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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Antriebsvorschlag für Bücker Jungmeister von Aero-Naut



booma
18.09.2002, 22:30
Hi Ho,

hab eine Bücker Jungmeister (Aero-Naut) zu einem guten Kurs bei Ebay ersteigern können. Jetzt stellt sich natürlich wieder die Frage nach dem passenden Antrieb. Angedacht habe ich einen LRK an 8 Zellen 2400er Sanyo (hab noch 2 Packs). Ein 10er Pack ist aber auch noch im Rahmen des Möglichen. Der Schub soll in etwa dem Modellgewicht entsprechen, oder etwas höher liegen. Mit nem LRK wird man dann wohl an der 2kg Grenze kratzen.
Hat vielleicht schon jemand Erfahrungen mit dem Modell und einer vergleichbaren Motorisierung in dieser Richtung? Welcher LRK wäre hier am besten geeignet?

Hier die Daten des Modells:
Spannweite 1100 mm
Länge 1008 mm
Tragflügelinhalt 35,63 dm²
HLW-Inhalt 5,39 dm²
Gesamt Flächeninhalt 41,01 dm²
Fluggewicht mit 12 Zellen 2300 g
Gesamt Flächenbelastung
bei Abfluggewicht 56,07 g/dm²
Flächenbelastung (Flügel) 64,55 g/dm²

THX for any sugestions

[ 18. September 2002, 22:31: Beitrag editiert von: booma ]

Gerd Giese
19.09.2002, 06:44
Gratuliere,
ich wollte sie damals kaufen! Nur sie war
über ein Jahr nicht lieferbar! Jetzt habe ich >>die<< (http://www.elektromodellflug.de/graetlakes-n.htm) dafür. (... sind vergleichbar)

Heute hätte ich mich für einen 350-20-14 an 12 Zellen, oder 350-20-13 an 10Zellen entschieden! siehe: >>TM<< (http://www.torcman.de/eco/Antriebsvorschlag.html)

Alternativ schau Dich mal bei >Flyware< (http://www.flyware.de/dshop/docs/pd2118894051.htm)um. (350-20-12,5)
Gruß
Gerd

[ 28. September 2003, 16:19: Beitrag editiert von: gegie ]

booma
19.09.2002, 21:37
Hi Ho,

Danke Gerd.
Werd mich in Aspach mal nach passenden Bausätzen umsehen (Flyware und Torcman sind ja vertreten).

[ 19. September 2002, 21:40: Beitrag editiert von: booma ]

booma
19.09.2002, 21:40
Ach ja,

Causemann hat ja auch Bausätze im Angebot.
kann man die mit Flyware oder Torcman vergleichen?

Michael Maly
23.09.2002, 21:39
Hi booma,

nur der Vollständigkeit halber nochmal mein Antrieb, den ich dir in Aspach empfahl, damit das Forum nicht unerleuchtet bleiben muß!

Flyware LRK 350/20 10,5 Windungen an 12 Sanyo RC3000HV mit Grp. CamProp 12,5x6 im Stand 57 A was für die 2,9Kg ok ist.

Mehr auf: http://home.t-online.de/home/Michael.Maly/Buecker.htm

cu

Mike

booma
23.09.2002, 22:32
Nabend,

Danke Mike, da habe ich noch mal alles schwarz auf weiss. 2 Wochen noch, dann müsste der Motorbausatz bei mir eintrudeln.
Hast Du eigentlich mal den Standschub gemessen?

[ 23. September 2002, 22:32: Beitrag editiert von: booma ]

Gerd Giese
24.09.2002, 06:52
Flyware LRK 350/20 10,5 Windungen an 12 Sanyo RC3000HV mit Grp. CamProp 12,5x6 im Stand 57 A was für die 2,9Kg ok ist.:eek: ... heftig ... :eek:

Äh sprechen wir hier vom Hotliner oder der Bücker Jungmeister ???

Viel Spaß noch ... :rolleyes:

[ 24. September 2002, 06:53: Beitrag editiert von: gegie ]

Michael Maly
24.09.2002, 10:49
@booma

Standschub habe ich noch nicht gemessen, da erst seit 10 Tagen airborne, die Kleine.
Schätze den Schub auf etwa 2 - 2,2 kg. Mit dem Geck-Programm Elektroantrieb werden hier leider abweichende Daten ermittelt: bei etwa 48 A müsste der Schub ca. 2,2 Kg betragen. Leider stimmen die Amperes nicht ganz (57A) aber ich messe den ganzen Salmon nochmal ordentlich nach, sobald es hier nicht mehr 'Grotta hagelt'(vgl. norddeutsch 'schlechtes Wetter')

