hinsehen schaut das allerdings etwas anders aus. Die modernen Jets sind zum großen Teil mit tragfähigen Trapezflächen ausgestattet und verfügen über scharfe Abrisskanten. Die ME-262 hat keine scharfen Abrisskanten. Zwei Drittel des Flügels haben eine Flächentiefe von nur 15 -10 cm. Im breiten ersten Drittel sind die Gondeln montiert und stören den Auftrieb. Mit anderen Worten -die Tragfähgkeit und damit das Abfluggewicht hat seine Grenzen. Die anvisierten 2,7 Kg sind kein Problem -bei ca. 3 Kg wird es dann womöglich unangenehm, da sich diese Fläche beim Landen nicht so stark anstellen lässt. Wir werden es bald wissen. Die Flügel passen exakt an die Rumpfform und können bald verklebt werden. Die Servos(Savöx) wurden mit doppelseitigen Klebeband aufgepolstert und mit Belizell verklebt. Beiliegende Servoanlenkungen/Ruderhörner habe ich durch besseres Material ersetzt.
Gruß
Jürgen

WeMoTec
19.02.2012, 15:08
Sehe ich das richtig in Post 29, daß der Impeller frei in der Gondel hängt, ohne Einlaufkanal?
Oder ist das ne optische Täuschung?

Oliver

cupra4
19.02.2012, 16:23
Sehe ich das richtig in Post 29, daß der Impeller frei in der Gondel hängt, ohne Einlaufkanal?
Oder ist das ne optische Täuschung?

Oliver

Ne, das ist eine optische Täuschung! Einlaufkanal und Düse sind schwarz lackiert...;-)

Gruß
Patrick

WeMoTec
19.02.2012, 16:32
Oha, hätt ich nicht gedacht.
Aber wo ist denn dann die Rundung nach innen an der Voerderkante des Einlaufs?
Und es sieht dann so au, als würde derEinlauf außen über den Impeller greifen?
Ich sehe ja den vorderen Rand des Impellergehäuses.
Gibt es da vielleicht noch weniger verfängliche Fotos?

Hast Du den fehlenden Schub inzwischen gefunden? Bei Post 11 sprichst Du ja von 2 kg.

Oliver

cupra4
19.02.2012, 18:39
Hallo,

tja, auf den ersten Fehler, den ich bei der Messung gemacht habe, kam ich selber per Zufall drauf...hab die ersten Messungen mit einem LiPo der nur zu ca. 1/3 voll geladen war, gemacht...;-)
Dann hab ich den LiPo (neu) ein paar mal geladen/entladen und dann mit vollem Akku gemessen: ca. 2kg Schub für beide Impeller...
Aber ob es daran wirklich gelegen hat...irgendwie schon komisch...?
An der Vorderkante des Einlaufs ist leider keine wirkliche Rundung, das war original so vorgegeben, und auch der Einlaufkanal umfasst das Impellergehäuse...darum sieht man auch etwas den vorderen Rand des Impellergehäuses...wobei das auf dem Foto extremer rüber kommt als es in echt ist.
Leider hab ich z.Z. keine besseren Fotos...das hier hab ich noch gefunden, sagt aber auch nicht wirklich mehr aus.
Anbei noch ein Auszug aus der Anleitung...hier sieht man auch den Einlaufkanal, der hinten etwas aufgeweitet ist und über das Impellergehäuse greift.

Schöne Grüße
Patrick

jürgi
19.02.2012, 19:06
So schaut das bei mir aus. Leider muß man wieder den Dremel ansetzen um die Original-Laschen zu kürzen. Die gekürzten Laschen werden mit Belizel auf dem Bördelrand der Gondel verklebt. Zusätzlich wird der Impeller noch am Einlauf/Aufnahmerand mit Silicon veklebt. Das ist alles wieder lösbar -hält aber auch effizient!
Gruß
Jürgen

WeMoTec
19.02.2012, 19:14
@Patrick: Na Hauptsache das Schubproblem ist gelöst.

