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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Beschichtung von Holzschablonen zum Styroschneiden



Martin Petrich
15.07.2005, 00:20
Hi!
Ich habe mir zum Schneiden von Styropor mittels heißem Draht Holzschablonen hergestellt und mit Sekundenkleber beschichtet. Nach ein paar Durchgängen hat sich der Sekundenkleber teilweise abgeschält und die Oberfläche ist uneben geworden.
Nun meine Frage: Kann man die Schablonen irgendwie anders beschichten, damit das nicht mehr so stark auftritt, oder stark vermindert wird?
Vielleicht gehts ja, wenn man eine dünne Kleberschicht mit Aluminiumpulver aufbringt.......
Macht bitte mal eure Vorschläge! Danke......
MfG Martin
P.S.: bald werden die Schablonen aus Alu/ Metall gemacht, aber ich will die Vorhandenen nicht unbedingt nochmal machen müssen.......

Frank Thorn
15.07.2005, 08:49
Wir verwenden seit vielen Jahren mit gutem Erfolg Schablonen aus 0,5mm Alublech. Das lässt sich super sägen, genau so gut wie Sperrholz, und exakt auf Mass schleifen.

Frank

Dix
15.07.2005, 11:15
Mittlerweile wickeln viele Leute ihre Motoren selber.

Und genau diesen Kupferdraht kann man als "Gleitschicht" auf die Schnittfläche der Schneidrippen kleben. Drahtdicke muß beim Bau der Schneidrippen natürlich berücksichtigt werden.

Alwin
15.07.2005, 12:04
Hallo zusammen,
ich sag nur Alu-Tape ;-)

Sonst würd ich mal vermuten, du schneidest zu heiss.
Selber habe ich schon direkt mit Schneidrippen aus Pappelsperrholz geschnitten. Natürlich haben solche Schneidrippen nicht die Standfestigkeit wie welche aus GFK.

Alwin

Martin Petrich
15.07.2005, 12:59
Danke für die Antworten!
Wie es aussieht werde ich wohl alle Schablonen nochmal aus Alu machen...
Es scheint vom Aufwand her in etwa gleich mit der Beschichtung zu sein, außerdem sind es nur 12 Schablonen ;)
MfG Martin

Fred
15.07.2005, 14:54
Hallo Martin

Ich mache diese Schablonen aus Resopalplatten (so heißt es bei uns) ca 1.2 mm dick (Kunststoffplatten zum Tischplatten beschichten,) leicht zu bearbeiten und hitzebeständig und ganz glatt zu schleifen.


Servus Fred

Milan
15.07.2005, 15:00
Hallo Martin,

ich mache mir die Schneiderippen aus ca. 0,5 mm starkem Resopal. Das ist die faserverstärkte Kunststoffbeschichtung von Küchenarbeitsplatten - das Zeug läßt sich sehr gut schleifen und hält den hohen Temperaturen des Schneidedrahtes, der auf diesem Material sehr gut gleitet, prima stand.
Gekauft habe ich das als Meterware bei einem örtlichen Holzgroßhandel.

mfG

Harry

Milan
15.07.2005, 15:07
Hmmm,

Fred war schneller, hmmm

Harry

Martin Petrich
15.07.2005, 17:07
Danke, das werd ich auch probieren, habe vorhin 1mm Alu geholt....

Alwin
15.07.2005, 19:10
Kleinen Nachtrag von mir.
Ich verwende seit mehr als 20 Jahren KEINE Aluschneidrippen mehr.
Grund: das Alu leitet mir zuviel Wärme ab.
Resopal, Pertinax oder GFK scheint mir das Optimum zu sein.

Schönen Abend noch ;-)

rjm
15.07.2005, 22:07
eine weitere möglichkeit wäre, auf die vorhandenen schablonen ein kupferklebeband - gibts in 6 mm breite im bastelladen für tiffanylampen - aufzukleben. hab ich schon des öfteren gemacht und letztens auch einfach eine schablone aus karton geschnitten und beklebt. einfach und schnell, wenn man mal eben was schneiden muß.

gruß
rjm

segler36
08.02.2009, 15:34
hallo
Bügelkanten vom Baumarkt, mein Tip!

Julez
09.02.2009, 20:05
Ich nehme auch seit einigen Jahren das tiffany- Kupferklebebend. Leicht mit Teflonfett eingerieben, funktioniert es optimal!