@gegie

Ich lege schon gerne die Antriebe so aus, daß es sich auch lohnt den Gashebel auf halb- oder viertelgas zu reduzieren.
Natürlich versuche ich scale-like zu fliegen, aber wenns pressiert schiebe ich die Gase rein und ab!
Trotzdem so wild geht die Bücker auch nicht damit. Evtl. stimmt aber die Strommessung nicht so ganz genau - gehe jetzt mal in den Keller ....

cu

Mike

booma
24.09.2002, 21:44
@ gegie
Bin aus den Zeiten mit meinen Bürsten-Getriebe-Antrieben und der damit verbundenen häufigen Untermotorisierung brenzliche Flugsituationen gewohnt. Seit ich so ziemlich in jedem meiner Modelle (3 an der Zahl) auf BL ungerüstet habe - in entsprechender Übermotorisierung versteht sich, kann ich mit meine Modelle selbst bei widrigsten Umständen bewegen. Ich sehe es also hauptsächlich als Sicherheits-Plus.

@ mike
Werd mir in kürze wohl eine E-Waage zulegen, mit der ich das ganze Gewerks mal massetechnisch beurteilen kann.

[ 24. September 2002, 21:45: Beitrag editiert von: booma ]

Gerd Giese
25.09.2002, 07:07
Sicherheitsplus ist schon okay, hab ich in all meinen Modellen!

Nur mal eine persönliche Meinung:
Ich halte Übermotorisierung für Fahrlässig. Hier wird einem ein heiles Fluggefühl vorgegaukelt - ah, ich kann ja jederzeit auf VOLL gehen - das es in der Praxis "so einfach" nicht gibt!!!
Bedenkt, dass das Sicherheitsplus Euch gar nichts nützt wenn die Machine z.B. kurz vorm abkippen ist!
Wenn jetzt schlagartig aus einer Panikreaktion Vollgas gegeben wird legt sich der Vogel auf die
Seite! (links) >> Behauptung dann der Piloten: >> .. hey ich hab 'ne Störung - >>.. es reagiert nicht
mehr<<! ... etc. Stichwort: Drehmoment!
Vom Starten des Modells ganz zu schweigen!

Ich geh sogar noch einen Schritt weiter:
Wer mit so viel Sicherheitsplus umgehen kann, benötigt ihn nicht mehr!

Gruß
Gerd

[ 25. September 2002, 07:10: Beitrag editiert von: gegie ]

booma
25.09.2002, 10:57
@Gegie

Mal sehen was der Mike an Standschub ausrechnet. Bei der heißen Wicklung (10,5) wären ja auch 10 Zellen denkbar. Oder halt 12 Zellen bei einer zahmeren Wicklung. Erstere Alternative wird wohl am meisten Erfolg versprechen - Ein zweiter Motor ist halt nich unbedingt die billigste Lösung, falls die andere Wicklung keinen Erfolg verspricht.
Bei der Wicklung bin ich allerdings "noch" flexibel, da ich ja nen Bausatz bestellt habe. Werd die ganze Geschichte noch mal durchrechnen.

Michael Maly
25.09.2002, 11:47
Moggääähhhn!

Sorry, noch immer nicht gemessen - habe Aspach-Folgen weggearbeitet wie z.B. Akkus löten usw.

@gegie

na ja, deine Ansicht zur Power in Ehren. Beim F5A flog man auch mal mit max 40A um später auf 55-60A max. Strom zu gehen, ohne das über eine längere Zeit zu nutzen. Flugzeit gesamt 7 min deutet dies ja an. Weicht ja im übrigen von deiner Great Lakes 2-T-1 nicht sehr ab.

@booma

10 Zellen bei gleicher Auslegung von Motor und Prop geht bestimmt prima!

Die Bücker startet und fliegt damit sicher ohne Schwierigkeiten. Werde nach Ende der Sintflut einen Test machen, das müsste mein Schwerpunkt gerade so hergeben.

Die Reduzierung um weitere 120g würde schon auch gut tun.

Mittlerweile habe ich den Schwerpunkt weiter nach hinten getestet und liege jetzt etwa 8-9mm hinter der Angabe von Aeronaut. Jetzt läßt sie sich beim Landen spürbar leichter in Dreipunktlage bringen ohne die Höhenruderausschläge vergrößern zu müssen.

Daten, Fakten, Zahlen folgen...

Mike

booma
25.09.2002, 14:23
Hab mir heute ne Waage angeschafft:

Ergebnis: 2100g (ohne Bespannung, Kabel, Lack und ABS-Teilen) Motor, Akku und die anderen teuren schwarzen Kästchen sind alle mit eingerechnet.