Die Kanäle von Patrick und Jürge sehen ja recht ähnlich aus, wobei die beiden Punkte Einlauf und Impelleranschluß nicht wirklich optimal sind.
Den Impelleranschluß könnte man vielleicht ein wenig heilen, indem man an das Impellergehäuse von der Innenseite her eine kleine Rundung anschleift, ähnlich diesem Impeller hier:

780695

Den Einlauf hat der Chinamann mal wieder suboptimal gestaltet. Eine kleine Rundung, mindestens mal mit einem Radius von 3-4 mm könnte hier nicht schaden.

Oliver

cupra4
19.02.2012, 21:41
Jaja, diese Chinesen, denke das mit der Strömungslehre wird bei denen offensichtlich wohl nicht so genau genommen :-)

Danke für den Tipp mit der Rundung am Impelleranschluss...leider jetzt zu spät für mich da alles bereits eingebaut/lackiert ist, werde erst mal so fliegen, aber für`s nächste Mal ;-)

Schöne Grüße
Patrick

jürgi
20.02.2012, 13:44
Bei den meisten modernen Jets ist der Ausfall einer Düse kein Problem. Ob Rafale oder FA-18 -diese Düsen liegen eng beieinander. Bei Verkehrflugzeugen wird bei einem Düsenausfall sofort elektronisch die erforderliche Seitenrudereinstellung gesteuert. Bei der ME-262 wird ein einseitiger Düsenausfall aber sofort zum Problem. Die Düsen stehen zu weit auseinander und führen im Fall der Fälle sofort zu einem unkontrollierbaren Flugzustand. In großer Höhe kann man die Maschine womöglich wieder einfangen. Trudeln kann durch Seitenruder gegen die Drehrichtung wieder ausgeleitet werden -eine Aussenlandung ist aber meist nicht zu verhindern. Wenn man sich jedoch im Landeanflug befindet, wird es wohl meistens nicht gut gehen.
Ausreichende Steller/Reglerkühlung ist selbstverständlich und genügend Lipokapazität ist auch sicher zu stellen. Bei mir hat der Telemetrieeinsatz meines "IISI Cockpit" in der vergangenen Saison jedwede Aussenlandung sicher verhindert. Meine beiden Antriebe hat Oliver Wennmacher aus mehreren Antrieben genau selektiert. Da gibt es nur Unterschiede von 1 oder 2 Amp.
Wenn die beiden Antriebe eingebaut sind, werde ich sie mit Unilog genau auf Gleichlauf vermessen. Meine Accus sind nämlich nicht absolut gleich und haben unterschiedliche Zyklen absolviert. Dann ist der Lötkolben gefragt um die Doppelpacks zu einem Pack parallel zu schalten. In den Minifans werkeln bei mir 2 W 18 Motoren mit je 55 A. Mit 2 W 20 und je 45 A. wäre man bei der ME- 262 an 4 S allerdings auch bestens bedient.
Gruß
Jürgen
Ps. Meine 25/45 C Hyperion/Polyquest Accus gehören zu den leistungsfähigsten Leichtgewichten am Markt -deshalb hoffe ich, daß die Maschine später auch meine 4000er tragen kann

jürgi
22.02.2012, 20:37
Heute spätnachmittag war ich am Fluglatz. Der Platz ist schneefrei und führt noch etwas Wasser. Es wird Zeit, daß ich mit der Fertigstellung der ME langsam aus den Socken komme. Die Verrückten haben bereits ihre neuen Kerosinturbinen auf dem Stand einlaufen lassen. Neue Schaumjets wurden auch gesichtet. Ich hatte meine Phase 3 F-16 dabei. Die wird auch mit Minifan und 2 W 18 betrieben. Aufgrund der hohen Strahlgeschwindigkeit des Minifans macht das Ding über 200 kmh. Meine ME wird ja auch von 2 x 2 W18 angetrieben und mit den identischen 4 S Lipos befeuert. Da sind dann 110 Amp. unterwegs und erzeugen gut 2,8 kg Schub. Ich denke ,daß der Schubverlust aufgrund der kurzen Gondeln nicht allzu groß sein wird. Die ME wird die hohe Strahlgeschwindigkeit allerdings kaum umsetzen können. Der Überschußspeed hilft dann nur bei aufwärts -ansonsten ist wohl eher Halbgas gefragt. Der Einbau der Impeller in die Gondeln hat mich gestern den ganzen Abend gekostet. Oliver Wennmacher hat mit 0,3er Folien für den Auslass mitgeschickt. Zuerst muß man das Folienschema provisorisch ermitteln und zuschneiden. Dann muß der Kabelauslass genau ermittelt werden -sonst geht er nicht in die Flächenaufnahme. Die Impeller sind mit Belizell und Silicon fixiert. Warten bis es hält und dann die Folie von hinten einschieben. Mit Obis Panzerband verkleben -auch innen die Auslassdüse. Das ist dann Fummelei mit mehreren Verlängerungsinstrumenten. Wie gesagt -ein Bastelabend war gleich weg. Hier das Ergebniss.
Gruß
Jürgen

