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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welche sichere Stromversorgung mit Redundanz für T-REX 600 mit Scale-Rumpf?



acroluis
04.02.2012, 21:51
Hallo,

für mein neustes Projekt, ein T-REX 600 ESP (Starrantrieb) in einem Ecureuil-Rumpf, suche ich eine sichere und wenn mögliche redundante Stromversorgung.

Aktuell und vom Vorbesitzer verbaut ist ein Voltage Regulator RCEB 6X von Align. Wie sind hierfür Eure Erfahrungen? Optisch macht der Regulator für mich nicht den besten Eindruck...aber vielleicht täuscht das.

Trotz des installierten Kontronik Reglers Jive 100LV mit stärkerem BEC, hat der Vorbesitzer das BEC deaktiviert und ist die ECU nur mit dem Voltage Regulator RCEB 6X geflogen.

Die Ecu hat alle Original Align Servos aus der Combo, 3x 610, 1x 620 verbaut und fliegt mit einem ALIGN FBL Kopf.

Da dies mein erster "schwerer" 600er mit Scale Rumpf ist, wäre ich Euch für jeden Tipp dankbar, den Ihr aus eigener Erfahrung posten könntet.

Ich möchte die schöne Maschine nicht wegen einer unzureichenden Stromversorgung verlieren.

Danke u. Gruß
Luis

Meinrad
05.02.2012, 17:31
hhmm,

das zuverlässige BEC des Jive zu deaktivieren und irgendeinen anderen Spannungsregler, der auch nur eine Elektronik ist, einzusetzen, ist ziemlich sinnlos. Gerade das Ding von Align würde ich qualitativ deutlich unter dem Jive ansiedeln.

In Deinem Fall bietet sich an, das Jive BEC zu nutzen und einen 4-zelligen Eneloop AA parallel anzustecken. Dann hast Du eine recht gute Redundanz.

Meinrad

waxe
09.02.2012, 15:42
Hallo Luis,

ich fliege den Jive HV mit BEC und dem empfohlenen 4 zelligen Eneloop. Hatte bisher nie Probleme. Weder, dass das BEC ausgefallen ist noch mit dem Stützakku. Der Stützakku ist bei mir fest verbaut und wird über einen Schalter dazugeschaltet.

Grüße Robert

acroluis
09.02.2012, 20:07
Hallo Meinrad,

sehe ich genauso wie Du schreibst. Fliegst Du einen Jive mit Stützakku? Wenn ja, welche Kombi?

Danke u. Gruß
Luis



hhmm,

das zuverlässige BEC des Jive zu deaktivieren und irgendeinen anderen Spannungsregler, der auch nur eine Elektronik ist, einzusetzen, ist ziemlich sinnlos. Gerade das Ding von Align würde ich qualitativ deutlich unter dem Jive ansiedeln.

In Deinem Fall bietet sich an, das Jive BEC zu nutzen und einen 4-zelligen Eneloop AA parallel anzustecken. Dann hast Du eine recht gute Redundanz.

Meinrad

acroluis
09.02.2012, 20:13
Hallo Roberrt,

in welchem Heli bzw. in welcher Kombi (Servos) fliegst Du den Jive? Fliegst Du flybarless? Wie lange schon?

Fragen:

1. Kommt der Stützakku im Flugbetrieb immer zum Einsatz oder nur wenn das BEC überlastet ist bzw. sich ausschaltet oder verabschiedet?
2. Ist die Ein- und Ausschalt-Reihenfolge egal? Oder anders gefragt, was muß man zuerst einschalten Stützakku oder Antriebsakku?

Danke u. Gruß
Luis





Hallo Luis,

ich fliege den Jive HV mit BEC und dem empfohlenen 4 zelligen Eneloop. Hatte bisher nie Probleme. Weder, dass das BEC ausgefallen ist noch mit dem Stützakku. Der Stützakku ist bei mir fest verbaut und wird über einen Schalter dazugeschaltet.

Grüße Robert

Meinrad
10.02.2012, 16:20
Hallo Meinrad,

sehe ich genauso wie Du schreibst. Fliegst Du einen Jive mit Stützakku? Wenn ja, welche Kombi?

