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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Volumenbedarf und Gewicht der Onboard-Elektronik der diversen Systemlösungen



Gerpix
16.02.2012, 09:18
Hallo,

bei den diversen aktuellen und kommenden RC-Systemlösungen mit Telemetrie liegt das im Forum beobachtbare Hauptaugenmerk derzeit auf den sehnlichst erwarteten oder inzwischen doch endlich verfügbaren Sendern.

Wie sehen denn Eure Erfahrungen mit Zusatzvolumen und Gewicht der Onboard - Elektronik aus?

1.) Die einzelnen Komponenten kommen zwar eher als Leichtgewichte daher, aber wenn man viele davon braucht kommt auch etwas zusammen.
2.) Wenn man so richtig auf Kontrollfreak macht und Tankuhr, Einzelzellenüberwachung, GPS und Vario einsetzt, eventuell in einem eher schlanken Segler,
dann tut u.U. sogar das Gewicht gar nicht weh, aber man kriegt den ganzen Plunder plus Kabelsalat räumlich bzw. Schwerpunkts-neutral nicht unter.

Natürlich kommen jetzt z. B. Drehzahlregler mit integrierter Telemetrie u. Ä., aber andererseits gibt's da Expander, General-xx- Module, Y-Kabel, etc., die untergebracht sein wollen

Sind das Kriterien, dei bei Euren Systementscheidungen eine Rolle spiel(t)en?

Grüße
Gernot

snoggle
16.02.2012, 09:50
Da ich eher kleinere Modelle fliege bzw. Modelle wo wenig Platz vorhanden ist, hätte das sogar ein hauptkriterium sein sollen, habe mir zunächst dann das Graupner Electric Air Module für HoTT zugelegt, das sah so von den Bildern und den Abmessungen rein auf dem Papier auch nicht so groß aus. In der Praxis sah es dann aber so aus das ich mit sämtlichen angeschlossenen Kabeln und Steckern etc nur in einem einzigen meiner Modelle tatsächlich Platz dafür gefunden habe. Ausserdem gefiel mir dort nicht so gut dass ich alles in einem habe, sprich ein Klotz mit vielen Funktionen egal ob ich die will oder nicht.

Habe mich dann nach alternativen umgesehen und bin letztendlich beim Unilog2 System gelandet welches da einen anderen Weg verfolgt. Man hat den Hauptbaustein, der eine gewisse minimalfunktionalität mit sich bringt und an diesen werden dann je nach bedarf im jeweiligen modell die zusätzlichen sensoren wie Strom/Spannung, Drehzahl, Temperatur, Geschwindigkeit, ... angeschlossen. Sogesehen ist man mit der Variante also deutlich flexibler als mit der All-In-One Lösung. Auch von Abmessung und gewicht macht das was aus. 72g beim Graupner Modul vs. 32g beim Unilog2 (jeweils mit Steckern und beim Graupner noch mit einem der beiden Adapter für Einzelzellenüberwachung). Der vorteil bei dem Modularen System ist auch dass man da bisschen freier ist was die positionierung der einzelnen Komponenten angeht und nicht ein großes Bauteil en Block irgendwo unterbringen muss. Auch ist es natürlich mit mehreren einzelnen Teilen leichter diese Schwerpunktneutral zu platzieren, man hat mehr optionen was hin und her zu schieben.

Man sollte also auf jeden Fall vor dem Kauf sich genaue gedanken über den Platzbedarf machen und dabei nicht nur die reinen abmessungen des Moduls betrachten sondern auch bedenken was da noch an Kabellei und Steckern dazukommt die den Platzbedarf nochmal erheblich vergrößern!

Ron Dep
16.02.2012, 09:58
Sind das Kriterien, dei bei Euren Systementscheidungen eine Rolle spiel(t)en?

Durchaus! Ich habe es zwar nicht zu Tode analysiert bei meiner Kaufentscheidung, aber gibt es ein schlankeres System als das IISI-RC?
Verlustfreier Stromsensor 13 Gramm und z.B. der RPM-Sensor nur ein Hauch an Hardware.

hänschen
16.02.2012, 10:07
bei HOTT kannst du 2 Sensoren direkt an den Empfänger anstecken(z.B. Temp/Spannung, Vario), bei einfachen, kleinen Modellen könnte das genügen, Temperatur und Spannungssensor ist nur ein Kabel...

ralfio
16.02.2012, 10:52
bei HOTT kannst du 2 Sensoren direkt an den Empfänger anstecken(z.B. Temp/Spannung, Vario), bei einfachen, kleinen Modellen könnte das genügen, Temperatur und Spannungssensor ist nur ein Kabel...

Ich dachte, die Temperatursensoren kann man nicht direkt an die Telemetriebuchse anschließen, sondern nur an eines der Module? :confused::confused::confused:

Gruß
Ralf

Gast_2929
16.02.2012, 11:06
Ich bekenne mich als jemanden, von der Fraktion, 2mm Aluschraubenhohlbohrer (F3A). Zusätzliche Sensoren, nö zu schwer. Es ist für uns wichtig, das der Anspruch an die Stromversorgung nicht so hoch ist/war. Die heutigen normalen Empfänger sind durch die Bank auch alle leichter als die 35 MHz Empfänger.
Wichtig ist , welchen Regler verwende ich jetzt und in der Zukunft. Geben diese Regler Direkt die Daten mit heraus, sind sie mit meinem System Kompatibel. Ist die Paillette der Produkte schon immer wegweisend gewesen, oder betreten sie damit Neuland oder haben sie immer nur zugekauft.