cupra4
23.02.2012, 11:40
Wow, 2,8kg Schub sollte locker reichen ;-)

Gruß
Patrick

jürgi
23.02.2012, 13:35
Die Flügel sind komlett mit Fahrwerk und Gondeln dran. Ich habe gestern nochmals Gewicht gecheckt -wird wohl 2,8 kg Abfluggewicht werden. Mit den kleinen Accus! Mit den 2 x 4 S 4000 sind es dann 3,1 kg -ob das geht ist erstmal noch offen.
Jürgen

jürgi
24.02.2012, 09:17
Der Accueinbau ist eine nachdenkenswerte Konstruktion. Meine 2 x 4 S 2500er Accus müßten ganz nach vorn in die Rumpfspitze- nicht sehr komfortabel. Patrik -wie hast Du das mit Deinem leichten Setup gelöst?
Gruß
Jürgen

cupra4
24.02.2012, 11:21
Hallo Jürgen,

stimmt, die Akkus mußten auch bei mir ganz nach vorne um den SP von 80-85mm einhalten zu können...
Ich hab auch lange überlegt, hab mir dann aus Holz eine Art Akkuhalterung gemacht, die kann ich bequem über eine Schraube lösen, aus dem Rumpf heraus nehmen, dann den Akku drauf schnallen und anschließend wieder in den Rumpf schieben und mit der Schraube sichern...
Die Schraube greift bei mir in eine Einschlagmutter, die sich im "Geräteträger" befindet...
Kann bei Bedarf gerne mal Fotos rein stellen?
Gruß
Patrick

jürgi
24.02.2012, 17:22
Wenn man zwei Accus benutzt hat man ein kleines Problem. Mit den 2x4 S 2500er nebeneinander bekomme ich den Schwerpunkt ohne Blei vorne nicht hin. Mit nur "einem" Accu ist das aber kein Problem -man kommt weiter nach vorn. Extra einen neuen Accu für die ME werde ich jedoch nicht kaufen. Also kommen meine 4 S 4000er im Doppelpack rein. Da ich meine Jets immer satt befeuere, bin ich schwere Jet mit schnelleren Landungen gewohnt. Also gibt es keine Experimente und die ME-262 wird mit ca. 3 kg ihren Erstflug absolvieren -einer muß es ja probieren.
Die Accurutsche ist schnell gebaut .Sie steht vorne im Rumpf auf zwei ca. 5 cm hohen Kiefernstützen (über dem eingefahrenen Bugrad) auf dem Rumpfinnnern ohne Verklebung. Nach oben kann sie nicht weg ,da ist die Rumpfbegrenzung. Hinten wird sie dann mit einer Schaube fixiert. Damit kann man die Konstruktion vorziehen und der Schwerpunkt ist auch veränderbar. Die ganze Kulisse kann man mit "einer" bereits fest verklebten Stütze in den Rumpf einbringen. Die zweite Stütze wird nachträglich durch die Bugfahrwerksöffnung eingebracht und erst dann verklebt.

jürgi
25.02.2012, 15:12
Das Heck muß nochmal demontiert werden -Servo und Anlenkungsgestänge müssen noch montiert werden. Ich habe mich entschlossen, das Heck mit beidseitigen Schrauben demontierbar zu machen. Es wird nur noch teilw. mit Bezel verklebt -das hält, ist aber mit scharfen Messer lösbar. Der Grund: ich mißtraue dem verbeulten Leitwert. Es war krumm wie eine Banane und ich mußte es mit dem Heißluftfön richten. Wenn die EWD nur um ein halbes Grad nicht passt, dann kommt man aus dem Trimmen bei unterschiedlichen Flugzuständen nicht mehr raus. Die Accurutsche sitzt fest im Rumpf- obwohl mit nur einer Schraube gesichert (man kann die nachträglich eingeklebte Stütze erkennen). Ich habe drei Löcher in die CFK-Platte gebohrt zur Schwerpunktveränderung. Die Rutsche lässt sich aber sehr leicht vorziehen zum Accuwechsel (eine Ersatzschraube sollte man immer am Flugplatz dabei haben).
Gruß
Jürgen
Ps. die Sperrholzhalterung im Rumpf mit Einschlagmutter wurde mit Endfest über Nacht eingeklebt (Position zuvor mit Sek.Kleber gesichert).