Danke u. Gruß
Luis

Ich fliege den Jive in verschiedene Helis der 600er und 700er Größe. Wo Platz ist, kommen 4 AA Eneloops rein, AAA reichen auch.





Fragen:

1. Kommt der Stützakku im Flugbetrieb immer zum Einsatz oder nur wenn das BEC überlastet ist bzw. sich ausschaltet oder verabschiedet?
2. Ist die Ein- und Ausschalt-Reihenfolge egal? Oder anders gefragt, was muß man zuerst einschalten Stützakku oder Antriebsakku?

Danke u. Gruß
Luis

1. Hier haben wir zwei Spannungen parallel, aktiv ist quasi immer die höhere. Solange der Jive seine 5,6 bis 6V, je nach Einstellung, bringt, hat der Stützakku nichts zu tun, da der 4zellige NiMH im Bereich von etwa 5,1 bis 5,6 liegt. Da der Jive ein sehr stabiles BEC hat, ist dessen Spannung recht konstant. Erst wenn die BEC-Spannung, aus welchen Gründen auch, unter der des Stützakkus einbricht, wird die E-Versorgung aus dem Stützakku genommen. Eine realer Fall ist der Verlust der Flugakku-Spannung, z. B. durch einen defekten Stecker, oder, was ich selbst erlebt habe, durch einen schlecht befestigten Flugakku, wodurch die Stecker auseinander gezogen wurden. :o

Der Motor ging dabei urplötzlich aus, trotzdem konnte ich einwandfrei autorotieren, der Stützakku reichte vollkommen dafür. Da der Stützakku im Normalfall nichts zu tun hat. sollte man ihn schon gelegentlich entladen und wieder laden, damit er fit bleibt.

2. Ich habe beides schon gemacht, hatte keine Auswirkungen, auch wenn mir schon gesagt wurde, erst den Jive zu aktivieren und dann den Stützakku. Warum konnte mir allerdings keiner sagen. Wer sicher gehen will, einfach zuerst den Flugakku, alles initialisieren lassen und dann den Stützakku. Ist auf keinen Fall verkehrt.

Meinrad

HeliTamer
10.02.2012, 16:32
Hi,

ich verwende in meiner Vario EC-145 neu das Jeti Max BEC2 (groß!) mit zwei 1800er 2s Lipos, bei den anderen Scalern hab ich von EMCOTEC die Magnetschalter mit Dual Akku drin.

Gruss Patrick

acroluis
17.02.2012, 00:37
1000 Dank Meinrad, das bringt mich definitiv weiter. Ich denke ich werde 4 AA Eneloops installieren, Platz habe ich im Rumpf genug.

Gruß
Luis





Ich fliege den Jive in verschiedene Helis der 600er und 700er Größe. Wo Platz ist, kommen 4 AA Eneloops rein, AAA reichen auch.





1. Hier haben wir zwei Spannungen parallel, aktiv ist quasi immer die höhere. Solange der Jive seine 5,6 bis 6V, je nach Einstellung, bringt, hat der Stützakku nichts zu tun, da der 4zellige NiMH im Bereich von etwa 5,1 bis 5,6 liegt. Da der Jive ein sehr stabiles BEC hat, ist dessen Spannung recht konstant. Erst wenn die BEC-Spannung, aus welchen Gründen auch, unter der des Stützakkus einbricht, wird die E-Versorgung aus dem Stützakku genommen. Eine realer Fall ist der Verlust der Flugakku-Spannung, z. B. durch einen defekten Stecker, oder, was ich selbst erlebt habe, durch einen schlecht befestigten Flugakku, wodurch die Stecker auseinander gezogen wurden. :o

Der Motor ging dabei urplötzlich aus, trotzdem konnte ich einwandfrei autorotieren, der Stützakku reichte vollkommen dafür. Da der Stützakku im Normalfall nichts zu tun hat. sollte man ihn schon gelegentlich entladen und wieder laden, damit er fit bleibt.

