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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : BVM Jets F-80 Shooting Star



Savoy73
16.06.2012, 16:39
Hallo zusammen,

hier mal ein Baubericht zum derzeitigen Projekt F-80C Shooting Star. Es handelt sich hierbei um einen alten Bausatz von BVM Jets, den ich vor einiger Zeit aus einer Börse erstanden habe. Der Bausatz ist ein Traum. Die einzelnen Bauteile von exzellenter Qualität.

Die Fletcher Wing Tank müssen noch nachbestellt werden, dann sollten alle Modellbauteile vorliegen. Die Speedbrakes und Landeklappen werden auch noch im laufe der Zeit fertig gestellt.

Der Einlaufkanal "kein open duct" muss noch hergestellt werden, weil die zwei im Bausatz vorliegenden Einläufe nicht zu gebrauchen sind. Der eine ist für eine Turbine vorgesehen und der andere wahrscheinlich aus einer F-20, der eine übermäßige Länge vorweist. Im Anhang mal ein paar Bilder von der Turbinenversion. Der 120er Einlaufkanal wird dann ca. 4-5cm länger sein, dann sollte alles soweit passen.

Kann mir vielleicht jemand sagen, ob die Positivformen von Ralf Dvorak noch existieren? Das würde einiges an Zeit sparen.


Daten zum Modell BVM Jets F-80 Shooting Star:

Spannweite: ca.1930mm (Fletcher Wing Tank)
Länge: 1830mm

Das endgültige Abfluggewicht von 7,5-8,0 kg sollte nach Möglichkeit nicht überschritten werden.

Daten zum Setup, was verbaut werden soll:

- 12s5000-5800mAh 30C-35C Lipo
- DS-77-DIA HST mit DSM6730-650
- 1 x R12 Jeti 2,4Ghz Empfänger
- 160-200HV Drehzahlsteller
- elektr. EZFW
- Jeti MUI-150A
- Struts Robart 500 Serie

Savoy73
16.06.2012, 16:45
Die F-80C Shooting Star bekommt dann zum guten Schluss ein „Last Minute Men“ Farbschema verpasst. Wie im Anhang zu erkennen. Schade, dass es keine Nahaufnahmen in Farbe gibt :-( Ich wollte wohl gerne wissen, wie der Rumpf bzw. die Oberfläche aussieht…mehr nach Chrom oder Aluminium?

Foto Quelle: http://aerobaticteams.net/minute-men-gallery.html


Gruß Frank

Gast_32089
16.06.2012, 17:18
http://www.google.de/imgres?q=minute+men+p+80&um=1&hl=de&client=firefox&sa=N&rls=net.gmx:de:official&biw=1600&bih=761&tbm=isch&tbnid=q9bCiaDYsuZ6YM:&imgrefurl=http://www.rcuniverse.com/forum/fb.asp%3Fm%3D9905029&docid=dVgW9vT-jz4ZbM&itg=1&imgurl=http://images.rcuniverse.com/forum/upfiles/326074/db86231.jpg&w=800&h=598&ei=IqPcT7K7IMvbsgaphJDGDQ&zoom=1&iact=hc&vpx=1167&vpy=144&dur=2391&hovh=194&hovw=260&tx=133&ty=99&sig=112858416412452005440&page=1&tbnh=124&tbnw=164&start=0&ndsp=33&ved=1t:429,r:6,s:0,i:90

denke es ist poliertes Aluminium. Gruß

Arvid Jensen
16.06.2012, 17:19
Schön :cool:
du hast pm

Peter Kruse
16.06.2012, 21:18
Hi Frank,

nun bin ich platt. Superge..es Modell! Wann gedenkst Du das Projekt fertig zu stellen?

Peter

Savoy73
17.06.2012, 13:42
@Michael u. Arvid: Danke für die Bilder und Links :-)

Der Andy vom RCU hat seine mit Coverite Black Baron Presto Metallic Chrome 4 beklebt, teilweise mit Schleifpads angeschliffen und mit Klarlack überzogen. Ich werde das mal so übernehmen. Die Presto Folie scheint ja gegenüber Flite Metal sehr leicht zu sein, was auch sehr entgegen kommt.

@Peter: Das kann schon ein weinig dauern bis alles fertig ist. Es sollte aber nach Möglichkeit nicht länger als 3/4 Jahr dauern :D

Ich werde mal als erstes Schablonen für den Einlaufkanal herstellen und die CNC Fräse wieder auf Vordermann bringen...Morgen bin ich ja eh in Osnabrück und werde mal bei Heerdegen Material mitnehmen:

2 x 10mm Alurohre a 1000mm
3mm Balsabrettchen

Gruß Frank

Harpo Schneider
18.06.2012, 21:53
MoinFrank!

Wiedermal ein super Projekt von dir Frank.
Ich hoffe dein Bus reicht noch für den Transport. :)

Funflyer 69
19.06.2012, 21:51
Schön weiterberichten! Sehr schicker Flieger...

Gruss
Sascha

Savoy73
28.07.2012, 23:33
Der hintere Rumpfspant wurde in der zischen zeit neu gezeichnet und an die vorgesehene Stelle probeweise gesteckt. Die Anlenkung ist gegenüber den Bauplan geändert worden, dass schussendlich ein 2,2kg Servo mit Seilanlenkung am Spant F9 vorliegt.

Die Anlenkung vom Höhenruder bereit mir noch sorgen. Leider muss man ein Bowdenzug zur Kraftanleitung nehmen, weil sozusagen unzureichend Platz am Leitwerk vorherrscht. Ich habe mir mal eine 1,7mm Polystal GFK-Bowdenzugseele kommen lassen. Diese sollte dann eine spielfreie, leichte und sehr stabile Führung geben. Aber wie ich feststellen musste, ist ein Standard Bowdenzugrohr mit 2mm Innendurchmesser nicht so optimal?

P.S Die Antriebseinheit wird auf einen Stumax SM110-47 gewechselt, weil eine bessere Abstimmung zur Eintrittsfläche (insg. 84cm^2) vorliegt…siehe Bild. Des Weiteren wird ein Het 700-98-780Kv Bl-Motor verbaut, der eine Leistungsabgabe von 5,3-5,5Kw aufweist.


Gruß Frank

Savoy73
08.08.2012, 22:53
Moin Zusammen,

am Montag konnte ich vom Zoll Rheine ein Paket aus den Staaten im Empfang nehmen und die fehlenden BVMjets Teile von der P-80 gleich unter die Lupe genommen. Die wären: Bugfahrwerkkulisse, Bugfahrwerkspanten, Struts Bugfahrwerk, Alurad, Fahrwerksklappen am Hauptfahrwerk und diverse Spanten für die Aufnahme am Hauptfahrwerk.

Das Bugfahrwerk von BVM ist von der Abmessung schon recht flach. Nachteil ist aber das Alurad mit Gummibereifung. Ich werde das noch auf Moosgummi umrüsten. Das Gesamtgewicht vom Bugfahrwerk beläuft sich auf 266g. Davon wiegt das Rad alleine 104g.

Hier mal die Gewichtsangabe von den einzeln bzw. fehlenden Bauteilen:

Tragfläche Links......................................................................................382g
Tragfläche rechts....................................................................................376g
Nose Einziehfahrwerk Spanten.................................................................104g
Rumpf ohne Nase.................................................................................1153g
Nase................................................................................................ .......29g
Seitenruder......................................................................................... .....96g
Abdeckung Impellerschacht.......................................................................65g
Höhenruder.......................................................................................... ..180g
Nose Einziehfahrwerk Spanten.................................................................104g
Befestigung plus Main Fahrwerksklappen...................................................184g
Main Einziehfahrwerk Spanten..................................................................117g
Cancopy............................................................................................. .....52g
Steckrohre Aluminium 4Stk. ....................................................................199g
Verstärkung Steckrohr Spant Teil1............................................................182g
Verstärkung Steckrohr Spant Teil2............................................................111g
Flaps kompl. CFK......................................................................................62g
Wartungsdeckel vorne (AKKU)...................................................................22g
Einlaufkanal 2 x mal (Eigenbau)...........................................................ca. 300g
Schubrohr Pro-Skin Folie......................................................................ca. 90g
AKKU 6s 5800mAh 45C...........................................................................856g
Stumax SM110-47 plus Het 700-98-740Kv...........................................ca. 970g
Drehzahlsteller YGE160HV........................................................................170g
Empfänger AKKU 2s2100mAh LiFe 6,6V.....................................................106g
Jeti R14 Empfänger...................................................................................33g
Servo`s insg 8 Stk..................................................................................262g
pneum. 2 Kreis EZFW (BVM/Behotec), Struts, Bremse, Räder,Ventile.......ca. 1250g

So, der hintere Bugfahrwerkspant wird jetzt noch einmal neu gezeichnet und wird dann so weit modifiziert das eine Aufnahme für die Akkurutsche nix mehr im Wege steht :-)


Gruß Frank

Jetfrank
09.08.2012, 13:45
Hallo Frank,

habe meine Reifen auch schon auf Moosgummi abgespeckt, da kann man richtig was sparen. War aber recht anstrengend die BVM Gummi Pneus von der Felge zu bekommen, sie aufschneiden wollte ich nicht. Zuletzt habe ich sie in recht heißes Wasser gelegt, dann wird das Gummi etwas weicher und dann mit Montierhebeln für Fahrradreifen aus Kunststoff die Pneus abgehebelt, fertig!!!

Gruß Frank

ETraby
09.08.2012, 16:12
hi frank !

Warum bestellst dir nicht einfach die original Einläufe bei BVM wenn du keinen Kontakt hast könnte ich das
für dich organisieren . Zumindest kosten die grad mal 70 -80 USD oder so und das zahlt sich in jedem Fall aus
in Gegensatz sich da ein Urmodell zu machen und zu laminieren. Und wenn die nicht zu 100% passen ist die Anpassung vom Durchmesser zumindest weniger Arbeit als komplette zu machen.

grüsse
Rico

Savoy73
09.08.2012, 21:31
@Frank: Danke für den Tipp. Was für ein Moosgummirad hast du denn genommen? Ich wollte so eins als Rohling nehmen:
http://www.akku-onlineversand.de/Moosgummiraeder-superleicht-R-85mm-Nabenbohrung-4mm-VE-2Stk-Jamara-177293

@Rico: Ich finde persönlich die original Einläufe nicht so strömungsoptimal. Das ist erstens zu kurz bzw. geht schon recht früh zusammen.
Die im Anhang folgenden Bilder verdeutlichen es, wo die gewissen Unterschiede sind. Das erste stammt von so einer Klon P-80 BVMjets (Quelle RCG), ich habe auf die schnelle kein passendes Bild gefunden. Und das zweite stammt von RD (Quelle RCG). Erstaunlich finde ich, wie simple das Aufgebaut ist. Da braucht man nicht mal ein CAD Programm, um so was zu verwirklichen :D

Der Bau von so einem Einlaufkanal schreckt mich nicht zurück, auch wenn`s eine Mordsarbeit ist.

Gruß Frank

Ghostrider
10.08.2012, 10:20
Hallo Frank,

welche 5800er wirst Du verwenden....................?

Bis Morgen

Heiko

Jetfrank
13.08.2012, 23:15
Hallo Frank, meine Moosgummireifen sind von Hobbyking, sehen aber auch von der Felge her wie deine vom Link aus. Solltest halt gucken, das sie eher hart sind, sonst steht man sich den Reifen schnell eckig. Meine hatten in der Breite etwas Übermaß, dadurch konnte ich sie aber so zurecht machen, dass sie perfekt auf die schöne BVM Felge passen. Ist der 110er Stumax die Druck-Variante oder der 4Blatt Zug Rotor???

Gruß Frank

Savoy73
14.08.2012, 00:47
Ok, danke für die Info.

Der SM110-47 ist ein Druckimpeller. Im Anhang habe ich mal ein Bild von dem Prototyp hochgeladen (Bild Quelle RCG).

Stuart Maxwell sagte mir, dass es noch einige Testläufe mit diversen Het 700-98er Motoren geben würde. Der neue SM110-56 steht auch noch in der Pipeline. Dieser wäre für die neuen Het 800er Motoren sehr interessant.