jürgi
26.02.2012, 12:31
Die Bugklappe mit der Einfachmethode ist auch dran. Man kann natürlich auch komplett verschließen -dann muß die Klappe mittels Federmechanismus seitwärts öffnen. Bei mir soll aber noch
der Rumpf innen gut gelüftet werden. Ein Problem ist immer noch der Schwerpunkt. Obwohl ich die Accurutsche nochmals nach vorne verändert habe- kann ich einen 80 mm Schwerpunkt nicht ereichen. 85 mm ist auch angegeben und den habe ich gerade noch erreicht. Ich denke mal bis 90 mm ist auch i.O. Die Amis fliegen mit 2 W 20 und 2 x 4 S 3300 Accus. (Vermutlich sauschwere 40/60 C Accus). Obwohl ich kein Freund von HK- Accus bin würde ich diesen als Alternative ansehen http://www.hobbyking.com/hobbyking/store/__11940__Turnigy_nano_tech_6000mah_4S_25_50C_Lipo_Pack.html .Da gibts keine Gewichtsprobleme als Einzelaccu, die Kapazität und Preis ist auch i.O. Nur halten die Nanos leider nicht so lange- spätestens ab 40/50 Zyklen lassen die in der Power nach.
Gruß
Jürgen
Ps. meine leichten 2x 4000er Accus wiegen 830g zusammen -mit dem 6000er Nano wäre man 200g leichter

jürgi
27.02.2012, 21:07
Ganz zum Schluß wurde das Heck aufgesetzt und das Höhenruder mit Endfest auf dem Rumpfboden verklebt. Jetzt erfolgen nur noch Finish und Einstellarbeiten. Besonderes Augenmerk gilt den Stellern und Motorengleichlauf. Ich gehe davon aus, daß die Maschine diese Woche noch eingeflogen werden kann. Die ME wiegt trocken 2180 g- mit meinen satten 2x4000er hat sie genau 3025 g Abfluggewicht (incl. aller Komponenten wie Stützaccu und Telemetriesensor). Ich glaube es hat noch niemand diese ME mit EZFW und über 3 kg ausprobiert. Wenn ich mir den Flügelinhalt anschaue -dann erinnern mich 50% des Flügels eher an Hotlinerdimensionen.
Gruß
Jürgen

heikop
27.02.2012, 21:30
Hi,
warum hast Du die Regler mit der Kühlfläche nach unten montiert?
Hast Du Angst daß sie nicht auf Temperatur kommen?;)

Grüße, Heiko

dogy
27.02.2012, 21:37
Heiko,

schau mal bei post 17 die bilder genau an.... das sollte es erklären.

gruß jörg

heikop
27.02.2012, 21:57
Alles klar, das hatte ich übersehen.

cupra4
28.02.2012, 06:47
Hallo Jürgen,

viel Glück beim Erstflug!
Bin gespannt was Du berichten wirst...

Schöne Grüße
Patrick

jürgi
28.02.2012, 10:31
Zum Abschluss habe ich das Folienbügeleisen angeworfen. Mit reichlich Hitze ließ sich die zähe Folie wieder in einen ordentlichen Zustand versetzen. Zwischen den gestrigen Regenschauern habe ich schnell zwei Fotos gemacht. Ich weiß nicht, ob ich beim Erstflug einen Fotografen dabei habe und womöglich nach dem Erstflug eine große blaue Tüte gefüllt habe. Der Jet ist mit dem Bugfahrwerk auf 2/3 Grad angestellt. Damit wird er sich nicht festsaugen. Der Start auf unsere Hartpiste bereitet mir auch keine Sorgen. Landen muß ich auf der Graspiste. Landungen
auf der Teerpiste gelingen am besten mit "gedämpften" Alufahrwerk. Mit starren Fahrwerk geht man besser auf Gras runter, dann neigt der Jet weniger zum Springen. Aber unsere Graspiste hat lehmigen Untergrund und führt sehr lange Wasser. Da bin ich echt gespannt ob das Fahrwerk das starke Abbremsen mitmacht.
Gruß
Jürgen
Ps. Olli Wennmacher sagte mir, daß die Me -262 schon einmal mit "3,2" kg geflogen wurde -wenn sie das trägt gibt es auch kein Problem mit der Landegeschwindigkeit.