2. Ich habe beides schon gemacht, hatte keine Auswirkungen, auch wenn mir schon gesagt wurde, erst den Jive zu aktivieren und dann den Stützakku. Warum konnte mir allerdings keiner sagen. Wer sicher gehen will, einfach zuerst den Flugakku, alles initialisieren lassen und dann den Stützakku. Ist auf keinen Fall verkehrt.

Meinrad

acroluis
19.02.2012, 15:28
Hi Patrick,

welchen Magnetschalter von Emotec meintest Du bzw. welchen könntest Du für einen 600-700 er T-REx empfehlen?
Ich war auf der Homepage von emotec und bin da ehrlich gesagt nicht so weiter gekommen...

Danke und Gruß
Luis


QUOTE=HeliTamer;2693671]Hi,

ich verwende in meiner Vario EC-145 neu das Jeti Max BEC2 (groß!) mit zwei 1800er 2s Lipos, bei den anderen Scalern hab ich von EMCOTEC die Magnetschalter mit Dual Akku drin.

Gruss Patrick[/QUOTE]

HeliTamer
19.02.2012, 22:36
Hallo,

Die DPSI Micros http://shop.rc-electronic.com/e-vendo.php?shop=shop&SessionId=&a=catalog&t=6&c=541&p=541

Gruss Patrick

acroluis
24.02.2012, 23:57
Hallo Patrick,

in welchen Scalern fliegst Du den DPSI Micro DualBat?

Laut Emotec ist dieser mit 4A Dauerstrom und 25A Spitzenstrom belastbar.
Der Jive hätte da mit 5A Dauer eigentlich die Nase bei Dauer vorn.

Schade das es den DPSI Micro nicht mit 8-10 A Dauerstrom a la Jeti MAx BEC gibt...das gäbe mir irgendwie ein besseres Gefühl und würde meine Kaufentscheidung sicherlich beschleunigen. (Der Jeti Max BEC überzeugt mich pers. leider nicht so sehr)

Danke & Gruß
Luis

HeliTamer
25.02.2012, 15:05
Hi,

in einer 600er Hughes und AS350 Ecureuil. Bei den Scalern hast ja nicht so hohe Belastung da ruhig geflogen wird.

Gruss Patrick

waxe
01.03.2012, 11:29
Hallo Luis,

der Heli ist ein T-Rex 600 in einem Hughes 500 Rumpf mit 10S Umbau. Servos sind 3x Align DS-610 an der Taumelscheibe und 1x Savöx SH-1290MG Heck.

Ich fliege den Heli Flybarless mit einem PRO-RC - Rondo.

Geflogen ist die Hughes jetzt eine Saison - ca. 10 Flüge. Bin den Jive 80 HV aber in einem Henseleit MP-E mit Stützakku ein Saison (ca. 50 Flüge) ohne irgendwelche Probleme geflogen und auch im Logo 600 SE (ohne Stützakku) arbeitet das Jive-BEC absolut problemlos.

Das Jive BEC wird mit einem Scale geflogenen 600er Heli nicht an die Leistungsgrenze kommen und der Stützakku reicht im Falle eines Reglerausfalls um den Heli per Autorotation zu landen (oder damit der Heli zumindest bis zum Boden steuerbar bleibt :)). Sollte nur das BEC ausfallen, bekomme ich die Meldung über die Telemetrie, dass meine Empfängerspannungsversorgung zu gering wird.

Grundsätzlich kann man die Reihenfolge machen wie man will. Zuerst schalte ich den Stützakku ein und verbinde dann den Regler mit dem Akku. Ich schalte anschliesend den Stützakku noch mal aus und ein um zu sehen, ob das BEC auch arbeitet.

Gruß Robert


Hallo Roberrt,

in welchem Heli bzw. in welcher Kombi (Servos) fliegst Du den Jive? Fliegst Du flybarless? Wie lange schon?

Fragen:

1. Kommt der Stützakku im Flugbetrieb immer zum Einsatz oder nur wenn das BEC überlastet ist bzw. sich ausschaltet oder verabschiedet?
2. Ist die Ein- und Ausschalt-Reihenfolge egal? Oder anders gefragt, was muß man zuerst einschalten Stützakku oder Antriebsakku?

