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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bürstenbehafteter Bürstenloser



vanKoch
26.07.2005, 23:34
Hallo,

zuallererst: Ich bin im Bereich elektrischer Antriebe nicht mehr auf dem aktuellen Stand, brauche also wohlwollende Hilfe von euch.
Ich suche einen kraftvollen elektrischen Antrieb für ein Scale-Modell mit etwa 5kg Abfluggewicht. Ich weiß, das dieses Modell mit einem durchschnittlichen käuflichen bürstenlosen Antrieb gut fliegbar ist. Ich möchte aber einen Doppelpropeller realisieren in dem ich die Welle frei gegen den Käfig laufen lassen möchte. (ein Prop am Käfig, einer am frei drehbaren Anker) Dazu muss allerdings der Strom wieder über Bürsten in den Anker kommen. Gibt es also ganz konkret Drehstromantriebe mit Bürsten im Modellbereich und oder gibt es kleine Firmen die nach Zeichnung oder Skizze sowas fummeln können? Man müsste den Motor komplett drehbar lagern und die Leitungen vom Regler über Bürsten drehbar in den Antrieb einkoppeln... Ansonsten müßte man halt drei Gleichstromantriebe gleicher Leistungsklasse ausschlachten und den Kommutator für alle drei Leitungen auf die Welle fummeln.
Oder aber ich mach das gleich mit einem Bürstenantrieb und verlängere die Welle nach hinten für die Lagerung des Antriebs. Dann müsste es aber ein relativ kurzer Antrieb werden, damit das bei höheren Drehzahlen nicht furchtbar aufschwingt...

Ach, je länger ich darüber nachdenke, desto mehr tendiere ich zu einem Planetengetriebe, aber da gibts auch wieder nix käufliches... Vielleicht habt ihr ja ne gute Idee


Ilja

Gerhard Würtz
27.07.2005, 06:37
Hallo,

wenn ich da richtig verstanden habe, willst du das Gegendrehmoment auch nutzen für den Antrieb. Nur dann heben sich die Kräfte auf. Viel interessanter ist die Frage, wie machst du das " Ding" fest? Mit Simens Lufthaken wird das kaum funktionieren.

Sky Walker
27.07.2005, 08:25
Naja die Gedanken sind frei ? gelle.
der Olle..........

spatz_lu
27.07.2005, 08:29
Als Mechaniker sehe ich 2 Lösungen

1. Erster Motor mit Hohlwelle, zweiter Antrieb dahinter

2. Planetengetriebe 1:1 in den Doppelpropeller integrieren

Gruss aus Luxemburg

Pierre

AAAB507
27.07.2005, 09:40
Da gab's doch mal einen hier im Forum ( oder war's das Paralleluniversum ? ;) ), der nen Doppel LRK gebaut hat. Also quasi eine Glocke vorne, ala Rückspantmontage, mit Hohlwelle, dann ein Befestigungsspant, und dahinter die zweite Glocke, mit Welle durch die Hohlwelle. Sollte eigentlich für dein Projekt relativ tauglich sein, und vergleichsweise "problemlos" zu realisieren ( Mitnehmer der vorderen Glocke aufbohren bzw. nen neuen drehen, mit dicker Hohlwelle, daß nochmal ein Lager zwischen die Wellen passt, und die innere Welle abdrehen, bzw. eben ne Dünnere nehmen. ). Für die Größe sollte was in der 350-20er Größe ( x2 ) locker ausreichen...
Zwei Regler wirst du aber auf alle Fälle brauchen.

Gruß,

Alex

Elektroralf
27.07.2005, 11:25
Alex, falls ich dich richtig verstanden habe,
Beide Motoren an einem Mittelspant anschrauben und den Antrieb mit einer Welle und einer Hohlwelle nach vorn aus dem Rumpf.
dann dreht einer rechts, der andere links rum.
Natürlich könnte ein Prop gleich auf der Glocke des vorderen Motors sitzen und der hintere den gegenläufigen antreiben.

Spunki
27.07.2005, 11:27
Hallo Ilja

Ja, Gedanken sind frei!

Ich denke Du wirst um einen Eigenbau nicht herumkommen, ich habe mir dazu kurz Gedanken gemacht und schnell folgenes Schema skizziert, eine kleine Drehbank sollte reichen ...

2407

Hohlwelle, zwei handelsübliche hochdrehende Bürstenlose je an einer Getriebestufe ...

Zwei Motoren und zwei Steller schon alleine deshalb da Du dann die Drehzahl unabhängig voneinander regeln kannst, ist event. notwendig falls zb. die gegenläufigen Prop´s unterschiedliche Steigung aufweisen ...


Grüße Spunki

Andreas Maier
27.07.2005, 11:41
das gibt es schon war 2003 oder 2004 in aspach!
ein ~schweizer hatte dies mittels 2 lrk`s gemeißtert

vielleicht hat philipp gardemin noch bilder und kontacktadresse.


gruß andreas

FlugFisch
27.07.2005, 11:48
Hi..

Ilja´s Vorschlag unterscheidet sich GRUNDSÄTZLICH von der Doppel-LRK-Geschichte und ist bei genauer Betrachtung ziemlich clever, denn:

-Man benötigt nur einen Motor und Steller
-Abgesehen von der Lagerreibung und der Reibung an den Bürsten ist dieser Antrieb im Gegensatz zum Doppel-LRK wirklich VÖLLIG neutral, was das Drehmoment angeht... beim Doppel-LRK kann es Unterschiede geben, da die beiden Props an unterschiedlicher "kontraktionsstelle" der Stromröhre arbeiten, d.h. es gibt Unterschiede, welcher Vorne und hinten ist.
-Die Bürsten, die (leider) erforderlich sind um den Strom zum "rotierenden Stator" ;) zu bringen müssen im gegensatz zum Bürstenmotor nicht kommutiert werden, d.h. es gibt so gut wie kein Bürstenfeuer und die Verluste sind gering.

Nachteile gibt´s auch:
-Die Bürsten eben
-das Präzessionsmoment ist NICHT völlig neutral, da Käfigteil und Wicklungsteil sicherlich unterschiedliche Trägheitsmomente haben.

Wie könnte man sowas verwirklichen?
Nichtkommutierende Schleifringe habe ich schon ganz brauchbar aus Kupferrohr und Bürstenmotor-Kohlen gebaut.
Die Aufhängung ist sogar einigermassen banal:
ein "normaler" Aussenläufer-Brushlessmotor, der zwei freie Wellenenden hat.. Eins für den Abtrieb auf den vorderen prop, der hintere Prop sitzt dann am Wicklungsteil des Motors, an dem ein Drehteil mit den Schleifringen sitzt. Das freie Wellenende ruht dann in einem Lagerblock, der mit dem Modell verbunden ist.
Knackpunkt also Schleifring-Block und Lager. Wer hat ne Drehbank?

Einigermassen clever für einen ersten Gehversuch könnte der Rex220 sein, da er vorne und hinten ne Aufnahmne bietet und die Welle recht einfach verlängert werden könnte.


grüssle

andi

Spunki
27.07.2005, 12:54
Klar ginge es mit nur einem Motor auch, die Schleifringe wären auch kein Thema ...

Nur befürchte ich schwer beinflussbare Drehzahlunterschiede beider Prop´s, der vordere beschleunigt die Luft nach hinten und der hintere soll die Luft möglichst weiter beschleunigen und nicht etwa wieder ausbremsen, und das Ganze möglichst drallfrei, dies erfordert womöglich verschiedene Steigungen und/oder geregelte Drehzahlen ...

Aber wenns nicht um optimale Leistung geht sondern nur rein um "scale" dann tut´s ein Motor bestimmt auch ...


Grüße Spunki

ursus_1
27.07.2005, 13:11
Hey Ilja,

warum so aufwendig und kompliziert, lass doch den zweiten Prob einfach leer mitdrehen - wozu antreiben?
Der dreht sich doch von selbst, wenn der angeblasen wird - und das sogar kostenlos.

Links- oder Rechtslauf kann man mit entsprechenden Probs beeinflussen.

Viele Grüße

Dieter Harms <ursus>

FlugFisch
27.07.2005, 13:31
@Spunki:

eben genau nicht! Wenn du einen Löffel an die Glocke und den anderen an den (ehemaligen) Stator befestigts, dann regelt sich das Drehmoment und damit auch der Propellerdrall GANZ VON ALLEINE; völlig automatisch! Das genau ist ja das clevere an dieser Anordnung. Auf den Rumpf KANN (ausser durch Lagerreibung) kein Drehmoment übertragen werden. Das bedeutet, dass das Antriebsdrehmoment des vorderen Props durch das Gegendrehmoment des hinteren EXAKT ausgeglichen wird. Nix mit Abstimmung usw... genaugenommen könnte man sinnfreierweise sogar völlig unterschiedliche Propeller vorne und hinten einsetzen, der Gesamt-Propellerdrall und das auf dem Rumpf wirkende Gegendrehmoment ist NULL.

Die Idee ist zudem nicht neu... sowas setzt man z.B. bei Lüftern zur Kühlung von Wirbelstrombremsen mit Drehmomentmessung ein, damit der Lüfter kein "falsches" Drehmoment auf die geeichte Wirbelstrombremse ausübt.