henri
28.02.2012, 12:13
Hallo Jürgen

Schöne ME-262, ich drück die Daumen für den Erstflug.

Gruß Henri

jürgi
28.02.2012, 20:09
Heute habe ich die Motoren getestet. Bei einem Accu mit 19 % Restkapazität waren immer noch 56 A. auf dem Tacho. Mit frisch geladenen Accu ergab der linke Impeller 66 A und der rechte 62 A. Vor der Messung war der Accu ca. 30 Sek. Vollgas abgelaufen. Die Differenz von 4 Amp. ist noch unerheblich. Obwohl die Antriebe bei Wemotec selektiert wurden ,ist es nicht möglich bei der Serienstreuung auf das Amp. genau einen Gleichlauf zu erzielen. Auf jeden Fall habe ich mit ca. 130 Amp. Gesammtleistung einen überproportialen Anfangsschub.
Gruß
Jürgen
Ps. der Telemetrierückkanal zeigt genaue Werte -mein Unilog kann das auch nicht besser.

WeMoTec
28.02.2012, 22:55
Die Differenz von 4 Amp. ist noch unerheblich. Obwohl die Antriebe bei Wemotec selektiert wurden ,ist es nicht möglich bei der Serienstreuung auf das Amp. genau einen Gleichlauf zu erzielen.

Dazu eine Erläuterung, weil wir genau diese Antriebe intern diskutiert haben. :D

Eine Selektion auf gleiche Stromaufnahme hin wäre völlig sinnfrei!

Entscheidend ist, daß die Antriebe im Arbeitspunkt die gleiche Drehzahl erreichen und damit den gleichen Schub. Es wird hier konkret auf den Schub hin selektiert.

Diese Antriebe (aus einer Gruppe von fünf Antrieben) lagen in der Leistungscharakteristik sehr nahe beieinander (< 3%) trotz abweichenden Stroms (gemessen ca. 5%).

Wir messen die einzelnen Schübe immer unter gleichen Bedingungen bei kalibrierter Spannung direkt hintereinander.

Diesen Service bieten wir übrigens auf Wunsch all jenen an, die zwei gleiche Antrieb für ein Modell erwerben.

Oliver

jürgi
29.02.2012, 16:11
Oivers Aussage kann ich bestätigen. Ich habe heute mit Unilog getestet. Der linke Imp. zeigte 62 A. und der rechte 59 A.- die Drehzahl war fast identisch. Besser gehts nicht. Es fehlt jetzt nur noch das Wetter-Fenster für den Start. Sollte bis Wochenende wohl gehen.
Gruß
Jürgen