Danke u. Gruß
Luis

Sniping-Jack
01.06.2012, 15:38
Da ich mich in Bälde wieder dem Scale-Helibereich zuwenden werde, hab ich hier etwas gestöbert und dabei sind mir ein paar Dinge aufgefallen.
Ich will es mal als "Thesen" formulieren und auch so verstanden wissen.

- Ein (U)BEC, das einen Stützakku braucht, ist nicht zuverlässig oder nicht zuverlässig -> ich würde dann ein anderes, bzw. ein größeres wählen
- Ein unterdimensioniertes (U)BEC fällt eher aus, mit Stützakku dauert es nur länger
- Wenn das (U)BEC ausfällt, startet man trotzdem noch genau einmal, wenn man nicht vor JEDEM Start das (U)BEC OHNE Stüctzakku auf Funktion prüft
- Im Umkehrschluss braucht ein gutes und ausreichend dimensioniertes (U)BEC keinen Stützakku und auch keine weiteren Puffer-Elkos.

Meine persönlichen Erfahrungen: Ein überdimensioniertes UBEC, das als zuverlässig bekannt ist, ist allemal die beste Ausfallsicherung. Mir ist kein Fall bekannt,
wo ein korrekt dimensioniertes UBEC das Handtuch geworfen hätte. Integrierte BECs hingegen sind gerne mal Anlass für Ärger, weil sie meistens zu klein sind.
Das ändert sich gerade, langsam reagieren die Hersteller auf das erhöhte Stromaufkommen in FBL-Helis mit Digitalservos. Aber noch sind UBECs (oder SBECs)
(für mich) die erste Wahl.

Ich habe auch oft festgestellt, dass da sehr viele "Erfahrungen" in ein und denselben Topf geworfen werden. Nach dem heutigen Stand der Technik sind UBECs
äusserst leistungsfähig und zuverlässig. Auch und gerade ohne zusätzliche "Anbauten", die letztendlich nichts weiter als Fehlerquellen sind. Aber das gilt nur,
wenn auch die Dimensionierung korrekt ermittelt wird und ganz genau da passieren die - aus meiner Sicht - seltsamsten Sachen.
Anstatt einfach die Herstellerangaben zum Laststrom aller beteiligten Servos zusammenzuzählen und dies als Grundlage zur MINDESTleistung des BECs heranzuziehen,
werden die abenteuerlichsten Überlegungen angestellt. Wozu das denn? Selbst ein 15A-UBEC kostet nicht die Welt - bei Scale ist oft das nur ein einstelliger Prozent-
betrag des Gesamtwertes. Aber ausgerechnet dort, wo ALLES dranhängt, werden die allereinfachsten Regeln verletzt. Das ist mir unbegreiflich.

Zumal sich ja zunehmend mehr HV-BECs auf dem Markt tummeln, die indirekt bis 12s problemlos und ohne einen erneut fehleranfälligen 2s-Lipo auskommen. Anstecken
und alles geht. Jeder Punkt, an den man nicht mehr denken muss, den man nicht mehr vergessen kann, ist ein GUTER PUNKT.
Ein Wort noch zum HV-Betrieb: Sobald ein UBEC 6s kann, kann man es direkt an den 6s Antriebsakku hängen. Sind es 8s, so kauft man ja meist 2x 4s. Also hängt
man eins an den einen, ein zweites an den anderen Akku. Auch das geht automatisch, sofern man sich den passenden Adapter bastelt. Und bei 10 oder eben 12s
ist es nicht anders.

Ich persönlich habe die unterschiedlichsten BECs, aber das Turnigy 5/7,5A habe ich am längsten. Es wurde von Gerd Giese getestet und für sehr gut befunden.
Wenn 5-6A genügen, reicht eines, braucht man mehr Strom, nimmt man eben zwei. Die 7,5A beziehen sich nur auf den Spitzenstrom, die werden quasi nicht
berücksichtigt. Auf Dauer 5A und für ein paar Sekunden am Stück sicher auch 6A. Damit liegt man immer richtig.

