PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Aufsatzmotor für Leichtwindsegler



stufra
12.03.2012, 18:00
Hallo Kollegen!

Ich suche einen Bauplan bzw. eine gute Lösung einen Brushlessmotor in einen Aufsatzpylon einzubauen.
Dieses Teil wird mittels der beiden vorhandenen Tragflächenschrauben auf die Tragfläche aufgeschraubt.
Der Segler darunter ist der Cirron von Ing. Eder.
Ein Leichtwindsegler mit sehr schmalem Rumpf, weshalb der Motor nicht in die Rumpfspitze eingebaut werden kann.
Ich hatte dieses Modell schon einmal mit einem 1,5 ccm Verbrenner in einem Pylon betrieben.
Nun möchte ich auf die Geräuscharme Version umstellen.
Vielleicht kennt jemand eine Seite, wo man sich dazu Anregungen holen kann.

Viele Grüße
Franz

jochen_w.
12.03.2012, 19:07
Abend Franz!

So ein Motoraufsatz besteht aus recht wenigen Teilen, deshalb sollte das auch ohne einen Bauplan für jeden mittelmäßig geübten Modellbauer kein Problem darstellen. Den Winkel der Propellerebene kannst Du dann ja auch von dem alten Verbrennerpylon übernehmen. Den senkrechten Träger müsstest Du eben etwas höher machen, weil wahrscheinlich eine größere Luftschraube als bei dem Verbrenner zum Einsatz kommt.
Grundsätzlich: Grundplatte - dünn und biegsam, soll sich der Profilkontur anpassen / senkrechter "Hauptträger" und Motorspant - stabiler, der Hauptträger darf sich ja nicht einfach so verbiegen und tordieren lassen. Soweit die Anforderungen. Jetzt geht es an die Materialauswahl: Grundplatte: dünnes Flugzeugsperrholz (1mm), Birke oder sogar Buche. Alternativ Alublech oder Glasfaserplattenmaterial gleicher Stärke. Hauptträger: Dickeres Sperrholz, nicht das billige aus 3 Schichten, bitte besseres verwenden. 5 Schichten und vll. 6mm Dicke sollten es schon sein. Je nachdem wie tief der Träger wird eben, aber unter 6mm Würde ich nicht gehen. Verkleben mit der Grundplatte mit eingedicktem und gefülltem Epoxidharz (Glasfaserschnitzel und Baumwollflocken). Evtl. auch Dreiecke als Verstärkung an Vorder- und Hinterkante am Fuße des Hauptträgers und/ oder Leisten in die Kanten anstatt einer schweren, dicken Kleberaupe.
Der Motorspant selbst kann auch wieder aus etwas dünnerem Sperrholz sein. Es sollte eben hart sein, damit sich die Befestigungsschrauben nicht hineindrücken und so im Laufe der Zeit Spiel entsteht. Die anderen genannten Materialien funktionieren natürlich auch für einen Motorspant.
So. Und jetzt sei mal etwas kreativ! :)


Gruß
Jochen

Flugplatzkind
13.03.2012, 07:28
Hallo Jochen
Schau mal bitte hier
http://www.klapptriebwerk.de/produkte/antriebe/ema-basic/

MfG
Christian

Bluna
13.03.2012, 17:47
Hallo,

ich hatte dir ja per PN den Motoraufsatz (http://www.graupner.de/de/products/2910/product.aspx) von Graupner vorgeschlagen.

Der Akku (http://www.stefansliposhop.de/liposhop/sls-apl/sls-apl-20c/sls-apl-1800mah-2s1p-74v-20c-40c::673.html) + Regler (http://www.hype-rc.de/?page=shop/flypage&product_id=17080&category_id=a0911b5a635b218f96a3ac16040575d7&ps_session=dhd083r0qg5df1rulkc20vke07&mod_title=elektronik&setlang=deu) sollte schon im Rumpf seinen Platz finden. Huckepack auf der Fläche ginge zur Not auch -
ist aber nicht wirklich schön..!