Gruß Frank

Savoy73
14.09.2012, 21:59
Moin,

so, ich habe heute Morgen den neuen SM110-47 erhalten….das ging ja Dank Gregg schneller als erwartet :D

Ich habe mal fix die Einheit auf die Küchenwaage gelegt und 897g gewogen. Naja, kein Leichtgewicht, aber wat mut dat mut…

Ich werde mich jetzt mal dran machen und die Positivform für die einzelnen Einlaufkanäle herzustellen. Was mir jetzt noch fehlt, ist ein passendes Hauptfahrwerk zu finden. Nach langen hin und her wurde eins ausfindig gemacht, was gegenüber dem BVMjets Main-Fahrwerk ideal wäre. Das Robart 531RS erfüllt so einige Parameter, die notwendig sind, um das relativ kurze Fahrwerksbein ein- und auszufahren. Die 85° Kulisse ist von den Abmessungen nicht gerade klein, aber hat gegenüber diversen Kulissen (Behotec C-36-2, Jet 1A etc) den passenden Drehpunkt, wo die gedachte Wirklinie / Mittellinie des Fahrwerksbein`s durchstößt.

Jetzt stelle ich mir die Frage, ob die RoboStruts 660er für die Aufnahme der Bremse bzw. Alurad geeignet wäre? Ich habe aus der nicht maßstabsgetreuen Skizze, eine Bohrung von 4,8mm entnommen, was dementsprechend für eine M6 Bohrung passend wäre. Aber was wäre wenn sie größer 5mm wäre, dann wäre die Aufnahme für die Brems-Ankerplatte nicht ideal. Weiß jemand wie groß diese Bohrung ist?

http://www.robart.com/products/716-dia-straight-robostrut


Gruß Frank

Savoy73
11.10.2012, 23:33
Moin zusammen,

ich habe mal in der zwischen zeit mit dem Bau der Positivformen begonnen:D

Als erstes habe ich mal passende Schablonen für die Einlass- bzw. Auslassseite ausgeschnitten und mit Hilfe von je zwei Alurohre pro Seite das ganze Gebilde fixiert und dann dauerhaft mit CU festgeklebt. Die endgültige Positionen im Rumpf wurden ermittelt, dass alles sitzt, wo es hin soll. Dabei war es ratsam ein Gestell für die Lage des Stumax zu bauen. Dieser sollte dann den richtigen Schubvektor vorgeben.

Im Anschluss wurde mit 3mm dicken Balsabrettchen eine Oberfläche hergestellt. Die einzelnen Streifen, die aus 3x3, 5x7 bzw. 7x10mm bestanden, vorsichtig auf die Schablonen drücken und festkleben. Die Leerräume anschließend mit Spachtel füllen und schön verschleifen. Das wurde dann solange vollzogen, dass am Ende eine glatte und runde Oberfläche vorlag.

Heute habe ich ein Schrumpfschlauch über die Positivform gezogen und mit dem Heißluftfön erhitzt. Der Übergang am Einlauf ist noch nicht perfekt, aber ein Tesastreifen sollte eine harte Kante erzeugen?


Gruß Frank

Harpo Schneider
12.10.2012, 08:23
Moin Frank,

Coole Technik und sauber ausgeführt..:)
Das erspart einiges an Rechnerei und Zeichnerei.

Savoy73
14.10.2012, 13:16
Moin Harpo,

Jetzt muss ich mal schauen, wie der neue Einlaufkanal und das Hauptfahrwerk von Robart passen. Das schräg ein gefahrene Hauptfahrwerksrad nimmt ja einiges an Raum weg :-)

P.S Der Versand von USA nach Deutschland war schon mal schneller…es ist wieder warten angesagt.

Gruß Frank

Savoy73
02.11.2012, 01:45
Moin zusammen,

so, ich war die letzte Zeit nicht ganz untätig, ob wohl ein Arbeitsunfall dazwischen gekommen ist. Die linke Schulter bereitet mir zurzeit noch sorgen, aber eine Ende der Schmerzen sollte in Sicht sein… I hope !

Diese Woche konnte ich noch wichtige Informationen sammeln. Die wären: Eine originale Bildersammlung über den Aufbau der Flaps und Speedbrakes. Des Weiteren mal ein Vergleich von zwei unterschiedlichen Bauplänen. Die F-80 BVM hat ja in laufe der Zeit eine Updates bekommen…siehe EZFW. Jetzt weiß ich auch das einige Bauteile zum mechanisch/ pneumatischen EZFW gehören :-) Die konnte ich anfangs gar nicht zuordnen.
Der Schubvektor von der Verbrenner-Impeller Version zur Turbinenversion ist auch um ca. 15mm nach unten versetzt. Naja, EWD 0°… soll wohl alles passen.

Der erste Einlaufkanal ist so weit fertig und wurde schon mal probeweise zusammengesteckt…sitzt passt und hat Luft :-) Die Kohlerovings am Zweiten werde ich mal deutlich reduzieren. Das war wohl ein bisschen zu viel! Ja, manchmal ist weniger mehr…Der zweite Einlaufkanal sollte nächste Woche so weit sein. Dann kann dieser auch mit dem anderen vereinigt werden.

Die fehlenden Hauptfahrwerksspanten wurde jetzt neu gezeichnet und für die CNC Fräse bereitgestellt. Jetzt fehlt mir noch das passende mehrschichtige Sperrholz. Ich habe zwar noch 6mm mehrschichtige verleimtes Birkensperrholz Zuhause, aber nicht so ideal für die Fräse. Das 5fachverleimte BVMjets Sperrholz hat es mir irgendwie angetan…muss mal schauen, wo man das käuflich erwerben kann?

Das Robart Fahrwerk ist seit letzte Woche auch dar. Ich musste leider feststellen, dass es leider zu viel Spiel hat. Das seitliche Spiel zwischen Nocken und Halterung muss noch unbedingt weg. Eine Alu-Platte mit 0,2-0,3mm Stärke sollte dann Abhilfe schaffen :D

Könnte mir jemand mal sagen, wo man 0,2-0,3mm hochfeste Aluminium Platten bekommt? Ich habe nur 1mm im Netz gefunden, wie diese dieser:

http://www.hobby-lobby-modellbau.com/onlineshop/index.php/cat/c804_200-x-400-mm.html



Gruß Frank

Peter Kruse
02.11.2012, 11:23
Hallo Frank,

0,2-0,3 mm stark ist doch glaube ich Litoblech. Würde das nicht passen?

Peter

Savoy73
02.11.2012, 22:36
Hallo Frank,

0,2-0,3 mm stark ist doch glaube ich Litoblech. Würde das nicht passen?

Peter

Hallo Peter,

danke für die Info.

Das 0,3mm Lithoblech scheint ja ein Abfallprodukt von Offsetdruckereien zu sein. Ok, werde mal vor Ort mal nachfragen, ob ich mal im Müllcontainer rumwühlen kann :D

Ich glaube das Zeugs kommt mir auch irgendwie bekannt vor? Die Vögele Salamander hat so einige Servoabdeckungen aus dünnen Alublech.

Gruß Frank

Peter Kruse
03.11.2012, 20:09
Hallo Frank,

richtig, frag mal bei Werbeagenturen oder Druckereien. Wenn Du nichts findest, kann ich Dir mit ner kleinen Menge aushelfen. Schicke mir dann einfach ne PN und ich sende Dir nen Stückchen im Umschlag.

Peter

Savoy73
06.11.2012, 00:39
So, die Sektion „Rumpfmitte“ ist wieder dran. Diese Großbaustelle wird man nicht mehr so schnell los :-) Das merkt man anfangs sehr schnell, dass da einige Hürden zu nehmen sind. Ohne diese Sektion läuft hier gar nichts. Alle weiteren Bauschritte werden hier zu Nichte gemacht, weil der Impeller, die Befestigung, der Einlaufkanal, die Flaps, die Flächensteckrohre und Speedbrakes und so weiter und so fort, hier ihre Ausgangslage haben. Also nicht wundern, dass vermehrt Bilder von diesem Bereich gezeigt wird :D

Diesmal sind die Abmessungen vom Fahrwerksbein dran. Das hat folgenden Grund, weil das Rad sonst gedanklich im Einlaufkanal ragt. Also ein Sicherheitsabstand war von Nöten.

Als erstes wurde das Rad in die Standbohrmaschine eingespannt und an jeder Seitenflanke des Schaumstoffreifens ca. 2mm weggenommen. Die Aufnahme am Fahrwerksbein, wo die Bremsankerplatte befestigt wird, wurde ca. 6-7mm Material entfernt. Und zum guten Schluss wurde der Einlaufkanal um 5mm nach unten verlegt, dass schussendlich ein Spalt von 3-4mm von der Radaussenkante zum Einlauf einstellt.

Der Einlaufkanal wird wie bereits im ersten Posting #1 erwähnt, gekürzt. Die Markierung habe ich schon mal angezeichnet. Jetzt fehlt nur noch ein Adapter, damit eine Verbindung zwischen Impeller und Rohr stattfindet. Ich werde also in der nächsten Zeit ein Zylinder/Kegel aus Styrodur-Platten schneiden und ein Übergang laminieren…ich denke, das sollte wohl passen.

Der zweite Einlaufkanal ist farblich nicht ganz so wie der Erste, aber die Toom Abtönfarbe war ein bisschen reaktionsfreundlich. Ich staunte nicht schlecht, als das Harz/Härter – Gemisch vor sich her brodelt. War wohl ein bisschen zu viel Farbe im Gemisch gelandet???

OK, ich muss dann mal schnell das Zeug ins Freie befördern….. am nächsten Morgen erblickte ich ein Muffin :D

Gruß Frank

Jetfrank
06.11.2012, 17:21
Sauber Frank, siehst du, geht doch alles!! Und das mit dem Muffin bekommst du auch noch hin......

Gruß Frank

Peter Kruse
06.11.2012, 22:33
Hallo Ihr,

wenn Frank in der Lage ist, die Muffins schmackhaft und mit ner vernünftigen Farbe hinzutüfteln............ Na, dann kann er ja mal welche mit nach Hamburg bringen, gelle?
Wir werden dann Kaffee dazu kochen.

Peter

Harpo Schneider
07.11.2012, 00:23
Hallo Freunde,

Frank wieviel Lagen welchen Materials hast du für die Einlaufhälften verarbeitet?
Ansonsten saubere Sache.
Ich hoffe deiner Schulter geht's mittlerweile wieder besser!

Savoy73
07.11.2012, 08:39
@ Peter: Ja, so Marmor-Muffins mit Weiße Schokoladenstücken…mmhhh lecker :D Ich sehe schon, ich muss noch einen Backofen im Bulli installieren.

@Harpo: Ich habe zweimal 161g/m² Körper verwendet. Der Heerdegen hatte keine 160er Leinen vorort auf Lager, ansonsten hätte ich einmal Leinen und einmal Körper benutzt.

Ich habe auch zum ersten Mal Wachstrennmittel benutzt. Das nachträgliche Abziehen vom Schrumpfschlauch funktioniert sehr gut.

Die Prellung im Schultergelenk wird momentan nicht besser…also eiskalte Gel-Kompressen auf die schmerzhafte Stelle legen. Der Chirurg meint, dass es bis zu 2 Monate dauern würde, bis alles wieder beim Alten ist.

Kannst du mir eventuell mal ein Tipp geben, wie man am Besten ein sauberen Übergang Impeller / Einlaufkanal herstellt? Ich meine, die Aufdickung, wie im Anhang (Bildquelle Stumax).
Das schwierige ist hier, dass der gesamte Einlaufkanal schon im Rumpf steckt, wenn man diesen samt Positivform „SM110-47“ plus Schrumpfschlauch mit zähfließenden Harz/Härter Gemisch + Microballons an dem Adapter verklebt. Das Harz/Härter Gemisch + Microballons muss schnell aushärten, was aber nicht der Fall ist.

Gruß Frank

Harpo Schneider
07.11.2012, 09:38
Moin Frank

ich habe ganz simpel einen passenden Zylinder aus Styro geschnitten und in Schrumpfschlauch gepackt.
Styrodur ergäbe noch eine bessere Oberfläche, hatte ich aber nicht zur Hand.
Selbiger Zylinder sollte dann schmatzend in den Mantel deines Stumax passen. Mit Knete modelliere ich dann den Spalt, um einen einigermaßen brauchbaren Übergang zu bekommen. Das ganze laminiere ich dann bis etwas über den Rand des Mantels und fertisch.
Da Du den Rotor nicht mehr abnehmen willst/solltest, helfen Dir nur Schablonen aus leichten Sperrholz die Du am Ende des Zylinders klebst. Du mußt da ein wenig tricksen.
Übrigens ist der Übergang bei mir auch nicht so perfekt geworden. Wichtig ist, das der Impeller sich leicht! aufschieben lässt und eventuelle Kanten abgerundet sind.

902688

mungrelv8ute
07.11.2012, 11:34
Hi Frank

Enjoying your build, excellent work.

