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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Motor/Zellen für Mini Ellipse-E ?



Friwi
02.05.2002, 08:30
Hallo Mini-Elli Besitzer,
nachdem man nur Gutes von der Mini-Elli hört, würd ich mir eventuell die Elektro-Version zulegen.
Soweit ich das Modell kenne, steht jedoch nicht allzuviel Platz für die Einbauten zur Verfügung.
Mich würden Eure Erfahrungen, z.B. bzgl. Motor, Zellen, Servos interessieren.

Danke
Friwi

hawk-eye
02.05.2002, 09:01
Servus Friwi,

ein Freund von mir hat die Mini Ellipse, mit Speed 480 und Getriebe, 10 x 600er Zellen. Recht viel mehr dürfte da nicht reingehn. Damit steigt sie aber schon gabz ordentlich, wenn Du willst frag ich mal nach mehr Details.

Birki
02.05.2002, 12:00
Moin,

wem gelüstet es nach meinem erklärten Lieblingszwischdurchflieger?

Im Ernst: Fun400-42 mit 4,4:1 und ner 12x8 an 8x800AR. Damit kommst Du auf gute 950gr. Laufzeit bei ca 25A 2min, wobei die Ausgangshöhe nach ca 15 sec. senkrechtem Steigflug erreicht ist. Ich "liebe" dieses Modell! Bei meiner Konfiguration sind die Zellen 2x4 Inline verlötet und der Regler unter dem Motor platziert. Habe allerdings auch schon eigenwilliger verlötete Zellen gesehen, wobei dann 10 reinpassten. Servos 2x 13mm bb in der Fläche und eins im hinteren Ausschnitt für Höhe. Auf Seite kann man verzichten, obwohl mir mein Segler mit SR noch besser zu kreisen scheint. Der Empfänger sollte stirnseitige Anschlüsse und, falls MPX, Uni-Anschluss haben, damit er hinten in den Rumpf geschoben werden kann, allerdings ist auch Montage in der Fläche möglich. Falls Du direkt bei Euromodell bestellst, erhälst Du eine der besten Anleitungen die auf dem Markt sind und exquisites Zubehör. Einstellungen passen spitze. Flugeigenschaften sind von absolut thermikgeil bis pfeiffend über den Platz mit allem was ohne SR geht. Achtung ist beim Aufsetzen des V-LTW geboten. Den Rohacellklotz erst NACH dem Kleben entfernen, da ansonsten die EWD nicht passen könnte und die Fuhre immer die Nase heben will wenns zügiger gehen soll. Nicht mit Kraft aufpressen!!!
Für weitere Tipps stehe ich gerne zur Verfügung. :D

Friwi
14.05.2002, 08:07
Hallo Peter, Oliver,

vielen Dank für Eure Infos. Ich Denke dass von der Größe auch 1000US3 passen würden (gepusht von Hopf).
Gabs bei der Konfiguration mit 8-Zellen Schwerpunktprobleme ?
Nachdem es sicherlich mehrere E-Mini Elli Besitzer gibt, würde ich mich freuen , wenn sich noch einige mir Ihren Konfigurationen melden würden.
Danke Friwi

Friwi
14.05.2002, 08:09
Ups. Doppelposting

Friwi

[ 14. Mai 2002, 08:11: Beitrag editiert von: Friwi ]

Gast_00010
14.05.2002, 08:31
N3US könnten schon gehen, allerdings solltest du die mit nicht mehr als 10A belasten. Und ob dir die M.E. dann noch Spaß macht mußt du selbst entscheiden.

Vor allem solltest du dir vorher überlegen was die Prioritäten sind: a) segeln oder b) heizen.

Bei a) muß der Antrieb so leicht wie möglich sein bei b) muß dir klar sein, daß du nur bei guter Thermik wirklich lange oben bist.

(Und nicht vergessen die Ausführung mit Elektrorumpf zu bestellen :D ).