Klingt ja schon mal gar nicht schlecht, wie ich finde. Hab allerdings keine Ahnung wie die anderen Teile zu Buche schlagen. ABS-Teile sind ja schließlich noch nicht zugeschnitten.

De beiliegenden Räder sind für mich allerdings unbrauchbar: 41g das Stück. Das wird es auch leichter geben - Moosgummi, etc.

Ma sehen, werd nun erst mal die Servos in die untere Fläche einbauen.

[ 25. September 2002, 14:24: Beitrag editiert von: booma ]

Michael Maly
25.09.2002, 15:02
Hi booma,

sehr gut, 2,1kg hört sich gut an.

Habe neue Erkenntnisse:

Die alte Strommessung war für'n Müll. Hatte schon daran gezweifelt, da es ein Zangenamperemeter war. Jetzt mit ELAVI neu gemessen:

Geck's Berechnung:

GrpCamProp 12,5x6 an 10 Zellen Sanyo RC3000HV – Drehzahl 8680, Leistung 288 W Strom 37,2 A Wirkungsgrad 81,4% Fluggeschw. 9 – 14 m/s Laufzeit Vollgas 3m:33s

GrpCamProp 12,5x6 an 12 Zellen Sanyo RC3000HV – Drehzahl 9630, Leistung 393 W Strom 44,2 A Wirkungsgrad 82,4% Fluggeschw. 10 – 16 m/s Laufzeit Vollgas 2m:49s

Messung in der echten Welt:

LRK 350/20 10,5 Wndg., Grp. Cam Prop 12,5x6

12 Zellen Sanyo RC3000HV: 43A (nah bei Geck dran!) gemessen: 9650 U/min
10 Zellen Sanyo RC3000HV: 39A (prima Lösung)
10 Zellen Sanyo RC2400: 42A gemessen: 9000 U/min
10 Zellen Sanyo RC1700: 41A

Der (subjektive) Zug ist mit den 10 Zellen kaum schlechter - ein neuer Umbau steht bevor!

Damit käme meine komplette Bücker dann auf 2770g!

Drehzahl und Zug folgen demnächst, aber die Geckberechnung mit 2200g Zug bei 12 Zellen wird dann wohl auch stimmen.

Gruß

Mike

P.S. Die Messungen bestätigen die nicht zu hohe Belastung des LRK, der bei allen bisherigen Flügen erfreulich kühl blieb!
P.S. 2: Die Robbe Räder sind leicht - aber 'unscale' (irgend was is' ja immer)

[ 25. September 2002, 20:21: Beitrag editiert von: Michael Maly ]

Gerd Giese
25.09.2002, 21:16
Und schon ist alles verpufft! :eek:

Das sind auch meine Werte mit dem HP300A3:(1Z unter Last = 1,15V)
16,1V * 36 = 580W ( deine: 13,8V * 43A = 593W)

Damit sollte alles vom feinsten sein!

Ich bin auch schon am Überlegen ob der Antrieb an 12Zellen nicht voll ausreicht! Aber erst mit dem nächsten Pack. Dieses ist mir einfach zu schade zum Zerlegen! Berichte mal wie das Fluggefühl jetzt mit 10Z gegenüber Deinem 12Zeller ist.

Gruß
Gerd

[ 25. September 2002, 21:21: Beitrag editiert von: gegie ]

Michael Maly
26.09.2002, 01:20
@gegie

Berichte gerne von dem 10 Zellen Probeflug. Hatte auch zwei Akkus zum 2x6 Doppelpack gemacht und jetzt kann ich wieder die Standard 10 Zeller nehmen. Na ja, mir ist die 10er Lösung trotzdem viel lieber, da ich mehrere Modelle dafür habe.

Bleibt noch zu klären, ob der Messfehler mit dem Graupner Zangenamperemeter reproduzierbar ist. An dem (Mess-)Tag hatten wir noch ein Profi-Zangenamperemeter zum Vergleich angeschlossen und beinahe identische Werte.
Da die Dinger aber Magnetfelder und nicht Ströme messen... mal sehen.

cu

Mike

Gerd Giese
26.09.2002, 06:33
Hi Michael,
ich weiß nur, dass die Zangenmessgeräte sauber an den Zangenflächen schließen müssen und das Du
nicht in der unmittelbaren Nähe eines Magnetfeldes
z.B. Motor messen darfst. Beides produziert erhebliche Messfehler! Das Du direkt an der Akkuzuleitung gemessen hast, setze ich voraus.
Der Nullpunkt - denke ich - war korrekt justiert.