Can this be a solution? Please look to my post #402

http://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?t=1158548&highlight=f+86&page=27

Best regards, Gregg

Savoy73
08.11.2012, 22:26
Hello Gregg,

Wow, very interesting technique! Thank you for your very useful information :D

@Harpo: Danke für die Info. Ich werde mal den Rotor vom SM110-47 abmontieren und dann eine neue Halterung anfertigen. Alles andere wird sich zeigen.

Das 0,3mm Lithoblech habe ich heute von der Lokalpresse im Nachbarort abgeholt. Ich denke mal, dass wird für einige Jahre ausreichen:-)

So, das erste Alublech wurde gerade auf dem Nocken mit UHU Endfest 300 festgeklebt. Ich bin mal gespannt ob es hält.

regards
Frank

Savoy73
17.11.2012, 17:05
Moin zusammen,

Das deutliche Axialspiel am Nocken ist jetzt weg :D Die Fahrwerksklappen sollten jetzt bündig schließen und nicht mehr klemmen, wenn das Fahrwerk zum Beispiel ein- und ausgefahren wird.

Die fehlenden Hauptfahrwerksspanten wurden jetzt aus 7,6mm bzw. 4,6mm CFK-Wabensandwichplatten hergestellt. Als erstes wurde eine Vorlage aus Balsaholz gefräst und diese dann soweit modifiziert, dass die Kulisse in die vorgesehene Stelle passt. Anschließend mit einem Diamant Spiralfräser die einzelnen Teile aus der Platte gefräst und die M5 Einschlagmuttern festgeklebt. Die 6mm CFK-Röhrchen bilden dann einen sauberen Abschluss auf der Wabenplatte :-)

Die 3mm Sperrholzrippe zwischen den zwei Flächensteckrohren wurde anschließend mit einer 2mm CFK-Platte verstärkt. Diese Aufdopplung sollte jetzt genügend Stabilität bringen.

P.S: Das Gesamtgewicht einer Einheit beläuft sich auf 37g.

Die Halterung für den Stumax 110-47 wird jetzt aus einem 7,6mm CFK Wabensandwichplatte hergestellt. Jetzt fehlt nur noch ein zweiter Spant, der parallel neben den Flächenspant steht. Blöd aber, das dort die zwei Servos für die Flaps verbaut werden. Jetzt muss der zweite Spant soweit modifiziert werden, das auch noch genügend Platz für die Servo`s vorherrscht.

Das nächste Problem steht noch im Raum: Ich brauche eine geeignete Anlenkung für die Flaps, weil diese im Bausatz nicht vorliegt.
Die Variante, wie im letzten Bild (siehe Anhang) gefällt mir sehr gut, es muss nur noch eine Vierkantaufnahme hergestellt werden. Weil es aber solche Systeme nicht käuflich zu erwerben sind, außer bei BVM für rund 200€, muss ein Baumarktaufenthalt wieder herhalten :-)

Gruß Frank

Savoy73
26.11.2012, 00:03
Hi,

so, der zweite Spant für den Stumax Impeller ist nun fertig. Dieser besteht nun jetzt aus einer 4,6mm CFK-Wabensandwichplatte. Zwar musste einiges angepasst werden, dass die Kontur vom Spant zum Rumpf einigermaßen passt, aber ich bin mit dem Ergebnis glücklich :-)

Das Höhenruder-Servo wurde im Bereich der rechten Befestigungslasche integriert, so dass keine neue Aufnahme gezeichnet bzw. gebaut werden muss. Das spart zugleich Platz und Gewicht.

Die einzelnen Bauteile für die Flaps/Landeklappen - Anlenkung sind auch fertig. Diese bestehen in wesentlichen aus zwei Messing Vierkantrohre (4x4mm und 5x5mm), die man saugend ineinander stecken kann. So mit ist gewährleistet, dass beim Zusammenstecken der Landeklappen nix einklemmt oder falsch sitzt. Der 20mm GFK-Hebel wird mit dem größeren Vierkantrohr verklebt. Das Rudergestänge muss noch neu aufgebaut werden und besser gesichert werden, denn später kommt man sehr schwer an dieser Stelle ran. Dementsprechend entfällt auch die Serviceklappe. Des Weiteren wurden CFK Rohre mit 7mm Innendurchmesser als Führungslager hergestellt, siehe Abbildung.


Gruß Frank

Savoy73
06.12.2012, 23:01
Die ersten drei Rumpfspanten sind eingeklebt und machen nun den Weg frei für den Einbau der Fahrwerksklappen :-)

Als erstes wurde die Kulisse passend ausgerichtet und die Aufnahme zugeschnitten. Das Ganze ist zwar schon ein wenig eng, aber ein Bremsschlauch sollte auch noch sein Platz finden…I HOPE!

Die gesamte Einheit der Fahrwerksklappen ist zwar alles andere als Leichtbau, sieht aber geil aus…das Auge schaut halt mit :D

Der CFK Verbinder für den ersten Rumpfspant wurde selber hergestellt und an sein Platz gebracht. Der im Bausatz vorliegende Holzverbinder fand ich persönlich nicht so der Hit. Diese nimmt sehr viel Platz weg, denn ich später für die zwei pneumatischen 1 Zoll Klappenzylinder halt brauche.

Als nächstes wurden die zwei Speedbrakes im Rumpf ausgeschnitten. Laut Bauplan soll jetzt ein Scharnier pro Einheit herhalten, was aber so eine Sache ist. Ich werde statt dem Plastik Klappenscharnier, ein org. BVM Jets Alu-Klappenscharnier einbauen. Das sollte dann mehr Festigkeit bringen und die Klappe wirkt nicht mehr so labberig.

So, jetzt fehlen mir noch passende Speedbrakes Zylinder, die 1“ Zoll Zylinder gehen leider nicht, muss halt schauen, ob die 2“ Zoll Bvmjets von Al`s Hobbies Shop gehen? Der 70° Ausfahrwinkel ist schon eine Hausmarke, was bei der langen Klappe einen sehr langen Hub des Zylinders bedeutet.

Alternativ wäre auch ein Servogesteuerte Variante möglich…siehe Video. Der Platz im Inneren wäre ja dar…Hat aber auch so seine Nachteile….mmmhh.


http://www.youtube.com/watch?v=Y5h1l2wkOso

Gruß Frank

Savoy73
13.12.2012, 20:51
Die ersten Ersatzteile für die Speedbrake`s und das Einziehfahrwerk sind bei mir angekommen. Zwar fehlen mir noch die Alu-Klappscharniere und die Airpower 7/16“ Brake Line Clips, aber die Sachen sollten bis Mitte Januar wieder lieferbar sein. Ich muss zur Not, die Hongkong Klappenscharniere für das Anpassen heranziehen.

Alle Fahrwerksklappen werden über den Doorsequenzer von Projet angesteuert. Dieser überwacht alle Vorgänge und gibt die Fahrwerksklappen nur dann frei, wenn alle Fahrwerksbeine ihre Endstellung erreicht haben. Das sollte genügend Sicherheit mit sich bringen :D

Die Fahrwerksklappenzylinder werden dann schlussendlich von einem mechanischen Behotec Zweikreis-Ventil angesteuert. Die anderen Sachen, wie zum Beispiel die Yellow-Radbremsen über einem Jet Tronics Bremsventil und das Einziehfahrwerk von einem 5/2 Zweiwege-Ventil von Jet Tronics.

Gruß Frank

Peter Kruse
13.12.2012, 23:26
Hallo Frank,

super Arbeit!! Bin schon auf den Erstflug gespannt.

Peter

mungrelv8ute
14.12.2012, 09:01
Hi Frank

Really great work so far, I am jealous...!!!

Looking forward to seeing this one fly. When I visited Bob Violet in Florida earlier this year he was repairing his EDF P80 (he suffered a mid air whilst practicing for Top Gun) and he told me of all his jets, he likes his P80 the best.

Keep up the good work, I think Bob would be impressed.

Xmas greetings, Gregg

Savoy73
14.12.2012, 17:39
@Peter u. Gregg:

Danke. Ja, ich bin auch gespannt, auf den Erstflug und wie der Antrieb mit dem neuen Einlaufkanal zu Recht kommt :D

Die Hälfte ist ja jetzt geschafft. Nach dem Urlaub bzw. Weihnachten geht es langsam weiter. Es wartet zwar noch eine zweite Großbaustelle auf mich, aber dieser Jet sollte aber innerhalb eines Monats fertig gestellt werden.


"MERRY CHRISTMAS"

Best regards Frank

Savoy73
13.03.2013, 23:02
Hi zusammen,

so, nach einer Pause gibt es wieder ein paar Updates :-) Die Viperjet hat doch einiges an Zeit gekostet.

Ich habe in der zwischen Zeit die Anlenkung für die Hauptfahrwerksklappen fertig gestellt. Der Bügel wurde nach mehrmaligen kürzen und verschieben auf dem Fahrwerksbein festgeklebt. Die Feder vom Fahrwerk muss noch ausgewechselt werden, dass ein hartes Federverhalten vorliegt. Des Weiteren kommt es nicht zu einer max. Endposition.

Die zwei Bugfahrwerksklappen wurden mit Hilfe von BVMjets Kunststoffscharnieren angebracht. Die Anlenkung erfolgt wie bei den Hauptfahrwerksklappen (Mitte) pneumatisch. Die dazugehörigen Endschalter werden in nächsten Bauabschnitt befestigt, somit sollte ein sicheres Ein- und Ausfahren funktionieren.

Die Speedbrakes – Klappen:

Zwei CFK- Verstärkungsleisten bilden in Verbindung mit den BVMjets Aluscharniere eine stabile und genaue Ausrichtung von ca. 70° :-)

Gruß Frank

Messerschmitt
15.03.2013, 20:06
Hallo Frank,

jetzt muss ich mich doch endlich auch mal zu Wort melden. Ich bin schon von Anfang an stiller Mitleser deines Bauberichts und ich bin total begeistert von deiner durchdachten und sauberen Arbeit.
Diese BVM-Maschine ist erstklassig verarbeitet und das wird auch mal ein ganz toller Flieger, aber nur wenn man das so umsetzt wie Du. Großen Respekt!
Gerade die Detaillösungen verlangen nach viel Gehirnschmalz und auch handwerklichem Können. Genau dein Modellbausatz war mal im Besitz von RD und ich glaube er wäre stolz auf deine Arbeit. Er hätte es sicher genauso umgesetzt. Find ich auch irgendwie sehr passend, dass Du genau sein Video von den Bremsklappen mit in deinen Baubericht gepackt hast.
Also nochmal "Dickes Lob" und mach weiter so, dann hast Du bald einen Traumflieger. Vielleicht treffen unsere Wege mal auf einem Jet-Meeting zusammen, wäre schön das Teil mal live zu sehen.

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

Savoy73
16.03.2013, 13:44
Hallo Christian,

danke für dein Feedback :-) Das treibt ja einen wieder an.

Ja, der BVM F-80 Bausatz ist schon was besonders. Es macht richtig Spaß an ihr zu werkeln :)

Ich schaffe zwar nur kleine Bauabschnitte aber so langsam schließt sich das „Mosaik“. Ob sie dieses Jahr noch fertig wird, steht noch in den Sternen. Wenn ich mir das Finish (Bild Quelle RCU) so anschaue, dann wird es wohl Winter 2013?....Uuuhhhaaa :D


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Am Anfang könnte ich zwar gewisse Bauteile aus dem Bausatz nicht zuordnen, aber ein Vergleich zur EDF Version, brachte die Erleuchtung :-) Außerdem konnte man aus dem Bauthread von RD einige Inspiration einfangen. Ist ja auch eine ausführliche Beschreibung vom Bau der BVM F-80.

Ok, es sind einige Hürden zu nehmen. Das merkt man sehr schnell, wenn man viele Veränderungen seitens des Bauplans vornimmt. Die wären, das Robart Hauptfahrwerk oder der Eigenbau des Einlaufkanals. Ich habe zwar noch eine „Tür“ offen gehalten, die wäre: Das die BVMjets Kulisse in die Aufnahme passt.

Ja, einige Bauabschnitte müssen sehr gut überlegt werden. Da werden schon mal zwei bis drei Sachen gedanklich durchgespielt. Obwohl der Rumpf sehr groß ist, wird der Bauraum sehr klein, wenn man die entsprechende Bauteile eingebaut :-) Wie aktuell, die noch unvollendete Akkurutsche zwischen den Einläufen…siehe Bilder unten.

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Dann kommen schon mal Gedanken auf, sollte ich doch besser statt dem 12s5800er ein 12s5300er Akku einbauen und statt dem SM110-47 ein SM100-45 einsetzen, dass wäre doch ein Gewichtsersparnis von ca.360g…Mmmhhh.