Auch gab es Jet-Triebwerke, die dieses Prinzip nutzten.. nicht Leit- und Laufschaufelsystem, sondern gegenläufige Laufschaufeln.. wenn nun kein entsprechendes Bauteil mit dem Triebwerksgehäuse verbunden ist, dann ist die Aufhängung des Treibwerkes momentenfrei und die Abströmung ist drallfrei und damit sehr effizient. Meine mich düster zu erinnern dass das in Ansätzen bei der ME262 zum Einsatz kam.


grüssle

andi

Spunki
27.07.2005, 13:56
Ok Andi, glaub Dir, wenn das wirklich so ist dann natürlich nur ein Motor, wär genial!

Könntest Du das vielleicht in einem einfachen Vektordiagramm veranschaulichen?


Danke und Grüße

Spunki

vanKoch
27.07.2005, 14:35
Hallo,

schön das ihr euch so rege beteiligt.
Die Idee ist natürlich nicht neu. Bei Planetengetrieben für Doppelprops wirds es ganz ähnlich gemacht. Da ist die Sonnenwelle angetrieben, der eine Prop am Planetenstern und der andere am Außenring befestigt. Der Drehmomentausgleich ist hier auch hervorragend gegeben. Ich denke aber, dass es wohl schwieriger wird ein solches Getriebe herzustellen oder abzuändern als einen Bürstenmotor nach hinten zu verlängern und mit zwei Lagern zu befestigen oder eben einen Bürstenlosen mit drei schlitzfreien Kommutatoren zu versehen.

Hat jemand vielleicht eine Idee ob man eines dieser Edelplanetengetriebe von Reisenauer oder wie die heißen umbasteln kann? So ein Getriebe würde mir sehr gut gefallen. Man könnte leicht die Motoren wechseln oder unterschiedlichste Konfigurationen testen ohne immer neue Drehteile zu benötigen.

Für einen ersten Versuch wollte ich schon fast ein Plastegetriebe von Conrad holen und ein wenig dran rum schnitzen. Das werde ich wohl mal machen.

Vielen Dank so weit

Ilja

FlugFisch
27.07.2005, 14:50
Hmmm Vektordiagramm... was soll ich da einzeichnen? die Drehimpulsvektoren? Die wären langweilig parallel und entgegengesetzt.

Knackpunkt ist einfach der:

WIE sollte denn ggf ein Reaktionsmoment auf den Rumpf übertragen werden, wenn der gesamte Antrieb um eine Drehachse gelagert ist? Das Glocke und "Stator" relativ zueinander rotieren werden, ist sofort einleuchtend. Jetzt bleibt nur die Frage, wie sich die Drehung auf links- und rechtsdrehenden Prop verteilt... sie KANN sich nur so verteilen, dass am Rumpf KEIN Drehmoment mehr ankommt... denn was sollte diesem Drehmoment entgegenwirken?
ist ne einfache Anwendung der Drehimpulserhaltung.

Der Propellerdrall kann nur genauso groß sein wie das am Rumpf angreifende gegendrehmoment... hier also auch wieder NULL.

Die Interessante (und sehr viel schwieriger zu beantwortende) Frage ist diese:
Das ganze funktioniert im konstanten, gleichförmigen Zustand, ok. Aber was passiert bei Lastwechseln? Die massenträgheitsmomente von Glockenteil und Statorteil werden nicht gleich sein. D.h. beim Beschleunigen wird der "leichtere" Teil (genauergesagt der mit dem geringeren axialen massenträgheitsmoment) zunächst stärker beschleunigen, dann aber bei der hlöheren Drehzahl durch den Prop wieder stärker gebremst werden als der "langsamere" Teil. Es entsteht also eine Art Einschwingvorgang beim Lastwechsel. Die Dämpfung dieses Vorgangs ist nur schwer intuituv zu erfassen, aber mit Sicherheit vorhanden, so dass man ein stabiles System erhält.

Das ganze wird sich näherungsweise auf identische Drehzahl (bei gleichen Props) einstellen, sofern die Props nur dicht genug beieinanderliegen. Beim Gasgeben jedoch muss kurz mehr Drall in einer "Hälfte" des Antriebes gepumpt werden. Da der Rumpf den Drall nicht aufnimmt MUSS das die Strömung tun. Wir hätten also beim gasgeben einen KURZZEITIG auftretenden Propellerdrall in der Strömung, und beim gas wegnehmen kurzzeitig in die Gegenrichtung.

Wäre steuerungsmässig ziemlich gegen die Intuition, die man so vom Hovern hat... "Torquen" geht ja nicht mehr mangels Torque ;)

ich find die Lösung so fast eleganter als mit dem freilaufenden Planetengetriebe, da das Gegenlaufen ja automatisch eine Untersetzung von 2:1 mit sich bringt, ganz ohne Getriebe.


grüssle

andi

Spunki
27.07.2005, 16:11
>>Die massenträgheitsmomente von Glockenteil und Statorteil werden nicht gleich sein.<<

Hmmm, die könnte man bestimmt harmonisieren indem man den leichteren Teil mit zusätzlicher genau abgestimmter Rotationsmasse ausgleicht, dann hätte man bei Lastwechsel kein "Schwingen" ...

Und 2:1 Untersetzung, stimmt!, genial!, Frage: sind dann (bei gleicher Leistungsaufnahme des Motors wie bei nur einem Prop) zwei größere Latten möglich die einen besseren Vortriebswirkungsgrad bieten?


Grüße Spunki

FlugFisch
27.07.2005, 16:22
Hi..

Ja, austrimmen liesse sich das bestimmt mit den Trägheitsmomenten... ausserdem dürfte der Unterschied recht klein sein, da wohl die Propeller dominant sein werden..

Vortriebswirkungsgrad.. Jein... man könnte größere Löffel nehmen. Aber berücksichtige bitte dass der Motor ja ZWEI Propeller antreiben muss, denen aber gegenseitig noch eine axiale Durchströmung aufgezwungen wird. Man wird deshalb und aufgrund der halben Drehzahl deutlich mehr Steigung spendieren müssen.

Theoretisch hat man ja beim "normalen" Motor die Wahl, entweder Untersetzung zu spendieren oder eben ne seeeehr kleine Steigung, um den größeren Prop drehen zu können. Letzterer Methode sind aufgrund den brauchbaren Steigungs/durchmesserverhältnissen Grenzen gesetzt.

bei unserem fiktiven Doppelprop haben wir aber tatsächlich die halbe Drehzahl, und wir könnten also im Vergleich zum starr montierten Einzelmotor tatsächlich hin zu besseren Verhältnissen kommen und somit entweder Getriebe wegrationalisieren oder Fortschrittsgrad erhöhen.

Global gesehen blieben also etwa die "Üblichen" Verhältnisse von Durchmesser und Strahlgeschwindigkeit erhalten, jedoch hat man die "halbe" Drehzahl (pro Prop) und darf dafür "doppelte" Steigung spendieren...

Ich hab selbst schon über diese Art Antrieb länger rumgegrübelt, insbesondere mit Hinblick auf einen koaxial-Heli. bei mir ist das dann aber an der technischen Umsetzung eines hochstromtauglichen Schleifrings gescheitert.




grüssle

andi

Spunki
27.07.2005, 17:49
Hallo Andi

Du meinst also man müsste dann mit den Latten noch ein wenig herumexperimentieren (Durchmesser, Steigung), sehe ich auch so ...

>>bei mir ist das dann aber an der technischen Umsetzung eines hochstromtauglichen Schleifrings gescheitert.<<

Kennst Du denn niemanden aus Deiner Umgebung der eine kleine Drehbank hat?, der könnte Dir das relativ einfach machen, zb. drei Ringe aus 4mm dickem Messing- oder Kupferblech mit etwas Übermaß ausschneiden (zur Not mit der Laubsäge), innen auf Maß ausdrehen und dann mit Isolierspalt auf der Motorglocke aufkleben (UHU-Endfest 300), tempern und danach mitsamt der Motorglocke auf sauberen Rundlauf/Schlag drehen ...

Als Bürsten eignen sich bestimmt kleine Schachtkohlen diverser billig-Motoren ...

Wär doch einen Versuch wert oder?


Grüße Spunki

FlugFisch
27.07.2005, 21:13
Hi..

Mit Zugang oder Vitamin B zu Drehbänken siehts bei mir (noch) mau aus.
Wenn Papi sich seinen Rentner-Wunsch nach ner Drehbank demnächst erfüllen sollte, dann wird sich das ändern...
Einen Versuch wär das mit Sicherheit wert, allein schon wegen des "Das-hat-sonst-Keiner"-Faktors ;)
Aber nachdem ich ab nächste Woche erst mal meinen Jahresurlaub verbrauche wird das wohl noch warten müssen.

Was die Prop-Auslegung angeht: ich müsste mir einfach mal die Mühe machen, das nachzurechnen.

grüssle

andi

Spunki
27.07.2005, 23:07
Hallo Andi

Zu Rechnen kannst Du ja schon mal beginnen!

Und wenn ich mein Senkrechtstarter-Projekt (siehe: http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=31687 ) mehr oder weniger erfolgreich beendet hab (brauch ne neue Herausforderung ;) ) dann schick mir einfach die Motorglocke und ich mach Dir die drei Schleifringe drauf, würd mich selbst interessieren ...


