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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Pitts von Kyosho - Liebe auf den zweiten Blick nach dem Testbericht von L. Retzbach



Jan
28.09.2002, 15:24
...habt Ihr den (mal wieder ziemlich gut lesbaren und sehr informativen) Testbericht von L. Retzbach in der jüngsten Ausgabe von "Der Modellflieger" (Verbandszeitschrift des DMFV) gelesen?

Bisher hatte ich die Pitts nicht so recht wahrgenommen oder zu schnell abgehakt. Vermeintlich zu klein und damit wahrscheinlich zu schwer. Dass das nicht stimmt, zeigt der Testbericht von Ludwig Retzbach.

Meine erste Reaktion: Das ist ja kaum fassbar. Ein E-Flieger, der mit ganz gut Power ausgestattet und mit unter 2.5 kg. leichter ist als die Gewichtsangabe des Herstellers für Verbrenner.
Ein paar Fragen bleiben offen. Z.B.: Was wären hier noch für Motoren/Akkus/Props geeignet? (Dass keine anderen Motörchen/Prop-Kombinationen getestet wurden ist nach meiner nicht maßgeblichen Meinung die einzige kleine Schwäche des Artikels.

Mich interessiert:

Wie fliegt die Pitts mit weniger, z.B. nur 10 Zellen und dann entsprechend mehr Strom, vielleicht max. 50 A? Sie wäre dann wohl auch mit 2.400er Zellen leichter und hätte bestimmt nicht weniger Standschub.
In diesem Zusammenhang: Wie verhalten sich die 1.700 AUP Zellen (NiMH) eigentlich von der Spannung her unter Last? Mit welchem Multiplikator muss ich rechnen, wenn ich die Eingangsleistung ermitteln will?
Welche Lehner/Reisenauer-Kombi brauche ich für 10 / und alternativ für 14 Zellen, flotten Kunstflug zu bekommen? Das heißt für mich, dass es nicht so sehr auf Standschub ankommt - der sollte allerdings so groß sein, dass man senkrecht schon gehen kann, also bei 2,7 kg Gewicht ca. 30 N Schub. Die Strahlgeschwindigkeit sollte aber eine ansprechende Fluggeschwindigkeit ermöglichen.
Sind Ansätze da, um die Pitts noch leichter zu machen? Z.B.: Stellt jemand Cfk-Hauben her? Was wiegen die einzelnen Bestandteile des Fliegers?
Mit welchen EWD-Einstellungen fliegt Ihr die Pitts? Hat mal einer gemessen?
Eine Pitts muss gut motorisiert sein - halt wie das Original. Was kann man sich als stärksten Antrieb mit einer aber noch gut landbaren Flächenbelastung denken? (Drosseln kann man immer noch :D )
Wie groß ist die größte Luftschraube, die mit dem Serienfahrwerk gerade noch passt?
Gibt es noch andere Pitts-Fans?
PS: Hallo Ludwig, das ist keine mäkelnde Kritik. Ich bin nur begeistert von dem Flieger und plane in einer Arbeitspause zur Ablenkung mal ein bisschen rum, was als nächstes größeres Projekt dran kommen könnte. Die Suchoi von Tom (Thomas) Maier (einer der letzten Flieger in Aspach dieses Jahr - aus meiner Sicht einer der Höhepunkte) ist für meine Möglichkeiten wohl leider (zur Zeit) zu viel Arbeit. Sonst wäre die das Modell der Wahl. <<< Hier >>> (http://www.rc-network.de/cgi-bin/ubb/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic;f=2;t=000064;p=1) könnte Ihr mehr über die Suchoi lesen!
Noch ein Bildchen von der Suchoi und ihrem Planer und Erbauer, Copyright für das Bild bei Gerhard Hanssmann!(ich hoffe Gerhard und Tom, Ihr seid einverstanden :) )

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/a00e2330e109262297cd521e713607fc_2.jpg

[ 28. September 2002, 15:52: Beitrag editiert von: Schultze-Melling ]

hoellchen
28.09.2002, 15:31
Hi Leute,

Kann mir jemand mitteilen was ca. in dem Bericht stand (Moror, LS, Zellen, ..). Oder gibt es die möglichkeit online auf diesen zuzugreifen?