Vielleicht sieht am sich auf dem Schwandorfer EDF Meeting? Ich habe ja in diesem Zeitraum Urlaub :D

Gruß Frank

Savoy73
24.03.2013, 20:33
Moin zusammen,

Die Akkurutsche ist fertig und kann jetzt parallel mit dem Einlaufkanal rechts und links festgeklebt werden. Der Platz für den 12s5800er Akku ist zwar begrenzt, weil diese übereinander mit Kettband arretiert werden müssen, aber ich denke das sollte klappen.

Im Vorfeld wollte ich eine senkrechte Akkuhalterung bauen, aber man bekommt das Gestell nicht durch die Cockpitöffnung. Diese ist leider zu klein :-(

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Die pneumatischen Schläuche wurden anschließend zu den jeweiligen Zylindern gezogen. An den Hauptfahrwerksklappen (Innen) habe ich jeweils noch eine Schlaufe gezogen, dass diese bei der Demontage der Klappenzylinder reichlich Länge aufweist :D Ein Teil der Schläuche geht unter die Akkurutsche, was die Sache ein wenig überschaubarer macht, wenn alle wieder rechts vor dem rechten Einlauf auftauchen. Es fehlen jetzt noch eine Vielzahl von Festo Y-Verbinder, die dann den Weg frei zur Steuereinheit machen.

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Savoy73
24.03.2013, 20:38
Der zweite Bugfahrwerksspant wurde neu gezeichnet und mit der CNC Fräse hergestellt. Die Befestigung der jeweiligen Klappenzylinder übernimmt jetzt eine 3mm Pappelsperrholzplatte, die in dem Spant integriert wurde.


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Die Anlenkung der Fahrwerksklappen wurde noch einmal überarbeitet. Die Airpower Halteklips wurden jetzt gegen zwei Birkenholz-Halter ausgetauscht. Des Weiteren wurden die Bremsschläuche zu der Bremsankerplatte geführt.


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Savoy73
24.03.2013, 20:43
Ich habe zur Kontrolle mal die F-80 auf dem Boden gestellt und die noch zu befestigen Teile im oder am Rumpf gesteckt. Der Schwerpunkt sollte man mit der Lage des Akkus hinbekommen. In wie fern die fehlenden Fletscher - Aussentanks noch den Schwerpunkt beeinflussen wird sich zeigen. Die originalen BVMjets Tragflächentank`s sollten dann wohl in ca. 6 Wochen beim Zoll landen?


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Zurzeit mache ich mir Gedanken zur Ansteuerung der jeweiligen Zylinder, die wären: Fahrwerk, Speedbrakes und die Fahrwerksklappen. Die elektrischen Jettronis 5/2 Zweikreisventile und das pro. Bremsventil überzeugt mich nicht so wirklich :-(

Ich wollte jetzt überall mechanische Ventile einsetzen und auf zwei große Drucklufttanks setzen…einmal 7-8Bar / Kreis1 für Fahrwerk und Klappen und ca. 3-4bar / Kreis 2 für Speedbrakes und Bremse.

Was hält ihr von diesem Proportionaldruckregelventil?

http://www.airfighter.eu/epages/15452660.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/15452660/Products/750281

Oder anders gefragt, was würdet ihr empfehlen?


Gruß Frank

Funflyer 69
26.03.2013, 14:58
Was hält ihr von diesem Proportionaldruckregelventil?

http://www.airfighter.eu/epages/15452660.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/15452660/Products/750281

Oder anders gefragt, was würdet ihr empfehlen?


Edel und teuer!

Ich regele seit Jahren die Ein- und Ausfahrgeschwindigkeiten meiner pneumatischen Systeme mit einfachen Stellringen. Madenschrauben vorher flach schleifen. Kosten wenige Cents. Funktionieren auch nach Jahren problemlos ohne jegliches Nachstellen.

Gruss
Sascha

Savoy73
26.03.2013, 23:21
Hi Sascha,

Ok, ist nicht ganz billig. Das Eurokit-Ventil wäre jetzt für die Radbremse gedacht.

Das mit den Stellringen ist eine gute Idee. Diese wirken ja im Prinzip wie ein Durchfluss-Drosselventil :-)

Ich werde es mal mit einem Behotec Zweikreis-Ventil mit zusätzlichem Ausgang für die Radbremsen versuchen. Mal schauen, wie sich der max. Bremspunkt vor der Blockiergrenze der Räder einstellt? Ich muss halt schauen, in wie fern man den freien Mischer „Tiefenruder -> Fahrwerk“ noch beeinflussen kann. Die Kurve im Graupner MC-22s Menü „KurvenMix“ lässt da nur wenig Spielraum zu :-)


Gruß Frank

Savoy73
12.04.2013, 00:04
Die Fletcher Tragflächentanks sind nun auch eingetroffen. Das Gewicht beläuft sich auf 163g pro Einheit.

Ich bin mal gespannt wie ein Flitzebogen, wie die Wing tanks an den AFS Tragflächenenden passen. War ja erst ein hin und her mit dem Bestellvorgang. Erst sollten diese nur für die aktuellen Gfk Tragflächen sein, aber was doch nicht so ist…aber so what, was nicht passt, wird passend gemacht :D

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Die Steuereinheit ist auch fertig gestellt worden. Ich habe eine CFK-Wabenplatte gefräst und diese dann montagefreundlich auf die Bugfahrwerkspanten arretiert. Diese ganze Einheit kann man in nu wieder ausbauen.


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Leider funktionieren die Füllventile von Robart nicht so, wie sie sollen. Die Anschlusskappe muss man am Ende des Befüllvorgangs abschrauben. Das wiederum stellt sich als sehr lästig dar, weil der Kompressorschlauch noch stramm auf dem Anschluss steckt. Das geht leider so nicht…mmmhhh??? Die 3mm Füllventile von Spring Air sind da schon besser geeignet. Aber gibt es diese Füllventile auch einzeln zu kaufen?


Gruß Frank

Savoy73
29.05.2013, 09:18
Moin zusammen,

so, es geht wieder weiter.

Die Robart Füllventile habe ich jetzt gegen zwei Aeronaut Füllventile getauscht. Das Befüllen der Luftbehälter stellt sich auch nicht mehr so lästig dar :D

Die Programmierung des Doorsequenzer`s ist auch abgeschlossen. Zwar fehlen jetzt noch die nächsten Schritte, dass die Fahrwerksklappen nicht mehr so schnell einfahren und die Bremse mit Tiefenruder aktiviert wird. Aber die alte MC-22 Funke wird es schon richten :)



http://www.youtube.com/watch?v=CoyApsAr150



Die Flächensteckrohre wurden im Rumpf mit 15min Epoxy verklebt und mit Balsaholzplatten mit 6,5mm Dicke abgestützt. Im gleichen Atemzug wurde die Tragfläche ausgerichtet und arretiert. Unglaublich wie schnell die Zeit dahinrafft :)

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Die Verankerung der Tragflächen bereit mir noch einiges an Sorgen, weil die hochkant liegende Sandwichwabenplatte an der Stelle nicht genügt halt bietet. Also erstmal eine Sperrholzplatte für die Aufnahme anfertigen und diese auf die CFK Wabenplatte kraftschlüssig befestigen.

Jetzt folgt der Aufbau der Flaps. Die nötigen Rippen aus Ceiba Sperrholz müssen neu gezeichnet und mit der CNC Fräse ausgefräst werden. Eine passende Vorlage habe ich schon mal auf dem Rechner.

Gruß
Frank

Savoy73
04.06.2013, 00:13
Ich habe mal die Trennscheibe kreisen lassen und einige Schnitte im Rumpf und an der Tragfläche vollzogen. Die Monster-Flaps sind schon riesig und brauchen mächtig viel viel Platz :D

Die Abmessungen der Flaps passen nicht ganzgenau mit dem vom 1:1 Bauplan überein, was sich durch eine zu lange und zu schmale Form bemerkbar macht. Ich habe zum weiteren Ausführungen, neue Schnittlinien angezeichnet und die Restüberstande entfernt…jetzt passt alles.

Die einzelnen Bauteile aus Posting #34 kommen jetzt zum Zuge:

Die Anlenkung an Ort und Stelle positioniert und diverse Abmessungen zum Impellerbefestigungsspant No2 vorgenommen. Die starken Rundungen und Schrägen erleichtern die Arbeit zwar nicht :-) Aber schlussendlich wurden doch noch zwei passende Vorlagen für die Aufnahme des Führungslagers gefräst.

Ein DES 678BB MG Servo wird dann die max. Auslenkung von 45° verrichten.

so, jetzt ist die andere Seite dran...


Gruß
Frank

Savoy73
24.06.2013, 18:45
Das Loslager wurde noch einmal überarbeitet und anschließend aus einer 2mm CFK-Platte ausgefräst. Die Sperrholz Variante war mir ein bisschen zu filigran.

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Das Festlager von den Landeklappen wurde aus unterschiedlichen CFK-Sandwichwabenplatten hergestellt und an den besagten Stellen mit Uhu-Endfest 300 festgeklebt.


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Die Abmessungen für die einzelnen Rippen wurden im Vorfeld ermittelt und soweit angepasst, dass sie beim Einfahren ohne Verzug in die Endposition verharren. Das hat zwar im ersten Anlauf nicht so wirklich geklappt, aber die neuen Rippen und Stege aus Ceiba Sperrholz passten da schon viel besser :D


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Savoy73
24.06.2013, 18:56
...so, das Gummi vom Bugrad wurde mit viel Kraftaufwand von der Felge abgezogen und ein neues Pneus aus Moosgummi aufgezogen. Die Gewichtreduzierung kann sich sehen lassen…jetzt wiegt die Bereifung nur noch die Hälfte, also genauer gesagt 51g.



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Die Fletcher Tragflächentanks sind jetzt dran.


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Ich werde die Aussentanks auf die Tragflächen stecken und mit zwei M 2,5 Schrauben befestigen. Das Festkleben mit der Tragfläche kommt nicht in Frage, weil das nur Nachteile mit sich bringt.

Jetzt fehlen mir noch passende Gewindeeinsätze für die jeweiligen Tragflächen…Würde mir bitte mal einer sagen, was für ein Typ da ideal wäre?

www.gewinde-einsaetze.de/fuer-holz-mdf-spanplatten/index.php

P.S Der Einsatz sollte in einem Balsaholz-Block verankert werden, der sich zuvor in der Tragfläche befindet…alles klar :-)

Gruß Frank

Harpo Schneider
29.06.2013, 15:47
:eek: sensationell!

Das sieht ja präziser aus als beim Original.
Ganz großen Respekt Frank.
Freu mich schon darauf sie mal in echt zu sehen.
Was ne Arbeit...man man man!

Savoy73
29.06.2013, 17:01
Danke Harpo :D

Der Prototyp von der P-80 war schon eine Meisterleistung…das Team von insgesamt 130 Leute hat innerhalb von 180Tagen einen flugfertigen Kampfjet geschaffen…Hut ab!

Wenn alles nach Plan läuft, wird es ende August den ersten Rollout geben und im September sollte nach Möglichkeit der Erstflug stattfinden, damit ich über den langen Winter die Folie bzw. den Lack aufbringen kann. Die zahlreichen Nieten müssen auch noch aufgebracht werden :

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b6/F-80C_Korea_Jun1954.jpg

Ich hoffe, dass wir noch einen goldenen Herbst bekommen? Der Sommer ist ja nicht gerade der „Burner“ :D

Gruß Frank

fly-bert
24.07.2013, 11:28
Hallo Frank,

genau so machen wie das Original... :D

MfG
Herbert

Savoy73
24.07.2013, 13:27
Hi Herbert,

mmmhhhh, lass mich mal kurz überlegen…Nö :D

Ein drehbares Hauptfahrwerksbein in den kleinen Raum zu bauen ist nicht ganz ohne. Aber die Knickstrebe hätte schon was, die fällt schon ein wenig auf :)

In welchen Museum bzw. Flugzeughangar hängt die F-80 denn an die Decke? Gibt es da noch weitere Bilder von der Unterseite?