Grüße Spunki

Schmidti
28.07.2005, 13:10
Hallo,

...bin jetzt eher zufällig auf euer Thema gestoßen und finde die Sache erstmal so interesant, das gleich mal in der Kiste nach brauchbaren Einzelteilen gesucht habe. Werde wohl auch mal etwas in diese Richtung denken, allerdings wohl etwas kleiner in den Dimensionen, z.B. Dittogrössen als Stator ( innerer Rotor ). Wo aber bekommt man identische ca 10" bis 12"-große SlowiProps in Links und Rechts?

@Spunki

das mit den Schleifringen auf der Glocke kannste vergessen: da sich beide Teile gegensinnig drehen, bräuchte man 6 Schleifer.

Im Moment knobele ich rum, woran man die Kohlen wohl abstützen könnte

Gruß
Schmidti

FlugFisch
28.07.2005, 13:25
Hi..

schön, das sich jemand dranmacht.

vielleicht nicht ganz uninteressant dürfte das ganze auch für die E-Impeller-Leute sein, denn:
Die umgesetzte Leistung an den Verdichterschaufeln eins Impellers hängt hauptsächlich von der Relativ-Umfangsgeschwindigkeit von Rotor und Stator ab (Euler´sche Turbinengleichung, wenn das jemandem was sagt). Diese ist bei "unserem" Hybridgerät gleich hoch wie beim Einbau eines "normalen" Motors in einen gewöhnlichen Impeller. Allerdings ist die ABSOLUTE Umfangsgeschwindigkeit nur halb so groß.
Fazit:
-weniger Festigkeitsprobleme da nur 1/4 der Fliehkräfte auftreten
-weniger Vibration, da die Drehzahl viel geringer ist
-Drallfreie Abströmung für besten Wirkungsgrad gratis ;)
Auch das Betriebsverhalten könnte besser werden, da der Reaktionsgrad fast genau bei 50% liegen dürfte.

P.S. hier mal n Bild von einem vierkanaligen Schleifring, den ich mal für ne 10mm-Rotorwelle gemacht habe. Der war aus gedrehten, einzelnen Messingringen auf einem Plexiglaskörper. Als Kontakte kamen keine Kohlen, sondern Silberdraht zum Einsatz, die in der Nut des Ringes an zwei Seiten angriffen. Das ganze war aber nur bis ca. 2A belastbar und arbeitete nicht 100% prellfrei.

2461



grüssle

andi

AAAB507
28.07.2005, 13:45
@Ralf: Genau. ;)

Euer Ansatz ist aber auch mal richtig cool. Hatte mir das erst anders vorgestellt, aber bei nochmaligem Überlegen... gar nich so blöd !! :) ;)

Das mit dem Impeller wäre vom Drall her schon gut, nur weniger Drehzahl is nich so ganz optimal. Andersrum wär's besser ( 1:2 :D ). Zwar jetzt gänzlich OT, aber das hatte ich ersthaft schonmal überlegt ( das System mit dem außenliegenden Motor, übertragen dann durch nen Riemen... ).

Gruß,

Alex

FlugFisch
28.07.2005, 14:29
nur weniger Drehzahl is nich so ganz optimal. Andersrum wär's besser ( 1:2 :D ).

Eben doch: die Wirkung/Energieumsetzung/Schubentwicklung des Impellers ist gleich wie bei "normaler" Drehzahl eines gewöhnlichen Impellers (also 1:1), aber die nachteiligen Effekte der hohen Drehzahl (Strukturelle Belastung, Fliehkräfte, Vibrationen) reduzieren sich gewaltig.

grüssle

andi

Spunki
28.07.2005, 14:59
Hallo Schmidti!

Folgende Rotorblätter gibts bei http://www.varioprop.de als Links- und Rechtsläufer:

Durchmesser 5.6" / 141mm für die Nabengröße 6A
Durchmesser 5.8" / 147mm für die Nabengröße 6A
Durchmesser 8.2" / 208mm für die Nabengröße 6A

Durchmesser 10.4" / 264mm für die Nabengröße 8B

Durchmesser 10.1" / 256mm für die Nabengröße 12C
Durchmesser 13.9" / 353mm für die Nabengröße 12C

Mit diesen Blättern kann man, bei Verwendung der entsprechenden Nabe, Propeller von 2- bis 5-Blatt bauen ...


Grüße Spunki

vanKoch
28.07.2005, 15:57
Boh Leute,

das rockt. Schön dass ich da was anstoßen konnte. Leider habe ich furchtbar wenig Zeit und Möglichkeit zu basteln. Ich kann Gehirnschmalz und bissel Vitamin B beisteuern.
Wenn ihr so einen Abnehmer hinkriegt dann brauche ich auch einen. Ich schau mich derweil noch mal nach Planetengetrieben um. Vielleicht findet sich was modifizierbares.

FlugFisch hat recht, soetwas muss umsetzbar sein. Die Regelung ist ein gewisses Problem. Das System wird nicht augenblicklich eingeschwungen sein. Ich nehme sogar an, dass das ganze mit einer schicken Schwebung "übers janze" laufen wird. Es ist aber einen Versuch wert!!

Und bezüglich der Propauslegung habe ich mir auch schon die eine oder andere Sorgenfalte erlaubt. Ich kann zwar sowas nicht rechnen, weiß aber dass es schwer ist Rechts- und Linksläufer in gleichen Maßen zu erhalten. Wenn wir aber bisschen was vorkalkulieren könnten, dann mach ich Formen und fertig.

Wie wäre es denn die Welle eine Bürstenmotors zu verlängern und das Lagerschild vom Gehäuse zu trennen. Das sollte doch wohl genau so laufen oder? Aber irgend wie habe ich das Gefühl, dass das Anlaufschwierigkeiten haben müsste?!

Anyway... Wir schaffen das

Ilja

FlugFisch
28.07.2005, 16:12
Hi..
Wie schon angedeutet stehe ich mit einem Fuß schon im Urlaubsflieger und kann eure Bemühungen vorläufig nicht mehr weiter verfolgen.

Über die Regelung würde ich mir noch am wenigsten Sorgen machen. Meine Bedenken sind eher ganz praktischer Natur... wie gut bekommt man die Schleifringe/Bürsten hin und was meint der Regler dazu, falls der Schleifring nicht absolut perfekt arbeitet sondern gelegentlich etwas prellt.

Ich würde das ganze zunächst auf CDrom-Motorengröße testen. Das "übliche" Drehteil, welches den Stator hält, müsste lediglich auch einen Zapfen ind ie gegenrichtung erhalten, auf dem sich die SChleifringe befinden. Die Lagerung des GESAMTEN Motors erfölge dann auf dem "alten" Statorhalter.
In dieser Motoren-Größenordnung kann man sich auch schnell mal ne Handvoll Propeller auf ner Glasflasche zusammenlaminieren, ohne mit Formen usw. einen großen Aufwand treiben zu müssen... wie früher, als von APC und GWS Props noch keine Spur zu sehen war ;)


grüssle

andi

Schmidti
28.07.2005, 18:23
Hi

@FlugFisch

das mit nem CDR wird aber superschwirig da vernünftige Kohlen unterzubringen. Da wird ja der Kohlenhalter das größte Teil am Motor, größer als der Motor selbst. Ich habe mal mit nem Dittostator ne Zeichnung angefangen und selbst da sieht es im Moment noch ziehmlich komisch aus. Ich denke, um 20 Amp zu übertragen sollten die Kohlen etwa D/3mm haben.

Gruß
Schmidti

vanKoch
28.07.2005, 21:35
Hallo,

ähm entschuldigt bitte die Frage, aber wie oben schon erwähnt bin ich bei euch Elektronenlücke-Fliegern nicht im Bilde...

Gibt es ne kleine Übersicht im I-Net wo die unterschiedlichen Bauweisen von Bürstenlosen mal gezeigt werden? So Innenläufer und Außenläufer und dann Glockenform und diese länglichen und vielleicht sogar eine Darstellung der verschiedenen Hersteller? Dann würde ich mal mein Wissen flux auffrischen:-))

Habe gerade ein paar geile Ideen bezüglich der Lagerung vonns janze ausgekocht und möchte natürlich nichts vollkommen blödes zeichnen weil ich keinen Schimmer von Elektromotoren habe!

Ilja

Spunki
28.07.2005, 22:21
Hallo Ilja

Guck mal auf

http://homepage3.nifty.com/rcwest/LRK/lrkmotor.htm

Da kann man in etwa erkennen wie ein Aussenläufer (LRK) aufgebaut ist ...


Grüße Spunki

Schmidti
29.07.2005, 12:22
Hi

ich habe mal so ganz grob dargestellt, wie ich mir das ungefähr vorstelle. Ohne Drehbank geht da nichts, ne CNC-Fräse währe natürlich noch besser. Bei den Propellersitzen bin ich einfach davon ausgegangen, das es die APC auch in Rechts gäbe, wird aber sicher noch ein echtes Problem. Wichtig ist für mich, da das nur eine Testversion sein soll, das alles nur geschraubt wird und voll zerlegbar bleibt. Ich hoffe man kann die Funktion der einzelnen Bauteile erahnen. Sagt mal was dazu.