jürgi
01.03.2012, 21:21
Die Piste was nass, das Gras tief, Nebel und kein Wind. Sicher nicht ideal -aber fliegbar. Unser Fotograf hat angerufen und raus ging es. Alles war zu Hause gescheckt -auch der Geradeauslauf. Der Start auf der 90 m Piste ging auf den ersten 20 m gut -danach mußte ich extrem dagegen halten. Dann wurde es ungemütlich und ich wollte den Start abbrechen- Platz war noch genug. Dazu kam es aber nicht, denn die Maschine hob (vorzeitig) ab. Der Jet kam ins Schlingern und zog extrem einseitig. Sofort Gas raus und Notlandung. Die erfolgte jedoch nicht nach Schulbuch mit Anstellung -sondern die Maschine ging mit etwas Buglastigkeit in unsere saftige Schäferwiese. Ergebnis: Bugrad aus der Kulisse gerissen und Überschlag mit Flügelbeschädigung. Eine erste (Bauch )Analyse wurde zu Hause durch Nachmessen bestätigt. Der Jet zog einseitig! Was war passiert? Wissen schützt nicht vor Fehlern -Dummheit und Faulheit wird bestraft! Die Anstellung des Bugrades war etwas zu hoch -deshalb hob der Jet ohne Höhenruderzugabe ab (dieser Jet saugt sich nicht auf der Piste fest). Der von mir erreichte Schwerpunkt von 86 mm ist fliegbar -aber für den Erstflug sind die 80 mm besser. Das war aber alles kein Problem. Ich habe drei 4000er Accus. Einer ziemlich neu mit Innenwiderstand 2-5 mOhm. Ein dritter ist 15 Monate alt und hat über 100 Flüge auf dem Buckel -Innenwiderstand 5-8 mOhm und den hatte ich durch Falschbezeichnung erwischt. Auch das wäre kein Problem gewesen -wenn ich ein Parallel-Verbindungskabel für die Accus gelötet hätte. Im Vertrauen auf meine Telemetriewarnung bin ich nun mit den zwei (leider) unterschiedlichen und "getrennten" Accus losgeflogen. Ich hasse löten-aber ich komme nicht herum. Für einen Neustart muß ich sowiso solch eine Kabelverbindung löten und nun zusätzlich noch die Reparatur durchführen. Die Reparatur wird zwei Abende in Anspruch nehmen (grüne passende Folie habe ich noch). Die Accurutsche mit Paket ist in die Bugspitze gedrückt worden und hat den Rumpf beschädigt. Kein Problem -aber wie üblich wird der Jet nach der Rep. nicht schöner sondern nur schwerer sein. Fazit: dieser Jet darf keinesfalls mit zwei für sich getrennten Accus geflogen werden -immer zu "einem Paket verbinden". Diese ME-262 verträgt keine unterschiedlichen Impeller-Schübe! Gewicht- kein Problem. Mit 3 kg ist die ME-262 ganz locker fliegbar.
Gruß
Jürgen

cupra4
02.03.2012, 06:37
Hallo Jürgen,

Danke für den Ersflug-Erfahrungsbericht.
Das ging ja nochmal gut, die paar Beschädigungen sind sicher wieder schnell repariert.
Ich hab die Anstellung gerade umgekehrt gewählt, mein Jet ist vorne etwas tiefer, mal schauen ob ich damit mehr Glück habe...
Als Akku wird auch nur ein einziger verwendet...Sp hab ich bei 80mm eingestellt.
Aber das ist schon mal sehr posititv, dass mit den 3kg der Flug problemlos möglich ist.
Hast du auch mal den Schub gemessen wie viel das bei dir ist?
Ich denke bei diesem Jet ist es ganz, ganz wichtig, genügend Geschwindigkeit auf zu bauen bevor abgehoben wird.

Schöne Grüße
Patrick

jürgi
02.03.2012, 12:29
Hallo Patrick,
die Flügelrep. ist schnell erledigt -aber im Rumpf sieht es wüst aus. Das chinesische Pappelholz ist segmentiert. Da muß gepuzzelt werden und alles mit guten Graupner-Sperrholz neu angefertigt werden. Meine Accus sind dank der Accurutsche unbeschädigt. Jetzt bist Du erstmal mit Deinem Leichtgewicht dran! Einen Schubtest habe ich nur an der Hand gemacht -da will die Maschine nicht absinken. Das bedeutet ca. 1/1 Schub bei vollen Accu -ist aber nicht notwendig. Die 8mm Ausschläge sind auch i.O. Mein Vereinskollege hat angerufen -er hat noch ein paar Bilder kurz nach dem Abheben erwischt. Die stelle ich dann am Wochenende rein.
Beste Grüße
Jürgen

jürgi
02.03.2012, 18:57
Hallo Patrick,
habe heute die Belegfotos bekommen. Keine Angst-der Jet kann fliegen. Man darf nur nicht meine Fehler machen. Man sieht ganz deutlich -wie der Jet schon nach kurzer Beschleunigung auf halber Bahn selbstständig abhebt. Danach schiebt er unfliegbar seitlich weg.
Gruß
Jürgen