Gruß Frank

Savoy73
24.07.2013, 15:15
Hier mal der letzte Stand vom Bauabschnitt "Fletcher Wing Tank":

Die bestehende Finne aus zwei Balsaholzbrettchen und einer sehr dünnen GFK-Platte wurde im Tankflächentank festgeklebt. Des Weiteren wurde ein dritter Aufnahmeblock aus 10mm Balsaholz gefräst und mit den anderen im Innenteil des Tanks verankert. Die zwei M3 Gewindeeinsätze konnten jetzt im Randbogen eingesetzt werden. Beim Aufbohren stellte ich fest, dass der gesamte Unterbau des Randbogens aus „VollBalsa“ bestand, was wiederum mehr als ausreichend Festigkeit erwies.
Zwei zusätzliche Laschen aus mehrschichtigem Birkensperrholz halten nun den ganzen Körper an den jeweiligen Tragflächenspitzen…sitzt passt und lässt sich schnell abmonieren :)


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Im nächsten Bauabschnitt ist das Höhen- bzw. das Seitenleitwerk dran. Ich werde als erstes mal alle Klappen und Ruder der F-80 mit Chrom-Bügelfolie von Oracover bekleben. Zwar wird das Bügeleisen nicht sehr viel zum Einsatz kommen, nur zum Anhelfen. Aber ein Heißluftfön und Rakel wird die Chromfolie wieder passend legen.…das wird bestimmt ein schweißtreibende Arbeit ???


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Gruß Frank

fly-bert
24.07.2013, 15:22
Hallo Frank,
hab noch 4 St. Schick mir deine E-mail.

War die letzten Tage auf Englandreise. Fairford Air Tatoo RAF Hendon Museum , Duxford und Shuttleworth Collection.
Die T-33 hängt im amerikanischen Hangar in Duxford, welcher an sich der reine Wahnsinn ist.

Mfg
Herbert

gast_7323
26.07.2013, 20:06
Hi Frank,
lese recht begeistert mit ! Halte für den zukünftigen Start alle Daumen und die großen Zehen.:D
MfG Peter HiAmp

Savoy73
18.08.2013, 14:26
Im ersten Abschnitt habe ich alle Ruder, Abdeckungen, Landeklappen, Tragflächen und Leitwerke mit der Chromfolie beklebt. Die einzelnen Bauteile wurden im Voraus gründlich mit Verdünnung gereinigt und mit 2000er Schmirgelpapier angeraut. Dabei muss man sehr genau auf eine saubere Oberfläche achten! Haare oder Staubkörner sind absolut tabu :D Ich habe aus diesem Grund die Finish-Arbeiten im großen Wohnzimmer verlagert. Ein Labor wäre hier das Optimum :D

Jede noch so kleine Unebenheit bzw. Staubkorn wirkt wie ein Tal oder Bergspitze auf die hochglänzende Chromoberfläche.

Am Anfang wurde probeweise ein Heissluftfön eingesetzt und die Folie mit einem Filzrakel auf die Oberfläche gedrückt. Diese Vorgebensweise ist nur für kleine Beplankungsfelder bedingt zu empfehlen. Bei größeren Panels ist das absolut ein Horror. Die Wärme variiert ständig, die Folie flattert und Luftblasen entstehen fortlaufend unter die Chromfolie….Der blanke Wahrsinn. :rolleyes:
Der perfekte Umgang mit einem Folienbügeleisen brachte da bessere Ergebnisse :) Die voreingestellte Temperatur konnte gezielt auf einem Bereich übertragen werden. Die Finger bleiben ständig kühl und alles läuft entspannend ab…ge..l.


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Hier mal meine Vorgehungsweise , Beispiel Seitenleitwerk:

Als erstes werden die Beplankungslinien mit einem sehr dünnen Multimarker von Faber-Castel „S“ von der Seitenansicht aufs Jetmodell übertragen. Im Anschluss ein Panel mit dem Konturband Scout 218 von 3M abkleben und mit der Skalpellklinge die Beplankungslinie leicht anritzen. Diese dient später als Führungslinie für die Klinge. Alternativ wäre auch eine kleine feine Dreiecksfeile besser geeignet, aber die auflaminierte Gfk-Oberfläche ist schon sehr empfindlich und hauchdünn.


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Danach wurde die Chromfolie auf das Beplankungsfeld gelegt und mit dem Folienbügeleisen an den äußeren Stellen angeheftet. Mit leichten rotierenden Bewegungen und gleichzeitigen leichten Anpressdruck wurde das Bügeleisen mit Schutzbezug auf der Folie gedrückt. Dabei ist zu achten, dass keine Lufteinschlüsse unter der Folie vorliegen.
Das Übermaß der Chromfolie wurde mit dem Skalpellmesser entlang der Konturlinie bzw. Beplankungslinie abgeschnitten. Als zusätzliche Hilfe wurde ein flexibles Lineal herangezogen. Die Überreste und Konturfarbbänder wurden entfernen und fertig liegt das Panel vor.



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Savoy73
18.08.2013, 14:39
Im weiteren Verlauf zeigt sich, dass die Chromfolie von Oracover gewisse Nachteile mit sich bringt. An stark gewölbten Flächen, wie zum Beispiel am Tragflächentank, Rumpf, Tragflächenspitze und vordere Rumpfnase macht sich das bemerkbar, die wäre: Die Chromfolie schrumpft nur minimal und hinterlässt Falten :(

Ok, Bereiche wie Einlauf, unteres Höhenleitwerk und Luftöffnungen müssen mit selbstklebenden Alu-Band vom Baumarkt beklebt werden. Aber große Panels müssen später mit Chromfolie von Solartrim beklebt werden. Diese Folie ist vergleichbar mit Coverlite Black Baron Presto 4`. Die von derselben Firma hergestellt wird, wie die Chromfolie von Solartrim (Robbe). Ich hoffe, dass ich mehr Erfolg bekomme??? Ansonsten was es das, mit Plan B…mmmhhh

Man stellt im Laufe auch fest, dass die Skalpellklingen einen sehr großen Verschleiß aufweisen. Hier sollte man schon recht frühzeitig die Klingen wechseln.

Um eine polierte Aluminium Oberfläche zu erhalten, wurden die einzelnen Beplankungsfelder mit Stahlwolle 0000 behandelt. Es genügen schon wenige Handbewegungen in einer Richtung und die Oberfläche wird deutlich matt.
P.S Die Tragfläche und das Höhenleitwerk werde ich stärker als der gesamte Rumpf anschleifen. Sieht zwar nicht so toll aus, aber die „Blendung“, ausgehend von den großen Tragflächen ist nicht ganz ohne. Ein Scheißerbrille zu tragen ist nicht so der Burner. Da ist mir eine Sonnenbrille bei Sonnenschein lieber :D

Im weiteren Verlauf werde ich einzelne Panels an den Fletcher – Kraftstofftanks mit unterschiedlichen Farben von Kreide behandeln…Mal sehen, wie der natürliche Aluminium Look rüberkommt.

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Savoy73
18.08.2013, 14:47
Das Seitenleitwerk und Höhenleitwerk wurde am Rumpf ausgerichtet und festgeklebt. Als nächstes wurde die dazugehörige Anlenkung überarbeitet und eine Seilanlenkung angefertigt. Diese Anlenkung besteht im Wesentlichen aus zwei Angelschnüre, Messing- Gabelköpfe M2 und vier Lötgewindehülsen. Der dazugehörige Spant und digital Servo wurde im posting #9 hergestellt bzw. zusammen gebaut.

Der Einbau war zwar nicht gerade einfach, aber mit ein paar Vorarbeiten wurde die gesamte Einheit mit Seitenruder und Scharnieren befestigt :-) Der Klebstoff ist an Ort und Stelle geblieben, wo er auch hin sollte :D

Gruß Frank


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FoxausRhens
18.08.2013, 17:33
Ich habe vor einem Jahr auch einen Jepe Flieger mit der Chromfolie von Oracover bebügelt. An den Radien habe ich die selben negativen Erfahrungen gemacht wie Du.

Mein Anspruch war aber auch nicht ganz so hoch wie bei dir, einen GFK Modell der Qualität wie du es hast, da würde mich mein Ergebnis nicht befriedigen.
Also wenn du eine Lacklösung findest , muss wohl was geben ist aber sehr teuer, das habe ich in irgend einem Tutorial gelesen, würde ich diese bevorzugen.

Der Chromglanz ist beim Fliegen auch nicht völlig ohne Nachteile, der Himmel spiegelt sich in den Chrom Flächen und der Flieger ist dann schnell optimal getarnt.

Hier mal ein Bild meiner Jepe F-86

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Deswegen würde ich heute das ganze in einem matten Alufinish machen, was wohl auch mehr dem realen Bild der Flieger entspricht.
Und hier für soll es einen Lack geben.
Frag doch mal bei Taylormade Decals nach, vielleicht hat er ja eine Empfehlung.

Savoy73
18.08.2013, 18:53
Hi Alex,

Das Aufbringen der Chromfolie ist für mich das beste Verfahren. Es ist zum Vergleich leichter als ein Lack-Finish mit der Airbrushpistole. Der natürliche Aluminium Look bekommt man besser nicht hin und ist zudem preisgünstiger.

Der Speziallack „Platium“ von Lesonal kostet glaube ich ca. 80€ je 250ml Gebinde. Aber auch hier bekommt man diesen Effekt nicht hin. Alternative wäre auch „Flite Metal“ zu nennen, aber leider zu teuer, genauso wie der Speziallack von BVM.

Ich habe seit geraumer Zeit ein Tutorial über mehrere Seiten über das Aluminium-Finish gefunden :-) Die Blätter lagen unter der Bauanleitung von der BVM Maverik.

Das war genau was ich immer suchte. Der Artikel „Die Geheimnisse perfekt gestylter Scale-Modell I-V“ von Mike Cherry ist gold wert! Da wird alles bis ins kleinste Detail erklärt, wie es geht. Das g..l finde ich, dass er die gleiche BVM F-80 als Finish-Modell genommen hat. Bilder von einer T-33 „ Thunderbird“ und F-86 „Minute Men“ gibt auch noch.


Leider fehlen mir noch Infos über die Nieten. Es gibt keine Unterlagen, wo die Anordnung auf die P-80/F-80 oder T-33 vorliegt? Genauso, wie der hintere Bereich des F-80C Cockpits ausschaut?

Original-Bilder von der T-33 gibt es zu genüge :-) Also erstmal eine Skizze anfertigen :D

http://s362974870.onlinehome.us/forums/air/index.php?showtopic=135046&hl=shooting%20star&st=160

Gruß Frank

FoxausRhens
18.08.2013, 20:23
Hallo Frank,
ich glaube du baust auf einem richtig hohen Niveau, ich verfolge deinen Bauthread schon länger wirklich schön. Deshalb wirst du das bestimmt richtig lösen.
Bin sehr gespannt auf das Finish.

In Hermeskeil steht eine t-33A ich weiß nicht in wie weit die mit der P-80 übereinstimmt was die Nieten betrifft. Ich war schon öfters in dem Museum, Da kommt man an die Flieger richtig nahe ran, vielleicht ist das ja eine Möglichkeit für dich, dort die Bilder zu machen die du brauchst.

http://www.flugausstellung.de/index.html

Ghostrider
18.08.2013, 20:34
Hallo Frank,

bin zufällig kommende Woche in Hermeskeil und hätte Zeit mir alles anzuschauen und dabei ein paar Fotos für Dich zu schießen.

Gruß Heiko

FoxausRhens
18.08.2013, 20:51
Hier ein Bild von dem Flieger in Hermeskeil, da sieht man wie nah man ran kommt.

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chrisi f-18
18.08.2013, 21:11
Genau da fahre ich die Woche auch noch hin um bilder von dem Jet zu machen.Sind von Mir aus ne halbe Stunde :D.Bin eine T33 am bauen und diese bekommt genau diese Lackierung verpasst.Da kommst du richtig schön nah ran und du kannst soviele Bilder machen wie du willst.Das 2.Lackierprojekt steht ja auch da oben :) Hawker Hunter gruß Chris

FoxausRhens
18.08.2013, 23:12
Das ist ja schon fast ein Modellflieger Treff:) Ich war dieses Jahr schon zwei mal dort, meine kleine Tochter steht voll auf den Hubschrauber zum spielen hinter der Halle:D

tulura
19.08.2013, 00:53
War auch schon da, ist eine lohnenswerte Ausstellung!!!
Tulura

Jetfrank
19.08.2013, 15:14
Hallo Frank,
in Wernigerode steht im Museum auch ne T33. F80 sind leider rar gesäht hier. Werde bei meiner wohl auch nen mattiertes Chromfinish probieren, mit Solartrimm und Aluklebeband an den komplizierten Stellen. Werde zunächst die Einläufe probieren, wenn man die geschafft habe, bekommt man auch den Rest hin. Habe auch den Bericht von Mike Cherry, bzw einen Teil davon. Nachträglich bügeln werde ich die Folie aber nicht, die ist auch so bombenfest.
Also, weitermachen, sieht doch super aus....

Bis demnächst
Gruß Frank

Savoy73
19.08.2013, 22:30
Ok, danke für eure Hilfe.