Gruß
Schmidti

2473

2474

Schmidti
29.07.2005, 12:27
Aaaaaarg

wieso sind die Jpg's nicht zu sehen?
Hatte 2 Stk angeklickt.

Schmidti

FlugFisch
29.07.2005, 12:59
Du musst halt nach dem Hochladen auch die Links mit in dein Posting pasten ;)

Volker Cseke
29.07.2005, 13:01
Hallo,

Anleitung lesen bringt Licht ins Dunkel.

Habe mal die Bilder angehängt.

Viele Grüße

Volker

FlugFisch
29.07.2005, 13:23
Hi..

Ja, so könnte das aussehen.
Bei der Lagerung der Welle im "roten" Teil muss eben darauf geachtet werden, dass dort der gesamte Schub beider Props aufgenommen wird. Da hilft einem im gegensatz zum normalen Aussenläufer das Magnetfeld nicht.

Das "blaue" Teil mit dem Schleifring würde ich nicht am Stück fertigen sondern aus mehreren Einzelringen, da dann die Aufbringung der leitfähigen Schleifringe formschlüssig passieren kann und die Durchführung der drei Strippen zum "Stator" einfacher wird. Ich hab sowas ähnliches auch schonmal ohne Drehbank gebaut, einfach aus abgesägten Ringen einer Kupfer-Wasserleitung.

grüssle

andi

Schmidti
29.07.2005, 13:53
Hi,

erstmal Danke für die Hilfe bei den Bildern.

@FlugFisch

Das die Welle im roten Bauteil gesichert werden muß, ist klar; war mir jetzt aber nicht so wichtig. Die Befestigungsbohrungen fehlen ja auch noch.

Bei dem blauen Teil habe ich gedacht, man könnte den Kopf eines Gewindeschutzhammers benutzen, ist ja extrem schlagfest und zäh und nicht leitfähig. Die madenschraube müsste dann wahrscheinlich durch einen Passstift ersetzt werden. Kupferring aus Rohr schneiden und aufkleben und dann ab-und freidrehen. Der Draht soll durch die drei größeren Bohrungen nach innen geführt werden und dann durch das jeweilige kleinere wieder nach außen, da verlöten und glätten.

Kannste mal ne Skitze machen, wie DU das gelöst hast? Und wenn du das schon mal gemacht hast, heißt das, das du soeinen schon mal gebaut hast.

Gruß
Schmidti

Spunki
29.07.2005, 14:06
Sieht gut aus Schmidti!

Läuft bestimmt das Ding!

Vorschlag: wendet Euch mit dem Schema an sämtliche Motorenhersteller, für die dürfte das fertigungstechnisch halb so wild sein, und wenn das Angebot da ist kommt die Nachfrage automatisch ...


Grüße Spunki

PS: das größte Problem dürften wirklich die linkslaufenden Latten sein, event. könnte ja dann zb. VarioProp in Zusammenarbeit mit der Motorenfirma eigens welche dafür anbieten ...

Schmidti
29.07.2005, 14:18
Hi Spunki

bleib mal cool, diese Firmen übernehmen i.d.R. nur bewährte Konzepte und dann bestimmt die zu erwartende Nachfrage den Aufwand. Ganz besonders bei den Blättern, denn wer braucht denn wirklich rechts- und linksdrehende Elektroprops.

Ne ne, in die Richtung denke ich überhaupt nicht. Ist einfach nur aus Lust am tüfteln und was dabei rauskommt. Ich hätte imMo nicht mal nen Flieger für son Ding.

Gruß
Schmidti

FlugFisch
29.07.2005, 14:27
Hi..

die "ohne-Drehbank"-Lösung sah so aus:
2479

Grundkörper aus Plexiglasrohr, dem ich eine Längsnut verpasst habe
Dann wurden abwechselnd Isolierring aus ABS und Kupferring mit bereits auf der Innenseite angelötetem Kabel aufgeschoben. Die Kabel lagen dabei in der Nut nebeneinander.

grüssle

andi

Spunki
29.07.2005, 19:32
>>denn wer braucht denn wirklich rechts- und linksdrehende Elektroprops<<

Ich zb! ;)

http://www.rc-network.de/forum/attachment.php?attachmentid=2471&stc=1

siehe:
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=302390#post302390


Grüße Spunki

Schmidti
30.07.2005, 01:55
Hi Spunki

hast ja recht und die Dinger sehen ja auch wirklich gut aus und wenn ichs mit 2motorigen hätte, wärs auch keine Frage. Aber fürn Projekt, wo man überhaupt nicht sagen kann, was davon mal wird sind mir die Dinger zu schade, oder zu teuer ( wenn
sie nachher nur rumliegen ). Ich fliege meistens auf ( über ) ner Wiese !

Fürn Prüfstand werden sicherlich auch Verbrennerprops erste Aussagen machen können und dann sehn mer mal.

Gruß
Schmidti

Schmidti
30.07.2005, 22:03
Hi

erstes Problemchen aufgetaucht : gibt es einen elektrisch leitenden Kleber, mit dem man z.B. die Kohlen an einen Träger kleben könnte ?

Gruß
Schmidti

Christian Lucas
31.07.2005, 01:14
Hi All,
mit gegenläufigne Atrieben habe ich mich auch schon befast und habe auch schon mal allemöglichen Dinge durchdacht wie es zu realisieren wäre.
Für die Planetenrad version habe ich ein Kontronik Getriebe ohne Motor für einen Koax Hubi und einen Plettenberg 220 xxx mit 5:1 Getriebe.Damit ist es relativ leicht den Teil des Gehäuses mit zwei Dünnringlagern zu versehen und das alles im original Motorgehäuse unterzubringen.
Eine Zweite Version wäre mit zwei Statoren die mit einem Abstand auf einem Trägerrohr befestigt wären und dann eine Wicklung bekämen die sich im Abstand kreuzt so das der eine rechts und der andere Stator ein linksumlaufendes Drehfeld bekommt.Nachteil dabei wäre die Synchrone drehzahl und das nur bei gleichen Trägheitsmomenten gelingende Anlaufen.
Eure hier besproochene Version ist wohl die Eleganteste.Die Schleifringe sind recht einfach aus Kupferrohr abzustechen.Je kleiner der Durchmesser desto kleiner die Bremsmomente der Bürsten und die Umfangsgeschwindigkeit.Am besten als Träger eignet sich Alu.In den Träger einfach alle 120° eine Rille für die einzelnen Phasen einfräsen oder feilen und dann das Aluteil eloxieren lassen ,geht auch farblos selbermachen.Die Eloxalschicht Isoliert ,da Aluminiumoxid,hervoragend und die Kupferringe lassen sich darauf mit Loctite 648 superfest verkleben.Wärmeableitung ist damit auch super.
Kohlen Versuchsweise aus alten Mabuchi billigst Motoren herausbauen.Bei CD ROM Motorengröße reichen die aus Speed 300 oder 400 derter größe.
Exstra Ferder brauchts damit nicht da die Kohlen mit Lot am Kupferfederhalter befestigt sind.
Hoffe damit geholfen zu haben für die gute Idee.
Alternativ kann auch eine Kollektorscheibe aus Kupferkaschierter Epoxiplatte das machen.Einfach drei Ringe einstechen und die Kohlen axial draufdrücken lassen.Dem Motor ists egal.
Axial baut kürzer.Für mehr Strom können auch Kupferringe aus Kupferplattenmaterial aufgelötet werden.
Happy Amp´s Christian

Schmidti
31.07.2005, 23:17
Nabend Leute,

bitte kann mir jemand erklären, wie das mit den Fotos einfügen geht

Du musst halt nach dem Hochladen auch die Links mit in dein Posting pasten sagt mir leider gar nichts. Nachdem ich die Fotos hochgeladen habe, erscheinen sie auch in der Liste, aber wie hole ich sie dann in den Text ?

Gruß
Schmidti

Schmidti
01.08.2005, 00:01
Hi

nachdem ich gesten mit dem Problem, wie man die Kohlen an irgendwas leitenden befestigen kann, nicht wirklich weitergekommen bin, habe ich heute den Nachmittag vor der Kiste verbracht und weiter getüfftelt. Leider lösen beide Varianten auch nicht das Problem. Hat denn bei über 830 Hits niemand einen Tipp ? Oder kennt jemand einen modellgroßen Motor mit runden Kohlen oder gibt es sowelche überhaupt ? Es ist für mich nämlich unmöglich, exakte eckige Bohrungen anzufertigen.
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PS: die Variante mit der Platine entstand nach einer Anregung von Christian Lucas. Könnte vom Gewicht her am güstigsten zu sein, lässt sich aber nicht endlos verkleinern.

Gruß
Schmidti

Hallo Schmidti, zum Bildereinfügen einfach die Zeilen unter Dateien anhängen, welche durch die Tags (IMG) (/IMG) -in eckigen Klammrn- eingerahmt sind, inklusive der Tags in den Beitrag kopieren.

Gruß
Volker

Spunki
01.08.2005, 02:13
Hallo Schmidti

Frag mal bei http://www.mr-graphite.de/htms/formular.html an, die haben auch runde Bürsten im Angebot ...

Eigentlich könnte man die auch selbst machen, Graphitpulver mit ganz wenig Harz binden und in Röhrchen aushärten lassen, für die ersten Versuche sollts reichen ...


