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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Literaturtipps für einen Laien in Sachen.....



funduz
29.08.2005, 15:18
Drehbank.

Hallo, ich habe schon seit längerem eine Rotwerk Drehbank und spiel gelegentlich damit rum.

Welche Literatur könnt ihr mir empfehlen, mit der ein Laie in Sachen Metall zu brauchbaren, einfachen Drehteile kommen kann.

(mein Problem z.B., ich bekomme zwar Späne bei Alu runter, aber nie eine glatte Oberfläche)

schönen Gruß
funduz

Spunki
30.08.2005, 14:05
Hallo funduz!

Problem Nr. 1, es gibt verschiedene Alulegierungen bzw. Sorten, manche sind besser spanabhebend bearbeitbar, andere wiederum nur unbefriedigend ...

Problem Nr. 2, mit dem richtigen Vorschub/Schnittgeschwindigkeit und Spandicke gelingt eine schöne Öberfläche eigentlich nur mit kleinen Hartmetall-Wendeplättchen

http://www.fohrmann.com/bilder/art/41617-04.jpg

Bei geeignetem Alu und ein wenig herumprobieren sieht die Oberfläche dann aus wie geschliffen ...


Grüße Spunki

funduz
30.08.2005, 21:12
Hi, bei mir sieht die Oberfläche auch nach längerem rumprobieren aus wie mit der Holzraspel bearbeitet. Meine Versuchsobjekte sind Reststücke von CNC Drehautomaten. Kann also den Fehler nur bei mir suchen.

Es gibt einige Bücher aus dem Neckar Verlag und aus dem FMT Verlag, ich will aber nicht alle kaufen, daher meine Frage: Welches Buch ist für Anfänger geeignet.

Danke und schönen Gruß
funduz

Mighty Wings
20.09.2005, 17:31
Hallo Funduz,

so wie du das beschreibst, klingt es danach als wenn der Drehmeisel rattert. Drehmeisel so kurz wie möglich einspannen. Schnittgeschwindigkeit beachten und nicht zu viel zustellen. Zu Beginn nur etwa zwei bis drei Zehntel zustellen. Später wenn du den Dreh heraus hast kann es auch mehr sein.

Dann, ganz wichtig! Die Schneidkante des Drehmeisels muss genau in der Mittenachse des Drehteils sein. Eher leicht unter dieser Achse. Niemals drüber! Das kannst du sehen wenn du eine Planfläche drehst. Bleibt ein kleiner Stoppel stehen bist du entweder über oder unter der Mittenachse. Also prüfen.

Ich möchte dich ja nicht entmutigen, aber es hat schon einen Grund warum ein Maschinenschlosser, Dreher oder Werkzeugmacher drei Jahre lernt. Ist zwar nicht die ganze Zeit an der Drehbank aber immerhin.

Du wohnst leider zu weit weg, sonst hätte ich dir das Grundlegendste beim Drehen gezeigt.

Volker Cseke
20.09.2005, 21:23
Hallo Funduz,

folgende Bücher werden dir weiterhelfen:

Jürgen Eichardt - Drehen für den Modellbauer Band 1

und dann

Jürgen Eichardt - Drehen für den Modellbauer Band 2

und dann

Frank Arbeiter - Besseres Drehen und Fräsen


Ansonsten mail mich an, am Telefon oder per skype ist manches schnell geklärt.


Viele Grüße

Volker

hohentwiel
15.10.2005, 22:36
Hallo zusammen,
auch wenn ich ich Volker wiederhole, die Bücher von Jürgen Eichhardt sind einfach spitze. Das Problem beim "Drehneuling" ist einfach dass er meint mit der Maschine sei alles getan. Dazu gehört einfach eine Portion Fachwissen und Erfahrung. Fachwissen kann man nachlesen,Erfahrung muss man sich aneignen und das kostet Zeit und bringt nicht immer nur Freude. Ich sage das aus eigener Erfahrung. Ich kann nur empfehlen bei den Dampfmodellbauern in deren Foren nachzuschauen dann bekommt man zumindest "virtuell" was mit.
Gruss René

Volker Cseke
15.10.2005, 22:59
Schau mal hier: Dampf (http://www.rc-network.de/magazin/artikel_05/art_05-033/art_033-01.html)

Dort ist zumindest eine Andeutung zu sehen was möglich ist.

Viele Grüße

Volker

funduz
17.10.2005, 22:44
Hallo, habe mir den Bericht angesehen, lass ich´s besser sein????

Ne, Ne, habe mir beide Bücher gekauft, Drehen....Band 1 und 2.

Sobald ich wieder Zeit habe, starte ich einen neuen Versuch.

schönen Gruß
funduz

Volker Cseke
18.10.2005, 08:03
Hallo funduz,

ist alles nicht so schlimm, wenn es Probleme gibt, einfach melden.

Viele Grüße

Volker

hohentwiel
19.10.2005, 20:19
Hallo Funduz,
nicht gleich aufgeben. Wenn Du das erste Rundmaterial zu einem imaginären Fernsehturm gedreht hast und ein bischen polierst, dass er glänzt dann kannst Du auch stolz auf Dich sein. Das Wort Handwerk kommt von Hand und Werk. Bleib dran und lass Dich nicht unterkriegen.
Gruss René