Ich werde jetzt mit CorelDraw eine Skizze erstellen. Diese wird nur eine grobe Darstellung widerspiegeln. Es soll auch keine 1:1 Nachbildung sein. :D

Einige Nietenreihen kann man auch aus dieser Skizze herleiten:

http://references.charlyecho.com/Aviation/Lockheed/P-80/Cutaway/Lockheed%20P.F-80%20Shooting%20Star.jpg

@Frank: Danke, Ich bin mal gespannt wie deine aussieht, wenn sie fertig ist.

Ja, die P-80 hat schon eine starke Krümmung im Einlaufbereich.

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Bild Quelle ARC Forum

http://www.airliners.net/photo/USA---Air/Lockheed-P-80C-Shooting/0872141/L/&docid=s4TSaOHTAsmD9M&itg


Gruß Frank

Savoy73
16.09.2013, 14:43
so, nach dem leichten Bandscheibenvorfall…geht es mit vollem Elan weiter :)

Als erstes wurde ein 25W Lötkolben mit einem Adapter für die Stahlspannzangen von Proxxon umgerüstet. Dieser Adapter bietet nun für unterschiedliche Rohrdurchmesser eine passende Aufnahme. …siehe Bild.

Für die Beplankungsstöße wurde ein 1,5mm Messingrohr herangezogen. Diese bilden beim nachträglichen Vermessen ein ca. 1,8 mm Beplankungstoß nach. Die Spitze vom Messingrohr wurde außerdem mit sehr feinem Schmirgelpapier abgerundet und passend auf Maß geschnitten, damit die nötige Temperatur erreicht wird.

Ich habe für den Anfang die Unterseite von der Tragfläche ausgewählt, wo man sich ordentlich austoben konnte :D Die Stöße wurden im Verlauf in Abstand von ca.6-8mm freihändig eingebrannt. Nach einiger Zeit geht es recht schnell vonstatten und die Vielzahl von Stößen war auf der gesamten Oberfläche aufgebracht.


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Savoy73
16.09.2013, 15:13
Auf der Jetpower habe ich einige Kleinteile für die F-80 besorgt. Diese fehlenden Teile werde ich dann in der nächsten Zeit im Jet verbauen. Die passende Verriegelung für die Wartungsklappe „vorne“ und ein Pilot für den Cockpitausbau :D

Im Vorfeld wurden einige Arbeiten erledigt, damit man diese im Jet einbringen kann.

Gruß Frank

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Savoy73
11.11.2013, 10:57
Moin zusammen,

die vorläufige Arbeit mit dem aufbringen der Chromfolie ist erst mal beendet. Dieser Teil der Finisharbeit ist doch sehr zeitintensiv …es kommt mir vor, wie eine gefühlte Ewigkeit :D

Der gesamte Rumpf wurde aus einem Mix von Solartrim- und Oracover Folie auf die Oberfläche aufgebracht. Einige Bereiche stellt eine große Hürde dar, wo man nach mehrmaligem Versuch, die richtige Wahl der Folie wählen musste.

Es fehlen jetzt nur noch die zwei „Einlaufbereiche“, aber die zwei Einlaufkanäle müssen im Vorfeld noch endgültig festgeklebt werden. Des Weiteren liegen noch zwei Schubmessungen vor. Die Option 12s5000er Lipo, Jeti Mezon HV Drehzahlsteller und leichteren 110er Stumax werden Licht ins dunkel bringen.

Die Wartungsklappe „vorne“ wurde „clean“ verriegelt. Die Hauptstandteile der Verriegelung bestehen im Wesentlichen aus zwei Mc-Doof-Rührstäbchen und zwei kraftvolle Magnete, die innenseitig auf die Wartungsklappe aufgebracht wurden. Eine vereinfachte Führungsschiene stellt zudem sicher, dass die Klappe nicht aufspringt.

Die Nieten werde ich mit einem 1, 2mm Messingstab in die Oracover Chromfolie einbrennen. Der Abstand von ca. 5-8mm sollte im weiteren Verlauf die Nieten passend darstellen. Nieten die auf der selbstklebenden Solartrim-Alufolie eingebracht werden, sollten dann nur mit reiner Kraftaufwand in das Material gedrückt werden…Hitze macht hier kein Sinn.

Ein wesentlicher Teil der aufzubringen Decals wurden im Vorfeld dazugekauft, was bei der Größe und Menge an „Weiss“ eines Thermotransfer Microdry Drucker`s kein Sinn macht. Die restlichen Beschriftungen, Markierungen, Trittflächen und Army Stencils werden selber gemacht.

Jetzt stellt sich die Frage, wie man die zu lackierende Chromoberfläche am Besten grundiert? Die Frage „rot“ kommt auf der grundierten „beige“ Oberfläche sehr gut zum Vorschein. Nachteil ist, das dieser Filler aus der Spraydose zu dick aufgetragen wird und die Beplankungsstöße bzw. Nieten zum Teil verschwinden :-( Wäre die Option das Ganze mit Vallejo Modell Air Weiss und dann die Farbe „Rot“ mit der Airbrushpistole aufbringen.…also Fortsetzung folgt :D

Gruß Frank

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Savoy73
03.12.2013, 00:01
Hallo zusammen,

ich habe ein Schneidplotter angeschafft und die letzten Flugzeugkennungen ausgeplottet :D

Der neue Silhouette Cameo Schneidplotter schneidet die sehr dünne 751 Orcacal PVC-Folie sauber aus und hinterlässt ein tadelloses Ergebnis…g…l!

Der Plotter wird außerdem die ca.3-3,5mm weiße Konturlinie für die jeweiligen Bereiche, wie zum Beispiel Fletcher-Tank, Seitenruder und Rumpf ausschneiden. Das ist zwar nicht ganz ohne aber sollte zu schaffen sein, wenn man die Konturlinie in einzelne Segmente aufteilt.

Ich werde im Vorfeld einige Lackierschablonen aus Oramask 810 oder Alsan S64 herstellen. Die Plotterfolie soll ja leicht haftend auf die Alufolie kleben und die Farbe nicht ablösen, wenn man diese wieder entfernt.

Ich bin auf das Ergebnis gespannt.


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…Fortsetzung folgt…


Gruß Frank

Savoy73
14.12.2013, 01:07
So, alle Beplankungsstöße wurden auf dem Modell aufgebracht.

Die Anzahl der einzelnen Stöße habe ich zwar nicht gezählt, aber es sind einige! Das ist der reinste Wahnsinn :eek:



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Ich habe im Anschluss den Lötkolben für das Eindrücken der Nieten umgerüstet. Als passende Vorrichtung hat sich die 1,0mm Metallspitze eines Mienenschreibers herausgestellt. Ein Stahl-Radachsenhalter und Kontronik Kabelsteckhülse fungiert zusätzlich als passendes Zwischenstück für die Aufnahme der Metallspize.



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Im Vorfeld wurde in 5mm Abständen mit einem 0,4mm Tintenfeinschreiber angezeichnet, wo man nur noch mit Hilfe eines Stahllineal`s die Punktreihe abfahren musste. Somit ist gewährleistet, dass die Nietreihen schön gleichmäßig auf die Panels zum Vorschein kommt. Im Bild sieht man z.B eine Nietreihe auf der Tragfläche.



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Die ersten Lackierschablonen wurden hergestellt und sind jetzt einsatzbereit, wenn es mit der Airbrush-Pistole los geht :D

…So, jetzt fehlt mir noch eine volle Gasbuddel und die Garage kann eingeheizt werden :D


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Gruß Frank

Arvid Jensen
14.12.2013, 09:14
Wow die Stöße sieht ja gut aus 1090820

Reinistar
14.12.2013, 15:22
Hallo Frank,

saubere Arbeit, weiter so,
freue mich schon sie live zu sehen, vielleicht in Nordhausen ;)

Superkleber
14.12.2013, 15:48
Ein Scheißerbrille zu tragen ist nicht so der Burner. Da ist mir eine Sonnenbrille bei Sonnenschein lieber :D


Würde ich auch bevorzugen :D

Savoy73
14.12.2013, 15:49
@Arvid u. Reinhard,

vielen Dank, es freut mich doch, wenn`s euch interessiert.

Die Shootingstar wird mit nach Nordhausen genommen, aber vorher ist der Erstflug dran? Ich will ja hoffen, dass das Wetter nicht verrückt spielt, wie im diesem Jahr.…ansonsten ist in Nordhausen „Maiden-days“ angesagt..yepp!

Ich werde dann aber ein Tag früher anreisen :) Und nicht, wie in der Vergangenheit als letzter Camper auf dem Platz kommen. Der Urlaub ist ja schon mal sicher.

…weiter mit den Finisharbeiten:


Bildquelle: wordpress.com
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Gruß Frank

Savoy73
14.12.2013, 15:53
Würde ich auch bevorzugen :D

...da bekommt das Wort ein ganz andere Bedeutung :D

Jetfrank
15.12.2013, 12:31
Hallo Frank, sieht ja alles echt super aus, sag mal wo hast du den US Stern in Post 75 her? Bin noch nicht so weit wie du, aber wir haben ja noch etwas Winter......

Gruß Frank

Savoy73
15.12.2013, 13:13
Hallo Frank, sieht ja alles echt super aus, sag mal wo hast du den US Stern in Post 75 her? Bin noch nicht so weit wie du, aber wir haben ja noch etwas Winter......

Gruß Frank


Hallo Frank,

danke,...die vier Sterne kommen von Ralf Schneider. Die mehrfarbigen Sterne wollte ich nicht selber machen, weil mir da noch die Erfahrung fehlt, wie man das mit dem Schneidplotter macht. Also erstmal kleine Brötchen backen… :D

Ich habe mal die ersten Dekorbögen auf die Tragfläche aufgebracht. Dabei stellt man fest, dass es wohl sinniger wäre, die Nieten und Stöße nach dem Aufbringen der Folie aufzubringen.

Es entstehen leicht nach oben gewölbte Erhebungen...siehe Bild unten.

Gruß Frank


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Johannes Wiesner
15.12.2013, 13:17
Hallo Frank,
sehr saubere Arbeit, es ist eine Freude Dir zuzusehen. Ich weiß ja nicht in wie weit T33 und F80 identisch waren, wenn du jedenfalls Detailinfos brächtest, in meiner Nähe (Flugwerft Schleißheim) steht eine F80 und ich kann dir gerne Fotos machen oder was nachmessen. Ach ja, wo hast du den Piloten her? Viel Spass noch,
Johannes

Savoy73
15.12.2013, 13:40
Hallo Frank,
sehr saubere Arbeit, es ist eine Freude Dir zuzusehen. Ich weiß ja nicht in wie weit T33 und F80 identisch waren, wenn du jedenfalls Detailinfos brächtest, in meiner Nähe (Flugwerft Schleißheim) steht eine F80 und ich kann dir gerne Fotos machen oder was nachmessen. Ach ja, wo hast du den Piloten her? Viel Spass noch,
Johannes

Hallo Johannes,

Danke,

ich habe fast alle Information. Es fehlen nur noch zwei Decals am Rumpf links und Details vom Cockpit, was ich zum guten Schluss noch selber gebaut werden muss :-)


der BVM MGA Pilot kommt aus meiner gebrauchten BVM Maverick. Der zweite Pilot musste ich leider entfernen, weil dort jetzt ein 12s5800er Lipo sitzt :D

Auf der Jetpower hatte glaube ich http://www.modelaircraftcompany.com welche an seinem Stand. Ansonsten mal dort nachfragen.

Gruß Frank

Arvid Jensen
15.12.2013, 14:08
[QUOTE=Frank Feldhaus;3294108]Ich habe mal die ersten Dekorbögen auf die Tragfläche aufgebracht. Dabei stellt man fest, dass es wohl sinniger wäre, die Nieten und Stöße nach dem Aufbringen der Folie aufzubringen.

Es entstehen leicht nach oben gewölbte Erhebungen...siehe Bild unten.

Gruß Frank

QUOTE]

Musste ja eichenlich mit die flüssichkeit von Ralf Zu machen lassen
Kommt bitte auf Skype mein freund;)

FoxausRhens
15.12.2013, 15:15
Die Dame die du zum pinseln eingespannt hast ist aber hübsch :-) kommt die auch mit zum Erstflug:D

Fritz
15.12.2013, 19:57
Hallo Frank,
Sehr schönes Projekt. Vielleicht seh ich den ja mal bei euch am Platz. Ist ja nicht weit.

Savoy73
15.12.2013, 21:26
Hallo Karl-Heinz,

danke, ich bin nächste Saison Sonntag und Montag Nachmittag öfters mal am Platz… wir sehen uns bis nächstes mal :D

@Arvid: Der zusätzliche Tipp über die geplottete Sprengschnur (Cockpithaube) war sehr hilfreich.