Grüße Spunki

Christian Lucas
01.08.2005, 14:57
Hi,runde Kohlen gibt es zur Zeit bei den RC-Car Fahrern bei Team Orion zu den V-2 Motoren.dazu auch die passenden Federn.Bei Conrad anrufen ,die haben die Motoren auch im Program.

Schmidti
01.08.2005, 18:41
Hi

@Christian

Danke dafür,
ich habe aber inzwischen eine Variante gefunden, die ich erstmal ausprobieren möchte : Ich bin am Anfang davon ausgegangen, ähnlich wie bei den Mabuchis, den Strom direckt durch die Blattfeder zu schicken ( s. Bild ), was eine elektrische Verbindung gebraucht hätte. Beim wühlen in div. Kisten fielen mir einige Kohlen mit eingepresster Litze auf. Diese habe ich einfach mal auf 3 mm runtergeschliffen und das Kabel saß immer noch absolut fest. Jetzt habe ich eine rechteckige, 3 mm breite Auflagefläche, deren länge ich selbst bestimmen kann. Sie hat auf jeden Fall mehr mm², als mit runden Kohlen möglich gewesen wäre. Die Kohlen klebe ich einfach an der Blattfeder an und schicke den Strom durch die Litze. Da die Blattfeder jetzt ja keinen Stom mehr transportieren muß, dient ihre Oberfläche vieleicht als Kühlblech für den Kleber :p ImMo bastel ich gerade an einer primitiven Einschleifvorrichtung, um die Kohlen an der Auflagefläche mit dem richtigen Radius zu versehen und dann schicke ich da mal ne gute Portion Amp durch, um den Kleber zu testen. Ich rechne aber nicht mit großen Themperaturen, da der Anker ja keine Felder mit wechselnder Polarität hat, dürfte auch wenig Ankerfeuer entstehen. :rolleyes:

Gruß
Schmidti

Andreas Maier
01.08.2005, 21:52
habt ihr schon mal kleine rollenlager in erwägung gezogen.
stehen außen,somit kann man ein kabel direkt anlöten.
3x das ganze.ist zwar eine kleine auflagefläche(jede rolle ein "strich"),
aber ohne reibung. bei einem kugellager währen es nur punkte.

gruß und gutes gelingen andreas

Kevin D.
02.08.2005, 12:03
Moin, guckt mal hier:
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=11888&page=1&pp=15

vielleicht rückt der Mensch ja mit Messdaten raus

Schmidti
02.08.2005, 14:10
@ elo-gustel
Die Idee ist gut und wird auch richtig interessant, wenn es darum geht, den Motor für die Impeller schlanker zu machen.

@ Kevin D.

Die Seite kenne ich, ich beobachte das Thema ja schon einige Zeit und Kuni hat die Probleme ja auch gut im Griff. Seine Variante kann aber nur dann mit EINEM Regler funktionieren, wenn die Abstimmung auf gleiche Drehzahl über die Verstellprops möglich ist. Dadurch werden aber schon gewisse Vorgaben an Verfügbarkeit, Platz und Gewicht gemacht, die es bei der Idee von Ilja ( vanKoch ) alle nicht gibt. Übertrieben gesagt könnte man sogar einen 2-Blatt und einen 3-Blatt ( beide starr ) miteinander laufen lassen, ohne das es den Motor interessiert. Auch werden ( Vermutung ) die verschieden nötigen Steigungen zwischen dem vorderen und dem hinteren Prop von ihren eigenen Luftwiderständen ( Leistungsaufnahmen ) automatisch ausgeglichen. Oder wenigstens in einem gewissen Rahmen.

Es geht mir imMo nicht um einen flugfähigen Motor, sondern um eben diese Vermutungen auszuprobieren. Trotzdem soll die einsatzfähigkeit nicht ganz nach hinten gestellt werden.

Der Test mit mit den Kohlen gestern war übrigens zufriedenstellend. ;) Testaufbau : Messingwelle D20 in Drehbank, Halter mit 2 Kohlen im Werkzeughalter. Strom von Autobatt über eine Kohle aufs Messing und über die andere Kohle zurück an 2 Nebelscheinwerfer :D Nach einer gewissen Einlaufzeit waren keine nennenswerten Fünkchen mehr zu sehen :) . Ich hoffe, der Regler schafft das. Und auch kaum nennenswerte Erwärmung.

....und wieder ner Frage: Ich möchte den Statorträger ( blau ) auf die Welle schrumpfen. Welchen D braucht die Bohrung in Alu, wenn die Welle 3,97 mm hat, damits auch sicher klemmt und wo gibts solche Ahlen Online ?

Gruß
Schmidti

Spunki
02.08.2005, 15:02
Hallo Schmidti

Schön dass Du da so enthusiastisch dahinter bist, bin schon auf das Ergebnis gespannt!

Aufschrumpfen?, hmmm, warum machst Du es Dir nicht einfacher, Bohrung mit Reibahle (von http://www.gw-werkzeuge.de ) auf exakt 4mm aufreiben und danach Statorträger aufschieben und mit LOCTITE 648 ( http://pdf.conrad.de/pdf/QO/lo/QO_0260.pdf ) sichern!

Das 648 wird industriell verwendet, auch speziell zum Sichern von Schiebesitzen, mit normalem Werkzeug nicht mehr lösbar, hochfest bis +175°C ...

Reisenauer klebt mit Loctite 2701 (Schruabensicherung) seine Ritzel auf, siehe: http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=2556&highlight=ritzel+loctite

Auch die Lagerkleber von Loctite sind Spitze, bitte nicht mit normalem Sekundenkleber von Loctite verwechseln, sieht anders aus, riecht anders, ist anders ...


Grüße Spunki

Andreas Maier
02.08.2005, 15:28
@-spunki:du hast da sicherlich ein paar daten durcheinander gebracht.
648 + 649 fügen welle-nabe spaltmaß 0,03-0,1mm
hochfest ab 120°c geht die festigkeit verloren.
620 hochtemp. fügen welle-nabe. spaltmaß ~0,05 - 0,2mm.

gruß andreas

gruß andreas

Spunki
02.08.2005, 16:17
Hallo Andreas

Ja stimmt, hab das aus dem Kopf heraus etwas durcheinandergebracht, sorry ...

Ich denke 120° sollten aber auch ausreichend sein, wenns wärmer wird dann stimmt auslegungsmässig was nicht ...

Hier gibts ne schöne Übersicht über die verschiedenen Loctite-Produkte, als Schraubensicherung (Metall auf Metall(!)) bei Motormaschinen (Vibrationen) gibts nichts zuverlässigeres ...

siehe: http://www.loctite.be/wwdh/de/p225int.htm


Grüße Spunki

Schmidti
02.08.2005, 17:02
Hi

auf den Gedanken mit dem schrumpfen bin ich gekommen, weil der Schleifringträger ja wie eine einseitig gelagerte Trommel aussieht und sich Ungenauigkeiten über diesen Hebel ( wenn ich mich an meine Zeichnung halte ist der 11 mm lang ) auf die Kohlen übertragen könnten, die dann durch die Schwingungen zum abheben neigen könnten und dadurch dann doch wieder Kontaktfeuer provoziert würde. Schrumpfen wäre einfach exakter reproduzierbarer Rundlauf. Ob ich Themperatur einbringen muß, um das Alu zu dehnen, oder den Kleber zu lösen käme aufs Gleiche raus. Ich hoffe, die Eloxatschicht macht das mit.

Gruß
Schmidti

PS: nächste Woche wird die Zeit schon wieder knapper.

vanKoch
02.08.2005, 21:26
Hallo Schmidie,

feine Sache deine Tests. Leider habe ich im Moment nicht solche Möglichkeiten. Ich habe mir das Kontronikgetriebe auf HP mal angeschaut. Zumindestens die jetzige Antriebswelle ist als Planetenträger ausgebildet. Das ist schonmal ein Anfang. Leider reicht hier wohl die Dimensionierung nicht für ein 5kg Modell. Mal sehen. Jetzt nur noch das Gehäuse drehbar lagern und die Sonne antreiben.

Ich bin auf deinen Antrieb gespannt. Wenn das klappt, das wär was.

Wenn keiner sonst ne Rechenvorschrift parat hat, dann such ich dir Morgen alles zum Thema Pressitz heraus.

Ilja

Spunki
02.08.2005, 22:46
Hallo Schmidti

>>Schrumpfen wäre einfach exakter reproduzierbarer Rundlauf.<<

Unabhängig ob Du das Teil nun aufschrumpfst oder mit Loctite klebst oder mit einer Madenschraube klemmst würde ich um einen wirklich exakten Rundlauf zu erhalten das Teil dann auf der Welle bereits montiert auf Maß überdrehen, reicht ein hauchzarter Span ...


Grüße Spunki

Schmidti
02.08.2005, 23:19
Hi

komme just ausem Keller
Kolektorträger ist fertig gedreht und gebohrt; morgen nachmittag wird eloxiert ! :D

@ Spunki
Mangels Werkzeuge habe ich die Hauptwelle jetzt 5 mm dick ( dafür hatte ich alles da ), kommt sicher auch der Steifigkeit zu Gute. Allerdings habe ich auf H7 aufgerieben ( Schiebepassung ). In der Anleitung zum eloxieren steht nämlich, das das Werkstück durch das eloxieren etwas größer würde. Vieleicht wirds ja dann doch wieder ne Presspassung. Mit Welle überdrehen will ich sowieso wegen den aufgeklebten Kupferringen.