Hast du schon mal darüber nachgedacht einen Rumpf nochmals in der passenden Größe zu bauen.
Ich würde es zumindest so machen - mir die Elektrokomponenten besorgen und einen Rumpf in passender Größe "drumherum" bauen.

Michael

jochen_w.
14.03.2012, 12:44
Hallo Jochen
Schau mal bitte hier
http://www.klapptriebwerk.de/produkte/antriebe/ema-basic/

MfG
Christian

Kenn ich natürlich schon lange. Aber warum soll ich da schauen? Ich bin nicht der Threadstarter. Der TS hat ja nach einem Bauplan gefragt. Außerdem ist der Cirron ja ein Segler in klassischer Holzbauweise, Kastenrumpf und Rippenflächen. Da passt einfach ein Aufsatz aus dem gleichen Material viel schöner dazu.

Gruß
Jochen

Flieger-Alex
14.03.2012, 19:31
hallo Franz,

792757
so habe ich dies gelöst, das Oberteil des Motoraufsatzes besteht aus GFK, der untere Teil aus einem Sandwitch aus 1mm Sperrholz, 5 mm Balsa, und wieder 1mm Sperrholz. dieser wird dann auf den Flügelstahl aufgeschoben und mit einer 4mm Senkkopfschraube an die Wurzelrippe geschraubt.

gruß

Alexander

Newton49
15.03.2012, 09:00
Hallo Franz!

Habe das hier bei RC Groups gefunden.

http://speedy.sh/eRpus/Electric-power-pod-RC-Groups.wmv

mfG
Klaus

Gast_2783
15.03.2012, 10:27
Servus Jungs,

hier mal meine Lösung.

Gruß Niels

bimmjo
15.03.2012, 11:32
Bei meinem Airfish kommt folgende Lösung zum Einsatz.

793044 793043

Die Idee war einen Motoraufsatz zu bauen der optisch zum Airfish passt und leicht zu montieren bzw. demontieren ist. Es wird kein Werkzeug benötigt um den Aufsatz zu befestigen.
Der Antriebsakku befindet sich im Rumpf.

LG Josef

Sigma
15.03.2012, 11:44
Sehr schön, Josef!

Wie hast du denn das Teil vor dem Motor angebracht? Das muss doch für eine allfällige Motordemontage abnehmbar sein, oder sehe ich da was falsch?

Gruss, Daniel

Oliver.Prinz
15.03.2012, 12:36
Hier ist die Nase eines Antikseglers "Adler" zu sehen, bei dem einfach die
Abdeckung ausgetauscht werden kann.
In diesem Fall als Druck- und Klapppropeller (noch in der Rohbauphase).
Ist mittlerweile schon mehrfach geflogen.

Vielleicht kann dies auch als Anregund dienen.

Viel Erfolg bei Deinem Bau,
Oliver.

793066

BellaXL
15.03.2012, 12:57
Schau hier mal:

http://www.modellbauservice.com/?Neu_-_bereits_lieferbar_-_JustFriendly


Gruß Reinhard

jochen_w.
15.03.2012, 13:34
Hi Niels,
da hast Du aber gaaaaanz schön massiv gebaut! :eek:
Mal im Ernst: So dick muss der Träger auch wieder nicht sein. Der hat ja fast quadratischen Querschnitt. Der Träger erzeugt einen Wahnsinns-Luftwiderstand.

Gruß
Jochen

bimmjo
15.03.2012, 23:16
@Daniel
Die Balsanase ist einfach mit Uhu-Por an den GFK Motorspant geklebt. Falls ich den Motor einmal demontieren müsste, dann lässt sich die Nase ganz einfach lösen, da der Kleber nie richtig hart wird.
Lg Josef

Gast_2783
16.03.2012, 07:46
Servus Jochen,

ja das war so aus der Hüfte raus mal eben an einem Vormittag entstanden, musste schnell gehen und funktionieren.

Und der Segler auf dem das Teilchen werkelt ist eh Hund´s krumm, da spielt das bisschen Widerstand keine Rolle ;-)


Gruß Niels