Gruß
Frank

uli451
16.12.2013, 12:34
Hallo,
mich würde noch mal interessieren wie genau das mit den Plankenstößen und Nieten ist.
Brennt der Kolben denn nicht durch die Folie durch ?
Könntet ihr mir da eine genaue Beschreibung dieser Methode geben ?
Bin dabei meine Mustang P 51 auch zu beplanken und bin da noch recht unsicher wie ich da am besten vorgehen soll.

mfg Uli

Savoy73
17.12.2013, 20:25
Hallo,
mich würde noch mal interessieren wie genau das mit den Plankenstößen und Nieten ist.
Brennt der Kolben denn nicht durch die Folie durch ?
Könntet ihr mir da eine genaue Beschreibung dieser Methode geben ?
Bin dabei meine Mustang P 51 auch zu beplanken und bin da noch recht unsicher wie ich da am besten vorgehen soll.

mfg Uli


Hallo Uli,

ich habe mal ein Auszug aus Mike Cherry „Die Geheimnisse perfekt gestylter Scale-Modelle“ hier niedergeschrieben.

Dieser Artikel über mehrere Teile kann man in den MFI Ausgaben nachlesen… Der erste Teil wurde 10/96 veröffentlicht.

http://www.modellflug-international.com/?p=285&page=6

Hier ein Auszug aus der MFI Ausgabe 2/97:

„Beplankungsstöße

Selbst auf qualitativ hochwertigen Rümpfen haben die eingeformten Beplankungsstöße, Lüfteröffnungen u.sw. kleine Löcher oder Unebenheiten, die vor dem Anbringen der Folie entfernt werden müssen. Mit einer schmalen Dreiecksfeile werden deshalb alle Beplankungsstöße und Vertiefungen nachgearbeitet. Dann wird der Staub mit einer alten Zahnbürste rausgebürstet und zum Schluss alles mit einem Papiertuch und Verdünnung gesäubert.

Wenn das Modell komplett mit Solartrim und Aluband beklebt ist, werden die Beplankungsstöße entsprechend der Dreiseitenansicht mit einem Schnitt durch die Folie angebracht (natürlich nur dort, wo größere Stücke der Folie über mehrere Beplankungsbleche geklebt wurden). Für eingeformte Beplankungsstöße brauchen Sie eine kugelförmige Spitze und Ihren 15- bis 25W Lötkolben. Die Spitze wird aus einem 3,5mm starken Messingdraht hergestellt, indem man diesen in den Akkuschrauber oder die Bohrmaschine spannt, eine Feile dagegenhält und die so abgerundete Spitze zum Schluss mit 100er und 600er Schleifpapier glatt schleift. Das Teil wird nun in den Lötkolben geschraubt und die schon bekannten 107 Grad erhitzt.
Damit fährt man nun durch alle eingeformten Beplankungsstöße, wobei die Folie hineingedrückt und festgeklebt wird. Der nächste Schritt ist dann das Aufbringen der Nieten.

Delikates Detail: Die Nieten

Die Nieten werden in die Folienoberfläche eingebrannt. Dafür wird ein kurzes, zwei Millimeter starkes Stück Messingrohr in den 15- bis 25Watt Lötkolben geschraubt und wiederum auf 107 Grad angeheizt. Unter Umständen variiert die Temperatur je nach Untergrund; deshalb sollte man zunächst an einem Abfallstück probieren. Mit zwei Streifen Abklebeband, im Abstand von 5mm angebracht, machen wir uns eine Führung, damit die Nietenreihen gerade sind.

Jetzt setzen Sie sich hin und brennen die Nieten im Abstand von 8 bis 10mm (je nach Maßstab) in die Folie. Achten Sie bei Ihren ersten Versuchen auf einem Probestück darauf, dass die Temperatur so eingestellt ist, dass die Oberfläche der Folie nur kreisförmig eingedrückt und nicht durchgebrannt wird. In das Aluminiumklebeband kann man keine Nieten einbrennen – sie werden nur mit größerem Druck und ohne Hitze hineingedrückt. Sie sollten sich gleich zu Anfang eine zweite, um 60 Grad gebogene Nietenspitze anfertigen, damit Sie auch an schwierigen Stellen gut arbeiten können, indem Sie den Lötkolben 90 Grad zur Modelloberfläche halten können.“

Die Vorgebensweise mit der Chromfolie von Oracover ist fast identisch. Diese unterscheidet sich nur in einem Punkt, dass man ein wenig länger mit der Spitze in der Folie drücken muss. 1-2 Sekunden reichen schon aus, dass ein Abdruck auf der Chromfolie vorliegt.

Der Anpressdruck sollte auch nicht so groß ausfallen, ansonsten gibt es ein hässlichen „Durchschuss“ :D Also erst mal an einem Testsstück auslassen und immer ein ruhige Hand haben, dann sollte es klappen.



Gruß Frank

uli451
18.12.2013, 11:49
Hallo Frank,

Danke für die ausführliche Info.
Ich werde es an ein Probestück probieren.
Ich hoffe das ich dich richtig verstanden habe, dass bei meinem Modell, wo in den Flächen und am Rumpf keine Plankenstöße eingearbeitet sind, ich erst nach dem bügeln mir Oracover die Plankenstöße durch die Folie schneide und dann mit dem Lötkolben die Plankenstöße nacharbeite - bügel. :confused:

wünsch euch allen ein schönes Fest.

Mfg Uli

Antares
18.12.2013, 12:08
Hi Uli,

Das liest sich für mich aber anders.
Bei weichem Balsa könnte das gehen, aber bei beglasten Teilen und GfK-Rümpfen sicher nicht. Deshalb war explizit der Gebrauch der "schmalen" Dreikantfeile genannt worden, also für mich nicht nur zum nachfeilen der angedeuteten, sondern auch erzeugen von fehlenden Stössen.
Wie immer gilt: Versuch macht kluch...

Gruß,
Harald

Savoy73
18.12.2013, 16:25
Ich habe die Beplankungslinien mit der Skalpellklinge leicht anritzen und als Führungslinie herangezogen. Das mit der Dreiecksfeile wollte ich mir nicht antun. Die sehr dünne laminierte Oberfläche ist doch sehr empfindlich....siehe posting #60 ff.

Die Beplankungslinien am GFK-Rumpf müssen an diversen Stellen nacharbeiten werden und anschließend gereinigt werden...wie in diesem Auszug, was der Mike Cherry da niedergeschrieben hat. P.S Das Modell in seinem Bericht war auch eine BVM P-80 Shooting Star.

Ich wurde an deiner Stelle auch ein Folienbügeleisen-Schutzbezug (siehe Bild unten) einsetzen, damit lässt es sich deutlich besser arbeiten. Also erstmal anheften und mit kreisenden Bewegungen die Folie auf dem Beplankungsfeld drücken und immer mit einer Seite anfangen und nicht an allen Fronten arbeiten :D

Ein Seidentuch wäre alternativ zum Folienbügeleisen-Schutzbezug zu bevorzugen, weil mein Aeronaut Schutzbezug doch sehr schnell aufgebraucht war.

Gruß Frank

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Antares
18.12.2013, 16:38
Frank,

habs mir gerade noch mal durchgelesen. Gilt das nun für die Stellen, wo die Panels im GfK angedeutet waren, oder auch für neu erzeugte Stösse? Der Effekt ist schon verblüffend gut.

Gruß,
Harald

Savoy73
18.12.2013, 16:59
Hallo Harald,

das bezieht sich auch neu erzeugte Beplankungsbleche, wobei man die Folie über mehrere Beplankungsbleche zieht und dann passend eingeschnitten wird…siehe Bild rechts mitte.

Das geht auf leicht gekrümmte Oberflächen sehr gut, aber funktioniert auf stark gekrümmten sehr schlecht. Je kleiner das Beplankungsfeld ist, desto besser klappt es!

Ich habe nur ein Beplankungsfeld herangezogen und bin dann zum nächsten Feld gegangen:D

Gruß Frank



Bildquelle MFI 2/97
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Savoy73
24.12.2013, 14:12
Die ersten Farbaufträge wurden auf der rechten Tragfläche und dem Tragflächentank aufgebracht.

Das Ergebnis sieht auf dem ersten Blick sehr gut aus, aber der Haftgrund / Filler haftet nicht so optimal auf der Chrom Polyester-Bügelfolie, wie er sollte… der blanke Wahrsinn :eek:

Aber erstmal ganz von vorne:

Die Chromfolie wurde im Vorfeld mit einem Reststück 3M Schleifpad vom Autolacker angeschliffen. Im Anschluss mit Brennspiritus gereinigt und fertig zum Lackieren verpackt.

Der Lackaufbau besteht aus einer ersten Lackschicht „Filler/Haftgrund Dupli-Color, dann eine weiße Farbschicht Model Air Vallejo und zum guten Schluss eine Mischung aus zwei rote Farbtöne (50/50) von Model Air Vallejo…siehe Bild unten.

Beim entfernen der Lackierschablone ist an einer Stelle ein 5mm Teilstück abgelöst und man konnte mit dem Fingernagel diese dann sehr leicht von der Chromfolie abziehen :rolleyes:


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Ich werde mal ein weiteres Teststück „Hart-PVC-Folie“ mit Chromfolie überziehen und mal beobachten, ob der Plastic Primer von Dupli-Color besser auf einer elastischen Oberfläche haftet? Das wäre ja auf dem Rumpf der reinste Albtraum, wenn die einzelnen Lackschichten sich selbst ständig machen würden :D

…also Fortsetzung folgt…

Ich wünsche allen noch ein frohes Weihnachtfest.

Gruß Frank

FoxausRhens
25.12.2013, 11:13
Von Vallejo Air gibt es auch ein Primer, vielleicht klappt es damit ja besser. Viel Erfolg, lese gespannt mit.

Savoy73
26.12.2013, 20:35
Von Vallejo Air gibt es auch ein Primer, vielleicht klappt es damit ja besser. Viel Erfolg, lese gespannt mit.

Hallo Alex,

Ich würde mal behaupten, dass der Primer von Vallejo Model nicht so haftet, wie er soll. Das Polyester-Zeug ist sehr abstoßend :D

Ich habe mal ein teilverchromtes F-16 Seitenleitwerk mit dem Plastik Primer von Dupli-Color besprüht. Die anschließende Kontrolle ergab, dass auch dieser Haftprimer nicht sehr gut auf die Chromfolie haftet…Mmmhh

Die Zierstreifen haben hier den Lackauftrag fast vollständig entfernt…siehe Bild.

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Ich denke ein transparenter 1K Kunststoff-Haftvermittler von PPG würde vielleicht mehr Erfolg bringen? Wenn dann noch der Haftgrund oder der Acryl-Lack auf dem Untergrund haften bleibt, bin ich ja zufrieden :D

http://www.autolackdiscount.com/ppg-ppg-mischlack-autolack/PPG-Spruehdosen/PPG-Deltron-1K-Kunststoff-Haftvermittler-D8420-400-ml-Spruehdose.html


…Fortsetzung folgt…


Gruß Frank

FoxausRhens
26.12.2013, 22:34
Ich bin auch sehr gespannt auf dein Ergebnis. Hat Oracover nicht vielleicht was passendes im Programm ?
Frag da am besten mal nach.
Vielleicht kannst du ja einen Lack von denen als Grundfarbe nehmen , das sind meines Wissens nach 2k Lacke und auf die kann man nachher alles lackieren.

Viel Erfolg

Savoy73
25.01.2014, 10:43
Hallo zusammen,

ich habe die Anlenkung für die Flaps noch einmal überarbeitet und um 12mm verlängert. Jetzt passt alles…die Landeklappen fahren jetzt perfekt in die End- und Anfangsposition. Zudem würde darauf geachtet, dass in der Anfangsposition der Kraftvektor so gut wie gegen null geht. Der Servoarm und die Anlenkungstange bilden hierbei eine geradegezogene Wirklinie.

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Der Einlaufkanal wurde pro Seite an Ort und Stelle festgeklebt. Die nochvorhanden Unebenheiten wurde mit Multi Silver Light Spachtel behandelt und glatt geschliffen. Des Weitern wurde ein Großteil des Einlaufkanals noch zusätzlich angeschliffen, dass auch hier später die Farbe „rot“ zur Geltung kommt. Aber dazu später :D

Das nachträglich verchromen mit der Alufolie war dann der krönende Abschluss. Die 3M Alufolie lässt sich sehr gut um die gekrümmte Oberfläche ziehen. Dabei wurde die Einlauflippe in kleine Bereiche aufgeteilt, dass die Folie auch faltenfrei aufgebracht werden konnte.