@Ilja

Das wäre nett. Entsprechendes Werkzeug muss ich mir sowieso mal anschaffen.

Gruß
Schmidti

vanKoch
03.08.2005, 19:53
Hallo Schmidtie

habe ein Excel-Sheet gebastelt. Bei Eingabe der Geometrie, des zu übertragenen Moments und der Werstoffdaten bekommste die Fügetemperatur raus.
Bis jetzt noch ohne Werkstoffversagen. Aber das kann ich schnell noch reinbasteln.
Entweder ich schicke es dir oder man kann hier sowas online stellen....
Ich verfeinere das noch ein wenig...

Ilja

Schmidti
03.08.2005, 23:07
...und jetzt fängt auch noch mein Rechner an zu spinnen.
Hi

Das mit dem freidrehen hat dann ja auch nicht geklappt! Das eloxieren ging ja noch halbwegs und ich hatte auch eine gute Isoschicht. Also habe ich ein Kupferrohr aufgeklebt und nochmal auf Durchgang vermessen, alles bestens.

Nach dem freidrehen hatte ich allerdings auf allen drei Bahnen und zum Träger konakt. :cry: Ich könnte kot... vor Wut :mad:

Ich vermute, beim drehen schiebt sich ein ganz feiner Grat vom Kupfer ins Alu und überbrückt die Eloxalschicht, also Kurzschluss.

Die Bilder könnte man unterschreiben
vorher
nachher
fettich :confused:

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Der ganze Machmittag also fürn A...., wegen so einer Kleinigkeit. Die Eloxalschicht unter dem Ring ist laut Ohmmeter noch gut. Ich denke, ich werde morgen morgen mal die beiden anderen Ringe abziehen und den Träger richtig fett überlackieren und die Ringe separat wieder aufkleben.

...und vieleicht ein Zwiegespräch mit meinem Rechner halten :D

Gruß
Schmidti

Schmidti
07.08.2005, 23:22
Hi

habe mal wieder etwas weitergemacht und so gings dann: Kolektorträger wieder etwas abgedreht und mit 2K-Acryllack satt lackiert. Die Kupferringe auf das neue Maß ausgeschliffen und wieder mit Seku aufgezogen, abgedreht und poliert. Einwandfreie Isolierung ( jedenfalls bis jetzt ).

Der Motorträger ist mangels Fräse etwas klobig geraten ( 22 gr ), bietet dafür aber eine schöne Montagefläche für die Blattfedern für die Kohlen. Da ich den Bund am Kolektor 2mm habe überstehen lassen, kann ich u.U. sogar 2 Statore montieren :p. Dann passen die Gewichtsverhältnisse auch wieder besser.

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Gruß
Schmidti

vanKoch
08.08.2005, 23:53
Hallo,

mensch das wird. Sieht stimmig aus so weit. Wie erledigst du die Kontaktierung nach Innen? Kann ich so nicht erkennen.

Ich bin immer noch bei diesen Planetengetrieben hängen geblieben. Es gibt da einige nette Kanditaten, nur habe ich keine Lust hunderte Euro für Getriebe auszugeben, um zu schauen ob ich sie umbasteln kann. Ich frage bei den Herstellern ersteinmal nach Zeichnungen an, dann gehts weiter...

Die Exceltabelle Querpresssitz.xls liegt bei mir noch rum... einer Interesse? Ich habe noch keine absolute Sicherheit ob alles stimmt aber zumindestens die Tendenz sollte stimmen.

Ilja

Schmidti
09.08.2005, 11:41
Hi

....und ich dachte, ich führe hier bald Selbstgespräche :(

@ Ilja

Ich werde die einzelnen Phasen durch die Bohrungen im gelben Kreis nach innen führen und dann durch die die Bohrungen im roten Kreis an die Schleifringe. Da verlöten und glätten. Die Bohrungen im Kolektorträger ( 2mm ) und die Bohrungen in den Schleifringen ( 0.8 mm ) decken sich.

2959

Das rechte Bild ist momentaner Stand der Dinge. :p

Gruß
Schmidti

PS.: @ Ilja
Natürlich interessiert mich die Exeldatei mit den Pressitzen !! Was wiegen die Getriebe, die du so im Auge hast. Wäre interessant für mich zu wissen, wie weit ich noch reduzieren muss. Wenn ich den Motorträger aus zwei Teilen zusammenlöte, ließe sich auch ohne Fräse nochmal etwa 10 gr sparen.

FamZim
09.08.2005, 23:29
Hi zusammen

Ein interessantes Projekt habt Ihr da.
Was ist das denn für ein Blechpaket mit Zwischensteg.
Hofentlich gehen die Anschlussdräte an den Schleifringen ohne Schluß anzulöten. Ich hätte sie vorher eingelötet und in Nuten gelegt. Aber die Isolierung finde ich genial. Als Bürsten könnte man auch Silberstückchen nehmen die sind auch leicht zu löten. Ich habe noch 1cm grosse Plätchen von 100 A Schützen bei mir herumliegen, ich glaube so 2 mm Dick.
Zum Planetengetriebe gebe ich zu bedenken das in Motordrehrichtung das Drehmoment um das Motordrehmoment grösser ist.
Um ausreichende Drehzahl am Prop zu haben würde ich den Motor einfach mit der doppelten Spannung betreiben das macht der locker mit, denn es dreht sich nur das Drehfeld mit der doppelten drehzahl und Anker und Stator teilen diese ja auf.

Gruß Aloys.

Schmidti
10.08.2005, 19:05
Hi

@ Aloys

Der Stator ist aus einem Ditto800-Laufwerk und war gerade verfügbar. Das mit dem Draht habe ich schon mal getestet. Wird wohl gehen.

3033

Die Bohrungen im Schleifringträger sind größer als die in den Schleifringen. Dadurch kann ich hoffentlich einige Probleme umgehen. Die Drahtenden werden später natürlich nicht umgelegt, sondern nach dem löten bündig abgeschnitten und geglättet.

Gruß
Schmidti

Christian Lucas
11.08.2005, 00:05
Hallo Ilia,
bevor Du bei den Hertellern hausieren gehst ,hätte ich da einen Vorschlag.Ich habe ja zwei schöne Antriebe.Einmal ein Kontronik 3,7:1 ,sauber exstrahiert also ohne Motor das Du wenn Du willst für mich gegen Bezahlung Umbauen könntest.Zum Fliegen und Testen kannst Du es auch erst mal behalten.Nur bedenke noch das durch das gegendrehen sich die Untersetzung verdoppelt auf 7,4:1.
Wäre dann halt etwas für einen Senkrecht supersteigflug Flieger.Und dann habe ich noch einen Plettenberg 220/20 A3 mit 5:1 für den ich sogar schon die Dünnringlager habe.
Dafür braucht es nur noch ein ,maximal zwei einfache drehteile und schon wäre es fertig.Mit der Untersetzung aber ehr etwas für einen Koax Hubi oder einen Segler Lift.
Segler Lift wäre so ein einfaches CFK Stangen Gestell an das zb.2 Segler Kopfüber angehängt werden.Der Koaxmotor sitzt oberhalb und zieht das Gestell samt Seglern nach oben,klinkt sie aus und kommt dann wider runter.

vanKoch
11.08.2005, 15:49
Hallo,

mmmh, ein Getriebe bereits gestrippt zum basteln für lau unter der Voraussetzung dass es ganz bleibt und am Ende für Doppelprop umgerüstet ist? Das klingt sehr gut, danke.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Angebot annehmen kann. Ich kenne meine Bastelgeschwindigkeit. Und die ist sehr langsam. Weißt du was mir auch sehr viel helfen würde, wäre ein virtuelles Getriebe. Könntest du ein paar Detailfotos des Getriebes machen und einige Bemaßungen dran machen? Gehäuse innen außen länge, Zahn(hohl)räder außendurchmesser, Planetenbahndurchmesser, Ritzelaußendurchmesser, Wellendurchmesser und Länge, Lager innen und außen.... das wäre der absolute Hammer. Als Ingenieur liegt es mir solche Dinge am Rechner zu durchdenken. Schmidtie hats vorgemacht! Na ja und dann habe ich nicht so eine große Verantwortung für dein Getriebe. Wenn es dann so weit ist diskutieren wir zusammen ein wenig über die Lösung, und am Ende kriegste die Zeichnung oder ein entsprechendes Bauteil....

Das fändsch rischtsch guddie

Ilja

vanKoch
11.08.2005, 20:24
Ähm Schmidtie ist,
ist meine Mail angekommen? Hast du mal getippt? Wie siehts aus, hilft es dir ein wenig?