danke
Andreas

Gerhard Würtz
28.09.2002, 17:49
Hallo,

anstatt der 1700 AUP kann man auch die cp1700 oder 4/5 1600 er von Sanyo nehmen. Das sind NC Zellen und sind bei höheren Strömen von der Spannungslage besser. Allerdings würde ich dann zu den gepushten von Hopf raten. Das Gewicht ist mit den AUP gleich, ca 34 Gr.
Als Motor kommt eigentlich nur ein LRK in Frage, weil man mit wenig Gewicht eine grosse Latte drehen kann. Kein Getriebe und hohes Drehmoment. Ein 350/20/12 sollte reichen um mit einer 12,5x6 und 10 Zellen gut dabei zu sein. Der Strom wird dann so bei 35Amp liegen. Selbst ein AXI 2820/10 sollte gehen. Hier würde ich allerdings zum 2820/12 raten und dann mit 12 Zellen fliegen.

Gruß Gerhard

Arne
28.09.2002, 20:40
Als Motor kommt eigentlich nur ein LRK in Frage, weil man mit wenig Gewicht eine grosse Latte drehen kann.Das ist wohl, vorsichtig ausgedrückt, in dieser Form zu pauschal und m.M. nach falsch.
Mit dem Konzept schnelldrehender Innenläufer/Getriebe lassen sich ebenso mit wenig Antriebsgewicht große Luftschrauben effizient betreiben. Welches Konzept letzlich besser ist, insbesondere bezüglich des Wirkungsgrades, ist eine beliebte und interessante Frage, die sich in dieser Pauschalität sicher nicht beantworten läßt. Deswegen gefallen mir solche "Rundumschlag-Statements" nicht.

Zum eigentlichen Thema: Die Pitts macht wirklich einen tollen Eindruck. Könnte mir auch gefallen, hab´aber im Moment schon genug "Modellbau-Arbeit" vor mir.

Gruß Arne

Dennis Schulte Renger
28.09.2002, 21:03
Moin Moin !!


anstatt der 1700 AUP kann man auch die cp1700 oder 4/5 1600 er von Sanyo nehmen. Das sind NC Zellen und sind bei höheren Strömen von der Spannungslage besser. Allerdings würde ich dann zu den gepushten von Hopf raten. Das Gewicht ist mit den AUP gleich, ca 34 Gr. Das stimmt nicht.

TS1700 AUP wiegen 34 Gramm
CP1300 wiegen auch 34 Gramm (sind also die gewichtsgleichen)

Die oben erwähnten CP1700 wiegen 43 Gramm pro Zelle

Motormike
28.09.2002, 21:20
LRK in Frage, weil man mit wenig Gewicht eine grosse Latte drehen kannHmmm, ich kann mit gleichem und kleinerem Gewicht groessere drehen wenns drauf ankommt.
186gr Motor mit Getriebe 20x13" zum Beispiel ;) bei ca 35A. Kann man einfach uebers Getriebe (3 Planeten und 1 Zahnrad) anpassen.

Armin Bock
28.09.2002, 23:33
Brauche mehr Input :D

Bei welchen Kontronik-Motoren kann man bei welchem Getriebe die Untersetzung durch Wechseln der Planeten- und Sonnenräder ändern?

Gerhard Würtz
29.09.2002, 03:01
Hallo,

Sorry, das mit dem Gewicht bei den CP 1700 war ein Versehen. Natürlich sind die 1700er schwerer als 34 Gr. Das Gewicht ist genau wie schon erwähnt 43Gr.
Selbstverständlich kann man einen Innenläufer mit Getriebe nehmen. Allerdings kostet ein Getriebe Wirkungsgrad und zweitens erhöht es das Gewicht.
@Mike: Es ist doch überhaupt kein Problem an einem Lrk von 186 Gr eine 20x12 zu betreiben. Allerdings bei welchem Wirkungsgrad und welcher Drehzahl. Das gleiche gilt für einen Innenläufer. Wenn dazu noch die Planetenräder gewechselt werden müssen, verstehe ich die Aufregung nicht.
Man kann sich natürlich auch mit dem linken Zeigefinger im rechten Ohr kratzen. Jeder wie er mag.
Man muss keinen LRK nehmen. Ich bekomme kein Geld und bin auch bei keiner Firma angestellt.

Gruß Gerhard

Motormike
29.09.2002, 07:07
Im Prinzip bei dem KPG27 3,7, 4,2 und 5,2, man muss nur das Ritzel abziehen.
@Gerhard bei >84% incl. Regler und Getriebe
genaue Daten kriegste am Montag