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Die komplette Akkurutsche wurde mit zwei Klettbänder auf die Spanten geklebt. Auf dem Akkubrettchen werden noch zwei Balsaholzstreifen und ein selbstklebendes Klettband befestigt, so ist gewährleistet dass der 12s5XXXer Akku sicher auf die vorgegebene Position sitzt.

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Die Befestigungslaschen für den Stumax SM110-52 wurden neu angefertigt und mit vier Einschlagmuttern versehen. Die rechte Lasche beinhaltet zudem noch eine Aufnahme für das Höhenruderservo…siehe Bild unten. Die Anlenkung vom Höhenruder wurde mit einer 1,7mm Polystal GFK-Bowdenzugseele gelöst. Diese stellt eine spielfreie, leichte und stabile Führung dar.


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Die Abmessung für das Schubrohr wurde mit Hilfe von Cone13 angefertigt und eine Schablone zurechtgeschnitten. Das Schubrohr habe ich dann aus einer ca. 0,2mm Hart-PVC Folie gewickelt und mit Tesastreifen festgeklebt.


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Gruß Frank

Savoy73
13.02.2014, 22:09
Hallo zusammen,

so, in der zwischen Zeit ist wieder ein bisschen passiert.

Ich habe den Servicedeckel am Rumpf befestigt. Dieser Deckel wurde abweichend von der Bauanleitung angebracht. Es halten jetzt zwei CFK-Stäbe das Ganze an Ort und Stelle. Die leeren Bowdenzüge wurden auf der Unterseite des Deckels festgeklebt und eine Führung zum Bowdenzugrohr hergestellt. Die zwei Stäbe muss man nun noch von der Innenseite des Rumpfs durch die Führung schieben.


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Die einzelnen Servoverlängerung wurden neuverlegt und an die BVM Servokabelhalter geklipst. Das Kabelsalat hat jetzt ein Ende :D


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Der neue Jeti Mezon HV Drehzahlsteller 130 BEC ist letzte Woche mit der Post gekommen. Die All-In-One Lösung finde ich super…starker Drehzahlsteller, starkes HV BEC, Telemetrie, Kühlrippen ausreichend ausgelegt und mit der Jeti-Box programmier fähig…was will man mehr :D


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Gruß Frank

Savoy73
03.03.2014, 13:49
Moin ihr Jecken,

so, ich habe die restlichen Bauteile von der F-80 mit dem Deltron 1K Kunststoff-Haftvermittler D8420 besprüht. Der Haftvermittler haftet auf die Chromfolie sehr gut. Ich habe für den ersten Test die linke Unterseite der Tragfläche genommen. Die Airbrushfarbe bleibt jetzt an Ort und Stelle. Warum nicht gleich so :D

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Ich habe für den Rumpf neue Lackierschablonen geschnitten und diese dann auf die Oberfläche beklebt. Die restlichen Konturen wurden mit dem Masking Tape „gelb“ abgeklebt, sodass zwei gerade Linien zum Höhenleitwerk führen…siehe Bild unten. Die Masking Tage „violett“ wurde für das Abkleben der schwarzen Bereiche genutzt. Dieser haftet nur minimal und lässt sich sehr leicht von dem Zeitungspapier entfernen.

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Auch für das Seitenleitwerk wurden zwei Lackierschablonen geschnitten. Diese wurden auf dem Seitenleitwerk positioniert und festgeklebt, sodass später die Decals im weiterem Verlauf dort platz haben.

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Gruß Frank

Savoy73
20.03.2014, 21:14
Moin zusammen,

die Lackierung ist soweit abgeschlossen :-)

Ich habe nun alle Bereiche wieder frei zugänglich gemacht und die weißen Konturlinien aufgebracht. Diese doch recht dünne Plotterfolie musste sauber auf die Übergänge aufgebracht werden, da einige gekrümmte Oberflächen vorliegen. Im Anschluss wurden die Kennungen und Schriftzüge aufgebracht. Die hinteren USA Roudel am Rumpf wurden neu angefertigt. Diese wirken auf dem ersten Blick genauso groß wie die restlichen Roudeln, aber dem ist leider nicht so…Wie war das noch, wer misst misst Mist :D

Die restlichen Nassschiebebilder habe ich zum Teil aus original Bilder rekonstruiert und angefertigt. Das ist zwar ein wenig zeit aufwendig aus ein paar Foto`s die richtigen Abbildungen zu erkennen, aber man findet zum Glück auch Nahaufnahmen, wie z.B dieses Bild hier:

http://jetpilotoverseas.wordpress.com/category/f-80-shooting-star/page/2/#jp-carousel-3514


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Ich werde nächste Woche den Antrieb einbauen und alles verkabeln. Das Abfluggewicht sollte sich dann bei 7,8Kg einstellen. Die Gewichte aller einzelnen Bauteile wurden in Vorfeld summiert und eine Veränderung nach oben sollte nicht mehr eintreten…außer wenn ein 12s 5000er Akku eingesetzt wird, aber davon gehe ich erstmal nicht von aus. Der neue 11s5000er Akku wird dazu parallel zu meiner BVM Maverick genutzt und sollte auch dort der ideale Energiespender werden.


Gruß Frank

Savoy73
23.04.2014, 23:45
Moin zusammen,

so, der erste Rollout wurde Standards gemäß vollzogen.


http://www.youtube.com/watch?v=y547WwM5b6k


Der letzte Feinschliff sollte in den nächsten Wochen über die Bühne gehen. Ich werde die einzelnen Beplankungsfelder endgültig mit farbigem Kreidepulver und 0000 Stahlwolle behandeln.

Bei der Kreidepulvermethode werde ich Jaxell Pastellkreide verwenden.

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Ich konnte im Vorfeld an einem zweiten Jet mal diese Kreidepulvertechnik ausprobieren. Zwar beschränkte sich das nur auf Beplankungslinien, aber es ist doch eine dreckige Angelegenheit…schwarze Hände inklusive :D

Gruß Frank

FoxausRhens
24.04.2014, 09:03
Sehr genialer Flieger , sehr sehr schön.
Hut ab, toll gemacht.
Wünsche dir viele schöne Flüge.

Savoy73
01.06.2014, 20:41
Moin zusammen,

die F-80 Shootingstar habe ich gestern Abend bei guten Wetterbedingungen den Element übergeben :D

Ich habe im Vorfeld noch mal die zweite Stromversorgung aus dem Jet entfernt, weil diese bei dem Mezon 130 BEC zu einem Problem führt…sei es SBEC, MAXBEC oder Puffer-Kondensatoren ala Green CAP`s. Ich vertraue jetzt mal ganz auf das BEC vom Drehzahlsteller.

Tag X:

Das Modell komplett zusammengesteckt und einmal das EZFW ein- und ausgefahren, damit die Bremsfunktion im Doorsequenzer scharf geschaltet ist. Des Weiteren wurde die Funktion aller Servo`s überprüft…alles OK.

Der erste Start auf der Hartpiste musste ich leider abbrechen, weil die F-80 nicht steuerbar auf dem Bugrad war….weil meines Erachtens zu hohe Ausschläge auf das Bugfahrwerk vorlag…so what…die Ausschläge mittels Fernsteuerung vergeringert und den Rasenstart eingeleitet. Alles Weitere sieht man in nun folgenden Erstflug Film:



https://www.youtube.com/watch?v=uoc81xYfbKw



Beim Start musste ich sie zum Ende der Piste regelrecht hochreißen. Das zweite war, dass ich in den ersten 1,5min nur mit der Funke beschäftig war, um das Höhenruder auszutrimmen…aber es hat ein wenig geholfen. Des Weiteren ist das Modell schwanzlastig. Im Film kann man das sehr gut beobachten. Ich werde Abhilfe schaffen und den Schwerpunkt um 5-7mm nach vorne verlagern. Vielleicht wäre die Option auf 12s die beste Alternative, anstatt Blei in der Nase zustecken. Das hätte noch den Vorteil dass mehr Schub für die Startphase vorliegt. Nachteil wäre die verkürzte Flugzeit. Das 11s Setup ist ja unschlagbar…ich hatte nach 6,5min noch 750mAh Kapazität zu Verfügung…unglaublich :D

Aber im Groben und Ganzen bin ich Happy und zufrieden, dass alles heile beblieben ist. Da hat sich die ganze Arbeit doch gelohnt.

Danke noch mal an Karlheinz und Alexander dass ihr den Erstflug mit der Videocam und Kamera aufgenommen habt :D

Gruß Frank

"M"
01.06.2014, 21:15
Hallo Frank,

herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Erstflug. Ein super Flieger!:cool:

...da hat der Stumax absolut das richtige "Zuhause" bekommen...;)

Grüße
Meinhard

Johannes Wiesner
01.06.2014, 21:30
Hallo Frank,
dann mach ich mal den Anfang. Meinen herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Erstflug und dem tollen Modell.
Ich war bei Deinem Bericht natürlich immer live dabei, vielen Dank für die tolle Doku. Also dann wünsche ich Dir vielen schöne Flüge und ebensolche Landungen.
Machs gut,
Johannes

Fritz
01.06.2014, 22:03
Hallo Frank,
Nachträglich noch mal einen Glückwunsch zum gelungenen Erstflug. Die Bilder bringen wir spätestens zum Flugtag mit.

fly-bert
02.06.2014, 09:48
Hallo Frank,
toll gemacht!

Mfg
Herbert

Gast_65538
02.06.2014, 11:56
Hallo Frank,
auch von meiner Seite Glückwunsch zum erfolgreichen Erstflug!
Gruß, Michael

Ost
02.06.2014, 12:10
Sollte der Stumax nicht besser klingen?
Ich hatte zwar nur den 90er aber da hörte man anfangs den Motor auch stark heraus.
Ich habe mir den Läufer angeschaut und er ist mir dabei auseinandergeflogen- sprich die einzelnen Blätter sind aus der Halterung.
Nach dem Wiederzusammenbau war vom Motor kaum mehr was zu hören.
Hier:
https://www.youtube.com/watch?v=FSXhckcPBaQ
danach

https://www.youtube.com/watch?v=fPKCy5-Nd5w

OLiver

Savoy73
02.06.2014, 21:57
@all: Danke für die Glückwünsche :) Das freut mich doch sehr, dass es euch gefallen hat. Die Doku hat länger gedauert, als erwartet :D Es sollten ja eigentlich nur 36 Monate sein, aber es waren schlussendlich doch 2,5 Jahre.

@Fritz: ja super, wenn das noch mit den Bilder klappt. Ich werde Samstag im Bierkarussell zapfen :D P.S Die Invasion der Holländer wird Donnerstag erwartet :)

@Oliver: Der SM110/52 ist nicht so dominant, wie die neuen Stumäxchen. Aber bei meiner Maverick kommt die Geräuschkulisse vom SM100-45 auch nicht so gut zum Vorschein. Das liegt auch an dem optimieren Einlaufkanal.

Gruß Frank

shamu
02.06.2014, 22:50
Hallo Frank,

Glückwunsch und many Happy landings! :-)

Savoy73
29.03.2016, 08:02
Moin zusammen,

die F-80 musste auf dem letzten IFF in Wey 2015 eine Notlandung bzw. Bauchlandung hinlegen. Der Grund war ein verklemmen einer inneren Klappe am Hauptfahrwerk.

Der Schaden hielt sich aber noch im Rahmen. Es sind alle Fahrwerksklappen und zwei Laschen vom Tragflächentank abgerissen.

Zuhause angekommen wurde die beschädigten Teile ausgebaut und überlegt was man verbessern könnte. Ich habe eine Umrüstung der Kulissen von pneumatisch auf elektrisch vorgezogen. Beim der Recherche im Netz bin ich auf die Firma „downandlocked.com“ gestoßen. Ok, alle Kulissen ausgebaut und nach U.S.A geschickt. Nach mehreren E-Mails und abwarten kam das Paket kurz vor Weihnachten wieder zurück….Halleluja

Es wurde ein Funktionstest unterzogen und alles für gut empfunden :-) Ich werde nun im Anschluss, die inneren Klappen vornehmen. Diese werde ich mittels Servoanlenkung ansteuern, so wie es Ralf Dvorak an seiner gemacht hat. Alles platzsparend untergebracht und von der kinematischen Seite leicht umzusetzen. Ein Bild 1 (BildquelleRCG) habe ich hier eingefügt.

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Bei den beiden Bugfahrwerksklappen wird’s schon schwieriger :( Entweder ein Servo pro Seite einsetzen oder rein mechanisch vom Fahrwerksbein ansteuern. Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig :confused:

Gruß Frank