Meines, das Graupner Zangenamperemeter, funktioniert tadellos und vor allem genau! Messfehler gegenüber Präzisionsshunt (0,05%) ca. (meist)-2% -> das ist völlig okay!!!

Gruß
Gerd

Michael Maly
26.09.2002, 09:19
Hi gegie,

ebenfalls meine bisherige Erkenntnis, daß das Grp. Zangenamperemeter äußerst genau arbeitet, vor allem zwei völlig unterschiedliche Zang.A.M. nahezu identisch anzeigen. War natürlich nicht am Motor und habe am Akku gemessen - egal, jetzt habe ich mir sowieso für mein altes ELAVI (100A) ein Messkabel gebaut und das stimmt recht gut.
Mehr freut mich die Übereinstimmung mit dem Geck Programm. Die Leistungswerte sind, wie du ja bemerkt hast, Ausgangsleistung, aber ich glaube bei weniger als 1,15V/Zelle bei 45A.

Wetter grausam für Urlaub - Testflug noch geschoben...

cu

Mike

[ 27. September 2002, 06:59: Beitrag editiert von: Michael Maly ]

booma
27.09.2002, 12:17
@ mike
Hab mittlerweile etliche Seiten im Internet gewälzt, um ein passendes Outfit für meine Bücker zu finden. Da das Design der Schweizer Armee (Gelb-Rot-Weiss) mir sehr abgegriffen erscheint, sollte es schon etwas selteneres sein.
Muss sagen, dass mir bei den ca. 5 anderen gefundenen Vorbildern das Beige-Silberne (wie bei Deiner Bücker) doch am besten gefällt. Hast Dir bei Deiner Maschine wohl das Sahnestück herausgepickt :D .
Wie hast Du eigentlich die Lackierung vom Ton her an die Folie angepasst?

Michael Maly
27.09.2002, 21:52
Hi booma,

danke für das mit der guten Wahl!

Also die Daten für die Farben:

Flächen Oracover "Creme"
Rumpf: Beim Lackierer folgendes Farbschema für die passende Farbe verlangen: SUB 469 Reihe 270 (Creme) und das Silber ist: VW A7Y (könnte auch L7Y heißen).
Beides sind Autolacke.

Die Farben wurden mit dem Oracover Muster anhand der Farbkarten beim Lackierer ausfindig gemacht.

http://home.t-online.de/home/Michael.Maly/images/Buecker1.jpg

Gruß :cool:

Mike

[ 27. September 2002, 21:54: Beitrag editiert von: Michael Maly ]

booma
27.09.2002, 23:30
Besten Dank Mike!

Ich werd versuchen noch ein paar Bilder der Olympia-Maschine zu beschaffen, dann werden ein paar olympische Ringe das Seiten-Leitwerk schmücken.

http://home.versanet.de/~van-den-boom/Olympia.jpg

Servoaufnahmen für die Fläche sind übrigens schon fertig. Hab da ein wenig von der Vorgabe abgewichen und lenke die Querruder in einem etwas steileren Winkel an - Mal sehen ob es die erhofften Vorteile bringt.
Kannst Du eigentlich die Ruderhörner empfehlen (3mm Stahlhülsen mit Gewinde und seitlicher Bohrung)? Hab bisher nur mit den üblichen Plastik-Hörnern gearbeiten (na ja mit 1em Jahr Bau- und Flugerfahrung...).

Michael Maly
27.09.2002, 23:53
@André

Das mit dem Winkel habe ich nicht ganz verstanden. Wegen einer mechanischen Differenzierung? Das wäre schon ok.

Zum Fliegen benutze ich (elektronisch) etwa 2 Drittel Ausschlag nach oben und 1 Drittel nach unten.

Die Ruderhörner an der Unterseite sind bei mir mit Kugelkopf angelenkt. Mach, wie du meinst, Hauptsache minimal Spiel. Vom unteren zum oberen Ruder habe ich Gfk Ruderhörner. Das funzt alles problemlos.

cu

Mike

booma
28.09.2002, 10:26
@ Mike
Was ich eigentlich meinte war, dass der Austritt der Anlenkung (Stahldraht oder Stängchen) erst kurz vor dem Ruderhorn der Klappe sichtbar wird. Differenzieren werde ich auch über den Sender - obwohl da einige aufschreien werden - von wegen: vergeudete Stellgenauigkeit und -kraft.