Ilja

Schmidti
11.08.2005, 21:29
Hi

@ Ilja

Sorry, entschuldige, das ich mich noch nicht gemeldet habe. Natürlich ist die Mail da und die Daten, die du eingegeben hattest, decken sich auch mit meinen Erkundigungen. Ich habe allerdings noch nicht weiter durchprobiert, aber ich schätze, das es genau das ist, was ich suchte. Danke dafür ! Zu meiner Entschuldigung habe ich ein paar Fotos angefügt. ;)

3100

War ne Höllenfummelei, die Kohlen auf 4x4x3 runterzuschleifen und mit dem richtigen Radius zu versehen. Musste glatt Nachschub besorgen. :( Probewicklung ist auch schon drauf und hat auch schon Strom bekommen, allerdings nur Prüfspannung. Funzt einwandfrei :) Ich habe mich aber gewundert, was die drei Kohlen fürn Bremsmoment produzieren, fühlt sich jetzt fast an, wie zwei verspannte Lager.

Gruß
Schmidti

Andreas Maier
11.08.2005, 23:12
na wenn dann dieser versuch zufridenstellend ausfällt,
kannst du ja einen zweiten starten mit 3 kleinen nadellagern. ;)
dann ist das bremsen weniger,aber ob man ampere drüberlassen
kann?

gruß andreas

Schmidti
12.08.2005, 10:19
Moin

Natürlich ist es noch viel zu früh, über weitere Varianten ernsthaft nachzudenken, aber irgendwie geht mir die Idee mit einem richtig satt saugenden Innenläufer nicht mehr aus dem Kopf :p Und den für son richtig fetzigen historischen Racer.......:D

Deshalb ist jeder Vorschlag willkommen.

Gruß
Schmidti :)

Christian Lucas
12.08.2005, 23:16
Hi Ilia,
werde mal Deinem Ansinnen nachkommen und ein paar Bilder machen.Vielleicht liest ja der MotorMike mit und hat die Zeichnung zu dem Getriebe für uns parat.Istvon einem KBM 52-18 3,7:1.Das Ritzel ist auf der Motorwelle saufest,weshalb ich die Welle aus dem Rotor herausgeprest habe.Melde mich wenn ich weiter bin.

Schmidti
14.08.2005, 10:49
Hi

166 gr :( und noch nicht mal komplett !

3236

Gruß
Schmidti :)

Spunki
14.08.2005, 18:07
Hallo Schmidti

Tolle Arbeit bis jetzt!

Wegen dem Gewicht mach Dir erstmal keine Sorgen, wichtig ist doch ob das Prinzip klappt und brauchbar ist!

Und falls ja (wovon ich ausgehe) dann erst folgen Optimierungarbeiten ...

Bin schon auf die ersten Motorläufe gespannt!


Grüße Spunki

vanKoch
14.08.2005, 21:12
Herrlich Schmidtie herrlich. In so kurzer Zeit! Bin begeistert. Wie Spunki schon sagt. Scheiß auf das Gewicht! Optimierung kommt noch. Außerdem wirds mit steigender Motorleistung wahrscheinlich anteilig weniger Gewicht für den Umbau.

Ein Traum Leute! Schaut her, so muss das aussehen.

Ilja

Christian Lucas
14.08.2005, 23:10
Hi Schmidtie,
Gratulation,sehr schön Dein Projekt.Wegen dem Gewicht mach Dir mal keine Sorgen.Bedenke das Du den Motor quasi als hochdrehenden Motor auslegen kannst und er aber die großen Propeller drehen kann die sonst ein hochdrehender Motor nur mit Getriebe drehen könnte.So gesehen wird das schon ehr ein Powerantrieb.
Weiter so ,freue mich schon auf die ersten Laufversuche.

Schmidti
18.08.2005, 11:08
Hi

...wenn ihr nen Tipp braucht, wie man mit gaaanz wenig dummheit gaaanz viel Arbeit kaputt macht, dann fragt mich ! :(

Hatte ich doch die Kabel an die Litze der Kohlen angelötet und wollte dann diese als Zugentlastung am Gehäuse ankleben. EIN Tropfen Seku macht aus der hochflexieblen Litze an den Kohlen hochsteifen Draht ! :cry:

Also nochmal Kohlen besorgen und dann wieder von vorn. Mein "Kohlenhändler" denkt sowieso schon, das ich mit den Dingern heize. :rolleyes:

Gruß
Schmidti :)

derjuwi
18.08.2005, 13:21
nich neu kaufen...

Nimm einfach ein Feuerzeug und brenn den Seku raus. Klappt wunderbar :)

Gruss Julian

vanKoch
24.08.2005, 09:55
Ähm wollte Christian noch mal wegen der Bilder... höflich anfragen. Haste schon was?

Schmidtie rockt die Kiste oder ist die Zeit knapp?

Ilja

Schmidti
24.08.2005, 21:45
Hi

@ Ilja

nee, außer Kohlen besorgt habe ich imMo keine Fortschritte zu vermelden. Wahrscheinlich würde ich haue kriegen, wenn ich jetzt daran rumbasteln würde. Deshalb habe ich mich ja am Anfang auch so beeilt. Ist aber nicht vom Tisch, verspochen!

@ alle

Haben eigendlich nur Ilja und ich son Vogel im Kopf oder haben noch Andere ähnliches zu zeigen ? Bei über 2.200 Hits muß da doch noch irgendwo was sitzen.

Gruß
Schmidti :)

Christian Lucas
25.08.2005, 23:10
Hallo Ilia,
hab schon ein paar Bilder gemacht,nur hatte ich nicht die Zeit zu vermessen da ich ein paar Freunden in Garmisch nach dem Wasser geholfen habe.
Aber zum Getriebe von Kontronik.Das Sonnenrad hat 17 Zähne ,die Planetenräder haben 14 und das Hohlrad hat 46 Zähne ,Modul 0,5 .Die Planeten sausen auf einem ca. Durchmesser von 15,6mm im Kreis .Der Getriebe aussendurchmesser ist 37,5mm und ist Rot wie alle Kontronik Teile .Die weiteren Masse an den Bildern.

Christian Lucas
25.08.2005, 23:29
Da man beim direkt Antworten keine Bilder reinstellen kann kommt jetzt der Nachtrag.
Zu Nr.1,Ritzel 17 Z mit 3mm Bohrung.
Zu 2:Zentrieransatz für das Motorgehäuse da 35mm x 4,1mm.Braucht es nicht mehr.
Zu 3:Gehäusedurchmesser 28mm x 16,5 mit Lageransatz da 17,5 x 4,6mm.
Getriebeabtriebswelle hat 6mm da.
Zu 4:Innerer Zentrieransatz für die Lagerung des Rotors ,auf den aber auch die Dünnringlager aufgeschoben werden Können um das Getriebegehäuse zu Lagern.Durchmesser 15mm +0,01mm x 10,3mm mit Lagerausdrehung für das Rotorlager des Motors 13/5 x 4 .

Darunter habe ich mal noch das Bild des Plettenberg Antriebes mit Lagern dazugesetzt.
Werde noch eine kleine Schnittzeichnung machen wenn Du sie brauchst.

Happy Amp´s Christian
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4122

4123

vanKoch
26.08.2005, 10:11
Das klingt gut. Nur leider fehlen noch die Bilder.. da ist was verschutt gegangen.


Ilja

Christian Lucas
26.08.2005, 10:31
Hi,
ich hoffe es geht jetzt.

Christian Lucas
26.08.2005, 14:53
Hi,
kann mir mal einer erklären warum ich die Bilder nicht reinstellen kann,ging doch sonst immer.War doch bild auswählen ,hochladen und Antwort bestätigen.Oder gibts da noch etwas ,das ich wider mal nicht verschlfen habe?
Happy Amp´s Christian

Eckehard
26.08.2005, 16:30
Hai Christian,

Schau mal hier:

>Bilder< (http://www.rc-network.de/magazin/artikel_05/art_05-029/art_029-01.html)

besonders:


Diese URL wird markiert/ausgewählt/gehighlighted(!) und mittels copy & paste in das Postingtextfenster kopiert.

is wichtig.....Hier ein Bild, was ich erst hochgeladen (Hochladen) und dessen von der Anhangverwaltung erzeugten Link (wird NACH dem Hochladen angezeigt und muß manuell kopiert werden!!!!) ich hier per c&p eingefügt habe

4152

Grüße
Eckehard

Heinz-Werner Eickhoff
26.08.2005, 17:21
Hi,
kann mir mal einer erklären warum ich die Bilder nicht reinstellen kann,ging doch sonst immer.War doch bild auswählen ,hochladen und Antwort bestätigen.Oder gibts da noch etwas ,das ich wider mal nicht verschlfen habe?
Happy Amp´s Christian

Hallo Christian,
klar kann ich das.
Nach dem Bilder Upload sollte man das Fenster schließen. Wenn du danach weiter nach unten scrollst,
siehst Du unten "Zusätzliche Einstellungen"
Sollte in etwa so aussehen.
4153
Dort steht die richtige Adresse der hochgeladenen Bilder komplett über "Anhänge verwalten", ist etwas versteckt :rolleyes: :rolleyes:
Die Zeile(n) markieren, rechte Maustaste, kopieren, noch oben scrollen in deinen Text, an der entsprechende Stelle rechte Maustaste einfügen und BINGO, alles drin und geht :eek: :eek: :D

Christian Lucas
26.08.2005, 22:48
Opp´s HWE,
trau schau..... ,was hast Du den noch so an Bildern von mir.
Danke für die Aufklärung,zum scrollen hab ich meist keine Zeit mehr.Aber es gibt ja Gott Sei Dank noch verständige
Leute wie Euch.Werde mich in Zukunft mehr Anstrengen und alles durchlesen.
Ilia,habe auch noch die Simple Version aus einem Autodifferential das nur mit Stirnrädern aufgebaut ist.Das Diff(von Conrad) ist leider nur Gleitgelagert und reicht nur für kurze Versuche.
4194 .