Birki
14.05.2002, 10:19
Original erstellt von Friwi:
Hallo Peter, Oliver,

vielen Dank für Eure Infos. Ich Denke dass von der Größe auch 1000US3 passen würden (gepusht von Hopf).
Gabs bei der Konfiguration mit 8-Zellen Schwerpunktprobleme ?
Nachdem es sicherlich mehrere E-Mini Elli Besitzer gibt, würde ich mich freuen , wenn sich noch einige mir Ihren Konfigurationen melden würden.
Danke FriwiMoin,
N3US von Hopf gehen bis ca 13A super. Das sind aber keine Ströme für Ellie... :D , oder baust Du in nen Porsche einen Käfermotor ein? :confused: obwohl, hats umgekehrt gegeben ;)
Bei meiner Konfig ist hinten noch 15gr Blei unter dem V-LTW eingeklebt. Der SP ist mit einer anderen Akkukonfiguration sicherlich leichter einzustellen, also sollten vorher schon alle Komponenten vorhanden sein und dann nach den gebotenen Möglichkeiten platziert werden.

Allerdings kann ich dem Kommentar
"Vor allem solltest du dir vorher überlegen was die Prioritäten sind: a) segeln oder b) heizen.
Bei a) muß der Antrieb so leicht wie möglich sein bei b) muß dir klar sein, daß du nur bei guter Thermik wirklich lange oben bist. " eigentlich nicht zustimmen. Der Vogel geht auch mit dem knappen Kilo super in der Thermik und ich nehme mal an, dass ein leichterer Aufbau mit nem Speed 480 und 500er Zellen zwar möglich ist, aber siehe Porsche/Käfer ;)

Gast_00010
14.05.2002, 23:16
Allerdings kann ich dem Kommentar [...] eigentlich nicht zustimmenKann das daran liegen, daß du keine direkte Vergleichsmöglichkeit z.B. mit der Seglerversion hast?

Natürlich kann man sich auch mit einer schweren M.E. in der Thermik halten (dafür ist sie ja gemacht) aber mit einer leichteren geht es eben besser :D (dafür hat man beim heizen weniger Durchzug).

Motormike
15.05.2002, 09:28
Empfaenger C12 oder aehnliches in die Flaeche, Servos weit hinter dann kann man 12 x TS1700 bzw. 12 x 800AR unterbringen. Allerdings ist ein wechseln der Batterie nur bei Motorausbau moeglich und diese muss auch speziell verloetet werden.+
+
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AirWolff
15.05.2002, 13:45
Ok - es geht auch sachter ... :D

Wer die Elli als Allrounder nutzen möchte, kommt mit folgender Konfiguration auch an den Himmel.
Sie ist damit realiv leicht und steigt trotzdem noch angenehm zügig.

8xN700AR (vielleicht sogar gepusht ;) )
Simprop Pi(c)o2000
Schulze Slim oder Future (nur wegen Gewicht)
C261 bzw. C2081 oder die Kleinen von Simprop
Motoren: FUN 400-xx 4,4:1, Lehner 1020 5:1 oder Hacker B20 4,4:1 (wiegen nur 70-90gr).
Luftschraube nicht größer als 11" (kurze Nase)
Strom liegt im Flug bei 18A - Steiflug etwa 45°

Damit komme ich auf ein Abfluggewicht von ca. 820gr und die Elli kreist wunderbar in der Thermik.
Seite unbedingt anlenken, das hilft ungemein beim Abstützen im Kreisflug. Es ginge noch leichter, aber mein Vertrauen in den dünnen Bowdenzug war gleich von Anfang an getrübt. Ich habe Cfk-Schubstangen eingesetzt.
Der Regler liegt bei mir auf dem Akku (nur deshalb o.g. Auswahl). Jener ist in 2x4 als Block verlötet. Der Empfänger liegt schräg vor den Servos (Löcher in der Fläche mag ich nicht).

Der Akkuwechsel ist relaitiv einfach: Regler raus, Empfänger zurückziehen und Akku rückwärts durch die Flächenauflage entbinden :)

Für den normalen Fun-Betrieb am Wochenende nehme ich 8x TS1700AUP, von Hopf liebevoll mit Hochspannung mißhandelt :D
Die 45gr Mehrgewicht wirken sich recht deutlich auf die Thermikleistung aus, Durchzug und Steigflug sind jedoch um Klassen besser. Die geringe Schwerpunktverschiebung wird durch den "Styro-Airbag" zwischen Motor und Akku angepaßt.

Den Rat, den Rohazell-Klotz vor dem Verkleben des VLW´s nicht zu entfernen, sollte man beachten! Sonst fliegt man wie ich mit ziemlich geringer EWD durchs Ländle ;) Ist mir beim 2. verkleben nach dem B-Säulen Kontakt beim Entladen passiert ... :eek:

Andreas

[ 15. Mai 2002, 15:47: Beitrag editiert von: Andreas v. Wolff ]

Gast_00010
15.05.2002, 14:17
Wenigstens einer der mich versteht :D
Aber keine Bange, Andreas. Die 0,8er Stahldrähte machen alles mit, wenn man die Hülle gut am Rumpf verklebt.