Michael Beck
02.03.2012, 19:00
Hallo Jürgen,

die Me 262 ist eine ganz besondere Kiste. Auch ich habe da schon Erfahrungen erleben dürfen.
Beim Start auf der Hartpiste ist absolut wichtig, dass das Höhenruder auf tief gestellt wird und erst nach einer Anrollstrecke von ca. 10-15 m das Gas auf voll gestellt werden darf. Ist das Modell schön schnell, dann erst Höhenruder auf neutral stellen. Normalerweise kann dann schon mit einem Abheben gerechnet werden. Falls nicht, dann reicht ein ein kurzes Zupfen am Höhenruder.
Das ist die Problematik der unter den Flächen liegenden Gondeln, welche ein Aufwärtsmoment ergeben. Dummerweise ist der Effekt genau dann am größten, wenn am Höhenruder noch keine laminare Luft anliegt und damit kein "Druck" anliegt und Schubstarke Antriebe verbaut sind.
Ein schönes Beispiel der Problematik kann man auf Youtube sehen.

http://www.youtube.com/watch?v=UU4OQsmoCrM

Obwohl beim Start das Höhenruder auf tief stand, ist die Maschine kurz ausgebrochen, weil das Bugrad kurzzeitig abhob und nicht mehr führen konnte. Der Pilot hat zu schnell gas gegeben.
Führt das Bugrad dann ist die Schubdifferenzproblematik sekundär.

Mein Vorschlag:

- Lass die Bugradlänge, die hat auf den Bildern eigendlich nicht schlecht ausgesehen.
- SP vor auf 80mm


Viele Grüße

und viel Erfolg

Michael

cupra4
02.03.2012, 19:34
Hallo Jürgen,

tolle Aufnahmen, auf dem letzten Foto sieht das gar nicht so schlecht aus, da liegt der Jet schön gerade in der Luft.
Das Abheben sieht echt kritisch aus...
Werde sobald unsere Piste in einem guten Zusatnd ist den Erstflug wagen, leider haben wir nur eine Graspiste, hoffe, dass der Jet dennoch weg kommt, werde auf alle Fälle versuchen ihn so lange wie möglich auf der Bahn zu halten um genügend Geschwindigkeit aufbauen zu können.

@ Michael: sehr schönes Video! Auf diesem Meeting war ich auch als Zuschauer ;-)

Schöne Grüße
Patrick

cupra4
21.03.2012, 07:10
Hallo Jürgen,

hast Du die Me262 wieder repariert und mittlerweile erfolgreich geflogen?
Bei meiner wird`s langsam bezüglich Erstflug, der Platz wird von Tag zu Tag besser bei den Wetterverhältnissen...

Schöne Grüße
Patrick

jürgi
21.03.2012, 12:19
Hallo Patric,
nein -noch nicht geflogen. Flügel repariert -aber Bugfahrwerksinnenleben noch nicht. Das Nachlakieren freut mit auch nicht besonders. Arbeite z.Z noch an einem weiteren Projekt! Jetzt bist Du erstmal dran. Trau Dich nur -Du weißt ja jetzt wie es geht!
Gruß
Jürgen

cupra4
02.08.2012, 13:29
Hallo Jürgen,

hab letzthin Startversuche mit der 262 auf der Graspiste gemacht...hab sie aber nicht abheben lassen, da ich mir nicht sicher war ob die Geschwindigkeit ausreichen würde...konnte sie aber schön gerade halten...
Ich werde nun die weiteren Versuche auf einem benachbarten Platz machen mit Asphaltpiste...bin schon gespannt.
Wie geht es deiner 262? Schon wieder Flugversuche unternommen?

Schöne Grüße
Patrick

jürgi
02.08.2012, 16:29
Hallo Patrick,
habe meine unrepariert verkauft wg. anstehender neuer Jets. Ist repariert und soll angeblich gut fliegen. Allerdings ist die Stromversorgung auf "einen" Accu umgestellt worden. War wohl viel Arbeit-Flügel neu bespannen etc.-aber bei Ora gibt es ja passende Folie.
Gruß
Jürgen

cupra4
03.08.2012, 06:31
Hallo Jürgen,

schön, dass der Käufer damit zufrieden ist und die 262 gut fliegt...vielleicht ist er ja auch in diesem Forum und gibt seine Flugerfahrungen weiter...

