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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Drehbremsklappen Konstruktion



Stefan Siemens
17.02.2012, 12:58
Hallo RCN,

für eine Schweizer I 26E im Maßstab 1/3,3 möchte ich originalgetreue Drehbremsklappen auf der Ober- und Unterseite einbauen. Hat jemand Vorschläge oder sogar eine Konstrutionszeichnung für die Mechanik zum Antrieb der Klappen, möglichst selbstsperrend. Nicht zu vergessen, die Klappenschächte müssen abgedichtet werden, damit im geschlossenen Zustand kein Druckausgleich zwischen Flügelober- und Unterseite stattfindet. Die Bilder des Originals hat mir ein freundlicher amerikanischer Segelflieger zur Verfügung gestellt.

Auf der Oberseite ist das Klappenscharnier vorn, auf der Unterseite hinten. Bei mechanischer Kopplung werden so die Bedienungskräfte reduziert.

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Regloh
17.02.2012, 13:13
Hallo,

such im Forum mal nach der kleinen L-213 von Valenta. Da sind bestimmt Fotos dabei.

Gruss

Merlin
17.02.2012, 16:15
Hallo Stefan,

das ist genau die Konstruktion der Spoiler bei den US-RES Modellen. -> Stichwort Spoiler bei rcgroups eingeben!
Das ganze doppelt für die Schweizer.
Ich versuche mal die Lösung verbal zu skizzieren:
ein liegendes Servo verschiebt eine Schubstange (1), an deren anderem Ende die beiden Schubstangen (2A, 2B) (das was auf dem Foto zu sehen ist) drehbar gelagert sind.
Weil die Stangen (2A,2B) auch in geschlossenem Zustand ein V bilden, ergibt sich immer eine öffnende Kraft (nach außen) wenn die Stange 1 vom Servo weg geschoben wird.

Gruß
Bernd

Stefan Siemens
17.02.2012, 21:06
Hallo Regloh und Bernd,
danke für die schnellen Antworten. In den Beiträgen zur L 213 hab ich leider nichts gefunden und sorry Bernd, aber kannst Du das mal aufmalen? Es geht ja nur ums Prinzip,

Stefan

bie
17.02.2012, 23:59
Hallo Stefan,


Hallo Regloh und Bernd,
danke für die schnellen Antworten. In den Beiträgen zur L 213 hab ich leider nichts gefunden und sorry Bernd, aber kannst Du das mal aufmalen? Es geht ja nur ums Prinzip,

Stefan

ich glaube Holger und Bernd meinten die Anlenkung wie in #13 des L-213A-Threads (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/33939-Erfahrungen-L-213A-mit-2-77m-von-Valenta?p=319634&viewfull=1#post319634) - und haben dich vermutlich missverstanden, wenn ich dich richtig verstanden habe: Du möchtest vermutlich eine Kinetik analog zu der des manntragenden Vorbilds bauen und mit einem Servo auskommen, oder? Dann kannst du es nicht so wie in dem Bild im L-213-A-Thread machen...

Sebastian St.
18.02.2012, 10:59
Hallo Stefan ,

wie dick ist der Flügel im Bereich der Bremsklappen ? Schau mal hier : http://wiki.rc-network.de/index.php/Datei:Landehilfen2.jpg und schau Dir die Bilder an , die Google zum Thema " DFS bremsklappen " anzeigt an , hast Du auch ein Bild von der Seite um zu sehen wie die Klappen zueinander in der Tiefe stehen ?

Stefan Siemens
18.02.2012, 19:08
Hallo allerseits,
das DFS System wird vermutlich nicht funktionieren, weil die Klappen nicht weit genug gegeneinander versetzt sind (siehe Foto). Eventuell könnte man das System aber mit zusätzlichen Kniehelbeln trotzdem verwenden. Mechaniker an die Front, ich bin hilflos!
Am Ende könnte die Ansteuerung mit vier Servos die einfachste Lösung sein, da dann jede Klappe einzeln eingestellt werden kann. Sind ja auch nur zwei Servos mehr. Die Bedienkräfte sind beim Modell nicht unbedingt ein Problem, so dass die Zwangskoppelung der Klappen miteinander nicht unbedingt nötig ist. Die ABdichtung ist dann auch am einfachsten, wobei ich schon überlegt habe, die Klappen in einem Kasten einfach mit einen Schaumstoffstreifen zu dichten.

Die Flügeldicke beträgt ca. 32 mm. Platz genug für verschiedene Systeme.

Stefan779960

Sebastian St.
18.02.2012, 19:23
Hallo Stefan ,

würde die Klappen wie im Orginal anschlagen und ein Servo vor den Klappen einbauen , das beide Klappen ansteuert , einmal auf Zug und die andere auf Druck , dafür ein 180 ° Servo verwenden , so daß in beiden Endstellungen verkniet ist

MarkusN
19.02.2012, 11:15
Sorry. hab nichts vernünftiges zum Zeichnen. Genaue Hebelverhältnisse musst Du konstruieren, möglichst so, dass beide Endlagen nahezu verkniet sind.

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