Prop-er
09.02.2009, 23:18
Ich habe für meine erste versuche einfach 4mm MDF-Platte benutzt. Hat bei mir gut funktioniert, aber ist nicht geeichnet für längere Standzeiten.

lutz s.
10.02.2009, 12:54
Guten Tag!
Ich mache meine Schneidrippen aus einem Speerholz mit einer dünnen
Alueinlage.Habe ich von einem Freund bekommen,der Tischler ist.
Die bauen daraus feuerhemmende Türen.Das Alu im Speerholz ist nur
0,5mm stark und gibt dem Speerholz eine unglaubliche Festigkeit.
Gruss Lutz:cool:
PS.Ich mache daraus auch Motorträger,Servobrettchen,Spanten usw..

hänschen
10.02.2009, 12:56
..................

FR 1.2
Bitte beim Thema bleiben

Volker Cseke

PIK 20
11.02.2009, 10:12
..................

FR 1.2
Bitte beim Thema bleiben

Volker Cseke

MarkusN
11.02.2009, 13:30
..................

FR 1.2
Bitte beim Thema bleiben

Volker Cseke

Fred
11.02.2009, 23:03
Hallo !

Was ist FR 1.2

was habn die bösen buben verzapft ?????????

Servus Fred

Volker Cseke
12.02.2009, 08:36
Fr 1.2 = Forenregel 1.2 :D

Die Herren kennen sich da aus und wissen das :D

MarkusN
12.02.2009, 10:14
Die Herren kennen sich da aus und wissen das :D
Aber Hänschen ist noch nicht wirklich abgewichen, oder hab ich das falsch gelesen?

PS: Den hier darfst Du auch löschen. :D

Volker Cseke
12.02.2009, 10:39
Psst - sonst knipse ich das Licht aus ;)

Roter Baron II
12.02.2009, 23:57
Hallo,
ich mache meine Schneideschablonen aus 3mm dickem Buchensperrholz.
Die Gleitkante wird mit 400 Schleifpapier leicht ballig geschliffen bis sie ganz glatt ist. Um die letzten Rauhigkeiten zu glätten wird die Gleitfläche mit einer Stearinkerze abgerieben und mit einem Lappen poliert.
Da ich meinen Schneidebogen mit einer Maschine über die Musterrippen ziehe, spielt für mich die Laufzeit keine Rolle.
So kann ich so langsam und so kalt schneiden, daß kein Abbrand entsteht. Im Gegenteil beim An und Auslauf bleibt meist eine dünne Haut stehen.
Zur Sicherheit wird vor jedem Schnitt die Stearinschicht erneuert.

Gruß Christian

Martin Petrich
14.02.2009, 23:37
Oha, der Thread kommt aber von tief unten... ;)
Zwischenzeitlich konnte ich dazu übergehen gute Schablonen direkt in Stahl lasern zu lassen :D bzw. ein Kollege von mir hat Drahterodierte gehabt.
Dazu noch, wie Christian sagt, eine Schwerkraftmaschine und die Kerne werden im Prinzip CNC-Qualität. Wenn ich jetzt nochmal welche machen müsste und hätte keine Highend-Optionen würde ich wohl ne Gfk-Platte oder Alu nehmen und die passend sägen/feilen/schleifen... Die Arbeit ist gut investiert und um die Haltbarkeit braucht man sich da wohl auch keine Sorgen mehr machen.

MarkusN
15.02.2009, 10:13
Zwischenzeitlich konnte ich dazu übergehen gute Schablonen direkt in Stahl lasern zu lassen :D bzw. ein Kollege von mir hat Drahterodierte gehabt.
Ohne Nachbearbeitung, oder überschleifst Du die noch? Gelasert ist ja immer etwas rau, stelle mir vor, dass das ziemlich hakelig ist für den Draht.

Martin Petrich
15.02.2009, 11:46
Auf dem hinteren Teil der Lauffläche ist die Oberfläche ausreichend gut, aber im Nasenbereich mit dem großen Anstieg "quer" zur Schnittrichtung sieht man sehr deutlich die Schritte. An den Stellen habe ich mit der Pfeile nachgearbeitet. Ebenso solle man sich noch um Grat kümmern. Insgesamt hab ich die Laufflächen noch mit Stahlwolle überschliffen.
Ist eigentlich alles nicht so aufwändig und das Ergebnis passt auf jeden Fall. Steigerung im Komfort ist halt wirklich noch das Drahterodieren (ich glaub der Kollege hat nichts an der Lauffläche nachbearbeitet und damit geschnitten), wobei man hier den Nachteil hat, keine Positionslöcher mit einzubringen; die mussten noch gebohrt werden.