Friwi
16.05.2002, 07:50
Hallo, vielen Dank nochmals für die vielen informativen Beiträge. War von 'soft' bis 'hot' alles dabei, mein Ziel liegt wohl irgendwo in der Mitte.
Kann mir jemand sagen, welchen max.Durchmesser der Motor am Spant haben darf, möchte eventuell einen LRK Rolf Strecker einbauen (gibt's inzwischen schon in verschiedensten Größen).
Von den Zellen werdens wohl 8er Packs 700/800er werden (hab ich einige davon).
Gibt's Erfahrungen bzgl. Spannungslage mit gepushten 1000N3US, wäre da eventuell auch ein 10er Pack möglich ?
Die TS1700AUP (NiMH ?) kenn ich nicht.
Ziel ist auf jeden Fall dass der Akku ohne Motorausbau gewechselt werden kann.

Grüße Friwi

Birki
16.05.2002, 11:16
Ups,

fliege die Seglerversion relativ selten und dann nur am Hang. Kann sein, dass die noch besser Thermik annimmt :confused:
Zu den N3US wurde bereits angemerkt, dass sie max bis 10-15A belastet werden sollten. Da dürfte ein LRK drüber liegen. Spannungslage habe ich allerdings nicht parat. Die Zellen sind auch beim Laden mit Vorsicht zu geniessen. Nicht mehr als 3A obwohl sie fast 6A ziehen möchten (werden ziemlich warm).
Mit der Anlenkung des SLW stimme ich überein, war mir aber zu aufwändig.
LS geht bis max 12".

Heinz-Werner Eickhoff
16.05.2002, 19:05
Hallo Friwi,
500er Zellen und TS1700AUP bekommste ohne Motorausbau raus.

http://www.hobbyseek.net/bilderablage/500a.JPG http://www.hobbyseek.net/bilderablage/oben.JPG http://www.hobbyseek.net/bilderablage/TS1700.JPG http://www.hobbyseek.net/bilderablage/TS17001.JPG

mit den 500er Zellen (Sanyo rot geht die mit FUN (BL) 400-23 4,4:1 echt gut und steil rauf.

Stöps
20.05.2002, 12:07
Hallo,

also ich hab mich an die Tips von Andreas gehalten und einen Lehner 1020 mit 5:1 Reisenauer Getriebe drin, 8x 700er Zellen und mittlerweile einen Jeti Regler. Empfänger hinten in den Rumpf schieben, davor 2 261 Servos (Seitenruder angelenkt) und dann ist davor sogar noch Platz für ein Picolario. Dann die Akkus, Regler unter den Motor geschoben. Den Akku kann ich zwar wechseln, muß aber jedesmal den Flügel wegmachen. (Ich laß aber meistens immer den selben drin).Ich komm auf ca 850 g Abfluggewicht und da macht das Thermikfliegen noch Spaß. Ich hatte mal ne Zeit lang einen 50g schweren Empfängerakku drin und ich finde, man merkt schon jedes Gramm Mehrgewicht beim Thermnmikfliegen, also unbedingt aufs Gewicht achten. Ich denke, 500 mAH Zellen wären am besten, wenn man den Motor nur als Starthilfe braucht, ich bekomm dann aber den Schwerpunkt nicht mehr hin. Das VLW würde ich unbedingt mit Kohlestangen anlenken!
Ich bin mit dieser Auslegung voll zufrieden, steigt bei etwas Gegenwind nahezu senkrecht und segelt auch noch prima.
Grüße Stöps

Friwi
21.05.2002, 17:27
Hallo,
nochmals vielen Dank für die vielen Infos. Inbesonders die Bilder von HWE zeigen, dass die Ausnehmung unter der Flächenauflage keine beliebig langen Pack's zulässt.
Werds mit den vorhandenen 8er-Packs 700/800er AR mal versuchen, ansonsten muss ich wohl oder übel ein Pack mit TS1700AUP gönnen :cool:
Motor steht noch nicht fest, eventuell wird's ein LRK mit 23mm Stator.

Danke Friwi