Noch ein Wort zur Aussage, Scale-Helis bräuchten ja weniger BEC-Strom. Darf man erfahren, wie diese Aussage begründet wird? Meines Wissens hat der, der sowas
sagt, noch nicht ganz verstanden, wie ein Stabisystem funktioniert. ;) Nicht was der Pilot steuert, entscheidet über den Stromverbrauch, sondern was das Stabi an
Korrekturen an die Servos schickt, entscheidet! FBL-Blätter (so vorhanden) sollten möglichst neutral und druckpunktstabil sein. Da ist es dann völlig egal, ob man
8, 10 oder 15° Pitch gibt. Das strengt die Servos gleichermaßen wenig an. Aber wenn der Heli z.B. schnell fliegt (und das tun wohl auch Scaler mal gerne), dann arbeitet
das Stabi und damit auch die Servos áuf Hochtouren!
Daher nochmal: Um ALLE möglichen Einflüsse (FBL oder nicht, 3D-Heli oder Scale, Stabi oder nicht, etc.) auf einen Schlag ausschließen zu können, verfahre man nach
der supereinfachen Regel: BEC-Dauerstrom >= Laststrom aller Servos. Wenn nur der Blockierstrom angegeben sein sollte, nimmt man diesen, er ist kaum höher als der
Laststrom.

Ich hoffe, niemandem auf die Füsse getreten zu sein bei seinen Überzeugungen, aber ich hoffe, ich konnte meine Ausführungen hinreichend begründen, wieso ich das
so empfehle. Wer das anders sieht, muss ja nicht meiner Überzeugung folgen. Aber eine Begründung wäre dann schön. :)

as355n
11.11.2012, 23:09
...die Lösung für alle Scaler heißt Grupner PRX-5A und wird mit z.B. zwei Lipo 2S 2200mAh versorgt.
Nach diversen Versuchen mit BEC des Reglers als auch mit dem CC BEC Pro V2 ist das die sicherste Sache.
Gruß und "guten Flug"

starmarky
03.12.2012, 16:23
Nach diversen Versuchen mit BEC des Reglers als auch mit dem CC BEC Pro V2 ist das die sicherste Sache.
Gruß und "guten Flug"

Was waren denn die "diversen Versuche" mit dem CC BEC Pro V2, wann ist es wie ausgefallen, welche Lasten musste es ertragen, wo war es unzuverlässig?

Gruß
Mark

heliholli
08.12.2012, 12:48
Hallo Luis,

bei meinen Scalern kommen neben den Steuerungsservos (Taumelscheibe, Heck) auch noch Fahrwerk und Beleuchtung dazu. So wird das BEC des Jive schon mal knapp.

Ich fliege bei meinen Scalern eine PowerBox Gemini Akkuweiche mit 2x 2S 2200mAh Lipo´s und bin mehr als zufrieden. Da Du häufig Zusatzgewichte in der Rumpfnase brauchst bietet sich einfach an, das Zusatzgewicht mit Funtionen zu versehen.

Außerdem bietet das externe BEC einfach mehr Sicherheit beim Einstellen bzw. testen, das der Regler einfach Stromlos bleibt.

Gruß Markus

Togusa
10.12.2012, 01:02
Hallo Luis,

bei meinen Scalern kommen neben den Steuerungsservos (Taumelscheibe, Heck) auch noch Fahrwerk und Beleuchtung dazu. So wird das BEC des Jive schon mal knapp.

Ich fliege bei meinen Scalern eine PowerBox Gemini Akkuweiche mit 2x 2S 2200mAh Lipo´s und bin mehr als zufrieden. Da Du häufig Zusatzgewichte in der Rumpfnase brauchst bietet sich einfach an, das Zusatzgewicht mit Funtionen zu versehen.

Außerdem bietet das externe BEC einfach mehr Sicherheit beim Einstellen bzw. testen, das der Regler einfach Stromlos bleibt.