Viele Grüße
Patrick

alcon
28.02.2015, 16:51
Hallo zusammen,

ich hole den Thread mal hoch. Baue auch grad die ME von HET.
Eine Frage hätte ich bzgl. der Flächebefestigung. Die Flachsteckung aus Holz hat eine Abgflachte Seite/Ecke.
Die muss in die Fläche nicht in den Rumpf soviel ist klar aber muss die abgflachte Seite nach oben oder nach unten ?


Danke
Matthias

Horst Kartreit
06.03.2017, 10:27
Hallo zusammen,

ich konnte auf einen Flohmarkt einen Bausatz der HET ME 262 ergattern. Ich bin etwas verunsichert, gab es da verschiedene Versionen von HET - mit und ohne Einziehfahrwerk? Ich habe jedenfalls eine Version ohne Ezfw mit starrem Fahrwerk.

Ich überlege, ob ich ein Ezfw einbauen sollte oder eher -weil leichter- ganz auf ein Fahrwerk verzichten sollte....

Wie sehen eure Erfahrungen hier aus?

Gruß
Horst

WeMoTec
06.03.2017, 10:43
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, lag das feste Fahrwerk bei, und man konnte optional ein EZFW dazukaufen.

Oliver

Christian Abeln
06.03.2017, 10:59
Wenn Du nicht zu schwer wirst gehts mit Einziehfahrwerk einwandfrei. Nur hier auch drauf achten dass beim starten Tiefenruder gegeben wird sonst hebt die Mühle zu früh ab und das kann böse enden. Ich spreche das aus Erfahrung.
Meine hatte mit 4S 5800 3,2 kg. Auch wegen viel Blei in der Nase. Ich würde wenn ichs selber aufbauen würde (hatte die Maschine fertig gekauft) die Impeller recht weit nach vorne setzen. Dann passts zwar mit den Deckeln nicht mehr aber Du sparst nen Haufen Gewicht.

Horst Kartreit
06.03.2017, 11:26
Wenn ich die Fotos und Berichte im WWW richtig interpretiere, dann gabs aber wohl mehrere Versionen von HET????

In Post #1 in diesem Thread sieht man z. B., dass die Vertiefungen für die Räder im Rumpf drin sind und das Seitenleitwerk lose beiliegt. Bei meinem Bausatz ist das SLW schon angeformt und es gibt keinerlei Vorbereitungen für ein Ezfw. Hat der Erbauer diese Radmulden selbst nachrüstet? Gleiches gilt auch für das Bugfahrwerk.

Das ist mein erster Impellerflieger, deshalb suche ich nach möglichst vielen Infos.

Gruß
Horst

cupra4
06.03.2017, 12:36
Hallo Horst,

ich hab auch die HET 262 ("neue" Version).
Also es gab tatsächlich prinzipiell 2 versch. Versionen, eine mit starrem Fahrwerk und angeformten Seitenleitwerk (alte Version) und eine "neue" Version die für ein Ezfw. vorbereitet war...
Post 29-32 ist meine...;-)

Gruß
Patrick

cupra4
06.10.2017, 13:24
Hallo Horst,

ME 262 schon fertig gebaut, gibts vielleicht Fotos?

Erstflug?

Grüsse
Patrick


Wenn ich die Fotos und Berichte im WWW richtig interpretiere, dann gabs aber wohl mehrere Versionen von HET????

In Post #1 in diesem Thread sieht man z. B., dass die Vertiefungen für die Räder im Rumpf drin sind und das Seitenleitwerk lose beiliegt. Bei meinem Bausatz ist das SLW schon angeformt und es gibt keinerlei Vorbereitungen für ein Ezfw. Hat der Erbauer diese Radmulden selbst nachrüstet? Gleiches gilt auch für das Bugfahrwerk.

Das ist mein erster Impellerflieger, deshalb suche ich nach möglichst vielen Infos.

Gruß
Horst

Horst Kartreit
09.10.2018, 07:51
Upps, bin grad mal 1 Jahr zu spät mit der Antwort.....:rolleyes:

Nein, die ME liegt noch im Karton und ist nicht angefangen. Es kamen zu viele andere Projekte dazwischen und mir fehlt bei Impellermodellen jegliche Erfahrung. Aber sie kommt bestimmt noch dran....(sonst wäre ich ja nicht wieder in diesem Thread gelandet ;) )

Gruß
Horst