Ich gehe aber recht in der Annahme, dass Du mit einem Stahlstift angelenkt hast und nicht über einen kurzen Bouwdenzug - wie in der Anleitung? Wie sollte es auch sonst mit einem Kugelkopf funktionieren, richtig?

booma
28.09.2002, 11:12
Hab gerade den Bericht vom L. Retzbach in der Modellflieger gelesen. Er treibt eine Pitts mit einem Flyware 350-25-16 an 16 Zellen an. Sein Gesamtgewicht beträgt dabei nur 2500g.
Das geht aber auch nur, weil der die Toshiba Zellen verwendet hat (TS 1700 AUP mit je ca. 35g). Ich selbst habe von denen noch ein 8er Pack mit dem ich einen Hotliner bei 25A durch nen AXI senkrecht nach oben schnellen lasse.
Der Clou: 16 Zellen wiegen gerade mal 550g. Bei einer maximalen Belastbarkeit von 29A ergibt das potentiell:
(16Zellen x 1,15V) x 29A = 533W :D

Michael Maly
28.09.2002, 23:44
@booma

Ja klar, normale Gestänge eingbaut, statt Gabelkopf Kugelkopf.

Bericht von Ludwig muß ich erst noch lesen, wir haben dieses Wochende Flugtag und reichlich Arbeit!

cu

Mike

booma
03.10.2002, 11:51
@mike

Bin mit dem Bau jetzt schon ein gutes Stück weiter gekommen. Ich stehe jetzt allerdings vor der Entscheidung das Spornrad anzulenken, starr zu lassen oder frei drehen zu lassen. Die Bauanleitung gibt da leider keinerlei Tips. Die Aufnahme des Spornrades ist übrigens auch nicht mehr im Baukasten vorhanden (hätte man ja vielleicht Schlüsse draus ziehen können).
Wie hast Du dieses Problem denn gelöst und warst Du dann mit der Manövrierfähigkeit zufrieden?

[ 03. Oktober 2002, 11:52: Beitrag editiert von: booma ]

Michael Maly
03.10.2002, 14:10
@booma

Bei meiner sitzt das frei drehbare Spornrad etwa 5 cm vor Ende des Seitenleitwerkes.

Ohne Anlenkung mit deutlichem Nachlauf funktioniert einwandfrei

--

immer noch kein 10 Zellen-Testflug.... :(

cu

Mike

P.S. wenn du willst, gehe ich abend in den Keller und mache Bilder von 'Wunschstellen'

[ 03. Oktober 2002, 14:10: Beitrag editiert von: Michael Maly ]

booma
03.10.2002, 16:04
@mike

Danke für Dein Angebot.
Das Spornrad ist momentan neben den Flächendübeln das einzig unklare. Na ja unklar ist vielleicht ein wenig unpassend - Frage mich halt nur, ob die 4mm Holz-Stängchen ausreichend fest sind. Am liebsten würde ich dort was aus Kohle einbauen - wenn ich was da hätte.
Wäre klasse, wenn Du die Aufnahme (innen) des Spornrades aufs Bild kriegen könntest.

Michael Maly
06.10.2002, 20:06
Sorry für das delay, André!

Also innen rein zum Fotografieren käme ich höchstens mit einer Sonde, wie sie dein Vater auf'e Arbeit benutzt!

Hier Fotos von außen. Das Spornrad ist frei drehbar und ist innen mit einem Klotz im Rumpfboden und an den Seiten verklebt. Loch drin und oben ein Stellring. Unten am Gestänge sieht man ja die verlötete Unterlagscheibe.

http://home.t-online.de/home/michael.maly/images/Bueckersporn1.jpg

http://home.t-online.de/home/michael.maly/images/Bueckersporn2.jpg

Die Flächendübel sind Standard. Man könnte natürlich zwei Kohleröhrchen nehmen, aber das bringt auch nicht mehr viel. Kannst die Buchendübel ja kurz halten.

Gruß ;)

Mike

booma
06.10.2002, 22:28
Hi Ho,

ich schick Dir Vattern für die Fotos dann wohl mal vorbei ;)
Danke erst einmal für die Fotos - Aufhängung des Spornrades und das Sponrad selbst sind nun einbaufertig. Ich dache nicht, dass man Messing und Stahlstifte so leicht löten kann - Jetzt weiß ich mehr.
Die Aufnahmen der unteren Fläche sind fertig. Werd also demnächst den Baldachin und die Flächenverstrebung inangriff nehmen. Ein ordentliches Baubrett hat mir dieses Wochenende noch gefehlt, sonst wäre ich da schon weiter.
Übrigens hab ich mir bei www.buecker-museum.de (http://www.buecker-museum.de) eine Doku der Jungmeister bestellt - Es scheinen dort einige Abbildungen der Olympia-Maschine drin zu sein. Mal abwarten, ob ich da was drin finde.