Gruß Markus

Also wen du Flugsteuerung und Zusatzfunktionen aus der ein und der selben Stromversorgung betreibst bist echt mutig. Bei mir sind Fahrwerk und Beleuchtung mit eigenen Akkus versorgt. So das wen mal ein Fahrwerk klemmen sollte , was durchaus mal passieren kann, dies mir nicht die Stromversorgung für die Flugsteuerung zum Ausfall bringt. Landen geht im zweifel auch mal mit eingefahren Fahrwerk. Aber wen die komplette Steuerung ausfällt dann wirds meist teuer.

as355n
01.02.2013, 22:36
versuchs es mal damit:
http://www.graupner.de/de/newsdetail/78ecc2e4-ad0f-4517-b8c4-ee6bf33533e0
Ich fliege das Teil seit über 1 1/2 Jahren in meinem Ecureuil. Ich speise aus 2 2S-Lipos 2200mAh in den Powerbus meines SK720. Seit dem habe ich Ruhe und keine Probleme mehr.
Gruß aus dem Hohen Norden

as355n
01.02.2013, 22:46
@starmarky
Entschuldige, ich habe Deine Anfrage erst heute gesehen.
Mit ist das CC BEC während des Fluges durchgebrannt. Warum kann ich nicht sagen. Die Landung erfolgte damals im Dorfteich bei ca.10°C Wassertemperatur.
Erst BEC Ausfall, dann Absturz ins Wasser.
Ich habe das Teil dann zu heli-design.com als Händler geschickt und bekam die Antwort, dass das Teil sei durch Wassereinbruch beschädigt worden.

Ich erinnere nochmals an weiter oben.

Seitdem ist für mich das Thema BEC erledigt.
Nach Rücksprache mit Herrn Maurer habe ich mich für das PRX-5A entschieden, dass Maurer auch für große Scaler in der 2-Meter-Klasse verwendet.
Gruß
Jan

propliner
17.07.2013, 09:47
Hallo Guido,

ich kann Dir nur beipflichten. Sehe ich genau so.

Ich hatte schon alle möglichen Probleme. Dass ein BEC / UBEC ausgestiegen wäre hatte ich in den letzten sieben Jahren noch nicht.

Wenn ein BEC richtig dimensioniert ist (im Zweifel überdimensioniert) und qualitativ hochwertig kann nichts passieren. Ich setze jetzt bei größeren Flugzeugen oder Helis die neuen BECs von Jeti ein. Die haben auch zwei Verbindungen zum RX. Ich nutze die RX mit MPX Anschluss und stecke zusätzlich ein Kabel in einen freien Steckplatz.

Ein Fall-Back, dass der Flugakku im Flug den Kontakt verliert, sehe ich nicht vor. Statt dessen sorge ich dafür, dass das nicht passiert. Da stellt sich sofort die Frage, wo fängt man an und wo hört man auf. Bei Lötarbeiten an der Stromversorgung (egal ob 700er Heli oder 10kg Fläche) nehme ich z.B. immer die Lupe und kontrolliere das. Das muss mit höchster Aufmerksamkeit geschehen. Wenn man sauber und aufmerksam baut, kann (fast) nichts schief gehen. Vor allem, wenn man mit dem nötigen Respekt gegenüber den Fluggerät an die Sache ran geht.

Genau so, wie der Zusammenbau / Prüfung des Rotorkopfes und der ganze Rest.

Grüße
Alexander

bimbim328
14.09.2013, 14:37
Ich fliege eine Logo 600Se Mechanik verpackt in einen Marvel Craft Agusta A-109 Rumpf.
Ich nutze ausschließlich das BEC des Jive 80HV.
Verbaut sind 4xFutaba BLS Servos und sogar noch 2 Servos für das mechanische Einziehfahrwerk.
Fakt ist doch, je mehr Elektronik ich einbaue umso mehr Fehlerquellen sind im Modell verbaut.
Wenn ich einen qualitativ hochwertigen Regler mit einem starken BEC verwende, dann macht das
für mich keinen Sinn das BEC abzuklemmen und ein externes zu verbauen.
Aber hier kannst Du 100 Leute fragen und Jeder einzelne wird dazu seine Meinung haben.

Anders sieht die Sache aus wenn du den Regler permanent am Leistungslimit betreibst (trifft beim Scaler ja eher nicht zu),
das wäre für mich der einzige Grund auf ein externes BEC zu setzen.

Das ist meine persönliche Meinung (mit der ich bislang gut und problemlos geflogen bin).

Gruss Thomas