Happy Amp´s Christian

vanKoch
29.08.2005, 22:36
Tja, interessant. Habe mal was in Cad gebracht zur besseren Vorstellung. Ein passendes Kugellager ist ja bekannter Maßen nicht so das Problem. Für mich stellt sich vielmehr die Frage, ob ich das Motorritzel tief genug ins Getriebe bekomme wenn ich ein Zwischenstück drehen lasse. Kann man am Motor was verändern (sieht aus wie eine Hülse über dem Plettenberg) oder die Welle verlängern oder muss ich den Motorpassansatz am Getriebe abdrehen um Platz für ein Zwischenstück zu erhalten?

http://www.rc-network.de/forum/attachment.php?attachmentid=4369&stc=1
http://www.rc-network.de/forum/attachment.php?attachmentid=4370&stc=1

Ilja

vanKoch
30.08.2005, 21:46
Die Bilder sind wech, na ja. Hier ein paar neue. Bisher ohne viel Verstand einfach ein Lager rein. Wie ich das hier aber so sehe, wird das nicht lange gut gehen.

4417
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Brauch input. Danke.

Ilja

Schmidti
30.08.2005, 22:56
Hi Ilja

ich deute die Zeichnung so, das du den gelben Ring am Motor verschrauben willst und das Lager dann den Bund am Getriebe tragen soll und der Segerring das ganze sichert. Richtig ? Dann kommste aber entweder nur an die Schrauben oder nur an den Segerring ran. Wirste wohl am äußeren Kranz des Getriebes wenigstens eine Aussparung machen müssen, durch die du dann an die Befestigungsschrauben zum Motor rankommst, wenn der Lochkreis das überhaupt hergibt. Außerdem vermute ich, das das System zum taumeln neigen wird, oder werden das in echt dann zwei Lager ? Ist die Motorwelle und der Bund am Getriebe lang genug für zwei Lager ? Sieht so auf der Zeichnung eigendlich ganz schlüssig aus.

Ich hoffe, das ich kommende Woche an Meinem weitermachen kann :p

Gruß
Schmidti :)

Christian Lucas
30.08.2005, 23:09
Hi,
sieht doch ganz Net aus.Ja so gehts ,platz ist für 2 5mm breite Lager.Ich würde die ganz frech,wie die Asiaten es bei den CD Laufwerken häufig machen,aufkleben mit Loctite.Wenn den mal ein Lager nicht mehr will,warm machen und austauschen.Denn äusseren Bund ,an dem das Getriebe im Motorgehäuse befestigt wurde ,machen ma weg,dann ist da platz für die Doppellager.Gibts die nicht auch fertig als Doppelrillenkugellager in dünnringausführung?
Ach ja der Alufarbene Teil am Getriebe läst sich durch 4 zu lösende M2 Senkkopfschrauben(von der Stirnseite des rot Eloxierten Teils aus) abnehmen.So kommt man auch nur an die Zahnräder ran.

Happy Amp´s Christian

Schmidti
30.08.2005, 23:36
....

Ja, mit zwei Lagern wirds tragen. Wenn Ilja seinen Zwischenflansch vom Durchmesser dann etwas größer wählt als der Motor ist, bekommt er eine prima Auflagefläche zur Befestigung des Ganzen.

Gruß
Schmidti :)

vanKoch
31.08.2005, 22:06
Tja, eure Besorgnis kann ich teilen. Habe ein zweireihiges Schrägkugellager aufgetan. d=15, D=24.. Wie ihr seht passt das super rein. Habe aus purer Gehässigkeit die Absätze und Sicherungsringe drin gelassen. Man sieht aber wie wenig Fleisch da noch stehen bleibt. Also im Zweifel wirds wohl oder übel geklebt werden müssen. Die Befestigung habe ich mit einem angeschraubten Kreuz vorgesehen. Den Zentrieransatz für den Motor findet man am Zwischenstück wieder... ähm... der Motor wird doch Radial verschraubt oder? Dann klappts auch mit der Montage...

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Jetzt bleibt noch die Frage, habe ich oben schon mal erwähnt, ob wir bei dieser Konfiguration das Motorritzel weit genug in das Getriebe bekommen. Immerhin ist der Motor jetzt ein paar mm weiter weg angebracht...

Ilja

Schmidti
01.09.2005, 10:16
Hi Ilja

Bei neuen Motoren müssen meist die Wellen gekürzt werden, wenn ein Getriebe montiert werden soll; gibt also eine kleine Chance, das es reicht. Schau mal in div Datenblätter, oder Christian misst mal an seinen Motoren nach.

Bei gleichmäßiger, statischer Belastung hätte ich nichts gegen einkleben der Lager. In diesem Falle werden aber auch alle dynamischen Belastungen ( Vibrationen / Unwuchten ) an der Klebung angreifen ! Alle diese Kräfte, in diesem Falle auch doppelte Kreiselkräfte der Propeller, wirken über den Hebel "Getriebelänge" auf den Lagersitz. Locktert sich dieser, machen beide Props mitsammt Getriebe einen " Ausflug ". Deshalb wirste nicht auf den Sicherungsring verzichten können.

Gruß
Schmidti :)

Ps.: E-Mail !

FamZim
01.09.2005, 11:59
Hi

Warum macht Ihr nicht noch ein Lager vor dem Getriebe auf die Aussenwelle und das dann im Rumf lagern, dann gibt es keinen "Ausflug" und die sache ist stabiler!

Gruß Aloys.

FamZim
03.09.2005, 14:12
Hi

Hat schon mal einer über die Dremomente von Gehäuse und Sternenrad nachgedacht??, die sind nämlich unterschiedlich und zwar um das Motordrehmoment!!

Gruß Aloys.

Andreas Maier
03.09.2005, 15:09
aloys , meinst du das hohlrad,das sonnenrad oder planeten?

gruß andreas

FamZim
04.09.2005, 00:46
Hi Gustel

Ich meine natürlich das Planetenrad und das Gehäuse die die gegenläufigen Props dann antreiben.
Das Gehäuse bekommt nur Dremoment über das Planetenrad übertragen, und das Planetenrad von beiden Seiten nämlich Motor und Gehäuse!!,und damit einmal Motordremoment mehr als das Gehäuse!

Gruß Aloys.

Christian Lucas
04.10.2005, 23:22
Hi Allerseits,
wie gehts den Motorenbau.Gibt es schon Erfolge?
Ich hab dazu noch etwas Kurioses gefunden ,das aber voll zu dem Motor passt.Braucht halt keinen BL Steller.
Nachschauen unter www.homopolar.de .

Schmidti
06.10.2005, 20:34
Hi @ all

Leider hänge ich noch voll in der Außenisolierung und der Fassade unseres Hauses :( deshalb absolut kein Gedanke an Hobby; leider ! Mein Motor steht aber immernoch brav neben dem Monitor. ( nicht weggepackt !! :p )

Im Kopf hat sich allerdings doch das Eine oder Andere getan. Wird vieleicht noch ne kleine Überraschung

@Christian

Wenn ich das System von dem Homopolar-DC-Motor richtig verstanden habe, ist der mechanische Aufbau mit meinem Motor vergleichbar mit rotierendem Anker und koaxial rotierender Glocke und Stromführung über Kohlen. Über die elektrische Wirkweise werde ich allerdings noch etwas nachdenken müssen. DC scheint im ersten Moment recht interessant zu sein :eek:

@ Ilja

wie siehts aus bei dir ? Hattest du meine Mail erhalten ?

Gruß
Schmidti :)

vanKoch
10.10.2005, 20:34
Hallochen,

bin noch dran. Zwischendurch geht mir immer mal wieder der Mut verloren. Jetzt habe ich aber eine recht günstige Idee für einen Versuchsaufbau. Folgendes Speed 400 Planetengetriebe habe ich gekauft...

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einen Speed 400 werde ich um das vordere Lagerschild incl. Messingbuchse erleichtern und an das Getriebe schrauben. Ein zweiter Speed 400 bekommt dann das Sonnenrad und eine axiale Sperre verpasst.
So sollte das erstmal für einige Umdrehnungen funktionieren. Nebenbei habe ich einen ganzen Satz von Gleichungen zur Berechnung zusammengestellt. Aber darüber muss ich noch länger nachdenken sonst veröffentliche ich halbe Sachen.

Viele Grüße

Ilja

Sascha Fliegener
14.10.2005, 23:53
Hallo !

Der Thread ist mir grad zufällig unter die Augen gekommen ;).

In einem neuen AXI-Prospekt habe ich heute so einen Doppel-Antrieb entdeckt. Mittelspantmontage, ein Motor davor, der 2. mit Hohlwelle dahinter. 5330 "double" o.ä.

Die Umsetzungen hier sind schon interessant, wobei ein bebürsteter Brushless... Ich weiß nicht. Da sträubt's einem ein bisschen die Haare ;)

Gruß,

Sascha